{"query": "Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\nSehr gut möglich, dass die Geschichte dieser Flucht verfilmt wird. Das Drehbuch zum Kino-Blockbuster jedenfalls ist perfekt. Es ist so gut, als hätten sich hier die besten Drehbuchautoren Hollywoods zusammengetan. Es ist die Geschichte eines sehr erfolgreichen, sehr prominenten französisch-brasilianisch-libanesischen Automanagers, der zuerst zum Star der Branche avanciert.\n\nAuf den Aufstieg folgt der tiefe Fall: Vorwürfe wegen Veruntreuung und Betrug, Anklage, Untersuchungshaft in Tokio, dann frei auf Kaution, Hausarrest. Schliesslich, kurz vor Silvester: spektakuläre Flucht nach Libanon (zum Bericht).\n\nDer Stoff hat viele noch offene Fragen. Zum Beispiel die: Wie konnte dieser Carlos Ghosn, der Übermächtige, der Mann mit den drei Staatsbürgerschaften, der Architekt des internationalen Autobündnisses von Renault, Nissan und Mitsubishi, wie konnte dieser einstige Star der internationalen Autobranche bloss aus Japan fliehen und sich nach Beirut absetzen?\n\nPässe abgegeben\n\nIm April war er aus der Untersuchungshaft entlassen worden – unter strengsten Auflagen, die verhindern sollten, dass er aus Japan flieht oder wichtiges Beweismaterial beiseiteschafft. In seinem Haus im Bezirk Minato wartete er auf seinen Prozess wegen des Verdachts der Bereicherung, der für April anberaumt war.\n\nDie Kaution hatte Rekordhöhe gehabt, die Auflagen der japanischen Justiz waren scharf. Unter anderem hatte Ghosn seine Pässe abgeben müssen, seinen französischen genauso wie seinen brasilianischen und seinen libanesischen. Und Kameras bewachten rund um die Uhr seine Residenz. Wie also konnte dieser Mann bloss abhauen?\n\nRicardo Karam, ein libanesischer Fernsehmoderator und Ghosn-Freund, bestätigte, dass Ghosn seit Montagmorgen in Beirut sei: «Er ist zu Hause, es ist ein grosses Abenteuer.» Wenig später meldete Ghosn selbst seine erfolgreiche Ausreise. «Ich bin jetzt in Libanon», schrieb er in einem Statement.\n\nFlucht im Instrumentenkoffer\n\nUnd bald berichtete das libanesische Fernsehen, wie Ghosn die japanischen Behörden überlistet haben soll: Im Instrumentenkasten einer Musikgruppe, die zum Abendessen bei ihm aufgespielt habe, soll man ihn zum Flughafen Kansai geschmuggelt haben. Dort soll er mit einem Privatflugzeug nach Istanbul und von da nach Beirut geflogen sein.\n\nIn französischen Medien hiess es unter anderem, der Ex-Manager dürfte Japan unter falscher Identität mit falschem Pass verlassen haben – was, sollte dies zutreffen, für ein Filmdrehbuch natürlich ein weiteres schönes Detail wäre. Ghosns Ehefrau Carole soll das Komplott übrigens ausgeheckt haben – dabei darf Ghosn mit ihr laut Kautionsauflagen gar keinen Kontakt haben.\n\nDer plötzliche Absturz\n\nEr sei nun «nicht länger eine Geisel des manipulierten japanischen Justizsystems», liess Ghosn später wissen. Er sei «vor Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung» aus Japan geflohen.\n\nGeisel? Politische Verfolgung? In Japan? Die grosse Flucht des Carlos Ghosn hat eine Vorgeschichte. Mindestens eine.\n\nSie beginnt mit dem Manager, der Nissan einst vor der Pleite rettete, wofür sie ihn in Japan sehr lange lobten und priesen und ihn sogar in einem landestypischen Manga-Comic verewigten. Bis im November 2018 der grosse und plötzliche Absturz kam: Festnahme in Tokio, Anklage, Gefängnis.\n\nDer heute 65-Jährige, der am Ende mehr als 16 Millionen Euro im Jahr verdient hatte, soll seine Bezüge bei dem Unternehmen jahrelang zu niedrig angegeben und Firmengelder veruntreut haben. Und dann war da noch die Sache mit einer Firma, die Nissan 2010 in den Niederlanden gegründet hatte. Eigentlich sollte über das Finanzvehikel in Start-ups investiert werden.\n\nVon wegen: In Japan wurde berichtet, dass Millionen davon in Luxusimmobilien in Rio de Janeiro, Beirut und Paris abgeflossen sein sollen. Der Millionenmann mit den drei Pässen in Wahrheit ein gieriger Betrüger?\n\nVorgezogene Höchststrafe\n\nNacheinander verlor Ghosn seine Jobs bei Nissan, Mitsubishi und auch bei Renault. Statt in noblen Hotels und Feinschmeckerlokalen logierte der Ex-Manager nun in einem Gefängnis in Tokio, das vor allem für seine kleinen und kalten Einzelzellen bekannt war. Schlafen auf ausrollbaren Futons, kalte Speisen: Für einen durchaus barocken Genussmenschen wie Ghosn muss das wohl schon eine Art vorgezogene Höchststrafe gewesen sein.\n\nCarole Ghosn hatte immer wieder die Haftbedingungen ihres Mannes kritisiert und moniert, dass ihr Gatte in Japan keinen fairen Prozess bekomme. Sogar Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron bat sie um Einmischung, ohne grossen Erfolg.\n\nZweifel am Rechtssystem\n\nLängst ging es bei der Ghosn-Affäre nicht mehr nur um Bilanz und Image eines japanischen Autokonzerns, der sich irgendwann von seinem einstigen Heilsbringer getäuscht fühlte. Sondern um Japans Rechtssystem und die Frage, wie man hier mit dem Prinzip der Unschuldsvermutung umgeht. Seine Anwälte beklagten, Staatsanwaltschaft und Nissan hätten gemeinsam einen Fall gegen Ghosn konstruiert – man habe verhindern wollen, dass Ghosn die Japaner an Renault ausliefert.\n\nAuch Rechtsexperten und Menschenrechtler zweifelten am japanischen Rechtssystem. Von «Geisel-Justiz» war die Rede. Und Ghosn selbst greift die Kritik auch jetzt in seinem Statement aus Beirut auf: In Japans Rechtssystem gelte «die Schuldvermutung, ist Diskriminierung zügellos, und grundlegende Menschenrechte werden verweigert».\n\nDer Anwalt wusste nichts\n\nLaut Nachrichtenagentur Kyodo habe die Einwanderungsbehörde keinen Eintrag von Ghosns Abreise gefunden, was dafür sprechen würde, dass er das Land mit falschem Pass verlassen hat. Reuters zitierte einen leitenden Beamten, wonach Ghosn mit einem französischen Pass und einem libanesischen Personalausweis eingereist sei. Genauere Umstände seien nicht bekannt und ausserdem «Privatsache».\n\nSo privat, dass wohl nicht einmal Ghosn-Anwalt Junichiro Hironaka etwas wusste. An Weihnachten habe er ihn zum letzten Mal gesehen. Reuters zufolge soll sich Ghosn gleich am Montag mit dem libanesischen Präsidenten Michel Aoun getroffen und ihm für seine Hilfe gedankt haben.\n\nGhosn, Glamour und Geheimnisse, bis zum Abgang. Elon Musk, der Chef des kalifornischen Elektroautobauers Tesla, fasste den Plot auf Twitter so zusammen: «Carlos Gone», so sein lakonisches Wortspiel. Carlos gegangen.", "pos": ["Der in Japan auf Kaution freigelassene frühere Konzernchef von Renault Carlos Ghosn ist völlig überraschend in den Libanon geflüchtet. Er sei \"nicht länger eine Geisel des manipulierten japanischen Justizsystems\", erklärte Ghosn am Dienstag in einer Stellungnahme.\n\nJapans Justiz habe ihm grundlegende Rechte verwehrt, das Prinzip der Unschuldsvermutung ignoriert und gegen internationale Abkommen verstoßen:\n\nIch bin dem Unrecht und der politischen Verfolgung entkommen.\n\nAm 19. November 2018 war Ghosn in Tokio wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden.\n\nGhosn, der neben der französischen und brasilianischen auch die libanesische Staatsangehörigkeit hat und ein Luxusanwesen in Beirut besitzt, war im April auf Kaution aus der Untersuchungshaft in Japan entlassen worden – unter strengen Auflagen, mit denen verhindert werden sollte, dass er flieht oder Beweismaterial vernichtet. Unter anderem wurde ihm verboten, das Land zu verlassen. Diese Auflagen wurden nie aufgehoben, wie das zuständige Bezirksgericht in Tokio laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo klarstellte.\n\nAus dem Außenministerium in Tokio hieß es, Japans Regierung sei nun auf Hilfe der libanesischen Behörden angewiesen, da kein Auslieferungsabkommen mit dem Mittelmeerstaat bestehe, wie der Sender NHK berichtete. In der Nacht zuvor hatte es erste Berichte aus dem Libanon gegeben, dass Ghosn völlig überraschend an Bord eines Privatjets in Beirut gelandet sei – und das schon am Sonntagabend. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten dies der Deutschen Presse-Agentur.\n\nDer libanesische Staatsminister und Präsidentenberater Salim Dschreissati betonte gegenüber der libanesischen Zeitung Al-Nahar, dass Ghosn legal ins Land gereist sei:\n\nAlles was wir wissen, ist, dass er mit seinem französischen Pass legal am Rafik-Hariri-Flughafen eingereist ist.\n\nDie französischen Behörden wurden nicht über Ghosns Abreise aus Japan informiert, wie es aus dem Außenministerium hieß. Man habe außerdem keine Kenntnis von den Umständen seiner Abreise und von dieser aus der Presse erfahren.\n\nHerr Carlos Ghosn genoss wie jeder französische Staatsbürger von den ersten Stunden seiner Verhaftung in Japan an konsularischen Schutz\", hieß es weiter.\n\nDer französische Botschafter in Japan habe auf Wunsch Frankreichs Kontakt zu Ghosn gehalten.\n\nDie Staatssekretärin im französischen Wirtschafts- und Finanzministerium Agnès Pannier-Runacher hatte am Morgen betont, dass man in Frankreich wütend wäre, wenn ein ausländischer Staatsbürger vor der französischen Justiz fliehen würde. Ghosn stehe nicht über dem Gesetz. Man müsse nun aber erst mal verstehen, was überhaupt passiert sei.\n\nGhosn gilt als Architekt des internationalen Autobündnisses zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi. Er soll laut Staatsanwaltschaft auch private Investitionsverluste auf Nissan übertragen haben. Nur wenige Tage nach seiner Festnahme wurde er von Nissan und kurz darauf auch von Mitsubishi Motors als Verwaltungsratschef gefeuert. Im Januar trat er schließlich auch von seinem Posten als Renault-Konzernchef zurück. Ghosn hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen. In seiner Stellungnahme erklärte er weiter:\n\nIch kann nun endlich frei mit den Medien kommunizieren, was ich ab nächster Woche tun werde.\n\nGhosns Ehefrau Carole hatte in der Vergangenheit US-Präsident Donald Trump und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron um Hilfe in dem Fall gebeten. Macron hatte damals erklärt, dass er sich als Präsident nicht öffentlich in einen Rechtsfall einmischen könne. Carole Ghosn hatte immer wieder die Haftbedingungen ihres Mannes scharf kritisiert und angezweifelt, dass er einen fairen Prozess bekomme.\n\nMehr zum Thema - Neue Anklage gegen Ex-Nissan-Chef Ghosn in Japan\n\n(dpa)"], "neg": ["Der Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings wird auch am Dienstag und Mittwoch fortgeführt - und könnte auch noch länger andauern.\n\nDer Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings hat begonnen.\n\nEr soll mindestens drei Tage dauern.\n\nDie Gewerkschaft erklärt nun, den Streik notfalls zu verlängern.\n\nUpdate vom 1. Januar, 15.17 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet auf eine Verlängerung des Streiks bei der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings. „Wir werden den Streik wie geplant am Mittwoch beenden“, sagte ein Ufo-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft hatte am Montag begonnen und sollte drei Tage dauern. Allerdings hatte Ufo zwischenzeitlich eine Verlängerung des Ausstands angedroht.\n\nGermanwings-Streik an Neujahr fortgesetzt - Gewerkschaft droht mit weiterer Verlängerung\n\nUpdate vom 1. Januar, 9.50 Uhr: Auch am Neujahrstag müssen Passagiere wegen eines Flugbegleiter-Streiks bei Germanwings Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt sollen am Mittwoch über 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Webseite hevorgeht. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll Mittwoch der letzte Streiktag sein - allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.\n\nGermanwings-Flugbegleiter streiken auch an Silvester - Ein Flughafen besonders betroffen\n\nUpdate vom 31. Dezember 2019: Die Flugbegleiter bei Germanwings haben ihren Streik am Dienstag fortgesetzt. Laut einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Homepage sollen insgesamt rund 60 Flüge ausfallen, ein Schwerpunkt liegt auf dem Flughafen Köln-Bonn . Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo , der am Montag begann, soll noch bis einschließlich Neujahr dauern. Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings erwartet, dass an den drei Streiktagen insgesamt rund 180 Flüge ausfallen.\n\nGermanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert. Er drohte am Montag wenn nötig mit neuerlichen Streikaufrufen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte er.\n\nStreik bei Germanwings: Besonders Flughafen Köln/Bonn betroffen - Flugbegleiter-Stimmung „im Keller“\n\nUpdate von 13.17 Uhr: Bereits etwa 60 Flüge von Germanwings sind an diesem Montag ausgefallen. Besonders der Flughafen Köln/Bonn war betroffen, Stornierungen gab es zudem in Berlin (Tegel), Düsseldorf, München und weiteren Städten. Am größten deutschen Airport Frankfurt am Main wurden keine Flüge abgesagt.\n\nDer Streik soll drei Tage dauern, also einschließlich Neujahr. Insgesamt fallen voraussichtlich 180 Flüge aus. Die Airline betonte aber, dass die meisten Eurowings-Flieger - mehr als 1000 von 1200 geplanten - in dem Zeitraum abheben. Viele Passagiere seien auf andere Verbindungen umgebucht worden.\n\nOffizieller Grund für den aktuellen Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo sind Regelungen zur Teilzeit. Den größten Anteil des Kabinenpersonals machen Frauen aus, die mitunter aus familiären Gründen keine Vollzeit mehr arbeiten wollen. Die Firmenspitze hält den Streit-Anlass für unverhältnismäßig. 2019 seien „nahezu alle“ Teilzeit-Wünsche der 800 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen erfüllt worden, nur 11 Anträge seien „aus operationellen Gründen“ nicht gewährt worden, so das Unternehmen.\n\nStreik bei Germanwings: 170 Flüge gestrichen\n\nUpdate 10.42 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verteidigt ihren Streik bei Germanwings mit drastischen Worten: Der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr sagte am Montag im ZDF-“Morgenmagazin“, die Stimmung unter den Kollegen sei „im Keller“. Die Gewerkschaft kämpfe seit drei Jahren um einen Teilzeit-Tarifvertrag für die Beschäftigten der Lufthansa-Tochter. Seitdem seien die Gespräche mit dem Mutterkonzern aber „keinen Schritt“ vorangekommen.\n\nDer Streik hatte in der Nacht zum Montag begonnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings strich wegen des Ausstands mehr als 170 Flüge, vorwiegend im Inland. Eurowings bezeichnete den Streik als „unbegründet“ und „nicht nachvollziehbar“-\n\nStreik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen - Gewerkschaft mit eindeutiger Drohung\n\nUpdate von 7.48 Uhr: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am ersten Streiktag ihre Drohung bekräftigt, den dreitägigen Ausstand bei Germanwings auszudehnen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Wir wollen das nicht“, ergänzte er zwar, aber wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, „dass es mehr davon braucht“, werde sie zu weiteren Streiks aufrufen.\n\nDie Lufthansa-Tochter Germanwings kritisiert die Streiks, bei denen es offiziell um eine Regelung zur Teilzeit geht, als unangemessen. „Die Kritik ist natürlich immer da, wenn wir streiken. Aber in diesem Fall ist sie inhaltlich nicht berechtigt“, sagte Flohr. Auch ein Einlenken der Germanwings am Samstag führte nicht zu einer Absage des Streiks. Laut Ufo habe es sich dabei nur um ein scheinbares Entgegenkommen gehandelt: „Das ist nicht das, was wir gefordert haben“, sagte Flohr.\n\nNach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Ufo am Freitag die Flugbegleiter von Germanwings für Montag, Dienstag und Mittwoch zum Streik aufgerufen. Rund 180 vor allem innerdeutsche Flüge sollten bundesweit ausfallen. Germanwings fliegt im Flugbetrieb der Eurowings.\n\nStreik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen\n\nUrsprungsmeldung vom 30. Dezember 2019, 7.12 Uhr: In der Nacht zum Montag hat der dreitägige Streik der Germanwings-Flugbegleiter an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Das bestätigte der Sprecher der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, der Deutschen Presse-Agentur. Infolge des Ausstands, der bis einschließlich Neujahr dauern soll, fallen bundesweit rund 180 Flüge aus, wie aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht, die das Unternehmen laufend aktualisiert. Germanwings führt ihre Flüge für Eurowings aus.\n\nIm gesamten Eurowings-Flugplan führe der Streik bei Germanwings zu rund 15 Prozent Flugausfällen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Von geplanten 1200 Flügen im Streikzeitraum werden über 1000 durchgeführt.“\n\nBei den Stornierungen handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden gecancelt. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.\n\nDer WDR sorgt mit dem Text eines Kinderchor-Liedes zum Klimaschutz für Entsetzen. Viele User werfen dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, die Kinder zu instrumentalisieren.\n\ndpa\n\nRubriklistenbild: © AFP / JOHN MACDOUGALL", "Die USK bittet die Klever Bürger, während der aktuellen Frühjahrstrockenheit die Straßenbäume zu wässern.\n\nKleve. Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve brauchen beim Wässern der Straßenbäume in der aktuellen Trockenperiode Unterstützung der Bürger.\n\nDie derzeitige Trockenperiode bereitet auch in der Stadt Kleve zunehmend Probleme. Regen in ausreichender Menge ist nicht in Sicht und die Bilder der letzten beiden Hitzesommer sind immer noch präsent.\n\nDie Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) sind bereits jetzt ständig im Einsatz, um insbesondere Jungbäume und Beete mit Wasser zu versorgen. Wildblumensaatflächen und Blumenampeln werden in Kürze hinzukommen. Doch können die USK nicht überall rechtzeitig tätig werden, um zu verhindern, dass die Trockenheit im Stadtbild sichtbar wird.\n\nDem Baum vor dem Haus Wasser geben\n\nKarsten Koppetsch, Vorstand der USK, bittet daher die Klever, Straßenbäume und bepflanzte Baumscheiben bereits jetzt zu gießen. Sein Appell: „Geben Sie bitte dem Baum vor ihrem Haus regelmäßig einige Eimer Wasser, damit die Auswirkungen dieser Frühjahrstrockenheit überschaubar bleiben.“\n\n„Übertrafen die Niederschläge noch im Februar das langjährige Mittel bei Weitem, so ist es seit Wochen zu trocken und der Wind tut sein Übriges“, so die USK. „Dabei steht der meteorologische Sommer erst im Juni vor der Tür.“", "20-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt - Spezialkräfte nehmen zweiten Verdächtigen in München fest\n\nVon: Nadja Hoffmann, Jennifer Lanzinger\n\nTeilen\n\nEin versuchtes Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf Samstag in München-Allach. © Gaulke\n\nIn München-Allach hat sich ein versuchtes Tötungsdelikt ereignet. Ein 20-Jähriger wurde attackiert, zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München-Allach.\n\nEin 20-Jähriger wurde schwer verletzt aufgefunden.\n\nZwei Tatverdächtige wurden festgenommen.\n\nUpdate vom 2. Januar 2020, 12.10 Uhr: Ein 20-Jähriger erlitt bei einer Auseinandersetzung in Allach mehrere Stichverletzungen im Oberkörperbereich (siehe Erstmeldung). Auch wurden dabei wie berichtet Schüsse abgegeben, wobei aufgrund der aufgefundenen Patronenhülsen und nach derzeitigen Erkenntnissen keine scharfen Waffen verwendet wurden, wie die Polizei München am Donnerstag (2. Januar) berichtete.\n\nAuch wies das Opfer keine Schussverletzungen auf und befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Parallel zu den Ermittlungen am Tatort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern veranlasst und umfassend Spuren gesichert.\n\nIm Rahmen erster Ermittlungen konnte ein ebenfalls 20-jähriger Münchner als einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Dieser wurde gegen 05.30 Uhr noch am selben Tag in München durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen.\n\nAuf der Intensivstation endete für einen jungen Münchner eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Erwachsener. Die Mordkommission ermittelt.*\n\nNach Attacke in München: Spezialkräfte nehmen zweiten Verdächtigen fest\n\nAuf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am Montag, 30.12.2019 Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen. Das Tatmotiv ist derzeit in einer persönlichen Beziehung der Tatbeteiligten zu suchen. Das Kommissariat 11 (Mordkommission) übernahm bereits vor Ort die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, die derzeit fortgeführt werden.\n\nDurch die intensiv geführten Ermittlungen konnte der Mittäter, ein 22-jähriger Münchner, identifiziert werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ daraufhin der zuständige Ermittlungsrichter noch am Montag, 30.12.2019 Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Durch Beamte der Zielfahndung und durch Spezialeinsatzkräfte konnte der 22-Jährige am Donnerstagvormittag in München festgenommen werden.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München: 20-Jähriger schwer verletzt - Wurde Opfer von Schüssen getroffen?\n\nUpdate vom 29. Dezember, 18.15 Uhr: Die Mordkommission der Polizei arbeitet seit der Nacht zu Samstag auf Hochtouren. Ein Tatverdächtiger (20) konnte schon wenige Stunden nach dem verhängnisvollen Streit festgenommen werden. Der 20-jährige Münchner mit serbischen und rumänischen Wurzeln wurde gegen 5.30 Uhr vom SEK überwältigt. Nach einem zweiten Mann lief gestern noch die Fahndung. Beide sollen in einer „persönlichen Beziehung“ zu dem Opfer stehen. Dieser 20-jährige Münchner besitzt die kroatische Staatsbürgerschaft. Gemein haben alle Beteiligten, dass es laut einer Polizeisprecherin „Bezugspunkte nach Allach“ gibt. Warum sie in Streit gerieten und was dem Opfer angetan wurde: Dazu gab es bisher keine Informationen vom Präsidium. „Derzeit ist unklar, wodurch die Verletzungen dem 20-Jährigen beigebracht wurden.“\n\nDas bedeutet wohl, dass es sich nicht um eindeutige Schusswunden handeln kann. Auch der Ablauf der Auseinandersetzung muss noch ermittelt werden.\n\nUpdate vom 29. Dezember, 10.39 Uhr: Im Fall des attackierten 20-Jährigen ermittelt die Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Sie suchte noch am Sonntag einen möglichen weiteren Tatverdächtigen, wie eine Sprecherin sagte. Spezialeinsatzkräfte hatten noch in der Tatnacht rund vier Stunden nach dem Vorfall den anderen Beschuldigten festgenommen.\n\nDas Tat-Opfer befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Er befinde sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr, teilten die Beamten am Samstagnachmittag mit. Das Tatmotiv sei wohl in einer persönlichen Beziehung der Beteiligten zu suchen.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München: 20-Jähriger schwer verletzt - Tatverdächtiger festgenommen\n\nMünchen - Was genau in der Nacht zu Samstag in München-Allach geschah, ist noch unklar. Im Kreuzungsbereich Naglerstraße Ecke Paul-Ehrlich-Weg soll ein 20-Jähriger von einem oder mehreren Tätern gegen 1.30 Uhr attackiert worden sein. Bei der Kreuzung soll es sich zugleich um den Tatort handeln.\n\nDabei wurde der junge Mann zunächst schwer verletzt, Einsatzkräfte wurden kurz darauf alarmiert. Das Opfer hatte laut Mitteilung gegen 1.30 Uhr selbst die Polizei gerufen und gesagt, dass es bei einem Angriff an einer Straßenkreuzung im Stadtteil Allach schwer verletzt worden sei. Eine Streife fand den stark blutenden 20-Jährigen.\n\nNach Eintreffen der Rettungskräfte wurde das Opfer zur weiteren Behandlung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie eine Polizeisprecherin am Samstag mitteilt. Der 20-Jährige wurde durch die Auseinandersetzung mit den zunächst Unbekannten schwer verletzt, befindet sich zurzeit jedoch nicht mehr in akuter Lebensgefahr.\n\nMünchen: Versuchtes Tötungsdelikt auf offener Straße: 20-Jähriger schwer verletzt\n\nOb es sich bei dem Angreifer um eine Person oder um mehrere Täter handelt, ist noch unbekannt. Aktuell wird nach einem möglichen weiteren Tatverdächtigen gefahndet. Die Ermittler sicherten umfassend Spuren am Tatort. Im Rahmen erster Ermittlungen konnte ein ebenfalls 20-jähriger Münchner als einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Spezialeinsatzkräfte nahmen ihn gegen 05:30 Uhr in München fest.\n\nDerzeit ist unklar, wodurch dem 20-Jährigen seine Verletzungen beigebracht wurden. Auch die Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung sind unklar. Im Rahmen erster Vernehmungen wurde bekannt, dass bei der Auseinandersetzung mehrere Schüsse fielen. Die Ermittler vermuten das Tatmotiv in einer persönlichen Beziehung der Beteiligten.\n\nEine Lagerhalle in München Garching steht in den frühen Morgenstunden in Flammen. Die Feuerwehr konnte das Feuer gegen acht Uhr am Morgen löschen, wie tz.de* berichtet.\n\nEin 32-jähriger Autofahrer ist in Stuttgart nach einem Verkehrsunfall von der Polizei erschossen worden. Anwohner haben im Osten Münchens Schüsse gehört. Ein Mann soll diese von einem Balkon aus abgegeben haben. In Berlin läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei: Am Checkpoint Charlie in Berlin sind Schüsse gefallen.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Silberdistel Neutras ehrt Jahresmeister\n\nVon den Namen her bietet die Siegerehrung wenig Überraschendes, aber die eine oder andere Entscheidung fällt doch sehr knapp aus.\n\nTraditionell setzen die Schützen den Schlusspunkt am letzten Freitag eines Jahres mit einem Geburtstagsschießen. Kurz vor Weihnachten gibt es noch ein Preisschießen und die Ehrung der Jahresmeister, an die eine besinnliche Feier anschließt. Über die Jahresmeisterschaft entscheidet der Durchschnitt der besten zehn Serien im Lauf des Jahres. Dieser Modus soll die konstantesten und besten Schützen nach vorne bringen.\n\nBrauch ist es, dass bei dieser Gelegenheit der Nikolaus kommt und den Schützen in Reimform die Leviten liest, aber auch das eine oder andere Lob ausspricht. Auf musikalische Begleitung mussten die Teilnehmer dieses Mal verzichten und ganz neue Fähigkeiten hervorholen, nämlich ihre Sangeskünste. Mit Weihnachtsliedern und Textbeiträgen von Renate Haller und Irmgard Gebhardt gab es einen kurzweiligen Abend.\n\nSchützenmeister Hans Roth und Oberschießleiter Georg Appel schritten zur Siegerehrung. Das Weihnachtspreisschießen gewann nicht zum ersten Mal Bernd Appel mit einem 49-Teiler vor seinem älteren Bruder Georg, der einen 92-Teiler vorweisen konnte. Jugendleiter Bernd Appel übergab den ersten Preis in der Jugendklasse an Marco Meidenbauer, der einen 160-Teiler erzielt hatte, vor Max Flierl und Leon Meidinger.\n\nBild: rrd\n\nDie Jahresmeister trennen meist nur Zehntelringe. Natürlich gibt es dafür nur bekannte Namen, aber in Nuancen unterscheiden sich eben die Ergebnisse dann doch. In der Schützenklasse mit dem Luftgewehr hatte John Oliver Gohl mit 370,8 Ringen über drei Zähler Vorsprung vor Bernd Appel, der es auf 367,5 Ringe brachte. Pauline Regler war mit 366,7 Ringen knapp dahinter auf Platz drei.\n\nIn der Schützenklasse Luftpistole fallen die Abstände schon etwas deutlicher aus. Seit Jahren unangefochten an der Spitze, zeigt sich Michael Loos immer von seiner starken Seite. Er hatte mit 369,3 fast 17 Ringe Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hans Roth, der es auf 352,8 Ringe brachte. Den dritten Platz belegte mit ebenfalls 352,8 Ringen der kleine Bruder des Siegers, Johannes Loos.\n\nEifrige Schützen gibt es in der Seniorenklasse, seitdem die Disziplin aufgelegt eingeführt wurde. Jeweils drei Schützen bei Luftgewehr und Luftpistole absolvieren fast zwei Drittel der Serien wie die 24 Schützen in der Schützenklasse, und obwohl ihre Serien nur aus 30 Schuss bestehen, geben sie mehr als die Hälfte der Schüsse ab. In der Klasse Luftgewehr wurde Hans Gradl mit 302,6 Ringen Bester vor Adolf Klipsch, der 294,4 Ringe auf dem Konto hatte, und Johann Zimmermann, der nur knapp dahinter mit 292,8 Ringen Dritter wurde. Bei der Luftpistole setzte sich Georg Appel mit 296,4 Ringen durch vor Gerd Haller, der 295,2 Ringe auf sein Konto brachte. Auf dem dritten Platz landete Reinhard Regler mit 289,2 Ringen.", "OK\n\nWir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. 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Damit ist nur noch die Zustimmung der Grünen Gremien Freitag und Samstag notwendig, um die erste türkis-grüne Koalition auf Bundesebene sicherzustellen. Die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) verkündeten die Einigung noch am Mittwochabend kurz vor 22 Uhr Uhr offiziell.\n\nKurz betonte, dass es gelungen sei, sich nicht auf Minimalkompromisse herunterzuverhandeln. „Es ist gelungen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen“, sagte der Altkanzler. Beide Parteien könnten ihre zentralen Wahlversprechen einhalten. „Es ist möglich, das Klima und die Grenzen zu schützen“ brachte er es auf den Punkt.\n\nKogler wiederum sagte, dass Österreich zum europäischen Vorreiter im Klimaschutz werden soll. Es sei gelungen, sich weitergehend zu einigen, als man das vorher ahnen hätte können. „Ökologisierung und sozialer Ausgleich geht zusammen“, so der Grünen-Chef. Mit der neuen Regierung werde der Einstieg in den Umstieg im Steuersystem gelingen, zeigte sich Kogler überzeugt. Ökologisierung und Steuerentlastung gingen zusammen. Zudem versprach er eine Transparenz-Offensive: Es werde eher einen gläsernen Staat als einen gläsernen Bürger geben.\n\nWird Lunacek Staatssekretärin?\n\nDas Regierungsprogramm und die Ministerliste werden erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden. Noch sind ein paar Details unklar. So steht noch nicht fest, welche Bereiche an Vizekanzler Kogler wandern und wer Grüner Staatssekretär wird und für welche Agenden dieser zuständig wird. Diese Details könnten erst morgen offiziell geklärt werden.\n\nLogisch wäre an sich ein Posten im Finanzressort, doch der dafür bestens geeignete Verhandler Josef Meichenitsch ist ein Mann und damit würde die Grüne Vorgabe, wonach mindestens 50 Prozent des Teams Frauen sein sollen, nicht eingehalten. Laut SN soll statt ihm die frühere EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek Staatssekretärin im Vizekanzleramt werden.\n\nNoch für Kunst und Kultur im Gespräch war bis zuletzt Eva Blimlinger. Sollte den Grünen im letzten Moment entgegen den bisherigen Informationen noch ein Ministerium zufallen, könnte es doch einen männlichen Finanzstaatssekretär geben. Ebenfalls noch offen war, wer für Frauenpolitik zuständig sein wird.\n\nDer Donnerstags-Fahrplan\n\nAm Donnerstag wird der Bundespräsident zu Mittag von der künftigen Regierungsspitze informiert, am späteren Nachmittag folgen Ministerliste und Regierungsprogramm. Am Freitag tagen dann Gremien von ÖVP und Grünen, tags darauf entscheidet der Grüne Bundeskongress endgültig über den Regierungspakt. Gibt es ein Ja, folgt die Woche darauf die Angelobung und vermutlich auch die Regierungserklärung im Nationalrat.", "pos": ["Neues Jahr - Neue Regierung: Koalitionsgespräche beendet\n\nVolkspartei und Grüne haben sich bei ihrer abschließenden Gesprächsrunde am Neujahrstag auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt. Das bestätigten die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) am Mittwochabend. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden. Damit ist nur noch die Zustimmung der Grünen Gremien Freitag und Samstag notwendig, um die erste türkis-grüne Koalition auf Bundesebene sicherzustellen."], "neg": ["Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank stellt sich nach einem überraschenden Gewinn zum Jahresauftakt wegen der Corona-Krise auf Rückschläge ein.\n\n«Das außerordentliche wirtschaftliche Umfeld spricht dafür, dass es insgesamt zu mehr Kreditausfällen kommen wird», erklärte Deutschlands größtes Geldhaus angesichts der vorgezogenen Veröffentlichung von Eckdaten für das erste Quartal 2020 am Montag. «Aber das Kreditbuch der Deutschen Bank hat eine hohe Qualität und ist gut diversifiziert.»\n\nDer Dax-Konzern legte zwar eine halbe Milliarde Euro für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Krise zurück, blieb aber auch nach Steuern im ersten Quartal knapp in den schwarzen Zahlen, wie das Frankfurter Institut am späten Sonntagabend mitteilte. Analysten hatten für den Drei-Monats-Zeitraum sowohl vor als auch nach Steuern im Schnitt mit einem Verlust gerechnet.\n\nIn den Monaten Januar bis März erzielte die Deutsche Bank nach eigenen Angaben 206 Millionen Euro Vorsteuergewinn. Der Überschuss lag bei 66 Millionen Euro nach 201 Millionen ein Jahr zuvor. Davon gehen unter anderem noch Anteile bei Tochterfirmen ab, die nicht den Deutsche-Bank-Anteilseignern zugeschrieben werden können.\n\nDetails zur Zwischenbilanz will die Bank an diesem Mittwoch (29.4.) bekanntgeben. Dann wird auch eine Aussage des Vorstands zur Gewinnerwartung für das Gesamtjahr erwartet. Noch Mitte März hatte Finanzvorstand James von Moltke bekräftigt, dass die Bank in diesem Jahr zumindest vor Steuern wieder Gewinn erzielen will. Das Jahr 2019 endete mit rund 5,7 Milliarden Euro Miesen unter dem Strich - es war das fünfte Verlustjahr in Folge.\n\n«Der Vorsteuergewinn im ersten Quartal ist auf steigende Erträge in unseren Kerngeschäftsfeldern in Kombination mit anhaltenden Fortschritten beim Kostenabbau zurückzuführen», erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing hatte im Juli 2019 eine grundlegende Neuaufstellung der Bank auf den Weg gebracht: Tausende Jobs werden gestrichen, das Investmentbanking wird gestutzt. Sewing macht die Unternehmensbank, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert, zum Kern des Instituts, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickt.\n\n«Wir sind sehr zufrieden, dass die Ergebnisse für das erste Quartal unsere Fortschritte beim Umbau unserer Bank, die operative Stärke unseres Geschäfts und unsere Widerstandskraft bestätigen», bilanzierte Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - fielen mit 6,4 Milliarden Euro sogar etwas höher aus als ein Jahr zuvor. Ein möglicher Treiber für die positive Ertragsentwicklung könnte eine kräftige Nachfrage nach Krediten oder anderen Finanzierungen für Unternehmen in der Corona-Krise gewesen sein. Analysten gehen zudem davon aus, dass auch ein starker Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen dazu beigetragen haben könnte.\n\nBei den Zielen für Kapitalpuffer und Verschuldungsquote macht die Deutsche Bank vorübergehend Abstriche. «Wir sind fest entschlossen, unsere Bilanz zu nutzen, um Kunden zu unterstützen, die uns jetzt ganz besonders brauchen», bekräftigte Sewing. «Durch diese Entscheidung könnte unsere harte Kernkapitalquote vorübergehend unser Ziel von mindestens 12,5 Prozent leicht unterschreiten, ohne die solide Bilanz unserer Bank zu schwächen.»\n\nEuropas Bankenaufseher erlauben Geldhäusern wegen der Corona-Krise zeitweise dünnere Kapitalpuffer, damit die Institute Unternehmen ausreichend mit Krediten versorgen können. Die Deutsche Bank betonte, ihre Kapitalausstattung sei nach wie vor gut und liege deutlich über den Anforderungen der Regulierer. Dies solle auch so bleiben: «Da die genannten Kapitaleffekte als vorübergehend angesehen werden, arbeitet die Bank für das Jahr 2022 weiterhin auf das Ziel einer harten Kernkapitalquote von 12,5 Prozent und einer Leverage Ratio (Verschuldungsquote) von 5 Prozent hin.»\n\nAm Finanzmarkt kamen die Eckdaten zum ersten Quartal gut an. Der zuletzt vom Corona-Crash arg gebeutelte Kurs der Deutsche-Bank-Aktie legte am Montagvormittag um gut zwölf Prozent auf etwas über sechs Euro zu. Seit dem Jahreswechsel hatte das Papier zuvor ähnlich wie der deutsche Leitindex Dax erheblich an Wert verloren.", "01.01.2020\n\nZeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt.\n\nDer alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen. (dpa)\n\nThemen folgen", "WASHINGTON (dpa-AFX) - Das anstehende Treffen der Außenminister der G7-Staaten Ende März wird wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nur virtuell abgehalten. Das US-Außenministerium teilte am Mittwoch in Washington mit, aus Vorsicht habe man entschieden, auf das geplante Treffen am 24. und 25. März in Pittsburgh zu verzichten und stattdessen nur per Videoschalte zu konferieren. Die USA sind in diesem Jahr Gastgeber des G7-Gipfels der sieben großen Industriestaaten und damit auch für die Vorbereitungstreffen zuständig. Der eigentliche G7-Gipfel ist für Mitte Juni angesetzt. Das Coronavirus breitet sich weltweit rasant aus. Auch in den USA war die Zahl der Infektionen zuletzt sprunghaft gestiegen./jac/DP/men", "Sechste Folge der „Politikanalyse“: Wolfgang M. Schmitt bespricht mit ideologiekritischem Blick die Politik von heute. Diesmal geht’s um Sprachkritik anhand der Bundespressekonferenz und Regierungssprecher Steffen Seibert.\n\nGefällt euch „Die Politikanalyse“? Lasst es uns wissen! Unterstützt uns finanziell, damit es weitere Ausgaben geben kann.\n\nBitte unterstützt unsere Arbeit finanziell:\n\nJung\n\nIBAN: DE36700222000072410386\n\nBIC: FDDODEMMXXX\n\nVerwendungszweck: Politikanalyse\n\nPayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv\n\nPlaylist mit allen bisherigen Politikanalysen", "Doppelpack für \"The Masked Singer\" und \"Die Höhle der Löwen\"\n\nNach der erfolgreichen Frühjahrsstaffel der ProSieben-Rateshow \"The Masked Singer\", die aufgrund der Corona-Krise ab Folge zwei ohne Publikum stattfand, hat der Sender für Herbst bereits die dritte Runde angekündigt.\n\nDie VOX-Gründershow \"Die Höhle der Löwen\" lief ebenfalls schon im Frühjahr im TV und kehrt im Herbst auf die Bildschirme zurück. Dieses Mal mit einem neuen Löwen im Rudel: Nico Rosberg (34). Der ehemalige Formel-1-Weltmeister übernimmt den Platz von Ur-Löwe Frank Thelen (44), der sich komplett aus der Sendung verabschiedet hat.\n\nAnpassungen und Verzögerungen wegen Corona?\n\nFür \"Das Supertalent\" geht es 2020 in die 14. Runde. Allerdings wird Sängerin Sarah Lombardi (27, \"Zurück zu mir\") nicht mehr neben Pop-Titan Dieter Bohlen (66) und Choreograf Bruce Darnell (62) in der Jury sitzen. RTL erklärte dazu: \"Jedes Jahr gibt es Änderungen in der 'Supertalent'- Jury und deshalb wird es auch dieses Jahr eine neue Jurorin geben\". Aufgrund der Corona-Pandemie verzögern sich die Jurycastings. Der Sender gehe davon aus, \"dass Ende August begonnen werden kann\".\n\nWährend die Briten dieses Jahr auf eine neue Staffel \"Love Island\" verzichten müssen, will RTLzwei die vierte deutsche Staffel produzieren. \"Wir arbeiten gemeinsam mit ITV Studios weiter an den Vorbereitungen für die neuen Folgen im Spätsommer\", bestätigte Martin Blickhan, Leiter der Programmkommunikation bei RTLzwei, Anfang Mai auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news. Bereits beim Casting halte man sich streng an die Vorgaben des Infektionsschutzes. Weiter heißt es: \"Nach heutigem Stand findet die Produktion wie angekündigt statt.\"\n\nAufgrund der Corona-Krise werden die Duelle der nächsten Staffel der VOX-Sendung \"Kitchen Impossible\" größtenteils in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum stattfinden, wie der Sender jüngst mitteilte. \"Aufgrund der bereits in Kraft getretenen und in Aussicht gestellten Lockerungen geht VOX davon aus, dass die Dreharbeiten in den nächsten Wochen wieder aufgenommen werden können\", heißt es weiter. Wer Tim Mälzer (49) herausfordert - und wo - ist noch nicht bekannt."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "OK\n\nWir verwenden auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken, um unseren Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Zudem messen und werten wir die Besuche aus, um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können. Dafür arbeiten wir mit Partnern und Dienstleistern zusammen, welche die Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite erhalten. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung von Cookies, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.\n\nZur Datenschutzerklärung", "pos": ["Offiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte."], "neg": ["Kommentar : Wer Wünsche hat, muss entscheiden\n\nNeuss An Aufgaben, die auf eine Lösung warten, ist in Neuss kein Mangel. Beispiel Gewerbegebiete: Dass Unternehmen, die sich ansiedeln oder expandieren wollen, bei der Suche nach Flächen kaum noch fündig werden, könnte man als Luxusproblem betrachten.\n\nKönnte man – wäre aber falsch.\n\nKlopfen Unternehmen auf Grundstückssuche in Neuss vergeblich an, wird abgewürgt, was der Stadt bislang finanzielle Handlungsspielräume gesichert hat, von denen andere Kommunen in NRW nur träumen können: Wachstum, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen.\n\nWer Gewerbesteuern kassieren will, muss auch Gewerbeflächen bereitstellen, sagt Andreas Galland, Leiter der Wirtschaftsförderung – ein Zitat aus unserer Zeitung Ende 2010. Das Problem besteht zehn Jahre später noch immer, wenn nicht sogar verschärft. Dass neue Gewerbeflächen Anliegern vor allem wegen der damit verbundenen Verkehrsbelastung nicht leicht zu vermitteln sind, ist klar.", "Dies meldeten die Parlamentsdienste am Sonntag. Am Montag hätte die dritte und letzte Woche der Frühjahrssession beginnen sollen. Es handle sich um einen Abbruch der Session, nicht um einen Unterbrechung, wie Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.\n\nNeben dem Tessin gingen auch Basel-Land die bisher verhängten Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus zu wenig weit. Die Kantonsregierung ordnete die Schliessung von Restaurants und Lokalen an und verbietet ab Montag alle Anlässe mit mehr als 50 Personen.\n\nNach neuesten Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gab es in der Schweiz und in Liechtenstein bereits 2200 positiv getestete Fälle. Davon lag bei 1563 Menschen eine Bestätigung für die Infektion mit der Lungenkrankheit Covid-19 vor. Bei 152 Fällen war eine Bestätigung ausstehend. In rund 440 Fällen war die Meldung noch nicht abschliessend erfasst.\n\nZahl der Toten auf 14 gestiegen\n\nInsgesamt starben in der Schweiz bislang 14 Menschen am neuartigen Coronavirus, alleine sechs davon im Tessin. Drei Menschen starben im Kanton Waadt, zwei in Basel-Land, einer in Basel-Stadt sowie je eine Person in den Kantonen Wallis und Genf. Meist handelte es sich um ältere Personen, die an Vorerkrankungen litten. Das jüngste Opfer war eine ebenfalls vorerkrankte 32-jährige Frau im Kanton Genf.\n\nDie vom Bundesrat am Freitag verhängten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus gingen einzelnen Kantonen offensichtlich zu wenig weit. Nach dem Tessin am Samstag griff auch der Kanton Basel-Land rigoros durch. Die Baselbieter Regierung rief am Sonntag die Notlage aus und ordnete die Schliessung aller Verkaufsstätten an, die nicht der Grundversorgung dienen, sowie aller Gastrobetriebe, wie sie am Sonntag vor den Medien erklärte.\n\nGeschlossen werden auch Betriebe wie Restaurants, Hotels und Sportstätten. Offen bleiben dürfen noch Lebensmittelläden, Tiershops, Apotheken, Drogerien und Tankstellen. Zudem untersagt der Regierungsrat ab Montag früh alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen.\n\nRegierungsrat: Jede Minute zählt\n\nZur Sicherstellung der Spitalversorgung wird das Spital Bruderholz an der Grenze zum Kanton Basel-Stadt zum Spezialspital für Coronavirus-Fälle erklärt. In den Gemeinden Münchenstein und Lausen sollen Abklärungszentren für Coronavirus-Tests eingerichtet werden. Personen, die möglicherweise am Virus erkrankt sind, werden im Kanton nicht mehr in Arztpraxen und in Notfallstationen getestet.\n\nDie Baselbieter Regierung hatte diese Massnahmen nicht mit den Nachbarkantonen abgesprochen. Der Kanton sehe sich in einer Notsituation, in der jede Minute zähle, sagte Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP). Deshalb habe man mit dem Beschluss nicht bis zur ordentlichen Regierungsratssitzung vom Dienstag gewartet.\n\nDer Regierungsrat beruft sich bei den Massnahmen auf eine Notlage gemäss dem kantonalen Gesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz. Die Massnahmen gelten ab Montag 6 Uhr und dauern vorerst bis 30. April.\n\nMenschenleere Piazza Grande\n\nDer Kanton Tessin hatte ähnliche Massnahmen bereits am Vortag verhängt. Das öffentliche Leben kam danach weitgehend zum Stillstand, wie ein Korrespondent von Keystone-SDA vor Ort berichtete. Auf der Piazza Grande von Locarno liefen nur vereinzelt Menschen durch die Stadt. In Chiasso kündigte die Gemeindeverwaltung ihre Schliessung bis auf Weiteres an.\n\nUnterdessen wurde der Ruf laut, dass die Landesregierung die vom Tessin und von Basel-Land getroffenen Massnahmen auf das ganze Land ausdehnen soll. Der Bundesrat müsse zum Schutz der Menschen unmittelbar wirksamere Massnahmen beschliessen, forderte die SVP in einer Mitteilung. Dazu bekräftigte die grösste Schweizer Partei die Forderung nach einer Schliessung der Grenzen und den Abbruch der Parlamentssession, die am Montag in die letzte von drei Wochen starten soll.\n\nEingeschränkter Grenzverkehr\n\nRund um die Schweiz schränken die Nachbarländer den Grenzverkehr zunehmend ein. Deutschland ergreift ab Montag 8 Uhr entsprechende Massnahmen, wie die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf deutsche Regierungskreise berichtete.\n\nDer Warenverkehr soll den Plänen zufolge aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften weiterhin die Grenzen passieren. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die im grenznahen Raum bereits zu Versorgungsproblemen geführt haben. Österreich kündigte ebenfalls für Montagabend die Einstellung des Zug- und Flugverkehrs in die Schweiz an.\n\nIn der Schweiz bereiteten sich am Wochenende im ganzen Land Schulbehörden und Eltern auf ein neues Schulregime vor. Zuvor hatte der Bundesrat am Freitag den normalen Klassenunterricht in Schulhäusern ab Montag verboten und faktisch Heimunterricht angeordnet. Die Verwaltungen aber auch Privatinitiativen organisierten unter Hochdruck Betreuungsangebote etwa für Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können.\n\nMonatelanger Heimunterricht?\n\nDie Kantone bereiten sich nach Aussagen der Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) auf einen monatelangen Unterrichtsausfall in den Schulen vor. \"Da die Wissenschaft damit rechnet, dass es drei bis vier Monate dauert, bis die Epidemie abflacht, müssen wir auch mit Unterricht zu Hause für diesen Zeitraum rechnen\", sagte EKD-Präsidentin Silvia Steiner.\n\n\"Wir planen so, dass wir für eine Verlängerung der Massnahme gewappnet sind\", sagte die Zürcher CVP-Bildungsdirektorin auf Anfrage zu einem Bericht der \"NZZ am Sonntag\".\n\nMan befinde sich in einer ausserordentlichen Situation, die eine tägliche Lagebeurteilung erfordere. Es müsse auch mit der schlimmsten Variante geplant werden. Mit Blick auf Aussagen von Experten gehe man davon aus, dass die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in die Höhe schnellen wird.\n\nDer Bundesrat hatte am Freitag weitreichende Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen und das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. So darf an den Schweizer Schulen bis 4. April kein Unterricht mehr stattfinden. Bis Ende April sind alle Veranstaltungen im Land ab 100 Personen verboten. An der Grenze werden wieder Kontrollen durchgeführt. Der Wirtschaft will die Landesregierung zehn Milliarden Franken zur Verfügung stellen.\n\n(AWP)", "Anastasiya Avilova zieht im Januar 2020 als Kandidatin ins Dschungelcamp ein. Wird das Playmate sich gewohnt freizügig im australischen Dschungel zeigen?\n\nAnastasiya Avilova (31) ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020.\n\nist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020. Die 31-Jährige ist bereits Reality-Show-erprobt.\n\nBei „Temptation Island“ machte sie ein pikantes Geständnis.\n\nAnastasiya Avilova (31) dürfte treuen RTL-Fans bereits bekannt sein: Das aus der Ukraine stammende Model nahm bereits an der RTL-Fremdgeh-Show „Temptation Island - Versuchung im Paradies“ teil - nun ist die 31-Jährige eine der Kandidatinnen bei der von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderierten RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.\n\nDschungelcamp 2020: Das Model Anastasiya Avilova ist Reality-Shows gewohnt\n\nAvilova hat bereits einiges an Reality-TV-Erfahrung und ist damit eine erprobte Kandidatin für dasDschungelcamp 2020 - obwohl sie wohl in keiner der anderen Shows mit Ungeziefer in Kontakt gekommen sein dürfte. Außerdem soll in der Nähe des Dschungelcamp-Drehortes kürzlich sogar ein Mord passiert sein - nicht gerade einfach zu verkraften für die Camper. Eine echte Herausforderung für das Model? Etwas rauer dürfte es im Dschungelcamp nämlich schon zugehen als in den anderen Formaten, in denen Anastasiya Avilova bisher zu sehen war - das waren neben „Temptation Island“ (RTL) noch „Catch the Millionaire“ (ProSieben), „Frauentausch“ (RTL2) und„Mieten, Kaufen, Wohnen“ (VOX).\n\nModel Anastasiya Avilova: Dschungelcamp-Teilnehmerin war Playmate\n\nModel Anastasiya Avilova dürfte manchen auch als Playmate bekannt sein: Im April 2019 zog sich die 31-Jährige für den Playboy aus, auch in dem britischen Männermagazin FHM war sie schon zu sehen. Und ein paar pikante Details gibt es über „die Verführerin“ - wie der Playboy titelte - auch zu erfahren: Avilova bekannte sich öffentlich zu ihrer Bisexualität. Mit einer Frau war sie bisher jedoch noch nicht zusammen - obwohl sie sich das ihrer eigenen Aussage nach vorstellen könne. Ihr letzter Freund war ein Mann: Für kurze Zeit war die Ukrainerinmit Ennesto Monté liiert - doch die Liebesgeschichte der beiden endete schon nach kurzer Zeit.\n\nDschungelcamp 2020: Anastasiya Avilova zeigt sich freizügig auf Instagram\n\nDie hübsche Brünette hält neben Foto-Shootings und TV-Terminen ihre Fans auf Instagram und Facebook auf dem Laufenden. Sie postetfreizügige Bilder und ab und an eine Lebensweisheit: „Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet“ ist Avilovas Lieblings-Zitat auf Facebook.\n\nDschungelcamp 2020: Was erwartet uns mit Anastasiya Avilova?\n\nFans dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich die Beauty-Queen im Dschungelcamp 2020 schlägt. Schließlich lässt ihr bisheriger Werdegang zumindest auf den ersten Blick keine Affinität für Schmutz und Ungeziefer vermuten. Und mit den Luxus-Outfits, Foto-Shootings an Sandstränden und Auftritten auf dem roten Teppich, von denen Anastasiyas Instagram-Profil erzählt, ist bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ definitiv erst mal Schluss.\n\nWer zieht sonst noch ins Dschungelcamp 2020? Hier erfahren Sie alle Kandidaten für die neue Staffel von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ bei RTL. Unter anderem sollen Sonja Kirchberger und Danni Büchner in den Dschungel gehen.\n\nAnastasiya Avilova postet auf ihremInstagram-Account ein freizügiges Foto. Doch der Hingucker ist nicht ihr Körper, sondern die Schnapsflasche in ihrer Hand, für die sie Werbung macht.\n\nlr\n\nRubriklistenbild: © Screenshot Instagram @nasia_a", "Unser Fundstück der Woche kommt von der bekannteste Bürgerrechtlerin der DDR, der viel zu früh (2010) verstorbenen Bärbel Bohley. In einem ihrer Warnrufe an Freunde wie den Schriftsteller Chaim Noll, prophezeite sie das Wiederkommen des ständigen Denunzierens im wiedervereinten Deutschland im Rahmen eines verfeinerten und umso diabolischeren Revivals der Stasi-Methoden:\n\n„Das ständige Denunzieren wird wiederkommen.\n\nDas ständige Lügen wird wiederkommen.\n\nAlle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.\n\nMan wird sie in der Bundesrepublik ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir.\n\nMan wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.”\n\nProphetische Worte, die damals viele für völlig überzogen hielten und die doch heute fast 1:1 eingetreten ist. Die Rede von einer DDR 2.0 ist keineswegs ein seltsamer Spleen allzu liberaler Demokraten und Rechtsstaatler, sie fasst mit einem Wort den Zustand zusammen, in den uns das System Merkel hineinmanövriert hat.\n\n***\n\nSie wollen PP als freies Medium unterstützen, dass – so lange das noch geht – Widerstand gegen die Abschaffung fundamentaler Menschenrechte im Stil der DDR leistet?\n\nMit zwei Klicks geht das hier:\n\nPAYPAL\n\n… oder auf Klassische Weise per Überweisung:\n\nIBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81\n\nBIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP", "\"Es ginge, wenn überhaupt, und das würde ich schon anstreben, bei einer Lasttragung, die wir aber erst in ein paar Jahren auf uns zukommen sehen\", sagt Kogler laut einer Vorab-Meldung im \"ATV Aktuell\"-Interview Samstagabend. Die Frage der Millionärssteuer stellt sich aus seiner Sicht erst später, weil sich Österreich derzeit günstig Geld ausborgen könne. Dafür ist er sich jetzt \"ganz sicher, dass das quasi Eingang in die Überlegungen finden wird\", was die Frage der nötigen Überzeugungsarbeit bei der ÖVP betrifft - \"weil was will man sonst politisch begründen\".\n\nAm 7. April hatte der Grüne Vizekanzler vehement auf eine \"gerechte Krisenfinanzierung\" gepocht, indem \"immer, wenn es in Millionenhöhe zu Erbschaften und Schenkungen kommt, auch eine Steuer eingehoben werden soll\". Am 18. April zeigte er sich schon etwas zurückhaltend: \"Unter der Voraussetzung, dass die Schulden abgetragen werden müssen, ist vieles neu zu denken\", meinte er, sah das \"in der Abfolge\" aber \"erst am Ende zu besprechen. Zunächst müssen Not- und Hilfsmaßnahmen gesetzt werden.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Premiere in Österreich: Sebastian Kurz geht Koalition mit den Grünen ein ÖVP und Grüne haben sich in Österreich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt. Das teilten die beiden Parteien am Mittwochabend nach einem abschliessenden Treffen in Wien mit.\n\n2 Bilder 2 Bilder Die Parteispitzen der konservativen ÖVP und der Grünen haben sich auf ein gemeinsames Programm geeinigt. Keystone/EPA/FLORIAN WIESER\n\n(sda/dpa/apa/afp)\n\nOffiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "pos": ["Empfehlung - Zeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün\n\ndpaWien Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt. Der alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen.(...) Link zum Artikel: https://www.gn-online.de/ticker/zeichen-in-oesterreich-stehen-auf-schwarz-gruen-337413.html"], "neg": ["Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben.", "Polizei Hamburg\n\nPOL-HH: 200618-3. Vermisstenfahndung nach dem 48-jährigen Wladimir Neumann\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nHamburg (ots)\n\nZeit: 15.06.2020, 19:00 Uhr; Ort: Hamburg-Billstedt, Billstedter Mühlenweg\n\nSeit Montag wird der 48-jährige Wladimir Neumann aus Billstedt vermisst. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Lichtbild nach dem Mann und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.\n\nDer 48-Jährige hielt sich zuletzt am Montag zu einer Behandlung in der Asklepios Klinik Wandsbek auf. Er sollte dort auf einen Pflegedienst warten, hat das Krankenhaus dann aber unabgesprochen auf eigene Faust verlassen und ist seitdem verschwunden. Der Vermisste ist schwer erkrankt und dringend auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen.\n\nDa sein Aufenthaltsort durch die bisherigen Ermittlungen nicht geklärt werden konnte, haben die Ermittler des zuständigen Landeskriminalamts 164 einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erwirkt.\n\nDer Vermisste ist etwa 1,70 m groß und von schlanker Statur. Er hat kurze, schwarze Haare und ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Er spricht Deutsch mit Akzent, daneben auch Russisch. Durch eine Fehlstellung am rechten Bein hat er einen markanten Gang. Es ist derzeit nicht bekannt, wie er bekleidet ist. Er soll Orientierungsschwierigkeiten haben und macht eventuell auch einen verwirrten Eindruck. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er auf eine Ansprache aggressiv reagiert.\n\nWer Herrn Neumann sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, kann sich beim Polizeinotruf unter 110, beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jeder Polizeidienststelle melden.\n\nAbb.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Hamburg\n\nPresse- und Öffentlichkeitsarbeit\n\nFlorian Abbenseth\n\nTelefon: +49 40 4286-56213\n\nE-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de\n\nwww.polizei.hamburg\n\nOriginal-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell", "Brüssel/Kiew - 3300 Einwohner der Krim werden in diesem Jahr zum Militärdienst eingezogen.\n\nDie EU hat das russische Einziehen von Soldaten auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim scharf verurteilt. Moskau verletze dadurch das humanitäre Völkerrecht, sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Samstag in Brüssel.\n\nRussland sei durch internationales Recht dazu verpflichtet, die Menschenrechte auf der Krim zu schützen. Ähnlich hatte sich zuvor die Ukraine geäußert. Eine Besatzungsmacht dürfe die Bevölkerung von besetzten Gebieten nicht in die eigenen Streitkräfte zwingen.\n\nDer Sprecher bekräftigte zudem, dass die EU die „illegale Annexion“ der Krim nicht anerkenne und erwarte, dass Russland alle Verletzungen internationalen Rechts unterlasse. Die EU unterstütze die Unabhängigkeit der Ukraine sowie die territoriale Integrität des Landes in der international anerkannten Grenzen.\n\n3300 Einwohner der Krim werden eingezogen\n\nRund 3300 Einwohner der Krim werden der Staatsagentur Tass zufolge in diesem Jahr zum Militärdienst eingezogen werden - wie in den Jahren zuvor auch. Alle Rekruten müssten zuvor wegen der Corona-Pandemie in eine zweiwöchige Quarantäne. Sie sollen demnach auf der Krim und in anderen Regionen Russlands eingesetzt werden.\n\nDie EU wirft Russland vor, 2014 völkerrechtswidrig die Krim annektiert zu haben und die prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Der Staatenbund verhängte infolgedessen Wirtschaftssanktionen gegen Moskau. (dpa)", "Die Koalitionsverhandlungen in Österreich zwischen der konservativen ÖVP und den Grünen stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Drei Monate nach den vorgezogenen Parlamentswahlen wollten sich die ÖVP von Sebastian Kurz und die Ökopartei am Mittwochnachmittag (17.00 Uhr) ein letztes Mal treffen, bevor am Donnerstag das Programm der ersten österreichischen Regierung mit Beteiligung der Grünen präsentiert werden soll.\n\nDas Kabinett nahm derweil weiter Gestalt an. ÖVP und Grüne bestätigten laut der Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner. Der Karrierediplomat und Kurz-Vertraute Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben.\n\nAls stärkste Partei wird die ÖVP die meisten Ministerposten erhalten. An die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll, ehemalige Geschäftsführerin der Umweltorganisation Global 2000. Der Grüne Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Ökopartei. Grünen-Parteichef Werner Kogler wird Vize-Kanzler.\n\nDie Grünen sollen nach einem erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Ab Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nÖVP und Grüne lagen inhaltlich bislang teilweise weit auseinander. Ex-Kanzler Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat bereits angekündigt, weiter am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" sowie an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ.\n\nDie konservative ÖVP (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgestraft. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte herbe Verluste hinnehmen müssen.", "Beim Brand eines Wohnhauses im Landkreis Aschaffenburg am Neujahrsmorgen hat eine 80-Jährige lebensgefährliche Verletzungen erlitten. \"Als die Feuerwehr gegen 04.30 Uhr bei dem Wohnhaus in Goldbach eintraf, schlugen aus mehreren Fenstern Flammen\", teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute mit Atemschutz brachten die Seniorin aus der Wohnung im Erdgeschoss ins Freie. Sie kam ins Krankenhaus. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt.\n\nZur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. Nicht ausgeschlossen sei, dass das Feuer durch Böller oder Raketen verursacht wurde, hieß es. Der Schaden beträgt nach Schätzung der Beamten mindestens 100 000 Euro.\n\nKarte zum Artikel Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "01.01.2020\n\nNahost-Konflikt eskaliert: Der Iran zündelt im Irak\n\nAnhänger der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah haben die US-Botschaft in Bagdad belagert. US-Präsident Trump hat darauf mit der Entsendung neuer Truppen reagiert.\n\nKaum eine Aktion kann die Supermacht Amerika so demütigen wie ein Sturm auf eine ihrer diplomatischen Vertretungen. Die Flucht der Amerikaner aus ihrer Botschaft in Saigon im Jahr 1975, die Geiselnahme in der Vertretung in Teheran vier Jahre später und der Angriff auf das Konsulat im libyschen Benghazi 2012 sind Ereignisse, die sich tief ins Gedächtnis der amerikanischen Nation eingegraben haben. Das war wohl auch der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah im Irak und ihren Unterstützern im Iran bewusst, als sie ihre Anhänger an Silvester vor die US-Botschaft in Bagdad führten. An Neujahr wurde sie weiter belagert. Die Demonstranten, darunter zahlreiche Männer in Tarnuniformen, errichteten in Sichtweite ein Zeltlager, stellten mobile Toiletten auf und entzündeten Feuer an den Außenmauern des Botschaftskomplexes. Lastwagen lieferten hunderte von Matratzen an. Die Belagerer fordern den Abzug aller amerikanischen Truppen und „ein Ende der amerikanischen Okkupation“.\n\nEtwa 5000 US-Soldaten sind im Irak stationiert\n\nIn Bagdad waren die Milizionäre am Dienstag in einen Vorhof der US-Botschaft eingedrungen. Dass irakische Sicherheitskräfte wenig taten, um die Demonstranten zurückzudrängen, zeigt den enormen Einfluss des Iran auf die Behörden im Irak. Am Mittwoch gingen die Unruhen in der Nähe der Botschaft weiter: US-Soldaten schossen Tränengas auf pro-iranische Milizionäre und andere Demonstranten. Washington will nun rund 750 zusätzliche US-Soldaten als Reaktion auf die neuen Spannungen in den Nahen Osten verlegen. Erste Verstärkungen wurden per Hubschrauber auf dem Botschaftsgelände in Bagdad abgesetzt. Schon vor wenigen Wochen hatte Washington über die Entsendung von mehreren tausend Soldaten nachgedacht. Derzeit sind etwa 5000 US-Soldaten im Irak stationiert, 40.000 weitere stehen in anderen Ländern der Region bereit.\n\nTrump drohte Teheran via Twitter\n\nAusgelöst wurde der offene Schlagabtausch auf irakischem Boden durch amerikanische Vergeltungsschläge auf Iran-treue Milizen, bei denen 24 Kämpfer starben und über 50 verletzt wurden. Das amerikanische Oberkommando reagierte damit auf einen Raketenbeschuss durch schiitische Milizen in Kirkuk, bei dem ein Mann ums Leben kam. Auch rhetorisch rüsten beide Seiten weiter auf. US-Präsident Donald Trump machte den Iran für den Sturm auf die Botschaft verantwortlich und schickte per Twitter eine „Drohung“ nach Teheran. Der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei wiederum nannte die US-Luftangriffe eine „Bosheit.“ Gleichzeitig verhöhnte der 80-Jährige, der erst kürzlich einen Aufstand des eigenen Volkes gegen seine Klerikerherrschaft mit brutaler Gewalt und hunderten Todesopfern unterdrücken ließ, den US-Präsidenten: „Du kannst nichts ausrichten“, schrieb Khamenei auf Twitter. Der Iran werde „Interessen, Würde und Ruhm des Landes“ verteidigen.\n\nSeit Trump 2018 den Atomvertrag mit dem Iran einseitig aufkündigte und die Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft setzte, eskalieren im Nahen Osten die Spannungen zwischen den beiden Erzfeinden. „Sie werden einen sehr hohen Preis zahlen“, twitterte der amerikanische Präsident. Die Botschaft in Bagdad, deren Gelände ähnlich groß ist wie der Vatikanstaat, wurde nach dem Sturz von Saddam Hussein für umgerechnet 700 Millionen Euro errichtet. Sie ist die teuerste und größte US-Mission der Welt, in der zeitweilig mehrere tausend Mitarbeiter beschäftigt waren; heute sitzen dort allerdings nur noch einige hundert Beschäftigte.\n\nWir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.\n\nThemen folgen", "pos": ["Flammender Protest: Pro-iranische Demonstranten stehen mit Fahnen vor der US-Botschaft in Bagdad, nachdem sie zuvor ein Feuer gelegt hatten. Ihnen war es gelungen, in die schwer bewachte „Grüne Zone“ einzudringen.\n\nTunis/Berlin. Nach einem Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad schickt Donald Trump 750 zusätzliche Kräfte in die Region. Der Iran verspottet ihn.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nBotschaft angegriffen: Neue Eskalation zwischen Iran und USA\n\nDie versuchte Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Bagdad durch Demonstranten hat die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch einmal deutlich verschärft. Mehr als 650 amerikanische Fallschirmjäger machten sich am Mittwoch auf den Weg in Richtung Nahost, wie das US-Militär auf Twitter mitteilte. In der Silvesternacht waren bereits rund 100 Soldaten von Kuwait aus mit Hubschraubern an die US-Botschaft in Bagdad verlegt worden, wie Videos des US-Militärs zeigten.\n\nAm Dienstag hatten Hunderte Demonstranten die gesicherte „Grüne Zone“ in Bagdad gestürmt, die US-Botschaft attackiert und mehrere Wachhäuschen in Brand gesetzt. Die Botschaft hat bis auf Weiteres alle konsularischen Dienstleistungen eingestellt. Alle bereits vereinbarten Termine seien hinfällig und US-Bürger seien aufgefordert, sich der diplomatischen Vertretung nicht zu nähern, teilte die Botschaft am Mittwoch mit. Das Generalkonsulat in Erbil – der Hauptstadt der kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak – bleibe für das Beantragen von Visums- und Passangelegenheiten geöffnet.\n\nTrump: „Das ist eine Drohung – frohes neues Jahr“\n\nZwischen Teheran und Washington kam es zu einem Krieg der Worte. Irans Oberster Revolutionsführer titulierte Donald Trump nur noch als „Typen, der getwittert hat“. Mit Hohn und Spott quittierte Ali Khamenei die wütende Ankündigung des US-Präsidenten, die Islamische Republik für alle weiteren amerikanischen Todesfälle oder Schäden an Einrichtungen im Irak zur Rechenschaft zu ziehen. „Erstens können Sie gar nichts machen. Zweitens, wenn Sie logisch wären, was Sie nicht sind, würden Sie erkennen, dass die Völker dieser Region Amerika hassen. Warum kapieren das die Amerikaner nicht?“, polterte der 80-jährige Ajatollah, der erst kürzlich einen Aufstand des eigenen Volkes gegen seine Klerikerherrschaft mit brutaler Gewalt unterdrücken ließ.\n\nSeit Donald Trump im Mai 2018 den Atomvertrag mit dem Iran einseitig aufgekündigt und die Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft gesetzt hatte, eskalieren im Nahen Osten die Spannungen zwischen den beiden Erzfeinden. „Sie werden einen sehr hohen Preis zahlen; dies ist keine Warnung, dies ist eine Drohung“, twitterte der US-Präsident zur Jahreswende und fügte ironisch ein „frohes neues Jahr“ hinzu. In einem anschließenden Gespräch mit Reportern betonte er allerdings, er wolle keinen Krieg mit dem Iran.\n\nSoldaten schützen die US-Botschaft in Bagdad. Foto: - / AFP\n\nUS-Luftangriffe führten zu jüngsten Unruhen\n\nAuslöser der neuesten Unruhen vor der US-Botschaft in Bagdad waren mehrere Luftangriffe der Amerikaner auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter getötet und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.\n\nDie Kataib Hisbollah ist Teil der pro-iranischen Hasched-al-Schaabi-Miliz. Dabei handelt es sich um sogenannte Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen. Diese hatten im Feldzug gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an vorderster Front gekämpft. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.\n\n• Kommentar: Trump setzt die US-Politik der Irrtümer im Nahen Osten fort\n\nUS-Sicherheitskräfte setzen vor Botschaft Tränengas ein\n\nAls Reaktion auf das harsche Vorgehen Washingtons marschierten an Silvester Tausende pro-iranischer Demonstranten ungehindert in die schwer bewachte „Grüne Zone“ in Bagdad und drangen mit Gewalt auf das Gelände der amerikanischen Botschaft vor. Es gelang ihnen, unter „Tod für Amerika“-Rufen das zentrale Eisentor einzudrücken und die Sicherheitsscheiben des Empfangsbereiches zu zertrümmern – ein Vorgehen, das in Washington viele an die Besetzung der US-Botschaft in Teheran vor 40 Jahren erinnerte.\n\nIn der irakischen Hauptstadt allerdings gelangte die Menge nicht in den verbarrikadierten Kernbereich der diplomatischen Vertretung. Auch wurde niemand verletzt oder als Geisel genommen. Erst Stunden nach Beginn der gewalttätigen Tumulte rückten dann irakische Sicherheitskräfte an und drängten die Menge zurück.\n\nAm Mittwoch setzten die Demonstranten ihren Sturm auf das Gelände zunächst fort. US-Sicherheitskräfte reagierten mit Tränengassalven. Medienberichten zufolge gab es erneut Verletzte. Hunderte Demonstranten errichteten eine Sitzblockade vor der Botschaft und kündigten an, so lange zu bleiben, bis die US-Truppen das Land verließen. Am Mittwoch zogen alle Demonstranten nach einem Appell der Hasched al-Schaabi-Milizen ab.\n\nBundesregierung verurteilt Angriffe auf die US-Botschaft\n\nUS-Botschafter Matthew Tueller, der über Weihnachten im Urlaub war, kehrte am Mittwoch vorzeitig zurück. Die Botschaft in Bagdad, deren Gelände ähnlich groß ist wie der Vatikanstaat, wurde nach dem Sturz von Saddam Hussein für 700 Millionen Euro errichtet. Sie ist die teuerste und größte US-Mission der Welt.\n\nDie Bundesregierung verurteilte die Angriffe auf die US-Botschaft. „Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals gehören zum Kern der internationalen Ordnung, auf die alle Staaten gleichermaßen angewiesen sind“, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Deutschland erwarte von der irakischen Regierung, dass diese ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Botschaften und Konsulate nachkomme, erklärte die Sprecherin. Die Ereignisse würden „auch mit Blick auf die Lage in der Region“ Anlass zur Sorge geben. „Besonnenheit und Augenmaß sind jetzt besonders wichtig.“"], "neg": ["Seit Jahren arbeite ich meist unentgeltlich an der Aufklärung über die Islamisierung unseres Landes und Europas. Für meine Vorträge bei Parteien nehme ich prinzipiell kein Honorar: niemand soll mir nachsagen, dass ich im Dienste einer Partei stehe. Ich bin radikal unabhängig und nicht parteigebunden. Doch das hat seinen Preis: meine finanziellen Reserven sind nun aufgebraucht. Ich bin daher für jeden Betrag, ob klein oder größer, dankbar, den Sie spenden. Sie unterstützen damit meine Arbeit an der Aufklärung über die Islamisierung und meinen Kampf gegen das politische Establishment unseres Landes.\n\nMöge es den Restdeutschen gelingen, das Rad der Geschichte nochmals umzudrehen. Ihnen sei gesagt, dass man für Revolutionen nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich haben muss. Alle Revolutionen gingen stets von einer Minderheit von maximal 5-10 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung aus, die sich vom Rest der zu Recht als “Schlafschafe” bezeichneten Normalbürger vor allem dadurch unterscheiden, dass sie gewillt und entschlossen sind, für ihr Ziel mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu kämpfen.\n\nDoch sie ist mehr als das: Berlin ist der globale Vorreiter bei der Umsetzung des Coudenhouve-Kalergi-Plans, der die Abschaffung der europäischen Bevölkerungen durch Vermischung mit Völkern vorsieht, die das Christentum und die weiße Rasse hassen. Der Name für diesen Plan ist meinen Lesern bestens bekannt: “Neue Weltordnung”. Und im Islam haben diese Völker- und Kulturvernichter den passenden Exekutor gefunden.\n\nSpätestens jetzt, wo sich das gesamte linkspolitische Establishment und die Altparteien demonstrativ hinter die Antifa gestellt und damit bewiesen haben, dass ich schon immer Recht mit der Behauptung hatte, dass die Antifa in Wahrheit schon immer die linke Terror-Miliz der Altparteien ist, von ihr bezahlt, von ihr rekrutiert und von ihr gegen das eigene Volk ins Feld gestellt wird, darf man die Berliner Republik als eine kommunistische Diktatur bezeichnen.\n\nMöge es uns gelingen, unser wundervolles Land vor der geplanten Vernichtung durch Rotgrün zu bewahren. Die Zeichen stehen schlecht für uns. Rotgrün scheint unmittelbar vor dem alten kommunistischen Ziel zu sein, das christlich-europäische Abendland endgültig zu zerstören. Die deutsche Regierung hat sich als das erwiesen, was ich ihr seit Jahren vorhalte: Sie ist eine Regierung des Terrors gegen seine indigene Bevölkerung und der Abschaffung Deutschlands.\n\nLeider habe ich mit dem Diebstahl weit über 100.000 Dateien verloren, in denen ich die Arbeit von vielen Jahren Recherche aufbewahrt habe. Das ist noch schmerzlicher als der materielle Verlust. Ich hoffe, dass darunter nicht die Qualität meiner zukünftigen Artikel zu leiden hat, die sich von den Artikeln der allermeisten (nicht allen) Blogs vor allem durch die Fülle der Fakten und Quellen unterscheidet.\n\nIch bedanke mich bei allen für die aufmunternden Worte, die mir wieder die Kraft gegeben haben, mit meiner schweren Arbeit fortzufahren. Artikel in der von mir gewohnten und intendierten Qualität schreiben sich nicht über Nacht. Die Recherchearbeit ist enorm. Und es ist derzeit, bei der globalen Corona-Hysterie, fast unmöglich, das passende Thema für den jeweils nächsten Artikel auszuwählen.\n\nDoch in dem Land, wo ich lebe, geht das nicht. Alles muss bestellt werden – und es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich mit dem Nötigsten versorgt bin. Dann wird es ebenfalls etwas dauern, bis ich zumindest die nötigsten Software-Programme habe, um wieder vernünftig arbeiten zu können. Wenn ich Ihnen das Land nennen würde, in welchem ich mich aufhalte – Sie würden alles sofort verstehen. Geht nicht. Denn der Feind liest mit.\n\nIch muss gestehen: Das habe ich nicht erwartet. Die Anteilnahme meiner Leser wegen des mir zugefügten Schadens durch dreiste Diebe war überwältigend. Fünf Tage nun bin ich schon ohne Handy und Computer. Doch dank der Spenden werde ich mich noch morgen mit dem Nötigsten versorgen können, damit ich bald wieder die Arbeit an meinem Blog aufnehmen kann. Das ist in meinem Exil nicht so leicht, als würde ich in Deutschland leben. Ein Gang zu einem Elektronik- und Computergeschäft – und die Sache wäre erledigt.\n\nSpenden per Überweisung Für Spenden per Überweisung bitte hier klicken oder senden Sie BITCOINS auf 39Sod5S3KQEgHNFv8XE6R35Bgf98s9Gn6v\n\nKategorien Kategorien Kategorie auswählen * SPENDE FÜR MICHAEL MANNHEIMER ÜBER BANKÜBERWEISUNG * (4) AFRIKA (13) Afrikanische Despoten (1) Afrikanisierung Europas (11) Kannibalismus bei Immigranten aus Afrika (1) ANGRIFF DER LINKEN AUF DEN WESTEN (900) Angriff der Linken gegen Europa (455) Bildungsmisere in D durch Linke (3) De-Industrialisierung Deutschlands (3) Dekonstruktivismus der Linken (21) Deutschland ein sozialistischer Staat (4) Die 68-er (31) Frankfurter Schule – Neo-Marxismus (67) Frankfurter Schule und Juden (1) Genderismus der Linken (93) Gewalt ist keine Lösung – Der verlogene Mythos jener, die selbst maximale Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele einsetzen (11) Kinder-Erziehung als politisches Primat aller säkularen und religiösen Ideologien (6) Kultur-Marxismus: Die Zerstörung der kulturellen Identität Europas (46) Kulturrelativismus (s.a. 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Establishment (7) Appeasement – und seine fatalen Folgen (29) BAMF (1) Der Staat als Kuppler zwischen deutschen Frauen und islamischen Männern (3) Einzelfall-Lüge (17) Feminismus und Islam (12) Gewerkschaften Ihre Rolle bei der Islamisierung und Zerstörung Deutschlands (16) Islam gehört zu Europa – wer das alles sagt (4) Komplott der bürgerlichen Parteien, Gewerkschaften, Justiz + Kirchen bei der Islamisierung des Westens (106) Komplott der Linken mit dem Islam (283) Minderheitenschutz (als Mittel der Islamisierung) (2) Nazikeule – Der neue Hexenhammer (47) NGOs als “Flüchtlings”helfer (7) OIC (2) Prominente Muslime – ihre Rolle bei der Islamisierung Deutschlands und des Westens (76) Prominente Unterstützer der Immigration/Islamisierung (193) Täter-Opfer-Umkehr der Linken (3) Terrorunterstützung durch die Altparteien (24) Westliche Unterstützer des Islam (354) Willkommenskultur-Stalinismus (16) ISLAM UND LINKE JUSTIZ (219) Grundgesetz und Islam (24) Grundgesetzwidrigkeit der islamischen Immigration (26) Justiz – ihre Unterwerfung/Kollaboration mit dem Islam (1) Klassenjustiz linke (4) Migrantenbonus in der Justiz (19) Prozesse und Urteile gegen Bio-Deutsche (10) Richterwillkür/Rechtsbeugung (141) Taeterjustiz (8) Taeterjustiz der Linken (39) ISLAM UND UNGLÄUBIGE √ (84) Kreuzzüge – der Mythos vom Angriffskrieg der Christen (7) Ungläubige in den Augen des Islam (78) ISLAMISCHE GLAUBENSRICHTUNGEN (35) Ahmadiyya (3) Aleviten (1) Hanafi-Islam (1) Salafismus (25) Sunniten (2) Wahhabismus (3) ISLAMISIERUNG FAKTEN & HINTERGRÜNDE (790) Bürgerkriegsgefahr wegen Islamisierung (151) Demografische Entwicklung Islam in Europa (1) Integrationsverweigerung des Islam (89) Islamisierung – Eurabia (217) Islamisierung durch demografische Zunahme d. Muslime (63) Islamisierung Kosten (1) Islamisierung: Fakten und Statistiken (214) Ist Europa schon verloren? (23) Kosten für islamische Immigration (75) Länder, die bereits teilweise oder ganz an den Islam gefallen sind (13) Multikulturisierung meint in Wahrheit Islamisierung (9) Scharisierung des Westens (80) Statistiken+Tabellen Zur Islamisierung (16) Unterwanderungsstrategien der Linken (25) Unterwanderungsstrategien des Islam (78) ISLAMISIERUNG KRIMINALITÄT (268) Massenvergewaltigungen durch Muslime (arabisch “Taharrush gamea” (94) Migrantenkriminalität (154) Migrantenkriminalität: Angriffe gegen med.Personal/Feuerwehr/Polizei (27) Sozialleistungsbetrug durch Muslime (12) ISLAMKRITIKER FAKTEN (743) Islam- und Systemkritiker (Namen, Beispiele, Zitate) (463) Islamophobie (Jede Kritik am Islam wird zur Krankheit erklärt) (12) Kritik an der Islamkritik (12) Prozesse gegen Islamkritiker (57) Terror gegen Islamkritiker (317) JUDENTUM (69) Angriff des Talmud-Judentums gegen Europa (4) Juden – abgelehnt in der ganzen Welt (1) Juden – ihre Allmacht in Deutschland (1) Juden – ihre Rolle bei der Massenmigration nach Europa (4) Juden – ihre verheimlichten Verbrechen/Verbrecher (11) Terror durch Israel (1) Juden – talmudische Weltherrschaft (1) Juden – warum sie den “Antisemitismus” brauchen (1) Juden + NWO (8) Juden als Chefs fast aller Geheimbünde u.a. Organisationen (2) Juden aus dem orthodoxen Lager – warum sie die Vernichtung Europas begrüßen (24) Juden beherrschen die Weltmedien (6) Juden ihr Hass gegen Christen und Weiße (5) Juden Ihre führende Rolle bei der “Frankfurter Schule” (3) Juden und Amalek (4) Juden und Bolschewismus (4) Juden und Islam sind “natürliche Verbündete” (2) Juden und PI (1) Judentum – absolute Weltmacht (12) Judentun – Zionismus (2) Jüdische Judentumkritiker (3) Jüdische Wurzeln des Islam (7) KIRCHE (114) Die Rolle des Papstes (26) Jesuiten (2) Kirche auf seiten des linken Establishments (3) Kirche und Islam (96) Kirche: Ihre positiven Seiten (2) Kirchliche Kirchen- und Islamkritiker (11) KLIMA+ENERGIEN (42) Alternative Energien (3) Klima und Ökologie: Die Lügen der Grünen und Linken (40) KOLONIALISMUS (52) Kolonialismus – die Lügen über die “verheerenden” Auswirkungen des westlichen Kolonialismus (1) Kolonialismus des Islam (50) Kolonialismus-Lüge (1) KOMMUNISMUS/SOZIALISMUS (188) Der neue Mensch nach Marx – ein gigantisches Menschenxperiment in Europa (7) Der Perestroika-Betrug (2) Hass- u. Hetzideologie Sozialismus (19) Ikonen der Linken (30) Kapitalismus vs. Sozialismus Wie sie funktionierten (1) Kommunismus – allgemeine Infos (35) Kritik am Kommunismus/Sozialismus (98) Kurt Schumacher: Ohne die Kommunisten hätte es die Nazis niemals gegeben (2) Linke Ikonen und linke Lügen (25) Mythos Gleichheit aller Menschen (2) Neo-Marxismus/Neo-Bolschewismus (4) Nordkorea (6) KONVERTITEN (34) Konvertiten zum Christentum (5) Konvertiten zum Islam (20) Konvertiten, die den Islam verlassen haben (11) KORAN (33) Koran – allgemeine Infos (14) Koran – Kampf-und Tötungsbefehle gegen Un gläubige (18) Koran und Abrogation der Suren (5) Liste der von Leibwächtern oder Familienmitgliedern ermordeten Politiker vom Altertum bis zur Gegenwart (1) LÜGEN AKTUELL U. HISTORISCH (144) Demografie-Luege (12) Jahrhundertlügen (8) Lügen des politischen Establishments zum Islam und zur Massen-Immigration (53) Lügen des Systems (29) Taqiya (Die Kunst des Lügens im Islam) (57) MASSENMIGRATION (310) Apokalypse für Europa (1) Der große Austausch: Der geplante Selbstmord Deutschlands+Europas (156) Der neue Krieg in Europa (9) Drahtzieher der Massenimmigration (101) Immigration sonstiges (15) Massenmigration Beispiele (14) Massenmigration Finanzierung (1) Menschenschleusertum durch westl. Regierungen, EU, UN und NGOs (3) Migrationswaffe (13) Mythos Mulitkulti – die neue Religion der Gutmenschen und Linken (26) Opferrolle des Islam (16) MEDIEN (854) Deutsche Verlage mit Nazi-Vergangenheit (1) dpa – der Meinungsmacher (1) Fake-News (6) GEZ-Terror (7) Medien – als sie noch die Wahrheit schrieben (5) Medien – zentral gesteuert (2) Medien des Systems – im freien Fall (12) Medien und ihre Lügen (LÜGENPRESSE) (500) Medien und ihre NS-Verstrickung (16) Medien und ihre Rolle bei der Islamisierung (309) Medien unterwandert von antifa (2) Medien- u.Parteiendiktatur in Deutschland u.a.westl.Ländern (441) Medien+linkspolitisches Establishment (21) Medienhetzre(r) (11) Medienkartell – Schutz von gewalttätigen Immigranten steht an erster Stelle (14) Medienmonopol (3) Mediensterben (2) MICHAEL MANNHEIMER (330) Aufrufe zum Widerstand Michael Mannheimers (68) In eigener Sache (10) Michael Mannheimers Reden (1) Michael.Mannheimer-Artikel (267) Mitteilungen und Hinweise (3) MOHAMMED (70) Mohammed – allgemeine Infos (26) Mohammed als (Auftrags-)Mörder (10) Mohammeds Psychopathologie (16) Mohammeds Verbrechen (30) Prophetenbeleidigung (13) NATIONALSOZIALISMUS FAKTEN (75) National-Sozialisten und Islam (5) Nationalsozialismus (allg.Infos) (12) Nazis in den Altparteien (3) Nazis waren in Wahrheit Linke (50) Nazis+Islam (7) Naziverbindungen der Altparteien (1) NS-Vergangenheit von SPD, CDU, FDP (4) Schuldkultur: wie man die Deutschen am Gängelband des Dritten Reiches führt (5) NWO NEUE WELTORDNUNG (253) Bargeldabschaffung als Instrument der totalen Überwachung (3) False Flag Actions (67) Globaler Migrationspakt (3) Globalisierung – Zeichen ihres Endes (2) Kampf der Kulturen (7) Krieg westlicher Regierungen gegen ihre eigene Bevölkerung (17) NWO – Ihre Lenker (21) NWO – Ihre Opfer (20) NWO – Ihre Zersetzungstechnilken (6) NWO – Wie sie ihr Wirken vertuscht (10) NWO = Kommunismus (1) NWO Der geplante Vernichtungskrieg gegen die Länder der Weißen (4) NWO Gegner (8) NWO kommt ihr Ende? (4) NWO und “die große Krise” (5) NWO und ihr Gott Moloch (4) NWO-Maßnahmen zur Bevölkerungsreduktion (6) NWO-Weltherrschaft (4) Zwangsimpfungen (1) PÄDOPHILIE (27) Jeffrey Epstein (3) Pädophile der herrschenden Klasse (5) Sex mit Kindern und Säuglingen im Islam (21) PARTEIEN (568) AFD (200) AfD – ihre Feinde (12) AFD – interne Macht-u.Positionskämpfe (1) AfD – Vorauseilende Unterwerfung unter die Forderungen des Systems (2) AfD – wird sie schon islamisiert? (3) AfD allg. Infos (138) AFD Hass+Gewalt gg. eine demokr. Partei (29) AFD wirkt (34) AfD-Freunde (2) AfD: Rechtsbrüche und Terror gegen diese Partei (23) CDU (47) CDU – die Linksverschiebung einer ehemals konservativen Partei (40) CDU – die neue Verräterpartei (6) CDU – Partei des Verrats (15) GRÜNE (219) Grüne – ihr Hintergrund, Politik,ihre Verbrechen (193) Grüne sind Fachisten (1) Grüne/Linke + (Kinder-)Sex (44) LINKSPARTEI (76) DDR-SED-PDS-Linkspartei (52) Linkspartei-SED (28) SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI DEUTSCHLAND (61) Schariapartei SPD (4) SPD – Partei des Verrats Deutschlands (60) PARTEIEN SONSTIGE INFOS (8) Das Ende der Altparteien (2) Niedergang der Volksparteien (3) Parteienkartell der Altparteien (3) PATHOKRATIE (90) Kriminelle Politiker (10) Pathokratie – politische und religiöse Systeme von Wahnsinnigen (70) Psychopathologie – allgemeine Kennzeichen (1) Psychopathologie des Islam (11) Sozialismus als Psychopathie (1) PERSONENREGISTER (561) Anetta Kahane (6) Barack Hussein Obama (2) Bill Gates (3) Bundespräsidenten (2) Steinmeier, Bundespräsident (1) Coudenhove-Kalergi (10) Erdogan (8) Frans Timmermans (1) HITLER (2) Kohl, Helmut (CDU) (1) Lutz Bachmann (7) MERKEL (434) Merkel – die Kanzlerin aller Nichtdeutschen (6) Merkel – ihr Ende ist nah (18) Merkel – ihre Lügen (16) Merkel – ihre Unterstützer (9) Merkel – Infos zu einer Deutschlandabschafferin (307) MERKEL – Verantwortlich für islamische Terroranschläge und Morde an deutschen und europäischen Bürgern (55) Merkel als Psychopathin (12) Merkel eine Kommunistin (3) Merkel Ihr Vernichtungskrieg gegen Deutschland (10) Merkel im Dienst der Juden (2) Merkel Staatsstreich (4) Merkel und der Cäsarenwahn (5) Merkel-Gegner (87) Merkels Rechtsbrüche (7) Merz Friedrich (CDU) (3) Obama (Barack Hussein) (4) Orban, Victor (6) Soros, George (19) Trump Donald US-Präsident (69) Trump allgemeines (34) Trump seine Erfolge (5) Trump-Hasser (36) Trump: Held oder Verräter (1) Politik Deutschland (345) RASSISMUS (175) Afrikanischer Rassismus gegen Weiße (3) Rassenjustiz (37) Rassismus bei den Linken (94) Rassismus im Islam (56) Rassismus im Judentum (1) Rassismus-Keule gegen die Deutschen (2) Rechtstaat in Gefahr (178) RELIGIONEN SONSTIGE(S) (9) Azteken – dem Islam in seiner Grausamkeit ebenbürtig (4) Buddhismus (4) Religionen – Menschenopfer (2) Religionen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten (1) SATANISMUS (12) Menschenopfer der NWO-Befürworter (3) Rituelle Kindstötungen (3) SKLAVEREI (26) Sklaverei allgemein (5) Sklaverei und Islam (24) SONSTIGE THEMEN (197) Apokalypse (1) Archäologie (1) Coronavirus (19) Entwicklungshilfe – ihre dunkle Seite (1) Fundstellen des Tages (73) Kriegstreiber (12) Nationalstaaten (1) Natur und Umwelt (3) Peer-Group: Der Zwang der Unterordnung von Individuen und Massen unter eine idelogische Gemeinschaft (1) Politische Morde (1) Sonstiges (46) Spanien – Merkel (1) Verschwörungstheorien (17) Viertes Reich in Deutschland (21) Ziele (1) SPITZENARTIKEL (72) Strategien zur Ausschaltung des politischen Gegners (2) TERROR DURCH DEN STAAT (213) Angst der Herrschenden vor dem Volk (1) Staatserrorismus (57) Staatsputsch (54) Staatsterror gegen Widerstandbewegungen (143) TERROR VON LINKS (739) Antifa ihre Unterstützer bei Politikern u.Parteien (3) Antifa und ihre Unterstützer in Medien (11) Antifa: Der Terror der linken Faschisten (145) Denunzianten (5) Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen (338) Kampf gegen “rechts” (5) Kampf gegen Rechts: Die Kriminalisierung + Verleumdung d. politischen Mitte (149) Linke Denunzianten (14) Mordaufrufe seitens Linker (9) Terror (+Terrorverehrung) der linken International-Sozialisten (243) Terror der Linken gegen Andersdenkende (88) TERROR VON RECHTS (18) NSU (6) Terror seitens National-Sozialisten (nationaler Sozialisten) (12) TERROR+ISLAM (507) ISLAMISCHE TERRORORGANISATIONEN (152) Boko Haram (16) Hamas (16) IS (121) IS (vormals ISIS) (108) IS als Mittel Israels zur Errichtung eines Groß-Israel (2) IS in D und EU (7) IS und Isael: eine Kollaboration (1) IS und Mossad (1) IS und USA: eine Kollaboration (9) Kniefall des Westens vor dem islamischen Terror (61) Moscheen – ihre Rolle beim Terrorismus und der islam. Welteroberung (32) Terror Islam – Liste (2) Terror und Islam (300) Terror-Organisationen des Islam (sonstige(e)s) (20) TOTALITARISMUS (264) TÜRKEI (163) Kurden (2) Osmanisches Reich (6) Tuerkei – Widerstand gegen Islamisierung (11) Tuerkei und Türkentum (113) Tuerkenkriege gegen Europa (60) Türkei raus aus NATO und EU (2) Türkei: Präsidiale Islamdiktatur durch Erdogan (10) Türken – was sie über Christen denken (1) Türkenkriege gegen sonstige Länder (4) UNO (18) Migrationspakt der UN (11) UN und Islamisierung der Welt (8) WHO (1) USA (100) Frankfurter Schule – ihr zersetzender Einfluss in den USA (7) Tiefer Staat (14) US-Imperialismus (66) US-Kriegsverbrechen (11) US-Politiker für freies Europa (1) USA – CIA (5) USA – Militärinterventionen in Lateinamerika- (1) USA Kriminelles politisches System (5) USA unter dem Einfluss der Sozialisten (9) USA unter Einfluss der Juden und Israels (6) USA-Schattenregierung (9) Wahlbeeinflussung dritter Länder durch die USA (1) VIDEOS (100) WAHLEN (56) Volksentscheid – Die Nihlilierung des wichtigsten demokratischen Elements durch das linke Establishment (1) Wahlen in Bund und Bundesländern (34) Wahlen in EU-Ländern und anderen Ländern (12) Wahlfälschungen (16) WELTHERRSCHAFT (159) Weltherrschaft der Juden (8) Weltherrschaft der USA (5) Weltherrschaftsanpruch des Islam (108) Weltherrschaftsanspruch der Freimaurer (3) Weltherrschaftsanspruch des Sozialismus (9) Weltherrschaftsanspruch Judentum (11) Rothschild – die Weltherrschaft einer Dynastie (5) Weltimperialismus der Linken (23) Weltregierung – Hintergund (4) WELTKRIEG 1 (6) Deutschlands Unschuld am WK 1 (2) Versailler Vertrag (2) WK 1 Allgemeines (2) WELTKRIEG 2 (36) Drittes Reich. Lügen und Legenden (8) Geschichtslügen zur Urschuld der Deutschen am WK1+2 (14) WK 2 Sonstiges (1) Zweiter Weltkrieg (7) Zweiter Weltkrieg: Lügen über angebliche Verbrechen der Deutschen (13) Zweiter Weltkrieg: Verbrechen an Deutschen vor, während und nach WW2 (17) WELTKRIEG 3 (17) Dritter Weltkrieg (17) WIDERSTAND (1.111) Aufrufe zum Widerstand sonstige (13) Deutsche Widerstandskämpfer (35) Die Kunst des Krieges (2) Erfolge der Islamkritik (75) Europa wacht auf: immer weniger Bio-Europäer lassen sich ihre Abschaffung ohne massiven Widerstand gefallen (25) Gegenmaßnahmen des Westens (23) GELBWESTEN-BEWEGUNG (4) Härteste Maßnahme gegen die Islamisierung (2) Kampf gegen links (2) Länder, die den Islam ganz oder teilweise verboten haben (7) Länder, die sich gegen den Islam zur Wehr setzen (4) Leserstimmen (26) Medienhetze gegen Widerständler (9) Militärputsch als letzte Rettung vor dem Untergang Deutschlands (23) Pegida u.a. Widerstandorganisationen (76) PI (2) Politiker bereiten ihre Flucht aus Deutschland vor (1) Prominente Gegner der Islamisierung Europas (4) Prozesse gegen Islamunterstützer (8) RECONQUISTA HEUTE (13) Reichsbürger-These (7) SPANIEN – RECONQUISTA (2) Trägheit der deutschen und Europäer beim Kampf um ihre Freiheit (11) Überlebenskampf des linkspolitischen Establishments (8) Verbot der Islamkritik (3) Versagen von Systemkritikern (8) Visegrad Staaten (3) Volksaufstand (20) Volkshelden (51) Warum es sich lohnt, für unsere Werte und Kultur zu kaempfen (27) Was tun? (232) Widerstand gegen globale US-Dominaz (5) Widerstand und Widerstandsbewegungen gegen Islamisierung (587) Identitäre (5) Widerstandsbewegungen gegen Linkstrends (328) WIDERSTANDSRECHT (1) Widerstandsrechte des deutschen Grundgesetzes (21) WOW (8) Zivilcourage (Beispiele) (67) WK 1+2 ZITATE ZUR UNSCHULD DEUTSCHLANDS (2) ZENSUR (42) Facebook, Youtube, Twitter – ihre Rolle als Unterdrücker der Meinungsfreiheit im Auftrag der Regierung (8) Zensur globale durch die NWO (2) Zensur in Deutschland und EU (32) Zensur sonstige Länder (3) ZITATE (236) Zitate – falsche (1) Zitate Juristen zum Rechtsstaat (2) Zitate Richterwillkür (3) Zitate sonstige (21) Zitate Talmud (1) Zitate über Deutschland (Sonstige) (45) Zitate über Deutschland und andere westliche Länder zur Islamisierung, Abschaffung etc (108) Zitate von Juden u.a. über die Vernichtung der weißen Rasse (10) Zitate von Linken und über Linke (20) Zitate von und über Merkel (10) Zitate zum Holocaust (3) Zitate zum Islam (51) Zitate zum Roten Terror (4) Zitate zur Durchsetzung der NWO (20) Zivilisation – ihre Vernichtung durch Linke, Juden und den Islam (1) ZUSAMMENFASSUNGEN ISLAM/ISLAMISIERUNG (99)", "Erstmals, seit sie im jähre 2005 Bundeskanzlerin wurde, hat sich Angela Merkel mit einer Fernsehansprache an die Bevölkerung gewendet. \"Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt\", appellierte die Kanzlerin: \"Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.\"\n\nDietmar Bartsch dankte Merkel \"für die klaren Worte\" und versicherte: \"Die Linksfraktion wird alle Maßnahmen unterstützen, die Solidarität befördern, Schaden von unserem Land, den Menschen und der Wirtschaft abwenden. Der Aufruf zu Solidarität ist Auftrag an die Politik. Nach der Krise sind grundsätzliche Fragen zu stellen.\"", "Damit Social Distancing funktioniert: Post richtet einige Filialen neu ein Da einige Poststellen über keine geschlossene Schalter verfügen, richtet die Post diese neu ein. Darum öffnen am Mittwochmorgen einige Filialen später als geplant.\n\nDie Post will an allen Schaltern das Social Distancing einhalten können. Andrea Stalder\n\n(mg) Social Distancing sei die wirkungsvollste Massnahme, um sich vor Ansteckung zu schützen, schreibt die Post in einer Mitteilung vom Mittwochmorgen. Als zusätzliche Sofortmassnahme würden darum Filialen mit offenen Kundenschaltern angepasst werden. So könne man eine grössere Distanz zwischen Kunden und Mitarbeiter gewährleisten. Da diese Massnahmen zuerst eingerichtet werden müssen, blieben einige Poststellen am Mittwochmorgen geschlossen.", "Jürgen Klopp (Foto: dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nLIVERPOOL - Fußballtrainer werden heute auf Pressekonferenzen oft zu Themen befragt, die mitunter weit außerhalb des Spielfeldes liegen und sich nicht um Ball und Tore drehen. Aktuell gehört das Coronavirus zu eben diesen Themen. Jürgen Klopp wurde als Trainer des FC Liverpool von einem Reporter dazu gefragt.\n\n\n\nJürgen #Klopp ist in Sachen #Coronavirus definitiv der falsche Ansprechpartner...#CoronaPanik #CHELIV #Liverpool pic.twitter.com/HfuDAxzomt— OmnisportDE (@OmnisportDE) March 4, 2020\n\nDieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen.\n\n\n\nEr konterte mit der Gegenfrage, warum die Meinung eines Fußballtrainers oder eines Promis zu diesem Thema überhaupt von Bedeutung sei. Klopp weiter: \"Politik, Coronavirus - wieso fragen Sie mich? Ich trage ein Basecap und bin schlecht rasiert. Ich verstehe nichts davon.\" Er empfiehlt stattdessen, besser mit den Leuten zu reden, die zu diesem Thema das nötige Fachwissen haben.\n\nVerknüpfte Artikel\n\nWenn er will, kann Jürgen Klopp aber auch etwas entspannter zu diesem Thema Stellung beziehen.", "Der zuständigen Einsatzzentrale wurde der Brand in der Ritter-von-Hellberg-Straße in Windsbach im Landkreis Ansbach gegen 1.00 Uhr in der Silvesternacht gemeldet. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand die betroffene Dachgeschosswohnung bereits in Vollbrand.\n\nZwei Frauen mussten ins Krankenhaus\n\nDie 40 Bewohner des Hauses konnten nach Angaben der Polizei das Gebäude noch selbst verlassen und blieben überwiegend unverletzt. Fünf von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen. Zwei Frauen im Alter von 78 und 55 Jahren mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Da das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar ist, richtete die Gemeinde eine Notunterkunft in einer Sporthalle ein.\n\n500.000 Euro Schaden\n\nDen Schaden für das dreistöckige Wohnhaus schätzt die Polizei auf mindestens 500.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen übernommen und schließt Feuerwerkskörper als Brandursache nicht aus."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bagdad/Washington (dpa) - Die versuchte Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Bagdad durch Demonstranten hat die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch einmal deutlich verschärft.\n\nMehr als 650 amerikanische Fallschirmjäger machten sich am Mittwoch auf den Weg in Richtung Nahost, wie das US-Militär auf Twitter mitteilte. In der Silvesternacht waren bereits rund 100 Soldaten von Kuwait aus mit Hubschraubern an die US-Botschaft in Bagdad verlegt worden, wie Videos des US-Militärs zeigten. Am Dienstag hatten Hunderte Demonstranten die gesicherte «Grüne Zone» in Bagdad gestürmt, die US-Botschaft attackiert und mehrere Wachhäuschen in Brand gesetzt.\n\nDemonstranten, die zum Teil Militäruniformen trugen, warfen auch Brandsätze über die Mauer des Botschaftskomplexes und zertrümmerten Fensterscheiben. Sie riefen «Tod den USA» und beschmierten die Wände der hochgesicherten Botschaft mit anti-amerikanischen Parolen.\n\nAuch in der Nacht zum Mittwoch blieben zahlreiche Demonstranten zunächst vor Ort. Am Morgen kam es dann erneut zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, als Demonstranten wieder Feuer an der Außenmauer der Botschaft legten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.\n\nSpäter folgten Teile der Demonstranten einem Aufruf des irakischen Außenministers Mohammed al-Hakim und der Führung der Volksmobilisierungseinheiten, sich von der Botschaft zurückzuziehen. Während sich am Botschaftskomplex in Bagdad damit die Lage zunächst beruhigte, nahmen durch den Zwischenfall die Spannungen zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten wieder zu. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich. Die Führung in Teheran wies den Vorwurf jedoch vehement zurück.\n\n«Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», versicherte US-Verteidigungsminister Mark Esper am Dienstagabend (Ortszeit). Es stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert.\n\nAuslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.\n\nDer US-Vergeltungsschlag rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.\n\nUS-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. «Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!», schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und «die tödlichste Militärausrüstung der Welt» rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.\n\nIrans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als «absurd» zurück: «Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen», sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.\n\nDie Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14 000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nAuch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.\n\nDas Auswärtige Amt verurteilte die gewaltsamen Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad. Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals gehörten zum Kern der internationalen Ordnung, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des deutschen Außenministeriums. Übergriffe seien durch nichts zu rechtfertigen. Die Ereignisse von Bagdad erfüllten aber auch mit Blick auf die Lage in der Region mit Sorge, hieß es weiter. Jetzt seien Besonnenheit und Augenmaß besonders wichtig.\n\nBereits vor einigen Tagen hatte das Auswärtige Amt in Berlin den Iran aufgefordert, seine Politik der «Destabilisierung» zu beenden, da «die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen» die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin «grundlose Unterstellungen» vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran.\n\nDie 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan.", "pos": ["US-Soldaten haben in Bagdad Tränengas gegen proiranische Demonstranten eingesetzt. Diese ziehen sich inzwischen teilweise zurück. Derweil bestellte der iranische Außenminister den Schweizer Botschafter ein.\n\nNach dem Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad schicken die USA 750 Soldaten zusätzlich in die Region. Pentagonchef Mark Esper spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.\n\nAnzeige\n\nAn der US-Botschaft im Irak zeichnet sich eine leichte Entspannung der Situation ab: Nach schweren Ausschreitungen am Dienstag zogen sich Demonstranten am Mittwoch teilweise von der Botschaft zurück, wie Augenzeugen berichteten. Am Morgen war es zunächst erneut zu Zusammenstößen zwischen Protestierern und Sicherheitskräften gekommen, die dabei auch Tränengas einsetzten.\n\nAuf Fotos im Internet war zu sehen, wie Demonstranten Zelte abbauten und auf Jeeps das Gelände vor der Botschaft verließen. Die überwiegend schiitischen Volksmobilisierungseinheiten hatten zuvor in einer Mitteilung dazu aufgerufen, sich aus Respekt vor der irakischen Regierung von der US-Botschaft zurückzuziehen. Zahlreiche Demonstranten hatten die Nacht vor der Botschaft in Bagdad verbracht.\n\nBereits am Dienstag war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Beerdigungen von schiitischen Kämpfern, die am Wochenende bei US-Luftangriffen getötet worden waren, hatten sich Demonstranten auf den Weg in die besonders geschützte „Grüne Zone“ in der irakischen Hauptstadt Bagdad gemacht. Dort befinden sich zahlreiche irakische Ministerien und internationale Botschaften. Wie Augenzeugen berichteten, wurden die zum Teil in Militäruniform marschierenden Demonstranten von den irakischen Sicherheitskräften an einem Kontrollpunkt vor der US-Botschaft nicht aufgehalten.\n\nAnzeige\n\nAnschließend setzten die Demonstranten mehrere Wachhäuschen und den Empfangsbereich der Botschaft in Brand. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie einige Demonstranten auf die Mauern des riesigen Botschaftsgeländes kletterten und dort Flaggen schiitischer Milizen im Irak hissten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Kampfhubschrauber des Typs „Apache“ flogen am Abend über die Menge und feuerten Signalraketen zur Abschreckung ab. Einen kompletten Sturm der diplomatischen Vertretung hat es nach US-Angaben nicht gegeben. Es sei auch keine Evakuierung geplant.\n\nQuelle: Infografik WELT/Paul Daniel\n\n\n\n\n\nWegen der jüngsten Spannungen im Irak verlegen die USA mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region. Darüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Verteidigungsminister Mark Esper. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert. Zuvor hatte das US-Militär bereits die Verlegung von rund 100 Marineinfanteristen aus Kuwait eingeleitet. „Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen“, versicherte der Minister. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich.\n\nAnzeige\n\nAuslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.\n\nDer Angriff rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.\n\nTrump droht mit Vergeltung\n\nUS-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump auf Twitter. „Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!“, schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und „die tödlichste Militärausrüstung der Welt“ rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.\n\nAnzeige\n\nAußenminister Mike Pompeo erklärte, die USA hätten „schnell, vorsichtig und entschlossen gehandelt“, um die Botschaft zu schützen. Er machte „vom Iran unterstützte Terroristen“ für die Proteste verantwortlich.\n\nIrans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als „absurd“ zurück: „Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen“, sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.\n\nIran bestellt Schweizer Botschafter ein\n\nDas iranische Außenministerium bestellte den Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Teheran ein. Die Schweiz vertritt die diplomatischen Interessen der USA im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr haben. Die USA sollten mit den absurden und grundlosen Unterstellungen sowie den Drohungen gegen den Iran aufhören, teilte das iranische Außenministerium dem Schweizer Diplomaten mit.\n\nDie Proteste der Iraker gegen die USA als Besatzungsmacht sind nach Ansicht Teherans verständlich und legitim, sie hätten nichts mit anderen Ländern zu tun. Die USA sollten daher lieber ihre Politik ändern und nicht anderen Ländern die Schuld zuschieben. Der Iran wolle zwar keine militärische Konfrontation, sei aber jederzeit bereit, sich gegen „Kriegstreiber“ zu verteidigen, erklärte das Außenministerium nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna weiter.\n\nZusammenstöße setzen Trump unter Druck\n\nDie Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14.000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nAuch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.\n\nLesen Sie auch Globales Chaos Die neue Weltordnung\n\nAuch das Auswärtige Amt in Berlin hatte den Iran zuletzt aufgefordert, seine Politik der „Destabilisierung“ zu beenden, da „die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen“ die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin „grundlose Unterstellungen“ vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran. Die 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan."], "neg": ["Brand in deutschem Zoo: Affenhaus zu Silvester abgebrannt\n\nHINWEIS - Der Beitrag ist nur zur online-Verwendung freigegeben - Keine TV-Rechte.Im Zoo der deutschen Stadt Krefeld ist in der Silvesternacht das Affenhaus abgebrannt, fast alle in ihm lebenden Tiere sind ums Leben gekommen. \"Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Realität geworden\", schrieb der Zoo am Mittwoch auf seiner Facebookseite. Die Brandursache war vorerst noch unklar. Feuerwerkskörper könnten allerdings den Brand ausgelöst haben, wie die DPA berichtet.", "Laschet: Menschen auf dem Land sind auf Auto angewiesen\n\nSo sagt Laschet weiter, das Auto sichere die Mobilität der Menschen auf dem Land, auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden, zu den Kindern oder den Eltern, zum Arzt oder zum Einkaufen. \"Sollen sie alle umziehen in schon heute überhitzte Wohnungsmärkte?\"\n\nEr geht außerdem auf die Ängste junger Bauern ein und verlangt Anerkennung für sie.\n\nDaneben widmet sich Laschet auch der wirtschaftlichen Ungleichheit in Deutschland und fordert dazu auf, den Blick füreinander zu bewahren: \"Ich denke an die Kluft zwischen denen, die mit jedem Cent rechnen müssen, damit sie über den Monat kommen, und anderen, die sich darum sorgen, dass sie für ihr Erspartes ab 100.000 Euro Negativzinsen zahlen müssen.\"\n\nLaschet hofft auf mehr persönliche Gespräche und weniger Filterblase\n\nLaschet spricht weiterhin mit Blick auf die verstärkten Polarisierungen in Facebook und Twitter über die Schwierigkeit der Vermittlung von Fakten und des Funktionierens von Dialogen.", "11.05.2020\n\nDießen: Zweiter Bürgermeister mit einer Stimme Vorsprung\n\nGut verteilt waren Gemeinderatsmitglieder und Zuhörer bei der ersten Sitzung des Dießener Gemeinderats am Montagabend in der Mehrzweckhalle.\n\nDrei Kandidaten wollen in Dießen Vize von Bürgermeisterin Sandra Perzul werden. Die Entscheidung fällt, ohne dass eine Stichwahl notwendig wird.\n\nVon Gerald Modlinger\n\nWie erwartet, hat es am Montagabend drei Kandidaten gegeben, die im Dießener Gemeinderat für das Amt des Zweiten Bürgermeisters vorgeschlagen wurden: Roland Kratzer ( CSU), Gabriele Übler (Grüne) und Florian Zarbo ( Freie Wähler). Entschieden wurde die Personalie in einem Wahlgang: Mit 13 Stimmen - und damit einer Stimme Mehrheit - wurde Roland Kratzer zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Auf Zarbo entfielen sieben Stimmen, auf Übler fünf.\n\nRoland Kratzer (CSU) wurde in der konstituierenden Sitzung zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Das Bild zeigt ihn mit Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger) nach seiner Vereidigung. Bild: Julian Leitenstorfer\n\nÜbler erzielte damit genauso viele Stimmen wie die Grünen Sitze im Gemeinderat haben, Zarbo konnte außerhalb der eigenen Fraktion noch eine Stimme einsammeln. Roland Kratzer dürfte den Zahlen nach neben seiner eigenen Partei vor allem aus dem Lager der Dießener Bürger, der SPD und der Ausschussgemeinschaft aus UBV, Die Partei und der Bayernpartei unterstützt worden sein. Allerdings: Wer tatsächlich wie abstimmte, darüber kann nur spekuliert werden. Die Wahl der weiteren Bürgermeister erfolgte laut Gemeindeordnung schriftlich-geheim.\n\nEine Andacht und ein Musikstück\n\nDie konstituierende Sitzung des neuen Dießener Gemeinderats, die in der Mehrzweckhalle stattfand, begann ungewöhnlich: Zunächst hielten die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch auf Einladung der neuen Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger) eine kurze Andacht. Anschließend spielte Michael Lutzeier, der neu in den Gemeinderat gewählt wurde, ein von ihm an Ostern komponiertes Saxofonstück mit dem Titel „Sunny Bunny“.\n\nErst dann trat das älteste Gemeinderatsmitglied Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) nach vorne, um die neue Bürgermeisterin zu vereidigen und ihr die Amtskette anzulegen.\n\nIm weiteren Verlauf legte der Gemeinderat fest, nur einen Zweiten Bürgermeister und keinen Dritten Bürgermeister wählen zu wollen. Der Antrag von Petra Sander (Grüne), einen zweiten „Vize“ zu benennen, wurde lediglich von den Grünen unterstützt. Sollten jedoch einmal beide Bürgermeister gleichzeitig gehindert sein, das Amt auszuüben, sollen auf Beschluss des Gemeinderates als weitere Vertreter Hannelore Baur (SPD) und Johann Vetterl (Freie Wähler) tätig werden.\n\n25 Bilder Die Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Dießen Bild: Julian Leitenstorfer\n\nDanach folgten zahlreiche weitere Personalien. Die Besetzung von Bau-, Finanz-, Ferien- und Rechnungsprüfungsausschuss war schnell abgesegnet, dagegen gab es bei der Besetzung von Positionen in zwei Zweckverbänden Kampfabstimmungen.\n\nDer Sitz im Sparkassenzweckverband ist begehrt\n\nSo wurden für den zweiten (neben Bürgermeisterin Perzul) Sitz im Sparkassenzweckverband gleich drei Bewerber vorgeschlagen - am Ende setzte sich der bisherige Bürgermeister Herbert Kirsch (Dießener Bürger) gegen Florian Zarbo und Dr. Holger Kramer (Grüne) durch. Auch für die drei Sitze der Marktgemeinde im Zweckverband für künstliche Besamung gab es vier Bewerber.\n\nKommunalpolitik live: Die LT-Podiumsdiskussion in Dießen im Ticker\n\nLesen Sie auch den Kommentar:Vize-Wahl in Dießen: Ein Signal für Kontinuität\n\nThemen folgen", "Ab Mai kann der Corona-bedingte Zusatzbedarf an Zivildienern vollständig mit Freiwilligen gedeckt werden. Es sind daher keine Zwangsverlängerungen auslaufende Zivildiener notwendig, gab die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Mittwoch in einer Pressekonferenz bekannt. Insgesamt werden ab Mai rund 4.500 außerordentliche Zivildiener im Einsatz stehen.\n\nZusätzlich zu den derzeit eingesetzten 3.500 (davon 1.500 zwangsweise Verlängerte) werden im kommenden Monat rund 1.000 weitere Außerordentliche benötigt. Da es 2.500 freiwillige Meldungen für diesen Zeitraum gibt, sei der Bedarf mehr als gedeckt. \"Wir werden nicht alle einberufen\", sagte Köstinger, vielmehr könne man auf jene mit Sanitätsausbildung bzw. Erfahrung im Pflegebereich fokussieren. Die restlichen Freiwilligen wertete sie als strategische Reserve, \"das gibt uns durchaus Sicherheit\".\n\nKeine verpflichtende Verlängerung des Zivildienstes bei Auslauf Ende April\n\nWessen normaler Zivildienst mit Ende April ausläuft, wird daher nicht zu einer Verlängerung verpflichtet. Die 1.500, die Ende März verlängert wurden, haben noch zwei Monate vor sich. Eine Verkürzung von deren Dienst kommt für Köstinger nicht infrage; diese Zivildiener seien unverzichtbar, weil es derzeit keine Möglichkeit zur Ausbildung der Neuen gebe, sagte sie.\n\nDass die Verlängerten schlechter bezahlt werden als die Freiwilligen - hier ist eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof anhängig - begründete die Ministerin mit der bestehenden Rechtslage, aber auch mit der damals noch dramatischeren Ausgangssituation. Jetzt setze man ohnehin auf die freiwilligen.\n\nKöstingers Stellungnahme zu Kritik an zentraler Rolle des Roten Kreuzes\n\nAuch von der Kritik an der zentralen Rolle des Roten Kreuzes in der logistischen Abwicklung wollte Köstinger nichts wissen. Man habe eine Organisation benötigt, die in allen Bundesländern über die entsprechende Organisationsstruktur verfüge, und das sei eben das Rote Kreuz gewesen.\n\nRK-Generalsekretär Michael Opriesnig präsentierte die Einsatzzahlen der außerordentlichen Zivildiener. Rund 65 Prozent seien im Bereich Krankenhäuser, Pflege und Rettungsdienst tätig. 250 Träger und Organisationen hätten Bedarf angemeldet. Auf die Rolle des Roten Kreuzes angesprochen, verwies er auf Hunderte weitere Organisationen, die ebenfalls eine tolle Arbeit leisteten: \"Die sollten auch gehört werden.\"", "Mexiko-Stadt. Jair Bolsonaro ist seit einem Jahr Staatschef von Brasilien. Unter der Präsidentschaft hat sich viel geändert. Eine Bestandsaufnahme.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nEin Jahr Präsident Bolsonaro – So steht Brasilien heute da\n\nEs gibt viele Verlierer nach einem Jahr der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro in Brasilien: der Amazonas-Regenwald zum Beispiel und die Umwelt ganz generell. Die Meinungsfreiheit und hier im Besonderen die Pressefreiheit. Die Schwulen, Lesben und Minderheiten, hier vor allem die Indigenen. Und überhaupt die Demokratie.\n\nEin bisschen fühlen sich die Unternehmer und die Wirtschaft als Gewinner, denn Bolsonaro hat immerhin die Reform der Pensionskassen durchgebracht, und sein Superminister Paulo Guedes hat noch weitere neoliberale Veränderungen in der Pipeline wie eine Steuer- und Gemeindereform. Aber die größte Wirtschaft Lateinamerikas findet noch nicht wie versprochen auf den Wachstumspfad zurück.\n\nNach drei Rezessions- und zwei Stagnationsjahren erwarten die meisten Investmentbanken für dieses Jahr ein Wachstum von einem Prozent. 2020 soll Brasilien um rund zwei Prozent wachsen, deutlich zu wenig für eines der größten Schwellenländer. Und weniger als der Präsident versprochen hatte.\n\nJair Bolsonaro eifert in einigen Punkten Donald Trump hinterher\n\nDementsprechend ist auch die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Amtsführung ihres polternden Präsidenten nur mäßig. Lediglich ein Drittel der Brasilianer findet, ihr Staatschef mache einen guten Job. Aber 36 Prozent halten laut dem Meinungsforschungsinstitut Datafolha sein Mandat bisher für einen Totalausfall.\n\nJair Bolsonaro hat das Land nach rechts gerückt. Foto: Antonio Cruz / dpa\n\nDas ist einer der schlechtesten Werte nach einem Jahr für einen Präsidenten in der Geschichte des Landes. Besonders beunruhigen müsste Bolsonaro, dass 80 Prozent der Brasilianer seinen Erklärungen und Aussagen misstrauen. Der 64-Jährige eifert an diesem Punkt seinem Vorbild Donald Trump nach – Fake news als Staatsräson.\n\nDa ist auch nicht hilfreich, dass gegen seinen Sohn Flávio, der heute im Senat sitzt, Vorwürfe der Veruntreuung öffentlicher Gelder erhoben werden. Einige der Liegenschaften von Bolsonaro junior wurden im Rahmen einer Anti-Korruptionsermittlung kurz vor Weihnachten durchsucht.\n\nBolsonaro will Erbe der linksliberalen Regierungen tilgen\n\nDer Filius, einer von drei in der Politik aktiven Söhne, ist eigentlich als der Vize-Präsident der von seinem Vater neugegründeten Partei „Allianz für Brasilien“ vorgesehen, die sich dem Kampf gegen Korruption und der Durchsetzung christlicher Werte zur Aufgabe machen soll.\n\nFür die Politologin Isabela Kalil hat sich Bolsonaro im ersten von vier Amtsjahren, das am 31. Dezember endet, so benommen, als sei er noch in Wahlkampfmodus. Er teilt die Gesellschaft in Freunde und Feinde. „Das ist beunruhigend“ und spalte das Land, betont Kalil.\n\nMan sieht das zum Beispiel anhand des Kreuzzugs, den der rechtsextreme Präsident gegen den kulturellen Fortschritt begonnen hat. Bolsonaro hat sich vorgenommen, das Erbe der 15 Jahre linksliberalen Regierungen der Arbeiterpartei PT komplett zu tilgen.\n\nDabei geht es vor allem um das, was „Bolsonaristas“ als liberale Gleichmacherei geißeln: Gender-Agenda, alternative Lebensentwürfe und –modelle. Minderheitenrechte, positive Diskriminierung von Afrobrasilianern und ganz besonders den Schutz der Ureinwohner, ihrer Rechte und Territorien.\n\nGroßgrundbesitzer bekommen grünes Licht für Abbrennen des Regenwalds\n\n„Die Regierung hat uns Ureinwohner zum Feind erklärt, weil wir der ungehinderten Ausbeutung des Regenwaldes und der Bodenschätze im Weg stehen“, sagt die Indigenen-Aktivistin Sônia Guajajara, Bolsonaro würde mit seinem Diskurs der Ausgrenzung den Weg für Angriffe auf Schwarze, Arme, Ureinwohner und Aktivisten in den sozialen Netzwerken und Attentate in der Realität ebnen.\n\nÜberhaupt sei Bolsonaro eine Bedrohung nicht nur für die Indigenen, sondern auch für den Amazonas-Regenwald und folglich auch für den gesamten Planeten, sagt Guajajara. Das hat sich jetzt auch wieder auf der Klima-Konferenz in Madrid gezeigt, wo Brasilien zu den Bremser-Staaten zählte. Seit den großen Amazonasbränden im vergangenen Sommer trägt Bolsonaro ohnehin den Stempel des Klima-Killers.\n\nEr verbittet sich die internationale Einmischung in seine Umweltpolitik und den Amazonas unter dem Hinweis, dass der Regenwald eine rein brasilianische Angelegenheit sei und als „Lunge des Planeten“ nicht etwa eine Art ökologisches Weltkulturerbe. Den Großgrundbesitzern in den indigenen Schutzgebieten gibt der Umweltfeind rechtswidrig grünes Licht fürs Abbrennen des Regenwaldes.\n\nZweites Amtsjahr könnte für den Präsidenten unangenehmer werden\n\nAuch für die Meinungs- und Pressefreiheit war 2019 ein verlorenes Jahr. Andersdenkende haben angesichts von Drohungen in sozialen Netzwerken den Weg ins Exil gesucht. Medien wie die renommierte Zeitung „Folha de São Paulo“ attackiert Bolsonaro permanent, bezeichnet die Reporter „als fürchterliche Schwule“ und streicht fürs kommende Jahr im Präsidialamt die Abos des Folha-Verlags.\n\nEin verbranntes Gebiet des Amazonas-Regenwaldes im Reservat Serra do Cachimbo. Foto: Leo Correa / dpa\n\n„2019 war ein Jahr des Geschreis und der Verfolgung von Ideen und Büchern“, kritisiert der Kulturjournalist Rodrigo Casarin in seinem Blog „Página cinco“. So wird in den Schulen jetzt wieder militärischer Drill gelehrt, Gender-Ideologie steht auf dem Index.\n\nUnd es könnte noch schlimmer werden: Bolsonaro liebäugelt mit dem Gedanken, der ultra-konservative Familien- und Frauenministerin Damares Alves auch das Kulturministerium zu übertragen. Schon jetzt werden Schüler zu Denunzianten ausgebildet, wenn sie aufgefordert werden, ihre Lehrer zu filmen, sollten sie „linkes Gedankengut“ verbreiten.\n\nAber schon das zweite Amtsjahr könnte für den Diktaturnostalgiker Bolsonaro unangenehmer werden. Denn sein Erzfeind und einer seiner Vorgänger Lula da Silva ist nicht nur auf freiem Fuß, sondern hat Bolsonaro auch den Fehdehandschuh hingeworfen.\n\nVor gut sechs Wochen kam Lula nach einem höchstrichterlichen Grundsatzurteil frei und begann umgehend mit der Kampagne gegen den Amtsinhaber. Er warf Bolsonaro vor, nicht für die Brasilianer, sondern für eine Minderheit im Land zu regieren. Und er hat sich vorgenommen, 2022 wieder an die Macht zurückzukehren."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Jahreswechsel SPD-Chefs pochen auf Milliardeninvestitionen Beim Geld könnte es in der Koalition im neuen Jahr ans Eingemachte gehen. Die neue SPD-Führung fordert: Der Staat soll kräftig in Schulen, Schienen und Netze investieren - und das nicht nur, wenn die Einnahmen sprudeln.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, spricht neben Norbert Walter-Borjans, Co-Bundesvorsitzender der SPD, während der Pressekonferenz nach der Sitzung von SPD-Bundesvorstand und Präsidium im Willy-Brandt-Haus. Foto: Michael Kappeler/dpa\n\nBerlin.Die neuen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans pochen auf zusätzliche staatliche Milliardeninvestitionen in den kommenden Jahren. „Wir wollen eine Perspektive für zehn Jahre“, sagte Walter-Borjans der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.\n\nWenn die Kassenlage es zulasse, diese Investition ohne Kredit zu tätigen, sei das umso besser. „Wenn die Kassenlage es nicht zulässt, darf man die Investitionen aber nicht wieder zurückfahren.“\n\nAuf ihrem Parteitag im Dezember hatte die SPD sich per Beschluss die Expertise eines arbeitgeber- und eines gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts zu eigen gemacht, die von einem zusätzlichen Investitionsbedarf von gut 450 Milliarden Euro ausgeht. Gemeint sind Mittel von Bund, Ländern und Kommunen innerhalb von zehn Jahren. Die SPD-Führung will in den kommenden Wochen mit der Union über diese und andere Forderungen verhandeln.\n\nWalter-Borjans sagte: „Die 450 Milliarden Euro basieren ja nicht auf irgendeinem gegriffenen Wert.“ Die zwei Institute hätten sich sehr intensiv Gedanken gemacht. Allein bei der kommunalen Infrastruktur bestehe Investitionsbedarf von 138 Milliarden Euro. „Es geht um frühkindliche Bildung, Verkehrswege, Digitalisierung, Klima“, sagte der ehemalige NRW-Finanzminister. „Die Zustände, die wir hier zum Teil haben, sind mit dem Wohlstandsniveau in einem Land wie Deutschland nur schwer zu vereinbaren.“\n\nEsken sagte mit Blick darauf, dass so ein Investitionsprogramm nicht im Koalitionsvertrag vereinbart ist: „Die wirtschaftliche und die gesellschaftliche Situation in Deutschland hat sich seit dem Beginn der Legislaturperiode verändert.“ Darauf nicht zu reagieren, sei fahrlässig.\n\n„Etwa bei der Schuldigitalisierung oder dem Gute-Kita-Gesetz sagen die Länder zu Recht: Wie geht es nach dem Ende des Programms weiter?“, so Esken. „Da gibt es zu wenig Verlässlichkeit.“ Die Folge sei ein fehlender Personalaufbau in den Kommunen.\n\nWalter-Borjans warnte, wenn die Investitionsmittel nur nach Kassenlage flössen, seien die Ausgaben zyklisch und verschärften Konjunkturschwankungen anstatt ihnen entgegenzuwirken. „Außerdem gibt es so auch nicht die nötige Kalkulierbarkeit für die Planer in den Kommunen, in der Bauwirtschaft und in anderen Bereichen.“\n\nDer SPD-Chef räumte ein, dass es gesetzlich nur eine mittelfristige Finanzplanung über einen kürzeren Zeitraum gebe. „Die politische Perspektive muss aber zwingend darüber hinausgehen.“", "pos": ["Straßen, Schienen, Kitas : Soll der Staat mehr investieren?\n\nEine Baustelle auf einer Autobahn. Sie zeigt an: Hier wird investiert. Nach Meinung von SPD und Gewerkschaften reichen die Investitionen von Bund, Ländern und Kommunen nicht aus. Foto: grafik\n\nBerlin SPD und Gewerkschaften wollen für Straßen, Schienen und Kitas zur Not Schulden aufnehmen. Union und Wirtschaft sind dagegen.\n\n\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken Von Jan Drebes\n\nDer Neujahrsfriede zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD fällt aus. Kaum hat das Jahr 2020 begonnen, geht der Koalitionsstreit um die Finanzierung notwendiger Investitionen in die nächste Runde. Die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben darauf gedrungen, beispielsweise für neue Straßen, Schulgebäude und bezahlbare Wohnungen das Prinzip des öffentlichen Haushalts ohne Neuverschuldung aufzuweichen.\n\nAuch die Gewerkschaften hatten sich für eine massive Erhöhung staatlicher Ausgaben eingesetzt und zudem die Schuldenbremse infrage gestellt. DGB-Chef Reiner Hoffmann sagte der Deutschen Presseagentur: „450 Milliarden binnen zehn Jahren, wie führende Institute vorgerechnet haben, sind eine realistische Größenordnung.“ Die sogenannte schwarze Null sei nicht mehr zeitgemäß.\n\nSie ist das politische Ziel eines ausgeglichenen Haushalts ohne Neuverschuldung. Die Schuldenbremse soll die Neuverschuldung eindämmen, erlaubt dem Bund aber, Kredite in kleinem Umfang aufzunehmen – etwa um das Wachstum zu stärken. Sie hat entgegen der schwarzen Null Verfassungsrang, ist also im Grundgesetz verankert. Doch schon seit Monaten wachsen vor allem bei Sozialdemokraten Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Regeln im Kampf gegen das Schuldenmachen, weil die Kreditkonditionen angesichts niedriger Zinsen so günstig sind.\n\nDie Sozialdemokraten wollen vor allem in bestimmten Bereichen investieren. „Es geht um frühkindliche Bildung, Verkehrswege, Digitalisierung, Klima“, sagte SPD-Chef Walter-Borjans. „Die Zustände, die wir hier zum Teil haben, sind mit dem Wohlstandsniveau in einem Land wie Deutschland nur schwer zu vereinbaren“, erklärte der ehemalige Finanzminister von Nordrhein-Westfalen. „Wir wollen eine Perspektive für zehn Jahre“, sagte Walter-Borjans. Wenn die Kassenlage es zulasse, diese Investition ohne Kredite zu tätigen, sei das natürlich umso besser. „Wenn die Kassenlage es nicht zulässt, darf man die Investitionen aber nicht wieder zurückfahren.“\n\nDGB-Chef Hoffmann argumentierte mit der Generationenfrage: „Es ist falsch zu behaupten, staatliche Investitionen gingen zu Lasten der jungen Menschen“, sagte er. Das Gegenteil sei der Fall. „Die Lasten für sie sind um ein Vielfaches größer, wenn wir ihnen eine marode Infrastruktur und kaputte Schulen hinterlassen.“\n\nUnionsvertreter, aber auch Wirtschaftsverbände wollen nicht gelten lassen, dass es besser sei, von der schwarzen Null abzurücken. Eckhardt Rehberg (CDU), Haushaltsexperte der Unionsfraktion im Bundestag, erteilt den Forderungen von SPD und DGB eine Absage. „Es bleibt dabei, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde: keine neuen Schulden und keine Lockerung oder Umgehung der Schuldenbremse.“ Er hält die Debatte um die schwarze Null für „absurd“.\n\nEs brauche keine Schulden, um die Vorhaben zu finanzieren. „Wir stellen im Bund genügend Geld zur Verfügung, nun muss es endlich auch abfließen“, sagte Rehberg. Der gerade beschlossene Bundeshaushalt für das neue Jahr 2020 sehe Rekordinvestitionen von insgesamt 43 Milliarden Euro etwa für die digitale Infrastruktur, die Sanierung und den Ausbau von Kitas und Schulen, die Verkehrsinfrastruktur und den Klimaschutz vor. „Wir haben in Deutschland kein Finanzierungsproblem sondern ein Umsetzungsproblem“, so der CDU-Politiker.\n\nAuch Wirtschaftsvertreter sehen neue Schulden kritisch. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer mahnte, er würde an die Schuldenbremse „niemals rangehen.“ Wenn man nun wieder großzügig Schulden aufnehmen würde, verlagere man den Kapitaldienst auf die nächste Generation, so Kramer. Er räumte zwar einen Investitionsstau ein. Der offenbare aber vor allem Probleme bei Planungs- und Genehmigungsverfahren."], "neg": ["Eimeldingen. Zu diesem Anlass wurden wieder Feuerkörbe aufgestellt, die den Platz am Haus der Begegnung zusammen mit den Lichtern auf den Stehtischen und rings um den Platz in ein stimmungsvolles Licht tauchten. An den Stehtischen sahen die Gäste ab 23.30 Uhr entspannt und bei netten Gesprächen dem Jahreswechsel entgegen. Zum Anstoßen wurde Sekt von einem Eimeldinger Winzer ausgeschenkt, und auch ein paar Knabbereien lagen auf den Tischen verteilt für die Besucher bereit.\n\nPünktlich um Mitternacht begann das neue Jahr ringsherum mit einem leuchtenden Feuerwerk, während die Teilnehmer des Silvestertreffs selbst auf das Böllern verzichteten. Auch nach Mitternacht kamen noch Gäste dazu und stimmten in die Wünsche für ein gutes neues Jahr mit ein.", "Für den Besuch beim Klever Wertstoffhof ist kein Termin mehr nötig.\n\nKleve. Erweiterte Servicezeiten beim Klever Wertstoffhof: Bürger können ihre Abfälle ab dem 11. Mai wieder ohne Termin anliefern.\n\nDie Umweltbetriebe der Stadt Kleve (USK) öffnen den Wertstoffhof mit erweiterten Servicezeiten ohne die bislang nötigen Terminvergaben. Ab dem 11. Mai werden montags bis samstags von 8 bis 12 Uhr und montags bis freitags zusätzlich von 13 bis 16 Uhr Anlieferungen von Abfällen aus Privathaushalten von Klever und Kranenburger und Bürgern angenommen.\n\nDie USK, die mit einem großen Andrang und wegen des begrenzten Einlasses mit längeren Wartezeiten rechnen, bitten darum, nur in dringenden Fällen den Wertstoffhof zu besuchen. So sollen die Bürger auf die Anlieferung von gelben Säcken und Glas verzichten und die jeweilige Abfuhr abwarten. Gartenabfälle sollen sukzessive über die Bio-Tonne entsorgt werden.\n\nMaximal zwei Personen pro Fahrzeug\n\nAuf dem Wertstoffgelände müssen die Anlieferer einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen von mindestens zwei Metern einhalten. In jedem Fahrzeug dürfen maximal zwei Personen sitzen. Kinder dürfen sich nicht auf dem Wertstoffhof aufhalten, sie dürfen das Fahrzeug nicht verlassen.\n\nAnlieferungen sowie der Zugang zum Wertstoffhof sind nur innerhalb der Öffnungszeiten möglich. „Das Zugangstor wird verschlossen, auch wenn sich noch Anlieferer vor dem Tor befinden sollten“, kündigen die USK an. „Den Anweisungen der Mitarbeiter am Wertstoffhof ist zu folgen.“ Die Bürger sollen Sperrmüll und andere Abfälle entsorgungsgerecht vorbereiten und zum Beispiel Schränke vorher auseinander bauen. „Die Mitarbeiter am Wertstoffhof sind angewiesen, beim Entladen nicht unmittelbar behilflich zu sein“, so die USK.\n\nBestellen Sie das tägliche Corona-Update! Anmelden Vorschau Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.\n\nMehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Kleve und Umland", "Am Dienstag ist die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen auf über 5.000 gestiegen. Stand 20.00 Uhr waren es exakt 5.182, die positiv auf das Virus getestet wurden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Österreicher indes auf ein Ausharren im Status quo der Corona-Krise eingestellt.\n\nSeit 15.00 Uhr (4.867 Fälle) ist die Zahl somit um 296 Personen gestiegen. Angesichts der steigenden Zahlen zeigte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sehr vorsichtig bei seiner Einschätzung: „Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als dem Normalzustand“, sagte er am Dienstag in einer Pressekonferenz. Kurz betonte: „Es wird nicht das Leben von heute auf morgen wieder so sein, wie es war.“\n\n„Wir müssen in den einstelligen Bereich, was das Wachstum der Kurve betrifft“, sagte Kurz zur Frage, wann es Lockerungen der Maßnahmen geben könnte. Gleichzeitig müsse dann vorgesorgt werden, dass es nicht zu einem neuerlichen Anstieg der Krankheitsfälle kommt. Der Bundeskanzler brachte hier auch „Big Data“ ins Spiel, ohne konkret zu werden.\n\nGesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte an, nun doch auch Schnelltests durchführen zu wollen, dies sei keine Strategieänderung der Regierung. Vielmehr sei man immer der Meinung gewesen, möglichst viele Tests durchführen zu wollen. Man habe bewusst abgewartet, bis die Qualität der Schnelltests dort ist, dass man spezifische Aussagen treffen kann - das sei nun der Fall. Die ersten Schnelltests könnten schon diese Woche in Österreich eintreffen. Der Kanzler rechnet damit, dass man dann „sicherlich in den nächsten Wochen“ mit diesen Schnelltests „in die Fläche“ gehen kann, sie also breit anwenden kann.\n\nTT-ePaper gratis lesen Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen Jetzt lesen Ich bin bereits Abonnent\n\nÖsterreichweit hat das Virus (Stand Dienstag 15.00 Uhr) bisher 28 Tote gefordert, wobei in Wien mit elf die höchste Zahl zu beklagen war. Die restlichen Todesopfer nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (3), Oberösterreich (2), Steiermark (5) und Tirol (4). Dabei divergierten die Zahlen der Landessanitätsdirektionen mit denen des Gesundheitsministeriums allerdings erheblich. So gab die steirischen Landessanitätsdirektion am Abend bereits den achten Todesfall für das Bundesland bekannt.\n\nDie Fallzahlen schnellen besonders in Tirol in die Höhe, um 20.00 Uhr waren es bereits 1.330. Die Causa um die Hotspots in Tiroler Skiorten beschäftigt mittlerweile auch die Justiz. Verbraucherschützer Peter Kolba brachte am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eine Sachverhaltsdarstellung ein, weil die Tiroler Behörden die Sperren von Hotels und Pisten hinausgezögert haben sollen. Die Anzeige richtet sich u. a. gegen den für Tourismus zuständigen Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).\n\nNach und nach wurde auch weiter sichtbar, welch umfassende Auswirkungen die Pandemie auf Österreich hat. Aufgrund der Einreisebeschränkungen werden etwa tausende Pflegekräfte aus dem Ausland wegfallen. Wie viele das sein werden, weiß man offenbar noch nicht. Die Regierung versucht einen Pflegenotstand abzuwenden, indem die Länder zusätzliche stationäre Plätze schaffen und die mobilen Dienste verstärken. Anschober und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) informierten am Dienstag, dass man über eine Kooperation mit den Ländern ein Konzept aufgestellt habe, „um Notsituationen zu bewältigen und damit niemand allein gelassen wird“, sagte Anschober. Betroffen sind potenziell Hunderttausende.\n\nSeit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gibt es vom 16. bis 23. März zusammengerechnet um 138.000 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Dienstagnachmittag zur APA. Gestern hatte der AMS-Chef ein Plus von 115.600 Arbeitslosen bekanntgegeben.", "Berlin Ausschreitungen in Leipzig, Fehlalarme wegen nicht abziehenden Böller-Qualms in Stuttgart: Polizei und Rettungskräfte hatten zum Jahreswechsel einmal mehr alle Hände voll zu tun.\n\nDie Silvesternacht hat Polizei und Rettungskräften in Deutschland wieder einmal Einsätze im Minutentakt gebracht. Unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerk führte vielfach zu teils schweren Verletzungen.\n\nIn einigen Fällen wird nun ermittelt - beispielsweise im niedersächsischen Ilsede, wo eine 39 Jahre alte Frau von einer Silvesterrakete im Gesicht getroffen wurde. Diese sei aus einer Gruppe heraus parallel zur Straße gezündet worden, hieß es.\n\nEin betrunkener Mann zündete in seiner Wohnung in Hessen eine Silvesterrakete, löste so ein Feuer aus und verletzte sich selbst schwer.\n\nGlück im Unglück hatte der Besitzer eines brennenden Wohnmobils in Rheinland-Pfalz: Der Brand wurde \"durch Silvesterfeuerwerk hervorgerufen\", wie es im Polizeibericht heißt. Dem Mann gelang es, den Brand schnell zu löschen - in unmittelbarer Nähe zum Wohnmobil hätte ein 5000-Liter-Gastank explodieren können.\n\nVor der Silvesternacht war bundesweit eine Debatte über den Sinn und Unsinn von Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen entbrannt. Zum ersten Mal waren etwa in Berlin Raketen und Böller nicht nur auf der Partymeile am Brandenburger Tor verboten, sondern auch in einigen anderen Bereichen - unter anderen rund um den Alexanderplatz.\n\nDie Berliner Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, sprach aber von einem vergleichsweise normalen Einsatz-Aufkommen für einen Silvesterabend in der Hauptstadt. Die Hauptstadt-Feuerwehr war 1523 Mal im Einsatz - das war deutlich häufiger als im Jahr zuvor. Andere Polizeisprecher, etwa in Karlsruhe und Stuttgart, sprachen von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht.\n\nAllerdings: In Stuttgart führte die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk zu vielen Einsätzen wegen Fehlalarmen von Brandmeldern. Qualm und Rauch seien nicht abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Leitstelle.\n\nIn Hamburg zündeten Unbekannte einen Streifenwagen mit Böllern an. Die Polizisten seien im Einsatz gewesen und nicht am Wagen, als die Täter zuerst eine Scheibe am Auto einschlugen, wie ein Sprecher sagte. Die Unbekannten hätten dann durch das kaputte Fenster Böller in den Wagen geworfen - dieser sei daraufhin komplett ausgebrannt.\n\nZu Angriffen auf Einsatzkräfte kam es in der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz. Dies seien \"bewusste und gezielte Angriffe auf Menschenleben\" gewesen, sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Das Vorgehen grenze an versuchten Totschlag.\n\nIn dem linksalternativ geprägten Stadtteil wurde ein 38 Jahre alter Polizist durch Pyrotechnik schwer verletzt. Er musste nach Angaben der Polizei im Krankenhaus notoperiert werden. Mehrere Menschen hätten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte geworfen, erklärte die Polizei. Sie nahm neun Menschen fest, drei von ihnen wurden in der Nacht wieder entlassen.\n\nEinen ruhigeren Jahreswechsel als im Vorjahr verzeichnete die Polizei im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen: Die Beamten fuhren 2900 Einsätze, 600 weniger als beim vorigen Jahreswechsel.\n\nNordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) verbrachte den Jahreswechsel an der Seite von Polizeibeamten am Dom in Köln. Wie schon in den zwei Silvesternächten der Vorjahre sei es ihm wichtig, als oberster Dienstherr der Landespolizei an diesem besonderen Tag im Jahr präsent zu sein und den Polizisten für ihren Einsatz zu danken. \"Die Silvesternacht in Köln ist zum Synonym dafür geworden, dass mal etwas nicht gut geklappt hat in dieser Nacht\", sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur kurz nach Mitternacht. In der Silvesternacht 2015/16 waren rund um den Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen sexuell bedrängt und bestohlen worden.\n\nGlimpflich endete ein Einsatz im Harz am Neujahrsmorgen: In der Gemeinde Südharz steckte ein nur leicht bekleideter Mann über mehrere Stunden in einem Schornstein fest. Der Oberkörper des 18-Jährigen habe aus dem etwa 15 Meter hohen Schlot herausgeschaut, teilte die Polizeiinspektion Halle mit. Als Passanten den Mann entdeckten, habe sich dieser bereits seit drei Stunden in dieser misslichen Lage befunden. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks befreiten den stark unterkühlten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus.", "Die Stunde wird kommen, in der die Frage gestellt wird, warum die Vermögen in der Krise munter weiter wachsen (Tesla! Amazon! Gold! Immobilien!), während die Verhandlungsmacht und die Löhne vieler Arbeitnehmer sinken („Gürtel enger schnallen!)“, warum die Steuern gesenkt oder angehoben gehören, die Reichen belangt, die Armen entlastet (auf Kosten der „arbeitenden Mitte“, mal wieder – wetten, dass?) Die Stunde wird kommen, in der auch gefragt wird, warum die Regierung nicht die Corona-Chance ergriffen hat, um etwa die Prostitution zu verbieten, den Werksvertragsmissbrauch zu beenden und die Menschen entlang der Lieferketten mit (noch) besseren Sozialstandards zu versehen. Warum im „Konjunkturpaket“ von Schul-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik kaum die Rede war – obwohl es doch explizit denen beschert wurde, die in zwanzig Jahren ins Berufsleben einsteigen. Und natürlich stellt sich die Frage, wie ausgerechnet der reaktivierte Wachstumsimperativ mit den Ansprüchen einer wachsenden Zahl von Degrowth-Anhängern korrespondieren soll, die nur darauf warten, sich im Dienst der höheren Sache, die Rettung des Klimas, endlich ihres konsumistischen Über-Ichs zu entledigen: „Protect me from what I want!“"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Video Papst schlägt Frau auf die Finger – und bereut es Das war sogar dem Papst zu viel: Eine Frau forderte unsanft ein Händeschütteln mit Papst Franziskus ein. Dieser zeigt sich wehrhaft.\n\n(dpa) Der Papst wird fast jeden Tag von Gläubigen umringt und angefasst - jetzt wurde es Franziskus zu viel: Eine Frau wollte seine Hand nicht loslassen, als der 83-Jährige am Silvesterabend am Petersplatz in Rom unter vielen Gläubigen die Weihnachtskrippe besuchte. Auf einem Video ist zu sehen, wie die Frau ihn zu sich reisst - und Franziskus sichtlich erbost ihrer Hand einen Klaps gibt. Im Netz sorgte das auch für böse Kommentare.\n\nFranziskus entschuldigte sich am Mittwoch für den Ausrutscher. «Manchmal verlieren wir die Geduld, ich bitte um Entschuldigung für das schlechte Beispiel», sagte er beim Angelusgebet nach der Neujahrsmesse.\n\nEs ist nicht das erste Mal, dass der Pontifex Körperkontakt zurückweist. Im März zog er mehreren Menschen bei einer Audienz in Italien die Hand weg, weil sie die Hand und seinen Ring küssen wollten. Später erklärte der Vatikan dazu, Franziskus habe dies aus Hygienegründen getan, weil er die Verbreitung von Keimen habe verhindern wollen.", "pos": ["Im Umgang mit den eigenen Gläubigen zeigt sich der islamophile Papst Franziskus nicht gerade zimperlich. Als eine Frau auf dem Petersplatz in Rom seine Hand ergreift und ihn zu sich zieht, haut er ihr wütend auf die Finger und wendet sich empört ab.\n\nPapst Franziskus hatte zuvor die Pilger begrüßt, die gekommen waren, um die große Weihnachtskrippe zu bewundern. Nachdem er ein sich strahlend von der Menge abwendet, greift die Frau nach seiner Hand, wahrscheinlich, um ihm ein paar nette Worte zu sagen. Das 83-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche findet das wenig angebracht und reagiert mehr als gereizt auf die Frau. Wie einem bockigen Kind schlägt er der „Unverschämten“ so gar nicht päpstlich auf die Finger und reißt sich los."], "neg": ["Aufregung um Nazi-Foto\n\n+ © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde) Foto sorgt für einen Skandal: Angehende US-Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde)\n\nEin Gruppenfoto mit angehenden Gefängniswärtern sorgt derzeit für Bestürzung. Der Grund: Alle Abgebildeten zeigen den Hitlergruß. Nun gibt es erste Konsequenzen.\n\nIn den USA wurde ein Gruppenbild mit Gefängniswärtern öffentlich\n\nöffentlich Auf dem Foto zeigen mehrere Dutzend Uniformierte den Hitlergruß\n\nDie Verantwortlichen haben nun Konsequenzen gezogen\n\nCharleston - Etwa 30 angehende Justizvollzugsangestellte in Uniform auf einem Gruppenbild, das ist nichts Ungewöhnliches. Und es hätte sicherlich auch nicht weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufregung gesorgt. Doch dieses Gruppenbild aus dem östlichen US-Bundesstaat West Virginia hat es gleich aus mehreren Gründen in sich.\n\nDenn was allen Betrachtern sofort ins Auge springt: Alle Fotografierten einer Ausbildungsklasse für Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. Zwar heben einige die Hände eher in die Höhe oder machen die Hand zur Faust - doch bei den allermeisten ist die Symbolik allzu offensichtlich. Dazu prangt über ihnen an der Wand der Schriftzug „Hail Byrd“ (Heil Byrd), was eine Anspielung auf den Namen der Ausbildungsleiterin ist.\n\nBundesstaat reagiert nach dutzendfachem Hitlergruß\n\nEinige Dutzend Uniformierte zeigen den Hitlergruß - als dieses Foto vor kurzem publik wurde, war das Entsetzen vorhersehbar. Das zuständige Ministerium in West Virginia ordnete die Entlassung von drei Angestellten an, wie unter anderem die New York Times berichtete. Und 34 weitere angehende Gefängniswärter wurden ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert.\n\n„Es ist geschmacklos, verletzend, verstörend, hochgradig unsensibel und komplett unangemessen“, so zitiert die Times den Leiter der zuständigen Abteilung. Seinen Worten zufolge wird der Vorfall nun untersucht. Dazu habe es bereits 50 Verhöre gegeben. Auch der Gouverneur des Ostküstenstaates West Virginia, Jim Justice, ordnete anderen Medienberichten zufolge die Entlassung all derjenigen an, die in diesen Vorfall involviert waren.\n\nVideo: Hitlergruß bei Demonstrationen\n\nHitlergruß von Gefängniswärtern: Nicht der erste Vorfall dieser Art\n\nUnklar blieb bislang, wie das Skandal-Foto im Dezember in die Öffentlichkeit gelangte. Doch klar ist auch: Es ist nicht der erste Vorfall in den USA. Dennoch sprach Rodney Miller, Mitglied des Abgeordnetenhauses, bereits klare Worte. Er hoffe, dass dieses Foto kein Zeichen für ein größeres Problem mit aufflammendem Nationalsozialismus oder der White-Supremacy-Ideologie (Überlegenheit der Weißen) darstelle.\n\nDoch erst im Dezember wurden Poster an einer Universität in West Virginia mit Hakenkreuzen beschmiert. Rassistische Bewegungen gibt es in den USA schon seit Jahrhunderten. Sie zeigten sich etwa in der vor allem in den Südstaaten aktiven Ku-Klux-Klan-Bewegung vor hundert Jahren. Doch in den letzten Jahren gewannen diese Strömungen wieder zunehmend an Gewicht und wurden radikaler. So kommt es immer wieder bei Veranstaltungen zum Zeigen von nationalsozialistischer Symbolik wie dem Hitlergruß, wie merkur.de* berichtet. Auch Donald Trump hat immer wieder seine geistige Nähe zu diesen Ideologien durchscheinen lassen. Diese ist auch ganz konkret im Alltag der Menschen verankert: So werden in den USA Menschen nach Gesetzen verurteilt. die im Geiste der White Supremacy verfasst wurden.\n\nrpp\n\n* merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "✉ ✉ ✉Wir bekommen im Moment sehr viel Mails mit Videos und Links zu Webseiten mit Information über die Aktuelle Geschehnisse.\n\nBitte vor dem senden schaut auf unsere Webseite ob der Artikel oder das Video nicht schon vorhanden sind. Ihr erspart uns damit viel Zeit.\n\nLeider ist es uns auch nicht Möglich alles zu veröffentlichen da zu viele Artikel schon in ähnlicher Weise erschienen publiziert wurden.\n\nDes weiteren können wir nicht mehr als Maximum 60 News pro Tag bearbeiten.\n\nNatürlich sind wir weiterhin dankbar für eure Mitarbeit.\n\nWir haben einen zweiten Telegram-Kanal in dem ihr die Möglichkeit habt selber Infos zu Posten oder euch mit gleichgesinnten zu Unterhalten.\n\nuncut-news auf Telegram:\n\nGruppe: https://t.me/uncutnewsschweiz\n\n\n\nNur News und Infos: https://t.me/uncut_news\n\n✍ ✉ Postkasten: ☛ Du hast interessante Infos? Bis zur Veröffentlichung kann es 48 Stunden dauern. Danke\n\nMail an: uncut-news(at)gmx.ch", "Ein Armutszeugnis: die deutschen Behörden haben in den vergangenen fünf Jahren gut 9400 Menschen registriert, die trotz eines befristeten Wiedereinreiseverbots in die Bundesrepublik zurückgekommen sind. Knapp die Hälfte davon – 4145 Migranten – stellten einen neuerlichen Asylantrag.\n\nDiese Zahlen gehen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP hervor. Die Zahlen zeigten, daß der Fall des libanesischen Clanchefs Ibrahim Miri „kein Einzelfall“ sei, sagte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae der AFP gegenüber. Menschen, die mit einem Einreiseverbot belegt sind, dürften „nicht durch die Drehtür nach Deutschland zurückkommen“. Deswegen sei es wichtig, „daß es nicht nur bei prominenten Einzelfällen zu schnellen Entscheidungen kommt.“\n\nDer unerlaubt nach Deutschland eingereiste Clanchef Miri war erstmals im Juli abgeschoben worden, reiste Ende Oktober aber wieder nach Deutschland ein und beantragte Asyl. Der Antrag wurde in einem schnellen Verfahren abgelehnt, Ende November wurde Miri dann erneut in den Libanon abgeschoben.", "Vermisst\n\n+ © Polizei In Mengerskirchen bei Limburg wurde ein Mann vermisst. Jetzt hat er sich bei seiner Familie gemeldet. © Polizei\n\nBei Limburg wurde ein 31 Jahre alter Mann vermisst. Er hatte eine Wohnung verlassen und war seitdem spurlos verschwunden.\n\nMann aus Mengerskirchen bei Limburg vermisst\n\nNach Verlassen einer Wohnung spurlos verschwunden\n\nPolizei bat Bevölkerung um Mithilfe\n\nUpdate vom Montag, 03.02.2020, 13.08 Uhr: Der 31 Jahre alte Mann aus Mengerskirchen bei Limburg ist laut Angaben der Polizei wohlbehalten wieder aufgetaucht. Er habe sich am Wochenende bei seiner Familie gemeldet.\n\nDie Polizei hatte seit Freitag öffentlich nach dem Mann gesucht. Er war am Dienstag, 21.01.2020, aus einer Wohnung weggegangen und seitdem spurlos verschwunden gewesen.\n\nEine 15-Jährige aus dem Kreis Limburg-Weilburg wird vermisst: Regelmäßig meldet sie sich per Telefon, doch plötzlich reißt der Kontakt ab. Sie ist spurlos verschwunden. Zudem wird ein Mann bei Limburg vermisst. Die Polizei befürchtet eine Notlage.\n\nErstmeldung vom Freitag, 31.01.2020, 10.49 Uhr: Mengerskirchen – Die Polizei suchte nach einem vermissten Mann aus Mengerskirchen im Kreis Limburg-Weilburg. Sie bat auch die Bevölkerung in einer öffentlichen Fahndung um Mithilfe.\n\nVermisst im Kreis Limburg-Weilburg: Polizei bat Bevölkerung um Mithilfe\n\nDer 31 Jahre alte Mann wurde seit Dienstag (21.01.2020) vermisst. Er hatte am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr eine Wohnung in Mengerskirchen im Kreis Limburg-Weilburg verlassen. Seitdem fehlte laut Polizei jede Spur von ihm. Nach der öffentlichen Fahndung hat sich der Mann nun bei seiner Familie gemeldet. Es geht ihm gut. Die Vermisstenmeldung wurde deshalb von der Polizei zurückgezogen.\n\n+++ Vermisster 31-jähriger Mann aus #Mengerskirchen +++\n\n\n\nEin unverpixeltes Bild und Informationen findet ihr auf unserer Homepage:https://t.co/BX5FS7x16d pic.twitter.com/HA3qnN2iDm — Polizei Westhessen (@Polizei_WH) January 31, 2020\n\nVermisst im Kreis Limburg-Weilburg: Polizei bittet um Mithilfe\n\nEine weitere Suche nach einer Vermissten in Limburg ging kürzlich gut aus: Das 15 Jahre alte Mädchen, das als vermisst gemeldet worden war, tauchte plötzlich wieder auf. Die Polizei gab dann Entwarnung.\n\nAuch zwei junge Mädchen aus dem Kreis Limburg wurden vermisst. Sie waren im Rhein-Main-Gebiet unterwegs gewesen und kamen schließlich am Bahnhof in Selters an. Die beiden Teenager kehrten ebenfalls wohlbehalten zu ihren Eltern zurück. Noch offen ist der Ausgang der Suche nach einer Jugendlichen (16) aus Hünfelden.\n\nEbenfalls vermisst wird ein Mann aus Limburg. Er könnte auf Hilfe angewiesen sein.\n\nkke", "neues deutschland: “Rhetorik der Gesetzlosigkeit” heizt Lage auf Lesbos an\n\nBerlin. Die Regionalregierung auf den nördlichen Ägäisinseln\n\nGriechenlands heizt die schwierige Situation der Geflüchteten durch eine\n\n“Rhetorik der Gesetzlosigkeit” zusätzlich an. Das konstatiert der Friedens- und\n\nKonfliktforscher Maik Fielitz im Interview der in Berlin erscheinenden\n\nTageszeitung “neues deutschland” (Mittwochsausgabe). Die auf den Inseln\n\nregierende konservative Nea Dimokratia habe Ängste geschürt, wodurch sich die\n\nBürger der Inseln animiert fühlten, “das Recht selbst in die Hand zu nehmen”, so\n\nder Politikwissenschaftler von der Universität Jena gegenüber der Zeitung.\n\nPressekontakt:\n\nneues deutschland\n\nRedaktion\n\nTelefon: 030/2978-1722\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4543293\n\nOTS: neues deutschland\n\nOriginal-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bestätigung aus Verhandlerkreisen\n\n+ © dpa / Herbert Neubauer VP-Chef Sebastian Kurz (l) und Grünen-Chef Werner Kogler (r) bei den Koalitionsgesprächen. © dpa / Herbert Neubauer\n\nEs ist eine Premiere für Österreich: ÖVP und Grüne wollen zusammen regieren. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun einen Richtungswechsel.\n\nSeit dem Wahlabend im September standen in Österreich die Zeichen auf schwarz-grün.\n\nDrei Monate später haben ÖVP und Grüne eine Einigung erzielt.\n\nNun fehlt nur noch der Segen des Grünen-Bundeskongresses.\n\nWien - ÖVP und Grüne haben sich in Österreich auf ein Regierungsbündnis geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am kommenden Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden.\n\nSchwarz-Grün in Österreich - eine Premiere\n\nEine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.\n\nSchwarz-grüne Regierung in Österreich plant ein Integrationsministerium\n\nZu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als „junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin“.\n\nDie Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.\n\nIm Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.\n\nBei Neuwahl nach Ibiza-Video: SPÖ und FPÖ rutschten ab\n\nDie Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.\n\nBei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.\n\nBeide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.\n\nMehr zur Ibiza-Affäre im Video: Wie sie die Regierung zu Fall brachte\n\nIm Januar 2020 können sich die ÖVP und die Grünen in Österreich auf einen Koalitionsvertrag einigen. Die künftige Regierung plant in Sachen Klimaschutz eine Vorreiterrolle in Europa einzunehmen.\n\ndpa/frs", "pos": ["Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. \"Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an\", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.\n\nAm Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.\n\nDie ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.\n\n\n\nDie ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.\n\nGrüne bekommen \"Superministerium\" für Umwelt und Verkehr\n\nDas künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.\n\nDamit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des \"Ibiza-Videos\" eingesetzt worden.\n\n\n\nAn die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.\n\n\n\nParteitag muss über Koalition abstimmen\n\nDie Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nDie künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ."], "neg": ["Das türkische Verteidigungsministerium meldet, dass bei der Explosion auf dem Markt in der Stadt Afrin 47 Menschen getötet worden seien. Bei den Toten handele es sich um Zivilisten, darunter mehrere Kinder.\n\nNach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die in der Regel über ihr Informantennetz in Syrien gut informiert ist, liegt die Zahl der Todesopfer etwas niedriger. Unter den Toten seien auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer. Mehrere Dutzend Menschen seien verletzt worden. \"Die Menschen wurden getötet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte\", erklärte die Beobachtungsstelle.\n\nDie Explosion ereignete sich in der Stadt Afrin, die von den türkischen Streitkräften und mit ihnen verbündeten syrischen Rebellengruppen kontrolliert wird. Durch die Explosion gerieten auch mehrere Autos und Geschäfte in Brand.\n\nZu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG für die Tat verantwortlich. Vor zwei Jahren hatten sich die Volksbefreiungseinheiten YPG mit der türkischen Armee zwei Monate lang Gefechte in der Provinz Afrin geliefert, die direkt an der Grenze zur Türkei liegt. Die Türkei wurde dabei von Rebellen der Freien Syrischen Armee unterstützt.\n\nDie Lage in Syrien hatte sich zuletzt etwas beruhigt. Im März wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle mit 103 getöteten Zivilisten die niedrigste monatliche Opferzahl seit Beginn des Konflikts vor neun Jahren registriert. Laut der Menschenrechts-Beobachtungsstelle hatte die Zahl ziviler Todesopfer im Februar mit 275 noch mehr als doppelt so hoch gelegen als im März. Anfang März hatte die syrische Regierungsarmee ihre Militäroffensive gegen Rebellen und Dschihadisten in der nordwestlichen Region Idlib nach einer von Russland und der Türkei ausgehandelten Waffenruhe weitgehend eingestellt.\n\nqu/uh (afp, dpa, ap, rtr)", "Mit großen Reisigbesen fegen die Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya Gemeinde über die Straßen. Seit vielen Jahren reinigen sie immer an Neujahr unentgeltlich die Straßen mehrerer bayerischer Städte vom Silvestermüll. Beginn ist um 4 Uhr, während andere noch feiern oder gerade ins Bett fallen. In diesem Jahr haben sich rund 250 Muslime an den Kehraktionen in Bayern beteiligt.\n\nDeutschlandweit beteiligen sich 6.500 Muslime\n\nDie Aktionen haben dieses Jahr in elf bayerischen Städten stattgefunden, unter anderem in München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg. Deutschlandweit hätten sich laut einem Sprecher der Ahmadiyya Gemeinde über 6.500 Muslime daran beteiligt.\n\nIn Würzburg haben insgesamt 25 Gemeindemitglieder das Team der kommunalen Stadtreiniger unterstützt. Dort sind in diesem Jahr insgesamt 5,3 Tonnen Silvestermüll angefallen. Das sind 1,1 Tonnen weniger als 2019. Dennoch waren die Stadtreiniger mit 38 Mitarbeitern und 25 Fahrzeugen im Einsatz.", "1 Die Wetterlage in Stuttgart hat den Rauch der Feuerwerkskörper laut Feuerwehr am Boden gehalten – und mehrere Rauchmelder ausgelöst. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald/7aktuell.de | Alexander Hald\n\nDa Qualm und Rauch der Feuerwerkskörper nicht nacht oben abgezogen seien, haben Böller und Raketen laut Feuerwehr zu mehreren Fehlalarmen in Stuttgart geführt.\n\nStuttgart - Die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk hat der Stuttgarter Feuerwehr in der Silvesternacht viele Einsätze wegen Fehlalarmen von Brandmeldern beschert. Qualm und Rauch seien nicht nach oben abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle am Mittwoch.\n\nInsgesamt sei die Silvesternacht für die Feuerwehr Stuttgart ruhiger als in den vergangenen Jahren gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Zweimal hatten wohl Feuerwerkskörper Brände auf Balkonen ausgelöst. Die Eigentümer konnten die Flammen aber rechtzeitig löschen. 123 Mal musste zudem der Rettungsdienst der Landeshauptstadt ausrücken.", "Neues Jahr, neues Liebes-Glück? Model Kasia Lenhardt (24) und Jérôme Boateng (31) haben augenscheinlich zusammengefunden: Auf Instagram postete die frühere GNTM-Finalistin ein Foto mit dem FC-Bayern-Star - und versah es mit einem roten Herz, dem Zeichen der Liebe. Das Pärchen-Bild sorgte natürlich prompt für Gesprächsstoff.", "Noch ist der Weg nach Kroatien und zurück für Österreicher frei. Slowenien erwägt aber die Grenze zum Nachbarland dann zu schließen, wenn zu viele Coronafälle eingeschleppt würden. Sollte die Zahl weiter steigen, \"wird eine Quarantäne für alle eingeführt, die aus Kroatien kommen\", sagte Gesundheitsminister Tomaz Gantar am Montagabend dem TV-Sender POP TV. Die Aufregung war groß, am Dienstag ruderte Slowenien zurück.\n\nKroatien ist laut slowenischen Epidemiologen bezüglich des Coronavirus vorerst sicher. Die epidemiologische Lage sei derzeit vergleichbar mit Slowenien: die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 in letzten 14 Tagen liege etwas über zwei, sagte Mario Fafangel aus dem nationalen Institut für öffentliche Gesundheit (NIJZ) bei einer Pressekonferenz am Dienstag.\n\n\"Es ist nach wie vor sinnvoll, Kroatien zu den epidemiologisch sicheren Ländern zu zählen\", sagte Fafangel, Leiter des Zentrums für Infektionskrankheiten beim NIJZ. Die Situation in Kroatien werde aufmerksam beobachtet, betonte der Epidemiologe. \"Die absoluten Zahlen sind nicht dramatisch, sie sind auf einem sicheren Niveau\", sagte er und fügte hinzu, dass die Situation in Kroatien sorgfältig beobachtet werde. \"Epidemiologisch tut sich etwas\" sowohl in Kroatien als auch in Slowenien, sagte Fafangel und fügte hinzu, dass es sich in den nächsten Tagen zeigen werde, in welche Richtung sich der Trend bewege.\n\nDie Pressekonferenz über die Lage zur Corona-Pandemie wurde laut dem slowenischen Regierungssprecher Jelko Kacin am Dienstag angesetzt, nachdem es in der Öffentlichkeit zu Aufregung gekommen sei, unter anderem wegen eines \"zu wenig durchdachten Auftritts des Gesundheitsministers Tomaz Gantar\", wie es hieß. Der Minister hatte am Montagabend in einem Fernsehinterview eine neuerliche Schließung der Grenze zu Kroatien nicht ausgeschlossen, sollte dort die Zahl der Coronafälle weiter steigen.\n\nSlowenien hatte schon Anfang Mai seine Grenze zu Kroatien geöffnet, vor allem auf Druck der Tausenden slowenischen Zweitwohnungsbesitzer im Nachbarland - und zur Freude der Österreicherinnen und Österreicher, zu deren Lieblingsurlaubsländern Kroatien zählt. Seitdem gibt es einen regen Grenzverkehr, der die Behörden in Ljubljana zunehmend nervös macht. Bereits in der Vorwoche hatte die slowenische Regierung wegen vom Westbalkan importierter Fälle schon erfolgte Lockerungen im Grenzregime mit Ländern wie Serbien und Bosnien-Herzegowina wieder zurückgenommen.\n\nDer slowenische Außenminister Anze Logar betonte am Montag beim Besuch seines österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg in Ljubljana die Entschlossenheit, das Grenzregime bei Bedarf \"prompt\" wieder zu verschärfen. \"Slowenien kann im Fall eines neuen Ausbruchs jederzeit die Handbremse anziehen und die Grenze für das betroffene Land wieder schließen\", sagte Logar.\n\nAus dem österreichischen Außenministerium wurde den SN am Dienstagnachmittag bestätigt, (österreichische) Transitreisende seien von diesen Maßnahmen nicht betroffen. \"Der Transit muss innerhalb von 12 Stunden erfolgen.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wien\n\nEinigung über erste schwarz-grüne Regierung in Österreich\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Für ÖVP-Chef Sebastian Kurz ist es nach eineinhalb Jahren in einer Regierung mit der rechten FPÖ ein Richtungswechsel.", "pos": ["Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?\n\nHallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen."], "neg": ["(sda) Das abgelaufene Jahr erweist sich bei Start-ups als gründungsstärkstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen des schweizerischen Handelsregisters (SHAB) im Jahr 1883, wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) zu Jahresbeginn mitteilte.\n\nBesonders viele Neugründungen gab es den Angaben zufolge in den Branchen Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es im vergangenen Jahr in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.\n\nProfitieren vom Boom konnten die Ostschweiz (+7 Prozent), das Espace Mittelland (+6 Prozent), die Südwestschweiz (+4 Prozent) sowie die Nordwestschweiz und Zürich (+2 Prozent). Eine Abnahme an Gründungen gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Zentralschweiz (-2 Prozent) und das Tessin (-0,3 Prozent).\n\nEine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen. Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich, da viele neue Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Verteilung der Geschlechter verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.\n\nBeliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer. Laut IFJ wurden 93 Prozent aller neuen GmbHs mit dem gesetzlichen Minimum von 20'000 Franken Stammkapital gestartet. Das höchst eingetragene Kapital betrugt rekordhohe 1,81 Milliarden Franken durch die Schweizer Ansiedlung des multinationalen Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble mit Sitz in Petit-Lancy GE.\n\nWeitere beliebte Rechtsformen für Start-ups waren den Angaben zufolge die Einzelfirma (32 Prozent), die Aktiengesellschaft (20 Prozent) und die Kollektivgesellschaft (3 Prozent).", "US-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Vergangene Woche hatte es einen Zwischenfall im Persischen Golf gegeben.\n\nUS-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. „Ich habe die US-Marine angewiesen, jedes iranische Kanonenboot abzuschießen und zu zerstören, das unsere Schiffe auf offenem Meer schikaniert“, schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter.\n\nVergangene Woche hatten elf Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden in internationalen Gewässern im Persischen Golf Schiffe von US-Marine und US-Küstenwache provoziert. Dabei kamen die Patrouillenboote den US-Schiffen immer wieder mit großer Geschwindigkeit sehr nahe. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert, bevor sie abgedreht waren. Das US-Verteidigungsministerium verurteilte den Iran daraufhin für dessen „gefährliche und provokative“ Handlungen.\n\nIn den vergangenen Monaten sind immer wieder Raketen auf auch von US-Truppen genutzte Militärstützpunkte im Irak abgefeuert worden. Washington macht dafür mit Teheran verbündete Milizen verantwortlich. (afp/rm)", "Polizeipräsidium Stuttgart\n\nPOL-S: In Baucontainer eingebrochen - Zeugen gesucht\n\nStuttgart-Degerloch (ots)\n\nUnbekannte sind in der Nacht zum Montag (02.03.2020) in einen Baucontainer an der Tränkestraße eingebrochen und haben Baumaschinen gestohlen. Die Täter gelangten zwischen 16.00 Uhr und 07.00 Uhr auf unbekanntem Weg in die Baustelle. Dort hebelten sie zunächst einen Baucontainer auf. Mit einem dort aufgefundenen Trennschleifer flexten die Diebe einen weiteren Container auf und stahlen daraus Baumaschinen im Wert von mehreren Tausend Euro. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903400 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 4 Balinger Straße zu melden.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Stuttgart\n\nTelefon: 0711 8990-1111\n\nE-Mail: stuttgart.pressestelle@polizei.bwl.de\n\nBürozeiten: Montag bis Freitag 06.30 Uhr bis 18.00 Uhr\n\n\n\nAußerhalb der Bürozeiten:\n\nTelefon: 0711 8990-3333\n\nE-Mail: stuttgart.pp@polizei.bwl.de\n\n\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Stuttgart, übermittelt durch news aktuell", "Die aktuelle Folge des Homeoffice-Podcasts „Drinnen & draußen“ haben wir am gestrigen Sonntag aufgenommen. Hier stellte ich noch die Frage, ob ich mit dem Auto zur Waschanlage fahren kann und wie es sich mit dem Reifenwechsel verhält.\n\nDie aktuellen Zahlen aus dem Landkreis gibt es immer in unserem Corona-Ticker und auch im frühmorgendlichen Newsletter.\n\nBezüglich des Reifenwechsels gibt es mittlerweile ein Statement. Verwunderlich wäre es gewesen, wenn man die Reifen nicht hätte wechseln dürfen. Im Falle eines Falles hat man dann doch Probleme mit der Versicherung.\n\nReinhören und abonnieren:", "Der Nachhall des Weihnachtsfestes\n\nProppenvoll war das Gotteshaus, kein Platz blieb leer. Zwischen den Jahren hatte der Männergesangverein 1865 Waldsassen in die Basilika eingeladen.\n\nDie Zuhörer in den gefüllten Bankreihen erlebten ein Weihnachtskonzert der Extraklasse, dargeboten vom Chor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter. Begleitet wurden die Sänger von Stefanie Heinrich (Violine) und Hermann Heinrich (Kontrabass), die unterstützend, jedoch nie aufdringlich mitwirkten.\n\nWie schon im letzten Jahr eröffnete der 25-köpfige Männerchor mit dem Lied \"In dulci jubilo\" den Abend, ehe Stadtpfarrer Thomas Vogl die vielen Konzertbesucher willkommen hieß. Der Stadtpfarrer und Dekan verwies darauf, dass große Kathedralen einen unheimlichen Nachhall hinterlassen. Genau diesen Nachhall wünsche er sich bei den Konzertbesuchern auch für dieses Konzert. Denn der Sinn von Weihnachten sei, dass Gott Mensch geworden ist.\n\n\"Das muss einfach nachklingen. Gönnen wir uns diesen Nachhall, davon leben wir, das kann reifen.\" Gerade die Musik und der Gesang könne dabei helfen. Es dankte deshalb dem Männergesangverein für seine Bereitschaft, diese besinnliche Abendstunde zu schenken.\n\nErlös für Orgelreinigung\n\nZuletzt wies der Stadtpfarrer darauf hin, dass nach dem Konzert um eine Spende für die Orgelreinigung in der Basilika gebeten werde. Vogl sprach während des Konzerts auch die verbindenden und besinnlichen Texte, die alle in Bezug zum Weihnachtsfest standen.\n\nMit \"Hört, es klingt vom Himmelszelt\", gesungen nach der Melodie von \"Marys Boychild\", \"Immer wenn es Weihnacht wird\", das die Kastelruther Spatzen bekannt gemacht haben, sowie \"Gesang der Engel\" und \"Mariensohn\" fand das Konzert seine Fortsetzung. Stimmlich klar und stark sang der Chor das geistliche Volkslied aus dem 16. Jahrhundert \"Christnacht\", ehe \"Weihnacht in den Bergen\" folgte. Immer wieder ein Klassiker, der in keinem Weihnachtskonzert fehlen darf: \"Maria durch den Dornwadl ging\" und \"Kommet ihr Hirten\", feierlich gesungen vom einem der besten Männerchöre im Stiftland.\n\n\"Andachtsjodler\" zum Schluss\n\nMit dem stets würdigen und leisen Schlusslied, dem \"Andachtsjodler\", endete das Weihnachtskonzert des Männergesangvereins, der mit diesem Konzert eindrucksvoll bewies und unterstrich, warum er so viele Zuhörer anlockte.\n\nAuffallend, dass es den Waldsassenern immer wieder gelingt, auch jüngere Sänger in den Chor einzubinden, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Männerchören im Landkreis, die über chronischen Nachwuchsmangel klagen.\n\nBild: kro\n\nBild: kro"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bagdad/Washington (dpa) - Die versuchte Erstürmung der amerikanischen Botschaft in Bagdad durch Demonstranten hat die Spannungen zwischen den USA und dem Iran noch einmal deutlich verschärft.\n\nMehr als 650 amerikanische Fallschirmjäger machten sich am Mittwoch auf den Weg in Richtung Nahost, wie das US-Militär auf Twitter mitteilte. In der Silvesternacht waren bereits rund 100 Soldaten von Kuwait aus mit Hubschraubern an die US-Botschaft in Bagdad verlegt worden, wie Videos des US-Militärs zeigten. Am Dienstag hatten Hunderte Demonstranten die gesicherte «Grüne Zone» in Bagdad gestürmt, die US-Botschaft attackiert und mehrere Wachhäuschen in Brand gesetzt.\n\nDemonstranten, die zum Teil Militäruniformen trugen, warfen auch Brandsätze über die Mauer des Botschaftskomplexes und zertrümmerten Fensterscheiben. Sie riefen «Tod den USA» und beschmierten die Wände der hochgesicherten Botschaft mit anti-amerikanischen Parolen.\n\nAuch in der Nacht zum Mittwoch blieben zahlreiche Demonstranten zunächst vor Ort. Am Morgen kam es dann erneut zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, als Demonstranten wieder Feuer an der Außenmauer der Botschaft legten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.\n\nSpäter folgten Teile der Demonstranten einem Aufruf des irakischen Außenministers Mohammed al-Hakim und der Führung der Volksmobilisierungseinheiten, sich von der Botschaft zurückzuziehen. Während sich am Botschaftskomplex in Bagdad damit die Lage zunächst beruhigte, nahmen durch den Zwischenfall die Spannungen zwischen den USA und dem Iran im Nahen Osten wieder zu. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich. Die Führung in Teheran wies den Vorwurf jedoch vehement zurück.\n\n«Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», versicherte US-Verteidigungsminister Mark Esper am Dienstagabend (Ortszeit). Es stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert.\n\nAuslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.\n\nDer US-Vergeltungsschlag rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.\n\nUS-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. «Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!», schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und «die tödlichste Militärausrüstung der Welt» rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.\n\nIrans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als «absurd» zurück: «Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen», sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.\n\nDie Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14 000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nAuch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.\n\nDas Auswärtige Amt verurteilte die gewaltsamen Angriffe auf die US-Botschaft in Bagdad. Die Sicherheit und Unverletzlichkeit diplomatischer Vertretungen und ihres Personals gehörten zum Kern der internationalen Ordnung, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des deutschen Außenministeriums. Übergriffe seien durch nichts zu rechtfertigen. Die Ereignisse von Bagdad erfüllten aber auch mit Blick auf die Lage in der Region mit Sorge, hieß es weiter. Jetzt seien Besonnenheit und Augenmaß besonders wichtig.\n\nBereits vor einigen Tagen hatte das Auswärtige Amt in Berlin den Iran aufgefordert, seine Politik der «Destabilisierung» zu beenden, da «die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen» die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin «grundlose Unterstellungen» vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran.\n\nDie 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan.", "pos": ["US-Soldaten haben in Bagdad Tränengas gegen proiranische Demonstranten eingesetzt. Diese ziehen sich inzwischen teilweise zurück. Derweil bestellte der iranische Außenminister den Schweizer Botschafter ein.\n\nNach dem Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad schicken die USA 750 Soldaten zusätzlich in die Region. Pentagonchef Mark Esper spricht von einer Vorsichtsmaßnahme.\n\nAnzeige\n\nAn der US-Botschaft im Irak zeichnet sich eine leichte Entspannung der Situation ab: Nach schweren Ausschreitungen am Dienstag zogen sich Demonstranten am Mittwoch teilweise von der Botschaft zurück, wie Augenzeugen berichteten. Am Morgen war es zunächst erneut zu Zusammenstößen zwischen Protestierern und Sicherheitskräften gekommen, die dabei auch Tränengas einsetzten.\n\nAuf Fotos im Internet war zu sehen, wie Demonstranten Zelte abbauten und auf Jeeps das Gelände vor der Botschaft verließen. Die überwiegend schiitischen Volksmobilisierungseinheiten hatten zuvor in einer Mitteilung dazu aufgerufen, sich aus Respekt vor der irakischen Regierung von der US-Botschaft zurückzuziehen. Zahlreiche Demonstranten hatten die Nacht vor der Botschaft in Bagdad verbracht.\n\nBereits am Dienstag war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Beerdigungen von schiitischen Kämpfern, die am Wochenende bei US-Luftangriffen getötet worden waren, hatten sich Demonstranten auf den Weg in die besonders geschützte „Grüne Zone“ in der irakischen Hauptstadt Bagdad gemacht. Dort befinden sich zahlreiche irakische Ministerien und internationale Botschaften. Wie Augenzeugen berichteten, wurden die zum Teil in Militäruniform marschierenden Demonstranten von den irakischen Sicherheitskräften an einem Kontrollpunkt vor der US-Botschaft nicht aufgehalten.\n\nAnzeige\n\nAnschließend setzten die Demonstranten mehrere Wachhäuschen und den Empfangsbereich der Botschaft in Brand. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie einige Demonstranten auf die Mauern des riesigen Botschaftsgeländes kletterten und dort Flaggen schiitischer Milizen im Irak hissten. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Kampfhubschrauber des Typs „Apache“ flogen am Abend über die Menge und feuerten Signalraketen zur Abschreckung ab. Einen kompletten Sturm der diplomatischen Vertretung hat es nach US-Angaben nicht gegeben. Es sei auch keine Evakuierung geplant.\n\nQuelle: Infografik WELT/Paul Daniel\n\n\n\n\n\nWegen der jüngsten Spannungen im Irak verlegen die USA mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region. Darüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Verteidigungsminister Mark Esper. Die USA haben derzeit rund 5000 Soldaten im Irak stationiert. Zuvor hatte das US-Militär bereits die Verlegung von rund 100 Marineinfanteristen aus Kuwait eingeleitet. „Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen“, versicherte der Minister. Die USA machen den Iran für die jüngsten Ausschreitungen verantwortlich.\n\nAnzeige\n\nAuslöser der Proteste waren mehrere Luftangriffe der USA auf Einrichtungen der schiitischen Miliz Kataib Hisbollah (Hisbollah-Brigaden) am vergangenen Wochenende. Dabei starben 25 Menschen, 50 weitere wurden verletzt. Die vom Iran unterstützte Gruppe wird seit 2009 von den USA als Terrororganisation eingestuft und soll für mehrere Angriffe auf US-Einheiten im Irak verantwortlich sein. Am vergangenen Freitag waren bei Raketenangriffen auf eine irakische Militärbasis in Kirkuk ein dort stationierter US-Angestellter und vier amerikanische Soldaten verletzt worden.\n\nDer Angriff rief aber auch scharfe Kritik der irakischen Regierung hervor. Die Kataib Hisbollah ist Teil der sogenannten Volksmobilisierungseinheiten, einer Dachorganisation überwiegend schiitischer Milizen, die im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) an vorderster Front gekämpft hatte. Nach dem offiziellen Sieg über den IS im Irak hatte die Regierung angekündigt, die Milizen in die regulären irakischen Truppen einzugliedern. Die Gruppe hatte bereits im Oktober 2017 angekündigt, für ein Ende der amerikanischen Präsenz im Irak zu kämpfen.\n\nTrump droht mit Vergeltung\n\nUS-Präsident Donald Trump drohte dem Iran wegen der Ausschreitungen in Bagdad mit Vergeltung. Jegliche Schäden oder Opfer würden den Iran teuer zu stehen kommen, schrieb Trump auf Twitter. „Das ist keine Warnung, das ist eine Drohung. Frohes Neues Jahr!“, schrieb Trump. Die Botschaft sei inzwischen wieder sicher, nachdem viele Soldaten und „die tödlichste Militärausrüstung der Welt“ rasch dorthin verlegt worden seien, schrieb Trump weiter.\n\nAnzeige\n\nAußenminister Mike Pompeo erklärte, die USA hätten „schnell, vorsichtig und entschlossen gehandelt“, um die Botschaft zu schützen. Er machte „vom Iran unterstützte Terroristen“ für die Proteste verantwortlich.\n\nIrans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei wies die Anschuldigungen als „absurd“ zurück: „Seien Sie (Trump) doch mal logisch, was Sie ja nicht sind, ... Fakt ist, dass die Völker in dieser Region die USA wegen ihrer Verbrechen hassen“, sagte der Ajatollah am Mittwoch nach Angaben des Staatssenders Irib. Chamenei hat nach der Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen des Landes.\n\nIran bestellt Schweizer Botschafter ein\n\nDas iranische Außenministerium bestellte den Geschäftsträger der Schweizer Botschaft in Teheran ein. Die Schweiz vertritt die diplomatischen Interessen der USA im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr haben. Die USA sollten mit den absurden und grundlosen Unterstellungen sowie den Drohungen gegen den Iran aufhören, teilte das iranische Außenministerium dem Schweizer Diplomaten mit.\n\nDie Proteste der Iraker gegen die USA als Besatzungsmacht sind nach Ansicht Teherans verständlich und legitim, sie hätten nichts mit anderen Ländern zu tun. Die USA sollten daher lieber ihre Politik ändern und nicht anderen Ländern die Schuld zuschieben. Der Iran wolle zwar keine militärische Konfrontation, sei aber jederzeit bereit, sich gegen „Kriegstreiber“ zu verteidigen, erklärte das Außenministerium nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna weiter.\n\nZusammenstöße setzen Trump unter Druck\n\nDie Zusammenstöße setzen US-Präsident Trump weiter unter Druck. Er wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt allerdings 14.000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudi-Arabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nAuch im Irak verfügt der Iran über großen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass der Iran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat.\n\nLesen Sie auch Globales Chaos Die neue Weltordnung\n\nAuch das Auswärtige Amt in Berlin hatte den Iran zuletzt aufgefordert, seine Politik der „Destabilisierung“ zu beenden, da „die steigende Zahl von Angriffen durch nicht-staatliche Milizen“ die Stabilität des Iraks gefährde. Der Iran warf Deutschland daraufhin „grundlose Unterstellungen“ vor. Deutschland verschließe zugleich die Augen vor den Einmischungen der USA in die inneren Angelegenheiten des Iraks, twitterte Außenamtssprecher Mussawi in Teheran. Die 2009 eröffnete US-Botschaft in Bagdad ist nach US-Angaben die größte Botschaft der Vereinigten Staaten weltweit. Der hochgesicherte Botschaftskomplex ist mit 42 Hektar in etwa so groß wie der Vatikan."], "neg": ["Zeitzeugen besuchen Mitterteicher Zwischenlager\n\nIde erläuterte den Freien Wählern, dass die Gesellschaft 1981 vom Freistaat Bayern gegründet wurde. Nach der Fertigstellung der Gebäude 1987 startete der Betrieb. In der Halle der Sammellagerstelle werden leicht- und mittelradioaktive Abfälle gesammelt, die in den Bereichen Forschung, Medizin und Industrie anfallen. In Mitterteich erfolgt die Zwischenlagerung, bis die Abfallgebinde in das Bundesendlager gebracht werden.\n\nNeues Endlager in sieben Jahren\n\nBis 1998 konnten diese noch in das ehemalige Endlager der DDR nach Morsleben gebracht werden. Bis die Schachtanlage Konrad in Salzgitter, ein ehemaliges Erzbergwerk, fertiggestellt ist, werden bereits heute Fässer in Spezialcontainer verpackt und so für die Endlagerung vorbereitet. Laut Betreibergesellschaft sollen die Bauarbeiten am Schacht Konrad bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. Dann sollen dort die Gebinde in 800 Meter Tiefe in einem Schacht endgültig gelagert werden. Die in Mitterteich angenommenen Abfälle werden zum Teil bei externen Dienstleistern weiterverarbeitet. Gängige Verfahren sind etwa die Verbrennung oder die Hochdruckverpressung, um Raum zu sparen.\n\nEigene Bahnlinie zum Werk\n\nAuf dem Gelände befindet sich auch die \"EVU-Lagerhalle\". Sie ist ein zentrales Zwischenlager von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus kerntechnischen Anlagen in Bayern. \"Hier werden unter anderem kontaminierte Bauteile aus Betrieb- und Rückbau der bayerischen Kernkraftwerke gelagert\", informierte Ide. Der An- und Abtransport erfolge größtenteils über die Schiene - bis Wiesau über die öffentliche Trasse, von dort bis zum Werk über eine eigene Bahnlinie.\n\nDas Werk besitzt ein eigenes Notstromaggregat, berichtete der Geschäftsführer. Es sind auch die entsprechenden Brandschutzanlagen mit Feuerlöschteich, CO2- Löschanlagen und Leichtschaumgeneratoren für eventuelle Zwischenfälle vorhanden. Natürlich werden ganzjährig Messungen zur Radioaktivität vorgenommen. Die Betriebsgenehmigung für die GRB ist vorerst bis Ende 2028 befristet.\n\nDie FW-Mitglieder hatten auch Fragen an Ide: \"Wie nahmen damals die Mitterteicher die Gründung der GRB auf.\" Bei der Führung waren zum Teil Zeitzeugen dabei. Sie wussten, dass damals der Widerstand sehr groß war und viele Mitterteicher Angst hatten. Durch gezielte Aufklärungsarbeit nehmen die Mittereicher die GRB heute als selbstverständlich an.\n\nAm Ende der Führung ging es in den Kontrollbereich. Bevor die Hallen besichtigt wurden, ging jeder Teilnehmer durch den Übergangsbereich. Hier bekamen jeder Besucher Überschuhe und einen Übermantel. Dann ging es in Meisterbüro und das Strahlenschutzlabor mit den verschiedenen Messeinrichtungen. Im Anschluss daran besichtigte die Gruppe die diversen Gerätschaften wie Stapler, Luftkissenfahrzeug und ferngesteuerte Kräne. Bevor der Kontrollbereich verlassen werden konnte, durchschritten die Freien Wähler den Hand-, Fuß- und Kleider-Monitor, ein Kontaminationsmessgerät. Da keinerlei Kontamination festgestellt wurde, endete nun die Führung.", "Polizei sucht Zeugen\n\n+ © dpa © dpa\n\nEin ungewöhnlicher Fahrraddiebstahl ereignete sich am Freitag in Borken: Ein Unbekannter lieh ein Pedelec im Wert von 3900 Euro und brachte es nicht zurück.\n\nLaut Polizei lieh sich der Dieb gegen 16.45 Uhr in einem Fahrradfachgeschäft ein E-Pedelec und hinterließ als Sicherheit seine Geldbörse, in der sich angeblich ein Ausweis befand. Von der Probefahrt kam der Mann nicht zurück. Bei dem Rad handelt sich um ein Pedelec der Marke Conway, Modell WME 427, in schwarz/gelb.\n\nDer Mann soll 20 bis 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Er hat kurze braune Haare, ein rötliches rundes, volles Gesicht und leichte O-Beine. Er trug eine schwarze Adidas-Jogginghose ein schwarzes T-Shirt, eine braune Weste, lila „New-Balance“-Schuhe und eine schwarze Kappe.\n\nHinweise: Polizei Homberg, Tel. 05681/7740", "HANNOVER (dpa-AFX) - 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' zu CDU/Führungskrise\n\n\n\nAuf einem Sonderparteitag Ende April soll der neue Parteivorsitzende bestimmt werden. Es ist angesichts des ratlosen Zustands, in dem keiner keinem über den Weg zu trauen scheint, die richtige Entscheidung. Ob sie allerdings Partei und Regierung stabilisiert, ist noch lange nicht ausgemacht. Es war von Anfang an eine Illusion zu glauben, nach der Rücktrittsankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer weitermachen zu können wie bisher. Kramp-Karrenbauer ging ja nicht aus einer Position der Stärke heraus. Ihr Rücktritt war eine Kapitulation, das Eingeständnis mangelnder Unterstützung in der CDU./al/DP/zb", "++ Deutsche Exporte mit Rekordeinbruch im April ++ DE30 versucht, sich über 12.600 Punkten zu halten ++ Lufthansa (LHA.DE) sicherte sich staatliche Hilfe von der österreichischen Regierung ++Die Aktienindizes auf der ganzen Welt ziehen sich heute von ihren jüngsten Hochs zurück. Die Stimmung verschlechterte sich nach den schwachen Handelsdaten aus Deutschland. Für den späteren Teil des Tages sind keine wichtigen Wirtschaftsberichte geplant, sodass der Handel weiterhin von der allgemeinen Stimmung beeinträchtigt werden könnte. Rekordeinbruch der deutschen Exporte Die deutschen Handelsdaten für April wurden heute um 8:00 Uhr veröffentlicht. Bei den Exportdaten wurde ein Rückgang um 15,6% im Monatsvergleich erwartet, aber stattdessen zeigten ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "Nichts hat die deutsche Politik aus früheren Fehlern gelernt – im Gegenteil: Munter werden weiter Schutzsuchende direkt nach Deutschland geholt – auf Steuerzahlerkosten und angeblich, um so Schleppern „das Handwerk zu legen“. Gestern kamen im Rahmen der sogenannten „Humanitären Aufnahme“ über 250 Syrer aus der Türkei an – per eigens gechartertem Airbus A330.\n\nOb es sich tatsächlich um „humanitäre Notfälle“ handelt oder ob diese Einschätzung, wie so oft, auf vorgeschobenen drastischen Fallschilderungen beruht, ist unerheblich: Dass es menschliches Leid en masse im Nahen Osten, in Syrien und auch in den türkischen Flüchtlingslagern gibt, ist unstreitig. Doch der Wahnsinn einer Politik, die aus moralischer Selbstgerechtigkeit meint, die Welt würde dadurch zu einem besseren Ort, dass man zu Lasten der deutschen Bevölkerung eine willkürlich selektierte Personenanzahl nach Deutschland holt (während Unmassen weniger Glücklicher zurückbleiben müssen und die wirklichen humanitären Abgründe dieses Planeten völlig außerhalb des Gutmenschenradars bleiben) – das ist nur mehr schwer zu ertragen.\n\nFür die Aufnahme zeichnete diesmal die niedersächsische Landesregierung verantwortlich, die per Charterflug 254 syrische Flüchtlinge nach Hannover einfliegen ließ, wie das niedersächsische Innenministerium auf Anfrage der „Welt“ mitteilte. 27 der Flüchtlinge bleiben in Niedersachsen – nach einem Zwischenaufenthalt im Grenzdurchgangslager Friedland, weil ihnen „eine sprachliche und kulturelle Erstorientierung in Deutschland“ vermittelt werde. Niedersachsen, so zitiert die „Welt“ das Ministerium, trage damit „seiner humanitären Verantwortung, sichere Einreisewege zu schaffen, Rechnung“.\n\nPerverse Lotterie mit Pull-Effekt: Glückliche werden hergeflogen\n\nBei dieser „humanitären Hilfe“ handelt es sich um eine weitere, unabhängig vom seit Februar 2016 bestehenden EU-Flüchtlingsabkommen bestehende Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei, die „illegale Einwanderung nach Europa verhindern soll“ – und zwar, indem man eben möglichst viel legale Einwanderung zulässt und sogar aktiv befördert. Im Rahmen dieses Abkommens hatte die Bundesregierung zugesagt, monatlich „bis zu 500 schutzbedürftige Menschen“ aufzunehmen – die meisten davon aus Syrien.\n\nVorwand der Aktion – die so ziemlich alle asylgesetzlichen Verfahrensweisen und Bestimmungen des Art. 16a ignoriert – soll angeblich sein, „die Geschäfte von Schleppern“ so zu durchkreuzen. Dafür wird dann ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Menschen bequem direkt ins gelobte Land transferiert, nach Kriterien, die (wie beim Resettlementprogramm, wo kürzlich haarsträubende Korruptionsfälle bekannt wurden) wohl keineswegs objektiv und transparent sind.\n\nJede dieser Maßnahmen wird zu einer bitteren Lotterie für die prinzipiell und naturgemäß mit jeder Hilfsaktion weiter anwachsende Zahl an Migranten und Flüchtlingen in den Zwischenlagern der Türkei, von denen nur ein kleinerer Teil in den Genuss des begehrten Tickets kommt.\n\nOb UN-Resettlementprogramm, Kontingentverpflichtungen der Regierung oder die „humanitäre Hilfe“: Durch immer mehr bi- und multilaterale oder internationale Vereinbarungen, die die Regierung meist unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit abgeschlossen hat, sowie durch humanitäre Fallentscheidungen wird das eigentlich klar geregelte Asylrecht immer weiter ausgehöhlt und die Verfassung in Merkeldeutschland zur Farce erklärt. (DM)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Koreaner verfolgen eine TV-Sendung mit einem Bericht über Kim Jong Un. © dpa\n\nSeoul/Washington.Im Streit um Nordkoreas Atomwaffenprogramm stehen die Zeichen erneut auf Konfrontation. Die kommunistische Diktatur sieht sich grundsätzlich nicht mehr an ihr Moratorium für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen gebunden. Es gebe keinen Grund, „länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu sein“, erklärte Machthaber Kim Jong Un am Dienstag. Die Welt werde zudem in naher Zukunft eine „neue strategische Waffe“ im Besitz seines Landes erleben, wurde er am Mittwoch von den Staatsmedien zitiert.\n\nNordkorea hatte den USA zuvor einseitig eine Frist bis zum Jahresende gesetzt und den Ton nach und nach wieder verschärft. Die Schuld für den Stillstand in den Verhandlungen gab Kim den USA, die er für ihr Festhalten an den Sanktionen gegen Pjöngjang kritisierte. Jetzt drohte Kim mit „einer schockierenden effektiven Aktion, um sie (die USA) für das Leid zahlen zu lassen, das unsere Bürger bisher ertrugen“. Er kündigte jedoch keine konkreten Maßnahmen an.\n\nUS-Präsident Donald Trump, der sich guter persönlicher Beziehungen zu Kim rühmt, äußerte sich am Dienstagabend (Ortszeit) mit Blick auf seine Nordkorea-Diplomatie zurückhaltend. dpa\n\n© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.01.2020", "pos": ["Nordkorea wird sich nach den Worten seines Machthabers Kim Jong Un nicht mehr an das Moratorium für Atomversuche und Tests von Interkontinentalraketen halten. \"Es gibt keinen Grund für uns, sich länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu fühlen\", sagte Kim am Mittwoch laut der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA vor führenden Mitgliedern der Kommunistischen Partei Nordkoreas.\n\n\"Die Welt wird eine neue strategische Waffe erleben\", kündigte er an. Sein Land werde \"schockierende reale Maßnahmen\" ergreifen. \"Wir können unsere Würde niemals verkaufen.\"\n\nMit der Ankündigung drohen die diplomatischen Bemühungen der vergangenen zwei Jahre zur Beilegung des Atomkonflikts zwischen Nordkorea und den USA zu scheitern. Kim hatte im April 2018 überraschend den vorläufigen Verzicht auf Atom- und Raketentests erklärt und die Schließung eines Testgeländes verkündet. Die Ankündigung erfolgte kurz vor einem Gipfeltreffen Kims mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In. In den vergangenen Tagen hatte er bereits \"diplomatische und militärische Gegenmaßnahmen\" für die Sicherheit und Souveränität des Landes angekündigt.\n\n“Tief enttäuschend”: USA reagiert auf Nordkoreas Ankündigung\n\nDie Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington liegen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar auf Eis. Nordkorea verlangte von den USA zuletzt Zugeständnisse bis zum Jahresende - andernfalls werde das Land einen \"neuen Weg\" einschlagen und mit einem \"Weihnachtsgeschenk\" aufwarten. Experten gehen davon aus, dass Nordkorea den Test einer Interkontinentalrakete plant.\n\nDas isolierte Land steht wegen seines Atomprogramms unter strikten US- und UN-Sanktionen. Nach seinem Moratorium für Atomversuche und für Tests von Interkontinentalraketen im vergangenen Jahr hatte Pjöngjang vergeblich auf eine Aufhebung der Sanktionen gehofft. Seit Wochen verschärft Pjöngjang den Ton, zudem testete es wiederholt Raketen und verstieß damit gegen UN-Resolutionen.\n\nVideo: Nordkorea diskutiert Aufrüstung"], "neg": ["Am Dienstag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau, während einer Patrouillenfahrt, ein totes Schaf auf einer Weide in Oftringen entdeckt. Daraufhin haben die Polizisten eine nähere Kontrolle vorgenommen und dabei festgestellt, dass die Tiere unter miserablen Zuständen gehalten werden.\n\nDie noch lebenden Tiere wurden laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau vom Mittwoch sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eröffnet.\n\nDie Patrouille hat mehrere Dutzend tote Tiere vorgefunden, wie Mediensprecherin Aline Rey auf Anfrage sagt. Offenbar lagen die leblosen Körper länger auf dem Grundstück des Mannes herum. «Die Tiere waren teilweise bereits verwest», so Rey. Das Veterinäramt und die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wurden daraufhin verständigt. Der 57-jährige Schweizer Halter wurde vorläufig festgenommen.\n\nAktuell befindet er sich laut Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, weiterhin in Haft und soll im Verlaufe des Nachmittags befragt werden. Nähere Informationen könne die Staatsanwaltschaft erst am Donnerstag bekannt geben.\n\nDie noch lebenden, teilweise sich in sehr schlechtem Zustand befindlichen Tiere, darunter 16 Schafe, vier Ziegen und 35 Hühner, wurden gerettet und an einem anderen Ort untergebracht. Beim Mann handelt es sich nicht um einen Bauern, sondern um eine Privatperson, die laut Mediensprecherin Rey im Besitz von Landwirtschaftsland ist.\n\nWeshalb es soweit kommen konnte, wird nun durch die Kantonspolizei Aargau abgeklärt.\n\nTotes Lamm auf der Weide\n\nBereits im letzten Dezember berichtete «Tele M1» über ein totes Lamm, das laut Anwohnern tagelang auf der Weide gelegen hatte:", "BUKAREST (dpa-AFX) - Angesichts der Ausbreitung des neuen Corona-Virus in Rumänien hat das Land am Sonntag die Quarantäne-Bestimmungen verschärft. Einreisende aus Ländern mit mehr als 500 Corona-Infizierten müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben, unabhängig davon, ob sie sichtbare Krankheitssymptome haben. Bisher galt dies nur für Einreisende aus Hochrisiko-Gebieten, wie etwa Italien. Innenminister Marcel Vela rief die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben.\n\nZuvor hatte Staatspräsident Klaus Iohannis am Samstag den Notstand ausgerufen, der ab Montag gelten soll. Von Samstagabend bis Sonntagmittag stieg die Zahl der nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten von 109 auf 139, wie das Innenministerium in Bukarest mitteilte. Versammlungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Teilnehmern sind seit Samstag untersagt. Die Hygienemaßnahmen beim Zugang zu Spitälern wurden verschärft. Corona-Patienten erhielten Priorität bei der Aufnahme./kl/DP/mis", "Das neue Jahr begann in Hongkong, wie das alte aufgehört hat - mit Protesten, Brandsätzen, Tränengas und Festnahmen. Aber Peking bleibt hart. Aus Deutschland kommt Kritik - und der Ruf nach Sanktionen.", "Die kostenlose App mit dem Namen \"Immuni\", die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, stehe zum Runterladen aufs Handy bereit, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Montagabend mit. Ab kommendem Montag (8. Juni) würden die Funktionen aktiviert, allerdings zunächst nur in 4 von 20 Regionen Italiens.\n\nDie Warn-App auf Basis von Bluetooth-Technik für eine Datenübertragung zwischen Geräten solle zunächst in den Abruzzen, Ligurien, den Marken und Apulien laufen. Später sollten weitere Regionen hinzukommen. Auch andere Länder wollen im Kampf gegen die Covid-19-Krankheit vermehrt eine eigene Warn-App nutzen oder prüfen den Einsatz.\n\nItalien wurde von der Lungenkrankheit besonders hart getroffen. Seit Februar zählte der Zivilschutz bis 1. Juni insgesamt 33 475 Corona-Tote. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle wird mit gut 233 000 angegeben. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt seit Beginn in der Lombardei.\n\nAn den Plänen für die App hatte es Kritik von Datenschützern gegeben. Dazu erläuterte das Ministerium, die \"Immuni\"-Anwendung sei im Einklang mit italienischen und europäischen Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre entwickelt worden.", "Besonders viele Neugründungen gab es den Angaben zufolge in den Branchen Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es im vergangenen Jahr in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.\n\nProfitieren vom Boom konnten die Ostschweiz ( 7 Prozent), das Espace Mittelland ( 6 Prozent), die Südwestschweiz ( 4 Prozent) sowie die Nordwestschweiz und Zürich ( 2 Prozent). Eine Abnahme an Gründungen gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Zentralschweiz (-2 Prozent) und das Tessin (-0,3 Prozent).\n\nDreiviertel von Männern gegründet\n\nEine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen. Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich, da viele neue Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Verteilung der Geschlechter verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.\n\nBeliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer. Laut IFJ wurden 93 Prozent aller neuen GmbHs mit dem gesetzlichen Minimum von 20'000 Franken Stammkapital gestartet. Das höchst eingetragene Kapital betrugt rekordhohe 1,81 Milliarden Franken durch die Schweizer Ansiedlung des multinationalen Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble mit Sitz in Petit-Lancy GE.\n\nWeitere beliebte Rechtsformen für Start-ups waren den Angaben zufolge die Einzelfirma (32 Prozent), die Aktiengesellschaft (20 Prozent) und die Kollektivgesellschaft (3 Prozent)."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesinnung der Gebäudereiniger will die Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro abschaffen lassen. Bei jeder Tarifsteigerung wirke die Grenze als \"absurdes Instrument der Arbeitszeitverkürzung\", sagte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur.\n\nLaut Innung arbeitet ungefähr jeder dritte der rund 700 000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job mit einer Verdienstobergrenze von 450 Euro. Bei höheren Löhnen verkürzt sich so die abzuleistende Arbeitszeit, wenn die Verdienstspanne bereits ausgeschöpft ist. Das trifft den Arbeitgebern zufolge auf mehr als 100 000 Beschäftigte zu.\n\nMinijobs würden zunehmend unflexibel und seien mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform, kritisierte Dietrich. Sollte es keine politische Mehrheit für eine Abschaffung der Mini-Jobs geben, müsse wenigstens die Verdienstgrenze angehoben werden, verlangte der Bundesinnungsmeister./ceb/DP/zb", "pos": ["In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung.\n\nBerlin/Frankfurt In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung. Die Arbeitgeber verlangen eine Wende.\n\nDeutschlands größte Handwerkssparte macht Front gegen Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro.\n\nDie Bundesinnung der Gebäudereiniger verlangt die bundesweite und branchenübergreifende Abschaffung dieser Beschäftigungsverhältnisse, wie Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur sagte.\n\nZum Jahresbeginn 2020 ist der branchenspezifische Mindestlohn auf 10,80 Euro die Stunde gestiegen, während die Einkommensgrenze seit Jahresbeginn 2013 nicht mehr angepasst worden sei. Unter dem Strich bedeute der Tarifabschluss für weit über 100.000 Beschäftigte, dass sie nicht mehr Netto-Gehalt, sondern 15 Minuten mehr Freizeit in der Woche erhielten. \"Von mehr Freizeit lässt sich keine Miete und kein Supermarkteinkauf bezahlen. Die starre 450-Euro-Grenze ist unsozial, denn sie macht aus Tariflohnerhöhungen finanzielle Einbußen der Beschäftigten\", kritisierte Dietrich.\n\nNach Innungsangaben arbeitet etwa jeder dritte der rund 700.000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job. Mehr als 100.000 Beschäftigte seien direkt an der 450-Euro-Einkommensschwelle und müssten folglich bei Tarifsteigerungen kürzere Arbeitszeiten leisten, wenn sie im Mini-Job bleiben wollen. Für die Betriebe bedeute das weniger Flexibilität und zusätzliche Bürokratie bei der Anpassung der Arbeitsverträge. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass mit jeder Gehaltserhöhung die geforderte Arbeitsleistung verdichtet worden sei.\n\nDietrich sprach sich für eine Abschaffung der gewerblichen Mini-Jobs aus. Es gäbe dann ab dem ersten Euro nur noch voll steuer- und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Man favorisiere diesen Weg, da Minijobs mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform darstellten und zunehmend unflexibel würden. Sollte sich dafür keine politische Mehrheit finden, sollte zumindest die Einkommensgrenze angehoben werden. Dafür hatten sich bereits CDU und FDP ausgesprochen."], "neg": ["01.01.2020\n\nZeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt.\n\nDer alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen. (dpa)\n\nThemen folgen", "Die Absage von Messen soll dazu beitragen, die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus zu reduzieren. Kirchliche Familienfeiern wie Taufen werden verschoben.\n\nDie Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich setzen ab kommenden Montag öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Das ist das Ergebnis einer Besprechung der Vertreter der Religionsgemeinschaften mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, der für Kultusangelegenheiten zuständigen Ministerin Susanne Raab, Innenminister Karl Nehammer (alle ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Donnerstag.\n\nDarüber hinaus sollen kirchliche Familienfeiern wie Taufen und Hochzeiten verschoben werden, heißt es in einer Aussendung nach dem Treffen im Bundeskanzleramt.\n\nDie vereinbarten Maßnahmen sollen dem Schutz der älteren und besonders gefährdeten Menschen dienen und gelten für die nächsten Wochen. Die konkrete Umsetzung werden die jeweiligen Kirchen und Religionsgemeinschaften in ihrem Bereich kommunizieren, hieß es.\n\nErste Schritte in diese Richtung wurden in Wien schon am Mittwoch gesetzt: Der Wiener Stephansdom wurde für Besucher gesperrt, nur noch Betende erhielten Zugang - und von diesen auch nicht mehr als 100 Personen gleichzeitig.\n\n(Red./APA)", "Schöppingen. Ein Schweinestall mit rund 1000 Tieren ist am Mittwochmorgen in Schöppingen im Münsterland abgebrannt.\n\nEtwa 900 Schweine verendeten in den Flammen, 100 befanden sich am Nachmittag noch mit schweren Verbrennungen in dem einsturzgefährdeten Gebäude, wie ein Sprecher des Kreises Borken sagte. Die überlebenden Tiere müssten vermutlich durch das Kreisveterinäramt getötet werden, da sie aufgrund der Verbrennungen und Rauchvergiftungen „keine hohen Überlebenschancen haben“, erklärte ein Polizeisprecher.\n\nEin 47 Jahre alter Landwirt hatte nach Polizeiangaben noch versucht, die Flammen zu löschen. Er habe durch die starke Rauchentwicklung selbst eine Rauchvergiftung erlitten und sei ins Krankenhaus gekommen. Die Polizei vermutet nach ersten Ermittlungen einen technischen Defekt als Brandursache. Der Schaden beläuft sich demnach auf etwa 900 000 Euro. Angrenzende Gebäude wurden nicht beschädigt.", "Anzeige\n\nNach zwei Nächten und vielen Gesprächen schält sich so langsam die künftige Richtung der Hamburger CDU heraus, die bei der Bürgerschaftswahl am 23. Februar mit 11,2 Prozent der Stimmen das historisch schlechteste Ergebnis eingefahren hatte. Nachdem am Montagabend durch die Auszählung aller Stimmen klar geworden war, dass weder Spitzenkandidat Marcus Weinberg noch so erfahrene Abgeordnete wie der ehemalige Sozialsenator Dietrich Wersich in der neuen Fraktion tätig sein werden, bahnt sich eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung an. Eine Analyse.\n\nDas Spitzenpersonal\n\nZuletzt hatte ein Trio das Sagen, das allerdings wenig harmonisch wirkte. Landeschef Roland Heintze blieb während des gesamten Wahlkampfs bestenfalls in einer Moderatorenrolle, er selbst erreichte erneut kein Mandat in der Bürgerschaft. Sein politisches Profil ist auch nach Jahren noch unscharf. Er könnte ersetzt werden durch den jungen Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß, der sich trotz seiner Aufgaben in Berlin immer wieder in die Hamburger Politik eingebracht hat und der als sehr ehrgeizig gilt. Im Juni stehen turnusgemäß die Neuwahlen an.\n\nHamburgs CDU-Vorsitzender Roland Heintze könnte spätestens im Juni abgelöst werden Quelle: dpa\n\nAn der Fraktionsspitze steht seit fünf Jahren André Trepoll, der zum konservativen Lager der Partei gehört, aber nun auch nicht mehr zwingend für einen Neuanfang steht und dem manche vorwerfen, dass er in der schwierigen Zeit der Kandidatensuche nicht zur Verfügung stand. Allerdings hatte der Rechtsanwalt das intern früh klar gemacht und damals wenig Widerspruch erhalten. Trepoll ist ein blitzgescheiter Kopf und einer der besten Redner der Bürgerschaft, der allerdings auch manchmal über das Ziel hinausschießt. Sein Amt würde gern Dennis Thering übernehmen, der bisher als emsiger Verkehrspolitiker aufgefallen war. Er stand lange für eine vor allem am Autoverkehr ausgerichtete CDU-Verkehrspolitik, bis er während der Kandidatur Weinbergs umschwenken musste – einer der stärksten Brüche in den vergangenen Monaten. Sollte Thering Erfolg haben, könnte Trepoll stellvertretender Bürgerschaftspräsident werden, was zu seinem Typus allerdings nicht so richtig gut passen würde. Trepoll hat aber offenbar nicht die Unterstützung der Mehrheit der Fraktionsmitglieder, um im Amt bleiben zu können. Am Dienstag deutete eine Aussage von ihm darauf hin: „Da ich ein Teamspieler bin, ist es mein Ziel, dass auch die neue Fraktion gute gemeinsame Entscheidungen für die Fraktionsführung treffen wird“, sagte er.\n\nDennis Thering könnte der neue Fraktionschef werden Quelle: A.Laible\n\nAnzeige\n\nSpitzenkandidat Marcus Weinberg wird in der Hamburger CDU in Zukunft keine größere Rolle mehr spielen, das Vertrauensverhältnis ist nach einem schwierigen Wahlkampf kaum mehr da. Er hat sein Bundestagsmandat noch inne und wird wenigstens bis zur nächsten Wahl familienpolitischer Sprecher seiner Partei bleiben – es sei denn, Rot-Grün käme in Hamburg nicht zustande und die CDU wäre dann gefragt. In dem Fall könnten die liberaleren Christdemokraten eine neue Chance erhalten.\n\nDie Fraktion\n\n15 Sitze können in der neuen Bürgerschaft von Christdemokraten eingenommen werden, gewählt wurden zwölf Männer und drei Frauen. Neben bekannten Gesichtern wie David Erkalp, Dennis Gladiator oder eben Dennis Thering sind auch Neulinge dabei, unter denen der Seiteneinsteiger Götz Wiese zu beachten ist. Der 54-Jährige hat in Winterhude einen Wahlkampf hingelegt, der parteiintern große Beachtung fand. Am 16. März wird die neue Fraktionsführung gewählt. „Die für uns wahrscheinlichste Rolle als einzige bürgerliche Oppositionskraft stellt uns vor enorme Herausforderungen und bringt eine große Verantwortung mit sich. Auf einen CDU-Abgeordneten kommen zukünftig fünf von SPD und Grünen“, machte Trepoll am Dienstag die Ausgangslage klar. Im Mittelpunkt stehe jetzt die Frage, wie die Partei mehr Unterstützung für moderne bürgerliche Politik in Hamburg erreichen könnte. Trepoll: „Dies wird uns nur gelingen, wenn die zukünftige Fraktion diesen Weg gemeinsam in Angriff nimmt.“\n\nAndré Trepoll war fünf Jahre lange an der Spitze der CDU-Fraktion Quelle: dpa\n\nDie Partei\n\nNeben der Frage der Parteiführung stellt sich auch die Frage der Finanzen und Ausstattung. Das Personal in der Parteizentrale am Leinpfad wurde in den vergangenen Jahren schon ausgedünnt, auch Spitzenkandidat Weinberg musste feststellen, dass eine echte Kampagnenfähigkeit nicht vorhanden war. Durch das schlechte Abschneiden bei der Wahl fallen die staatlichen Zuwendungen zudem geringer aus. Auch sind die inhaltlichen Konzepte, die speziell auf Weinberg zugeschnitten oder von ihm selbst erarbeitet wurden, nun Makulatur. Hier fängt die CDU bei nahe am Nullpunkt an.\n\nLesen Sie auch Neue Regierungsbildung \"Jetzt lassen sich Prioritäten verschieben\"\n\nDas Umfeld\n\nAnzeige\n\nDer Kontakt zur Wirtschaft, zu den Verbänden und Institutionen ist kaum noch vorhanden. Weinberg hatte versucht, diesen wieder zu intensivieren, aber hier ist noch viel Luft nach oben. Zum Umfeld gehören aber, wie bei jeder Partei, auch die ehemaligen Politiker. Und deren Rat könnte unterschiedlicher kaum sein. Ole von Beust (CDU) hatte sich zuletzt in der WELT AM SONNTAG dafür ausgesprochen, weiter auf die Grünen zuzugehen, sein Kurzzeit-Nachfolger Christoph Ahlhaus geht in die gänzlich andere Richtung: „Wir hatten jetzt neun Jahre Chaos. Es muss aufgeräumt werden. Und zwar richtig“, sagte er der „Bild“. Spitzenkandidat Weinberg sei der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Platz gewesen. Eine Hinwendung zu den Grünen lehnt der Ex-Bürgermeister ab. Die CDU habe sich inhaltlich zuletzt selbst aufgegeben, sagte Ahlhaus. „Für welche Inhalte sollten konservativ orientierte Bürger uns denn wählen? Wer Grün will, wählt doch gleich das Original.“ Als neuen Landeschef der CDU schlug er den Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß vor. Dieser sagte dazu am Dienstag: „Das ist keine Äußerung, die mit mir abgesprochen war.“ Er kündigte an, der Landesverband werde „in den nächsten Wochen gemeinsam besprechen, wer wo seinen Platz hat und wie wir uns als Team für die nächsten Jahre aufstellen können, um wieder erfolgreich zu sein.“ Der ehemalige Finanzsenator Wolfgang Peiner wiederum rät im „Hamburger Abendblatt“ dazu, sich endlich den Kernthemen Wirtschaft und Finanzen wieder stärker zu widmen.\n\nLesen Sie auch CDU-Desaster Weinberg und Wersich schaffen es nicht in die Bürgerschaft\n\nDie Aussichten\n\nDie wahrscheinlichste Variante sind fünf Jahre Arbeit in einer Opposition, die im bürgerlichen Lager nur noch aus der CDU besteht. Das bietet durchaus auch eine Chance der Profilierung. Sollte die Koalition aus SPD und Grünen nicht zustande kommen, könnten die Christdemokraten aber auch noch Juniorpartner der Sozialdemokraten werden – der jetzt eingeleitete konservativere Kurs würde dazu allerdings kaum passen und könnte diese Möglichkeit, deren Zustandekommen aber auch in der CDU als sehr unwahrscheinlich angesehen wird, schon frühzeitig verbauen.", "München (ots) - Die Auswirkungen des Corona-Virus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar. Dabei betreffen die Einschränkungen der Corona-Krise unter anderem Fragen der Mobilität. Jenseits von Verzicht reagieren die Menschen auch mit einem teilweise veränderten Mobilitätsverhalten - soweit sie noch unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ADAC zum Mobilitätsverhalten in der Corona-Krise. Größere Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten nach der Krise ergeben sich aus der Umfrage derzeit noch nicht.Eine Fünf-Tage-Woche mit täglicher Hin- und Rückfahrt zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz absolvieren laut ADAC-Umfrage aktuell nur noch 32 Prozent der Befragten. Normalerweise sind es 66 Prozent. 39 Prozent der Befragten gaben an, Wege zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz gar nicht mehr zurückzulegen.Wer noch regelmäßige Arbeitswege zurücklegen muss, verzichtet angesichts der Ansteckungsgefahren aktuell häufiger auf den Öffentlichen Nahverkehr als bevorzugtes Verkehrsmittel. Statt 19 Prozent, die bislang die öffentlichen Angebote nutzten, greifen derzeit nur noch 7 Prozent darauf zurück. 26 beziehungsweise 29 Prozent der Befragten gaben an, den ÖPNV und die Bahn derzeit generell nicht mehr zu nutzen.40 Prozent der Befragten erledigen Einkäufe jetzt an nur noch einem Tag in der Woche. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie waren es nur 13 Prozent, während 85 Prozent mehrmals in der Woche zum Einkaufen gingen.Die Zahl derer, die zu Fuß unterwegs sind, hat deutlich zugenommen. Dagegen wird das Fahrrad auch angesichts ausbleibender Arbeitswege etwas weniger genutzt. Auch mit dem Auto sind die Menschen aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger unterwegs: Gut ein Viertel der Befragten fährt nicht mehr oder weniger mit dem PKW. Nur 15 Prozent der Befragten nutzt das Auto häufiger.Ein grundsätzlich verändertes Mobilitätsverhalten wird laut ADAC-Umfrage aus den Erfahrungen in der Corona-Krise nicht resultieren. Allerdings will jeder Vierte auch künftig häufiger zu Fuß unterwegs sein und jeder Fünfte das Fahrrad stärker nutzen.Die Mehrheit der Befragten geht dagegen davon aus, die einzelnen Verkehrsmittel nach der Krise unverändert zu nutzen. Allerdings will fast jeder Vierte zukünftig weniger fliegen.Pressekontakt:ADAC KommunikationT +49 89 76 76 54 95aktuell@adac.deOriginal-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7849/4567186"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Mit einer Elektropfanne und Fett hat ein Mann in Landshut am Neujahrstag seine Küche in Brand gesetzt. Ein Hubschrauber flog den schwer verletzten 48-Jährigen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Ein neun Jahre altes Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, sei unversehrt geblieben. Zunächst sei die Pfanne in Brand geraten, dann hätten die Flammen sich auf die Küche ausgebreitet. Bei dem Feuer entstanden rund 10 000 Euro Sachschaden.\n\nKarte zum Artikel ungefährer Brandort, Goldinger Str. Landshut, Deutschland ungefährer Brandort, Goldinger Str. Landshut, Deutschland", "pos": ["Bei einem Küchenbrand in Landshut sind am Neujahrstag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro.\n\nGegen 13 Uhr wurde ein Feuer in der Goldingerstraße der Polizei gemeldet. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, brannte die Küche in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Inhaber der Wohnung hatte mit einer Elektropfanne und Fett hantiert, als das Feuer ausbrach und auf die Küchenschränke übergriff.\n\nDer 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Ein neunjähriges Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, blieb unverletzt. Zwei weitere Personen, die dem Mann helfen wollten, wurden leicht verletzt."], "neg": ["Zwischenfall im Persischen Golf: Bis auf neun Meter kommen Boote der Iranischen Revolutionsgarden an die US-Flotte heran.\n\nIranische Boote sollen Kriegsschiffen der USA zu nahe gekommen sein\n\nzu nahe gekommen sein Das US-Militär wertet den Zwischenfall als Provokation\n\nwertet den Zwischenfall als Provokation Die Beziehung zwischen Iran und USA ist seit Monaten angespannt\n\nBahrain – Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich nach Angaben der US-Militärs wiederholt „gefährlich“ und „provozierend“ amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf etwa neun Meter genähert, erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs am Mittwochabend (15.04.2020). Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert, es sei niemand verletzt worden.\n\nProvokation im persischen Golf: Iranische Boote passieren US-Flotte\n\nDie Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hieß es weiter. Ein Video der mutmaßlichen Provokation, das von US-Marine veröffentlicht wurde, zeigt wie mehrere Boote mit iranischen Flaggen ein US-Kriegsschiff passieren. Auf den Booten scheinen Gewehre installiert. Ein Schiffshorn ist zu hören, offenbar das Warnsignal der amerikanischen Streitkräfte.\n\nBREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision.\n\n\n\nDetails: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020\n\nBREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision.\n\n\n\nDetails: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020\n\nMit ihrem provozierenden Verhalten hätten die iranischen Boote gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstoßen, erklärten die US-Streitkräfte. Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhubschrauber vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.\n\nKonflikt zwischen Iran und USA: Spannungen seit Soleimani-Tötung\n\nDie Beziehung zwischen USA und Iran ist zum Zerreißen gespannt, seit das US-Militär im Januar bei einem Luftangriff den hochrangigen iranischen General Kassem Soleimani getötet hatte. Iran hatte in der Folge zwei Stützpunkte im Irak beschossen, in denen auch amerikanische Truppen untergebracht sind.\n\nTeheran und Washington übten danach wiederholt in gegenseitiger Provokation. Hervor tat sich dabei insbesondere US-Präsident Donald Trump, der Anfang April nach einer längeren Ruhepause in dem schwelenden Konflikt per Twitter verkündete, die USA glaube, im Iran plane man einen Überraschungsangriff auf US-Truppen, und der auf diese Behauptung hin mit schweren Repressalien drohte.\n\n(dpa/ag)", "Ihr Auftritt bei IBES wird schon seit dem letzten Jahr mit großer Spannung erwartet: Die Witwe von „Malle-Jens“ Daniela Büchner zieht wohl 2020 tatsächlich ins RTL-Dschungelcamp - und soll eine Mega-Gage kassieren.\n\nDaniela Büchner ist die Witwe des verstorbenen Mallorca-Sängers und „Goodbye Deutschland“-Stars Jens Büchner (†49) .\n\nist die Witwe des verstorbenen Mallorca-Sängers und . Letztes Jahr hatte sie bereits den Vertrag für das Dschungelcamp 2019 unterschrieben, wegen des Todes ihres Mannes ging sie aber doch nicht in den RTL-Dschungel.\n\nunterschrieben, wegen des Todes ihres Mannes ging sie aber doch nicht in den RTL-Dschungel. Nun soll sie als Kandidatin für die 14. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ feststehen - und eine Hammer-Gage kassieren.\n\nUpdate vom 27. Dezember 2019: Danni Büchner (41), die Witwe von Mallorca-Sänger Jens Büchner (†49) ist wohl mit großer Wahrscheinlichkeit im Dschungelcamp 2020 dabei - schließlich soll sie schon im Vorjahr den Vertrag mit RTL abgeschlossen haben. Durch den tragischen Krebs-Tod von „Malle-Jens“ soll Dannis Dschungel-Einzug allerdings aufs Folgejahr aufgeschoben worden sein.\n\nWie das Portal Promiwood erfahren haben will, soll die Mutter von fünf Kindern dafür eine Hammer-Gage bekommen - sie soll demnach satte 125.000 Euro kassieren. Dem Portal zufolge soll Danni Büchner „RTLs teuerster Einkauf“ der neuen Staffel sein. Zwar hat RTL noch nicht mal die Kandidaten des Dschungelcamps, das am 10. Januar 2020 startet, bestätigt - und natürlich auch noch nicht die Gagen. Allerdings erscheint eine derart hohe Gage für Danni Büchner durchaus plausibel. Denn RTL kann ein großes mediales Interesse an der Witwe des Kult-Auswanderers Jens Büchner erwarten.\n\nErstmeldung vom 13. November 2019:\n\nRTL-Dschungelcamp 2020: Daniela Büchner dabei? Emotionale Botschaft auf Instagram\n\nIn wenigen Tagen jährt sich der Todestag von Kult-Auswanderer Jens Büchner zum ersten Mal. Er war am 17. November 2018 an Lungenkrebs gestorben, bis heute ist die Trauer seiner Fans ungebrochen. Der Schlagersänger, der auch liebevoll „Malle-Jens“ genannt wird, hinterließ fünf leibliche Kinder und drei Stiefkinder sowie seine Ehefrau Daniela „Danni“ Büchner (41).\n\nDschungelcamp 2019: Danni Büchner postet emotionale Botschaft\n\nKurz vor Jens‘ erstem Todestag postete Danni Büchner auf Instagram jetzt ein Bild mit einer emotionalen Botschaft.\n\nZu dem Foto, das die 41-jährige Mutter mit einem Lächeln im Gesicht zeigt, schrieb sie: „Ich habe mir nie erlaubt aufzugeben, weil ich an mich glaube. Ich will stärker sein als je zuvor und alles schaffen, egal wie schwierig es ist ❤️“ Wie sehr Danni ihr geliebter Mann nach wie vor fehlt, verdeutlichen die Hashtags #familyfirst #dufehlstsosehr und #irgendwann.\n\nGeht Daniela Büchner ins RTL-Dschungelcamp 2019?\n\nOb Danni Büchner mit dem Post auch auf das Dschungelcamp anspielt? Ist das die RTL-Show eine der Herausforderungen, die es für die fünffache Mutter zu schaffen gilt? Eine schwierige Aufgabe wäre der RTL-Dschungel auf jeden Fall, schließlich ist nach dem Tod von „Malle-Jens“ das öffentliche Interesse an Danni noch immer riesig. Alle Blicke wären im Camp wohl auf Daniela Büchner gerichtet.\n\nSchon länger kursieren Gerüchte, dass die 41-Jährige nächstes Jahr an der RTL-Kultshow teilnimmt. Die in Sachen RTL stets gut informierte Bild-Zeitung verkündete sie sogar schon als eine der feststehenden Dschungelcamp-Kandidaten 2020. Bestätigt hat Danni aber die Meldung noch nicht. Neben Danni Büchner sollen auch die Reality-Sternchen Anastasiya Avilova und Antonia Komljen sowie \"Trödelfuchs\" Markus Reinecke in den Dschungel einziehen.\n\nDanni Büchner: Schon im Vorjahr hätte sie ins Dschungelcamp einziehen sollen\n\nDenkbar wäre es auf jeden Fall, dass Danni Büchner in den RTL-Dschungel geht. Schließlich soll sie schon im Vorjahr den Vertrag für das Dschungelcamp 2019 unterschrieben gehabt haben, als ihr Mann noch lebte. Eine hohe fünfstellige Summe hätte sie damals erhalten, doch angesichts des Todes ihres Mannes war eine Teilnahme undenkbar.\n\nSehen wir Danni nun also in der 14. Staffel Känguru-Hoden und Kakerlaken essen? Die Gage für die 2-wöchige Show, in der Stars und Sternchen im australischen Dschungel wohnen und sich Ekelprüfungen stellen müssen, könnte die Mutter von fünf Kindern sicherlich gut gebrauchen.\n\nVideo: Büchner-Kinder: So geht es ihnen nach Jens' Tod\n\nAuch Danni Büchners verstorbener Mann „Malle-Jens“ war schon im RTL-Dschungelcamp\n\nDanni Büchner würde mit einem Dschungel-Einzug in die Fußstapfen ihres Mannes treten, er war 2017 bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ dabei. Dort machte„Malle-Jens“ ein trauriges Geständnis: Er erzählte TV-Deutschland, dass er und Danni eigentlich Drillinge bekommen hätten - doch eines der Kinder verstarb.\n\nAußerdem erzählte Jens Büchner seinen Mitcampern damals von einer Lungenkrebs-Fehldiagnose, die er 2013 bekommen hatte - eine Geschichte, die im Nachhinein sehr traurig macht: Mit Tränen in den Augen sagte er damals am Lagerfeuer: „Mir haben drei Ärzte gesagt, ich hätte Lungenkrebs. Da habe ich mich total aufgegeben. In drei Monaten habe ich 7.000 Euro versoffen.“ Doch nach Monaten der Angst sagte ihm eine Chefärztin: „Herr Büchner, sie haben alles, aber keinen Lungenkrebs.“ Fünf Jahre später starb er an der tückischen Krankheit.\n\nWährend über die Kandidaten im deutschen Dschungelcamp noch spekuliert wird, steht schon fest: Die wohl berühmteste Transfrau der Welt, Caitlyn Jenner, zieht ins britische Dschungelcamp. Und was dort den Stars auf jeden Fall erspart bleiben wird: Das Essen von lebenden Tiere, denn das soll es im britischen Format nicht mehr geben. Diese Erneuerung wäre auch eine willkommene Veränderung für das deutsche Format.\n\nNach dem Tod von Mallorca-Auswanderer Jens Büchnerscheint seine Witwe Daniela finanziell zu kämpfen zu haben. Sie gesteht: „Das Ersparte ist längst weg“.\n\nspl", "Das neue Jahr begann in Hongkong, wie das alte aufgehört hat - mit Protesten, Brandsätzen, Tränengas und Festnahmen. Aber Peking bleibt hart. Aus Deutschland kommt Kritik - und der Ruf nach Sanktionen.", "Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) beginnt am Montag seinen zweitägigen Antrittsbesuch in Deutschland. Er trifft in Berlin Amtskollegin Angela Merkel sowie am Dienstag die Chefin der Regierungspartei CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer und den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Am Montagabend werden im Axel-Springer-Haus auch Medien- und Politiker-Kontakte gepflegt.\n\nHauptthema des Gesprächs mit Merkel werden EU-Themen sein, allen voran der neue mehrjährige Finanzrahmen und \"Bilaterales\" wie die Transitfrage. Kurz reist erstmals als Chef der türkis-grünen Bundesregierung nach Berlin. Die Bildung des neuen österreichischen Kabinetts wurde in Berlin mit großem Interesse verfolgt, könnte es doch in Deutschland nach der Bundestagswahl 2021 zu einer schwarz-grünen Regierung kommen. Auch der Kanzler selbst hatte von \"einer gewissen Vorbildfunktion\" von Türkis-Grün für das Nachbarland gesprochen.\n\nAus Kreisen der konservativen Unionspartei wurden dem ÖVP-Vorsitzenden im Vorfeld Rosen gestreut. So äußerte CDU-Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (77) \"großen Respekt\" für die Politik des 43 Jahre jüngeren Kurz. Schäuble würdigte jüngst in einem Podcast-Interview für das \"Morning Briefing\" des renommierten deutschen Publizisten Gabor Steingart, \"was Sebastian Kurz in Österreich mit der ÖVP in den letzten Jahren zustande gebracht hat\". Er habe sogar \"mehr Respekt, als ich zum Teil in der deutschen öffentlichen Meinung so wiederfinde\", sagte der langjährige frühere Finanzminister Deutschlands.\n\nZur türkis-grünen Regierungsbildung meinte Schäuble: \"Nach den Neuwahlen hat er auf der Grundlage der Wahlergebnisse die beste Lösung getroffen. Jetzt wollen wir mal sehen, was daraus wird, wünschen ihm und Österreich jeden Erfolg, urteilen aber nicht vorschnell von oben herunter. Ich habe großen Respekt.\" Die deutschen Grünen betrachten das türkis-grüne Projekt laut deutschen Medienberichten indes mit Skepsis. Anlässlich der Regierungsbildung in Österreich waren sie auf Distanz zu ihren österreichischen Kollegen gegangen.\n\nDie deutsche Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte zu Jahresbeginn in einer Anfrage der linksausgerichteten deutschen Tageszeitung \"taz\" im Hinblick auf den türkis-grünen Koalitionsvertrag: \"So etwas wird es in Deutschland nicht geben.\" Die Koalitionsverhandlungen seien nicht einfach gewesen, zeigte Baerbock allerdings Verständnis. Da sollten die Deutschen nicht diejenigen sein, die \"schlaue Tipps von der Seitenlinie\" geben. Doch auch andere deutsche Grüne sahen die Zugeständnisse, die die österreichischen Grünen gemacht haben, skeptisch. Die grüne Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg betonte laut \"taz\": \"Dieser Vertrag ist keine Blaupause für Deutschland.\" Und Erik Marquardt, Flüchtlingsexperte der deutschen Grünen im Europaparlament, sprach gar von einem \"Armutszeugnis\". Verwunderung gab es vor allem über den von ÖVP und den Grünen vereinbarten koalitionsfreien Raum im Falle einer neuerlichen Flüchtlingskrise.\n\nAus Anlass des Besuchs Bundeskanzler Kurz warnte der Chef der deutschen Linken, Bernd Riexinger, vor einer schwarz-grünen Koalition nach österreichischem Vorbild in Deutschland. Eine solche Konstellation \"bedeutet im Ergebnis nichts anderes als ein Greenwashing schwarzer Politik\", sagte Riexinger der Nachrichtenagentur AFP.\n\nBei einem Abendessen am Montagabend im Axel-Springer-Haus sind anlässlich des Kurz-Besuchs in Berlin laut dem Wiener Bundeskanzleramt rund 30 Gäste geladen, darunter die deutschen CDU/CSU-Bundesminister Horst Seehofer (Inneres), Peter Altmaier (Wirtschaft), Andreas Scheuer (Verkehr), der sozialdemokratische Generalsekretär Lars Klingbeil (SPD), die grüne EU-Abgeordnete Sarah Wiener sowie namhafte deutsche Medienvertreter. So werden die Chefredakteure der Boulevardzeitung \"Bild\" (Julian Reichelt), der konservativen \"Welt am Sonntag\" (Johannes Boie) und des Nachrichtenmagazins \"Der Spiegel\" (Steffen Klusmann) dabei sein. Draußen bleiben müssen indes die mitreisenden österreichischen Journalisten. Der Termin gilt als \"nicht medienöffentlich\".\n\n\"Deutschland ist unser größtes Nachbarland, unser wichtigster Handelspartner und ein bedeutender EU-Mitgliedsstaat\", ließ Kurz im Vorfeld der Reise wissen. \"Daher ist ein möglichst enger und regelmäßiger Kontakt mit Deutschland für uns von großer Bedeutung. Deutschland ist zudem wie Österreich ein großer Nettozahler, daher müssen wir uns vor dem anstehenden Sondertreffen des Europäischen Rates zum neuen EU-Budget eng abstimmen.\" Die Fronten im Streit über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 sind verhärtet, die Zeit drängt. EU-Kommission, Europaparlament sowie die Mehrheit der EU-Staaten treten für eine Erhöhung des Budgets ein.\n\nEine Gruppe von sogenannten Nettozahler-Staaten, darunter Österreich, will den Beitrag, den die EU-Länder zum Gemeinschaftshaushalt leisten, bei einem Prozent ihrer jeweiligen Wirtschaftsleistung belassen. Die EU-Kommission schlägt 1,114 Prozent vor, das EU-Parlament fordert sogar 1,3 Prozent. Ein Kompromissvorschlag der finnischen EU-Ratspräsidentschaft von 1,07 Prozent wurde abgelehnt. Der aktuelle EU-Ratsvorsitz Kroatiens will während seiner Amtszeit zu einer Einigung kommen, die Verhandlungen leitet aber EU-Ratspräsident Michel. Dieser hat für den 20. Februar einen Sondergipfel zum Thema Budget einberufen und sieht die Zeit reif für eine Einigung.\n\nQuelle: Apa/Ag.", "Zugunfall München Nord - Bahnmitarbeiter stehen vor zwei zusammengestoßenen Lokomotiven. - © Foto: Peter Kneffel/dpa\n\nEine Lok ist am Mittwoch nahe München aus den Schienen gesprungen und beschädigt worden. Sie war eine von zwei Lokomotiven, die hintereinander gekoppelt einen Zug ohne Fahrgäste zwischen dem Rangierbahnhof München Nord und Olching zogen, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, etwa unterschiedlicher Bremswirkungen, sei ein Teil der einen Lokomotive aus der Schiene herausgesprungen. Bei dem Vorfall direkt neben der Autobahn 99 sei keiner der beiden Lokführer schwerer verletzt worden. Genauere Informationen lagen zunächst nicht vor.\n\nZunächst hatte es geheißen, die Lok eines leeren Personenzuges sei im Rangierbahnhof entgleist und mit einer entgegenkommenden Lok zusammengestoßen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet fordert von Stadtbewohnern mehr Verständnis für die Probleme der Bevölkerung im ländlichen Raum. „Wir brauchen eine neue Fairness in unserem Land, die Unterschiedlichkeiten anerkennt und wertschätzt“, sagte der CDU-Politiker laut vorab verbreitetem Redetext in seiner Neujahrsansprache am Mittwoch.\n\nDiesen Appell bezog Laschet zunächst besonders auf einen faireren Umgang mit Menschen in ländlichen Regionen: Großstädter könnten ohne weiteres den drastischen Ausbau der Windenergie fordern. Wer aber „im Schattenwurf eines Windrads lebt, sieht die Sache vielleicht etwas anders“, sagte Laschet.\n\nWährend der Großstädter leicht auf U- und S-Bahn umsteigen könne, sichere das Auto für Millionen Menschen im ländlichen Raum Mobilität. „Sie nervt das Moralisieren derer, die anders leben können, weil sie anderswo leben“, sagte Laschet. Fairness heiße für ihn, den Blick zu bewahren für die Not und die Fragen anderer.\n\nLaschet vermisst Anerkennungen in Sozialen Medien\n\nAls Beispiele nannte er etwa die Kluft zwischen denen, die jeden Cent umdrehen müssten, und jenen, die für ihr Erspartes Negativzinsen zahlen müssen, sowie zwischen dem „Digital Native“, der mit dem Internet großgeworden sei, und Facharbeitern, deren Aufgaben immer mehr von Computern übernommen würden.\n\nFür ein besseres Verständnis füreinander ist aus Sicht des Ministerpräsidenten „das gute, alte persönliche Gespräch“ wichtig, das von der Bereitschaft lebe, anzuerkennen, dass der andere recht haben könnte. Dies vermisst Laschet in den sozialen Medien: Sie böten „leider auch immer mehr die Gefahr der Zuspitzung, des Rückzugs in Filterblasen, in eine Welt derer, die genauso leben und denken, wie man selbst“.\n\nDie Neujahrsansprache wird am 1. Januar 2020 um 19.52 Uhr im WDR-Fernsehen ausgestrahlt und ist zuvor ab 18.00 Uhr in der Mediathek des WDR. dpa", "pos": ["Laschet: Menschen auf dem Land sind auf Auto angewiesen\n\nSo sagt Laschet weiter, das Auto sichere die Mobilität der Menschen auf dem Land, auf dem Weg zur Arbeit, zu Freunden, zu den Kindern oder den Eltern, zum Arzt oder zum Einkaufen. \"Sollen sie alle umziehen in schon heute überhitzte Wohnungsmärkte?\"\n\nEr geht außerdem auf die Ängste junger Bauern ein und verlangt Anerkennung für sie.\n\nDaneben widmet sich Laschet auch der wirtschaftlichen Ungleichheit in Deutschland und fordert dazu auf, den Blick füreinander zu bewahren: \"Ich denke an die Kluft zwischen denen, die mit jedem Cent rechnen müssen, damit sie über den Monat kommen, und anderen, die sich darum sorgen, dass sie für ihr Erspartes ab 100.000 Euro Negativzinsen zahlen müssen.\"\n\nLaschet hofft auf mehr persönliche Gespräche und weniger Filterblase\n\nLaschet spricht weiterhin mit Blick auf die verstärkten Polarisierungen in Facebook und Twitter über die Schwierigkeit der Vermittlung von Fakten und des Funktionierens von Dialogen."], "neg": ["Als Klaus Beimer gehörte er 34 Jahre lang zum Inventar der Kult-Serie \"Lindenstraße\". Wie der Schauspieler Moritz A. Sachs (41) nun in einem Interview mit der \"Bild\"-Zeitung verriet, ist er bald bei einer anderen beliebten TV-Serie beschäftigt, jedoch nicht vor der Kamera. Sachs wird in wenigen Wochen bei der RTL-Daily \"Unter uns\" als Regieassistent zugange sein. \"Regie hat mich immer schon wahnsinnig interessiert\", erzählt Sachs.\n\nSein erster Arbeitstag sei der 30. März, das neue Set habe er aber bereits besichtigt. Mit seinem neuen Job betritt Sachs im Übrigen kein Neuland: Er habe das bereits seit zehn Jahren immer mal wieder gemacht, aber dafür eigentlich nie richtig Zeit gehabt. Auch schon bei Produktionen wie den ZDF-Serien \"Notruf Hafenkante\" und \"Die Rettungsflieger\" habe er in der Vergangenheit dem Regisseur assistiert.\n\nDie allerletzte Folge der Kult-Serie \"Lindenstraße\" wird am 29. März 2020 ausgestrahlt, wurde aber bereits abgedreht. Sie lief seit 1985 ununterbrochen in der ARD.", "Hartz-IV-Empfänger, Schuldner, Solo-Selbständige Corona-Hilfen sollen besonders verwundbaren Gruppen schnell helfen\n\nDie Koalition bringt Hilfen auf den Weg: für Selbständige ohne Aufträge, für Mieter, die ihre Wohnung wegen Corona nicht mehr zahlen können und für Schuldner, die mit Ratenzahlungen in Verzug geraten.", "PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Dienstag nach der leichten Erholung zu Wochenbeginn wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Belastend wirkten sich vor allem die anhaltenden Sorgen wegen der Folgen der Ausbreitung des Coronavirus und eine damit verbundene Umsatzwarnung des Computerkonzerns Apple aus.\n\n\n\nDer Ausblick des iPhone-Herstellers sei ein Weckruf für scheinbar unbekümmerte Anleger und eine Mahnung, die Konsequenzen der Epidemie für die Wirtschaft nicht zu unterschätzen, kommentierte Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus AxiTrader.\n\n\n\nDer europäische Leitindex EuroStoxx 50 fiel am Ende um 0,43 Prozent auf 3836,54 Punkte. Für den französischen Leitindex Cac 40 ging es um 0,48 Prozent auf 6056,82 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 schloss 0,69 Prozent schwächer bei 7382,01 Punkten./tih/he\n\n\n\nUS0378331005, EU0009658145, EU0009658160, FR0003500008, GB0001383545\n\nAPPLE-Aktie jetzt für 4€ handeln - auf Smartbroker.de", "Das Coronavirus stürzt Deutschland und viele andere Länder weltweit in den Krisenmodus. Das Robert-Koch-Institut, aber auch Vertreter der Bundesregierung melden sich regelmäßig zu Wort. Im Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement zur aktuellen Corona-Lage - sowohl aus Deutschland, Europa und der Welt.\n\nMan habe sich auch über die Entwicklung der Krankenhausbetten und die Beschaffung des notwendigen Medizinischen Materials sowie über die Situation in Pflegeheimen ausgetauscht. Man müsse betroffene Menschen besonders schützen. Deshalb arbeite man an der Beschaffung von Schutzausrüstung.\n\n\"Eine Pandemie kennt keine Feiertage\", so Kanzlerin Merkel. Deshalb habe man deutlich gemacht, dass die getroffenen Beschlüsse auch über Ostern hinaus gelten. Die Bürger seien aufgefordert, \"auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten.\"", "Bern (dpa) - Die Schweizer haben sich mit deutlicher Mehrheit für ein Verbot der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen ausgesprochen. Bei einer Volksabstimmung wurde eine entsprechende Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm am Sonntag laut Endresultat mit 63,1 Prozent angenommen.\n\nEine Initiative zur stärkeren Förderung von bezahlbarem Wohnraum ist dagegen durchgefallen. Die Initiatoren wollten unter anderem erreichen, dass mindestens zehn Prozent der neu gebauten Wohnungen gemeinnützigen Bauträgern gehören sollen und Gemeinden beim Verkauf von Bauland ein Vorkaufsrecht erhalten.\n\nSchweizer können entweder ein Referendum gegen ein beschlossenes Gesetz initiieren oder per Volksinitiative eigene Gesetze vorschlagen. Es gibt jedes Jahr vier Abstimmungstermine. Seit Einführung des Initiativrechts 1891 sind erst zehn Prozent solcher Volksinitiativen angenommen worden; fast 200 sind gescheitert. Wahlberechtigt sind gut fünf Millionen Einwohner. Die Wahlbeteiligung schwankt je nach Thema zwischen 30 und 60 Prozent.\n\nDas deutliche Ja für das Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Orientierung hatte sich schon lange angedeutet. Bisher war über die Anti-Rassismus-Strafnorm schon die Diskriminierung wegen der Rasse, der Religion oder der Ethnie verboten. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Die Befürworter des Diskriminierungsverbotes erklärten am Sonntag, dass ihnen das deutliche Ja Rückenwind für weitere Anliegen wie die gleichgeschlechtliche Ehe und eine einfachere Geschlechteranerkennung gebe.\n\nDie Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» scheiterte nicht zuletzt aufgrund einer ablehnenden Haltung in den ländlichen Regionen. In Basel (Stadt) und Genf erreichte die Vorlage beispielsweise deutliche Mehrheiten, sie fiel aber insgesamt doch durch. Die Initiative hatte bereits im Laufe der vergangenen Wochen an Zustimmung verloren.\n\nDer Vorstoß war vom Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverband lanciert und unter anderem von Gewerkschaften, Wohnbau-, Studenten- und Rentnerorganisationen unterstützt worden. Neben der Quote bei Neubauten und dem Vorkaufsrecht für Gemeinden hatte die Initiative auch ein Ende von massiven Mietsteigerungen gefordert, wenn energetische Sanierungen mit Fördergeldern des Bundes umgesetzt werden.\n\nVielerorts wurde am Sonntag zudem über kantonale Initiative und Themen abgestimmt. So lehnte beispielsweise die Genfer Bevölkerung laut vorläufigem Ergebnis die Abschaffung der Hundesteuer ab. Eine Mehrheit fand sich derweil nach ersten Ergebnissen für den Vorstoß, dass in der Stadt Basel ab 2050 nur noch umweltfreundliche Autos fahren dürfen. Im Kanton Tessin wurde der Vorschlag abgelehnt, dass der Staat nach einer aus Notwehr verübten Tat künftig sämtliche Gerichtskosten übernehmen soll."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Österreich haben sich die konservative ÖVP unter Sebastian Kurz und die Grünen unter Werner Kogler auf eine Koalition verständigt. Das verkündeten die beiden Parteichefs auf einer Pressekonferenz. Das Übereinkommen muss am kommenden Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden.\n\n\"Diese Regierungsverhandlungen, so ehrlich muss ich sein, waren nicht einfach, weil die beiden Parteien in ihrer inhaltlichen Ausrichtung sehr, sehr unterschiedlich sind\", sagte ÖVP-Chef Kurz. Letztlich habe man es aber geschafft, mehr als nur kleine Kompromisse zu vereinbaren. \"Es ist möglich, die Steuerlast zu senken und gleichzeitig das Steuersystem zu ökologisieren. Und es ist möglich, gleichzeitig das Klima und die Grenzen zu schützen.\"\n\nÖsterreich soll \"Vorreiter in Sachen Klimaschutz\" werden\n\nDer Grünen-Chef und künftige Vizekanzler Kogler sagte, dass sich die Verhandler beim Thema Klimaschutz weiter geeinigt hätten, als erwartet wurde. \"Österreich soll zum europäischen und internationalen Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden.\" Eine detaillierte Vorstellung des Koalitionsvertrages ist bislang für Donnerstag geplant.\n\nEine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbolcharakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach der Regierung mit der rechten FPÖ, die am Strache-Video zerbrach, nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nSo soll das künftige Kabinett aussehen\n\nZu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als \"junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin\".\n\nDie Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.\n\nIm Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin.\n\nwird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer.\n\nwird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben.\n\nDie Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos durch den SPIEGEL und die \"Süddeutsche Zeitung\" zerbrochen war.\n\nDer ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben.\n\nBei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren.", "pos": ["Wien. In Österreich haben sich die konservative ÖVP und die Grünen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. Zuvor hatte ÖVP-Chef Sebastian Kurz eineinhalb Jahre in einer Regierung mit der rechten FPÖ zusammen gearbeitet.\n\nAnmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?\n\n\n\nKommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder"], "neg": ["Die Arbeitslosigkeit nahm im Mai durch die Coronakrise prozentuell zum Vorjahresmonat in Tirol am stärksten und in Wien am wenigsten zu.\n\nDie Coronakrise wirkt sich unterschiedlich stark auf den Arbeitsmarkt in den einzelnen Bundesländern aus. Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit per Ende Mai prozentuell zum Vorjahresmonat in Wien mit plus 38 Prozent auf über 187.00 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer. Tirol verzeichnet mit einem Zuwachs um 98 Prozent auf rund 41.000 Arbeitslose den stärksten Anstieg.\n\nIn Niederösterreich nahm die Anzahl der Arbeitslosen im Mai um 44 Prozent zu, im Burgenland um 48 Prozent, in Oberösterreich um 55 Prozent, in Vorarlberg um 56 Prozent, in Kärnten um 57 Prozent, in der Steiermark um 63 Prozent und in Salzburg um 77 Prozent, wie aus Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervorgeht.\n\nGrafik: APA\n\nNach Branchen betrachtet gab es den stärksten Arbeitslosenzuwachs im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit plus 122 Prozent auf 98.500 Betroffene. Die coronabedingte Sperre der Gastronomie endete nach zwei Monaten Mitte Mai, die Hotellerie durfte erst am 29. Mai wieder öffnen. Etwas niedriger fiel das Plus in der Verkehrsbranche und im Lagerwesen mit plus 72 Prozent sowie am Bau mit plus 71 Prozent aus. Bei der Warenherstellung gab es Ende Mai um knapp 50 Prozent mehr Arbeitslose und Schulungsteilnehmer als vor einem Jahr, bei der Arbeitskräfteüberlassung (+47,0 Prozent), im Handel (+45 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+41 Prozent).\n\nDie Zahl der sofort verfügbaren Stellen war Ende Mai mit 57.600 Jobs um 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Anzahl der sofort verfügbaren Lehrstellen war mit rund 4.600 Stellen um 21 Prozent niedriger als im Mai 2019. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck verwies am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) auf das Lehrlingspaket der Regierung. Bis 31. Oktober können Unternehmen einen Lehrstellen-Bonus beantragen, 1.000 Euro beim Start der Lehre und 1.000 Euro beim Behalten des Lehrlings nach der Probezeit.\n\n(APA)", "Fünf Menschen sind an der niederländischen Küste beim Surfen ums Leben gekommen. Drei Surfer wurden am Dienstagmorgen tot aus der Nordsee geborgen, wie die Polizei in Den Haag mitteilte. Bereits am Montagabend waren zwei Leichen geborgen worden. Es wurde mit Booten und Helikoptern gesucht.\n\nEine Gruppe von Surfern war am Montagabend an der Küste von Scheveningen bei Den Haag bei heftigem Wind und starker Strömung in Not geraten. Mindestens sieben konnten nach Angaben der Küstenwache nicht aus eigener Kraft den Strand erreichen und wurden von den Rettungskräften aus der Nordsee geholt. Für zwei von ihnen kam die Hilfe zu spät. Eine dritte Person war ins Krankenhaus eingeliefert worden.\n\nDen Haag: Rettungskräfte suchten gestern und heute\n\nDie Suche nach den Vermissten war gegen 23 Uhr eingestellt worden. Am frühen Dienstagmorgen nahmen die Rettungskräfte die Suche wieder auf.", "Polizeipräsidium Konstanz\n\nPOL-KN: (Ludwigshafen) Polizei sucht vergebens nach krankem Fuchs 18.2.20, 14 Uhr\n\nBodmann-Ludwigshafen (ots)\n\nAufgrund einem Hinweis auf einen offenbar kranken Fuchs, der sich in einem Garten einer Anwohnerin im Oberhof aufgehalten hat, begab sich eine Polizeistreife am Dienstagnachmittag auf die Suche nach dem Tier, das eventuell an der für Menschen ungefährliche Fuchräude leidet, aber für andere Haustiere ansteckend sein kann. Trotz Absuche in Hecken und Gestrüpp konnen die Beamten den Fuchs aber nicht finden. Sie informierten den zuständigen Jagdpächter über den Hinweis.\n\nRückfragen bitte an:\n\nUwe Vincon\n\nPolizeipräsidium Konstanz\n\nPressestelle\n\nTelefon: 07531 995-1010\n\nE-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell", "Das neue Jahr begann in Hongkong, wie das alte aufgehört hat - mit Protesten, Brandsätzen, Tränengas und Festnahmen. Aber Peking bleibt hart. Aus Deutschland kommt Kritik - und der Ruf nach Sanktionen.", "In Hongkong hat das neue Jahr mit weiteren Protesten gegen die Regierung und mit dem Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern begonnen. Mehr als eine Million Menschen kamen am Neujahrstag zu einer zunächst friedlichen Kundgebung zusammen. Sie forderten mehr Demokratie und Straferlass für die in den vergangenen Monaten festgenommenen mehr als 6500 Demonstranten. Später griff die Polizei ein, als Geldautomaten der HSBC-Bank zerstört wurden. Einige Oppositionelle werfen dem Geldinstitut eine enge Zusammenarbeit mit der chinesischen Zentralregierung vor. Die Einsatzkräfte schossen Tränengas-Granaten in die Menge und setzten Wasserwerfer ein. Hunderte Oppositionelle errichteten Straßensperren und warfen vereinzelt auch Benzinbomben.\n\nProtest mit erhobenem Haupt und ausgestreckten Armen\n\nZu dem Protestmarsch aufgerufen hat die Menschenrechtsgruppe Civil Human Rights Front (CHRF) , die im abgelaufenen Jahr ähnliche Veranstaltungen organisiert hatte, an denen Millionen von Menschen teilnahmen. \"Es ist traurig, dass unsere Forderungen aus dem Jahr 2019 auf das Jahr 2020 übertragen werden müssen\", sagte Jimmy Sham, der die CHRF anführt. \"Wir erwarten weitere Repressionen. Wir müssen uns aktiv auf den Kampf vorbereiten\", rief Sham der Menschenmenge zu.\n\nWieder Zusammenstöße\n\nBereits in der Silvesternacht hatten Tausende das neue Jahr mit Slogans der Demokratiebewegung begrüßt. In einer spontanen Aktion blockierten Demonstranten für kurze Zeit eine Flaniermeile. Radikale Aktivisten warfen mit Brandsätzen. Polizisten setzten wieder Tränengas, Wasserwerfer, Gummigeschosse und Pfefferspray ein.\n\nAusgerüstet für \"robuste\" Einsätze: Polizisten in Hongkong\n\nAus Sicherheitsgründen war das städtische Feuerwerksspektakel zum Jahreswechsel abgesagt worden. Stattdessen gab es um Mitternacht eine Lichtshow. Viele Touristen zeigten sich enttäuscht.\n\nKeine Zugeständnisse\n\nSeit der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz \"ein Land, zwei Systeme\" autonom regiert. Die sieben Millionen Einwohner genießen - anders als die Menschen in der Volksrepublik - viele Rechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Sie fürchten aber zunehmend um ihre Freiheiten.\n\nBei den Kommunalwahlen im November hatte Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam zwar ein Debakel erlebt, dennoch machten weder sie noch Peking der Demokratiebewegung seitdem Zugeständnisse.\n\nChinas Präsident Xi Jinping betonte in seiner Neujahrsansprache, sein Land werde den Wohlstand und die Stabilität Hongkongs entschlossen schützen. Die Zentralregierung wirft dem Westen vor, die Unruhen in der Sonderverwaltungszone anzuheizen.\n\nsti/wa/hf (afp, rtr, dpa)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Für Österreich kann eine neue Ära beginnen. Beide Seiten müssen Kröten schlucken – und sehen darin kein Problem.\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Eine türkis-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDie Ziele der geplanten Koalition aus Konservativen und Grünen in Österreich sind in ihrer Summe doch etwas anders als bisher bekannte Polit-Varianten. Der am Donnerstag vorgelegte, mehr als 300-seitige Koalitionsvertrag von ÖVP und Grünen soll laut Lesart der beiden Parteien das Beste aus zwei Welten vereinen. 300-Seiten-Pakt \"Aus Verantwortung für Österreich\" \"Für die endgültig anstehende große Versöhnung von Ökologie, Ökonomie unter Einbettung sozialer Sicherheit\" sei diese Koalition das Wagnis wert, beschwor Grünen-Chef Werner Kogler bei der Präsentation des Pakts. \"Aus Verantwortung für Österreich\" haben ÖVP und Grüne ihr Regierungsprogramm überschrieben – und diese Verantwortung soll sich vor allem in Steuer-, Klima- und Migrationspolitik zeigen. Die beiden Parteien haben sich in ihrem Koalitionspakt dazu bekannt, die Alpenrepublik bis 2040 klimaneutral zu machen – also zehn Jahre eher, als das in Deutschland und der EU geplant ist. Außerdem soll bis 2030 der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen. Die Einkommensteuer für Geringverdiener sinkt den Plänen zufolge von 25 auf 20 Prozent, auch die weiteren Stufen werden gesenkt. Das ÖVP-Grünen-Bündnis bekennt sich dabei ausdrücklich zu einer schwarzen Null im Etat. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wollte auch in diesem Bündnis seinen Markenkern bekräftigen, ein Politiker zu sein, der mit dem Geld der Steuerzahler äußerst bewusst umgeht. Sebastian Kurz präsentiert den mit den Grünen ausgehandelten Koalitionsvertrag. Foto: AFP/ Alex Halada Foto: AFP/ Alex Halada Icon Maximize Icon Lightbox Maximize Schliessen X Zeichen Kleines Zeichen welches ein X symbolisiert\n\nDie politisch heikle Frage einer Bepreisung der CO 2 -Emissionen soll erst später detailliert geklärt werden. \"Das nächste Rad müssen wir 2022 drehen\", sagte Kogler. Grundsätzlich wird festgelegt, \"dass es keine Mehrbelastungen für die Wirtschaft und für Private gibt, bei gleichzeitiger Wahrung des CO 2 -Lenkungseffektes\". Bereits konkret geeinigt haben sich ÖVP und Grüne auf das Aus für alle Öl- und Kohleheizungen bis 2035. Trennung von Asyl und Arbeitsmigration Beim Thema Migration, das in den Verhandlungen als ein Knackpunkt galt, haben sich ÖVP und Grüne auf eine \"neue Migrationsstrategie\" verständigt. Ziel sei die klare Trennung von Asyl und Arbeitsmigration. Der Zugang zum Arbeitsmarkt soll für Arbeitsmigranten erleichtert werden. Beim Asyl wird die konsequente Abschiebung von Drittstaatsangehörigen, denen der Schutzstatus aberkannt wurde, festgeschrieben. Das Kopftuchverbot, das derzeit in Kindergärten und Grundschulen gilt, wird auf Jugendliche bis 14 Jahren ausgeweitet. Erstmals mehr Frauen als Männer im Kabinett Mit Blick auf das Personal wird die Regierung etwas größer als ihre Vorgänger, 15 Minister und 2 Staatssekretäre werden ihr den Plänen zufolge künftig angehören. Erstmals werden dabei mehr Frauen (9) als Männer (8) im österreichischen Kabinett sitzen, das Durchschnittsalter liegt bei 46 Jahren. Zu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als \"junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin\". Die Grünen erhalten derweil ein Superministerium mit den Themen Klimaschutz, Umwelt, Verkehr und Innovation. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte. Gewesslers Haus steht für die Erfüllung der grünen Wahlversprechen nun eindeutig im Mittelpunkt.", "pos": ["Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. \"Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an\", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.\n\nAm Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.\n\nDie ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.\n\n\n\nDie ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.\n\nGrüne bekommen \"Superministerium\" für Umwelt und Verkehr\n\nDas künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.\n\nDamit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des \"Ibiza-Videos\" eingesetzt worden.\n\n\n\nAn die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.\n\n\n\nParteitag muss über Koalition abstimmen\n\nDie Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nDie künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ."], "neg": ["Warteliste für studentisches Wohnprojekt in Seniorenresidenz\n\nTrier Mehr als ein Jahr nach dem Start eines Wohnprojektes von Studenten in einer Seniorenresidenz in Trier gibt es inzwischen eine Warteliste von interessierten jungen Menschen. Die „Residenz-WG“ werde sehr gut angenommen, teilten die Universität Trier und die Residenz am Zuckerberg am Freitag in Trier mit.\n\n\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken Von dpa\n\nDrei Studierende wohnen unentgeltlich in der Einrichtung - dafür, dass sie jeweils 35 Stunden im Monat mit den Senioren verbringen.\n\nDie Studierenden seien in der Corona-Krise und den verlängerten Semesterferien nicht nach Hause gefahren, sondern in der Residenz-WG geblieben. „Es ist kein Nebenjob wie jeder andere. Die Menschen sind mir ans Herz gewachsen“, sagte die Studentin Lara Zimnol laut Mitteilung. Sie studiert an der Universität Trier Anglistik und Philosophie auf Lehramt. Die Studenten spielen und reden mit den Bewohnern, organisieren Veranstaltungen oder halten Vorträge.", "Die Demonstranten warfen Steine, legten Feuer und drangen mit Rammböcken in einige Gebäude der US-Botschaft in Bagdad ein. Immer wieder skandierten die Angreifer „Tod für Amerika.“ Es waren dramatische Szenen, die sich in der diplomatischen Vertretung der USA abspielten. Die Protestler konnten zwar nicht in das Innere des insgesamt 42 Hektar großen Geländes vordringen, aber in Washington dürften unliebsame Erinnerungen aus dem Jahr 1979 in Teheran wach geworden sein.\n\n\n\nDamals hatten Studenten die Botschaft in der iranischen Hauptstadt gestürmt und 52 US-Diplomaten für 444 Tage als Geiseln genommen. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Dienstag unverzüglich 750 Soldaten als Verstärkung in den Irak beordert. Kampfhubschrauber kreisen ständig zum Schutz der Botschaft in Bagdad. Die Demonstranten von heute sind nicht minder radikal und gefährlich, wie die Besetzer von 1979.", "Rückruf von Atemschutzmasken: Produkte mit „schwerwiegenden Risiken“ im Umlauf\n\nVon: Fabian Müller\n\nTeilen\n\nDas europäische Schnellwarmsystem RAPEX warnt vor zahlreichen Atemschutzmasken und stoppt den Verkauf. Die kommunizierten Produkte bieten keinen Schutz vor Corona.\n\nMehrere Atemschutzmasken* des Typs FFP2 und KN95 sind zurückgerufen worden.\n\nDas Infektionsrisiko sei erhöht, die Filter unzureichend, warnt das europäische Schnellwarnsystem RAPEX.\n\nVon Fälschungen wird derzeit nicht ausgegangen.\n\nBerlin - Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über einen Rückruf* von Atemschutzmasken informiert. Betroffen davon sind unterschiedliche Hersteller. Einige der Masken erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 nicht und können damit den Schutz der Träger nicht gewährleisten. Anderen Masken fehlen die Zulassungen. Mitte Juli erreichen die Produktwarnungen für Atemschutzmasken eine neue Dimension.\n\nRückruf: Atemschutzmasken sind nicht zertifiziert\n\nAuf der Seite produktwarnungen.eu wird vor der antimikrobiellen Halbgesichtsmaske FFP2 der Marke HANVICO gewarnt. Es handele sich hierbei nicht um eine Fälschung, allerdings wurde die Filterkapazität weder zertifiziert noch seine Verwendung als Biozidprodukt genehmigt. Infolgedessen ist das Produkt nachweislich nicht für den menschlichen Gebrauch unbedenklich und erfüllt möglicherweise die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen nicht, so die Warnung. Vor einer Infektion mit dem Coronavirus* schütze das Produkt also eventuell nicht wie vorgesehen. Das Produkt wird unverzüglich vom Markt genommen, Lieferung, Angebot der Lieferung und Ausstellung des Produkts ist künftig verboten.\n\nWichtig für Kunden: Das Produkt wurde mit einem blauen Kartonetikett verkauft und war unter anderem über ebay, Rakuten und Baumärkte erhältlich.\n\nRückruf: Atemschutzmasken der Marke INUAN vom Typ KN95 schützen unzureichend\n\nZudem wird eine weitere Atemschutzmaske des Typs KN95 zurückgerufen. Die Filter sind bei diesem Produkt unzureichend, folglich kann eine übermäßige Menge an Partikeln und Mikroorganismen durch die Maske gelangen und das Infektionsrisiko erhöhen, warnt RAPEX. Die Masken* der aus China stammenden Marke INUAN werden unverzüglich zurückgerufen. Es handele sich dabei um eine weiß gefaltete Filter-Halbgesichtsmaske vom Typ KN95 mit Nasenclip und Gummibändern. Die Masken sind einzeln in Plastik verpackt. Als Produktionsdatum ist auf dem Karton vermerkt: 2020/03/02, die Nummer der Produktionslinie lautet: 200301.\n\nVon der Nutzung beider Maskenarten wird dringen abgeraten, ein Schutz könne in keinem Fall garantiert werden, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus* sei dadurch erheblich erhöht.\n\n*WERBUNG* Exklusive Produktempfehlung: Auf die FFP2-Masken von Hostlab erhalten Sie bis zum 28. Februar 40 Prozent Rabatt beim Kauf von 10, 20 oder 50 Stück. Der Rabatt wird automatisch an der Kasse abgezogen. Jetzt FFP2-Masken von Hostlab bestellen (Affiliate Link)\n\nIn den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Rückrufen*, auch von minderwertigen Masken, sogar von Fälschungen wurde berichtet. Aber nicht nur Masken bargen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus*, auch Desinfektionsmittel wurde in der Vergangenheit zurückgerufen. Jüngst gab es eine Produktwarnung vor einer Atemschutzmaske aus China, die mit einem EU-Qualitätskennzeichen wirbt.\n\n*merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), fordert die Aufhebung des Arbeitsverbots für Asylbewerber, um durch die Corona-Krise bedingte Personalengpässe in manchen Branchen abzufedern.\n\nIn der derzeitigen Lage werde „jede helfende Hand gebraucht“, sagte Widmann-Mauz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Deshalb solle Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) es „Asylbewerbern und Geduldeten befristet ermöglichen, als Erntehelfer oder in der Lieferkette zu arbeiten“.\n\nArbeitsverbote passten nicht zur derzeitigen Situation, betonte Widmann-Mauz. Ohnehin sei es derzeit schwer, Rückführungen von Menschen in ihre Heimatländer auszuführen. Deshalb solle das bei Asylbewerbern vorhandene Arbeitskräftepotenzial „schnell und beherzt“ genutzt werden.\n\nDas Bundesinnenministerium hatte wegen der Pandemie in der vergangenen Woche ein vorübergehendes Einreiseverbot für Erntehelfer erlassen, was die Landwirtschaft vor erhebliche Probleme stellt. Auch Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte deshalb bereits dafür plädiert, Asylbewerbern das Arbeiten zu erlauben. Auch Pfleger werden nach wie vor dringend gesucht. (afp)\n\nEine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times\n\nWer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.\n\n„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.\n\nDer Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.\n\nHier weitere Informationen und Leseproben.\n\nFoto: Epoch Times Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ – Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“.\n\nISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.\n\nBestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]\n\nDas Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch\n\nDas E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]", "−Foto: pnp\n\nMit einem womöglich umfangreicheren Betrugsfall hat es die Polizei im benachbarten Oberösterreich aktuell zu tun. Wie es aktuell heißt, besuchte bereits am 22. November ein 41-jähriger Verkäufer aus Salzburg ein Pensionisten-Ehepaar im Einzugsbereich der Polizei Hochburg-Ach, um diesem zwei Kopfkissen für zusammen 399 Euro anzudrehen. Die 78-jährige Ehefrau unterschrieb einen Kaufvertrag, bei welchem als Zahlungsart die Option \"Zahlschein\" angekreuzt wurde. Dennoch vereinbarte der 41-Jährige mit den Eheleuten, dass sie die Ware in bar bezahlen sollen. Ein Übergabetermin wurde vereinbart, kurz zuvor indes bekam ein Familienangehöriger Wind von der Sache und informierte die Polizei über die fragwürdigen Kaufbedingungen. Bei der weiteren Vernehmung gab der 41-Jährige an, dass bereits drei weitere ältere Kundschaften erworbene Produkte trotz anderer Angaben bei ihm bar bezahlt hätten. Die Gesamtsumme von 1000 Euro hatte er für sich behalten und nicht an seinen Arbeitgeber abgeführt. Weil die Polizei davon ausgeht, dass die Fallzahl höher liegen könnte, bittet sie Betroffene, sich bei der Polizeiinspektion Hochburg-Ach unter 0043/59133/4201 zu melden. − red"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Westdeutsche Zeitung\n\nKommentar von Rolf Eckers zum Euro: Symbol für ein Europa, das stark sein kann\n\nDüsseldorf (ots)\n\nSie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden. Alle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -\"whatever it takes\". In einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.\n\nPressekontakt:\n\nWestdeutsche Zeitung\n\nNachrichtenredaktion\n\nTelefon: 0211/ 8382-2370\n\nredaktion.nachrichten@wz.de\n\nwww.wz.de\n\nOriginal-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell", "pos": ["Interview : „Der Euro ist eine äußerst stabile Währung“\n\n1999 wurde der Euro erst nur als Buchgeld eingeführt, drei Jahre später zum Jahresbeginn 2002 in zunächst zwölf EU-Staaten auch als Bargeld. Foto: dpa/Oliver Berg\n\nDüsseldorf Der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum über den erwachsen gewordenen Euro, seine Macken und die nötigen Reformen, die ihn wetterfest machen würden.\n\nMit 18 Jahren erreicht man in Deutschland die Volljährigkeit, ab 21 Jahren kann grundsätzlich nicht mehr das Jugendstrafrecht angewendet werden. So gesehen ist der Euro mit dem Jahreswechsel endgültig erwachsen geworden: Vor 21 Jahren wurde er als Buchgeld eingeführt, vor 18 Jahren dann auch in zunächst zwölf EU-Staaten als Bargeld. Grund genug, den Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Jens Südekum danach zu fragen, wie er die Währung heute bewertet.\n\nHerr Südekum, 18 Jahre nach der Bargeld-Einführung: Hat sich der Euro als Glücksfall erwiesen?\n\nInfo Jens Südekum Professor Jens Südekum (44) ist Universitätsprofessor für Internationale Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität. Die FAZ zählte ihn in ihrem Ranking 2019 zu den 20 einflussreichsten deutschen Ökonomen. Er war bereits Berater für die EU-Kommission, die Welthandelsorganisation, den Internationalen Währungsfonds, die Bundes- und die NRW-Landesregierung sowie die Deutsche Bundesbank.\n\nJens Südekum: Der Euro hat sich als äußerst stabile Währung erwiesen. Er hat zwar weiterhin große Macken. Aber die könnte man reparieren. Dafür müsste Europa bereit sein, einige Gründungsmythen der Währungsunion zu überdenken und Geburtsfehler zu beheben. Das sollte jetzt, wo der Euro quasi erwachsen geworden ist, zügig geschehen. Ein Zurück in ein Europa mit vielen kleinen Währungen wäre jedenfalls keine vernünftige Option.\n\nWo hat der Euro Ihre Erwartungen übertroffen?\n\nSüdekum: Die Inflation war seit der Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb waren die Realzinsen, die man etwa auf dem Sparbuch erhält, früher auch nicht höher als heute. Gleichzeitig feiern wir auf dem Arbeitsmarkt seit ungefähr zehn Jahren einen Beschäftigungsrekord nach dem nächsten. Für diese Erfolge sind der Euro und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mitverantwortlich. Außerdem hat sich die EZB als einzige wirklich handlungsfähige Institution Europas erwiesen. Auf dem Höhepunkt der Eurokrise haben drei Worte („Whatever it takes“) von EZB-Präsident Mario Draghi genügt, um der destruktiven Spekulation der Finanzmärkte gegen souveräne europäische Staaten den Stecker zu ziehen. Seitdem spielt die EZB auch endlich die Rolle, die eine Zentralbank für eine erfolgreiche Währung spielen muss: als Kreditgeber der letzten Instanz und damit als Stabilitätsanker.\n\nUnd wo hat der Euro Sie enttäuscht?\n\nSüdekum: Die Währungsunion ist weiterhin unvollkommen, denn die Regierungen der Euro-Mitgliedsstaaten sind nicht bereit, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen. Die EZB kann mit ihrer Geldpolitik nicht alle Probleme alleine lösen. Wir brauchen zusätzlich eine koordinierte Fiskalpolitik oder noch besser eine zentrale Institution in Brüssel, die in einer Konjunkturkrise massive Summen mobilisieren kann. Jede erfolgreiche Währung braucht dieses Zusammenspiel aus Geld- und Fiskalpolitik. Europa klammert sich aber stattdessen an die Maastricht-Kriterien und an zu restriktive Haushaltsdisziplin. Das ist eine Schönwetterkonstruktion, die im Krisenfall nicht funktioniert. Das muss Europa besser machen.\n\nWie beurteilen Sie die Chancen, dass sich die Eurozone über die bisher 19 Länder hinaus durch Erreichen der Konvergenzkritierien noch vergrößert?\n\nSüdekum: Eine Ausweitung des Euro sollte jetzt nicht oben auf der Tagesordnung stehen. Zunächst müssen die Institutionen für die jetzigen Mitgliedsstaaten reformiert werden. Durch die Vollendung der Europäischen Bankenunion, den Ausbau des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu einem Europäischen Währungsfonds und die Einführung von Eurobonds. So kann der Euro wetterfest gemacht und weiterentwickelt werden. Und so ließen sich auch massive Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz bezahlen, die Europa so dringend für mehr nachhaltiges Wachstum braucht.\n\nWie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle des Euro im internationalen Währungsvergleich in den nächsten Jahren entwickeln?"], "neg": ["Ermittlungserfolg : Polizei Schweich stellt vier gestohlene Fahrräder sicher\n\nFoto: TV/Klaus Kimmling\n\nSchweich Der Geschädigte eines Fahrraddiebstahls hat sich am Samstag, 23. Mai, bei der Polizeiinspektion Schweich gemeldet und mitgeteilt, dass er sein gestohlenes Fahrrad vermutlich bei Ebay gefunden habe. Das teilte die Polizei Schweich mit.\n\n\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nErmittlungen hätten schließlich zu einem 25-jährigen Tatverdächtigen aus der Verbandsgemeinde Schweich geführt. Bei ihm zu Hause sei das bei Ebay angebotene Fahrrad allerdings nicht gefunden worden. Da sich der Tatverdächtige immer weiter in Ungereimtheiten verstrickt habe, hätten weitere Ermittlungen schließlich zu seinem 27-jährigen Bekannten aus dem Kreis Trier-Saarburg geführt. In dessen Wohnhaus sei das gestohlene Fahrrad schließlich gefunden und sichergestellt worden. Im weiteren Verlauf hätten drei weitere gestohlene Fahrräder der Marke Cube im Gesamtwert von etwa 4000 bis 5000 Euro sichergestellt werden können. Diese seien ebenfalls von dem Tatverdächtigen an verschiedenen Tatorten entwendet worden.\n\nDa die Fahrräder zum Weiterverkauf zwischengelagert worden seien, hätten diese keine Beschädigung aufgewiesen, so dass sich die Eigentümer bei Erhalt ihrer Räder gefreut hätten, so die Polizei in ihrer Mitteilung.", "Die Arbeitslosigkeit nahm im Mai durch die Coronakrise prozentuell zum Vorjahresmonat in Tirol am stärksten und in Wien am wenigsten zu.\n\nDie Coronakrise wirkt sich unterschiedlich stark auf den Arbeitsmarkt in den einzelnen Bundesländern aus. Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit per Ende Mai prozentuell zum Vorjahresmonat in Wien mit plus 38 Prozent auf über 187.00 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer. Tirol verzeichnet mit einem Zuwachs um 98 Prozent auf rund 41.000 Arbeitslose den stärksten Anstieg.\n\nIn Niederösterreich nahm die Anzahl der Arbeitslosen im Mai um 44 Prozent zu, im Burgenland um 48 Prozent, in Oberösterreich um 55 Prozent, in Vorarlberg um 56 Prozent, in Kärnten um 57 Prozent, in der Steiermark um 63 Prozent und in Salzburg um 77 Prozent, wie aus Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervorgeht.\n\nGrafik: APA\n\nNach Branchen betrachtet gab es den stärksten Arbeitslosenzuwachs im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit plus 122 Prozent auf 98.500 Betroffene. Die coronabedingte Sperre der Gastronomie endete nach zwei Monaten Mitte Mai, die Hotellerie durfte erst am 29. Mai wieder öffnen. Etwas niedriger fiel das Plus in der Verkehrsbranche und im Lagerwesen mit plus 72 Prozent sowie am Bau mit plus 71 Prozent aus. Bei der Warenherstellung gab es Ende Mai um knapp 50 Prozent mehr Arbeitslose und Schulungsteilnehmer als vor einem Jahr, bei der Arbeitskräfteüberlassung (+47,0 Prozent), im Handel (+45 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+41 Prozent).\n\nDie Zahl der sofort verfügbaren Stellen war Ende Mai mit 57.600 Jobs um 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Anzahl der sofort verfügbaren Lehrstellen war mit rund 4.600 Stellen um 21 Prozent niedriger als im Mai 2019. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck verwies am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) auf das Lehrlingspaket der Regierung. Bis 31. Oktober können Unternehmen einen Lehrstellen-Bonus beantragen, 1.000 Euro beim Start der Lehre und 1.000 Euro beim Behalten des Lehrlings nach der Probezeit.\n\n(APA)", "Polizeidirektion Neumünster\n\nPOL-NMS: Neumünster - Restmüllcontainer brannten\n\nNeumünster (ots)\n\n200112-1-pdnms Restmüllcontainer brannten\n\nNeumünster. Feuerwehr und Polizei wurden am frühen Samstagmorgen (11.01.20 kurz nach 4 Uhr) in die Feldstraße 38 gerufen, da auf dem Hinterhof ein Restmüllcontainer brannte. Rund eine halbe Stunde später standen auf dem Hof des gegenüberliegenden Gebäudes (Nr. 37) ebenfalls Restmüllcontainer in Flammen. Wohngebäude waren nicht in Gefahr. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Die Polizei geht von Sachbeschädigungen durch Feuer aus. Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei unter der Rufnummer 9450.\n\nSönke Hinrichs\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeidirektion Neumünster\n\nPressestelle\n\n\n\nTelefon: 04321-945 2222\n\nOriginal-Content von: Polizeidirektion Neumünster, übermittelt durch news aktuell", "Ausblick auf das Jahr 2020 in Schwalbach : Kirchbergschule verändert ihr Gesicht\n\nBürgermeister Neumeyer hofft, dass im Herbst die Arbeiten zur Erweiterung der Kirchbergschule starten können. Zuvor werden die Container für die Nachmittagsbetreuung (hinter dem mittleren Gebäude) umgesetzt. Foto: Ulrike Paulmann\n\nSchwalbach Von öffentlichen und privaten Bauvorhaben bis zur Diskussion um einen möglichen Windpark: Die SZ blickt mit Bürgermeister Hans-Joachim Neumeyer auf Themen, die in diesem Jahr die Schwalbacher beschäftigen.\n\n\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\n„Das Thema Infrastruktur von Schulen und Kindergärten hat immer Priorität“, betont Hans-Joachim Neumeyer, Bürgermeister von Schwalbach. Und verweist, nach den Schwerpunkten dieses Jahres befragt, zuallererst auf das in seinen Augen dringende und wichtige Projekt Erweiterung und Umbau der Kirchbergschule. Denn besonders bei der Nachmittagsbetreuung „drückt“ es, sagt er.\n\nHans-Joachim Neumeyer ist Bürgermeister der Gemeinde Schwalbach. . Foto: Ulrike Paulmann\n\nLange wurde diskutiert. Dieses Jahr kommt Bewegung in die Sache. „Die Entwurfsplanung steht“, sagt Neumeyer. „Ich hoffe, dass die Arbeiten im Oktober starten können.“ Ziel sei es, das Ganze bis Sommer 2022 abzuschließen. Im Schuljahr 2022/23 werde die erste Klasse vierzügig, berichtet er weiter. Geschätzter Kostenrahmen insgesamt: drei Millionen Euro. Schon vor dem eigentlich Baubeginn wird sich auf dem Gelände aber etwas tun: Die vier Container, die für die Betreuung aufgestellt wurden, werden in den Sommerferien umgesetzt, schließlich stehen sie momentan noch im späteren Baufeld. Erst, wenn alles fertig ist, sollen sie verschwinden.\n\nBlick auf das geplante Neubaugebiet „In der Weiherdell“. Foto: Ulrike Paulmann\n\nAuch im Kindergarten Derlen und an der Laurentiusschule in Hülzweiler wird investiert, sagt der Verwaltungschef. Energetische Sanierungen stehen an, im Mai im Kindergarten (rund 100 000 Euro), Ende dieses, Anfang nächsten Jahres in der Schule (rund 800 000 Euro). Darüberhinaus kündigt der Bürgermeister weitere Sanierungen in Hallen, Sälen und Funktionsgebäuden an. Das schlage mit etwa einer halben Million Euro in den nächsten zwei Jahren zu Buche.\n\nDie Kreuzung Bachtalstraße/Am Alten Schacht/Sebastianstraße in Elm. Foto: Ulrike Paulmann\n\nSeit einigen Jahren ist die Gemeinde im Städtebauprogramm „kleinere Städte und Gemeinden“. Neumeyer erzählt, was hier unter anderem im Fokus liegt: etwa die Umfeldgestaltung der Alberoschule oder die Gestaltung und Nutzung des Großwaldparks. Das in die Jahre gekommene Naherholungsgebiet Großwaldpark hat laut Neumeyer mit der Nähe zu Schwimmbad und Co. eine „gute Lage, um ein parkähnliches Gebilde zu schaffen“. Er hat die Vision eines Mehrgenerationenspielplatzes dort. In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag wurde ein Planungsbüro bestimmt (weiterer Bericht folgt).\n\nDas Projekt „Wohnen im Alter“ am Hülzweiler Marktplatz werde auf den Weg gebracht, sagt er. An einer markanten Stelle in Elm soll sich derweil „in den nächsten Jahren“ etwas tun. Im Bereich Bachtalstraße/Sebastianstraße/Am Alten Schacht soll ein Verkehrskreisel entstehen, sagt Neumeyer, das Land habe dies zugesagt. Und: „Zur weiteren Planung soll die städtebauliche Aufwertung des Umfeldes gehören“.\n\nIn Sachen Neubaugebiet „In der Weiherdell“ im Ortsteil Elm geht es voran. 28 Baustellen sind geplant. Laut Neumeyer hat der Bauträger zugesagt, in Kürze mit der Erschließung zu beginnen. „Dieses Jahr können möglicherweise schon die ersten Bauherren loslegen.“\n\n„Die Finanzlage hat sich weiter stabilisiert“, sagt der Bürgermeister und verweist auf die Statistik: 2018 war das Jahresergebnis knapp ausgeglichen, Ende 2019 blieb ein Überschuss von rund einer halben Million Euro. „2020/21 werden wir mindestens einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen“, sagt Neumeyer. Am Sanierungskurs werde man weiter festhalten. Die Schwierigkeit sei nach wie vor die Frage, wie sich die Konjunktur entwickle.\n\nEin großes Thema in der Gemeinde sind die Überlegungen zu einem möglichen Windpark Hülzweiler nördlich der A8 (die SZ berichtete). „Es ist nichts eingetütet!“, betont der Bürgermeister und fasst den Stand der Dinge zusammen: Nachdem Ende 2019 ein Interessent bekundet habe, drei bis vier Windräder auf der Windvorrangfläche zu bauen, habe man dies zum Anlass genommen, eine Infoveranstaltung zu bieten, „um Transparenz zu schaffen“. Die fand unter großem Interesse statt. Es kamen ihm zufolge zwischenzeitlich weitere Interessenten dazu – insgesamt sind es nun sechs. Auch im Ortsrat wurde, ebenso wie bei der Infoveranstaltung, kontrovers diskutiert. Am Ende stellte sich der Ortsrat mehrheitlich dem Bau nicht entgegen, allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Das Ganze ging in den Ausschuss. Und nun? „Im Moment ist das weitere Verfahren völlig offen“, sagt der Verwaltungschef, „das ,Ob’ ist noch gar nicht entschieden.“ Es gebe bislang keinen Gemeinderatsbeschluss.\n\nDie Kreuzung Bachtalstraße/Am Alten Schacht/Sebastianstraße in Elm, fotografiert am 28.2.20. Foto: Ulrike Paulmann. Foto: Ulrike Paulmann", "(sda) Das abgelaufene Jahr erweist sich bei Start-ups als gründungsstärkstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen des schweizerischen Handelsregisters (SHAB) im Jahr 1883, wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) zu Jahresbeginn mitteilte.\n\nBesonders viele Neugründungen gab es den Angaben zufolge in den Branchen Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es im vergangenen Jahr in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.\n\nProfitieren vom Boom konnten die Ostschweiz (+7 Prozent), das Espace Mittelland (+6 Prozent), die Südwestschweiz (+4 Prozent) sowie die Nordwestschweiz und Zürich (+2 Prozent). Eine Abnahme an Gründungen gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Zentralschweiz (-2 Prozent) und das Tessin (-0,3 Prozent).\n\nEine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen. Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich, da viele neue Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Verteilung der Geschlechter verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.\n\nBeliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer. Laut IFJ wurden 93 Prozent aller neuen GmbHs mit dem gesetzlichen Minimum von 20'000 Franken Stammkapital gestartet. Das höchst eingetragene Kapital betrugt rekordhohe 1,81 Milliarden Franken durch die Schweizer Ansiedlung des multinationalen Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble mit Sitz in Petit-Lancy GE.\n\nWeitere beliebte Rechtsformen für Start-ups waren den Angaben zufolge die Einzelfirma (32 Prozent), die Aktiengesellschaft (20 Prozent) und die Kollektivgesellschaft (3 Prozent)."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Berlin Er inszenierte Wagner in Bayreuth, fühlte sich aber auch der Moderne verpflichtet: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Nun starb er mit 84 in Berlin.\n\nHarry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.\n\nKupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: \"Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen.\" Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer \"sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe\" gesetzt. Er werde als \"leiser Grenzgänger\" in Erinnerung bleiben.\n\nDer Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der \"außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre\".\n\nBayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: \"Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten.\"\n\nZu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. \"Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert\", schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. \"Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben.\"\n\nDer am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks \"Rusalka\" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.\n\n1978 brachte er in Bayreuth den \"Fliegenden Holländer\" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den \"Ring des Nibelungen\". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.\n\nIn den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den \"Ring\" in Barcelona und den \"Parsifal\" in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den \"Rosenkavalier\" in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch.", "pos": ["Es ist eine schöne, eine berührende Volte in Harry Kupfers Biografie, dass seine letzte Regiearbeit an der Komischen Oper Berlin stattfand. Selbstverständlich war das nicht. Nach seinem Weggang 2002 hat Kupfer das Haus fast zwei Dekaden lang gemieden. Mit den sinnlichen, manchmal auch bewusst unernsten Opernausdeutungen von Intendant Andreas Homoki fremdelte er, besser verstand er sich offenbar mit Homokis Nachfolger Barrie Kosky.\n\nIm März 2019 kehrte Kupfer zurück, mit einem weithin unbekannten Stück, das er freilich schon inszenieren wollte, seit er es 1956 zum ersten Mal gesehen hatte: Händels „Poros“, ein Kammerspiel für sechs Sängerinnen und Sänger. Es geht um den Indienfeldzug Alexander des Großen, um die Ankunft und den Einbruch des Fremden in Gestalt des Makedonenherrschers, den der titelgebende indische König Poros nicht nur als Feldherr, sondern auch als Konkurrent um die Gunst der Geliebten fürchtet.\n\nNatürlich hat Kupfer das nicht als antikes Federschmuck-Drama inszeniert, sondern in eine andere Zeit verlegt. „Poros“ spielt bei ihm im Uraufführungsjahr der Oper, 1731, und Alexander ist hier ein britischer Sir, der im Auftrag der East Indian Company unterwegs ist und Handelsbeziehungen knüpfen soll.\n\nNie kulinarisches, harmloses Musiktheater\n\nDa war sie wieder: die Kupfersche Regisseurspranke, die die Stücke weder als heiteres, kulinarisches, harmloses Musiktheater durchwinken noch ihnen auf Biegen und Brechen ein Konzept, eine Meta-Ebene überstülpen will. Sondern die ihre Ästhetik aus dem Werk heraus entwickelt, als Resultat tiefer Beschäftigung mit Partitur und Libretto, konkret und, ja: realistisch.\n\nDer Ahnvater solchen Arbeitens war natürlich der Österreicher Walter Felsenstein, Gründer der Komischen Oper und einer der wichtigsten Lehrer für den 1935 in Berlin geborenen Harry Kupfer. Felsenstein benutzte nie den Begriff Oper, für ihn war das, was da auf der Bühne passierte, Theater, Musiktheater, und die Sängerinnen und Sänger selbstverständlich immer auch: Schauspieler.\n\nDie Nachvollziehbarkeit des Geschehens, seine Verankerung in einer stückimmanenten Logik, vor allem auch die Menschlichkeit der Stoffe, die Gesten, die Kommunikation untereinander – sie waren für Felsenstein wie dann auch für Kupfer elementar und wesentlich, an ihnen arbeiteten, schliffen beide unermüdlich. Bei Kupfer stand niemand einfach nur herum, sich selbst und der eigenen Initiative überlassen, alle Beteiligten wussten, was sie gerade taten und warum. Das ging weit über die übliche Personenführung hinaus. Und weil es so fein gearbeitet war, entstand daraus eine Glaubwürdigkeit, die sich immer wieder auch dem Publikum vermittelte.\n\nOchsentour durch die großen DDR-Häuser\n\nIn der DDR hat Kupfer eine regelrechte Nord-Süd-Ochsentour durch die Provinz hingelegt: Studium der Theaterwissenschaften mit 18 Jahren in Leipzig, dann Regieassistent ein paar Kilometer weiter in Halle, Oberspielleiter in Stralsund, später in Karl-Marx-Stadt, Operndirektor in Weimar, dann in Dresden. Sein Ruhm wuchs, auch beim Klassenfeind, 1978 folgte die erste Einladung nach Bayreuth mit dem „Fliegenden Holländer“. Kupfer inszenierte oft im Ausland, der DDR den Rücken zu kehren wäre ihm trotzdem nicht in den Sinn gekommen. Zu sehr hatte er das Gefühl, als Künstler zu Hause gebraucht zu werden. Bayreuth wurde ihm 1981 zum Türöffner für die Rückkehr nach Berlin, in die Hauptstadt, auf den begehrtesten Posten, den ein Regisseur in der DDR bekommen konnte: Chefregisseur der Komischen Oper, Felsensteins Haus.\n\nSo begann die Sattelzeit in Harry Kupfers Biografie, jene 21 Jahre, in denen er Stil und Ästhetik des Hauses an der Behrenstraße prägte, immer wieder mit seinem langjährigen künstlerischen Partner, dem österreichischen Bühnenbildner Hans Schavernoch, der eine ausgeprägte Vorliebe für Silber und Grau besitzt.\n\nKupfers Wirken vollzog sich in bemerkenswerter Parallelität zu dem seines Antipoden Götz Friedrich in West-Berlin an der Deutschen Oper. Auch er war ein Felsenstein-Schüler, im Gegensatz zu Kupfer aber Chefregisseur und inszenierender Intendant in Personalunion. Die Ära der beiden begann und endete fast gleichzeitig, Friedrich starb 2000 im Amt, Kupfer verabschiedete sich 2002 mit einer in ihrem bitteren Realismus nachhaltig im Gedächtnis bleibenden, mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichneten Inszenierung von Brittens „The Turn of The Screw“ von der Komischen Oper. Um im letzten Drittel seines Lebens überall zu arbeiten: in Wien, Salzburg, Barcelona, Mailand.\n\n1988 beginnt die Zusammenarbeit mit Barenboim\n\nUnd natürlich auch in Berlin, an dem Haus, das schon während seiner Zeit an der Komischen Oper zweite künstlerische Heimat für ihn wurde: der Staatsoper. Die Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim begann 1988 in Bayreuth, wo Kupfer den „Ring“ inszenierte, mit nebeldurchzogenen Feldern und schlotternden, in Fetzen gewandeten Gestalten als Kulisse für den Walkürenritt und einer zerborstenen Betonburg als Kindheitskrippe für Siegfried.\n\nRückwärts, beginnend mit „Parsifal“, brachte Kupfer dann auch an der Lindenoper sämtliche Werke Wagners auf die Bühne. Im Sommer 2018 inszenierte Kupfer an der Staatsoper Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und einem damals noch nicht von MeToo-Vorwürfen erschütterten Placido Domingo. Man hatte sich, auch das wurde deutlich, inzwischen etwas sattgesehen an Kupfers Stil.\n\nUnd noch ein zweiter Strang zog sich durch das letzte Lebensdrittel Kupfers: Er inszenierte auch kommerzielles Musiktheater, Musicals. „Elisabeth“ etwa, ein Stück über die zur Sissi verkitschte österreichische Kaiserin, brachte er 1992 im Theater an der Wien zur Uraufführung.\n\nMusicals reizen ihn nur an der obersten Qualitätsgrenze\n\nZur Wiederaufnahme einer überarbeiteten Fassung 2008 im Berliner Theater des Westens schrieb der Tagesspiegel: „Kupfer spricht zügig und bestimmt, wenn man ihn etwas fragt, kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen, und sie enthalten kein überflüssiges Wort.“ Musical würde ihn nur reizen, erklärte er, wenn es die oberste Qualitätsgrenze zumindest streife: „Es gibt so viele Musicals, die brauchen gar keinen Regisseur, das kann ein Choreograf machen, die Leute gehen nur hin, um bestimmte Nummern zu hören. Wenn die Geschichte nicht aufregend und kritisch ist, im Sozialen, Politischen oder Menschlichen, dann hat es für mich keinen Sinn.“\n\nMehr zum Thema Harry Kupfer zum 80. Geburtstag Die Kunst ist seine Heimat\n\nDamit hat er sein künstlerisches und handwerkliches Credo so knapp wie möglich zusammengefasst. Harry Kupfers detailgetreues Arbeiten wird Vorbild bleiben und weiterentwickelt werden, von anderen, jüngeren Regisseuren und Regisseurinnen des Musiktheaters. „Seine außerordentlichen künstlerischen Instinkte, sein virtuoses Regiehandwerk, seine leidenschaftliche Art zu kommunizieren, seine große Liebe zu Detail und Rhythmus und nicht zuletzt sein einzigartiger, wunderbarer Humor machten ihn zu einem der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre“, sagt Barrie Kosky.\n\nAm vergangenen Montag ist Harry Kupfer mit 84 Jahren gestorben. In Berlin, seiner Geburtsstadt."], "neg": ["Hannover hat einen neuen Soccerpark: The Bolz an der Vahrenwalder Straße. Allerdings unterscheidet sich die Anlage mit Neon-Fußball, Musik vom DJ-Pult und Playstation-Ecke von anderen Kleinfeldern. Die HAZ hat die Fußballkäfige ausprobiert und erklärt, für wen sich der Kick auf engstem Raum lohnt.", "Kürzlich war er noch bei „Bachelor in Paradise“ zu sehen, doch im Januar wird er wohl ins RTL-Dschungelcamp ziehen: Marco Cerullo. Doch wer ist der Kölner überhaupt?\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo suchte in Flirt-Shows wie „Bachelorette“ und „Bachelor in Paradise“ die große Liebe.\n\nsuchte in Flirt-Shows wie und die große Liebe. Er hatte bereits mehrere Auftritte in einer TV-Show .\n\n. Marco ist lustig, verpeilt, Bad-Boy und gefühlvoll zu gleich.\n\nBis Mitte Dezember flirtete Marco noch bei „Bachelor in Paradise“. Doch ab Januar wird er wohl im Dschungelcamp 2020 zu sehen sein, zumindest wenn man Bild-Informationen, die in der Regel sehr zuverlässig sind, Glauben schenken mag. Und eins ist sicher: Wenn Marco in den Dschungel zieht, werden die Zuschauer auf jeden Fall etwas zu lachen haben. Egal ob bei „Bachelor in Paradise“ oder auch bei „Bachelorette“ - um einen Macho-Spruch ist der gebürtige Koblenzer nie verlegen. Mit seinen lockeren Witzen und Muskeln könnte er im Camp der Womanizer werden.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo: Bekannt wurde er durch „Bachelorette“\n\nBekannt wurde Marco Cerullo vor allem durch „Die Bachelorette“ 2017 mit Jessica Paszka. Dort musste er nach der fünften Nacht der Rosen gehen, nicht auszuschließen, dass es an seiner Macho-Attitüde lag. So Sprüche wie: „Ich sag immer: Optisch wie ein Model, Charakter von 'ner Dicken“ sind bei Marco, der 2017 Mister Reinland-Pfalz wurde und an der Mister-Germany-Wahl teilnahm, keine Seltenheit.\n\nDie „Bachelorette“ blieb jedoch nicht das einzige Flirt-Format, bei dem er eine Frau finden wollte. 2018 versuchte er es bei der Dating Show „Take me out“ im Mister-Special. Aber auch hier fand er nicht sein Glück. Und sein Glück finden möchte Marco auf jeden Fall, da er sich, wie er RTL im Interview verrät, eine Familie wünscht.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo seit Folge 1 bei „Bachelor in Paradise“ 2019\n\nBekanntermaßen sind ja alle guten Dinge drei. Also kam als drittes Flirt-Format „Bachelor in Paradise“ an die Reihe. Und da ging es sehr vielversprechend aus. Seine Auserwählte: Christina Grass. Oder besser gesagt, der 31-Jährige wurde von der Miss Norddeutschland, die bei „Der Bachelor“ 2019 mit Andrej Mangold dabei war, ausgewählt. Christina lud ihn einfach spontan auf ein Einzeldate ein und von da an waren die beiden unzertrennlich und gaben sich Woche um Woche eine Rose. Bei Christina konnte sich Marco „so öffnen wie bei keinem anderen Menschen zuvor“.\n\nEigentlich kannten die beiden sich schon von früheren Miss-Wahlen, gefunkt hatte es aber nie zwischen ihnen. Marco sagte sogar in der ersten „Bachelor in Paradise“-Folge, dass sie so gar nicht sein Typ sei. Dank des Paradieses fanden die beiden aber zusammen und auch jetzt sind Marco und Christina immer noch ein Paar. Die beiden ließen sich sogar in Thailand ein gemeinsames Tattoo stechen, als Erinnerung an die Zeit im Paradies. Und nicht nur das: Marco schrieb sogar einen Song für seine Christina.\n\nMarco macht schon länger Musik, hat auch bereits früher Songs, auch schon vor seiner Überraschungssingle für Christina, die er mit seinem Kumpel Marra Kesh aufgenommen hat, produziert.\n\nKommen bei Marco Cerullo im Dschungelcamp noch mehr Sex-Eskapaden ans Licht?\n\nEin Unschuldslamm ist Marco, auch wenn er nun mit Christina glücklich zu sein scheint, dennoch nicht. Denn im Paradies kam so einiges ans Licht. In der ersten Folge sorgten Marco und Meike, die man aus der „Bachelor“-Staffel 2018 mit Daniel Völz kennt, für Aufsehen. Die beiden vergnügten sich ein paar Mal miteinander bis Marco angeblich während dem Sex das Handy zückte. Was dann passierte - da sind sich beide nicht so einig. Laut Meike versuchte Marco Bilder von ihr zu machen. Geht es nach Marco, war er nur so auf Instagram unterwegs, da er keinen Bock mehr auf Meike hatte. Wie auch immer, man kann wohl festhalten, dass das Benutzen des Smartphones während des Sex nicht gerade die Beziehung fördert.\n\nVideo: Meike und Marco bei „Bachelor in Paradise“ - der Skandal\n\nWas lief zwischen Dschungelcamp-Kandidat Marco und Eva?\n\nEine Love-Story, die allerdings noch nicht öffentlich gemacht wurde, ist Marcos Liebelei, wenn auch eine sehr kurze, mit Evanthia. Sie war die Zweitplatzierte bei Bachelor Andrej Mangold und gab öffentlich zu, mit Andrej bei den Dreamdates Sex gehabt zu haben.\n\nAngeblich sollen Eva und Marco sich bei der Dating-Party „Finder Live“, die von Ex-Bachelor-Kandidatin und Paradies-Bewohnerin Stefanie Gebhardt ausgerichtet wurde, kennengelernt haben. Das Ganze war jedoch von kurzer Dauer. Mehr ist bisher nicht dazu bekannt. Ob im Dschungel vielleicht nun das ein oder andere davon noch ans Licht kommen wird?\n\nDschungelcamp 2020: Womit verdient Marco Cerullo sein Geld?\n\nHauptberuflich ist Marco Cerullo Model und Serienschauspieler. Vor allem als René Müller aus der Scripted-Realtiy-Soap „Krass Schule – Die jungen Lehrer“, die am Nachmittag auf RTL 2 läuft, war er bekannt. Doch seine Filmfigur widmet sich dem Modeln und tritt mittlerweile nicht mehr auf.\n\nMacht auch nichts, denn statt der Soap gibt es ja nun andere Fernsehauftritte für ihn, denn schon bald folgt das „Dschungelcamp“ 2020 und auch da soll er gemeinsam mit anderen Promis wie Wendler-Ex Claudia Norberg und Box-Weltmeister Sven Ottke dabei sein.\n\nWie stehen Marcos Chancen im Dschungelcamp 2020?\n\nMarco Cerullos Chancen sehen eigentlich gar nicht schlecht aus, denn unterhaltsame, lustige und zum Teil auch verpeilt wirkende Kandidaten kamen sehr weit, beziehungsweise haben sogar gewonnen. Wir erinnern uns da an die ehemaligen Dschungelkönige an einen Menderes Bağcı oder Joey Heindle zurück. Und in ein ähnliches Schema fällt auch definitiv Marco Cerullo. Und nicht nur das: Bei „Bachelor in Paradies“ zeigte Marco mit Tränen auch seine gefühlvolle Seite. Falls er diese Seite im Dschungelcamp zeigen kann - und das halten wir nicht für ausgeschlossen, denn immerhin muss er unter extremen Bedingungen zwei Wochen ohne seine Christina auskommen - könnte das seine Position im Dschungel noch mehr festigen. Mit ähnlich verplanten Sprüchen wie Evelyn Burdecki könnte Marco auch Sonja Zietlow und Daniel Hartwich im Gdächtnis bleiben.\n\nSL", "Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Value Europe (ISIN FR0010884361/ WKN A2DFZ2) ist bestrebt, den folgenden Index zu übertreffen: STOXX Europe 600 Net Return über den empfohlenen Anlagezeitraum, so die Experten von DNCA Investments.In einem Umfeld, in dem die Weltwirtschaft dem IWF zufolge im Jahr 2020 um 3% sinken dürfte, hätten die Märkte im April den Trend seit den Tiefstständen vom 23 März verlängert. Die Maßnahmen wie Ausgangs- und Kontaktsperren hätten zur Folge gehabt, dass die veröffentlichten Zahlen im Luftverkehr, im Einzelhandel, in der Werbung und beim Verbrauch völlig ihren Sinn verloren hätten. Im 1. Quartal sei das annualisierte BIP in den USA um -4,8% und in der Eurozone um -3,8% zurückgegangen (Frankreich, Spanien und Italien seien die am stärksten betroffenen Länder). Die von den Regierungen zur Stützung der Erträge und des Wirtschaftsgefüges ergriffenen haushaltspolitischen Maßnahmen würden sich weltweit auf Tausende von Milliarden belaufen. ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "Die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz und Werner Kogler verkündeten am Mittwochabend die Einigung auf ein gemeinsames Regierungsprogramm offiziell. Am Donnerstag werden dieses und die Ministerliste vorgestellt.\n\nDie Koalitionsverhandlungen sind am heutigen Neujahrstag am Abend zu Ende gegangen. Volkspartei und Grüne haben sich bei ihrer abschließenden Gesprächsrunde auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt. Damit ist nur noch die Zustimmung der Grünen Gremien Freitag und Samstag notwendig, um die erste türkis-grüne Koalition auf Bundesebene sicherzustellen. Die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) verkündeten die Einigung noch am Mittwochabend kurz vor 22 Uhr Uhr offiziell.\n\nKurz betonte, dass es gelungen sei, sich nicht auf Minimalkompromisse herunterzuverhandeln. „Es ist gelungen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen“, sagte der Altkanzler. Beide Parteien könnten ihre zentralen Wahlversprechen einhalten. „Es ist möglich, das Klima und die Grenzen zu schützen“ brachte er es auf den Punkt.\n\nKogler wiederum sagte, dass Österreich zum europäischen Vorreiter im Klimaschutz werden soll. Es sei gelungen, sich weitergehend zu einigen, als man das vorher ahnen hätte können. „Ökologisierung und sozialer Ausgleich geht zusammen“, so der Grünen-Chef. Mit der neuen Regierung werde der Einstieg in den Umstieg im Steuersystem gelingen, zeigte sich Kogler überzeugt. Ökologisierung und Steuerentlastung gingen zusammen. Zudem versprach er eine Transparenz-Offensive: Es werde eher einen gläsernen Staat als einen gläsernen Bürger geben.\n\nWird Lunacek Staatssekretärin?\n\nDas Regierungsprogramm und die Ministerliste werden erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden. Noch sind ein paar Details unklar. So steht noch nicht fest, welche Bereiche an Vizekanzler Kogler wandern und wer Grüner Staatssekretär wird und für welche Agenden dieser zuständig wird. Diese Details könnten erst morgen offiziell geklärt werden.\n\nLogisch wäre an sich ein Posten im Finanzressort, doch der dafür bestens geeignete Verhandler Josef Meichenitsch ist ein Mann und damit würde die Grüne Vorgabe, wonach mindestens 50 Prozent des Teams Frauen sein sollen, nicht eingehalten. Laut SN soll statt ihm die frühere EU-Parlamentarierin Ulrike Lunacek Staatssekretärin im Vizekanzleramt werden.\n\nNoch für Kunst und Kultur im Gespräch war bis zuletzt Eva Blimlinger. Sollte den Grünen im letzten Moment entgegen den bisherigen Informationen noch ein Ministerium zufallen, könnte es doch einen männlichen Finanzstaatssekretär geben. Ebenfalls noch offen war, wer für Frauenpolitik zuständig sein wird.\n\nDer Donnerstags-Fahrplan\n\nAm Donnerstag wird der Bundespräsident zu Mittag von der künftigen Regierungsspitze informiert, am späteren Nachmittag folgen Ministerliste und Regierungsprogramm. Am Freitag tagen dann Gremien von ÖVP und Grünen, tags darauf entscheidet der Grüne Bundeskongress endgültig über den Regierungspakt. Gibt es ein Ja, folgt die Woche darauf die Angelobung und vermutlich auch die Regierungserklärung im Nationalrat.", "In Essen hat eine Frau, die sich eine Putzhilfe aus dem Internet bestellte, eine böse Überraschung erlebt. (Symbolfoto)\n\nEssen: Frau bestellt Putzfrau im Internet – sie wird es bitter bereuen\n\nEssen. Diese Putzfrau war nicht ganz sauber!\n\nIn Essen wollte eine Frau nur eine gereinigte Wohnung – stattdessen erlebte sie eine böse Überraschung.\n\nEssen: Putzfrau hebelt Tresor auf\n\nEs war der erste Arbeitstag der Reinigungskraft „Frau Illic“ in Essen-Kettwig: Am Montagvormittag putzte die Frau in der Wohnung einer 89-Jährigen Essenerin, währenddessen deren Sohn ebenfalls im Haus war.\n\nDie Frau hinterließ dabei laut Mutter und Sohn einen sehr netten und höflichen Eindruck. Aus diesem Grund schöpfte die Seniorin auch keinen Verdacht, als „Frau Illic“ am Nachmittag erneut vor ihrer Haustür stand.\n\n+++ Coronavirus in NRW: Riesen-Ansturm bei Ikea – Mitarbeiter sehen sich gezwungen, ... ++ Laschet will offene Grenzen +++\n\nDiese gab an, ihr Armband verloren zu haben, verschaffte sich so Zugang zu der Wohnung – doch statt zu suchen, hebelte die Unbekannte den Wandtresor der älteren Frau auf. Deren Sohn war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus.\n\nFrau erbeutet dreistelligen Bargeld-Betrag\n\nDie sogenannte „Frau Illic“ klaute das komplette Bargeld in dreistelliger Höhe aus dem Tresor der 89-Jährigen. Jetzt fahndet die Polizei nach der Frau, deren Leistungen als Reinigungskraft in einem Verkaufsportal im Internet ausgeschrieben sind.\n\nDie Tatverdächtige ist geschätzt etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Sie hat schwarze Haare, ein südländisches Erscheinungsbild und eine leicht korpulente Figur.\n\n---------------------------------------------\n\nMehr Themen aus der Region:\n\n--------------------------------------------\n\nDie Polizei sucht Zeugen, die weitere Hinweise zu der Frau geben können, oder im entsprechenden Tatortbereich in Essen-Kettwig an der Freiligrathstraße/Gustavstraße/Hauptstraße und Wilhelmstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.\n\nHinweise an das Kriminalkommissariat 34 der Polizei Essen unter 0201 - 829-0. (kv)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Offiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "pos": ["01.01.2020\n\nZeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt.\n\nDer alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen. (dpa)\n\nThemen folgen"], "neg": ["Zu gegen 50 der insgesamt 1670 aufgezeichneten Erdstösse gingen fünf oder mehr Verspürtmeldungen ein, wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) und die ETH meldeten. Die Mehrheit der Beben steht in einem Zusammenhang mit fünf aktiven Erdbeben-Sequenzen. Die Zahl von 1670 registrierten Erdstösse stellt einen Rekord dar.\n\nEine dieser Sequenzen oder Erdbebenschwärme lag im Wallis im Gebiet zwischen Anzère und dem Sanetschpass. Ebenfalls zu solchen Sequenzen kam es im Grenzgebiet zur Schweiz, nämlich bei Courmayeur auf der italienischen Seite des Mont-Blanc-Massivs, in Novel und Chamonix in Frankreich sowie in Konstanz in Süddeutschland.\n\nDer Erdbebenschwarm im Wallis führte zu 16 spürbaren Beben, zu denen von Einwohnerinnen und Einwohnern zusammengezählt etwa 2000 Verspürtmeldungen beim Erdbebendienst eingingen. In der ersten Novemberhälfte ereigneten sich nördlich von Sitten, zwischen Anzère und dem Sanetschpass, insgesamt über 300 Erdbeben.\n\nDie grössten dieser Beben erreichten eine Magnitude von 3,3. Erste Analysen deuten laut der Mitteilung darauf hin, dass bei dieser Sequenz mehrere Verwerfungen gleichzeitig aktiviert wurden, die sich gegenseitig beeinflussten.\n\nDas stärkste Beben von 2019 hatte eine Magnitude von 4,2 und ereignete sich Ende Mai in der Nähe von Novel. 600 Verspürtmeldungen erhielt der Erdbebendienst zu diesem Stoss. Das zweitstärkste Beben mit einer Magnitude von 3,7 gehörte zum Schwarm von Konstanz. Grösster Schwarm mit 410 Erdstössen war jener von Courmayeur.\n\n(SDA)", "Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.\n\nWenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.\n\nWenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.\n\nWenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!", "Seit dem Start der «Uster-Batzen»-Aktion am Montag, 11. Mai, sind schon über 600 der Rabatt-Säckchen verkauft worden. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Bislang konnten pro Person maximal zwei dieser «9 für 8»-Aktions-Sets für je 200 statt 225 Franken gekauft werden. Ab sofort wird diese Verkaufsbeschränkung aufgehoben, wie die Stadt weiter schreibt. Der «Ausschuss Corona» des Stadtrats habe diesen Entscheid getroffen. Er reagiere damit auf ein «mehrfach geäussertes Kundenbedürfnis», auch teurere Objekte mit den vergünstigten «Uster-Batzen» bezahlen zu können.\n\nAktion läuft bis längstens Ende September\n\nDie «Uster-Batzen»-Aktion dauert an, bis die 4000 mit dem von der Stadt gesprochenen Beitrag von 100'000 Franken vergünstigten Rabatt-Sets verkauft sind. Wie die Stadt mitteilt, ende sie aber auf jeden Fall spätestens am 30. September 2020. Die Aktions-Batzen können weiterhin per E-Mail an usterbatzen@alsobp.ch oder telefonisch unter 077 240 04 24 gegen Vorauszahlung bestellt werden. Direkt kaufen kann man sie auch im Restaurant Al Gusto im Frjz.", "✉ ✉ ✉Wir bekommen im Moment sehr viel Mails mit Videos und Links zu Webseiten mit Information über die Aktuelle Geschehnisse.\n\nBitte vor dem senden schaut auf unsere Webseite ob der Artikel oder das Video nicht schon vorhanden sind. Ihr erspart uns damit viel Zeit.\n\nLeider ist es uns auch nicht Möglich alles zu veröffentlichen da zu viele Artikel schon in ähnlicher Weise erschienen publiziert wurden.\n\nDes weiteren können wir nicht mehr als Maximum 60 News pro Tag bearbeiten.\n\nNatürlich sind wir weiterhin dankbar für eure Mitarbeit.\n\nWir haben einen zweiten Telegram-Kanal in dem ihr die Möglichkeit habt selber Infos zu Posten oder euch mit gleichgesinnten zu Unterhalten.\n\nuncut-news auf Telegram:\n\nGruppe: https://t.me/uncutnewsschweiz\n\n\n\nNur News und Infos: https://t.me/uncut_news\n\n✍ ✉ Postkasten: ☛ Du hast interessante Infos? Bis zur Veröffentlichung kann es 48 Stunden dauern. Danke\n\nMail an: uncut-news(at)gmx.ch", "Zwei Tage nach der 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel hat sich der Karlsruher SC von seinem Trainer Alois Schwartz getrennt. Vorläufig übernimmt Co-Trainer Christian Eichner das Traineramt.\n\nBereits am Mittwochabend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) steht für den Karlsruher SC das Auswärtsspiel im DFB-Pokal beim 1. FC Saarbrücken an - allerdings ohne Chefcoach Schwartz. Nach intensiver Analyse sei die Geschäftsführung zu der Entscheidung gekommen, \"in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können. Dem entsprechenden Vorschlag hat der Beirat einstimmig zugestimmt. Allen Beteiligten ist die Entscheidung sehr schwergefallen\", wird Manager Oliver Kreuzer in einer Mitteilung der Badener zitiert.\n\nIch denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Alois Schwartz\n\nSchwartz hatte das Traineramt im August 2017 übernommen und den KSC vergangene Saison in die 2. Bundesliga geführt. \"Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein\", so Kreuzer. Doch nach der achten Saison-Niederlage und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz trennen sich nun die Wege. \"Ich denke, wir können stolz sein auf das, was wir in den vergangenen zweieinhalb Jahren zusammen erreicht haben. Wir sind von einem Abstiegsplatz in der Dritten Liga noch in die Relegation gekommen und im Jahr danach aufgestiegen. Wir haben den Grundstein dafür gelegt, dass der KSC positiv in die Zukunft blicken kann\", sagte Schwartz selbst, der ohne Groll geht: \"Denn ich bin zwar nicht mehr Trainer, aber ich bleibe Fan.\"\n\nEichner rückt vorübergehend auf\n\nVorerst übernimmt das Traineramt der bisherige Co-Trainer und Ex-Profi Eichner. \"Christian hat unser vollstes Vertrauen und genießt innerhalb der Mannschaft hohe Akzeptanz\", so Kreuzer.\n\nWir sind aufgrund der Ligazugehörigkeit Favorit. Und diese Rolle müssen wir annehmen. Christian Eichner über das anstehende Pokalspiel\n\nEichner ist seit Sommer 2016 im Trainerstab des KSC tätig und betreute unter anderem die U-17-Mannschaft der Badener. \"Ich war als Spieler nie in einem Viertelfinale. Jetzt, in einer anderen Rolle, würde ich mich riesig freuen für die Mannschaft und den ganzen Verein\", sagt der 37-Jährige im aktuellen kicker-Interview über die anstehende Pokalpartie gegen Saarbrücken. \"Wir sind aufgrund der Ligazugehörigkeit Favorit. Und diese Rolle müssen wir annehmen.\"\n\nLesen Sie auch: Drei DFB-Pokal-Achtelfinals im Free-TV"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings wird auch am Dienstag und Mittwoch fortgeführt - und könnte auch noch länger andauern.\n\nDer Streik der Lufthansa-Tochter Germanwings hat begonnen.\n\nEr soll mindestens drei Tage dauern.\n\nDie Gewerkschaft erklärt nun, den Streik notfalls zu verlängern.\n\nUpdate vom 1. Januar, 15.17 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verzichtet auf eine Verlängerung des Streiks bei der Lufthansa-Gesellschaft Germanwings. „Wir werden den Streik wie geplant am Mittwoch beenden“, sagte ein Ufo-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft hatte am Montag begonnen und sollte drei Tage dauern. Allerdings hatte Ufo zwischenzeitlich eine Verlängerung des Ausstands angedroht.\n\nGermanwings-Streik an Neujahr fortgesetzt - Gewerkschaft droht mit weiterer Verlängerung\n\nUpdate vom 1. Januar, 9.50 Uhr: Auch am Neujahrstag müssen Passagiere wegen eines Flugbegleiter-Streiks bei Germanwings Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt sollen am Mittwoch über 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Webseite hevorgeht. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll Mittwoch der letzte Streiktag sein - allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.\n\nGermanwings-Flugbegleiter streiken auch an Silvester - Ein Flughafen besonders betroffen\n\nUpdate vom 31. Dezember 2019: Die Flugbegleiter bei Germanwings haben ihren Streik am Dienstag fortgesetzt. Laut einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Homepage sollen insgesamt rund 60 Flüge ausfallen, ein Schwerpunkt liegt auf dem Flughafen Köln-Bonn . Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo , der am Montag begann, soll noch bis einschließlich Neujahr dauern. Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings erwartet, dass an den drei Streiktagen insgesamt rund 180 Flüge ausfallen.\n\nGermanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert. Er drohte am Montag wenn nötig mit neuerlichen Streikaufrufen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte er.\n\nStreik bei Germanwings: Besonders Flughafen Köln/Bonn betroffen - Flugbegleiter-Stimmung „im Keller“\n\nUpdate von 13.17 Uhr: Bereits etwa 60 Flüge von Germanwings sind an diesem Montag ausgefallen. Besonders der Flughafen Köln/Bonn war betroffen, Stornierungen gab es zudem in Berlin (Tegel), Düsseldorf, München und weiteren Städten. Am größten deutschen Airport Frankfurt am Main wurden keine Flüge abgesagt.\n\nDer Streik soll drei Tage dauern, also einschließlich Neujahr. Insgesamt fallen voraussichtlich 180 Flüge aus. Die Airline betonte aber, dass die meisten Eurowings-Flieger - mehr als 1000 von 1200 geplanten - in dem Zeitraum abheben. Viele Passagiere seien auf andere Verbindungen umgebucht worden.\n\nOffizieller Grund für den aktuellen Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo sind Regelungen zur Teilzeit. Den größten Anteil des Kabinenpersonals machen Frauen aus, die mitunter aus familiären Gründen keine Vollzeit mehr arbeiten wollen. Die Firmenspitze hält den Streit-Anlass für unverhältnismäßig. 2019 seien „nahezu alle“ Teilzeit-Wünsche der 800 Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen erfüllt worden, nur 11 Anträge seien „aus operationellen Gründen“ nicht gewährt worden, so das Unternehmen.\n\nStreik bei Germanwings: 170 Flüge gestrichen\n\nUpdate 10.42 Uhr: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo verteidigt ihren Streik bei Germanwings mit drastischen Worten: Der Vize-Vorsitzende Daniel Flohr sagte am Montag im ZDF-“Morgenmagazin“, die Stimmung unter den Kollegen sei „im Keller“. Die Gewerkschaft kämpfe seit drei Jahren um einen Teilzeit-Tarifvertrag für die Beschäftigten der Lufthansa-Tochter. Seitdem seien die Gespräche mit dem Mutterkonzern aber „keinen Schritt“ vorangekommen.\n\nDer Streik hatte in der Nacht zum Montag begonnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings strich wegen des Ausstands mehr als 170 Flüge, vorwiegend im Inland. Eurowings bezeichnete den Streik als „unbegründet“ und „nicht nachvollziehbar“-\n\nStreik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen - Gewerkschaft mit eindeutiger Drohung\n\nUpdate von 7.48 Uhr: Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am ersten Streiktag ihre Drohung bekräftigt, den dreitägigen Ausstand bei Germanwings auszudehnen. „Wir können das kurzfristig verlängern“, sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Wir wollen das nicht“, ergänzte er zwar, aber wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, „dass es mehr davon braucht“, werde sie zu weiteren Streiks aufrufen.\n\nDie Lufthansa-Tochter Germanwings kritisiert die Streiks, bei denen es offiziell um eine Regelung zur Teilzeit geht, als unangemessen. „Die Kritik ist natürlich immer da, wenn wir streiken. Aber in diesem Fall ist sie inhaltlich nicht berechtigt“, sagte Flohr. Auch ein Einlenken der Germanwings am Samstag führte nicht zu einer Absage des Streiks. Laut Ufo habe es sich dabei nur um ein scheinbares Entgegenkommen gehandelt: „Das ist nicht das, was wir gefordert haben“, sagte Flohr.\n\nNach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Ufo am Freitag die Flugbegleiter von Germanwings für Montag, Dienstag und Mittwoch zum Streik aufgerufen. Rund 180 vor allem innerdeutsche Flüge sollten bundesweit ausfallen. Germanwings fliegt im Flugbetrieb der Eurowings.\n\nStreik der Germanwings-Flugbegleiter hat begonnen\n\nUrsprungsmeldung vom 30. Dezember 2019, 7.12 Uhr: In der Nacht zum Montag hat der dreitägige Streik der Germanwings-Flugbegleiter an mehreren deutschen Flughäfen begonnen. Das bestätigte der Sprecher der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, der Deutschen Presse-Agentur. Infolge des Ausstands, der bis einschließlich Neujahr dauern soll, fallen bundesweit rund 180 Flüge aus, wie aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervorgeht, die das Unternehmen laufend aktualisiert. Germanwings führt ihre Flüge für Eurowings aus.\n\nIm gesamten Eurowings-Flugplan führe der Streik bei Germanwings zu rund 15 Prozent Flugausfällen, sagte eine Unternehmenssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. „Von geplanten 1200 Flügen im Streikzeitraum werden über 1000 durchgeführt.“\n\nBei den Stornierungen handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden gecancelt. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.\n\nDer WDR sorgt mit dem Text eines Kinderchor-Liedes zum Klimaschutz für Entsetzen. Viele User werfen dem öffentlich-rechtlichen Sender vor, die Kinder zu instrumentalisieren.\n\ndpa\n\nRubriklistenbild: © AFP / JOHN MACDOUGALL", "pos": ["Passagiere von Germanwings müssen wegen des Flugbegleiter-Streiks weiter Einschränkungen hinnehmen. Insgesamt sollen am Neujahrstag 70 Flüge ausfallen, wie aus einer aktuellen Übersicht auf der Eurowings-Website hervorgeht. Der Ausstand der Gewerkschaft Ufo hatte am Montag begonnen. Nach bisheriger Planung soll am heutigen Mittwoch der letzte Streiktag sein – allerdings hat Ufo bereits eine Verlängerung des Ausstands angedroht.\n\nBereits am ersten Streiktag waren etwa 60 Flüge ausgefallen. Mehrere große Flughäfen in Deutschland sind von dem Ausstand betroffen – unter anderem die Flughäfen Köln/Bonn und Berlin (Tegel). Ein Eurowings-Sprecher sagte zu Streikbeginn, die Lage an den Flughäfen sei ruhig. \"Es gibt keine Schlangen\", die Kunden seien \"gut informiert, keiner ist überrascht\". Eurowings hoffe, \"dass es so stabil weitergeht\".\n\nGermanwings fliegt mit etwa 30 Maschinen und rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Lufthansa-Tochter Eurowings. Der Flugbetrieb von Germanwings soll mit dem von Eurowings verschmolzen werden. Daran kritisiert Ufo-Vizechef Daniel Flohr, das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs. Flohr drohte zum Auftakt des dreitägigen Streiks damit, den Ausstand zu verlängern, wenn nötig. Auch am zweiten Streiktag hatte ein Ufo-Sprecher eine Verlängerung nicht ausgeschlossen.\n\nOffizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeshäftigte, die laut Ufo unerfüllt sind. Die Gewerkschaft will eigene Tarifregelungen zur Teilzeit und lehnte daher das Angebot der Germanwings, die Teilzeitregelung der Lufthansa zu übernehmen, ab. Eurowings betrachtet den Streik als unangemessen. Laut Airline-Chef Francesco Sciortino konnten 2019 \"nahezu alle Teilzeit-Wünsche realisiert werden\". Elf Teilzeitanträge seien abgelehnt worden. Dafür \"einen dreitägigen Streik vom Zaun zu brechen, ist einmalig in der deutschen Tarifgeschichte\", so Sciortino. Die Airline will in den drei Tagen von geplanten 1.200 Flügen mehr als 1.000 durchführen."], "neg": ["OK\n\nWir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.\n\nDatenschutz", "In Italien steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen nach einem leichten Rückgang wieder stärker an. Gleichzeitig wachsen in dem weltweit am schwersten betroffenen Land die Zweifel an den Daten. Auch in Frankreich zählen die Behörden noch einmal neu. Im Elsass werden demnach Patienten über 80 Jahre schon gar nicht mehr beatmet. Obwohl die Opferzahlen auch in Spanien weiter ansteigen, sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals seit langem wieder \"ermutigende Zeichen\" in Europa. Ein Überblick.\n\nIn Italien ist die Zahl der Neuinfektionen nach einem leichten Rückgang wieder leicht angestiegen. Laut jüngsten Daten sind in dem weltweit am schwersten betroffenen Land inzwischen mindestens 80.539 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 6153 mehr als am Vortag, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg um 662 Menschen auf 8165. In Deutschland werden 47 italienische Patienten versorgt.\n\nMittlerweile wachsen allerdings Zweifel an der Verlässlichkeit der italienischen Zahlen. In Norditalien, dem am schlimmsten betroffenen Landesteil, melden sich immer mehr Politiker und Behördenvertreter zu Wort, die die offiziellen Infektions- und Todeszahlen für viel zu niedrig halten. So wurden in Nembro bei Bergamo offiziell nur 31 Todesfälle gemeldet, wie Bürgermeister Claudio Cancelli und der Behördenmitarbeiter Luca Foresti in der Zeitung \"Corriere della Sera\" schrieben.\n\n\"Etwas an dieser Zahl hat uns nicht überzeugt und deshalb haben wir uns die Statistiken zu den durchschnittlichen Sterbefällen in der Gemeinde aus den Vorjahren in der Zeit von Januar bis März angeschaut\", schrieben die beiden Männer. \"Die Zahl der Sterbefälle müsste unter normalen Umständen bei ungefähr 35 liegen. In diesem Jahr haben wir aber 158 verzeichnet, also 123 mehr als im Durchschnitt.\" Die Zahl 31 könne also nicht stimmen. Nach Angaben der beiden Männer gibt es ähnliche Auffälligkeiten in anderen Orten der Region.\n\nAuch in Spanien ist die Zahl der Menschen, die an dem Coronavirus gestorbenen sind, erneut stark gestiegen. Am Mittwoch habe sie sich auf 4089 im Vergleich zu 3434 am Vortag erhöht, teilten die Behörden mit. Die Zahl der Infizierten stieg von 47.610 auf 56.188. Zahlen für den heutigen Donnerstag liegen noch nicht vor. Spanien ist nach Italien das Land mit den weltweit meisten Todesfällen durch das Coronavirus.\n\nIn Frankreich sind binnen eines Tages 365 weitere Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit liege die Gesamtzahl bei 1696 Toten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. In der Statistik werden bislang aber nur Patienten geführt, die in Krankenhäusern gestorben sind, nicht aber diejenigen in Alten- und Pflegeheimen. Diese Daten sollen in Kürze mit aufgenommen werden, wodurch die Gesamtzahl der Todesfälle dann drastisch steigen dürfte.\n\nDie nationale Gesundheitsbehörde Santé Publique France gab außerdem bekannt, Hausärzte hätten in der vergangenen Woche schätzungsweise mehr als 40.000 neue Infektionen mit dem Coronavirus diagnostiziert. Offiziell liegt die Zahl der bestätigten Infizierten aber nur bei rund 25.000 seit Beginn der Epidemie. Zuletzt war die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 16 Prozent auf 29.155 gestiegen.\n\nDeutsche Katastrophenmediziner, die ihre französischen Kollegen an der Universitätsklinik Straßburg unterstützen sollen, berichten zudem über dramatische Zustände im Elsass. Die Mediziner würden auch dann weiter mit Corona-Patienten arbeiten, wenn sie selbst infiziert sind, schreiben die deutschen Experten in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung. Seit dem Wochenende würden Patienten, die älter sind als 80 Jahre, an der Straßburger Klinik auch nicht mehr beatmet, sondern mit Opiaten und Schlafmitteln beim Sterben begleitet.\n\nIn Großbritannien müssen sich die Menschen darauf einstellen, dass bestimmte Einschränkungen des öffentlichen Lebens bis zu sechs Monate in Kraft bleiben. Die Maßnahmen zeigten bereits Wirkung im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus, sagte die stellvertretende Chefin der britischen Gesundheitsbehörde, Jenny Harries. \"Wir dürfen aber nicht den Fuß vom Pedal nehmen.\" Zuletzt war die Zahl der Todesopfer allerdings nach Angaben der Regierung um 115 auf 578 gestiegen. Bei 11.658 Menschen wurde das Virus nachgewiesen, am Mittwoch waren es noch 9529.\n\nEuropaweit lag die Zahl der Toten laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bei 15.500. Die meisten Todesopfer gibt es mit weitem Abstand in Italien (8165) und Spanien (4089). Die Zahl der Infektionen stieg demnach auf mehr als 268.000. Damit ist Europa der am stärksten betroffene Kontinent. Bei den Angaben handelt es sich nach Einschätzung von Experten aber nur um einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle, weil es in vielen Ländern an Testkapazitäten mangelt.\n\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet dennoch vorsichtig Optimismus. \"Während die Lage sehr ernst bleibt, beginnen wir, ein paar ermutigende Zeichen zu sehen\", erklärte das WHO-Europa-Büro in Kopenhagen. So sei die Wachstumsrate der Infektionen im besonders stark betroffenen Italien leicht zurückgegangen. Allerdings sei es noch zu früh für die Feststellung, dass die Pandemie in Italien ihren Höhepunkt erreicht habe, hob der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, hervor.", "Die Post investiert 40 Millionen Franken in das Lifting von landesweit 300 Filialen. 80 sind bereits umgebaut. Davon fünf im Aargau und drei im AZ-Gebiet Aargau West. Am Montag wurde die Hauptpost Aarau 1 nach dreiwöchiger Bauphase eingeweiht. Schon seit einiger Zeit in Betrieb ist der Pilotbetrieb Lenzburg und Suhr. In einem nächsten Schritt sind die Modernisierung der Filialen Baden 1 und Mellingen geplant.\n\nDie Aarauer Hauptpost ist, das fällt sofort auf, viel grosszügiger und heller geworden. Der «Chrämerladen», die vielen Gestelle mit den postfremden Produkten, ist weg. Dafür hat es jetzt einen bedienten Empfang und mehr Automaten. Nostalgiker erinnern sich zurück, wie es noch vor wenigen Jahrzehnten einen einzigen Automaten gab, an dem Kunden durch Einwurf von Münzen und das Drehen eines Hebels Marken herauslassen konnten.\n\nAutomatischer Einwurf von Zalando-Paketen\n\nDie Aarauer Hauptpost hat neu im 24-Stunden-Bereich das, was beispielsweise die UBS-Kunden schon lange als «Multimat» kennen. Die Kunden bezahlen ihre Rechnungen selbstständig, indem sie den Einzahlungsschein auf den Scanner legen und können dann die Einzahlung bargeldlos tätigen. So entfällt das lästige Eintippen von langen Zahlenreihen. Der «Multimat» der Post funktioniert nicht nur mit Postfinance- , sondern auch beispielsweise mit Maestro-Karten. Schweizweit werden solche Automaten in 100 Filialen installiert.\n\nVon vielen Kunden geschätzt werden dürfte der zweite Automat. Er steht in der Schalterhalle. Ihm können – ohne Anstehen – vorfrankierte Pakete übergeben werden. Das entspricht in Zeiten des Internetshoppings einem grossen Bedürfnis. «Wir haben sehr viele Zalando-Päckli», erklärte Peter Hediger, Leiter des Filialgebietes Aarau.\n\nIn naher Zukunft soll es zudem einen My-Post-24-Automaten geben, wie ihn die Post in der Telli hat. «Kunden werden dort Pakete und eingeschriebene Briefe rund um die Uhr abholen oder aufgeben können», heisst es. An den Öffnungszeiten der Hauptpost ändert sich ohnehin nichts – es gibt weder eine Verlängerung noch eine Verkürzung.\n\nEine lange Post-Karriere geht zu Ende\n\nFür Peter Hediger war die Einweihung der umgestalteten Hauptpost so etwas wie ein letzter Höhepunkt seiner 44-jährigen Berufskarriere bei der Post. «Ich gehe im April mit 62 vorzeitig in Pension», erklärte Hediger. Ein Nachfolger ist noch nicht bestimmt. Hediger war ab 1998 Chef in Oberentfelden. Im Dezember 2006 wechselte er nach Zofingen, ehe er vor 13 Jahren nach Aarau kam. Er schwärmt: «Ich bin extrem stolz, dass jetzt wir eine so schöne und helle Post bekommen haben.»\n\nPost hat noch 150 Personen in der Aarauer Hauptpost\n\nDie Post ist in Aarau seit 1915 im historischen Gebäude an der Bahnhofstrasse zu Hause. «Dank der Lage gleich gegenüber dem Bahnhof ist die Filiale für die täglichen Pendlerströme ideal gelegen», schreibt die Post. Die bauliche grösste Veränderung brachte sich der nordseitige Anbau nach dem Umzug des kantonalen Polizeikommandos in den frühen Achtzigerjahren.\n\nIm Gebäude der Hauptpost gehen heute noch 150 Postangestellte ein und aus. Etwa 20 sind in der Schalterhalle beschäftigt – die zusätzlichen Automaten hatten keine Personalabbau zur Folge. 90 Angestellte sind Briefträger von Aarau und den umliegenden Dörfer. Weitere 40 Post-Angestellte arbeiten zudem im «Service Center Personal». Im Gebäude der Hauptpost hat es ausserdem noch Fremdmieter: Der grösste ist die Stadt mit der Stadtpolizei, dem Sozialdienst und dem Steueramt.", "Mindestens neun Menschen in der Schweiz sind am Corona-Virus erkrankt. Nachdem am Dienstag ein erster Fall im Tessin bestätigt wurde, kamen am Donnerstag gleich acht weitere dazu. Im Kanton Graubünden sind zwei Kinder einer italienischen Familie betroffen. Im Kanton Aargau ist ein 26-Jähriger am Virus erkrankt, der sich letzte Woche im italienischen Verona aufgehalten hatte. In Zürich ist eine 30-jährige Frau betroffen, die bis vor einer Woche noch in Mailand weilte. In Genf ist ein 28-jähriger Schweizer betroffen und im Kanton Waadt ein 49-jähriger französischer Grenzgänger.\n\nAm späten Donnerstagabend wurden zudem zwei Fälle aus Basel bekannt. Es handelt sich um einen jungen Mann und eine junge Kita-Mitarbeiterin. Nach einer Reise aus Mailand ist sie an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Erkrankung wurde erst danach festgestellt. Nun befindet sich die Frau ebenso in Quarantäne wie die Kinder der Tagesstätte. Die Gesundheitsbehörden haben die Kita, in der hundert Kinder betreut werden, für zwei Wochen geschlossen.\n\nVon acht der neuen Fälle ist bekannt, dass sie sich in Italien angesteckt haben. «Bisher wurde keine Übertragung in der Schweiz festgestellt», sagte der Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Pascal Strupler, am Donnerstag vor den Medien. Die Situation könne sich allerdings sehr rasch ändern. «Darauf sind wir vorbereitet», versicherte er.\n\nHändewaschen gegen den Virus\n\nDie Behörden gehen davon aus, dass mehr Fälle hinzukommen werden. «Weltweit sieht die Situation nicht gut aus», sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG. Auch in den Nachbarländern der Schweiz stiegen die Fallzahlen massiv. Momentan versuchen die Behörden in der Schweiz, möglichst alle Fälle zu entdecken und sie sowie ihr Umfeld in Quarantäne zu nehmen. Lange könne dieses System aber nicht aufrechterhalten werden, sagte Koch. «Wir werden uns sehr rasch auf die schweren Fälle konzentrieren.» Er betonte, die meisten Fälle verliefen harmlos.\n\nTrotzdem: Die Fieberkurve zeigt nach oben. «In den letzten Tagen und Stunden ist die Beunruhigung in der Schweiz stark angestiegen», sagte Koch. Das BAG reagiert nun mit einer Informationskampagne. Unter dem Slogan «So schützen wir uns» macht es mit gelben Flyern, Plakaten, Anzeigen und Werbespots auf drei wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln aufmerksam: die Hände gründlich waschen, in ein Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen sowie bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.\n\nAnsturm auf Hotline und Arztpraxen\n\nBAG-Direktor Strupler räumte ein, bei den drei Hygieneregeln handle sich um sehr einfache aber bewährte Massnahmen. Sollten weitere Massnahmen notwendig werden, will der Bund die Kampagne rasch anpassen. Bereits aufgestockt hat das BAG die Ressourcen für die Hotline (0584630000) – diese soll nun rund um die Uhr erreichbar sein. Die Hotline ist gefragt: Innert eines Tages wurden dort laut BAG knapp 1700 Anrufe registriert.\n\nDie Behörden betonen, es gebe keinen Grund für Panik; man sei vorbereitet. Daniel Koch vom BAG räumte zwar ein, es gebe weltweit ein Problem mit der Verfügbarkeit von Hygienemasken. Er wies aber auch darauf hin, als Gesunder sei es unnötig, solche zu tragen. Masken seien für das Gesundheitspersonal sowie für Kranke vorgesehen.\n\nKopfzerbrechen bereiten den Behörden offensichtlich Grossveranstaltungen. Graubünden sagte den Engadiner Skimarathon sowie weitere Anlässe ab. Auch die Tessiner Behörden haben den Karneval untersagt, zwei Eishockeyspiele finden vor leeren Rängen statt. Momentan entscheiden die Kantone über die Durchführung von Grossveranstaltungen. Das könnte sich jedoch ändern. Strupler sagte am Donnerstag, der Bundesrat werde «zum geeigneten Zeitpunkt» den Übergang von der normalen zur besonderen Lage beschliessen. Damit erhielte der Bund zusätzliche Kompetenzen.", "Mit Glück gewinnen Sie 20.000 Euro für Ihre Traum­küche in Ihrem neuen zu Hause.\n\nDas ist doch ein Grund mehr, mit den erfahrenen Finanzierungsexpert(inn)en der Hypo Vorarlberg zu reden. Über Ihre persönliche Lebenssituation und Zukunftsplanung oder individuelle Finanzierungsvarianten für den geplanten Hausbau bzw. Umbau/Sanierung. Zudem wickelt die Hypo Vorarlberg treuhänderisch für das Land Vorarlberg alle Landeswohnbau-Förderungsdarlehen ab und ist damit der Kompetenzträger, wenn es um die Abklärung von Förderungsmöglichkeiten geht. Neben klassischen Finanzierungen beraten wir auch über Sonderfinanzierungsformen wie beispielsweise den Hypo-Lebenszeit-Kredit für junge Menschen in der Startphase. Leistbares Wohnen ist nicht zuletzt auch eine Frage der ­Finanzierung. Die maßgeschneiderten und flexiblen ­Finanzierungen der Hypo Vorarlberg sind individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Die Berater der Hypo Vorarlberg sind aber nicht nur Experten bei der Finanzierung von Immobilien – Neubau, Umbau, Zubau, Sanierung –, sie kennen den Markt und können Sie auch bei der Suche und der Bewertung eines passenden Objekts unterstützen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Zudem können sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen oft nur in andere, häufig kostenpflichtige Netze – etwa von der Telekom – einloggen. Dies soll sich im neuen Jahr ändern. Bei der Qualität in den Zügen komme es aber auch auf die Antennenmast-Infrastruktur entlang der Strecken an, die wiederum Sache der Mobilfunkbetreiber sei, hieß es bei der Bahn.", "pos": ["In der Wahrnehmung vieler Kunden ist das WLAN im ICE vor allem von Ausfällen geprägt. Das soll sich im neuen Jahr ändern, wie der Konzern ankündigt.\n\nDie Deutsche Bahn will im Laufe des Jahres 2020 ihr WLAN-Angebot für Reisende im Fernverkehr deutlich verbessern. \"Wir wollen unseren Kunden nahtloses Surfen ermöglichen - in den Zügen und an den Bahnhöfen\", teilte Digital-Vorstand Sabina Jeschke der Deutschen Presse-Agentur mit.\n\nDerzeit werde ein zusammenhängendes Netzwerk aufgebaut. Dadurch soll nach dpa-Informationen ein einheitliches WLAN-Netz im Zug und an den Bahnhöfen entstehen, was unterbrechungsfreies Surfen und Telefonieren möglich machen soll. Bislang bietet die Deutsche Bahn kostenloses Internet flächendeckend nur in ihren Fernverkehrszügen an. Aufgrund der schwierigen ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ..."], "neg": ["HANNOVER/MÜNSTER (dpa-AFX) - Verbraucher in Deutschland müssen trotz der durchwachsenen Getreideernte 2019 wohl nicht mit höheren Preisen für Brot und Backwaren im neuen Jahr rechnen. Der Chef des zweitgrößten europäischen Agrarhändlers Agravis, Dirk Köckler, schätzt, dass die Auswirkungen der neuerlichen Trockenheit in vielen Anbauregionen nicht allzu groß werden dürften. \"Wir haben jetzt ein robustes Preisniveau\", sagte Köckler der Deutschen Presse-Agentur. \"Größere Ausschläge nach unten oder oben\" seien nicht zu erwarten. \"Da gibt es wohl auch keine stärkeren Einflüsse auf die Lebensmittelpreise, was Getreide angeht.\" 2020 werde für die Landwirte aber herausfordernd.\n\nDie Kosten für Agrarrohstoffe wie Weizen oder Gerste fließen nur zu einem vergleichsweise geringen Anteil in die Endpreise beispielsweise für Brot ein. Die Getreidepreise selbst sind jedoch auch stark von internationalen Faktoren abhängig - \"etwa dem Handelskrieg zwischen China und den USA\", wie der Agravis-Chef betonte. Dabei sei \"vieles nicht vorhersehbar\". In Deutschland sei die Versorgung derzeit gut.\n\nZahlreiche Bauern hätten 2019 jedoch in Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie in Teilen Thüringens erneut unter der Trockenheit und Hitze gelitten. Der Überdüngung der Böden in manchen Regionen versuche man, künftig mit neuer Technik zu begegnen./jap/DP/zb", "Im Herbst hat auf dem Schlachthofgelände die Sanierung des \"Weißen Turms\" begonnen. Der denkmalgeschützte, 40 Meter hohe Turm soll im Erdgeschoss mit einer Gastronomie wiederbelebt werden, in den oberen Stockwerken entstehen Wohnungen und Büros. Außerdem könnte sich im Inneren der ehemaligen Durchfahrtshalle baulich bald etwas tun.\n\nWeil sich die Halle - in der seit 2017 ein Feinkostgeschäft beheimatet ist - nur sehr schwer beheizen lässt, ist der Eigentümer mit der Anfrage, eine Zwischendecke in der Halle einzuziehen, an die Stadt herangetreten. Dadurch würden sich die Heizkosten reduzieren, die zweite Ebene könnte dann beispielsweise für Büros genutzt werden. Die untere Denkmalschutzbehörde sieht eine Zwischendecke allerdings kritisch.", "Sie erinnerte daran, dass der Musikverein vor gut einem Dutzend Jahren an einem ähnlichen Punkt angekommen war. Auch damals war man auf zwölf bis 15 Musiker geschrumpft, startete mit neuem Vorstand um Walter Läuger und später mit neuer Dirigentin aber durch. Vor allem die mit den sogenannten „Furiosos“ wieder- belebte Jugendausbildung trug Früchte.\n\nMusikverein als Kulturträger gefährdet\n\nNun seien die eigenen Jugendlichen aber, wie etwa das Vorstandsduo, im Aktivorchester etabliert. Derweil klaffe beim Nachwuchs eine Lücke. „Wir haben zwar sieben Zöglinge, die von Jennifer Braun, Elke Schlozer und Klaudia Kramer ausgebildet werden. Aber bis diese im Aktivorchester platziert werden können, geht es noch einige Zeit. Die müssen wir mit Zuwachs von außen überbrücken“, teilte Ex-Vorstand und Aktivmusiker Walter Läuger mit.Und wenn es bald mit dem Musikverein nicht wieder bergauf gehe, dieser personell nicht aufrüsten könne, dann sei ein wichtiger Kulturträger gefährdet, stellte die als Gast anwesende neue Ortsvorsteherin Almut Steyer besorgt fest.\n\nKonzerte und Musikvereinsfeiern wie etwa das Brunnen- und Herbstfest, das Maibaumstellen oder das Glühweinfest – all das trage der Musikverein fürs Dorfleben in Schlächtenhaus-Hofen bei.\n\nFür die Tätigkeit als Dirigenten konnte man eine Interimslösung finden. Die bei der kürzlich stattfindenden Jahreshauptversammlung ins zweite Glied getretene Vorsitzende Jennifer Braun hat nach einer entsprechenden Schulung die Leitung der Proben übernommen. Man hoffe nun darauf, dass zu den Proben montags ab 20 Uhr in der Steinenberghalle bald die benötigte „Verstärkung“ erscheine. Natürlich sei auch ab 18.30 Uhr zur Zöglingsprobe Zuwachs gern gesehen. Weitere Infos sind unter www.musikverein-schlaechtenhaus-hofen.de ersichtlich.", "Corona-Antikörper gefunden: Forscher aus Braunschweig melden Durchbruch\n\nTeilen\n\nIm Kampf gegen Corona gab es kurzfristig bislang wenig Hoffnung auf einen Impfstoff. Doch Braunschweiger Wissenschaftlern gelang jetzt ein Durchbruch.\n\nBraunschweiger Wissenschaftler entdecken Antikörper gegen das Coronavirus\n\nDas Ziel: Die Entwicklung eines Arzneimittels, statt eines Impfstoffes\n\nWissenschaftler wollen im Herbst die ersten Corona-Patienten behandeln können\n\nDa das Coronavirus noch weitestgehend unerforscht ist, sind Forscher sich weltweit bisher uneinig, welche Antikörper im Blut und wie viele davon vor einer Erkrankung schützen können. Doch jetzt gelang Wissenschaftlern vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) aus Braunschweig ein Durchbruch.\n\nSie fanden während eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, denn der Antikörper wirkt antiviral“, beschreibt Pressesprecherin Susanne Thiele den Fund.\n\nWährend eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, fanden die Wissenschaftler den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. © picture alliance/dpa\n\nEinige Menschen hätten eine Infektion möglicherweise bereits hinter sich, ohne davon etwas gemerkt zu haben. In diesem Fall hat das körpereigene Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpft und Antikörper gegen das Coronavirus sind im Blut nachweisbar. Um dies zu überprüfen, gibt es sogenannte Antikörper-Tests.\n\nAntikörper verhindert Anheftung des Coronavirus an die Zellen\n\nWie genau der jetzt gefundene Antikörper dem Virus an den Kragen geht, beschreibt Susanne Thiele wie folgt: „Das Coronavirus kann man sich wie eine Distel mit ihren vielen kleinen Haken vorstellen. Mit diesen klettet er sich an die Zellen. Der Antikörper schmiegt sich jetzt aber wie Watte um die Zellen und verhindert auf diese Weise das Anheften.“\n\nDas Coronavirus weist distelähnliche Haken auf, mit denen es sich an die Zellen heftet. © PIRO4D auf Pixabay\n\nWie viel Zeit noch vergeht, bis ein konkreter Impfstoff entwickelt ist, kann Susanne Thiele nicht sagen. Das ist aber auch nicht das Ziel der Wissenschaftler. Stattdessen setzen sie auf die Entwicklung eines Arzneimittels um schwer kranken Corona-Patienten behandeln zu können, heißt es in einem Bericht von ntv.\n\nErste Behandlung von Corona-Patienten mit dem Arzneimittel für Herbst geplant\n\nDie Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle allerdings noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagt Thomas Schirrmann vom an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab im Gespräch mit ntv.\n\nDer Antikörper-Favorit müsse noch geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. © picture alliance/dpa\n\nDer Favorit müsse daraufhin geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. „Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden“, verkündet Thomas Schirrmann.\n\n„Der Fund der Braunschweiger Wissenschaftler ist ein Durchbruch, aber bestimmt nicht der einzige Erfolg in der kommenden Zeit“, meint Pressesprecherin Susanne Thiele. Denn aktuell würden viele Wissenschaftler zu diesem Thema forschen.", "Kuba kündigt erste Lockerungen in der Corona-Krise an. Vor allem der inländische Tourismus soll anlaufen.\n\nHavanna (dpa) l Kuba will seine Anti-Corona-Maßnahmen in Kürze lockern. Das kündigte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag (Ortszeit) an, ohne konkrete Termine zu nennen. Unter anderem soll demnach der für die Wirtschaft wichtige Tourismus wieder angekurbelt werden – aber zunächst nur für inländische Urlauber. Díaz-Canel kündigte allerdings bereits an, dass ausländische Touristen nur in All-Inclusive-Resorts unterkommen könnten, wenn der sozialistische Karibikstaat seine Grenzen wieder öffnet. Den ausländischen Besuchern werde außerdem bei Ankunft die Temperatur gemessen, und sie würden auf das Coronavirus getestet.\n\nZu den weiteren angekündigten Maßnahmen gehört, dass der Zugang zu Stränden und öffentlichen Schwimmbädern in beschränktem Umfang und unter strenger Kontrolle wieder zugelassen wird. Auch der öffentliche Verkehr soll mit reduzierter Passagierzahl wieder in Gang kommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen zunächst nicht zur Arbeit zurückkehren könne, bekomme das volle Gehalt gezahlt, sagte der Präsident.\n\nDie kubanische Regierung entschied sich nach offiziellen Angaben zu diesen Schritten, weil die Zahlen der neuen Corona-Fälle in dem Inselstaat zuletzt sanken. Es wurden demnach bisher 2219 Infektionen mit dem Coronavirus und 84 Todesfälle nach Covid-19-Erkrankungen registriert. 1893 Patienten gelten als genesen, 240 werden noch in Krankenhäusern behandelt. Zu den Mitteln, mit denen Kuba die Ausbreitung des Virus bekämpft, gehört, dass Studenten von Tür zu Tür gehen und die Menschen zu ihrem Gesundheitszustand befragen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Berlin. Ab 10. Januar können sich Fans auf RTL wieder feinstes Trash-TV ansehen: Das Dschungelcamp startet. Welche Promis 2020 dabei sind.\n\n=vm?=mj?Cfj SUM jtu ‟Jdi cjo fjo Tubs- ipmu njdi ijfs sbvt” jo ejf 25/ Tubggfm hftubsufu=0mj?=mj?[vn Tubsu {phfo {x÷mg Lboejebufo jo ebt Dbnqt wpo JCFT 3131 fjo=0mj?=mj?Ebsvoufs tjoe wjfmf Usbti.UW.Qspnjofouf — xfo lfoofo Tjf@=0mj?=0vm?\n\nEjf wpsbc lvstjfsfoefo Hfsýdiuf ýcfs ejf Lboejebufo jo efs SUM.Tipx ibcfo tjdi ebcfj hs÷àufoufjmt cftuåujhu/ Bn =tuspoh?21/ Kbovbs =0tuspoh?hjoh ft cfj ‟Jdi cjo fjo Tubs- ipmu njdi ijfs sbvt” jo efo bvtusbmjtdifo Cvtdi — Cfhfhovohfo nju Lblfsmblfo- Tdimbohfo voe efn cfmjfcufo Npefsbupsfo.Evp Tpokb [jfumpx voe Ebojfm Ibsuxjdi tjoe bvdi cfjn Etdivohfmdbnq 3131 xpim qsphsbnnjfsu/\n\nGute Woche-Newsletter Alles Gute aus Thüringen in einem Newsletter - jede Woche gute Nachrichten E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.\n\nFjohf{phfo tjoe wps bmmfn xjfefs sfjdimjdi fifnbmjhf UW.Tipx.Lboejebufo- bcfs bvdi Tdibvtqjfmfs- fjof Fy wpn Xfoemfs voe bvdi fstunbmt fjo fifnbmjhfs Qpmjujlfs/ =b isfgµ#iuuqt;00xxx/uivfsjohfs.bmmhfnfjof/ef0lvmuvs0uw0qspnj.nbobhfs.lfjofs.jn.etdivohfmdbnq.nvtt.fjofn.mfjeuvo.je3391:9386/iunm# ujumfµ#Qspnj.Nbobhfs; ‟Lfjofs jn Etdivohfmdbnq nvtt fjofn mfjeuvo”# ebub.usbdljohµ#bsujdmfcpez . efgbvmu } 2#?Xbsvn Qspnj.Nbobhfs Sbnôo Xbhofs ejftft Ufjmofinfsgfme gýs hvu hfnjtdiu iåmu- mftfo Tjf ijfs=0b?/ Xjs hfcfo bvàfsefn ijfs fjofo Ýcfscmjdl;\n\n=vm?=mj?=tuspoh?Bobtubtjzb Bwjmpwb;=0tuspoh? 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Fs {åimu {v efo xfojhfo Qspgj.Tqpsumfso- ejf bvgi÷sufo- bmt ft bn tdi÷otufo xbs/ Wpo 2::9 cjt 3114 xbs efs ifvuf 63.Kåisjhf Xfmunfjtufs jn Tvqfsnjuufmhfxjdiu voe usbu 3115 vohftdimbhfo {vsýdl/ Bvdi Gfsotfifsgbisvoh ibu fs tdipo; Fs obin 3117 cfj ‟Ebodjoh po Jdf” ufjm/=0mj?=mj?=tuspoh?Upoj Usjqt;=0tuspoh? 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Das teilte der Sender an Silvester mit. \"Die Mehrheit meiner Kollegen in der CDU sagen, der Krause ist eben ein Verrückter. Nun macht er auch noch das\", zitierte RTL den wohl prominentesten Kandidaten.\n\nKrause hatte 1990 als Chef-Unterhändler der DDR den deutsch-deutschen Einheitsvertrag unterschrieben und war später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990-1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte. Später war er als Unternehmer tätig. Im Jahr 2018 verließ er ein von ihm bewohntes Haus an der Mecklenburgischen Seenplatte kurz vor der Zwangsräumung.\n\nGute Woche-Newsletter Alles Gute aus Niedersachsen in einem Newsletter - jede Woche gute Nachrichten E-Mail* Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu. Jetzt anmelden Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.\n\nLos geht es mit der neuen Staffel von \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!\" (IBES) am 10. Januar um 21.15 Uhr (danach immer um 22.15 Uhr). Sonja Zietlow (51) und Daniel Hartwich (41) präsentieren dann die 16 Folgen der 14. Staffel live aus Australien.\n\nBekannt sind jetzt auch die übrigen elf Kandidaten der Dschungelcamp-Show: Darunter sind Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner (41, \"ein Versprechen an meinen Mann\"), und die Schauspielerin Sonja Kirchberger (55, \"Die Venusfalle\"): \"Die Menschen reden immer von den Dschungelprüfungen. Die eigentliche Herausforderung sind die Anderen, die man nicht kennt\", zitierte der Sender die Schauspielerin. \"Auf was man sich da einlässt, auf so engem Raum, finde ich die absolut schwierigste Dschungelprüfung überhaupt.\"\n\nAuch Ex-Profiboxer Sven Ottke (52) und der \"GZSZ\"-Schauspieler Raúl Richter (32) gehen in den Dschungel. Aus der RTL-Castingshow \"Deutschland sucht den Superstar\" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien (29) und Toni Trips (22). Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg (49) - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, \"Temptation Island\"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova (31) und Elena Miras (29) - bekannt aus \"Das Sommerhaus der Stars\" und \"Love Island\". Auch der \"Bachelor in Paradise\" Marco Cerullo (31) und Markus Reinecke (50, \"Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal\") sind bei der 14. Staffel dabei.\n\nEine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. Beim \"IBES\"-Finale am 25. Januar entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird. 2019 hatte sich Evelyn Burdecki die Dschungelkrone erkämpft."], "neg": ["Von Martin Trauth/AFP\n\nBrüssel – Es sei „ein emotionaler Tag\", sagt der Franzose Michel Barnier, der in den vergangenen Jahren für die EU das Austrittsabkommen mit Großbritannien ausgehandelt hat. Ob Brexit-Unterstützer oder Gegner – das galt wohl für alle am Freitag in Brüssel.\n\nDie EU-Hauptstadt erlebte den letzten Tag der 47 Jahre britischer Mitgliedschaft, und die einen feierten frenetisch, die anderen beschworen trotzig die Zukunft der EU.\n\nIn der Früh haben zunächst die Austrittsverfechter ihren Auftritt. Angeführt von einem Dudelsackbläser und dem Union Jack, der britischen Flagge, ziehen eine Handvoll EU-Abgeordneter der Brexit-Partei und ihre Mitstreiter in einem Triumphzug aus dem Europaparlament. Motto: „Brexodus\".\n\n📽 Video | Schaltung nach London und Brüssel\n\nTT-ePaper gratis testen Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch mehr erfahren Ich bin bereits Abonnent Schritt 1 / 3 In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo. E-Mail-Adresse eingeben Weiter\n\nVideo von APA Videoplattform Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform ausgetauscht. Nähere Infos dazu finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von APA Videoplattform. Inhalte von Drittanbietern generell laden Zustimmen und Abspielen\n\nMit dem Austritt um Mitternacht erhalte Großbritannien endlich seine Unabhängigkeit zurück und könne seine Grenzen kontrollieren, jubelt die scheidende britische Abgeordnete Ann Widdecombe. Wie ihre Kollegen hatte sich die 72-Jährige im Mai 2019 nur ins Europaparlament wählen lassen, um die EU so schnell wie möglich zu verlassen.\n\n„Unsere Pflicht ist erfüllt!\", ruft Widdecombe auf den Stufen der Volksvertretung und erntet begeisterte „Yeah\"-Rufe. Und als sie dann ein Taxi zum Zug nach London besteigt, macht sie klar: „Goodbye! Wir kommen nicht zurück.\"\n\nEU-Spitze hält dagegen\n\nWenige Meter entfernt versuchen zwei Stunden später die Spitzen der EU-Institutionen einen Kontrapunkt zu setzen. Gemeinsam treten Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Parlamentspräsident David Sassoli und der Ratsvorsitzende Charles Michel zur „Zukunft der EU\" vor die Presse.\n\n„Kein einzelnes europäisches Land wird in der Lage sein, die vor uns liegenden Herausforderungen alleine zu meistern\", warnt der Italiener Sassoli. Fragen wie Sicherheit, Klimawandel oder Migration könnten nur gemeinsam angegangen werden. Eine „splendid isolation\", welche die britische Außenpolitik Ende des 19. Jahrhunderts charakterisierte, bringe keine Stärke, stimmt von der Leyen ein.\n\nEU-Ratspräsident Charles Michel (l.), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und EU-Parlamentspräsident David Sassoli. © JOHN THYS\n\nDoch was nun, nachdem eines der größten und einflussreichsten Mitglieder die Union wieder verlässt? Diese Frage hatten von der Leyen, Sassoli und Michel diskutiert, als sie sich am Donnerstag in das Haus des europäischen Gründervaters Jean Monnet in Frankreich zurückzogen.\n\nVon der Leyen brachte von dort ein Monnet-Zitat mit. „Ich bin nicht pessimistisch, ich bin nicht optimistisch, ich bin entschlossen\", sagt sie. Ob Digitalisierung oder ihr Green Deal gegen den Klimawandel: Mit Michel und Sassoli wolle sie nun „die Kräfte bündeln\", um Europa voranzubringen.\n\nEuropa muss seinen Mehrwert zeigen\n\nUnd die Lehren aus dem Brexit? Der belgische Ratspräsident Michel sagt, es sei „in der Zukunft wesentlich\", die Erwartungen der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen. Europa müsse dabei „täglich seinen Mehrwert zeigen\".\n\nInwieweit das gelingt, steht in den Sternen. Die Mitgliedstaaten sind in der Klima- und Migrationspolitik heillos zerstritten. Und ein Sondergipfel zu den EU-Finanzen im kommenden Jahrzehnt am 20. Februar droht in einem Geschacher um Milliarden zu versinken.\n\nUnd auch wenn am Samstag alle britischen Flaggen an den EU-Gebäuden eingeholt sind, wird der Austritt der Briten die Agenda der Union bis Jahresende weiter dominieren. Denn dann müssen die beiden Seiten ein Handelsabkommen aushandeln. Hier dürfte die Einheit der verbleibenden 27 EU-Mitglieder aufgrund unterschiedlicher Wirtschaftsinteressen auf eine harte Probe gestellt werden.", "Werbung\n\nWir übertragen am Donnerstag ab 8.55 Uhr die Pressekonferenz \"Coronavirus - Aktueller Stand und Maßnahmen\" mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Innenminister Karl Nehammer, Günther Ofner (Vorstand der Flughafen Wien AG), Irmgard Lechner (Landessanitätsdirektorin für Niederösterreich) live:\n\nAm 31. Dezember wurden die ersten Fälle des Corona-Virus in China bekannt. Da das Virus noch so neu ist, haben sich seit dem aber viele Informationen verbreitet, von denen zwar manche stimmen, andere aber auch nicht. Daher brauche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) so schnell wie möglich evidenzbasierte Informationen, erläutert Barbara Nußbaumer-Streit, die Leiterin des Cochrane-Österreich-Zentrums am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Donau Uni Krems.\n\nDie Donau-Universität Foto: Foto: Suzy Stöckl\n\nDazu bat die WHO neben anderen auch Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation, ein Rapid Response Team zu bilden. Also ein Notfallteam, bestehend aus zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden.\n\nZiel ist es, Studien und Berichte zu Fragen über das Corona-Virus zu sichten und diese innerhalb von 24 Stunden zu analysieren und zusammenzufassen.\n\nStudien-Experten aus Krems\n\nGartlehner: „Bei neuartigen Erkrankungen und unsicherer Wissenslage blühen Verschwörungstheorien und Falschinformationen. Information für Entscheidungsträger und die Bevölkerung aufzubereiten und zu prüfen ist das Spezialgebiet des Departments und unsere jahrelange Erfahrung macht uns zu Experten auf diesem Gebiet.“\n\nCochrane Österreich hat große Erfahrung mit der Analyse von wissenschaftlichen Studien. Im Rahmen der Informationszentren beispielsweise können Ärzte und Pflegende der NÖ Landeskliniken Fragen stellen. Zum Beispiel, ob eine neue Operationsmethode bei einer bestimmten Patientengruppe hilft. Das Team analysiert dann weltweit Studien dazu und gibt eine kompakte Antwort, basierend auf dem aktuellen Wissensstand weltweit.\n\nEin anderes Projekt ist Medizin transparent. Hier können Leser, wenn etwa in einer Zeitung gestanden ist, dass es ein neues Wundermittel gegen Krebs gibt, nachfragen, und das Team sieht sich hierzu an, ob es dafür wissenschaftliche Beweise gibt.\n\nErste Anfrage vermutlich zum Thema Quarantäne\n\nSeit 2017, erzählt Nußbaumer-Streit, arbeite man als Collaborating Center mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Bisher aber nur bei langfristigen Fragestellung. Zum Beispiel bei der Entwicklung von Leitlinien oder der Organisation von Workshops. Das ändert sich nun. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer akuten Situation zusammenarbeiten“, so Nußbaumer-Streit.\n\nSie rechnet damit, dass die erste Anfrage am Wochenende kommen wird. Und: „Bei der ersten Anfrage wird es um Quarantäne gehen“, glaubt sie. Weil die WHO dazu Leitlinien und Empfehlungen entwickeln möchte. Wo kann Quarantäne am besten eingesetzt werden? Wie muss diese aussehen? Welche Fragestellung es genau sein wird, weiß man noch nicht.\n\naustria.cochrane.org", "NEW YORK (dpa-AFX) - Mit deutlichen Verlusten sind die Aktienkurse in New York in den letzten Handelstag der Woche gegangen. Der Leitindex Dow (Dow Jones 30 Industrial) büßte am Freitag im frühen Handel 1,86 Prozent auf 23893,46 Punkte ein. Die Quartalszahlen einiger großer Konzerne wie Amazon, Chevron und ExxonMobil kamen bei den Investoren nicht gut an. Zudem befürchten Börsianer ein Wiederaufflammen der Spannungen zwischen den USA und China wegen des Coronavirus.\n\nFür die zu Ende gehende Handelswoche zeichnet sich für den Dow nur noch ein mageres Plus von etwa einem halben Prozent ab. Am Mittwoch war der Index noch auf den höchsten Stand seit sieben Wochen gestiegen. Am Vortag hatten dann Gewinnmitnahmen eingesetzt.\n\nDer marktbreite S&P 500 gab um 1,92 Prozent auf 2856,62 Zähler nach. Der NASDAQ 100 verlor 1,89 Prozent auf 8840,32 Punkte./bek/he", "(dpo) Die Überwachungsinstrumente stellten am Dienstagabend kurz vor 20.30 Uhr Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die zu Steinschlägen in die Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Daraufhin musste die Strasse gesperrt werden, wie die Kantonspolizei Uri am Mittwoch mitteilt. Personen wurden keine verletzt, Strasse und Brücke bleiben unbeschädigt. Am Mittwochnachmittag teilte das Bundesamt für Strassen Astra mit, dass die Strasse bis auf Weiteres gesperrt bleibt.\n\nDie Wetterlage erlaube keine Helikopterflüge im Abbruchgebiet und damit sei eine Einschätzung des Gefährdungspotentials nicht möglich. Sobald ein Überfliegen des Gumpischtals wieder möglich sei, erfolge eine Neubeurteilung, so das Bundesamt. Der Verkehr wird über die A2 via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet. Die Zufahrt bis zur Tellsplatte aus Richtung Süden sowie jene nach Sisikon und Riemenstalden aus Richtung Norden seien sichergestellt.\n\nBereits am Montagabend musste die Axenstrasse infolge eines Steinschlags bis Dienstagnachmittag gesperrt werden.", "Die asiatischen Aktienmärkte starteten am Donnerstag durchwachsen ins neue Jahr. Chinas Zentralbank entschied am Mittwoch, die Reserveforderungen für die Geldhäusern weiter zu senken. Die Reduzierung um 0,5 Prozentpunkte wird zum 6. Januar wirksam. Die Aussicht auf ein Handelsabkommen zum 15. Januar zwischen den USA und China lässt die Anleger hoffen. Der zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt andauernde Handelsstreit lastet seit Monaten auf den Börsen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an. Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.\n\nMit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.\n\nDie niederösterreichische ÖVP kehrt durch die Hintertür in die Herrengasse zurück, und das in Gestalt eines Wieners. Karl Nehammer, aktuell Generalsekretär der Volkspartei, verdiente seine ersten politischen Sporen in St. Pölten, scheiterte später als Wahlkampfmanager von Andreas Khol, führte dann aber Sebastian Kurz als Parteimanager wieder zurück ins Kanzleramt.\n\nEigentlich wäre es logischer gewesen, würde Nehammer das Verteidigungsressort anführen. Denn dem Heer ist der 47-Jährige eng verbunden, diente er doch nach dem Präsenzdienst für einige Jahre sogar als Berufssoldat und brachte es zum Leutnant. Dem Innenressort näher war schon seine Frau, Mutter der beiden gemeinsamen Kinder, die unter Minister Wolfgang Sobotka (ÖVP) unter anderem als Pressereferentin diente.\n\nDem Thema innere Sicherheit widmete sich Nehammer freilich in letzter Zeit durchaus intensiver. Als Efgani Dönmez den ÖVP-Klub verlassen musste, übernahm er als Integrations- und Migrationssprecher und verteidigte dabei gerne wortreich und üblicherweise in für ihn typischer höherer Lautstärke den türkis-blauen Kurs. Mediensprecher war er - für einen Generalsekretär nicht selten - schon davor.\n\nKarriere in der ÖVP\n\nSein Einzug in die Parteizentrale war für den Schwiegersohn von TV-Legende Peter Nidetzky, der einen Lehrgang in politischer Kommunikation an der Donau Uni abschloss, ein recht flotter. Als er den verkorksten Hofburg-Wahlkampf Khols übernahm, kannten ihn nur Insider, vor allem solche aus Niederösterreich. Dort diente Nehammer der ÖVP als Kommunalreferent, war damit enger Mitarbeiter des Landesgeschäftsführers Gerald Karner, der wie die neue Verteidigungsministerin Klaudia Tanner aus der Schule Ernst Strassers im Innenressort stammt.\n\nKarriere machte Nehammer, der sich mittlerweile in der Hietzinger ÖVP als Bezirksparteiobmann engagiert, letztlich im Arbeitnehmerbund. August Wöginger machte ihn dort zu seinem Generalsekretär, als er selbst zum Obmann aufstieg. Nach der vergangenen Wahl ging es den nächsten Schritt nach oben ins Generalsekretariat der Bundespartei. Dort gilt er zwar nicht als Mastermind des türkisen Erfolgslaufs, aber als fleißiger und folgsamer Weggefährte des Parteiobmanns.\n\nNachfolger von Kickl\n\nSeine neue Aufgabe wird jedenfalls ungleich delikater. Spätestens Herbert Kickl (FPÖ) hat als Innenminister gegen seine Vorgänger kampagnisierend dafür gesorgt, dass gegenüber VP-Innenministern, umso mehr mit besten Beziehungen nach Niederösterreich, eine gewisse Reserviertheit vorhanden ist. Nehammer kann sich schon jetzt darauf einstellen, dass der freiheitliche Klubchef bei jeder Gelegenheit von vermeintlichen Vertuschungen und Umfärbungen berichten wird. Andererseits wird sich der Innenminister, der einen harten Migrationskurs vollziehen soll, wohl auch dann und wann mit dem Grünen Koalitionspartner herumschlagen müssen, wenn er rhetorisch oder auch faktisch die Grenzen allzu dicht halten will.\n\nZur Person: Karl Nehammer, geboren am 18. Oktober 1972 in Wien, verheiratet, zwei Kinder. 2016-2018 Generalsekretär des ÖAAB, seit 2017 Abgeordneter zum Nationalrat, seit 2018 Generalsekretär der ÖVP.", "pos": ["Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an. Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.\n\nMit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.\n\nDer bisherige ÖVP-Generalsekretär Nehammer und die niederösterreichische Bauernbund-Präsidentin Tanner waren in den vergangenen Tagen bereits als heiße Aktien für ein Ministeramt gehandelt worden. Am Neujahrstag bestätigte die ÖVP beide Personalien. Nehammer soll als Innenminister einen harten Kurs fahren, hieß es zuletzt.\n\nDie 49-jährige Tanner wird von der ÖVP als erste Frau an die Spitze des Verteidigungsministeriums gesetzt. Ihr steht eine schwere Aufgabe bevor, hat doch ihr Vorgänger Thomas Starlinger wiederholt auf die finanziellen Nöte des Heeres aufmerksam gemacht.\n\nFür die Grünen soll der oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober ins Sozialministerium einziehen. Zumindest wird der Vorschlag von Bundessprecher Werner Kogler an die grünen Parteigremien dementsprechend lauten. Anschober soll als Sozialminister auch die Agenden Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz übernehmen, hieß es von den Grünen.\n\nDer Wechsel Anschobers bedeutet auch einen Wechsel im Land ob der Enns. Man kann wohl davon ausgehen, dass Landessprecher und stv. Bundessprecher Stefan Kaineder ihn als Umwelt- und Integrationslandesrat beerbt.\n\nDie Partei verwies am Mittwoch - auch nach leiser Kritik am personellen Verhandlungsergebnis - darauf, dass die ÖVP wohl mehr Namen präsentiert habe, die Ressorts der Grünen jedoch \"sehr dick\" seien. So übernehme nicht nur Anschober, sondern auch die als Umwelt- und Infrastrukturministerin nominierte Gewessler \"fast ein Doppelressort\", hieß es.\n\nNeben Gewessler und Anschober hatten die Grünen zuletzt Alma Zadic als Justizministerin bestätigt. Damit fehlt auf grüner Seite - neben der genauen Aufgabenzuteilung für Werner Kogler - nur noch ein Staatssekretär bzw. wohl eher eine Staatssekretärin.\n\nIm Außenamt wird weiterhin Alexander Schallenberg die Fäden ziehen, bestätigte die ÖVP am Mittwoch. Der Jurist hatte das Außenamt als Teil der Übergangsregierung von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein übernommen - und darf unter türkis-grün bleiben.\n\nAuch ein erster Staatssekretär der künftigen Regierung wurde präsentiert: Der Vorarlberger Magnus Brunner übernimmt diese Aufgabe im - eben sehr \"dicken\" - Ministerium von Gewessler. Der 47-jährige Bundesrats-Vizepräsident gilt als Experte im Energiesektor. Für die ÖVP wirkte er in den vergangenen Jahren etwa beim Ökostromgesetz mit.\n\nMit Parteichef Sebastian Kurz als künftigem Kanzler, Susanne Raab als Integrationsministerin, Karoline Edtstadler als Europaministerin, Christine Aschbacher als Arbeits- und Familienministerin, Karl Nehammer als Innenminister, Klaudia Tanner als Verteidigungsministerin und Alexander Schallenberg als Außenminister sind bei der ÖVP mittlerweile ebenfalls fast alle Ressorts fix verteilt. Noch nicht offiziell bestätigt sind Gernot Blümel als Finanzminister, Margarete Schramböck als Wirtschaftsministerin, Elisabeth Köstinger als Landwirtschaftsministerin und Heinz Faßmann als Bildungsminister.\n\nAm Mittwochnachmittag treffen einander die Verhandler jedenfalls noch einmal zu abschließenden Gesprächen. Danach, etwa um 21.30 Uhr, soll es ein Statement der Parteichefs Kurz und Kogler geben, wurde mitgeteilt. Dass dabei etwas anderes als eine Einigung zwischen ÖVP und Grünen verkündet wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich."], "neg": ["Düsseldorf (ots) - Die Deutsche Bahn baut ihre Förderprogramme für Flüchtlinge aus. Seit 2015 habe die Bahn 400 Plätze für Geflüchtete geschaffen, sagte eine Konzern-Sprecherin der Düsseldorfer \"Rheinischen Post\" (Donnerstag). \"Die Deutsche Bahn qualifiziert aktuell Geflüchtete in Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Gleisbauer, Mechatroniker, Busfahrer, Vegetationspfleger oder Fachkraft im Gastgewerbe.\" 2020 komme ein Pilotprojekt hinzu, das \"Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Frauen\" werde in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen vorbereitet.\n\n\n\n\"Als großer Konzern in Deutschland ist es für uns Herzensangelegenheit und Verpflichtung zugleich, einen Beitrag zur Integration Geflüchteter zu leisten\", sagte Martin Seiler, Personalvorstand der Bahn, der Redaktion. \"Die Deutsche Bahn steht für Qualifizierung, Vielfalt und eine guten Integration neuer Mitarbeiter.\" Wenn das Pilotprojekt für Frauen erfolgreich sei, werde man es ausweiten.\n\n\n\nTeilnehmer von Bahn-Umschulungen können anschließend auf eine Anstellung beim Staatskonzern hoffen. Die Bahn sucht in vielen Bereichen Mitarbeiter, im vergangen Jahr hat sie über 24.000 neue Mitarbeiter eingestellt.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nRheinische Post\n\nRedaktion\n\n\n\nTelefon: (0211) 505-2627\n\n\n\nOriginal-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30621/4481536", "Karoline Preisler hat sich mit dem neuartigen Coronavirus in fiziert. Abgeschottet liegt sie im Krankenhaus, bekommt kaum Luft und schläft schlecht. Gegen die Einsamkeit hilft der FDP-Politikerin ein Tagebuch, das sie öffentlich auf Twitter führt.\n\nDIE ZEIT: Frau Preisler, Sie liegen schon seit einigen Tagen im Krankenhaus. Wie geht es Ihnen?\n\nKaroline Preisler: Als ich in die Klinik kam, ging es mir schrecklich. Ich dachte, ich ersticke. Hier erhalte ich Sauerstoff und Medikamente gegen die Atemnot. Ich esse aber schlecht, habe Gewicht verloren und habe Kreislaufprobleme. Auch wenn ich mich schon besser fühle, werde ich noch länger isoliert bleiben. Das ist grausam. Die Zeit verrinnt nur tröpfchenweise. Ich kann kaum schlafen, nur etwa drei Stunden nachts.\n\nZEIT: Warum?\n\nPreisler: Weil ich schlecht Luft kriege. Seit ich nicht mehr die ganze Zeit Sauerstoff erhalte, laufe ich auf und ab im Zimmer, damit ich keine Thrombose bekomme. Ich kann es schon auswendig sagen: Acht Schritte ist der Raum breit, zehn Schritte lang. Hier habe ich nur Kontakt mit einer hinkenden Taube auf meinem Fensterbrett und zu vermummten, aber sehr netten, kompetenten Ärzten und Pflegekräften. Das Krankenhaus hier in Stralsund ist vorbereitet, hält die besten Mediziner vor und beeindruckt mich täglich.\n\nZEIT: Sie waren Spitzenkandidatin der FDP in Mecklenburg-Vorpommern bei der Europawahl 2019, sind Juristin, Ihr Ehemann ist FDP-Bundestagsabgeordneter. Auf Twitter lassen Sie das Land an Ihrer Corona-Erkrankung teilhaben. Wieso?\n\nPreisler: Nachdem ich mich angesteckt hatte, habe ich keine detaillierten Berichte über den Krankheitsverlauf gefunden. Die gab es einfach nicht, das wollte ich ändern. Das Tagebuchführen gibt mir aber auch etwas: Ich bin abgeschottet von der Außenwelt und gerade deshalb bewegt von den vielen Leuten, die Anteil nehmen, mich aufbauen. Im Gegenzug hoffe ich, dass ich manchen Mut machen kann.\n\nZEIT: Wer Ihnen auf Twitter folgt, kann sehen, dass Ihre Familie gerade geteilt ist, aber doch ständig zusammen.\n\nPreisler: Zu Hause sind mein Mann und meine drei kleinen Kinder, eins ist elf, und die Zwillinge sind neun. Wir telefonieren ständig, machen Videochats per FaceTime. Dass mein Mann bei ihnen sein kann, während ich weg bin, war gar nicht so selbstverständlich.\n\nZEIT: Er hat sich ebenfalls mit Corona infiziert.\n\nPreisler: Er war sogar der Erste von uns, er war in Österreich Skifahren. Als er zurückkam, hat er einen Sonntag mit mir verbracht. Zunächst hatte er keine Symptome, erst im Tagesverlauf bekam er Schnupfen. Da habe ich gesagt: Du musst dich morgen gleich testen lassen! Also fuhr er nach Berlin, nahm die Tiefgarage zum Bundestag und ging direkt zur Krankenschwester. Zwei Tage später kam das Ergebnis: positiv. Er kam in Quarantäne, in Berlin.\n\nZEIT: Und Sie waren mit Ihren Kindern zu Hause in Barth?\n\nPreisler: Ja. Als ich den Anruf bekam, dass er positiv getestet worden ist, war ich gerade unterwegs. Sofort habe ich alle Personen kontaktiert, mit denen ich in engem Kontakt gewesen war. Keine meiner Kontaktpersonen wurde positiv getestet, auch meine Kinder nicht.\n\nZEIT: Wie lief der Test bei Ihnen ab?\n\nPreisler: Ich informierte sofort das Gesundheitsamt und begab mich mit meinen Kindern zu Hause in Quarantäne. Für die war das hart, in der Schule ist Corona ja ein riesiges Thema. Da wurde eine diffuse Angst plötzlich real. Die Kinder haben sehr geweint. Aber als die Mitarbeiter des Gesundheitsamts kamen, voll vermummt, war das auch ein wenig wie ein Abenteuer. Nach weniger als zehn Stunden hatten wir das Ergebnis. Da ging es mir auch schon richtig dreckig.", "KMK-Präsidentin über Schule und Corona : „Wir brauchen einen längeren Atem“\n\nBis zur Normalität an Schulen wird es dauern, so Stefanie Hubig. Die Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz rechnet weiter mit Homeschooling-Phasen.\n\ntaz: Frau Hubig, wie sieht der Stundenplan nach den Sommerferien aus: Montag Schule, Dienstag bis Freitag Homeschooling?\n\nStefanie Hubig: Ehrliche Antwort: Das kann im Moment noch niemand sagen.\n\nUnd wann gibt’s eine klare Ansage?\n\nEine definitive Antwort wird es erst geben, wenn wir wissen, wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt und daraus resultierend die Abstandsregelungen. Die bestimmen gerade stark die Art des Unterrichts. Wir bereiten uns derzeit auf alle denkbaren Szenarien vor.\n\nKann man sich angesichts der nötigen Vorarbeiten überhaupt sechs Wochen Sommerferien leisten?\n\nIch glaube, es ist vernünftig, an den Sommerferien festzuhalten, weil Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler eine Pause brauchen. Darüber hinaus müssen wir uns auf das neue Schuljahr vorbereiten. Für Schülerinnen und Schüler soll es pädagogische Angebote auch innerhalb der Sommerferien geben, aber freiwillig.\n\nBundesbildungsministerin Anja Karliczek sagt, solange es keinen Impfstoff gibt, ist eine Rückkehr zum normalen Schulbetrieb nicht möglich. Stimmen Sie ihr zu?\n\nWenn es einen Impfstoff gibt, wird der Umgang mit Corona ein anderer sein. Der Impfstoff ist aber nicht der einzige Faktor. Maßgeblich sind Hygiene­regeln. Es geht im Moment nicht darum, jegliche Infektionen zu vermeiden, sondern die Zahl möglichst gering zu halten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass wir auch schon vor der Entwicklung eines Impfstoffs zu einer stärkeren Normalität in den Schulen zurückkehren.\n\nWas heißt das? Rückkehr zu stärkerer Normalität?\n\nim Interview: Stefanie Hubig 51, ist Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz. Seit Jahresanfang ist die SPD-Politikerin Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK).\n\nDreh- und Angelpunkt sind sicherlich die Abstandsregelungen, die derzeit nur kleine Lerngruppen möglich machen. Deshalb kann aktuell auch nur ein Teil der Schülerinnen und Schüler gleichzeitig zur Schule gehen. Gleichwohl müssen wir uns auch um die Planung eines regulären Schuljahrs kümmern.\n\nDie liegt momentan wo – im untersten Aktenschrank?\n\nNein. Die liegt ganz oben auf dem Schreibtisch. Wir müssen uns vorbereiten und Personal einstellen. Aber auf dem gleichen Schreibtisch liegt ein zweiter Plan, der beinhaltet, wie wir den Wechsel von Präsenzunterricht und dem Lernen zu Hause organisieren.\n\nDen digitalen Unterricht nehmen viele Eltern und Schüler als willkürlich wahr. Einige Lehrer machen täglich Videokonferenzen, andere haben noch nicht mal eine E-Mail-­Adresse. Wann sorgen die KultusministerInnen für mehr Verbindlichkeit?\n\nInnerhalb der KMK haben wir eine Arbeitsgruppe zur Organisation des neuen Schuljahrs eingerichtet. In Rheinland-Pfalz haben wir zudem gleich nach Beginn der Schulschließungen eine Handreichung für den Fernunterricht herausgegeben, die wir übrigens auch allen anderen Ländern zur Verfügung gestellt haben. Darin steht, ab wann Schülerinnen und Schüler zu Hause eigenständig lernen können und auch die Aufforderung, die Schüler – und damit auch die Eltern – nicht mit zu viel Stoff zu überfordern.\n\nNach fast zwei Monaten geschlossener Schulen haben Bund und Länder beschlossen, dass die Schulen in großem Stil Laptops zum Verleih an Schülerinnen kaufen sollen. Wieso hat es so lange gedauert, bis allen klar war, dass Laptops zum Zu-Hause-Lernen dazugehören, aber nicht jeder eins besitzt?\n\nSo lange hat es nicht gedauert. Viele Länder haben in der Zwischenzeit auch schon eigene Unterstützungsmaßnahmen für benachteiligte Schülerinnen und Schüler organisiert. Im Übrigen hat der Koalitionsausschuss erst vor drei Wochen beschlossen, die 500 Millionen Euro Soforthilfe für Schulen zur Verfügung zu stellen. Wir haben jetzt innerhalb von drei Wochen eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern geschlossen. Erinnern Sie sich an die Verhandlungen zum Digitalpakt: Die haben viel länger gedauert.\n\nDaran gemessen war das jetzt Lichtgeschwindigkeit. Dennoch: Als wir Ende März in den Ländern gefragt haben, wie das Lernen in Zeiten geschlossener Schulen funktioniert, waren Leih-Laptops für SchülerInnen oft kein Thema. Es hieß, die Schüler hätten doch Handys.\n\nSie müssen eins sehen: Die aktuelle Situation ist für uns alle neu – unsere Systeme waren nie dafür ausgelegt, den Präsenzunterricht zu ersetzen. Es gibt deshalb auch keine Blaupause. Die verschiedenen Unterrichtsformate haben sich zum Teil erst entwickelt. Manche haben anfangs gedacht, man muss lediglich die Zeit bis zu den Osterferien überbrücken und danach kann der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Wir sehen jetzt, dass wir einen längeren Atem brauchen.\n\nViele Schulen öffnen derzeit wieder ein bisschen. Allerdings: Bei einem Mindestabstand von 1,50 Meter braucht es doppelt und dreifach so viele LehrerInnen und Räume, um SchülerInnen einer Klasse zu unterrichten. Wie soll das je für alle Kinder funktionieren?\n\nMan muss ganz deutlich der Vorstellung entgegentreten, dass damit normaler Unterricht wie vor Corona stattfinden kann. Das ist überhaupt nicht realisierbar. Wir wollen, dass Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, und zwar tage- oder wochenweise. Die Schulen müssen sich jetzt aber tatsächlich auf das Wesentliche beschränken.\n\nBrauchen wir nicht mehr Kreativität? Sollte man nicht stärker die Jugendeinrichtungen miteinbeziehen, die ja sonst auch mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und das jetzt nicht können?\n\nMeines Wissens macht das Berlin so, und auch in Rheinland-Pfalz passiert das schon im Rahmen des Ganztags. Die Partner, die am Nachmittag Sequenzen übernehmen, können jetzt auch am Vormittag einbezogen werden.\n\nIn diesem Halbjahr gab es viele Zugeständnisse: Sitzenbleiben und Noten wurden zum Teil ausgesetzt. Das wird wohl im kommenden Schuljahr so bleiben?\n\nDas sind genau die Dinge, über die wir innerhalb der KMK, aber auch in den Ländern selbst gerade beraten. Wir müssen versuchen, möglichst zur Normalität zurückzukehren, aber dabei die besondere Situation berücksichtigen. Wir können jetzt auch nicht ein Schuljahr lang gar keine Noten mehr geben.\n\nWarum nicht? Wenn das Zu-Hause-Lernen überwiegt, sind Noten doch noch ungerechter.\n\nEines ist ganz klar: Die Notengebung muss unter fairen Bedingungen ­vonstattengehen. Schülerinnen und Schüler müssen gerecht und gleich behandelt werden. Das steht außer Frage, und das wird auch für das kommende Schuljahr zu regeln sein. Ein praktisches Beispiel, das jeder nachvollziehen kann, ist, dass man nur Stoff in Klassenarbeiten abfragt, der in den Präsenzphasen vermittelt wurde.\n\nIst eine Rückkehr zur Normalität in jedem Fall sinnvoll? Es gibt ja Dinge, die will man gar nicht zurückdrehen.\n\nStimmt. Eine Schulleiterin hat mir erst kürzlich gesagt, dass das, was im Bereich der Digitalisierung passiert, was gerade an neuen Lehrformaten erarbeitet wird, Schule bereichert und auch für die Zeit nach Corona unbedingt erhalten bleiben sollte. Damit spricht sie mir aus dem Herzen.\n\nHaben Sie auch nachgefragt, was sich die Eltern wünschen?\n\nIn Rheinland-Pfalz hat der Landeselternbeirat eine Umfrage gemacht, die sich ziemlich stark mit unserer Umfrage unter Schulleitungen deckt. Es gab den großen Wunsch seitens der Eltern, eine Videoschaltkonferenz an allen Schulen zur Verfügung zu stellen. Die gibt es bei uns jetzt. Und dann gab es noch den Wunsch, dass die Lehrer nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig aufgeben, dass sich die Kollegen besser abstimmen. Auch dieser Punkt ist in unseren Handlungsempfehlungen zum Fernunterricht enthalten.\n\nViele Schüler finden es auch toll, dass sie derzeit nicht um sechs oder halb sieben aufstehen müssen. Könnte nicht auch der Schulbeginn nach hinten verlegt werden?\n\nIch gehe davon aus, dass auch nach den Sommerferien Schule nicht direkt unter den üblichen Bedingungen stattfinden kann. Was bleibt und wichtig ist: Schule ist ein Ort des gemeinsamen Lernens und der Begegnung. Soziales Lernen, ein respektvoller Umgang miteinander und Demokratie sind enorm wichtig, und das kann man am besten praktisch in der Schule lernen. Bestimmte neue Formate wie Videokonferenzen können dazukommen.", "Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat mit einem Veto gegen den nächsten EU-Finanzrahmen gedroht, wenn die EU-Kommission ihren Vorschlag von einem Beitrag der Staaten von 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) nicht doch noch abändert. Das sagte Kurz in den Ö1-\"Journalen\" vom Samstag.\n\n\"Wenn dieser Vorschlag so eingebracht wird, dann wird es hier keine Zustimmung von uns geben, und ich denke auch nicht von den anderen EU-Nettozahlern\", betonte er. \"Die 1,11 Prozent sind für uns noch immer nicht akzeptabel. Es würde hier also ein Veto von unserer Seite geben.\" Allerdings verwies der Kanzler auch darauf, dass man noch \"mitten in den Verhandlungen sei\": \"Ich hoffe doch, dass wir einen neuen Vorschlag präsentiert bekommen, der dann hoffentlich auch für uns akzeptabel ist.\"\n\nDie Vetodrohung rief Samstag Kritik vonseiten der Opposition hervor. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) gab in Reaktion auf Kurz' Äußerungen zu bedenken, dass eine niedrigere Beitragsleistung \"negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft oder die Kohäsionsmittel für die Mitgliedsländer\" haben würde. Kaiser forderte in einer Aussendung ein Überdenken der österreichischen Position.\n\nÖVP-Generalsekretär Axel Melchior übte daraufhin Kritik am Landeshauptmann: Seine Äußerung zeige, \"dass es ihm an Verantwortung gegenüber den österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern mangelt\", hieß es. \"Im Gegensatz zur SPÖ lassen wir als Volkspartei unserem Versprechen der Entlastung der Menschen Taten folgen\", so Melchior.\n\n\"Es zeugt nicht gerade von großer EU-politischer Weitsicht exakt an dem Tag, an dem der Brexit in Kraft tritt, Veto-Drohungen in Zusammenhang mit den EU-Budget von sich zu geben\", meinte der stellvertretende SPÖ-Klubobmann und Bereichssprecher für die Europäische Union, Jörg Leichtfried. Vielmehr sei es erforderlich, die notwendige engere Zusammenarbeit in Europa in den Vordergrund zu stellen.\n\nFür NEOS-Europasprecherin und EU-Abgeordnete Claudia Gamon ist Kurz' Haltung zum Finanzrahmen \"reiner Populismus\": \"Ausgerechnet am Tag nach dem Brexit, der uns erinnern sollte, dass wir mit der EU keinen kurzsichtigen Populismus betreiben sollen, macht Sebastian Kurz genau das. Er droht gleich mit einem Veto, um Stimmung gegen die EU zu machen, obwohl die Verhandlungen erst im Laufen sind.\"\n\nDie EU-Sprecherin der FPÖ, Petra Steger, meinte wiederum, Kurz \"widerspricht sich selbst\", da auch ein Beitrag von 1,0 Prozent mittlerweile \"einem Anstieg um mehrere Millionen Euro\" in absoluten Zahlen entspreche. \"Eine derartige Vorgangsweise wäre somit sehr wohl eine deutliche Erhöhung des österreichischen Beitrages an die EU\", meinte Steger.\n\nAm 20. Februar findet ein EU-Sondergipfel zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-27 in Brüssel statt. Die Fronten innerhalb der Union sind verhärtet, die Zeit drängt. EU-Kommission, Europaparlament, sowie die Mehrheit der EU-Staaten treten für eine Erhöhung des Budgets ein. Eine Gruppe von sogenannten Nettozahler-Staaten, darunter Österreich, will den Beitrag, den die EU-Länder zum Gemeinschaftsbudget leisten, bei 1,0 Prozent der Wirtschaftsleistung belassen. Die EU-Kommission schlägt 1,11 Prozent vor, das EU-Parlament fordert sogar 1,3 Prozent.", "Seit Wochen beherrscht turbulentes Wetter den Freistaat. Jetzt zog Sturmtief „Bianca“ durch Bayern. Zahlreiche Unfälle waren die Folge.\n\nSeit Wochen beherrscht den Freistaat turbulentes Wetter.\n\nDie Warnapp Katwarn und der Deutsche Wetterdienst haben Warnungen für ganz Bayern und insbesondere München ausgelöst.\n\nDie Rede ist von einer Extremwetterlage mit Unwetter und orkanartigen Böen.\n\nUpdate von 14.53 Uhr: Nach Sturmtief „Bianca“ hat sich die Lage auf Bayerns Schienenwegen deutlich entspannt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Mitarbeiter konnten umgestürzte Bäume von den Gleisen räumen und beschädigte Oberleitungen reparieren.\n\nAlle Strecken im Münchner S-Bahn-Netz sind wieder befahrbar, auch in Nordbayern gibt es keine Beeinträchtigungen mehr. Folgende Teilstrecken der Werdenfelsbahn sind noch gesperrt: Tutzing - Murnau, Tutzing - Kochel und Murnau - Oberammergau.\n\nSturmtief „Bianca“ zieht durch Bayern: Baum kracht auf Auto\n\nUpdate von 13.25 Uhr: Sturmtief „Bianca“ zog am Abend und in der Nacht durch Bayern. Nun wurde bekannt, dass sich aufgrund des Sturmtiefs ein tragischer Unfall ereignet hat. Ein Baum stürzte in Krailing auf einen Dacia. Die Beifahrerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus, der 34-jährige Fahrer, ein Feuerwehrmann, schwebt in Lebensgefahr. (Merkur.de*)\n\nSturmtief „Bianca“: Tragischer Unfall - Baum kracht auf Wohnhaus\n\nUpdate von 11.28 Uhr: Im Ortsteil Mößling in der Stadt Mühldorf ist durch den Sturm ein Baum vollständig entwurzelt worden und auf ein Wohnhaus gefallen. Ein zweiter Baum wurde ebenfalls sehr locker und drohte auf das Dach zu stürzen. Die Feuerwehr rückte an und fixierte den Baum. Er wurde vom Haus weggezogen und von der Straße entfernt.\n\n+ Ein Baum stürzte in Mühldorf auf ein Wohnhaus. © fib/Eß\n\nDer Verkehr beginnt sich nach Sturmtief „Bianca“ langsam wieder zu normalisieren. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind immer mehr Strecken in Bayern wieder befahrbar. Im Werdenfelsnetz ist der Verkahr teilweise noch eingestellt. Betroffen sind die Strecken München - Murnau, München - Tutzing - Kochel sowie Murnau - Oberammergau.\n\nBei der S-Bahn München sind weiterhin die Linie S 6 zwischen Tutzing und Starnberg und die Linie S 2 zwischen Erding und Markt Schwaben gesperrt. Eingeschränkt sind auch einzelne Strecken in Nordbayern, unter anderem Ansbach - Nürnberg sowie Hersbruck - Neukirchen. Bahn-Mitarbeiter würden mit Hochdruck daran arbeiten, die noch vorhandenen Schäden zu beseitigen.\n\nSturmtief „Bianca“: Baum stürzt auf Auto\n\nUpdate von 9.54 Uhr: Wie die Polizei München in einer Vorabmeldung mitteilte, stürzte am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr ein Baum auf ein Auto. Dabei wurden eine Person schwer und eine weitere lebensgefährlich verletzt. Mehr dazu wird die Polizei gegen Mittag bekanntgeben.\n\nWetter in Bayern: Sturmtief sorgt für Beeinträchtigungen\n\nUpdate von 9.35 Uhr: Sturmtief „Bianca“ wirkt sich nach wie vor auch auf den S-Bahn-Verkehr aus. Auf der Linie S 6 kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen. Der Abschnitt zwischen Tutzing und Starnberg bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die S-Bahnen aus Pasing wenden vorzeitig in Starnberg. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen und Taxis ist eingerichtet.\n\nBei der S 2 kommt es zwischen Erding und Markt Schwaben ebenfalls noch zu Beeinträchtigungen. Der Streckenabschnitt bleibt vorerst gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist auch hier eingerichtet.\n\n115 Einsätze gab es aufgrund von Sturmtief „Bianca“ bislang allein im Landkreis München. (Merkur.de*) Beim Forstwirt bei Harthausen rammte ein Pkw einen umgestürzten Baum.\n\n„Bianca“ stürmt durch Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr\n\nUpdate von 9.10 Uhr: Nach wie vor wirkt sich Sturmtief „Bianca“ auf den Verkehr aus. Besonders die Strecke Holzkirchen - Rosenheim ist betroffen. Die Züge von Holzkirchen kommend enden und wenden in Heufeld. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Westerham und Heufeld ist eingerichtet. Auf der Strecke Rosenheim - Übersee ist mit einem Ende der Sperrung gegen 11 Uhr zu rechnen. Danach ist die Strecke voraussichtlich wieder eingleisig befahrbar. Ein Busersatzverkehr ist derzeit mit einem Bus beginnend ab Übersee eingerichtet.\n\nAlle Strecken im Gebiet BRB sind derzeit befahrbar. Besonders auf der Strecke Weilheim - Schongau ist noch mit Verspätungen zu rechnen.\n\nStarker Schneefall: Lkw kommt von Autobahn ab\n\nAuf der A71 kam es infolge des starken Schneefalls zu einem schweren Unfall. Die Autobahn musste in Richtung Schweinfurt voll gesperrt werden. Ein Lkw war dort von der Straße abgekommen. Der Sattelauflieger drohte nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.\n\nDer Streckenabschnitt zwischen dem thüringischen Rentwertshausen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) und Mellrichstadt in Unterfranken (Bayern) musste komplett gesperrt werden. Es sei unklar, ob der Fahrer wegen des Wetters oder aus einem anderen Grund von der Fahrbahn abgekommen sei, sagte der Sprecher.\n\nSturmtief „Bianca“ in Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr\n\nUpdate von 8.11 Uhr: Das Sturmtief wirkt sich immer noch auf den Verkehr aus. Die Strecken der Werdenfelsbahn sind besonders betroffen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin am Freitag. Es verkehren demnach auch keine Züge zwischen München und Murnau, München und Kochel, Murnau und Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen und Grießen. Zwischen Murnau und Starnberg ist Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die S6 der S-Bahn München verkehrt nur bis nach Starnberg.\n\nIm Fernverkehr ist die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg, sowie von Nürnberg nach Treuchtlingen eingeschränkt. Es sei noch unklar, wie lange die Strecken noch gesperrt seien, wie der Sprecher weiter sagte. Die Bahn führt am Freitagmorgen Erkundungsfahrten durch. Pendler werden unter Bahn.de/aktuell über Störungen informiert.\n\nIn München fahren die S-Bahn weitestgehend wieder. Allerdings ist auch der Streckenabschnitt der S2 zwischen Markt Schwaben und Erding ist gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Taxis eingerichtet. Im gesamten Netz gibt es Verspätungen, es kann auch zu Teilausfällen kommen.\n\nSturmtief „Bianca“ brachte auch Schnee mit, besonders nach Franken. Dort kam ein Auto von der Straße ab - die Feuerwehr hatte selbst Probleme bei der Anfahrt.\n\n„Bianca“ wütet in Bayern: Auswirkungen auf Verkehr\n\nUpdate vom 28. Februar, 6.30 Uhr: „Bianca“ hat am Abend gewütet - und sorgt noch für Sperrungen auf einzelnen Bahnstrecken in Bayern. Südlich von Tutzing etwa ist der Zugverkehr im Werdenfelsnetz eingestellt. Bei der S-Bahn München sind die Streckenabschnitte Starnberg-Tutzing (S6) und Markt Schwaben-Erding (S2) gesperrt. Hier gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Taxis.\n\nAuf allen anderen Außenästen fahren wieder S-Bahnen, es ist aber mit Verspätungen zu rechnen. Auf den überregional bedeutsamen Verbindungen Rosenheim-Salzburg und Nürnberg-Treuchtlingen ist der Betrieb laut Deutscher Bahn eingeschränkt.\n\nSturmschäden gibt es vielerorts zu beklagen. Bäume stürzten in einigen Orten um, unter anderem aus Fürstenfeldbruck, der Region Mühldorf in Oberbayern und dem Landkreis Miesbach erreichten unsere Redaktion entsprechende Berichte. Im Bereich der Polizeiinspektion Bad Wiessee kam es aus diesem Grund zu mehreren Unfällen - in Gmund aufgrund einer ausgefallenen Ampelanlage, auf der B318 zwischen Gmund und Bad Wiessee fuhren zwei Autos in einem umgestürzten Baum.\n\nAnders die Lage in Franken und der Oberpfalz: Hier beeinträchtigte starker Schneefall den Bahnverkehr. Wegen eines bei Schneefall von der Straße abgekommenen Lastwagens ist die Autobahn 71 in Richtung Schweinfurt in der Nacht voll gesperrt worden. Der Sattelauflieger drohe nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.\n\nWetter in Bayern: Bahnverkehr stark beeinträchtigt\n\nUpdate vom 27. Februar, 23.07 Uhr: Wie die S-Bahn-München am späten Abend bekannt gab, wurde aufgrund des Sturmtiefs \"Bianca\" der Betrieb der S-Bahn München auf den Außenästen bis auf Weiteres eingestellt. Auf der Stammstrecke konnte ein Pendelverkehr eingerichtet werden.\n\nUpdate vom 27. Februar: Das in Bayern wütende Unwetter hat am Donnerstagabend auch stark den Bahnverkehr in beeinträchtigt. So musste zwischen Nürnberg und Stuttgart ein IC-Zug im mittelfränkischen Leutershausen auf freier Strecke anhalten, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn.\n\nDie Reisenden mussten dabei mindestens eine Stunde in dem Zug warten. Die Weiterfahrt wurde von einem in die Gleise gekrachter Baum.\n\nZudem ist es im Fernverkehr zwischen Offenburg und Freiburg zu einer Streckensperrung gekommen. Grund war laut Angaben der Bahn eine Plane, die durch den Sturm in die Oberleitung gelangt war. Zahlreiche Züge mussten im Verlauf des Abends an verschiedenen Bahnhöfen vor dem abgesperrten Streckenabschnitt waren - wie viele und wie lang ist nicht klar.\n\nWetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm\n\nUpdate vom 27. Februar: Am Abend wird es richtig ungemütlich in Bayern und insbesondere in der bayerischen Landeshauptstadt München. Sowohl die Warnapp „Katwarn“, als auch der Deutsche Wetterdienst haben vor einer Extremwetterlage mit Unwetter und orkanartigen Böen aus westlicher Richtung gewarnt. Die Böen sollen dabei eine Geschwindigkeit um 115 km/h haben.\n\nZudem kann es auch zu örtlichen Gewitter kommen. Der Deutsche Wetterdienst beziffert die Wetterlage mit der Warnstufe drei von vier. Vor allem in München sollen die Menschen auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder sonstige Gegenstände achten. Der Aufenthalt im Freien soll möglichst vermieden werden.\n\nBayern-Wetter: Sturmtief „Yulia“ zieht über Bayern hinweg\n\nUpdate vom 24. Februar: Sturmtief „Yulia“ hat Bayern in Atem gehalten. Einsatzkräfte mussten allein in Oberfranken bis zum Abend zu rund 90 Einsätzen ausrücken. Auf der A70 bei Bamberg krachte ein Baum auf die Autobahn, neun Autos waren an der folgenden Karambolage beteiligt.\n\nIn Mittelfranken mussten die Einsatzkräfte umgefallene Dixi-Klos und mobile Ampeln wieder aufstellen. In der Oberpfalz gab es circa 60 witterungsbedingte Einsätze. Die gesamte Oberpfalz sei betroffen gewesen, der Schwerpunkt habe im Landkreis Amberg-Sulzbach gelegen. Dabei ging es meist um heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch die Sturmböen keine Personen verletzt.\n\nIn München hat „Yulia“ dagegen nur geringen Schaden angerichtet. Wie die Feuerwehr mitteilte, fielen Äste auf die Straßen. Außerdem blies das Sturmtief mobile Toiletten von ihren Plätzen und schubste Bauzäune und Absperrungen auf Straßen und Gehwege. Es kam zu 40 eher kleineren Einsätzen.\n\nBayern-Wetter: Orkanartige Böen im Anmarsch\n\nErstmeldung vom 23. Februar\n\nMünchen - Stürmische Zeiten in Bayern. Ein Tief jagt im Moment das nächste. Auch für den heutigen Sonntag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder zahlreiche Wetterwarnungen herausgegeben. Besonders am Alpenrand kann es mit orkanartigen Böen sehr ungemütlich werden.\n\nBayern-Wetter: Deutscher Wetterdienst mit Warnungen - orkanartige Böen im Anmarsch\n\nAuch die Oberpfalz ist von stürmischem Wetter betroffen. Die Warnungen gelten bis in die Nacht auf Montag. Im Rest des Freistaats wird ebenfalls vor Sturmböen gewarnt. Die Böen können teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Auch im Rest von Deutschland ist es eher ungemütlich. Viele Karnevalsvereine mussten ihre Umzüge auf Grund des Wetters absagen.\n\nStürmisches Wetter in Bayern: Karnevalsumzüge abgesagt - jetzt auch in Bayern\n\nNachdem mehrere Vereine in NRW und Sachsen ihre Karnevalsumzüge absagen mussten, hat es jetzt auch einen bayerischen Umzug getroffen. Wie innsalzach24.de berichtet, wurde der „Mühldorfer Gaudiwurm“ abgesagt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei dem Portal. Auch auf der Facebook-Seite der Stadtverwaltung Mühldorf wurde die Nachricht bereits bekannt gegeben.\n\nWetter in Bayern: Ungemütliche Aussichten für Sonntag - und die kommenden Tage\n\nNicht nur der Sonntag soll im Freistaat ungemütlich werden. Auch in den folgenden Tagen soll es weiter regnerisch und windig bleiben. Ob das mit derselben Intensität wie am heutigen Sonntag (23. Februar) stattfindet, ist noch nicht konkret vorherzusagen.\n\nUnwetterwarnungen in Bayern: Gesamter Freistaat betroffen - schwere Orkanböen\n\nDie Wetterwarnungen für den Freistaat ziehen sich über ganz Bayern. Von Franken bis Oberbayern ist die Wetterlage gekennzeichnet, der äußerste Süden ist flächendeckend am schwersten betroffen. Hier können die orkanartigen Böen Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen. In exponierten Lagen ist noch mehr Vorsicht geboten: Hier können die Böen Geschwindigkeiten von satten 130 km/h erreichen.\n\nRubriklistenbild: © Peter Loder"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Verlieren Sie langsam den Durchblick zwischen all den horizontalen und vertikalen Serien auf Netflix, Amazon, Sky und im Free-TV? Oder sind Sie einfach nur auf der Suche nach gutem Fernsehen, wollen womöglich sogar gepflegtes Binge-Watching betreiben? In unserer Serienkolumne besprechen wir die interessantesten Neustarts des Monats. Hier finden Sie die besten zehn Serien des Jahres 2019.\n\n\n\n\"The Witcher\"\n\nGuter Ratschlag unter Rittern: Nie das eigene Schwert fallen lassen. Gleich in der ersten Szene von The Witcher unterläuft dem Titelhelden des neusten Netflix-Fantasyversuchs diese Panne, und dann geht eigentlich alles schief, was im Leben eines Eigenbrötlers mit Bodybuilderfigur und weißgoldenem Haupthaar schiefgehen kann. Das achtarmige Sumpfungeheuer, mit dem sich der Witcher (bürgerlich: Geralt von Riva) im Clinch befindet, kriegt er zwar noch ohne Schwert erlegt. Im nächstgelegenen Drecksloch will jedoch niemand den Kadaver kaufen. Stattdessen Ablehnung in Taverne und Lustgarten: Die Menschen im Fürstentum Cintra mögen keine Neuankömmlinge. Schon gar nicht, wenn sie übernatürliche Begabungen mitbringen.\n\n\n\nHenry Cavill spielt diesen Witcher mit der schauspielerischen Flexibilität von Dolph Lundgrens He-Man oder Lorenzo Lamas in Renegade – also gar nicht mal so unwürdig. Für Lauren Schmidts Serienadaption der Fantasysaga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski – und der darauf basierenden, äußerst populären Games – gibt Cavills versteinerte Performance eine amüsante Richtung vor. Wann immer sich der Witcher etwa in ultraseriöse Gespräche mit seinem schweigsamen Pferd vertieft, scheint darin auch ein Kommentar auf die Absurdität der meisten Schwert- und Rüstungsfilmdialoge zu stecken.\n\n\n\nAlles Weitere besorgt die weit geöffnete Netflix-Schatulle: CGI-Schlachtplatten, viel Kunstblut und -leder, erdbebenähnliche Spezialeffekte, rollende, aufgespießte und zerplatzende Köpfe sowie unterschwellige Erotik, die ständig damit kokettiert, alle Handlungsstränge der Geschichte in einer riesigen Softpornoorgie aufzulösen. Natürlich will Netflix damit auf den Game-of-Thrones-Thron, und diesmal könnte es sogar klappen. Denn The Witcher bringt nicht nur ausreichend verlotterte Royals und zynische Antihelden mit, sondern auch jene erzählerische Überzeugungskraft, die unbedingt nötig ist, um den Leuten einen solchen Quatsch zu verkaufen.\n\n(Daniel Gerhardt)\n\nDie acht Folgen von \"The Witcher\" laufen auf Netflix.", "pos": ["Das neue Serienjahr beginnt selten mit großen Knallern. Ein paar schicke Tischfeuerwerke gibt es aber: zum Beispiel \"The Witcher\" und die dritte Staffel \"Babylon Berlin\".\n\nHenriette Confurius in “Die verlorene Tochter”, Liv Lisa Fries in \"Babylon Berlin\" und Henry Cavill in \"The Witcher\" © ZDF /​ Alexander Fischerkoesen; X Filme Creative Pool /​ Joachim Gern; Katalin Vermes Mehr\n\nVerlieren Sie langsam den Durchblick zwischen all den horizontalen und vertikalen Serien auf Netflix, Amazon, Sky und im Free-TV? Oder sind Sie einfach nur auf der Suche nach gutem Fernsehen, wollen womöglich sogar gepflegtes Binge-Watching betreiben? In unserer Serienkolumne besprechen wir die interessantesten Neustarts des Monats. Hier finden Sie die besten zehn Serien des Jahres 2019.\n\n\"The Witcher\"\n\nGuter Ratschlag unter Rittern: Nie das eigene Schwert fallen lassen. Gleich in der ersten Szene von The Witcher unterläuft dem Titelhelden des neusten Netflix-Fantasyversuchs diese Panne, und dann geht eigentlich alles schief, was im Leben eines Eigenbrötlers mit Bodybuilderfigur und weißgoldenem Haupthaar schiefgehen kann. Das achtarmige Sumpfungeheuer, mit dem sich der Witcher (bürgerlich: Geralt von Riva) im Clinch befindet, kriegt er zwar noch ohne Schwert erlegt. Im nächstgelegenen Drecksloch will jedoch niemand den Kadaver kaufen. Stattdessen Ablehnung in Taverne und Lustgarten: Die Menschen im Fürstentum Cintra mögen keine Neuankömmlinge. Schon gar nicht, wenn sie übernatürliche Begabungen mitbringen.\n\nHenry Cavill spielt diesen Witcher mit der schauspielerischen Flexibilität von Dolph Lundgrens He-Man oder Lorenzo Lamas in Renegade – also gar nicht mal so unwürdig. Für Lauren Schmidts Serienadaption der Fantasysaga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski – und der darauf basierenden, äußerst populären Games – gibt Cavills versteinerte Performance eine amüsante Richtung vor. Wann immer sich der Witcher etwa in ultraseriöse Gespräche mit seinem schweigsamen Pferd vertieft, scheint darin auch ein Kommentar auf die Absurdität der meisten Schwert- und Rüstungsfilmdialoge zu stecken.\n\nAlles Weitere besorgt die weit geöffnete Netflix-Schatulle: CGI-Schlachtplatten, viel Kunstblut und -leder, erdbebenähnliche Spezialeffekte, rollende, aufgespießte und zerplatzende Köpfe sowie unterschwellige Erotik, die ständig damit kokettiert, alle Handlungsstränge der Geschichte in einer riesigen Softpornoorgie aufzulösen. Natürlich will Netflix damit auf den Game-of-Thrones-Thron, und diesmal könnte es sogar klappen. Denn The Witcher bringt nicht nur ausreichend verlotterte Royals und zynische Antihelden mit, sondern auch jene erzählerische Überzeugungskraft, die unbedingt nötig ist, um den Leuten einen solchen Quatsch zu verkaufen.(Daniel Gerhardt)\n\nDie acht Folgen von \"The Witcher\" laufen auf Netflix.\n\n\"Babylon Berlin 3\"\n\nVor zwei Jahren kam mit den ersten beiden Staffeln von Babylon Berlin ein für deutsche Verhältnisse sehr ungewöhnliches Projekt auf den Markt: die erste Kooperation zwischen einem Bezahlsender (Sky), einem klassischen Filmverleih (X-Filme) und einem öffentlich-rechtlichen Sender (ARD Degeto). Die Regisseure und Drehbuchautoren Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries inszenierten die akribisch recherchierten Berlinkrimis von Volker Kutscher als glamouröse Zwanzigerjahreparty mit Gangstern und Glamourgirls. Die Geschichte um den morphiumsüchtigen Kriminalkommissar Gereon Rath (Volker Bruch) und die forsche Kriminalassistentin Charlotte Richter (Liv Lisa Fries) brachte nicht nur der Generation 60 plus das Prinzip Streaming und Binge-Watching nahe, Babylon Berlin wurde auch zu einem der erfolgreichsten deutschen TV-Exporte. Die dritte Staffel sei bereits in 100 Länder verkauft worden, meldet die ARD.\n\nWeiterlesen"], "neg": ["Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.", "Überprüfe die Einstellungen des Internet Explorers (Kompatibilitätsmodus deaktivieren) oder lade dir bitte gratis einen modernen Browser aus dem Internet herunter. Im Interesse deiner eigenen Sicherheit und für ein besseres Interneterlebnis:\n\nNÖN.at verwendet Cookies, um dir regionalisierte Inhalte und das beste Online-Erlebnis zu ermöglichen. Daher empfehlen wir dir die Speicherung von Cookies in deinem Browser zuzulassen. Solltest du nicht wissen, wie das funktioniert, werden dir folgende Links helfen:", "ETH-Mitarbeitende, die in China waren, müssen eine Woche zu Hause arbeiten. Andere Schweizer Firmen gehen ähnlich vor.\n\n1 / 29 Die ETH verordnet ETH-Angehörigen oder neuen Mitarbeitenden, die aus China in die Schweiz zurückkehren, wegen des Coronavirus sieben Tage Homeoffice. Keystone/Christian Beutler Das bayerische Gesundheitsministerium informierte über ersten Coronavirus-Fall in Deutschland. Ein 33-jähriger Firmenangestellter habe sich bei einem chinesischem Gast angesteckt. Screenshot/NTV Im Zürcher Triemlispital befanden sich zwei Personen in Quarantäne. Das Coronavirus konnte in der Zwischenzeit bei ihnen ausgeschlossen werden. Keystone/Christian Beutler\n\nDas neuartige Coronavirus beschäftigt auch Schweizer Universitäten. Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) teilt in einer internen Mail, die am Dienstag verschickt wurde, mit: «ETH-Angehörige oder neue Mitarbeitende, die aus China in die Schweiz zurückkehren beziehungsweise einreisen, sollen zunächst während sieben Tagen für Aufgaben im Homeoffice eingesetzt werden.»\n\nErst wenn man beschwerdefrei bleibe, könne man zur Arbeit an der ETH zurückkehren. Zudem empfiehlt die Universität, Reisen nach China bei Möglichkeit zu verschieben. Ausserdem weist die ETH auf eine gute Hygiene und regelmässiges Händewaschen hin. Der Kontakt mit kranken Menschen solle vermieden werden werden. Wenn man Grippesymptome habe, solle man zu Hause bleiben.\n\nPrüfungen bei Verdacht verschieben\n\nAuf Anfrage von 20 Minuten erklärte die ETH-Sprecherin Anna Maltsev, die Rückmeldungen auf die Vorsichtsmassnahmen seien allesamt sehr positiv ausgefallen. «Bislang sind keine ETH-Angehörigen betroffen. Wir gehen davon aus, dass es sich, wenn überhaupt, um Einzelfälle handeln wird.» Genaue Zahlen zur Zahl der ETH-Angehörigen, die kürzlich nach China gereist sind, lägen keine vor.\n\nAuswirkungen hat das Virus auch auf die aktuelle Prüfungsphase. «Reiserückkehrern mit gesundheitlichen Beschwerden wird dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen, ein Arztzeugnis einzureichen und sich von den Prüfungen abzumelden.» Mündliche Prüfungen, die innert acht Tagen nach der Rückkehr aus China stattfänden, sollten auf einen späteren Termin innerhalb der Prüfungssession verschoben werden.\n\nUBS und CS reagieren\n\nAuch international tätige Schweizer Firmen verordnen Home-Office für China-Rückkehrer. «Alle Mitarbeiter, die von einer Reise vom chinesischen Festland zurückkehren, müssen zwei Wochen lang von zu Hause aus arbeiten», teilt die UBS auf Anfrage von 20 Minuten mit. Reisen nach China würden derzeit eingeschränkt.\n\nOb auch die Credit Suisse für China-Rückkehrer entsprechende Homeoffice-Massnahmen ergreift, liess man auf Anfrage offen. «Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität. Die Credit Suisse beobachtet weltweite Gesundheitsrisiken aufmerksam und ergreift Massnahmen, um sichere Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten», heisst es seitens des Bankunternehmens.", "Berlin. Weil sie eine 18-Jährige betäubt und vergewaltigt haben sollen, stehen drei junge Männer vor dem Berliner Landgericht. Sechs Monate nach ihrer Festnahme haben die Angeklagten - zwei 19-Jährige und ein 30-Jähriger - zu Prozessbeginn am Donnerstag zunächst geschwiegen. Eine Verteidigerin kündigte allerdings an, dass sich ihr Mandant voraussichtlich am zweiten Verhandlungstag am 31. März zu den Vorwürfen äußern werde. Die Anklage lautet auf gemeinschaftliche Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung sowie Beleidigung.\n\nDie drei Angeklagten und das mutmaßliche Opfer sollen sich aus einer Kriseneinrichtung gekannt haben. Im September 2019 hätten die Männer der damals 18-Jährigen heimlich ein in Cola aufgelöstes Medikament verabreicht und sie dadurch wehrlos gemacht, so die Anklage. In einer Wohnung im Stadtteil Schöneberg hätten sie die Frau nacheinander vergewaltigt. Anschließend hätten sie die inzwischen 19-Jährige bespuckt und beschimpft.\n\nDie Frau sei einige Tage nach dem mutmaßlichen Übergriff zur Polizei gegangen und habe Anzeige erstattet, hieß es am Rande. Sie werde im Prozess voraussichtlich am Dienstag aussagen. Das Gericht habe ein Gutachten zur Frage ihrer Aussagetüchtigkeit in Auftrag gegeben. Für das Verfahren vor einer Jugendstrafkammer sind sieben weitere Tage bis zum 7. Mai vorgesehen.", "Kürzlich war er noch bei „Bachelor in Paradise“ zu sehen, doch im Januar wird er wohl ins RTL-Dschungelcamp ziehen: Marco Cerullo. Doch wer ist der Kölner überhaupt?\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo suchte in Flirt-Shows wie „Bachelorette“ und „Bachelor in Paradise“ die große Liebe.\n\nsuchte in Flirt-Shows wie und die große Liebe. Er hatte bereits mehrere Auftritte in einer TV-Show .\n\n. Marco ist lustig, verpeilt, Bad-Boy und gefühlvoll zu gleich.\n\nBis Mitte Dezember flirtete Marco noch bei „Bachelor in Paradise“. Doch ab Januar wird er wohl im Dschungelcamp 2020 zu sehen sein, zumindest wenn man Bild-Informationen, die in der Regel sehr zuverlässig sind, Glauben schenken mag. Und eins ist sicher: Wenn Marco in den Dschungel zieht, werden die Zuschauer auf jeden Fall etwas zu lachen haben. Egal ob bei „Bachelor in Paradise“ oder auch bei „Bachelorette“ - um einen Macho-Spruch ist der gebürtige Koblenzer nie verlegen. Mit seinen lockeren Witzen und Muskeln könnte er im Camp der Womanizer werden.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo: Bekannt wurde er durch „Bachelorette“\n\nBekannt wurde Marco Cerullo vor allem durch „Die Bachelorette“ 2017 mit Jessica Paszka. Dort musste er nach der fünften Nacht der Rosen gehen, nicht auszuschließen, dass es an seiner Macho-Attitüde lag. So Sprüche wie: „Ich sag immer: Optisch wie ein Model, Charakter von 'ner Dicken“ sind bei Marco, der 2017 Mister Reinland-Pfalz wurde und an der Mister-Germany-Wahl teilnahm, keine Seltenheit.\n\nDie „Bachelorette“ blieb jedoch nicht das einzige Flirt-Format, bei dem er eine Frau finden wollte. 2018 versuchte er es bei der Dating Show „Take me out“ im Mister-Special. Aber auch hier fand er nicht sein Glück. Und sein Glück finden möchte Marco auf jeden Fall, da er sich, wie er RTL im Interview verrät, eine Familie wünscht.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo seit Folge 1 bei „Bachelor in Paradise“ 2019\n\nBekanntermaßen sind ja alle guten Dinge drei. Also kam als drittes Flirt-Format „Bachelor in Paradise“ an die Reihe. Und da ging es sehr vielversprechend aus. Seine Auserwählte: Christina Grass. Oder besser gesagt, der 31-Jährige wurde von der Miss Norddeutschland, die bei „Der Bachelor“ 2019 mit Andrej Mangold dabei war, ausgewählt. Christina lud ihn einfach spontan auf ein Einzeldate ein und von da an waren die beiden unzertrennlich und gaben sich Woche um Woche eine Rose. Bei Christina konnte sich Marco „so öffnen wie bei keinem anderen Menschen zuvor“.\n\nEigentlich kannten die beiden sich schon von früheren Miss-Wahlen, gefunkt hatte es aber nie zwischen ihnen. Marco sagte sogar in der ersten „Bachelor in Paradise“-Folge, dass sie so gar nicht sein Typ sei. Dank des Paradieses fanden die beiden aber zusammen und auch jetzt sind Marco und Christina immer noch ein Paar. Die beiden ließen sich sogar in Thailand ein gemeinsames Tattoo stechen, als Erinnerung an die Zeit im Paradies. Und nicht nur das: Marco schrieb sogar einen Song für seine Christina.\n\nMarco macht schon länger Musik, hat auch bereits früher Songs, auch schon vor seiner Überraschungssingle für Christina, die er mit seinem Kumpel Marra Kesh aufgenommen hat, produziert.\n\nKommen bei Marco Cerullo im Dschungelcamp noch mehr Sex-Eskapaden ans Licht?\n\nEin Unschuldslamm ist Marco, auch wenn er nun mit Christina glücklich zu sein scheint, dennoch nicht. Denn im Paradies kam so einiges ans Licht. In der ersten Folge sorgten Marco und Meike, die man aus der „Bachelor“-Staffel 2018 mit Daniel Völz kennt, für Aufsehen. Die beiden vergnügten sich ein paar Mal miteinander bis Marco angeblich während dem Sex das Handy zückte. Was dann passierte - da sind sich beide nicht so einig. Laut Meike versuchte Marco Bilder von ihr zu machen. Geht es nach Marco, war er nur so auf Instagram unterwegs, da er keinen Bock mehr auf Meike hatte. Wie auch immer, man kann wohl festhalten, dass das Benutzen des Smartphones während des Sex nicht gerade die Beziehung fördert.\n\nVideo: Meike und Marco bei „Bachelor in Paradise“ - der Skandal\n\nWas lief zwischen Dschungelcamp-Kandidat Marco und Eva?\n\nEine Love-Story, die allerdings noch nicht öffentlich gemacht wurde, ist Marcos Liebelei, wenn auch eine sehr kurze, mit Evanthia. Sie war die Zweitplatzierte bei Bachelor Andrej Mangold und gab öffentlich zu, mit Andrej bei den Dreamdates Sex gehabt zu haben.\n\nAngeblich sollen Eva und Marco sich bei der Dating-Party „Finder Live“, die von Ex-Bachelor-Kandidatin und Paradies-Bewohnerin Stefanie Gebhardt ausgerichtet wurde, kennengelernt haben. Das Ganze war jedoch von kurzer Dauer. Mehr ist bisher nicht dazu bekannt. Ob im Dschungel vielleicht nun das ein oder andere davon noch ans Licht kommen wird?\n\nDschungelcamp 2020: Womit verdient Marco Cerullo sein Geld?\n\nHauptberuflich ist Marco Cerullo Model und Serienschauspieler. Vor allem als René Müller aus der Scripted-Realtiy-Soap „Krass Schule – Die jungen Lehrer“, die am Nachmittag auf RTL 2 läuft, war er bekannt. Doch seine Filmfigur widmet sich dem Modeln und tritt mittlerweile nicht mehr auf.\n\nMacht auch nichts, denn statt der Soap gibt es ja nun andere Fernsehauftritte für ihn, denn schon bald folgt das „Dschungelcamp“ 2020 und auch da soll er gemeinsam mit anderen Promis wie Wendler-Ex Claudia Norberg und Box-Weltmeister Sven Ottke dabei sein.\n\nWie stehen Marcos Chancen im Dschungelcamp 2020?\n\nMarco Cerullos Chancen sehen eigentlich gar nicht schlecht aus, denn unterhaltsame, lustige und zum Teil auch verpeilt wirkende Kandidaten kamen sehr weit, beziehungsweise haben sogar gewonnen. Wir erinnern uns da an die ehemaligen Dschungelkönige an einen Menderes Bağcı oder Joey Heindle zurück. Und in ein ähnliches Schema fällt auch definitiv Marco Cerullo. Und nicht nur das: Bei „Bachelor in Paradies“ zeigte Marco mit Tränen auch seine gefühlvolle Seite. Falls er diese Seite im Dschungelcamp zeigen kann - und das halten wir nicht für ausgeschlossen, denn immerhin muss er unter extremen Bedingungen zwei Wochen ohne seine Christina auskommen - könnte das seine Position im Dschungel noch mehr festigen. Mit ähnlich verplanten Sprüchen wie Evelyn Burdecki könnte Marco auch Sonja Zietlow und Daniel Hartwich im Gdächtnis bleiben.\n\nSL"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wien Seit dem Wahlabend im September standen in Österreich die Zeichen auf schwarz-grün. Drei Monate später haben ÖVP und Grüne eine Einigung erzielt. Nun fehlt nur noch der Segen des Grünen-Bundeskongresses.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nÖVP und Grüne einig: Schwarz-grüne Regierung in Österreich\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.\n\nZu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als \"junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin\".\n\nDie Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.\n\nIm Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.\n\nDie Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.\n\nBei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.\n\nBeide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "pos": ["Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. \"Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an\", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.\n\nAm Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.\n\nDie ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.\n\n\n\nDie ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.\n\nGrüne bekommen \"Superministerium\" für Umwelt und Verkehr\n\nDas künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.\n\nDamit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des \"Ibiza-Videos\" eingesetzt worden.\n\n\n\nAn die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.\n\n\n\nParteitag muss über Koalition abstimmen\n\nDie Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nDie künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ."], "neg": ["Dow Jones hat von Pressetext eine Zahlung für die Verbreitung dieser Pressemitteilung über sein Netzwerk erhalten.\n\nReinach (Aargau) (pts036/12.03.2020/17:35) - Mit 01. März 2020 stiess John Kleindouwel als Head of Sales zur Aluflexpack (AFP) Gruppe. Die Position wurde neu geschaffen, um die Organisation der Gruppe zu stärken und ein erfolgreiches und nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten. John Kleindouwel bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Verpackungsindustrie mit und war in der Vergangenheit mehrfach mit der Führung und Entwicklung von Sales-Abteilungen betraut. Vor seinem Engagement bei der AFP Gruppe war John Kleindouwel in Managementpositionen im Bereich Marketing und Sales bei Amcor, Huhtamaki und Clondalkin tätig. Zuletzt fungierte er als Sales Director für AR Packaging Group. John Kleindouwel ist niederländischer Staatsbürger und studierte Wirtschaftswissenschaften an der Business School in Zwolle. \"Wir sind sehr glücklich, John in unserem Team begrüssen zu können. Er ist nicht nur ein anerkannter Experte in unserer Industrie, sondern auch eine äusserst angenehme Persönlichkeit, die unser Team hervorragend ergänzen und vom ersten Tag an eine Stütze sein wird. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit Johns Mithilfe bestehende Kunden noch besser unterstützen und neue Kunden sowie neues Geschäft generieren werden können. John wird auch die persönliche und berufliche Entwicklung jüngerer Mitglieder unserer Sales-Organisation unterstützen und die Geschwindigkeit und Effizienz interner Projekte, vor allem im Bereich der Produktentwicklung, weiter vorantreiben\", sagt Igor Arbanas, CEO der Aluflexpack Gruppe. John Kleindouwel fügt hinzu: \"Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team, das das Unternehmen in den vergangenen Jahren so solide weiterentwickelt und eine fantastische Plattform für weiteres Wachstum geschaffen hat. Aluflexpack hat zu vielen führenden Unternehmen über Produktqualität und leidenschaftlichen Service enge Beziehungen aufgebaut und ich freue mich auf die Chance, einen grossen Beitrag zu den nächsten Kapiteln der Erfolgsgeschichte der Aluflexpack Gruppe zu leisten.\" Über die Aluflexpack AG: Die Aluflexpack stellt flexible Verpackungslösungen für Endmärkte wie Kaffee/Tee, Pharma, Tiernahrung, Süsswaren und Milchprodukte her. Fundiertes Know-how, Service-Flexibilität und Innovationskraft sind Grundlage für langjährige Kundenbeziehungen, sowohl mit lokal agierenden Unternehmen als auch mit internationalen Grossunternehmungen. Die Aluflexpack mit Hauptsitz in Reinach (AG), Schweiz, verfügt neben einem Produktionsstandort in der Schweiz, Frankreich und der Türkei auch über vier Produktionsstandorte in Kroatien. Der Mitarbeiterstand belief sich zum 31. Dezember 2019 auf ca. 1.215 Mitarbeiter. http://www.aluflexpack.com Disclaimer Some of the information contained in this press release may be forward-looking statements. Aluflexpack AG cautions that such forward-looking statements are not guarantees of future performance and involve risks and uncertainties, and that actual results may differ materially from those in the forward-looking statements as a result of various factors. Aluflexpack AG undertakes no obligation to publicly update or revise any forward-looking statements. (Ende) Aussender: Aluflexpack AG Ansprechpartner: Lukas Kothbauer Tel.: +436648581124 E-Mail: lukas.kothbauer@aluflexpack.com Website: www.aluflexpack.com Quelle: http://www.pressetext.com/news/20200312036\n\n(END) Dow Jones Newswires\n\nMarch 12, 2020 12:35 ET (16:35 GMT)", "Gesundheit Nächster Runder Tisch zur Hebammenversorgung kommende Woche Um mehr Hebammen für werdende Mütter in Bayern zu gewinnen, trifft sich ein Runder Tisch kommenden Mittwoch in Nürnberg.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Eine Hebamme legt einer schwangeren Patientin die Sensoren eines Wehenschreibers an. Foto: Focke Strangmann/dpa/Archivbild\n\nMünchen.Dann solle das gemeinsam erarbeitete Aktionsprogramm für die Sicherstellung der Hebammenversorgung in Bayern beschlossen werden, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) Neujahr an. „Dabei geht es zum Beispiel um die Vermittlung von Hebammen, deren Arbeitsbedingungen, die Aufklärung und Information von Schwangeren und Müttern und die Nachwuchssicherung für den Hebammenberuf.“ Über die Einzelheiten wolle sie am 8. Januar informieren.\n\nEine Studie des Ministeriums im Jahr 2018 hatte gezeigt, dass mehr Hebammen nötig sind, um auch in Zukunft eine flächendeckende Versorgung sicherstellen zu können. An einem Runden Tisch zur Hebammenversorgung im Februar nahmen Vertreter unter anderem des Hebammen-Landesverbandes, der Landesärztekammer und der Kommunalverbände teil. Arbeitsgruppen erarbeiteten den Angaben nach seither die Grundlagen für das neue Aktionsprogramm.\n\nHuml sagte: „Wir wollen die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt sicherstellen.“ Dafür seien schon wichtige Schritte umgesetzt worden wie eine Niederlassungsprämie für Hebammen und der sogenannte Hebammenbonus. Wer als Hebamme oder Entbindungspfleger mindestens vier Geburten pro Jahr betreut, kann beim Freistaat 1000 Euro jährlich beantragen.", "Überraschende Wende im Skandal um den spanischen Opernstar Plácido Domingo (79). In einem Statement, dass er gegenüber der Nachrichtenagentur Europa Press in seinem Heimatland abgegeben hat, hat er die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Der Schmerz, den er den Frauen zugefügt habe, tue ihm \"wirklich leid\". \"Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Taten\", sagte Domingo demnach.\n\nDas wird ihm vorgeworfen\n\nIm Sommer 2019 berichteten rund drei Dutzend Frauen der US-Nachrichtenagentur AP von sexuellen Belästigungen, die sich über insgesamt drei Jahrzehnte erstreckt haben sollen und bis in die 1980er-Jahre hineinreichen. Für Jobs habe er Frauen angeblich in sexuelle Beziehungen zwingen wollen. Neun Frauen erzählten davon, dass Domingo sie unangemessen berührt oder gar ohne Einwilligung geküsst haben soll.\n\nZunächst stritt der Opernstar die Vorwürfe ab und nannte die Anschuldigungen falsch. Er sei immer davon ausgegangen, dass seine \"Interaktionen und Beziehungen immer begrüßt wurden und einvernehmlich waren\". Seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe wandten sich zahlreiche Opernhäuser von ihm ab. So verlor er unter anderem seine Engagements in Los Angeles und New York.", "Duisburg (dpa/lnw) - Ein Mensch hat sich in der Silvesternacht bei einem Wohnungsbrand in Duisburg leicht verletzt. Durch ein gekipptes Fenster war eine Feuerwerksrakete in die Wohnung im Stadtteil Neudorf geflogen, wie die Polizei mitteilte. Die Rakete entfachte ein Feuer, dabei verletzte sich der Bewohner leicht und kam in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, ein vorsätzliches Abfeuern der Rakete auf die Wohnung schließt die Polizei aus.\n\nVon dpa", "Herber Rückschlag für Kesha (32, \"Tik Tok\"): Die Sängerin muss 375.000 US-Dollar, umgerechnet rund 342.000 Euro, Schadensersatz an ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke (46) zahlen. Das soll aus Gerichtsdokumenten hervorgehen, die der US-Seite \"Entertainment Online\" vorliegen sollen. Kesha habe eine \"unwahre Aussage\" gemacht, als sie im Februar 2016 in einer SMS an Lady Gaga (33) behauptet habe, dass Dr. Luke ihre Kollegin Katy Perry (35, \"Roar\") vergewaltigt haben soll, so die Urteilsbegründung.\n\nPerry habe eindeutig ausgesagt, dass sie nicht von Dr. Luke, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, vergewaltigt worden sei, so das Gericht weiter. Außerdem gäbe es keinerlei Beweise für eine Vergewaltigung und absolut keinen Zweifel daran, dass Perry bei ihrer Aussage nicht die Wahrheit gesagt habe. Keshas Anwälte haben bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.\n\nMit dem Song \"TiK ToK\" wurde Kesha bekannt - hier können Sie den Hit streamen\n\nDr. Luke hatte 50 Millionen US-Dollar gefordert\n\nDr. Luke hatte im Sommer 2016 eine Klage wegen übler Nachrede gegen Kesha eingereicht. Darin forderte er eine Entschädigung von 50 Millionen US-Dollar, die ihm wegen dieser \"böswilligen Unwahrheiten\" an Einnahmen verloren gegangen seien. Nachdem Lady Gaga die SMS von Kesha erhalten hatte, hatte sie negative Nachrichten über den Produzenten via Social Media und in der Presse verbreitet.\n\nKesha hatte Dr. Luke Ende 2014 angezeigt. Der Produzent, mit dem sie zusammen mehrere Hits aufgenommen hatte, habe sie zehn Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht, erklärte sie damals. Dr. Luke weist die Vorwürfe bis heute zurück und zeigte die Sängerin sowie ihre Mutter im Gegenzug wegen Verleumdung an. Diese Vorwürfe werden demnächst in einem weiteren Gerichtsverfahren verhandelt.\n\nspot on news"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "New York. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich sehr besorgt über das Ende des Moratoriums für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen durch Nordkorea gezeigt. \"Der Generalsekretär hofft sehr, dass die Tests nicht wieder aufgenommen werden\", erklärte ein Sprecher. Guterres unterstütze weiterhin Verhandlungen, die zu einer vollständigen und nachgewiesenen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel führen. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte erklärt, dass er sich nicht mehr an das Moratorium gebunden sehe, weil die USA an den Sanktionen für Nordkorea festhalten.\n\nAnmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?\n\n\n\nKommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder", "pos": ["Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Hier können Sie sich anmelden.\n\nMit der Registrierung erhalten Sie 3 Artikel im Monat kostenfrei.\n\nZum Abschluss Ihrer Registrierung und den 3 kostenfreien Artikel pro Monat sind noch folgende Schritte nötig:\n\n1. Registrierung bestätigen\n\nSie haben sich erfolgreich registriert. Zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse haben Sie eine E-Mail mit einem Link erhalten. Bitte klicken Sie auf den Link, damit Ihre Registrierung aktiv wird. Sollten Sie keine E-Mail erhalten haben, so überprüfen Sie bitte Ihren Spam-Ordner oder wenden Sie sich an den Kundenservice.\n\n2. Loslesen Sie können nun Ihre 3 kostenfreien Artikel freischalten. Einfach loslesen. 3. Abonnement verknüpfen Wenn Sie bereits ein Abonnement für E-Paper oder Print (täglicher Bezug) haben, können Sie sich alle Vorteile von freischalten. Einfach unten klicken und Abonnementnummer und Postleitzahl eintragen. Verknüpfen"], "neg": ["Jürgen Klopp (Foto: dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nLIVERPOOL - Fußballtrainer werden heute auf Pressekonferenzen oft zu Themen befragt, die mitunter weit außerhalb des Spielfeldes liegen und sich nicht um Ball und Tore drehen. Aktuell gehört das Coronavirus zu eben diesen Themen. Jürgen Klopp wurde als Trainer des FC Liverpool von einem Reporter dazu gefragt.\n\n\n\nJürgen #Klopp ist in Sachen #Coronavirus definitiv der falsche Ansprechpartner...#CoronaPanik #CHELIV #Liverpool pic.twitter.com/HfuDAxzomt— OmnisportDE (@OmnisportDE) March 4, 2020\n\nDieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen.\n\n\n\nEr konterte mit der Gegenfrage, warum die Meinung eines Fußballtrainers oder eines Promis zu diesem Thema überhaupt von Bedeutung sei. Klopp weiter: \"Politik, Coronavirus - wieso fragen Sie mich? Ich trage ein Basecap und bin schlecht rasiert. Ich verstehe nichts davon.\" Er empfiehlt stattdessen, besser mit den Leuten zu reden, die zu diesem Thema das nötige Fachwissen haben.\n\nVerknüpfte Artikel\n\nWenn er will, kann Jürgen Klopp aber auch etwas entspannter zu diesem Thema Stellung beziehen.", "FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Corona-Pandemie ist das Vertrauen in die Politik nach Einschätzung von Zukunftsforscher Matthias Horx gewachsen. \"Es ist ein Vertrauensgewinn in die Politik festzustellen, der auch - glaube ich - anhält\", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Gleichzeitig sah Horx einen \"Deutungsverlust von populistischen Strategien\". Auf die Frage, wie eine Gesellschaft sich angesichts von Infektionsgefahren organisieren könne, \"darauf hat der Populismus keine Antwort\".\n\n\n\nHorx hatte zu Beginn der Krise in Deutschland im März erste Überlegungen dazu veröffentlicht, wie die Corona-Krise die Gesellschaft verändern könnte. Eine Vermutung war, dass die Menschen trotz der Kontaktbeschränkungen eher enger zusammenrücken: \"Das war meine Vermutung und ist auch so eingetreten, dass viele Menschen in dieser sogenannten sozialen Isolation ihre Beziehungen intensivieren, wieder ernst nehmen und auch pflegen.\" Als Beispiel nannte er intensives Telefonieren.\n\n\n\nHorx ist der Gründer des \"Zukunftsinstituts\" mit Standorten in Frankfurt am Main und in Wien./cam/DP/zb\n\nJetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de", "Normalerweise besteht das Team unter der Leitung von Gerald Gartlehner aus 30 Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Studierenden aus zehn Disziplinen wie zum Beispiel Medizin, Public Health, Pflegewissenschaften, Psychologie, Ernährungswissenschaften und Informationsmanagement. Jetzt wurde aus zehn davon ein Notfallteam gebildet.\n\nDie Masse an wissenschaftlichen Informationen rund um das Coronavirus ist bereits jetzt enorm. Seit Jahresbeginn wurden weltweit tausende Publikationen verzeichnet. Die Gruppe der Donau-Uni arbeitet derzeit an der Wirksamkeit von Quarantänemaßnahmen. Sie filtert dabei die wichtigsten Forschungsergebnisse aus der Masse an Informationen und veröffentlicht sie auf der Website „Medizin Transparent“. „Ziel des Notfallteams ist es, in kurzer Zeit mit umfassender Recherche und rigoroser Studienbewertung verlässliche Übersichten zum aktuellen Stand des Wissens zu schaffen“, erklärt Gartlehner.\n\nGartlehner in der „NÖ-heute“-Reihe „Ganz persönlich“ Der Arzt und Epidemiologe Gerald Gartlehner von der Donau-Universität Krems beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Fake News, jetzt ganz besonders. Seine Abteilung berät aktuell auch die WHO – die Weltgesundheitsorganisation.\n\nForschen für die WHO\n\nIhre Ergebnisse stellen die Kremser Forscher internationalen Institutionen zur Verfügung. Eine davon ist die Weltgesundheitsorganisation, erklärt der NÖGUS-Vorsitzende Martin Eichtinger (ÖVP): „Die WHO greift bei ihrer Recherche zu den möglichen Maßnahmen auf die Forschung von Professor Gartlehner in Krems zurück.“ Weitere Abnehmer dieser Informationen sind Einrichtungen in Niederösterreich, darunter Kliniken und Pflegeheime. „Sie machen davon Gebrauch und fragen an, ob etwa eine Art der Desinfektion, eine Art der Betreuung von Patienten oder eine spezielle Behandlung dem letzten Stand der Wissenschaft entspricht“, sagt Eichtinger.", "Betrüger, Abzocker und Cyber-Kriminelle nutzen die Ängste der Schweizer Bevölkerung aus, um unter dem Deckmantel der Coronakrise Personen zu schädigen. In der Schweiz und im nahen Ausland seien solche Fälle aufgetaucht, schreibt die Schaffhauser Polizei auf Twitter.\n\nVermeintliche Shops für Schutzmasken und Desinfektionsmittel schössen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Ferner hätten Cyber-Kriminelle unzählige Phishing-Emails im Namen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder weiteren Behördenstellen verschickt.\n\nAuch wenn die Betrüger ihre Masche jeweils den aktuellen Gegebenheiten anpassten, so blieben die Verhaltenstipps der Polizei dieselben wie vor der Coronakrise. So sollten Mails von unbekannten Absendern, Anhänge oder Links nicht geöffnet werden.\n\nAuf Forderungen von Erpressern sollte nicht eingegangen oder reagiert werden. Das gelte auch für Telefonate von unbekannten Personen. Vorauszahlungen bei Online-Shops sollten nur in kleinen Beträgen geleistet werden.\n\nBei grösseren Beträge empfehle es sich, die Ware über ein Online-Treuhandkonto zu bezahlen. Alternativ dazu sollte, falls möglich, die Rechnung direkt beim Abholen der Ware beglichen werden, schreibt die Schaffhauser Polizei weiter.", "Realschüler spenden 510 Euro für krebskranke Kinder\n\nDas Adventskonzert der Realschüler belohnten die Eltern, Großeltern und Interessierte mit Spenden. Den Gesamterlös von 510 Euro überreichten die Jugendlichen nun an den Vorsitzenden der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord, Herbert Putzer. Er informierte die Realschüler, Lehrer und Direktor Andreas Meier über den aktuellen Stand der Hilfseinrichtung. \"Seit zwei Tagen sind zwei neue Krankheitsfälle hinzukommen.\" Aktuell werden 97 Familien betreut und mit ihrem Schicksal nicht allein gelassen, sagte Putzer."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Im Januar veranstaltet die CSU bei ihren Klausuren immer eine Menge Lärm. Auch 2020 wird Alexander Dobrindt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßen.\n\nJanuar ist der Monat der Klausuren. Traditionell beherrscht die CSU die Schlagzeilen, diesmal mit weniger schrillen Tönen. Es soll primär um Alltagsnöte der Menschen gehen – beispielsweise der Sparer.\n\nDie Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigt die CSU auf der Klausur in Kloster Seeon .\n\nder Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigt die CSU auf der Klausur in . Alexander Dobrindt (CSU) gilt als einer der härtesten Kritiker der EZB.\n\nDie CSU-Landesgruppe will das nun ändern - unserer Redaktion liegt ein Papier mit Vorschlägen vor. „Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute Unterstützung“, heißt es darin.\n\nMünchen – Alexander Dobrindt verbindet mit der Europäischen Zentralbank (EZB) eine ganz besondere Beziehung. Seit der damalige Generalsekretär 2012 den EZB-Chef Mario Draghi als Falschmünzer bezeichnete, gilt der CSU-Politiker als einer der härtesten Kritiker der EZB. Deren Chefin heißt inzwischen Christine Lagarde. Doch der bayerische Unmut über die Nullzinspolitik ist geblieben – allenfalls im Ton ist Dobrindt ein wenig moderater geworden.\n\nNullzinspolitik bestraft die Sparer\n\n„Mit ihrer aktuellen Nullzinspolitik belohnt die EZB das Schuldenmachen und bestraft die Sparer“, heißt es folglich in einer Vorlage für die Klausur der CSU-Landesgruppe, die am Montag im Kloster Seeon (Landkreis Traunstein) beginnt. Lagarde müsse erkennen: „Aufgabe der EZB ist eine stabile Geldpolitik – nicht eine europäische Ersatzstrukturpolitik.“\n\nDie „klare Erwartung“ der CSU sei der Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase. Doch da die Christsozialen offenbar selbst nicht so recht daran zu glauben scheinen, dass Madame Lagarde dieser Erwartung nachkommt, haben sie sich eine Reihe von Maßnahmen einfallen lassen, um ihrerseits die Sparer zu entlasten.\n\nVideo: EZB-Präsidentin Lagarde will Finanzpolitik auf Prüfstand stellen\n\nCSU-Vorstoß - Gratis-Basiskonto und Anleihe mit Fix-Zins\n\nBesonders interessant ist dabei die festverzinste Innovationsanleihe, mit der der Staat den Sparern bei einer Laufzeit von zehn Jahren zumindest zwei Prozent Zinsen sichert. Der Clou: Das so eingenommene Geld soll Startups und Unternehmen bei Innovationen helfen – vor allem der Digitalisierung.\n\n„Ein starkes Start-up-Ökosystem braucht Kapital, um zu wachsen“, schreibt die CSU. „Hier haben wir enormen Nachholbedarf.“ In den USA seien 2019 insgesamt 117 Milliarden Dollar und in Asien 63 Milliarden Dollar an Risikokapital in Tech-Start-ups und Unternehmen investiert worden, in Europa dagegen nur 35 Milliarden Dollar. In Deutschland waren es sechs Milliarden. Mit der Innovationsanleihe seien in den kommenden fünf Jahren Investitionen von jährlich 20 Milliarden Euro möglich – also insgesamt 100 Milliarden.\n\nDas Entlastungspaket für Sparer ist das zweite Papier, mit dem die Landesgruppe nun an die Öffentlichkeit geht. Auch das erste, das ganz im Zeichen der Familienförderung stand, setzt andere Akzente als in den Vorjahren, die meist von innerer Sicherheit dominiert wurden.\n\nDas Wirtschaftspapier wiederholt Langzeitforderungen wie eine komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, einen dauerhaften Verzicht auf Steuererhöhungen sowie ein Festhalten an der Schwarzen Null. Alles Positionen, die in der Großen Koalition regelmäßig von der SPD infrage gestellt werden.\n\nCSU will Unternehmen stärken\n\nZugleich fordert die CSU aber, auch Unternehmen zu stärken. „Spitze bei der Wettbewerbsfähigkeit und Spitze bei der Steuerbelastung – das passt nicht zusammen“, lautet die Diagnose. Die Ertragssteuer für Unternehmen müsse auf 25 Prozent abgesenkt werden. „Damit schaffen wir Spielräume für notwendige Investitionen in Digitalisierung und Innovationen.“\n\nNeu ist auch die Idee des sogenannten „mitwachsenden Minijobs“. In einem ersten Schritt will die CSU die Minijob-Grenze auf 600 Euro pro Monat anheben, die seit 2013 unverändert bei 450 Euro liegt. Fortan sollten Minijobber zudem an der allgemeinen Lohnsteigerung teilhaben. „Deshalb fordern wir, dass die Verdienstgrenze der Minijobs künftig mit den Löhnen steigt.“\n\nMit der SPD dürfte dies schwer umzusetzen sein. Die Genossen wollen lieber sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stärken. Möglich wäre höchstens ein Kompromiss, wenn gleichzeitig der Mindestlohn auf zwölf Euro steigt. Dies lehnt bislang die Union ab.\n\nCSU-Landesgruppe tagt 2020 in Kloster Seeon. Die Gästeliste der CSU-Winterklausur steht, wie Merkur.de* berichtet fest.\n\nMike Schier", "pos": ["CSU will Sparer entlasten: Festverzinste Innovationsanleihe\n\nEin kostenloses Basiskonto für jeden, Steuererleichterungen bei Aktien, eine festverzinste Innovationsanleihe - die CSU will angesichts der EZB-Nullzinspolitik Sparer entlasten. Auch bei der Steuererklärung soll es deutlich einfacher werden.\n\nMünchen (dpa) - Der Staat soll deutsche Sparer unterstützen. Das sieht ein Papier der CSU-Landesgruppe vor, das dem „Münchner Merkur“ und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und in der kommenden Woche im Kloster Seeon beschlossen werden soll. „Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute Unterstützung“, heißt es darin. Unter anderem sollen Banken verpflichtet werden, ein kostenfreies Basiskonto anzubieten. Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge - und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden.\n\nKritik übt die CSU in dem Papier an der Nullzinspolitik der EZB. Langfristige Nullzinsen erschwerten die Altersvorsorge und steigerten die Gefahr von Aktien- und Immobilienblasen. „Deshalb wird es Zeit, dass die EZB die Geldpolitik wieder vom Kopf auf die Füße stellt. Unsere klare Erwartung ist der Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase.“\n\nDaneben fordert die Partei eine festverzinste sogenannte Innovationsanleihe, mit einem Zinssatz von zwei Prozent und einer Laufzeit von zehn Jahren. Die dadurch eingenommenen Mittel sollten in Startups und Innovationen mit einem Schwerpunkt auf neue Schlüsseltechnologien investiert werden. „Damit schaffen wir ein Kreislaufsystem mit einem attraktiven Angebot für Sparer und dringend benötigtem Risikokapital für Startups.“\n\nWeitere Forderungen in dem Papier: die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, keine Wiedereinführung der Vermögensteuer, Steuererklärung mit einem Klick. „Jede Erleichterung, die technisch machbar ist, muss auch umgesetzt werden. Unter anderem soll künftig jeder Bürger jedes Jahr vom Staat eine vorausgefüllte Steuererklärung erhalten, in die bereits alle vorliegenden Daten eingetragen sind.“ Steuerpflichtige müssten dann ihre Einkommensteuererklärung nur noch auf Richtigkeit und Vollständigkeit kontrollieren und sie mit einem Klick freigeben. Außerdem sollten Eltern das Kindergeld künftig nicht mehr beantragen müssen, sondern automatisch erhalten.\n\nDaneben legt das Papier die Idee des „mitwachsenden Minijobs“ vor. In einem ersten Schritt will die CSU die Minijob-Grenze auf 600 Euro pro Monat anheben, die seit 2013 bei 450 Euro liegt. Danach solle die Verdienstgrenze bei Minijobs mit den Löhnen steigen."], "neg": ["Während der Rest der Welt - allen voran britische Medien - sich in aufgeregten Spekulationen verliert, hatte der angekündigte Rückzug der beiden britischen Royals an einem Ort bereits Konsequenzen: bei Madame Tussauds. Das traditionsreiche Wachsfigurenkabinett in London hat nach der Ankündigung von Prinz Harry und seiner Frau Meghan, sich aus der ersten royalen Reihe zurückzuziehen und künftig finanziell auf eigenen Beinen stehen zu wollen, reagiert und die Figuren des Herzogs und der Herzogin von Sussex von der königlichen Kernfamilie rund um Queen Elizabeth II weggerückt.\n\nEs ist mehr als eine räumliche Lücke, die dieser Schritt hinterlässt. Sie steht für die Ratlosigkeit, die der Austritt aus dem sonst so eingeschworenen Königsklan auslöst. Es geht bei der Entscheidung der beiden darum, die Rolle der (westlichen repräsentativen) Monarchie im 21. Jahrhundert neu auszuloten - darüber sind sich wohl sogar Queen und Boulevard einig. Auch wenn beide alles andere als amused zu sein scheinen.\n\nWir haben eure prunkvolle Märchen-Hochzeit bezahlt und euer Anwesen mit sehr viel Steuergeld renoviert - damit haben wir uns das Recht erkauft, uns nach Lust und Laune über euch das Maul zu zerreißen. Vor allem, wenn ihr uns nicht in dem Maße an eurem Leben teilhaben lasst, in dem wir das wünschen. Die nicht gerade zimperliche britische Presse brachte diese Argumentation zuletzt in Variationen immer wieder vor - und damit so etwas wie einen ungeschriebenen Vertrag zwischen Volk und Königsfamilie zur Sprache. Das Volk leistet sich eine Monarchenfamilie, um sich an ihr zu ergötzen. Als verehrungswürdige Hoffnungsträger oder verachtenswert niederträchtige Luxusgeschöpfe: Die Palette ist breit. So dienen gerade die Jungfamilien wie William und Kate mit ihren Kindern als perfekte Abziehfolie des im Niedergang befindlichen Familien-Idylls, zeigen die royalen Scheidungen, dass man Liebe nicht kaufen kann, und prominente Schicksalsschläge, dass der sprichwörtliche Hobel alle gleich macht. Der Hof selbst mit seinem Prunk und Protokoll liefert eine tief in Traditionen verwurzelte Verlässlichkeit und Kontinuität. Gerade im durch den Brexit geschüttelten Großbritannien zeigte sich Letzteres als Stabilitätsfaktor von unschätzbarem nationalen Wert.\n\nTrost und Erquickung\n\nMenschen finden Trost und Erquickung an royalen Figuren und Biografien. Sie sind ihnen das eigene Leben durch banale Parallelen aufwertende Identifikationsfiguren. Ihren Gegnern dienen sie als ebenso konstantes Feindbild. Auch Ablehnung schafft letztlich Identität. Zudem gibt der Monarch einer Nation ein Gesicht - meist auch ein Herz. Im imperialen Glanz der Krone lässt es sich auch als Volk herrlich sonnen - auch in einem Nationalstolz jenseits von populistischem Nationalismus.", "Über Nacht starb eine Frau an den Folgen des Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiterhin gering.\n\nStand Freitag, 1. Mai 2020, um 08.00 Uhr, sind in Wien 2.531 Erkrankungen bestätigt. Bedeutet aber nur: So viele Leute wurden insgesamt positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind nämlich nur noch 554 Personen infiziert. Dennoch ist die Bundeshauptstadt damit jenes Bundesland mit den meisten Infizierten.\n\n\n\nUnter 2.000 Infizierte\n\n\n\nFreute man sich am Vortag noch über keinen Corona-Toten innerhalb von 24 Stunden, kam nun eine Frau (96) ums Leben, die an Covid-19 erkrankt war. Damit kamen in Wien 131 Personen in der Folge einer Corona-Erkrankung ums Leben.\n\n\n\nLandesweit zählt man nur noch 1.961 infizierte Personen. Bislang wurde bei 560 Toten ein Zusammenhang mit dem Coronavirus festgestellt.", "FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Corona-Pandemie ist das Vertrauen in die Politik nach Einschätzung von Zukunftsforscher Matthias Horx gewachsen. \"Es ist ein Vertrauensgewinn in die Politik festzustellen, der auch - glaube ich - anhält\", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. Gleichzeitig sah Horx einen \"Deutungsverlust von populistischen Strategien\". Auf die Frage, wie eine Gesellschaft sich angesichts von Infektionsgefahren organisieren könne, \"darauf hat der Populismus keine Antwort\".\n\n\n\nHorx hatte zu Beginn der Krise in Deutschland im März erste Überlegungen dazu veröffentlicht, wie die Corona-Krise die Gesellschaft verändern könnte. Eine Vermutung war, dass die Menschen trotz der Kontaktbeschränkungen eher enger zusammenrücken: \"Das war meine Vermutung und ist auch so eingetreten, dass viele Menschen in dieser sogenannten sozialen Isolation ihre Beziehungen intensivieren, wieder ernst nehmen und auch pflegen.\" Als Beispiel nannte er intensives Telefonieren.\n\n\n\nHorx ist der Gründer des \"Zukunftsinstituts\" mit Standorten in Frankfurt am Main und in Wien./cam/DP/zb\n\nJetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de", "Bielefeld (ots) - Wettbewerb ist gut. Das gilt auch für den Wettbewerb um den besten Schutz vor dem Coronavirus. Doch das derzeitige Rennen um möglichst viele ausländische Touristen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt hat etwas Fragwürdiges.\n\n\n\nSicher ist es richtig, einen wichtigen Wirtschaftszweig nicht im Regen stehen zu lassen. Aber einstweilen sollte der Gesundheitsschutz absolute Priorität haben. Am Ende trägt jeder für sich selbst die Hauptverantwortung.\n\n\n\nKlar hängt einiges auch vom eigenen Verhalten am Urlaubsort ab. Doch es gibt ein Restrisiko. Darüber muss sich jeder im Klaren sein. Keinesfalls sollte man der Regierung des Urlaubslandes blind vertrauen, sondern sie nach ihrem Handeln bewerten. Das ist jeder seiner Gesundheit schuldig.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nWestfalen-Blatt\n\nBernhard Hertlein\n\nTelefon: 0521 585-261\n\nwb@westfalen-blatt.de\n\n\n\nOriginal-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/66306/4604686\n\nKostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de", "01.01.2020\n\nTrauer um Opernregisseur Harry Kupfer\n\nEr inszenierte Wagner in Bayreuth, fühlte sich aber auch der Moderne verpflichtet: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Nun starb er mit 84 in Berlin.\n\nHarry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.\n\nKupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ( SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: \"Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen.\" Kulturstaatsministerin Monika Grütters ( CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer \"sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe\" gesetzt. Er werde als \"leiser Grenzgänger\" in Erinnerung bleiben.\n\nDer Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der \"außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre\".\n\nBayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: \"Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten.\"\n\nZu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. \"Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert\", schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. \"Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben.\"\n\nDer am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks \"Rusalka\" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.\n\n1978 brachte er in Bayreuth den \"Fliegenden Holländer\" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den \"Ring des Nibelungen\". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.\n\nIn den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den \"Ring\" in Barcelona und den \"Parsifal\" in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den \"Rosenkavalier\" in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch. (dpa)\n\nKomische Oper über Harry Kupfer\n\nMitteilung Agentur\n\nBarrie Kosky\n\nThemen folgen"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Mit Spaß am extravaganten Auftritt: Bond-Darsteller Daniel Craig ermittelt als Detektiv Benoît Blanc. (Foto: Universum)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nWer die Weihnachtsfeiertage im Kreise vieler Angehöriger unbeschadet überstanden hat, dem wird in dieser kniffeligen Krimikomödie vorgeführt, wie alles noch viel schlimmer hätte ausgehen können. Nicht Weihnachten, sondern der 85. Geburtstag eines Patriarchen dient in diesem Film als Anlass eines Familientreffens, bei dem sich ungefähr ein Dutzend Menschen zuprosten. Am nächsten Morgen wird Gastgeber Harlan Thrombey mit durchschnittener Kehle aufgefunden.\n\nZunächst deuten die Umstände auf einen Selbstmord hin. Doch bevor die Polizei den Fall abschließen kann, kommt ein mysteriöser Privatdetektiv ins Haus geschneit. Er unterzieht die Familienbande und auch Harlans engelhafte Pflegerin Marta peniblen Verhören.\n\nEs ist angerichtet: Auf Schritt und Tritt erinnert dieser Krimi an die Grande Dame des Genres, Agatha Christie. Obwohl in den USA von heute angesiedelt, ist das Dekor „very british“, mit einem imposanten Herrenhaus und seinen plüschigen Zimmern, knarrenden Dielen, Sammlerkuriositäten, Gift und Gegengift, und einem riesigen Park mit dubiosen Spuren.\n\nHarlan war ein berühmter Krimischriftsteller, der mit seinem Vermögen seine ganze Sippe finanzierte. Der exzentrische Detektiv Benoît Blanc erinnert an Hercule Poirot. Trotz augenzwinkernder Details – ein Running Gag ist etwa Martas Eigenschaft, sich bei jeder Lüge zu erbrechen – ist der Film mehr eine Hommage an die legendäre Autorin denn eine Parodie.\n\nRian Johnson, der sich hier sichtlich vom Pathos seiner vorherigen Regiearbeit „Star Wars – Der letzte Jedi“ erholt, orientiert sich an den bewährten Rezepten von Dame Agatha und serviert ein ziemlich ausgefuchstes „Whodunit“. Zwar wird gegen Ende die Schraube etwas zu fest angezogen, doch hat man fast bis zuletzt tatsächlich keinen Schimmer, wer’s war.\n\nSchön ist auch, dass im Zeitalter filmischer Psychokiller diesmal das Tatmotiv, klassisch und logisch nachvollziehbar, die Gier nach dem Geld eines alten weißen Mannes ist. Der größte Trumpf des Films aber ist sein aus meist gut abgehangenen Promis bestehendes Ensemble. Don Johnson gibt etwa den Nichtsnutz im Kaschmirpulli, Jamie Lee Curtis die perlentragende Immobilienmaklerin, Toni Collette eine meditierende Lifestyle-Influencerin, und Chris Evans gibt einen äußerst unsympathischen Playboy. Daniel Craig führt als Detektiv Benoît Blanc mit sardonischem Grinsen und, in der Originalfassung, mit quäkendem Südstaatenakzent durch das Labyrinth der Ermittlungen. Wenn durch die Aufdeckung der Enterbungsmanöver des Patriarchen – Altstar Christopher Plummer – sukzessive auch sorgsam gepflegte Lebenslügen entlarvt werden, verwandeln sich die gesitteten Nachkommen in Hyänen.\n\nDann wiederum wirken die in die Handlung eingeflochteten zeitgeistigen Phänomene etwas plakativ. Ob Agatha Christie dieser gallig-sozialkritische Humor gefallen hätte? Wenn auch nicht ganz auf der Höhe ihrer Kunst, so gehört dieser durchtriebene Krimi im derzeitigen Superhelden- und Fantasy-Gewese doch zu den wenigen smarten Kinofilmen für ein erwachsenes Publikum. UNTERHALTSAM", "pos": ["Letztes Familienidyll: Bei dieser Aufnahme lebt der Patriarch der Familie, Harlan Thrombey (Christopher Plummer, im Sessel), noch.\n\n„Knives Out“ ist eine Krimikomödie voller spielwütiger Filmstars. Und alle, alle sind verdächtig. Ein Fall für Detektiv Daniel Craig.\n\nErleben Sie besondere Veranstaltungen aus den Bereichen: Klassik , Konzerte , Bühne , Sport-Veranstaltungen und viele mehr\n\nAlles wirkt höchst vertraut. Und doch ist hier nichts, wie es zunächst scheint. Die hochkarätig besetzte Krimikomödie „Knives Out – Mord ist Familiensache“ von Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson („Star Wars – Episode VIII“) atmet den Geist von Agatha Christie in vollen Zügen.\n\nUnd ist doch keine bloße Hommage an die Großmeisterin der klassischen Wer-ist-der-Mörder-Geschichten, sondern ein hochkomödiantischer, bissiger und auf kluge Weise vertrackter Blick auf die amerikanische Gesellschaft von heute.\n\nDaniel Craig muss Licht ins Dunkel bringen\n\nJust an seinem 85. Geburtstag, den er gerade noch mit seiner exzentrischen Familie auf dem mit spätviktorianischem Kitsch vollgepackten Anwesen gefeiert hat, scheidet Bestsellerautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) aus dem Leben.\n\nMit durchschnittener Kehle liegt er in seinem verschlossenen Zimmer, das Rasiermesser noch in der Hand. Der Tod des Familienpatriarchen gibt Rätsel auf. Selbstmord oder Mord? Die Frage steht im Raum. Und es ist an Meisterdetektiv Benoit Blanc (großartig: Daniel Craig), Licht ins Dunkel zu bringen.\n\nNoch gibt es Kerzen für den Patriarchen (Christopher Plummer). Kurz darauf ist er tot.\n\nFoto: Universum Film\n\nWährend der wenig charmante Familienclan der Testamentseröffnung harrt, macht sich „die letzte der Gentleman-Spürnasen“ gemeinsam mit den Polizeibeamten Elliott (LaKaith Stansfield) und Wagner (Noah Segan) an die Ermittlung. Ein unbekannter Auftraggeber hat ihn engagiert. „Ich vermute Fremdeinwirkung“, erklärt Blanc seine Anwesenheit. „Und ich habe noch keinen der Verdächtigen ausgeschlossen.“\n\nEine unheimlich zerstrittene Familie\n\nUnd derer gibt es jede Menge. Denn kein Mitglied dieser snobistischen Familienbande kann ein lückenloses Alibi vorweisen. Weder der den familieneigenen Verlag leitende Ransom Drysdale (Chris Evans) noch seine Eltern Linda (Jamie Lee Curtis) und Richard Drysdale (Don Johnson).\n\nWeder Lindas Bruder Walt Thrombey (Michael Shannon) noch seine extravagante Ehefrau Joni (Toni Collette). Ohnehin sind sie untereinander heillos zerstritten. Das einzige, was diese Gemeinschaft eint, ist die Gier nach dem üppigen Erbe.\n\nDie Lösung ist aufs Höchste überraschend\n\nTatkräftige Unterstützung bekommt Blanc von Thrombeys lateinamerikanischer Pflegerin Marta (Ana de Armas). Sie war die einzige Vertraute des alten Herrn. Und sie hat eine für Blanc hilfreiche Eigenschaft: Sie kann nicht lügen. Denn immer, wenn sie es tut, muss sie sich übergeben. Dadurch kommt der durchaus an Hercule Poirot gemahnende Detektiv der Lösung Stück für Stück näher. Und die ist nach all den ausgelegten Finten und Fährten noch einmal aufs höchste überraschend.\n\nDaniel Craig ermittelt einmal ganz ohne 007-Spielereien.\n\nFoto: Universum Film\n\nDabei ist man als Zuschauer dem Ermittler immer einen Schritt voraus. Denn während die Familienmitglieder beim Verhör das Blaue vom Himmel lügen, sieht man in Rückblenden den wahren Hergang ihrer Erzählungen. Und erfährt auch, dass das Opfer eine abgrundtief boshafte Ader hatte.\n\nStar-Wars-Regisseur auf Agatha Christies Fährte\n\nWenn er etwa droht, seine geldgierige Brut zu enterben. Oder seinen Enkel und Jungverleger Ransom als Loser abkanzelt, der es nie geschafft hat, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.\n\nRian Johnson schafft es, mit satirischem Biss immer wieder Erwartungshaltungen platzen zu lassen. Er zeigt eine zutiefst verkommene Ansammlung selbstgefälliger Emporkömmlinge, deren Scheinheiligkeit mehr und mehr entblättert wird. An „Knives Out – Mord ist Familiensache“ stimmt wirklich alles. Die Dialoge sind geschliffen und pointiert. Die Ausstattung ist von opulenter Pracht, samt einer riesigen, irrwitzigen Messerinstallation mitten im Salon.\n\nUnd das star-gespickte Ensemble ist von erster Güte. Keiner spielt sich in den Vordergrund. Man spürt, welchen Spaß sie beim Spiel haben. Mit welcher Lust sie die messerscharfen Aperçus in den Raum werfen. Diese mehr als zwei Stunden vergehen wie im Flug und sorgen immer wieder für Überraschungen. Ganz großes Schauspielerkino.\n\n„Knives Out“: der Trailer zum Film\n\nThrillerkomödie USA 2019 131 min., von Rian Johnson, mit Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis"], "neg": ["Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fuhr in einem vollen Lift mit. Ein Foto davon landete auf Twitter und sorgte für Aufregung.\n\nWegen der Corona-Krise wollte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag im Uni-Klinikum in Giessen, Deutschland, über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen informieren. Begleitet wurde der CDU-Politiker Medienberichten zufolge unter anderem von Ministerpräsident Volker Bouffier, Kanzleramtschef Helge Braun und dem hessischen Sozialminister Kai Klose. Wie es sich gehört, trugen alle bei dem Besuch einen Mundschutz.\n\n\n\nDoch an das Social Distancing hielten sich die Beteiligten nicht ganz wie gewünscht. Das Foto eines Reporters, welches auf Twitter veröffentlicht wurde, zeigt die Politiker und mehrere Ärzte, wie sie alle zusammen ganz eng beieinander in einem Lift stehen.\n\nAuf Twitter wurde das Bild mehrfach kommentiert und sorgte für Spott. So schreibt ein User: \"Eigentlich wollte das Coronavirus auch noch mitfahren. Aber leider war der Fahrstuhl schon voll.\" Und ein anderer meint: \"Ich kann gar nicht so viel Luft holen, wie ich tief seufzen möchte.\"\n\nEinem Nutzer fehlen einfach die Worte. \"Das macht wirklich sprachlos ...\", schreibt er auf Twitter. Und ein weiterer User merkt an: \"Das meinten dann wohl die Wissenschaftler, die von Masken abrieten, weil sie zu Leichtsinn verleiten würden.\"\n\n\n\nIn der Zwischenzeit hat sich auch Spahn zu Wort gemeldet. Den Vorfall kommentierte er bei einer Pressekonferenz folgendermaßen: \"Dass es wichtig ist, Abstand zu halten, auch wenn man Mundschutz trägt, haben wir auch gerade wieder gemerkt. Alle nehmen sich vor: Nicht alle gleichzeitig in den Aufzug – und dann passiert es halt manchmal doch.\"", "Auto erfasst Radler (55): Er wird schwer verletzt\n\nVon: Michael Acker\n\nTeilen\n\nSchwerer Unfall bei Markt Schwaben: Ein 55-Jähriger wird erheblich verletzt. © dpa / Carsten Rehder\n\nEin 21-jähriger Autofahrer hat mit seinem Wagen einen 55-jährigen Radfahrer erfasst und schwer verletzt. Der Mann wurde in eine Klinik geflogen.\n\nMarkt Schwaben - Der Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag, 27. März, gegen 16:10 Uhr auf der Isener Straße zwischen Markt Schwaben und Pastetten. Das teilte die Polizei Poing mit.\n\nEin 55-Jähriger Radfahrer aus Forstern befuhr die Ortsverbindungsstraße von Markt Schwaben aus kommend in Richtung Pastetten. An der Abzweigung nach Herdweg wurde der Radfahrer, der sich nach derzeitigem Ermittungsstand zuvor korrekterweise links einordnete, von einem 21-Jährigen Ford-Fahrer, der aus dem Landkreis Erding stammt, überholt. Der junge Mann schätzte vermutlich die Verkehrslage falsch ein, sodass der Pkw mit der Front den Radfahrer an der linken Seite erfasste.\n\nAußer Lebensgefahr\n\nDer 55-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Bogenhausen geflogen. Er ist aber außer Lebensgefahr. An Fahrrad und Pkw entstanden schätzungsweise 4000 Euro Sachschäden.\n\nStraße gesperrt\n\nDie Staatsstraße 2332 war für 2,5 Stunden in beide Richtungen total gesperrt, da ein Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallhergangs herangezogen wurde und die Abschlepp- und Aufräumarbeiten bis ca. 18:40 Uhr andauerten.\n\nZu Verkehrslenkungs- und Absperrmaßnahmen wurde die Feuerwehr Forstinning mit insgesamt 20 Mann hinzugezogen.\n\nWer sachdienliche Hinweise zum genauen Unfallhergang geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Poing (08121/99170) in Verbindung zu setzen.", "MOSKAU (dpa-AFX) - Die russische Hauptstadt Moskau hat im Eiltempo von nur einem Monat ein Krankenhaus für die Behandlung von Patienten mit dem Coronavirus gebaut. Die ersten 20 Patienten seien bereits eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Bis zu 800 Menschen können demnach in der Klinik am Stadtrand von Moskau behandelt werden. Notfalls könnten auch 900 Betten bereitgestellt werden. \"Bis heute haben mehr als 500 Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen, und wir stellen weiter Spezialisten ein\", sagte Chefarzt Sergei Perechodow. Mehr als 1000 Fachärzte sollen dort arbeiten.\n\nFür Mitarbeiter wurden auf dem riesigen Gelände auch Unterkünfte gebaut, sodass sie auch vor Ort übernachten könnten, hieß es. Die Klinik solle auch nach Abklingen der Corona-Pandemie Menschen mit Infektionskrankheiten in den nächsten Jahren behandeln.\n\nIn Russland ist die Zahl der Infektionen innerhalb von 24 Stunden erneut sprunghaft angestiegen: um 5600 auf 52 700 Fälle. Nach offiziellen Angaben vom Dienstag starben bisher 456 mit dem Virus infizierte Menschen. Genesen seien mehr als 3800 Menschen.\n\nDas schwer vom Coronavirus gezeichnete Land China hatte vor mehr als zwei Monaten Kliniken für Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit gebaut. Auch in Kasachstan in Zentralasien wurde innerhalb von nur 13 Tagen ein Krankenhaus für Corona-Patienten gebaut. Die Klinik in der Hauptstadt Nursultan hat lokalen Medienberichten zufolge 200 Betten. In dem Land gibt es laut offizieller Statistik 1949 Corona-Fälle./cht/DP/mis", "Symbolbild. In der Neujahrsnacht ist in Moers ein Pferdestall völlig abgebrannt.\n\nMoers. Nach dem Brand in der Neujahrsnacht ist die Ursache unklar. Brandstiftung kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden. Wer kann Hinweise geben?\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nPferdestall in Moers brennt ab: Die Polizei sucht Zeugen\n\nAm Sittardweg im Moerser Stadtteil Vennikel ist in der Neujahrsnacht ein Pferdestall bei einem Brand völlig zerstört worden. Ein Zeuge, der sich am 1. Januar gegen 1.30 Uhr am Sittardweg/ Ecke Flurweg aufhielt, sah Flammen aus dem Stall schlagen und rief die Feuerwehr. Tiere kamen nach Angaben der Polizei nicht zu schaden. Die Ursache für den Brand ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Brandstiftung ist nach NRZ-Informationen nicht auszuschließen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen: Hinweise an die Polizei in Moers, 02841 / 1710.", "Corona-Ausbruch bei Tönnies Laschet bietet Kreis Gütersloh mehr Hilfe an\n\nMehr als 1000 Tönnies-Mitarbeiter haben sich mit Corona infiziert. Nun machte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet ein Bild von der Lage vor Ort - und bot an, alles \"zu organisieren, das gebraucht wird\"."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Zehntausende Menschen haben am Neujahrstag in Hongkong erneut gegen die Regierung demonstriert. Der von der Polizei genehmigte Marsch zog vom Victoria Park zur Chater Road im Herzen der Stadt. Auf Fahnen oder Bannern war \"Kämpft\", \"Unabhängigkeit Hongkongs\" oder \"Befreit Hongkong\" zu lesen. Die Organisatoren von der Civil Human Rights Front (CHRF) hatten zu der Demonstration aufgerufen, um zu Beginn des neuen Jahres ein Zeichen der Solidarität zu setzen.\n\nAuch übte das Bündnis scharfe Kritik an Polizeibrutalität bei den anhaltenden Protesten. Mehr als 6000 Menschen seien dabei festgenommen worden. Während die Regierung einerseits von Aussöhnung spreche, gingen die Behörden andererseits gegen Lehrer vor und unterstellten ihnen anhand ihrer Beiträge in sozialen Medien, die Schüler zum Protest anzustiften. \"Wir werden den Kampf fortsetzen und uns ohne Pause der ungerechten und grausamen Autorität widersetzen.\"\n\nDie Polizei rief die Demonstranten auf, von Gewalt abzusehen. Bei früheren großen Demonstrationen war es meist am Rande oder hinterher zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Aktivisten gekommen. In der Silvesternacht gab es bereits kleinere Zwischenfälle. Radikale Aktivisten warfen Brandsätze und blockierten Straßen. Die Polizei ging mit Wasserwerfer, Tränengas und Pfefferspray vor.\n\nSeit einem halben Jahr demonstrieren die Hongkonger gegen die Regierung, den wachsenden Einfluss Peking und unverhältnismäßig hartes Vorgehen der Polizei. Sie fordern echte Demokratie und mehr Selbstbestimmung. Seit der Rückgabe 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz \"ein Land, zwei Systeme\" autonom regiert.\n\nDie sieben Millionen Hongkonger genießen - anders als die Menschen in der Volksrepublik - viele Rechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Sie fürchten aber zunehmend um ihre Freiheiten. Auch fordern sie echte Demokratie, wie es ihnen beim Souveränitätswechsel in Aussicht gestellt worden war./lw/DP/zb\n\nAXC0015 2020-01-01/14:22", "pos": ["In Hongkong hat das neue Jahr mit weiteren Protesten gegen die Regierung und mit dem Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern begonnen. Mehr als eine Million Menschen kamen am Neujahrstag zu einer zunächst friedlichen Kundgebung zusammen. Sie forderten mehr Demokratie und Straferlass für die in den vergangenen Monaten festgenommenen mehr als 6500 Demonstranten. Später griff die Polizei ein, als Geldautomaten der HSBC-Bank zerstört wurden. Einige Oppositionelle werfen dem Geldinstitut eine enge Zusammenarbeit mit der chinesischen Zentralregierung vor. Die Einsatzkräfte schossen Tränengas-Granaten in die Menge und setzten Wasserwerfer ein. Hunderte Oppositionelle errichteten Straßensperren und warfen vereinzelt auch Benzinbomben.\n\nProtest mit erhobenem Haupt und ausgestreckten Armen\n\nZu dem Protestmarsch aufgerufen hat die Menschenrechtsgruppe Civil Human Rights Front (CHRF) , die im abgelaufenen Jahr ähnliche Veranstaltungen organisiert hatte, an denen Millionen von Menschen teilnahmen. \"Es ist traurig, dass unsere Forderungen aus dem Jahr 2019 auf das Jahr 2020 übertragen werden müssen\", sagte Jimmy Sham, der die CHRF anführt. \"Wir erwarten weitere Repressionen. Wir müssen uns aktiv auf den Kampf vorbereiten\", rief Sham der Menschenmenge zu.\n\nWieder Zusammenstöße\n\nBereits in der Silvesternacht hatten Tausende das neue Jahr mit Slogans der Demokratiebewegung begrüßt. In einer spontanen Aktion blockierten Demonstranten für kurze Zeit eine Flaniermeile. Radikale Aktivisten warfen mit Brandsätzen. Polizisten setzten wieder Tränengas, Wasserwerfer, Gummigeschosse und Pfefferspray ein.\n\nAusgerüstet für \"robuste\" Einsätze: Polizisten in Hongkong\n\nAus Sicherheitsgründen war das städtische Feuerwerksspektakel zum Jahreswechsel abgesagt worden. Stattdessen gab es um Mitternacht eine Lichtshow. Viele Touristen zeigten sich enttäuscht.\n\nKeine Zugeständnisse\n\nSeit der Rückgabe der ehemaligen britischen Kronkolonie 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz \"ein Land, zwei Systeme\" autonom regiert. Die sieben Millionen Einwohner genießen - anders als die Menschen in der Volksrepublik - viele Rechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Sie fürchten aber zunehmend um ihre Freiheiten.\n\nBei den Kommunalwahlen im November hatte Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam zwar ein Debakel erlebt, dennoch machten weder sie noch Peking der Demokratiebewegung seitdem Zugeständnisse.\n\nChinas Präsident Xi Jinping betonte in seiner Neujahrsansprache, sein Land werde den Wohlstand und die Stabilität Hongkongs entschlossen schützen. Die Zentralregierung wirft dem Westen vor, die Unruhen in der Sonderverwaltungszone anzuheizen.\n\nsti/wa/hf (afp, rtr, dpa)"], "neg": ["Jahreswechsel Jugendliche schießen mit Raketen und Krachern auf Menschen Mehrere Jugendliche haben in der Silvesternacht im Landkreis Ostallgäu Raketen auf Menschen abgefeuert.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild\n\nBuchloe.Zunächst hatten zwei Unbekannte in Buchloe Kracher in einen Briefkasten geworfen und eine Rakete so gezündet, dass sie einen Anwohner im Gesicht traf, wie die Polizei mitteilte. Die Jugendlichen flüchteten unerkannt. Wenig später warfen fünf Jugendliche einem 39-Jährigen Kracher vor die Füße. Zudem feuerten sie eine Batterie Böller direkt in Richtung des Mannes ab. Die Jugendlichen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.\n\nIn Lindau feuerte zum Jahreswechsel ein 31-Jähriger an der Hafenpromenade mehrfach mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Einen passenden Waffenschein hatte der Mann nicht. In Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) schossen ein 43-Jähriger und eine 22-Jährige während des öffentlichen Feuerwerks mit einer Schreckschusswaffe. Auch die beiden hatten keinen passenden Waffenschein.", "USA und Taliban unterzeichnen Friedensabkommen – Seite 1\n\nDie USA und Vertreter der militant-islamistischen Taliban haben in Katar ein Abkommen über Wege zu einem Frieden in Afghanistan unterzeichnet. Die Vereinbarung soll einen Abzug der US-Truppen aus Afghanistan über mehrere Stufen einleiten und zu baldigen innerafghanischen Friedensgesprächen führen. Dem Abkommen zufolge wollen die USA binnen 14 Monaten alle Truppen abziehen. Voraussetzung ist, dass sich die Taliban an ihre Zusagen zur Verhinderung von Terrorismus halten.\n\n\n\nWeiter sieht das Abkommen vor, dass die Zahl der US-Soldaten in einem ersten Schritt um rund ein Drittel reduziert wird, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der afghanischen und US-amerikanischen Regierungen hervorgeht. Demnach soll die Zahl der US-Streitkräfte von aktuell etwa 12.000 binnen 135 Tagen auf 8.600 reduziert werden.\n\nGleichzeitig arbeiteten die USA mit der Nato und anderen Verbündeten daran, die Zahl der Nato-Truppen proportional dazu zu verringern, heißt es in der Erklärung weiter. Die USA und ihre Verbündeten würden alle ihre verbleibenden Streitkräfte innerhalb von 14 Monaten abziehen.\n\nDies gelte unter der Voraussetzung, dass die militant-islamistischen Taliban ihren Verpflichtungen aus einem zwischen den USA und den Taliban vereinbarten Abkommen nachkommen, hieß es weiter. Wie diese Verpflichtungen konkret aussehen, dazu gibt es keine Informationen in der Erklärung. In Medienberichten hieß es, die Taliban würden Garantien geben, dass das Land kein sicherer Hafen für Terroristen wird und sie Friedensgespräche mit der Regierung in Kabul aufnehmen.", "Seit dem Start der «Uster-Batzen»-Aktion am Montag, 11. Mai, sind schon über 600 der Rabatt-Säckchen verkauft worden. Das schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Bislang konnten pro Person maximal zwei dieser «9 für 8»-Aktions-Sets für je 200 statt 225 Franken gekauft werden. Ab sofort wird diese Verkaufsbeschränkung aufgehoben, wie die Stadt weiter schreibt. Der «Ausschuss Corona» des Stadtrats habe diesen Entscheid getroffen. Er reagiere damit auf ein «mehrfach geäussertes Kundenbedürfnis», auch teurere Objekte mit den vergünstigten «Uster-Batzen» bezahlen zu können.\n\nAktion läuft bis längstens Ende September\n\nDie «Uster-Batzen»-Aktion dauert an, bis die 4000 mit dem von der Stadt gesprochenen Beitrag von 100'000 Franken vergünstigten Rabatt-Sets verkauft sind. Wie die Stadt mitteilt, ende sie aber auf jeden Fall spätestens am 30. September 2020. Die Aktions-Batzen können weiterhin per E-Mail an usterbatzen@alsobp.ch oder telefonisch unter 077 240 04 24 gegen Vorauszahlung bestellt werden. Direkt kaufen kann man sie auch im Restaurant Al Gusto im Frjz.", "Polizeipräsidium Trier\n\nPOL-PPTR: Messerangriff auf dem Petrisberg\n\nTrier (ots)\n\nBisher Unbekannte haben am Freitagabend, 7. Februar, gegen 21:30 Uhr, an der Aussichtsplattform auf dem Petrisberg unvermittelt einen Mann mit einem Messer angegriffen.\n\nNach Angaben des 40-jährigen Geschädigten, hielt dieser sich am Aussichtspunkt auf, als sich ihm plötzlich zwei Männer näherten. Einer der beiden griff ihn mit einem Messer an. Das Opfer konnte die Attacke abwehren, sich in sein Auto retten und davonfahren. Die beiden Tatverdächtigen seien zu Fuß geflohen.\n\nDie Angreifer werden als ca. 1,70 m groß mit südländischem Aussehen beschrieben.\n\nDie Kriminalpolizei Trier hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen! Zur Tatzeit befand sich ein weißer PKW in der Nähe, dessen Insassen die Tat möglicherweise beobachtet haben. Hinweise werden durch die Kriminalpolizei unter 0651/9779-2290 entgegengenommen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Trier\n\n\n\nTelefon: 0651-9779-0\n\nE-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de\n\nwww.polizei.rlp.de/pp.trier\n\n\n\nPressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der\n\nQuelle zur Veröffentlichung frei.\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell", "In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung.\n\nBerlin/Frankfurt In der Gebäudereinigung arbeiten viele Mini-Jobber. Wegen der starren Verdienstobergrenze wirkt jede Tarifsteigerung als unfreiwillige Arbeitszeitverkürzung. Die Arbeitgeber verlangen eine Wende.\n\nDeutschlands größte Handwerkssparte macht Front gegen Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro.\n\nDie Bundesinnung der Gebäudereiniger verlangt die bundesweite und branchenübergreifende Abschaffung dieser Beschäftigungsverhältnisse, wie Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur sagte.\n\nZum Jahresbeginn 2020 ist der branchenspezifische Mindestlohn auf 10,80 Euro die Stunde gestiegen, während die Einkommensgrenze seit Jahresbeginn 2013 nicht mehr angepasst worden sei. Unter dem Strich bedeute der Tarifabschluss für weit über 100.000 Beschäftigte, dass sie nicht mehr Netto-Gehalt, sondern 15 Minuten mehr Freizeit in der Woche erhielten. \"Von mehr Freizeit lässt sich keine Miete und kein Supermarkteinkauf bezahlen. Die starre 450-Euro-Grenze ist unsozial, denn sie macht aus Tariflohnerhöhungen finanzielle Einbußen der Beschäftigten\", kritisierte Dietrich.\n\nNach Innungsangaben arbeitet etwa jeder dritte der rund 700.000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job. Mehr als 100.000 Beschäftigte seien direkt an der 450-Euro-Einkommensschwelle und müssten folglich bei Tarifsteigerungen kürzere Arbeitszeiten leisten, wenn sie im Mini-Job bleiben wollen. Für die Betriebe bedeute das weniger Flexibilität und zusätzliche Bürokratie bei der Anpassung der Arbeitsverträge. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt hatte in der Vergangenheit kritisiert, dass mit jeder Gehaltserhöhung die geforderte Arbeitsleistung verdichtet worden sei.\n\nDietrich sprach sich für eine Abschaffung der gewerblichen Mini-Jobs aus. Es gäbe dann ab dem ersten Euro nur noch voll steuer- und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Man favorisiere diesen Weg, da Minijobs mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform darstellten und zunehmend unflexibel würden. Sollte sich dafür keine politische Mehrheit finden, sollte zumindest die Einkommensgrenze angehoben werden. Dafür hatten sich bereits CDU und FDP ausgesprochen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Eklat um Moderator: \"BR-Führungsspitze hat meine Familie und mich mit Hass und Hetze allein gelassen\"\n\nVon: Marcel Görmann\n\nTeilen\n\nRichard Gutjahr (links) erhebt schwere Vorwürfe gegen BR-Intendant Ulrich Wilhelm. © picture alliance/Felix Hörhager/dpa, picture alliance / obs / news aktuell GmbH\n\nEin Skandal rollt auf den Bayerischen Rundfunk zu: Der bekannte Moderator Richard Gutjahr veröffentliche in einem Abschiedsbrief schwere Vorwürfe gegen Intendant Ulrich Wilhelm.\n\nDer Moderator Richard Gutjahr will nicht mehr für den Bayerischen Rundfunk arbeiten.\n\nIn einem offenen Abschiedsbrief attackiert er den Intendanten Ulrich Wilhelm heftig.\n\nGutjahr fühlt sich von ihm im Stich gelassen - und wirft ihm Lügen vor.\n\nUpdate 14.10 Uhr: Nun verschickte die BR-Pressestelle ein Statement zu den Vorwürfen des ehemaligen Mitarbeiters Richard Gutjahr. Die Kernbotschaften: Der Bayerische Rundfunk habe sich sehr wohl um den Fall bemüht - und Richard Gutjahr sei gar nicht jüngst aus dem Sender ausgeschieden, sondern bereits im März 2019.\n\nDie Rundfunkanstalt weist den „Vorwurf der Lüge und Täuschung durch den Intendanten strikt zurück“. Die Geschäftsleitung und der Vorsitzende des Rundfunkrats des BR hätten sich in den vergangenen drei Jahren „mehrfach und intensiv mit allen Facetten des Falles beschäftigt“.\n\nBR berichtet von Angebot an Richard Gutjahr\n\nDer BR habe Gutjahr zudem eine Weiterbeschäftigung in einem „interessanten, auf seinen Themenbereich zugeschnittenen Bereich“ angeboten, was dieser abgelehnt habe. „Daraufhin kam es bereits im März 2019 zu einem Aufhebungsvertrag in gegenseitigem Einvernehmen“. Seitdem sei der Journalist auch nicht mehr für den BR tätig gewesen, heißt es in dem Statement.\n\nDer Bayerische Rundfunk teilt zudem mit, dass er zusammen mit Justizministerium und weiteren Medien eine Initiative gegen Hass im Netz gestartet habe, auch um Angriffe auf Journalisten einfacher durch die Staatsanwaltschaft verfolgen lassen zu können. Der Hass, der Gutjahr im Netz entgegenschlage, sei „beschämend“, die Verschwörungstheorien „absurd“ und die Drohungen gegen ihn „erschütternd“.\n\nBR-Eklat: Bekannter Moderator erhebt schwere Vorwürfe - und verlässt den Sender\n\nMünchen - Zum Jahreswechsel hat der Bayerische Rundfunk einen handfesten Eklat. Der bekannte Moderator, Reporter und Blogger Richard Gutjahr teilte am Silvestertag mit, dass er die Rundfunkanstalt nach 22 Jahren verlassen hat - und machte zeitgleich Intendant Ulrich Wilhelm schwere Vorwürfe. Damit droht der nächsten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ein Skandal, kurz nachdem der WDR nach einem umstrittenen Satire-Video in Erklärungsnot geriet.\n\nGutjahr war beim BR unter anderem Moderator der Sendung \"Rundschau-Nacht\". Nun rechnete der 46-Jährige in einem Blogbeitrag mit Wilhelm ab. Gutjahr fühlt sich von dem Intendanten, der bis 2010 Regierungssprecher Merkels war, im juristischen Kampf gegen Rechtsextremisten im Stich gelassen. Mehr noch: Wilhelm soll das Kontrollgremium des BR getäuscht und belogen haben. Da andere Kommunikationswege ausgeschöpft seien, wende er sich nun an die Öffentlichkeit.\n\nBR-Eklat: Gutjahr wirft Wilhelm Lüge und Täuschung vor\n\nGutjahr war im Juli 2016 zufällig kurz hintereinander an zwei Terror-Orten, nämlich in Nizza (Merkur.de*) und wenige Tage später am Olympia-Einkaufszentrum in München (tz.de*). Von beiden Anschlagsorten berichtete er als Reporter. Das nahmen Rechtsradikale und Antisemiten zum Anlass, um Verschwörungstheorien im Netz zu verbreiten und ihn offen zu bedrohen. Gutjahr ging juristisch dagegen vor - ebenso gegen die rechten Verlage Kopp und Compact. Hier fühlte er sich von seinem Intendanten alleine gelassen.\n\nVideo: Deutsche Medien sorgen sich um rechte Gewalt gegen Journalisten\n\nEr schreibt, Wilhelm habe ihn nach seiner Bitte um Unterstützung lediglich „vertröstet“ und zunächst auch keine finanzielle Hilfe für die Prozesskosten bereitgestellt. Wilhelm hätte die Dimension der Attacke, die Verleumdungen und Morddrohungen im Netz scheinbar nie nachvollziehen können. Man habe ihn und seine Familie mit dem Hass und der Hetze, den ganzen Folgen der Berichterstattung für die ARD allein gelassen. „Erst als ich mich in der Folge an den Ombudsmann sowie an den Rundfunkratsvorsitzenden des BR wandte, ließen Sie mir finanzielle Beihilfe zukommen, eine einmalige Zahlung, weniger als ein Monatsgehalt. Verbunden mit der unmissverständlichen Ansage, dass dies eine Ausnahme sei und ich mich in Zukunft mit meinen Problemen an den Deutschen Journalistenverband wenden soll. Die begleitenden Worte Ihres Juristischen Direktors werde ich nie vergessen: Man könne ja nicht jedem freien Mitarbeiter gleich einen Anwalt stellen, nur weil man mal im Netz ‚angepöbelt‘ werde“, schreibt der Journalist in seinem Blogeintrag.\n\nGutjahr greift BR-Intendanten an: Kontrollgremium in die Irre geführt\n\nLaut Gutjahr soll der Intendant jedoch im Kontrollgremium des BR ausgesagt haben, dass man die Prozesskosten beglichen habe und sich für die redaktionell unbearbeitete Veröffentlichung eines Handy-Videos aus Nizza, für das Gutjahr im Netz heftig attackiert wurde, entschuldigt habe. Der BR habe dieses Rohmaterial des Reporters zunächst 1:1 auf seinen Kanälen auf YouTube, Facebook und Twitter verbreitet, was einen Shitstorm auslöste. Die Behauptungen Wilhelms würden jedoch nicht stimmen, deshalb wirft ihm Gutjahr vor, die „Unwahrheit gesagt bzw. das Kontrollgremium des Bayerischen Rundfunks in die Irre geführt“ zu haben. Indirekt bezeichnete Gutjahr Wilhelm später als eine Führungskraft ohne Rückgrat, Herz und moralischem Kompass.\n\nEklat um Richard Gutjahr: BR-Sprecher \"überrascht\" - Stellungnahme soll folgen\n\nLaut einer ersten Anfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland reagierte ein BR-Sprecher \"überrascht\" auf den Brief Gutjahrs. Es wurde eine baldige Stellungnahme angekündigt.\n\nBR-Intendant Wilhelm in der Kritik - Solidarität für Gutjahr auf Twitter\n\nRückendeckung bekommt Gutjahr vom Medienjournalist Stefan Niggemeier: \"Richard Gutjahr ist seit drei Jahren einer Vernichtungskampagne ausgesetzt. Aber er muss nicht nur gegen den Hass kämpfen, sondern auch gegen den eigenen Sender, den Bayerischen Rundfunk. Ein erschütternder Brief zum Abschied an den Intendanten\", postete Niggemeier über Twitter.\n\nAuch der auf Twitter viel beachtete ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz solidarisierte sich umgehend mit Gutjahr. Er schrieb am Dienstag: \"Den offenen Brief von Richard Gutjahr an den Intendanten des BR sollte jede/r lesen. Er zeigt, welchen persönlichen Bedrohungen Journalisten durch Rechtsextremisten ausgesetzt sind - und wie sehr sie unser aller Solidarität brauchen.\" Der ARD-Journalist Dennis Horn (u.a. \"Morgenmagazin\") spricht von einem \"Skandal\" im Bayerischen Rundfunk.\n\nIn der Vergangenheit zog sich BR-Intendant Ulrich Wilhelm bereits den Unmut des damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu. Auslöser war unter anderem ein Gastauftritt von Markus Söder in der Serie „Dahoam is dahoam“, berichtete Merkur.de.\n\nVideo: Rechtliche Lage bei Cyber-Mobbing\n\nSturmtief „Sabine“ hält Deutschland und Bayern in Atem. Doch für einen Hörer des Radiosenders Bayern 3 ist der Sturm alles andere als gefährlich. Er sorgte für einen Eklat.\n\n„Hindafing“ ist eine preisgekrönte Serie im Bayerischen Fernsehen (BR). Ein BR-Rundfunkrat ärgerte sich jedoch über die Satire – mit gravierenden Folgen.\n\nIn Volkmarsen in Hessen wurden bei einem Karnevalsumzug mindestens 52 Menschen verletzt. Ein 29-Jähriger raste mit seinem Auto in den Umzug. Autos werden immer wieder als Waffe missbraucht.\n\nDie Coronavirus-Krise sowie Infizierten-Fälle haben auch Auswirkungen auf das Programm mehrerer Sender.\n\nmag\n\n*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks", "pos": ["In einem offenen Brief erklärt Moderator Richard Gutjahr, warum er nicht mehr für den BR arbeiten wird. Unter anderem wirft er dessen Intendanten Wilhelm vor, Unwahrheiten zu sagen. Der Sender widerspricht.\n\nAnzeige\n\nDer Journalist Richard Gutjahr arbeitet nicht mehr für den Bayerischen Rundfunk. Im Internet veröffentlichte er einen Brief an BR-Intendant Ulrich Wilhelm, dem er unter anderem vorwirft, Unwahrheiten zu sagen.\n\nGutjahr beklagt, dass er als sogenannter fester freier Mitarbeiter keine rechtliche und kaum finanzielle Unterstützung von dem Sender bekommen habe, als er sich gegen Hass und Hetze gegen ihn und seine Familie vor Gericht zur Wehr gesetzt habe. Zuvor hatte er für den BR über Anschläge berichtet.\n\nWeiterhin wirft er Wilhelm vor, das „Kontrollgremium des Bayerischen Rundfunks in die Irre geführt“ zu haben. „Man habe meine ‚Prozesskosten beglichen‘, soll da behauptet worden sein (eine entsprechende Aussage ist auch im Sitzungs-Protokoll schriftlich festgehalten). Dass das in Wahrheit meine private Rechtsschutzversicherung getan hat, die mir nach einem Jahr kündigte, wurde verschwiegen“, schreibt der Journalist als eines der Beispiele in seinem offenen Brief.\n\nAnzeige\n\nDer BR wies die Vorwürfe am Mittwoch zurück und teilte mit: „Der BR hatte Herrn Gutjahr eine Weiterbeschäftigung in einem interessanten, auf seinen Themenbereich zugeschnittenen Bereich angeboten. Er wollte diese aber nicht annehmen.“\n\nLesen Sie auch Internes Handbuch Wie die ARD ihre Beitragszahler beeinflussen will\n\n\n\n\n\nDaraufhin sei im März 2019 ein Aufhebungsvertrag in gegenseitigem Einvernehmen geschlossen worden. „Seitdem ist er nicht mehr für den BR tätig gewesen.“ Gutjahr hatte unter anderem die Sendung „Rundschau-Nacht“ im BR moderiert.\n\nAnzeige\n\nGutjahr war 2016 im Urlaub Zeuge des Terroranschlags in Nizza geworden, bei dem 86 Menschen ihr Leben verloren. Er berichtete als BR-Journalist für die ARD darüber. Nur acht Tage später wurde Gutjahr wieder Zeuge eines dramatischen Verbrechens: des Amoklaufs in seiner Heimatstadt München mit neun Toten. Er berichtete erneut.\n\nFamilie von Verschwörungstheoretikern terrorisiert\n\nIn dem Brief an Wilhelm schreibt Gutjahr, bis heute würden er und seine Familie seither etwa von Verschwörungstheoretikern terrorisiert, bis hin zu Morddrohungen. In einem Beitrag Gutjahrs für „Zeit Online“ schreibt er beispielsweise, man habe ihn bezichtigt, Teil einer internationalen Verschwörung zu sein, die durch inszenierte Terrorakte die Weltherrschaft erreichen wolle.\n\nLesen Sie auch Weltverschwörung Richard Gutjahr und der Hass der Trolle\n\n\n\n\n\nAnzeige\n\nIn der BR-Erklärung heißt es, Geschäftsleitung und der Vorsitzende des Rundfunkrats des BR hätten sich in den drei Jahren mehrfach und intensiv mit allen Facetten des Falles beschäftigt. „Der Hass, der Richard Gutjahr seit drei Jahren im Netz entgegenschlägt, ist beschämend. Die Verschwörungstheorien sind absurd, die Drohungen Herrn Gutjahr gegenüber erschütternd.“\n\nWegen der Entwicklungen im Netz, wie sie auch Gutjahr beschreibe, habe der BR unter anderem mit dem bayerischen Justizministerium und weiteren Medien eine Initiative gegen Hass im Netz gestartet. Mit dieser Kooperation könnten Hass-Angriffe gegen Journalisten in Bayern nun einfacher an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet und dort verfolgt werden."], "neg": ["Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist in Israel heute eine Maskenpflicht verhängt worden. Nach der Vorschrift des Gesundheitsministeriums muss nun in der Öffentlichkeit ein Mundschutz getragen werden. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht ermöglichen.\n\nDie Menschen in Israel sind angewiesen, sich nicht mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause zu entfernen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Arbeitsplätzen, die als essenziell gelten. Auch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten sind erlaubt.\n\nAlle Flüge nach Israel gestoppt\n\nRegierungschef Benjamin Netanjahu wies einen vorläufigen Stopp aller Flüge nach Israel an. Das soll gelten, bis gewährleistet werden kann, dass Einreisende für eine zweiwöchige Quarantäne in spezielle Hotels gebracht werden können. Zuvor war bekanntgeworden, dass Einreisende etwa aus New York ungeprüft den Flughafen verlassen konnten.\n\nReuters/Ronen Zvulun\n\nIn mehreren strengreligiösen Vierteln in Jerusalem wurden weitere Beschränkungen verhängt. Sie wurden abgeriegelt, die Ein- und Ausfahrt sollte nur in Ausnahmen erlaubt werden. Hintergrund der Entscheidung der Regierung ist die Tatsache, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten in diesen Gegenden besonders hoch ist.\n\nViele Infizierte in Jerusalem\n\nIn den dicht besiedelten Vierteln leben viele kinderreiche Familien. Etwa zwölf Prozent der rund neun Millionen Bürger und Bürgerinnen Israels sind nach Angaben des Israelischen Demokratie-Institutes strenggläubige Juden. Jerusalem ist landesweit die Stadt mit den meisten Infizierten.\n\nNach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger SARS-CoV-2 mittlerweile bei 10.878 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1.388 sind wieder genesen. 103 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.", "Terror in Afghanistan Dutzende Soldaten bei Angriff auf Stützpunkt getötet\n\nFür Frieden in Afghanistan gibt es kaum Anzeichen: In der Nacht kamen bei einem Angriff auf einen Stützpunkt mehr als 20 Soldaten ums Leben.", "Anzeige\n\nAnzeige\n\nErst kürzlich gab es einen neuen Geländewagen, nun legen Michael Wendler und Laura Müller nach. Auf Instagram zeigen die beiden ihre neue Jacht. In ihren Instagram-Stories zeigt sich die 19-Jährige auf dem schicken Schmuckstück und schreibt dazu: “We bought a new boat. Our new boat!” (“Wir haben uns ein neues Boot gekauft. Unser neues Boot!\") und verzierte es mit einem Herzchen. Später spricht sie begeistert von ihrer Jacht.\n\nIhr Verlobter, Schlagersänger Michael Wendler, steht am Steuer und schippert seine Liebste und seine Tochter Adeline Norberg rund um Cape Coral in Florida über das Wasser. Für Bescheidenheit ist der Sänger ja nicht gerade bekannt, stilecht heißt das Boot auch Captain Wendler. Der lenkt daher auch das Boot, in einem weißen Shirt, während die Damen sich im Bikini präsentieren. Laura Müller hat ihr Video in den Stories dazu mit Wendlers Song “Egal” unterlegt, wozu alle drei Playback singen. In dem Musikvideo fährt er ebenfalls mit einem Boot, während er seinen Song trällert.\n\nWeiterlesen nach der Anzeige\n\nAnzeige\n\nMichael Wendler und Laura Müller sind erst vor wenigen Tagen in ihre Wahlheimat Florida zurückgekehrt\n\nBleibt nur die Frage, wie der verschuldete Wendler sich solch eine Jacht leisten konnte. Allein dem Finanzamt in Deutschland schuldet er mehr als eine Million Euro an Steuernachzahlungen. Gut möglich, dass seine Verlobte Laura Müller, die als Influencerin sehr gefragt ist, das Geld für das neue Transportmittel aufbrachte. Der Sänger gab kürzlich an, dass es derzeit seine Verlobte ist, die die Rechnungen bezahle.\n\nIn einem weiteren Video meldet sich der Wendler und zeigt sich erfreut, endlich wieder zurück in Florida zu sein. Das Paar war während des Ausbruchs der Corona-Pandemie in Deutschland, weil Laura Müller bei der RTL-Sendung “Let’s Dance” mitgemacht hatte. Über Kanada, wo die beiden eine Quarantänezeit absitzen mussten, konnten sie schließlich in die USA einreisen. Dort sollen, so der 47-Jährige, auch bald die Dreharbeiten für die Reality-TV-Sendung zur Hochzeit des Paares weitergehen.", "Polizei und Feuerwehr waren am Tankhof an der Ruhrstraße 211 im Einsatz.\n\nWattenscheid-Eppendorf. In der Tankstellen-Werkstatt Ruhrstraße 211 hat es am Mittwoch um 9.20 Uhr eine Verpuffung mit Stichflamme und zwei Verletzten gegeben.\n\nDie Polizei vermutet, dass dies bei Reparaturarbeiten an einem Auto passiert ist. Bei den sofort durchgeführten Löscharbeiten erlitten ein Arbeiter aus Bochum (49) und aus Essen (53) erhebliche Brandverletzungen. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Stand nicht. Beide wurden mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser gebracht.\n\nDie Feuerwehr war rasch vor Ort, konnte aber nach kurzer Zeit ihren Einsatz beenden, da die Lage schnell unter Kontrolle war. Zu einer weiteren Ausbreitung des Feuers kam es nicht.\n\nRuhrstraße abgesperrt\n\nDie Polizei sperrte die Zufahrt vom Zeppelindamm in die Ruhrstraße und befestigte Flatterband vor der Werkstattzufahrt. Ausgelaufenes Öl streute die Feuerwehr mit Bindemittel ab.\n\n„Ich habe einen lauten Knall gehört und Feuer in der Werkstatt gesehen“, berichtet ein Anwohner. „Die Rettungskräfte waren schnell da.“ Der Einsatz war gegen 10 Uhr beendet, die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 dauern an, warum es bei den Arbeiten in der Garagenwerkstatt zur Verpuffung und Materialentzündung kam.", "Der Südtiroler Jugendring (SJR) vermisst in den Diskussionen zur Phase 2 im Kampf gegen Corona die Perspektive der Kinder und Jugendlichen.\n\nIn der bisherigen öffentlichen Debatte wurden Kinder und Jugendliche hauptsächlich als potentielle Virusträger gesehen und diese Betrachtungsweise wiederholt sich nun auch in der Diskussion um die anstehenden Lockerungen. „Wir sind dabei Kinder und Jugendliche in ihrer Lebenswelt auch weiterhin massiv einzuschränken, vorwiegend mit der Begründung andere zu schützen. Indem wir so vorgehen, erkennen wir als Gesellschaft Kinder und Jugendliche nicht als gleichwertige Personen an, sondern reduzieren sie als Mittel zum Zweck und missachten damit ihre persönliche Würde“, mahnt Tanja Rainer, SJR-Vorsitzende.\n\nDer SJR vermisst in der aktuellen Diskussion die Perspektive der Kinder und Jugendlichen. Alle angedachten Maßnahmen, die auch Kinder und Jugendliche betreffen, werden fast ausschließlich aus der Perspektive der Erwachsenen betrachtet. „Es darf nicht ausschließlich um die Frage gehen, wie, wann und wo Kinder betreut werden sollen, damit Eltern ihrer Arbeit nachgehen können. Für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist der Umgang mit Gleichaltrigen essentiell. Kinder brauchen Kinder und Jugendliche brauchen Jugendliche“, so Rainer.\n\nSo gesehen findet auch die Diskussion rund um die Öffnung von Schulen und Kindergärten einseitig statt. Immer wieder wird unterstrichen, dass Schüler/innen Im Fernunterricht weiterhin ihre Fachkompetenzen ausbauen können.\n\nDer SJR weist darauf hin, dass Lernen in der Schule und im Kindergarten vor allem auch soziales und emotionales Lernen ist. Die Sozialisierung mit Gleichaltrigen ist hierfür unabdingbar. Dies kann innerhalb der Familie kaum kompensiert werden. Kindern und Jugendlichen fehlt momentan auch die Zeit in den Kinder- und Jugendvereinen. So kommt die Möglichkeit des Austausches mit Gleichaltrigen, die Möglichkeit zu gestalten und innerhalb der Gesellschaft wirksam sein zu können zu kurz. Vielleicht wird gerade jetzt auch sichtbar, dass unserer Gesellschaft weitgehend der Blick fehlt, dass auch Kinder und Jugendliche für die Gesellschaft wichtige und unentbehrliche Beiträge leisten.\n\nEs braucht wieder ein differenzierteres Menschenbild, mit dem wir als Gesellschaft Kindern und Jugendlichen in der aktuellen Debatte begegnen. Die jetzt anstehenden Regelungen zur weiteren Normalisierung müssen dem Bedarf nach hygienischer und epidemiologischer Risikominimierung ebenso gerecht werden, wie den wirtschaftlichen Bedürfnissen der Unternehmen und eben auch den in den Kinderrechten artikulierten Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen auf Schutz, Förderung und Beteiligung.\n\n„Bei Einschränkungen müssen Mittel und Wege gefunden werden, Nachteile auszugleichen – für alle Teile der Gesellschaft, gerade auch für Kinder und Jugendliche. Schließlich ist unklar, wie lange die Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten werden müssen, möglicherweise über viele Monate, bis wirksame Impfstoffe verfügbar sind“, führt Kevin Hofer, SJR-Geschäftsführer, aus.\n\nDarüber hinaus ist bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Krise auch die Nachhaltigkeit im Sinne der Generationengerechtigkeit zu berücksichtigen. „Wir leihen uns nun sehr viel Geld bei unseren Kindern und sollten dieses daher auch so einsetzen, dass es ökologisch, ökonomisch und sozial Nachhaltigkeit wirkt. Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldigt“, schließt Rainer ab.\n\nFoto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Empfehlung - Zeichen in Österreich stehen auf Schwarz-grün\n\ndpaWien Die konservative ÖVP und die Grünen in Österreich haben sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm verständigt. Der alte und aller Voraussicht nach auch neue Kanzler Sebastian Kurz wagt damit einen Kurswechsel, nachdem er eineinhalb Jahre mit der rechten FPÖ regiert hatte. Das Übereinkommen muss noch von den Gremien der Grünen abgesegnet werden, entscheidend ist dabei das Votum des Bundeskongresses am Samstag. Dass die fast 300 Delegierten zustimmen werden, gilt aber als sicher. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und Europa zugesprochen.(...) Link zum Artikel: https://www.gn-online.de/ticker/zeichen-in-oesterreich-stehen-auf-schwarz-gruen-337413.html", "pos": ["Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?\n\nHallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen."], "neg": ["„Ich habe seit Monaten wieder einmal Fenster geputzt, jetzt seh‘ ich wieder raus. Sie sind so sauber wie nie“, schmunzelt Helmut Tschellnig. Der Schauspieler und Extremsportler nutzt die Zeit zu Hause, um Ordnung zu schaffen, dazu gehört staubsaugen unterm Bett oder das Reinigen seiner Räder.\n\nAußerdem geht er laufen im Wald in Gablitz. „Aber nur auf den grauslichen Strecken, auf denen ich mir sicher bin, niemanden zu treffen“, meint Tschellnig. Mit dem Rad fährt er derzeit nicht, „und das, obwohl ich mir gerade ein neues Gefährt zugelegt habe“. Heuer hat er geplant, am Wüstenmarathon in Bolivien Ende September teilzunehmen. „Darauf bereite ich mich weiter vor. Aber wenn er abgesagt wird, dann geht die Welt nicht unter, dann mache ich das im nächsten Jahr.“ Einkaufen geht er nicht oft. „Ich brauche nicht viel, nur Schokolade und Süßigkeiten und davon habe ich noch genug daheim.“\n\nWichtig ist ihm, dass sich alle an die Regeln halten. „Schön zu sehen ist, dass die Leute zusammenrücken, wenn Not am Mann ist.“", "Polizei Hamburg\n\nPOL-HH: 200618-3. Vermisstenfahndung nach dem 48-jährigen Wladimir Neumann\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nHamburg (ots)\n\nZeit: 15.06.2020, 19:00 Uhr; Ort: Hamburg-Billstedt, Billstedter Mühlenweg\n\nSeit Montag wird der 48-jährige Wladimir Neumann aus Billstedt vermisst. Die Polizei fahndet jetzt mit einem Lichtbild nach dem Mann und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.\n\nDer 48-Jährige hielt sich zuletzt am Montag zu einer Behandlung in der Asklepios Klinik Wandsbek auf. Er sollte dort auf einen Pflegedienst warten, hat das Krankenhaus dann aber unabgesprochen auf eigene Faust verlassen und ist seitdem verschwunden. Der Vermisste ist schwer erkrankt und dringend auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen.\n\nDa sein Aufenthaltsort durch die bisherigen Ermittlungen nicht geklärt werden konnte, haben die Ermittler des zuständigen Landeskriminalamts 164 einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erwirkt.\n\nDer Vermisste ist etwa 1,70 m groß und von schlanker Statur. Er hat kurze, schwarze Haare und ein südosteuropäisches Erscheinungsbild. Er spricht Deutsch mit Akzent, daneben auch Russisch. Durch eine Fehlstellung am rechten Bein hat er einen markanten Gang. Es ist derzeit nicht bekannt, wie er bekleidet ist. Er soll Orientierungsschwierigkeiten haben und macht eventuell auch einen verwirrten Eindruck. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er auf eine Ansprache aggressiv reagiert.\n\nWer Herrn Neumann sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, kann sich beim Polizeinotruf unter 110, beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jeder Polizeidienststelle melden.\n\nAbb.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Hamburg\n\nPresse- und Öffentlichkeitsarbeit\n\nFlorian Abbenseth\n\nTelefon: +49 40 4286-56213\n\nE-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de\n\nwww.polizei.hamburg\n\nOriginal-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell", "Iserlohn. Tägliche Schulungen für Mitarbeiter, Zentralisierung der Materialausgabe und viel mehr gehört zu den Vorbereitungen der Kliniken.\n\nSchon längst auf das Coronavirus vorbereitet haben sich die Iserlohner Krankenhäuser. Auch wenn sie nicht die ersten Anlaufstellen sind, wenn Infizierte stationär versorgt werden müssen – die Märkischen Kliniken in Lüdenscheid und die Hemeraner Lungenklinik sind zunächst dafür vorgesehen.\n\nDr. Richard Kampmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Gastroenterologie am evangelischen Agaplesion-Krankenhaus Bethanien, sagt im Gespräch mit unserer Zeitung: „Wir haben bereits Teile unserer Intensivstation als Isolierbereich definiert, in der Zentralen Notaufnahme können wir einen Bereich abtrennen, wenn Verdachtsfälle zu uns kommen.“ Für bis zu vier Patienten stehen im Ernstfall Intensivbetten zur Verfügung.\n\nEr selbst empfindet die derzeitige Situation als „viel zu ausgeprägten Hype“. „Eine normale Grippe ist genauso gefährlich, Corona reicht da noch lange nicht ran“, betont er.\n\nHändewaschen wichtiger als Desinfektion\n\nAuch im Bethanien-Krankenhaus habe es bereits Diebstähle von Desinfektionsmitteln – übrigens auch von Windeln – gegeben. In frei zugänglichen Bereichen wurden mittlerweile die Spender abmontiert, was aber nicht heißen soll, dass es für Besucher keine Möglichkeit gibt, die Hände zu desinfizieren. Viel wichtiger sei ohnehin das Händewaschen. „Wer das Desinfektionsmittel nicht richtig nutzt, dem bringt es ohnehin nichts“, so Dr. Kampmann. Desinfektionsmittel, Schutzmasken und weiteres Material seien in ausreichendem Maße vorhanden. Doch der Zugriff auf die Bestände sei ganz klar geregelt, durch das Zentrallager sei außerdem ein besserer Überblick möglich.\n\nHaushygieniker Andreas Hinricher steht nicht nur in engem Kontakt mit dem Team, sondern schult derzeit täglich Mitarbeiter, auch die Reinigungskräfte beispielsweise, damit jeder alle Informationen hat.\n\nDie Besuchszeiten wurden von bisher 24 Stunden auf 11 bis 12 sowie 15 bis 17 Uhr deutlich eingeschränkt. Nur eine Person pro Patient ist zulässig. Alle internen und externen Veranstaltungen sowie Gottesdienste wurden abgesagt, auch minderjährigen Praktikanten wurde abgesagt.\n\nDer Forderung aus sozialen Netzwerken, das geschlossene Marienhospital Letmathe beispielsweise als Isolierstation zu nutzen, erteilt Dr. Kampmann eine deutliche Absage: „Hygienische Maßnahmen sind dort ja nicht mehr vorhanden.“ Die Brandschutzrichtlinien seien vor der Schließung schon nicht mehr erfüllt worden – wenn dort mit Blick auf Corona mit noch mehr Desinfektionsmitteln gearbeitet würde, sei dies ein Unding. Ärztliche und pflegerische Versorgung sowie Logistik müssten wieder hergestellt werden, die Intensivbetten seien ohnehin schon stark eingeschränkt gewesen. „Gerade in Situationen wie heute zeigt sich, dass Krankenhausschließungen der genau falsche Schritt sind. Das merken wir ganz deutlich“, sagt Dr. Kampmann.\n\nDr. Markus Berghoff, Ärztlicher Direktor der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis mit dem St.-Elisabeth-Hospital in Iserlohn und dem Mendener St.-Vincenz-Krankenhaus, erklärt: „Wir haben schon vor etwa zweieinhalb Wochen mit Gesundheitsamt, Feuerwehr, Hygienikern und weiteren Beteiligten in großer Runde mit den Vorbereitungen begonnen.“ Täglich müsse aufgrund der „großen Dynamik“ neu entschieden werden. Auch in den beiden Häusern seien bereits Bereiche für die isolierte Aufnahme und Unterbringung von Corona-Patienten definiert worden.\n\nDie Information aus der Pressekonferenz der Bundeskanzlerin von Donnerstag, dass nicht lebensnotwendige Operationen verschoben werden sollten, werde bislang noch nicht umgesetzt. Würden Infizierte eingeliefert, ergebe sich natürlich eine ganz andere Situation.\n\nSchutzmasken werden unter Verschluss gehalten\n\nHochwertige Schutzmasken werden am St.-Elisabeth-Hospital und am St.-Vincenz-Krankenhaus unter Verschluss gehalten. Für den medizinischen Bereich sei ausreichend Desinfektionsmittel vorhanden, es werde „mit Augenmaß“ verteilt.\n\nWie das Bethanien-Krankenhaus haben die Katholischen Kliniken sämtliche Veranstaltungen abgesagt und die Besuchszeiten eingeschränkt.\n\nWas Dr. Berghoff seit Freitag zusätzlich beschäftigt, sind die Schulschließungen, die im medizinischen und pflegerischen Bereich für größere Personalausfälle sorgen könnten.", "Thüringen CDU-Spitze gegen jede Zusammenarbeit mit der Linken\n\nEx-Ministerpräsident Althaus hat in Thüringen eine \"Projektregierung\" mit der Linken ins Spiel gebracht. Unionsfraktionsvize Linnemann spricht sich deutlich dagegen aus.", "MOSKAU (dpa-AFX) - Mehrere ehemalige Sowjetrepubliken haben ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus massiv verstärkt. Kasachstan in Zentralasien rief den nationalen Notstand bis Mitte April aus. Die Einreise in das Land an der Grenze zu China werde extrem eingeschränkt, wie aus einem Dekret des Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew hervorgeht. In Kasachstan sind zwar erst sechs Infektionsfälle nachgewiesen, mehrere hundert Menschen befinden sich jedoch in Quarantäne.\n\nAuch im Nachbarland Usbekistan mit bislang einem bestätigen Fall seien neben anderen Maßnahmen auch Schulen, Kindergärten und Universitäten geschlossen, ordnete die Regierung in Taschkent an.\n\nIn Russland stieg die Zahl der Infektionen nach offiziellen Angaben auf 63 an - die meisten davon in Moskau. In dem Land wurde der Zugverkehr in einige Nachbarländer eingestellt: in das EU-Land Lettland, in die Ukraine und nach Moldau, wie die russische Bahn mitteilte.\n\nDie Regierung in Chisinau (Moldau) beschloss ebenfalls, die Grenzen ab Dienstag für Ausländer dicht zu machen, den Flugverkehr in dem Binnenland einzustellen sowie Märkte, Bars und Restaurants zu schließen. Georgien schloss für Reisende die Grenze im Norden zu Russland./thc/DP/mis"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wien. In Österreich haben sich die konservative ÖVP und die Grünen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. Zuvor hatte ÖVP-Chef Sebastian Kurz eineinhalb Jahre in einer Regierung mit der rechten FPÖ zusammen gearbeitet.\n\nAnmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?\n\n\n\nKommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder", "pos": ["Offiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte."], "neg": ["Düsseldorf (ots) - Die Deutsche Bahn baut ihre Förderprogramme für Flüchtlinge aus. Seit 2015 habe die Bahn 400 Plätze für Geflüchtete geschaffen, sagte eine Konzern-Sprecherin der Düsseldorfer \"Rheinischen Post\" (Donnerstag). \"Die Deutsche Bahn qualifiziert aktuell Geflüchtete in Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Gleisbauer, Mechatroniker, Busfahrer, Vegetationspfleger oder Fachkraft im Gastgewerbe.\" 2020 komme ein Pilotprojekt hinzu, das \"Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Frauen\" werde in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen vorbereitet.\n\n\n\n\"Als großer Konzern in Deutschland ist es für uns Herzensangelegenheit und Verpflichtung zugleich, einen Beitrag zur Integration Geflüchteter zu leisten\", sagte Martin Seiler, Personalvorstand der Bahn, der Redaktion. \"Die Deutsche Bahn steht für Qualifizierung, Vielfalt und eine guten Integration neuer Mitarbeiter.\" Wenn das Pilotprojekt für Frauen erfolgreich sei, werde man es ausweiten.\n\n\n\nTeilnehmer von Bahn-Umschulungen können anschließend auf eine Anstellung beim Staatskonzern hoffen. Die Bahn sucht in vielen Bereichen Mitarbeiter, im vergangen Jahr hat sie über 24.000 neue Mitarbeiter eingestellt.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nRheinische Post\n\nRedaktion\n\n\n\nTelefon: (0211) 505-2627\n\n\n\nOriginal-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30621/4481536", "Um diesen Artikel zu lesen, schließen Sie einen günstigen Probemonat für nur 1€ ab oder loggen sich als Abonnent ein. Alle Inhalte auf NWZonline und in der NWZ-App stehen Ihnen dann uneingeschränkt zur Verfügung.\n\nStefan Idel https://www.nwzonline.de/autor/stefan-idel Redaktionsleitung\n\nRedaktion Wildeshausen Tel: 04431 9988 2701 Lesen Sie mehr von mir", "Bundesaußenminister Maas (SPD) will den verschobenen EU-China-Gipfel möglichst noch vor Jahresende nachholen. Er hoffe, dass das Treffen noch im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stattfinden könne, denn gebe \"viel zu besprechen mit Peking.\"\n\nBundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will den verschobenen EU-China-Gipfel möglichst vor Jahresende nachholen. Er hoffe, dass das Treffen noch im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr stattfinden könne, sagte Maas am Montag. „Denn es gibt viel zu besprechen mit Peking.“ Bei der Positionierung gegenüber China setze er weiter auf eine enge Abstimmung mit den USA. Nur so ließen sich die Erwartungen der EU gegenüber Peking durchsetzen, sagte Maas.\n\nDie Bundesregierung hatte den für den 14. September geplanten EU-China-Gipfel mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping in Leipzig vor zwei Wochen abgesagt und erklärt, er werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Als Grund nannte Berlin die Corona-Pandemie.\n\nBei dem Treffen will die EU mit Peking ein Investitionsschutzabkommen schließen und auch eine engere Zusammenarbeit beim Klimaschutz und zu Afrika vereinbaren. EU-Vertretern zufolge verzögerte die Pandemie die Vorbereitungen. EU-Diplomaten berichteten über noch weit auseinander liegende Positionen zu dem geplanten Investitionsschutzabkommen.\n\nProblematisch für die EU ist auch das gespannte Verhältnis zwischen Washington und Peking. Vor diesem Hintergrund finden am Montagnachmittag per Video-Konferenz Gespräche der EU-Außenminister mit ihrem US-Kollegen Mike Pompeo auch zu China statt.\n\nDie EU erwarte von China „faire Investitions- und Handelsbedingungen, die Einhaltung internationaler Verträge und Verpflichtungen, auch zur Stellung und zur Situation Hongkongs, und natürlich die Transparenz im Kampf gegen das Coronavirus“, sagte Maas. „Diese Erwartungen werden wir gegenüber China nur dann durchsetzen können, wenn Europa und die USA an einem Strang ziehen.“\n\nDie Themen Menschenrechte, Glaubensfreiheit und Souveränität Hongkongs wurden durch EU und Bundesregierung im Zusammenhang mit dem EU-China-Gipfel nicht genannt. Für die USA sind es wichtiger Eckpfeiler in der Außenpolitik und den Handelsbeziehungen zum chinesischen Regime. (afp/er)", "Baku, 31. Mai, AZERTAC\n\nBei einem Telefonat haben der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov und sein afghanischer Amtskollege Mohammad Hanif Atmar\n\ndie Bedeutung der Ausweitung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sowohl im bilateralen, als auch im trilateralen und multilateralen Format betont.\n\nDer afghanische Minister äußerte sich zufrieden über die Unterstützung Aserbaidschans für internationale Bemühungen zur Gewährleistung der Sicherheit in Afghanistan sowie die Teilnahme der aserbaidschanischen Friedenstruppen an der Mission \"Resolute Support\" in Afghanistan und bedankte sich bei der aserbaidschanischen Seite für ihren Beitrag. Er gratulierte seinem aserbaidschanischen Amtskollegen zu einem erfolgreichen Vorsitz Aserbaidschans in der Bewegung der Blockfreien Staaten.\n\nMinister Atmar stellte fest, sein Land sei an der Ausweitung der bilateralen Beziehungen zu Aserbaidschan interessiert.\n\nMinister Mammadyarov sagte seinerseits, dass auch die aserbaidschanische Seite daran interessiert sei, die Zusammenarbeit mit Afghanistan sowohl auf bilateralen, als auch auf multilateralen Plattformen aufzuweiten. Der aserbaidschanische Außenminister sprach im Laufe des Gesprächs auch über das Gipfeltreffen der Bewegung der Blockfreien Staaten zum Corona-Thema, das in einem Videokonferenzformat unter dem Vorsitz von Aserbaidschan am 4. Mai auf Initiative des Präsidenten von Aserbaidschan stattfand.\n\nAserbaidschan setzt sich in ihrer Präsidentschaft aktiv für die weitere Stärkung der Solidarität im Rahmen der Bewegung der Blockfreien Staaten und der Autorität der Bewegung ein, fügte Minister Mammadyarov hinzu.\n\nDie Seiten tauschten sich auch über die bestehenden Möglichkeiten für die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Handel und Verkehr aus. Die Minister sprachen die strategische Bedeutung des Verkehrskorridors Lapis-Lazuli sowie der Diskussionen auf der Ebene der Arbeitsgruppen zur in Hinsicht auf die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit an. Zudem wurde betont, dass der Bau einer Glasfaserkommunikationsleitung unter dem Kaspischen Meer ein neuer Bestandteil der Unterstützung des Lapis-Lazuli-Projekts sein könnte.\n\nBeim Telefonat erörterten die Minister auch Möglichkeiten für die Ausweitung der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit und wiesen darauf hin, es gebe große Möglichkeiten, die gegenseitigen Handelsbeziehungen auszuweiten.\n\nDie Minister verwiesen auf die Wichtigkeit der weiteren Stärkung des Rechtsrahmens zwischen den beiden Ländern.", "Das türkische Verteidigungsministerium meldet, dass bei der Explosion auf dem Markt in der Stadt Afrin 47 Menschen getötet worden seien. Bei den Toten handele es sich um Zivilisten, darunter mehrere Kinder.\n\nNach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die in der Regel über ihr Informantennetz in Syrien gut informiert ist, liegt die Zahl der Todesopfer etwas niedriger. Unter den Toten seien auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer. Mehrere Dutzend Menschen seien verletzt worden. \"Die Menschen wurden getötet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte\", erklärte die Beobachtungsstelle.\n\nDie Explosion ereignete sich in der Stadt Afrin, die von den türkischen Streitkräften und mit ihnen verbündeten syrischen Rebellengruppen kontrolliert wird. Durch die Explosion gerieten auch mehrere Autos und Geschäfte in Brand.\n\nZu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG für die Tat verantwortlich. Vor zwei Jahren hatten sich die Volksbefreiungseinheiten YPG mit der türkischen Armee zwei Monate lang Gefechte in der Provinz Afrin geliefert, die direkt an der Grenze zur Türkei liegt. Die Türkei wurde dabei von Rebellen der Freien Syrischen Armee unterstützt.\n\nDie Lage in Syrien hatte sich zuletzt etwas beruhigt. Im März wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle mit 103 getöteten Zivilisten die niedrigste monatliche Opferzahl seit Beginn des Konflikts vor neun Jahren registriert. Laut der Menschenrechts-Beobachtungsstelle hatte die Zahl ziviler Todesopfer im Februar mit 275 noch mehr als doppelt so hoch gelegen als im März. Anfang März hatte die syrische Regierungsarmee ihre Militäroffensive gegen Rebellen und Dschihadisten in der nordwestlichen Region Idlib nach einer von Russland und der Türkei ausgehandelten Waffenruhe weitgehend eingestellt.\n\nqu/uh (afp, dpa, ap, rtr)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "West Virginia. In den USA haben 30 angehende Gefängniswärter auf einem Gruppenfoto einen Hitlergruß gezeigt. Die Aufnahme hat Konsequenzen für sie.\n\nIn den USA werden 30 angehende Gefängniswärter aus dem Bundesstaat West Virginia entlassen, weil sie auf einem Gruppenfoto offenbar allesamt die Hand zum Hitlergruß gehoben haben. Der Gouverneur des Bundesstaats, Jim Justice, kritisierte das Verhalten am Montag scharf: „Unter meiner Aufsicht wird diese Art von Verhalten in keiner Regierungsbehörde des Bundesstaates toleriert werden.“\n\nUS-Medien hatten das Foto bereits Anfang Dezember publik gemacht. Darauf sind die uniformierten angehenden Gefängniswärter zu sehen, wie sie ihren rechten Arm in die Höhe recken. Darüber steht „Heil Byrd“ – ein Verweis auf die Ausbilderin Kassie Byrd. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen ein.\n\nHitlergruß von angehenden Wärtern – Ausbilderin weist Kritik zurück\n\nEinem Untersuchungsbericht zufolge äußerte eine Mitarbeiterin der Gefängnisbehörde Byrd gegenüber Bedenken über das Foto. Die Ausbilderin habe dies zurückgewiesen: „Es ist nichts falsch daran. Wir haben Leute mit allen Hautfarben und Hintergründen auf diesem Foto, und alle machen mit.“ Die Bildüberschrift „Heil Byrd“ begründete die Ausbilderin mit dem Satz, sie sei „ein harter Hund wie Hitler“.\n\nI’m speechless.\n\n\n\nThis is a real photo from the West Virginia Division of Corrections, 2019.\n\n\n\nThe officers are all doing a Nazi salute.\n\n\n\nThis is what we’re up against. pic.twitter.com/N7jIuTsavO — Joshua Potash (@JoshuaPotash) December 5, 2019\n\nDem Untersuchungsbericht zufolge liegt dem Foto keine offen rassistische Absicht zugrunde, sondern „Ignoranz“ und ein „schockierender Mangel an Urteilsvermögen“. Der Vorfall habe dem Ansehen der Gefängnisverwaltung geschadet und widerspreche den Werten der Behörde.\n\nAntisemitische Gewalttat – Mann greift Juden mit Machete an\n\nDas Foto hat auch vor dem Hintergrund einer Reihe antisemitischer Gewalttaten in den USA für Empörung gesorgt. Erst am Samstag verletzte ein Mann beim Angriff auf das Haus eines Rabbiners in Monsey im Bundesstaat New York fünf Menschen mit einer Machete. Der Angreifer wurde später festgenommen.\n\nIn seiner Wohnung fanden Ermittler antisemitische Tagebucheinträge mit Verweisen auf Adolf Hitler und die NS-Zeit. Die Behörden legen dem 37-Jährigen ein Hassverbrechen zur Last.\n\nIm Oktober hatte auch in Deutschland ein antisemitischer Anschlag in Halle für Entsetzen gesorgt. Stephan B. hatte versucht, in eine Synagoge einzudringen. Als er scheiterte, erschoss er eine Passantin und einen Gast eines Döner-Imbisses. Er übertrug seine Tat über das Internet. (afp/les)", "pos": ["Aufregung um Nazi-Foto\n\n+ © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde) Foto sorgt für einen Skandal: Angehende US-Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde)\n\nEin Gruppenfoto mit angehenden Gefängniswärtern sorgt derzeit für Bestürzung. Der Grund: Alle Abgebildeten zeigen den Hitlergruß. Nun gibt es erste Konsequenzen.\n\nIn den USA wurde ein Gruppenbild mit Gefängniswärtern öffentlich\n\nöffentlich Auf dem Foto zeigen mehrere Dutzend Uniformierte den Hitlergruß\n\nDie Verantwortlichen haben nun Konsequenzen gezogen\n\nCharleston - Etwa 30 angehende Justizvollzugsangestellte in Uniform auf einem Gruppenbild, das ist nichts Ungewöhnliches. Und es hätte sicherlich auch nicht weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufregung gesorgt. Doch dieses Gruppenbild aus dem östlichen US-Bundesstaat West Virginia hat es gleich aus mehreren Gründen in sich.\n\nDenn was allen Betrachtern sofort ins Auge springt: Alle Fotografierten einer Ausbildungsklasse für Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. Zwar heben einige die Hände eher in die Höhe oder machen die Hand zur Faust - doch bei den allermeisten ist die Symbolik allzu offensichtlich. Dazu prangt über ihnen an der Wand der Schriftzug „Hail Byrd“ (Heil Byrd), was eine Anspielung auf den Namen der Ausbildungsleiterin ist.\n\nBundesstaat reagiert nach dutzendfachem Hitlergruß\n\nEinige Dutzend Uniformierte zeigen den Hitlergruß - als dieses Foto vor kurzem publik wurde, war das Entsetzen vorhersehbar. Das zuständige Ministerium in West Virginia ordnete die Entlassung von drei Angestellten an, wie unter anderem die New York Times berichtete. Und 34 weitere angehende Gefängniswärter wurden ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert.\n\n„Es ist geschmacklos, verletzend, verstörend, hochgradig unsensibel und komplett unangemessen“, so zitiert die Times den Leiter der zuständigen Abteilung. Seinen Worten zufolge wird der Vorfall nun untersucht. Dazu habe es bereits 50 Verhöre gegeben. Auch der Gouverneur des Ostküstenstaates West Virginia, Jim Justice, ordnete anderen Medienberichten zufolge die Entlassung all derjenigen an, die in diesen Vorfall involviert waren.\n\nVideo: Hitlergruß bei Demonstrationen\n\nHitlergruß von Gefängniswärtern: Nicht der erste Vorfall dieser Art\n\nUnklar blieb bislang, wie das Skandal-Foto im Dezember in die Öffentlichkeit gelangte. Doch klar ist auch: Es ist nicht der erste Vorfall in den USA. Dennoch sprach Rodney Miller, Mitglied des Abgeordnetenhauses, bereits klare Worte. Er hoffe, dass dieses Foto kein Zeichen für ein größeres Problem mit aufflammendem Nationalsozialismus oder der White-Supremacy-Ideologie (Überlegenheit der Weißen) darstelle.\n\nDoch erst im Dezember wurden Poster an einer Universität in West Virginia mit Hakenkreuzen beschmiert. Rassistische Bewegungen gibt es in den USA schon seit Jahrhunderten. Sie zeigten sich etwa in der vor allem in den Südstaaten aktiven Ku-Klux-Klan-Bewegung vor hundert Jahren. Doch in den letzten Jahren gewannen diese Strömungen wieder zunehmend an Gewicht und wurden radikaler. So kommt es immer wieder bei Veranstaltungen zum Zeigen von nationalsozialistischer Symbolik wie dem Hitlergruß, wie merkur.de* berichtet. Auch Donald Trump hat immer wieder seine geistige Nähe zu diesen Ideologien durchscheinen lassen. Diese ist auch ganz konkret im Alltag der Menschen verankert: So werden in den USA Menschen nach Gesetzen verurteilt. die im Geiste der White Supremacy verfasst wurden.\n\nrpp\n\n* merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks."], "neg": ["Aufregung um Nazi-Foto\n\n+ © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde) Foto sorgt für einen Skandal: Angehende US-Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde)\n\nEin Gruppenfoto mit angehenden Gefängniswärtern sorgt derzeit für Bestürzung. Der Grund: Alle Abgebildeten zeigen den Hitlergruß. Nun gibt es erste Konsequenzen.\n\nIn den USA wurde ein Gruppenbild mit Gefängniswärtern öffentlich\n\nöffentlich Auf dem Foto zeigen mehrere Dutzend Uniformierte den Hitlergruß\n\nDie Verantwortlichen haben nun Konsequenzen gezogen\n\nCharleston - Etwa 30 angehende Justizvollzugsangestellte in Uniform auf einem Gruppenbild, das ist nichts Ungewöhnliches. Und es hätte sicherlich auch nicht weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufregung gesorgt. Doch dieses Gruppenbild aus dem östlichen US-Bundesstaat West Virginia hat es gleich aus mehreren Gründen in sich.\n\nDenn was allen Betrachtern sofort ins Auge springt: Alle Fotografierten einer Ausbildungsklasse für Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. Zwar heben einige die Hände eher in die Höhe oder machen die Hand zur Faust - doch bei den allermeisten ist die Symbolik allzu offensichtlich. Dazu prangt über ihnen an der Wand der Schriftzug „Hail Byrd“ (Heil Byrd), was eine Anspielung auf den Namen der Ausbildungsleiterin ist.\n\nBundesstaat reagiert nach dutzendfachem Hitlergruß\n\nEinige Dutzend Uniformierte zeigen den Hitlergruß - als dieses Foto vor kurzem publik wurde, war das Entsetzen vorhersehbar. Das zuständige Ministerium in West Virginia ordnete die Entlassung von drei Angestellten an, wie unter anderem die New York Times berichtete. Und 34 weitere angehende Gefängniswärter wurden ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert.\n\n„Es ist geschmacklos, verletzend, verstörend, hochgradig unsensibel und komplett unangemessen“, so zitiert die Times den Leiter der zuständigen Abteilung. Seinen Worten zufolge wird der Vorfall nun untersucht. Dazu habe es bereits 50 Verhöre gegeben. Auch der Gouverneur des Ostküstenstaates West Virginia, Jim Justice, ordnete anderen Medienberichten zufolge die Entlassung all derjenigen an, die in diesen Vorfall involviert waren.\n\nVideo: Hitlergruß bei Demonstrationen\n\nHitlergruß von Gefängniswärtern: Nicht der erste Vorfall dieser Art\n\nUnklar blieb bislang, wie das Skandal-Foto im Dezember in die Öffentlichkeit gelangte. Doch klar ist auch: Es ist nicht der erste Vorfall in den USA. Dennoch sprach Rodney Miller, Mitglied des Abgeordnetenhauses, bereits klare Worte. Er hoffe, dass dieses Foto kein Zeichen für ein größeres Problem mit aufflammendem Nationalsozialismus oder der White-Supremacy-Ideologie (Überlegenheit der Weißen) darstelle.\n\nDoch erst im Dezember wurden Poster an einer Universität in West Virginia mit Hakenkreuzen beschmiert. Rassistische Bewegungen gibt es in den USA schon seit Jahrhunderten. Sie zeigten sich etwa in der vor allem in den Südstaaten aktiven Ku-Klux-Klan-Bewegung vor hundert Jahren. Doch in den letzten Jahren gewannen diese Strömungen wieder zunehmend an Gewicht und wurden radikaler. So kommt es immer wieder bei Veranstaltungen zum Zeigen von nationalsozialistischer Symbolik wie dem Hitlergruß, wie merkur.de* berichtet. Auch Donald Trump hat immer wieder seine geistige Nähe zu diesen Ideologien durchscheinen lassen. Diese ist auch ganz konkret im Alltag der Menschen verankert: So werden in den USA Menschen nach Gesetzen verurteilt. die im Geiste der White Supremacy verfasst wurden.\n\nrpp\n\n* merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "WASHINGTON (dpa-AFX) - Das anstehende Treffen der Außenminister der G7-Staaten Ende März wird wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus nur virtuell abgehalten. Das US-Außenministerium teilte am Mittwoch in Washington mit, aus Vorsicht habe man entschieden, auf das geplante Treffen am 24. und 25. März in Pittsburgh zu verzichten und stattdessen nur per Videoschalte zu konferieren. Die USA sind in diesem Jahr Gastgeber des G7-Gipfels der sieben großen Industriestaaten und damit auch für die Vorbereitungstreffen zuständig. Der eigentliche G7-Gipfel ist für Mitte Juni angesetzt. Das Coronavirus breitet sich weltweit rasant aus. Auch in den USA war die Zahl der Infektionen zuletzt sprunghaft gestiegen./jac/DP/men", "Polizei-Fahrzeug - Ein Fahrzeug der Polizei ist im Einsatz. - © Foto: Jens Wolf/zb/dpa/Symbolbild\n\nEin 14-jähriger Münchner hat laut Polizei mit einer Schusswaffe auf zwei Beamte gezielt und mehrfach abgedrückt. Dabei löste sich jedoch kein Schuss. Der Bursche sei geflohen, die beiden Polizisten hätten ihn aber erwischt und später auch die Waffe gefunden, hieß es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dabei handele es sich um eine Gas- und Signalwaffe ohne amtliches Prüfzeichen. Der Teenager wurde in der Silvesternacht seiner Mutter übergeben. Er werde unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und eines Vergehens nach dem Waffengesetz angezeigt.", "Polizei Bochum\n\nPOL-BO: Am Neujahrsmorgen: Mehrere Verletzte nach Disko-Schlägerei\n\nBochum (ots)\n\nZu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten ist es am Neujahrsmorgen in einer Diskothek in Bochum-Hofstede gekommen. Mehrere Personen wurden verletzt.\n\nNach einem verbalen Streit gingen zwei Gruppen gegen 3.10 Uhr in dem Lokal an der Freudenbergstraße 39 aufeinander los. Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf den Parkplatz. Andere Besucher riefen die Polizei.\n\nBeim Eintreffen der Beamten flüchteten mehrere Personen. Den Polizisten gelang es, drei Beteiligte (19, 25, 27) zu stellen. Die alkoholisierten Männer hatten Verletzungen davongetragen, einer wies eine oberflächliche Stichverletzung auf.\n\nNach Abschluss der Maßnahme brachten Rettungswagen die Verletzten ins Krankenhaus.\n\nDie Ermittlungen dauern an.\n\nZeugen werden gebeten, sich unter 0234 / 909 4441 mit der Kriminalwache in Verbindung zu setzen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Bochum\n\nPressestelle\n\nJens Artschwager\n\nTelefon: 0234 909 1023\n\nE-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de\n\nhttps://www.polizei.nrw.de/bochum/\n\nOriginal-Content von: Polizei Bochum, übermittelt durch news aktuell", "Hannover\n\nAutos, Fahrräder, Fußgänger, E-Scooter – alle beanspruchen Raum auf den Straßen, der immer enger wird. Als Folge werde die Stimmung im täglichen Verkehr zunehmend unfreundlich, meint die Region Hannover. Deshalb hat sie ihre nächste Veranstaltung aus der Reihe „ Matinee im Foyer“ am Sonntag, 1. März, im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 18 unter die Überschrift „Raser, Drängler, Sonntagsfahrer – raues Klima im Straßenverkehr“ gestellt. Beginn ist um 11 Uhr.\n\nPublikum kann mitdiskutieren\n\nAuf dem Podium diskutieren der Verkehrspsychologe Friedrich Voss, Detlef Hoffmann von der Polizeiinspektion Hannover, Conrad Vinken, Fachbereichsleiter Verkehr bei der Region, Christine Rettig (Autoclub ADAC), Annette Teuber (Fahrradclub ADFC) und Krzysztof Mieloch (Verein Hannover Fuß) darüber, wie sich aggressives Klima im Verkehr erklären lässt und was getan werden muss, um ein friedlicheres Miteinander zu schaffen. Die Moderation übernimmt Tanja Schulz, das Publikum kommt ebenfalls zu Wort. Der Eintritt kostet 3 Euro.\n\nLesen Sie auch:\n\nVon Bernd Haase"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Regierung Frankreichs Präsident bleibt bei Rentenreform hart Rudert er zurück? Dass Macron bei der Rentenreform klein beigibt, hat wohl niemand erwartet. In seiner Neujahrsansprache verteidigt er das für ihn so wichtige Projekt stattdessen - und macht deutlich, dass es kein Zurück geben wird. Streiks hin oder her.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, gibt sich bei der umstrittenen Rentenreform trotz Streiks unnachgiebig. Foto: Ludovic Marin/POOL AFP/AP/dpa\n\nParis.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich bei der umstrittenen Rentenreform trotz Streiks unnachgiebig. Die Rentenreform werde umgesetzt, sagte Macron am Dienstagabend in der traditionellen Neujahrsansprache.\n\nEs handele sich um ein Projekt für Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt. Er sei sich bewusst, dass getroffene Entscheidungen manchmal auf Widerstand stoßen. „Sollten wir es aufgeben, unser Land und unseren Alltag zu verändern? Nein“, so der Staatschef.\n\nGegen die Reform wird in Frankreich seit dem 5. Dezember massiv gestreikt. Vor allem der öffentliche Nahverkehr in Paris und der Fernverkehr im Land sind erheblich gestört. Mit der Rentenreform will die französische Mitte-Regierung die Zersplitterung in 42 verschiedene Einzelsysteme beenden und damit auch zahlreiche Sonderrechte abschaffen. Außerdem sollen die Franzosen dazu angehalten werden, länger zu arbeiten.\n\nMacrons Neujahrsansprache war mit Spannung erwartet worden. Seit Beginn der Streiks hatte er sich auffällig zurückgehalten. Wirklich beruhigt haben dürfte der Präsident den Konflikt mit seiner Rede nicht. Er wandte sich vor allem an die gesprächsbereiten Gewerkschaftspartner und stärkte damit seinem Premierminister Édouard Philippe den Rücken. Hardliner-Gewerkschaften wie die CGT fordern die komplette Rücknahme des Projekts und hatten schon Mitte Dezember einen neuen Massenprotest am 9. Januar angekündigt.\n\n„Ich verspreche Ihnen heute Abend, dass ich all meine Energie darauf verwenden werde, unser Land zu transformieren, um es stärker, gerechter und menschlicher zu machen“, erklärte der Präsident. Bedenken dürften dabei nicht zur Untätigkeit führen. Macron verteidigte auch das umstrittene Gleichgewichtsalter. Zwar soll das gesetzliche Renteneintrittsalter von 62 Jahren beibehalten werden - allerdings sollen die Franzosen volle Bezüge in der Regel erst mit 64 Jahren erhalten. Kritiker sehen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters durch die Hintertür.\n\nIn einer Welt, in der die Menschen immer später anfangen zu arbeiten und immer länger leben, sei es unerlässlich, länger zu arbeiten, sagte Macron nun. Er verteidigte auch das Punktesystem, das eingeführt werden soll. Künftig werde jeder eingezahlte Euro zählen, so der Staatschef. Das werde sich vor allem für Frauen auszahlen. Er versprach außerdem, dass mit der Reform Rücksicht auf die Menschen genommen werde, die körperlich anstrengende Berufe ausüben. Sie sollen weiter früher in Rente gehen können.\n\nIn seiner Ansprache erinnerte der Präsident auch an den Tod des Ex-Präsidenten Jacques Chirac, die Brandkatastrophe von Notre-Dame sowie die große Bürgerdebatte im Zuge der „Gelbwesten“-Krise. „Ich werde mit Entschlossenheit gegen die Kräfte kämpfen, die die nationale Einheit untergraben“, kündigte er an.\n\nEine schnelle Lösung im Streit um die Reform zwischen Regierung und Gewerkschaften hatte sich bisher nicht abgezeichnet. Auch auf eine Streikpause zu den Feiertagen hatten sich die Gewerkschaften nicht eingelassen. An den Festtagen gab es Chaos. Die Regierung will erst am 7. Januar wieder mit den Sozialpartnern zusammenkommen. Auch Zugeständnisse des Premiers Philippe hatten bisher keinen Erfolg gezeigt.", "pos": ["Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gibt sich bei der umstrittenen Rentenreform trotz Streiks unnachgiebig. Die Rentenreform werde umgesetzt, sagte Macron in seiner Neujahrsansprache.\n\nEs handele sich um ein Projekt für Gerechtigkeit und sozialen Fortschritt. Er sei sich bewusst, dass getroffene Entscheidungen manchmal auf Widerstand stoßen.\n\nGegen die Reform wird in Frankreich seit dem 5. Dezember massiv gestreikt. Vor allem der öffentliche Nahverkehr in Paris und der Fernverkehr im Land sind erheblich gestört.\n\nMit der Rentenreform will die französische Mitte-Regierung die Zersplitterung in 42 verschiedene Einzelsysteme beenden und damit auch zahlreiche Sonderrechte abschaffen. Außerdem sollen die Franzosen dazu angehalten werden, länger zu arbeiten.\n\ndpa/sh"], "neg": ["Derzeit gibt elf Coronavirus-Fälle in sechs verschiedenen Kindergarteneinrichtungen in Wien, teilte ein Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt am Mittwoch der APA auf Anfrage mit. Weiters sind sechs Krankheitsfälle an vier Schulstandorten dokumentiert.\n\nKünftig gibt der Krisenstab eine Gesamtzahl in Wiener Kindergärten und Schulen bekannt, was die Krankheitsfälle betrifft. Informationen über einzelne Standorte seien nicht geplant, sagte ein Sprecher. Wobei er auf Nachfrage bestätigte, dass nunmehr auch eine Volksschule in Margareten betroffen ist. Zuletzt gab es auch eine erkrankte Lehrerin in einer Volksschule in Floridsdorf und ein infiziertes Kind in einer Volksschule am Alsergrund.\n\nWas die Kindergärten betrifft, so wurde am Dienstag bekannt, dass es in einer Einrichtung in Hietzing zu sechs Infektionen gekommen ist. Betroffen sind zwei Mitarbeiterinnen und vier Kinder. In der Folge wurden alle Mitarbeiter und Kinder getestet. Laut Krisenstab-Sprecher gibt es vorerst keine weitere Informationen zu den noch ausständigen Testergebnissen.", "Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\n«Das iranische Aussenministerium hat am Mittwoch den Schweizer Botschafter in Teheran einberufen», schreibt die «Tehran Times» auf ihrer Website. Auch die iranische Nachrichtenagentur «Mehr News Agency» berichtet auf ihrer Seite darüber.\n\nDie Schweiz vertritt die US-Interessen in der islamischen Republik. Das EDA hat auf unsere Anfrage bisher dazu nicht Stellung genommen.\n\nWeiter schreibt die «Tehran Times», der Botschafter sei eingeladen worden, «um den starken Protest des Landes gegen die kriegerischen Worte Washingtons und die haltlosen Anschuldigungen gegen den Iran zum Ausdruck zu bringen».\n\nMohsen Baharvand, der Generaldirektor des iranischen Aussenministeriums für amerikanische Angelegenheiten, habe dem Schweizer Gesandten Markus Leitner die offizielle Protestnote seines Landes übergeben.\n\nWeitere Proteste vor US-Botschaft\n\nAn der US-Botschaft im Irak ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen (zum Bericht). Mehrere Personen seien in Bagdad durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden, meldete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA am Mittwoch.\n\nAugenzeugen berichteten, dass hunderte Demonstranten die Nacht in der Nähe des Botschaftsgelände verbracht hätten. Am Dienstag hatten Demonstranten versucht, den hoch gesicherten Botschaftskomplex zu stürmen. Protestler setzten mehrere Wachhäuschen in Brand.\n\nUS-Verteidigungsminister Mark Esper kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass die USA wegen der jüngsten Spannungen im Irak mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region verlegen.\n\nDarüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Esper. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte der Minister.\n\n14'000 zusätzliche Soldaten\n\nUS-Präsident Donald Trump wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt jedoch 14'000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudiarabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nDer schiitische Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass Teheran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat. Dies wiederum wird vom Iran vehement bestritten. (cpm)", "Die Zukunft vorauszusagen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Soweit wir in die Zeit zurückblicken können, gab es Orakel, Auguren, Traumdeutungen, Prophezeiungen und andere Formen der Wahrsagung, mit denen die Menschen den Willen der Götter zu ergründen versuchten, die über deren Schicksal bestimmten. Im Christentum und anderen eschatologischen Religionen nahm die Bedeutung der Propheten ab, denn die Zukunft war ohnehin bekannt: Die Welt werde untergehen und vom wahren Reich Gottes abgelöst werden.\n\nDer dramatische Klimawandel hinterlässt in manchen Weltregionen apokalyptisch anmutende Landschaften, so etwa im Amazonas-Gebiet. Foto: AFP/Carla de Souza\n\nImmanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel führten in die europäische Geisteswelt eine Geschichtsphilosophie ein, die von einem stetigen Fortschritt hin zu einer besseren und friedlicheren Gesellschaft ausging. Karl Marx übernahm diese Idee in seinem historischen Materialismus, der den Weg vom Feudalismus über den Kapitalismus zu einer klassenlosen Gesellschaft im Kommunismus als ehernes Gesetz betrachtet. Und zuletzt war es der US-Politologe Francis Fukuyama, der das \"Ende der Geschichte\" in Form der liberalen westlichen Demokratie voraussagte – und dabei ebenso irrte wie Marx.\n\nAuch wenn Astrologen immer noch ihre Anhänger finden, besteht heute in unserer Welt ein Konsens, dass Geschichte keinem Ablaufgesetz folgt und daher auch nicht vorhersehbar ist. Aber ganz wollen wir von der Versuchung der Wahrsagung nicht lassen, das emotionale Bedürfnis ist zu stark. Wir wollen wissen, ob die EU in verfeindete Nationalstaaten zerfallen wird, ob Donald Trump die USA in eine autoritäre Kleptokratie verwandeln wird, ob in Europa der liberale Rechtsstaat den Angriff der Populisten überstehen kann, ein autoritäres China zur Supermacht aufsteigen und der Welt seinen Stempel aufdrücken wird – und vor allem, ob der Klimawandel doch noch gebremst werden kann oder die humane Zivilisation zerstören wird. Und in rechten Kreisen sind es Angstvisionen wie eine ungebremste Massenmigration aus Afrika oder die Umwandlung Europas in ein islamistisches Eurabia, die in einem Ton der Unvermeidlichkeit verkündet werden.\n\nEherne historische Gesetze sind mit dem Fall des Kommunismus aus der Mode gekommen. Dafür ertönt umso lauter der Ruf, aus der Geschichte zu lernen, und nicht nur an historischen Gedenktagen. Aber Lehren aus der Vergangenheit sind nur möglich, wenn man davon ausgehen kann, dass sich gewisse Muster in der Politik und der Gesellschaft wiederholen. Wir schauen zwar nicht mehr in die Eingeweide von Schlachttieren oder starren in Kristallkugeln, aber wir verwenden die Geschichte als Kursbuch für unsere eigenen Erwartungen.\n\nUrknall in Sarajevo\n\nDie Geschichte, von der wir zu lernen hoffen, ist natürlich die des 20. Jahrhunderts, in dem mehr Glück und mehr Tragik zu finden sind als in irgendeinem anderen Zeitalter. Wenn sich historische Entwicklungen tatsächlich wiederholen, dann bietet die Ära von 1900 bis zum Jahr 2000 eine unerschöpfliche Menge an Mustern.\n\nAber wie in einem Rorschachtest kann jeder etwas anderes in ihnen erkennen. Vor allem in zwei Gruppen teilen sich die lernbegierigen Schüler der Zeitgeschichte: in die Pessimisten, die die Welt auf dem sicheren Weg in den Untergang sehen, und die Optimisten, die auf die positiven Entwicklungen schauen und fest an deren Fortsetzung glauben. Und beide können sich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Überzeugungen bestätigt fühlen.\n\nDenn das Besondere an dieser Ära, die jede Generation vor den Millennials noch intensiv miterlebt hat, war, dass sie in zwei Phasen zerfällt, die scheinbar einer völlig konträren Gesetzmäßigkeit gefolgt sind. In der Zeit von 1914 bis 1950 herrschte Murphys Gesetz: Jedes noch so unbedeutende Ereignis nahm den schlechtmöglichsten Ausgang. Dann wendete sich der Weltenlauf: Die Welt stand zwar mehrmals am Abgrund, stürzte aber niemals ab.\n\nJetzt, wo wir die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hinter uns gebracht haben und die neuen 20er-Jahre betreten, liegt die Frage auf der Hand: Mit welcher der beiden Halbjahrhunderte lässt sich unsere eigene Zeit vergleichen? Sind wir auf dem Weg in den Untergang oder in der Ära des Fortschritts und der Hoffnung?\n\nGehen wir zum Urknall der Tragödien des 20. Jahrhunderts zurück. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau fielen in Sarajevo einem dilettantischen Attentäter zum Opfer, der nur durch Zufall sein Ziel erreichte. Der Krieg, der daraus folgte, hätte in den folgenden Wochen ein Dutzend Mal abgewendet werden können. Und eine furchtbare Dynamik, die erst im Nachhinein als unvermeidlich wirkte, führte dazu, dass ganz Europa in einen regionalen Konflikt hineingezogen wurde, der statt einer kurzen Phase der Feindseligkeiten sich als vierjähriges Blutvergießen von unvorstellbarem Ausmaß entpuppte.\n\nDer Sturz des Zarenregimes in Russland hätte dann ein wenig Grund zur Hoffnung gegeben. Doch statt der gemäßigten Bürgerlichen setzte sich im Verlauf des Jahres 1917 eine kleine radikale Kaderpartei durch, die prompt eine neue blutige Diktatur errichtete. Und der frühe Tod von Wladimir Iljitsch Lenin ebnete den Weg für die Machtergreifung des schlimmsten aller Bolschewiken. Mit Josef Stalins Tyrannei konnte nur Adolf Hitler mithalten, und seine Gewaltherrschaft dauerte mehr als doppelt so lang.\n\nHitler und Stalin\n\nHitlers Aufstieg zum Herrscher und Zerstörer Europas ist überhaupt die Geschichte einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die keine noch so böse Fantasie hätte erfinden können. Der Demagoge Hitler war das Produkt des Ersten Weltkriegs, wäre aber eine Fußnote in der deutschen Geschichte geblieben, wenn nicht dem New Yorker Börsenkrach von Oktober 1929 eine Serie von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen gefolgt wäre, die aus einer Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise machten, was in der fragilen Weimarer Republik die Parteien der Mitte zerrieb.\n\nAber selbst das hätte Hitler nicht an die Macht gebracht, wenn nicht im Augenblick, in dem sich die deutsche Wirtschaft zu erholen begann und er bereits wieder Unterstützung verlor, ihm eine Gruppe verblendeter Konservativer an die Macht verholfen hätte. In den Folgejahren hätten ihn die Franzosen, die Briten oder die eigenen Militärs mehrmals stoppen können.\n\nStattdessen konnte er seine Armee ausbauen und dann einen Krieg vom Zaun brechen, in dem seine Wehrmacht anfangs jede Schlacht für sich entschied. Und auch nach der Kriegswende 1942 dauerte es noch drei Jahre, in denen das NS-Regime in seinem Rassenwahn noch Millionen von Juden und andere Minderheiten vernichten konnte, bis zur endgültigen Niederlage. Selbst das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, das das Morden vielleicht hätte beenden können, scheiterte. Nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen erwies sich in dieser Zeit stets als schrecklicher Fehler.\n\nNach der Kapitulation ging das Unglück weiter. Die USA läuteten die Atomära ein, ohne die Folgen zu bedenken. Stalins Rote Armee übernahm die Herrschaft bis tief nach Mitteleuropa hinein, selbst einige westliche Staaten drohten an den Kommunismus zu fallen. In China gewann mit Mao Zedong jener Mann den Bürgerkrieg, der zum dritten großen Schlächter des Jahrhunderts aufsteigen sollte.\n\nWirtschaftsaufschwung\n\nIm Juni 1950 brach in Korea ein neuerlicher Krieg aus, dem in drei Jahren rund vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da nun auch die Sowjetunion zur Atommacht aufstieg und mit den USA ein Wettrüsten begann, stand die Welt von da an am Rande der nuklearen Vernichtung. Die wissenschaftliche Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists stellte ihre Weltuntergangsuhr 1947 auf sieben vor zwölf und verschob die Zeiger bald auf zwei vor zwölf.\n\nAber in der Mitte des Jahrhunderts drehte sich die Dynamik der Geschichte, als ob ein zynischer Drehbuchautor von einem freundlicheren Kollegen abgelöst worden wäre. Der nichtkommunistische Teil Europas, die USA und Japan erlebten einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung, der Millionen zum Wohlstand verhalf. In Afrika und Asien ging die düstere Kolonialzeit zu Ende. Der Kalte Krieg wurde nicht heiß, und selbst in den gefährlichsten Momenten der Supermächtekonfrontation, etwa in der Kubakrise 1961, wurde der Friede bewahrt.\n\nDas galt nicht für alle Staaten, es gab blutige Kriege und Bürgerkriege. In Vietnam kostete ein jahrzehntelanger Kampf Millionen Menschen das Leben. Aber Ostasien wurde ab den 1960er-Jahren auch Schauplatz eines zweiten Wirtschaftswunders, das nach Maos Tod 1976 schließlich auch China erfasste. Und dann kam vor 30 Jahren das Wunder des Berliner Mauerfalls und des zumeist friedlichen Endes des Kommunismus. In den Folgejahren machte Europa Riesenschritte zur Einigung, bis hin zur lang erträumten Schaffung einer europäischen Währung. Das Internet weckte Hoffnungen für eine politische Zukunft mit Transparenz und Mitbestimmung.\n\nWer in der Neujahrsnacht 2000 auf das Jahrhundert zurückblickte, konnte über das Wohlwollen der Geschichte nur staunen. Die größte Sorge dieser Zeit galt dem Jahr-2000-Problem, das zahlreiche Computer zum Absturz zu bringen drohte. Selbst diese Angst erfüllte sich nicht.\n\nPutin und Bush\n\nDoch im neuen Jahrtausend schien sich die Geschichte erneut zu drehen. Im halbdemokratischen Russland zog Wladimir Putin in den Kreml ein und kehrte bald darauf zur autoritären russischen Tradition zurück. In den USA erzielte George W. Bush einen fragwürdigen Wahlsieg. Als am 11. September 2001 einer Handvoll islamistischer Terroristen im Herzen von New York der größte Terroranschlag der Geschichte gelang, führte Bush die Supermacht in zwei Kriege, von denen zumindest der im Irak auf Lügen aufbaute und katastrophale Folgen hatte.\n\nEine Verkettung unverantwortlicher Praktiken in der Bankenwelt führte im September 2008 zum finanziellen Super-GAU, der ein paar Jahre später die Eurozone fast zerrissen hätte. Die Krisen zerstörten viel Vertrauen gegenüber der liberalen Ordnung und deren elitären Vertretern, was Rechtspopulisten in den USA und Europa beflügelte. Das Internet erweist sich dabei als bestes Instrument für jene, die Lügen für ihre Zwecke verbreiten wollen.\n\nEin junger Gemüsehändler in einer tunesischen Kleinstadt verbrannte sich im Dezember 2010 selbst und stieß damit in der arabischen Welt eine Protestbewegung an, deren demokratische Hoffnungen bald zerstört wurden. Für Libyen, Syrien und den Jemen brachte der Arabische Frühling nur neues Leid. Die Flüchtlingswelle, die diese Bürgerkriege auslöste, gab in Europa dem Nationalismus neuen Auftrieb; in Großbritannien mündete diese Entwicklung, verstärkt durch eine Serie unüberlegter Handlungen der politischen Entscheidungsträger, in den Brexit.\n\nDonald Trump und Xi Jinping zerstören jeweils auf ihre Weise die liberale Weltordnung. Foto: AFP/NICOLAS ASFOURI\n\nIn China schwang sich Xi Jinping zum Alleinherrscher auf und zerstört auch mit dem Aufbau eines hochtechnologischen Überwachungsstaates alle Hoffungen auf eine politische Liberalisierung. In Indien kam eine nationalistisch-hinduistische Partei an die Macht, die immer offener gegen die säkularen Prinzipien der größten Demokratie der Welt verstößt. Und in den USA gelangte ein Unternehmer und Entertainer auf einer Welle des Ressentiments und der Unabwägbarkeiten eines absurden Wahlsystems ins Weiße Haus.\n\nDort setzt Donald Trump seit drei Jahren alles daran, die demokratischen Werte des Landes und die liberale Weltordnung, die die USA nach 1945 errichtet haben, systematisch zu zerstören. Dies geschieht in einem Augenblick, in dem die Welt angesichts der wachsenden Klimakatastrophe ein gemeinsames Vorgehen der Staaten dringender braucht denn je. Erleben wir in den 2020er-Jahren eine Wiederholung der 1920er, mit dem bekannten Ausgang?\n\nVerzweiflung und Hoffnung\n\nDie vergangenen zwanzig Jahre geben allerdings auch den Optimisten argumentative Nahrung. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers wandten Regierungen und Notenbanken die Lehren aus den 1930er-Jahren an und verhinderten damit einen wirtschaftlichen Absturz. Die EU-Spitzen ließen sich weder von Boris Johnson noch von Viktor Orbán ganz auseinanderdividieren, die Rechtspopulisten schafften den Durchmarsch nicht; in Italien verloren sie bald wieder die Macht, und in Österreich folgte auf die kurze Phase der Mitregierung ein peinlicher Absturz. Und in den USA stößt Trump Schritt für Schritt auf Widerstand. Das Impeachment hat im Senat zwar keine Chance, aber wenn man die Umfragen als Maßstab nimmt, ist seine Wiederwahl keine ausgemachte Sache. Optimisten mögen es im Augenblick schwerhaben, aber sie stehen nicht auf verlorenem Posten – vor allem nicht in einer längerfristigen Perspektive.\n\nBeim Klima prallen Verzweiflung und Hoffnung heute am härtesten aufeinander. Die Weltuntergangsuhr, die Mitte der 1990er-Jahre bei drei viertel zwölf stand, steht seit dem vergangenen Jahr wieder auf zwei vor zwölf. Die Prognosen der Klimaforscher lesen sich immer öfter wie apokalyptische Visionen, die selbst ehrgeizige Klimapläne als sinnlos erscheinen lassen. Und dass sich die Staatengemeinschaft auf einen ehrgeizigen Klimaplan einigen und diesen auch umsetzen wird, erscheint nach der enttäuschenden Weltklimakonferenz in Madrid noch unwahrscheinlicher. Die politischen Realitäten stehen dem im Wege.\n\nDer US-Autor Jonathan Franzen ist nicht der Einzige, der den Kampf gegen den Klimawandel für verloren erklärt und dazu aufruft, alles zu tun, damit die Menschheit die Folgen überlebt. Er ähnelt darin dem Dänen Björn Lomborg, der seit Jahren erklärt, dass eine wirkungsvolle Eindämmung der Treibhausgasemissionen viel zu teuer sei und man – neben der Lösung anderer sozialer und gesundheitlicher Probleme – stattdessen in die Anpassung investieren müsste.\n\nAber dem steht eine neue Generation gegenüber, die nicht bereit ist, die Hoffnung fahren zu lassen. Es ist paradox: Die radikalsten Klimaaktivisten mit ihren düsteren Warnungen sind heute die größten Optimisten. Sie sind überzeugt, dass die Katastrophe doch noch abgewendet werden kann. Anders als die Bremser, die in den Hauptstädten der Welt mit ihrem Pragmatismus den Ton angeben, wollen sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass wir schon irgendwie davonkommen werden. Denn der Lauf der Geschichte lässt sich zwar nicht steuern, aber er lässt sich beeinflussen. (Eric Frey, ALBUM, 28.12.2019)", "Rückruf von Atemschutzmasken: Produkte mit „schwerwiegenden Risiken“ im Umlauf\n\nVon: Fabian Müller\n\nTeilen\n\nDas europäische Schnellwarmsystem RAPEX warnt vor zahlreichen Atemschutzmasken und stoppt den Verkauf. Die kommunizierten Produkte bieten keinen Schutz vor Corona.\n\nMehrere Atemschutzmasken* des Typs FFP2 und KN95 sind zurückgerufen worden.\n\nDas Infektionsrisiko sei erhöht, die Filter unzureichend, warnt das europäische Schnellwarnsystem RAPEX.\n\nVon Fälschungen wird derzeit nicht ausgegangen.\n\nBerlin - Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über einen Rückruf* von Atemschutzmasken informiert. Betroffen davon sind unterschiedliche Hersteller. Einige der Masken erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 nicht und können damit den Schutz der Träger nicht gewährleisten. Anderen Masken fehlen die Zulassungen. Mitte Juli erreichen die Produktwarnungen für Atemschutzmasken eine neue Dimension.\n\nRückruf: Atemschutzmasken sind nicht zertifiziert\n\nAuf der Seite produktwarnungen.eu wird vor der antimikrobiellen Halbgesichtsmaske FFP2 der Marke HANVICO gewarnt. Es handele sich hierbei nicht um eine Fälschung, allerdings wurde die Filterkapazität weder zertifiziert noch seine Verwendung als Biozidprodukt genehmigt. Infolgedessen ist das Produkt nachweislich nicht für den menschlichen Gebrauch unbedenklich und erfüllt möglicherweise die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen nicht, so die Warnung. Vor einer Infektion mit dem Coronavirus* schütze das Produkt also eventuell nicht wie vorgesehen. Das Produkt wird unverzüglich vom Markt genommen, Lieferung, Angebot der Lieferung und Ausstellung des Produkts ist künftig verboten.\n\nWichtig für Kunden: Das Produkt wurde mit einem blauen Kartonetikett verkauft und war unter anderem über ebay, Rakuten und Baumärkte erhältlich.\n\nRückruf: Atemschutzmasken der Marke INUAN vom Typ KN95 schützen unzureichend\n\nZudem wird eine weitere Atemschutzmaske des Typs KN95 zurückgerufen. Die Filter sind bei diesem Produkt unzureichend, folglich kann eine übermäßige Menge an Partikeln und Mikroorganismen durch die Maske gelangen und das Infektionsrisiko erhöhen, warnt RAPEX. Die Masken* der aus China stammenden Marke INUAN werden unverzüglich zurückgerufen. Es handele sich dabei um eine weiß gefaltete Filter-Halbgesichtsmaske vom Typ KN95 mit Nasenclip und Gummibändern. Die Masken sind einzeln in Plastik verpackt. Als Produktionsdatum ist auf dem Karton vermerkt: 2020/03/02, die Nummer der Produktionslinie lautet: 200301.\n\nVon der Nutzung beider Maskenarten wird dringen abgeraten, ein Schutz könne in keinem Fall garantiert werden, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus* sei dadurch erheblich erhöht.\n\n*WERBUNG* Exklusive Produktempfehlung: Auf die FFP2-Masken von Hostlab erhalten Sie bis zum 28. Februar 40 Prozent Rabatt beim Kauf von 10, 20 oder 50 Stück. Der Rabatt wird automatisch an der Kasse abgezogen. Jetzt FFP2-Masken von Hostlab bestellen (Affiliate Link)\n\nIn den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Rückrufen*, auch von minderwertigen Masken, sogar von Fälschungen wurde berichtet. Aber nicht nur Masken bargen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus*, auch Desinfektionsmittel wurde in der Vergangenheit zurückgerufen. Jüngst gab es eine Produktwarnung vor einer Atemschutzmaske aus China, die mit einem EU-Qualitätskennzeichen wirbt.\n\n*merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Altes Lager.Zwischen Altes Lager und Malterhausen wollten Polizisten Mittwochnacht den auffällig fahrenden Fahrzeugführer eines Pkw Honda für eine Kontrolle anhalten. Nachdem die Beamten ihm signalisierten anzuhalten, tat er jedoch das Gegenteil, beschleunigte stark und versuchte zu entkommen. Der 46-jährige Fahrer fuhr wohl viel zu schnell in eine Kurve hinein. Er verlor dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Grünfläche und prallte frontal gegen einen Baum. Kurze Zeit später holten die Beamten auf. Der Mann versuchte zwar zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch schon kurz darauf gestellt und überwältigt werden. Er wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Mit 1,28 Promille stand er unter starkem Einfluss von Alkohol. Rettungskräfte kümmerten sich kurz darauf um den leicht Verletzten. Im Krankenhaus musste er eine Blutprobe abnehmen. Sein Führerschein wurde ihm entzogen. Am Honda entstand ein Sachschaden von über 6000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Polizei hat mehrere, weiterführende Verfahren eingeleitet.\n\nWeiterlesen nach der Anzeige\n\nWeiterlesen nach der Anzeige\n\nVon MAZonline"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der Schotte verhindert die erfolgreiche Titelverteidigung des Weltranglisten-Ersten Michael van Gerwen. Er setzt sich im Finale mit 7:3 durch.\n\nPeter Wright hat sich erstmals zum Darts-Weltmeister gekrönt und die Titelverteidigung von Dominator Michael van Gerwen verhindert. Der 49-jährige Schotte schlug den Weltranglisten-Ersten im Finale in London am Mittwoch mit 7:3 und sorgte damit für eine Überraschung. Für \"Snakebite\", wie Wright genannt wird, ist es der größte Erfolg seiner bisherigen Laufbahn.\n\nDer Sieg im Alexandra Palace beschert dem Schotten nicht nur die 25 Kilogramm schwere Sid Waddell Trophy, sondern auch ein Preisgeld von 500.000 Pfund (587.682,18 Euro). Wright beendete damit seine Misere gegen Van Gerwen, dem er zuvor in neun Major-Finali immer unterlegen war. In der Weltrangliste verbessert sich der neue Weltmeister, dem am Mittwoch zahlreiche Aufnahmen mit der Maximalpunktzahl von 180 gelangen, auf Rang zwei.\n\nFinale auf hohem Niveau\n\nDer vom Publikum gefeierte Herausforderer holte sich schnell eine Führung von 2:0-Sets. Erst danach legte Van Gerwen zu und knüpfte an sein gewohnt hohes Niveau an. Im dritten Set warf er eine starke Aufnahme nach der anderen, sein Average von 121,9 Punkten ließ Wright keine Chance. Es entwickelte sich das erhoffte hochklassige Endspiel, bei dem sich der Schotte nicht einschüchtern ließ, obwohl Van Gerwen zeitweise angsteinflößend brüllte und jubelte. Die so wichtige 3:1-Führung verpasste Wright nur um wenige Millimeter.\n\nDas Darts-Spektakel vor 3000 Zuschauern im \"Ally Pally\" entschädigte für viele Partien in den finalen Runden, die deutlicher ausgefallen waren als erwartet. Es ging hin und her: Wright warf sieben perfekte Darts und checkte mit beeindruckender Sicherheit aus, das zwischenzeitliche 4:2 mit 15 von 25 Doppeltreffern verblüffte nicht nur Van Gerwen. Dass Wright zuvor bereits 59 Partien gegen van Gerwen verloren hatte, war ihm nicht anzumerken.\n\nDer schon bei seinem Einmarsch ausgepfiffene Niederländer kämpfte sich zwar noch einmal auf 3:4 heran, musste sich trotz ordentlicher Leistung aber dem vor allem in der Schlussphase herausragenden Wright geschlagen geben.\n\n(APA/dpa)", "pos": ["Die Darts-Weltmeisterschaft in London endet mit einer Überraschung. Der 49-jährige Schotte Peter Wright besiegt im Final den topgesetzten Titelverteidiger Michael van Gerwen aus den Niederlanden 7:3.\n\nWright und Van Gerwen waren sich an der WM der Profivereinigung PDC auch schon 2014 im Final gegenübergestanden. Damals errang der Niederländer mit einem 7:4-Erfolg seinen ersten von bis heute drei WM-Titeln. In der Revanche hat sich nun Wright – auf unerwartet klare Weise – erstmals zum Weltmeister gekürt.\n\nPeter Wright, der nach seinem Lieblingsgetränk «Snakebite» (Schlangenbiss) genannt wird, ist der Siebte der Weltrangliste. Demnach war er an der traditionsgemäss im Alexandra Palace («Ally Pally») ausgetragenen Weltmeisterschaft als Nummer 7 gesetzt. Im Halbfinal hatte er die Weltnummer 3 Gerwyn Price aus Wales mit 6:3 Sätzen bezwungen.\n\nWright ist überdies erst der zweite schottische Weltmeister in der 26-jährigen Geschichte der PDC-WM. Sein Vorgänger war Gary Anderson, der 2015 und 2016 siegte.\n\nDer Final zwischen Wright und Van Gerwen nach best of 13 verlief nur bis zum 2:2 ausgeglichen. Nach einem 2:4-Rückstand kam Van Gerwen auf 3:4 heran, ehe Wright drei Sätze in Folge für sich entschied."], "neg": ["Potsdam\n\nDie Sicherheitsbehörden gehen weiter einer „abstrakten Gefährdung“ für jüdische Einrichtungen in Brandenburg aus. „Schwerste Gewaltstraftaten durch radikalisierte Einzeltäter oder Kleinstgruppen sind jederzeit möglich“, heißt es in einem Bericht der Landesregierung, der am Dienstag im Kabinett vorgestellt wurde. Hinweise oder Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr für jüdische Einrichtungen lägen den Sicherheitsbehörden derzeit nicht vor. Der Bericht war nach den Anschlag auf die Synagoge von Halle vom Landtag angefordert worden.\n\nVon 2014 bis 2019 wurden insgesamt 539 antisemitische Straftaten polizeilich bekannt, rund 96 Prozent davon waren rechtsextremistisch, heißt es. Der Schwerpunkt der Delikte lag bei Volksverhetzungen (58 Prozent), gefolgt von Propagandadelikten (18 Prozent) und Sachbeschädigungen (6 Prozent). Insgesamt 3 Prozent der antisemitischen Straftaten waren Gewaltdelikte.\n\nAnzeige\n\nHalbe Million Euro für Schutz\n\n107 Objekte wie Friedhöfe und Gedenkorte gelten in Brandenburg als relevante jüdische Einrichtungen, die von der Polizei entsprechend bestreift und überwacht würden.\n\nFür die Förderung des jüdischen Gemeindelebens stehen in diesem Jahr 750.000 Euro zur Verfügung. Für den Schutz der Einrichtungen stehen 500.000 Euro bereit. Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam, wo Rabbiner ausgebildet werden, erhält weitere 20.000 Euro für Bewachungsmaßnahmen.\n\nVergangene Woche war der Startschuss für den lange umkämpften Bau der Potsdamer Synagoge gefallen.\n\nVon Torsten Gellner", "Die erste Koalition von ÖVP und Grünen steht, zumindest fast. Die Verhandlerteams der beiden ungleichen Parteien haben sich am Neujahrsabend auf ein gemeinsames Programm verständigt. Der baldige Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieht darin das Beste beider Welten vereint. Ob das die Grünen auch so interpretieren, zeigt sich am Samstag, wenn der Bundeskongress über das Paket abstimmt.\n\nNoch ist nicht bekannt, wie die Details des Programms aussehen. Kurz begründete dies nach Ende der abschließenden, gut vierstündigen Verhandlungen damit, dass über Nacht noch Feinabstimmungen gemacht werden und daher erst morgen Nachmittag eine Präsentation erfolgen könne. Beide Parteichefs deuteten aber bereits an, wohin die Reise geht. Die Grünen bekommen große Klima- und Transparenzpakete, die ÖVP setzt dafür ihren rigiden Kurs in der Ausländerpolitik fort und blockiert neue Schulden.\n\nMinimalkompromisse werde es keine geben, versicherte Kurz nach den „nicht einfachen“ Verhandlungen zweier Parteien, deren Ausrichtung eben sehr unterschiedlich sei - jedoch: „Es ist gelungen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen.“ Was der ÖVP-Chef darunter versteht, machte er mit einem markanten Zitat klar: „Es ist möglich, das Klima und die Grenzen zu schützen.“\n\nKonsequent bleiben will Kurz im Kampf gegen illegale Migration und politischen Islam. Ob kolportierte Pläne wie eine verfassungskonforme Sicherungshaft, die der Grünen Basis wohl schwer zu verkaufen wäre, tatsächlich im Programm enthalten sind, blieb am Mittwoch noch ungeklärt. Weniger Probleme wird wohl machen, dass Kurz auch einer weiteren Steuerentlastung das Wort redete.\n\nDenn dieser Plan wurde auch von Grünen-Bundessprecher Werner Kogler lobend hervorgehoben. Beweisen will er, dass Entlastung und Ökologisierung zusammengingen. Ambitioniert geht er in diesem Sektor ohnehin zu Werke: „Österreich soll zum europäischen Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden.“ Dazu kämen das intensivste Transparenzpaket seit vielen Jahren und eine Informationsfreiheitsoffensive. Zuletzt war unter anderem von einer Defacto-Abschaffung des Amtsgeheimnisses sowie von erweiterten Prüfmöglichkeiten für den Rechnungshof die Rede. Weiters soll es auf der Grünen Agenda ein größeres Armutsbekämpfungspaket geben.\n\nOb das der Grünen Basis reicht, werden Freitag der Erweiterte Bundesvorstand und Samstag ein Bundeskongress jeweils in Salzburg entscheiden. Da wird auch das Grüne Regierungsteam abzustimmen sein, das mittlerweile komplett sein dürfte. Neu hinzu kam am Donnerstag der bisherige oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober als Sozialminister. Und das den Grünen zufallende Staatssekretariat dürfte an Ulrike Lunacek gehen, eine verdiente Grün-Politikerin, die freilich den Malus hat, ihre Partei 2017 als Spitzenkandidatin aus dem Nationalrat geführt zu haben. Offen ist, welche Agenden an sie und Kogler gehen. Frei wären noch Kunst und Kultur, Sport sowie Beamte.\n\nWeh dürfte den Grünen tun, dass neben der Integration auch die Frauenbelange der ÖVP bleiben. Welche Ministerin sie übernimmt, war vorerst nicht offiziell. Favorisiert wurde, dass Integrationsministerin Susanne Raab oder Arbeitsministerin Christine Aschbacher zum Zug kommen. Möglich wäre auch, dass die Frauen bei Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger landen, deren Comeback ebenso erst am Donnerstag offiziell wird wie jenes von Heinz Faßmann im Bildungsressort und jenes von Margarete Schramböck im Wirtschaftsministerium. Auch Gernot Blümels Avancement zum Finanzminister ist nur noch Formsache. Die heute bekannt gemachte Bestellung des Vorarlberger Bundesrats Magnus Brunner sorgt jedenfalls dafür, dass die ÖVP außer dem Burgenland sämtliche Landesorganisationen mit Kabinettsmitgliedern verwöhnen kann.\n\nDass so eine Zusammenarbeit von Volkspartei und Grünen keine Selbstverständlichkeit ist, auch wenn sie schon in vier Bundesländern zu zweit und in einem fünften im Rahmen einer Dreier-Koalition gepflegt wurde, ließ sich am Donnerstag an den Stellungnahmen der Parteichefs ablesen. Kogler versicherte: „Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Wir sind aber auch nicht dafür gewählt worden, es uns leicht zu machen, sondern um Verantwortung zu übernehmen.“ Kurz wiederum wurde nicht müde, zum x-ten Mal darauf hinzuweisen, dass die FPÖ nicht zu Regierungsverhandlungen bereit gewesen sei (was diese übrigens bestritten hat) und sich die Situation bei der SPÖ unübersichtlich dargestellt habe.\n\nDie Sozialdemokraten waren jene, die die Koalition mit freundlicheren Worten begrüßten. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner fand es wenigstens erfreulich, dass Österreich jetzt einmal eine Regierung habe. Ihre Partei werde diese „daran messen, ob sie die Lebenssituation für die Österreicherinnen und Österreicher verbessert“. FPÖ-Obmann Norbert Hofer begann schon jetzt den Angriff auf die Regierung; bei der ÖVP tadelte er nicht nur, dass sie den Mitte-Rechts-Kurs verlasse sondern bedauerte auch, dass die Volkspartei mit der Besetzung von Innen- und Verteidigungsressort ihre Macht im Sicherheitsbereich zu sichern versuche. An den Grünen Ministern passt ihm soundso rein gar nichts, an der designierten Justizministerin Alma Zadic kritisierte er etwa deren erstinstanzliche Verurteilung wegen übler Nachrede, von der künftigen Infrastrukturministerin Leonore Gewessler erwartet er eine Belastungspolitik für die Autofahrer.\n\nWas die Regierung jetzt tatsächlich vorhat, wird sie zu allererst dem Bundespräsidenten mitteilen. Kurz und Kogler werden Donnerstagmittag bei Alexander Van der Bellen vorstellig. Die Grünen haben auch noch eine Vorstands- und Klubsitzung zu absolvieren, während die Volkspartei erst Freitagvormittag zu einem Vorstand zusammentritt. Kurz‘ Vorteil: Er hat ein Plazet gar nicht notwendig, wird es dafür aber angesichts der regionalen und bündischen Ausgewogenheit seines Regierungsteams problemlos bekommen.", "Ein Sparkassenautomat im Real-Markt in Hemer wurde von Einbrechern gesprengt. Das löste auch einen Brand aus.\n\nHemer. Kriminelle haben in der Nacht einen Geldautomaten bei Real in Hemer gesprengt. In dem Supermarkt war wegen der Explosion ein Feuer ausgebrochen.\n\nEinbrecher haben am Dienstagmorgen einen Geldautomaten in einem Real-Markt in Hemer gesprengt. Gegen halb vier wurde die Polizei zu dem Supermarkt an der Urbecker Straße gerufen, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst hatte.\n\nVor Ort bemerkten die Polizisten zunächst eine eingeschlagene Scheibe und Qualm, der sich im Supermarkt ausgebreitet hatte. Auch die Sprinkleranlage in dem Markt hatte ausgelöst. Daraufhin riefen sie die Feuerwehr hinzu. Die Feuerwehrleute begannen mit den Löscharbeiten.\n\nZeugen gesucht: Wer hat Verdächtiges auf der B7 oder der Urbecker Straße bemerkt\n\nErst dann erkannten die Polizisten die eigentliche Ursache für die Rauchentwicklung: Unbekannte hatten den Geldautomaten im Foyer des Marktes gesprengt. Laut Polizei entstand ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich. Die unbekannten Täter hätten jedoch augenscheinlich kein Geld erbeutet.\n\nDer Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden, das Gebäude musste noch vom Brandrauch befreit werden. Es ist aber davon auszugehen, dass die verderblichen Waren im Markt durch den Rauch Schaden genommen haben.\n\nDie Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02372/90990. Insbesondere interessiert die Ermittler, ob jemandem gegen 3.30 Uhr im Bereich der Bundesstraße 7 und der Urbecker Straße verdächtige Fahrzeuge oder Zweiräder aufgefallen sind.", "Die Demonstranten warfen Steine, legten Feuer und drangen mit Rammböcken in einige Gebäude der US-Botschaft in Bagdad ein. Immer wieder skandierten die Angreifer „Tod für Amerika.“ Es waren dramatische Szenen, die sich in der diplomatischen Vertretung der USA abspielten. Die Protestler konnten zwar nicht in das Innere des insgesamt 42 Hektar großen Geländes vordringen, aber in Washington dürften unliebsame Erinnerungen aus dem Jahr 1979 in Teheran wach geworden sein.\n\n\n\nDamals hatten Studenten die Botschaft in der iranischen Hauptstadt gestürmt und 52 US-Diplomaten für 444 Tage als Geiseln genommen. Der amerikanische Präsident Donald Trump hat am Dienstag unverzüglich 750 Soldaten als Verstärkung in den Irak beordert. Kampfhubschrauber kreisen ständig zum Schutz der Botschaft in Bagdad. Die Demonstranten von heute sind nicht minder radikal und gefährlich, wie die Besetzer von 1979.", "Der geplante Bau eines Müllumschlagplatzes in Oberdieten hat am Dienstagabend Dutzende Menschen mobilisiert, zeitweise war das Bürgerhaus daher voller als erlaubt. Foto: Mark Adel\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nBreidenbach. Die Entscheidung über den Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet in Oberdieten ist vertagt worden: Zunächst sollen die Bürger im Rahmen einer öffentlichen Versammlung informiert werden. Ein gemeinsamer Antrag aller drei Fraktionen von SPD, CDU und Bürgerliste wurde am Dienstagabend einstimmig angenommen.\n\nEs war wohl eine der ungewöhnlichsten Parlamentssitzungen, die je in Breidenbach stattgefunden haben. Der geplante Bau eines Müllumschlagplatzes in Oberdieten hat am Dienstagabend Dutzende Menschen mobilisiert. Schon nach einer Viertelstunde unterbrach Parlamentschef Martin Beckmann (SPD) die Sitzung und rief den Ältestenrat zusammen.\n\nTrotz Corona: Dutzende protestieren gegen Verkauf\n\nBürgermeister Christoph Felkl (SPD) ging begleitet von vereinzelten Buh-Rufen zum Eingang des Bürgerhauses. Dutzende Oberdietener standen auf dem Vorplatz, um gegen den Verkauf eines Grundstücks im Gewerbegebiet von Oberdieten zu protestieren. Dort soll ein Müllumschlagplatz gebaut werden.\n\nSchon vorher war klar: Wegen der Hygieneverordnung dürfen maximal zwölf Besucher die Sitzung verfolgen. Doch nach und nach kamen immer mehr Menschen ins Bürgerhaus und verließen erst nach einem ausdrücklichen Hinweis von Martin Beckmann den Saal.\n\nDer ging zunächst nach der Tagesordnung vor, handelte Formalitäten ab - und rief schließlich den Ältestenrat zusammen, dem neben ihm auch der Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden angehören. Der Ältestenrat tagte eine halbe Stunde lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit.\n\nDann geht es weiter in gewohnter Abfolge: Peter Künkel (Bürgerliste) berichtet aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, Nicole Pfeifer (SPD) aus der des Bauausschusses. Peter Künkel gibt anschließend eine Stellungnahme ab - und kritisiert fehlende Zeit, sich mit dem Thema zu befassen. Das richtete sich indirekt gegen Bürgermeister Christoph Felkl, den er zugleich in Schutz nahm: \"Wir verbitten uns, den Bürgermeister zum Buhmann zu machen. Das entbehrt jeglicher Grundlage.\" Den Bürgern in Oberdieten warf er Stimmungsmache vor, die diese unter anderem im Internet und sozialen Medien betrieben hätten.\n\n\"Die Gemeindevertretung ist das von Bürgern gewählte Entscheidungsgremium\", betonte Künkel. Dennoch solle die Entscheidung vertagt werden, um die Bürger zu informieren. Das solle zu einer \"dringend notwendigen Versachlichung\" beitragen.\n\nDie Zuschauer quittierten den einstimmigen Beschluss mit Applaus. Auch vor dem Bürgerhaus brandete wenig später Jubel auf."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wien\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.\n\nÖVP und Grüne in Österreich stellen ihr Regierungsprogramm vor\n\nZu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als „junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin“.\n\nGrüne bekommen \"Superministerium\"\n\nDie Grünen erhalten derweil ein \"Superministerium\", in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.\n\nIm Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.\n\nDie Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.\n\nBei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.\n\nBeide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.\n\nRND/dpa", "pos": ["Die Koalitionsverhandlungen in Österreich zwischen der konservativen ÖVP und den Grünen stehen unmittelbar vor dem Abschluss. Drei Monate nach den vorgezogenen Parlamentswahlen wollten sich die ÖVP von Sebastian Kurz und die Ökopartei am Mittwochnachmittag (17.00 Uhr) ein letztes Mal treffen, bevor am Donnerstag das Programm der ersten österreichischen Regierung mit Beteiligung der Grünen präsentiert werden soll.\n\nDas Kabinett nahm derweil weiter Gestalt an. ÖVP und Grüne bestätigten laut der Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner. Der Karrierediplomat und Kurz-Vertraute Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben.\n\nAls stärkste Partei wird die ÖVP die meisten Ministerposten erhalten. An die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll, ehemalige Geschäftsführerin der Umweltorganisation Global 2000. Der Grüne Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Ökopartei. Grünen-Parteichef Werner Kogler wird Vize-Kanzler.\n\nDie Grünen sollen nach einem erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Ab Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nÖVP und Grüne lagen inhaltlich bislang teilweise weit auseinander. Ex-Kanzler Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat bereits angekündigt, weiter am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" sowie an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ.\n\nDie konservative ÖVP (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgestraft. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte herbe Verluste hinnehmen müssen."], "neg": ["Dienstag bringt Temperatursturz und Sturmböen Am Montag bleibt es mild und sehr windig, doch ab Dienstag gilt: den Regenschirm gut festhalten!\n\nIn den kommenden 24 Stunden befindet sich die Schweiz im Bereich einer straffen westlichen Strömung von einer ausgeprägten Luftmassengrenze, die sich nördlich von uns quer über Frankreich und Deutschland erstreckt. (Symbolbild) Keystone\n\n(dpo) Im Norden beginnt die neue Woche oft trüb und nass, die Schneefallgrenze bleibt um 2000 Meter. Im Laufe des Tages lassen die Niederschläge von Westen her zwar nach, doch nennenswerte Auflockerungen gibt es lediglich in der Romandie.\n\nIm Osten bleibt der Himmel meist grau und wolkenverhangen. Im Flachland weht starker Südwestwind mit Böen von 60 bis 80 km/h, auf den Bergen tobt ein Weststurm – in exponierten Gipfel- und Kammlagen kommt es gar zu Orkanböen.\n\nDoch in der Nacht auf Dienstag erfasst uns eine massive Kaltfront, die für einen Temperatursturz sowie eine kräftige und gewittrig durchsetzte Schauer sorgt. Grund zur Sorge bereitet laut «MeteoNews» der Wind. Bei Durchzug der Front muss verbreitet mit Sturmböen von über 100 km/h gerechnet werden – dies zuerst im Flachland, kurz darauf auch in den Alpentälern.\n\nAllerdings stellt sich im Flachland auch ein wechselhafter Wettercharakter ein. So gibt es zwischen durchziehenden Schnee- und Graupelschauern auch Auflockerungen. Entlang der Berge schneit es bis zum Mittwochmorgen immer wieder. Vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang fällt noch etwas Schnee, dann kommt es auch hier zu einer nachhaltigen Wetterberuhigung.\n\nIn der zweiten Wochenhälfte zeigt sich das Wetter dann vergleichsweise ruhig und hochdruckbestimmt. Im Flachland steigen die Temperaturen nur langsam an, in den Bergen wird es dagegen wieder rasch milder.", "Keine vollständige Leseberechtigung\n\nUm alle Artikel auf unserem Nachrichten-Portal lesen zu können, bestellen Sie einfach eines unserer Angebote.", "Stuttgart bereitet sich nach den jüngsten Ausschreitungen mit erhöhter Polizeipräsenz auf das Wochenende vor: Insbesondere am Freitag- und Samstagabend will die Polizei als Antwort auf die Krawalle mit hunderten Beamten in der Innenstadt im Einsatz sein, wie Polizeisprecherin Monika Ackermann der Nachrichtenagentur AFP sagte. Demnach sind für dieses Wochenende keine Alkohol- oder Aufenthaltsverbote geplant.\n\nAckermann kündigte jedoch an, es seien weitere Gespräche zwischen Polizei und Stadt zum Vorgehen in den kommenden Wochen geplant. Auch die Stadt Stuttgart teilte mit, ein Alkoholverbot oder eine Videoüberwachung weiter zu prüfen.\n\nDie Polizeisprecherin sagte weiter, die Zahl der verletzten Polizisten habe sich inzwischen auf 32 erhöht. Von ihnen sei niemand schwer verletzt. Zur Strategie der Einsatzkräfte sagte Ackermann im Südwestrundfunk, die Polizei werde zunächst auf Gespräche setzen. \"Wir versuchen frühzeitig die Stimmung aufzufangen: Wo sind wir mit der Stimmung? Könnte die Stimmung kippen?\"\n\n\"Wir versuchen natürlich, es gar nicht zu so einer Gruppendynamik mit mehreren hunderten Gewalttätern kommen zu lassen\", betonte Ackermann. Die Polizei habe die Erfahrung gemacht, dass die Betroffenen in Kleingruppen von drei bis fünf Leuten noch für Kommunikation zugänglich seien.\n\nIn Stuttgart hatten in der Nacht zum vergangenen Sonntag hunderte Menschen randaliert und Polizisten angegriffen. Die Einsatzkräfte wurden mit Flaschen und Steinen beworfen, etliche Geschäfte geplündert.\n\nInsgesamt sind bislang 26 Menschen tatverdächtig. Neun von ihnen kamen inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen einen weiteren Menschen wurde zwar Haftbefehl erlassen, der jedoch außer Vollzug gesetzt wurde. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) erklärte am Freitag, die Ermittlungsgruppe \"Eckensee\" sei inzwischen auf mehr als hundert Beamte aufgestockt worden.\n\nStrobl drang außerdem darauf, für Widerstand gegen und Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte härtere Strafen festzuschreiben. Er plädierte dafür, beim Straftatbestand des Landfriedensbruchs auch diejenigen zu bestrafen, \"die johlend und grölend dabei stehen, wenn Polizisten, wenn Einsatzkräfte angegriffen werden\".", "Ein Psychiater hat bei dem Deutschen eine schwere Psychose diagnostiziert. Der Mann gilt deshalb bereits jetzt als schuldunfähig. Eine klassische Bestrafung ist daher ausgeschlossen. Das sogenannte Sicherungsverfahren wird nur zu dem Zweck geführt, um zu klären, ob der Dattelner als Gefahr für die Allgemeinheit eingestuft und deshalb für unbestimmte Zeit in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen werden muss.\n\nVor Gericht will sich der 45-Jährige selbst nicht zu den Vorwürfen äußern. Am ersten Verhandlungstag wurden jedoch Texte verlesen, die der Mann auf seinem Computer gespeichert haben soll. Darin heißt es unter anderem: «Ich habe einen Menschen getötet, und es tut mir unendlich leid.» Seine Nachbarin habe ihn seit Jahren verfolgt und terrorisiert. Daher habe er sie aus Wut heraus getötet. «Ich habe einfach meinen Arm um ihren Hals gelegt und konnte nicht aufhören, zuzudrücken.»", "Das angegriffene Hotel hat seinen Sitz in der dortigen Feldsteinscheune. Weitere in der Feldsteinscheune ansässige Firmen wurden nicht angegriffen.\n\nNach bisherigen Erkenntnissen brachen bislang unbekannte Täter gewaltsam ein Fenster im Erdgeschoss auf und stiegen in das Hotels ein. Nachdem die Täter in einem Büro mehrere Schränke durchsucht haben, brachen sie ein Geldbehältnis auf und entnahmen daraus zwei Geldkassetten, die sie vor Ort gewaltsam öffneten und entleerten. Im Anschluss flüchteten die Täter mit einem dreistelligen Bargeldbetrag. Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren zur Spurensuche und -sicherung vor Ort.\n\nDie Ermittlungen wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Röbel aufgenommen. Wir bitten Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Tatortnähe bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeirevier in Röbel unter der Telefonnummer 039931 - 848 0 entgegen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "01.01.2020\n\nTrauer um Opernregisseur Harry Kupfer\n\nEr inszenierte Wagner in Bayreuth, fühlte sich aber auch der Moderne verpflichtet: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Nun starb er mit 84 in Berlin.\n\nHarry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.\n\nKupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ( SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: \"Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen.\" Kulturstaatsministerin Monika Grütters ( CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer \"sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe\" gesetzt. Er werde als \"leiser Grenzgänger\" in Erinnerung bleiben.\n\nDer Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der \"außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre\".\n\nBayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: \"Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten.\"\n\nZu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. \"Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert\", schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. \"Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben.\"\n\nDer am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks \"Rusalka\" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.\n\n1978 brachte er in Bayreuth den \"Fliegenden Holländer\" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den \"Ring des Nibelungen\". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.\n\nIn den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den \"Ring\" in Barcelona und den \"Parsifal\" in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den \"Rosenkavalier\" in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch. (dpa)\n\nKomische Oper über Harry Kupfer\n\nMitteilung Agentur\n\nBarrie Kosky\n\nThemen folgen", "pos": ["Es ist eine schöne, eine berührende Volte in Harry Kupfers Biografie, dass seine letzte Regiearbeit an der Komischen Oper Berlin stattfand. Selbstverständlich war das nicht. Nach seinem Weggang 2002 hat Kupfer das Haus fast zwei Dekaden lang gemieden. Mit den sinnlichen, manchmal auch bewusst unernsten Opernausdeutungen von Intendant Andreas Homoki fremdelte er, besser verstand er sich offenbar mit Homokis Nachfolger Barrie Kosky.\n\nIm März 2019 kehrte Kupfer zurück, mit einem weithin unbekannten Stück, das er freilich schon inszenieren wollte, seit er es 1956 zum ersten Mal gesehen hatte: Händels „Poros“, ein Kammerspiel für sechs Sängerinnen und Sänger. Es geht um den Indienfeldzug Alexander des Großen, um die Ankunft und den Einbruch des Fremden in Gestalt des Makedonenherrschers, den der titelgebende indische König Poros nicht nur als Feldherr, sondern auch als Konkurrent um die Gunst der Geliebten fürchtet.\n\nNatürlich hat Kupfer das nicht als antikes Federschmuck-Drama inszeniert, sondern in eine andere Zeit verlegt. „Poros“ spielt bei ihm im Uraufführungsjahr der Oper, 1731, und Alexander ist hier ein britischer Sir, der im Auftrag der East Indian Company unterwegs ist und Handelsbeziehungen knüpfen soll.\n\nNie kulinarisches, harmloses Musiktheater\n\nDa war sie wieder: die Kupfersche Regisseurspranke, die die Stücke weder als heiteres, kulinarisches, harmloses Musiktheater durchwinken noch ihnen auf Biegen und Brechen ein Konzept, eine Meta-Ebene überstülpen will. Sondern die ihre Ästhetik aus dem Werk heraus entwickelt, als Resultat tiefer Beschäftigung mit Partitur und Libretto, konkret und, ja: realistisch.\n\nDer Ahnvater solchen Arbeitens war natürlich der Österreicher Walter Felsenstein, Gründer der Komischen Oper und einer der wichtigsten Lehrer für den 1935 in Berlin geborenen Harry Kupfer. Felsenstein benutzte nie den Begriff Oper, für ihn war das, was da auf der Bühne passierte, Theater, Musiktheater, und die Sängerinnen und Sänger selbstverständlich immer auch: Schauspieler.\n\nDie Nachvollziehbarkeit des Geschehens, seine Verankerung in einer stückimmanenten Logik, vor allem auch die Menschlichkeit der Stoffe, die Gesten, die Kommunikation untereinander – sie waren für Felsenstein wie dann auch für Kupfer elementar und wesentlich, an ihnen arbeiteten, schliffen beide unermüdlich. Bei Kupfer stand niemand einfach nur herum, sich selbst und der eigenen Initiative überlassen, alle Beteiligten wussten, was sie gerade taten und warum. Das ging weit über die übliche Personenführung hinaus. Und weil es so fein gearbeitet war, entstand daraus eine Glaubwürdigkeit, die sich immer wieder auch dem Publikum vermittelte.\n\nOchsentour durch die großen DDR-Häuser\n\nIn der DDR hat Kupfer eine regelrechte Nord-Süd-Ochsentour durch die Provinz hingelegt: Studium der Theaterwissenschaften mit 18 Jahren in Leipzig, dann Regieassistent ein paar Kilometer weiter in Halle, Oberspielleiter in Stralsund, später in Karl-Marx-Stadt, Operndirektor in Weimar, dann in Dresden. Sein Ruhm wuchs, auch beim Klassenfeind, 1978 folgte die erste Einladung nach Bayreuth mit dem „Fliegenden Holländer“. Kupfer inszenierte oft im Ausland, der DDR den Rücken zu kehren wäre ihm trotzdem nicht in den Sinn gekommen. Zu sehr hatte er das Gefühl, als Künstler zu Hause gebraucht zu werden. Bayreuth wurde ihm 1981 zum Türöffner für die Rückkehr nach Berlin, in die Hauptstadt, auf den begehrtesten Posten, den ein Regisseur in der DDR bekommen konnte: Chefregisseur der Komischen Oper, Felsensteins Haus.\n\nSo begann die Sattelzeit in Harry Kupfers Biografie, jene 21 Jahre, in denen er Stil und Ästhetik des Hauses an der Behrenstraße prägte, immer wieder mit seinem langjährigen künstlerischen Partner, dem österreichischen Bühnenbildner Hans Schavernoch, der eine ausgeprägte Vorliebe für Silber und Grau besitzt.\n\nKupfers Wirken vollzog sich in bemerkenswerter Parallelität zu dem seines Antipoden Götz Friedrich in West-Berlin an der Deutschen Oper. Auch er war ein Felsenstein-Schüler, im Gegensatz zu Kupfer aber Chefregisseur und inszenierender Intendant in Personalunion. Die Ära der beiden begann und endete fast gleichzeitig, Friedrich starb 2000 im Amt, Kupfer verabschiedete sich 2002 mit einer in ihrem bitteren Realismus nachhaltig im Gedächtnis bleibenden, mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichneten Inszenierung von Brittens „The Turn of The Screw“ von der Komischen Oper. Um im letzten Drittel seines Lebens überall zu arbeiten: in Wien, Salzburg, Barcelona, Mailand.\n\n1988 beginnt die Zusammenarbeit mit Barenboim\n\nUnd natürlich auch in Berlin, an dem Haus, das schon während seiner Zeit an der Komischen Oper zweite künstlerische Heimat für ihn wurde: der Staatsoper. Die Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim begann 1988 in Bayreuth, wo Kupfer den „Ring“ inszenierte, mit nebeldurchzogenen Feldern und schlotternden, in Fetzen gewandeten Gestalten als Kulisse für den Walkürenritt und einer zerborstenen Betonburg als Kindheitskrippe für Siegfried.\n\nRückwärts, beginnend mit „Parsifal“, brachte Kupfer dann auch an der Lindenoper sämtliche Werke Wagners auf die Bühne. Im Sommer 2018 inszenierte Kupfer an der Staatsoper Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und einem damals noch nicht von MeToo-Vorwürfen erschütterten Placido Domingo. Man hatte sich, auch das wurde deutlich, inzwischen etwas sattgesehen an Kupfers Stil.\n\nUnd noch ein zweiter Strang zog sich durch das letzte Lebensdrittel Kupfers: Er inszenierte auch kommerzielles Musiktheater, Musicals. „Elisabeth“ etwa, ein Stück über die zur Sissi verkitschte österreichische Kaiserin, brachte er 1992 im Theater an der Wien zur Uraufführung.\n\nMusicals reizen ihn nur an der obersten Qualitätsgrenze\n\nZur Wiederaufnahme einer überarbeiteten Fassung 2008 im Berliner Theater des Westens schrieb der Tagesspiegel: „Kupfer spricht zügig und bestimmt, wenn man ihn etwas fragt, kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen, und sie enthalten kein überflüssiges Wort.“ Musical würde ihn nur reizen, erklärte er, wenn es die oberste Qualitätsgrenze zumindest streife: „Es gibt so viele Musicals, die brauchen gar keinen Regisseur, das kann ein Choreograf machen, die Leute gehen nur hin, um bestimmte Nummern zu hören. Wenn die Geschichte nicht aufregend und kritisch ist, im Sozialen, Politischen oder Menschlichen, dann hat es für mich keinen Sinn.“\n\nMehr zum Thema Harry Kupfer zum 80. Geburtstag Die Kunst ist seine Heimat\n\nDamit hat er sein künstlerisches und handwerkliches Credo so knapp wie möglich zusammengefasst. Harry Kupfers detailgetreues Arbeiten wird Vorbild bleiben und weiterentwickelt werden, von anderen, jüngeren Regisseuren und Regisseurinnen des Musiktheaters. „Seine außerordentlichen künstlerischen Instinkte, sein virtuoses Regiehandwerk, seine leidenschaftliche Art zu kommunizieren, seine große Liebe zu Detail und Rhythmus und nicht zuletzt sein einzigartiger, wunderbarer Humor machten ihn zu einem der außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre“, sagt Barrie Kosky.\n\nAm vergangenen Montag ist Harry Kupfer mit 84 Jahren gestorben. In Berlin, seiner Geburtsstadt."], "neg": ["Schwerin.\n\nNach den Warnstreiks, die am vergangenen Donnerstag zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien in MV lahm legten, waren die Tarifverhandlungen am Freitag ergebnislos unterbrochen worden. Nun wird erneut gestreikt: Schon am Donnerstag steht der Ausstand an – und das den ganzen Tag. „Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn und endet mit dem Ende des Betriebstages, das kann in einigen Unternehmen auch am 24. Januar sein“, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. In der vergangenen Woche hatten Bus- und Straßenbahnfahrer nur bis 10 Uhr gestreikt. Auch diesmal ist der Schülerverkehr betroffen.\n\nMehr lesen: Müssen Kinder trotz Streik bei Bus und Bahn in die Schule?\n\n„In der zweiten Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) erneut vertagt. Einen ernsthaften Abschlusswillen haben wir nicht erkennen können, deshalb soll dieser zweite Warnstreik nun den Druck erhöhen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Verdi Nord.\n\n„Wir hätten die Warnstreiks gerne frühzeitiger bekannt gemacht. Leider hat der KAV das abgelehnt, weil es keine Bereitschaft der Unternehmen gab, gleichzeitig eine Vereinbarung zu treffen, die Ankündigung nicht zu nutzen, um Streikbrecheraktivitäten zu planen, wie in der ersten Warnstreikrunde geschehen“, so Pliete weiter.\n\nDie Gewerkschaft verlangt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die kommunalen Arbeitgeber lehnten diese Forderung bisher als wirtschaftlich nicht tragbar ab. Wie Pliete sagte, hätten die Arbeitgeber am vergangenen Freitag ab Januar 2020 ein Gehaltsplus von 60 Euro angeboten, ab 2021 ein Plus von 1,5 Prozent und zwei Prozent ab 2022. Die Laufzeit solle bei drei Jahren liegen. „Damit sind wir nicht zufrieden“, betonte Pliete. Am kommenden Dienstag wollen sich die Tarifparteien erneut treffen.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben.", "In Formation! Die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Pocking bildete zusammen mit dem Prunkwagen den Schluss des lange Faschingszugs, der sich am Sonntagnachmittag durch Pocking schlängelte.Jörg Schlegel\n\nSeinen \"Anti-Regenschirm\" hat Markus Lorenz nicht gebraucht. \"Den hab ich präventiv mitgenommen – zur Abschreckung!\", sagt der Zugmoderator zu Beginn des Pockinger Faschingsumzugs am Sonntagnachmittag. Er sollte Recht behalten. Kein Tröpfchen fiel. Nur gegen 15 Uhr frischte der Wind gehörig auf, aber da waren mehr als die Hälfte der Mottowagen und Fußgruppen bereits vorbeigezogen an seiner Bühne am Kirchplatz.\n\nApp-Nutzer gelangen hier zu den Fotos\n\nFaschingshochburgen in Deutschland hatten weniger Glück als die Pockinger. \"In Köln und in Düsseldorf haben sie ihre Umzüge wegen des Sturms absagen müssen\", informierte Lorenz die Zuschauer, die gekommen waren, um \"einen der größten Gaudiwürmer im unteren Rottal\" zu sehen. Auch Pockings Bürgermeister Franz Krah begrüßte die Gäste der Faschingsgesellschaft Pocking. \"Mich freut‘s, dass wieder so viele Leute gekommen sind. Es ist heute wieder vieles geboten in unserer Stadt. Vielleicht sehen wir uns später noch zum Feiern an der Bar!\"... − mokDen gesamten Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe (24.02.) der Passauer Neuen Presse (Ausgabe Pocking/Bad Füssing/Bad Griesbach).", "Empfehlung - Grüne: Regierung muss bei Schienen-Elektrifizierung zulegen\n\ndpaBerlin Die Grünen haben die Bundesregierung zu mehr Anstrengungen bei der Elektrifizierung des Schienennetzes aufgefordert. Der Grünen-Verkehrspolitiker Matthias Gastel sagte der dpa: „Schwarz-Rot muss bei der Elektrifizierung des Schienennetzes endlich einen Schlag zulegen, damit der Umweltvorteil der Schiene weiter ausgebaut werden kann.“ Mit Elektrifizierung ist die Ausrüstung von Gleisstrecken mit Oberleitungen oder Stromschienen zur Versorgung elektrisch betriebener Bahnen gemeint.(...) Link zum Artikel: https://www.gn-online.de/ticker/gruene-regierung-muss-bei-schienen-elektrifizierung-zulegen-337368.html", "Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\nBundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Neujahrsansprache betont, wie wichtig es sei, das Leben auch für die anderen gut zu machen. Als Metapher beschrieb sie ihre Bäckerei.\n\nWenn man einander «es guets Nöis» wünsche, wisse man, dass auch andere Menschen ein gutes neues Jahr haben sollten. Dass sie gesund und glücklich sein möchten. Das sagte Sommaruga am Mittwoch in ihrer Neujahrsansprache im Radio SRF. Doch das sei ein grosser Wunsch - man wisse gar nicht, wo anzufangen sei.\n\n«Aber mich dünkt, meine Bäckerei weiss, wie es geht», sagte Sommaruga. Die Bäckerei, in der sie Brot und hausgemachte Amaretti kaufe, lebe «jeden Tag vor, wie man das Leben auch für die anderen gut machen kann». Nicht nur seien die Brote und Kuchen liebevoll ausgestellt – man schaue einander in die Augen, und die Kundinnen und Kunden würden freundlich begrüsst. Manchmal gebe es einen Schwatz.\n\nDie Bundespräsidentin kauft bei Geschäftsführerin Cornelia Roth ein Brot, bevor sie die traditionelle Ansprache hält. Foto: Keystone\n\n«Eigentlich wüssten es alle»\n\nBrot sei ein Grundnahrungsmittel, und sie sei froh, dass sich hierzulande alle Brot leisten könnten. Sie möchte aber, dass der Preis auch für diejenigen gut sei, die das Getreide säen und ernten. Der Preis solle auch zur Erde und zum Leben auf dem Planeten Sorge tragen.\n\nDenn man wünsche sich ja, dass sich auch die Grosskinder noch «es guets Nöis» wünschen können – auch jene auf anderen Kontinenten.\n\nEigentlich wüssten es alle, so die Bundespräsidentin: «Damit es uns wirklich gut gehen kann, muss es auch den anderen gut gehen. Ich wünsche Ihnen von Herzen 'es guets Nöis'.» (anf/sda)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "14 Menschen starben an der neuartigen Lungenerkrankung in der Schweiz. 800 Menschen wurden innerhalb von 24 Stunden postiv auf das Virus getestet. Mehr als 2200 Menschen sind infiziert.\n\nMit rund 800 Neuinfektionen gab es am Sonntag einen sprunghaften Anstieg der Zahl der Fälle. Insgesamt starben in der Schweiz bisher 14 Menschen am neuartigen Coronavirus, alleine sechs davon im Tessin. Drei Menschen starben im Kanton Waadt, zwei in Basel-Land, einer in Basel-Stadt sowie je eine Person in den Kantonen Wallis und Genf.\n\nMeist handelte es sich um ältere Personen, die an Vorerkrankungen litten. Das jüngste Opfer war eine ebenfalls vorerkrankte 32-jährige Frau im Kanton Genf. Nach neuesten Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gab es in der Schweiz und in Liechtenstein bereits 2200 positiv getestete Fälle. Davon lag bei 1.563 Menschen eine Bestätigung der Infektion mit der Lungenkrankheit Covid-19 vor. Bei 152 Fällen war eine Bestätigung ausstehend. In rund 440 Fällen war die Meldung noch nicht abschließend erfasst.\n\nNeben dem Tessin gingen auch den Kantonen Basel-Land und Jura die bisher verhängten Maßnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus zu wenig weit. Die Kantonsregierungen ordnete die Schließung von Restaurants, Lokalen, Hotels und Sportstätten an und verbietet ab Montag alle Anlässe mit mehr als 50 Personen. Alle Verkaufsstätten, die nicht der Grundversorgung dienen, müssen geschlossen werden. Offen bleiben dürfen in den zwei Kantonen nur noch Lebensmittelläden, Tiershops, Apotheken, Drogerien und Tankstellen. Der Kanton Tessin hatte ähnliche Massnahmen bereits am Vortag verhängt.\n\n(APA)", "pos": ["Dies meldeten die Parlamentsdienste am Sonntag. Am Montag hätte die dritte und letzte Woche der Frühjahrssession beginnen sollen. Es handle sich um einen Abbruch der Session, nicht um einen Unterbrechung, wie Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.\n\nNeben dem Tessin gingen auch Basel-Land die bisher verhängten Massnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus zu wenig weit. Die Kantonsregierung ordnete die Schliessung von Restaurants und Lokalen an und verbietet ab Montag alle Anlässe mit mehr als 50 Personen.\n\nNach neuesten Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gab es in der Schweiz und in Liechtenstein bereits 2200 positiv getestete Fälle. Davon lag bei 1563 Menschen eine Bestätigung für die Infektion mit der Lungenkrankheit Covid-19 vor. Bei 152 Fällen war eine Bestätigung ausstehend. In rund 440 Fällen war die Meldung noch nicht abschliessend erfasst.\n\nZahl der Toten auf 14 gestiegen\n\nInsgesamt starben in der Schweiz bislang 14 Menschen am neuartigen Coronavirus, alleine sechs davon im Tessin. Drei Menschen starben im Kanton Waadt, zwei in Basel-Land, einer in Basel-Stadt sowie je eine Person in den Kantonen Wallis und Genf. Meist handelte es sich um ältere Personen, die an Vorerkrankungen litten. Das jüngste Opfer war eine ebenfalls vorerkrankte 32-jährige Frau im Kanton Genf.\n\nDie vom Bundesrat am Freitag verhängten Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus gingen einzelnen Kantonen offensichtlich zu wenig weit. Nach dem Tessin am Samstag griff auch der Kanton Basel-Land rigoros durch. Die Baselbieter Regierung rief am Sonntag die Notlage aus und ordnete die Schliessung aller Verkaufsstätten an, die nicht der Grundversorgung dienen, sowie aller Gastrobetriebe, wie sie am Sonntag vor den Medien erklärte.\n\nGeschlossen werden auch Betriebe wie Restaurants, Hotels und Sportstätten. Offen bleiben dürfen noch Lebensmittelläden, Tiershops, Apotheken, Drogerien und Tankstellen. Zudem untersagt der Regierungsrat ab Montag früh alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen.\n\nRegierungsrat: Jede Minute zählt\n\nZur Sicherstellung der Spitalversorgung wird das Spital Bruderholz an der Grenze zum Kanton Basel-Stadt zum Spezialspital für Coronavirus-Fälle erklärt. In den Gemeinden Münchenstein und Lausen sollen Abklärungszentren für Coronavirus-Tests eingerichtet werden. Personen, die möglicherweise am Virus erkrankt sind, werden im Kanton nicht mehr in Arztpraxen und in Notfallstationen getestet.\n\nDie Baselbieter Regierung hatte diese Massnahmen nicht mit den Nachbarkantonen abgesprochen. Der Kanton sehe sich in einer Notsituation, in der jede Minute zähle, sagte Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP). Deshalb habe man mit dem Beschluss nicht bis zur ordentlichen Regierungsratssitzung vom Dienstag gewartet.\n\nDer Regierungsrat beruft sich bei den Massnahmen auf eine Notlage gemäss dem kantonalen Gesetz über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz. Die Massnahmen gelten ab Montag 6 Uhr und dauern vorerst bis 30. April.\n\nMenschenleere Piazza Grande\n\nDer Kanton Tessin hatte ähnliche Massnahmen bereits am Vortag verhängt. Das öffentliche Leben kam danach weitgehend zum Stillstand, wie ein Korrespondent von Keystone-SDA vor Ort berichtete. Auf der Piazza Grande von Locarno liefen nur vereinzelt Menschen durch die Stadt. In Chiasso kündigte die Gemeindeverwaltung ihre Schliessung bis auf Weiteres an.\n\nUnterdessen wurde der Ruf laut, dass die Landesregierung die vom Tessin und von Basel-Land getroffenen Massnahmen auf das ganze Land ausdehnen soll. Der Bundesrat müsse zum Schutz der Menschen unmittelbar wirksamere Massnahmen beschliessen, forderte die SVP in einer Mitteilung. Dazu bekräftigte die grösste Schweizer Partei die Forderung nach einer Schliessung der Grenzen und den Abbruch der Parlamentssession, die am Montag in die letzte von drei Wochen starten soll.\n\nEingeschränkter Grenzverkehr\n\nRund um die Schweiz schränken die Nachbarländer den Grenzverkehr zunehmend ein. Deutschland ergreift ab Montag 8 Uhr entsprechende Massnahmen, wie die Nachrichtenagentur DPA unter Berufung auf deutsche Regierungskreise berichtete.\n\nDer Warenverkehr soll den Plänen zufolge aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften weiterhin die Grenzen passieren. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die im grenznahen Raum bereits zu Versorgungsproblemen geführt haben. Österreich kündigte ebenfalls für Montagabend die Einstellung des Zug- und Flugverkehrs in die Schweiz an.\n\nIn der Schweiz bereiteten sich am Wochenende im ganzen Land Schulbehörden und Eltern auf ein neues Schulregime vor. Zuvor hatte der Bundesrat am Freitag den normalen Klassenunterricht in Schulhäusern ab Montag verboten und faktisch Heimunterricht angeordnet. Die Verwaltungen aber auch Privatinitiativen organisierten unter Hochdruck Betreuungsangebote etwa für Eltern, die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können.\n\nMonatelanger Heimunterricht?\n\nDie Kantone bereiten sich nach Aussagen der Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) auf einen monatelangen Unterrichtsausfall in den Schulen vor. \"Da die Wissenschaft damit rechnet, dass es drei bis vier Monate dauert, bis die Epidemie abflacht, müssen wir auch mit Unterricht zu Hause für diesen Zeitraum rechnen\", sagte EKD-Präsidentin Silvia Steiner.\n\n\"Wir planen so, dass wir für eine Verlängerung der Massnahme gewappnet sind\", sagte die Zürcher CVP-Bildungsdirektorin auf Anfrage zu einem Bericht der \"NZZ am Sonntag\".\n\nMan befinde sich in einer ausserordentlichen Situation, die eine tägliche Lagebeurteilung erfordere. Es müsse auch mit der schlimmsten Variante geplant werden. Mit Blick auf Aussagen von Experten gehe man davon aus, dass die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in die Höhe schnellen wird.\n\nDer Bundesrat hatte am Freitag weitreichende Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen und das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. So darf an den Schweizer Schulen bis 4. April kein Unterricht mehr stattfinden. Bis Ende April sind alle Veranstaltungen im Land ab 100 Personen verboten. An der Grenze werden wieder Kontrollen durchgeführt. Der Wirtschaft will die Landesregierung zehn Milliarden Franken zur Verfügung stellen.\n\n(AWP)"], "neg": ["Viel Prominenz bei Söders Neujahrsempfang in der Residenz\n\nMünchen (dpa/lby) - Es war einer der Höhepunkte zum Auftakt des politisch-gesellschaftlichen Jahres in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Freitagabend wieder zum traditionellen Neujahrsempfang in die Münchner Residenz geladen - zum zweiten Mal nach seinem Amtsantritt im März 2018. Erwartet wurden bis zu 1800 Gäste. Darunter waren Minister und Abgeordnete aus Bund und Land sowie viele Prominente aus Politik, Kultur, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft. Zu Beginn gab es wieder ein Defilee: Wer Geduld mitbrachte, konnte sich in eine lange Schlange einreihen, um dem Regierungschef und seiner Frau persönlich die Hand zu schütteln.", "Infolge der Corona-Krise geht die Zahl der Patienten bei Zahnärzten und Therapeuten rapide zurück. Das Gesundheitsministerium will ihnen nun unter die Arme greifen und die Hilfen für Berufe im Gesundheitsbereich ausweiten.\n\nDas Bundesgesundheitsministerium will in der Corona-Krise nun auch weitere Gesundheitsberufe finanziell unterstützen. Wie das Ministerium mitteilte, sollen künftig Therapeuten, Zahnärzte und Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren während der Coronavirus-Pandemie finanziell unterstützt werden.\n\nAusfälle abmildern\n\nDer Grund dafür seien wegbrechende Patientenzahlen. Mithilfe eines Schutzschirms sollen die Ausfälle abgemildert werden. Die Hilfen sollen kommende Woche in Kraft treten und bereits beschlossene Unterstützungsmaßnahmen etwa für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte ergänzen. \"Um gut funktionierende Strukturen zu erhalten, werden wir Verluste abfedern und Liquidität sichern\", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dem \"Redaktionsnetzwerk Deutschland\".\n\nDen Plänen des Gesundheitsministeriums nach sollen beispielsweise Physiotherapeuten 40 Prozent ihrer Vergütung aus dem vierten Quartal 2019 als Einmalzuschuss erhalten. Zahnärzte bekämen trotz kräftig gesunkener Patientenzahlen zunächst 90 Prozent der Vergütung aus dem letzten Jahr. Am Ende des Jahres können sie 30 Prozent der zu viel gezahlten Summe behalten.\n\nFür Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren sollen künftig 60 Prozent des Tagessatzes für leere Betten erhalten. Insgesamt haben die neuen Hilfen einen Umfang von rund 970 Millionen Euro.\n\nRettungsschirm für Kliniken, Ärzte und Pfleger\n\nEnde März hatte Spahn bereits Hilfen für Krankenhäuser, Ärzte und Pfleger auf den Weg gebracht. Das Gesetzespaket sieht zusätzliche Gelder für Kliniken vor, wenn sie planbare Operationen und Behandlungen verschieben und so mehr Kapazitäten schaffen für die Versorgung Covid-19-Kranker.\n\nFür jedes frei gehaltene Bett gibt es pauschal 560 Euro pro Tag. Für jede neue intensivmedizinische Behandlungseinheit mit künstlicher Beatmung bekommen Kliniken einen Bonus von 50.000 Euro. Der \"Rettungsschirm\" könne nach Angaben Spahns bis zu zehn Milliarden Euro umfassen.\n\nÜber dieses Thema berichtete tagesschau24 am 11. April 2020 um 11:00 Uhr.", "Polizeipräsidium Trier\n\nPOL-PPTR: Einbruch in Ehrang.\n\nTrier Ehrang. (ots)\n\nAm Freitag, den 10. Januar, drangen bislang unbekannte Täter zwischen 9 Uhr und 11.30 Uhr in ein Wohnhaus im Layweg in Trier Ehrang ein. Während der Abwesenheit der Hausbewohner gelangten sie über den Garten auf das Grundstück und hebelten dort ein Fenster auf, um sich Zugang verschaffen. Nach Tatausführung entkamen sie unerkannt mit geringer Beute. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei Trier unter der Tel. 0651/9779-2290 in Verbindung zu setzen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Trier\n\n\n\nTelefon: 0651-9779-0\n\nE-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de\n\nwww.polizei.rlp.de/pp.trier\n\n\n\nPressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der\n\nQuelle zur Veröffentlichung frei.\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell", "Im Jahr 2016 verzichtete das SPD-geführte Hamburg überraschend auf eine 47 Millionen hohe Steuerforderung gegen die hanseatische Warburg Bank. Zuvor soll es ein geheimes Treffen zwischen der Bank und hochrangigen SPD-Politikern gegeben haben, darunter Finanzminister Olaf Scholz. Der Hamburger Senat schweigt, doch der Druck wächst.\n\nMitten im Hamburger Wahlkampf droht ein möglicher Finanzdeal rund um die in der Hansestadt ansässige Warburg Bank, der SPD auf die Füße zu fallen. Dabei liegt der Fall bereits einige Jahre zurück, Recherchen haben nun jedoch neue Details ans Tageslicht gefördert. Im Mittelpunkt des Geschehens: Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs und fragwürdige Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Wartburg Bank.\n\nWas passierte hinter den Kulissen?\n\nRückblick: Die Warburg Bank hatte aus Sicht der Kölner Staatsanwaltschaft zu Unrecht rund 47 Millionen Euro an Steuergeldern erhalten, entstanden durch so genannte Cum-Ex-Geschäfte. Aus den Akten der Kölner Staatsanwaltschaft geht unter anderem hervor, dass auch die Betriebsprüfer des Hamburger Finanzamtes im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, dass Warburg das Geld zurückzahlen müsse. Doch die Forderung verjährte, weil die Hamburger Finanzverwaltung darauf verzichtete, die 47 Millionen Euro tatsächlich einzufordern. Damals war der heutige SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher Finanzsenator in Hamburg.\n\nIm November 2017 traf sich dann der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz in seinem Amtszimmer mit dem Mitbesitzer und damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank, Christian Olearius. Das hatte Scholz lange bestritten, inzwischen aber eingeräumt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde gegen Olearius wegen schwerer Steuerhinterziehung ermittelt. Neben Scholz hat Olearius laut persönlicher Aufzeichnungen auch Gespräche mit dem Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und dem ehemaligen Zweiten Bürgermeister Alfons Pawelczyk, ebenfalls SPD, geführt.\n\nEin offenes Ohr für korrupte Banker?\n\nDas Brisante: Zum Zeitpunkt des Treffens zwischen Scholz und Olearius im November 2017 wurde gegen den Bankbesitzer und mehrere Manager seiner Bank ermittelt. Gleichzeitig musste zu dieser Zeit das Hamburger Finanzamt entscheiden, ob nach 2016 auch Ende 2017 wieder Forderungen der Stadt gegenüber der Warburg-Bank in Höhe von vielen Millionen Euro verjähren. Diese Verjährung wurde schließlich durch das Bundesfinanzministerium verhindert. Olearius notierte nach dem Treffen damals in seinem Tagebuch, er habe Scholz über den Sachstand bei der Finanzbehörde und der Staatsanwaltschaft berichtet. Weiter schrieb Olearius, „dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchen“. Eine politische Einflussnahme bestreiten aber alle Beteiligten.\n\nOlearius Tagebücher.: O. schreibt er vermute #DeutscheBank werde zu Lasten #Warburg geschont (#CumEx funktioniert nur wenn kooperiert wurde, daher komische Sichtweise) #Scholz habe dies geteilt. Frage: Wer schont? Und wie kann man Sichtweise teilen wenn man „zurückhaltend“ ist! — MdB Fabio De Masi (@FabioDeMasi) February 19, 2020\n\n​Merkwürdig scheint in dem Zusammenhang aber Folgendes: Mehrere Firmen aus dem Umfeld der Warburg-Gruppe spendeten 2017, also dem Jahr nach der ersten Verjährung, 45.500 Euro an die SPD. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. 38.000 Euro der Spenden gingen demnach direkt an den Bezirksverband Mitte, dessen Vorsitzender der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs ist. In den Jahren zuvor hatte die Warburg-Bank nicht an die SPD gespendet.\n\nUnklar ist also, ob es an irgendeinem Punkt zu einer politischen Beeinflussung der Entscheidung des Finanzamtes kam. Aus den vorliegenden Unterlagen lässt sich nur rekonstruieren, dass die Prüfer des Hamburger Finanzamts im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, die Gelder von Warburg zurückzufordern. Dann wurde ihr Bericht zur Prüfung an die Hamburger Finanzbehörde weitergeleitet. Bis Ende des Jahres wurde das Geld nicht zurückgefordert, die Zahlungen verjährten. Offen ist nun, wer im Rahmen der Prüfung in der Finanzbehörde welche Entscheidungen traf und warum der Fall dort anders als vom Finanzamt bewertet wurde.\n\nAussage gegen Aussage …\n\nNicht geklärt ist auch, warum der Hamburger Senat Ende 2019 auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion erklärte, Treffen zwischen Regierungsmitgliedern und Warburg-Bankern habe es im Zusammenhang mit dem Steuerverfahren nicht gegeben. Die Tagebuchaufzeichnungen von Christian Olearius zum Treffen mit Scholz sprechen aber eine andere Sprache.\n\nDie Oppositionsparteien in Hamburg, alles voran Die Linke , sowie auch der Grüne Koalitionspartner, fordern von Bürgermeister Tschentscher eine Aufklärung. Sie wollen wissen, wie genau die Hamburger Finanzverwaltung mit der Warburg Bank im Steuerverfahren umgegangen ist. Und ob es hierbei möglicherweise zu Absprachen zwischen dem Finanzamt und dem Senat gekommen ist. Die Diskussion war nach einem Bericht von „Panorama“ und der „Zeit“ erneut entflammt. Der finanzpolitische Sprecher der Linken-Fraktion in der Bürgerschaft, Norbert Hackbusch, drängt nun auf einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Der Linke-Bundestagsabgeordnete Diehter Dehm und sein niedersächsischer Landesverband forderten bereits den Rücktritt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz.", "Die Zukunft vorauszusagen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Soweit wir in die Zeit zurückblicken können, gab es Orakel, Auguren, Traumdeutungen, Prophezeiungen und andere Formen der Wahrsagung, mit denen die Menschen den Willen der Götter zu ergründen versuchten, die über deren Schicksal bestimmten. Im Christentum und anderen eschatologischen Religionen nahm die Bedeutung der Propheten ab, denn die Zukunft war ohnehin bekannt: Die Welt werde untergehen und vom wahren Reich Gottes abgelöst werden.\n\nDer dramatische Klimawandel hinterlässt in manchen Weltregionen apokalyptisch anmutende Landschaften, so etwa im Amazonas-Gebiet. Foto: AFP/Carla de Souza\n\nImmanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel führten in die europäische Geisteswelt eine Geschichtsphilosophie ein, die von einem stetigen Fortschritt hin zu einer besseren und friedlicheren Gesellschaft ausging. Karl Marx übernahm diese Idee in seinem historischen Materialismus, der den Weg vom Feudalismus über den Kapitalismus zu einer klassenlosen Gesellschaft im Kommunismus als ehernes Gesetz betrachtet. Und zuletzt war es der US-Politologe Francis Fukuyama, der das \"Ende der Geschichte\" in Form der liberalen westlichen Demokratie voraussagte – und dabei ebenso irrte wie Marx.\n\nAuch wenn Astrologen immer noch ihre Anhänger finden, besteht heute in unserer Welt ein Konsens, dass Geschichte keinem Ablaufgesetz folgt und daher auch nicht vorhersehbar ist. Aber ganz wollen wir von der Versuchung der Wahrsagung nicht lassen, das emotionale Bedürfnis ist zu stark. Wir wollen wissen, ob die EU in verfeindete Nationalstaaten zerfallen wird, ob Donald Trump die USA in eine autoritäre Kleptokratie verwandeln wird, ob in Europa der liberale Rechtsstaat den Angriff der Populisten überstehen kann, ein autoritäres China zur Supermacht aufsteigen und der Welt seinen Stempel aufdrücken wird – und vor allem, ob der Klimawandel doch noch gebremst werden kann oder die humane Zivilisation zerstören wird. Und in rechten Kreisen sind es Angstvisionen wie eine ungebremste Massenmigration aus Afrika oder die Umwandlung Europas in ein islamistisches Eurabia, die in einem Ton der Unvermeidlichkeit verkündet werden.\n\nEherne historische Gesetze sind mit dem Fall des Kommunismus aus der Mode gekommen. Dafür ertönt umso lauter der Ruf, aus der Geschichte zu lernen, und nicht nur an historischen Gedenktagen. Aber Lehren aus der Vergangenheit sind nur möglich, wenn man davon ausgehen kann, dass sich gewisse Muster in der Politik und der Gesellschaft wiederholen. Wir schauen zwar nicht mehr in die Eingeweide von Schlachttieren oder starren in Kristallkugeln, aber wir verwenden die Geschichte als Kursbuch für unsere eigenen Erwartungen.\n\nUrknall in Sarajevo\n\nDie Geschichte, von der wir zu lernen hoffen, ist natürlich die des 20. Jahrhunderts, in dem mehr Glück und mehr Tragik zu finden sind als in irgendeinem anderen Zeitalter. Wenn sich historische Entwicklungen tatsächlich wiederholen, dann bietet die Ära von 1900 bis zum Jahr 2000 eine unerschöpfliche Menge an Mustern.\n\nAber wie in einem Rorschachtest kann jeder etwas anderes in ihnen erkennen. Vor allem in zwei Gruppen teilen sich die lernbegierigen Schüler der Zeitgeschichte: in die Pessimisten, die die Welt auf dem sicheren Weg in den Untergang sehen, und die Optimisten, die auf die positiven Entwicklungen schauen und fest an deren Fortsetzung glauben. Und beide können sich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Überzeugungen bestätigt fühlen.\n\nDenn das Besondere an dieser Ära, die jede Generation vor den Millennials noch intensiv miterlebt hat, war, dass sie in zwei Phasen zerfällt, die scheinbar einer völlig konträren Gesetzmäßigkeit gefolgt sind. In der Zeit von 1914 bis 1950 herrschte Murphys Gesetz: Jedes noch so unbedeutende Ereignis nahm den schlechtmöglichsten Ausgang. Dann wendete sich der Weltenlauf: Die Welt stand zwar mehrmals am Abgrund, stürzte aber niemals ab.\n\nJetzt, wo wir die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hinter uns gebracht haben und die neuen 20er-Jahre betreten, liegt die Frage auf der Hand: Mit welcher der beiden Halbjahrhunderte lässt sich unsere eigene Zeit vergleichen? Sind wir auf dem Weg in den Untergang oder in der Ära des Fortschritts und der Hoffnung?\n\nGehen wir zum Urknall der Tragödien des 20. Jahrhunderts zurück. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau fielen in Sarajevo einem dilettantischen Attentäter zum Opfer, der nur durch Zufall sein Ziel erreichte. Der Krieg, der daraus folgte, hätte in den folgenden Wochen ein Dutzend Mal abgewendet werden können. Und eine furchtbare Dynamik, die erst im Nachhinein als unvermeidlich wirkte, führte dazu, dass ganz Europa in einen regionalen Konflikt hineingezogen wurde, der statt einer kurzen Phase der Feindseligkeiten sich als vierjähriges Blutvergießen von unvorstellbarem Ausmaß entpuppte.\n\nDer Sturz des Zarenregimes in Russland hätte dann ein wenig Grund zur Hoffnung gegeben. Doch statt der gemäßigten Bürgerlichen setzte sich im Verlauf des Jahres 1917 eine kleine radikale Kaderpartei durch, die prompt eine neue blutige Diktatur errichtete. Und der frühe Tod von Wladimir Iljitsch Lenin ebnete den Weg für die Machtergreifung des schlimmsten aller Bolschewiken. Mit Josef Stalins Tyrannei konnte nur Adolf Hitler mithalten, und seine Gewaltherrschaft dauerte mehr als doppelt so lang.\n\nHitler und Stalin\n\nHitlers Aufstieg zum Herrscher und Zerstörer Europas ist überhaupt die Geschichte einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die keine noch so böse Fantasie hätte erfinden können. Der Demagoge Hitler war das Produkt des Ersten Weltkriegs, wäre aber eine Fußnote in der deutschen Geschichte geblieben, wenn nicht dem New Yorker Börsenkrach von Oktober 1929 eine Serie von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen gefolgt wäre, die aus einer Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise machten, was in der fragilen Weimarer Republik die Parteien der Mitte zerrieb.\n\nAber selbst das hätte Hitler nicht an die Macht gebracht, wenn nicht im Augenblick, in dem sich die deutsche Wirtschaft zu erholen begann und er bereits wieder Unterstützung verlor, ihm eine Gruppe verblendeter Konservativer an die Macht verholfen hätte. In den Folgejahren hätten ihn die Franzosen, die Briten oder die eigenen Militärs mehrmals stoppen können.\n\nStattdessen konnte er seine Armee ausbauen und dann einen Krieg vom Zaun brechen, in dem seine Wehrmacht anfangs jede Schlacht für sich entschied. Und auch nach der Kriegswende 1942 dauerte es noch drei Jahre, in denen das NS-Regime in seinem Rassenwahn noch Millionen von Juden und andere Minderheiten vernichten konnte, bis zur endgültigen Niederlage. Selbst das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, das das Morden vielleicht hätte beenden können, scheiterte. Nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen erwies sich in dieser Zeit stets als schrecklicher Fehler.\n\nNach der Kapitulation ging das Unglück weiter. Die USA läuteten die Atomära ein, ohne die Folgen zu bedenken. Stalins Rote Armee übernahm die Herrschaft bis tief nach Mitteleuropa hinein, selbst einige westliche Staaten drohten an den Kommunismus zu fallen. In China gewann mit Mao Zedong jener Mann den Bürgerkrieg, der zum dritten großen Schlächter des Jahrhunderts aufsteigen sollte.\n\nWirtschaftsaufschwung\n\nIm Juni 1950 brach in Korea ein neuerlicher Krieg aus, dem in drei Jahren rund vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da nun auch die Sowjetunion zur Atommacht aufstieg und mit den USA ein Wettrüsten begann, stand die Welt von da an am Rande der nuklearen Vernichtung. Die wissenschaftliche Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists stellte ihre Weltuntergangsuhr 1947 auf sieben vor zwölf und verschob die Zeiger bald auf zwei vor zwölf.\n\nAber in der Mitte des Jahrhunderts drehte sich die Dynamik der Geschichte, als ob ein zynischer Drehbuchautor von einem freundlicheren Kollegen abgelöst worden wäre. Der nichtkommunistische Teil Europas, die USA und Japan erlebten einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung, der Millionen zum Wohlstand verhalf. In Afrika und Asien ging die düstere Kolonialzeit zu Ende. Der Kalte Krieg wurde nicht heiß, und selbst in den gefährlichsten Momenten der Supermächtekonfrontation, etwa in der Kubakrise 1961, wurde der Friede bewahrt.\n\nDas galt nicht für alle Staaten, es gab blutige Kriege und Bürgerkriege. In Vietnam kostete ein jahrzehntelanger Kampf Millionen Menschen das Leben. Aber Ostasien wurde ab den 1960er-Jahren auch Schauplatz eines zweiten Wirtschaftswunders, das nach Maos Tod 1976 schließlich auch China erfasste. Und dann kam vor 30 Jahren das Wunder des Berliner Mauerfalls und des zumeist friedlichen Endes des Kommunismus. In den Folgejahren machte Europa Riesenschritte zur Einigung, bis hin zur lang erträumten Schaffung einer europäischen Währung. Das Internet weckte Hoffnungen für eine politische Zukunft mit Transparenz und Mitbestimmung.\n\nWer in der Neujahrsnacht 2000 auf das Jahrhundert zurückblickte, konnte über das Wohlwollen der Geschichte nur staunen. Die größte Sorge dieser Zeit galt dem Jahr-2000-Problem, das zahlreiche Computer zum Absturz zu bringen drohte. Selbst diese Angst erfüllte sich nicht.\n\nPutin und Bush\n\nDoch im neuen Jahrtausend schien sich die Geschichte erneut zu drehen. Im halbdemokratischen Russland zog Wladimir Putin in den Kreml ein und kehrte bald darauf zur autoritären russischen Tradition zurück. In den USA erzielte George W. Bush einen fragwürdigen Wahlsieg. Als am 11. September 2001 einer Handvoll islamistischer Terroristen im Herzen von New York der größte Terroranschlag der Geschichte gelang, führte Bush die Supermacht in zwei Kriege, von denen zumindest der im Irak auf Lügen aufbaute und katastrophale Folgen hatte.\n\nEine Verkettung unverantwortlicher Praktiken in der Bankenwelt führte im September 2008 zum finanziellen Super-GAU, der ein paar Jahre später die Eurozone fast zerrissen hätte. Die Krisen zerstörten viel Vertrauen gegenüber der liberalen Ordnung und deren elitären Vertretern, was Rechtspopulisten in den USA und Europa beflügelte. Das Internet erweist sich dabei als bestes Instrument für jene, die Lügen für ihre Zwecke verbreiten wollen.\n\nEin junger Gemüsehändler in einer tunesischen Kleinstadt verbrannte sich im Dezember 2010 selbst und stieß damit in der arabischen Welt eine Protestbewegung an, deren demokratische Hoffnungen bald zerstört wurden. Für Libyen, Syrien und den Jemen brachte der Arabische Frühling nur neues Leid. Die Flüchtlingswelle, die diese Bürgerkriege auslöste, gab in Europa dem Nationalismus neuen Auftrieb; in Großbritannien mündete diese Entwicklung, verstärkt durch eine Serie unüberlegter Handlungen der politischen Entscheidungsträger, in den Brexit.\n\nDonald Trump und Xi Jinping zerstören jeweils auf ihre Weise die liberale Weltordnung. Foto: AFP/NICOLAS ASFOURI\n\nIn China schwang sich Xi Jinping zum Alleinherrscher auf und zerstört auch mit dem Aufbau eines hochtechnologischen Überwachungsstaates alle Hoffungen auf eine politische Liberalisierung. In Indien kam eine nationalistisch-hinduistische Partei an die Macht, die immer offener gegen die säkularen Prinzipien der größten Demokratie der Welt verstößt. Und in den USA gelangte ein Unternehmer und Entertainer auf einer Welle des Ressentiments und der Unabwägbarkeiten eines absurden Wahlsystems ins Weiße Haus.\n\nDort setzt Donald Trump seit drei Jahren alles daran, die demokratischen Werte des Landes und die liberale Weltordnung, die die USA nach 1945 errichtet haben, systematisch zu zerstören. Dies geschieht in einem Augenblick, in dem die Welt angesichts der wachsenden Klimakatastrophe ein gemeinsames Vorgehen der Staaten dringender braucht denn je. Erleben wir in den 2020er-Jahren eine Wiederholung der 1920er, mit dem bekannten Ausgang?\n\nVerzweiflung und Hoffnung\n\nDie vergangenen zwanzig Jahre geben allerdings auch den Optimisten argumentative Nahrung. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers wandten Regierungen und Notenbanken die Lehren aus den 1930er-Jahren an und verhinderten damit einen wirtschaftlichen Absturz. Die EU-Spitzen ließen sich weder von Boris Johnson noch von Viktor Orbán ganz auseinanderdividieren, die Rechtspopulisten schafften den Durchmarsch nicht; in Italien verloren sie bald wieder die Macht, und in Österreich folgte auf die kurze Phase der Mitregierung ein peinlicher Absturz. Und in den USA stößt Trump Schritt für Schritt auf Widerstand. Das Impeachment hat im Senat zwar keine Chance, aber wenn man die Umfragen als Maßstab nimmt, ist seine Wiederwahl keine ausgemachte Sache. Optimisten mögen es im Augenblick schwerhaben, aber sie stehen nicht auf verlorenem Posten – vor allem nicht in einer längerfristigen Perspektive.\n\nBeim Klima prallen Verzweiflung und Hoffnung heute am härtesten aufeinander. Die Weltuntergangsuhr, die Mitte der 1990er-Jahre bei drei viertel zwölf stand, steht seit dem vergangenen Jahr wieder auf zwei vor zwölf. Die Prognosen der Klimaforscher lesen sich immer öfter wie apokalyptische Visionen, die selbst ehrgeizige Klimapläne als sinnlos erscheinen lassen. Und dass sich die Staatengemeinschaft auf einen ehrgeizigen Klimaplan einigen und diesen auch umsetzen wird, erscheint nach der enttäuschenden Weltklimakonferenz in Madrid noch unwahrscheinlicher. Die politischen Realitäten stehen dem im Wege.\n\nDer US-Autor Jonathan Franzen ist nicht der Einzige, der den Kampf gegen den Klimawandel für verloren erklärt und dazu aufruft, alles zu tun, damit die Menschheit die Folgen überlebt. Er ähnelt darin dem Dänen Björn Lomborg, der seit Jahren erklärt, dass eine wirkungsvolle Eindämmung der Treibhausgasemissionen viel zu teuer sei und man – neben der Lösung anderer sozialer und gesundheitlicher Probleme – stattdessen in die Anpassung investieren müsste.\n\nAber dem steht eine neue Generation gegenüber, die nicht bereit ist, die Hoffnung fahren zu lassen. Es ist paradox: Die radikalsten Klimaaktivisten mit ihren düsteren Warnungen sind heute die größten Optimisten. Sie sind überzeugt, dass die Katastrophe doch noch abgewendet werden kann. Anders als die Bremser, die in den Hauptstädten der Welt mit ihrem Pragmatismus den Ton angeben, wollen sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass wir schon irgendwie davonkommen werden. Denn der Lauf der Geschichte lässt sich zwar nicht steuern, aber er lässt sich beeinflussen. (Eric Frey, ALBUM, 28.12.2019)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Beamte des Landeskriminalamtes erwischten den Albaner schon Ende Jänner bei der Übergabe vom 200 Gramm Kokain im Bezirk Vöcklabruck und nahmen ihn fest. Zuvor waren Ermittlungen nach dem Suchtmittelgesetz gegen den 43-Jährigen geführt worden, teilte die Pressestelle der Polizei am Samstag mit. Der Mann stand unter dringendem Tatverdacht, im Bezirk Vöcklabruck im großen Stil mit Kokain und Heroin gehandelt zu haben.\n\nBei einer Hausdurchsuchung nach der Festnahme stellten die Ermittler noch 30 Gramm Heroin, aus Suchtgiftverkäufen stammendes Bargeld und Suchtgiftutensilien sicher. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden noch zahlreiche Kokain- und Heroinabnehmer des 43-Jährigen ausgeforscht und der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.\n\nDer 43-Jährige wurde in die Justizanstalt Wels gebracht, wo über ihn die Untersuchungshaft verhängt wurde.\n\nInteressieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.", "pos": ["Eine Überwachungskamera ist den Burschen aus Wels bei ihrer zweiten Tat zum Verhängnis geworden. Zwei Kameras hatten sie vor dem Einbruch zerstört, eine dritte allerdings übersehen. Durch die Videoaufzeichnung und mit Hilfe von Zeugen konnte die Polizei zwei der vier Verdächtigen ausforschen. Nach einer Befragung der Burschen stellten sich auch ihre Komplizen. Alle gestanden die beiden Einbrüche Anfang und Mitte Februar. Ein 16-jähriger Russe ist in die Justizanstalt Wels gebracht worden, ein 18-Jähriger und zwei 19-Jährige aus Wels wurden angezeigt.\n\nInteressieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden."], "neg": ["Potsdam - Am Dienstagabend um kurz vor 22 Uhr wurde es laut an der Haltestelle Robert-Baberske-Straße in Drewitz. Ein Mann tobte und schrie - und zerstörte „unvermittelt“ die Scheibe der Haltestelle. Passanten, die Zeugen des Vorfalls wurden, riefen die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war der 40-Jährige noch immer vor Ort. Ein richtiges Gespräch mit dem alkoholisierten Mann kam nicht zustande. Im Gegenteil. Er verhielt sich unkooperativ, schrie die Polizisten an, beleidigte sie und verweigerte jegliche Kooperation. Um die Situation beruhigen und weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten den Schreihals in Polizeigewahrsam.\n\nGegen den 40-Jährigen wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstand gefertigt. Zudem waren die Inhalte seiner Schreie und eine eindeutige Geste so rechtsextrem, dass die Polizei zusätzlich eine Anzeige „wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ aufnahm.", "Wie man seine Ziele strukturiert, hat ebenfalls einen Einfluss auf die Motivation, sie zu erreichen. Bettina Höchli, Adrian Brügger and Claude Messner von der Universität Basel haben das erst kürzlich in einem Experiment untersucht. Über eine Zeitungsannonce rekrutierten sie zum Jahreswechsel 2017 auf 2018 eine möglichst diverse Gruppe an Menschen, die sich ein Ziel für das neue Jahr vorgenommen hatten. Zu Beginn des Jahres sollten alle Teilnehmer einen Fragebogen zu ihrem guten Vorsatz ausfüllen und wurden dann in vier Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde gebeten, drei Gründe aufzuschreiben, warum sie diesen Vorsatz gewählt haben und daraus ein übergeordnetes Ziel abzuleiten. Wer etwa angab, mehr Sport machen zu wollen, könnte als übergeordnetes Ziel haben, gesünder oder attraktiver sein zu wollen. Eine andere Gruppe sollte drei konkrete Einzelschritte als untergeordnete Ziele formulieren, wie sie den Vorsatz umsetzen wollen. Eine dritte Gruppe suchte sowohl ein übergeordnetes Ziel als auch die konkreten Schritte dorthin. Und eine vierte Gruppe machte nichts von beidem.", "FC Liverpool - Jürgen Klopp über Rassismus: \"Es ist so dumm\"\n\nAuch in der Premier League wird gegen Rassismus Stellung bezogen und Jürgen Klopp hofft auf eine dauerhafte Veränderung.\n\nTeammanager Jürgen Klopp vom designierten englischen Meister hat sich erneut klar gegen Rassismus positioniert.\n\n\"Natürlich: Black Lives Matter! Aber lasst uns hoffen, dass es das letzte Mal ist, dass wir das äußern müssen\", sagte Klopp am Freitag über die aktuelle gesellschaftliche Debatte.\n\nLiverpool-Trainer Jürgen Klopp wirbt für Gleichberechtigung\n\nWenn der Fußball für irgendetwas ein Vorbild sein könne, \"dann für Gleichberechtigung\", ergänzte er: \"Das ist für uns im Fußball völlig natürlich. Und es ist so dumm, nicht so zu sein, das kann ich nicht verstehen. Wir werden tun, was wir tun müssen, um diese Situation zu bereinigen. Wir können die Zukunft verändern - und wir sollten es auch versuchen.\"\n\n\"If football is a role model for anything in life, then it's for that – for equality. That everybody is exactly the same – wherever you come from, wherever you are from, absolutely the same.\"\n\n\n\nThe boss on #BlackLivesMatter, #PlayersTogether and his big respect for Rashford... — Liverpool FC (at 🏠) (@LFC) June 19, 2020\n\nKlopp (53) nannte es \"unglaublich\", dass über die für ihn selbstverständliche Gleichheit aller Menschen immer wieder debattiert werde, \"aber wir müssen es tun. Es geht darum, für alle klarzumachen, dass es ein paar Idioten gibt. Aber nicht so viele, wie wir glauben. Wenn sie nicht so machtvoll sind, können wir die Welt verändern.\"", "Schwerin. Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin haben das Viertelfinale im europäischen CEV-Cup wie erwartet problemlos überstanden. Der deutsche Vizemeister bezwang im Rückspiel am Dienstagabend vor 1860 Zuschauern in der heimischen Palmberg Arena Asterix Avo Beveren nach nur 66 Spielminuten souverän mit 3:0 (25:13, 25:16, 25:14) und zog damit in das Halbfinale ein.\n\nDas Team von Trainer Felix Koslowski hatte bereits das Hinspiel am 22. Februar beim belgischen Meister mit 3:1 für sich entschieden. Beste Akteurin bei den Gastgebern war Nationalspielerin Kimberly Drewniok. Die beiden Außenangreiferinnen Drewniok (11) und Mckenzie Adams (10) holten in dem einseitigen Match die meisten Punkte für die Einheimischen.\n\nDer deutsche Volleyball-Rekordmeister hatte zuvor auch die beiden ersten Hürden im laufenden Wettbewerb problemlos genommen. Gegen den niederländischen Titelträger Sliedrecht Sport und gegen den finnischen Erstligisten HPK Hämeenlinna gab es jeweils klare Siege.\n\nIm Halbfinale treffen die Mecklenburgerinnen auf den Sieger des Duells zwischen Pokalverteidiger Busto Arsizio aus Italien und Dinamo Kasan aus Russland. Kasan hat die Erstauflage daheim mit 3:0 klar gewonnen. Wann das Rückspiel ausgetragen werden kann, ist noch völlig offen. Wegen des Coronavirus kann die Partie in der nördlich von Mailand gelegenen Stadt derzeit nicht stattfinden.", "Boris Johnson. (Foto: dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nLONDON - Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung auf die Intensivstation verlegt worden. Sein Zustand habe sich im Laufe des Nachmittags verschlechtert, bestätigte eine Regierungssprecherin am Montagabend der Deutschen Pesse-Agentur in London. Der 55-Jährige war am Sonntag in das St. Thomas' Hospital gebracht worden. Er hatte seine Infektion mit dem neuartigen Erreger bereits am 27. März öffentlich gemacht.\n\nJohnson habe Außenminister Dominic Raab damit beauftragt, ihn zu vertreten, wo es notwendig sei, hieß es in einer offiziellen Mitteilung der Downing Street. \"Der Premierminister ist in hervorragenden Händen und dankt allen Mitarbeitern des (Gesundheitsdiensts) NHS für ihre harte Arbeit und ihr Engagement.\" Medienberichten zufolge ist Johnson bei Bewusstsein.\n\n\"Meine Gedanken sind beim Premierminister und bei seiner Familie - ich sende ihm alle guten Wünsche\", twitterte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Finanzminister Rishi Sunak teilte ebenfalls per Twitter mit, seine Gedanken seien bei Johnson und dessen schwangerer Verlobter Carrie Symonds.\n\nVerknüpfte Artikel\n\nAuch Symonds verbrachte eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit im Bett. Das Paar hatte Ende Februar seine Verlobung bekanntgegeben. Das Baby soll im Frühsommer auf die Welt kommen.\n\nFieber und Husten\n\nNachdem Johnson von seiner Infektion erfuhr, arbeitete er zunächst isoliert im Regierungssitz in der Downing Street weiter. In seinen Videobotschaften zur Pandemie gab er sich optimistisch, er wirkte aber bereits angeschlagen und hatte auch deutlich an Gewicht verloren. Am Sonntag musste er dann in die Klinik gebracht werden.\n\nEr sei auf Anraten seines Arztes \"zu einigen Routinetests\" ins Krankenhaus gegangen, hatte Johnson noch am Montag per Twitter mitgeteilt. Nach Angaben eines Regierungssprechers litt er unter Fieber und Husten. Einige britische Medien schrieben hingegen von einer schweren Erkrankung der Lunge; Johnson wurde demnach bereits beatmet. Außenminister Raab vertrat ihn bereits auf einer Sitzung. Noch Anfang März hatte der Premierminister damit geprahlt, dass er Menschen in einem Krankenhaus, darunter Covid-19-Patienten, die Hände geschüttelt habe. Das werde er auch weiterhin tun, sagte er damals.\n\nDie britische Regierung steht im Kampf gegen die Pandemie unter erheblichem Druck: Durch einen Schlingerkurs verlor sie wertvolle Zeit, um den Ausbruch einzudämmen. Im chronisch unterfinanzierten Gesundheitsdienst NHS (National Health Serice) gibt es zudem nicht genügend Tests, Schutzausrüstungen und Beatmungsgeräte. Erste Kliniken meldeten britischen Medien zufolge sogar einen Mangel an Sauerstoff für die Beatmung der Lungenkranken.\n\nMehr zum Coronavirus"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Kriegsmaterial Nationalrat lehnt Waffenfinanzierungs-Verbot ohne Gegenvorschlag ab Der Nationalrat hat am Donnerstag die Volksinitiative \"Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten\" zur Ablehnung empfohlen. Auch einen indirekten Gegenvorschlag will der Rat nicht.\n\nDer Nationalrat lehnt die Volksinitiative \"Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten\" ab. Auch einen indirekten Gegenvorschlag will er nicht. (Symbolbild) KEYSTONE/PETER KLAUNZER\n\nEr sprach sich mit 120 zu 71 Stimmen bei 2 Enthaltungen gegen die Initiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) und der Jungen Grünen aus. Diese verlangt, dass die Nationalbank (SNB) oder Stiftungen und Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge Kriegsmaterialhersteller nicht mehr finanzieren dürfen. Nicht mehr finanziert werden dürften Unternehmen, die mehr als fünf Prozent ihres Umsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erwirtschaften.\n\nAuch die Regierung lehnt die Initiative ab. Die Initiative würde die \"marktneutrale Investitionspolitik\" der Schweizerischen Nationalbank verunmöglichen, sagte Bundesrat Guy Parmelin am Donnerstag. Zudem gebe es bereits ein Verbot zur Finanzierung von atomaren, biologischen und chemischen Waffen sowie von Streumunition und Anti-Personenminen.\n\n\"5-Prozent-Hürde problematisch\"\n\nProblematisch sei auch die Fünf-Prozent-Hürde, sagte Parmelin. In der Praxis bedeute dies: wenn ein Unternehmen einen Auftrag eines Rüstungsunternehmens bekomme, könne der mit Rüstungsmaterial generierte Umsatz über die Schwelle hinausgehen. Im nächsten Jahr, wenn der Auftrag abgeschlossen sei, falle der Umsatz wieder darunter.\n\nDie Initiative schade daher dem Wirtschaftsstandort Schweiz. Den Schweizer KMU der Maschinen- und Metallindustrie würde der Zugang zu Krediten erschwert, wenn sie Teil einer Zulieferkette für Rüstungsbetriebe seien.\n\nDie Initiative sei gefährlich, habe keinen Einfluss auf den Weltfrieden und missbrauche die Unabhängigkeit der Nationalbank, fasste Kommissionssprecher Thomas Hurter (SVP/SH) die Meinung der Ratsmehrheit zusammen. Dazu gehörten SVP, FDP, die Mitte-Fraktion ohne EVP und die GLP.\n\nAnliegen der Bevölkerung\n\nAuf der anderen Seite hatten sich Grüne und SP für die Initiative eingesetzt. Das Begehren sei ein Bedürfnis der Bevölkerung, hiess es in der Ratsdebatte. Diese wolle nicht, dass mit ihrem Geld in Kriegswaffen investiert werde und suche nach ethisch korrekten Anlagemöglichkeiten. Das Anliegen sei zudem nötig für die Glaubwürdigkeit und Neutralität der Schweiz.\n\nDie Initiative schien aber auch der Linken zu weit zu gehen. Die SP verlangte daher, dass das Geschäft an die Kommission zurückgewiesen wird, damit diese einen indirekten Gegenvorschlag ausarbeitet. Dieser solle \"Schlupflöcher\" schliessen, indem das Verbot der indirekten Finanzierung verbotener Waffen gestärkt wird, wie SP-Sprecherin Edith Graf-Litscher (TG) in der Debatte erläuterte.\n\nZudem soll mit Vorschriften die Transparenz für verantwortungsbewusste Anleger erhöht werden. Zu diesem Vorschlag bekannten sich auch GLP und EVP. Es wurde aber mit 105 zu 87 Stimmen abgelehnt. Das Geschäft geht in den Ständerat.", "pos": ["Der Nationalrat hat während dreieinhalb Stunden die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» von GSoA und Jungen Grünen beraten.\n\nBürgerliche standen gegen SP und Grüne. Abgestimmt wird erst am Donnerstag, nachdem sich Bundesrat Guy Parmelin geäussert hat.\n\nDie Initiative will Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen die Finanzierung von Kriegsmaterialherstellern verbieten, wenn letztere daraus mehr als fünf Prozent des Umsatzes ziehen.\n\nDie Initiative sei aus Sicht der Staatspolitischen Kommission (SPK) nicht zielführend und kaum umsetzbar, sagte Thomas Hurter (SVP/SH). Nicht zuletzt wegen des immensen Kontrollaufwands.\n\nDas Begehren habe zudem keinen friedensstiftenden Einfluss, schade aber der Schweiz in mehreren Bereichen. Ausserdem sei die schweizerische Gesetzgebung genügend. Hurter nannte das Finanzierungsverbot für atomare, biologische und chemische Waffen sowie für Streumunition und Anti-Personenminen.\n\nSVP: Schädlich für die Schweizer Wirtschaft\n\nDie Initiative schwäche die Maschinen- und Elektroindustrie, Standbeine der Schweizer Wirtschaft, erklärte Marco Tuena (ZH) namens der SVP-Fraktion. Die Initiative treffe auch die KMU als Zulieferer, ebenso die Sozialwerke.\n\nLaut Erich Hess (SVP/BE) würde die Initiative am meisten die einheimischen Kriegsmaterialproduzenten treffen. «Die ausländischen Kriegsmaterialproduzenten werden sich auch sonst finanzieren, und die Kriege auf dieser Welt werden auch sonst irgendwie weitergehen. Auch ohne Hilfe der Schweiz. Im Gegenteil, es wird dann wahrscheinlich jemand anderes daran Geld verdienen.»\n\nFDP: Keine Einmischung bei der SNB\n\nMaja Riniker (AG) machte deutlich, dass die FDP-Fraktion die Initiative einstimmig ablehne. Unter anderem wegen der Einmischung in die operativen Belange der Nationalbank. Die Umsetzung des Verbotes würde nach ihren Worten nicht nur Schäden in Wirtschaft und Sozialwerken verursachen, sondern auch zum massiven Ausbau der Kontrollbürokratie führen.\n\nCVP: «Unklar, willkürlich, wirtschaftsfeindlich»\n\nDie Initianten täten so, als gäbe es heute nicht bereits Verbote, sagte Martin Candinas (GR) für die CVP-Fraktion. Dabei hätten sich die bestehenden Regelungen bewährt: «Die neuen Einschränkungen gehen uns dagegen zu weit. Sie sind unklar, bürokratisch, willkürlich und wirtschaftsfeindlich.» Völlig willkürlich und kaum überprüfbar sei auch die Schwelle von fünf Prozent beim Umsatz, der ohnehin jährlich schwanken könne.\n\nSP: Gegenvorschlag soll «Schlupflöcher» stopfen\n\n«Die Initiative rennt bei der Bevölkerung offene Türen ein», sagte Edith Graf-Litscher (SP/TG). Diese wolle nicht, dass ihr Geld in Kriegsmaterial investiert werde.\n\nDie SP hat daher einen direkten Gegenvorschlag entwickelt. So sollen «Schlupflöcher» geschlossen und das Verbot der indirekten Finanzierung verbotener Waffen gestärkt werden, wie Graf-Litscher ausführte.\n\nGrüne: Geld soll nicht töten dürfen\n\nDie Schweiz habe eine besondere Verantwortung mit einem der grössten Finanzplätze der Welt, sagte Marianne Schlatter (Grüne/ZH). Damit wäre die Schweiz in der Lage, einen Standard zu kreieren.\n\nBalthasar Glättli (Grüne/ZH) erinnerte daran, dass mit der zweiten Säule alle Zwangssparerinnen und Zwangssparer seien. Das Geld soll arbeiten müssen, wie ein ehemaliger Banken-Werbespruch gelautet habe: «Ich will nicht, dass es aufgrund der Gesetzeslage weiterhin heisst: Hier darf Ihr Geld, dass Sie einzahlen müssen, töten.»"], "neg": ["Jetzt mit plus weiterlesen!\n\nTesten Sie jetzt unser plus Abo für nur 0,99€ im ersten Monat. Sie erhalten sofort Zugang zu allen plus Inhalten im Web und in unserer News-App.\n\n*\n\n*0,99€ im ersten Monat, danach 9,90€ mtl.\n\nSie sind bereits Abonnent?\n\nhier einloggen", "Heidelberg. (pr/run) Am Montagmorgen hat sich ein Lkw im Gleisbett der Straßenbahn in der Eppelheimer Straße festgefahren. Gegen sieben Uhr hatte sich der Lkw-Fahrer auf dem Weg nach Heidelberg auf sein Navigationssystem verlassen und war an der Kreuzung Eppelheimer Straße/Diebsweg/Henkel-Teroson-Straße in eine wegen der Baustelle gesperrte Straße gefahren.\n\nKurz vor der Baustelle wollte der Fahrer sein Schwerfahrzeug über das Gleisbett der Straßenbahn wenden. Im aufgeweichten Erdreich blieb er schließlich stecken. Der Lkw-Fahrer hatte die aufgestellten Warnschilder (Sackgasse, keine Wendemöglichkeit) übersehen und sich voll und ganz auf sein Navigationssystem verlassen.\n\nDer Fahrer wunderte sich, warum eine Baustelle wie diese nicht in seinem modernen Navigationssystem angezeigt wurde. Gegen 8.15 Uhr konnte der Lkw durch ein Bergungsfahrzeug auf die Straße gezogen werden. Der Straßenbahnverkehr der Linie 22 war in beide Richtungen blockiert. Die RNV hatte einen Busersatzverkehr eingerichtet.\n\nBereits Anfang Januar hat ein Lkw-Fahrer mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Auch er hatte es sich im Gleisbett festgefahren, nachdem ihn das Navi in die Sackgasse gelotst hatte.", "(sat) Konkret sind vergangenes Jahr 1,9 Prozent weniger Gesuche um Einteilung in den Zivildienst eingegangen. Gemäss Bundesamt für Zivildienst hat sich dieser Rückgang seit Jahresbeginn noch verschärft. So sind die Zulassungen zum Zivildienst im ersten Quartal des neuen Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,2 Prozent zurückgegangen. Ein Grund dafür sei die Aussetzung der Rekrutierung der Armee und der Einführungstage in den Zivildienst im Zusammenhang mit der Coronapandemie, schreibt das Bundesamt für Zivildienst.\n\nLetztes Jahr haben die Zivis mit 1'601'196 Diensttage leicht weniger Einsätze geleistet als im Vorjahr (1'668'248 Diensttage). Die Zahl der anerkannten Einsatzbetriebe für Zivildienste sank um 161 und lag am Jahresende noch bei 4911 Betrieben.\n\nUmstrittene Verschärfungen wegen Zivi-Boom\n\nDer Zivildienst sieht sich seit einem eigentlichen Boom vor bald zehn Jahren zunehmend heftiger Kritik namentlich aus dem bürgerlichen Lager ausgesetzt. Auch der Bundesrat hat bereits verschiedene Verschärfungen umgesetzt, um den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst zu erschweren. Nachdem das Parlament in der vergangenen Wintersession noch höhere Hürden für die Zulassung zum Wehrersatzdienst beschlossen hat, kündigte der Schweizerische Zivildienstverband ein Referendum an.", "FPÖ-Chef Norbert Hofer sieht Österreich ob der Einigung auf eine türkis-grüne Regierungszusammenarbeit klar nach links driften. ÖVP-Chef Sebastian Kurz habe den Weg einer Mitte-Rechts-Politik in der Regierung beendet, so Hofer in einer Aussendung nach der verkündeten Einigung von ÖVP und Grünen: \"Noch nie war eine Regierung personell so weit links ausgerichtet wie das Kabinett Kurz II\".\n\nWenn grüne Themen viel Spielraum bekommen, könne der von der ÖVP angekündigte Mitte-Rechts-Kurs wohl nicht gehalten werden, argumentierte Hofer, der an den grünen Ministerkandidaten kein gutes Haar ließ. Etwa bekomme Österreich mit Alma Zadic erstmals eine Justizministerin, die aktuell selbst mit der Justiz zu tun hat, betonte Hofer, der auf eine Verurteilung der ehemaligen Jetzt-Abgeordneten wegen übler Nachrede im vergangenen November anspielte. \"Es ist nicht hinzunehmen, dass Frau Zadic unter diesen Voraussetzungen ausgerechnet Justizministerin wird\", meinte Hofer.\n\nZudem ortete Hofer auch beim künftigen Sozialminister, dem oberösterreichischen Landesrat Rudolf Anschober, ein \"fragwürdiges\" Verhältnis zum Rechtsstaat. Anschober habe mit seinen Vorstößen für Asylwerber in Lehre \"laufend bewiesen\", was er von gültigen Gesetzen halte. \"Es ist mehr als zweifelhaft, dass mit Rudi Anschober als Mitglied der Bundesregierung der vernünftige Kurs in der Integrations- und Asylpolitik fortgesetzt werden kann\", so Hofer.\n\nDie ÖVP habe den Regierungsbildungsprozess jedenfalls genützt, \"um ihre Macht im Sicherheitsapparat zu sichern\". Als Beleg dafür nahm Hofer etwa, dass das Innenministerium nun ausschließlich schwarz sei. Dass das Verteidigungsministerium mit Klaudia Tanner in die \"Obhut der Bauernbund-Direktorin aus Niederösterreich\" übergeben werde, bezeichnetet Hofer als \"Hiobsbotschaft\".\n\nQuelle: APA", "Affenhaus in Krefeld: Schockierende Details zu Feuer-Katastrophe an Silvester\n\nTeilen\n\nBei einem Großbrand in Krefeld ist das Affenhaus des Zoos niedergebrannt - mehr Tiere als zunächst angenommen verstarben dadurch. Die beiden überlebenden Affen scheinen sich zu erholen.\n\nIn der Silvesternacht kam es in Krefelder Zoo zu einem verheerenden Brand.\n\nDas Affentropenhaus brannte völlig nieder - fast alle Affen starben.\n\nEine Himmelslaterne ist die Brandursache - Frauen wussten nicht, was sie auslösen.\n\nUpdate vom 16. Februar 2020, 21.02 Uhr: Mehrere Wochen nach dem verheerenden Brand des Affenhauses im Krefelder Zoo wird langsam das genaue Ausmaß der Katastrophe klar. So berichtet die dpa nun unter Berufung auf eine Vorlage für den Stadtrat, dass mehr als 50 Tiere durch das Feuer getötet worden sein sollen - also rund 20 Tiere mehr als zunächst angenommen. Die beiden Schimpansen, die das Feuer überlebt hatten, sind nach früheren Angaben des Zoos auf dem Weg der Besserung.\n\nBrand in Krefelder-Affenhaus: Ruine wird abgerissen\n\nDie Ruine des Zoos soll in den kommenden Tagen abgerissen werden, begonnen wird zunächst mit dem Abtragen der stählernen Überrisse des Daches. Der durch die Abrissarbeiten bewirkte Lärm werde laut Stadtverwaltung allerdings eine „besondere Herausforderung“ darstellen, weshalb eventuell eine Umsiedlung der benachbarten grauen Riesenkängurus notwendig werde.\n\nFeuer-Katastrophe in Krefeld: Comedian amüsiert sich - So geht es den überlebenden Affen\n\nUpdate vom 22. Januar 2020: Nach dem Brand im Krefelder Zoo sind die beiden überlebenden Schimpansen weiter auf dem Weg der Besserung. Männchen Limbo zeige seit vergangenem Freitag wieder Imponierverhalten. Er sträube sein Fell, klopfe laut gegen Metalltüren und wedle mit Ästen, berichtete eine Sprecherin. „Das hat er zuvor nicht gemacht.“\n\nDies zeige, dass der Schimpanse sich weiter psychisch stabilisiere. Für das Weibchen Bally sei dieses Dominanzverhalten des Schimpansen-Männchens normal. „Die Pfleger sind erleichtert“, sagte die Sprecherin. Für den Freitag (24. Januar) ist in Krefeld eine Gedenkveranstaltung zur Unterstützung des Zoos geplant.\n\nNach Angaben des Zoos sind die äußeren Wunden der beiden Schimpansen verheilt. Sie haben ein neues, abgeschirmtes Domizil in den Innenanlagen des Gorillagartens auf dem Gelände - allerdings ohne Kontakt zu der im Zoo lebenden Gorillafamilie. Auf lange Sicht sollen Bally und Limbo in einen anderen Zoo umziehen und dort idealerweise mit anderen Schimpansen gemeinsam leben, teilte der Zoo mit.\n\nFeuer-Katastrophe in Krefeld: Comedian amüsiert sich über tote Tiere - „Affen brennen richtig gut“\n\nUpdate vom 21. Januar 2020: Nach dem tragischen Brand im Krefelder Zoo nimmt die Bestürzung in Deutschland auch drei Wochen nach der Silvesternacht nicht ab. Dies bekam nun auch Comedian Felix Lobrecht zu spüren. Wie Bild berichtet, amüsierte sich der 31-Jährige offenbar über den Brand im Affenhaus*. In seinem aktuellen Bühnenprogramm soll Lobrecht demnach sagen: „Ich glaube auch, Affen brennen richtig gut. Wegen ihrem Fell. Die tragen permanent eine Jacke aus Grillanzündern.“\n\nNicht bei allen Fans soll das gut angekommen sein, wie Bild weiter erklärt. Der Comedian selbst äußerte sich über seine makaberen Aussagen bislang nicht.\n\nFeuer-Katastrophe in Krefeld: So geht es den noch lebenden Schimpansen nach der Tragödie\n\nUpdate vom 15. Januar: Inzwischen gibt es neue Details vom Feuer-Drama in Krefeld. Ein Polizist musste eine Maschinenpistole auf einen Affen richten.\n\nUpdate vom 7. Januar 2020, 9.42 Uhr: Bei der Brandkatastrophe im Krefelder Zoo sind in der Silvesternacht 21 Tiere ums Leben gekommen. Nur die Schimpansen „Bally“ und ihr Sohn „Limbo“ hatten Glück und überstanden das Feuer mit leichten Brandverletzungen. Am Montag hat der Zoo Krefeld via Facebook über den aktuellen Gesundheitszustand der beiden Affen informiert.\n\nIhnen gehe es sechs Tage nach dem Brand gesundheitlich gut. „Sie haben Verbrennungen an Händen, Füßen und im Gesicht, aber das Haarkleid ist vollständig erhalten. Beide essen und trinken gut. Aktuell sind sie noch zusammen in den Krankenräumen, werden aber in den nächsten Tagen den dritten, nicht einsehbaren Abschnitt der Gorilla-Garten-Innenanlage beziehen“, heißt es auf der Facebook-Seite.\n\nAuch zu derzeit kursierenden Gerüchten bezüglich einer Grabstätte äußert sich der Zoo. „Die Zoomitarbeiter, die seit vielen Jahren einen engen Kontakt mit den Tieren pflegten, haben sich im Rahmen ihrer Trauerbewältigung gegen eine Urnengrabstätte auf dem Zoogelände ausgesprochen. Die Zooleitung wird diesen Wunsch respektieren“, wird im Post mitgeteilt. In fernerer Zukunft solle ein Gedenkort im Zoo eingerichtet werden.\n\nAffen-Tragödie in Krefeld: Himmelslaternen-Firma erklärt sich nach makaberer Werbung\n\nUpdate vom 6. Januar 2020: Nach dem die britische Firma Night Sky für ihren Tweet kritisiert wurde, in dem Verbraucher dazu aufgerufen wurden, nur hochwertige Himmelslaternen von Night Sky steigen zu lassen, hat das Unternehmen reagiert. In mehreren Tweet hat sich Night Sky entschhuldigt und auf das eigene Engagement in mehreren Wohltätigkeitsorganisationen hingewiesen.\n\nDas Unternehmen hätte lediglich auf neueste Standars in Sachen Himmelslaternen und den verantwortungsbewussten Gebrauch hinweisen wollen, heißt es in einem von mehreren nachfolgenden Tweets.\n\nNight Sky bedanke sich für die Kommentare und die Sensibilisierung für den schrecklichen Unfall von Krefeld.\n\nHimmelslaternen-Unternehmen: Makabere Werbung nach Affenhaus-Drama im Krefelder Zoo\n\nUpdate vom 4. Januar, 20.43 Uhr: Die Tragödie der Silvesternacht ist noch immer schwer zu verstehen, doch nun schockiert eine britische Firma mit einer wahrlich geschmacklosen Werbung. Das Affenhaus in Krefeld brannte laut Ermittlern nachweislich durch eine sogenannte Himmelslaterne ab. Die Firma Night Sky Lanterns aus Großbritannien nutzt diese Tatsache, um ihr eigenes Produkt zu bewerben.\n\nÜber Twitter erklärte das Unternehmen, das genau solche Himmelslaternen herstellt und vertreibt, in Gedenken an die toten Affen und anderen Tiere 30 ihrer eigenen Himmelslaternen steigen zu lassen. In dem Tweet nach dem Brand in dem Krefelder Zoo heißt es: „Lasst uns 30 Himmelslaternen anzünden, um dieser Tragödie zu Gedenken. Hoffentlich hilft das, alle daran zu erinnern, nur Himmelslaternen aus hochwertigen Materialien zu verwenden.“\n\nBei Kunden des Unternehmens kommt diese Botschaft alles andere als gut an. Über Twitter entlädt sich prompt die Wut einiger User.\n\nIm Sperrzonengebiet rund um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist ein Waldbrand ausgebrochen. Nun soll dort eine erhöhte Radioaktivität gemessen worden sein.\n\nAffenhaus-Brand in Krefeld: Zoo mit „großzügiger Absperrung“ wieder geöffnet\n\nUpdate vom 4. Januar, 12.28 Uhr: Der Deutsche Tierschutzbund hat es bereits gefordert, nun ziehen vier Tierparks in Sachen-Anhalt nach. Sie fordern nach dem Affenhaus-Brand in Krefeld eine Verbots-Zone für Feuerwerk rund um Zoos. Die Zoos in Halle, Magdeburg, Aschersleben und Köthen argumentieren unter anderem damit, dass die Tiere mit starkem Stress auf den Krach der Raketen und Böller reagierten.\n\nDie Knalllkörper könnten in den Zooanlagen landen und dort Feuer auslösen. Kommunalpolitiker seien nun am Zug. „Ein 500 Meter breiter Streifen um die Anlagen wäre bei zentral gelegenen Stadtzoos sinnvoll“, sagte Alexander Beck, Leiter des Ascherslebener Zoos, der Mitteldeutschen Zeitung.\n\nZoo-Chef: Nach Krefelder Unglück Brandschutz für Tiere überdenken\n\nUpdate vom 4. Januar: Der verheerende Brand in einem Affenhaus in Krefeld gibt auch anderen Zoo-Chefs zu denken: Tierparks sollten aus Sicht des Karlsruher Zoo-Chefs ihre Brandschutzmaßnahmen anpassen. „Wir müssen das Thema noch mal differenzierter angehen“, sagte Matthias Reinschmidt der dpa. Denkbar sei etwa die Installation neuer Feuermelder, die bei plötzlichen Temperaturschwankungen anschlagen. Zudem könnten mehr Kontrollgänge sowie kombinierte Innen- und Außengehege, bei denen Tiere Tag und Nacht raus können, mehr Sicherheit schaffen. Speziell an Silvester könnte auch eine Art Sicherheitszone um Zoos Tiere besser schützen, meinte er.\n\nAuf keinen Fall dürfe der Brand in Krefeld Anlass sein, generell die Affenhaltung in Zoos in Frage zu stellen, sagte Reinschmidt: „Wir sehen uns als Zentren der Arterhaltung.“ Gerade für vom Aussterben bedrohte Arten wie Orang-Utans brauche man jeden verfügbaren Platz. Von ehemals rund einer Million Orang-Utans auf der Erde gebe es inzwischen nur noch 50.000 in der freien Natur - auch weil immer mehr Wälder abgeholzt werden. Derzeit leben ihm zufolge 1200 Orang-Utans in Zoos. Um die genetische Vielfalt zu sichern, sollten es nach seiner Meinung noch mehr sein.\n\nDer Krefelder Zoo ist indes zwei Tage nach dem Unglück seit Freitag wieder für Besucher geöffnet - „allerdings mit großzügiger Absperrung rund um das verbrannte Affenhaus“, wie es auf der Zoo-Facebook-Seite hieß. „Wir können verstehen, dass sicher viele von euch das Gebäude besuchen möchten, um Abschied zu nehmen; allerdings befürchten wir auch Schaulustige und bitten daher um Verständnis für diese Maßnahme\", schrieb der Zoo weiter.\n\nTraurige Nachricht für überlebende Affen - das droht den verdächtigen Frauen\n\nUpdate 21.36 Uhr: Trotz des tragischen Unglücks, das die Himmelslaternen auslösten, nimmt Zoo-Sprecherin Petra Schwinn die Mutter und ihre beiden Töchter in Schutz: „Unser Mitgefühl ist auch bei den Frauen. Denn es ist, glaube ich, sehr klar, dass diese drei Frauen aus gutem Gewissen gehandelt haben. Sie hätten sich nie vorstellen können, dass sie solch eine Katastrophe auslösen.“\n\nUnd weiter: „Es ist ein unglaublicher Unglücksfall, der uns – und auch die drei Frauen – sicherlich das Leben lang begleiten wird.“\n\nKriminalhauptkommissar Gerd Hoppmann hatte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz gesagt, die Frauen würden einen „sehr verantwortungsbewussten“ Eindruck machen, hätten die fünf Todeslaternen im Internet bestellt – und gedacht, es sei erlaubt, sie steigen zu lassen.\n\nSie wurden mitten in der Nacht von den Wassermassen überrascht: in Moskau sind fünf Menschen in kochend heißem Wasser ertrunken.\n\nZoo-Brand in Krefeld: Traurige Nachricht für überlebende Affen - das droht den verdächtigen Frauen\n\nUpdate 15.20 Uhr: Drei Frauen haben sich nach dem Brand im Krefelder Zoo freiwillig bei der Polizei gemeldet und gestanden, dass sie verbotenerweise die Himmelslaternen gezündet hatten. Eine davon löste ersten Erkenntnissen zufolge das Feuer im Affenhaus aus. Nun ermittelt die Polizei gegen die 60-jährige Mutter und ihre Töchter. Ob es jedoch tatsächlich zu einer Verurteilung kommen wird, bleibt fraglich.\n\n„Problematisch ist, dass hier zunächst einmal aufgeklärt werden muss, welche Himmelslatere denn genau für das Unglück verantwortlich ist“, zitiert die Bild den Rechtsanwalt Oliver Allesch zu dem Vorfall. Man müsse jeder der drei Frauen genau nachweisen können, wer welchen Lampion angezündet hat. Weiter sagt der Anwalt: „Wenn nicht aufgeklärt werden kann, welche Laterne konkret für den Brand verantwortlich ist, müssten eigentlich alle Betroffenen freigesprochen werden bzw. bereits deren Strafverfolgung im Ermittlungsverfahren eingestellt werden.“\n\nAffenhaus-Brand in Krefeld: Traurige Nachricht für überlebende Affen - Zeuge schildert dramatische Details\n\nUpdate 13.15 Uhr: Wie durch ein Wunder haben zwei Schimpansen den verheerenden Brand im Krefelder Zoo überlebt. Insgesamt 21 Affen kamen ums Leben, darunter acht Menschenaffen. „Bally“ und ihr Sohn „Limbo“ hingegen hatten Glück und überstanden die Katastrophe, sie trugen leichte Brandverletzungen davon. Die Zoo-Sprecherin Petra Schwinn sagte gegenüber der Bild: „Über das Trauma, das sie erlitten haben, können wir noch nichts sagen.“\n\nDerzeit befinden sich die beiden Schimpansen in einem Übergangsgehege. Wie es langfristig mit den Tieren weitergeht, steht noch nicht im Detail fest. Sicher ist jedoch, dass sie „auf lange Sicht nicht im Krefelder Zoo bleiben“. Laut Schwinn hätten andere Zoos angeboten, die Schimpansen aufzunehmen.\n\nFür die restlichen Affen, die bei dem Feuer ums Leben kamen, wird es keine Beerdigung geben. Das Gesetz gibt vor, dass die Tiere in einen entsprechenden Verabeitungsbetrieb gebracht werden müssen. Jedoch sei eine Trauerfeier für die Mitarbeiter des Zoos angedacht.\n\nUpdate 10.50 Uhr: Nachdem sich die drei verantwortlichen Frauen für das Feuer im Krefelder Zoo im Anschluss an die Katastrophe selbst gestellt haben, ermittelt nun die Polizei gegen die 60-jährige Mutter und ihre beiden Töchter. Den Täterinnen kann nach dem Brand im Affenhaus eine schwere Strafe drohen.\n\nAffenhaus-Brand in Krefeld: Video zeigt grausame Bilder - Augenzeuge: „Das Feuer steigt und steigt ...“\n\nUpdate vom 3. Januar 2020, 9.54 Uhr: Das tragische Silvester-Drama im Krefelder Zoo, es berührt tausende Menschen. Mehr als 30 Tiere starben durch einen Brand im Affengehege. „Die Anteilnahme ist riesig“, sagte Zoo-Sprecherin Petra Schwinn der Bild-Zeitung. „Es kamen Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen, sogar Belgien, um Blumen und Kerzen niederzulegen.“\n\nDie Täterinnen selbst sind verzweifelt. Es handelt sich um drei Frauen aus Krefeld. Eine Mutter und ihre beiden erwachsenen Töchter (30 bis 60 Jahre), stellten sich noch an Neujahr der Polizei. Sie hatten im Radio gehört, dass eine fliegende Himmelslaterne den Brand im Affenhaus ausgelöst hatte. Bei der Polizei gaben die Frauen an, fünf solcher Papierlaternen aufsteigen gelassen zu haben.\n\nDer Leiter der Ermittlungskommission Gerd Hoppmann: „Es tut ihnen unendlich leid.“\n\nDie Bild-Zeitung sprach mittlerweile mit einem Augenzeugen, der sich Bilal nennt und das Inferno filmte: Es zeigt die grausamen Szenen, als das Affengehege niederbrannte. „Das Feuer steigt und steigt und hört gar nicht auf“, erklärt er seine Bilder. Er habe jedoch nicht sehen können, wie es zu dem Brand kam. Als sie das Feuer entdeckt hatten, riefen die Bekannten Bilals Feuerwehr und Polizei.\n\nWie wir nun wissen - die Hilfe kam für die meisten Affen zu spät.\n\nUpdate vom 3. Januar 2020, 6.43 Uhr: Nach dem verheerenden Brand im Affenhaus öffnet der Zoo in Krefeld am Freitag ab 9 Uhr wieder. Für die Tiere, die in den Flammen starben, soll es zoointern eine Trauerfeier geben. Nur zwei Schimpansen hatten in den Flammen überlebt.\n\nIn Australien wüten derzeit heftige Waldbrände, die bereits mehrere Todesopfer forderten. Tausende Menschen müssen vor dem Feuer im Südosten des Landes fliehen. Ein Selfie von Feuerwehr-Männern aus Detroit sorgt gerade allerdings aus einem ganz anderen Grund für Empörung.\n\nAffenhaus-Brand in Krefeld: Zoo-Experte mit heftiger Kritik - Veraltete Bauweise\n\nUpdate vom 2. Januar 2020, 20.50 Uhr: Das Affenhaus im Krefelder Zoo hat erst vor kurzem eine Brandschutzprüfung bestanden. Trotzdem kam es zu dem verheerenden Brand. Zoo-Experte Willie Smits von der Borneo Orangutan Survival Foundation fordert im Gespräch mit der Bild ein Umdenken: „1975 war der Krefelder Zoo ein Vorbild für andere. Aber das war vor fast einem halben Jahrhundert.“ Mittlerweile gebe es aber neue Erkenntnisse, was den Bau von Gehegen angeht. Wichtig sei vor allem, dass es immer zugängliche Außengehege gebe. Dann hätten die Affen aus eigener Kraft raus gekonnt.\n\nSmits hofft, dass andere Tiergärten mit alten Anlagen „schnellstens Maßnahmen ergreifen, um das Risiko für die Menschenaffen zu verringern.“ Für ihn seien Menschenaffen keine Tiere, sagt er dem Blatt weiter. „Es sind Wesen mit Gefühlen, mit einer Seele. Wenn Sie einem Orang-Utan in die Augen blicken, sehen Sie eine andere Person. Darum müssen wir mit Orang-Utans auch wie mit Personen umgehen.“\n\nAuch vom „Deutschen Tierschutzbund e.V.“ hagelt es nach der Pressekonferenz Kritik an den Brandschutz-Vorkehrungen im Krefelder Zoo. Gemäß Aussagen der Krefeld-Zoo-Verantwortlichen seien im Affenhaus aufgrund einer baurechtlichen Grauzone keine Brandmelder installiert gewesen. „Nach dieser Katastrophe muss das kritisch hinterfragt werden. Es gilt nun, das Baurecht eilig zu verschärfen und bestehende Tiergehege zu überprüfen und nachzurüsten. Neubauten dürfen nur genehmigt werden, wenn Brandschutz gewährleistet wird“, fordert der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes Thomas Schröder.\n\nAffenhaus-Brand in Krefeld: Drama um drei verdächtige Frauen - erschütternde Details\n\nUpdate vom 2. Januar 2020, 13.30 Uhr: Am Donnerstag-Mittag informiert die Polizei Krefeld gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft über ihre aktuellen Ermittlungsergebnisse: Demnach handelt es sich bei den mutmaßlichen Verursachern des Krefeld-Zoo-Brandes um drei Frauen im Alter zwischen dreißig und sechzig Jahren: Eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern habe laut Oberstaatsanwalt Jan Frobel gemeinschaftlich fünf Himmelslaternen angezündet und steigen lassen - die Handschrift auf den Laternen sind den drei Frauen zuzuordnen. Vier Laternen hat die Polizei gefunden, die fünfte Laterne dürfte den verheerenden Brand ausgelöst haben.\n\nKrefeld-Zoo-Beschuldigte stehen „unter Schock“\n\nDie drei Frauen haben sich laut Polizei-Angabe am Neujahrstag freiwillig und ohne Anwalt gestellt - sie werden als Beschuldigte geführt. Gemäß Karin Kretzer von der Polizei Krefeld zeigen die drei Frauen besondere Reue: „Ihnen tut das alles unendlich leid. Die Frauen stehen unter Schock“. Alle drei befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die Frauen müssen sich der fahrlässigen Brandstiftung verantworten, ihnen droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine erhebliche Geldstrafe.\n\nFrauen dachten, die Himmelslaternen seien legal\n\n„Die Menschen haben die Himmelslaternen im Internet gekauft und wollten sie mit guten Wünschen steigen lassen“, sagte Gerd Hoppmann, Leiter des Kriminalkommissariats, offenbar wussten die Frauen nicht dass die Himmelslaternen verboten seien. Hoppmann ergänzte: „Ich finde es hoch anständig, dass sich die Frauen gemeldet hätten. Die Tat ist damit weitgehend geklärt“. Weitere Details zu den Beschuldigten wollten die Ermittler nicht bekannt geben.\n\nÜber den Zustand der verendeten Tiere sagte Hoppmann, dass die Tiere an Rauchvergiftungen oder Brandverletzungen gestorben seien - die verbrannten Tierkadaver ähnelten Menschenleichen, führte der erfahrene Ermittler Hoppmann aus.\n\nAuf die Krefelder Tier-Tragödie reagierte im Rahmen der Pressekonferenz auch die Supermarktkette Real: Sie nimmt das fast überall in Deutschland verbotene Produkt „Himmelslaterne“ aus ihrem Online-Shop.\n\nDen zwei überlebenden Krefelder Schimpansen geht es gut\n\nDie Sprecherin des Krefeld-Zoos, Karin Kretzer, hatte bei der Pressekonferenz am Donnerstag auch eine relativ gute Nachricht: „Den zwei überlebenden Schimpansen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie haben von ihren Pflegern Essen und Trinken bekommen und angenommen.“ Die beiden Schimpansen könnten nicht mehr im Krefelder Zoo bleiben, da das Affenhaus aufgrund der großen Brandschäden nicht mehr aufgebaut werden kann und abgerissen wird.\n\n„Die Anteilnahme der Bevölkerung überwältigt uns“, sagte Zoo-Sprecherin Kretzer - den Krefelder Zoo hätten bereits viele Spenden und Spendenzusagen erreicht (Spendenkonto der Zoo Krefeld gGmbH: Sparkasse Krefeld, IBAN: DE 41 3205 0000 0000 0070 70, BIC: SPKRDE33XXX, Verwendungszweck: Spende Affenhaus). Der Zoo wird am Freitag wieder öffnen - für die Mitarbeiter des Zoos ist eine Trauerfeier geplant.\n\nKrefelder-Zoo-Direktor zeigt sich betroffen: „Das ist unglaublich“\n\nUpdate vom 2. Januar 2020, 11.37 Uhr: Ein Meer aus Kerzen hat in der Nacht zum Donnerstag vor dem Krefelder Zoo an die mehr als dreißig verbrannten Tiere erinnert. „Das ist unglaublich“, sagte Zoo-Direktor Wolfgang Dreßen am Donnerstagmorgen im WDR2-Interview. Auch für die Mitarbeiter stehe nun - neben der Pflege der übrigen Tiere - die Trauerverarbeitung im Vordergrund. „Der Schmerz, der da ist, sitzt unglaublich tief.“ Konkrete Vorstellungen, wie es mit dem niedergebrannten Affenhaus und der Zucht der in der Wildnis teilweise bedrohten Tiere nun weitergehe, gebe es noch nicht, sagte Dreßen. Er stehe aber zur Menschenaffenhaltung im Krefelder Zoo, sagte der Direktor.\n\nBei dem Feuer waren in der Silvesternacht mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Ermittler meinen, dass eine zum Jahreswechsel gezündete Himmelslaterne den Brand ausgelöst haben könnte. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, sollen die Himmelslaternen laut dem Chef der Kriminalpolizei, Gerd Hoppmann, per Hand beschriftet gewesen sein. Der Zoo blieb auch am Donnerstag weiter geschlossen.\n\nAffenhaus abgebrannt: Verbotene Himmelslaternen schuld an Inferno? Mögliche Verursacher melden sich\n\nUpdate vom 1. Januar 2020, 21.01 Uhr: Es ist eine Tragödie - mehr als 30 Tiere hatten keine Chance. Bei dem Feuerinferno im Affenhaus des Krefelder Zoos sind 21 Affen gestorben, darunter acht Menschenaffen. Mit ihnen wurden Flughunde und Vögel aus den afrikanischen Regenwäldern Opfer der Flammen. „Wie durch ein Wunder haben die Schimpansen Bally und Limbo den verheerenden Brand überlebt“, schreibt der Zoo Krefeld auf seiner Webseite.\n\nDer Zoo bleibt am Donnerstag (2. Januar 2020) für Besucher geschlossen, heißt es weiter. Auch auf der Facebookseite bedankt sich der Zoo für die Anteilnahme: „Und nochmal möchten wir uns bei allen für die überwältigende Welle an Mitgefühl und Hilfsangeboten bedanken, die uns online wie auch offline erreichen. Danke“, ist dort weiterzulesen.\n\nGorilla-Männchen Massa war mit 48 Jahren der älteste in einem Zoo lebende Gorilla\n\nEiner der ältesten Zoo-Gorillas der Welt ist bei dem Feuer gestorben. 45 Jahre lang lebte Gorilla-Männchen „Massa“ im Krefelder Zoo. Er wurde 48 Jahre alt, wie focus.de berichtet. Auch seine Lebensgefährtin Boma (46) ist tot. Die Population der Borneo Orang-Utans ist völlig ausgelöscht worden.\n\nGorilla-Männchen „Massa“ (Archivfoto 2010) lebte seit 1975 im Zoo Krefeld. © Horst Ossinger/dpa\n\nAffenhaus niedergebrannt: Mögliche Verursacher melden sich\n\nUpdate um 16.52 Uhr: Bei dem Feuer im Krefelder Zoo sind 30 Tiere gestorben. Das Affenhaus brannte komplett nieder. Polizei sucht weiter nach der Brandursache. Es wird vermutet, dass eine verbotene Himmelslaterne den Brand im Affenhaus verursacht haben könnte.\n\nBei der Polizei Krefeld haben sich am Mittwochnachmittag (1. Januar 2020) hätten sich mehrere Personen gemeldet, die angaben in der Silvesternacht sogenannte Himmelslaternen gestartet zu haben. Diese Himmelslaternen aus dünnem Seidenpapier sind seit 2009 in Nordrhein-Westfalen verboten.\n\nDie Personen, die als mögliche Verursacher des Brandes im Krefelder Zoo in Betracht kommen, wurden vernommen und ihre Angaben werden überprüfen, teilte die Polizei mit. Da die Verifizierung der Angaben einige Zeit in Anspruch nehmen würde, planen die Ermittler Informationen zu Tatumständen und Verdächtigen am Donnerstag bekannt zugegeben.\n\nAktuell würde zudem ein Sachverständiger noch den Brandort untersuchen. Ergebnisse würden erst am Donnerstag (2. Januar 2020) vorliegen.\n\nOrang-Utan Mama Lea (25) ist bei dem Feuerinferno im Zoo Krefeld gestorben (Archivfoto aus dem Jahr 2016). © Roland Weihrauch/dpa\n\nAffenhaus niedergebrannt: Verbotene Himmelslaternen sollen Inferno ausgelöst haben - zwei Tiere überleben\n\nUpdate um 15 Uhr: Von einem Millionenschaden im Krefelder Zoo sprechen die Verantwortlichen inzwischen. Auf Fotos sieht man nur noch das stählerne Gerippe des Affenhauses. Bei dem Brand in der Silvesternacht war das Gebäude völlig niedergebrannt; die meisten Tiere starben. Der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) bezeichnete den Brand als „Tragödie für die ganze Stadt“.\n\nUnterdessen zeigte sich der Tierschutzbund „geschockt“ von dem Vorfall. Der Brand ist, nach Ansicht der Verantwortlichen ein „schrecklicher Beleg dafür welche dramatischen Folgen unkontrollierte Böllerei haben kann“. Der Tierschutzbund forderte wegen des Flammeninfernos von Krefeld Schutzzonen, in denen private Feuerwerke verboten sein sollten.\n\nGroßbrand im Zoo Krefeld: Überlebendes Affenpärchen „ein Wunder“\n\nUpdate um 13.30 Uhr: Die Rede ist von einem Wunder: Wie der Zoo Krefeld in einer Pressekonferenz mitteilte, haben zwei Affen das Flammeninferno des Affenhauses in der Silvesternacht gegen jede Erwartung überlebt. Bei dem Brand starben zahlreiche Affen - darunter zwei Gorillas, ein Schimpanse und fünf Orang-Utans. Doch die Schimpansen Bally und Limbo, die schon für tot geglaubt wurden, überlebten - und erlitten nach aktuellem Stand nur leichte Verbrennungen.\n\nBrand im Krefelder Zoo: Am Neujahrstag zeigte sich das ganze Ausmaß der Verwüstung. © dpa/Christoph Reichwein\n\nNiedergebranntes Affenhaus: Verbotene Himmelslaternen sollen Inferno im Krefelder Zoo ausgelöst haben\n\nUpdate um 13 Uhr: Offenbar haben verbotene Himmelslaternen den Brand des Krefelder Affenhauses ausgelöst. Dabei verendeten in der Silvesternacht mehr als 30 Tiere, das riesige Gebäude wurde ein Raub der Flammen. Auf einer Pressekonferenz wurden nun Einzelheiten bekannt, wie es zu dem Großbrand kommen konnte, wie RP Online berichtet.\n\nDemnach seien mehrere der sogenannten Himmelslaternen in den Trümmern gefunden worden. Dabei handelt es sich um kleine Ballons, die mit Feuer zum Fliegen gebracht werden. Diese sind bereits vielen Jahren in vielen deutschen Bundesländern, darunter NRW, verboten. Laut Polizei könnten die Himmelslaternen nach aktuellem Erkenntnisstand ursächlich für den Brand im Zoo Krefeld sein.\n\nLaut Bild-Zeitung analysiert die Polizei derzeit die gefundenen Himmelslaternen. Laut Kriminalpolizei sollen sie von Hand beschriftet gewesen sein - die Polizei fordert die Verantwortlichen auf, sich zu stellen. Auch Zeugen sollen sich melden.\n\nDas Steigenlassen von Himmelslaternen kann bis zu 5000 Euro kosten. Grundsätzlich braucht es eine Genehmigung - die jedoch selten erteilt wird wegen der akuten Brandgefahr für die Umgebung. Der Lampion aus Papier hat eine Brenndauer von bis zu 20 Minuten und kann eine Flughöhe von bis zu 400 Metern erreichen. Das Steigenlassen von Himmelslaternen in der Nähe von Flughäfen ist generell verboten.\n\nHimmelslaternen (Archivbild): Sie haben offenbar den verheerenden Brand des Affenhauses in Krefeld ausgelöst, bei dem Dutzende Tiere starben. © picture-alliance/ dpa / Salzgitter Ag\n\nKrefeld/Zoo: Silvester-Tragödie: Affenhaus brennt ab - viele Tiere tot! Schimpansen sterben\n\nUpdate um 10.15 Uhr: Nach aktuellen Informationen kamen bei dem Brand des Krefelder Affenhauses mehr als 30 Tiere ums Leben. Dies teilte der Zoo am Mittwochmorgen mit. Demnach hätten Anwohner um 0.40 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hat das Affenhaus aber bereits vollständig in Flammen gestanden.\n\nNoch am Neujahrstag soll es um 12 Uhr eine Pressekonferenz geben. Unter einem Facebook-Post des Zoos haben sich inzwischen Tausende Kommentare gesammelt, in denen die Menschen ihre Bestürzung zum Ausdruck gebracht haben. Auch die Krefelder Polizei meldete sich über die Sozialen Netzwerke zu Wort. Die Beamten seien „tief betroffen“, hieß es in einem Twitter-Beitrag.\n\nSilvester-Tragödie im Zoo Krefeld: Affenhaus brennt total ab - viele Tiere sterben\n\nUrsprüngliche Meldung von 6.35 Uhr: Krefeld (Nordrhein-Westfalen) - In der Silvesternacht kam es im Krefelder Zoo zu einer Tier-Tragödie. Das Affenhaus, in dem unter anderem Orang-Utans und Schimpansen lebten, ist niedergebrannt. Stundenlang kämpften die Feuerwehrkräfte gegen die Flammen. Das Feuer soll kurz nach Mitternacht ausgebrochen sein.\n\nZoo Krefeld bestätigt am Neujahrsmorgen: Viele Tiere im Affenhaus sind tot\n\nÜber Facebook bestätigte der Zoo um 5.50 Uhr: „Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Realität geworden. Es gibt keine überlebenden Tiere im Affenhaus.“ Nur der Gorilla-Garten sei verschont geblieben. Der Zoo sprach von einer „unfassbaren Tragödie“. Der Tierpark bleibe am Neujahrstag geschlossen, die Mitarbeiter stünden „unter Schock“. Zoo-Sprecherin Petra Schwinn sagte auf Bild-Anfrage, dass die Feuerwehr den Zoo-Mitarbeitern die Hilfe von Notfallseelsorgern angeboten habe.\n\nBrand im Krefelder Zoo in der Silvesternacht: Mehr als 30 Affen starben. © picture alliance/dpa / Alexander Forstreuter\n\nBrand im Affenhaus im Zoo Krefeld: Schimpansen und Orang-Utans hatten keine Außenanlagen zur Flucht\n\nDas Affentropenhaus, das 1975 gebaut wurde, bot den Tieren auf 2000 Quadratmeter Platz. Nur ein Trockengraben trennte die menschlichen Besucher von den Affen. Neben den Menschenaffen waren auch Krallenaffen, Agutis, Flughunde und Vögel untergebracht. Bislang gab es lediglich für die Gorilla-Seniorengruppe eine Außenanlage - nicht jedoch für die Orang-Utans und Schimpansen. Das wurde diesen Tieren nun zum Verhängnis, da sie keine Fluchtmöglichkeit hatten.\n\nIn vielen Zoos werden die Tiere an Silvester wegen der Böllerei aber sowieso in schallgeschützte innere Gehege gebracht, wie beispielsweise ab 16 Uhr im Münchner Tierpark Hellabrunn (tz.de* berichtete). Die Knallerei ist für die Tiere eine Belastung, zudem reagieren viele empfindlich auf die Lichtreflexe des Feuerwerks. Der Münchner Tierpark appelliert daher alljährlich, mit Feuerwerkskörpern Abstand zu halten und nicht in der Nähe der Anlagen zu feiern.\n\nFeuer im Krefelder Zoo: Kripo ermittelt - Brandursache noch unklar\n\nÜber die Ursache des Brandes herrscht noch völlige Unklarheit, erfuhr die dpa von der Feuerwehr. Die Kripo ermittelt. Für den Neujahrstag haben die Stadt Krefeld und der Zoo eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt. Krefelds Erster Bürgermeister Frank Meyer soll nach Bild-Informationen noch in der Nacht den Brandort besucht haben.\n\nZuletzt wurde ein Krokodil im Zoo von Zürich erschossen. Es hatte sich in die Hand einer Tierpflegerin verbissen und minutenlang nicht mehr losgelassen.\n\nDas Drei-Sterne-Restaurant \"Schwarzwaldstube\" war eine Institution - nicht nur in Baden-Württemberg. Jetzt ist das exklusive Lokal bei einem Brand komplett zerstört worden.\n\nEs ist eine Tragödie in einem Zoo: Ein Löwenrudel droht qualvoll zu verhungern. Durch Fotos im Netz wird nun die Öffentlichkeit weltweit darauf aufmerksam.\n\nEinen Brand hat es in einer Waffenwerkstatt in der Nähe von Saarbrücken gegeben. Dabei explodierten mehrere Geschosse.\n\nEin Wohnungsbrand in Sachsen kostete einer 32-Jährigen Mutter und ihrer achtjährigen Tochter das Leben. Ein 7-Jähriger Sohn schwebt in Lebensgefahr.\n\n*tz.de, owl.de und echo24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes\n\nmit dpa"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Im Jahr 2016 verzichtete das SPD-geführte Hamburg überraschend auf eine 47 Millionen hohe Steuerforderung gegen die hanseatische Warburg Bank. Zuvor soll es ein geheimes Treffen zwischen der Bank und hochrangigen SPD-Politikern gegeben haben, darunter Finanzminister Olaf Scholz. Der Hamburger Senat schweigt, doch der Druck wächst.\n\nMitten im Hamburger Wahlkampf droht ein möglicher Finanzdeal rund um die in der Hansestadt ansässige Warburg Bank, der SPD auf die Füße zu fallen. Dabei liegt der Fall bereits einige Jahre zurück, Recherchen haben nun jedoch neue Details ans Tageslicht gefördert. Im Mittelpunkt des Geschehens: Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs und fragwürdige Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Wartburg Bank.\n\nWas passierte hinter den Kulissen?\n\nRückblick: Die Warburg Bank hatte aus Sicht der Kölner Staatsanwaltschaft zu Unrecht rund 47 Millionen Euro an Steuergeldern erhalten, entstanden durch so genannte Cum-Ex-Geschäfte. Aus den Akten der Kölner Staatsanwaltschaft geht unter anderem hervor, dass auch die Betriebsprüfer des Hamburger Finanzamtes im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, dass Warburg das Geld zurückzahlen müsse. Doch die Forderung verjährte, weil die Hamburger Finanzverwaltung darauf verzichtete, die 47 Millionen Euro tatsächlich einzufordern. Damals war der heutige SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher Finanzsenator in Hamburg.\n\nIm November 2017 traf sich dann der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz in seinem Amtszimmer mit dem Mitbesitzer und damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank, Christian Olearius. Das hatte Scholz lange bestritten, inzwischen aber eingeräumt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde gegen Olearius wegen schwerer Steuerhinterziehung ermittelt. Neben Scholz hat Olearius laut persönlicher Aufzeichnungen auch Gespräche mit dem Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und dem ehemaligen Zweiten Bürgermeister Alfons Pawelczyk, ebenfalls SPD, geführt.\n\nEin offenes Ohr für korrupte Banker?\n\nDas Brisante: Zum Zeitpunkt des Treffens zwischen Scholz und Olearius im November 2017 wurde gegen den Bankbesitzer und mehrere Manager seiner Bank ermittelt. Gleichzeitig musste zu dieser Zeit das Hamburger Finanzamt entscheiden, ob nach 2016 auch Ende 2017 wieder Forderungen der Stadt gegenüber der Warburg-Bank in Höhe von vielen Millionen Euro verjähren. Diese Verjährung wurde schließlich durch das Bundesfinanzministerium verhindert. Olearius notierte nach dem Treffen damals in seinem Tagebuch, er habe Scholz über den Sachstand bei der Finanzbehörde und der Staatsanwaltschaft berichtet. Weiter schrieb Olearius, „dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchen“. Eine politische Einflussnahme bestreiten aber alle Beteiligten.\n\nOlearius Tagebücher.: O. schreibt er vermute #DeutscheBank werde zu Lasten #Warburg geschont (#CumEx funktioniert nur wenn kooperiert wurde, daher komische Sichtweise) #Scholz habe dies geteilt. Frage: Wer schont? Und wie kann man Sichtweise teilen wenn man „zurückhaltend“ ist! — MdB Fabio De Masi (@FabioDeMasi) February 19, 2020\n\n​Merkwürdig scheint in dem Zusammenhang aber Folgendes: Mehrere Firmen aus dem Umfeld der Warburg-Gruppe spendeten 2017, also dem Jahr nach der ersten Verjährung, 45.500 Euro an die SPD. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. 38.000 Euro der Spenden gingen demnach direkt an den Bezirksverband Mitte, dessen Vorsitzender der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs ist. In den Jahren zuvor hatte die Warburg-Bank nicht an die SPD gespendet.\n\nUnklar ist also, ob es an irgendeinem Punkt zu einer politischen Beeinflussung der Entscheidung des Finanzamtes kam. Aus den vorliegenden Unterlagen lässt sich nur rekonstruieren, dass die Prüfer des Hamburger Finanzamts im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, die Gelder von Warburg zurückzufordern. Dann wurde ihr Bericht zur Prüfung an die Hamburger Finanzbehörde weitergeleitet. Bis Ende des Jahres wurde das Geld nicht zurückgefordert, die Zahlungen verjährten. Offen ist nun, wer im Rahmen der Prüfung in der Finanzbehörde welche Entscheidungen traf und warum der Fall dort anders als vom Finanzamt bewertet wurde.\n\nAussage gegen Aussage …\n\nNicht geklärt ist auch, warum der Hamburger Senat Ende 2019 auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion erklärte, Treffen zwischen Regierungsmitgliedern und Warburg-Bankern habe es im Zusammenhang mit dem Steuerverfahren nicht gegeben. Die Tagebuchaufzeichnungen von Christian Olearius zum Treffen mit Scholz sprechen aber eine andere Sprache.\n\nDie Oppositionsparteien in Hamburg, alles voran Die Linke , sowie auch der Grüne Koalitionspartner, fordern von Bürgermeister Tschentscher eine Aufklärung. Sie wollen wissen, wie genau die Hamburger Finanzverwaltung mit der Warburg Bank im Steuerverfahren umgegangen ist. Und ob es hierbei möglicherweise zu Absprachen zwischen dem Finanzamt und dem Senat gekommen ist. Die Diskussion war nach einem Bericht von „Panorama“ und der „Zeit“ erneut entflammt. Der finanzpolitische Sprecher der Linken-Fraktion in der Bürgerschaft, Norbert Hackbusch, drängt nun auf einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Der Linke-Bundestagsabgeordnete Diehter Dehm und sein niedersächsischer Landesverband forderten bereits den Rücktritt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz.", "pos": ["Nach Auffliegen einer Steuerbetrugsmasche stehen dem Stadtstaat Hamburg Rückzahlungen über viele Millionen Euro zu. Doch das Geld wird nicht eingetrieben. Stattdessen finden einem Bericht zufolge merkwürdige Treffen statt zwischen einem Bankhauschef und Hamburgs Bürgermeister Scholz.\n\nDie Cum-Ex-Affäre gilt als größter Steuerraub der Geschichte. Unter Ausnutzung von Rechtslücken prellten Banken und Anleger den deutschen Steuerzahler über Jahre um viele Milliarden Euro. Whistleblower und Investigativjournalisten brachten den Betrug ans Licht. Inzwischen läuft die juristische Aufarbeitung. Ganze Banken stehen vor Gericht. Ausgerechnet der Bundesfinanzminister und selbsterklärte \"truly Sozialdemokrat\" Olaf Scholz könnte in der Affäre aber eine denkbar fragwürdige Rolle gespielt haben.\n\nWie NDR und die \"Zeit\" berichten, soll Scholz als Oberbürgermeister von Hamburg das Privatbankhaus Warburg verschont haben, indem seine Stadtregierung auf dem Hamburg zustehende Rückzahlungen über 47 Millionen Euro verzichtete. Die Stadt sei über Ermittlungen gegen die Bank rechtzeitig informiert gewesen, habe dennoch Fristen verstreichen lassen, um das Steuergeld zurückzuholen.\n\nMerkwürdiger Tagebucheintrag\n\nIhre Untätigkeit sollen die Behörden damit begründet haben, dass sie einen teuren Rechtsstreit mit der Bank hätten vermeiden wollen. NDR und \"Zeit\" zitieren den Steuerrechtler Christoph Spengel, demzufolge schon 2016 - als Hamburg über den Fall informiert war und die Frist abzulaufen drohte - Urteile von Finanzgerichten die Cum-Ex-Geschäfte als illegal eingestuft hatten.\n\nWährend es keine Versuche gab, das Geld einzutreiben, fanden dem Bericht zufolge Treffen zwischen mehreren SPD-Spitzenpolitikern und Christian Olearius, dem Inhaber und damaligen Chef der Warburg-Bank, statt. Und das in einer Zeit, in der Ermittlungen gegen die Bank liefen. Olearius hatte die Treffen demnach in einem von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Tagebuch erwähnt. Nach einem Gespräch mit Scholz soll sich Oelarius eingetragen haben, dass die Bank und er sich \"keine Sorgen zu machen brauchen\".\n\nScholz' Sprecher betonte, zu den Aufgaben eines Ersten Bürgermeisters gehöre es, mit den Wirtschaftsvertretern der Stadt im regelmäßigen Austausch zu stehen. \"So hat es auch ein Treffen mit Herrn Olearius im November 2017 im Amtszimmer des Bürgermeisters gegeben, wie aus dem Kalender des Ersten Bürgermeisters hervorgeht\", bestätigte er. Die unlauteren Cum-Ex-Geschäfte, an denen sich auch die Warburg-Bank beteiligt haben solle, seien gerade Gegenstand gerichtlicher Untersuchung. Sie seien in die Zeit des schwarz-grünen Senats in Hamburg gefallen. Später sei der Skandal, in den auch die HSH-Nordbank involviert gewesen sei, unter dem SPD-geführten Senat aufgeklärt worden.\n\nOpposition verlangt Aufklärung\n\nDie Opposition im Bundestag hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe Aufklärung verlangt. \"Finanzminister Scholz muss nun dringend Transparenz schaffen und aufklären, worum es in den Treffen mit der Warburg Bank ging und wie der Verzicht auf 47 Millionen Euro begründet wurde\", sagte Grünen-Fraktionsvize Anja Hajduk. Scholz und Hamburgs jetziger Bürgermeister Peter Tschentscher müssten \"noch vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg Aufklärung leisten\", forderte Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi.\n\nDie Hamburger Linkenfraktion hatte dem Bericht zufolge Scholz schon im November 2019 gefragt, ob es im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften Treffen mit der Warburg-Bank gegeben habe. Das hatte Scholz verneinen lassen. Ferner berichten NDR und \"Zeit\" von einem Versuch der Hamburger Finanzbehörde, Steuerrückzahlungen, die ein Gericht doch noch erzwingen könnte, vorab zu senken - von 169 auf 68 Millionen Euro. Die Vereinbarung sei durch das Bundesfinanzministerium verhindert worden."], "neg": ["Aichach-Friedberg\n\n01.01.2020\n\nVorsicht Satire: Wahlkämpfer und Wahlfiesler - die Jahresglosse für 2020\n\nPlus Die Kommunalwahl bringt Affing und Co. an seine Belastungsgrenzen. Wir sagen voraus, was im Jahr 2020 garantiert nicht passiert – oder doch?\n\nVon Christian Lichtenstern\n\nDiese Einleitung hat Tradition, darum bleiben wir auch im neuen Jahrzehnt dabei: Das Wittelsbacher Land ist und bleibt eine Wundertüte. Das beweist uns der obligatorische Rückblick am Neujahrstag in unsere AN-Jahresglossen der Vorjahre. Danach lässt sich unbewiesen verbreiten, dass die absurdesten Voraussagen von der Realität rechts und links überholt werden und die besten Geschichten sowieso das Leben schreibt. Das ermutigt uns, eine Tradition beizubehalten. In der ersten Ausgabe des Jahres sagen wir nämlich seit der Jahrtausendwende mit einem Augenzwinkern Episoden und Entwicklungen voraus, die in den nächsten zwölf Monaten garantiert nicht eintreffen und über die wir heuer mit großer Sicherheit nicht berichten müssen. Glauben wir zumindest. Aber glauben heißt halt nicht wissen und es gilt die stehende Redewendung unseres Journalisten-Kollegen Marc Twain. Der hat einst in bester Valentin-Manier prognostiziert: „Voraussagen sind immer dann besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Unsere Jahresglosse ist übrigens einigen der Hauptakteure mittlerweile so lieb geworden, dass sie durchaus enttäuscht nachfragen, wenn sie nicht erwähnt werden . . .\n\nDieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, loggen Sie sich bitte hier ein .\n\nDieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.\n\nThemen folgen", "Im Sommer wurden aus einer Zustellbasis zuerst 56, später erneut 52 teure Smartphones gestohlen. Nun wurden zwei dringend Tatverdächtige ausgeforscht. Ein 43-jähriger Zusteller soll die Handys entwendet bzw. mit einem 30-jährigen Komplizen von einer Autowerkstatt in Linz aus weiterverkauft haben.\n\nDie Geräte waren für den Handel bestimmt. Es konnte zunächst nicht nachvollzogen werden, wer für den Diebstahl verantwortlich ist. Im September wurden die leeren Kisten plötzlich in einer Autowerkstatt in Linz aufgefunden. Der 43-Jährige war als Zusteller für die Zustellbasis tätig. Beide bestreiten schuldig zu sein, wobei der 30-Jährige gestand, davon gewusst zu haben, dass in der Werkstatt gestohlene Geräte umverteilt wurden. Er wurde auch von einem Zeugen als Verkäufer eines Smartphones identifiziert.\n\nDer Gesamtschaden liegt bei etwa 50.000 Euro, der Verkaufswert der Handys beträgt etwa 100.000 Euro. Der 30-jährige Linzer und der 43-jährige Georgier wurden bei der Staatsanwaltschaft Steyr angezeigt.\n\nInteressieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Polizei Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.", "OK\n\nWir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.\n\nDatenschutz", "Beim Blick auf die Einkommensverteilung gibt es nach wie vor recht große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. (Grafik: stock.adobe)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nDÜSSELDORF - Trotz einiger Fortschritte in Sachen Gleichstellung verdienen berufstätige Frauen in Deutschland weiterhin im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Die wirtschaftliche Situation von Frauen ist immer noch oft schlechter als die von Männern. Das hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in seinem aktuellen Datenreport festgestellt. So lag zum Beispiel die Erwerbstätigenquote bei Frauen im Jahr 2018 bei 72 Prozent, bei den Männern betrug sie knapp 80 Prozent. Im Jahr 1991 hatte die Differenz noch 26 Prozentpunkte betragen.\n\nDurchschnittlicher Stundenverdienst von Männern und Frauen im Vergleich – Entwicklung seit 2006\n\n\n\n\n\n\n\nEin wesentlicher Grund für die Unterschiede ist den Angaben zufolge die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Familie und Haushalt - etwa für Kinderbetreuung und Pflege. Bei Frauen macht die unbezahlte Arbeit den aktuellen Zahlen zufolge 45 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit aus. Bei Männern sind es nur 28 Prozent.\n\n\n\nDieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen.\n\n\n\nUm Familie und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, arbeiten Frauen statistisch gesehen gut viermal so häufig in Teilzeit wie Männer. Von den Beschäftigten, die ausschließlich einen Minijob haben, sind 62 Prozent weiblich.\n\nDurchschnittliche Wochenarbeitszeiten von Männern und Frauen\n\n\n\n\n\n\n\nEine weitere Ursache für den Verdienstrückstand sind nach Angaben der WSI-Wissenschaftler sehr stabile geschlechtsspezifische Präferenzen bei der Berufswahl. So übten Frauen nach wie vor \"typisch weibliche\" Berufe aus, etwa im Pflege- und Gesundheitsbereich, die meist schlechter bezahlt werden als technische Berufe, in denen Männer dominieren. 25 Prozent der weiblichen Beschäftigten mit Vollzeitstelle verdienten weniger als 2.000 Euro brutto im Monat, bei den Männern seien es 14 Prozent.\n\nAbstand der Erwerbstätigenquote\n\n\n\n\n\n\n\nNoch gravierender ist die Lücke bei der Absicherung im Alter: Nimmt man gesetzliche Rente, betriebliche und private Alterssicherung zusammen, beziehen Frauen nach der WSI-Studie durchschnittlich ein um 53 Prozent niedrigeres Alterseinkommen als Männer. Anfang der 90er Jahre lag die Differenz sogar noch bei 69 Prozent. \"Diese Entwicklung zeigt beispielhaft: Der Rückstand der Frauen wird in wichtigen Bereichen kleiner\", sagte die WSI-Forscherin Karin Schulze Buschoff. \"Aber Fortschritte bei der Gleichstellung vollziehen sich meist sehr langsam.\"\n\nErwerbstätigenquote der 15- bis unter 65-Jährigen\n\n\n\n\n\n\n\nHöchster Schulabschluss nach Geschlecht", "Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fuhr in einem vollen Lift mit. Ein Foto davon landete auf Twitter und sorgte für Aufregung.\n\nWegen der Corona-Krise wollte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag im Uni-Klinikum in Giessen, Deutschland, über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen informieren. Begleitet wurde der CDU-Politiker Medienberichten zufolge unter anderem von Ministerpräsident Volker Bouffier, Kanzleramtschef Helge Braun und dem hessischen Sozialminister Kai Klose. Wie es sich gehört, trugen alle bei dem Besuch einen Mundschutz.\n\n\n\nDoch an das Social Distancing hielten sich die Beteiligten nicht ganz wie gewünscht. Das Foto eines Reporters, welches auf Twitter veröffentlicht wurde, zeigt die Politiker und mehrere Ärzte, wie sie alle zusammen ganz eng beieinander in einem Lift stehen.\n\nAuf Twitter wurde das Bild mehrfach kommentiert und sorgte für Spott. So schreibt ein User: \"Eigentlich wollte das Coronavirus auch noch mitfahren. Aber leider war der Fahrstuhl schon voll.\" Und ein anderer meint: \"Ich kann gar nicht so viel Luft holen, wie ich tief seufzen möchte.\"\n\nEinem Nutzer fehlen einfach die Worte. \"Das macht wirklich sprachlos ...\", schreibt er auf Twitter. Und ein weiterer User merkt an: \"Das meinten dann wohl die Wissenschaftler, die von Masken abrieten, weil sie zu Leichtsinn verleiten würden.\"\n\n\n\nIn der Zwischenzeit hat sich auch Spahn zu Wort gemeldet. Den Vorfall kommentierte er bei einer Pressekonferenz folgendermaßen: \"Dass es wichtig ist, Abstand zu halten, auch wenn man Mundschutz trägt, haben wir auch gerade wieder gemerkt. Alle nehmen sich vor: Nicht alle gleichzeitig in den Aufzug – und dann passiert es halt manchmal doch.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Hannover\n\nAutos, Fahrräder, Fußgänger, E-Scooter – alle beanspruchen Raum auf den Straßen, der immer enger wird. Als Folge werde die Stimmung im täglichen Verkehr zunehmend unfreundlich, meint die Region Hannover. Deshalb hat sie ihre nächste Veranstaltung aus der Reihe „ Matinee im Foyer“ am Sonntag, 1. März, im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 18 unter die Überschrift „Raser, Drängler, Sonntagsfahrer – raues Klima im Straßenverkehr“ gestellt. Beginn ist um 11 Uhr.\n\nPublikum kann mitdiskutieren\n\nAuf dem Podium diskutieren der Verkehrspsychologe Friedrich Voss, Detlef Hoffmann von der Polizeiinspektion Hannover, Conrad Vinken, Fachbereichsleiter Verkehr bei der Region, Christine Rettig (Autoclub ADAC), Annette Teuber (Fahrradclub ADFC) und Krzysztof Mieloch (Verein Hannover Fuß) darüber, wie sich aggressives Klima im Verkehr erklären lässt und was getan werden muss, um ein friedlicheres Miteinander zu schaffen. Die Moderation übernimmt Tanja Schulz, das Publikum kommt ebenfalls zu Wort. Der Eintritt kostet 3 Euro.\n\nLesen Sie auch:\n\nVon Bernd Haase", "pos": ["Hannover\n\n37.000 Zusammenstöße im Straßenverkehr hat die Region Hannover allein im Jahr 2018 gezählt. 6500 Verletzte gab es. 48 Menschen starben bei Unfällen im Straßenverkehr. Grund genug für die Regionsverwaltung, ihre Matinee im Foyer des Regionshauses dem mal friedlichen, mal weniger friedlichen Miteinander auf den heimischen Straßen zu widmen. „Raser, Drängler, Sonntagsfahrer – Raues Klima im Straßenverkehr“ war die von Tanja Schulz moderierte Diskussionsveranstaltung überschrieben. Dass die Stimmung im täglichen Verkehr zunehmend aggressiver wird, mochten Experten wie der Verkehrspsychologe Karl-Friedrich Voss, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Verkehrspsychologen (BNV), nicht bestätigen: eine neue Qualität oder einen generellen Trend im Hinblick auf die Aggressivität im Straßenverkehr könne er nicht feststellen, sagte Voss.\n\nKaum mehr Anzeigen\n\nAuch ein gesteigertes Anzeigeverhalten bei der Polizei gebe es nicht oder zumindest „keine validen Zahlen“, sagte Detlef Hoffmann von der Polizeiinspektion Hannover. Wohl aber berichte der Streifendienst bei Verkehrsordnungswidrigkeiten von Veränderungen, sagte Hoffmann weiter und führte als Beispiel das unerlaubte Radfahren auf der Lister Meile an. Da könne man doch mittlerweile auch sehr aggressiv geführte Gespräche erleben, so der Polizeibeamte.\n\nNeue Fahrradparkhäuser wie in Wunstorf\n\nInsgesamt war die Diskussion an diesem Vormittag allerdings erfreulich wenig vom rauen Klima auf Deutschlands Straßen geprägt. Stattdessen wurde über Lösungen diskutiert. Conrad Vinken, Leiter des Fachbereichs Verkehr der Region Hannover führte neue Park-and-ride- oder Bike-and-ride-Angebote in der Region ins Feld wie ein voll automatisiertes Fahrradparkhaus in Wunstorf, in dem künftig bis zu 240 Fahrräder – geschützt vor Diebstahl und Vandalismus – untergebracht werden könnten. Man gehe von 170.000 Fahrten in die Stadt aus. Die müsse man „anders legen“, sprich: auf Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel umleiten, sagte Vinken. „Wäre nicht eine richtige Verkehrswende wie in Luxemburg dringend nötig, ein kostenloser Nahverkehr in Bus und Bahn?“, fragte bei der Publikumsdiskussion ein Besucher. Über Preise könne man 2030 diskutieren, sagte Vinken. Würden derzeit alle Verkehrsteilnehmer in den öffentlichen Nahverkehr umsteigen wollen, könne man sie gar nicht transportieren. „Das muss sukzessive gehen“, sagte Vinken.\n\nLesen Sie auch\n\nVon Jutta Rinas"], "neg": ["Ein Rettungswagen im Einsatz - Ein Rettungswagen mit Blaulicht fährt über eine Straße. - © Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild\n\nDrei Menschen sind in der Silvesternacht bei dem Versuch, ein Feuer zu löschen, verletzt worden. Sie hätten leichte Brandverletzungen und leichte Rauchgasvergiftungen erlitten, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Brand war demnach am frühen Mittwochmorgen in einer Garage in Maxhütte-Haidhof (Landkreis Schwandorf) ausgebrochen. Die Flammen griffen den Angaben zufolge auf ein Wohnhaus über, das stark beschädigt worden sei. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens müsse noch ermittelt werden.", "SPD Edelsfeld schickt ihre Gemeinderatskandidaten ins Rennen\n\nMit acht Frauen und 16 Männern geht die SPD ins Rennen um die Sitze im künftigen Gemeinderat Edelsfeld. Der Vorsitzende Horst Kölbel schreibt der Liste zwei besondere Eigenschaften zu.\n\nDer SPD-Ortsverein Edelsfeld nominierte seine Kandidaten für die Gemeinderatswahlen am 15. März. Vorab dankte ihnen der Ortsvereinsvorsitzende Horst Kölbel für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen und dadurch Demokratie zu leben. Besonders strich er heraus, dass eine große Zahl unter ihnen nicht das Parteibuch der SPD besitze und die Liste zudem den höchsten Frauenanteil unter den vier Gruppierungen aufweise.\n\nDas erklärte Wahlziel sei es, die beiden Sitze im Gemeinderat zu verteidigen. „Sollte der Wähler die gute und sachliche Arbeit der letzten Jahre mit einem Sitz mehr honorieren, werden wir das auch gerne annehmen“, fügte Kölbel hinzu. Er lobte die auch in dieser Periode gute, fraktionsübergreifende Arbeit von Bürgermeister Strehl (Freie Wählergemeinschaft). Deshalb verzichteten die Sozialdemokraten erneut darauf, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu stellen. In seinem kommunalpolitischen Rückblick sprach Horst Kölbel die Fertigstellung der Kläranlage in Edelsfeld, den Anschluss aller Gemeindeteile an das schnelle Internet, den Neubau der Kinderkrippe sowie den in Gang gebrachten Fusionsprozess der vier Gemeindefeuerwehren an. Positiv vermerkte der Vorsitzende, dass die Windkraftanlagen schon über viele Jahre hinweg mindestens den prognostizierten Stromertrag liefern. Die neu errichtete Photovoltaikanlage in Eberhardsbühl sei ein weiterer Schritt, natürliche Ressourcen zur Stromgewinnung zu nutzen.\n\nAufgaben für die Zukunft sah Horst Kölbel im Neubau eines Feuerwehrhauses und einer Alternativnutzung für das bisherige Gerätehaus und die alte Gemeindekanzlei. Weiter stünden eine sinnvolle Erweiterung des Gewerbegebiets, eine Verbesserung des Mobilfunkempfangs sowie der Erhalt und die Stärkung des Schulstandorts auf der Agenda.\n\nInfo: Gemeinderatsliste der SPD Edelsfeld 1. Horst Kölbel, Edelsfeld; 2. Rainer Luber, Kleinalbershof; 3. Veronika RadlWohlfahrt, Weißenberg; 4. Klaus Kurz, Weißenberg; 5. Georg Leugner-Gradl, Steinling; 6. Gabi König, Edelsfeld; 7. Günter Wendler, Schnellersdorf; 8. Jürgen Schäfer, Edelsfeld; 9. Elisabeth Jamison, Sigras; 10. Markus Rupprecht, Edelsfeld; 11. Andreas Rabenstein, Edelsfeld; 12. Heidi Wohlfahrt, Weißenberg; 13. Christoph König, Edelsfeld; 14. Sebastian Schuster, Edelsfeld; 15. Marianne Kölbel, Edelsfeld; 16. Günter Lehnerer, Weißenberg; 17. Oliver Hauenstein, Schnellersdorf; 18. Angela Hiltl-Etzold, Edelsfeld; 19. Georg Reiff, Streitbühl; 20. Rainer Reiche, Edelsfeld; 21. Lisa Kölbel, Edelsfeld; 22. Tobias Zagel, Steinling; 23. Christoph Wanitschek, Edelsfeld; 24. Sabine Windisch, Birkhof. Ersatzleute: Heide Hermann, Edelsfeld; Peter Tilgner, Edelsfeld.\n\nHans Durst, Bürgermeister der Gemeinde Hirschbach, leitete den Nominierungsvorgang. Als Spitzenkandidaten schickt die Edelsfelder SPD den Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzenden Horst Kölbel sowie den Gemeinderat und weiteren Bürgermeister-Vertreter Rainer Luber ins Rennen um die Gemeinderatsmandate. Ihnen folgt, wie es in der Pressemitteilung der SPD heißt, ein Kreis von Bewerbern aus allen Gemeindeteilen und Berufsgruppen, die sich auch ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen engagieren. Das Altersspektrum erstreckt sich von 21 bis 69 Jahren. Zudem könne die SPD den höchsten Frauenanteil aller vier konkurrierenden\n\nWahlgruppierungen vorweisen. Da vor der Kommunalwahl 2014 der Besuch der vier Wahlveranstaltungen überschaubar war, werde die SPD neue Wege beschreiten, um mit den Wählern in Kontakt zu kommen und zu diskutieren.", "MOSKAU/BUDAPEST/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Überwiegend mit Kursgewinnen haben sich die großen osteuropäischen Börsen in das Wochenende verabschiedet. Lediglich die Budapester Börse meldete am Freitag Verluste. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass die jüngste Verunsicherung der Anleger wegen der Ausbreitung der neuen Virus-Lungenerkrankung in China wieder etwas nachgelassen habe.\n\nIn Moskau ging es nach drei schwachen Tagen mit dem Leitindex RTSI (RTS) um 0,23 Prozent wieder aufwärts auf 1599,82 Punkte.\n\nIn Warschau legte der Wig-30 um 0,29 Prozent auf 2478,59 Punkte zu. Der breiter gefasste Wig ging mit plus 0,35 Prozent auf 58 607,31 Punkte aus dem Handel.\n\nMit Blick auf die Branchen standen in Warschau vor allem Energiewerte in der Gunst der Anleger oben: Tauron (TAURON Polska Energia SA) Polska Energy stiegen um 4,8 Prozent. Polish Oil and Gas (PGNiG (Polskie Gorn Naft I Gazo)) gewannen 3,2 Prozent und PGE-Papiere legten um 1,8 Prozent zu.\n\nIn Prag legte der Leitindex PX (PX Prague Stock Exchange Index) um 0,66 Prozent auf 1142,95 Punkte zu. Unter den Schwergewichten zeigten sich Erste Group (Erste Group Bank) stark. Die Aktien der österreichischen Bank konnten ein Kursplus von 1,5 Prozent verbuchen. Die Papiere der Moneta Money Bank und der Komercni Banka (Komercni Banka AS) gaben dagegen leicht nach.\n\nDer ungarische Leitindex Bux verlor gegen den Trend 0,69 Prozent auf 44 515,97 Zähler. Die Kursverlusten zogen sich quer durch die Branchen. Unter den Schwergewichten zeigten die Papiere der OTP Bank (Orságos Takar És Ker BK ON) mit minus 1,3 Prozent die auffälligste Kursveränderung. Auf Wochensicht gewannen die Papiere aber 4,2 Prozent. Die Aktien des Öl - und Gasunternehmens Mol und die des Pharmakonzerns Gedeon Richter verloren am Freitag jeweils knapp ein halbes Prozent./ste/APA/bek/he", "Wilhelmshaven. Die Pläne zu einem Terminal für flüssiges Erdgas (LNG) in Wilhelmshaven drohen, durch ein Unterwasser-Biotop durchkreuzt zu werden.\n\nHinweise auf einen schützenswerten Lebensraum für Muscheln, Würmer und Kleinstlebewesen ergaben sich laut niedersächsischem Wirtschaftsministerium bei Untersuchungen im Auftrag des Energiekonzerns Uniper. „Sollte es sich tatsächlich um ein schützenswertes Biotop handeln, können sich nach Auskunft von Uniper die Planungen möglicherweise um bis zu einem Jahr verzögern“, so ein Ministeriumssprecher am Montag. Demnach würde die Inbetriebnahme des LNG-Terminals voraussichtlich erst im Sommer 2024 und nicht 2023 erfolgen. Zuvor hatte NDR Niedersachsen berichtet.\n\n„Wir gehen im Moment davon aus, dass es sich um ein schützenswertes Biotop handelt“, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Sollten das weitere Untersuchungen bestätigen, werden die nächsten Schritte diskutiert. „Zum Beispiel ist es möglich, dieses Biotop und seine Bewohner umzusiedeln“, so der Sprecher weiter. Umweltminister Olaf Lies (SPD) sieht das Projekt nicht gefährdet. Er verwies laut einem Sprecher darauf, dass es auch Ausnahmen vom Bundesnaturschutzgesetz gebe.\n\nIn Deutschland gibt es noch kein Importterminal. Indes laufen Planungen neben Wilhelmshaven in Brunsbüttel, Stade und in kleinerem Maßstab in Rostock. Laut Wirtschaftsministerium wird Uniper nach eigenen Angaben die Planungen für den Bau und Betrieb eines Importterminals in Wilhelmshaven weiterhin vorantreiben. Vom Düsseldorfer Konzern war keine Stellungnahme zu bekommen.", "Nach Corona-​Pause: Jugendliche kommen an die Schulen zurück\n\nFotos: mia\n\nAm Montag haben Schulen in Schwäbisch Gmünd wieder eröffnet. Der Ablauf war reibungslos, berichten die Schulleiter. Nur die Schüler müssen sich noch ein bisschen umgewöhnen.\n\nDienstag, 05. Mai 2020\n\nEva-Marie Mihai\n\n1 Minute 6 Sekunden Lesedauer\n\n\n\nDie Pausengongs bleiben aus an diesem ersten Schultag nach einer ungewöhnlich langen unterrichtsfreien Zeit. Trotzdem werden pünktlich um 11 . 15 Uhr in der Schiller-​Realschule Stimmen laut und eine Gruppe Jugendlicher kommt mit maskenverdeckten Gesichtern die Treppe herunter. Manche desinfizieren sich noch einmal die Hände, bevor sie das Gebäude verlassen, ein Mädchen stellt sich auf die Seite und wartet auf ihre Freundin.\n\n\n\n\n\n„Der erste Schultag war komisch“, erzählt die 15 -​jährige Schülerin. „Meine Freunde waren in einer anderen Gruppe.“ Diese ständigen Trennungen seien gewöhnungsbedürftig. Das frühe Aufstehen sei okay – alles in allem sei sie froh, jetzt wieder an der Schule sein zu können, wo sie die Fragen direkt an die Lehrer stellen könne.\n\n\n\n\n\nVier Abschlussklassen werden jetzt an der Schiller-​Realschule unterrichtet und zwei an der Rauchbeinschule. „Die Schüler waren noch ein bisschen müde heute morgen, ich hatte das Gefühl, dass ich die noch wecken musste“, erzählt der geschäftsführende Schulleiter Klaus Dengler mit einem Lachen.\n\n\n\n\n\nDie Klassen seien jetzt halbiert, in den Räumen sitzen nicht mehr als zehn bis 13 Kinder. „Sie haben vier Stunden Unterricht am Tag.“ Vorerst werden nur die Prüfungsfächer unterrichtet. Die eine Gruppe kommt um 8 Uhr, die nächste um 8 . 30 Uhr. Start, Pausen und sogar Klozeiten finden versetzt statt. „Im Gebäude dürfen nie zu viele gleichzeitig unterwegs sein.“ In der nächsten Woche sollen dann die Abschlussschüler 2021 an die Schulen zurückkommen. Das wären dann nochmal vier Klassen.\n\n\n\n\n\nDen ganzen Text lesen Sie am 5 . Mai in der Rems-​Zeitung.\n\nBeitrag teilen\n\n\n\nInteresse an der kompletten Digitalausgabe?\n\nDie Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk.\n\n14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?\n\nDas RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.\n\n\n\n#gemeinsam #bleibtdaheim\n\nCorona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.\n\n886 Aufrufe\n\n265 Wörter\n\n1 Tag 6 Stunden Online"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Gegen die Milliardärin und ihren nun tot aufgefundenen Mitarbeiter sowie gegen weitere Personen hatte die Staatsanwaltschaft in Angola erst am Mittwoch Anklage unter anderem wegen Unterschlagung erhoben (zum Bericht). Wegen der Korruptionsvorwürfe waren bereits im Dezember alle Vermögenswerte von dos Santos in Angola eingefroren worden.\n\nDie Leiche des Mannes, die mehrere Verletzungen aufweise, sei am späten Mittwochabend in einer Garage eines Wohnhauses im Westen Lissabons gefunden worden. Alles deute zwar auf einen Freitod durch Erhängen hin. Es werde aber auch ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen. Ermittlungen seien aufgenommen worden, hiess es.\n\nUnliebsamer Geheimnisträger?\n\nBerichte portugiesischer Medien, der Mann habe Anfang Januar versucht, sich das Leben zu nehmen, konnte die Polizei in Lissabon zunächst nicht bestätigt. Der 45-Jährige war Private-Banking-Direktor der portugiesischen Bank Eurobic, an der Isabel dos Santos 42,5 Prozent des Kapitals hält. Er war auch Kontoführer von dos Santos.\n\nDas Eurobic-Konto der in Baku in Aserbeidschan geborenen Frau, die in Angola und Portugal oft nur «die Prinzessin» gerufen wurde, war im November 2017 unter dubiosen Umständen leergeräumt worden, kurz nachdem die heute 46-Jährige als Präsidentin der staatlichen angolanischen Ölgesellschaft Sonangol abgesetzt worden war. Nach Medienberichten wurden damals innerhalb weniger Stunden insgesamt rund 52 Millionen Euro auf ein Offshore-Konto überwiesen.\n\nVater hatte sich an bitterarmem Land bereichert\n\nJosé Eduardo dos Santos, Isabels Vater, hatte Angola, das zu den ärmsten und korruptesten Ländern der Welt gehört, von 1979 bis 2017 autokratisch regiert. Am Sonntag veröffentlichte Recherchen des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ), zu dem auch der «Tages-Anzeiger», die «Süddeutsche Zeitung» sowie die deutschen Sender NDR und WDR gehören, legen den Verdacht nahe, dass Isabel dos Santos erhebliche Vorteile aus dem korrupten System in Angola zog.\n\nDemnach hat die 46-Jährige «systematisch» von Vetternwirtschaft und Vorteilsnahme in Angola profitiert, um ihr Milliardenvermögen anzuhäufen. Dos Santos, ihr Ehemann Sindika Dokolo und weitere Vertraute gründeten den Dokumenten zufolge in den vergangenen Jahren mehr als 400 Firmen, fast hundert davon in Steueroasen wie Malta, Mauritius und Hongkong. Immer wieder hätten diese Firmen von öffentlichen Aufträgen in Angola, von Beratertätigkeiten und von Darlehen profitiert, hiess es.", "pos": ["Die Justiz in Angola hat gegen die reichste Frau Afrikas, Isabel dos Santos, Anklage erhoben. Der Tochter des ehemaligen Präsidenten des Landes werden Betrug und Geldwäsche vorgeworfen.\n\nDie angolanische Justiz hat gegen Isabel dos Santos Anklage wegen Betrugs und Geldwäsche erhoben. Der Tochter des ehemaligen angolanischen Präsidenten José Eduardo dos Santos würden unter anderem Missmanagement, unerlaubte Einflussnahme und Urkundenfälschung während ihrer Zeit an der Spitze des staatlichen Ölkonzerns Sonangol vorgeworfen, sagte der angolanische Generalstaatsanwalt Helder Pitta Gros.\n\nDos Santos lebt in London und Dubai\n\nDer frühere Präsident dos Santos hatte Angola, das zu den ärmsten und korruptesten Ländern der Welt gehört, von 1979 bis 2017 autokratisch regiert. Seine Tochter lebt seit dem Rücktritt ihres Vaters im August 2017 in London und Dubai. Die Justiz in Angola will nach eigenen Angaben \"alle möglichen Mittel\" einsetzen, um die 46-Jährige in ihr Heimatland zurückzubringen, um sie dort vor Gericht zu stellen.\n\nDie am Sonntag veröffentlichten Recherchen des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ), zu dem auch \"Süddeutsche Zeitung\", NDR und WDR gehören, legen den Verdacht nahe, dass dos Santos erheblich von der Hilfe ihres Vaters profitierte. Für die Recherchen zu den \"Luanda Leaks\" werteten rund 120 Journalisten aus 20 Ländern mehr als 700.000 Dokumente aus, die zuerst der afrikanischen Journalistengruppe PPLAAF zugespielt wurden.\n\n400 Firmen und öffentliche Aufträge\n\nEine Firma, die dos Santos gegründet hatte, erhielt laut \"SZ\" von der Regierung eine Mobilfunklizenz. Dann bekam ihr Ingenieurbüro einen Planungsauftrag für die Modernisierung Luandas. Weiterhin ließ sich der staatliche Ölkonzern Sonangol von einer Firma beraten, die dos Santos gehörte - später übernahm sie selbst die Führung des Konzerns.\n\nDos Santos, ihr Ehemann Sindika Dokolo und weitere Vertraute haben den Dokumenten zufolge in den vergangenen Jahren mehr als 400 Firmen gegründet, fast hundert davon in Steueroasen wie Malta, Mauritius und Hongkong. Immer wieder hätten diese Firmen von öffentlichen Aufträgen in Angola, von Beratertätigkeiten und von Darlehen profitiert.\n\nDos Santos bestreitet alle Vorwürfe und spricht von einer politischen Kampagne gegen ihre Familie."], "neg": ["Mindestens 27 Menschen seien zudem verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Der Laster war demnach mit einem Sprengsatz versehen. Unter den Toten sollen auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer sein.\n\nDie Rettungsorganisation Weißhelme berichtete sogar von 30 Toten. Der Lastwagen sei an einem Markt der Stadt explodiert, erklärte sie auf Twitter. Die Suche nach Opfern gehe weiter. Zunächst war unklar, wer hinter der Explosion steckt. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG dafür verantwortlich.\n\nDie von Kurden geprägte Region um Afrin liegt direkt an der Grenze zur Türkei. Türkische Truppen und verbündete syrische Rebellen hatten dort im Frühjahr 2018 eine Offensive begonnen und das Gebiet von YPG eingenommen. Ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Bundestages kam zu dem Schluss, dass die dortige türkische Präsenz völkerrechtlich die Kriterien einer Militärbesatzung erfülle.\n\nIn der Vergangenheit hatte es mehrfach Anschläge in Afrin gegeben. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie deswegen. Die Miliz ist zugleich in Syrien wichtigster Partner der USA und ihrer Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).\n\nIm Nordosten Syriens ist nach Angaben von Menschenrechtlern die Versorgung von zwei Millionen Menschen in der Coronakrise akut gefährdet. Die Organisation Human Rights Watch klagte am Dienstag in New York über einen großen Mangel an medizinischen Produkten zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19. Wegen der wenigen Tests - besonders in dem von kurdischen Gruppen kontrollierten Nordosten - gebe es wahrscheinlich kein echtes Bild über das Ausmaß der Infektionen in dem Bürgerkriegsland.\n\nDie Menschenrechtler stützen sich auf Interviews mit zehn Angestellten von Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen, die in der Region an der Grenze zum Irak arbeiten. Die schlechtere Versorgung hängt mit einem Kompromiss im UN-Sicherheitsrat zusammen, der den Zugang für humanitäre Hilfe beschränkt. Wegen einer Blockadehaltung vor allem vom syrischen Verbündeten Russland ist der für medizinische Güter wichtige Übergang Al-Jarubiya geschlossen.", "USA, Europa, China Automärkte brechen weltweit ein\n\nIn der Coronakrise kaufen Kunden kaum noch Autos - in Europa halbierte sich der Absatz, auch auf anderen Kontinenten ging er stark zurück. Das trifft auch Volkswagen hart.", "Bei einem Küchenbrand in Landshut sind am Neujahrstag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro.\n\nGegen 13 Uhr wurde ein Feuer in der Goldingerstraße der Polizei gemeldet. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, brannte die Küche in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Inhaber der Wohnung hatte mit einer Elektropfanne und Fett hantiert, als das Feuer ausbrach und auf die Küchenschränke übergriff.\n\nDer 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Ein neunjähriges Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, blieb unverletzt. Zwei weitere Personen, die dem Mann helfen wollten, wurden leicht verletzt.", "Brinkhaus warnt CDU vor Niedergang durch Illoyalität gegenüber dem nächsten Parteichef\n\nUnionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat die CDU vor dem\n\nNiedergang als Volkspartei gewarnt, wenn sie auch ihrem nächsten\n\nParteivorsitzenden die Loyalität verweigert. “Wenn wir nicht lernen, mit unserer\n\nFührungsperson loyal umzugehen – auch wenn sie uns nicht gefällt – dann haben\n\nwir keine Chance”, sagte der CDU-Politiker der Düsseldorfer “Rheinischen Post”\n\n(Samstag). Der neue Parteichef werde nur eine Chance haben, wenn er die Partei\n\nzusammenhalte. Die Partei müsse ihm aber auch die Möglichkeit dazu geben. “Es\n\ndarf aber nicht passieren, dass die Zeit zwischen Wahl des Parteichefs und\n\nEntscheidung über die Kanzlerkandidatur wieder dafür genutzt wird, den\n\nParteivorsitzenden mürbe zu machen”, sagte Brinkhaus mit Blick auf die Lage, die\n\nmaßgeblich zur Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer\n\ngeführt hat. Er mahnte: “Wir müssen Flügelkämpfe und verletzende\n\nAuseinandersetzungen vermeiden. Sonst sind wir wieder beschäftigt, Scherben\n\naufzukehren.” Er betonte: “Politiker scheitern letztlich auch immer an den\n\neigenen Truppen.” Ihm persönlich habe die Bundestagsfraktion nach einer\n\nKampfkandidatur trotz mancher Fehler Zeit gegeben, in das Amt hineinzuwachsen.\n\nPressekontakt:\n\nRheinische Post\n\nRedaktion\n\nTelefon: (0211) 505-2627\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4527030\n\nOTS: Rheinische Post\n\nOriginal-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell", "dpa Berlin Die Hamburger Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank hat sich für eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD nach der Bürgerschaftswahl am 23. Februar ausgesprochen. „Grün-Rot ist eindeutig mein Favorit“, sagte die Hamburger Wissenschaftssenatorin der „Welt“. Die Grünen hätten mit der SPD einen „sehr ehrgeizigen Klimaschutzplan“, das „ambitionierteste Klimaschutzgesetz Deutschlands“ sowie ein „sehr ehrgeiziges Kohleausstiegsprogramm“ vereinbart. Das seien herausfordernde Projekte, aber auch auch klare Signale für eine weitere Zusammenarbeit."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen kommen am Sonntag (13.30 Uhr) Akteure rund um den Libyen-Konflikt im deutschen Bundeskanzleramt in Berlin zusammen. Ziel der Konferenz mit Vertretern aus mehr als zehn Ländern ist, die jüngst vereinbarte Feuerpause zu festigen und eine konsequente Durchsetzung des Waffenembargos für das Bürgerkriegsland zu vereinbaren.\n\nErwartet werden unter anderem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der russische Staatschef Wladimir Putin und US-Außenminister Mike Pompeo. In Libyen brach nach dem Sturz und der Tötung von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg aus. Die Regierung von Ministerpräsident Fayez al-Serraj ist international anerkannt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes. Gegen ihn kämpft der General Khalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen.\n\nEine Reihe ausländischer Akteure mischt mit, teils auch mit militärischer Unterstützung. Libyen ist ein wichtiges Transitland für Migranten auf dem Weg nach Europa. Sowohl Serraj als auch Haftar werden nach Angaben des deutschen Außenministers Heiko Maas bei der Konferenz in Berlin dabei sein. Deutschland hat keine unmittelbaren Interessen in Libyen und gilt damit als geeigneter Vermittler. Auch Großbritannien, Frankreich, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien, sowie die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Arabische Liga sollen bei dem Treffen vertreten sein.\n\nDie Polizei war seit Samstag mit einem Großaufgebot im Einsatz. Straßen rund um das Kanzleramt und den Reichstag sind abgesperrt, Hotels und Botschaften werden abgesichert.\n\nQuelle: Apa/Dpa", "pos": ["Der Berliner Libyen-Gipfel endet offenbar erfolgreich. Die Teilnehmer einigen sich laut Medienberichten auf einen Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland. Zudem soll ein Waffenembargo endlich durchgesetzt werden. Die militärische Unterstützung der Kriegsparteien soll enden.\n\nDie in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten haben sich auf einen internationalen Mechanismus zur Beilegung des Konflikts geeinigt. Die Teilnehmer des Berliner Libyen-Gipfels verpflichteten sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zu einem Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien. Zudem sollen internationale Anstrengungen zur Überwachung des Embargos verstärkt werden, heißt es in einer Erklärung von 16 Staaten und Organisationen. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen. Aus der derzeit geltenden Waffenruhe soll ein Waffenstillstand werden, dessen Verletzung sanktioniert werden soll.\n\n\"Wir können feststellen, dass alle einig sind, dass wir das Waffenembargo respektieren wollen\", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach rund achtstündigen Verhandlungen in Berlin. Übereinstimmung bestehe auch darin, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gebe und solche Versuche das Leid der Menschen nur vergrößern würden. Merkel sprach von einem neuen politischen Anlauf und einem Impuls zur Unterstützung der Bemühungen der Vereinten Nationen in dem Bürgerkriegsland.\n\nMerkel lobte den Gipfel als Erfolg. Ziel sei es gewesen, dass alle Parteien in Verbindung mit dem Konflikt in dem nordafrikanischen Land mit einer Stimme sprechen, sagte sie. Dieses Ziel sei erreicht worden. Allerdings seien die beiden Konfliktparteien, die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und General Chalifa Haftar, nicht Teil der Konferenz gewesen. Sie seien aber in Berlin gewesen und jeweils separat über den Gang der Gespräche informiert worden. Laut Merkel sagten beide Kriegsparteien zu, dass sie eine gemeinsame Militärkommission besetzen wollten, um an einer Deeskalation der Lage zu arbeiten.\n\nWaffenruhe soll Waffenstillstand werden\n\nMerkel betonte, dass der Gipfel nur ein erster Schritt in einem längeren Prozess sei. Erste Schritte zur Umsetzung der Gipfel-Ergebnisse sollten rasch folgen. Es solle bald ein erstes Treffen geben, das die Grundlage für einen gefestigten Waffenstillstand schaffen solle, sagte sie. Aktuell gibt es in dem Bürgerkriegsland nur eine Waffenruhe. Alle Teilnehmer der Konferenz hätten zugesagt, zunächst keine weiteren Unterstützungsleistungen für die libyschen Konfliktparteien zu leisten, sagte Merkel.\n\nRussland bewertete die Konferenz als nützlich und einen \"kleinen Schritt nach vorn\". So würden nun beide Konfliktseiten jeweils fünf Vertreter in einen Militärausschuss entsenden, um weitere Schritte für eine dauerhafte Waffenruhe auszuloten, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge. Zwar hätten Ministerpräsident al-Sarradsch und sein Widersacher General Haftar nicht direkt miteinander gesprochen. Trotzdem hätten die ausländischen Kräfte vereinbart, Schritte zu vermeiden, die zu einem Aufflammen der Kämpfe führen könnten. Lawrow betonte, dass eine auf Vermittlung Russlands und der Türkei am 12. Januar eingeführte Waffenruhe weitgehend halte.\n\n16 Staaten und Organisationen unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung. (Foto: REUTERS)\n\nUN-Generalsekretär António Guterres dankte Merkel für ihren Einsatz für eine friedliche Lösung des Konfliktes. \"Wir haben eine Waffenruhe, aber noch keinen echten Waffenstillstand\", sagte er, und rief alle Teilnehmer auf, nichts zu unternehmen, was den Weg zu einer friedlichen Lösung beinträchtigen könnte. Er wies darauf hin, dass es im wirtschaftlichen Bereich bereits erste Reformerfolge in Libyen gebe, etwa bei der Vereinheitlichung der Zentralbank oder bei der nationalen Ölorganisation. Die künftigen Reformen müssten aber von beiden Bürgerkriegsparteien akzeptiert werden. Europa müsse dabei eine wichtige Rolle auf diplomatischer Ebene spielen, ebenso wie beim Wiederaufbau des Landes.\n\nIn Libyen war nach Sturz und Tötung des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Regierung von Ministerpräsident Fajis Al-Sarradsch ist international anerkannt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes. Gegen Al-Sarradsch kämpft der General Chalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen und auch aus dem Ausland unterstützt werden.\n\nStärkung der zentralen Institutionen\n\nDas Papier formuliert einen neuen politischen Prozess, der eine Stärkung der zentralen Institutionen zum Ziel hat und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess unter Führung der Vereinten Nationen abzielt. Eine Reform des Sicherheitssektors müsse das Gewaltmonopol des Staates wieder herstellen, heißt es darin.\n\nGefordert wird die Respektierung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer für Angriffe auf Zivilisten und bewohnte Gebiete, Entführungen, außergerichtliche Tötungen und sexuelle Gewalt, Folter und Menschenschmuggel verantwortlich sei, müsse zur Verantwortung gezogen werden. Die Konferenz fordert auch eine transparente und gerechte Verteilung der Öleinnahmen in dem Land.\n\nAuch Großbritannien, Frankreich, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien sowie die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Arabische Liga waren bei dem Treffen vertreten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Straßen rund um Kanzleramt und Reichstag waren abgesperrt, Hotels und Botschaften schwer gesichert.\n\nWeitere Ölanlagen blockiert\n\nZeitgleich zur Konferenz in Berlin blockierten Anhänger Haftars im Land weitere Ölanlagen und erhöhten damit den Druck auf die Regierung von Al-Sarradsch. Haftars Unterstützer schlossen Augenzeugen zufolge eine Pipeline, durch die Erdöl von zwei Feldern im Südwesten des Landes zum Hafen Al-Sawija westlich von Tripolis transportiert wird. Bereits am Samstag hatten Haftars Anhänger wichtige Häfen für die Ölproduktion blockiert.\n\nDie staatliche Ölgesellschaft NOC erklärte, sie habe die Produktionsmenge wegen der Schließungen senken müssen. Ölexporte sind mittlerweile nahezu die einzige Einnahmequelle in dem Bürgerkriegsland. Nach Opec-Angaben lag die Exportmenge bei rund eine Million Barrel Rohöl pro Tag. Die Einnahmen fließen an die Al-Sarradsch-Regierung in Tripolis. Damit werden aber auch Gehälter von Mitarbeitern der Gegenregierung im Osten des Landes gezahlt, die Haftar unterstützt.\n\nAl-Sarradschs Truppen warfen Haftars Einheiten zudem erneut einen Verstoß gegen die seit einer Woche geltende Waffenruhe im Raum Tripolis vor. Haftars Verbündete hätten im Süden der Hauptstadt das Feuer eröffnet, teilte Militärsprecher Mohammed Gnunu mit."], "neg": ["Von Anica Edinger\n\nHeidelberg. Dieser Fall sorgte für Aufregung: Am 8. Januar hatte sich ein Lastwagenfahrer verfahren – und blieb beim Wendemanöver auf der Eppelheimer Straße im dortigen Gleisbereich hängen, weil die Räder sich im aufgeweichten Erdreich festfuhren.\n\nJetzt fragt RNZ-Leserin Edelgard Geil aus Heidelberg: \"Wieso wird zwischen den Straßenbahnschienen Gras gepflanzt, an dem Lkws hängen bleiben?\" Überhaupt seien die eigenen Trassen für die Straßenbahnen doch ungeschickt, weil auch keine Rettungswagen auf diese ausweichen könnten.\n\nMoritz Feier, Pressesprecher der zuständigen Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), erklärt, was es damit auf sich hat: Bei den angesprochenen Gleisen – etwa in der Eppelheimer oder auch der Berliner Straße – handle es sich um sogenannte besondere Bahnkörper.\n\nDas heißt: Sie sind nicht in die Straße integriert, sondern von dieser baulich abgetrennt. Das habe den Vorteil, dass die verschiedenen Verkehrsteilnehmer sich nicht in die Quere kämen – \"und es geht für alle schneller\", sagt Feier. Gras werde zwischen den Schienen ganz einfach deshalb gepflanzt, weil es schöner aussehe und noch dazu sei es klimafreundlich.", "Axenstrasse nach Steinschlag am Nachmittag wieder befahrbar Am Montagabend musste die Axenstrasse wegen Steinschlag umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Verletzt wurde niemand. Heute Dienstag ist die Strasse ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar.\n\nAm Dienstagnachmittag soll di Axenstrasse wieder befahrbar sein, so das Bundesamt für Strassen Astra. (Symbolbild) Keystone\n\n(dpo) Aus Sicherheitsgründen wurde die Axenstrasse ab Montagabend für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung gesperrt, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Nun ist sie gemäss dem Bundesamt für Strassen Astra heute Dienstag, 9. Juni, ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar. Bis dahin wird der Verkehr über die A2 via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet.\n\nDie Zufahrt bis zur Tellsplatte aus Richtung Süden sowie jene nach Sisikon und Riemenstalden aus Richtung Norden sind sichergestellt, schreibt das Bundesamt weiter. Die Ursache für den Steinschlag waren laut Astra Niederschläge. Es sei niemand zu Schaden gekommen und die Strasseninfrastruktur blieb unversehrt. Die Axenstrasse musste bereits Anfang Mai gesperrt werden, weil Teile eines Murgangs die Strasse beschädigten.", "Sidney Hoffmann mit TV-Show \"Sidneys Welt\" (DMAX): Was passiert mit diesem Auto?\n\nTeilen\n\nSidney Hoffmann von Sidneys Welt aus Dortmund © dpa/ Felix Kästle\n\nSidney Hoffmann, Autotuner aus Dortmund, startet mit \"Sidneys Welt\" (DMAX) seine eigene TV-Show. Dort gibt es exklusive Einblicke.\n\n\"Sidneys Welt\" startet in Kürze auf DMAX im TV und Stream.\n\nTuning-Star Sidney Hoffmann aus Dortmund zeigt sich im Trailer zur TV-Sendung plötzlich von einer ganz anderen Seite.\n\nSeine Werkstatt \"Sidney Industries\" zeigt Einblicke in die Dreharbeiten.\n\nDortmund - Sidney Hoffmann zeigt sich in der DMAX-Sendung \"Sidneys Welt\" so privat wie nie. Nun gibt es erste Einblicke zu der neuen TV-Sendung aus Dortmund, wie RUHR24* berichtet.\n\nSidney Hoffmann: Hier hat der Tuning-Star aus Dortmund für Sidneys Welt (DMAX) gedreht\n\nErst vor Kurzem hat der Tuning-Star seine Fans über Instagram während der Dreharbeiten zu \"Sidneys Welt\" mitgenommen. Dabei zeigte sich Sidney Hoffmann so verbunden zu seiner Heimat im Ruhrpott wie selten zuvor. Vor allem von der industriellen Kulisse des Phoenix-West-Geländes in Dortmund-Hörde war der 40-Jährige sehr beeindruckt.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX): So emotional zeigt sich Sidney Hoffmann in Dortmund\n\nDas Ergebnis der Aufnahmen dort präsentiert der TV-Star nun als Trailer zur DMAX-Sendung \"Sidneys Welt\" auf Social Media.\n\nWas in dem Video direkt auffällt ist, dass es in der neuen Serie nicht nur um die Leidenschaft von Sidney Hoffmann als Autotuner geht, sondern auch um seine persönliche Geschichte. So präsentiert der 40-Jährige aus Dortmund beispielsweise seine erste Garage und erzählt, wie er im Alter von 16 Jahren mit dem \"frisieren\" von Fahrzeugen angefangen hat.\n\nSchock bei den Fans: Verkauft Sidney Hoffmann dieses Lieblingsauto bei \"Sidneys Welt\"?\n\nDoch genau mit dieser Szene aus dem Trailer für \"Sidneys Welt\" löst Sidney Hoffmann einen Schock bei seinen Fans aus.\n\nWährend der 40-Jährige über seine Anfänge als Autotuner erzählt, steht in seiner ersten Garage ein schwarz-weißer Beetle mit pink gefärbtem VW-Logo, den viele seiner Zuschauer noch von seinen Anfängen kennen.\n\nSchnell liegt die Vermutung nahe: Will Sidney Hoffmann den Liebling der Fans wirklich verkaufen? Doch der 40-Jährige kann seine Fans beruhigen. \"Neee ... Teil der Hall of Fame\", schreibt der Tuning-Star als Antwort unter den Trailer zur DMAX-Serie.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX) mit Sidney Hoffmann: Trailer verrät Details - ist Freundin Lea dabei?\n\nNeben dem beliebten Beetle ist auch ein anderer Schatz des Autotuners in dem Video zu sehen. Auch Freundin Lea Rosenboom, die mit Sidney Hoffmann aktuell das erste gemeinsame Baby erwartet*, macht anscheinend in der Sendung mit. Das verrät eine Szene des Videos, in der sich das Paar ganz innig auf den Mund küsst.\n\nNicht nur bei Sidney Hoffmann, der vor dem Start von \"Sidneys Welt\" über ein verrücktes Tattoo spricht, ist die Vorfreude auf seine neue TV-Sendung groß. Auch seine Fans können es kaum noch erwarten, bis es endlich losgeht.\n\nSidney Hoffmann: Freundin Lea äußert sich zu Trailer von \"Sidneys Welt\" (DMAX)\n\n\"Werde es auf jeden Fall gucken, wird cool\", \"Wir freuen uns wie Bolle\" und \"der Trailer ist ja wohl mal der Kracher\", lauten nur einige der vielen positiven Kommentare unter dem Beitrag.\n\nAuch von seiner Freundin Lea erhält Sidney Hoffmann viel Zuspruch. \"So stolz auf dich mein Schatz\", antwortet die 30-Jährige auf den Trailer.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX): So seht ihr die Sendung mit Sidney Hoffmann im TV und Livestream\n\nWer nach dem Trailer Lust auf mehr Sidney Hoffmann bekommen hat, der muss nicht mehr lange warten.\n\nDenn bereits am Montag (23. März) startet die erste Folge von \"Sidneys Welt\" ab 20.15 Uhr auf DMAX im TV und Livestream.\n\nVor allem die Zuschauer aus Dortmund können dann aufmerksam schauen, welche bekannten Orte sie neben dem Phoenix West-Gelände entdecken.\n\n\"Sidney Industries\": Werkstatt in Dortmund gibt erste Einblicke in die Autos bei \"Sidneys Welt\"\n\nWelche Autos in der Serie eine Rolle spielen, zeigt bereits die Werkstatt \"Sidney Industries\" vom Tuning-Star auf Instagram.\n\nAuf einem kürzlich veröffentlichtes Foto von den Dreharbeiten ist Sidney Hoffmann, der Chef von Sidney Industries in Dortmund, mit einem Kamerateam in einer Vorführhalle zu sehen. Er präsentiert dort einige luxuriöse Fahrzeuge für die neue Sendung. malm\n\n*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks", "Obwohl wegen des Coronavirus die Türen zum Rathaus für die Öffentlichkeit ohne einen Termin verschlossen sind, laufen dahinter weiterhin die Vorbereitungen für das Millionen-Projekt Rathaus-Anbau. Mit einer Auftragsbekanntmachung wurde ein Unternehmen gesucht, das die Rohbauarbeiten für die Erweiterung des Rathausgebäudes mit Fahrrad- und Müllhaus samt der Entwässerungsarbeiten übernimmt, wobei die Angebote nun ausgewertet werden. Es geht auch um die Rohbau- und Abbrucharbeiten im Bestand im Zuge der Neubauarbeiten und nach Inbetriebnahme des Neubaus, heißt es.\n\nGestartet werden soll am 15. Juni, als Enddatum ist der 30. April nächsten Jahres vorgegeben, doch eine Verlängerung der Auftragszeit sei möglich.", "Berichte aus den Bremer Stadtteilen\n\nWas ist los in meiner Nachbarschaft? Welche Veranstaltungen finden in meinem Ortsteil statt und welche Debatten führen die Beiräte auf Stadtteilebene? Hier geht es zu den Inhalten des STADTTEIL-KURIER."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Reichenbach.Der TSV Reichenbach stellt künftig keinen Container für Altpapier mehr am Sportplatz am Falltorweg zur Verfügung. Die Firma, die den Container anlieferte und auch abfuhr, sei dazu nicht mehr in der Lage, teilte der Verein mit. Grund sei einerseits die deutlich gesunkenen Preise für Papier. Dadurch sei der Transport nicht mehr rentabel. Ein Problem sei aber auch, dass in den Containern außer Restmüll auch immer große Kartonagen abgelegt worden seien. Diese könnten aber nicht verarbeitet werden.\n\nDie Container sollen daher Ende des Monats abgezogen werden. Papiersammlungen werde es aber weiterhin geben, so der TSV. Es würden zusätzliche Sammeltermine eingerichtet, damit die Bürger das Papier nicht zu lange zu Hause lagern müssten. Dabei sei aber zu beachten, dass Zeitungen, Zeitschriften gebündelt werden sollten. Loses Papier könne in kleinen Kartons mitgegeben werden. Kartonagen würden aber nicht mehr mitgenommen.\n\nDie Papiersammlungen des Sportvereins haben Tradition. Heinrich Laut, Trainer der A-Jugend beim TSV Reichenbach, hatte 1978 die Idee dazu. Mit dem Erlös aus dem Altpapier sollte eine Freizeit der Jugendlichen in Österreich finanziert werden.\n\nKarlheinz Peter griff die Idee dann auf und setzte sie um. Im folgenden Jahr war dann auch schon die erste Freizeit in Burgstall im Zillertal. Finanziert wurden alle weiteren Freizeiten durch die Altpapiersammlungen in Reichenbach, die die Jugendabteilung auch selbst organisierte. Über die Jahre hat sich das geändert. Die Sammlungen werden nun von der Fußballabteilung unter wechselnder Federführung durchgeführt.\n\nFrüher wurde das gesammelte Papier zunächst in mittlerweile abgerissenen Gebäuden am TSV-Turnplatz zwischengelagert. Es musste dann von dort aus wieder auf Lkw verladen und zum Teil auch zum Händler gefahren werden. Später stellte der Abnehmer des Materials dann zu den Sammelterminen Container bereit. Um Papiermengen zu erfassen, die zwischen den Sammlungen anfallen, wurden dann auch dauerhaft Container am Sportplatz aufgestellt. red\n\n© Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 20.02.2020", "pos": ["Reichenbach.Nachdem die Vereine in Lautertal die Sammlung von Papier über stationäre Container an den Sportplätzen einstellen mussten, hat der TSV Reichenbach entschieden, die Zahl der Haussammlungen zu erhöhen. In Reichenbach gab es bisher die Möglichkeit, an den Sportplätzen von TSV und SSV Papier abzugeben.\n\nAuch bei den Sammlungen an den Häusern seien allerdings einige Regeln zu beachten, schreibt der TSV. Zeitungen und Zeitschriften sollten gebündelt werden. Loses Papier könne in kleine Kartons gegeben werden und werde dann auch mitgenommen. Größere Kartonagen würden allerdings nicht abgefahren.\n\nDie nächste Sammlung ist – wie im Abfuhrkalender der Gemeinde Lautertal angegeben – am Samstag, 9. Mai. Der erste zusätzliche Termin ist am Samstag, 27. Juni. Weitere zusätzliche Termine würden rechtzeitig bekanntgegeben, schreibt der TSV weiter. red\n\n© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 18.03.2020"], "neg": ["Mit großen Reisigbesen fegen die Mitglieder der muslimischen Ahmadiyya Gemeinde über die Straßen. Seit vielen Jahren reinigen sie immer an Neujahr unentgeltlich die Straßen mehrerer bayerischer Städte vom Silvestermüll. Beginn ist um 4 Uhr, während andere noch feiern oder gerade ins Bett fallen. In diesem Jahr haben sich rund 250 Muslime an den Kehraktionen in Bayern beteiligt.\n\nDeutschlandweit beteiligen sich 6.500 Muslime\n\nDie Aktionen haben dieses Jahr in elf bayerischen Städten stattgefunden, unter anderem in München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg. Deutschlandweit hätten sich laut einem Sprecher der Ahmadiyya Gemeinde über 6.500 Muslime daran beteiligt.\n\nIn Würzburg haben insgesamt 25 Gemeindemitglieder das Team der kommunalen Stadtreiniger unterstützt. Dort sind in diesem Jahr insgesamt 5,3 Tonnen Silvestermüll angefallen. Das sind 1,1 Tonnen weniger als 2019. Dennoch waren die Stadtreiniger mit 38 Mitarbeitern und 25 Fahrzeugen im Einsatz.", "Berlin\n\nDer Bund plant eine milliardenschwere Eigenkapitalerhöhung bei der Bahn, um wirtschaftliche Folgen infolge der Corona-Krise abzufedern. Außerdem soll die Verschuldungsgrenze angehoben werden.\n\nDas geht aus einem Papier hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet.\n\n+++Immer aktuell: Hier geht’s zum Corona-Liveblog+++\n\nDie Deutsche Bahn ist wegen der Belastungen in der Corona-Krise wirtschaftlich unter Druck geraten. Die Bahn hat ihr Angebot zurückgefahren, der größte Teil des Fahrplans wurde aber aufrechterhalten - um eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten. Die Fahrgastzahlen aber sind eingebrochen.\n\nSchaden zwischen elf und 13,5 Milliarden Euro\n\nIn dem Papier von Verkehrs- sowie Finanzministerium wird für den gesamten Konzern aus heutiger Sicht ein liquiditätswirksamer wirtschaftlicher Schaden aus der Corona-Pandemie in Höhe von elf Milliarden Euro in einem Basisszenario und von bis zu 13,5 Milliarden Euro in einem negativeren Szenario angenommen.\n\nChronologie des Coronavirus\n\nBund und Bahn wollen nun gegensteuern. Unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission ist der Bund laut Papier bereit, 80 Prozent der Schäden aus der Corona-Pandemie für den Konzern durch eine Eigenkapitalerhöhung bei der Bahn auszugleichen - dies seien derzeit geschätzt 6,9 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro.\n\nMehr Spielraum durch ausgeweitete Schuldenobergrenze\n\nAußerdem soll die geltende Schuldenobergrenze von derzeit rund 25 Milliarden Euro ausgeweitet werden, die Bahn lag vor der Krise knapp darunter. Damit soll dem bundeseigenen Konzern mehr Spielraum gegeben werden, um Schäden aus der Corona-Krise durch zusätzliche Kredite vom Kapitalmarkt auszugleichen.\n\nDie Deutsche Bahn sichert laut Papier zu, im “Systemverbund Bahn” einen Beitrag in Höhe der Hälfte der entstehenden Lücke mit zu leisten, in Höhe von bis zu 5,1 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt liege beim Personal- und Sachaufwand.\n\nBei Investitionen solle nicht gespart werden, Vorhaben könnten aber zeitlich gestreckt werden.\n\nRND/dpa", "Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler hält die Diskussion rund um die sogenannte Sicherungshaft für \"völlig übertrieben\". Auf die Frage, ob es eine Verfassungsänderung zur Umsetzung der Haft geben werde, antwortete er laut Vorabmeldung im Interview mit \"profil\": \"Ich meine Nein.\"\n\nAngesprochen auf die \"Themen-Dominanz\" der ÖVP sagt Kogler im Interview: \"Aus meiner Sicht waren das oft nur Leuchtraketen, die von der ÖVP abgeschossen wurden.\"\n\nDie Republik sei \"auf Grüne in der Regierung nicht eingestellt\", stellt der Grünen-Chef außerdem fest, und nennt ein Beispiel für den herrschenden \"Amtsschimmel\": \"Der Chauffeur darf nicht mit einem Leihauto fahren. Wir brauchten für den Schladminger Nachtslalom aber ein Leihauto, weil die im Ministerium verfügbaren Elektroautos zu wenig Reichweite für die Fahrt nach Schladming haben. Daher sind mein Kabinettschef und ich selbst gefahren.\"\n\nQuelle: APA", "Weihnachtliche Musik zum Nachdenken\n\nEin bemerkenswertes Weihnachtskonzert dürfen die vielen Besucher in der Pfarrkirche St. Lucia erleben. Das Musikerlebnis ist der Lohn für die vielen Wochen voller Proben.\n\nPater Adrian Kugler merkte bei seiner Begrüßung an, dass sich viele in einer von Handy, Computer und Internet geprägten Zeit gerne auch aus einer oft nüchternen Alltagswelt entführen lassen. Dies könne bei diesem Konzert gelingen, für das er dem Kirchenchor und dem eigens gegründeten Projektchor unter Leitung von Matthias Stiegler herzlich dankte. Die weihnachtliche Musik, so Pater Adrian, möge zum Nachdenken über das eigene Leben anregen und die nötige Ruhe schenken, damit gelassen und froh in ein neues Jahr gestartet werden könne.\n\nDer erste Teil des Programms gehörte den Solisten. Cordula Stiegler (Mezzospran) und ihr Ehemann Thomas (Tenor) stimmten eindrucksvoll das „Magnificat“ an. Diesem Loblied der Maria schloss sich mit dem Orgelstück „Vom Himmel hoch“ klangvoll Matthias Stiegler an. Musikalisch begleitete er anschließend auch das hervorragend von Cordula und Thomas Stiegler vorgetragene Stück „Panis angelicus“. Bei „Wie eine Wiege ist der Mond“ stellte Thomas Stiegler auch sein Können an der Oboe unter Beweis. Orgelklänge füllten bei „Noel“ den Kirchenraum und anschließend ließ Thomas Stiegler als Tenor das Lied „Das zarte Knäblein ward ein Mann“ von Peter Cornelius erklingen. Glänzend vorgetragen wurde von Cordula Stiegler nachher das „Ave Maria“, und mit „Maria durch ein Dornwald ging“ schloss Thomas Stiegler mit dem Saxophon imponierend den ersten Part des Konzertes ab.\n\nDann ging es genauso fulminant für die schätzungsweise 300 Zuhörer weiter. Der eigens für dieses Konzert gegründete Projektchor nahm im Altarraum Aufstellung. Neben dem Schlammersdorfer Kirchenchor waren hierbei auch die Sänger des Kirchenchors Pullenreuth dabei. Die Konstellation ergab sich durch die langjährige Bekanntschaft zwischen den beiden Organisten und Chorleitern Matthias Stiegler und Alexander Hecht, der die folgenden Lieder an der Orgel begleitete. Zum Projektchor zählten zudem auch Sänger aus der Pfarreiengemeinschaft Speinshart und darüber hinaus.\n\nUnter der Leitung von Matthias Stiegler präsentierten sich die rund 50 Chormitglieder als kraftvolle Einheit, die das Gotteshaus in einen klangvollen Konzertsaal verwandelten. Eine Stunde lang dauerte der eindrucksvolle Reigen der vorgetragenen Weihnachtslieder. Unter den zwölf ausgesuchten Musikstücken durften natürlich die Komponisten Mozart (Ave Verum), Praerorius (Es ist ein Ros entsprungen), Bach (Freut Euch) und Mendelssohn-Bartholdy (Jauchzet dem Herrn alle Welt) nicht fehlen.\n\nZum Abschluss des bedacht zusammengestellten Programms stand „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saens. Als Schlusslied wurde gemeinsam mit den Besuchern „O du fröhliche“ angestimmt. Die darauffolgenden begeisterten Ovationen waren dem einmaligen Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche mehr als gerecht, und der Projektchor verabschiedete sich als Zugabe mit dem „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck.\n\nBild: lgc", "01.01.2020\n\nNahost-Konflikt eskaliert: Der Iran zündelt im Irak\n\nAnhänger der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah haben die US-Botschaft in Bagdad belagert. US-Präsident Trump hat darauf mit der Entsendung neuer Truppen reagiert.\n\nKaum eine Aktion kann die Supermacht Amerika so demütigen wie ein Sturm auf eine ihrer diplomatischen Vertretungen. Die Flucht der Amerikaner aus ihrer Botschaft in Saigon im Jahr 1975, die Geiselnahme in der Vertretung in Teheran vier Jahre später und der Angriff auf das Konsulat im libyschen Benghazi 2012 sind Ereignisse, die sich tief ins Gedächtnis der amerikanischen Nation eingegraben haben. Das war wohl auch der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah im Irak und ihren Unterstützern im Iran bewusst, als sie ihre Anhänger an Silvester vor die US-Botschaft in Bagdad führten. An Neujahr wurde sie weiter belagert. Die Demonstranten, darunter zahlreiche Männer in Tarnuniformen, errichteten in Sichtweite ein Zeltlager, stellten mobile Toiletten auf und entzündeten Feuer an den Außenmauern des Botschaftskomplexes. Lastwagen lieferten hunderte von Matratzen an. Die Belagerer fordern den Abzug aller amerikanischen Truppen und „ein Ende der amerikanischen Okkupation“.\n\nEtwa 5000 US-Soldaten sind im Irak stationiert\n\nIn Bagdad waren die Milizionäre am Dienstag in einen Vorhof der US-Botschaft eingedrungen. Dass irakische Sicherheitskräfte wenig taten, um die Demonstranten zurückzudrängen, zeigt den enormen Einfluss des Iran auf die Behörden im Irak. Am Mittwoch gingen die Unruhen in der Nähe der Botschaft weiter: US-Soldaten schossen Tränengas auf pro-iranische Milizionäre und andere Demonstranten. Washington will nun rund 750 zusätzliche US-Soldaten als Reaktion auf die neuen Spannungen in den Nahen Osten verlegen. Erste Verstärkungen wurden per Hubschrauber auf dem Botschaftsgelände in Bagdad abgesetzt. Schon vor wenigen Wochen hatte Washington über die Entsendung von mehreren tausend Soldaten nachgedacht. Derzeit sind etwa 5000 US-Soldaten im Irak stationiert, 40.000 weitere stehen in anderen Ländern der Region bereit.\n\nTrump drohte Teheran via Twitter\n\nAusgelöst wurde der offene Schlagabtausch auf irakischem Boden durch amerikanische Vergeltungsschläge auf Iran-treue Milizen, bei denen 24 Kämpfer starben und über 50 verletzt wurden. Das amerikanische Oberkommando reagierte damit auf einen Raketenbeschuss durch schiitische Milizen in Kirkuk, bei dem ein Mann ums Leben kam. Auch rhetorisch rüsten beide Seiten weiter auf. US-Präsident Donald Trump machte den Iran für den Sturm auf die Botschaft verantwortlich und schickte per Twitter eine „Drohung“ nach Teheran. Der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei wiederum nannte die US-Luftangriffe eine „Bosheit.“ Gleichzeitig verhöhnte der 80-Jährige, der erst kürzlich einen Aufstand des eigenen Volkes gegen seine Klerikerherrschaft mit brutaler Gewalt und hunderten Todesopfern unterdrücken ließ, den US-Präsidenten: „Du kannst nichts ausrichten“, schrieb Khamenei auf Twitter. Der Iran werde „Interessen, Würde und Ruhm des Landes“ verteidigen.\n\nSeit Trump 2018 den Atomvertrag mit dem Iran einseitig aufkündigte und die Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft setzte, eskalieren im Nahen Osten die Spannungen zwischen den beiden Erzfeinden. „Sie werden einen sehr hohen Preis zahlen“, twitterte der amerikanische Präsident. Die Botschaft in Bagdad, deren Gelände ähnlich groß ist wie der Vatikanstaat, wurde nach dem Sturz von Saddam Hussein für umgerechnet 700 Millionen Euro errichtet. Sie ist die teuerste und größte US-Mission der Welt, in der zeitweilig mehrere tausend Mitarbeiter beschäftigt waren; heute sitzen dort allerdings nur noch einige hundert Beschäftigte.\n\nWir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.\n\nThemen folgen"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Raupe der Grossen Wachsmotte ist in der Lage, Polyethylene zu fressen und Glykol auszuscheiden. Möglich machen das Mikroben im Darm.\n\n1 / 9 Die Raupe der Grossen Wachsmotte hat ein spezielles Talent. Harald Grove Sie kann mithilfe ihrer Darmbakterien Polyethylen in Glykol umwandeln. Wikimedia Commons/Sam Droege/PD Das hat ein Forscherteam der Universität Brandon herausgefunden. (Im Bild: Bryan Cassone, Harald Grove, Christophe LeMoine und Sachi Villanueva, v.l.) Brandon University\n\nDie Raupen der Grossen Wachsmotte verbringen ihre Zeit für gewöhnlich damit, sich in Bienenstöcken mit Wachs und Honig vollzustopfen, bis sie sich schliesslich verpuppen und zu Faltern werden. Doch Forscher der Brandon-Universität in der kanadischen Provinz Manitoba haben gezeigt, dass die Raupen auch problemlos von Polyethylen leben können. Aus diesem Kunststoff werden unter anderem Plastiksäcke hergestellt.\n\nZu verdanken haben die Raupen diese Fähigkeit Mikroben in ihrem Darm. Im Labor konnten 60 dieser Raupen 30 Quadratzentimeter eines Plastiksacks in weniger als einer Woche verputzen, wie die Forscher in einer Mitteilung schreiben.\n\nSynergie von Raupen und Bakterien\n\nDie Forscher haben zudem die für die Plastikverdauung verantwortlichen Mikroben isoliert und ebenfalls Plastik fressen lassen. Die Mikroorganismen konnten mehr als ein Jahr lang von Polyethylen als einzige Nahrungsquelle überleben. Allerdings funktionierte die Plastikbeseitigung weniger gut als bei den Raupen. Die Forscher vermuten, dass eine Form der Synergie zwischen Raupen und Darmbakterien den Plastikabbau beschleunigt.\n\nBryan Cassone, Co-Autor der Studie, sagt in der Mitteilung, die Plastikmüll-Krise sei viel zu gross, als dass man sie mit diesen Raupen lösen könnte. «Wir wollen mit unserer Forschung herausfinden, wie die Raupen und ihre Darmbakterien zusammenarbeiten, um Plastik derart effizient abbauen zu können. Mit diesem Wissen können wir dereinst bessere Werkzeuge entwickeln, um Plastik in der Umwelt loszuwerden.»\n\nWas tun mit dem produzierten Glykol?\n\nDie Forscher haben zudem festgestellt, dass die Raupen in den Bienenstöcken solide Ausscheidungen haben, diese bei einer Plastikernährung jedoch flüssig sind. Die Raupen wandeln das Polyethylen in das Stoffwechselprodukt Glykol, einen Alkohol, um. «Wir haben noch keine Verwendung für dieses Glykol gefunden. Es braucht weitere Studien um herauszufinden, was dieses Glykol ist und ob man diesen Alkohol nutzbar machen kann», so Cassone weiter.\n\nDass die Raupe der Grossen Wachsmotte Plastik vertilgt, berichteten Forscher um Paolo Bombelli bereits 2017. Allerdings war damals nicht klar, ob die Raupen Plastik wirklich verdauen oder nur zerkleinern. Die kanadischen Forscher erklären dazu in ihrer im Fachjournal «Proceedings of the Royal Society B» veröffentlichten Studie: «In einer Reihe von Experimenten präsentierten wir den Nachweis einer komplexen Beziehung zwischen einem intakten Mikrobiom, dem Abbau von Polyethylen niederer Dichte und der Produktion von Glykol als Stoffwechsel-Nebenprodukt.»", "pos": ["Die Fähigkeit der Würmer, sich von Polyethylen und Kotglykol zu ernähren, scheint auf den besonderen Bakterien zu beruhen, die in ihrem Darm leben.\n\nForscher von der Brandon University in Kanada haben Fortschritte beim Verständnis der Natur eines winzigen Wurms erzielt, der offenbar mit einer Plastikdiät überleben kann, berichtet Forbes.\n\nLösung für Verschmutzungsprobleme\n\nWie das Magazin betont, wurde die winzige Kreatur, bekannt als Wachswurm, bereits 2017 ins Rampenlicht gerückt, als Wissenschaftler postulierten, dass diese Wurmart, die normalerweise in Bienenstöcken lebt und Wachs frisst, die Antwort auf zumindest einige Aspekte sein könnte. Die Verschmutzungsprobleme, mit denen die Menschheit heutzutage konfrontiert ist, könnten durch die Fähigkeit des Wurms gelöst werden, Polyethylen zu essen - die Art von Kunststoff, die üblicherweise in Verpackungen wie Plastiktüten verwendet wird und bekanntermaßen nur langsam biologisch abgebaut wird.\n\nDank Darmbakterien\n\nJetzt hat das Forscherteam festgestellt, dass etwa 60 Wachswürmer in weniger als einer Woche mehr als 30 Quadratzentimeter einer Plastiktüte auffressen konnten und dabei Glykol, „eine Form von Alkohol“, ausscheiden.\n\nDie Würmer sind offenbar in der Lage, solche Leistungen dank der besonderen Bakterien zu erbringen, die in ihrem Darm leben.\n\n„Unsere Studie versucht herauszufinden, wie der Wachswurm und seine Darmbakterien zusammenarbeiten, um einen so effizienten Abbau von Kunststoff zu ermöglichen. Sobald wir dies herausgefunden haben, können wir die Informationen verwenden, um bessere Werkzeuge zu entwickeln, Kunststoffe aus unserer Umwelt zu entfernen\", sagte Dr. Bryan Cassone, ein Mitautor der neuen Studie.\n\nEr bemerkte jedoch, dass „die Plastikverschmutzungskrise viel zu groß ist, um diese Raupen einfach unbeachtet zu lassen\", und wies darauf hin, dass die Würmer, die eigentlich die Larven einer größeren Wachsmotte sind, „unersättliche Wesen während der Larvenstadien“ sind. Die Motten selbst fressen nichts und kümmern sich nur um die Fortpflanzung.\n\n\"Synergie\" weiter im Fokus\n\nNun versuchen Dr. Cassone und sein Kollege und Co-Autor der Studie, Dr. Christophe LeMoine, die Beziehung zwischen den Würmern und ihren Darmbakterien weiter zu untersuchen, um die „Synergie“ zwischen ihnen, die „den Plastikabbau beschleunigt“, besser zu verstehen, so LeMoine.\n\nek/mt"], "neg": ["In Wattens werden beim Kristallkonzern Swarovski 200 von 4.800 Stellen wegen der Corona-Krise gestrichen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.\n\nDer Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Standort in Wattens rund 200 Stellen gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Weltweit sind 600 Stellen betroffen.\n\n200 von 4.800 Stellen bei\n\nSwarovski in Wattens gestrichen\n\nDie Kurzarbeit in Wattens wurde bis Ende September verlängert - beinahe alle Mitarbeiter in Tirol sind in Kurzarbeit.\n\nIm Herbst will das Unternehmen neue Zahlen nennen. Die Coronakrise habe den internationalen Markt für Luxusgüter \"schwer getroffen\", wurde der Schritt begründet. Swarovski wolle sich zum 125-jährigen Jubiläum \"neu und effizienter aufstellen\", hieß es zudem.", "Polizei Wolfsburg\n\nPOL-WOB: Fahrzeuge mit Kleber beschmiert - Zeugen gesucht\n\nWolfsburg (ots)\n\nWolfsburg, Emil-Nolde-Straße 18./19.01.20\n\nErneut haben Unbekannte am Wochenende Autos in Wolfsburg mit flüssigem Kleber beschädigt. Betroffen sind vier Fahrzeuge im Stadtteil Kreuzheide. Durchschnittlich entstand ein Schaden von 3000 Euro pro Fahrzeug. Den Ermittlungen nach waren die Fahrzeuge, ein Golf, ein Sportsvan, ein Touran und ein Passat auf einem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses in der Emil-Nolde-Straße abgestellt. Die Fahrzeuge wurden an den Seitenteilen, Stoßfängern, der Motorhaube oder auch an den Lichteinrichtungen durch Kleber beschädigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Taten nach 20 Uhr ereignet haben. Die Polizei Wolfsburg nimmt Hinweise zu den Sachbeschädigungen unter der Rufnummer 05361-46460 entgegen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Wolfsburg\n\nSven-Marco Claus\n\nTelefon: +49 (0)5361 4646 104\n\nE-Mail: pressestelle (at) pi-wob.polizei.niedersachsen.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Wolfsburg, übermittelt durch news aktuell", "WIEN (dpa-AFX) - Österreichs Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hofft, dass die Welt vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Themen aus der Coronavirus-Krise lernt. \"Wenn die völlig durchgeknallte Turbo-Globalisierung jetzt nicht heftig durchgerüttelt wird, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen\", sagte Kogler der \"Kronen Zeitung\" (Sonntag). Dass sich ganze Kontinente von der Produktion medizinischer Güter befreit hätten, sei aus seiner Sicht \"ein Irrsinn\". \"Da sollten mindestens ein, zwei Generationen gelernt haben, dass sich da was ändern muss.\"\n\nEr habe die Hoffnung, dass nach der Corona-Krise schnell in die modernsten Güter und Technologien investiert werde, \"das hat Gott sei Dank sehr viel mit Umweltschutz zu tun\". Zudem wünscht sich Kogler, dass der Respekt für die Arbeit etwa von Kassiererinnen sowie Alten- und Krankenpflegern auch nach der Krise erhalten bleibe./nif/DP/fba", "Bielefeld (ots) - Wettbewerb ist gut. Das gilt auch für den Wettbewerb um den besten Schutz vor dem Coronavirus. Doch das derzeitige Rennen um möglichst viele ausländische Touristen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt hat etwas Fragwürdiges.\n\n\n\nSicher ist es richtig, einen wichtigen Wirtschaftszweig nicht im Regen stehen zu lassen. Aber einstweilen sollte der Gesundheitsschutz absolute Priorität haben. Am Ende trägt jeder für sich selbst die Hauptverantwortung.\n\n\n\nKlar hängt einiges auch vom eigenen Verhalten am Urlaubsort ab. Doch es gibt ein Restrisiko. Darüber muss sich jeder im Klaren sein. Keinesfalls sollte man der Regierung des Urlaubslandes blind vertrauen, sondern sie nach ihrem Handeln bewerten. Das ist jeder seiner Gesundheit schuldig.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nWestfalen-Blatt\n\nBernhard Hertlein\n\nTelefon: 0521 585-261\n\nwb@westfalen-blatt.de\n\n\n\nOriginal-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/66306/4604686\n\nKostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de", "Werbung Arbeit mit Verantwortung Anzeige Montageprofi sichert Europas Straßen\n\nRechnet man die zwei erkrankten Personen aus dem Magistratsbereich Waidhofen an der Ybbs hinzu, gibt es im Bezirk insgesamt 68 Menschen, die am Coronavirus leiden.\n\nGestern ist ja leider ein 81-jähriger Waidhofner im Universitätsklinikum St. Pölten verstorben. Der Mann war am Donnerstag in die Intensivstation des Krankenhauses eingeliefert worden.\n\nWie viele Personen derzeit im Bezirk unter Quarantäne stehen, darüber gibt es auch keine offiziellen Zahlen, es dürften aber einige hundert sein.\n\nIm Bezirk werden mit den 66 Fällen (68 mit Waidhofen) nach wie vor die meisten Corona-Erkrankungen im Land gezählt. An zweiter Stelle liegt der Bezirk Korneuburg mit 61 Erkrankten gefolgt von Tulln mit 52.\n\nInsgesamt hat sich in Niederösterreich die Zahl der Erkrankungen von Samstag auf Sonntag um 31 auf 422 erhöht. Vielleicht ein kleiner Lichtblick. Die Zahl der Neuinfektionen hat sich mehr als halbiert. Von Freitag auf Samstag wurden nämlich 74 gezählt.\n\nLaut Information des Gesundheitsministerium, Stand 18 Uhr, hat sich die Anzahl der Infizierten im Bezirk auf 69 Personen erhöht, in Waidhofen an der Ybbs gibt es weiterhin zwei Erkrankte.\n\nKeine Nachrichten aus Amstetten mehr verpassen? Mit dem NÖN-Newsletter bleibt ihr immer auf dem Laufenden und bekommt alle zwei Wochen die Top-Storys direkt in euer Postfach! Gratis anmelden\n\nDanke für dein Interesse an NÖN.at. Bleib mit unserem Newsletter immer auf dem Laufenden.\n\nJetzt gratis abonnieren und Top-Storys und Aktionen alle 2 Wochen direkt ins Postfach erhalten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "(sat) Die SVP hat die Wahl des Nachfolgers von Albert Rösti bereits seit längerem abgesagt. Nach den am Freitag bekannt gewordenen verschärften Kriterien zur Vorbeugung gegen das Corona-Virus sagten die Grünen ihre Delegiertenversammlung vom 28. März ab. Dort hätte unter anderem Balthasar Glättli zum Nachfolger von Regula Rytz gewählt werden sollen. Ob Rytz bis zur Wahl des Nachfolgers im Amt bleibt, will die Partei nächste Woche entscheiden.\n\nBei der SP wiederum steht bereits fest: Christian Levrat bleibt ein weiteres halbes Jahr an der Parteispitze. Der Parteitag von Anfang April in Basel wurde auf den 17./18. Oktober verschoben. Damit können laut Mitteilung vom Freitag auch wieder neuen Kandidaturen eingereicht werden. Bislang bewerben sich zwei Duos – Mattea Meyer und Cédric Wermuth sowie Priska Seiler-Graf und Mathias Reynard – um die SP-Spitze. Zudem eine dritte, allerdings wenig aussichtsreiche Einzelkandidatur.", "pos": ["(dpo) Die FDP hat ihre Delegiertenversammlung vom 4. April in Biel bereits abgesagt und nun tut es ihr die SVP gleich. In einer Medienmitteilung gibt die SVP Schweiz am Montagabend bekannt, dass die für den 28. März geplante Delegiertenversammlung in Basel nicht stattfindet. Dies habe der Parteileitungsausschuss entschieden.\n\nDurch die Verschiebung fällt auch die Präsidentenwahl ins Wasser. An der Delegiertenversammlung soll die Nachfolge des abtretenden Parteipräsidenten Albert Rösti (BE) bestimmt werden. Die SVP begründet die Verschiebung mit dem grassierenden Corona-Virus und dem Verbot von Grossanlässen, das vorerst bis zum 15. März gilt. Das neue Datum der Delegiertenversammlung werde laut Mitteilung «rechtzeitig kommuniziert». Das sagt Albert Rösti zur Absage:\n\nOb die SP Schweiz den Parteitag vom 4. April in Basel nun ebenfalls absagen wird, ist noch offen. Stand heute finde er statt, sagt ein Sprecher auf Nachfrage. Allerdings werde man weitere Entscheide des Bundesrats und der kantonalen Behörden abwarten.\n\n«Falls das Verbot von Grossanlässen bis im April bestehen bleibt, werden wir die Regelung selbstverständlich befolgen und entsprechend den Parteitag verschieben», so der Sprecher. Dieser würde dann im Herbst 2020 stattfinden.\n\nAm Parteitag will die SP ebenfalls über ihr Parteipräsidium bestimmen. Als Nachfolge von Christian Levrat haben sich unter anderem die zwei Duos Mattea Meyer (ZH) und Cédric Wermuth (AG) sowie Priska Seiler Graf (ZH) und Mathias Reynard (VS) beworben."], "neg": ["Aichach-Friedberg\n\n01.01.2020\n\nVorsicht Satire: Wahlkämpfer und Wahlfiesler - die Jahresglosse für 2020\n\nPlus Die Kommunalwahl bringt Affing und Co. an seine Belastungsgrenzen. Wir sagen voraus, was im Jahr 2020 garantiert nicht passiert – oder doch?\n\nVon Christian Lichtenstern\n\nDiese Einleitung hat Tradition, darum bleiben wir auch im neuen Jahrzehnt dabei: Das Wittelsbacher Land ist und bleibt eine Wundertüte. Das beweist uns der obligatorische Rückblick am Neujahrstag in unsere AN-Jahresglossen der Vorjahre. Danach lässt sich unbewiesen verbreiten, dass die absurdesten Voraussagen von der Realität rechts und links überholt werden und die besten Geschichten sowieso das Leben schreibt. Das ermutigt uns, eine Tradition beizubehalten. In der ersten Ausgabe des Jahres sagen wir nämlich seit der Jahrtausendwende mit einem Augenzwinkern Episoden und Entwicklungen voraus, die in den nächsten zwölf Monaten garantiert nicht eintreffen und über die wir heuer mit großer Sicherheit nicht berichten müssen. Glauben wir zumindest. Aber glauben heißt halt nicht wissen und es gilt die stehende Redewendung unseres Journalisten-Kollegen Marc Twain. Der hat einst in bester Valentin-Manier prognostiziert: „Voraussagen sind immer dann besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Unsere Jahresglosse ist übrigens einigen der Hauptakteure mittlerweile so lieb geworden, dass sie durchaus enttäuscht nachfragen, wenn sie nicht erwähnt werden . . .\n\nDieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, loggen Sie sich bitte hier ein .\n\nDieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.\n\nThemen folgen", "Hamburg - Angesichts des guten Abschneidens von SPD und Grünen bei der Hamburger Bürgerschaftswahl diskutiert die geschwächte CDU über ihre künftige Rolle.\n\n«Dieses Wahlergebnis und die Konsequenzen daraus müssen wir erst einmal verdauen», sagte Fraktionschef André Trepoll zu den 11,2 Prozent, dem schlechtesten Ergebnis in der Geschichte der Hamburger CDU. «Die für uns wahrscheinlichste Rolle als einzige bürgerliche Oppositionskraft stellt uns vor enorme Herausforderungen und bringt eine große Verantwortung mit sich.»\n\nEx-Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) übte scharfe Kritik am bisherigen Kurs der Partei und forderte personelle Konsequenzen. «Wir hatten jetzt neun Jahre Chaos. Es muss aufgeräumt werden. Und zwar richtig», sagte Ahlhaus der «Bild»-Zeitung (Dienstag). Spitzenkandidat Marcus Weinberg sei der falsche Mann zur falschen Zeit am falschen Platz gewesen. Eine Hinwendung zu den Grünen lehnt der Ex-Bürgermeister ab, der 2010-2011 im Amt war und Olaf Scholz unterlegen war.\n\nSollten SPD und Grüne erneut eine Koalition eingehen, hätten sie in der Bürgerschaft eine Zweidrittelmehrheit. Die Sozialdemokraten bekommen nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 54 Sitze, die Grünen 33, zusammen also 87. Dem Parlament werden nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 123 Abgeordnete angehören, die Zweidrittelmehrheit läge bei 82 Stimmen.\n\nDie schwache Opposition wäre bei wichtigen Anträgen auf Zusammenarbeit angewiesen. Trepoll forderte, die Wahrung der Minderheitenrechte im Parlament, wie ein Aktenvorlageersuchen oder die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses, müsse neu geregelt werden. Auf ein Viertel der Stimmen - also 31 - käme die CDU (15 Abgeordnete) nur zusammen mit der Linken (13), der FDP-Abgeordneten Anna von Treuenfels-Frowein und zumindest zwei AfD-Abgeordneten (7).\n\nDie FDP-Spitzenkandidatin gewann in ihrem Wahlkreis Blankenese ein Direktmandat, während ihre Partei nach dem vorläufigen Endergebnis unter der Fünf-Prozenthürde blieb. Um die vom Gesetz vorgeschriebene ungerade Zahl der Bürgerschaftsabgeordneten zu wahren, gibt es ein Ausgleichsmandat. Dieses geht nach Angaben von Landeswahlleiter Oliver Rudolf an die Linke.\n\nAhlhaus monierte, die CDU habe sich inhaltlich zuletzt selbst aufgegeben: «Für welche Inhalte sollten konservativ orientierte Bürger uns denn wählen? Wer Grün will, wählt doch gleich das Original.» Als neuen Landeschef der CDU schlug er den Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß vor. Der hätte «absolut das Zeug dazu».\n\nPloß sagte dazu: «Das ist keine Äußerung, die mit mir abgesprochen war.» Er kündigte an, der Landesverband werde «in den nächsten Wochen gemeinsam besprechen, wer wo seinen Platz hat und wie wir uns als Team für die nächsten Jahre aufstellen können, um wieder erfolgreich zu sein.»\n\nDie Fraktionsspitze soll am 16. März neu bestimmt werden. Trepoll beharrt offensichtlich nicht auf seinem Chefposten: «Da ich ein Teamspieler bin, ist es mein Ziel, dass auch die neue Fraktion gute gemeinsame Entscheidungen für die Fraktionsführung treffen wird.»", "(wap) Trotz Lockerung der Schutzmassnahmen hofft das Bundesamt für Gesundheit (BAG), wieder zu einer sogenannten «Containment-Phase» übergehen zu können: In dieser wäre es wieder möglich, die Ansteckungswege in der Bevölkerung zu verfolgen, exponierte Personen zu testen und gegebenenfalls unter Quarantäne zu stellen. Vorbereitet wird dies nun mit einer Ausweitung der Testkriterien, die das BAG am Mittwoch veröffentlicht hat.\n\n\n\nFieber kein zwingendes Kriterium mehr\n\nNeu sollen alle Personen einen Test erhalten, die unter Husten, Halsschmerzen und Kurzatmigkeit leiden, dies unabhängig davon, ob zugleich Fieber auftritt. Auch bei Muskelschmerzen und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns werden Tests empfohlen. Dabei setzt der Bund auf sogenannte PCR-Tests. Diese Methode erkennt die DNA des Virus und wird beispielsweise auch bei Vaterschaftstests angewendet. Sie sei verlässlich, so das BAG. Nicht empfohlen werden dagegen serologische Tests, bei denen das Blut auf Antikörper untersucht wird.\n\n\n\nWeiter erhalten die Kantonsärzte das Recht, Tests auch bei Personen durchzuführen, die keine Symptome zeigen. Dies sei angezeigt, wenn es darum gehe, die Ausbreitung des Virus in Spitälern oder Pflegeheimen rechtzeitig zu erkennen. Zu diesem Zwecke sollen auch Leichen von Menschen getestet werden, die in Spitälern oder Pflegeinstitutionen gestorben sind.\n\n\n\nQuarantäne auch bei negativem Test\n\nAlle Personen, die verdächtige Symptome aufweisen, sollen zur Sicherheit für mindestens zehn Tage zu Hause in Isolation bleiben, dies auch dann, wenn der Test keinen Hinweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus liefert. Die Selbstisolation muss bis 48 Stunden nach dem Abklingen der letzten Symptome eingehalten werden. Von dieser Selbstisolation sind auch alle Personen betroffen, die im selben Haushalt leben oder mit denen man intimen Umgang hatte.\n\n\n\nVorsicht ist geboten, wenn sich die Gesundheit nach fünf bis sieben Tagen plötzlich verschlechtert. In diesem Falle könne die Situation innert Stunden kritisch werden, so das BAG. Bei Schmerzen in der Brust, Atemnot oder bläulichen Lippen muss umgehend der Arzt gerufen werden, ebenso bei Verwirrung oder wenn Fieber und Schwächegefühl über mehrere Tage nicht abklingen.", "Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Aber nicht, wie zunächst vermutet, von einem Beamten der Polizei Hessen.\n\nDer Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail von der Adresse eines Polizisten aus Hessen erhalten. Das LKA hat jetzt aber eine erste Gewissheit in dem Fall.\n\nDer Stadtrat Maurice Conrad aus Mainz wurde nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht.\n\naus wurde nach eigenen Angaben von aus bedroht. Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen.\n\nDie Drohmail wurde nach ersten Erkenntnissen nicht von der hessischen Polizei verschickt.\n\nUpdate vom Montag, 22.06.2020, 18.22 Uhr: Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat neue Informationen zur Drohmail an den Mainzer Stadtrat Maurice Conrad mitgeteilt. Demnach ließ sich nicht bestätigen, dass die Mail von einer Adresse der hessischen Polizei versandt wurde.\n\n„Bereits im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde“, heißt es in der Mitteilung des LKA Hessen. Wer die Drohmail tatsächlich verschickt hat, werde derzeit ermittelt.\n\n‼️ Update: Im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde.\n\nWeitere Infos hier ➡️ https://t.co/gTnIcfOGrS — HLKA (@LKA_Hessen) June 22, 2020\n\nDrohmail an Maurice Conrad aus Mainz: LKA ermittelt\n\nUpdate vom Montag, 22.06.2020, 15.50 Uhr: Der Mainzer Stadtrat und „Fridays for Future“-Aktivist Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Weil sie von einem hessischen Polizisten stammen könnte, ermittelt das Landeskriminalamt.\n\nMaurice Conrad sagte der FR am Montag (22.06.2020), er fühle sich von der E-Mail ernsthaft bedroht. „Gestern Abend ging’s mir ziemlich schlecht“, sagte er. „Ich habe auch nicht gut geschlafen.“ Er selbst halte es für denkbar, dass die E-Mail echt sei, sagte Conrad. Die Nachricht sei auf seiner Adresse beim Maildienst „Gmail“ des Internetkonzerns Google eingegangen. Gefälschte Nachrichten landeten dort recht regelmäßig im Spamfilter.\n\nMaurice Conrad aus Mainz hat sich auf Twitter zugespitzt zur Polizei geäußert\n\nWarum er ins Visier eines Polizisten geraten sein könnte, kann Conrad nicht erklären. Er habe sich auf Twitter allerdings zuletzt in polemisch zugespitzter Weise zu Rassismus und Polizeigewalt geäußert. Es habe sich aber um harmlosen „Twitter-Humor“ gehandelt, sagte Conrad.\n\nHermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im hessischen Landtag, erhob derweil schon Forderungen für den Fall, dass die Mail echt ist: „Sollte es sich bestätigen, dass die Drohmail von einem Polizeibeamten geschrieben wurde, dann sind sofortige Disziplinarmaßnahmen mit dem Ziel der Entfernung aus dem Dienst angebracht“, sagte Schaus.\n\nPolizist aus Hessen soll Stadtrat aus Mainz bedroht haben\n\nErstmeldung vom Montag, 22.06.2020, 9.52 Uhr: Mainz/Wiesbaden - Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad ist nach eigenen Angaben per Mail von einem Polizisten aus Hessen bedroht worden. Der 20 Jahre alte Conrad veröffentlichte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Screenshot des Schreibens. Ob es sich dabei um eine echte Mail oder eine gefälschte Nachricht handelt, ist noch unklar.\n\nStadtrat aus Mainz nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht\n\nAuf Twitter teilte der Klima-Aktivist mit: „Ein Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt. Ja, ich hab ein bisschen Angst.“\n\nDazu stellte er der Screenshot einer Nachricht, deren Absender offenbar von der hessischen Polizei kommt. Die Nachricht hat folgenden Wortlaut: „Ich wusste gar nicht, dass man mit prekärer Bildung Stadtrat wird. Kein Wunder, Mainz, Drecksloch auf der anderen Rheinseite. Ich empfehle im Übrigen das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.“\n\nEin Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt.\n\n\n\nJa, ich hab ein bisschen Angst.\n\n\n\nWas ist das, Polizei Hessen?! pic.twitter.com/yxlBuz8aov — Maurice Conrad ️‍ (@Maurice_Conrad) June 21, 2020\n\nPolizist schickt angeblich Drohmail: LKA antwortet\n\nDas Hessische Landeskriminalamt antwortete auf den Tweet: „Sehr geehrter Herr Conrad, wir haben den Sachverhalt aufgenommen und kümmern uns umgehend darum.“ Auch die Polizei in Mainz reagierte auf den Tweet und schrieb bei dem Kurznachrichtendienst: „Danke für die Information. Wir stehen für weitere Schritte zur Verfügung.“\n\nOb die Nachricht tatsächlich von einem Polizisten aus Hessen stammt, ist noch fraglich. Denn die E-Mail könnte auch gefälscht sein (sogenanntes E-Mail-Spoofing). Das geben auch einige Twitter-Nutzer in den Kommentaren unter dem Tweet von Maurice Conrad zu bedenken. Ein Nutzer führt sogar vor, wie einfach man eine solche Mail fälschen kann.\n\nPolizist soll Kommunalpolitiker bedrohen - LKA prüft Echtheit\n\nDas Hessische Landeskriminalamt schrieb weiterführend auf seiner Twitter-Seite: „Zu dem E-Mail-Screenshot führt das HLKA die Ermittlungen. Derzeit wird geklärt, ob die Mail tatsächlich von einem Polizei-Account verschickt wurde oder ob es sich um einen Fake (E-Mail-Spoofing) handelt. Auch wir wollen schnellstmögliche Aufklärung. Weitere Infos folgen!“\n\nDa Conrad die Mailadresse veröffentlicht hat, hat die Redaktion versucht, deren Echtheit zu überprüfen. Bislang erhielten wir allerdings keine Antwort. (Von Melanie Gottschalk)\n\nIn Stuttgart ist es in der Nacht von Samstag (20.06.2020) auf Sonntag (21.06.2020) zu schweren Ausschreitungen gekommen. Alle aktuellen Entwicklungen zu diesen Vorfällen erfahren Sie in unserem News-Ticker.", "Melle. Die Ev. luth. St. Petri-Kirchengemeinde Melle hatte zwischen den Jahren am Samstag bei einem Meisterkonzert den Organisten und Cembalisten Léon Berben aus Köln zu Gast.\n\nDer Interpret genießt internationales Ansehen als Solist und Mitglied verschiedener Ensembles. In der festlich erleuchteten und geschmückten Kirche konnten sich die Zuhörer von der hohen Interpretationskunst des Virtuosen auf einer stimmungsvollen musikalischen Reise durch barocke Orgelkunst bezaubern lassen und den vielfältigen Klang der historischen Christian-Vater-Orgel genießen.\n\nIn seiner kurzen Begrüßungsansprache erläuterte Berben seine Programmgestaltung, für die er als “roten Faden” Mitglieder der Norddeutschen Orgelschule von Sweelinck über Buxtehude bis Bach wählte. Häufige Manualwechsel und sehr eigenständiges Pedalspiel kennzeichnen unter anderem den Stil der Bewegung, als deren Zentren Hamburg, Lübeck, Lüneburg und der hannoversche Raum gelten. Zudem wies Berben auf die musikalischen und inhaltlichen Korrespondenzen der einzelnen weihnachtlich geprägten Werke hin. Im Mittelpunkt der Darbietungen stand das früher in lutherischen Gottesdiensten übliche Hauptlied für den ersten Weihnachtstag, “Gelobet seist du, Jesu Christ”.\n\nDer Solist eröffnete das Konzert mit einem Präludium von Dietrich Buxtehude, das durch kontrastierende Registrierung die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zog. In J. P. Sweelincks Choralvariationen “Puer nobis nascitur” wählte Berben zarte Klänge, um den weihnachtlichen Charakter des Chorals zur Geltung zu bringen. Bei Buxtehudes Choral-Fantasie “Wie schön leuchtet der Morgenstern” tauchte der Morgenstern bildlich vor dem Auge der Zuhörer auf, denn bei seiner abwechslungsreichen Registrierung setzte Berben auch den für barocke Orgeln typischen Zimbelstern ein, sodass ein berührender und lieblicher Klang die Aufführung prägte. In M. Weckmanns Choralbearbeitung erklangen Strophen des Kirchenliedes “Gelobet seist du, Jesu Christ”. Berben überzeugte dabei mit seinen dezenten und eher leiseren Klängen für eine sehr ansprechende Interpretation der Komposition.\n\nEinen Gegensatz dazu bildete das lebendige Präludium eines anonymen Komponisten, das das Publikum mit vollem Orgelklang und Spielfreude in seinen Bann zog.\n\nWährend Buxtehudes Choralvorspiel “Gelobet seist du, Jesu Christ” sich im Anschluss durch die Registerwahl kräftiger präsentierte, wechselte der Interpret bei den Choralvariationen desselben Liedes zu einem unaufdringlichen und zurückhaltenden Klang, dessen charakteristische Registerwechsel dem Duktus und Affekt des Werkes überzeugend angepasst waren. Bei der Interpretation war die Choralmelodie deutlich vernehmbar und Berben konnte mit einer dem Cembalospiel ähnlichen Spielweise, die die einzelnen Stimmen klar voneinander absetzte, überzeugen.\n\nDas festliche und durch seinen 9/8-Takt ebenso pastoral anmutende Präludium in C eröffnete den letzen Teil des Konzertes, der Johann Sebastian Bach gewidmet war. Nach dem eher bedrückend wirkenden Choralvorspiel “Das alte Jahr vergangen ist” gelang es dem Künstler, die Zuhörer mit einem wundervoll gespielten Adagio in eine ruhige und besinnliche Stimmung zu versetzen.\n\nAnzeige Anzeige\n\nDen Abschluss des von sehr hohem künstlerischen Niveau geprägten Konzerts bildete Bachs Fuge in C, die die Kirche noch einmal festlich erstrahlen ließ.\n\nLéon Berben ist es hervorragend gelungen, dem Publikum in der gut besetzen PetrikKirche auf der historischen Christian-Vater-Orgel abseits des üblichen Trubels einen Platz des Innehaltens und der Besinnung zu bescheren."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Beim Blick auf die Einkommensverteilung gibt es nach wie vor recht große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. (Grafik: stock.adobe)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nDÜSSELDORF - Trotz einiger Fortschritte in Sachen Gleichstellung verdienen berufstätige Frauen in Deutschland weiterhin im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. Die wirtschaftliche Situation von Frauen ist immer noch oft schlechter als die von Männern. Das hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung in seinem aktuellen Datenreport festgestellt. So lag zum Beispiel die Erwerbstätigenquote bei Frauen im Jahr 2018 bei 72 Prozent, bei den Männern betrug sie knapp 80 Prozent. Im Jahr 1991 hatte die Differenz noch 26 Prozentpunkte betragen.\n\nDurchschnittlicher Stundenverdienst von Männern und Frauen im Vergleich – Entwicklung seit 2006\n\n\n\n\n\n\n\nEin wesentlicher Grund für die Unterschiede ist den Angaben zufolge die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Familie und Haushalt - etwa für Kinderbetreuung und Pflege. Bei Frauen macht die unbezahlte Arbeit den aktuellen Zahlen zufolge 45 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit aus. Bei Männern sind es nur 28 Prozent.\n\n\n\nDieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen.\n\n\n\nUm Familie und Erwerbsarbeit unter einen Hut zu bringen, arbeiten Frauen statistisch gesehen gut viermal so häufig in Teilzeit wie Männer. Von den Beschäftigten, die ausschließlich einen Minijob haben, sind 62 Prozent weiblich.\n\nDurchschnittliche Wochenarbeitszeiten von Männern und Frauen\n\n\n\n\n\n\n\nEine weitere Ursache für den Verdienstrückstand sind nach Angaben der WSI-Wissenschaftler sehr stabile geschlechtsspezifische Präferenzen bei der Berufswahl. So übten Frauen nach wie vor \"typisch weibliche\" Berufe aus, etwa im Pflege- und Gesundheitsbereich, die meist schlechter bezahlt werden als technische Berufe, in denen Männer dominieren. 25 Prozent der weiblichen Beschäftigten mit Vollzeitstelle verdienten weniger als 2.000 Euro brutto im Monat, bei den Männern seien es 14 Prozent.\n\nAbstand der Erwerbstätigenquote\n\n\n\n\n\n\n\nNoch gravierender ist die Lücke bei der Absicherung im Alter: Nimmt man gesetzliche Rente, betriebliche und private Alterssicherung zusammen, beziehen Frauen nach der WSI-Studie durchschnittlich ein um 53 Prozent niedrigeres Alterseinkommen als Männer. Anfang der 90er Jahre lag die Differenz sogar noch bei 69 Prozent. \"Diese Entwicklung zeigt beispielhaft: Der Rückstand der Frauen wird in wichtigen Bereichen kleiner\", sagte die WSI-Forscherin Karin Schulze Buschoff. \"Aber Fortschritte bei der Gleichstellung vollziehen sich meist sehr langsam.\"\n\nErwerbstätigenquote der 15- bis unter 65-Jährigen\n\n\n\n\n\n\n\nHöchster Schulabschluss nach Geschlecht", "pos": ["Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist weiter deutlich gestiegen.\n\nSie lag laut einer aktuellen Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Jahr 2018 bei 72 Prozent, acht Prozentpunkte unter der der Männer. Im Jahr 1991 hatte der Unterschied zwischen Männern und Frauen noch 26 Prozentpunkte betragen.\n\n\n\nTrotz Fortschritten in Sachen Gleichstellung verdienen berufstätige Frauen aber in Deutschland weiterhin im Durchschnitt weniger. Ein Grund für die Unterschiede ist den Angaben zufolge die ungleiche Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Familie und Haushalt - etwa für Kinderbetreuung und Pflege. Aus diesem Grund gehen Frauen statistisch gesehen gut viermal so häufig in Teilzeit wie Männer."], "neg": ["Die Kandidaten für die 14. Staffel \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus\" und in diesem Jahr wird auch eine Wienerin am Dschungelcamp 2020 teilnehmen. Alle Infos zu den Kandidaten.\n\nDie österreichische Schauspielerin Sonja Kirchberger - bekannt unter anderem als \"Venusfalle\" in Robert van Ackerens gleichnamigem Spielfilm - zieht heuer ins Dschungelcamp.\n\nWienerin Sonja Kirchberger zieht ins Dschungelcamp 2020\n\nDie 55-jährige Wienerin, die für RTL schon bei \"Let's dance\" das Tanzbein schwang, ist eine von zwölf Kandidatinnen, die von RTL für die neue Staffel der Show \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!\" bekanntgegeben wurden.\n\nDie IBES-Kandidaten im Überblick\n\nZu den weiteren Teilnehmern zählt Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner. Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke, \"GZSZ\"-Schauspieler Raul Richter und der frühere deutsche Verkehrsminister Günther Krause ziehen ins Dschungelcamp. Aus der RTL-Castingshow \"Deutschland sucht den Superstar\" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien und Toni Trips. Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, \"Temptation Island\"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova und Elena Miras - bekannt aus \"Das Sommerhaus der Stars\" und \"Love Island\". Auch der \"Bachelor in Paradise\" Marco Cerullo und Markus Reinecke (\"Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal\") sind bei der 14. Staffel \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus\" dabei. Start ist am 10. Jänner.\n\nKeine lebenden Tiere als Speisen mehr\n\nEine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. In gewohnter Manier wird die Sendung kommentiert von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Beim großen \"IBES\"-Finale am 25. Jänner entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird.", "(gb.) Über die Aktion der Lausanner Klima-Aktivsten wird nach dem Bezirksgericht auch das Waadtländer Kantonsgericht entscheiden müssen. Das Bezirksgericht in Renens hatte am Montag die Aktivisten erstinstanzlich freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt zieht das Urteil aber weiter, wie am Dienstag bekannt wurde.\n\nDie Staatsanwaltschaft hatte die zwölf Klima-Aktivsten wegen der Besetzung einer Credit-Suisse-Filiale im Herbst 2018 wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Anordnungen der Polizei zu einer bedingten Geldstrafe von 21'000 Franken verurteilt.", "Charles Michel (li.), Präsident des Europäischen Rates, der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußern sich in Brüssel zum Abschied der Briten aus der EU.\n\nEine enge Partnerschaft mit Brüssel stehe London offen, betonen die EU-Spitzen Ursula von der Leyen, Charles Michel und David Sassoli. Doch geschenkt gibt es nichts. Wie die EU trauert und sich zugleich selbst Mut zuspricht.\n\nGenau zwölf Stunden und 51 Minuten vor dem historischen Moment, dass zum ersten Mal ein Mitglied die Europäische Union verlässt und der Brexit Realität wird, ist es Zeit für ein Zeichen der Einigkeit von ganz oben an die übrigen EU-Staaten. Die Präsidenten der drei EU-Institutionen betreten die Bühne im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel.\n\nFür EU-Ratspräsident Charles Michel, den Vertreter der bald nur noch 27 Mitgliedstaaten, heißt die Lehre aus dem Brexit: Die EU muss \"noch stärker und ehrgeiziger\" auftreten. Ursula von der Leyen bietet London die \"engstmögliche Partnerschaft\" an und sagt, dass die EU ihre Stärke nicht in \"splendid isolation\" sehe. Die Briten blieben Nachbarn und Freunde, und \"gute Freunde können auch hart und fair verhandeln\", sagt die Chefin der EU-Kommission.\n\nEs folgt die klare Botschaft an Premierminister Boris Johnson, dass Brüssel keine Geschenke zu verteilen hat: \"Nur wer die Regeln des Binnenmarktes anerkennt, kann auch den vollen Nutzen des gemeinsamen Marktes ziehen.\"\n\nDem Auftritt war eine Klausursitzung vorausgegangen: Im Haus von Jean Monnet in Bazoches hatten die drei Präsidenten am Donnerstag über strategische Fragen und die künftigen Prioritäten beraten. Von der Leyen zitiert im Parlamentarium einen Ausspruch dieses Wegbereiters der europäischen Einigkeit: \"Ich bin kein Optimist, kein Pessimist, sondern entschlossen.\" Und mit Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, so der Wunsch, sollen die EU-27 in die Ende Februar beginnenden Verhandlungen mit Großbritannien gehen - und auf der Weltbühne präsentieren.\n\nDie EU als \"Lebensversicherung\"\n\nImmer wieder wiederholen Michel, von der Leyen und Sassoli jene Botschaften, die schon seit Wochen verbreitet und am Morgen in Gastbeiträgen beschrieben werden: Herausforderungen wie der Kampf gegen die Erderwärmung, die Folgen der Digitalisierung oder Steuerung von Migration könne kein Land allein meistern, die EU sei hier eine \"Lebensversicherung\" und man wolle eng mit den Briten kooperieren.\n\nDiese Pressekonferenz geht über Floskeln wie \"Deshalb ist der Tag morgen kein Ende, sondern er ist ein Anfang\" hinaus, sie wird der besonderen Emotionalität gerecht, die momentan in Brüssel herrscht. Denn zumindest im Europaviertel schwanken viele zwischen tiefer Traurigkeit, Wut und stellen selbstkritische Fragen. Es ist David Sassoli, der im Namen das EU-Parlaments vehement dafür wirbt, die geplante \"Konferenz für die Zukunft Europas\" dafür zu nutzen, offen mit den Bürgern zu diskutieren. Dieses \"Abenteuer\" müsse die nächsten Jahre die Agenda bestimmen, um das Vertrauen aufzubauen.\n\nDer Sozialdemokrat aus Italien wirbt mit Leidenschaft für mehr Geschlossenheit, wenn er einem Reporter entgegnet: \"Wir sollten alle nach einer Antwort auf folgende Frage suchen: Warum versuchen alle uns zu teilen und zu spalten?\" Dies sei für ihn die \"Frage der Fragen\", denn neben externen Akteuren - man denke an China, Trumps USA oder Russland - gebe es auch im Inneren der EU Bestrebungen, die EU zu schwächen.\n\nDass die EU der größte Wirtschaftsraum der Welt sei, hatten Michel und von der Leyen auch erwähnt, aber Sassoli streicht die Vorteile besser heraus. Die Briten mögen der EU-27 vorwerfen, \"besessen\" von Regeln zu sein, doch dies sei eben das Besondere. \"Mit Regeln lebt man besser. Ohne Regeln sind die Schwächsten nicht geschützt und die Starken werden sich als Herren aufspielen\", ruft Sassoli. Diese Ordnung müsse verteidigt werden - aus Eigeninteresse für Europa und auch als positiver Beitrag für die globalisierte Welt. Dafür gibt es Szenenapplaus, was selten passiert in Brüssel.\n\nIn der mittäglichen Pressekonferenz der EU-Kommission ist die Rede von \"einem Tag, an den wir uns definitiv erinnern werden\". Sprecherin Dana Spinant versichert den britischen Journalisten, dass man von Montag an keine Unterschiede machen werde: Alle Reporter mit entsprechender Akkreditierung würden gleich behandelt werden. Für die oberste EU-Behörden arbeiten weiterhin 700 Briten, denen man vertraue: Es seien keine besonderen Sicherheitsprüfungen geplant und ihnen würden auch keine Informationen vorenthalten, sagt Spinant.\n\nDafür, dass der EU gewöhnlich gern Bürokratie vorgeworfen wird, ist auch die Emotionalität, die in dieser Woche vielerorts zu erleben ist, ungewöhnlich. Auf die vielen Tränen und das gemeinsame Singen der \"Auld Lang Syne\"-Hymne am Mittwoch, als das Europaparlament dem Austrittsabkommen zustimmte, folgten kurze Nächte für viele Abgeordnete und deren Mitarbeiter.\n\nAm Donnerstagnachmittag wurde ein Baum für die europäisch-britische Freundschaft gepflanzt. Und während die Stadt Brüssel die Fassaden der Häuser am ehrwürdigen Grande Place in die britischen Farben weiß-blau-rot hüllte, feierten hinter dem Europa-Parlament knapp 200 junge Leute unter dem Motto \"Brexit ist sch****, aber lasst uns trotzdem Party machen\". Eingeladen hatte der britische Ex-Abgeordnete Magid Magid von den Grünen; andere scheidende Parlamentarier tanzen wenige Meter entfernt zu walisischen Volkstänzen in einer Kneipe.\n\nAm Tag des Abschieds selbst findet in Brüssel keine große Feier statt, man trifft sich eher in Bars, Kneipen oder eben Pubs. Und spätestens um Mitternacht wird aus allen drei EU-Institutionen die britische Flagge, verschwunden sein. Ein \"Union Jack\"-Exemplar, so viel ist sicher, kommt ins Haus der Europäischen Geschichte. Denn der Austritt des Vereinigten Königreichs ist wahrlich ein historisches Ereignis. Und David Sassoli, Charles Michel und Ursula von der Leyen wollen alles tun, dass sich keine Nachahmer finden.", "Das alte Jahr ausklingen lassen und das neue mit viel Getöse begrüßen – das kann jeder. In Velpke machen sich seit 33 Jahren Frauen und Männer der Leichtathletiksparte des Velpker Sportvereins (VSV) vor dem großen Jahresfinale noch einmal so richtig auf die Socken. Sie starten auf verschiedenen Distanzen zum Silvesterlauf. Für sie ist das ein fester Termin im Kalender, zumal der sportlichen Aktivität die Geselligkeit in größerer Runde...", "Düsseldorf (ots) - Sie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden.\n\nAlle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -\"whatever it takes\".\n\nIn einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nWestdeutsche Zeitung\n\nNachrichtenredaktion\n\nTelefon: 0211/ 8382-2370\n\nredaktion.nachrichten@wz.de\n\nwww.wz.de\n\n\n\nOriginal-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/62556/4481418\n\nKostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sprach am Dienstag in Davos US-Präsident Donald Trump ausführlich auf den Klimawandel und das Pariser Abkommen an. Das sei «nicht sehr ergiebig» gewesen, sagt US-Botschafter Edward McMullen im Interview mit CH Media: «Denn jedermann weiss, wo unser Präsident hier steht.» Unter Trump steigen die USA bekanntlich aus dem Klimaabkommen aus.\n\nDa die Gesprächszeit limitiert gewesen sei, sagt der US-Botschafter, sei dies auf Kosten der Freihandelsdiskussion gegangen. Auf ein solches Abkommen drängt die Schweiz. Dafür wurden nur 11 von rund 50 Minuten verwendet.\n\nAn der Freihandelsdiskussion beteiligten sich nebst Sommaruga auch die Bundesräte Guy Parmelin, Ueli Maurer und Ignazio Cassis aktiv. Zum Klima aber schwiegen sie. Hier sprach seitens der Schweiz nur Sommaruga, die bereits in ihrer Eröffnungsrede ein engagiertes Plädoyer für Klimaschutz gehalten hatte («die Welt brennt»). Das erfuhr CH Media vonseiten der Schweizer Delegation.\n\nDie Amerikaner interpretierten den Solo-Auftritt von Sommaruga als interne Uneinigkeit der Schweizer Seite über die Prioritätensetzung. Klima oder Freihandel - was ist wichtiger? Die Bundesratssprecher wollten sich auf Anfrage dazu nicht äussern.\n\nEine hochrangige Schweizer Quelle will nichts von einem Knatsch unter den Bundesräten wissen. Sie betont, es seien Trump und seine Minister gewesen, die nicht länger über Freihandel hätten reden wollen. Sommaruga habe wiederholt nachgehakt. Sie habe den Klimaschutz erst nach dem Freihandel angesprochen.", "pos": ["Er könne nur für die USA sprechen, stellte der Botschafter klar. Er sehe «eine gute Entwicklung»: In Davos habe sich Trump mit seinen Regierungsmitgliedern persönlich Zeit genommen, um mit der Schweizer Regierung über ein Abkommen zu reden.\n\nFreihandelsabkommen braucht Zeit\n\nDoch: «Wenn man elf Minuten in einer solchen Runde über ein Freihandelsabkommen spricht, dann läuft man nicht mit einem Deal heraus», sagte McMullen weiter. Freihandelsabkommen bräuchten Zeit. Mit der Schweiz sei ein Deal «absolut möglich». Mit der Schweiz seien die USA viel weiter als mit der EU.\n\nMcMullen stellte aber klar, dass es keinen Deal ohne Landwirtschaft geben werde. «Das haben wir beim Start der neuen Verhandlungen erneut gesagt: Wenn wir nicht über Landwirtschaft sprechen können, dann müssen wir gar nicht beginnen.» Die Schweiz kenne den Standpunkt der USA und sei bereit, Konzessionen zu machen.\n\nIn einem zweiten Interview mit Blick.ch nannte McMullen Forderungen der USA: «Ein fairer Deal würde uns zum Beispiel Zugang zum Schweizer Markt geben mit Fleischerzeugnissen. Das scheint diesmal möglich. Offene Fragen gibt es auch zur Schweizer Pharmaindustrie, die in den USA viel Geld verdient.» Doch hier gebe es zum ersten Mal positive Anzeichen für eine Lösung.\n\nTrump hatte schon vor dem Treffen mit der Schweizer Delegation gesagt, er wolle ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz. In Berichten von Schweizer Medien zu dem Treffen vom Dienstag wurden die Erwartungen dann allerdings gedämpft. (Vgl. Artikel Die Chancen für ein Freihandelsabkommen schwinden)."], "neg": ["US-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. Vergangene Woche hatte es einen Zwischenfall im Persischen Golf gegeben.\n\nUS-Präsident Donald Trump hat eine Zerstörung iranischer Patrouillenboote angedroht, sollten diese sich US-Kriegsschiffen gefährlich nähern. „Ich habe die US-Marine angewiesen, jedes iranische Kanonenboot abzuschießen und zu zerstören, das unsere Schiffe auf offenem Meer schikaniert“, schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter.\n\nVergangene Woche hatten elf Schnellboote der iranischen Revolutionsgarden in internationalen Gewässern im Persischen Golf Schiffe von US-Marine und US-Küstenwache provoziert. Dabei kamen die Patrouillenboote den US-Schiffen immer wieder mit großer Geschwindigkeit sehr nahe. Warnungen der US-Marine hätten die Iraner rund eine Stunde lang ignoriert, bevor sie abgedreht waren. Das US-Verteidigungsministerium verurteilte den Iran daraufhin für dessen „gefährliche und provokative“ Handlungen.\n\nIn den vergangenen Monaten sind immer wieder Raketen auf auch von US-Truppen genutzte Militärstützpunkte im Irak abgefeuert worden. Washington macht dafür mit Teheran verbündete Milizen verantwortlich. (afp/rm)", "Richard Pfadenhauer,\n\nHypoVereinsbank onemarkets\n\nGoldminenaktien drehen mächtig auf. Seit Tagen halten sich Spekulationen, dass Barrick Gold ein Auge auf ein Goldminenprojekt von Freemont geworfen hat. Ende Januar wurde zudem bekannt, dass Barrick Gold ein neues Joint Venture mit der Regierung von Tansania plant und dort die Produktion wieder aufnimmt. Kommende Woche wird Barrick Gold Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlichen. Im Vorfeld war bereits zu lesen, dass Minen in Kongo und Nevada die Produktionsziele übertroffen haben.\n\nGold Road Resources meldete vergangene Woche Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsquartal. Demnach produzierten die Australier deutlich mehr Gold als erwartet. Anleger quittierten dies mit einem Kursanstieg in den Bereich des Allzeithochs. Die positive Entwicklung der beiden Goldminenaktien stützte auch den BANG-Index. Der Index besteht aus den vier Edelmetall-Produzenten Barrick Gold, AngloGold Ashanti, Newcrest und Gold Road Resources.\n\nDie vier Minengesellschaften zählen zu den größten Goldminenunternehmen der Welt. Zuletzt profitierten die Konzerne sowohl vom Anstieg des Goldpreises als auch von den Kostensenkungsmaßnahmen der zurückliegenden Jahre. Derzeit deutet vieles daraufhin, dass die Katalysatoren die Aktien weiter stützen könnten. So profitiert der Goldpreis zum einen von einer anhaltend starken Nachfrage von Notenbanken und Investoren. Ferner gilt Gold als Profiteur niedriger Zinsen. Die Bewertung von Aktien wie Barrick Gold und AngloGold Ashanti erscheint ambitioniert. Bei Barrick Gold dürfte sich Analysten zufolge die Gewinnmarge 2019 deutlich gesteigert haben und bei AngloGold Ashanti wird für 2020 ein Margensprung erwartet. Beide Titel werden daher Thomson Reuters zufolge von den Analysten mehrheitlich als haltens- oder gar kaufenswert eingestuft. Gleichzeitig dürfte sich das Übernahmekarussell weiter drehen. Nach der Trennung von unrentablen Bereichen haben die Minenbetreiber wieder auf Wachstumskurs umgeschwenkt.\n\nFrei von Risiken sind sie jedoch nicht. Die Aktienkurse der Minenbetreiber werden weiterhin maßgeblich vom Goldpreis bestimmt. Sinkt der Preis für das Edelmetall, könnten auch die Minenaktien unter Druck geraten.\n\nInvestmentmöglichkeiten\n\nIndex-Zertifikat auf den BANG Net Return Index\n\n\n\nHVB Open End Index Zertifikat Basiswert BANG Net Return Index ISIN/WKN HX80WV/DE000HX80WV4 Laufzeit Open End* Währung EUR Verwaltungsentgelt p. a. 0,50 % p. a. Briefkurs (Verkaufspreis) EUR 14,93 * Der Emittent, die UniCredit Bank AG, ist berechtigt, das Zertifikat ordentlich zu kündigen und zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag zurückzuzahlen. Stand: 07.02.2020, 14:46 Uhr\n\nBitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.\n\nDiese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (\"BaFin\") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.\n\nFunktionsweisen der HVB Produkte\n\nDer Beitrag Gold: Minenindex glänzt angesichts guter Zahlen und festem Goldpreis! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).", "Wegen der schnellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird das öffentliche Leben in Niedersachsen weiter runtergefahren. Seit einer Allgemeinverfügung von Sonntag sind auch Baumärkte im Land davon betroffen.\n\nBaumärkte in Niedersachsen wegen Corona für Privatpersonen geschlossen\n\nin Niedersachsen wegen für Privatpersonen geschlossen In Bremen bleiben Baumärkte trotz des Coronavirus geöffnet\n\ntrotz des geöffnet Individuelle Dienstleistungen und Handwerker-Arbeiten unter Auflagen erlaubt\n\nHannover - Baumärkte dürfen dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium zufolge ihre Waren während der Corona-Krise seit Montag ausschließlich an gewerbliche Kunden abgeben. Kunden müssen nun nachweisen, dass sie ein entsprechendes Gewerbe führen. Für Bremen gilt diese Regelung trotz Corona-Krise nicht, dort gelten andere Corona-Vorgaben.\n\nIm toom Baumarkt gibt es nun vor der Kasse alle paar Meter so eine Linie die man nicht übertreten darf, wenn man jemanden vor sich hat. #Sicherheitsabstand #corona pic.twitter.com/rmxdcbiLhN — mwde (@mwde) March 18, 2020\n\nDie ersten Baumarkt-Ketten reagierten auf diese Maßnahme bereits. „Toom“ veröffentlichte ein Statement, in dem auf den Online-Shop hingewiesen wurde. Dieser stünde auch in der Corona-Krise nach wie vor allen Kunden zur Verfügung, es müsse jedoch vereinzelt mit Lieferverzögerungen gerechnet werden.\n\nCorona: Hörgeräteakustiker und Optiker bleiben geöffnet\n\nÜber die Baumärkte hinaus sind seit Montag alle nicht dringend notwendigen Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern von Mensch zu Mensch nicht eingehalten werden kann, wegen Corona untersagt. Diese Regelung gilt für Frisöre, Tattoostudios, Nagelstudios, Kosmetikstudios und Physiotherapeuten - es sei denn, eine Behandlung ist durch ärztliche Bescheinigung als unaufschiebbar erklärt - sowie für Fahrschulen und anerkannte Aus- und Weiterbildungsstätten. Hörgeräteakustiker und Optiker haben hingegen trotz der Corona-Krise in Niedersachsen weiterhin geöffnet.\n\n+ In Niedersachsen dürfen Privatpersonen aktuell nicht in Baumärkten einkaufen. © pixabay\n\nBetreiber von Restaurants, die einen Außer-Haus-Verkauf anbieten, sind dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen gewährleistet ist. Auf Wochenmärkten sind wegen Corona nur Verkaufsstände für Lebensmittel erlaubt.\n\nIn Bremen gelten andere Corona-Regelungen\n\nIn Bremen sind die Maßnahmen gegen das Coronavirus auch mit Blick auf Baumärkte etwas abweichend. Dort sind aktuell noch der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Kioske, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel geöffnet. Natürlich müssen die Betreiber auch hier Maßnahmen gegen das Virus ergreifen, damit die gesteigerten hygienischen Anforderungen und die Vermeidung von Warteschlangen in Zeiten von Corona sichergestellt sind.\n\nHandwerker oder Dienstleister mit individuellem Kundenverkehr können in beiden Ländern weiterhin ihrer Arbeit nachgehen. Bei der Möglichkeit zu Einzelterminen ist das auch in den Räumen des Anbieters möglich, wenn der Anbieter gewährleisten kann, dass es durch organisierte Terminvergabe zu keinen Ansammlungen von Menschen in dessen Räumen oder vor dessen Tür kommt.\n\nAlle Maßnahmen gegen das Coronavirus können nach Bedarf vom jeweiligen Ministerium des Landes verändert und angepasst werden.\n\nRubriklistenbild: © pixabay", "Karoline Preisler, Jahrgang 1971, ist Juristin und Politikerin aus dem deutschen Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Mutter von vier Kindern wurde eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Seit mehr als einer Woche wird Preisler im Krankenhaus behandelt.\n\nBevor wir über die vergangenen Tage sprechen: Wie geht es Ihnen, wie fühlen Sie sich?\n\nHeute ist der beste Tag, seit ich in der Mittwochnacht vor einer Woche erste Symptome bemerkte. Seit Dienstag komme ich gut ohne zusätzlichen Sauerstoff aus. Inzwischen kann ich wieder gut atmen, habe keine Beklemmungen und bin auch im Isolationszimmer viel mobiler.\n\n­Bei Twitter schreiben Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch»: Vor einer Woche hatte ich noch ein Leben, Job, Familie, Selbstbestimmung. Wie und wann haben Sie gemerkt, dass Sie erkrankt sind?\n\nDass etwas nicht stimmt, war mir schon klar, als mein Mann sich am späten Mittwochnachmittag vergangene Woche meldete. Er hatte gerade sein positives Testergebnis erhalten.\n\nIhr Mann ist der FDP-Politiker Hagen Reinhold. Er kam offensichtlich an Covid-19 erkrankt aus Österreich zurück. Als das Testergebnis bekannt wurde, war er wieder in Berlin.\n\nIch hatte den Sonntag mit ihm verbracht und konnte mir ausmalen, was daraus für mich folgt – dachte ich. Allerdings war ich dann überhaupt nicht auf das vorbereitet, was folgte. Die ersten Schnupfensymptome in der Mittwochnacht haben mich noch nicht beunruhigt. Im Gegenteil. Als am Donnerstagvormittag mein Corona-Abstrich genommen wurde, ahnte ich das Ergebnis schon. Die drei kleinen Kinder von mir, die noch im Haushalt leben, waren negativ.\n\nWie ging es dann weiter?\n\nWir haben uns in der Quarantäne eingerichtet, die Wohnung in einen «Gesund-Bereich» und «Krank-Bereich» aufgeteilt und Hygieneregeln eingehalten. Inzwischen ging es mir zunehmend schlechter. Am Freitag konnte ich mich nicht mehr um die Kinder und um mich kümmern. Ich litt unter Atemnot und Lungenschmerzen. Die Luftnot war beängstigend.\n\nBevor wir auf Ihre Zeit im Krankenhaus kommen, eine Frage zu Ihren Kindern: Wie verkraftet Ihr Nachwuchs Ihre Erkrankung?\n\nMein ältester Sohn lebt nicht mehr bei uns, ein Kommentar von ihm war im schönsten Berlinerisch: «Jo, Mutti, pass uff, dass de dich nich wund liechst.» Für die drei Kleinen war die Erkrankung mit Quarantäne zunächst ein grosses Abenteuer. Als ich mich hinlegen musste und sie den «Krank-Bereich» nicht mehr betreten durften, wurde es schwieriger. Mein Mann kümmerte sich über Videoschaltung um die Kinder und wies sie an, ab und zu nach mir zu rufen. Hätte ich keine Rückmeldung gegeben, wäre mein Mann im entfernten Berlin tätig geworden.\n\nAls sich Ihr Zustand verschlechtert hatte, wurden Sie mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht. In Ihrem «Corona-Tagebuch» schildern Sie, wie die Lungenkrankheit Ihnen das Atmen schwergemacht hat und wie Sie beim Duschen aus der Nase bluten. Wann ist die Infektion ausgestanden?\n\nNach einer Woche nun fühle ich mich der Genesung näher als der Krankheit. Meine Laborwerte sind wieder okay und ich bin sicher, dass das Schlimmste überstanden ist. Es ging also schnell und heftig zu mit Corona. Mein Mann erlebte die Erkrankung – ausgenommen Atemnot und Lungenschmerz – ähnlich im Verlauf.\n\nBei Twitter schreiben Sie, dass Covid-19-Erkrankte diffamiert würden. Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht?\n\nDas ist eine Erfahrung, die ich mit anderen Corona-Erkrankten weltweit teile. Es gibt ja eine Zeitspanne zwischen Infektion und Erkrankung beziehungsweise zwischen Infektion und Quarantäne. Ich infizierte mich an einem Sonntag und bemerkte davon nichts. In dieser Zeit ging ich arbeiten und verhielt mich so wie immer. Das macht vielen Menschen Angst. Fakten erreichen gerade die nicht, die niedrigschwelligere Informationen benötigen, zum Beispiel Piktogramme, leichte Sprache, andere Kanäle. Gerade solche Menschen neigen in ihrer Angst zu Rundumschlägen. Sie suchen einen Schuldigen. Ich lebe in einer kleinen Stadt. Einige Wenige können da viel Schaden anrichten. Mein Corona-Nachbar hier auf der Isolierstation macht übrigens in seiner Heimatstadt ähnliche Erfahrungen.\n\n«Sollte ich hier jemals rauskommen, werde ich wieder in mein Konfirmationskleid passen», witzeln Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch». Ihr Humor scheint Sie nicht verlassen zu haben.\n\nCorona ist da, ob es uns passt oder nicht. Humor ist eine Möglichkeit damit umzugehen, dass sich mein Leben, sogar unser ganzes gesellschaftliches Miteinander, unkontrolliert verändert hat. Ich werde mein Konfirmationskleid suchen, wenn ich das Virus überstanden habe.\n\nSie sind Juristin und Politikerin. Ändern die Erfahrungen dieser Tage die Sicht auf manche Dinge?\n\nJa, sehr! Ich werde künftig sehr wahrscheinlich eine bessere Politikerin sein. Aus der Krisenerfahrung heraus werde ich mich zukünftig besser einbringen können. Viele Zuschriften erreichen mich und zeigen enormen Bedarf an sachgerechter Politik. Einige Leserinnen und Leser meines Corona-Tagebuches schreiben, dass sie mich wählen wollen oder meine Partei. Sie finden es gut, die Politik mal von einer menschlichen Seite zu sehen. Das bestärkt mich. Immerhin kenne ich jetzt die Schwachstellen im System.\n\nKönnen Sie Beispiele nennen?\n\nEs gibt viele offene Fragen: Wie kann Rechtspflege funktionieren, wenn Mandantinnen nicht mehr zu Ihren Anwältinnen kommen? Wie kann Gesundheitspolitik funktionieren, wenn ich mit Corona ein Drei-Bett-Zimmer belege, Operationen wegen Corona ausfallen, während gleichzeitig sehr viel Schutzkleidung bei jedem Kontakt in meinem Isolierzimmer anfällt und danach weggeworfen werden muss? Eine Klinik muss wirtschaftlich arbeiten können. Warum gibt es noch immer keine Digitallösung für Schulen, virtuelle Klassenzimmer, etc. Ich könnte die Liste stundenlang fortführen. Sie merken, ich habe schon wieder einen langen Atem. Gott sei Dank!\n\nWissen Sie schon, was Sie als Erstes machen, wenn Sie wieder nach Hause können?\n\nAls Erstes verbringe ich Zeit mit meinen wunderbaren Kindern und meinem Mann. Ich werde sie bekochen und ein paar Stunden lang keine Sorgen zulassen. Danach gebe ich all die Solidarität weiter, die mein Mann und ich in der Nachbarschaft und sogar weltweit erfahren haben.", "Jürgen Klopp (Foto: dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nLIVERPOOL - Fußballtrainer werden heute auf Pressekonferenzen oft zu Themen befragt, die mitunter weit außerhalb des Spielfeldes liegen und sich nicht um Ball und Tore drehen. Aktuell gehört das Coronavirus zu eben diesen Themen. Jürgen Klopp wurde als Trainer des FC Liverpool von einem Reporter dazu gefragt.\n\n\n\nJürgen #Klopp ist in Sachen #Coronavirus definitiv der falsche Ansprechpartner...#CoronaPanik #CHELIV #Liverpool pic.twitter.com/HfuDAxzomt— OmnisportDE (@OmnisportDE) March 4, 2020\n\nDieser Inhalt stammt aus einer externen Quelle, der Sie aktiv zugestimmt haben. Ihre Zustimmung ist 24 Stunden gültig. Sollten Sie Ihre Zustimmung vorher widerrufen möchten, können Sie dies jederzeit über den Cookie-Widerruf anpassen.\n\n\n\nEr konterte mit der Gegenfrage, warum die Meinung eines Fußballtrainers oder eines Promis zu diesem Thema überhaupt von Bedeutung sei. Klopp weiter: \"Politik, Coronavirus - wieso fragen Sie mich? Ich trage ein Basecap und bin schlecht rasiert. Ich verstehe nichts davon.\" Er empfiehlt stattdessen, besser mit den Leuten zu reden, die zu diesem Thema das nötige Fachwissen haben.\n\nVerknüpfte Artikel\n\nWenn er will, kann Jürgen Klopp aber auch etwas entspannter zu diesem Thema Stellung beziehen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Peking/Washington (dpa) - Neue Beschränkungen für die Ableger von Chinas Staatsmedien in den USA belasten die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern.\n\nDas US-Außenministerium in Washington verfügte am Montag eine Obergrenze von 100 akkreditierten Mitarbeitern für fünf chinesische Presseorgane. Das Vorgehen könnte nach US-Medienberichten dazu führen, dass bis zu 60 zugelassene Chinesen das Land verlassen müssen. Zudem erwägt die US-Regierung, Visa für chinesische Journalisten künftig stärker zeitlich zu begrenzen, wie ein hoher US-Beamter vor Journalisten sagte.\n\nChinas Außenamtssprecherin Hua Chunying verurteilte die Obergrenze am Dienstag in Peking als «De-facto-Ausweisung». «Ein weiterer Schritt der politischen Unterdrückung und Beweis von Scheinheiligkeit in der Pressefreiheit der USA», schrieb Hua Chunying auf Twitter. Sie beklagte «Vorurteile und Ausgrenzung» gegenüber chinesischen Medien und schien Gegenmaßnahmen in Aussicht zu stellen: «Die USA haben jetzt das Spiel begonnen - lasst uns spielen.»\n\nDie neue Obergrenze betrifft die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, das Staatsfernsehen, China Radio International sowie die Zeitung «China Daily» und das kommunistische Parteiorgan «Volkszeitung». Das Vorgehen folgt auf die Ausweisung von drei Korrespondenten des «Wall Street Journal» aus China. Auslöser war eine Überschrift über einem china-kritischen Gastkommentar zum Umgang mit der vom neuartigen Coronavirus verursachten Krankheit Covid-19, in der China als «kranker Mann Asiens» beschrieben worden war. Die historisch belastete Formulierung war in China auf Empörung gestoßen.\n\nTrotz der neuen Beschränkungen seien die Regelungen der US-Regierung für chinesische Journalisten in den USA immer noch wesentlich großzügiger als die für ausländische Reporter in China, argumentierte der US-Beamte. Seit Mitte Februar stuft die US-Regierung Chinas Staatsmedien allerdings auch schon als Organe der kommunistischen Führung in Peking ein. Aufgrund des neuen Rechtsstatus müssen sie sich in den USA ähnlich einer Botschaft als ausländische Vertretung registrieren, was stärkere Kontrollen und Auflagen zur Folge hat.\n\nDie neue Obergrenze von 100 Akkreditierungen entspricht nach US-Presseberichten in etwa der Zahl der in China - für Medien der USA oder anderer Länder - tätigen amerikanischen Journalisten. Die neuen Beschränkungen wurden vor allem mit den Behinderungen und dem mangelnden Zugang für US-Journalisten in China gerechtfertigt.\n\nDie Arbeitsbedingungen in China haben sich nach Einschätzung von mehr als der Hälfte der ausländischen Korrespondenten (55 Prozent) im vergangenen Jahr auch weiter verschlechtert. In der jährlichen Umfrage des Clubs der Auslandskorrespondenten (FCCC) beklagten 82 Prozent Einmischung, Schikane oder Gewalt bei der Berichterstattung im vergangenen Jahr. 76 Prozent berichteten, dass Interviews nicht zustande gekommen seien, weil ihren Quellen untersagt worden sei, ohne Genehmigung mit ausländischen Medien zu sprechen.\n\nChinas Behörden übten auch mit der Visavergabe zunehmend Druck aus. Ein gutes Fünftel der Korrespondenten stieß auf Probleme bei der Erneuerung der Arbeitserlaubnis, während es im Vorjahr erst 13 Prozent waren. Ein Viertel bekam nur ein Visum für weniger als ein Jahr. Üblich ist ein Jahr. Besorgnisse über Überwachung beeinflussen nach Angaben von 43 Prozent die Möglichkeiten, Interviews zu machen, zu berichten oder mit Quellen zu kommunizieren. 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Die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying nannte die verfügte Obergrenze für Chinas Staatsmedien in Peking eine \"De-facto-Ausweisung\". \"Ein weiterer Schritt der politischen Unterdrückung und Beweis von Scheinheiligkeit in der Pressefreiheit der USA\", schrieb Hua Chunying auf Twitter unter Hinweis auf Berichte, dass die USA die Zahl der Mitarbeiter staatlicher chinesischer Medien in den USA von jetzt 160 auf 100 reduzieren wollen. Die Sprecherin beklagte \"Vorurteile und Ausgrenzung\" chinesischer Medien.\n\nDie US-Regierung hatte am Vortag ihre Gangart im Umgang mit den Ablegern der chinesischen Staatsmedien in den Vereinigten Staaten verschärft. Die neue Obergrenze betrifft die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua, aber auch das Staatsfernsehen, China Radio International sowie die Zeitungen \"China Daily\" und das kommunistische Parteiorgan \"Volkszeitung\".\n\nDer Beschluss sei eine Reaktion auf die \"andauernde Einschüchterung und Schikane\" ausländischer Journalisten in China, erklärte Außenminister Mike Pompeo. Ein Vertreter des Ministeriums sagte, ein \"ziemlich ungeheuerliches\" Beispiel dafür sei die Ausweisung von Journalisten des \"Wall Street Journal\". Deren Auslöser war eine Überschrift über einem china-kritischen Gastkommentar zum Umgang mit der neuen Lungenkrankheit Covid-19, in der China als \"kranker Mann Asiens\" beschrieben worden war. Die Formulierung war auf Empörung gestoßen. Eine Entschuldigung lehnte die Zeitung ab.\n\nChina droht nun mit Gegenmaßnahmen. Die Führung in Peking habe das Recht, ihrerseits Schritte zu unternehmen, sagte Zhao Lijian vom Außenministerium. Die Entscheidung der USA wirke sich sehr negativ auf die bilateralen Beziehungen aus. Die Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik haben sich seit dem Amtantritt von US-Präsident Donald Trump verschärft. Differenzen gibt es vor allem über den Handel."], "neg": ["KARLSRUHE (dpa-AFX) - 'Badische Neueste Nachrichten' zu 'Coronavirus'\n\n\"Die Corona-Fälle in Italien erhöhen nun die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Virus auch in Deutschland ausbreitet. Ihn an Ländergrenzen aufzuhalten, wird schwer. Die deutsche Politik um Gesundheitsminister Spahn ist nun gefordert, die Wahrheit auszusprechen. \"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.\" Dieser Satz des ehemaligen Innenministers de Maizière, der in anderem Zusammenhang fiel, gehört zu den schlimmsten Sätzen der jüngeren deutschen Politikgeschichte. Zustände wie in China darf es hier nicht geben. Es wird immer klarer, wie dort unter Leitung der Kommunistischen Partei das Vorhandensein des Virus zunächst verheimlicht und dann zu wenig dafür getan wurde, dass die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen informiert wird.\"/be/DP/zb", "Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.\n\nFast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.", "Prophezeiungen 2020: Hellseherin Baba Wanga prognostiziert Tsunami, Meteorit und Trump-Krankheit\n\nVon: Franz Rohleder\n\nTeilen\n\nDie Prophezeiungen der bulgarischen Hellseherin Baba Wanga für 2020 sorgen für Aufsehen im Netz. Das sind ihre düsteren Vorhersagen.\n\nIm Netz kursieren wieder dramatische Vorhersagen der bulgarischen Seherin Baba Wanga.\n\nDemnach sollen Islamisten in Europa einfallen.\n\nAuch sagt die Baba Wanga dramatische Dinge für US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin voraus.\n\nProphezeiungen für das Jahr 2020: Baba Wanga sieht schwarz\n\nSeit einigen Jahren sorgen die Vorhersagen der „blinden Seherin“ Baba Wanga dank der sozialen Netzwerke auch im Westen für enorme Diskussionen. Der Wahrsagerin aus Bulgarin, die von 1911 bis 1996 lebte, wird bei ihren Prophezeiungen eine enorme Treffsicherheit zugesprochen. So soll sie Ereignisse wie die Terroranschläge vom 11. September 2001, den Untergang des russischen U-Bootes Kursk sowie den Brexit schon Jahre zuvor angekündigt haben.\n\nIhre Fans weisen darauf hin, dass sogar das „Institut für Suggestologie“ an der bulgarischen Akademie der Wissenschaften in den 1960er Jahren in einer Studie ihre erstaunliche Treffsicherheit bei Prophezeiungen bestätigt habe. So ergaben ihre Vorhersagen – vor allem beim Auffinden vermisster Menschen – angeblich eine „Trefferquote“ von 80 Prozent. „Normale“ Wahrsager kämen hingegen „nur“ auf 20 Prozent.\n\nKritische Stimmen - etwa vonseiten der bulgarischen und russischen orthodoxen Kirche - halten die Baba Wanga hingegen für eine Scharlatanin, die ganz offen auch Formen von Hexerei praktiziert und Irrlehren verbreitet habe.\n\nWie dem auch sei: Im früheren Ostblock - vor allem in ihrer Heimat Bulgarien - ist die Baba Wanga die wohl bekannteste Wahrsagerin. Seit einigen Jahren tauchen die Vorhersagen pünktlich zum Jahreswechsel auch in der westlichen Boluevardpresse auf. Vor allem die britische „Yellow Press“ hat ihre helle Freude an den wilden Vorhersagen der Baba Wanga, die gelegentlich auch als „Nostradamus vom Balkan“ bezeichnet wird.\n\nVorhersagen der Baba Wanga für das Jahr 2020 - Hellseherin sieht nichts als Unheil\n\nDeswegen haben englische Boulevardmedien wie The Sun oder der Mirror die Prognosen der Baba Wanga für das Jahr 2020 zusammengefasst:\n\nEs soll einen Mordanschlag auf Russlands Präsident Wladimir Putin geben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht.\n\ngeben. Der Attentäter werde aus dem inneren Zirkel des Kreml kommen. Möglicherweise handelt es sich um einen Leibwächter. Unklar bleibt, ob Putin der Anschlag überleben wird oder nicht. US-Präsident Donald Trump soll an einer „mysteriösen Krankheit“ leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt.\n\nsoll an einer leiden. Dabei soll es sich um einen Gehirntumor handeln, der ihn taub werden lässt. Europa soll 2020 eine schwere Wirtschaftskrise erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll.\n\nsoll 2020 eine erleben. Unklar ist, ob es sich um Auswirkungen des Brexit handeln soll. Eine Armee von „muslimischen Extremisten“ soll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch chemische Waffen einsetzen.\n\nsoll zudem 2020 in Europa einfallen. Die Islamisten sollen bei ihrem Vormarsch einsetzen. Im Jahr 2020 soll Europa kaum mehr besiedelt sein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll.\n\nsein. Ein Trend, der sich bis 2025 fortsetzen soll. Ein Meteorit soll in Russland einschlagen .\n\nsoll . Ein großer Tsunami soll 2020 China, Japan, Pakistan und Alaska treffen.\n\nDie bulgarische Seherin Baba Wanga soll auch für das Jahr 2020 ein paar dramatische Vorhersagen gemacht haben. © picture alliance / dpa / Viktor Gilotay\n\nAuch eine andere Wahrsagerin sagte schon 1971 das Ende der Welt für 2020 voraus - sie lebte in den USA und war eine Vertraute mehrerer Präsidenten.\n\nDiese Vorsätze haben die Deutschen für 2020\n\nHatte die Baba Wanga mit ihren Vorhersagen bisher recht?\n\nWie treffsicher war die Baba Wanga denn nun wirklich mit ihren Vorhersagen? Das ist schwierig zu sagen. Dann: Was die Baba Wanga vorhergesagt haben soll und welche Prophezeiungen tatsächlich von ihr kamen, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Entsprechende Notizen gibt es nicht. Daher basieren die Vorhersagen wohl vor allem auf Hörensagen. Schauen wir einmal, wie treffsicher die Baba Wanga in der Vergangenheit war:\n\nFür 2019 sagte sie bereits einen wirtschaftlichen Zusammenbruch Europas , ein Attentat auf Wladimir Putin sowie eine schwere Krankheit samt Taubheit für Donald Trump voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen.\n\nsagte sie bereits , voraus. Passierte alles nicht. Insofern können Putin und Trump auch 2020 ganz gelassen entgegensehen. Auch 2019 blieben ein Meteoriten-Einschlag in Russland und ein Tsunami in Asien aus.\n\nblieben ein aus. Für 2018 sagte sie den Aufstieg Chinas zur größten globalen Macht voraus sowie die Entdeckung einer neuen Energieform auf dem Planeten Venus . Humbug.\n\nsagte sie den voraus sowie die . Humbug. Baba Wanga soll vorhergesagt haben, dass der 44. US-Präsident ein Afroamerikaner sein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gleichzeitig der letzte US-Präsident gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump.\n\n\n\nsein werde. Check: Stimmt, Obama! Laut der Prophetin soll der Schwarze auch gewesen sein. Ähm, Nein! Siehe den oben erwähnten Donald Trump. Das Jahr 2016 sollte das Ende Europas bringen. Europa, wie wir es kennen, werde \"aufhören zu existieren\". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst?\n\nsollte bringen. Europa, wie wir es kennen, werde \"aufhören zu existieren\". Naja, die Briten stimmten für den Brexit. Und sonst? Zum Ende des Jahres 2016 sollten ganze Bevölkerungen in Europa systematisch ausgelöscht sein . Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht!\n\n. Der Kontinent werde in Teilen fast entvölkert sein, prophezeite die Baba Wanga. Auch dazu kam es nicht! Für das Jahr 2010 sagte die Baba Wanga den Beginn des Dritten Weltkrieges voraus. Der dann bekanntlich nicht kam.\n\nsagte die Baba Wanga den voraus. Der dann bekanntlich nicht kam. Eine weitere (undatierte) Vorhersage: „Eine riesige Welle wird eine Küste treffen und Städte und Bewohner werden im Wasser verschwinden.“ Meinte sie damit die Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien ?\n\n\n\n? 1989 warnte Baba Wanga: \"Horror, Horror. Die amerikanischen Brüder werden fallen nach einem Angriff durch stählerne Vögel.“ Meinte sie den Terroranschlag vom 11. September 2001 ? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz.\n\n\n\n? Damals brachten von Terroristen gekaperte Flugzeuge (stählerne Vögel?) die Zwillingstürme des World Trade Center (amerikanische Brüder?) zum Einsturz. 1980 prophezeite sie: Im August 1999 oder 2000 werde das russische U-Boot \"Kursk\" \"mit Wasser bedeckt sein\" und \" die ganze Welt darüber weinen\" . Die \"Kursk\" ging im August 2000 unter.\n\n\n\nwerde und \" . Die \"Kursk\" ging im August 2000 unter. Die bekannte jugoslawische Sängerin Silvana Armenulić berichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben.\n\nberichtete von einem düsteren Treffen mit der Baba Wanga, das im August 1976 stattgefunden haben soll. Demnach habe die Seherin an diesem Tag nicht mit ihr sprechen wollen und sie aus dem Haus geschickt. Armenulić solle in drei Monaten wiederkommen, forderte die Baba Wanga, um gleich darauf hinzuzufügen: Sie werde wohl gar nicht mehr zurückkommen können. Zwei Monate später kam Silvana Armenulić bei einem Autounfall ums Leben. Der bulgarische König Boris III. soll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den baldigen Tod . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren.\n\n\n\nsoll die Baba Wanga im Jahr 1943 aufgesucht haben. Auch ihm prophezeite sie den . König Boris starb kurz darauf im Alter von 49 Jahren. 1950 soll sie in der Zukunft schmelzende Polkappen gesehen haben. Sagte sie den Klimawandel korrekt voraus?\n\nAstronomische Jahresvorschau: Das passiert 2020 am Sternenhimmel\n\nFazit: Was soll man von den Prophezeiungen der Baba Wanga für 2020 halten?\n\nKurz gesagt: Man sollte sich von solchen Prophezeiungen nicht verrückt machen lassen. Wer erinnert sich noch an den Wirbel um das Weltende, das ein Maya-Kalender für 2012 vorhergesagt haben soll? Oder den Weltuntergang des Jahres 1999, der auf eine Vorhersage des Nostradamus zurückgehen sollte? Passierte bekanntlich alles nicht.\n\nAuch die herausragende „Trefferquote“ der Baba Wanga darf bezweifelt werden, wenn man sich so ansieht, wie viele Vorhersagen sich als Rohrkrepierer entpuppten.\n\nAlso: Stoßen Sie am 31. Dezember lieber auf ein gutes Jahr 2020 an, als sich unnötig Sorgen zu machen. Prost!\n\nBaba Wanga soll die Corona-Krise angedeutet haben - das erklärt zumindest eine bulgarische Sporttrainerin.\n\nfro", "(dpo) Die FDP hat ihre Delegiertenversammlung vom 4. April in Biel bereits abgesagt und nun tut es ihr die SVP gleich. In einer Medienmitteilung gibt die SVP Schweiz am Montagabend bekannt, dass die für den 28. März geplante Delegiertenversammlung in Basel nicht stattfindet. Dies habe der Parteileitungsausschuss entschieden.\n\nDurch die Verschiebung fällt auch die Präsidentenwahl ins Wasser. An der Delegiertenversammlung soll die Nachfolge des abtretenden Parteipräsidenten Albert Rösti (BE) bestimmt werden. Die SVP begründet die Verschiebung mit dem grassierenden Corona-Virus und dem Verbot von Grossanlässen, das vorerst bis zum 15. März gilt. Das neue Datum der Delegiertenversammlung werde laut Mitteilung «rechtzeitig kommuniziert». Das sagt Albert Rösti zur Absage:\n\nOb die SP Schweiz den Parteitag vom 4. April in Basel nun ebenfalls absagen wird, ist noch offen. Stand heute finde er statt, sagt ein Sprecher auf Nachfrage. Allerdings werde man weitere Entscheide des Bundesrats und der kantonalen Behörden abwarten.\n\n«Falls das Verbot von Grossanlässen bis im April bestehen bleibt, werden wir die Regelung selbstverständlich befolgen und entsprechend den Parteitag verschieben», so der Sprecher. Dieser würde dann im Herbst 2020 stattfinden.\n\nAm Parteitag will die SP ebenfalls über ihr Parteipräsidium bestimmen. Als Nachfolge von Christian Levrat haben sich unter anderem die zwei Duos Mattea Meyer (ZH) und Cédric Wermuth (AG) sowie Priska Seiler Graf (ZH) und Mathias Reynard (VS) beworben.", "\"Wir warten noch auf die behördliche Verordnung, aber nach jetzigem Stand können wir unseren Gästen nach dem Lockdown und den Ausgangssperren zu Beginn der Sommersaison noch einmal die Möglichkeit des Skierlebnisses in Aussicht stellen\", erklärte Beate Rubatscher, Geschäftsführerin der Kaunertaler Gletscherbahnen, in einer Aussendung.\n\nNeuschnee auf Tiroler Gletschern\n\nDie Eisheiligen hätten in den vergangenen Tagen für Neuschnee gesorgt, die Bedingungen seien immer noch sehr gut.\n\nDer Betrieb der Liftanlagen erfolge selbstverständlich unter Einhaltung entsprechender Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Die Falginjochbahn soll anschließend auch während der Sommermonate für Ausflüge in Betrieb bleiben.\n\nSkifahren in der Corona-Krise\n\n\"Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber Gästen und Mitarbeitern bewusst und planen die Wiedereröffnung für 29. Mai 2020 auf Grundlage der angekündigten Verordnungen des Gesundheitsministeriums\", teilten die Hintertuxer Gletscherbahnen auf ihrer Homepage mit. Liftanlagen, die Gastronomie am Berg und weitere Ausflugsziele am Gletscher, wie etwa der Eispalast, werden wieder ihre Pforten öffnen, hieß es.\n\nAm 4. Juli wollen dann auch die Stubaier Gletscherbahnen wieder aufsperren, allerdings nur für den Sommerbetrieb, also zum Wandern und um andere Ausflugsziele zu erreichen. Der Ötztaler und der Pitztaler Gletscher wollen laut ORF Tirol in dieser Saison ebenfalls keinen Skibetrieb mehr anbieten.\n\n(Quelle: APA)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Mindestens neun Menschen in der Schweiz sind am Corona-Virus erkrankt. Nachdem am Dienstag ein erster Fall im Tessin bestätigt wurde, kamen am Donnerstag gleich acht weitere dazu. Im Kanton Graubünden sind zwei Kinder einer italienischen Familie betroffen. Im Kanton Aargau ist ein 26-Jähriger am Virus erkrankt, der sich letzte Woche im italienischen Verona aufgehalten hatte. In Zürich ist eine 30-jährige Frau betroffen, die bis vor einer Woche noch in Mailand weilte. In Genf ist ein 28-jähriger Schweizer betroffen und im Kanton Waadt ein 49-jähriger französischer Grenzgänger.\n\nAm späten Donnerstagabend wurden zudem zwei Fälle aus Basel bekannt. Es handelt sich um einen jungen Mann und eine junge Kita-Mitarbeiterin. Nach einer Reise aus Mailand ist sie an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Erkrankung wurde erst danach festgestellt. Nun befindet sich die Frau ebenso in Quarantäne wie die Kinder der Tagesstätte. Die Gesundheitsbehörden haben die Kita, in der hundert Kinder betreut werden, für zwei Wochen geschlossen.\n\nVon acht der neuen Fälle ist bekannt, dass sie sich in Italien angesteckt haben. «Bisher wurde keine Übertragung in der Schweiz festgestellt», sagte der Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Pascal Strupler, am Donnerstag vor den Medien. Die Situation könne sich allerdings sehr rasch ändern. «Darauf sind wir vorbereitet», versicherte er.\n\nHändewaschen gegen den Virus\n\nDie Behörden gehen davon aus, dass mehr Fälle hinzukommen werden. «Weltweit sieht die Situation nicht gut aus», sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG. Auch in den Nachbarländern der Schweiz stiegen die Fallzahlen massiv. Momentan versuchen die Behörden in der Schweiz, möglichst alle Fälle zu entdecken und sie sowie ihr Umfeld in Quarantäne zu nehmen. Lange könne dieses System aber nicht aufrechterhalten werden, sagte Koch. «Wir werden uns sehr rasch auf die schweren Fälle konzentrieren.» Er betonte, die meisten Fälle verliefen harmlos.\n\nTrotzdem: Die Fieberkurve zeigt nach oben. «In den letzten Tagen und Stunden ist die Beunruhigung in der Schweiz stark angestiegen», sagte Koch. Das BAG reagiert nun mit einer Informationskampagne. Unter dem Slogan «So schützen wir uns» macht es mit gelben Flyern, Plakaten, Anzeigen und Werbespots auf drei wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln aufmerksam: die Hände gründlich waschen, in ein Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen sowie bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.\n\nAnsturm auf Hotline und Arztpraxen\n\nBAG-Direktor Strupler räumte ein, bei den drei Hygieneregeln handle sich um sehr einfache aber bewährte Massnahmen. Sollten weitere Massnahmen notwendig werden, will der Bund die Kampagne rasch anpassen. Bereits aufgestockt hat das BAG die Ressourcen für die Hotline (0584630000) – diese soll nun rund um die Uhr erreichbar sein. Die Hotline ist gefragt: Innert eines Tages wurden dort laut BAG knapp 1700 Anrufe registriert.\n\nDie Behörden betonen, es gebe keinen Grund für Panik; man sei vorbereitet. Daniel Koch vom BAG räumte zwar ein, es gebe weltweit ein Problem mit der Verfügbarkeit von Hygienemasken. Er wies aber auch darauf hin, als Gesunder sei es unnötig, solche zu tragen. Masken seien für das Gesundheitspersonal sowie für Kranke vorgesehen.\n\nKopfzerbrechen bereiten den Behörden offensichtlich Grossveranstaltungen. Graubünden sagte den Engadiner Skimarathon sowie weitere Anlässe ab. Auch die Tessiner Behörden haben den Karneval untersagt, zwei Eishockeyspiele finden vor leeren Rängen statt. Momentan entscheiden die Kantone über die Durchführung von Grossveranstaltungen. Das könnte sich jedoch ändern. Strupler sagte am Donnerstag, der Bundesrat werde «zum geeigneten Zeitpunkt» den Übergang von der normalen zur besonderen Lage beschliessen. Damit erhielte der Bund zusätzliche Kompetenzen.", "pos": ["Neun Corona-Fälle – und die Zahl der Infektionen dürfte weiter steigen Am Donnerstag ist die Zahl der Corona-Fälle in der Schweiz auf neun gestiegen: Je zwei Ansteckungen melden Basel und Graubünden. Je eine Infizierung melden der Aargau, Genf, Waadt und Zürich. Erste Veranstaltungen werden abgesagt.\n\nPascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit, und Daniel Koch, Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG, vor Kampagnensujets. Bild: Alessandro Della Valle/Keystone\n\n(sat) Am Donnerstagabend meldete das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel Stadt die Corona-Patienten Nummer sieben und acht. Eine junge Baslerin, die sich in Mailand aufgehalten hatte. Und ein Mann, der sie begleitete und nun ebenfalls in einem Basler Spital liegt. Über dessen Herkunft liegen keine Informationen vor. Weil die Baslerin bei der Arbeit Kita-Kinder angesteckt haben könnte, stehen diese nun ebenfalls 14 Tage unter Quarantäne. Über den Entscheid, ob die am Montag beginnende Fasnacht wegen der nun bestätigten Corona-Fälle sowie aufgrund der schweizweiten Entwicklung stattfinden könne, wollen die Basler Behörden am Freitagmittag informieren. Patient Nummer neun ist ein französischer Grenzgänger. Er liegt liegt in einem Spital in der Waadt, teilte der Kanton am Donnerstagabend mit. Für Freitag werden nähere Infos versprochen.\n\nBereits früher am Donnerstag bekannt geworden waren zwei doppelt bestätigte Ansteckungen in Graubünden sowie je eine Ansteckung in den Kantonen Aargau, Genf, Waadt und Zürich. Bei letzterer – wie auch bei den beiden Infizierten in Basel sowie der Ehefrau des Franzosen – sind die Ergebnisse des zweiten Covid-19-Tests im Labor in Genf allerdings noch ausstehend. Laut den Behörden geht es allen Betroffenen den Umständen entsprechend gut. Sie würden überwacht und in Quarantäne gehalten. Laut dem Bundesamt für Gesundheit stehen rund zwei Dutzend Personen aus dem Umfeld der Infizierten ebenfalls zu Hause unter Quarantäne.\n\nKeine weiteren Ansteckungen im Tessin\n\nZu Patient Nummer 1 – einem 70-jährigen Tessiner, dessen Ansteckung in Mailand am Dienstag bekannt geworden war – informierten die Tessiner Behörden am Donnerstag, sein Gesundheitszustand sei weiterhin gut. Er müsse jedoch weiter in Quarantäne bleiben. Laut Mitteilung des Kantons gibt es im Tessin seither keine weitere bestätigte Ansteckung. Vorsorglich sind an den Eingängen der fünf Kantonsspitäler am Donnerstag dennoch Zelte aufgestellt worden um Abklärungen vornehmen zu können. Ab Donnerstag sollen neu zudem im Tessin selber Corona-Tests möglich sein, was die Testverfahren ebenfalls beschleunigen werde.\n\nIm Kampf gegen das Corona-Virus appellierte der Bund am Donnerstag erneut an die Eigenverantwortung und Solidarität der Bevölkerung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat darum eine Informationskampagne gestartet. Diese soll die Bevölkerung vorerst in gelber Farbe auf die wichtigsten Hygiene- und Verhaltensregeln zu sensibilisieren. Bei einer Verschlimmerung der Lage würde die Grundfarbe der Kampagne auf Rot gewechselt.\n\nHockeyspiele vor leeren Rängen – Uhrenmesse abgesagt\n\nDaniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) erinnerte daran, dass die allermeisten Ansteckungs-Fälle mit dem Corona-Virus «harmlos» verliefen. «Nicht alle brauchen eine Hospitalisation», so der Leiter Abteilung übertragbare Krankheiten im BAG. Komme hinzu, dass bis jetzt kein Fall bekannt sei, bei dem sich ein Infizierter in der Schweiz angesteckt habe. Darum werde man die Kräfte bald auch auf die schwereren Fälle fokussieren können.\n\nDennoch haben Organisatoren mehrerer Grossanlässe am Donnerstag über eine Absage informiert. So wurde der Engadiner Skimarathon am 8. März abgesagt. Ebenfalls abgesagt worden ist der Genfer Uhrensalon «Watches & Wonders» Ende April. Und die St. Galler Regierung teilte mit, dass das Hockeyspiel SC Rapperswil-Jona Lakers gegen Lugano vom Freitagabend ohne Publikum stattfindet. Im Ostschweizer Kanton wie auch aus der Zentralschweiz sind bislang keine Ansteckungen mit dem neuartigen Corona-Virus bekannt. Bereits tags zuvor hatte die Tessiner Kantonsregierung entschieden, dass die Hockey-Partien Ambri – Davos vom Freitag und Lugano – Ambri vom Samstag vor leeren Zuschauerrängen stattfinden müssen."], "neg": ["Klimafreundliche Reisen auf der Schiene\n\nMit dem Zug nach Vietnam\n\nEin 19-Jähriger hat zusammen mit seinem Vater eine Agentur gegründet. Sie organisiert Fernreisen mit der Bahn auf der ganzen Welt.\n\nBERLIN taz | Seit der umweltbewusste und weltoffene Mensch von heute weiß, dass er durch seine eigene Handlung das Klima und somit die Zukunft aller nachkommenden Generationen beeinflusst, fliegt er mit schlechtem Gewissen.\n\n4.206 Kilogramm CO 2 verursacht beispielsweise ein Flug von Frankfurt nach Hanoi in Vietnam und zurück. Dass das klimaverträgliche Jahresbudget einer Person nur 2.300 Kilogramm CO 2 beträgt, will der umweltbewusste Mensch am liebsten gar nicht wissen. Dass die Pro-Kopf-Emissionen in Indien in einem ganzen Jahr nur 1.600 Kilogramm CO 2 betragen, auch nicht. In Zeiten von Flugscham und Fridays for Future rechtfertigt er seinen Urlaub ins wärmere und weit entfernte Ausland lieber mit Spenden in Klimaschutzprojekte über Kompensationszahlungen an Organisationen wie Atmosfair. 97 Euro kostet die Erleichterung des eigenen Gewissens für einen Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Hanoi.\n\nZusammen mit seinem Vater Matthias will der Klimaaktivist Elias Bohun dieses Problem der klimaschädlichen Fernreisen anpacken, das den umweltbewussten Menschen schon seit Längerem beschäftigt. Seitdem sich der 19-jährige Österreicher vergangenes Jahr gegen das Fliegen entschieden hat, ist Flugscham für ihn kein Thema mehr. Auf Reisen um die halbe Welt verzichtet er trotzdem nicht. Ab Januar 2020 organisieren Elias und Matthias individuelle Zugreisen in Europa, nach Asien und Nordafrika und eröffnen damit das erste Reisebüro dieser Art. Die Idee: „Zugreisen, so weit, wie es geht.“\n\nBei Traivelling, so der Name des Reisebüros im niederösterreichischen Mödling, soll es anders als bei Luxuspauschalreisen wie mit dem Orientexpress um Zugreisen mit Gestaltungsspielraum gehen. „Es geht gerade darum, unterwegs etwas zu sehen“, sagt Matthias.\n\nMit dem Zug nach Hanoi für 650 Euro\n\nDer Weg ist das Ziel. Wenn man in Wien in den Zug steigt, kann man für etwa 650 Euro acht Tage später in Vietnam wieder aussteigen. Plant man etwas mehr Zeit ein, kann man unterwegs Kiew, Moskau, Astana (die Hauptstadt Kasachstans), die Wüste Gobi und mehrere Städte Chinas sehen. Als Elias 18 Jahre alt war, hat er diese Reise mit seiner Freundin in 16 Tagen absolviert. „Elias hat mehr Zeit in die Vorbereitung seiner Reise gesteckt als in sein Abitur“, sagt sein Vater. „Viele haben gesagt, meine Reisepläne sind verrückt“, sagt Elias.\n\nElias beschreibt sich selbst als Zugfreak. Drei bis vier Monate habe er fast täglich auf russischen und kasachischen Zugticket-Portalen seine Reise geplant. Deshalb kennt er nun Menschen und Agenturen vor Ort, bei denen er Tickets für Reisende kaufen und hinterlegen kann. „Man bezahlt uns, und wir tragen die Bahntickets zusammen, die unsere Kunden dann vor Ort auf ihrer Reise abholen“, erklärt Elias. Dass jeder normale Mensch von den Portalen abgeschreckt sei, könne er gut verstehen, sagt er. Die meiste Zeit ist er nun damit beschäftigt, E-Mails und Anfragen an Traivelling zu beantworten. Sein Chemiestudium in Wien hat er dafür pausieren lassen. Und eigentlich interessiert ihn nachhaltige Mobilität auch viel mehr als Chemie. „Wir sind das konsequent klimafreundliche Bahnreisebüro“ steht auf der Website traivelling.com.\n\n„Ich kenne die Zugverbindungen auswendig“\n\nFünf Hauptrouten nach Hanoi, Bangkok, Tokio, Barcelona und Lissabon zeigen exemplarisch, wie die weltweite Zug­reise aussehen kann. Den individuellen Reisewunsch kann man über die Website an Elias und Matthias weitergeben. Ab Januar wollen sie geschäftsfähig sein und Zugtickets kaufen. Anfragen für etwa den Sommerurlaub kann man aber auch zum Jahresende schon stellen. „Ich kenne die Zugverbindungen in Europa und Asien auswendig“, sagt Elias. Er kümmert sich deshalb um die Ticketbuchungen.\n\nMatthias hat eine Befähigungsprüfung zur Eröffnung eines Reisebüros gemacht und organisiert Vertriebspartnerschaften mit Bahnunternehmen. Die Nachfrage nach Zugtickets sei jetzt schon unglaublich hoch, erzählt Elias. „Reduziert das nicht auf den Umweltschutz, Zugfahren ist eine der tollsten Sachen, die es gibt“, sei eine der ersten Nachrichten an das Reisebüro gewesen.\n\nEines betont Elias besonders: „Ob die Menschen nun bei uns buchen oder nicht: Meine Hoffnung ist einfach, dass die Leute sehen, dass es eine Alternative zum Flugzeug gibt. Man muss die Idee vom Reisen und Genießen loslösen von dem Konzept, billig irgendwohin zu fliegen.“ Für Elias ist der Unterschied zwischen slow und fast travelling so ähnlich wie der Unterschied zwischen slow und fast food: Kein Verzicht, sondern ein Gewinn.", "Hackschnitzelbunker brennt in Lammerthal\n\nDie Meldung vom Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Hohenburger Ortsteil Lammerthal schreckt am Dienstagmorgen zahlreiche Feuerwehrleute im südlichen Landkreis auf. Doch bald kommt Entwarnung.\n\nIn der Alarmierung war noch vom Brand einer landwirtschaftlichen Scheune in dem Weiler die Rede gewesen. Deshalb wurden die Feuerwehren Hohenburg, Allersburg, Adertshausen, Mendorferbuch, Rieden, Vilshofen, Schmidmühlen, Ursensollen und Amberg alarmiert. Vor Ort erwies sich ein brennender Hackschnitzelbunker im Entstehungsbrand als Quelle des Rauchs. Die Feuerwehr Hohenburg löschte alles rasch ab. Mit Hilfe eines Traktors räumte man die Hackschnitzel ins Freie und löschte dort nochmals kleine Glutnester. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Scheune später nochmals genau.", "Männer ausgeraubt : Gerichtsprozess in Krefeld: Vater und Sohn sieben Stunden gefoltert\n\nOb der Angeklagte überhaupt schuldfähig wäre, muss ein Gutachter noch herausfinden. Foto: dpa/Britta Pedersen\n\nKrefeld Einem 36-Jährigen wird vorgeworfen zwei Männer stundenlang gefoltert und dann ausgeraubt zu haben. Der Angeklagte schweigt vor dem Krefelder Landgericht zu den Vorwürfen.\n\nKnapp sieben Stunden sollen ein 36-jähriger Angeklagter und mehrere, noch unbekannte Komplizen, zwei Männer gefoltert und ausgeraubt haben. Dafür muss sich der Mann seit Mittwoch vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem Angeklagten zur Last, dass er und seine Mittäter im Februar 2018 in die Wohnung der beiden mutmaßlichen Opfer, die Vater und Sohn sind, eingedrungen sei. Das sei noch auf normalem Wege gelungen. Denn auf Klopfen wurde die Tür geöffnet. Aber dann soll die Gewalt direkt losgegangen sein. Einem der Männer sei sofort mit einer Holzlatte auf den Kopf geschlagen worden. In der Wohnung wurde weiter auf den Mann eingeschlagen und er wurde an einen Stuhl gefesselt. Auch der andere Mann sei nach anfänglicher Gegenwehr gefesselt worden.\n\nSieben Stunden lang sollen die Opfer gequält worden sein\n\nDer Angeklagte und seine Mittäter hätten im weiteren Verlauf Bargeld, eine EC-Karte und eine Pkw-Schlüssel zu einem VW Touareg, den sie später entwendet hätten, Mobiltelefone, einen Laptop und Kreditkarten an sich genommen. Eines der Opfer habe auf Drohungen die Pin-Nummer zur EC-Karte genannt. Zwei der Mittäter seien später zu einer Bankfiliale gegangen und hätten mit der entwendeten Karte 500 Euro abgehoben. Später soll noch einmal Bargeld in unbekannter Höhe abgehoben worden sein. Um die beiden Männer weiter unter Druck zu setzen, sollen sie immer weiter geschlagen worden sein.\n\nErst nachdem der Angeklagte und die weiteren Täter die Wohnung schließlich verlassen hätten, haben die Geschädigten die Polizei informieren können. Da sollen aber schon nahezu sieben Stunden Zeit vergangen sein.\n\nIm Prozess am Mittwoch sagte der Angeklagte nichts zu den Vorwürfen. Es ist allerdings nicht klar, ob er überhaupt schuldfähig ist. Dazu soll ein medizinischer Gutachter bestellt werden. Dieser soll außerdem feststellen, ob der Angeklagte wegen einer Drogensucht in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden soll.", "In Essen hat eine Frau, die sich eine Putzhilfe aus dem Internet bestellte, eine böse Überraschung erlebt. (Symbolfoto)\n\nEssen: Frau bestellt Putzfrau im Internet – sie wird es bitter bereuen\n\nEssen. Diese Putzfrau war nicht ganz sauber!\n\nIn Essen wollte eine Frau nur eine gereinigte Wohnung – stattdessen erlebte sie eine böse Überraschung.\n\nEssen: Putzfrau hebelt Tresor auf\n\nEs war der erste Arbeitstag der Reinigungskraft „Frau Illic“ in Essen-Kettwig: Am Montagvormittag putzte die Frau in der Wohnung einer 89-Jährigen Essenerin, währenddessen deren Sohn ebenfalls im Haus war.\n\nDie Frau hinterließ dabei laut Mutter und Sohn einen sehr netten und höflichen Eindruck. Aus diesem Grund schöpfte die Seniorin auch keinen Verdacht, als „Frau Illic“ am Nachmittag erneut vor ihrer Haustür stand.\n\n+++ Coronavirus in NRW: Riesen-Ansturm bei Ikea – Mitarbeiter sehen sich gezwungen, ... ++ Laschet will offene Grenzen +++\n\nDiese gab an, ihr Armband verloren zu haben, verschaffte sich so Zugang zu der Wohnung – doch statt zu suchen, hebelte die Unbekannte den Wandtresor der älteren Frau auf. Deren Sohn war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Haus.\n\nFrau erbeutet dreistelligen Bargeld-Betrag\n\nDie sogenannte „Frau Illic“ klaute das komplette Bargeld in dreistelliger Höhe aus dem Tresor der 89-Jährigen. Jetzt fahndet die Polizei nach der Frau, deren Leistungen als Reinigungskraft in einem Verkaufsportal im Internet ausgeschrieben sind.\n\nDie Tatverdächtige ist geschätzt etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Sie hat schwarze Haare, ein südländisches Erscheinungsbild und eine leicht korpulente Figur.\n\n---------------------------------------------\n\nMehr Themen aus der Region:\n\n--------------------------------------------\n\nDie Polizei sucht Zeugen, die weitere Hinweise zu der Frau geben können, oder im entsprechenden Tatortbereich in Essen-Kettwig an der Freiligrathstraße/Gustavstraße/Hauptstraße und Wilhelmstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.\n\nHinweise an das Kriminalkommissariat 34 der Polizei Essen unter 0201 - 829-0. (kv)", "In der Nacht erhielt die Nienburger Polizeikurz vor 3:00 Uhr den Hinweis auf einen möglichen Einbruch in eine Apotheke in der Hansastraße. Wenige Minuten später trafen zwei Funkstreifenwagenbesatzungen am Ort ein. Im hinteren Bereich des Grundstückes entdeckten die Beamten eine verdächtige Person, die sich in einem Gebüsch versteckt hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.\n\nZusammen mit dem Eigentümer der Apotheke durchsuchten die Polizeibeamten das Gebäude und stellten fest, dass der Täter ein Fenster aufgehebelt hatte und so in die Räume eingedrungen war. Die eingerichtete Einbruchmeldeanlage informierte einen Wachdienst und dieser umgehend die Polizei. So konnten die Beamten den Tatverdächtigen bereits nach wenigen Minuten festnehmen. In der Dienststelle stand bei dem polizeibekannten 48-jährigen Nienburger eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Außerdem wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der tatverdächtige Einbrecher nach Hause entlassen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Karoline Preisler hat sich mit dem neuartigen Coronavirus in fiziert. Abgeschottet liegt sie im Krankenhaus, bekommt kaum Luft und schläft schlecht. Gegen die Einsamkeit hilft der FDP-Politikerin ein Tagebuch, das sie öffentlich auf Twitter führt.\n\nDIE ZEIT: Frau Preisler, Sie liegen schon seit einigen Tagen im Krankenhaus. Wie geht es Ihnen?\n\nKaroline Preisler: Als ich in die Klinik kam, ging es mir schrecklich. Ich dachte, ich ersticke. Hier erhalte ich Sauerstoff und Medikamente gegen die Atemnot. Ich esse aber schlecht, habe Gewicht verloren und habe Kreislaufprobleme. Auch wenn ich mich schon besser fühle, werde ich noch länger isoliert bleiben. Das ist grausam. Die Zeit verrinnt nur tröpfchenweise. Ich kann kaum schlafen, nur etwa drei Stunden nachts.\n\nZEIT: Warum?\n\nPreisler: Weil ich schlecht Luft kriege. Seit ich nicht mehr die ganze Zeit Sauerstoff erhalte, laufe ich auf und ab im Zimmer, damit ich keine Thrombose bekomme. Ich kann es schon auswendig sagen: Acht Schritte ist der Raum breit, zehn Schritte lang. Hier habe ich nur Kontakt mit einer hinkenden Taube auf meinem Fensterbrett und zu vermummten, aber sehr netten, kompetenten Ärzten und Pflegekräften. Das Krankenhaus hier in Stralsund ist vorbereitet, hält die besten Mediziner vor und beeindruckt mich täglich.\n\nZEIT: Sie waren Spitzenkandidatin der FDP in Mecklenburg-Vorpommern bei der Europawahl 2019, sind Juristin, Ihr Ehemann ist FDP-Bundestagsabgeordneter. Auf Twitter lassen Sie das Land an Ihrer Corona-Erkrankung teilhaben. Wieso?\n\nPreisler: Nachdem ich mich angesteckt hatte, habe ich keine detaillierten Berichte über den Krankheitsverlauf gefunden. Die gab es einfach nicht, das wollte ich ändern. Das Tagebuchführen gibt mir aber auch etwas: Ich bin abgeschottet von der Außenwelt und gerade deshalb bewegt von den vielen Leuten, die Anteil nehmen, mich aufbauen. Im Gegenzug hoffe ich, dass ich manchen Mut machen kann.\n\nZEIT: Wer Ihnen auf Twitter folgt, kann sehen, dass Ihre Familie gerade geteilt ist, aber doch ständig zusammen.\n\nPreisler: Zu Hause sind mein Mann und meine drei kleinen Kinder, eins ist elf, und die Zwillinge sind neun. Wir telefonieren ständig, machen Videochats per FaceTime. Dass mein Mann bei ihnen sein kann, während ich weg bin, war gar nicht so selbstverständlich.\n\nZEIT: Er hat sich ebenfalls mit Corona infiziert.\n\nPreisler: Er war sogar der Erste von uns, er war in Österreich Skifahren. Als er zurückkam, hat er einen Sonntag mit mir verbracht. Zunächst hatte er keine Symptome, erst im Tagesverlauf bekam er Schnupfen. Da habe ich gesagt: Du musst dich morgen gleich testen lassen! Also fuhr er nach Berlin, nahm die Tiefgarage zum Bundestag und ging direkt zur Krankenschwester. Zwei Tage später kam das Ergebnis: positiv. Er kam in Quarantäne, in Berlin.\n\nZEIT: Und Sie waren mit Ihren Kindern zu Hause in Barth?\n\nPreisler: Ja. Als ich den Anruf bekam, dass er positiv getestet worden ist, war ich gerade unterwegs. Sofort habe ich alle Personen kontaktiert, mit denen ich in engem Kontakt gewesen war. Keine meiner Kontaktpersonen wurde positiv getestet, auch meine Kinder nicht.\n\nZEIT: Wie lief der Test bei Ihnen ab?\n\nPreisler: Ich informierte sofort das Gesundheitsamt und begab mich mit meinen Kindern zu Hause in Quarantäne. Für die war das hart, in der Schule ist Corona ja ein riesiges Thema. Da wurde eine diffuse Angst plötzlich real. Die Kinder haben sehr geweint. Aber als die Mitarbeiter des Gesundheitsamts kamen, voll vermummt, war das auch ein wenig wie ein Abenteuer. Nach weniger als zehn Stunden hatten wir das Ergebnis. Da ging es mir auch schon richtig dreckig.", "pos": ["Karoline Preisler, Jahrgang 1971, ist Juristin und Politikerin aus dem deutschen Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Mutter von vier Kindern wurde eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Seit mehr als einer Woche wird Preisler im Krankenhaus behandelt.\n\nBevor wir über die vergangenen Tage sprechen: Wie geht es Ihnen, wie fühlen Sie sich?\n\nHeute ist der beste Tag, seit ich in der Mittwochnacht vor einer Woche erste Symptome bemerkte. Seit Dienstag komme ich gut ohne zusätzlichen Sauerstoff aus. Inzwischen kann ich wieder gut atmen, habe keine Beklemmungen und bin auch im Isolationszimmer viel mobiler.\n\n­Bei Twitter schreiben Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch»: Vor einer Woche hatte ich noch ein Leben, Job, Familie, Selbstbestimmung. Wie und wann haben Sie gemerkt, dass Sie erkrankt sind?\n\nDass etwas nicht stimmt, war mir schon klar, als mein Mann sich am späten Mittwochnachmittag vergangene Woche meldete. Er hatte gerade sein positives Testergebnis erhalten.\n\nIhr Mann ist der FDP-Politiker Hagen Reinhold. Er kam offensichtlich an Covid-19 erkrankt aus Österreich zurück. Als das Testergebnis bekannt wurde, war er wieder in Berlin.\n\nIch hatte den Sonntag mit ihm verbracht und konnte mir ausmalen, was daraus für mich folgt – dachte ich. Allerdings war ich dann überhaupt nicht auf das vorbereitet, was folgte. Die ersten Schnupfensymptome in der Mittwochnacht haben mich noch nicht beunruhigt. Im Gegenteil. Als am Donnerstagvormittag mein Corona-Abstrich genommen wurde, ahnte ich das Ergebnis schon. Die drei kleinen Kinder von mir, die noch im Haushalt leben, waren negativ.\n\nWie ging es dann weiter?\n\nWir haben uns in der Quarantäne eingerichtet, die Wohnung in einen «Gesund-Bereich» und «Krank-Bereich» aufgeteilt und Hygieneregeln eingehalten. Inzwischen ging es mir zunehmend schlechter. Am Freitag konnte ich mich nicht mehr um die Kinder und um mich kümmern. Ich litt unter Atemnot und Lungenschmerzen. Die Luftnot war beängstigend.\n\nBevor wir auf Ihre Zeit im Krankenhaus kommen, eine Frage zu Ihren Kindern: Wie verkraftet Ihr Nachwuchs Ihre Erkrankung?\n\nMein ältester Sohn lebt nicht mehr bei uns, ein Kommentar von ihm war im schönsten Berlinerisch: «Jo, Mutti, pass uff, dass de dich nich wund liechst.» Für die drei Kleinen war die Erkrankung mit Quarantäne zunächst ein grosses Abenteuer. Als ich mich hinlegen musste und sie den «Krank-Bereich» nicht mehr betreten durften, wurde es schwieriger. Mein Mann kümmerte sich über Videoschaltung um die Kinder und wies sie an, ab und zu nach mir zu rufen. Hätte ich keine Rückmeldung gegeben, wäre mein Mann im entfernten Berlin tätig geworden.\n\nAls sich Ihr Zustand verschlechtert hatte, wurden Sie mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht. In Ihrem «Corona-Tagebuch» schildern Sie, wie die Lungenkrankheit Ihnen das Atmen schwergemacht hat und wie Sie beim Duschen aus der Nase bluten. Wann ist die Infektion ausgestanden?\n\nNach einer Woche nun fühle ich mich der Genesung näher als der Krankheit. Meine Laborwerte sind wieder okay und ich bin sicher, dass das Schlimmste überstanden ist. Es ging also schnell und heftig zu mit Corona. Mein Mann erlebte die Erkrankung – ausgenommen Atemnot und Lungenschmerz – ähnlich im Verlauf.\n\nBei Twitter schreiben Sie, dass Covid-19-Erkrankte diffamiert würden. Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht?\n\nDas ist eine Erfahrung, die ich mit anderen Corona-Erkrankten weltweit teile. Es gibt ja eine Zeitspanne zwischen Infektion und Erkrankung beziehungsweise zwischen Infektion und Quarantäne. Ich infizierte mich an einem Sonntag und bemerkte davon nichts. In dieser Zeit ging ich arbeiten und verhielt mich so wie immer. Das macht vielen Menschen Angst. Fakten erreichen gerade die nicht, die niedrigschwelligere Informationen benötigen, zum Beispiel Piktogramme, leichte Sprache, andere Kanäle. Gerade solche Menschen neigen in ihrer Angst zu Rundumschlägen. Sie suchen einen Schuldigen. Ich lebe in einer kleinen Stadt. Einige Wenige können da viel Schaden anrichten. Mein Corona-Nachbar hier auf der Isolierstation macht übrigens in seiner Heimatstadt ähnliche Erfahrungen.\n\n«Sollte ich hier jemals rauskommen, werde ich wieder in mein Konfirmationskleid passen», witzeln Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch». Ihr Humor scheint Sie nicht verlassen zu haben.\n\nCorona ist da, ob es uns passt oder nicht. Humor ist eine Möglichkeit damit umzugehen, dass sich mein Leben, sogar unser ganzes gesellschaftliches Miteinander, unkontrolliert verändert hat. Ich werde mein Konfirmationskleid suchen, wenn ich das Virus überstanden habe.\n\nSie sind Juristin und Politikerin. Ändern die Erfahrungen dieser Tage die Sicht auf manche Dinge?\n\nJa, sehr! Ich werde künftig sehr wahrscheinlich eine bessere Politikerin sein. Aus der Krisenerfahrung heraus werde ich mich zukünftig besser einbringen können. Viele Zuschriften erreichen mich und zeigen enormen Bedarf an sachgerechter Politik. Einige Leserinnen und Leser meines Corona-Tagebuches schreiben, dass sie mich wählen wollen oder meine Partei. Sie finden es gut, die Politik mal von einer menschlichen Seite zu sehen. Das bestärkt mich. Immerhin kenne ich jetzt die Schwachstellen im System.\n\nKönnen Sie Beispiele nennen?\n\nEs gibt viele offene Fragen: Wie kann Rechtspflege funktionieren, wenn Mandantinnen nicht mehr zu Ihren Anwältinnen kommen? Wie kann Gesundheitspolitik funktionieren, wenn ich mit Corona ein Drei-Bett-Zimmer belege, Operationen wegen Corona ausfallen, während gleichzeitig sehr viel Schutzkleidung bei jedem Kontakt in meinem Isolierzimmer anfällt und danach weggeworfen werden muss? Eine Klinik muss wirtschaftlich arbeiten können. Warum gibt es noch immer keine Digitallösung für Schulen, virtuelle Klassenzimmer, etc. Ich könnte die Liste stundenlang fortführen. Sie merken, ich habe schon wieder einen langen Atem. Gott sei Dank!\n\nWissen Sie schon, was Sie als Erstes machen, wenn Sie wieder nach Hause können?\n\nAls Erstes verbringe ich Zeit mit meinen wunderbaren Kindern und meinem Mann. Ich werde sie bekochen und ein paar Stunden lang keine Sorgen zulassen. Danach gebe ich all die Solidarität weiter, die mein Mann und ich in der Nachbarschaft und sogar weltweit erfahren haben."], "neg": ["Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?\n\nHallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.", "Zwei Kroaten haben am Donnerstag für einen Rettungseinsatz mit Hubschraubern auf der Emberger Alm bei Greifenburg in Kärnten (Bezirk Spittal an der Drau) gesorgt. Die Männer im Alter von 53 und 49 Jahren waren laut Polizei nach Einbruch der Dunkelheit nicht von einer Schneeschuhwanderung zurückgekehrt. Der Gastwirt schlug deshalb Alarm. Die Retter fanden die Sportler auf einer Alm und bargen sie.\n\nQuelle: APA", "11.05.2020\n\nDießen: Zweiter Bürgermeister mit einer Stimme Vorsprung\n\nGut verteilt waren Gemeinderatsmitglieder und Zuhörer bei der ersten Sitzung des Dießener Gemeinderats am Montagabend in der Mehrzweckhalle.\n\nDrei Kandidaten wollen in Dießen Vize von Bürgermeisterin Sandra Perzul werden. Die Entscheidung fällt, ohne dass eine Stichwahl notwendig wird.\n\nVon Gerald Modlinger\n\nWie erwartet, hat es am Montagabend drei Kandidaten gegeben, die im Dießener Gemeinderat für das Amt des Zweiten Bürgermeisters vorgeschlagen wurden: Roland Kratzer ( CSU), Gabriele Übler (Grüne) und Florian Zarbo ( Freie Wähler). Entschieden wurde die Personalie in einem Wahlgang: Mit 13 Stimmen - und damit einer Stimme Mehrheit - wurde Roland Kratzer zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Auf Zarbo entfielen sieben Stimmen, auf Übler fünf.\n\nRoland Kratzer (CSU) wurde in der konstituierenden Sitzung zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Das Bild zeigt ihn mit Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger) nach seiner Vereidigung. Bild: Julian Leitenstorfer\n\nÜbler erzielte damit genauso viele Stimmen wie die Grünen Sitze im Gemeinderat haben, Zarbo konnte außerhalb der eigenen Fraktion noch eine Stimme einsammeln. Roland Kratzer dürfte den Zahlen nach neben seiner eigenen Partei vor allem aus dem Lager der Dießener Bürger, der SPD und der Ausschussgemeinschaft aus UBV, Die Partei und der Bayernpartei unterstützt worden sein. Allerdings: Wer tatsächlich wie abstimmte, darüber kann nur spekuliert werden. Die Wahl der weiteren Bürgermeister erfolgte laut Gemeindeordnung schriftlich-geheim.\n\nEine Andacht und ein Musikstück\n\nDie konstituierende Sitzung des neuen Dießener Gemeinderats, die in der Mehrzweckhalle stattfand, begann ungewöhnlich: Zunächst hielten die Pfarrer Josef Kirchensteiner und Christoph Jokisch auf Einladung der neuen Bürgermeisterin Sandra Perzul (Dießener Bürger) eine kurze Andacht. Anschließend spielte Michael Lutzeier, der neu in den Gemeinderat gewählt wurde, ein von ihm an Ostern komponiertes Saxofonstück mit dem Titel „Sunny Bunny“.\n\nErst dann trat das älteste Gemeinderatsmitglied Antoinette Bagusat (Dießener Bürger) nach vorne, um die neue Bürgermeisterin zu vereidigen und ihr die Amtskette anzulegen.\n\nIm weiteren Verlauf legte der Gemeinderat fest, nur einen Zweiten Bürgermeister und keinen Dritten Bürgermeister wählen zu wollen. Der Antrag von Petra Sander (Grüne), einen zweiten „Vize“ zu benennen, wurde lediglich von den Grünen unterstützt. Sollten jedoch einmal beide Bürgermeister gleichzeitig gehindert sein, das Amt auszuüben, sollen auf Beschluss des Gemeinderates als weitere Vertreter Hannelore Baur (SPD) und Johann Vetterl (Freie Wähler) tätig werden.\n\n25 Bilder Die Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Dießen Bild: Julian Leitenstorfer\n\nDanach folgten zahlreiche weitere Personalien. Die Besetzung von Bau-, Finanz-, Ferien- und Rechnungsprüfungsausschuss war schnell abgesegnet, dagegen gab es bei der Besetzung von Positionen in zwei Zweckverbänden Kampfabstimmungen.\n\nDer Sitz im Sparkassenzweckverband ist begehrt\n\nSo wurden für den zweiten (neben Bürgermeisterin Perzul) Sitz im Sparkassenzweckverband gleich drei Bewerber vorgeschlagen - am Ende setzte sich der bisherige Bürgermeister Herbert Kirsch (Dießener Bürger) gegen Florian Zarbo und Dr. Holger Kramer (Grüne) durch. Auch für die drei Sitze der Marktgemeinde im Zweckverband für künstliche Besamung gab es vier Bewerber.\n\nKommunalpolitik live: Die LT-Podiumsdiskussion in Dießen im Ticker\n\nLesen Sie auch den Kommentar:Vize-Wahl in Dießen: Ein Signal für Kontinuität\n\nThemen folgen", "Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPOL-MK: Falsche Polizeibeamte rufen weiter an\n\nHemer (ots)\n\nDie Welle der Anrufe falscher Polizeibeamter schwappt wieder nach Hemer: Am Montag und Dienstag gab es mehrere Betrugsversuche. Eine Betrügerin gab sich als Kripo-Beamtin aus und erzählte die bekannte Lügengeschichte über einen angeblichen Überfall oder die angebliche Festnahme einer osteuropäischen Einbrecherbande. Bei den Tätern sei ein Adressbuch gefunden worden, in dem auch die Anschrift des Angerufenen stehe. Drei Hemeraner im Alter zwischen 59 und 92 Jahren erstatteten Anzeige bei der Polizei. Sie verhielten sich richtig, indem sie das Gespräch sehr schnell beendeten, keine Informationen preisgaben und anschließend die Polizei informierten. Die Polizei bittet weiter, die Gefahr im Gespräch mit älteren Menschen immer wieder zu thematisieren, um potenzielle Opfer zu sensibilisieren. Weitere Anrufe gab es Meinerzhagen, Plettenberg und Herscheid.\n\nRückfragen bitte an:\n\nKreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPressestelle Polizei Märkischer Kreis\n\nTelefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222\n\nE-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de\n\nhttp://maerkischer-kreis.polizei.nrw\n\nOriginal-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, übermittelt durch news aktuell", "Weil Präsident Trump den Rückhalt der Erdöllobby behalten will, lässt er sich auf eine Kürzung der Fördermengen in den USA wahrscheinlich nicht ein. Das ist eine Einschätzung von Fachleuten, die den Markt kennen. Das Verhängnis, das Trump mit dieser Haltung von seinen Ölproduzenten abzuwenden versucht, wird gerade dadurch unvermeidlich.\n\nUm die Ölpreise zu stützen, müssen die OPEC-Mitglieder nach Einschätzung von Experten ihre Förderung um insgesamt 20 Millionen Barrel pro Tag verringern. Für Saudi-Arabien würde das eine Tagesdrosselung um 400.000 bis 500.000 Barrel bedeuten, sagte Marktanalyst Alexej Antonow vom Finanzmarktbroker ALOR der Zeitung „RBC“. Macht Russland bei der Förderkürzung mit, müsste es seine Fördermengen laut dem Experten um 200.000 bis 300.000 Barrel pro Tag reduzieren. Damit wäre der Ölpreis stabilisiert.\n\nDabei sind sich die Experten weitgehend einig, dass die Vereinigten Staaten sich den Förderkürzungen wahrscheinlich nicht anschließen werden: Präsident Trump fürchte, den Rückhalt der Öl-Lobby zu verlieren.\n\nAber gerade dadurch würden ganz andere Verluste auf die amerikanische Öl-Industrie zukommen: Der Preisverfall am Ölmarkt werde voraussichtlich einen „beträchtlichen Förderrückgang“ in den USA nach sich ziehen, schreibt Analyst Sergej Wakulenko vom russischen Ölförderer Gazprom Neft im Fachblatt „Energy Policy“. Es gehe um „eine bis zwei Millionen Barrel pro Tag nach neun bis zwölf Monaten“.\n\nDie Förderquote auf Schieferölfeldern geht laut dem Experten eh schon rapide zurück. Hinzu kommt aber noch der Umstand, dass die Erschließung neuer Quellen auf den Schieferölfeldern unrentabel wir:\n\n„Der natürliche Rückgang der Schieferölförderung wird durch die Fördermengen aus neuen Quellen nicht aufgefangen werden können.“\n\nDie russische Führung nennt mehrere Ursachen für den Preissturz am Ölmarkt. Die COVID-19-bedingte Krise sei eine davon, sagte Präsident Putin am vergangenen Freitag. Dass Saudi-Arabien aus der Vereinbarung OPEC+ ausgestiegen ist, seine Förderung intensiviert und Preisrabatte angekündigt hat, seien die anderen Gründe für die historisch niedrigen Ölpreise. Dabei betonte der russische Präsident, die Ölförderer seines Landes seien bereit, Schritte zur Preisstabilisierung zu unternehmen, aber nur gemeinsam mit der OPEC+ und den Ölproduzenten aus den USA.\n\nDoch genau die werden die konzertierte Aktion wahrscheinlich verweigern, sagte Marktanalyst Dmitri Lukaschew im Sputnik-Gespräch: „Die Vereinigten Staaten werden keine Verpflichtungen auf sich nehmen. Sie werden statt einer Förderkürzung die Fördermengen beibehalten, gemäß ihrem wirtschaftlichen Interesse und der Nachfrage.“\n\nOPEC prüft harten Eingriff am Ölmarkt\n\nNoch aber haben sich Saudi-Arabien und Russland nicht einigen können, wer die Anstrengungen zur Stabilisierung der Ölpreise in welchem Umfang auf sich nehmen muss. Für den morgigen Donnerstag (9. April) ist eine Sitzung der OPEC+-Teilnehmerländer anberaumt. Die OPEC hat dazu mehrere Varianten zur Kürzung der Ölfördermengen ausgearbeitet – darunter eine „radikale“, wie Experten sagen.\n\nDie Agentur „Bloomberg“ berichtet, man setze eine Förderkürzung von zehn Millionen Barrel pro Tag als Zielmarke. Wie diese zehn Millionen auf die Beteiligten zu verteilen sind, steht jedoch nicht fest. Immerhin sind sich Riad und Moskau darüber einig, dass auch Washington sich den Maßnahmen anschließen muss, doch die Position der US-Regierung bleibt weiter unklar.\n\nDie Sitzung der OPEC+ soll als Videokonferenz stattfinden. Anschließend befassen sich die Energieminister der G20 am Freitag (10. April) in einer Tagung mit der Lage auf dem globalen Energiemarkt.Iran und Moskau beraten sich\n\nIm Vorfeld der Sitzung der OPEC+ hat der iranische Ölminister Bijan Zangeneh mitgeteilt, er habe die Situation mit den Ölpreisen mit dem russischen Energieminister Alexander Nowak besprochen. Nicht nur mit ihm – auch mit den zuständigen Ministern von Algerien und Kuweit habe er telefoniert, teilte Zangeneh via Twitter mit. Man sei sich einig, dass auch andere erdölproduzierende Länder – Kanada und die USA – sich an „dieser Frage“ beteiligen sollten. Vor allem müsse man im Vorfeld der OPEC+-Gespräche vereinbaren, in welchem Umfang die beteiligten Länder ihre jeweilige Ölförderung zu kürzen haben.\n\nLaut Medienberichten schlägt Moskau vor, die durchschnittliche Fördermenge des ersten Quartals dieses Jahres als Berechnungsbasis zu nehmen. Riad hingegen will die derzeitige Fördermenge als Ausgangswert für die Berechnung der Förderkürzungen heranziehen. Schließlich hat Saudi-Arabien seine Ölproduktion seit Jahresbeginn von 9,8 Millionen auf 12,3 Millionen Barrel hochgefahren, während Russland bei 11,3 Millionen Barrel pro Tag geblieben ist.\n\nSollten die Gespräche der OPEC+ am kommenden Donnerstag erfolgreich sein, stellt sich die Frage, wie sich dann der Ölpreis verhalten würde. Momentan gibt es auf dem Markt weit mehr verfügbares Erdöl, als es die Nachfrage erfordert. Investmentbanken schätzen den Ölüberschuss auf täglich 20 bis 30 Millionen Barrel. Deshalb: „Ein Förderrückgang um zehn Millionen Barrel pro Tag wird die Preise sicherlich nicht auf 50 Dollar treiben“, sagte Marktanalyst Dmitri Lukaschew im Sputnik-Gespräch. „Zumindest aber würde sich der Ölpreis bei 30 Dollar je Fass einpendeln. Vorausgesetzt, die beteiligten Länder einigen sich.“"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Sitzverteilung im neuen Kulmbacher Stadtrat steht fest, alle 51 Stimmbezirke sind inzwischen ausgezählt.\n\n9 Stadtratsmandate fallen für die CSU an ( bisher 11) , 6 für die WGK ( bisher 7), 8 für die SPD (bisher 9), 4 für die Grünen ( bisher 2) , 2 für die AfD und einen für die FDP ( bisher 1).\n\nFrank Wilzok hat mit über 9.600 die meisten Stimmen bei der CSU geholt und ist damit sicher im Stadtrat, ebenso wie Henry Schramm mit über 8.400 Stimmen, Jörg Kunstmann und Heike Vogel.\n\nDagmar Keis Lecher ist Stimmenführerin bei den Grünen. Die Grünen bekommen vier sitze, bedeutet, neu im Kulmbacher Stadtrat sind Doris Stein,Lisa Töpper und Constanze Milbrad.\n\nFür die SPD haben Ingo Lehmann mit 9.700 Stimmen und Inge Aures mit knapp 8.000 Stimmen die meisten Kreuzchen geholt, Christina Flauder ist wieder im Stadtrat und neu Theresa Weith, die Landrat-Herausforderin.\n\nBei der WGK hat Stefan Schaffranek mit 8.700 die meisten Stimmen geholt, gefolgt von Rainer Ludwig mit 6.200 und Ralf Hartnack mit 5.500 Stimmen.\n\nNeu im Stadtrat sind zwei Mitglieder der AfD, OB-Herausforderer Hagen Hartmann und AfD-Kreisvorsitzender Georg Hock. Für die FDP wird Thomas Nagel im Stadtrat bleiben.\n\nAlle ausgezählten Ergebnisse finden Sie auf dieser Seite:\n\nhttps://www.landkreis-kulmbach.de/landkreis-kulmbach/wahlen/kommunalwahlen/#c5203", "pos": ["Auch im Kulmbacher Kreistag wird sich an der Sitzverteilung in der neuen Legislaturperiode was ändern, weniger aber in der Kräfteverteilung. Bisher sind 158 von 160 Stimmbezirken zur Kreistagswahl ausgezählt.\n\nNach jetzigem Stand bleibt die CSU im Kreistag in Kulmbach die stärkste Kraft mit 16 Sitzen (vorher 22), verliert aber 6 Sitze. Die Freien Wähler und die WGK zusammen kommen auf 14 Mandate (10 FW, 4 WGK), verlieren drei ( vorher zusammen 17). Die SPD erreicht bisher zehn Kreistagssitze und verliert 5 (bisher 15), die Grünen gewinnen zwei Sitze hinzu und kommen auf 6, die FDP bleibt bei ihren zwei Sitzen und neu im Landkreisparlament sind die Linke mit einem Sitz und die AfD mit künftig drei Kreisräten – nach bisheriger Auszählung."], "neg": ["Künftige Regierung in Österreich : Geteilte Meinungen zum schwarz-grünen Pakt in Wien\n\nWien Der Regierungspakt von ÖVP und Grünen stößt bei den Verbänden und Interessensgemeinschaften in Österreich auf geteilte Meinungen. Während die Wirtschaftsverbände zufrieden sind, überwiegt bei Kulturschaffenden und bei Fridays for Future die Skepsis.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken Von dpa\n\nDie großen Umweltverbände sind derweil von einer Trendwende überzeugt.\n\nBeim Klimaschutz seien mit der Klimaneutralität bis 2040 und dem Einstieg in die CO 2 -Bepreisung wichtige neue Verbesserungen geplant, erklärte der WWF. Es brauche aber noch „viele konkrete Verbesserungen und vor allem die notwendigen Budgets“. Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit sprach von einem „Riesenschritt für den Klima- und Umweltschutz“.\n\nDie Bewegung Fridays for Future wollte am Freitag vor dem österreichischen Kanzleramt demonstrieren, weil die geplante Ökologisierung des Steuersystems ab 2022 „nicht der\n\nDringlichkeit der Lage“ entspreche.\n\nWirtschaftsbund-Präsident Harald Mahrer bezeichnete den Pakt als „starkes Regierungsprogramm für die österreichische Wirtschaft“. „So wird etwa auch der Klimaschutz mit und nicht gegen die Wirtschaft angegangen“, sagte Mahrer.\n\nGeorg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, sieht in dem Vertrag die Chance auf eine „Kombination aus starker Standortpolitik und gesellschafts- sowie bildungspolitischer Offenheit“. Entscheidend werde aber sein, ob es am Ende zu einer echten Steuerstrukturreform komme. Deutlich härter geht die Interessengemeinschaft der Autorinnen und Autoren mit den ÖVP-Grünen-Plänen ins Gericht . Dass die Themen Kunst und Kultur künftig nicht mehr von einem Minister, sondern lediglich von einer Staatssekretärin betreut würden, sei kein gutes Zeichen.", "Mülheim. Eine 82-jährige Mülheimerin hat einen angeblichen „Wasserwerker“ durchschaut und die Tür zugeschlagen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen.\n\nMit dem alten Wasserwerkertrick hat ein Betrüger am Dienstagnachmittag, 25. Februar, sein Glück bei einer Seniorin in Speldorf versucht. Ohne Erfolg - die 82-Jährige vermutete bereits eine Betrugsmasche und schlug dem Unbekannten die Tür vor der Nase zu.\n\nWie die Polizei meldet, klingelte es gegen 16.15 Uhr mehrfach in der Wohnung, die an der Karlsruher Straße, Ecke Duisburger Straße liegt. Über die Gegensprechanlage habe ein unbekannter Mann einige Sätze genuschelt. Die Seniorin öffnete die Tür, sah den Fremden im Hausflur und sprach ihn an.\n\nUnbekannter flüchtete, bevor die Polizei vor Ort war\n\nEr erklärte, er müsse einen Wasserrohrbruch in der Straße reparieren und dazu die Leitungen in der Wohnung überprüfen. Die 82-Jährige schöpfte sofort Verdacht, schloss die Wohnungstür und ließ den Unbekannten im Hausflur stehen. Anschließend alarmierte sie die Polizei. Der mutmaßliche Betrüger flüchtete, bevor ein Streifenwagen vor Ort war.\n\nDer Mann wird folgendermaßen beschrieben: ca. 155 bis 165 cm groß, zwischen 30 und 45 Jahre alt, füllige Statur. Er hatte kurze dunkle Haare und sprach akzentfrei Deutsch. Bekleidet war der Verdächtige mit blauer Arbeitskleidung (Emblem auf dem Ärmel). Hinweise nimmt die Polizei unter 0201/829-0 entgegen.\n\nHier gibt es mehr Artikel, Bilder und Videos aus Mülheim", "Die Fähigkeit der Würmer, sich von Polyethylen und Kotglykol zu ernähren, scheint auf den besonderen Bakterien zu beruhen, die in ihrem Darm leben.\n\nForscher von der Brandon University in Kanada haben Fortschritte beim Verständnis der Natur eines winzigen Wurms erzielt, der offenbar mit einer Plastikdiät überleben kann, berichtet Forbes.\n\nLösung für Verschmutzungsprobleme\n\nWie das Magazin betont, wurde die winzige Kreatur, bekannt als Wachswurm, bereits 2017 ins Rampenlicht gerückt, als Wissenschaftler postulierten, dass diese Wurmart, die normalerweise in Bienenstöcken lebt und Wachs frisst, die Antwort auf zumindest einige Aspekte sein könnte. Die Verschmutzungsprobleme, mit denen die Menschheit heutzutage konfrontiert ist, könnten durch die Fähigkeit des Wurms gelöst werden, Polyethylen zu essen - die Art von Kunststoff, die üblicherweise in Verpackungen wie Plastiktüten verwendet wird und bekanntermaßen nur langsam biologisch abgebaut wird.\n\nDank Darmbakterien\n\nJetzt hat das Forscherteam festgestellt, dass etwa 60 Wachswürmer in weniger als einer Woche mehr als 30 Quadratzentimeter einer Plastiktüte auffressen konnten und dabei Glykol, „eine Form von Alkohol“, ausscheiden.\n\nDie Würmer sind offenbar in der Lage, solche Leistungen dank der besonderen Bakterien zu erbringen, die in ihrem Darm leben.\n\n„Unsere Studie versucht herauszufinden, wie der Wachswurm und seine Darmbakterien zusammenarbeiten, um einen so effizienten Abbau von Kunststoff zu ermöglichen. Sobald wir dies herausgefunden haben, können wir die Informationen verwenden, um bessere Werkzeuge zu entwickeln, Kunststoffe aus unserer Umwelt zu entfernen\", sagte Dr. Bryan Cassone, ein Mitautor der neuen Studie.\n\nEr bemerkte jedoch, dass „die Plastikverschmutzungskrise viel zu groß ist, um diese Raupen einfach unbeachtet zu lassen\", und wies darauf hin, dass die Würmer, die eigentlich die Larven einer größeren Wachsmotte sind, „unersättliche Wesen während der Larvenstadien“ sind. Die Motten selbst fressen nichts und kümmern sich nur um die Fortpflanzung.\n\n\"Synergie\" weiter im Fokus\n\nNun versuchen Dr. Cassone und sein Kollege und Co-Autor der Studie, Dr. Christophe LeMoine, die Beziehung zwischen den Würmern und ihren Darmbakterien weiter zu untersuchen, um die „Synergie“ zwischen ihnen, die „den Plastikabbau beschleunigt“, besser zu verstehen, so LeMoine.\n\nek/mt", "Wien Seit dem Wahlabend im September standen in Österreich die Zeichen auf schwarz-grün. Drei Monate später haben ÖVP und Grüne eine Einigung erzielt. Nun fehlt nur noch der Segen des Grünen-Bundeskongresses.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nÖVP und Grüne einig: Schwarz-grüne Regierung in Österreich\n\nDie konservative ÖVP und die Grünen haben sich in Österreich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch aus Verhandlerkreisen bestätigt.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen. Auch der Versand der Einladungen für den grünen Bundeskongress wurde als Zeichen gewertet, dass eine Einigung kurz bevorsteht.\n\nZu den Überraschungen bei den Ministerplänen gehört die Neueinrichtung eines Integrationsministeriums, dessen Leitung Susanne Raab übernehmen soll. Die Kurz-Vertraute war bisher Leiterin der Integrationssektion im Außenministerium. Kurz lobte sie als \"junge und sehr erfahrene Integrationsexpertin\".\n\nDie Grünen erhalten derweil ein Superministerium, in dem die Themen Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, Energie, Technologie und Innovation zusammengeführt werden. Als Ministerin ist Leonore Gewessler vorgesehen. Die 43-Jährige leitete die Umwelt-NGO Global 2000, bis Grünen-Chef Werner Kogler sie zu einer Kandidatur für die Grünen bei der Nationalratswahl im September überzeugen konnte.\n\nIm Verteidigungsministerium wird in Klaudia Tanner, derzeit Bauernbunddirektorin im Bundesland Niederösterreich, erstmals eine Frau Chefin. Innenminister wird der bisherige Generalsekretär Karl Nehammer. Mit Außenminister Alexander Schallenberg darf auch ein Mitglied der Expertenregierung, die seit dem Misstrauensvotum gegen die Regierung Kurz I die Geschäfte führt, im Kabinett bleiben. Während die Parteien schon zahlreiche Personalien vor der Einigung bekannt machten, hielten sie sich zu politischen Inhalten bedeckt.\n\nDie Neuwahl und die Koalitionsverhandlungen waren nötig geworden, nachdem die rechtskonservative ÖVP-FPÖ-Regierung nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos zerbrochen war. Der ehemalige FPÖ-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wirkte in den Aufnahmen anfällig für Korruption und trat zurück. Kurz rief Neuwahlen aus und wurde wenige Tage später per Misstrauensvotum aus dem Kanzleramt getrieben. Bis zur Ibiza-Affäre hatte die rechtskonservative Regierung recht reibungslos gearbeitet, wurde aber immer wieder gestört, weil die FPÖ die Abgrenzung zum rechtsextremen Rand nicht in den Griff bekam.\n\nBei der Wahl im September konnten ÖVP und Grüne dann deutliche Gewinne verbuchen, während die sozialdemokratische SPÖ und die FPÖ viele Wählerstimmen verloren. Damit standen bereits am Wahlabend die Zeichen auf schwarz-grün in der Alpenrepublik.\n\nBeide Parteien betonten während den Verhandlungen, dass es zwischen ihnen große Unterschiede gebe und entsprechend große Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "Am 2. Januar steigen Geister angeführt vom Hardermannli aufs Bödeli hinab, um ihr Unwesen zu treiben. Und heuer erhalten die Potschen Verstärkung aus der Ostschweiz: Die Riettüfel-Triber aus Altstätten sind zu Gast an der Harder-Potscheten.\n\nDie Riettüfel-Triber wurden zwar erst 2006 gegründet, berufen sich aber auf eine alte Tradition. «Festlichkeiten und Traditionen unseres Landes sind tief in der Geschichte und der Mythologie der westlichen, ja sogar der asiatischen Welt verwurzelt», schreiben sie auf ihrer Website. «Die rituellen Zeremonien bildeten eine Art Schutzbündnis mit der Natur. Das Bewusstsein, mit der Erde, den Gestirnen und den Jahreszeiten in Einklang zu stehen, begünstigte und förderte die Aktivität der Menschen, das wirtschaftliche Gedeihen, und die sozialen Bande wurden enger geknüpft.»"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "(gb.) An die spontane Kundgebung am Stauffacher in Zürich kamen laut dem Tagesanzeiger rund 200 Personen. Die Demo sei nicht bewilligt gewesen. Dazu aufgerufen hat gemäss Tagesanzeiger eine Gruppe namens «Kräftebündnis der demokratischen Kräfte», welcher unter anderem Kurden, Türken, Syrer und Aleviten angehören.\n\nIn den sozialen Medien machten anti-faschistische Kreise, etwa die Bewegung für den Sozialismus und das Ajour Magazin auf die Kundgebung aufmerksam. Auf dem Portal barrikade.info ist zudem für Samstagnachmittag eine weitere Demo in Basel angekündigt.\n\nIn Hanau in Deutschland hat ein Mann am Mittwoch abend zehn Menschen und sich selbst erschossen. Beim Täter handelt sich gemäss den neusten Erkenntnissen um einen Rechtsextremen. Tatort des Anschlags waren zwei Shisha-Bars.", "pos": ["Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\nDie Hintergründe des Terror-Anschlags von Hanau waren noch gar nicht aufgearbeitet, da versammelten sich am Donnerstag in Deutschlands Städten bereits die Menschen zu Mahnwachen. Die Angst vor einer Zunahme rechtsextremem Terrors in Deutschland machte Schlagzeilen von der New York Times bis Al Jazeera. Und sie ist Anlass für weitere Demos und Kundgebungen in Deutschland und auch der Schweiz.\n\nAuch in Zürich. Am Freitagabend veranstalten diverse Rassismus- und Faschismuskritische Gruppierungen eine Kundgebung vor der Kirche neben der Tramstation Stauffacher. Über 200 Menschen jeden Alters gedachten der zehn Opfer des Anschlags von Hanau und warnten vor einer Eskalation des rechten Terrors in Europa. «Die Tat von Hanau kam nicht aus dem Nichts», rief eine junge Aktivistin mit dem Spitznamen Yildiz über einen Lautsprecher in die Menge.\n\nImmigranten gegen Rassismus\n\nZur Zürcher Kundgebung aufgerufen hatte das «Kräftebündnis der demokratischen Kräfte» oder IDGB («Isviçre Demokratik Güç Birligi»). Dort sind Türken, Kurden, Syrer, Aleviten und viele weitere Gruppen aktiv. Mit Unterbrechungen ist IDGB in Zürich schon seit Jahren aktiv, unter anderem auf Erdogan-kritischen Demonstrationen.\n\nVom Stauffacher zogen die Demonstranten zum Helvetiaplatz.\n\nOffiziell bewilligt war die Demonstration am Freitagabend nicht. Werbung dafür machten vor allem anarchistische und sozialistische Medien und Gruppierungen wie das Bündnis für Sozialismus BFS oder die Revolutionäre Jugend Zürich. Deshalb auch der Titel «Kein Fussbreit dem Rassismus und Faschismus!»\n\nAuch bei dem kurzen Demozug vom Stauffacher an den Helvetiaplatz gingen Antifagruppen voran. Mit Blick auf die Ausschreitungen bei der Anti-WEF-Demo vor wenigen Wochen war die Stadtpolizei Zürich zwar erneut vor Ort, hatte aber abgesehen von einer zehnminütigen Strassensperrung nichts zu tun.\n\n«Nicht mehr wegschauen»\n\n«Als Ausländerin kannst du nicht mehr einfach wegschauen,» erklärte Yildiz nach der Veranstaltung. In Deutschland waren es vor allem auch kurdische Gemeinschaften, die ebenfalls am Freitag auf die Strasse gingen, um mehr Schutz für ihre Mitglieder zu fordern. Sowohl dort als auch in Zürich wurden politische Parteien wie die AfD und die SVP für ihre aufstachelnde Rhetorik kritisiert.\n\nNach den Ansprachen löste sich die Kundgebung um 18.40 Uhr am Helvetiaplatz wieder auf. Die Demo in Zürich wird landesweit nicht die einzige bleiben. Am Samstagnachmittag ruft «Basel Nazifrei» zu einer Anti-Rechts-Demonstration auf dem Basler Barfüsserplatz auf. Vorne dran wird auch wieder IDGB stehen."], "neg": ["Obwohl der WDR aktuell im Gespräch ist, scheut sich der migrantenfreundliche Sender nicht, die Neubürger als „Scheiß Ausländer“ zu bezeichnen. Veröffentlicht wurde das Video vom WDR auf Youtube am 30.12.2019, das heißt nach dem Umweltsau-Skandal. Ob der WDR hierzu wieder sagt: „Ist ja alles nur Satire“? Man stelle sich vor, ein AfD’ler hätte so eine Äußerung von sich gegeben und nicht der von GEZ-Geldern finanzierte WDR.\n\n(Quelle)", "Mehr als 50 Affen kamen bei dem Brand des Affenhauses im Krefelder Zoo vor rund einem halben Jahr ums Leben, nun haben die drei beschuldigten Frauen, die den Brand mit ihren Himmelslaternen ausgelöst haben sollen, die erhaltenen Strafbefehle abgelehnt:\n\nUpdate vom 14.08.2020: Beschuldigte Frauen lehnen Strafbefehle ab\n\nNach dem verheerenden Brand im Krefelder Affenhaus in der vergangenen Silvesternacht haben die drei beschuldigten Frauen laut Staatsanwaltschaft jeweils einen Strafbefehl abgelehnt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Damit werde es voraussichtlich zu einer Gerichtsverhandlung kommen, teilte die Krefelder Staatsanwaltschaft am Freitag mit.\n\nDemnach wird den drei Beschuldigten fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen. Den Frauen wird vorgeworfen, sie hätten in der Neujahrsnacht Himmelslaternen steigen lassen. Diese sollen dann den Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos ausgelöst haben. Zahlreiche Affen starben.\n\nLaut Staatsanwaltschaft waren bereits im Juli erfolgreich Strafbefehle beim Amtsgericht Krefeld beantragt worden. Innerhalb der vorgesehenen Frist hätten aber die drei Frauen die Strafbefehle abgelehnt. Dadurch muss jetzt vor Gericht eine Hauptverhandlung angesetzt werden.\n\nBei einem Strafbefehl setzt das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Strafe fest, ohne dass es eine Verhandlung gegeben hat. Per Strafbefehl können nur Geldstrafen und Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr auf Bewährung verhängt werden.\n\nUpdate vom 17.02.2020: Abrissarbeiten im Krefelder Zoo beginnen\n\nGut sechs Wochen nach dem schweren Brand im Krefelder Zoo beginnen am Montag die Abrissarbeiten an dem ausgebrannten Affenhaus. Wie aus einer Vorlage für den Stadtrat hervor geht, sollen zunächst die stählernen Überreste des Dachs abgetragen werden. In dem Papier wird auch erwähnt, dass das verheerende Feuer mehr als 50 Tiere getötet habe. Bisher war von rund 30 Tieren die Rede gewesen.\n\nUnter den toten Tieren waren laut der Ratsvorlage acht Menschenaffen, sowie goldene Löwenäffchen, Silberäffchen, Weißgesichtsakis, Zwergseidenäffchen, Epauletten-Flughunde \"und diverse tropische Vögel\". Zwei Schimpansen hatten das Feuer verletzt überlebt. Sie sind nach früheren Angaben des Zoos auf dem Weg der Besserung.\n\nDrama im Zoo Krefeld: Himmelslaterne löste Feuer aus\n\nDas Rathaus-Papier, das bereits am 6. Februar vorgelegt wurde, beschreibt auch Details des geplanten Abrisses. So solle nach der Beseitigung von Brandschutt, Glasresten und verbrannten Pflanzen mit dem Rückbau des Daches begonnen werden. Der Abrisslärm stellt laut Stadtverwaltung \"eine besondere Herausforderung dar, wodurch eventuell eine Umsiedlung der benachbarten grauen Riesenkängurus notwendig wird.\"\n\nDas Affenhaus des Familienzoos war in der Silvesternacht komplett niedergebrannt. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst, mit der drei Frauen unwillentlich den Brand ausgelöst hatten.\n\nUpdate vom 21.01.2020: Comedian Felix Lobrecht macht Witze auf Kosten der toten Affen\n\nEr ist bekannt, er ist beliebt - und er ist für manche über das Ziel hinausgeschossen: Felix Lobrecht (31 - \"Gemischtes Hack\") hat sich bei einem Auftritt in Gelsenkirchen über die 30 Affen lustig gemacht, die bei dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo in der Silvesternacht ums Leben kamen.\n\n\"Woll'n ma über die abgefackelten Affen sprechen?\", fragte Lobrecht zu Beginn seines Auftritts. In einem Video auf YouTube zieht der Comedian weiter über die toten Tiere her. So findet er es doch sehr erstaunlich, dass bei diesem Unfall genau dreißig Affen ums Leben kamen. Dann setzt Lobrecht noch einen drauf: \"Ich glaube auch, Affen brennen richtig gut. Wegen ihrem Fell. Die tragen ja quasi permanent eine Jacke aus Grillanzünder.\"\n\nDas Publikum freilich lacht über die Witze Lobrechts. Im Netz aber sorgen seine Worte für unverständliche Reaktionen. So schreibt eine Nutzerin in der Kommentarspalte auf YouTube: \" Schwarzer Humor schön und gut aber das geht zu weit!!! Ihr die hier schreibt habt ihr je ein Tier voller Qual Sterben sehen??? Das gleiche gilt für Menschen!!! Was glaubt ihr eigentlich wie man sich dabei Fühlt??????\".\n\nAuch andere Nutzer finden diesen Auftritt geschmacklos. Ihre Meinung: Über 30 tote Menschen würde Lobrecht keine Witze machen - also warum dann über Menschenaffen?\n\nUpdate vom 19.01.2020: Hannes Jaenicke fordert Böllerverbot\n\nHannes Jaenicke, Schauspieler und Umweltaktivist, hat nach dem schweren Brand im Krefelder Affenhaus ein Böllerverbot gefordert. \"Das tut mir entsetzlich Leid für diese Primaten im Krefelder Zoo\", sagte der 59-Jährige am Sonntag auf der Wassersportmesse boot in Düsseldorf. Das wahre Thema hierbei sei allerdings ein Böllerverbot, so Jaenicke. \"Ich verstehe nicht, warum wir das nicht verbieten, das Geböller. Die Tiere drehen alle durch - ob Hunde, Katzen oder Vögel\".\n\nJaenicke engagiert sich unter anderem für bedrohte Tierarten und drehte eine ZDF-Dokumentation über Orang-Utans.\n\nDas Affenhaus in Krefeld war in der Silvesternacht abgebrannt. Dabei waren mehr als 30 Tiere ums Leben gekommen. Zwei Schimpansen überlebten verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das Feuer von einer Himmelslaterne ausgelöst, die drei Frauen losgeschickt hatten.\n\nUpdate vom 16.01.2020: Polizei erklärt die Tötung des Affen\n\nDie Polizei hat die tödlichen Schüsse auf einen schwer verletzten Gorilla nach dem Brand im Krefelder Affenhaus als notwendig begründet. In einer Mitteilung am Mittwoch, 15. Januar hieß es: \"Unsere Kollegen waren zur Tötung des Tieres durch Kugelschuss nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet.\" Die Beamten hätten sich sonst nach dem Tierschutzgesetz strafbar machen können.\n\nÜber einen Bericht des Innenministeriums an den Landtag war bekannt geworden, dass ein Polizist am Morgen nach dem Großbrand im Krefelder Zoo einen schwer verletzten Gorilla mit Schüssen aus einer Maschinenpistole hatte töten müssen. Wie der Zoo am Mittwoch mitteilte, hatte eine Tierärztin zwei weitere schwer verletzte Tiere eingeschläfert.\n\nGorilla erschossen: Polizei hatte keine Wahl\n\n\"Bei einem männlichen Gorilla entfaltete das Narkotikum aufgrund der Schwere der Brandverletzungen mit großflächigen Hautschäden nicht seine volle Wirkung, so dass die schnellste Erlösung des Tieres durch Kugelschuss mit Unterstützung der Polizei Ultima Ratio war\", so der Zoo. Um welches Tier es sich handelte, sagte der Zoo nicht.\n\nDie Vorgänge seien dem Zoodirektor bereits bei der ersten Pressekonferenz am Neujahrstag bekannt gewesen. \"Zum emotionalen Schutz der beteiligten Personen (Tierärztin, Tierpfleger, Polizei) wurde gemeinschaftlich mit den beteiligten Behörden entschieden, diese Informationen nicht zu kommunizieren\", so der Zoo am Mittwoch in der Mitteilung.\n\nDer Brand in der Nacht zu Neujahr war laut den Ermittlungen der Polizei durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden, die auf dem Dach des Affenhauses gelandet war. Drei Frauen haben gestanden, die Himmelslaternen gestartet zu haben. Gegen sie wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.\n\nUpdate vom 15.01.2020: Polizist muss Affen mit Maschinenpistole erschießen\n\nNach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr sind nun bisher unbekannte, dramatische Szenen bekannt geworden: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor.\n\nLaut Innenministerium hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht. Die Retter gingen laut dem Bericht davon aus, dass alle Tiere tot sind. Gegen 8 Uhr morgens wurden zwei schwer verletzte Tiere gefunden, von denen die Tierärztin ein Orang-Utan-Weibchen einschläferte. Den Gorilla tötete der Beamte (34) nach Freigabe durch den Polizeiführer.\n\nUpdate vom 05.01.2020: Tweet von Himmelslaternen-Hersteller empört Twitter-Nutzer\n\nEin Himmelslaternen-Hersteller aus Großbritannien sieht sich nach einem Tweet zum Affenhaus-Brand im Krefelder Zoo großer Kritik ausgesetzt.\n\nDas Unternehmen \"Night Sky Lanterns\" aus London hatte getwittert: \"Wir sind sehr traurig über den Verlust von mehr als 30 Tieren/Affen im Krefelder Zoo. Lasst uns 30 Himmelslaternen entzünden zum Gedenken an diese Tragödie. Hoffentlich trägt dies mit dazu bei, alle daran zu erinnern, wie wichtig es ist, nur Himmelslaternen aus hochwertigem Material auszuwählen.\"\n\nInternet-Nutzer reagierten auf \"Night Sky Lanterns\" mit Kommentaren wie \"Meinen Sie das ernst?\" oder \"Wenn eine Himmelslaterne erstmal abgeschickt worden ist, handelt es sich im Grunde um ein Feuer, das nicht mehr kontrollierbar ist. Man kann nicht kontrollieren, wo es landet.\"\n\nUmweltministerin sieht moralische Verantwortung bei Himmelslaternen-Verkäufer\n\nNach dem verheerenden Brand sieht die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser eine moralische Mitverantwortung beim Verkäufer der Himmelslaterne, die das Feuer vermutlich ausgelöst hat.\n\n\"Wichtig ist auch die Frage, warum solche gefährlichen Gegenstände wie Himmelslichter bei uns so einfach in den Verkehr gebracht werden können, obwohl die Anwendung verboten ist\", sagte die CDU-Politikerin der \"Rheinischen Post\" (Samstag). Sie kündigte an: \"Dem werden wir nachgehen. Hier scheint mir das Handelsunternehmen, das diese Himmelslichter verkauft hat, zumindest moralisch in der Mitverantwortung zu stehen.\"\n\nUpdate vom 02.01.2020: Nürnberger Tiergartendirektor traurig über Affenhaus-Brand Nürnbergs\n\nTiergartendirektor Dr. Dag Encke ist tieftraurig über den Tod der Tiere im Krefelder Affenhaus. Denn Encke wuchs im Krefelder Zoo auf und kannte einige der Tiere - sein Vater Walter war von 1959 bis 1996 der Direktor des Zoologischen Gartens in Krefeld. Dag Encke: \"Als die ersten Schimpansen nach Krefeld kamen, habe ich als Kind mit ihnen gespielt. Die Schimpansen gehörten zum Bestand des Zoos und wir Kinder des Zoodirektor auch - der Zoo war unser Spielplatz, zusammen mit den Kindern der dort wohnenden Pfleger.\" Von den nun durch den Brand getöteten Tieren kannte er noch drei.\n\nAuch den Gorilla Massa, der jetzt bei dem Unglück ums Leben kam, kannte Encke. \"Er war der erste Gorilla, von ihm aus hat sich die Gorilla-Gruppe aufgebaut.\"\n\nDie Nachricht vom Tod der Tiere nimmt ihn mit. \"Wir haben nachts noch Bilder vom Feuer via Internet gesehen. Schon da war klar: Das konnte kein Tier überlebt haben. Wir fühlen uns wie alle, die ein Haustier haben - und wissen, dass es bei lebendigem Leib verbrannt ist.\"\n\nEr versteht die jetzigen Diskussionen und Vorschläge, wie das Unglück hätte verhindert werden können und wie weitere Tragödien dieser Art in der Zukunft zu vermeiden sind. \"Das ist völlig legitim, die Brandschutzbestimmungen waren 1975 komplett andere als heute.\"\n\nAls der Nürnberger Tiergarten vor kurzem eine Brandschutzhelferausbildung angeboten hatte, verbannten zu diesem Zeitpunkt eine Mutter mit ihren vier Kindern in ihrem Wohnhaus in Nürnberg. \"Wir haben uns damals gedacht, wie wichtig es ist, auf Brandschutz zu achten und dass man so viel wie möglich tun muss, um derartige Unglück zu verhindern. Aber wir alle wissen, dass sie nicht auszuschließen sind. Und wenn sich diese Akzeptanz in der Gesellschaft nicht mehr durchsetzen lässt, dann haben wir ein Problem.\"\n\nSusanne Will\n\nUpdate vom 02.01.2020, 17.45 Uhr: Tote Menschenaffen können nicht beerdigt werden\n\nDie durch den Brand im Krefelder Zoo umgekommenen Menschenaffen können nicht beerdigt werden. Da es sich bei ihnen nicht um Haustiere, sondern um Wildtiere handele, sei eine Beerdigung nicht erlaubt, sagte Zoosprecherin Petra Schwinn am Donnerstag (2. Januar 2020).\n\nDie Tiere seien dem Veterinäruntersuchungsamt übergeben worden. Zoointern werde es eine Trauerfeier geben. Die Anteilnahme aus der Bevölkerung sei \"sehr, sehr groß\". Das Affenhaus war in der Silvesternacht abgebrannt. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer durch eine Himmelslaterne verursacht wurde.\n\nUpdate vom 02.01.2020, 15 Uhr: Real stoppt Verkauf von Himmelslaternen\n\nDie Warenhauskette Real hat nach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo den Verkauf von Himmelslaternen auf ihrem Online-Marktplatz gestoppt. \"Ausgelöst durch die Diskussion, die sich im Zusammenhang mit dem tragischen Brandunglück in Krefeld entwickelt hat, haben wir entschieden, dass diese Artikel von Drittanbietern nicht länger Teil unseres Angebotes sind\", sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die \"Rheinische Post\" über den Schritt berichtet.\n\nDer Real-Sprecher betonte, die Himmelslaternen seien nicht Teil des Real-Sortimentes gewesen, sondern von Dritten auf der Online-Plattform der Handelskette angeboten worden - zusammen mit rund 15 Millionen anderen Produkten. Die Himmelslaternen seien mit Warnhinweisen versehen gewesen, dass der Gebrauch \"in fast allen Bundesländern verboten\" sei. Weiter hieß es dort: \"Bitte beachten Sie die dem Produkt beiliegenden Sicherheitshinweise und bedenken sie die möglichen Brandgefahren! Wir empfehlen die Himmelslaterne an einer Drachenschnur zu befestigen, um den Flug des Skyballons besser kontrollieren zu können.\" Auf zahlreichen anderen Online-Seiten waren die Himmelslaternen auch am Donnerstag weiter im Angebot.\n\nDurch das Feuer war das Affenhaus im Krefelder Zoo abgebrannt, mehrere Menschenaffen starben. Die Polizei geht davon aus, dass Himmelslaternen den Brand verursacht haben.\n\nUpdate vom 02.01.2020, 12.15 Uhr: Drei Tatverdächtige für Brand im Krefelder Zoo ermittelt\n\nNach dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen eine 60 Jahre alte Krefelderin und ihre beiden erwachsenen Töchter. Die drei Frauen hätten sich selbst bei der Polizei gemeldet und dort angegeben, dass sie in der Silvesternacht fünf Himmelslaternen hätten aufsteigen lassen, sagten Vertreter von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (2. Januar 2020) bei einer Pressekonferenz. Man gehe davon aus, dass diese Himmelsleuchten den Brand des Affenhauses ausgelöst hätten. Durch das Feuer war das Affenhaus abgebrannt, mehrere Menschenaffen starben.\n\nUpdate am 02.01.2020, 06.15 Uhr: Sachverständige ermitteln Hergang der Krefelder Feuerkatastrophe im Zoo\n\nNach dem verheerenden Brand im Affenhaus bleibt der Krefelder Zoo am Donnerstag (2. Januar 2020) weiter geschlossen. Bei dem Feuer waren in der Nacht zu Neujahr mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse. Am Neujahrstag untersuchten Kriminalpolizei und Sachverständige den Brandort. Das Ergebnis wird für Donnerstag erwartet. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Es entstand ein Millionenschaden.\n\nDie Tiere, die ums Leben gekommen sind, seien ein unersetzlicher Verlust, auch für die Erhaltungsprogramme, sagte der Direktor des Kölner Zoos, Theo Pagel, wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete.\n\nFotos zeigen das Flammeninferno im Zoo Krefeld Mehr als 30 Tiere sind bei dem Brand im Kreefelder Zoo verendet. Foto: Alexander Forstreuter/dpa Alexander Forstreuter (dpa) +7 Bilder\n\nWenige Stunden nach der Feuerkatastrophe hatten sich am Mittwoch mögliche Verursacher des Brandes bei der Polizei gemeldet. Die Ermittler meinen, dass eine in der Nacht zu Neujahr gezündete Himmelslaterne den Brand ausgelöst haben könnte. Diese in Deutschland verbotenen Leuchtkörper waren im nordrhein-westfälischen Krefeld gesichtet worden. \"Die Polizei hat die Personen vernommen und wird ihre Angaben überprüfen\", erklärte die Polizei. Die Überprüfung der Angaben werde aber einige Zeit dauern.\n\nDas Drama im Zoo schockierte die Tierfreunde: Vor den Toren des traditionsreichen Tierparks legten viele Menschen, oft unter Tränen, Kerzen, Blumen, Briefe und Stofftiere ab. \"Gestorben für euer Silvestervergnügen\", stand auf einem Karton. Die Fahnen des Zoos hingen auf halbmast.\n\nDer Brand im Krefelder Zoo ist eines der schwersten Zoo-Unglücke der vergangenen Jahrzehnte: Mehr als 30 Tiere, darunter viele Menschenaffen, starben. Die Tierpfleger hätten eine enge Bindung an diese Affen, ähnlich wie Besitzer zu ihren Haustieren, berichtete Zoo-Direktor Wolfgang Dreßen.\n\nDie Ermittler äußerten sich am Neujahrstag. Mehr als 30 Tiere sind bei dem Brand im Kreefelder Zoo verendet. Foto: Alexander Forstreuter/dpa Christoph Reichwein (dpa) +7 Bilder\n\nEiner der toten Affen ist der Gorilla Massa. \"Ich habe ihn altern sehen\", sagte der Direktor über den seit langem in Krefeld lebenden Senior-Affen.\n\nEine Brandmeldeanlage hatte das Affenhaus nicht. Das sei nicht vorgeschrieben, erklärte der Zoo. Der Brand habe sich so schnell entwickelt, dass eine solche Anlage auch nicht geholfen hätte, hieß es. Eine Brandschutzversicherung bestehe aber.\n\nUnter den umgekommenen Tieren waren auch kleinere Affenarten sowie Flughunde und Vögel. Zwei Schimpansen überlebten das Feuer mit leichten Verletzungen. In einem angrenzenden Gehege blieb eine junge siebenköpfige Gorillafamilie unversehrt. Die Gorillas hätten danach normal gefressen, berichtete eine Sprecherin des Zoos. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.\n\nMenschen haben nach dem Brand des Affenhaus des Krefelder Zoos als Zeichen der Trauer am Zoo Kerzen aufgestellt. Mehr als 30 Tiere sind bei dem Brand im Kreefelder Zoo verendet. Foto: Alexander Forstreuter/dpa Alexander Forstreuter (dpa) +7 Bilder\n\nUpdate von 19.30 Uhr: Polizei vernimmt mögliche Verursacher - verbotener Leuchtkörper im Einsatz?\n\nNach dem verheerenden Feuer im Krefelder Zoo mit etlichen toten Menschenaffen haben sich mögliche Verursacher bei der Polizei gemeldet. \"Die Polizei hat die Personen vernommen und wird ihre Angaben überprüfen\", teilten die Ermittler am Mittwoch in Krefeld mit. Da die Überprüfung einige Zeit dauere, würden am Mittwoch keine weiteren Informationen zu den Tatumständen und den Verdächtigen gegeben. Der Zoo bleibt auch am Donnerstag noch geschlossen.\n\nDie Polizei vermutet, dass eine Himmelslaterne das Feuer in der Nacht zu Neujahr ausgelöst haben könnte. Diese schwebenden Leuchtkörper sind in Deutschland verboten. Mehrere von ihnen, teils auch mit handschriftlichen Zetteln daran, waren in Krefeld sichergestellt worden.Bei dem Feuer im Affenhaus starben mehr als 30 Tiere, darunter fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas und ein Schimpanse. Dabei entstand ein Millionenschaden. Das Affenhaus brannte völlig aus.\n\nZoo-Direktor Wolfgang Dreßen sprach vom \"schwersten Tag in der Geschichte des Krefelder Zoos.\" Der Brand hinterließ einen Millionenschaden.Zwei Schimpansen überlebten mit leichten Verletzungen die Feuersbrunst in dem Affenhaus. Die beiden Tiere Bally und Limbo seien narkotisiert und in ein benachbartes Haus gekommen, berichtete der Zoo-Direktor, der zum Zeichen der Trauer schwarze Kleidung trug.\n\nUnter Tränen stellten vor dem Eingang am Mittag zahlreiche Menschen Fotos von Affen auf - bis zum Nachmittag war es eine große Menge von Blumen, Kerzen und Stofftieren. Dazu platzierten Zoofreunde Schilder mit Aufschriften wie \"Warum\" oder \"Gestorben für euer Silvestervergnügen\". Die Fahnen des Zoos hingen auf halbmast. Auch Notfallseelsorger waren vor Ort. Am Neujahrstag blieb der Tierpark wegen des Unglücks geschlossen: \"Unsere Mitarbeiter stehen unter Schock\", erklärte der Zoo und warb um Verständnis.\n\nBei Tageslicht offenbarte sich die ganze Tragödie: Nur noch das Gerippe des im Gewächshausstil erbauten Affentropenhauses steht noch. Die Haltung von Affen soll aber weitergehen, bekräftigten Zoo-Direktor Dreßen und Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD).\n\nLaut einer Sprecherin waren unter den toten Tieren auch kleinere Affen wie goldene Löwenäffchen und Zwergseidenäffchen sowie Flughunde und Vögel. Das direkt angrenzende Gorillagehege blieb verschont. Dort lebt eine junge siebenköpfige Gorillafamilie.\n\nDer vergleichsweise kleine, familienfreundliche Zoo bekam zahlreiche Botschaften via Facebook. \"Ein Tag mit einer schwarzen Trauerkante!\", schrieb ein Besucher und wünschte den Pflegern und Mitarbeitern eine Menge Kraft, um mit diesem schrecklichen Verlust fertig zu werden. \"Wir hatten als Familie seit Jahrzehnten viele schöne Momente im Affenhaus\", schrieben andere.\n\nErstmeldung von Mittwochmorgen: Zoo-Brand in Krefeld: Affenhaus brennt nieder\n\nWie der Zoo mitteilt, kam es kurz nach Mitternacht zu dem verheerenden Brand, der das Gebäude bis auf das Grundgerüst zerstörte.\n\nAm Neujahrsmorgen bestätigte der Zoo schließlich über Facebook die Befürchtungen: \"Es gibt keine überlebenden Tiere im Affenhaus.\" Dort lebten unter anderem Orang-Utans und Schimpansen. Lediglich der Gorilla-Garten und die dort lebende Gorilla-Famile blieben laut Zoo-Mitteilung verschont.\n\nDie Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in die frühen Morgenstunden an - noch ist zur Brandursache nichts bekannt. Die Stadt Krefeld hat bereits eine Pressekonferenz für Mittwoch angekündigt, bei der weitere Informationen bekanntgegeben werden sollen.\n\nVorschaubild: © Andreas Drabben (dpa)", "Das bulgarische Unternehmen Bulgargaz hat die Inbetriebnahme der Pipeline Turkish Stream mitgeteilt. Laut dem Gasversorger strömt bereits russisches Erdgas nach Bulgarien.\n\nDer bulgarische Gasanbieter teilte unter anderem mit, dass ein zusätzlicher Vertrag, der mit dem Unternehmen Gazprom export am 30. Dezember geschlossen worden sei, eine andere Anlandestation vorsehe als anfangs geplant – statt in Negru Vodă soll das Erdgas nun in Strandscha ankommen.\n\nNach Angaben von Bulgargaz können bei der Pipeline Turkish Stream rund 81 Millionen Lewa (umgerechnet etwa 41 Millionen Euro) eingespart werden.\n\n„Diese Einsparung ist durch das Streichen von Kosten für Zugang und Gastransit über das rumänische Territorium bedingt und beläuft sich auf rund 76 Millionen Lewa – eine Geldsumme, für die weder Bulgargaz noch die Verbraucher aufkommen werden müssen“, erklärte das Unternehmen.\n\nDer Gasanbieter versprach unter anderem, die Preise für das Erdgas im ersten Quartal des Jahres 2020 zu senken. Zudem plane das Unternehmen die Erdgasbeförderung nach Griechenland und Nordmazedonien.\n\nmka/gs", "Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.", "Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge – und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Orkan, Tauwetter, Dauerregen und Neuschnee: Für Süddeutschland braut sich eine gefährliche Mischung zusammen. Besonders turbulent wird es in der Nacht zum Dienstag. Erst ab der Wochenmitte wird sich die Lage beruhigen. Aber wohl nicht lange.\n\nOffenbach/Main. Die neue Woche beschert dem Süden Deutschlands Dauerregen, Tauwetter und heftige Stürme. Auch Hochwasser bleibt ein Thema. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte für die Nacht zum Dienstag vor \"extremen Orkanböen\" mit über 140 Stundenkilometern in den Hochlagen der Berge.\n\nSelbst in tieferen Regionen können Windstöße mit 120 Stundenkilometer übers Land jagen. Dazu schüttet es weiter: Im Schwarzwald und im Allgäu kann die Gesamtregenmenge, die seit dem Wochenende gefallen ist, auf örtlich 100 Liter, teils sogar auf 140 bis 200 Liter ansteigen. Für viele Regionen in Süddeutschland galten amtliche Unwetterwarnungen.\n\nUm den garstigen Wettermix komplett zu machen, bringt die Kaltfront am Dienstag und Mittwoch in den Mittelgebirgen 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee, in den Alpen sogar teils über 50 Zentimeter. Der Lawinenwarndienst rief daher in mehreren bayerischen Gebieten die Warnstufe drei von fünf aus. In Bayern wurde zudem im östlichen Alpenbereich mit Hochwasser gerechnet.\n\nAm angespanntesten war die Hochwassersituation am Montag in Baden-Württemberg, nachdem die Pegelstände in vielen Flüssen nach einem völlig verregneten Wochenende kräftig angestiegen waren. Einzelne Flüsse kamen nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg (HVZ) sogar in die Nähe der Zehnjahresmarken. Bei Oppenau (Ortenaukreis) stürzten nach Angaben der Bundespolizei am Montag Bäume auf die Gleise der Renchtalbahn. Ein Zug kollidierte mit dem Hindernis und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. In Simonswald (Kreis Emmendingen) beschädigten abgerutschte Erdmassen ein Haus.\n\nDer Rhein bei Karlsruhe sollte seinen höchsten Stand am Dienstag erreichen. Für den Pegel Maxau prognostizierte die HVZ einen maximalen Stand zwischen etwas über 7,00 Metern und knapp 8,00 Metern. Ab 7,50 Metern wird die Schifffahrt unterbrochen. Auch der Wasserstand des Neckars in Heidelberg soll sich bis Dienstag weiter erhöhen.\n\nAn der Mosel stiegen die Pegelstände ebenfalls: Am Montagnachmittag wurde die Schifffahrt bei Trier eingestellt, als der Wasserstand am Pegel Trier 6,95 Meter erreichte. Vormittags waren es erst etwas mehr als 6,50 Meter - laut Hochwassermeldezentrum Rheinland-Pfalz gut drei Meter über dem mittleren Wasserstand. Bereits am Mittag waren erste Straßen an der Mittelmosel überflutet und wurden gesperrt. In Saarbrücken wurde die Sperrung der Stadtautobahn vorbereitet.\n\nRuhiger wird das Wetter ab der Wochenmitte. Die Sonne wird sich dann wieder etwas häufiger zeigen, es bleibt zumeist trocken. Die eingeflossene Kaltluft wird sich laut Vorhersage etwas erwärmen, nachts droht aber gebietsweise Frost. Schon zu Beginn der nächsten Woche nimmt nach Einschätzung des DWD die Sturmgefahr deutlich zu und es wird wieder neue, teils kräftige Niederschläge geben.", "pos": ["„Reuchlin wäre heute auf allen Social-Media-Kanälen unterwegs“: Reuchlin-Gottesdienst zwischen damals, heute und morgen\n\nFlucht durch Innenstadt endet in Untersuchungshaft: 26-Jähriger mit Drogen und ohne Führerschein auf gestohlenem Roller unterwegs\n\nStuttgart/Pforzheim. Ein völlig verregnetes Wochenende hat die Wasserstände in den Flüssen Baden-Württembergs ordentlich ansteigen lassen. An vielen Gewässern wurden die zweijährlichen Hochwasserstände erreicht. Einzelne Flüsse kamen nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg (HVZ) sogar in die Nähe der Zehnjahresmarken. Betroffen seien vor allem das Allgäu und der nördliche Schwarzwald. Bis Dienstag soll es noch weiterregnen. Darüber hinaus warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einigen Regionen vor orkanartiken Böen.\n\nIm Nordschwarzwald - unter anderem im Bereich Neuenbürg und Bad Wildbad - zeigt die Wetterkarte des DWD ein leuchtendes Rot. Das heißt: Gewarnt wird vor ergiebigem Dauerregen (bis Dienstag, 12 Uhr) sowie vor orkanartigen Böen (von Montag, 22 Uhr, bis Dienstag, 9 Uhr). Zu erwarten sind demnach orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) und 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung.\n\nDer heftige Regen hat auch schon für den ersten Erdrutsch gesorgt. Gegen 14.30 Uhr hatte ein Autofahrer gemeldet, dass auf der B294 in Höhe des Gewerbegebiets Gräfenau zwischen Höfen und Calmbach Erde und Steine liegen würden. Während ein Bagger des Bauhofs Höfen das Material zur Seite schob, regelte die Polizei den Verkehr einspurig am Erdrutsch vorbei.\n\nFür Pforzheim und den Rest des Enzkreises wird vor Dauerregen sowie schweren Sturmböen (85 bis 100 km/h) gewarnt.\n\nSchon am Montagmorgen waren die Pegel der beiden Flüsse Enz und Nagold sichtbar angestiegen. In Pforzheim, wo die Enz in den Wochen zuvor zwischen 50 und 70 Zentimetern stand, wurden da nach Angaben der Hochwasserzentrale des Landes Baden-Württemberg bereits rund 1,60 Meter gemessen. Um 14.15 Uhr war mit einem Pegelstand von 1,90 Meter ein vorübergehender Höchststand erreicht. In der Folge ging er wieder leicht zurück, lag aber auch am späteren Nachmittag noch über dem sogenannten Grenzwert der Hochwassermeldeordnung (1,70 Meter).\n\nSo entwickelte sich der Pegel der Enz in Pforzheim bis 15 Uhr. Foto: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg/PZ\n\nVon Zwei- oder Zehnjahresmarken ist die Enz in Pforzheim noch deutlich entfernt: Der Wert für ein zweijährliches Hochwassr liegt hier bei 2,10 Meter, der für ein zehnjährliches bei 2,81 Meter. Von einem zehnjährlichen Hochwasser spricht man, wenn die Pegelhöhe einen Stand erreicht, der im Schnitt nur alle zehn Jahre überschritten wird.\n\nDie Nagold stand bei Dillweißenstein am Montagnachmittag bei 1,58 Meter - zwei Tage zuvor war es noch rund ein Meter gewesen.\n\nDie Nagold in Pforzheim am Montagmorgen:\n\nSchade – hier käme ein Video, wenn Ihr Browser HTML5 Unterstützung hätte, wie z.B. der aktuelle Firefox\n\nVerkehrsprobleme im Südwesten\n\nDas Wetter brachte auch Verkehrsprobleme mit sich. Bei Oppenau (Ortenaukreis) stürzten nach Angaben der Bundespolizei am Montag Bäume auf die Gleise der Renchtalbahn. Ein Zug kollidierte mit dem Hindernis und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. In Simonswald (Kreis Emmendingen) beschädigten abgerutschte Erdmassen ein Haus. Aus dem Kreis Lörrach meldete die Polizei Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. In Schramberg (Kreis Rottweil) weckte die Polizei in der Nacht die Besitzer von vier geparkten Autos, weil das steigende Wasser der Kinzig die Fahrzeuge zu beschädigen drohte.\n\nDer Rhein bei Karlsruhe sollte seinen höchsten Stand am Dienstag erreichen. Für den Pegel Maxau prognostizierte die HVZ einen maximalen Stand zwischen etwas über 7,00 Metern und knapp 8,00 Metern. Ab 7,50 Metern wird die Schifffahrt unterbrochen. Auch der Wasserstand des Neckars in Heidelberg soll sich bis Dienstag weiter erhöhen.\n\nUnwetterartige Regenfälle in Baden-Württemberg\n\nVon Samstagmittag bis Montagmittag gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Regenfälle von zum Teil deutlich mehr als 100 Litern je Quadratmeter. Am Ruhestein, der Wasserscheide zwischen Acher und Murg im nördlichen Schwarzwald, fielen in der Staulage 161 Liter. In Forbach (Kreis Rastatt) waren es 102 Liter, in Baden-Baden 87 Liter. Im Südschwarzwald fielen verbreitet 50 bis 80 Liter Regen je Quadratmeter, in Todtmoos (Kreis Waldshut) waren es 113 Liter.\n\nBis zum Abend sollten in weiten Teilen Baden-Württembergs noch ein paar Liter hinzukommen, sagte DWD-Meteorologe Kai-Uwe Nerding. Vom Abend an sei dann wieder mit kräftigen und anhaltenden Regenfällen zu rechnen, die bis Dienstag weitere 50 bis 60 Liter Regen bringen können, in Staulagen auch bis zu 80 Liter.\n\nFür Pforzheim liegt derzeit folgende Unwetterwarnung vor:\n\nEs tritt Dauerregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² erwartet.\n\nEs treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf.\n\nACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.\n\nAktuelle Infos und Vorhersagen gibt es auf der Internetseite der Hochwasserzentrale.\n\nSie haben Bilder von Sturm und Sturmschäden und möchten sie mit der PZ und den Lesern teilen? Dann senden Sie uns diese per E-Mail an internet@pz-news.de mit dem Stichwort \"Sturm\" unter Angaben Ihrer Kontaktdaten.*\n\n*Datenschutzhinweis: Die Verarbeitung der von Ihnen übermittelten Daten erfolgt nur zum Zwecke der Durchführung dieser Leseraktion. Weitere Informationen zum Datenschutz und den Ihnen zustehenden Rechten können Sie unserer Datenschutzerklärung unter https://www.pz-news.de/dse-pznews.html entnehmen."], "neg": ["Polizeipräsidium Konstanz\n\nPOL-KN: (VS-Schwenningen) Polizei sucht unabhängige Zeugen zu einer Auseinandersetzung um einen Mülleimer vergangenen Sonntag in der Hans-Sachs-Straße\n\nVS-Schwenningen (ots)\n\nZu einem eskalierten Streit wegen des Aufstellens eines Mülleimers in einer Grundstückseinfahrt, der sich am vergangenen Sonntagnachmittag in der Hans-Sachs-Straße ereignet hat und schließlich in einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen mündete (wir berichteten bereits https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110973/4535289) sucht die Polizei Schwenningen unabhängige Zeugen. Personen, die den Streit beobachtet haben oder sonst Angaben zu der am vergangenen Sonntagnachmittag in der Hans-Sachs-Straße erfolgten Auseinandersetzung machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schwenningen (07720 8500-0) in Verbindung zu setzen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nDieter Popp\n\nPolizeipräsidium Konstanz\n\nPressestelle\n\nTelefon: 07531 995-1012\n\nE-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell", "Hemer/Hagen. SIHK-Akadmie in Hemer bietet eine „Summerschool“ in den Sommerferien an.\n\nDie SIHK-Akademie in Hemer, Hagen und Lüdenscheid bietet in den Ferien eine „Summerschool“ an. Unter dem Motto „Blind Date mit deiner Zukunft“ erhalten Jugendliche bei ihrem Übergang von der Schule in den Beruf die Chance, auf spielerische Weise in die Arbeitswelt einzutauchen. Drei Tage mit Themen wie 3D-Druck, Metallverarbeitung und Elektrotechnik stehen, so die Mitteilung der SIHK, auf dem Programm. In Hemer werden die Kurse jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 30. Juni bis 2. Juli, 7. bis 9. Juli, 14. bis 16 Juli, und Montag bis Mittwoch, 3. bis 5. August, von 9 bis 14 Uhr angeboten.\n\nAuch Bewerbungstraining gehört zur „Summerschool“\n\nDie Ausbilder in den Technischen Bildungsstätten der SIHK-Akademie nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter ihre Fittiche und bauen mit ihnen beispielsweise Liegestühle fürs Handy, tragbare Lautsprecher, Hubschrauber oder Standbuggys. „Mit unserer Summerschool schaffen wir ein Angebot, das Eltern und Jugendlichen aus Südwestfalen gleich doppelt hilft. Denn durch die Corona-Krise sind zahlreiche Betreuungsangebote für die Ferien weggefallen“, erklärt Thomas Haensel, Geschäftsführer der SIHK-Akademie.\n\nEin weiterer Teil der „Summerschool“ soll aus einem Bewerbungstraining bestehen. Die Schüler können zudem mit Ausbildungsbetrieben ins Gespräch kommen.", "Palmer hatte zur Corona-Krise gesagt: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Damit hatte er parteiübergreifend für Empörung gesorgt - und sich später entschuldigt\n\nDer Fraktionsvorsitzende der Grünen im Tübinger Gemeinderat, Christoph Joachim, hat dafür plädiert, Boris Palmer für die Oberbürgermeisterwahl 2022 nicht erneut zu nominieren. „Ich bin ein Freund von Boris Palmer, aber es kann nicht sein, dass er 2022 noch einmal für die Grünen antritt\", sagte er. „Ich werde empfehlen, Boris Palmer nicht mehr zu nominieren.\" Ob er dann ohne grüne Unterstützung kandidiere, sei seine Entscheidung.", "Wenn Sie zuvor über FB / G + angemeldet waren, verwenden Sie bitte die Funktion \"Passwort vergessen\" und geben Sie dort Ihre E-Mail-Adresse ein.\n\nSie erhalten dann einen Link über den Sie sich anmelden und ein Passwort festlegen können.", "Frische Milch wird in ein Glas geschüttet. Im kommenden Jahr profitieren mehr Thüringer Kinder von kostenloser Milch in der Schule.\n\nJena. Im kommenden Schuljahr werden voraussichtlich mehr Kinder in Thüringen in den Genuss kostenloser Milch kommen als derzeit.\n\nMehr Thüringer Kinder profitieren im nächsten Schuljahr von kostenloser Milch\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nMehr Thüringer Kinder profitieren im nächsten Schuljahr von kostenloser Milch\n\nFür die Schulmilchkomponente des EU-Schulpogramms stehen etwa 285.000 Euro zur Verfügung, wie das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR) am Donnerstag auf Anfrage mitteilte.\n\nFür das aktuelle Schuljahr seien hingegen rund 265.000 Euro vertraglich gebunden worden. Das Programm werde daher im kommenden Schuljahr mehr Schüler erreichen als im laufenden, hieß es.\n\nSeit dem 1. April können sich Thüringer Kindertagesstätten sowie Grund- und Förderschulen für das Programm bewerben. Derzeit werden in Thüringen laut TLLLR zirka 250 Einrichtungen mit über 20.000 Kindern regelmäßig mit Trinkmilch versorgt. Diese kommt von zugelassenen Lieferanten, die sich die Kosten erstatten lassen können.\n\nMilchpartys, Bauernhof-Besuche und Projekttage geplant\n\nVoraussetzung für die Teilnahme ist, mindestens eine pädagogische Maßnahme durchzuführen. Durch „Milchpartys, Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage“ soll den Kindern Hintergrundwissen über die Produkte und ihre Herstellung vermittelt werden, erklärte die Behörde. Ziel des gesamten Programms sei, den Kindern gesunde Ernährung „durch eine regelmäßige und kostenlose Extra-Portion Milch schmackhaft zu machen“.\n\nMit dem Schulprogramm fördert die EU die Ernährung von Obst, Gemüse und Milch in den Mitgliedstaaten. Allein für die Milchkomponente stünden jährlich rund 100 Millionen Euro zur Verfügung, heißt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Davon habe Deutschland im laufenden Schuljahr 10,8 Millionen Euro erhalten.\n\nBis auf Hamburg und das Saarland nehmen alle anderen übrigen Bundesländer den Angaben nach an dem Schulmilchprogramm teil."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ein Protestzug mit tausenden Menschen und mehr als 150 Traktoren ist in Berlin, ausgehend vom Brandenburger Tor, durch die Innenstadt gezogen. Die Veranstalter sprachen von 27.000 Teilnehmern. Unter dem Motto \"Wir haben es satt\", forderten die Aktivisten die Bundesregierung zu einer Wende in der Agrarpolitik hin zu besseren Umwelt- und Tierschutzmaßnahmen auf.\n\nBauern und Klimaschützer gemeinsam auf der Straße\n\nArtgerechte Tierhaltung, Artenvielfalt und Klimaschutz stehen auf der Agenda der Demonstranten. Den Landwirten und ihren Unterstützern geht es dabei auch um eine bessere Förderung des Umstiegs auf ein naturverträgliches Wirtschaften. \"Ställe tiergerecht umzubauen und die Bewirtschaftung von Äckern und Wiesen stärker mit dem Schutz von Insekten, Klima und Wasser zu verbinden - all das verteuert die landwirtschaftliche Erzeugung unserer Lebensmittel\", heißt es von Seiten der Landwirte.\n\nZu den Protesten aufgerufen hatte ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Es ist bereits das zehnte Jahr, in dem die Gruppierungen die große Leistungsschau der Agrarindustrie für ihren Protest nutzen.\n\n\"Wir erleben seit vielen Jahren, dass das Landwirtschaftsministerium die Agrarindustrie hofiert\", erklärte Bündnis-Sprecher Christian Rollmann. Die Klimakrise, zu viel Nitrat im Grundwasser und das dramatische Artensterben zeigten, dass es so nicht weitergehen könne. Das Bündnis macht die Bundesregierung für die Schließung von 130.000 Bauernhöfen seit 2005 verantwortlich.\n\nIn der Kritik stand auch die Agrarpolitik der Europäischen Union. Anstelle von Produktionsfläche und Ertrag sollten sich Subventionen in Zukunft viel mehr an Tier- und Klimaschutzkriterien orientieren, forderte Rollmann. Die Bundesregierung, die in der zweiten Jahreshälfte den EU-Ratsvorsitz übernimmt, müsse sich für eine Neuordnung der Agrarpolitik einsetzen.\n\nBäuerinnen und Bauern übergaben am Vormittag eine Protestnote an Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern, die zu einer Agrarministerkonferenz in Berlin zusammengekommen waren. Darin wird ein gerechter Handel sowie der Schutz bäuerlicher Betriebe in der ganzen Welt gefordert.\n\nDie Gastgeberin der internationalen Konferenz, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, betonte am Rande der Beratungen die Bedeutung des Handels für die weltweite Ernährungssicherung. \"Es gibt ein Menschenrecht auf Nahrung\", sagte die CDU-Politikerin. Mehr als 60 Staaten hätten keine ausreichenden Ressourcen, die eigene Bevölkerung zu ernähren. Daher sei der Austausch wichtig, an dem etwa auch Kleinbauern und Frauen teilhaben müssten. Beim Handel dürfe zudem nicht das Recht des Stärkeren gelten.\n\nBei der Internationalen Grünen Woche, der weltweit wichtigsten Landwirtschafts- und Ernährungsmesse, präsentieren noch bis zum 26. Januar Hersteller und Vermarkter der weltweiten Agrarindustrie ihre Erzeugnisse. Insgesamt zeigen 1800 Aussteller in den Hallen um den Berliner Funkturm ihre Produkte. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.\n\nBereits am Freitag hatte es in Berlin Proteste von Landwirten gegeben. Diese wandten sich allerdings gegen strengere Umweltauflagen der Politik. Zahlreiche Bauern wehren sich gegen Auflagen für einen verringerten Einsatz von Düngemitteln, womit Belastungen des Grundwassers vermindert werden sollen.\n\nqu/uh (dpa, afp)", "pos": ["Menschen nehmen an einer Demonstration für eine Agrarwende unter dem Motto \"Wir haben es satt\" teil.\n\nBerlin. Anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wollen heute mehrere Tausend Menschen in Berlin für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft demonstrieren. Dazu aufgerufen hat ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Die Initiative \"Wir haben es satt!\" erwartet bei der zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15 000 Teilnehmer und 100 Traktoren. Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Julia Klöckner (CDU). Schwerpunktthema ist diesmal die Rolle des Handels für die weltweite Ernährungssicherung.\n\nBei der Grünen Woche wird zum Wochenende ein großer Besucherandrang erwartet. Bis zum 26. Januar präsentieren sich 1800 Aussteller in den Hallen unter dem Funkturm. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.\n\nDie Traktorkolonnen sollen am Morgen aus dem Berliner Umland in Richtung Innenstadt starten. Geplant ist, dass sich die Landwirte gegen 10 Uhr auf der Straße des 17. Juni sammeln. Um 12 Uhr soll es eine Auftaktkundgebung vor dem Brandenburger Tor geben. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen. Bereits am Freitag waren 400 Traktoren durch Berlin gerollt. Das Bündnis \"Land schafft Verbindung\" hatte deutschlandweit zu Demonstrationen aufgerufen. Der Protest richtete sich unter anderem gegen neue Düngevorschriften."], "neg": ["Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\n«Das iranische Aussenministerium hat am Mittwoch den Schweizer Botschafter in Teheran einberufen», schreibt die «Tehran Times» auf ihrer Website. Auch die iranische Nachrichtenagentur «Mehr News Agency» berichtet auf ihrer Seite darüber.\n\nDie Schweiz vertritt die US-Interessen in der islamischen Republik. Das EDA hat auf unsere Anfrage bisher dazu nicht Stellung genommen.\n\nWeiter schreibt die «Tehran Times», der Botschafter sei eingeladen worden, «um den starken Protest des Landes gegen die kriegerischen Worte Washingtons und die haltlosen Anschuldigungen gegen den Iran zum Ausdruck zu bringen».\n\nMohsen Baharvand, der Generaldirektor des iranischen Aussenministeriums für amerikanische Angelegenheiten, habe dem Schweizer Gesandten Markus Leitner die offizielle Protestnote seines Landes übergeben.\n\nWeitere Proteste vor US-Botschaft\n\nAn der US-Botschaft im Irak ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen (zum Bericht). Mehrere Personen seien in Bagdad durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden, meldete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA am Mittwoch.\n\nAugenzeugen berichteten, dass hunderte Demonstranten die Nacht in der Nähe des Botschaftsgelände verbracht hätten. Am Dienstag hatten Demonstranten versucht, den hoch gesicherten Botschaftskomplex zu stürmen. Protestler setzten mehrere Wachhäuschen in Brand.\n\nUS-Verteidigungsminister Mark Esper kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass die USA wegen der jüngsten Spannungen im Irak mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region verlegen.\n\nDarüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Esper. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte der Minister.\n\n14'000 zusätzliche Soldaten\n\nUS-Präsident Donald Trump wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt jedoch 14'000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudiarabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nDer schiitische Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass Teheran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat. Dies wiederum wird vom Iran vehement bestritten. (cpm)", "Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus verteidigt. Es gehe darum, \"dass wir das Gesundheitssystem nicht überlasten\", sagte Merkel in Berlin.\n\nDas Coronavirus breitet sich in Berlin aus. Bislang sind 118 Infektionen mit dem neuartigen Erreger nachgewiesen.\n\nbreitet sich in Berlin aus. Bislang sind mit dem neuartigen Erreger nachgewiesen. Berlin reagiert auf das Coronavirus und hat alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern bis zum Ende der Osterferien (19. April) abgesagt. Auch große Kulturveranstaltungen in den staatlichen Berliner Opern, Theatern und Konzertsälen mit mehr als 500 Zuschauern sind betroffen.\n\nBetroffene erhalten Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus unter der Telefonnummer 030 90 28 28 28. Das ist die Hotline der Berliner Gesundheitsverwaltung.\n\nBerliner Feuerwehr und Kassenärztliche Vereinigung haben für Coronavirus-Verdachtsfälle einen Fahrdienst eingerichtet. Informationen dazugibt es unter der Telefonnummer 116 117\n\nAlle Informationen zum Coronavirus und CoVid-19 in Berlin erhalten Sie hier.\n\nBerlin. Die Berliner Morgenpost informiert im Newsblog über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Berlin und Brandenburg. Alle überregionalen und internationalen Corona-News lesen Sie hier.\n\nUnsere interaktive Karte zeigt, wie sich das Coronavirus in Deutschland und weltweit ausbreitet.\n\n11.40 Uhr: Kind aus Tegeler Kita positiv getestet - Einrichtung geschlossen\n\nDie Kita Waldräuber in Tegel-Süd bleibt bis zum 18. März geschlossen, das teilte die Einrichtung auf ihrer Homepage mit. Ein Kind war positiv auf das Corona-Virus getestet worden, hieß es seitens des Gesundheitsamtes Reinickendorf. „Es ist davon auszugehen, dass das Kind in der Kita ansteckend gewesen ist. Zusätzlich besteht bei einer Erzieherin ein dringender Verdacht, dass sie zu dem Zeitpunkt ebenfalls das Virus ausgeschieden hat“, so das Gesundheitsamt.\n\n11.30 Uhr: Kita an der Pappelallee in Prenzlauer Berg geschlossen\n\nDie Kita an der Pappelallee 40 ist bis einschließlich Freitag, den 20.03.2020 durch das Gesundheitsamt Pankow geschlossen worden. Dort wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet.\n\n11.07 Uhr: 118 bestätigte Fälle in Berlin\n\n118 Coronavirus-Fälle wurden in Berlin bestätigt. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am Donnerstagvormittag mit. \"Die Kontaktpersonen werden derzeit im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert\", hieß es in der Pressemitteilung.\n\nVon den Infizierten Personen sind 61 männlich und 56 weiblich. Bei einer Person wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden fünf Personen, alle anderen Personen sind häuslich isoliert.\n\nInfizierte nach Bezirk\n\nCharlottenburg-Wilmersdorf 23\n\nFriedrichshain-Kreuzberg 14\n\nLichtenberg 6\n\nMarzahn-Hellersdorf 3\n\nMitte 18\n\nNeukölln 7\n\nPankow 13\n\nReinickendorf 3\n\nSpandau 6\n\nSteglitz-Zehlendorf 14\n\nTempelhof-Schöneberg 8\n\nTreptow-Köpenick 3\n\n10.44 Uhr: Erster Corona-Fall in Flüchtlingsheim bestätigt\n\nIn Berlin ist ein erster Corona-Fall in einem Flüchtlingsheim bestätigt worden. Alle 135 Bewohner der Unterkunft wurden unter Quarantäne gestellt, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die Bewohner des Heimes in Charlottenburg werden ihren Angaben nach von einem Caterer mit Essen versorgt, weil sie den gemeinsamen Speisesaal nicht mehr nutzen können.\n\n10.27 Uhr: Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen Corona aufgehoben\n\nBerlin hebt das Sonntagsfahrverbot für Lkw auf, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Das kündigte Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Donnerstag an. So sollen die Warenketten zur Belieferung der Supermärkte aufrecht erhalten werden.\n\n10.08 Uhr: BR Volleys könnten vorzeitig zum Meister erklärt werden\n\nDas Coronavirus beeinflusst möglicherweise auch die finalen Entscheidungen in der Volleyball-Bundesliga (VBL). So könnten die Berlin Volleys in dieser Saison schon vorzeitig deutscher Meister werden. „Zur Zeit wird bei der VBL darüber diskutiert, die Saison nach der Hauptrunde zu beenden. In dem Fall sieht die Satzung wohl vor, dass der Erste nach der Hauptrunde zum Meister erklärt wird“, sagte Berlins Manager Kaweh Niroomand der Deutschen Presse Agentur am Donnerstag. Die BR Volleys sind vor den letzten beiden Spieltagen der Hauptrunde uneinholbar Tabellenführer.\n\n9.20 Uhr: Müller: Über Einschränkung des Bahnverkehrs wegen Corona reden\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat vor Beginn der Ministerpräsidenten-Konferenz eine Einschränkung des Bahnverkehrs wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ins Spiel gebracht. „Wird sie (die Deutsche Bahn) nun in Zukunft in Berlin und München und in Köln genauso halten wie bisher oder schränken wir den Verkehr ein“, fragte er am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Mit dieser Frage müsste man sich auf Bundesebene beschäftigen. An diesem Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten in Berlin unter anderem über die Corona-Krise.\n\nIm Umgang mit der Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 räumte Müller Fehler ein. „Ich glaube, dass ich auch schneller hätte entscheiden müssen, wirklich alles abzusagen“, sagte er. Zugleich kritisierte er, dass es in der Vergangenheit keine Möglichkeit gegeben habe, ein gemeinsames Vorgehen in der Krise abzustimmen. Deshalb forderte Müller eine koordinierende Ebene für die Dinge, die länderübergreifend zu regeln sind.\n\n8.40 Uhr: Karneval der Kulturen und Myfest finden nicht statt\n\nIn diesem Jahr wird es weder das Myfest am 1. Mai noch den Karneval der Kulturen an Pfingsten in Berlin-Kreuzberg geben. Das sagte ein Sprecher des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg am Donnerstagmorgen. Der Bezirk reagiere damit unter anderem auf Empfehlungen des Amtsarztes, berichtet der Sender rbb. Auch wenn die Veranstaltungen erst im Mai stattgefunden hätten, habe sich der Bezirk zu der Absage schon jetzt entschieden, denn die beiden Feste vorzubereiten sei sehr aufwendig in der Vorbereitung.\n\n7.15 Uhr: Berliner Amtsärzte fordern, alle Veranstaltungen abzusagen\n\nBerlins Amtsärzten geht die befristete Absage größerer Veranstaltungen in Berlin wegen des Coronavirus noch nicht weit genug. In einem Schreiben an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) fordern sie, sämtliche Sport- und Kulturveranstaltungen ab sofort nicht mehr stattfinden zu lassen, bestätigte Reinickendorfs Amtsarzt Patrick Larscheid. Das gelte auch für Veranstaltungen in Clubs. \"Es besteht die Notwendigkeit einer gesamtstädtischen Regelung, eine berlineinheitliche Lösung ist unverzüglich erfoderlich\", schrieben die Amtsärzte. Kalayci hatte am Mittwoch angekündigt, dass alle größeren Veranstaltungen ab 1000 Personen bis zum Ende der Osterferien am 19. April untersagt sind.\n\n6.50 Uhr: John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf geschlossen\n\nDas Gesundheitsamt Steglitz-Zehlendorf hat angeordnet, dass die John-F.-Kennedy-Grundschule und der Hort in Zehlendorf bis Dienstag (17.3.2020) geschlossen wird. Das wurde am Mittwochabend bekannt. Ein Erzieher des Hortes war positiv auf Covid-19 getestet worden. Für alle Schüler der Eingangsklassen, Hort-Kinder, Lehrer und Erzieher wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Alle Veranstaltungen wurden bis auf Weiteres abgesagt.\n\n4.31 Uhr: Technische Universität plant Online-Prüfungen\n\nDie Technische Universität Berlin plant wegen der Coronavirus-Pandemie in den nächsten Wochen Online-Prüfungen. „Wir bauen dabei auf die Ehrlichkeit der Studierenden“, sagte TU-Präsident Christian Thomsen der Deutschen Presse-Agentur. Natürlich gebe es für die Uni keine absolute Sicherheit, dass nicht Freunde oder Eltern die Klausuren am Computer schrieben. „Aber auch bei normalen Klausuren wird geschummelt“, ergänzte Thomsen.\n\nVielleicht würden Online-Klausuren ein bisschen schwerer ausfallen, weil mehr Hilfsmittel greifbar seien. „Aber mit null Kenntnis kommt man auch mit mehr Hilfsmitteln nicht durch“, sagte der TU-Präsident. Denn die zeitliche Begrenzung für die Prüfungen bleibe.\n\nMittwoch, 11. März 2020\n\n20.30 Uhr: Museum Barberini in Potsdam schließt\n\nDas Museum Barberini hat am Mittwochabend entschieden, den Betrieb vorerst einzustellen. Wie das Museum in einer Pressemitteilung bekannt gab, „wird das Museum ab Donnerstag, 12. März, bis einschließlich Dienstag, 17. März, schließen.\"\n\n20 Uhr: Mehrere Berliner Schulen bleiben geschlossen\n\nDie Conrad-Schule in Wannensee bleibt bis zum 13. März geschlossen. Grund sei ein Abklärungsfall, wie es auf der Homepage der Grundschule heißt. Man koordiniere die Maßnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt. „Wenn wir Informationen zum weiteren Vorgehen haben, melden wir uns umgehend bei Ihnen“, schreibt die Schulleitung.\n\nImmer noch geschlossen ist die Emanuel-Lasker-Schule, eine Sekundarschule in Friedrichshain, wo ein Lehrer und eine Schülerin nach einer Skifahrt positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch die „Schule Eins“, eine private Gemeinschaftschule in Pankow, ist bis zum 20. März geschlossen. In der Nürtingen-Grundschule im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat der Schulleiter in einem Infobrief den Eltern mitgeteilt, dass eine Lehrerin der Schule womöglich erkrankt ist. Deshalb sollen einzelne Schüler und Mitarbeiter bis zum 16. März der Schule fernbleiben.\n\n19.20 Uhr: TU sagt alle Angebote des Hochschulsports ab\n\nDer Krisenstab der Technischen Universität Berlin hat bis 13. April alle Angebote des Hochschulsports abgesagt. Die Sportstätten würden geschlossen, teilte die TU am Abend mit.\n\n18.30 Uhr: Alba-Heimspiele ohne Publikum\n\nAuch die Heimspiele von Alba Berlin finden bis zum Ende der Osterferien ohne Zuschauer statt. Das gab der Verein in einer Mitteilung bekannt. „Die Behörden haben eine klare Entscheidung getroffen, der wir selbstverständlich nachkommen“, sagt Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. „Wir werden dementsprechend unsere EuroLeague-Heimspiele bis zum Ende der Osterferien ohne Zuschauer austragen. Wie es konkret in der Bundesliga weitergeht, werden wir morgen mit den anderen BBL-Clubs und der Liga besprechen.“ Informationen für Dauerkarten-Besitzer sollen laut Alba bald folgen.\n\n18.28 Uhr: Zwei Berliner Schulen schließen vorübergehend\n\nDie Sophie-Scholl-Schule, eine Sekundar- und Europaschule im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, bleibt aufgrund des Coranavirus am Donnerstag, 12. März, und Freitag, 13. März, geschlossen. „Es findet kein Unterricht statt“, steht auf der Homepage der Schule. Allerdings fänden die Nachklausuren am Sonnabend statt. Wie es am Montag weitergehe, sollen Schüler und Eltern dann der Homepage entnehmen, rät die Schulleitung. Laut Bezirkstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat sich dort eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert.\n\nAuch die Christoph-Földerich-Grundschule, „Spandaus einzige musikbetonte Grundschule“, wie es auf der Homepage heißt, muss schließen. „Hier ist eine Zeitperspektive derzeit noch nicht absehbar“, heißt es aus der Senatsverwaltung für Bildung.\n\n18.02 Uhr: Technische Universität Berlin schließt ihre Bibliotheken\n\nDie Technische Universität Berlin schließt ab sofort unbefristet alle ihre Bibliotheken und PC-Pools, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das kündigte die Hochschule am Mittwochabend an. „So etwas gab es noch nie“, sagte Sprecherin Stefanie Terp. „Wir schauen jetzt von Woche zu Woche, wie es weitergeht.“ Die TU-Hauptbibliothek wird täglich von mehr als 1000 Menschen genutzt. Den Hochschulen steht es frei, eigene Entscheidungen für ihre Einrichtungen zu treffen. An der Hochschule mit rund 35 000 Studierenden sind bisher drei bestätigte Infektionen bekannt.\n\n17.57 Uhr: Keine Veranstaltungen im Berghain bis 20. April\n\nBerlins berühmtester Club reagiert auf das Coronavirus und sagt alle Veranstaltungen bis zum 20. April ab. Das gab der Club am Mittwoch auf seiner Internetseite bekannt. \"Anlässlich der aktuellen Gefährdungslage und im besten gesundheitlichen Interesse unserer Mitarbeitenden, Künstler und Gäste entfallen vorsorglich unsere eigenen bereits angekündigten Klubveranstaltungen in Berghain, Panorama Bar und Säule bis 20. April 2020\", heißt es auf der Internetseite des Clubs.\n\n17.41 Uhr: Berliner Universitäten veranlassen Sofortmaßnahmen\n\nDer Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, hat in Abstimmung mit den staatlichen Hochschulen des Landes Berlin und nach Beratung mit Gesundheitsexperten der Charité.Universitätsmedizin Berlin weitreichende Sofortmaßnahmen beschlossen, um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Unter anderem wird der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20. April verschoben. Die Hochschulen werden zudem angehalten, alle Prüfungstermine bis 20.7.2020 unter Berücksichtigung der aktuellen Risikolage auf Durchführbarkeit gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu prüfen.\n\n17.39 Uhr: Zahl der Infizierten in Brandenburg steigt auf 24\n\nIn Brandenburg haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums acht weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl im Land auf 24. Infiziert habe sich eine Person aus dem Landkreis Oder-Spree, eine weitere Person komme aus dem Landkreis Spree-Neiße, eine dritte aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, wie das Ministerium mitteilte. Die Patienten hätten keine schwerwiegenden Symptome. Die Fälle würden ambulant behandelt, hieß es.\n\nZudem wurden zwei Fälle aus Landkreis Barnim und zwei aus dem Havelland gemeldet, wie das Ministerium weiter mitteilte. Bei den letzteren Personen handle sich um eine 32-Jährige und eine 35-jährige Frau, die möglicherweise zu den Besuchern des Clubs „Trompete“ im Berliner Stadtteil Tiergarten gehörte. Dort wurden bei einigen Gästen Infektionen nachgewiesen. Sie alle waren am gleichen Abend in dem Lokal.\n\n17.25 Uhr: Mehrere Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion in Quarantäne\n\nWegen eines Kontakts zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben sich mehrere Abgeordnete und Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Zu den Betroffenen zählen Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, die SPD-Fraktionsvizechefin Eva Högl und der rechtspolitische Sprecher Johannes Fechner, wie ein Fraktionssprecher mitteilte.\n\nHintergrund sei eine Sitzung der Fraktionsarbeitsgruppe Recht am 2. März, an der eine inzwischen auf das Coronavirus positiv getestete Person aus dem Bundesjustizministerium teilgenommen habe. Die Teilnehmer der Sitzung, Abgeordnete und Mitarbeiter, seien informiert. Die direkten Sitznachbarn der infizierten Person seien ebenso zu Hause wie die weiteren Personen, die sich im Raum aufgehalten haben. Betroffen seien rund 15 Menschen.\n\n17.20 Uhr: \"Horse Meat Disco\" im Prince Charles abgesagt\n\nDie Veranstaltung \"Horse Meat Disco\" am Sonnabend im Prince Charles ist gerade wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Kosten für die Tickets werden erstattet. \"Hot sweaty clubs are just a bad idea it seems\", heißt es zur Begründung. Auf Deutsch: Heiße, schwitzige Clubs sind gerade keine gute Idee!\n\n17.18 Uhr: Vier Feuerwehrleute in Quarantäne, einer wieder entlassen\n\nDerzeit befinden sich vier Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr wegen des Corona-Virus‘ zu Hause in Quarantäne. „Sie werden alle als Kontaktperson der Stufe I eingestuft“, sagt eine Polizeisprecherin. Sie alle hätten Kontakt zu einem infizierten Patienten gehabt und seien dabei nicht ausreichend geschützt gewesen. Bei zwei von ihnen handelt es sich um die Rettungskräfte, die am 1. März den ersten Patienten fuhren. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht bekannt, dass er infiziert war. „Auch die anderen sind auf ein anderes Stichwort gefahren“, so die Sprecherin weiter. Die Infektion habe sich ebenfalls erst später herausgestellt.\n\nDie isolierten Feuerwehrleute würden ständig beobachten, ob sie Symptome hätten, sagt die Sprecherin. „Wir haben zu allen Kontakt und es geht allen gut.“ Die Quarantäne dauert zwei Wochen an und ist für zwei der Isolierten am Sonntag vorbei. Die anderen beiden müssen noch etwas länger in Quarantäne bleiben, da sich der möglicherweise ansteckende Transport laut der Sprecherin erst vor wenigen Tagen ereignet hat.\n\nBis Dienstag war noch einen fünfte Einsatzkraft zu Hause isoliert. Sie wurde allerdings nicht als Kontaktperson, sondern als Corona-Verdachtsfall geführt. Ein Test habe jedoch eine Infektion ausgeschlossen, sagte die Feuerwehrsprecherin.\n\n17:14 Uhr: Abgeordnetenhaus verfügt Maßnahmen zum Schutz vor Coronavirus\n\nDer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, hat folgende Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus verkündet:\n\nExterne Besuchergruppen haben ab sofort keinen Zugang mehr zum Abgeordnetenhaus.\n\nhaben ab sofort mehr zum Abgeordnetenhaus. Veranstaltungen des Abgeordnetenhauses werden abgesagt. Ausnahme: Ausstellungseröffnung \"Umbruch Ost\" am 18. März auf dem Vorplatz.\n\nwerden abgesagt. Ausnahme: Ausstellungseröffnung \"Umbruch Ost\" am 18. März auf dem Vorplatz. Ab Montag, 16. März, haben nur noch angemeldete Besucherinnen und Besucher Zutritt.\n\nZutritt. Ausschussreisen werden abgesagt.\n\nwerden abgesagt. Die Kantine bleibt ab dem 12. März für externe Besucher geschlossen.\n\n17:08 Uhr: Welche Kulturorte in Berlin jetzt geschlossen oder offen sind\n\n16.40 Uhr: Bezirksamt Spandau rät von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab\n\nIn Spandau hat das Bezirksamt in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, von Veranstaltungen ab 100 Personen in geschlossenen Räumen abzuraten. Das sagte Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) der Berliner Morgenpost. Eine Anordnung dazu gebe es nicht, dies sei jedoch die Empfehlung an alle Veranstalter im Bezirk. „Es sollten alle gucken, was wirklich nötig ist“, sagte Bewig. Auch der Bezirk verzichtet erst einmal auf geplante Bürgerversammlungen, die nun an einen späteren Termin verschoben werden sollen.\n\n15.52 Uhr: Fahrgäste dürfen nicht mehr vorne im Bus ein- oder aussteigen\n\nAb Donnerstag (12. März) sollen Fahrgäste zum Ein- und Aussteigen nur noch die hinteren Türen der BVG-Busse benutzen. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden, teilte die BVG mit. Reisende müssen sich dann vorher eine Fahrkarte kaufen - entweder elektronisch oder an Automaten.\n\n15.35 Uhr: Berlin-Derby zwischen Hertha und Union vor leeren Rängen\n\nHertha BSC und Union Berlin werden ihr Derby in der Fußball-Bundesliga als Geisterspiel vor leeren Rängen im Berliner Olympiastadion austragen. Wie Hertha am Mittwoch mitteilte, habe die Berliner Gesundheitsverwaltung und Innenverwaltung sich auf dringende Empfehlung der Amtsärzte darauf verständigt, Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmer bis zum Ende der Osterferien, die am 19. April enden, zu untersagen. „Die Entscheidung, ohne Zuschauer zu spielen, akzeptieren wir natürlich und halten sie auch für sinnvoll“, sagte Hertha-Geschäftsführer Sport Michael Preetz auf der Internetseite des Vereins.\n\nNeben dem Derby wird damit auch das Heimspiel gegen den FC Augsburg am Osterwochenende ohne Zuschauer stattfinden. „Das Thema wird uns in den nächsten Wochen noch begleiten und wenn wir damit einen Beitrag leisten können, um die Ausbreitung zu verlangsamen, dann steht eine solche Entscheidung nicht zur Diskussion“, sagte Preetz, „über alles Weitere werden wir mit den Kollegen der Vereine und der DFL Anfang nächster Woche sprechen.“\n\n15:28 Uhr: Wir starten unser neues Coronavirus-Newsblog. Alle bisherigen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie in unserem vorherigen Newsblog\n\nCoronavirus – Mehr zum Thema:", "Von red/epd 22. April 2020 - 15:44 Uhr\n\nIn den vergangenen zwei Wochen sterben im Südwesten mehrere Hundert Meisen, bundesweit werden rund 26.000 tote Tiere gemeldet. Jetzt steht fest, was die Tiere tötet.\n\nEin Bakterium namens Suttonella ornithocola verursacht bei den Vögeln eine Lungenentzündung. Foto: dpa/Patrick Pleul\n\nStuttgart/Berlin - Der Erreger des neuen Blaumeisensterbens ist identifiziert. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller teilte am Mittwoch in Berlin mit, es sei das Bakterium Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. Vogelfreunde hatten in den vergangenen zwei Wochen im Südwesten mehrere Hundert Blaumeisen, aber vereinzelt auch Kohlmeisen und andere kleine Singvögel tot aufgefunden, hatte der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg mitgeteilt. Bundesweit wurden rund 26.000 Tiere gemeldet.\n\nErkrankte Tiere säßen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und flüchteten vor näher kommenden Menschen nicht mehr, erläuterte Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz in Baden-Württemberg. Oft wirke es, als hätten die Vögel Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids seien verklebt.\n\n„Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“\n\nDen Erreger haben jetzt nahezu zeitgleich das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Chemische Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe identifiziert. Das Bakterium wurde erstmals 1996 in Großbritannien beschrieben. „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, sagte Miller.\n\nDer NABU bittet weiter, den Fund kranker und toter Meisen auf einer Internetplattform zu melden. Futter- und Wasserstellen im Garten, die Vogeltreffs sind, sollte man entfernen. „Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“, so Miller. Stattdessen sollten die Vögel gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit erhalten in naturnahen Gärten.\n\nDer Erreger sei für Menschen und Haustiere ungefährlich, teilten die NABU-Experten weiter mit. Dennoch sollte mit toten Vögeln vorsichtig umgegangen werden, weil sie auch andere Krankheitserreger in sich tragen können. Wie stark die Meisenbestände beeinträchtigt wurden, werden voraussichtlich die Ergebnisse der Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.", "Zuerst ein Blick auf die Welt: Wir erzeugen weltweit 80 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr, Tendenz steigend, und das wird sich auch in der Zukunft nicht stark ändern, denn wir werden 2050 bereits über 10 Milliarden Menschen auf der Erde sein, die versorgt werden müssen (gegenwärtig 7.7 Milliarden Menschen), und da spielt der Fisch kulturell eine große Rolle.\n\nDie meistgegessenen Fische weltweit sind die Karpfenartigen! Diese Fische werden also auch in Zukunft steigen, was vorteilhaft ist. Denn karpfenartige Fische brauchen kein Fischmehl aus dem Meer, sie fressen vorwiegend Pflanzen und Tiere aus den Fischteichen wie Zufutter aus Getreide.\n\nFerner brauchen die Karpfen im Gegensatz zu Forellen und Saiblinge nicht so kaltes Wasser, das in Zeiten des Klimawandels immer wärmer wird und schließlich zu warm für Forellen und Saiblinge. Nachhaltig ist Karpfen sicherlich, heute und wahrscheinlich auch in der Zukunft.", "Hier können Sie sich für Ihr Kleine Zeitung-Benutzerkonto anmelden oder neu registrieren.\n\nIhre derzeitigen Cookie Einstellungen lassen dies nicht zu.\n\nWir verwenden für die Benutzerverwaltung Services unseres Dienstleisters Piano Software Inc. („Piano“). Dabei kommen Technologien wie Cookies zum Einsatz, die für die Einrichtung, Nutzung und Verwaltung Ihres Benutzerkontos unbedingt notwendig sind. Mit Klick auf „Anmelden“ aktivieren Sie zu diesem Zweck die Verwendung von Piano und werden über Ihren Browser Informationen (darunter auch personenbezogene Daten) verarbeitet.\n\nDie Datenschutzinformation von Kleine Zeitung können Sie hier einsehen.\n\nAnmelden"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Prinz Harry und Herzogin Meghan legen ihre royalen Pflichten bald ganz ab. Vor dem Megxit hat das Ehepaar Sussex allerdings noch viel zu tun.\n\nGetty Images 1/7 Bevor Herzogin Meghan und Prinz Harry ihre Pflichten als offizielle Mitglieder der britischen Königsfamilie ablegen, haben die beiden nochmals alle Hände voll zu tun.\n\nWireImage 2/7 Der Terminkalender des Ehepaar Sussex ist bis Montag 9. März prall gefüllt.\n\nWireImage 3/7 Der letzte offizielle Auftritt von Harry und Meghan als hochrangige Royals findet am Montag 9. März am Commonwealth Day statt. An diesem Feiertag wird das Paar an der Seite von Queen Elisabeth II., Prinz William und Herzogin Kate den Gottesdienst in der Westminster-Abbey-Kirche besuchen.\n\n\n\n\n\n6/7\n\nInstagram 7/7 Nachbarschaftsliebe: Um Harry und seine kleine Familie zu schützen, fordern die Anwohner mehr Bepflanzungen auf dem Grundstück.\n\nVor dem royalen Schluss nochmals Vollgas: Bevor Herzogin Meghan (38) und Prinz Harry (35) ihre Pflichten als offizielle Mitglieder der britischen Königsfamilie ablegen, haben sie nochmals alle Hände voll zu tun: Am 5. März werden sie die Endeavour Fund Awards in London besuchen. Ein Gala-Abend, an dem verletzte Veteranen geehrt werden, die sich für andere Menschen einsetzen.\n\nLetzter Auftritt in der Kirche\n\nAnschliessend eröffnet der Prinz das Formel-1-Museum Silverstone Experience in Northamptonshire. Am Tag darauf steht das Mountbatten Music Festival in London auf dem Programm, bevor Meghan am Sonntag einen Termin zum internationalen Tag der Frau wahrnimmt. Am Wochenende traf Harry zudem seine Grossmutter, Queen Elisabeth II. (93), zu einem vierstündigen Mittagessen. Die Königin habe ihrem Enkel im versöhnlichen Gespräch versichert, dass er jederzeit willkommen sei.\n\nDer letzte offizielle Auftritt von Harry und Meghan als Teil der Königsfamilie findet am Montag 9. März am Commonwealth Day statt. An diesem Feiertag wird das Paar zum vorerst letzten Mal an der Seite der Queen, Prinz William (37) und Herzogin Kate (38) vor das Volk treten. Die königliche Familie besucht den Gottesdienst in der Westminster-Abbey-Kirche in London.\n\nAnwohner machen sich für Meghan und Harry stark\n\nAm 1. April ist dann für Meghan und Harry definitiv Schluss: Ab diesem Zeitpunkt gilt das neue Megxit-Reglement. Die beiden werden keinen royalen Pflichten mehr nachgehen und ihre Zeit mehrheitlich in Nordamerika verbringen. Doch klar ist: Auch in ihrer neuen Heimat North Saanich auf Vancouver Island in Kanada wird das berühmte Paar von Paparazzi belagert werden. Deswegen erhält es nun Rückendeckung von den Nachbarn.\n\nDamit Harry, Meghan und Söhnchen Archie (9 Monate) nicht unter ständiger Beobachtung der Fotografen stehen, haben sich die Bewohner des Örtchens zusammengetan. Sie fordern zum Schutz der kleinen Familie mehr Bepflanzungen auf dem Grundstück. Ausserdem schlugen die Bürger vor, die Zufahrtsstrassen für Anwohner einzuschränken.", "pos": ["Die vorläufige Royal-Rente ist für Prinz Harry und Herzogin Meghan gleich um die Ecke. Jetzt steht fest, wann das Ehepaar das vorerst letzte Mal für die Königsfamilie auftreten wird.\n\nDUKAS 1/10 Harry und Meghan weilen diese Woche in Grossbritannien.\n\nSamir Hussein/WireImage 2/10 Ganz oben auf der Liste: Ein Familientreffen am Commonwealth Day.\n\nDUKAS 3/10 Ob Baby Archie dabei ist, steht nicht fest.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWireImage 9/10 Im vergangenen Jahr nahm Meghan dazu an einer Panel-Diskussion teil.\n\nAFP 10/10 Prinz Harry hat ebenfalls noch einiges zu tun, unter anderem eröffnet er das das Formel-1-Museum Silverstone Experience in Northamptonshire.\n\nBislang wurde lediglich spekuliert, dass Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) am 9. März an den Feierlichkeiten zum Commonwealth Day teilnehmen werden. Nun hat der Buckingham Palace selbst bestätigt: An diesem Feiertag wird das Royal-Paar zum vorerst letzten Mal zusammen mit Queen Elisabeth II. (93), Prinz William (37) und Herzogin Kate (38) vor das Volk treten. Das Ehepaar wird mit seiner Royal-Verwandtschaft den Gottesdienst in der Westminster-Abbey-Kirche in London besuchen.\n\nGefüllter Termin-Kalender\n\nAb dem 31. März wird dann das neue Reglement nach dem Megxit gelten, Harry und Meghan werden keinen royalen Pflichten mehr nachgehen und ihre Zeit voraussichtlich grösstenteils in Nordamerika verbringen.\n\nZuvor haben die beiden viel zu tun. Zuerst werden Harry und Meghan noch gemeinsam am 5. März die Endeavour Fund Awards besuchen. An dem Abend werden Veteranen, die in Gefechten verletzt wurden und danach durch Sport wieder ins Leben fanden, ausgezeichnet. Anschliessend wird Harry alleine das Formel-1-Museum Silverstone Experience in Northamptonshire eröffnen. Das Mountbatten Music Festival am 7. März wird das Ehepaar wieder gemeinsam besuchen, bevor Meghan am 8. März voraussichtlich einen Termin zum internationalen Tag der Frau alleine wahrnehmen wird.\n\n«Bittersüsse» Rückkehr\n\nDie Rückkehr nach Grossbritannien dürfte für Meghan nicht einfach werden. Wie die Royal-Expertin Katie Nicholl zum «OK!»-Magazin sagt, soll die Herzogin «Angst vor England» haben: «Es ist bittersüss für sie, weil sie so viel aufgegeben hat, um nach Grossbritannien zu ziehen. Ihre Heimat, ihre Karriere, ihre Nationalität – nur um sich voll in das Royal-Leben zu werfen, deshalb wird sie mehr als traurig sein.»\n\nGanz Profi dürfte man das der Schauspielerin allerdings nicht ansehen: «Auch wenn es ihr unangenehm ist, sie wird sich nichts anmerken lassen. Sie weiss wie es geht, man wird in diesen Tag viel von Meghans Mega-Lachen sehen.»"], "neg": ["Wenn Weihnachten und der Jahreswechsel vor der Tür stehen, ist es auch nicht mehr weit, bis mit dem Eröffnungsball der Faschingsgilde Roßbach. Der Startschuss für die Ballsaison fällt am Samstag, 4. Januar.\n\nDie Faschingsgilde Roßbach zieht mit Prinzenpaar samt geballtem Hofstaat, Präsidentin Petra Altmann und Vizepräsidentin Larissa Sixt in Thanndorf um 19.30 Uhr in den Saal vom Gasthaus Schwarz ein und zeigt erstmals das Programm der Saison 2019/2020.\n\nDen vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. Januar 2020.", "Wie man seine Ziele strukturiert, hat ebenfalls einen Einfluss auf die Motivation, sie zu erreichen. Bettina Höchli, Adrian Brügger and Claude Messner von der Universität Basel haben das erst kürzlich in einem Experiment untersucht. Über eine Zeitungsannonce rekrutierten sie zum Jahreswechsel 2017 auf 2018 eine möglichst diverse Gruppe an Menschen, die sich ein Ziel für das neue Jahr vorgenommen hatten. Zu Beginn des Jahres sollten alle Teilnehmer einen Fragebogen zu ihrem guten Vorsatz ausfüllen und wurden dann in vier Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe wurde gebeten, drei Gründe aufzuschreiben, warum sie diesen Vorsatz gewählt haben und daraus ein übergeordnetes Ziel abzuleiten. Wer etwa angab, mehr Sport machen zu wollen, könnte als übergeordnetes Ziel haben, gesünder oder attraktiver sein zu wollen. Eine andere Gruppe sollte drei konkrete Einzelschritte als untergeordnete Ziele formulieren, wie sie den Vorsatz umsetzen wollen. Eine dritte Gruppe suchte sowohl ein übergeordnetes Ziel als auch die konkreten Schritte dorthin. Und eine vierte Gruppe machte nichts von beidem.", "Jetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nSTEINFISCHBACH - (red). Am Neujahrsmorgen ist in der Escher Straße im Waldemser Ortsteil Steinfischbach eine Autofahrerin mit ihrem Renault von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Steinmauer geprallt. Die 50-Jährige war mit dem Clio gegen 6.50 Uhr in Richtung Waldems-Esch unterwegs, als sie im Bereich einer Linkskurve geradeaus weiter über ein Blumenbeet sowie einen Gehweg fuhr und die Steinmauer durchbrach. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem dazugehörigen Grundstück zum Stillstand.\n\nWie das Polizeipräsidium Westhessen an Neujahr mitteilte, stellte sich dann bei der Unfallaufnahme heraus, dass die Frau erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest bei der 50-Jährigen ergab einen Wert von mindestens 2,3 Promille, weshalb die Fahrerin die Beamten für eine Blutentnahme zur Polizeistation nach Idstein begleiten musste. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf mindestens 14 000 Euro geschätzt.", "In Wattens werden beim Kristallkonzern Swarovski 200 von 4.800 Stellen wegen der Corona-Krise gestrichen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.\n\nDer Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Standort in Wattens rund 200 Stellen gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Weltweit sind 600 Stellen betroffen.\n\n200 von 4.800 Stellen bei\n\nSwarovski in Wattens gestrichen\n\nDie Kurzarbeit in Wattens wurde bis Ende September verlängert - beinahe alle Mitarbeiter in Tirol sind in Kurzarbeit.\n\nIm Herbst will das Unternehmen neue Zahlen nennen. Die Coronakrise habe den internationalen Markt für Luxusgüter \"schwer getroffen\", wurde der Schritt begründet. Swarovski wolle sich zum 125-jährigen Jubiläum \"neu und effizienter aufstellen\", hieß es zudem.", "Karoline Preisler, Jahrgang 1971, ist Juristin und Politikerin aus dem deutschen Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Mutter von vier Kindern wurde eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Seit mehr als einer Woche wird Preisler im Krankenhaus behandelt.\n\nBevor wir über die vergangenen Tage sprechen: Wie geht es Ihnen, wie fühlen Sie sich?\n\nHeute ist der beste Tag, seit ich in der Mittwochnacht vor einer Woche erste Symptome bemerkte. Seit Dienstag komme ich gut ohne zusätzlichen Sauerstoff aus. Inzwischen kann ich wieder gut atmen, habe keine Beklemmungen und bin auch im Isolationszimmer viel mobiler.\n\n­Bei Twitter schreiben Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch»: Vor einer Woche hatte ich noch ein Leben, Job, Familie, Selbstbestimmung. Wie und wann haben Sie gemerkt, dass Sie erkrankt sind?\n\nDass etwas nicht stimmt, war mir schon klar, als mein Mann sich am späten Mittwochnachmittag vergangene Woche meldete. Er hatte gerade sein positives Testergebnis erhalten.\n\nIhr Mann ist der FDP-Politiker Hagen Reinhold. Er kam offensichtlich an Covid-19 erkrankt aus Österreich zurück. Als das Testergebnis bekannt wurde, war er wieder in Berlin.\n\nIch hatte den Sonntag mit ihm verbracht und konnte mir ausmalen, was daraus für mich folgt – dachte ich. Allerdings war ich dann überhaupt nicht auf das vorbereitet, was folgte. Die ersten Schnupfensymptome in der Mittwochnacht haben mich noch nicht beunruhigt. Im Gegenteil. Als am Donnerstagvormittag mein Corona-Abstrich genommen wurde, ahnte ich das Ergebnis schon. Die drei kleinen Kinder von mir, die noch im Haushalt leben, waren negativ.\n\nWie ging es dann weiter?\n\nWir haben uns in der Quarantäne eingerichtet, die Wohnung in einen «Gesund-Bereich» und «Krank-Bereich» aufgeteilt und Hygieneregeln eingehalten. Inzwischen ging es mir zunehmend schlechter. Am Freitag konnte ich mich nicht mehr um die Kinder und um mich kümmern. Ich litt unter Atemnot und Lungenschmerzen. Die Luftnot war beängstigend.\n\nBevor wir auf Ihre Zeit im Krankenhaus kommen, eine Frage zu Ihren Kindern: Wie verkraftet Ihr Nachwuchs Ihre Erkrankung?\n\nMein ältester Sohn lebt nicht mehr bei uns, ein Kommentar von ihm war im schönsten Berlinerisch: «Jo, Mutti, pass uff, dass de dich nich wund liechst.» Für die drei Kleinen war die Erkrankung mit Quarantäne zunächst ein grosses Abenteuer. Als ich mich hinlegen musste und sie den «Krank-Bereich» nicht mehr betreten durften, wurde es schwieriger. Mein Mann kümmerte sich über Videoschaltung um die Kinder und wies sie an, ab und zu nach mir zu rufen. Hätte ich keine Rückmeldung gegeben, wäre mein Mann im entfernten Berlin tätig geworden.\n\nAls sich Ihr Zustand verschlechtert hatte, wurden Sie mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht. In Ihrem «Corona-Tagebuch» schildern Sie, wie die Lungenkrankheit Ihnen das Atmen schwergemacht hat und wie Sie beim Duschen aus der Nase bluten. Wann ist die Infektion ausgestanden?\n\nNach einer Woche nun fühle ich mich der Genesung näher als der Krankheit. Meine Laborwerte sind wieder okay und ich bin sicher, dass das Schlimmste überstanden ist. Es ging also schnell und heftig zu mit Corona. Mein Mann erlebte die Erkrankung – ausgenommen Atemnot und Lungenschmerz – ähnlich im Verlauf.\n\nBei Twitter schreiben Sie, dass Covid-19-Erkrankte diffamiert würden. Welche Erfahrungen haben Sie diesbezüglich gemacht?\n\nDas ist eine Erfahrung, die ich mit anderen Corona-Erkrankten weltweit teile. Es gibt ja eine Zeitspanne zwischen Infektion und Erkrankung beziehungsweise zwischen Infektion und Quarantäne. Ich infizierte mich an einem Sonntag und bemerkte davon nichts. In dieser Zeit ging ich arbeiten und verhielt mich so wie immer. Das macht vielen Menschen Angst. Fakten erreichen gerade die nicht, die niedrigschwelligere Informationen benötigen, zum Beispiel Piktogramme, leichte Sprache, andere Kanäle. Gerade solche Menschen neigen in ihrer Angst zu Rundumschlägen. Sie suchen einen Schuldigen. Ich lebe in einer kleinen Stadt. Einige Wenige können da viel Schaden anrichten. Mein Corona-Nachbar hier auf der Isolierstation macht übrigens in seiner Heimatstadt ähnliche Erfahrungen.\n\n«Sollte ich hier jemals rauskommen, werde ich wieder in mein Konfirmationskleid passen», witzeln Sie in Ihrem «Corona-Tagebuch». Ihr Humor scheint Sie nicht verlassen zu haben.\n\nCorona ist da, ob es uns passt oder nicht. Humor ist eine Möglichkeit damit umzugehen, dass sich mein Leben, sogar unser ganzes gesellschaftliches Miteinander, unkontrolliert verändert hat. Ich werde mein Konfirmationskleid suchen, wenn ich das Virus überstanden habe.\n\nSie sind Juristin und Politikerin. Ändern die Erfahrungen dieser Tage die Sicht auf manche Dinge?\n\nJa, sehr! Ich werde künftig sehr wahrscheinlich eine bessere Politikerin sein. Aus der Krisenerfahrung heraus werde ich mich zukünftig besser einbringen können. Viele Zuschriften erreichen mich und zeigen enormen Bedarf an sachgerechter Politik. Einige Leserinnen und Leser meines Corona-Tagebuches schreiben, dass sie mich wählen wollen oder meine Partei. Sie finden es gut, die Politik mal von einer menschlichen Seite zu sehen. Das bestärkt mich. Immerhin kenne ich jetzt die Schwachstellen im System.\n\nKönnen Sie Beispiele nennen?\n\nEs gibt viele offene Fragen: Wie kann Rechtspflege funktionieren, wenn Mandantinnen nicht mehr zu Ihren Anwältinnen kommen? Wie kann Gesundheitspolitik funktionieren, wenn ich mit Corona ein Drei-Bett-Zimmer belege, Operationen wegen Corona ausfallen, während gleichzeitig sehr viel Schutzkleidung bei jedem Kontakt in meinem Isolierzimmer anfällt und danach weggeworfen werden muss? Eine Klinik muss wirtschaftlich arbeiten können. Warum gibt es noch immer keine Digitallösung für Schulen, virtuelle Klassenzimmer, etc. Ich könnte die Liste stundenlang fortführen. Sie merken, ich habe schon wieder einen langen Atem. Gott sei Dank!\n\nWissen Sie schon, was Sie als Erstes machen, wenn Sie wieder nach Hause können?\n\nAls Erstes verbringe ich Zeit mit meinen wunderbaren Kindern und meinem Mann. Ich werde sie bekochen und ein paar Stunden lang keine Sorgen zulassen. Danach gebe ich all die Solidarität weiter, die mein Mann und ich in der Nachbarschaft und sogar weltweit erfahren haben."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Stuttgarter haben einen neuen Burgerladen: Die amerikanische Burgerkette Five Guys eröffnet heute eine neue Filiale in Stuttgart, mitten in der Innenstadt.\n\n○ Seit heute gibt es zwölf deutsche Filialen der amerikanischen Burgerkette Five Guys.\n\n○ Heute eröffnet in Stuttgart die erste Filiale von Five Guys in Stuttgart.\n\n○ Die Eröffnung der Stuttgarter Five Guys hatte sich verschoben.\n\nSie sind das Lieblingsessen vieler Amerikaner schlechthin: Burger. Über den großen Teich haben verschiedene Burgerketten das amerikanische Kultessen dann auch nach Deutschland gebracht und sind aus den Fressmeilen in deutschen Innenstädten nicht mehr wegzudenken.\n\nEigentlich jeder kennt sie - McDonald's oder Burger King sind die großen Platzhirsche auf dem Markt und schon ganz selbstverständlich. In den USA gibt es weitaus mehr Burgerketten, doch auf dem deutschen Markt sind sie nicht alle vertreten. Sehr beliebt und laut Forbes die am schnellsten wachsende Burgerkette ist \"Five Guys\". Das Unternehmen, das laut eigenen Angaben großen Wert auf hohe Qualität setzt, eröffnet heute in Stuttgart die erste Filiale in Baden-Württemberg. Das berichtet echo24.de*. Insgesamt zwölf Burgerläden hat das Unternehmen schon in Deutschland.\n\nStuttgart: Burgerkette Five Guys eröffnet mit Verzögerung\n\nIn der schwäbischen Hauptstadt können ab heute die neuen Burger bei Five Guys getestet werden. Eigentlich hätte die Filiale bereits 2019 eröffnet werden sollen, berichten die Stuttgarter Nachrichten. Doch die Eröffnung hatte sich verzögert. Das haben einige Fans der Burgerkette wohl übel genommen, denn schon vor der Eröffnung hatte der Laden Bewertungen auf Google - teilweise sehr negative.\n\nSo schrieb ein User: \"Schade, noch immer nicht geöffnet.\" Und vergibt nur einen Stern. Ein anderer User hat sich extra von weiter her auf den Weg gemacht, um die amerikanischen Burger in Stuttgart zu testen und stand dann vor verschlossenen Türen. Die Bewertung mit nur einem Stern begründete er so: \"Ich bin extra zwei Stunden hergefahren, um dort zu essen. Allerdings hab ich dann feststellen dürfen, dass der Laden noch gar nicht offen hat!!! Ich verstehe das nicht, die Filiale wurde doch bereits schon vor einem Jahr angekündigt und hat immer noch nicht geschafft zu eröffnen??? Also ein weiteres Mal fahr ich nicht nochmal hin!\" Dieser Burger-Fan hatte sich wohl einen guten Monat zu früh auf den Weg gemacht.\n\nDoch die Fans haben trotz der verspäteten Eröffnung den Five Guys nicht völlig abgesprochen. Viele haben bereits im Voraus fünf Sterne vergeben und freuen sich auf die Eröffnung der Filiale in Stuttgart am heutigen Montag. So schreibt ein User: \"Ziemlich unfair, ein negatives Feedback und einen Stern zu vergeben, obwohl man noch nicht da gegessen hat. (...) Ich bin auf jeden Fall gespannt und gebe der Location gerne eine Chance ihre Künste zu beweisen.\"\n\nStuttgart: Five-Guys-Filiale zentral gelegen\n\nDer Standort für die Five Guys ist auch richtig zentral gelegen. Mitten auf der Königstraße - der Shoppingmeile in der Stuttgarter Innenstadt - wurde ein ehemaliger Schuhladen über zwei Stockwerke umgebaut und in eine Burgerbraterei umgebaut. Nun bleibt abzuwarten, ob sich die Five Guys gegen die bereits etablierten Burgerläden in Stuttgart durchsetzen können und den Schwaben der neue Laden gefällt und die Burger schmecken. Weitere Filialen in Baden-Württemberg sind laut der Burgerkette Five Guys bereits in Planung: In Heidelberg und Mannheim soll es zukünftig auch Burger von den Five Guys geben.\n\n*echo24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "pos": ["1 So sollen die Burger-Menüs bei Five Guys aussehen. Der Kette, die jetzt auch Stuttgart erobern will. Foto: Five Guys/Five Guys\n\nBurgerfans können es kaum erwarten, dass die Kette Five Guys in Stuttgart eröffnet. 2019 hat es nicht mehr geklappt – jetzt steht der Eröffnungstermin fest und es ist nicht mehr lange hin.\n\nStuttgart - Die Burgerkette Five Guys will Stuttgart erobern – was bereits seit März 2019 bekannt ist, wird am 3. Februar Wirklichkeit: Dann eröffnet die Filiale an der Königstraße 37 und könnte Burger-Herzen höherschlagen lassen. Lange ist spekuliert worden, ob die Eröffnung noch 2019 anstehen würde, nachdem das Unternehmen den Standort später im Jahr bekannt gegeben hatte. Daraus wurde nichts, seit Freitag wirbt Five Guys in sozialen Netzwerken mit dem Opening.\n\nDie schnell wachsende Burgerkette aus den USA fasst zunehmend auch in Deutschland Fuß. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bezeichnete das Unternehmen einmal als die am schnellsten wachsenden Restaurant-Kette. In Deutschland ist Five Guys mittlerweile mit elf Niederlassungen vertreten. Die in Stuttgart ist die erste in Baden-Württemberg. Es heißt, in Mannheim soll demnächst ein weiterer Burgerladen folgen.\n\nMcDonald’s: „Keine Konkurrenz“\n\nNachdem Five Guys seine Expansionspläne nach Deutschland 2017 öffentlich gemacht hatte, sah die Konkurrenz den Vorstoß gelassen. McDonald’s sah in Five Guys „keine wirkliche Konkurrenz“, Burger King kommentierte die Pläne des Mitbewerbers gar nicht öffentlich.\n\nWas Five Guys in der bestehenden Burgerlandschaft Stuttgarts für eine Figur macht, wird sich zeigen. Innerstädtisch ist hier nämlich von den großen Ketten nicht nur Burger King stark vertreten, sondern auch viele kleine Burgerbratereien. Hans im Glück, Burger Republic, Triple B oder Udo’s Snack sind alle gut besucht. Womöglich kann Stuttgart ja noch ein paar Burger mehr vertragen."], "neg": ["Essen. Bei einem Einsatz der Essener Polizei in der Silvesternacht brennt es unter dem geparkten Streifenwagen. Das Fahrzeug muss abgeschleppt werden.\n\nEssen: Einsatz wegen Randale endet mit Brand an Polizeiauto\n\nWährend die Polizei am Neujahr einen randalierenden 31-Jährigen in Essen-Stoppenberg in Gewahrsam genommen hat, kam es zu einem Brand unter dem abgestellte Streifenwagen.\n\nDie Beamten wurden gegen 0.30 Uhr von Anwohnern zum Erlenkampsweg gerufen, weil dort ein Mann randalierte. Die Polizei konnte den 31-Jährigen zunächst nicht antreffen. Als sich die Anwohner um 0.55 Uhr nochmals meldeten, war der Randalierer laut Polizei wieder aufgetaucht.\n\n„Die Kollgen trafen ihn auf der Straße, wo er gerade einen Seitenspiegel eines geparkten Fahrzeugs abgetreten hatte“, berichtet Polizeisprecher Christoph Wickhorst. Die Polizei habe bei dem Mann zudem einen Schlagring sichergestellt, da dieser Waffenbesitz illegal sei.\n\nAnwohner bemerkte Brand unter dem Streifenwagen\n\nDer Einsatz lief noch, als sich dann ein weiterer Anwohner meldete, da er eine Rauchentwicklung unter dem abgestellten Streifenwagen bemerkt hatte. „Er hat den Brand mit einem Feuerlöscher schnell selbst gelöscht“, sagt Christoph Wickhorst.\n\nOb die Beamten das Fahrzeug versehentlich auf einem Feuerwerkskörper abgestellt haben oder, ob jemand einen Feuerwerkskörper unter den Streifenwagen geschoben hat, bleibt offen. Das Fahrzeug wurde jedenfalls so strak beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt wurde.", "Herne. Das erste Herner Baby im neuen Jahrzehnt heißt Lia. Es kam um 8.06 Uhr im Anna-Hospital zur Welt. Dort gab es schon vorher Grund zur Freude.\n\nLia ist das erste Herner Baby im neuen Jahrzehnt\n\nDas erste Herner Baby des neuen Jahrzehnts hat nicht lange auf sich warten lassen. Um 8.06 Uhr erblickte Lia im St. Anna-Hospital das Licht der Welt. Ziemlich pünktlich.\n\nDenn Lias errechnetes Geburtsdatum sei Silvester gewesen, erzählt Mutter Michelle Möser im Gespräch mit der WAZ-Redaktion. Deshalb hätte sie mit ihrem Freund Marvin Banach die Vorbereitungen für den Silvesterabend auch quasi nur unter Vorbehalt getroffen. Zurecht, wie sich herausstellen sollte. Denn schon am frühen Silvestermorgen hätten die Wehen eingesetzt, so dass Michelle Möser den Tag und die Silvesternacht gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem Freund im Krankenhaus verbracht hätten. Um 8.06 Uhr am Neujahrsmorgen kam Lia dann zur Welt - mit einer Größe von 51 Zentimetern und einem gewicht von 3330 Gramm. Und Lia ist auch ein echtes Herner Kind, denn die Eltern wohnen auch in Wanne-Eickel.\n\n1000. Geburt im Jahr 2019 im Anna-Hospital am 27. Dezember\n\nAber auch schon kurz vor dem Jahreswechsel gab es im St. Anna Hospital Grund zum Feiern. Der Grund: Die Geburt von Lotta am 27. Dezember war die 1000. in diesem Jahr in der Wanner Klinik. Darüber freuen sich nicht nur die stolzen Eltern, sondern auch das gesamte Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.\n\nJubiläumsbaby Lotta ist 52 Zentimeter groß und wiegt 3800 Gramm. Sie ist das erste Kind von Mutter Michaela und Vater Benjamin. Schwangerschaft und Geburt verliefen ohne Probleme, auch wenn die Entbindung etwas früher als geplant stattfand. Den eigentlichen Geburtstermin am 2. Januar verschob Lotta spontan ein paar Tage nach vorne. Da Mutter und Kind wohlauf sind, ging es schon nach wenigen Tagen nach Hause.\n\nJubiläumsbaby Lotta mit ihren glücklichen Eltern und Hebamme Silke Westerhausen (l.). Foto: LECLAIRE PHOTOGRAPHIE BOCHUM\n\nEltern fühlten sich gut betreut\n\nObwohl die Familie aus Gelsenkirchen stammt, fiel die Entscheidung für eine Geburtsklinik auf das St. Anna Hospital Herne, wie Vater Benjamin berichtet: „Schon bei der Kreißsaalbesichtigung hatten wir einen guten Eindruck, und bei dem Geburtsplanungsgespräch hat sich die Hebamme viel Zeit für uns genommen. Auch bei der Geburt haben wir uns von Hebamme und Arzt wirklich gut betreut gefühlt.“\n\nProf. Dr. Sven Schiermeier, Direktor des Zentrums für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der St. Elisabeth Gruppe an den Standorten Witten und Wanne-Eickel, freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen. Mit der 1000. Geburt schon einige Tage vor dem Jahresende setzt das St. Anna Hospital Herne den positiven Trend der vergangenen Jahre fort. 2018 waren es 983, im Jahr davor 937 Geburten. Die Geburtsstation im Marien Hospital Herne zählt nicht ganz so viele Geburten, 2018 waren es 593.\n\nLokales Wanne und Witten bilden Zentrum für Frauenheilkunde Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am St. Anna bildet seit Anfang 2019 mit seinem Pendant des Wittener Marien Hospitals ein Zentrum. Nach den Worten von Theo Freitag ist die Bildung von Zentren immer Strategie der Elisabeth-Gruppe. „Wo wir gleiche Kliniken vorfinden, wollen wir alle Qualitäten und Strukturen für die Patienten zusammenführen“, so Freitag. Im St. Anna Hospital sind die Geburtshilfe und das Brustzentrum seit Jahren etabliert, weitere Schwerpunkte sind zum Beispiel die Behandlung von Endometriose oder gynäkologisch-onkologischen Erkrankungen. Im „Anna“ wird der Schwerpunkt in der Geburtshilfe auf natürliche Geburten gelegt. Das Wittener Marien Hospital legt in diesem Bereich einen starken Akzent auf Risiko-, Mehrlings- und Frühgeburten und ist als Perinatalzentrum der höchsten Stufe zertifiziert. Zudem wird dort das komplette Spektrum der gynäkologischen Erkrankungen behandelt. Durch eine Angleichung der Strukturen und einen Austausch von Erfahrungen soll der Standort Wanne-Eickel weiter ausgebaut werden.\n\nZahl der Geburten in Wanne und Herne liegt über wichtigen Zielmarken\n\nMit diesen Zahlen überschreiten beide Häuser eine wichtige Zielmarke. „In einer Geburtshilfe sollen mindestens 400 Geburten im Jahr stattfinden. Diese Anzahl ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Nur wer regelmäßig Entbindungen begleitet, kann auch die nötige Routine vorweisen“, hatte Theo Freitag, Geschäftsführer der St. Elisabeth-Gruppe, bereits bei anderer Gelegenheit im Gespräch mit der Herner WAZ erläutert. Als Grund für die steigende Zahl der Geburten in beiden Geburtsstation sieht er neben der medizinischen Qualität auch die Atmosphäre. Beide Stationen sind erst vor wenigen Jahren renoviert worden.\n\nDass in Herne die Zahl der Geburten angestiegen ist und konstant auf hohem Niveau ist, hängt auch damit zusammen, dass Geburtsstationen in anderen Städten geschlossen worden sind, weil sie nicht mehr wirtschaftlich waren. 44 Krankenhäuser haben in den vergangenen zehn Jahren ihre Geburtsstationen geschlossen, in der näheren Umgebung in Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel oder Gladbeck.", "Ketsch.Die Regionalvereinigung Rhein-Neckar der Selbsthilfevereinigung SeHT (Selbständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen) lädt zu einem Filmabend im Central Kino am Dienstag, 31. März, um 19.30 Uhr ein. Gezeigt wird ein Film zum Thema ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) mit dem Titel „Keine Zeit für Träume“. Der Eintritt ist frei.\n\nIm Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der Experten und Betroffene auch auf Fragen der Gäste eingehen. Die Diskussion wird geleitet von dem Diplompsychologen Dr. Roman Nitsch, bis September 2019 Vorsitzender des Caritas- Verbands Mannheim. Gäste sind zudem Dr. Werner Augsburger-Müller (Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Anita Rebholz (Psychotherapeutin), Karl Gajewski (Schulpsychologische Beratung), Birgit Zachert (Lehrerin), Nicole Engelhardt (Mutter) und Philipp Engelhardt (Betroffener).\n\nIn der Schule überfordert\n\nIn „Keine Zeit für Träume“ hat die elfjährige Merle Schwierigkeiten, den Anforderungen der Schule gerecht zu werden. Ihre Eltern sind zunächst ratlos, rennen dann von Arzt zu Arzt und erhalten schließlich die Diagnose ADHS. Doch: Wie geht es jetzt weiter? Im Vorprogramm wird ein Kurzfilm des Jungregisseurs Julian Lippke aus Kaiserslautern gezeigt, der bei der Jahrestagung der SeHT-Bundesvereinigung im Oktober 2019 gedreht wurde. zg/mab\n\n© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 27.02.2020", "Von Anica Edinger\n\nHeidelberg. Dieser Fall sorgte für Aufregung: Am 8. Januar hatte sich ein Lastwagenfahrer verfahren – und blieb beim Wendemanöver auf der Eppelheimer Straße im dortigen Gleisbereich hängen, weil die Räder sich im aufgeweichten Erdreich festfuhren.\n\nJetzt fragt RNZ-Leserin Edelgard Geil aus Heidelberg: \"Wieso wird zwischen den Straßenbahnschienen Gras gepflanzt, an dem Lkws hängen bleiben?\" Überhaupt seien die eigenen Trassen für die Straßenbahnen doch ungeschickt, weil auch keine Rettungswagen auf diese ausweichen könnten.\n\nMoritz Feier, Pressesprecher der zuständigen Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), erklärt, was es damit auf sich hat: Bei den angesprochenen Gleisen – etwa in der Eppelheimer oder auch der Berliner Straße – handle es sich um sogenannte besondere Bahnkörper.\n\nDas heißt: Sie sind nicht in die Straße integriert, sondern von dieser baulich abgetrennt. Das habe den Vorteil, dass die verschiedenen Verkehrsteilnehmer sich nicht in die Quere kämen – \"und es geht für alle schneller\", sagt Feier. Gras werde zwischen den Schienen ganz einfach deshalb gepflanzt, weil es schöner aussehe und noch dazu sei es klimafreundlich.", "Im Jahr 2019 sind auf Basis der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) 185 Bußgelder verhängt worden. Das zeigt eine Umfrage des \"Handelsblatts\" (Donnerstagsausgabe) unter den Datenschutzbeauftragten der Länder (Stand: Mitte Dezember 2019).\n\n\n\nZuvor hatten die Aufsichtsbehörden erst 40 Bußen ausgesprochen. 15 von 16 Bundesländern machten Angaben, Mecklenburg-Vorpommern nicht. Seit dem Start der DSGVO im Mai 2018 wurden damit insgesamt 225 Bußgelder verhängt. Die meisten Strafen für Datenschutz-Verstöße gab es erwartungsgemäß im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen.\n\n\n\n2019 wurden dort 64 Bußgelder (2018: 33) verhängt, gefolgt von Berlin mit 44 (2018: zwei), Niedersachsen mit 19 (2018: null) und Baden-Württemberg mit 17 (2018: zwei). Das Saarland sprach in sechs Fällen Bußgelder aus (2018: ein Fall). Sachsen verhängte zehn Bußgelder, Sachsen-Anhalt neun, Rheinland-Pfalz sieben, Hessen vier, Thüringen drei und Brandenburg und Bayern je eins. Diese Länder hatten zuvor keine solchen Strafen ausgesprochen.\n\n\n\nHamburg verhängte 2019 kein Bußgeld (2018: zwei). In Schleswig-Holstein und Bremen griffen die Datenschützer bislang noch in gar keinem Fall zu dieser Maßnahme. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber verhängte bisher zwei DSGVO-Bußgelder. Kelber kann in seiner Funktion Geldbußen gegen Post- und Telekommunikationsunternehmen verhängen oder gegenüber den Wettbewerbsunternehmen des Bundes wie die KfW-Bank.\n\n\n\nLaut der DSGVO müssen Unternehmen auch jede Datenpanne melden. Dort liegt zum Beispiel Bayern 2019 mit rund 5.000 gemeldeten Pannen an der Spitze aller Länder, in NRW wurden gut 2.100 Datenpannen registriert. Insgesamt wurden seit dem Start des neuen Regelwerks rund 21.000 Datenpannen gemeldet. Laut dem bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz betrafen die Datenpannen zum Teil \"schwerwiegende IT-Sicherheitsprobleme\".\n\n\n\nInsoweit prüfe man \"im Klinikbereich in mehreren Fällen die Einleitung von Bußgeldverfahren\", sagte Behördenchef Thomas Petri dem \"Handelsblatt\"."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ein Sparkassenautomat im Real-Markt in Hemer wurde von Einbrechern gesprengt. Das löste auch einen Brand aus.\n\nHemer. Kriminelle haben in der Nacht einen Geldautomaten bei Real in Hemer gesprengt. In dem Supermarkt war wegen der Explosion ein Feuer ausgebrochen.\n\nEinbrecher haben am Dienstagmorgen einen Geldautomaten in einem Real-Markt in Hemer gesprengt. Gegen halb vier wurde die Polizei zu dem Supermarkt an der Urbecker Straße gerufen, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst hatte.\n\nVor Ort bemerkten die Polizisten zunächst eine eingeschlagene Scheibe und Qualm, der sich im Supermarkt ausgebreitet hatte. Auch die Sprinkleranlage in dem Markt hatte ausgelöst. Daraufhin riefen sie die Feuerwehr hinzu. Die Feuerwehrleute begannen mit den Löscharbeiten.\n\nZeugen gesucht: Wer hat Verdächtiges auf der B7 oder der Urbecker Straße bemerkt\n\nErst dann erkannten die Polizisten die eigentliche Ursache für die Rauchentwicklung: Unbekannte hatten den Geldautomaten im Foyer des Marktes gesprengt. Laut Polizei entstand ein Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich. Die unbekannten Täter hätten jedoch augenscheinlich kein Geld erbeutet.\n\nDer Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden, das Gebäude musste noch vom Brandrauch befreit werden. Es ist aber davon auszugehen, dass die verderblichen Waren im Markt durch den Rauch Schaden genommen haben.\n\nDie Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02372/90990. Insbesondere interessiert die Ermittler, ob jemandem gegen 3.30 Uhr im Bereich der Bundesstraße 7 und der Urbecker Straße verdächtige Fahrzeuge oder Zweiräder aufgefallen sind.", "pos": ["Einbrecher sind in der Nacht zu Dienstag (25.02.2020) in einen Supermarkt in Hemer eingedrungen. Dazu schlugen sie die Scheibe einer Eingangstür ein. Anschließend sprengten sie zwei Geldautomaten, die im Inneren des Supermarkts stehen. Beide Geräte wurden durch die Sprengung vollständig zerstört.\n\nGeldautomatensprenger flüchteten ohne Beute\n\nDer Sachschaden durch die Sprengung ist erheblich\n\nBeute haben die Täter allerdings nicht gemacht. Ein Sprecher der Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis erklärte, dass die Alarmanlage auslöste und Polizisten schnell am Einsatzort waren, sodass die Einbrecher flüchteten.\n\nDer Sachschaden in dem Supermarkt in Hemer ist allerdings erheblich. Durch die Wucht der Sprengung wurden Trennwände zerstört, Scheiben und Automatenteile flogen in einen anderen Bereich des Geschäfts. Außerdem fing eine Wandverkleidung Feuer.\n\nDadurch hat in diesem Bereich des Supermarktes die Sprinkleranlage ausgelöst. Die Polizei ist zuversichtlich, trotz des Wasserschadens genügend Spuren sichern zu können.\n\nStand: 25.02.2020, 16:07"], "neg": ["\"Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern\", sagte ADAC-Vizepräsident Gerhard Hillebrand.\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nWhatsApp\n\nSeite per E-Mail senden\n\nSeite drucken\n\nSchriftgröße größer\n\nSchriftgröße kleiner\n\nSujetbild © dpa\n\nIn der Debatte um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen hat der Automobilclub ADAC seine jahrzehntelange ablehnende Haltung aufgegeben. Der ADAC sei \"nicht mehr grundsätzlich\" gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sagte der ADAC-Vizepräsident, Gerhard Hillebrand.\n\nDer ADAC ist mit gut 21 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub Deutschlands. \"Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern\", sagte Hillebrand. \"Deshalb legt sich der ADAC in der Frage aktuell nicht fest.\" Eine Versachlichung sei dringend erforderlich. Die Auswirkungen eines Tempolimits sollten dringend in einer umfassenden Studie geklärt werden.\n\nUmweltministerin Svenja Schulze fühlt sich durch die Bewegung beim ADAC bestätigt - und stichelte Richtung Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). \"Meine Position ist bekannt: Ich bin für ein Tempolimit – es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen CO2\", schrieb die SPD-Politikerin am Freitag auf Twitter. Der \"gute Menschenverstand\" spreche für ein Tempolimit, es sei gut, dass der ADAC das auch so sehe.\n\nEin Sprecher Scheuers dagegen aber die ablehnende Haltung des Ministers zum Tempolimit. Eine Sprecherin der Bundesregierung sagte, es gebe aktuell keine Planung der Regierung für ein Tempolimit auf Autobahnen, dies sehe der Koalitionsvertrag nicht vor. Die Tempolimit-Debatte war über Weihnachten erneut hochgekocht.", "Palmer hatte zur Corona-Krise gesagt: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Damit hatte er parteiübergreifend für Empörung gesorgt - und sich später entschuldigt\n\nDer Fraktionsvorsitzende der Grünen im Tübinger Gemeinderat, Christoph Joachim, hat dafür plädiert, Boris Palmer für die Oberbürgermeisterwahl 2022 nicht erneut zu nominieren. „Ich bin ein Freund von Boris Palmer, aber es kann nicht sein, dass er 2022 noch einmal für die Grünen antritt\", sagte er. „Ich werde empfehlen, Boris Palmer nicht mehr zu nominieren.\" Ob er dann ohne grüne Unterstützung kandidiere, sei seine Entscheidung.", "Menden (ots) - Am Donnerstag wurde erneut eine Tankstelle überfallen: Gegen 16.20 Uhr betrat ein Unbekannter mit einer Atemschutzmaske über Mund und Nase den Verkaufsraum am Bräukerweg. Der Verkäufer folgte der Aufforderung des Unbekannten, Geld auszuhändigen, weil er annehmen musste, dass der Unbekannte eine Waffe in seinem Rucksack hatte. In aller Ruhe packte er das Geld, Tabak und Schnaps in den Adidas-Rucksack und ging raus. Die Polizei wertet Aufnahmen der ...\n\nmehr", "Nach dem Feuerwerk : Hohe Feinstaubbelastung in Ballungsgebieten am Neujahrstag\n\nHunderte Schaulustige beobachten das Feuerwerk an den Hamburger Landungsbrücken. Foto: Jonas Walzberg/dpa.\n\nOffenbach/Berlin In den Städten hat das Feuerwerk der Silvesternacht für hohe Feinstaubwerte gesorgt. In Stuttgart sorgten Qualm und Rauch für Fehlalarme und Feuerwereinsätze.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken Von dpa\n\nDicke Luft nach dem nächtlichen Feuerwerk: In vielen Ballungsgebieten in Deutschland zeigten die Messwertstationen des Umweltbundesamtes (UBA) am Vormittag sehr hohe Feinstaubwerte an.\n\n„Die Luftqualität ist überall in den großen Metropolen schlechter“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mit Verweis auf die UBA-Daten vom Neujahrstag. Ein Blick auf die Werte der Messstationen bestätigt dies: In der Rhein-Main-Region oder im Ruhrgebiet, in Bremen und Hannover, München oder Nürnberg markierten dunkelrote Farbpunkte am Mittwochvormittag eine sehr schlechte Luftqualität, die vor allem auf erhöhte Feinstaubwerte zurück ging.\n\nZu den Raketen kam regional Windstille: So hat beispielsweise in Stuttgart die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk zu vielen Einsätzen der Feuerwehr wegen Fehlalarmen von Brandmeldern geführt. Qualm und Rauch seien nicht nach oben abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle.\n\nDas Umweltbundesamt (UBA) rechnete in einer Broschüre damit, dass pro Jahr rund 4200 Tonnen Feinstaub durch das Abbrennen von Feuerwerk ausgestoßen werden, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Die Feuerwerksindustrie kritisierte diese Berechnung kürzlich als zu hoch und verwies auf eigene Messungen beim Abbrennen von Feuerwerk. Die Ergebnisse wolle man im Januar zunächst dem UBA und anschließend der Öffentlichkeit vorstellen, so der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI). Das UBA möchte die VPI-Messwerte prüfen.\n\nBei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen. Extrem hohe Luftbelastung kann kleinen Kindern, Senioren, aber auch Asthmatikern und chronisch Lungenkranken akute Probleme wie Husten und Atembeschwerden bereiten.", "Duisburg (dpa/lnw) - Ein Mensch hat sich in der Silvesternacht bei einem Wohnungsbrand in Duisburg leicht verletzt. Durch ein gekipptes Fenster war eine Feuerwerksrakete in die Wohnung im Stadtteil Neudorf geflogen, wie die Polizei mitteilte. Die Rakete entfachte ein Feuer, dabei verletzte sich der Bewohner leicht und kam in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, ein vorsätzliches Abfeuern der Rakete auf die Wohnung schließt die Polizei aus.\n\nVon dpa"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Das ist jetzt wenig überraschend: Die betagten Tornado-Kampfjets der Luftwaffe sollen durch einen Mix aus Eurofightern aus europäischer Produktion und Flugzeuge des US-Modells F/A-18 in verschiedenen Versionen abgelöst werden. Entsprechende Absprachen zwischen Verteidigungsministerium, Parlament und Industrie soll es laut dpa geben. Eine Entscheidung von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer liegt allerdings noch nicht vor.\n\nAus der dpa-Meldung:\n\nDie überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr soll vom Jahr 2025 an durch bis zu 90 weitere Eurofighter-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeuge des US-Herstellers Boeing abgelöst werden. Das US-Modell soll dabei für den elektronischen Luftkampf sowie die „Nukleare Teilhabe“ Deutschlands an US-Waffen beschafft werden. Das sehen interne Planungen des Verteidigungsministeriums vor, die nach dpa-Informationen schon auf politischer Ebene sowie mit Industrievertretern besprochen wurden.\n\nNun sind die Zahlen nicht eingeordnet und deshalb etwas irreführend: Tatsächlich werden nicht knapp 90 Tornados durch 90 Eurofighter und 45 F/A-18 ersetzt. Hier ist nämlich der weitgehend unstrittige Ersatz der ersten Tranche des Eurofighters durch neue Modelle dieses Typs mitgezählt, da scheinen bei den Informanten politische Gründe mitgespielt zu haben. Faktisch dürfte es darauf hinaus laufen, dass die Tornado-Flotte je zur Hälfte durch Eurofighter und US-Flugzeuge ersetzt wird.\n\nDiese Lösung entspricht weitgehend dem Wunsch der Luftwaffe und hatte sich, ungeachtet vehementer Proteste des europäischen Luftfahrtkonzerns Airbus, bereits zuvor abgezeichnet. Die Bundeswehr setzt auf das US-Modell nicht allein wegen der so genannten Nuklearen Teilhabe, der Fähigkeit, US-Atombomben einzusetzen: Es geht den deutschen Streitkräften vor allem darum, möglichst schnell Kampfjets für Electronic Attack, die Fähigkeit zur elektronischen Kriegführung aus der Luft, zu bekommen und dafür die so genannte Growler-Variante der F-18 zu beschaffen.\n\nEin Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte auf Anfrage, die Ministerin habe bislang keine Entscheidung getroffen. Kramp-Karrenbauer hatte bislang angekündigt, dass es möglichst bis zum Ende des ersten Quartals 2020, also bis Ende März, zu einer Entscheidung kommen sollte. Allerdings ist dieses Thema, wie viele andere, durch die aktuelle Coronavirus-Pandemie in den Hintergrund geraten, so dass bislang offen ist, wann Klarheit zu diesem Thema herrscht.\n\n(Archivbild: U.S. Navy EA-18G Growlers based at Naval Air Station Whidbey Island, Washington refuel from an U.S. Air Force KC-135 Stratotanker from the 92nd Air Refueling Wing based at Fairchild Air Force Base, Washington during Exercise Mobility Guardian 2019, Sept. 24, 2019 – U.S. Air Force photo by Tech. Sgt. Larry E. Reid Jr.)", "pos": ["Split-Lösung für die Tornado-Nachfolge: Eurofighter und F-18\n\nMilitärplaner wollen das Kampfflugzeug Tornado mit dem Eurofighter ablösen, aber einen Flugzeugtyp aus den USA kaufen. Für das Vorhaben gibt es Zustimmung und Kritik. Wer sich vor der Entscheidung drückt, muss allerdings absehbar Milliarden in die Oldtimer-Wartung stecken.\n\nBerlin (dpa) - Die überalterte Tornado-Flotte der Bundeswehr soll vom Jahr 2025 an durch bis zu 90 weitere Eurofighter-Jets sowie 45 F-18-Kampflugzeuge des US-Herstellers Boeing abgelöst werden. Das US-Modell soll dabei für den elektronischen Luftkampf sowie die „Nukleare Teilhabe“ Deutschlands an US-Waffen beschafft werden. Das sehen interne Planungen des Verteidigungsministeriums vor, die nach dpa-Informationen schon auf politischer Ebene sowie mit Industrievertretern besprochen wurden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) müsse dem Plan erst noch zustimmen, hieß es im parlamentarischen Raum. Aus dem Ministerium heißt es, eine Entscheidung sei in den nächsten Tagen zu erwarten.\n\nDie Bundeswehr verfügt aktuell über insgesamt 234 Kampfflugzeuge, darunter 141 Eurofighter vom europäischen Hersteller Airbus und 93 Tornado-Jets. Der vor bald 40 Jahren eingeführte Tornado ist für die Aufgaben Luftangriff, taktische Luftaufklärung und elektronische Kampfführung zum Einsatz vorgesehen - und eben für die nukleare Abschreckung. Im Flugbetrieb sind 83 Maschinen, zehn weitere Flugzeuge werden für die Ausbildung am Boden sowie für wehrtechnische Tests genutzt. Deutschland gehört aber zu den letzten Nutzern dieses Flugzeugtyps. Der Betrieb droht deswegen bald zusätzliche Milliarden zu kosten, schon weil Ersatzteile zur Manufakturarbeit werden.\n\nUm die Nachfolge-Entscheidung, bei der es über die Jahre verteilt um einen zweistelligen Milliardenbetrag geht, hat es ein längeres Ringen gegeben. Der nun ausgehandelte Plan soll sicherheitspolitische Erfordernisse mit der Industriepolitik versöhnen, bei der es unter anderem um starke bayerische Interessen geht. Die Airbus-Rüstungssparte hat ihre Zentrale in Bayern, in Manching werden Eurofighter endmontiert. So oder so - auf der Zeitschiene wird erst eine künftige Bundesregierung die letzte Entscheidung treffen.\n\nPolitisch schwierig ist das Vorhaben auch wegen der „Sonderrolle“ des Tornados: Das nukleare Abschreckungskonzept der Nato sieht vor, dass Verbündete im Kriegsfall Zugriff auf Atomwaffen der USA haben, also die Bomben ins Ziel tragen können müssen. Offiziell nie bestätigt, aber doch eine Art offenes Geheimnis: In Büchel in der Eifel sollen 20 thermonukleare B61-Gravitationsbomben der US-Streitkräfte lagern, die unter deutsche Tornados geklinkt werden können.\n\nDas Thema ist für die Beistandsverpflichtungen im transatlantischen Bündnis zentral, aber: Man kann damit in Deutschland keine Punkte machen, zumal nicht als SPD-Politiker. Gerüttelt hat die Partei daran seit dem Jahr 1958 aber nicht. „Nukleare Abschreckung bleibt auf absehbare Zeit ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur. Die nukleare Teilhabe sichert Deutschland einen größeren Einfluss auf die Nuklearstrategie der Nato“, erklärte SPD-Verteidigungspolitiker Fritz Felgentreu noch im Oktober der dpa. Und: „Den sollten wir nicht leichtfertig aufgeben - gerade dann nicht, wenn wir Rüstungskontrolle und Abrüstung durchsetzen wollen.“\n\nBei einem Ersatz für den Tornado verwiesen Militärplaner zuletzt auf eine Notwendigkeit, die Einsatzsicherheit mit zwei unterschiedlichen Maschinen garantieren zu können. Strategien sprechen von einem Zwei-Flottenkonzept.\n\nEine Lösung soll nun so aussehen:\n\nFür die Nukleare Teilhabe sollen rund 30 F-18 der Version „Super Hornet“ beschafft werden. Für das US-Modell spricht, dass eine Zertifizierung durch die USA problemloser möglich erscheint als beim Eurofighter, schließlich kann Washington selbst hier das Tempo bestimmen. Für den elektronischen Luftkampf - das Stören, Niederhalten und Bekämpfen gegnerischer Luftabwehrstellungen - werden zudem 15 F-18 in der Version „Growler“ beschafft.\n\nDie neuen Eurofighter übernehmen die anderen Aufgaben der Tornado-Flotte: Luftaufklärung, den Einsatz konventioneller Bomben und als Jagdflugzeug. Die relativ große Stückzahl von mindestens 78 Eurofightern - womöglich aber auch über 90 - kommt zustande, weil auch Maschinen als Ersatz für ältere Eurofighter der Tranche 1 gekauft werden sollen. Der Plan soll die Interessen der europäischen Rüstungsindustrie wahren und den Blick auf das gemeinsam mit Frankreich betriebene Projekt eines neuen Luftkampfsystems („FCAS“) richten, das von 2040 an verfügbar sein soll.\n\nZustimmung bekommt die Split-Lösung von Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU), der eine zügige Entscheidung will. „Der militärische Bedarf der Luftwaffe muss bei der Entscheidung im Vordergrund stehen“, forderte er. „Bei einer Zwei-Flottenlösung wäre die Bundeswehr der größte Nutzer des Eurofighters.“ Dies sei ein „klares Bekenntnis zur europäischen Luftfahrtindustrie“. Und: „Gleichzeitig hätte man für die besonderen Aufgaben der Luftwaffe ein erprobtes und verlässliches Modell, das kurzfristig beschafft werden könnte.“\n\nGrundsatzkritik kommt von der Linken, für die Sevim Dagdelen forderte, „angesichts der Corona-Pandemie alle Rüstungsprojekte sofort auf Eis zu legen“. Dagegen hält FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann Pläne für den Kauf von zwei unterschiedlichen Flugzeugtypen grundsätzlich für richtig. Unverständlich sei aber, dass nicht gleich auf das modernste und wirtschaftlich attraktive Modell F-35 gesetzt werde. „Dass endlich Bewegung in die Tornado-Nachfolge kommt, ist richtig, auch, wenn sie viel zu spät kommt“, so die FDP-Politikerin.\n\nDagegen machte die SPD - Koalitionspartner der Union - am Donnerstag deutlich, es bei dem Thema, das seit Jahren mit spitzen Fingern angefasst wird, nicht so eilig zu haben. Die Bundestagsfraktion wolle eine „sachliche und sorgfältige Erörterung der Nuklearen Teilhabe“, so Fraktionsvize Gabriela Heinrich. „Alle Entscheidungen, die das Ergebnis der Debatte vorwegnehmen, wie die damit zusammenhängende Frage eines Nachfolgesystems für den Tornado, dürfen auf keinen Fall überstürzt getroffen werden.“ Die Frage sei auch, ob in diesen Zeiten „deutsches Steuergeld in Milliardenhöhe in die USA fließen und nicht in Arbeitsplätze in Deutschland und Europa investiert werden“ solle.\n\nBundeswehr zu Tornado\n\nESUT zu Tornado-Nachfolge"], "neg": ["Klöckner fordert Bauern zur Vorbeugung gegen Extremwetterlagen auf\n\nLandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat angesichts\n\nder sich häufenden Extremwetterlagen die Landwirte aufgefordert, Vorsorge zu\n\nbetreiben. “Landwirte sind Unternehmer. Die Betriebe sind gefragt,\n\neigenverantwortlich vorzubeugen”, sagte Klöckner der Düsseldorfer “Rheinischen\n\nPost” (Mittwoch). Das schließe Anpassungen der Wirtschaftsweise ein. So könnten\n\nLandwirte durch eine Modifizierung der Sortenwahl reagieren, hin zu\n\ntrockentoleranteren Pflanzen. Eine zweite Maßnahme sei die erosionsschonende\n\nBewirtschaftung. “In Gebieten mit Frühjahrskulturen werden über den Winter\n\nregelmäßig Zwischenfrüchte zur Bodenbedeckung angebaut, um damit Wind- und\n\nWassererosion vorzubeugen.” Die Ministerin verwies darauf, dass staatliche\n\nHilfen für Landwirte die Ausnahme bleiben müssten.\n\nwww.rp-online.de\n\nPressekontakt:\n\nRheinische Post\n\nRedaktion\n\nTelefon: (0211) 505-2627\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/30621/4524030\n\nOTS: Rheinische Post\n\nOriginal-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell", "Polizeidirektion Wittlich\n\nPOL-PDWIL: Sachbeschädigung in Strotzbüsch\n\nStrotzbüsch / Krs. Vulkaneifel (ots)\n\nSeitens der Ortsgemeinde Strotzbüsch wurde eine Sachbeschädigung an der Grillhütte und den dazuggehörigen Sitzflächen angezeigt. Durch derzeit noch unbekannte Täter wurden diverse Schriftzüge mittels Farbe auf die Holzverkleidungen gesprüht. Der Beseitigungsaufwand dieser Schmierereien dürfte im mittleren dreistelligen Euro-Bereich liegen. Hinweise auf den oder die Täter bitte an die Polizeiinspektion Daun.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeidirektion Wittlich\n\n\n\nTelefon: 06571-9152-0\n\nwww.polizei.rlp.de/pd.wittlich\n\n\n\nPressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der\n\nQuelle zur Veröffentlichung frei.\n\nOriginal-Content von: Polizeidirektion Wittlich, übermittelt durch news aktuell", "Um sich langsam wieder in Richtung Normalität zu bewegen, verlängert Hofer in den Filialen in Wien und Niederösterreich auf vielfachen Kundenwunsch die Öffnungszeiten auf 19 Uhr.\n\nAm Samstag bleiben die Filialen bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten weiterhin die kommunizierten Hygiene-Maßnahmen, um den Kunden ein sicheres und stressfreies Einkaufen zu ermöglichen.\n\nHofer möchte sich langsam mit kleinen Schritten der Normalität nähern und dem Kundenwunsch nach etwas ausgedehnteren Öffnungszeiten nachkommen. Sämtliche Filialen in Wien und Niederösterreich haben somit ab Montag, dem 20. April wieder bis 19 Uhr geöffnet, am Samstag bis 18 Uhr. Es wird weiterhin an der Initiative der \"Einkaufsstunde für Risikogruppen\" festgehalten, bei der empfohlen wird, die Filialen von 8 Uhr bis 9 Uhr für Risikogruppen freizuhalten. Hofer bittet seine Kunden, weiterhin die anhaltenden Hygiene-Maßnahmen zu befolgen.", "Berlin Für ihr Debütalbum wurde Dua Lipa vor drei Jahren hoch gelobt. Jetzt legt die Grammy-Gewinnerin mit \"Future Nostalgia\" nach. Auf ruhige Balladen hat die Britin dabei so gar keine Lust.\n\nEs ist ein ungewöhnlicher Schritt in diesen Tagen: Während Pop-Superstars wie Alicia Keys oder Lady Gaga ihre Albumveröffentlichungen wegen der Corona-Pandemie verschieben, geht Dua Lipa einen anderen Weg. Die Musikerin aus London hat \"Future Nostalgia\" sogar um eine Woche vorgezogen.\n\nFür ihre Fans dürften die elf neuen Tracks eine willkommene Abwechslung in eher düsteren Zeiten sein. Denn die 24-Jährige, die durch Hits wie \"New Rules\" und \"One Kiss\" bekannt wurde, konzentriert sich auf tanzbare Uptempo-Nummern. Eine Liebesballade, die eigentlich auf keinem modernen Popalbum fehlen darf, gibt es ganz bewusst nicht.\n\n\"Irgendwie möchte jeder eine Ballade auf seinem Album, aber ich wollte keine. Ich habe mich einfach genauso gefühlt und wollte es genauso haben\", erzählt Lipa im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. \"Ich wollte, dass die Leute Spaß haben. Es ist definitiv ein Spaßalbum.\"\n\nUnd positive Stimmung kann die Welt in der Tat gut gebrauchen. Auch wenn die durchweg tanzbaren Nummern vorerst im eigenen Wohnzimmer für Bewegung sorgen dürften und nicht in den Clubs und auf Dancefloors. Die fürs Frühjahr geplante Tour musste die Sängerin wegen der Corona-Krise auf Anfang 2021 verschieben.\n\nEin Disco-Gefühl stellt sich aber mit \"Future Nostalgia\" auf jeden Fall ein, das hatten die ersten Singles \"Don't Start Now\" und \"Physical\" bereits angedeutet. Die britische Sängerin mit kosovarischen Wurzeln verbindet geschickt den Disco-Sound der 70er und 80er Jahre mit modernen Elektro-Beats, wie etwa auf der aktuellen Single \"Break My Heart\" oder \"Hallucinate\".\n\n\"Meine Eltern haben mich in der Kindheit musikalisch natürlich sehr geprägt. Neben Pop haben sie Prince, Blondie, Jamiroquai oder Moloko gehört. All diese Künstler haben mich auch bei diesem Album inspiriert\", erklärt die zweifache Grammy-Gewinnerin.\n\nDie musikalische Zeitreise zeigt sich vor allem auf dem Track \"Love Again\", der zu den Highlights des Albums zählt. Das lange Intro wird vom Sampler des Songs \"Your Woman\" von White Town (1997) unterlegt. Der wiederum basiert auf einem Trompeten-Solo des südafrikanischen Jazzmusikers Al Bowlly.\n\n\"Es ist ein Stück Nostalgie aus den 1930er Jahren in diesem modernen Song verpackt. Und es fühlt sich dennoch sehr organisch an. Das hat mich fasziniert\", sagt Dua Lipa. Textlich gehöre das Lied zu den persönlichsten des Albums. Es geht - wie bei vielen anderen Tracks - um einen Verflossenen.\n\nObwohl es vornehmlich um Party, Spaß und Liebe geht, zeigt die britische Musikerin Haltung. Sie will Frauen ermuntern, stark zu sein und sich nichts gefallen zu lassen. In \"Future Nostalgia\" heißt es etwa: \"Egal, was du machst. Ich kriege es ohne dich hin. Ich weiß, dass du einen weiblichen Alpha nicht gewohnt bist.\"\n\nUnd im nachdenklichen Abschlusstrack \"Boys Will Be Boys\", der zu den Ruhigeren gehört, geht es der Unicef-Botschafterin um die ständige Angst von Frauen, sexuell belästigt zu werden. \"Es ist selbstverständliche Gewohnheit, vor dem Sonnenuntergang nach Hause zu gehen\", singt sie.\n\n\"Wir müssen die Plattformen, die uns zur Verfügung stehen, nutzen, um über Dinge zu reden, die uns wichtig sind\", sagt Dua Lipa selbstbewusst. Auch die Musikbranche sei noch zu männerdominiert, obwohl es sich langsam bessere. Mit \"Future Nostalgia\" geht Lipa ebenfalls einen Schritt in die richtige Richtung.", "Ein Ostdeutscher ist auch 30 Jahre nach der deutschen Einheit noch nicht unter den Richtern am Bundesverfassungsgericht. Das könnte sich am Freitag ändern - zumindest nach Vorstellung zweier bekannter Brandenburger SPD-Politiker.\n\nPotsdam. Nach Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich auch dessen Amtsvorgänger Matthias Platzeck für einen ostdeutschen Richter am Bundesverfassungsgericht ausgesprochen. Jes Möller, Vorsitzender Richter am Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, sei ein \"kundiger, kluger, kompetenter Jurist\", sagte Platzeck am Montag dem \"Tagesspiegel\". Der gebürtige Greifswalder habe jahrzehntelange Erfahrung, so der Vorsitzende der Regierungskommission \"30 Jahre Deutsche Einheit\".\n\nMöller war von 2012 bis 2019 Präsident des Brandenburgischen Verfassungsgerichts. Er bringt nach Platzecks Argumentation daher auch Leitungserfahrung mit. \"Es kann nicht sein, dass im 30. Jahr der deutschen Einheit ein so guter Personalvorschlag wieder kein Gehör findet\", sagte Platzeck, der von 2002 bis 2013 Regierungschef des Landes war. \"Dann können wir uns alle Diskussionen um mehr Repräsentanz Ostdeutscher allmählich sparen.\"\n\nDer Bundesrat wählt voraussichtlich am Freitag die Nachbesetzung für den ausscheidenden Richter Johannes Masing. Dafür hat Brandenburg bereits Möller vorgeschlagen. Ministerpräsident Woidke ist derzeit der Präsident der Länderkammer. Der \"Tagesspiegel\" schrieb, die ebenfalls SPD-geführten Länder Berlin und Rheinland-Pfalz hätten aber eigene Bewerber - deshalb drohe Streit. Das Vorschlagsrecht liegt diesmal bei der SPD.\n\nWoidke will weiter für seinen Vorschlag werben. \"In den nächsten Tagen sind weitere Gespräche der Beteiligten geplant\", teilte Brandenburgs Regierungssprecher Florian Engels am Montag in Potsdam mit.\n\nWoidke hatte dem \"Tagesspiegel\" am Sonntag gesagt: \"Das ist die letzte Chance, einen Ostdeutschen mit einer gebrochenen Biografie in dieses Amt zu bringen. Einen mit direkten Erfahrungen eines Lebens in der DDR mit der Repression vor der Wende und dann nach der Wende.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs ist am ersten Handelstag des neuen Jahres merklich gefallen. Am Donnerstag sank die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1170 US-Dollar. In der Nacht hatte der Kurs noch bei 1,1225 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1193 (Dienstag: 1,1234) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8934 (0,8902) Euro.\n\nMarktteilnehmer begründeten die Euro-Verluste mit dem zu fast allen wichtigen Währungen gestiegenen Dollar. Auf breiter Front zugelegt hat auch der japanische Yen. Beide Währungen werden bei geopolitischer Verunsicherung als sicherer Hafen gesucht. Zum Jahreswechsel haben sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärft.\n\nInsgesamt verlief der Handel aber in ruhigen Bahnen. Die wenigen Konjunkturdaten, die veröffentlicht wurden, gaben dem Markt keine neue Richtung. Nach wie vor ist der Handel dünn, da viele Händler noch im Urlaub sind. Die Kursausschläge fallen daher oft stärker aus.\n\nZu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84828 (0,85080) britische Pfund, 121,75 (121,94) japanische Yen und 1,0865 (1,0854) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London bei 1529 Dollar gehandelt. Das waren 13 Dollar mehr als am Dienstag./jsl/jkr/he", "pos": ["FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat sich vor dem Wochenende in einem ruhigen Umfeld kaum von der Stelle bewegt. Am späten Freitagnachmittag kostete die gemeinsame Währung der Euroländer 1,1110 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1091 (Donnerstag: 1,1110) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9016 (0,9001) Euro.\n\nZum Wochenausklang hielten sich die Kursbewegungen zwischen Euro und Dollar in engen Grenzen. Zeitweilige Verluste des Euro wurden am Nachmittag wettgemacht. Marktteilnehmer verwiesen auf den US-Arbeitsmarktbericht für Dezember, der etwas schwächer ausfiel als erwartet. Grundsätzlich bleibt die Beschäftigungssituation in der weltgrößten Volkswirtschaft aber robust.\n\nIndustriedaten aus großen Euroländern konnten zwar überzeugen, kamen dem Euro aber nicht zugute. Nach soliden Produktionsdaten aus Deutschland vom Donnerstag veröffentlichten Frankreich, Italien und Spanien am Freitag ebenfalls überwiegend solide Zahlen. Damit besteht die Hoffnung, dass sich die von Handelskonflikten und globaler Wachstumsflaute arg gebeutelte Industrie künftig etwas erholen könnte.\n\nZu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84810 (0,85285) britische Pfund, 121,60 (121,54) japanische Yen und 1,0822 (1,0808) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1553 Dollar gehandelt. Das war etwa ein Dollar mehr als am Vortag./bgf/jsl/he"], "neg": ["Kollision in Dörrieloh\n\nVon: Sylvia Wendt\n\nTeilen\n\nSachschaden in Höhe von insgesamt etwa 12 000 Euro entstand laut Schätzung der Polizei an den beiden beteiligten Fahrzeugen. Foto: Rohlfs / Feuerwehr\n\nDörrieloh – Ein Verletzter und Sachschaden in Höhe von etwa 12 000 Euro: Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagnachmittag gegen 14.15 Uhr im Varreler Ortsteil Dörrieloh.\n\nDer Fahrer eines Linienbusses wollte die Landesstraße 347, von der Gemeindestraße „Dörrieloh“ kommend, in Richtung Renzel überqueren und übersah dabei einen vorfahrtsberechtigten von rechts kommenden Autofahrer, der auf der L 347 in Richtung Ströhen fuhr. Die Fahrzeuge kollidierten, der Autofahrer wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in die Klinik gebracht. Der Fahrer des Busses – in dem sich keine Fahrgäste befanden – blieb unverletzt. Ein Sprecher der Polizei bezifferte den Sachschaden auf etwa 12 000 Euro. Die Ortsfeuerwehr Dörrieloh war mit neun, die Ortsfeuerwehr Varrel mit 13 Kräften im Einsatz, den Varrels Ortsbrandmeister Fred Melloh leitete. sis", "Die grosse Kammer hat am Dienstag eine Motion ihrer Wirtschaftskommission mit 103 zu 77 Stimmen bei 15 Enthaltungen angenommen. Diese verlangt, dass Betreiber von Restaurants und weiteren vom Bundesrat geschlossenen Betrieben ihrem Vermieter grundsätzlich nur 30 Prozent der Miete schulden während der Zeit, in welcher sie aufgrund der behördlichen Massnahmen geschlossen bleiben müssen.\n\nGleichzeitig soll ein Härtefallfonds für Vermieter geschaffen werden, die aufgrund des teilweisen Mieterlasses in ihrer Existenz bedroht wären. Dieser Fonds soll mit einem Betrag von 20 Millionen Franken geäufnet werden.\n\nKein Kompromiss in Sicht\n\nDer Ständerat hatte am Montag eine andere Lösung vorgeschlagen. Er wollte nur kleineren Betrieben helfen. Es hätte ein zweimonatiger Mieterlass für Kleinunternehmen und Selbstständigerwerbende gegolten, deren Bruttomiete den Betrag von 5000 Franken pro Monat nicht übersteigt. Bei höheren Mieten soll der Bund einen Drittel übernehmen, sofern sich die Parteien auf eine Mitzinsreduktion einigen.\n\nDieser Vorschlag wurde vom Nationalrat stillschweigend abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Ob die vom Nationalrat vorgeschlagene Pauschallösung im Ständerat erfolgreich ist, ist ebenfalls fraglich. Eine Mehrheit der kleinen Kammer hatte sich am Montag negativ über den Vorschlag geäussert.\n\nEs ist also möglich, dass während der ausserordentlichen Session in der Frage der Geschäftsmieten keine Lösung gefunden wird. Roger Nordmann (SP/VD) warnte vor diesem Szenario: \"Das Schlimmste wären zwei Lösungsvorschläge, von denen keiner mehrheitsfähig ist.\"\n\nLeiturteil steht aus\n\nDer Streit zwischen Mieter- und Vermieterschaft schwelt seit Wochen. Während die vom Lockdown betroffenen Geschäfte die Löhne ihrer Angestellten mit Kurzarbeitsentschädigungen decken können, bleiben sie auf den Kosten für die Miete sitzen. Eine von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Arbeitsgruppe brachte keine Einigung zu Stande.\n\nDer Bundesrat hat bisher lediglich die Nachfrist für die Bezahlung fälliger Mieten auf drei Monate verlängert. Ein verordneter Mietzinserlass stelle aber einen weitreichenden staatlichen Eingriff in bestehende Vertragsverhältnisse von Privaten dar, wie Wirtschaftsminister Parmelin sagte.\n\nOb mit oder ohne politische Lösung: Die Frage der Geschäftsmieten dürfte noch die Gerichte beschäftigen. Aus Sicht des Mieterverbands handelt es sich bei der behördlich angeordneten Betriebsschliessung nämlich um einen Mangel an der Mietsache, für den der Vermieter aufkommen muss. Das Bundesgericht hat sich dazu noch nicht geäussert. Zur Diskussion steht auch, ob allenfalls die öffentliche Hand Entschädigung leisten muss.", "Düsseldorf (ots) - Sie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden.\n\nAlle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -\"whatever it takes\".\n\nIn einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nWestdeutsche Zeitung\n\nNachrichtenredaktion\n\nTelefon: 0211/ 8382-2370\n\nredaktion.nachrichten@wz.de\n\nwww.wz.de\n\n\n\nOriginal-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/62556/4481418\n\nKostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de", "Der Nationalrat hat die Vorlage am Donnerstag zum zweiten Mal abgelehnt. Zu kompliziert, zu wenig wirksam, befand die Mehrheit. \"Die Vorlage schafft nicht Klarheit, sondern Rechtsunsicherheit\", sagte Kommissionssprecherin Sibel Arslan (Grüne/BS). Sie sei auch nicht KMU-tauglich.\n\nDie Vorlage führe in gewissen Fällen sogar zu einer Verschlechterung der Situation von Whistleblowern, erklärte SP-Sprecherin Min Li Marti (ZH). \"Zu technokratisch und zu praxisfern\", urteilte Christa Markwalder (BE) im Namen der FDP. Dabei handelte es sich bereits um einen nachgebesserten Entwurf. Eine erste Version hatte das Parlament 2015 zur Überarbeitung an den Bundesrat zurückgeschickt.\n\nDilemma ungelöst\n\nDamit bleibt das Dilemma für Whistleblower ungelöst. Sie möchten Unregelmässigkeiten an ihrem Arbeitsplatz aus Pflichtgefühl und aus ethischen Gründen offenlegen. Die grossen und kleinen Leaks der vergangenen Jahre zeigen, dass das durchaus im Interesse der Gesellschaft und einer funktionierenden Demokratie sein kann.\n\nZudem verbieten die arbeitsrechtliche Treuepflicht, der Datenschutz oder Geheimhaltungsverpflichtungen dem Arbeitnehmenden, Informationen über den Arbeitgeber preiszugeben. Was rechtens ist und was nicht, entscheiden heute die Gerichte - für potenzielle Whistleblower ein unkalkulierbares Risiko.\n\nViele Whistleblower zahlten ihr Engagement mit der Entlassung und einer strafrechtlichen Verurteilung. Mit einer Ergänzung des Obligationenrechts wollte der Bundesrat dafür sorgen, dass der Preis für die Betroffenen wenigstens abschätzbar wäre.\n\nKaskaden-Lösung\n\nGeplant war eine Kaskaden-Lösung. Zunächst sollten die Arbeitnehmenden den Missstand intern melden müssen. Nur wenn der Arbeitgeber darauf nicht reagiert hätte oder wenn dem Arbeitnehmenden gekündigt worden wäre, hätte sich dieser an die Behörden wenden dürfen. Der Gang an die Öffentlichkeit wäre erst als letztes Mittel erlaubt gewesen.\n\nEin Kündigungsschutz war nicht vorgesehen. Wäre ein Whistleblower entlassen worden, der korrekt vorgegangen war, hätte dies aber eine missbräuchliche Kündigung dargestellt. Der Arbeitnehmer hat in einem solchen Fall Anspruch auf sechs Monatslöhne.\n\nEine Minderheit hatte sich dafür eingesetzt, wie der Ständerat für die Whistleblower-Norm zu stimmen. \"Was soll daran kompliziert sein?\" fragte Philipp Bregy (CVP/VS). Die Grünliberale Judith Bellaïche (ZH) rief dazu auf, die Sicht der Whistleblower einzunehmen. \"Schweigen sie, werden sie zu Mittätern. Reden sie, machen sie sich strafbar.\" Auch für Arbeitgebende wäre ein klarer Prozess eine Erleichterung.\n\nVorlage beerdigt\n\nAuch der Einsatz von Justizministerin Karin Keller-Sutter konnte die Vorlage nicht retten. Wenn man Rechtssicherheit schaffen wolle, müsse die Norm einen gewissen Detaillierungsgrad haben. \"Eine bessere Vorlage kann ich ihnen nicht in Aussicht stellen\", sagte Keller-Sutter. Ein ausgebauter Kündigungsschutz sei in absehbarer Zeit nicht mehrheitsfähig.\n\nDer Nationalrat lehnte die Whistleblower-Norm mit 147 zu 42 Stimmen ab. Diese ist damit definitiv gescheitert.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bestimmte Rohstoffe sind begehrt wie nie. Eine Strategie des Wirtschaftsressorts der Bundesregierung soll nun helfen, die Versorgung zu sichern.\n\nSeltene Erden und seltene Metalle sind begehrt wie nie. (Foto: Bloomberg/Getty Images) Abbau Seltener Erden in den USA\n\nBerlin Energiewende, Elektromobilität und Digitalisierung haben ihren Preis: Sie lassen die Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen in die Höhe schießen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mit der neuen „Rohstoffstrategie der Bundesregierung“ dazu beitragen, die Versorgung der Industrie mit begehrten Rohstoffen sicherzustellen. Die Strategie, die dem Handelsblatt vorliegt, wurde am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet.\n\nDas 41 Seiten umfassende Papier umfasst 17 konkrete Maßnahmen, darunter Kreditgarantien für Rohstoffprojekte („Ungebundene Finanzkredite“, kurz UFK), die Forschungsförderung im Bereich Rohstoffverarbeitung sowie die Weiterentwicklung des Rohstoffmonitorings durch die Deutsche Rohstoffagentur und eine Stärkung der Kooperation mit rohstoffwirtschaftlich interessanten Ländern.\n\nDas aktuelle Papier schreibt die 2010 veröffentlichte Rohstoffstrategie fort. Die neue Strategie kombiniert bewährte Instrumente mit neuen Ansätzen. Ziel der Strategie sei es, „die Unternehmen bei einer sicheren, verantwortungsvollen und nachhaltigen Rohstoffversorgung zu unterstützen“, heißt in dem Papier.\n\nWährend die erste Rohstoffstrategie noch unter dem Eindruck extrem erhöhter Preise gestanden habe, seien heute „vor allem die Nachfrageveränderungen durch disruptive Technologien, Handelsstreitigkeiten, hohe Marktmacht einzelner Akteure sowie gestiegene Anforderungen, sozial- und umweltgerechte Lieferketten und die Achtung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten zu garantieren, das beherrschende Thema“.\n\nTop-Jobs des Tages Jetzt die besten Jobs finden und\n\nper E-Mail benachrichtigt werden. Standort erkennen\n\nDie Wirtschaft ruft seit langem nach größerer Unterstützung durch die Politik bei der Rohstoffversorgung. Die Unternehmen argumentieren, es seien zum erheblichen Teil politische Entscheidungen, die eine erhöhte Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen auslösten. Daher müsse die Politik auch helfen, die Versorgung sicherzustellen.\n\nVerkehrswende braucht viele Rohstoffe\n\nAllein am Beispiel der politisch forcierten Wende im Verkehrssektor wird der erhöhte Rohstoffbedarf deutlich: Für Lithium-Ionen-Akkus in E-Autos braucht man Kobalt, für Brennstoffzellen Platin, für den Bau besonders leichter Fahrzeuge Aluminium, für Elektromotoren Kupfer. Insbesondere Kobalt gehört zu den Rohstoffen mit den höchsten Beschaffungsrisiken. Die hohe Konzentration von Förderung und Vorkommen in Risikoländern wie der Demokratischen Republik Kongo, Russland und Kuba ist dabei ausschlaggebend.\n\nUnd weil die Mobilität von morgen in hohem Maße vernetzt sein wird, ist sie zwingend mit dem Ausbau der Breitband-Infrastruktur verbunden. Die wiederum erfordert Glasfasernetze, die ohne das knappe Metall Germanium nicht denkbar sind.\n\n\n\nAuch die Energiewende löst einen Run auf knappe Rohstoffe aus. Ohne Mangan, Selen, Molybdän und Niob dreht sich kein Windrad. „Bei einigen metallischen Rohstoffen gehen wir davon aus, dass sich der Bedarf bis 2035 um den Faktor zwei erhöht. Das könnte zu Problemen führen. Dabei geht es nicht um die Verfügbarkeit, sondern um den Zugang“, heißt es etwa bei der Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM).\n\nTatsächlich sind die meisten Rohstoffe nicht physisch knapp. Vielmehr erschwert ein wachender Ressourcennationalismus die Versorgung. In den vergangenen Jahren ist die Zahl handelsbeschränkender Maßnahmen massiv gestiegen. Hinzu kommt, dass China und andere Staaten versuchen, sich weltweit mit teilweise aggressiven und unfairen Strategien metallische Rohstoffquellen zu erschließen.\n\nDas Bundeswirtschaftsministerium will mit seiner Strategie gegensteuern. Das Instrument der ungebundenen Finanzkredite dürfte dabei auch künftig eine zentrale Rolle spielen. Bislang wurden nach Angaben des Ministeriums für neun Projekte Garantien in einer Größenordnung von 4,4 Milliarden Euro übernommen.\n\nRecycling-Prozesse sollen optimiert werden\n\nDas Instrument soll ausgebaut und künftig auch für solche Finanzierungen angeboten werden, die nicht an ein konkretes Investitionsvorhaben gebunden sind. Voraussetzung werde weiterhin sein, dass im Gegenzug langfristige Abnahmeverträge zur Sicherung der Rohstoffversorgung deutscher Abnehmer geschlossen werden, heißt es in der neuen Rohstoffstrategie.\n\nAuch innerhalb der Landesgrenzen sieht das Bundeswirtschaftsministerium Potenziale zur Rohstoffsicherung. Daher soll die Akzeptanz für die heimische Rohstoffgewinnung gestärkt werden.\n\nAußerdem richtet sich der Blick auf die Kreislaufwirtschaft: „Die Bundesregierung wird Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Aufbereitungstechnik und Metallurgie fördern, um komplexe Recyclingprozesse zu optimieren“, heißt es in der Strategie. Dies gelte insbesondere für Rohstoffe wie Seltene Erden, Indium, Gallium, Germanium und Lithium.\n\nVision Kreislaufwirtschaft – Keine weltfremde Öko-Träumerei\n\nMehr: Batterie-Forscher entwickeln leistungsfähigen Lithium-Schwefel-Akku.", "pos": ["Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft von einzelnen Ländern zu verringern.\n\n\"Die internationalen Logistikketten sind nicht ausreichend gegen exogene Schocks wie die Corona-Pandemie gerüstet\", sagte Altmaier dem \"Handelsblatt\". Künftig müssten die Lieferbeziehungen \"widerstandsfähiger\" werden.\n\n\"Dazu gehört es beispielsweise auch, bestimmte Vorproduktion nicht mehr aus nur einem Land oder nur einer Fabrik zu beziehen, sondern stärker zu diversifizieren\", sagte Altmaier. In der Coronakrise ist dem Vernehmen nach vielen europäischen Staaten bewusst geworden, wie abhängig sie vor allem von China geworden sind, insbesondere bei der Herstellung von Medikamenten und medizinischer Schutzausrüstung. Deshalb werden Stimmen laut, welche die Renationalisierung von Volkswirtschaften fordern. \"Diese Debatte ist nicht neu, aber brandgefährlich\", sagte Altmaier. Sie habe in den USA mit dem Wahlerfolg von Donald Trump begonnen. \"Doch internationale Lieferbeziehungen zu unterbrechen oder abzubauen, wäre falsch.\"\n\ndts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH"], "neg": ["Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank stellt sich nach einem überraschenden Gewinn zum Jahresauftakt wegen der Corona-Krise auf Rückschläge ein.\n\n«Das außerordentliche wirtschaftliche Umfeld spricht dafür, dass es insgesamt zu mehr Kreditausfällen kommen wird», erklärte Deutschlands größtes Geldhaus angesichts der vorgezogenen Veröffentlichung von Eckdaten für das erste Quartal 2020 am Montag. «Aber das Kreditbuch der Deutschen Bank hat eine hohe Qualität und ist gut diversifiziert.»\n\nDer Dax-Konzern legte zwar eine halbe Milliarde Euro für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Krise zurück, blieb aber auch nach Steuern im ersten Quartal knapp in den schwarzen Zahlen, wie das Frankfurter Institut am späten Sonntagabend mitteilte. Analysten hatten für den Drei-Monats-Zeitraum sowohl vor als auch nach Steuern im Schnitt mit einem Verlust gerechnet.\n\nIn den Monaten Januar bis März erzielte die Deutsche Bank nach eigenen Angaben 206 Millionen Euro Vorsteuergewinn. Der Überschuss lag bei 66 Millionen Euro nach 201 Millionen ein Jahr zuvor. Davon gehen unter anderem noch Anteile bei Tochterfirmen ab, die nicht den Deutsche-Bank-Anteilseignern zugeschrieben werden können.\n\nDetails zur Zwischenbilanz will die Bank an diesem Mittwoch (29.4.) bekanntgeben. Dann wird auch eine Aussage des Vorstands zur Gewinnerwartung für das Gesamtjahr erwartet. Noch Mitte März hatte Finanzvorstand James von Moltke bekräftigt, dass die Bank in diesem Jahr zumindest vor Steuern wieder Gewinn erzielen will. Das Jahr 2019 endete mit rund 5,7 Milliarden Euro Miesen unter dem Strich - es war das fünfte Verlustjahr in Folge.\n\n«Der Vorsteuergewinn im ersten Quartal ist auf steigende Erträge in unseren Kerngeschäftsfeldern in Kombination mit anhaltenden Fortschritten beim Kostenabbau zurückzuführen», erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing hatte im Juli 2019 eine grundlegende Neuaufstellung der Bank auf den Weg gebracht: Tausende Jobs werden gestrichen, das Investmentbanking wird gestutzt. Sewing macht die Unternehmensbank, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert, zum Kern des Instituts, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickt.\n\n«Wir sind sehr zufrieden, dass die Ergebnisse für das erste Quartal unsere Fortschritte beim Umbau unserer Bank, die operative Stärke unseres Geschäfts und unsere Widerstandskraft bestätigen», bilanzierte Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - fielen mit 6,4 Milliarden Euro sogar etwas höher aus als ein Jahr zuvor. Ein möglicher Treiber für die positive Ertragsentwicklung könnte eine kräftige Nachfrage nach Krediten oder anderen Finanzierungen für Unternehmen in der Corona-Krise gewesen sein. Analysten gehen zudem davon aus, dass auch ein starker Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen dazu beigetragen haben könnte.\n\nBei den Zielen für Kapitalpuffer und Verschuldungsquote macht die Deutsche Bank vorübergehend Abstriche. «Wir sind fest entschlossen, unsere Bilanz zu nutzen, um Kunden zu unterstützen, die uns jetzt ganz besonders brauchen», bekräftigte Sewing. «Durch diese Entscheidung könnte unsere harte Kernkapitalquote vorübergehend unser Ziel von mindestens 12,5 Prozent leicht unterschreiten, ohne die solide Bilanz unserer Bank zu schwächen.»\n\nEuropas Bankenaufseher erlauben Geldhäusern wegen der Corona-Krise zeitweise dünnere Kapitalpuffer, damit die Institute Unternehmen ausreichend mit Krediten versorgen können. Die Deutsche Bank betonte, ihre Kapitalausstattung sei nach wie vor gut und liege deutlich über den Anforderungen der Regulierer. Dies solle auch so bleiben: «Da die genannten Kapitaleffekte als vorübergehend angesehen werden, arbeitet die Bank für das Jahr 2022 weiterhin auf das Ziel einer harten Kernkapitalquote von 12,5 Prozent und einer Leverage Ratio (Verschuldungsquote) von 5 Prozent hin.»\n\nAm Finanzmarkt kamen die Eckdaten zum ersten Quartal gut an. Der zuletzt vom Corona-Crash arg gebeutelte Kurs der Deutsche-Bank-Aktie legte am Montagvormittag um gut zwölf Prozent auf etwas über sechs Euro zu. Seit dem Jahreswechsel hatte das Papier zuvor ähnlich wie der deutsche Leitindex Dax erheblich an Wert verloren.", "Die Betreiber der beiden „Schnitzelbär“-Restaurants in Hohenems und Dornbirn haben seit dem Shutdown mit Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro zu kämpfen. Die einmalige finanzielle Unterstützung der Bundesregierung in der Höhe von 2.000 Euro sei, laut den Gastronomen, nicht tragbar. Auf die versprochene Liquiditätshilfe für die März-Löhne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten Geschäftsführer Stefan Rosshäupter und Inhaber Dieter Pichler bisher vergeblich.\n\nLiquiditätshilfe der Regierung zu gering\n\n„Vor zwei Monaten musste ich zusperren. Die Löhne wurden natürlich auch in der Kurzarbeit von mir weiterfinanziert“, erklärt Geschäftsführer Pichler. Das Geld bekomme man nach erfolgreicher Prüfung zurück, sobald die Kurzarbeit vorbei sei, wurden die Unternehmer informiert. Zu welchem Zeitpunkt, das der Fall sein würde, habe ihnen niemand mit Gewissheit sagen können. „Da kann sich jeder selbst sein Bild davon machen, wie sich das anfühlt, wenn man mit 36 Mitarbeitern für zwei Monate geschlossen hat und währenddessen nur 2.000 Euro Liquiditätshilfe bekommt“, sagt Pichler.\n\nProtest-Überweisung von Gastwirt Kurz vor der Wiedereröffnung der Gastronomie platzt einigen Wirten der Kragen. Ein Inhaber von zwei Restaurants in Hohenems und Dornbirn hat seit dem Shutdown Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro. Nun hat er 2.000 Euro Unterstützung bekommen. Das Geld hat er aus Protest zurück überwiesen.\n\nPichler: „Da sind mir Tränen in den Augen gestanden“\n\nAus Protest hat der Geschäftsführer die im Verhältnis zu seinen Ausgaben geringe Soforthilfe wieder an die Wirtschaftskammer zurück überwiesen und dafür auf Facebook viel Beifall geerntet. Erstmals seit 14 Jahren konnte der Gastronom die Rechnungen seiner Lieferanten nicht bezahlen. Die ließen ihren Kunden jedoch nicht im Stich und gewährten ihm einen Zahlungsaufschub.\n\n„Die Solidarität der Lieferanten hat mich positiv überrascht und ich möchte mich herzlich bei ihnen dafür bedanken. Da sind mir wirklich die Tränen in den Augen gestanden“, so der Geschäftsführer. Der Wiedereröffnung ihrer Restaurants am Freitag sehen die Betreiber mit Erleichterung entgegen.\n\nInterview mit Wirtesprecher Nussbaumer Wirtesprecher Andrew Nussbaumer geht auf den Frust mancher Gastronomen ein und spricht darüber, wie praxistauglich die Auflagen von der Regierung sind.\n\nSituation in der Schweiz ähnlich\n\nIn der benachbarten Schweiz stehen die Wirte vor ähnlichen Problemen. Sie dürfen ihre Gastronomiebetriebe bereits seit Montag wieder öffnen, doch auch in der Schweiz gilt: Abstand zum Servicepersonal halten und auf die Hygiene achten. Durch die begrenze Bewirtungsmöglichkeit auf nur wenige Tische, fordern manche Betriebe ihre Gäste zu Mindestkonsumationen auf. Kleinere Betriebe, die die strengen Sicherheitsmaßnahmen nicht einhalten können und deshalb nicht öffnen dürfen, fürchten nun um ihre Existenz.", "Industrie begrüßt Einigung auf Regierungsbildung\n\nIV-Präsident Kapsch: Erste Regierungskonstellation dieser Art eröffnet Möglichkeiten – Kombination von Wirtschaftspolitik mit gesellschafts- und bildungspolitischer Offenheit\n\nWien (OTS) - „Die Einigung zwischen ÖVP und Grünen auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung ist aus Sicht der Industrie zu begrüßen“, so Mag. Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung (IV), heute, Donnerstag, in einer ersten Reaktion auf die Präsentation des türkis-grünen Regierungsprogramms. Mit dieser in Europa neuen und einzigartigen Konstellation würden sich auch neue Möglichkeiten eröffnen, „eine Kombination aus starker Standortpolitik und gesellschafts- sowie bildungspolitischer Offenheit“, so Kapsch.\n\nGute Ansätze für Entlastung und starke Standortpolitik\n\nInhaltlich sieht der IV-Präsident im bisher Präsentierten „einige gute und richtige Ansätze“. Nun werde es auf die konkrete Umsetzung ankommen. „Dass es klare Ambitionen hinsichtlich der Fortsetzung des eingeschlagenen Weges der Entlastung von Menschen und Unternehmen gibt, ist sehr positiv – insbesondere die angekündigte Senkung in den ersten drei Einkommensteuertarifstufen ab 2021. Entscheidend wird aber sein, ob es am Ende zu einer echten Steuerstrukturreform kommt oder es bei kleinen Tarifreformen bleibt“, so Kapsch, der zudem in der Festschreibung eines Nulldefizits als Budgetziel ein wichtiges Signal der Stabilität sieht: „Stabile, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und erfolgreiche Unternehmen mit ihren Beschäftigten sind die unverzichtbare Basis für unsere hohe Lebensqualität, den allgemeinen Wohlstand, soziale Sicherheit und gelebten Klimaschutz in unserem Land. Letzterer gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.“ Umso erfreulicher sei es, dass Ökologie und Ökonomie im Regierungsprogramm keinen Widerspruch darstellen und dieses wichtige Zukunftsthema einen hohen Stellenwert einnimmt.\n\nErfreulich sei außerdem die Aufmerksamkeit für entscheidende standortpolitische Zukunftsthemen wie Innovation, Forschung und Entwicklung sowie qualifizierte Zuwanderung. Auch brauche Österreich als massiv exportorientierte Volkswirtschaft einen starken Fokus auf faire internationale Handelsregeln in Form entsprechender Abkommen sowie auf das Thema Europa. „Gerade bei letzterem dürfen wir nie die enormen Vorteile vergessen, die unser Land aus seiner EU-Mitgliedschaft gezogen hat und nach wie vor zieht. Eine entsprechend konstruktive Politik auf europäischer Ebene ist daher zu begrüßen“, hält Kapsch fest.\n\nGroße Themen anpacken\n\nInsgesamt sei die Erwartungshaltung an die neue Bundesregierung durchaus eine hohe. Das umfasse das „Anpacken“ großer Themen wie Pensionen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Klima und Energie, Föderalismusreform sowie der Frage nach Generationengerechtigkeit. „In einem größeren Kontext muss es letztendlich auch darum gehen, wie wir Eigenverantwortung wieder fördern und stärken und gleichzeitig Armut beseitigen, wie wir Populismus und Polarisierung vermeiden und zu einem echten politischen und gesellschaftlichen Miteinander kommen“, ist der IV-Präsident überzeugt. Es brauche aus Sicht der Industrie eine klare Vision, wo Österreich gesellschaftlich und wirtschaftlich 2035 stehen soll. Dafür sei eine stabile, zuverlässige und innovative Politik nötig, die mutige Entscheidungen trifft. „Für eine solche Politik steht die österreichische Industrie in bewährter Form als verlässlicher Partner und konstruktiver Ideengeber jederzeit zur Verfügung“, so der IV-Präsident abschließend.\n\nWeitere Informationen: www.iv.at/medien\n\nRückfragen & Kontakt:\n\nIndustriellenvereinigung\n\nSandra Bijelic\n\nPressesprecherin\n\n+43 (1) 711 35-2305\n\nsandra.bijelic @ iv.at\n\nhttps://www.iv.at/medien", "Draußen herrscht heute traumhaftes Wetter und doch müssen alle zuhause bleiben: Das ist vor allem für Kinder schwer zu verstehen. Wie Du den Kleinen helfen kannst, erfährst Du hier.\n\nDie aktuelle Situation ist gerade für jüngere Kinder mit viel Unsicherheit und Sorgen verbunden. Und obwohl draußen - zumindest vorerst - die Sonne scheint, müssen sie drinnen bleiben. Das ist gerade für die Kleinen nur schwer zu verstehen.\n\n\n\n\"Umso wichtiger ist es, Kindern in diesen Tagen Sicherheit und Ruhe zu vermitteln und Orientierung zu geben\", betont der Wiener Jugend- und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). Tipps, wie das gelingt, geben nun die Psychologen der Stadt Wien-Kindergärten.\n\n\n\nOnlinehaben sie Vorschläge und Anregungen zusammengetragen, wie man schwierige Situationen gemeinsam meistern kann. \"Wesentlich dabei ist: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die aktuelle Situation. Erklären Sie die derzeitige Situation rund um den Coronavirus auf kindgerechte Weise und ohne Panik zu verursachen\", betont Daniela Cochlár, Abteilungsleiterin der Stadt Wien-Kindergärten.\n\nEine gute Möglichkeit mit dem Kind über das Thema Corona ins Gespräch zu kommen, kann beim gemeinsamen Spielen oder Malen sein. Auch das kindergerechte Erklärungsvideo zum Virus hilft dabei.\n\nSechs Tipps für ein entspanntes Zuhause sein\n\n\n\n1.) Ehrlichkeit\n\n\n\nBesonders wichtig sei es, das Kind nicht anzuschwindeln oder Spekulationen anzustellen. Denn das könnte Dein Kind zusätzlich verunsichern. Stattdessen gilt: Die Gefühle des Kindes ernst nehmen, aufmerksam zuhören und jederzeit da sein. \"Sagen Sie Ihrem Kind, dass es auch jederzeit weiterhin mit Ihnen sprechen kann\", so Cochlár.\n\n\n\n2.) Struktur in den Tag bringen\n\n\n\nHilfreich ist es auch, den Tag für Eltern und Kinder zu strukturieren und gemeinsam zu planen. Auch und gerade dann, wenn der Kindergarten wegfällt. Rituale und klare Strukturen sowie auch eine gute zeitliche Orientierung vermitteln dem Kind Halt und Sicherheit. Dazu zählen verschiedene Aktivitäten und Tätigkeiten, wie fixe Essenszeiten, freie und auch gemeinsame Spielzeiten, körperliche Betätigungen aber auch Zeit für Entspannung und Rückzug.\n\n\n\n3.) Fixe Zeiten für Computer, Handy und Co. festlegen\n\n\n\nStruktur schafft auch die Festlegung von fixen Zeiten für die Nutzung von Handy, Computer und Fernsehen. Ebenso wichtig ist das Mitplanen von Bewegungseinheiten. Ein kurzer Spaziergang (unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu anderen und mit den Personen, die in Deinem Haushalt leben) ist okay. Daneben lassen sich aber auch zuhause lustige Übungen durchführen. Etwa Radfahren auf dem Rücken liegend oder Kniebeugen lassen sich auch gemeinsam mit Kindern im Wohnzimmer umzusetzen.\n\n\n\n4.) Kinder in Alltagsabläufe einbeziehen\n\n\n\nAuch wenn es in vielen Haushalten vermutlich so ist, dass die Kinder spielen, während die Eltern kochen, hast Du nun die Chance das zu ändern und gemeinsam zu kochen. Die Einbeziehung von Kindern in die Alltagsroutine stärkt nicht nur den Zusammenhalt, sondern kann für die Kinder auch sehr lehrreich sein. Neben Kochen können gemeinsam auch das Waschen und Aufhängen der Wäsche oder Kuchenbacken, Staubsaugen und Staubwischen zu lustigen Tätigkeiten werden. Vor allem dann, wenn Du sie mit Kinderliedern verbindest.\n\n\n\n5.) Positive Ereignisse in den Vordergrund rücken\n\n\n\nErzählungen, wie sich Menschen gegenseitig helfen und wie beispielsweise Menschen in Krankenhäusern, Apotheken, Supermärkten, Schulen und Kindergärten arbeiten, damit es uns allen gut geht, gibt den Kindern auch etwas Positives mit. \"Erzählen Sie davon, wie überall auf der Welt die Menschen zusammenhalten, um das Beste aus dieser neuen Situation machen\", so der Rat der Stadt-Psychologen.\n\n\n\nNicht ratsam sei es hingegen, Nachrichtensendungen vor jüngeren Kindern zu konsumieren, weil Kinder sie noch nicht richtig einordnen und stark verunsichert werden können.\n\n\n\n6.) Auch auf sich selbst schauen\n\n\n\nDoch weil die derzeitige Ausnahmesituation auch für Erwachsene belastend ist, sollten sich auch Eltern Rückzugsräume schaffen, um über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen und Tätigkeiten einplanen, die ihnen gut tun. Denn nur wenn Mama und Papa einen guten Weg finden, um mit dem Stress und der Unsicherheit umzugehen, kann sich das auf die Kinder übertragen.\n\n\n\nUnd weil auch Spiel, Spaß und Spannung nicht zu kurz kommen sollten, bietet die Stadt auch viele nützliche Links mit Anregungen für Eltern und Kinder.", "Mannheim.Auch die Mannheimer Polizei war in der Silvesternacht im Dauereinsatz. Mehrfach kam es in der Innenstadt zu Streitigkeiten und Gewalttaten.\n\nAm Dienstag gegen 23.45 Uhr soll ein Mann in Höhe des Quadrats P 7 eine Gruppe von Frauen gefilmt haben. Als eine 17-Jährige ihn aufforderte, damit aufzuhören, trat der 22-Jährige die junge Frau in den Bauch. Die Polizei konnte den Mann vorläufig festnehmen, seinen Begleitern erteilten die Beamten einen Platzverweis.\n\nAm Mittwoch gegen 0.15 Uhr kam es nach ersten Informationen der Polizei vor einem Lokal im Quadrat Q6 zu einem Streit zwischen drei Männern und den Türstehern. Zwei der drei vor der Tür abgewiesenen Männer sollen attackiert worden sein: Ein 29-jähriger soll mehrfach ins Gesicht geschlagen worden und bewusstlos zu Boden gesunken sein, teilt die Polizei mit. Sein 27-jähriger Begleiter ist demnach mit Schlägen traktiert und im Gesicht verletzt worden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. Gegen 4.35 Uhr kam es im selben Lokal an der Garderobe zu einem Streit zwischen Sicherheitspersonal und Gästen. Auch da sollen die Mitarbeiter Gäste mehrfach geschlagen haben. Ein 25-Jähriger verlor der Meldung zufolge mehrere Zähne, ein 34-Jähriger wurde bewusstlos geschlagen. Beide Männer kamen ins Krankenhaus.\n\nAm Mittwoch gegen 0.30 Uhr kam es am Luisenring zu einem Streit zwischen einem 30-jährigen und einem 25-jährigen Mann. Der Ältere versuchte der Polizei zufolge, mit einem Klappmesser auf den 25-Jährigen loszugehen. Der 25-Jährige und seine Begleiter konnten den Angreifer überwältigen. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen, das Messer und ein Joint wurden beschlagnahmt.\n\nGegen 4.45 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter zwischen den Quadraten M7 und N7 auf einen 20-jährigen Mann eingeschlagen. Als sein Opfer am Boden lag, trat der Unbekannte der Polizei zufolge mehrfach mit seinen Lederstiefeln auf den Kopf des 20-Jährigen ein. Eine Zeugin verständigte die Polizei, der 20-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Täter soll etwa 35 Jahre alt, rund 1,85 Zentimeter groß sein. Er hat der Beschreibung nach westeuropäisches Aussehen, eine kräftige Statur, dunkelbraunes Haar. Zur Tatzeit trug er einen grauen Pullover, eine dunkle Jacke, dunkle Jeans sowie Lederstiefel.\n\nGegen 5 Uhr wurde die Polizei erneut zu einer Schlägerei zwischen 10 bis 15 Personen zwischen den Quadraten Q6/Q7 gerufen. Mehrere Streifenwagen fuhren hin – trafen aber zunächst niemanden an. Sie erfuhren, dass eine Frau und zwei Männer in ein Hotel am Friedrichsring geflüchtet seien. Dort trafen die Beamten auf die drei Personen. Ein 26-Jähriger hatte sich offenbar die Schulter ausgekugelt, auch er wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Ermittlungen hatten ihn sechs Leuten angegriffen, mit Schlägen und Tritten traktiert. (akj/pol)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Polizei Braunschweig\n\nPOL-BS: Einbrecher kamen im Weihnachtsurlaub\n\nBraunschweig (ots)\n\n20.12.2019/02.01.2020 Braunschweig, westliches Ringgebiet\n\nDie Abwesenheit über die Weihnachtsferien der Mieter nutzten unbekannte Täter zu einem Einbruch in eine Wohnung im Madamenweg.\n\nDas Pärchen im Alter von 26 Jahren hatten die gemeinsame Wohnung am 20.12.2019 verlassen. Als die Frau am 02.01.2020 wieder in die Wohnung zurückkehrte, stellte sie mehrere geöffnete Behältnisse fest und verständigte die Polizei.\n\nUnbekannte Täter hatten gewaltsam eine Balkontür geöffnet und waren so in die Wohnung gelangt. Hier durchsuchten sie mehrere Räume nach Wertgegenständen. Der oder die Täter entwendeten Schmuckgegenstände und Kopfhörer. Weiteres Diebesgut ist bislang nicht bekannt. Anschließend verschwanden die Täter unbemerkt.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Braunschweig\n\nPI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit\n\n\n\nTelefon: 0531/476-3032 und -3033\n\nE-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.polizei-braunschweig.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell", "pos": ["Polizei Braunschweig\n\nPOL-BS: Täter kamen über den Balkon\n\nBraunschweig (ots)\n\nBraunschweig, Bebelhof 15.02.2020, 08.40 - 09.30 Uhr\n\nUnbekannte brachen in die Wohnung ein und durchwühlten zahlreiche Schränke. Mit ihrer Beute flüchteten sie unerkannt.\n\nWährend eine 82-Jährige am Samstagmorgen zum Einkaufen ging, kletterten Einbrecher auf den Balkon ihrer Hochparterre-Wohnung. Sie verschafften sich Zugang zur Wohnung und verursachten Schäden an der Balkontür sowie einem Fenster.\n\nDie Fremden brachen gewaltsam Schränke und Schubladen in den Wohnräumen auf und entwendeten unter anderem Bargeld und einige persönliche Dokumente.\n\nAls die Rentnerin von ihrem Einkauf nach Hause zurückkehrte, stellte sie den Einbruch fest und alarmierte sofort die Polizei.\n\nDiese sicherte Spuren am Tatort und leitete ein Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls ein.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Braunschweig\n\nPI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit\n\n\n\nTelefon: 0531/476-3032 und -3033\n\nE-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.polizei-braunschweig.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell"], "neg": ["Nichts Neues bei der Berliner S-Bahn: Pendler auf mehreren Linien mussten sich aufgrund von Signalstörungen wieder in Geduld üben.\n\nBerlin. Am Montagmorgen haben Signalstörungen in dem Bereich Yorckstraße sowie am Hauptbahnhof für Einschränkungen bei der Berliner S-Bahn gesorgt. Wegen der Störung am Hauptbahnhof kam es auf den Linien S3, S5, S7 und S9 zu Verspätungen und vereinzelten Ausfällen, wie die S-Bahn twitterte. Demnach konnte der 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 nur zwischen Hoppegarten und Warschauer Straße angeboten werden.\n\nAuch auf den Linien S1, S2, S25 und S26 war wegen der Störung zwischen Anhalter Bahnhof und Yorckstraße mit Einschränkungen und Unterbrechungen zu rechnen. Die Linie S26 verkehrte nur zwischen Teltow Stadt und Südkreuz sowie Nordbahnhof und Waidmannslust.", "Kam das Coronavirus von Deutschland nach Italien? Eine Studie aus Cambridge analysiert Virenstammbäume - die Ergebnisse stellen eine steile These auf.\n\nDas Coronavirus * hat sich weltweit ausgebreitet.\n\n* hat sich weltweit ausgebreitet. Wie genau die Verbreitung lief, interessiert besonders Genetiker und Archäologen.\n\nSie wollen mit ihrer Forschung dazu beitragen, die weitere Ausbreitung effektiver einzudämmen.\n\nHier finden Sie die Corona-News aus Deutschland, aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte* und derzeitige Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen*.\n\n\n\nMünchen - Mithilfe von phylogenetischen Netzwerkanalysen lässt sich entschlüsseln, wie sich Lebewesen oder Viren entwickeln oder verbreiten. Das machte sich jetzt ein Team aus britischen und deutschen Forschern zunutze: Unter Federführung der University of Cambridge entstand eine Studie, die nachgewiesen haben will, wie sich das Virus von China aus in die Welt verbreitete. Eine These zum Ursprung der dramatischen Entwicklungen in Italien scheint dadurch aufgehoben - eine andere gewinnt wieder an Relevanz.\n\nCoronavirus-Verbreitung: Drei verschiedene Typen\n\nIndem man die Aminosäuren von Viren vergleicht - die Forscher* entnahmen ihre Daten aus international verfügbaren Datenbanken - erhält man drei Stammbäume zu Viren. Die Forscher aus Cambridge sprechen hier von folgenden Typen:\n\nTyp A: Das Virus, wie es dem bei Fledermäusen in Wuhan ähnelt\n\nDas Virus, wie es dem bei Fledermäusen in Wuhan ähnelt Typ B: Einige wenige Mutationen von Typ A\n\nEinige wenige Mutationen von Typ A Typ C: Stammt ab von Typ B\n\n+ Genomanalyse SARS-Cov2 nach Forschern der Cambridge Universität Viren vom Typ A seien den Forschern zufolge vor allem in China und angrenzenden asiatischen Ländern gefunden worden und nur mit wenigen Ausnahmen auch in Europa, den USA, Kanada, Australien und Mexiko. Viren vom Typ B befänden sich vor allem im östlichen Asien - alle Typ-B-Viren außerhalb hätten sich wiederum verändert. Typ-C-Viren seien hauptsächlich in Europa vorzufinden, kaum in China.\n\nDen genetischen Ursprüngen des Coronavirus auf der Spur https://t.co/B0LHAF7rnG\n\nEiner Gruppe internationaler Forscher aus der Genetik und Archäologie aus Kiel und Cambridge ist es durch Anwendung phylogenetischer Netzwerkanalysen gelungen, den Ursprung und die Verbreitung des … pic.twitter.com/cFQb9OI2sj — bionity.com (@bionity_de) April 14, 2020\n\nCoronavirus-Verbreitung: Von Deutschland nach Italien?\n\nWie der Focus schreibt, gehen die Forscher damit auch davon aus, dass der tatsächliche Ursprung der dramatischen Entwicklungen etwa in der Region Lombardei nicht in China liegt. Dort gibt es zwar viele geschäftliche Verbindungen nach China, doch die absolute Mehrzahl der vorgefundenen Viren stamme demnach von in Deutschland gefunden Viren ab, wo sich ein Mitarbeiter der Firma Webasto bei einer Mitarbeiterin eines Zulieferers aus China angesteckt hatte. Die etwas ältere These, die die Ausbreitung in Italien und die Suche nach Patient Null* auf Fälle in Deutschland zurückführt, scheint damit wieder bestätigt.\n\nWas es mit der Immunität von bereits Geheilten auf sich hat, bespricht Drosten jetzt - nach beunruhigenden Erkenntnissen aus Südkorea - im NDR-Podcast.\n\nkat\n\n*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Zugunfall München Nord - Bahnmitarbeiter stehen vor zwei zusammengestoßenen Lokomotiven. - © Foto: Peter Kneffel/dpa\n\nEine Lok ist am Mittwoch nahe München aus den Schienen gesprungen und beschädigt worden. Sie war eine von zwei Lokomotiven, die hintereinander gekoppelt einen Zug ohne Fahrgäste zwischen dem Rangierbahnhof München Nord und Olching zogen, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, etwa unterschiedlicher Bremswirkungen, sei ein Teil der einen Lokomotive aus der Schiene herausgesprungen. Bei dem Vorfall direkt neben der Autobahn 99 sei keiner der beiden Lokführer schwerer verletzt worden. Genauere Informationen lagen zunächst nicht vor.\n\nZunächst hatte es geheißen, die Lok eines leeren Personenzuges sei im Rangierbahnhof entgleist und mit einer entgegenkommenden Lok zusammengestoßen.", "Konjunkturexperten des KOF senken\n\nihre Prognosen für 2020 deutlich Experten der Konjunkturforschungsstelle (KOF) revidieren ihre Prognosen hinsichtlich der Wirtschaftsleistung deutlich nach unten. Sie erwarten einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,2 Prozent.\n\nDie Konjunkturexperten des KOF senken ihre Prognosen für 2020. (Symbolbild) Keystone\n\n(dpo) Die vom KOF befragten Experten gingen letzten Dezember noch von einem Anstieg des BIP um 1,3 Prozent aus. Nun ist ihre Bewertung deutlich pessimistischer. Für das Jahr 2020 erwarten die Ökonomen eine Abnahme des BIP um 0,2 Prozent, wie das KOF in einer Mitteilung bekannt gab.\n\nIhre Einschätzung zur Entwicklung des Arbeitsmarktes haben die Experten seit der letzten Befragung hingegen trotz Corona-Krise kaum revidiert. Für dieses Jahr erwarten sie eine Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent und für das kommende Jahr eine nur leicht höhere Quote von 2,8 Prozent.\n\nMittelfristig rechnet das KOF wieder mit einer Entspannung und erwartet für das Jahr 2021 einen Anstieg des BIP von 1,3 Prozent. Langfristig gehen sie von einem Zuwachs des BIP von 1,4 Prozent aus, was leicht tiefer ist als bei der Dezember-Befragung (1,5 Prozent).\n\n\n\nInsolvenzen im Detailhandel und Hotelmarkt\n\nIn der am Dienstag publizierten Ausgabe der Quartalspublikation «Monitor Schweiz» gehen die Ökonomen der Credit Suisse auch von einem Wirtschaftsabschwung aus. Eine Rezession in der Schweiz scheine laut Bericht «kaum vermeidbar». Vor allem die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sowie die Uhren-Branchen seien von der Abschwächung betroffen.\n\nDarüber hinaus erwartet die Credit Suisse Rückschläge bei den Gewerbeflächen. Insbesondere im stationären Detailhandel und im Hotelmarkt sei mit einer Reihe von Insolvenzen, Geschäftsaufgaben und Gesundschrumpfungen zu rechnen.", "Düsseldorf (ots) - Sie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden.\n\nAlle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -\"whatever it takes\".\n\nIn einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.\n\n\n\nPressekontakt:\n\n\n\nWestdeutsche Zeitung\n\nNachrichtenredaktion\n\nTelefon: 0211/ 8382-2370\n\nredaktion.nachrichten@wz.de\n\nwww.wz.de\n\n\n\nOriginal-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell\n\nOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/62556/4481418\n\nKostenloser Wertpapierhandel auf Smartbroker.de"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Zu gegen 50 der insgesamt 1670 aufgezeichneten Erdstösse gingen fünf oder mehr Verspürtmeldungen ein, wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) und die ETH meldeten. Die Mehrheit der Beben steht in einem Zusammenhang mit fünf aktiven Erdbeben-Sequenzen. Die Zahl von 1670 registrierten Erdstösse stellt einen Rekord dar.\n\nEine dieser Sequenzen oder Erdbebenschwärme lag im Wallis im Gebiet zwischen Anzère und dem Sanetschpass. Ebenfalls zu solchen Sequenzen kam es im Grenzgebiet zur Schweiz, nämlich bei Courmayeur auf der italienischen Seite des Mont-Blanc-Massivs, in Novel und Chamonix in Frankreich sowie in Konstanz in Süddeutschland.\n\nDer Erdbebenschwarm im Wallis führte zu 16 spürbaren Beben, zu denen von Einwohnerinnen und Einwohnern zusammengezählt etwa 2000 Verspürtmeldungen beim Erdbebendienst eingingen. In der ersten Novemberhälfte ereigneten sich nördlich von Sitten, zwischen Anzère und dem Sanetschpass, insgesamt über 300 Erdbeben.\n\nDie grössten dieser Beben erreichten eine Magnitude von 3,3. Erste Analysen deuten laut der Mitteilung darauf hin, dass bei dieser Sequenz mehrere Verwerfungen gleichzeitig aktiviert wurden, die sich gegenseitig beeinflussten.\n\nDas stärkste Beben von 2019 hatte eine Magnitude von 4,2 und ereignete sich Ende Mai in der Nähe von Novel. 600 Verspürtmeldungen erhielt der Erdbebendienst zu diesem Stoss. Das zweitstärkste Beben mit einer Magnitude von 3,7 gehörte zum Schwarm von Konstanz. Grösster Schwarm mit 410 Erdstössen war jener von Courmayeur.\n\n(SDA)", "pos": ["Erdbeben treten in der Schweiz oft in Form von Sequenzen auf, die auch als sogenannte Erdbebenschwärme bekannt sind. Dabei ereignen sich über einen längeren Zeitraum lokal zahlreiche Beben. 2019 zeichnete der Schweizerische Erdbebendienst (SED) in der Schweiz und im grenznahen Ausland insgesamt 1'670 solcher Beben auf, wie er am Dienstag mitteilte.\n\nDas seien doppelt so viele wie im langjährigen Durchschnitt und so viele wie noch nie seit Beginn der modernen Erdbebenüberwachung in den 1970er Jahren, so der SED weiter. Das letzte Mal sei eine ähnliche Häufung von wahrnehmbaren Beben im Jahr 1964 in Sarnen aufgetreten.\n\nGemäss dem Institut steht eine Mehrheit der aufgezeichneten Beben in Zusammenhang mit fünf aktiven Erdbebensequenzen. Eine davon lag im Wallis im Gebiet zwischen Anzère und dem Sanetschpass. Die vier weiteren ereigneten sich in den Grenzgebieten bei Courmayeur (I), Novel (F), Konstanz (D) und Chamonix (F).\n\nBesonders viele Beben im Wallis\n\nFür Menschen spürbare Beben weisen in der Regel eine Magnitude von 2,5 oder mehr auf. Das grösste Beben im Jahr 2019 erreichte eine Magnitude von 4,2 und ereignete sich Ende Mai als Teil des Erdbebenschwarms bei Novel (F).\n\nAm meisten Beachtung in der Bevölkerung erlangte eine Erdbeben im Wallis mit 16 spürbaren Beben, zu denen aus der Bevölkerung insgesamt etwa 2'000 Meldungen beim SED eingingen. In der ersten Novemberhälfte ereigneten sich allein nördlich von Sion zwischen Anzère und dem Sanetschpass insgesamt mehr als 300 Beben.\n\nDas Erdbebeninstitut weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass die hohe Erdbebenaktivität im Jahr 2019 zwar ungewöhnlich sei, aber weder unerwartet noch ein Hinweis auf eine erhöhte Erdbebengefährdung in den nächsten Monaten und Jahren sei. (dpo)"], "neg": ["Wir präsentieren \"iQ-Foxx says what rocks\" in Kooperation mit iq-foxx.com, deren Modell hier über 27 Aktienmärkte gestülpt wird. Hier gibt es die Ereignisse des Vortags mit den Infos, ob man lt. Modell in die Aktienmärkte des betreffendes Landes investiert sein sollte oder nicht. Die professionellen Details dazu gibt es HIER ,einen investierbaren Fonds DA.Interaktive Weltkarte zu den Märkten hier Land aktuell wie lange? Längste Serie12 Monate Längste Serieseit 2006 Australien investiert 18 (3) Tage nicht investiert 326 Tage nicht investiert Brasilien investiert 304 (66) Tage nicht investiert 542 Tage investiert China investiert 14 (23) Tage nicht investiert 127 Tage investiert Deutschland investiert 12 (1) Tage nicht ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "Am Mittwoch um 13.29 Uhr erschien Michael Lauber, Bundesanwalt, aus einem Seiteneingang kommend, unten in der grossen Eingangshalle im Bundeshaus. Bei den Drei Eidgenossen bog er ab und stieg die Treppe in Richtung Nationalratssaal hoch und verschwand im Saal, in dem die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) von National- und Ständerat tagten. Unterwegs grüsste er den Journalisten freundlich, wenn auch mit einem etwas gequälten Lächeln.\n\nRund zehn Minuten später, um 13.41 Uhr, war Laubers Auftritt vor dem Parlament schon wieder vorbei. Die Mission war offensichtlich nicht erfolgreich. Beim Verlassen des Nationalratssaals wirkte er enerviert, er fuchtelte mit einer Hand und redete, seine schwarze Mappe in der anderen, auf eine Weibelin ein.\n\nIm Unterschied zu früher war Lauber allein unterwegs, weder Polizeischutz war zu sehen noch ein Begleiter aus der Bundesanwaltschaft. Es ist ganz offensichtlich einsam geworden um den Bundesanwalt, der nach seiner Kurzvisite vor der GPK keine Frage beantworten wollte.\n\nDer Grund für Laubers Auftritt war der Inspektionsbericht, den die GPK diskutierte und danach verabschieden wollte. Womöglich versuchte der Bundesanwalt, die Publikation des Berichts zu verhindern oder zu verzögern, was allerdings als aussichtslos galt.\n\nWann die Kommission über ihre heutige Sitzung orientieren wird, ist derzeit noch unklar.\n\nAufsicht zog die Schraube an\n\nDieser GPK-Bericht, der das zerrüttete Verhältnis zwischen Lauber und seiner Aufsichtsbehörde AB-BA unter die Lupe nimmt, fällt dem Vernehmen nach für den Bundesanwalt vernichtend aus. Sein selbstbewusstes bis selbstherrliches Amtsverständnis stösst auf wenig Verständnis. Der AB-BA unter dem früheren Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster, der die Aufsichtsschraube gegenüber Lauber anzog, wird ein über alles gesehen gutes Zeugnis ausgestellt.", "neues deutschland: “Rhetorik der Gesetzlosigkeit” heizt Lage auf Lesbos an\n\nBerlin. Die Regionalregierung auf den nördlichen Ägäisinseln\n\nGriechenlands heizt die schwierige Situation der Geflüchteten durch eine\n\n“Rhetorik der Gesetzlosigkeit” zusätzlich an. Das konstatiert der Friedens- und\n\nKonfliktforscher Maik Fielitz im Interview der in Berlin erscheinenden\n\nTageszeitung “neues deutschland” (Mittwochsausgabe). Die auf den Inseln\n\nregierende konservative Nea Dimokratia habe Ängste geschürt, wodurch sich die\n\nBürger der Inseln animiert fühlten, “das Recht selbst in die Hand zu nehmen”, so\n\nder Politikwissenschaftler von der Universität Jena gegenüber der Zeitung.\n\nPressekontakt:\n\nneues deutschland\n\nRedaktion\n\nTelefon: 030/2978-1722\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/59019/4543293\n\nOTS: neues deutschland\n\nOriginal-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell", "Lippe (ots) - Unbekannte sprengten am frühen Sonntagmorgen einen an der Hauswand eines Restaurants an der Bahnhofstraße angebrachten Zigarettenautomaten. Dieser wurde dabei komplett zerstört. Zeugen hörten gegen 4:20 Uhr einen lauten Knall, der von der Tat herrühren dürfte. Wieviel Bargeld und Zigaretten die Täter erbeuten konnten, steht noch nicht fest. Ihre Beobachtungen in dem Zusammenhang richten Sie bitte an die Kripo in Detmold unter der Rufnummer 05231/6090.\n\nPressekontakt: Polizei Lippe\n\nPressestelle\n\nLars Ridderbusch\n\nTelefon: 05231 / 609-5050\n\nFax: 05231 / 609-5095\n\nE-Mail: Pressestelle.Lippe@polizei.nrw.de\n\nwww.polizei.nrw.de/lippe Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4587007\n\nOTS: Polizei Lippe Original-Content von: Polizei Lippe, übermittelt durch news aktuell Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4587007", "Einbrecher sind in der Nacht zu Dienstag (25.02.2020) in einen Supermarkt in Hemer eingedrungen. Dazu schlugen sie die Scheibe einer Eingangstür ein. Anschließend sprengten sie zwei Geldautomaten, die im Inneren des Supermarkts stehen. Beide Geräte wurden durch die Sprengung vollständig zerstört.\n\nGeldautomatensprenger flüchteten ohne Beute\n\nDer Sachschaden durch die Sprengung ist erheblich\n\nBeute haben die Täter allerdings nicht gemacht. Ein Sprecher der Kreispolizeibehörde im Märkischen Kreis erklärte, dass die Alarmanlage auslöste und Polizisten schnell am Einsatzort waren, sodass die Einbrecher flüchteten.\n\nDer Sachschaden in dem Supermarkt in Hemer ist allerdings erheblich. Durch die Wucht der Sprengung wurden Trennwände zerstört, Scheiben und Automatenteile flogen in einen anderen Bereich des Geschäfts. Außerdem fing eine Wandverkleidung Feuer.\n\nDadurch hat in diesem Bereich des Supermarktes die Sprinkleranlage ausgelöst. Die Polizei ist zuversichtlich, trotz des Wasserschadens genügend Spuren sichern zu können.\n\nStand: 25.02.2020, 16:07"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat mit einem Veto gegen den nächsten EU-Finanzrahmen gedroht, wenn die EU-Kommission ihren Vorschlag von einem Beitrag der Staaten von 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) nicht doch noch abändert. Das sagte Kurz in den Ö1-\"Journalen\" vom Samstag.\n\n\"Wenn dieser Vorschlag so eingebracht wird, dann wird es hier keine Zustimmung von uns geben, und ich denke auch nicht von den anderen EU-Nettozahlern\", betonte er. \"Die 1,11 Prozent sind für uns noch immer nicht akzeptabel. Es würde hier also ein Veto von unserer Seite geben.\" Allerdings verwies der Kanzler auch darauf, dass man noch \"mitten in den Verhandlungen sei\": \"Ich hoffe doch, dass wir einen neuen Vorschlag präsentiert bekommen, der dann hoffentlich auch für uns akzeptabel ist.\"\n\nDie Vetodrohung rief Samstag Kritik vonseiten der Opposition hervor. Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) gab in Reaktion auf Kurz' Äußerungen zu bedenken, dass eine niedrigere Beitragsleistung \"negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft oder die Kohäsionsmittel für die Mitgliedsländer\" haben würde. Kaiser forderte in einer Aussendung ein Überdenken der österreichischen Position.\n\nÖVP-Generalsekretär Axel Melchior übte daraufhin Kritik am Landeshauptmann: Seine Äußerung zeige, \"dass es ihm an Verantwortung gegenüber den österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern mangelt\", hieß es. \"Im Gegensatz zur SPÖ lassen wir als Volkspartei unserem Versprechen der Entlastung der Menschen Taten folgen\", so Melchior.\n\n\"Es zeugt nicht gerade von großer EU-politischer Weitsicht exakt an dem Tag, an dem der Brexit in Kraft tritt, Veto-Drohungen in Zusammenhang mit den EU-Budget von sich zu geben\", meinte der stellvertretende SPÖ-Klubobmann und Bereichssprecher für die Europäische Union, Jörg Leichtfried. Vielmehr sei es erforderlich, die notwendige engere Zusammenarbeit in Europa in den Vordergrund zu stellen.\n\nFür NEOS-Europasprecherin und EU-Abgeordnete Claudia Gamon ist Kurz' Haltung zum Finanzrahmen \"reiner Populismus\": \"Ausgerechnet am Tag nach dem Brexit, der uns erinnern sollte, dass wir mit der EU keinen kurzsichtigen Populismus betreiben sollen, macht Sebastian Kurz genau das. Er droht gleich mit einem Veto, um Stimmung gegen die EU zu machen, obwohl die Verhandlungen erst im Laufen sind.\"\n\nDie EU-Sprecherin der FPÖ, Petra Steger, meinte wiederum, Kurz \"widerspricht sich selbst\", da auch ein Beitrag von 1,0 Prozent mittlerweile \"einem Anstieg um mehrere Millionen Euro\" in absoluten Zahlen entspreche. \"Eine derartige Vorgangsweise wäre somit sehr wohl eine deutliche Erhöhung des österreichischen Beitrages an die EU\", meinte Steger.\n\nAm 20. Februar findet ein EU-Sondergipfel zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2021-27 in Brüssel statt. Die Fronten innerhalb der Union sind verhärtet, die Zeit drängt. EU-Kommission, Europaparlament, sowie die Mehrheit der EU-Staaten treten für eine Erhöhung des Budgets ein. Eine Gruppe von sogenannten Nettozahler-Staaten, darunter Österreich, will den Beitrag, den die EU-Länder zum Gemeinschaftsbudget leisten, bei 1,0 Prozent der Wirtschaftsleistung belassen. Die EU-Kommission schlägt 1,11 Prozent vor, das EU-Parlament fordert sogar 1,3 Prozent.", "pos": ["Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) beginnt am Montag seinen zweitägigen Antrittsbesuch in Deutschland. Er trifft in Berlin Amtskollegin Angela Merkel sowie am Dienstag die Chefin der Regierungspartei CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer und den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Am Montagabend werden im Axel-Springer-Haus auch Medien- und Politiker-Kontakte gepflegt.\n\nHauptthema des Gesprächs mit Merkel werden EU-Themen sein, allen voran der neue mehrjährige Finanzrahmen und \"Bilaterales\" wie die Transitfrage. Kurz reist erstmals als Chef der türkis-grünen Bundesregierung nach Berlin. Die Bildung des neuen österreichischen Kabinetts wurde in Berlin mit großem Interesse verfolgt, könnte es doch in Deutschland nach der Bundestagswahl 2021 zu einer schwarz-grünen Regierung kommen. Auch der Kanzler selbst hatte von \"einer gewissen Vorbildfunktion\" von Türkis-Grün für das Nachbarland gesprochen.\n\nAus Kreisen der konservativen Unionspartei wurden dem ÖVP-Vorsitzenden im Vorfeld Rosen gestreut. So äußerte CDU-Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (77) \"großen Respekt\" für die Politik des 43 Jahre jüngeren Kurz. Schäuble würdigte jüngst in einem Podcast-Interview für das \"Morning Briefing\" des renommierten deutschen Publizisten Gabor Steingart, \"was Sebastian Kurz in Österreich mit der ÖVP in den letzten Jahren zustande gebracht hat\". Er habe sogar \"mehr Respekt, als ich zum Teil in der deutschen öffentlichen Meinung so wiederfinde\", sagte der langjährige frühere Finanzminister Deutschlands.\n\nZur türkis-grünen Regierungsbildung meinte Schäuble: \"Nach den Neuwahlen hat er auf der Grundlage der Wahlergebnisse die beste Lösung getroffen. Jetzt wollen wir mal sehen, was daraus wird, wünschen ihm und Österreich jeden Erfolg, urteilen aber nicht vorschnell von oben herunter. Ich habe großen Respekt.\" Die deutschen Grünen betrachten das türkis-grüne Projekt laut deutschen Medienberichten indes mit Skepsis. Anlässlich der Regierungsbildung in Österreich waren sie auf Distanz zu ihren österreichischen Kollegen gegangen.\n\nDie deutsche Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte zu Jahresbeginn in einer Anfrage der linksausgerichteten deutschen Tageszeitung \"taz\" im Hinblick auf den türkis-grünen Koalitionsvertrag: \"So etwas wird es in Deutschland nicht geben.\" Die Koalitionsverhandlungen seien nicht einfach gewesen, zeigte Baerbock allerdings Verständnis. Da sollten die Deutschen nicht diejenigen sein, die \"schlaue Tipps von der Seitenlinie\" geben. Doch auch andere deutsche Grüne sahen die Zugeständnisse, die die österreichischen Grünen gemacht haben, skeptisch. Die grüne Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg betonte laut \"taz\": \"Dieser Vertrag ist keine Blaupause für Deutschland.\" Und Erik Marquardt, Flüchtlingsexperte der deutschen Grünen im Europaparlament, sprach gar von einem \"Armutszeugnis\". Verwunderung gab es vor allem über den von ÖVP und den Grünen vereinbarten koalitionsfreien Raum im Falle einer neuerlichen Flüchtlingskrise.\n\nAus Anlass des Besuchs Bundeskanzler Kurz warnte der Chef der deutschen Linken, Bernd Riexinger, vor einer schwarz-grünen Koalition nach österreichischem Vorbild in Deutschland. Eine solche Konstellation \"bedeutet im Ergebnis nichts anderes als ein Greenwashing schwarzer Politik\", sagte Riexinger der Nachrichtenagentur AFP.\n\nBei einem Abendessen am Montagabend im Axel-Springer-Haus sind anlässlich des Kurz-Besuchs in Berlin laut dem Wiener Bundeskanzleramt rund 30 Gäste geladen, darunter die deutschen CDU/CSU-Bundesminister Horst Seehofer (Inneres), Peter Altmaier (Wirtschaft), Andreas Scheuer (Verkehr), der sozialdemokratische Generalsekretär Lars Klingbeil (SPD), die grüne EU-Abgeordnete Sarah Wiener sowie namhafte deutsche Medienvertreter. So werden die Chefredakteure der Boulevardzeitung \"Bild\" (Julian Reichelt), der konservativen \"Welt am Sonntag\" (Johannes Boie) und des Nachrichtenmagazins \"Der Spiegel\" (Steffen Klusmann) dabei sein. Draußen bleiben müssen indes die mitreisenden österreichischen Journalisten. Der Termin gilt als \"nicht medienöffentlich\".\n\n\"Deutschland ist unser größtes Nachbarland, unser wichtigster Handelspartner und ein bedeutender EU-Mitgliedsstaat\", ließ Kurz im Vorfeld der Reise wissen. \"Daher ist ein möglichst enger und regelmäßiger Kontakt mit Deutschland für uns von großer Bedeutung. Deutschland ist zudem wie Österreich ein großer Nettozahler, daher müssen wir uns vor dem anstehenden Sondertreffen des Europäischen Rates zum neuen EU-Budget eng abstimmen.\" Die Fronten im Streit über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027 sind verhärtet, die Zeit drängt. EU-Kommission, Europaparlament sowie die Mehrheit der EU-Staaten treten für eine Erhöhung des Budgets ein.\n\nEine Gruppe von sogenannten Nettozahler-Staaten, darunter Österreich, will den Beitrag, den die EU-Länder zum Gemeinschaftshaushalt leisten, bei einem Prozent ihrer jeweiligen Wirtschaftsleistung belassen. Die EU-Kommission schlägt 1,114 Prozent vor, das EU-Parlament fordert sogar 1,3 Prozent. Ein Kompromissvorschlag der finnischen EU-Ratspräsidentschaft von 1,07 Prozent wurde abgelehnt. Der aktuelle EU-Ratsvorsitz Kroatiens will während seiner Amtszeit zu einer Einigung kommen, die Verhandlungen leitet aber EU-Ratspräsident Michel. Dieser hat für den 20. Februar einen Sondergipfel zum Thema Budget einberufen und sieht die Zeit reif für eine Einigung.\n\nQuelle: Apa/Ag."], "neg": ["Karoline Preisler hat sich mit dem neuartigen Coronavirus in fiziert. Abgeschottet liegt sie im Krankenhaus, bekommt kaum Luft und schläft schlecht. Gegen die Einsamkeit hilft der FDP-Politikerin ein Tagebuch, das sie öffentlich auf Twitter führt.\n\nDIE ZEIT: Frau Preisler, Sie liegen schon seit einigen Tagen im Krankenhaus. Wie geht es Ihnen?\n\nKaroline Preisler: Als ich in die Klinik kam, ging es mir schrecklich. Ich dachte, ich ersticke. Hier erhalte ich Sauerstoff und Medikamente gegen die Atemnot. Ich esse aber schlecht, habe Gewicht verloren und habe Kreislaufprobleme. Auch wenn ich mich schon besser fühle, werde ich noch länger isoliert bleiben. Das ist grausam. Die Zeit verrinnt nur tröpfchenweise. Ich kann kaum schlafen, nur etwa drei Stunden nachts.\n\nZEIT: Warum?\n\nPreisler: Weil ich schlecht Luft kriege. Seit ich nicht mehr die ganze Zeit Sauerstoff erhalte, laufe ich auf und ab im Zimmer, damit ich keine Thrombose bekomme. Ich kann es schon auswendig sagen: Acht Schritte ist der Raum breit, zehn Schritte lang. Hier habe ich nur Kontakt mit einer hinkenden Taube auf meinem Fensterbrett und zu vermummten, aber sehr netten, kompetenten Ärzten und Pflegekräften. Das Krankenhaus hier in Stralsund ist vorbereitet, hält die besten Mediziner vor und beeindruckt mich täglich.\n\nZEIT: Sie waren Spitzenkandidatin der FDP in Mecklenburg-Vorpommern bei der Europawahl 2019, sind Juristin, Ihr Ehemann ist FDP-Bundestagsabgeordneter. Auf Twitter lassen Sie das Land an Ihrer Corona-Erkrankung teilhaben. Wieso?\n\nPreisler: Nachdem ich mich angesteckt hatte, habe ich keine detaillierten Berichte über den Krankheitsverlauf gefunden. Die gab es einfach nicht, das wollte ich ändern. Das Tagebuchführen gibt mir aber auch etwas: Ich bin abgeschottet von der Außenwelt und gerade deshalb bewegt von den vielen Leuten, die Anteil nehmen, mich aufbauen. Im Gegenzug hoffe ich, dass ich manchen Mut machen kann.\n\nZEIT: Wer Ihnen auf Twitter folgt, kann sehen, dass Ihre Familie gerade geteilt ist, aber doch ständig zusammen.\n\nPreisler: Zu Hause sind mein Mann und meine drei kleinen Kinder, eins ist elf, und die Zwillinge sind neun. Wir telefonieren ständig, machen Videochats per FaceTime. Dass mein Mann bei ihnen sein kann, während ich weg bin, war gar nicht so selbstverständlich.\n\nZEIT: Er hat sich ebenfalls mit Corona infiziert.\n\nPreisler: Er war sogar der Erste von uns, er war in Österreich Skifahren. Als er zurückkam, hat er einen Sonntag mit mir verbracht. Zunächst hatte er keine Symptome, erst im Tagesverlauf bekam er Schnupfen. Da habe ich gesagt: Du musst dich morgen gleich testen lassen! Also fuhr er nach Berlin, nahm die Tiefgarage zum Bundestag und ging direkt zur Krankenschwester. Zwei Tage später kam das Ergebnis: positiv. Er kam in Quarantäne, in Berlin.\n\nZEIT: Und Sie waren mit Ihren Kindern zu Hause in Barth?\n\nPreisler: Ja. Als ich den Anruf bekam, dass er positiv getestet worden ist, war ich gerade unterwegs. Sofort habe ich alle Personen kontaktiert, mit denen ich in engem Kontakt gewesen war. Keine meiner Kontaktpersonen wurde positiv getestet, auch meine Kinder nicht.\n\nZEIT: Wie lief der Test bei Ihnen ab?\n\nPreisler: Ich informierte sofort das Gesundheitsamt und begab mich mit meinen Kindern zu Hause in Quarantäne. Für die war das hart, in der Schule ist Corona ja ein riesiges Thema. Da wurde eine diffuse Angst plötzlich real. Die Kinder haben sehr geweint. Aber als die Mitarbeiter des Gesundheitsamts kamen, voll vermummt, war das auch ein wenig wie ein Abenteuer. Nach weniger als zehn Stunden hatten wir das Ergebnis. Da ging es mir auch schon richtig dreckig.", "Am kommenden Montag beginnt der Corona-Einsatz der Miliz. Wegen der Pandemie wurde erstmals in der Geschichte Österreichs die Miliz mobilgemacht.\n\nEinberufen wurden 13 Jägerkompanien aus allen Bundesländern. Die rund 2.300 Männer und Frauen lösen ab Mitte Mai die verlängerten Grundwehrdiener und Berufssoldaten, die jetzt im Einsatz stehen, ab.\n\nAktuell sind 2.000 Soldaten im Covid-Einsatz, weitere 1.000 sind im Assistenzeinsatz an den Grenzen. Sie alle sollen ab Mitte Mai von der Miliz abgelöst werden. Die ersten 160 Milizsoldaten rückten bereits diesen Montag ein, um sich auf den bevorstehenden Einsatz vorzubereiten.\n\nHierbei handelt es sich um das Schlüssel- und Führungspersonal (Kompaniekommandanten, Gruppenkommandanten, etc.) der Milizeinheiten. Ab kommenden Montag werden dann die restlichen Milizkräfte in ihren jeweiligen Jägerkompanien einrücken. Diese sollen voraussichtlich bis Ende Juli im Einsatz stehen.\n\nGrundsätzlich werden die Milizsoldaten dort einrücken, wo der Milizverband beheimatet ist. Die 13 Jägerkompanien, die einberufen wurden, sind auf das ganze Bundesgebiet verteilt.\n\nIm Burgenland sind sie in Güssing stationiert, in Wien in der Maria-Theresien-Kaserne, in Niederösterreich in Amstetten, Mautern und Mistelbach, in Oberösterreich in Hörsching, in der Steiermark in St. Michael und in Straß bei Graz, in Tirol in der Lizum, in Kärnten in Spittal an der Drau, in Salzburg in Wals-Siezenheim und in Vorarlberg in Bludesch.\n\nDie Aufgaben der Miliz sind vielfältig und richten sich nach den Anforderungen der Behörden. Der Großteil der Soldaten wird voraussichtlich im Grenzeinsatz sein, einerseits zur Überwachung der geschlossenen Grenzübergänge, anderseits zur Unterstützung beim Reisemanagement und als gesundheitsbehördliche Assistenz im Grenzraum und an den Grenzübergängen.\n\nDie rechtlichen Grundlagen für diese Teilmobilmachung der Miliz bietet der Paragraph 23a im Wehrgesetz. Dieser ermöglicht die „Heranziehung von Wehrpflichtigen des Miliz- und des Reservestandes zum Einsatzpräsenzdienst bis zu einer Gesamtzahl von 5.000 Wehrpflichtigen“. Beschlossen wurde die Einberufung der Miliz im Ministerrat Mitte März.\n\nVerteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) bedankte sich in einer Stellungnahme gegenüber der APA bei allen Soldaten, die in der Coronakrise ihre Einsatzbereitschaft zeigen.\n\n„Mit Ihrem Einsatz und Engagement sorgen Sie nicht nur für die Sicherheit unseres Landes, sondern auch für den Schutz der Österreicherinnen und Österreicher. Ich wünsche Ihnen für den bevorstehenden Einsatz alles Gute, viel Erfolg und viel Soldatenglück.“", "Vaduz (ots) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 24. März 2020 den Vernehmlassungsbericht betreffend die Umsetzung des EuGH-Urteil C-236/09 (Test-Achats Urteil) sowie die Abänderung des Gleichstellungsgesetzes (GLG) verabschiedet. Die Vorlage beinhaltet die aufgrund des im Test-Achats Urteil erklärten Verbotes der Berücksichtigung des Faktors Geschlecht bei der Berechnung von Versicherungsprämien und -leistungen notwendigen Gesetzesanpassungen.Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte mit seinem Test-Achats Urteil vom 1. März 2011 Art. 5 Abs. 2 der Richtlinie 2004/113/EG, welcher eine Ausnahme vom Verbot der Berücksichtigung des Faktors Geschlecht bei der Berechnung von Versicherungsprämien und -leistungen vorsah, für ungültig.Aus diesem Grunde soll das Test-Achats Urteil in das EWR-Abkommen übernommen werden. Dementsprechend muss auch die Ausnahmebestimmung im Gleichstellungsgesetzes (GLG) aufgehoben werden, was Gegenstand dieser Vorlage ist.Grundsätzlich sind von der Umstellung auf Unisex-Tarife alle Versicherungsprodukte betroffen, bei denen bei der Tarifierung zwischen Mann und Frau unterschieden wird. In erster Linie sind dies die KFZ-Haftpflicht- und die Lebensversicherung.Das Gesetz über die Abänderung des Gleichstellungsgesetzes soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten, sodass den Versicherungsunternehmen genügend Anpassungszeit verbleibt. Das neue Recht soll auf nach dem in Kraft treten dieses Gesetzes abgeschlossene oder verlängerte Versicherungsverträge Anwendung finden.Der Vernehmlassungsbericht kann bei der Regierungskanzlei oder über deren Homepage (www.rk.llv.li) bezogen werden. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2020.Kontakt:Ministerium für GesellschaftManuel FrickT +423 236 60 19Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100845001", "Heimlich, still und leise hat sich ein „Wahrzeichen“ der Neunkirchner Gastroszene in der Vorwoche aus der Innenstadt verabschiedet: Die Schirmbar, die von Herbert Schwarz alias „Mister P.“ am Holzplatz mehr als zwanzig Jahre betrieben worden und vielen Nachtschwärmern und dabei Musikliebhabern eine willkommene Anlaufstelle war, wurde verkauft.\n\n„Ich kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen und muss jetzt meine Kapazitäten auf den neuen Standort am Hauptplatz konzentrieren“, so Schwarz über seine Beweggründe. Dabei hätte er sogar einen Nachfolger für den Holzplatz bereits gefunden gehabt – doch die Gemeinde als Standort-Vermieter war sehr zur Verwunderung von Schwarz an dem Deal nicht interessiert. So wurde die Schirmbar an den Betreiber des Feistritzer Burgkellers verkauft, der sie am Montag abtransportierte.\n\nÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer bestätigt gegenüber der NÖN, dass die Stadt andere Interessen mit der frei werdenden Fläche verfolge, betont aber auch, dass es mit Schwarz nie konkrete Gespräche über eine Nachfolge gegeben habe: „Nachdem der Wirtschaftsverein bereit ist, dort für ein gestalterisches Projekt auch Geld in die Hand zu nehmen, möchten wir im Einklang mit allen Beteiligten, sprich auch Anrainern und dortigen Unternehmen, eine vernünftige Lösung auf die Beine stellen“, so der Bürgermeister. Details, wie diese aussehen soll, gebe es bis dato aber noch keine.", "Herzogin Kate (38) und ihr Gatte Prinz William sind am Dienstag zu ihrem ersten offiziellen Besuch in Irland eingetroffen. Das Paar wurde in Dublin vom irischen Präsidenten Michael D. Higgins und seiner Frau Sabina Coyne empfangen. Lange Zeit war das Verhältnis zwischen den Nachbarn angespannt. Irland erlangte erst 1922 nach einer blutigen Auseinandersetzung die Unabhängigkeit von Großbritannien. Später belastete der Konflikt um die britische Provinz Nordirland die Beziehungen zwischen London und Dublin. Erstmals seit der Unabhängigkeit hatte Königin Elizabeth II. das Land 2011 als britisches Staatsoberhaupt besucht. Die Visite der Queen galt als Geste der Aussöhnung.\n\nGo Green!\n\nWilliam und Kate sind zu dem dreitägigen Besuch mit einem Linienflug der Fluggesellschaft Aer Lingus angereist. Kate trug einen smaragdgrünen Mantel, unter dem ein leuchtend grünes Kleid hervorschaute, William erschien in einem klassischen dunklen Anzug. Auch am Abend hüllte sich Kate ganz in Grün: Für ihren Besuch der Guiness Bar wählte sie ein grünes Shimmer-Dress von Vapire's Wife.\n\nDiashow Herzogin Kate: Grüner Look in Irland © Getty WireImage © Getty WireImage © Getty WireImage © Getty Images © Getty Images Herzogin von Cambridge, Sabina Coyne © Getty Images 1 / 6"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Das Wichtigste im Überblick:\n\nIn ganz Österreich nähert sich die Zahl der Infizierten der 10.000er Marke\n\nnähert sich die Zahl der Infizierten der 10.000er Marke In Oberösterreich lagen mit Stand Dienstagvormittag annähernd 1600 positive Testergebnisse vor\n\nlagen mit Stand Dienstagvormittag annähernd 1600 positive Testergebnisse vor In Tirol ist die Zahl der Infizierten erstmals leicht rückläufig\n\nist die Zahl der Infizierten erstmals leicht rückläufig In Salzburg werden drei weitere Gemeinden unter Quarantäne gestellt\n\nDas Land Salzburg weitet die Quarantäne um drei weitere Gemeinden aus. Neben Flachau, dem Großarltal und dem Gasteinertal werden nun auch Altenmarkt im Pongau sowie die Pinzgauer Gemeinden Zell am See und Saalbach unter Isolation gestellt, teilte Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Dienstag in einem Video-Livestream mit.\n\nAuch Berufsverkehr untersagt\n\nFür die 2.800-Einwohner-Gemeinde Flachau, in der bis Montag bereits 62 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden sind, wird die Quarantäne noch verschärft. Dort wird künftig auch der Berufsverkehr untersagt, so Haslauer.\n\nSeit 19. März befanden sich Flachau, die Gemeinden Großarl und Hüttschlag im Großarltal und die Kommunen Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein unter Quarantäne, weil sich in diesen drei Bereichen des Salzburger Pongaus die Corona-Erkrankungen aus unterschiedlichen Gründen gehäuft hatten.\n\nZahl der Infizierten in Tirol erstmals rückläufig\n\nGute Nachrichten kommen aus Tirol: Während am Montagvormittag noch 1.984 Personen als infiziert galten, waren es 24 Stunden später am Dienstagvormittag nur mehr 1.914, dies geht aus den Zahlen hervor, die das Land veröffentlichte. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Zahl jener, die pro Tag genesen, mittlerweile die Anzahl an Neuinfektionen übersteigt.\n\nAm Montag galten 270 Personen in Tirol als genesen und 1.984 als derzeit erkrankt - die Gesamtzahl der bisherigen Fälle lag also bei 2.267 (inklusive der bis dahin gemeldeten 13 Todesfälle). Die Zahl der insgesamt positiv getesteten Fälle stieg bis Dienstagvormittag zwar auf 2.320 an (inklusive 19 Todesfälle). Dafür galten aber am Dienstag bereits 387 Personen als genesen, was die Zahl der aktuell Erkrankten auf 1.914 Personen, also unter den Wert von Montag, sinken ließ.\n\n117 Genesene, 19 Tote\n\nVon Montag- auf Dienstagvormittag verzeichnete Tirol damit 53 Neuinfektionen, gleichzeitig aber auch 117 neu Genesene. Die Anzahl an Todesfällen war in den vergangenen 24 Stunden jedoch um sechs auf insgesamt 19 gestiegen. Insgesamt wurden in Tirol bisher 18.214 Tests durchgeführt. Für 16.212 lag bereits ein Ergebnis vor, weitere 2.002 waren noch in Auswertung. Österreichweit wurden bisher 52.344 Tests durchgeführt. Damit war Tirol für rund ein Drittel aller Tests verantwortlich, obwohl nur rund 8,5 Prozent der österreichischen Bevölkerung in Tirol lebt.\n\nInsgesamt lagen am Dienstagvormittag in ganz Österreich insgesamt 9772 positive Testergebnisse vor, die meisten davon nach wie vor in Tirol. Ober- und Niederösterreich lagen in etwa gleichauf auf dem zweiten Platz.\n\nIn Oberösterreich waren es laut aktuellen Zahlen von Dienstagmorgen 1563 Fälle, die meisten davon in den Bezirken Perg (194) und Urfahr-Umgebung (174). 156 Fälle waren in der Stadt Linz bestätigt, 106 im Bezirk Linz-Land und 87 im Bezirk Rohrbach.\n\nInteressieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Coronavirus Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.", "pos": ["Neben Flachau, dem Großarltal und dem Gasteinertal werden nun auch Altenmarkt im Pongau sowie die Pinzgauer Gemeinden Zell am See und Saalbach unter Isolation gestellt, teilte Landeshauptmann Wilfried Haslauer am Dienstag in einem Video-Livestream mit.\n\nFür die 2.800-Einwohner-Gemeinde Flachau, in der bis Montag bereits 62 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden sind, wird die Quarantäne noch verschärft. Dort wird künftig auch der Berufsverkehr untersagt, so Haslauer.\n\nSeit 19. März befanden sich Flachau, die Gemeinden Großarl und Hüttschlag im Großarltal und die Kommunen Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein unter Quarantäne, weil sich in diesen drei Bereichen des Salzburger Pongaus die Corona-Erkrankungen aus unterschiedlichen Gründen gehäuft hatten."], "neg": ["Den Rückhalt in der eigenen Partei hat der Tübinger Oberbürgermeister Palmer weitgehend verloren. Der Landesverband der Grünen fordert ihn sogar zum Parteiaustritt auf. Die FDP machte ihm hingegen ein Aufnahmeangebot.\n\nDie baden-württembergische FDP hat dem Grünen-Politiker Boris Palmer ein Aufnahmeangebot unterbreitet. Der FDP-Landesvorsitzende Michael Theurer sagte der \"Bild am Sonntag\", Palmer sei \"herzlich willkommen\".\n\nDieser sei ein streitbarer, kluger Kopf, der manchmal über das Ziel hinausschieße, nicht immer den richtigen Ton treffe, aber auch zur Einsicht fähig sei. \"Wir sind eine Heimat für kritische Köpfe. Wir halten das aus, wir kämpfen für Meinungsfreiheit\", so Theurer weiter.\n\nKritik wegen Aussagen zu Corona-Sterblichkeit\n\nPalmer hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit Äußerungen für Empörung innerhalb und außerhalb der Partei gesorgt. Zuletzt hatte er in einem Interview zu den Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise gesagt: \"Ich sag es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einen halben Jahr sowieso tot wären - aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen.\"\n\nMehr zum Thema Corona-Tote: Neun Lebensjahre verloren\n\nDie Grünen-Parteispitze hatte sich daraufhin deutlich von Palmer distanziert. Der Landesvorstand der Partei hatte ihn sogar zum Austritt aufgefordert. Diesen Schritt schloss Tübinger Oberbürgermeister aber aus, wie er am Freitag der \"Bild\" sagte: \"Ich bleibe weiterhin aus ökologischer Überzeugung Mitglied der Grünen.\"", "Mit 26 Jahren kam er aus der Türkei nach Straubing und stellt lächelnd fest: \"Wahrscheinlich waren wir die ersten Gastarbeiter hier.\" Cemál Demir ist seit 50 Jahren in Deutschland und \"schon längst Straubinger geworden\". Viel Dank hat der alleinerziehende Vater von zwei Kindern für seinen ehemaligen Chef, der schnell zu einem engen Freund wurde, \"der Herr Mayr\".\n\nGroße Probleme gab es für ihn nie in Straubing. Am Anfang schaute der \"nette Chef Herr Mayr\", ob man alles hatte oder fuhr mit seinen türkischen Arbeitern zum Einkaufen, weil das mit der Sprache noch nicht so klappte. Dafür ist er ihm heute noch dankbar und er ist stolz, dass der Kontakt zur Familie Mayr noch heute anhält.\n\nDen vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. Januar 2020.", "Raucher erkranken leichter an Covid-19 und haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf.\n\nRaucher und COPD-Patienten dürften ein größeres Risiko im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion haben. Dazu gibt es eine wissenschaftliche Studie aus China. Kanadische Wissenschafter haben dafür eine physiologische Erklärung parat: Eine vermehrte Bildung von ACE2-SARS-CoV-Rezeptoren auf Lungenzellen.\n\nDer Wiener Umwelthygieniker und Anti-Rauch-Aktivist Manfred Neuberger hat bereits vor Wochen auf eine wissenschaftliche Arbeit aus China hingewiesen. Man hätte ein 14,3-faches Risiko für schweres Covid-19 bei Rauchern gefunden.\" Allerdings war die Zahl der für die Studie analysierten Patienten relativ klein, was die Aussagekraft reduzierte.\n\nGrößeres Risiko für schweren Verlauf\n\nJanice Leung von der Universität von British Columbia (Vancouver/Kanada) hat jetzt im European Respiratory Journal (ERJ) eine Studie publiziert, die auf die physiologischen Grundlagen für das größere Risiko bei Rauchern und Patienten mit chronischer obstruktiver Lungenerkrankung hinweist. \"Die Daten, die zunehmend aus China kommen, zeigen, dass Patienten mit COPD ein höheres Covid-19-Risiko und auch ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Wir stellten die Hypothese auf, dass dies auf die höhere Konzentration von ACE2 beruhen könnte.\" ACE2 ist ein Enzym, das auf Zellen als Rezeptor für SARS-CoV-2 dient.\n\nDie kanadischen Wissenschafter untersuchten Lungengewebeproben von 21 COPD-Patienten und 21 Gesunden. Gleichzeitig wurde auch unterschieden, ob es sich um Raucher, Nichtraucher oder ehemalige Raucher handelte. Eine Vergleichsgruppe ohne COPD bestand aus 249 Personen.\n\nLeung: \"Wir entdeckten, dass Patienten mit COPD und Raucher höhere Konzentrationen an ACE2 in den Atemwegen aufweisen. Das könnte sie in ein größeres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 bringen.\"\n\nDie gute Nachricht für Personen, die mit dem Rauchen aufhören, wie die Wissenschafterin erklärte: \"Wir fanden aber auch heraus, dass Ex-Raucher ähnliche ACE2-Werte wie Nichtraucher hatten. Das deutet darauf hin, dass es keine bessere Zeit gibt, sich vor Covid-19 durch einen Rauch-Stopp zu schützen.\"", "Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) haben Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise \"schnelle und unbürokratische Soforthilfe\" zugesagt. Dafür stünden bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung, erklärten beide Minister nach der Sondersitzung des Kabinetts am Montag. \"Wir geben einen Zuschuss, es geht nicht um einen Kredit\", betonte Scholz. \"Es muss also nichts zurückgezahlt werden.\"\n\nKleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit bis zu fünf Beschäftigten können demnach eine Einmalzahlung von 9000 Euro für drei Monate bekommen; wer bis zu zehn Beschäftigte hat, 15.000 Euro.\n\nVoraussetzung für einen Zuschuss ist, dass der Betrieb oder Selbstständige vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren. Der Schaden muss nach dem 11. März eingetreten sein.\n\nFinanz- und Wirtschaftsministerium baten, Anträge möglichst elektronisch zu stellen. Die Anträge sollen demnach die Länder bearbeiten; sie sollen auch die Mittel auszahlen und gegebenenfalls auch zurückfordern. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommen- oder Körperschaftsteuer 2021 wird der Zuschuss demnach gewinnwirksam berücksichtigt.\n\nWirtschaftsminister Altmaier betonte: \"Wir lassen niemanden allein. Es darf und wird hier keine Solidaritätslücke geben.\"", "Ketsch.Das „Sun Day Movies“-Team lädt am Sonntag, 5. Januar, um 11 Uhr zum Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ in das Central Kino ein. Im Anschluss an den Film besteht beim „Treffen der Kulturen“ die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, Gespräche zu führen, Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen.\n\nZum Inhalt des Films: Auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schlüssel, der eine Kiste mit einem ganz besonderen Geschenk für sie öffnen soll, landet die junge Clara in einer mysteriösen Parallelwelt. Zunächst durchstreift sie dort das Land der Schneeflocken, das Land der Blumen und das Land der Süßigkeiten, wo sie auf merkwürdige Bewohner trifft.\n\nUnd schließlich begibt sie sich zusammen mit dem jungen Soldaten Phillip in das unheilvolle vierte Reich, das von der tyrannischen Mutter Gigoen beherrscht wird. Schnell wird klar, dass es nicht mehr nur um Claras Schlüssel geht, sondern darum, die Harmonie in den vier Reichen wiederherzustellen.\n\nZu dieser Veranstaltung mit Filmvorführung und „Treffen der Kulturen“ sind alle Interessierten willkommen. Der Eintritt ins Central Kino ist an diesem Morgen frei. zg\n\n© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 02.01.2020"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die EU erhöht den Druck – die Schweizer Medizinaltechnik rechnet mit einem neuen Worst-Case-Szenario Im Ringen um den Rahmenvertrag malt die EU ihre Drohkulisse noch etwas dunkler. Die ersten Opfer der Blockade sind die Schweizer Medizinaltechnik-Firmen. Sie müssen mit grösseren Nachteilen rechnen als bisher angenommen.\n\nRöntgengeräte und andere medizinische Produkte können heute von der Schweiz aus frei in die EU geliefert werden. Das dürfte sich im Mai ändern, falls beim Rahmenvertrag nicht plötzlich ein Durchbruch gelingt. Goran Basic\n\nZurzeit herrscht zwischen Bern und Brüssel Windstille, doch im Frühling dürfte Hektik losbrechen. Ein weiterer Showdown bahnt sich an. Am 17. Mai stimmt die Schweiz über die Begrenzungsinitiative der SVP ab, welche die Personenfreizügigkeit und damit den bisherigen bilateralen Weg beenden will. Danach folgt eine beunruhigend kurze Phase von nur neun Tagen, die vor allem für die Medizinaltechnik-Firmen und deren 58 000 Angestellte wichtig ist. Ihr Verband warnt schon länger vor gravierenden Folgen. Doch nun ist der Ton noch eindringlicher.\n\nAb dem 26. Mai gelten in der EU neue Regeln bei der Zulassung von Prothesen, Hörgeräten, Kathetern und Zehntausenden weiteren Medizinprodukten. Bisher konnten Schweizer Hersteller frei in die EU liefern, weil die hiesige Regulierung gleichwertig ist und Brüssel dies offiziell anerkennt. Dafür sorgt das Abkommen über die Anerkennung von Konformitätsbewertungen (MRA). Dieses müsste nun aktualisiert werden. Die Schweiz hat dazu letztes Jahr im Eiltempo die eigene Regulierung an jene der EU angepasst.\n\nSiebenmal mehr Produkte betroffen als angenommen\n\nDoch die EU-Kommission steht auf der Bremse. Sie will alle bestehenden Abkommen einfrieren, bis die Schweiz in den blockierten Verhandlungen um den umstrittenen Rahmenvertrag vorwärtsmacht. Dieser soll institutionelle Fragen klären, namentlich bei der Rechtsübernahme durch die Schweiz und der Streitbeilegung.\n\nDie Drohung aus Brüssel steht seit Monaten im Raum. Neu ist, dass die Konsequenzen für die Medtech-Firmen gravierender sein könnten als angenommen. Dies bestätigt Peter Studer, der sich beim Branchenverband Swiss Medtech um Regulierungsfragen kümmert. Er spricht von einem «Worst Case»-Szenario, das leider aus heutiger Sicht realistisch sei. Vereinfacht gesagt: Das Problem betrifft voraussichtlich nicht nur Produkte, die neu auf den Markt kommen, sondern auch alle bestehenden, die nach der bisherigen Regulierung zugelassen sind. Laut Studer ist damit die Zahl der Produkte, für welche die Schweiz auf das Niveau eines Drittstaats ohne MRA zurückfiele, etwa sieben Mal höher als bisher angenommen.\n\nDem Vernehmen nach waren die wachsenden Sorgen der Branche am Mittwoch auch ein Thema in der Bundesratssitzung. Offiziell bestätigt wurde nur, dass die Europapolitik einmal mehr auf der Tagesordnung stand. Mehr gebe es zurzeit dazu nicht zu sagen.\n\nRigorose Auslegung durch die EU-Administration\n\nDie Medtech-Firmen ihrerseits hoffen auf Unterstützung durch den Bundesrat. Mit dem Worst-Case-Szenario verschärft sich die Situation vor allem für die zahlreichen KMU, wie Peter Studer erklärt. Diese seien bisher vielfach davon ausgegangen, dass sie ihre heutigen Produkte während einer vierjährigen Übergangsphase weiterhin unbehelligt exportieren könnten. Doch seit Dezember legten die Juristen in der EU-Administration das MRA rigoros aus – zuungunsten der Schweiz. Demnach können hiesige Unternehmen nicht von der Übergangsphase profitieren, falls das Abkommen nicht aufdatiert wird.\n\nDen Firmen bleibt wenig Zeit. Gemäss Studer ist ein beträchtlicher Aufwand notwendig, um den Auflagen zu genügen, welche die EU für Importe aus Drittstaaten macht. Es stellen sich nicht nur Fragen bei der Beschriftung oder beim Warenfluss. Schwerer wiege, dass die Unternehmen über einen «Bevollmächtigten» in einem EU-Land verfügen müssten, der in der Union die volle Verantwortung für die Produkte übernimmt. Grosse Konzerne können dazu oft auf Tochtergesellschaften zurückgreifen, während KMU solche erst etablieren müssten.\n\nSchlecht für Schweizer Standorte grosser Konzerne\n\nFür die Schweiz besteht das Risiko bleibender Schäden. Ein Medtech-KMU, die Wernli AG in Rothrist, hat Ende November wegen der Unsicherheiten eine Verlegung nach Ungarn bekanntgegeben, 25 Arbeitsplätze sind davon betroffen. Laut dem Branchenverband ist zudem zu befürchten, dass innerhalb der internationalen Konzerne die Schweizer Niederlassungen an Gewicht verlieren, wenn das Land kein funktionierendes MRA mit der EU mehr hat. Die Überlegung dahinter: Wenn für die Zulassung ein Standort in der EU notwendig ist, liegt es nahe, auch das Management dorthin zu verschieben. «Die Erosion hat bereits eingesetzt», warnt Studer.\n\nDas Kalkül der EU scheint klar: Mit der neuen Auslegung des MRA kann sie im Ringen um den Rahmenvertrag den Druck erhöhen. Sie treibt den Preis nach oben, den die Schweiz für weitere Verzögerungen bezahlen soll. Ob sie die harte Linie tatsächlich durchzieht, ist unsicher. Gewiss ist auch Verhandlungstaktik im Spiel. Peter Studer findet aber, das Vorgehen der EU entbehre nicht einer gewissen Logik: «So wird plausibel, wie wichtig und wertvoll das MRA ist.»\n\nDer zweite Nadelstich dürfte mehr schmerzen\n\nDoch vorerst heisst es: abwarten. Bis zur Abstimmung über die Personenfreizügigkeit im Mai wird sich der Bundesrat hüten, beim Rahmenvertrag weitere Schritte zu unternehmen. Er müsste befürchten, der SVP in die Hand zu spielen. Inhaltlich verlangt der Bundesrat nach wie vor in drei Punkten Verbesserungen am Vertragstext (Lohnschutz, staatliche Beihilfen, Unionsbürgerrichtlinie).\n\nOb nach dem Urnengang eine Lösung für die Medtech-Branche gelingt, ist schon nur wegen der kurzen Frist von neun Tagen fraglich. Allenfalls sind Kompromisse bei der Auslegung möglich, falls die EU sonst Versorgungsengpässe befürchten müsste. Die bisherige – ausgesprochen harzige – Vorgeschichte lässt aber nicht erwarten, dass Bern im Mai sofort neue Vorschläge präsentieren kann, die Brüssel zufriedenstellen. Ebenso überraschend wäre, wenn die EU-Kommission der Schweiz plötzlich doch noch entgegenkäme. Sie würde damit ihre Position nicht nur beim Rahmenvertrag schwächen, sondern vor allem auch beim Brexit. Wie es aussieht, dürfte der nächste Nadelstich der EU nicht mehr so harmlos ausfallen wie der erste gegen die Schweizer Börse.", "pos": ["Ein dringendes Anliegen hat aber die Schweizer Medizinaltechnikbranche. In der EU gelten ab dem 26. Mai 2020 zwei neue rechtliche Verordnungen für die Zulassung von Medizinalprodukten. Bisher anerkennt die EU die Schweizer Regulierung als gleichwertig: Produkte mit Schweizer Zulassung dürfen ohne weitere Prüfung in Europa verkauft werden. Doch im Ringen um das institutionelle Abkommen verweigert die EU die Nachführung des entsprechenden Vertrags mit dem Kürzel MRA.\n\nNiemand weiss, was ab Mai gilt\n\nDie Frist von Mai rückt zwar näher, doch noch ist alles andere als klar, was dann geschehen wird. Sechs grosse Medtech-Firmen haben deshalb dem Bundesrat im Dezember einen Brief geschrieben. Darin bitten sie die Landesregierung eindringlich, das Thema am WEF bei von der Leyen vorzutragen. Der Bundesrat solle sich dort dafür einsetzen, dass das MRA schnellstmöglich aktualisiert werde. Gelinge das nicht, brauche es zumindest baldige Klarheit darüber, welche Regeln ab Ende Mai für den Export von Schweizer Produkten in die EU gelten. Die Branche sei wichtig, sie biete 58’000 Arbeitsplätze und erwirtschafte 13,5 Prozent der positiven Schweizer Aussenhandelsbilanz.\n\nPeter Studer, Leiter Regulierung beim Branchenverband Swiss Medtech, sagt: «Die Krux ist die Rechtsunsicherheit, weil niemand weiss, wie die Verträge genau auszulegen sind.» Konkret geht es um die Fragen, ab wann die neuen Regeln gelten und was das für nach altem Recht zugelassene Produkte bedeutet. Die Bestimmungen im Vertrag seien unklar, sagt Studer: «Eine mögliche Auslegung geht davon aus, dass in einer Übergangsphase bis 2024 selbst neue Produkte weiterhin anerkannt werden müssen.» Das wäre für die Branche ein regelrechter Befreiungsschlag – weil dann noch einmal vier Jahre Zeit blieben, mit der EU eine neue Lösung zu finden.\n\nIm schlimmsten Fall trifft es alle Produkte\n\nBisherige Signale aus Brüssel lassen Studer aber nicht auf einen so günstigen Ausgang hoffen. «Wir befürchten, dass die EU-Kommission die Bestimmungen zu den Übergangsfristen sehr streng auslegen wird. Dann wäre das Abkommen gar nicht mehr anwendbar», sagt er. Dafür spricht unter anderem, dass die EU derzeit keine Schlupflöcher öffnen will, durch die Grossbritannien nach dem Brexit über Gebühr profitieren könnte.\n\nFührt die neue EU-Kommission die harte Linie ihrer Vorgängerin fort, müssten im schlimmsten Fall sämtliche Medizinalprodukte aus der Schweiz, auch nach altem Recht zugelassene, ab dem 26. Mai 2020 die Anforderungen der neuen EU-Verordnungen erfüllen. Dabei müssten die Hersteller nachweisen, dass ihre Produkte denselben Ansprüchen genügen wie solche aus jedwelchen Drittstaaten, zudem benötigen sie eine Vertretung in der EU. Das verursacht zusätzlichen Aufwand und damit höhere Kosten."], "neg": ["Schweden gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Doch in den vergangenen Jahren detonieren landesweit immer wieder Sprengsätze. Vergangene Nacht trifft es die schwedische Hauptstadt. Die Polizei hat bereits eine Vermutung, was dahintersteckt.\n\nIn Stockholm hat eine Explosion große Schäden an einem Wohnhaus im Zentrum der schwedischen Hauptstadt verursacht. Bilder in schwedischen Medien zeigen, dass durch die Detonation in der Nacht zum Montag die Fassade und die Eingangstür des Hauses im wohlhabenden Stadtbezirk Östermalm beschädigt wurden. Vor dem Gebäude geparkte Autos wurden ebenfalls stark beschädigt.\n\n\"Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bislang in dieser Region gehabt haben\", sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden. 30 Personen hätten es verlassen müssen.\n\nVerletzte gab es nicht. Dafür wurden mehrere Autos teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. (Foto: picture alliance/dpa)\n\nSchweden gehört zu den reichsten Ländern der Welt und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. In den letzten Jahren hat die Bandenkriminalität allerdings stark zugenommen, häufig in Zusammenhang mit Drogenhandel. Neben Schießereien, bei denen jedes Jahr dutzende Menschen getötet und verletzt werden, zünden rivalisierende Gruppen regelmäßig Sprengsätze, um ihre Gegner einzuschüchtern. Die Täter werden nur in Ausnahmefällen gefasst. In schwedischen Medien wird nicht über die Herkunft von Tätern geschrieben. Experten zufolge stammen die meisten aus der zweiten oder dritten Generation von Migrantenfamilien.\n\nHandgranaten, Explosionen in Schulen und Nachtclubs\n\nIm aktuellen Fall gingen die ersten Notrufe demnach gegen 1 Uhr bei der Polizei ein. Daraufhin wurde das Haus geräumt. Es sei derzeit noch unklar, ob sich die Explosion in dem Haus oder davor ereignet habe, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung \"Aftonbladet\".\n\nGegen 3 Uhr gab es demnach eine weitere Explosion vor einem Nachtclub in Uppsala, rund 70 Kilometer nördlich von Stockholm. Eine Verbindung zwischen den beiden Explosionen wurde zunächst aber nicht hergestellt.\n\nErst im vergangenen November hatte eine Explosion eine Schule im südschwedischen Helsingborg erschüttert. In der Stadt waren in den Wochen zuvor bereits mehrere Sprengsätze detoniert, deren Hintergründe die Polizei im Bandenmilieu vermutet. Im vergangenen Juni explodierte ein Sprengsatz in einem Nachtclub in der schwedischen Stadt Örebro rund 170 Kilometer westlich von Stockholm. Auch in diesem Fall sprach die Polizei von Verbindungen ins kriminelle Milieu. Verletzt wurden in beiden Fällen niemand. Anfang 2018 starb in Stockholm ein 60-jähriger Radfahrer, als er eine Handgranate vom Boden aufhob.", "(sat) Die SVP hat die Wahl des Nachfolgers von Albert Rösti bereits seit längerem abgesagt. Nach den am Freitag bekannt gewordenen verschärften Kriterien zur Vorbeugung gegen das Corona-Virus sagten die Grünen ihre Delegiertenversammlung vom 28. März ab. Dort hätte unter anderem Balthasar Glättli zum Nachfolger von Regula Rytz gewählt werden sollen. Ob Rytz bis zur Wahl des Nachfolgers im Amt bleibt, will die Partei nächste Woche entscheiden.\n\nBei der SP wiederum steht bereits fest: Christian Levrat bleibt ein weiteres halbes Jahr an der Parteispitze. Der Parteitag von Anfang April in Basel wurde auf den 17./18. Oktober verschoben. Damit können laut Mitteilung vom Freitag auch wieder neuen Kandidaturen eingereicht werden. Bislang bewerben sich zwei Duos – Mattea Meyer und Cédric Wermuth sowie Priska Seiler-Graf und Mathias Reynard – um die SP-Spitze. Zudem eine dritte, allerdings wenig aussichtsreiche Einzelkandidatur.", "Brand in deutschem Zoo: Affenhaus zu Silvester abgebrannt\n\nHINWEIS - Der Beitrag ist nur zur online-Verwendung freigegeben - Keine TV-Rechte.Im Zoo der deutschen Stadt Krefeld ist in der Silvesternacht das Affenhaus abgebrannt, fast alle in ihm lebenden Tiere sind ums Leben gekommen. \"Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Realität geworden\", schrieb der Zoo am Mittwoch auf seiner Facebookseite. Die Brandursache war vorerst noch unklar. Feuerwerkskörper könnten allerdings den Brand ausgelöst haben, wie die DPA berichtet.", "Vor dem Gebäude im Stockholmer Stadtteil Östermalm wurden dabei in der Nacht auf Montag auch einige Fahrzeuge teils stark beschädigt. Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Polizei nicht.\n\n\n\n\n\nAugenzeugenberichten zufolge war die Explosion noch kilometerweit entfernt in anderen Teilen Stockholms zu hören. „Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bisher in dieser Region gehabt haben“, sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handle sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden, teilte die Polizei mit. 30 Personen hätten es verlassen müssen.Auch in Uppsala - rund 70 Kilometer weiter nördlich - gab es laut Widstrand eine Detonation. Man prüfe, ob ein Zusammenhang bestehe. Schweden erlebt seit dem vergangenen Jahr einen rapiden Anstieg an vorsätzlich herbeigeführten Explosionen, auch in der Region Stockholm hatte es schon mehrere gegeben. Die Ermittler vermuten die Hintergründe im Bandenmilieu. Die Täter werden nur selten gefasst.\n\napa", "KARLSRUHE (dpa-AFX) - 'Badische Neueste Nachrichten' zu 'Coronavirus'\n\n\"Die Corona-Fälle in Italien erhöhen nun die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Virus auch in Deutschland ausbreitet. Ihn an Ländergrenzen aufzuhalten, wird schwer. Die deutsche Politik um Gesundheitsminister Spahn ist nun gefordert, die Wahrheit auszusprechen. \"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.\" Dieser Satz des ehemaligen Innenministers de Maizière, der in anderem Zusammenhang fiel, gehört zu den schlimmsten Sätzen der jüngeren deutschen Politikgeschichte. Zustände wie in China darf es hier nicht geben. Es wird immer klarer, wie dort unter Leitung der Kommunistischen Partei das Vorhandensein des Virus zunächst verheimlicht und dann zu wenig dafür getan wurde, dass die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen informiert wird.\"/be/DP/zb"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "\"Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern\", sagte ADAC-Vizepräsident Gerhard Hillebrand.\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nWhatsApp\n\nSeite per E-Mail senden\n\nSeite drucken\n\nSchriftgröße größer\n\nSchriftgröße kleiner\n\nSujetbild © dpa\n\nIn der Debatte um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen hat der Automobilclub ADAC seine jahrzehntelange ablehnende Haltung aufgegeben. Der ADAC sei \"nicht mehr grundsätzlich\" gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sagte der ADAC-Vizepräsident, Gerhard Hillebrand.\n\nDer ADAC ist mit gut 21 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub Deutschlands. \"Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern\", sagte Hillebrand. \"Deshalb legt sich der ADAC in der Frage aktuell nicht fest.\" Eine Versachlichung sei dringend erforderlich. Die Auswirkungen eines Tempolimits sollten dringend in einer umfassenden Studie geklärt werden.\n\nUmweltministerin Svenja Schulze fühlt sich durch die Bewegung beim ADAC bestätigt - und stichelte Richtung Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). \"Meine Position ist bekannt: Ich bin für ein Tempolimit – es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen CO2\", schrieb die SPD-Politikerin am Freitag auf Twitter. Der \"gute Menschenverstand\" spreche für ein Tempolimit, es sei gut, dass der ADAC das auch so sehe.\n\nEin Sprecher Scheuers dagegen aber die ablehnende Haltung des Ministers zum Tempolimit. Eine Sprecherin der Bundesregierung sagte, es gebe aktuell keine Planung der Regierung für ein Tempolimit auf Autobahnen, dies sehe der Koalitionsvertrag nicht vor. Die Tempolimit-Debatte war über Weihnachten erneut hochgekocht.", "pos": ["Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen wird emotional diskutiert. Nun bringt der ADAC mit einem überraschenden Meinungsumschwung Bewegung in die Debatte.\n\nDie Debatte um ein Tempolimit auf Autobahnen kocht erneut hoch.\n\nauf Autobahnen kocht erneut hoch. Nun äußerte der ADAC einen überraschenden Meinungsumschwung .\n\neinen überraschenden . Auch Politiker und Umweltschützer reagierten bereits auf neuesten Entwicklungen.\n\nUpdate vom 26. Januar 2020, 15.40 Uhr: Nach der Neutralitätsbekundung des ADAC in der Tempolimit-Debatte hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Automobilclub scharf kritisiert. \"Ein 'neutrales' Durchlavieren bei diesem Thema gibt es definitiv nicht\", sagte Scheuer der Bild am Sonntag. Die vielen ADAC-Mitglieder, die bei der jetzigen bewährten Regelung bleiben wollen, würden das dem Vorstand \"deutlich machen\". Scheuer betonte, der Bundestag habe erst vor wenigen Wochen mit überwältigender Mehrheit das bestehende System der Richtgeschwindigkeit bestätigt habe.\n\nDer ADAC hatte am Freitag bekräftigt, dass er sich \"bis auf Weiteres einer Empfehlung an die Politik zum allgemeinen Tempolimit\" enthalten wolle. Hintergrund ist demnach das \"unklare\" Meinungsbild innerhalb der Bevölkerung und bei den ADAC-Mitgliedern in dieser Frage.\n\nVon den ADAC-Mitgliedern lehnten zuletzt 50 Prozent ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ab, wie der Automobilclub bereits Ende Dezember mitgeteilt hatte. Deshalb verzichte der ADAC derzeit auf eine Empfehlung Pro oder Contra generelles Tempolimit an die Politik, erklärte der Club kurz vor dem Jahreswechsel.\n\nTempolimit auf Autobahnen: ADAC mit unerwarteter Kehrtwende\n\nGoslar/Berlin - Von seinem strikten Nein zum Tempolimit ist der Autofahrerclub ADAC am Freitag überraschenderweise abgerückt. Damit kommt erneut Bewegung in den jahrzehntelang schwelenden Streit um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen. Gegen diese sei der ADAC „nicht mehr grundsätzlich“, sagte der Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Verkehrsgerichtstag in Goslar in der kommenden Woche. Der Autofahrerclub wirbt nun für eine umfassende Untersuchung möglicher Folgen vor allem für die Verkehrssicherheit.\n\nADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen: Angesichts des unklaren Meinungsbildes und einer teilweise widersprüchlichen Faktenlage enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die Politik -> https://t.co/zycohs0B5C pic.twitter.com/g44Oi8lRx0 — ADAC (@ADAC) January 24, 2020\n\nADAC/Tempolimit: Umweltministerin begrüßt den Schritt\n\nErste Reaktionen seitens der Politiker ließen nicht lange auf sich warten: Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte den Schritt. Das Verkehrsministerium bekräftigte jedoch weiterhin sein Nein zu einem Limit. Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte, es gebe aktuell keine Planung der Regierung für ein Tempolimit auf Autobahnen, dies sehe der Koalitionsvertrag nicht vor. Erst im Oktober vergangenen Jahres hat die Bundesregierung einen Antrag der Grünen für ein Tempolimit abgelehnt.\n\n„Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern“, sagte Hillebrand. „Deshalb legt sich der ADAC in der Frage aktuell nicht fest.“ Dringend erforderlich sei eine Versachlichung der Debatte. Die Auswirkungen eines Tempolimits sollten daher dringend in einer umfassenden Studie geklärt werden. „Diese würde eine belastbare Entscheidungsgrundlage liefern.“ Mit gut 21 Millionen Mitgliedern ist der ADAC der größte Automobilclub Deutschlands.\n\nADAC/Tempolimit: SPD-Politikerin will Scheuer überzeugen\n\nSchulze sieht sich durch die Bewegung beim ADAC bestätigt. „Meine Position ist bekannt: Ich bin für ein Tempolimit - es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen CO2“, schrieb die SPD-Politikerin bei Twitter. Sie hoffe, dass sich nun auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) überzeugen lasse.\n\nMeine Position ist bekannt: Ich bin für ein #Tempolimit – es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu 2 Mio Tonnen CO2. Der gute Menschenverstand spricht für ein Tempolimit – gut dass @ADAC das ähnlich sieht! Ich hoffe, dass sich auch der Verkehrsminister überzeugen lässt. https://t.co/S4B3z9nbTG — Svenja Schulze (@SvenjaSchulze68) January 24, 2020\n\nAuch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) begrüßte die Aussagen des ADAC. „Einfacher als mit einem generellen Tempolimit geht Klimaschutz nicht und kostengünstiger auch kaum“, sagte Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Greenpeace-Experte Tobias Austrup äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen mit einem Seitenhieb auf Verkehrsminister Scheuer: „Nachdem selbst der ADAC nicht länger für ein unvernünftiges Recht auf Rasen kämpft, wird es einsam um Verkehrsminister Scheuer“, sagte Austrup.\n\nADAC/Tempolimit: Hofreiter forderte Union auf, Widerstand aufzugeben\n\nGrünen-Fraktionschef Anton Hofreiter forderte die Union auf, ihren Widerstand aufzugeben. „Es wird Zeit, dass sich auch CSU und CDU zu mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und Abgasen sowie leistungsfähigeren Autobahnen bekennen“, sagte er der Rheinischen Post.\n\nDer verkehrspolitische Sprecher der Union, Alois Rainer (CSU), hielt dagegen: „Das ständige Wiederaufflammen der Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen ist am Ende nichts anderes als gezielte Stimmungsmache gegen das Auto an sich. Doch da machen wir als Union nicht mit“, sagte er. Porsche-Chef Oliver Blume sagte der Welt, er sehe „die Tempofreiheit in Deutschland als eine persönliche Freiheit an“.\n\nRubriklistenbild: © dpa / Michael Kappeler"], "neg": ["Er soll in Hamburg mit seinem Auto durch die Gegend gefahren sein und wahllos immer wieder arglose Fußgänger attackiert haben. Jetzt wird einem 59-Jährigen der Prozess gemacht.\n\nDie Anklage wirft dem Mann vor, zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 bei verschiedenen Fahrten mit seinem Auto durch das Hamburger Stadtgebiet unvermittelt gestoppt und wahllos Passanten angegriffen zu haben. In vier Fällen soll er den Leuten dabei so heftig ins Gesicht geschlagen haben, dass diese dadurch zum Teil schwere Gesichtsverletzungen erlitten.\n\nHamburg: 59-Jähriger ab Dienstag vor Gericht\n\nEinen Mann soll er laut Staatsanwaltschaft zudem von hinten zu Boden geschubst haben. Einem weiteren Passanten sprang er demnach mit ausgestrecktem Bein in die rechte Körperseite und brachte ihn dadurch zu Fall.\n\nAm Dienstag steht der Mann wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht. (jek)", "Polizei Duisburg\n\nPOL-DU: Rund 350 Einsätze an Silvester\n\nDuisburg (ots)\n\nStadtgebiet: Rund 350 Einsätze an Silvester\n\nVom Unfall bis zur körperlichen Auseinandersetzung: Die Duisburger Polizei hat in der Silvesternacht insgesamt rund 350 Einsätze verzeichnet. Davon mussten die Beamten allein 40 Mal wegen Ruhestörungen ausrücken. Meistens handelte es sich dabei um Silvesterpartys, über die sich Anwohner und Nachbarn beschwerten. In einigen Fällen sprachen die Polizisten Platzverweise aus, wie zum Beispiel an Neujahr gegen 1:55 Uhr auf der Lehrerstraße in Neumühl. Weil mehrere Personen Böller deutlich nach Mitternacht gezündet hatten, erteilten die Polizisten zehn Platzverweise.\n\nWegen Streitigkeiten, die handgreiflich ausgefochten wurden, riefen die Duisburger 20 Mal die Polizei. Nicht immer hatte das direkt mit Silvester zu tun, wie am Dienstagabend um 19:55 Uhr an der Gerrickstraße in Meiderich. Hier hatten sich ein tatverdächtiger 27 Jahre alter Mann und eine 19-jährige Frau in der Wohnung ihrer Eltern zunächst gestritten. In dem anschließenden Gerangel verletzte er nach ersten Erkenntnissen mit einer Nagelschere seine 19-jährige Ex-Freundin und ihre Mutter leicht. Der Tatverdächtige flüchtete und muss jetzt mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.\n\nInsgesamt nahmen die Beamten in der Nacht acht Personen in Gewahrsam, die, unter anderem weil sie randaliert hatten, ihren Rausch ausschlafen mussten.\n\nAuch Brände beschäftigten in der Silvesternacht die Feuerwehr und die Polizei. So hatten zum Beispiel zwei etwa 30 Jahre alte, dunkel gekleidete Unbekannte auf einem Supermarktparkplatz am Sternbuschweg in Neudorf gegen 0:20 Uhr Raketen gezündet. Diese Raketen gelangten durch ein Fenster in eine Wohnung. Die beiden Bewohner (28 und 29 Jahre) brachten die alarmierten Rettungskräfte mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auf der Friedrich-Ebert- Straße in Fahrn brannte gegen 4:30 Uhr am Neujahrsmorgen im Flur eines Wohn- und Geschäftshauses ein Kinderwagen. Acht Personen kamen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Kripo ermittelt jetzt wegen des Verdachts auf Brandstiftung und bittet um Hinweise. Wer verdächtige Personen zur Tatzeit beobachtet hat und Angaben machen kann, wendet sich bitte telefonisch an das KK 11 unter der Rufnummer 0203 280-0.\n\nNach einer langen Nacht ist es am Neujahrsmorgen um 7:11 Uhr auf der Ruhrorter Straße in Hochheide zu einem Unfall gekommen. Ein 33-jähriger Mann verlor die Kontrolle über seinen Polo, kam rechts von der Straße ab, fuhr rund 50 Meter auf dem Grünstreifen und prallte schließlich frontal gegen einen Baum. Der Duisburger blieb unverletzt. Weil es Hinweise auf Alkoholkonsum gab, nahmen die inzwischen alarmierten Polizisten den Mann mit zur Wache. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. (stb)\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Duisburg\n\n- Pressestelle -\n\nPolizeipräsidium Duisburg\n\nTelefon: 0203/2801045\n\nFax: 0203/2801049\n\nOriginal-Content von: Polizei Duisburg, übermittelt durch news aktuell", "Grund für die Rückkehr war eine Fehleranzeige im Cockpit für eines der vier Triebwerke, wie Edelweiss-Sprecher Andreas Meier auf Anfrage sagt. Es habe sich jedoch um keinen Ausfall des Triebwerks gehandelt. Dennoch musste der Pilot aus Sicherheitsgründen das Triebwerk abschalten und zum Startflughafen zurückkehren. Um das Landegewicht zu erreichen, habe man Kerosin abgelassen. Die Maschine zog über dem Mittelland einige Kreise.\n\nIn Zürich wurde die Maschine anschliessend überprüft. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt hatte. Nach gut einer Stunde konnte der Airbus A340 wieder abheben und wird mit etwa 3,5 Stunden Verspätung in Cancún eintreffen. «Für die Passagiere und die Besatzung hat zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden», betont Meier.", "25.05.2020\n\nRadfahrer (27) bei Zusammenstoß mit Motorrad schwer verletzt\n\nAus noch ungeklärter Ursache hat ein Motorradfahrer am Sonntagnachmittag einen Radfahrer von hinten gerammt. Der Verletzte wurde mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen.\n\nSchwere Verletzungen erlitt ein 27-jähriger Radfahrer, der am Sonntagnachmittag in der Tussenhausener Straße in Ettringen von einem Motorrad erfasst wurde.\n\nEin 60-jähriger Motorradfahrer hatte laut Polizei den laut Polizei ziemlich mittig fahrenden Radler aus unbekannter Ursache von hinten gerammt. Durch den Zusammenstoß wurde der Radfahrer schwer verletzt und musste anschließend mittels Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der Motorradfahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 4000 Euro.\n\nLesen Sie auch:\n\nThemen folgen", "Der Onlinehandel boomt seit Jahren und mit steigt die Zahl der Zusteller. Diese stellen mit ihren Autos gerade in Städten nicht nur die Straßen zu. Sie belasten auch die Umwelt. Der Betriebsrat der Post geht nun mit einem Vorschlag in die Offensive - und stößt mit diesem bei der Konkurrenz auf wenig Gegenliebe.\n\nIn der Diskussion über eine umweltschonende Paketzustellung hat sich ein Vertreter der Deutschen Post für Fahrten eines einzigen Dienstleisters in jedem Zustellgebiet ausgesprochen. In der sogenannten konsolidierten Zustellung würde eine Firma die Pakete von ihren Wettbewerbern übernehmen und gegen Entgelt zustellen. \"Es ist nicht mehr zeitgemäß und nicht gut für die Luft, wenn in ein und derselben Straße fünf, sechs verschiedene Paketzusteller vorfahren und ausliefern\", sagte Post-Betriebsratschef Thomas Koczelnik.\n\nEiner für alle: Wird künftig ein Bote die Pakete aller Dienstleister zustellen? (Foto: imago images/Ralph Peters)\n\nEine konsolidierte Zustellung würde den Schadstoffausstoß senken. Bei den Ausschreibungsverfahren sollten die Kommunen eingebunden sein, so der Gewerkschafter. Ihm schwebt bei dem Thema zudem eine starke Rolle der Bundesnetzagentur vor, die auch in anderen Bereichen den Netzzugang überwacht - etwa bei der Eisenbahn, bei der verschiedene Firmen dieselben Schienen nutzen.\n\nAuch in der Telekommunikation und im Gasmarkt nutzen Firmen mitunter dieselbe Infrastruktur. \"Die Behörde kennt sich aus mit Netzzugängen - sie könnte auch beim Paketmarkt dafür sorgen, dass der Nutzen für die Allgemeinheit höher ist als jetzt\", sagte er weiter.\n\nPost mit E-Scootern umweltfreundlich unterwegs\n\nWegen des boomenden Online-Handels wächst der Paketmarkt seit langem. Immer mehr Menschen lassen sich Klamotten oder Elektronik zuschicken anstatt sie im Laden zu kaufen. Zugleich gewinnt die Diskussion darüber an Schärfe, die Paketbranche wegen des Schadstoffausstoßes und der Verkehrsbelastung härter an die Kandare zu nehmen. Die Deutsche Post kommt unter diesem Gesichtspunkt relativ gut weg, da sie verstärkt auf ihren umweltfreundlichen Elektrotransporter Streetscooter setzt. Die Konkurrenz ist in Sachen E-Mobilität noch nicht so weit.\n\nDer Bonner Arbeitnehmervertreter fordert, bei der Ausschreibung auf sozialverträgliche und umweltschonende Standards zu setzen. Dabei würde der Gelbe Riese vermutlich gut abschneiden. Mit seiner Forderung nimmt Koczelnik eine ähnliche Haltung wie die Post-Konzernspitze ein. Der Bonner Ex-Staatsmonopolist hat in der deutschen Paketbranche einen Umsatzanteil von 44 Prozent und ist damit mit großem Vorsprung Marktführer.\n\nKonkurrenz lehnt Ansinnen ab\n\nWettbewerber lehnen eine konsolidierte Zustellung ab. \"Die Zustellfahrzeuge von DPD sind sehr gut ausgelastet\", sagt ein Sprecher der Tochterfirma der französischen Post. Auf der letzten Meile - also auf dem Streckenabschnitt bis zur Paketübergabe - sei seine Firma sehr gut aufgestellt, so der Sprecher. Und er gibt zu bedenken, dass dieser Wettbewerbsvorteil bei so einem \"Einheits-Dienstleister\" nicht mehr zur Geltung käme. Ferner verweist er auf eine Studie des Verbandes Biek, in dem sich die Post-Konkurrenten organisiert haben. Der Untersuchung zufolge würde eine konsolidierte Zustellung den Verkehr nur geringfügig entlasten.\n\nKopfschütteln gibt es auch bei Hermes. Eine Firmensprecherin moniert, dass eine konsolidierte Zustellung den Wettbewerb abbremsen würde - dies wiederum würde zu Lasten des Kunden gehen. Auch sie betont, dass die Hermes-Zustellfahrzeuge in der Regel voll beladen seien. Die Auswahl eines Paketdienstleisters für die letzte Meile würde also nicht weniger Verkehr auf den Straßen bringen, sagt sie."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Von Martin Trauth/AFP\n\nBrüssel – Es sei „ein emotionaler Tag\", sagt der Franzose Michel Barnier, der in den vergangenen Jahren für die EU das Austrittsabkommen mit Großbritannien ausgehandelt hat. Ob Brexit-Unterstützer oder Gegner – das galt wohl für alle am Freitag in Brüssel.\n\nDie EU-Hauptstadt erlebte den letzten Tag der 47 Jahre britischer Mitgliedschaft, und die einen feierten frenetisch, die anderen beschworen trotzig die Zukunft der EU.\n\nIn der Früh haben zunächst die Austrittsverfechter ihren Auftritt. Angeführt von einem Dudelsackbläser und dem Union Jack, der britischen Flagge, ziehen eine Handvoll EU-Abgeordneter der Brexit-Partei und ihre Mitstreiter in einem Triumphzug aus dem Europaparlament. Motto: „Brexodus\".\n\n📽 Video | Schaltung nach London und Brüssel\n\nTT-ePaper gratis testen Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch mehr erfahren Ich bin bereits Abonnent Schritt 1 / 3 In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo. E-Mail-Adresse eingeben Weiter\n\nVideo von APA Videoplattform Sobald Sie den Inhalt laden, werden Daten zwischen Ihrem Browser und APA Videoplattform ausgetauscht. Nähere Infos dazu finden Sie in den Datenschutzbestimmungen von APA Videoplattform. Inhalte von Drittanbietern generell laden Zustimmen und Abspielen\n\nMit dem Austritt um Mitternacht erhalte Großbritannien endlich seine Unabhängigkeit zurück und könne seine Grenzen kontrollieren, jubelt die scheidende britische Abgeordnete Ann Widdecombe. Wie ihre Kollegen hatte sich die 72-Jährige im Mai 2019 nur ins Europaparlament wählen lassen, um die EU so schnell wie möglich zu verlassen.\n\n„Unsere Pflicht ist erfüllt!\", ruft Widdecombe auf den Stufen der Volksvertretung und erntet begeisterte „Yeah\"-Rufe. Und als sie dann ein Taxi zum Zug nach London besteigt, macht sie klar: „Goodbye! Wir kommen nicht zurück.\"\n\nEU-Spitze hält dagegen\n\nWenige Meter entfernt versuchen zwei Stunden später die Spitzen der EU-Institutionen einen Kontrapunkt zu setzen. Gemeinsam treten Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Parlamentspräsident David Sassoli und der Ratsvorsitzende Charles Michel zur „Zukunft der EU\" vor die Presse.\n\n„Kein einzelnes europäisches Land wird in der Lage sein, die vor uns liegenden Herausforderungen alleine zu meistern\", warnt der Italiener Sassoli. Fragen wie Sicherheit, Klimawandel oder Migration könnten nur gemeinsam angegangen werden. Eine „splendid isolation\", welche die britische Außenpolitik Ende des 19. Jahrhunderts charakterisierte, bringe keine Stärke, stimmt von der Leyen ein.\n\nEU-Ratspräsident Charles Michel (l.), EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r.) und EU-Parlamentspräsident David Sassoli. © JOHN THYS\n\nDoch was nun, nachdem eines der größten und einflussreichsten Mitglieder die Union wieder verlässt? Diese Frage hatten von der Leyen, Sassoli und Michel diskutiert, als sie sich am Donnerstag in das Haus des europäischen Gründervaters Jean Monnet in Frankreich zurückzogen.\n\nVon der Leyen brachte von dort ein Monnet-Zitat mit. „Ich bin nicht pessimistisch, ich bin nicht optimistisch, ich bin entschlossen\", sagt sie. Ob Digitalisierung oder ihr Green Deal gegen den Klimawandel: Mit Michel und Sassoli wolle sie nun „die Kräfte bündeln\", um Europa voranzubringen.\n\nEuropa muss seinen Mehrwert zeigen\n\nUnd die Lehren aus dem Brexit? Der belgische Ratspräsident Michel sagt, es sei „in der Zukunft wesentlich\", die Erwartungen der Bürger in den Mittelpunkt zu stellen. Europa müsse dabei „täglich seinen Mehrwert zeigen\".\n\nInwieweit das gelingt, steht in den Sternen. Die Mitgliedstaaten sind in der Klima- und Migrationspolitik heillos zerstritten. Und ein Sondergipfel zu den EU-Finanzen im kommenden Jahrzehnt am 20. Februar droht in einem Geschacher um Milliarden zu versinken.\n\nUnd auch wenn am Samstag alle britischen Flaggen an den EU-Gebäuden eingeholt sind, wird der Austritt der Briten die Agenda der Union bis Jahresende weiter dominieren. Denn dann müssen die beiden Seiten ein Handelsabkommen aushandeln. Hier dürfte die Einheit der verbleibenden 27 EU-Mitglieder aufgrund unterschiedlicher Wirtschaftsinteressen auf eine harte Probe gestellt werden.", "pos": ["Charles Michel (li.), Präsident des Europäischen Rates, der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußern sich in Brüssel zum Abschied der Briten aus der EU.\n\nEine enge Partnerschaft mit Brüssel stehe London offen, betonen die EU-Spitzen Ursula von der Leyen, Charles Michel und David Sassoli. Doch geschenkt gibt es nichts. Wie die EU trauert und sich zugleich selbst Mut zuspricht.\n\nGenau zwölf Stunden und 51 Minuten vor dem historischen Moment, dass zum ersten Mal ein Mitglied die Europäische Union verlässt und der Brexit Realität wird, ist es Zeit für ein Zeichen der Einigkeit von ganz oben an die übrigen EU-Staaten. Die Präsidenten der drei EU-Institutionen betreten die Bühne im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel.\n\nFür EU-Ratspräsident Charles Michel, den Vertreter der bald nur noch 27 Mitgliedstaaten, heißt die Lehre aus dem Brexit: Die EU muss \"noch stärker und ehrgeiziger\" auftreten. Ursula von der Leyen bietet London die \"engstmögliche Partnerschaft\" an und sagt, dass die EU ihre Stärke nicht in \"splendid isolation\" sehe. Die Briten blieben Nachbarn und Freunde, und \"gute Freunde können auch hart und fair verhandeln\", sagt die Chefin der EU-Kommission.\n\nEs folgt die klare Botschaft an Premierminister Boris Johnson, dass Brüssel keine Geschenke zu verteilen hat: \"Nur wer die Regeln des Binnenmarktes anerkennt, kann auch den vollen Nutzen des gemeinsamen Marktes ziehen.\"\n\nDem Auftritt war eine Klausursitzung vorausgegangen: Im Haus von Jean Monnet in Bazoches hatten die drei Präsidenten am Donnerstag über strategische Fragen und die künftigen Prioritäten beraten. Von der Leyen zitiert im Parlamentarium einen Ausspruch dieses Wegbereiters der europäischen Einigkeit: \"Ich bin kein Optimist, kein Pessimist, sondern entschlossen.\" Und mit Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, so der Wunsch, sollen die EU-27 in die Ende Februar beginnenden Verhandlungen mit Großbritannien gehen - und auf der Weltbühne präsentieren.\n\nDie EU als \"Lebensversicherung\"\n\nImmer wieder wiederholen Michel, von der Leyen und Sassoli jene Botschaften, die schon seit Wochen verbreitet und am Morgen in Gastbeiträgen beschrieben werden: Herausforderungen wie der Kampf gegen die Erderwärmung, die Folgen der Digitalisierung oder Steuerung von Migration könne kein Land allein meistern, die EU sei hier eine \"Lebensversicherung\" und man wolle eng mit den Briten kooperieren.\n\nDiese Pressekonferenz geht über Floskeln wie \"Deshalb ist der Tag morgen kein Ende, sondern er ist ein Anfang\" hinaus, sie wird der besonderen Emotionalität gerecht, die momentan in Brüssel herrscht. Denn zumindest im Europaviertel schwanken viele zwischen tiefer Traurigkeit, Wut und stellen selbstkritische Fragen. Es ist David Sassoli, der im Namen das EU-Parlaments vehement dafür wirbt, die geplante \"Konferenz für die Zukunft Europas\" dafür zu nutzen, offen mit den Bürgern zu diskutieren. Dieses \"Abenteuer\" müsse die nächsten Jahre die Agenda bestimmen, um das Vertrauen aufzubauen.\n\nDer Sozialdemokrat aus Italien wirbt mit Leidenschaft für mehr Geschlossenheit, wenn er einem Reporter entgegnet: \"Wir sollten alle nach einer Antwort auf folgende Frage suchen: Warum versuchen alle uns zu teilen und zu spalten?\" Dies sei für ihn die \"Frage der Fragen\", denn neben externen Akteuren - man denke an China, Trumps USA oder Russland - gebe es auch im Inneren der EU Bestrebungen, die EU zu schwächen.\n\nDass die EU der größte Wirtschaftsraum der Welt sei, hatten Michel und von der Leyen auch erwähnt, aber Sassoli streicht die Vorteile besser heraus. Die Briten mögen der EU-27 vorwerfen, \"besessen\" von Regeln zu sein, doch dies sei eben das Besondere. \"Mit Regeln lebt man besser. Ohne Regeln sind die Schwächsten nicht geschützt und die Starken werden sich als Herren aufspielen\", ruft Sassoli. Diese Ordnung müsse verteidigt werden - aus Eigeninteresse für Europa und auch als positiver Beitrag für die globalisierte Welt. Dafür gibt es Szenenapplaus, was selten passiert in Brüssel.\n\nIn der mittäglichen Pressekonferenz der EU-Kommission ist die Rede von \"einem Tag, an den wir uns definitiv erinnern werden\". Sprecherin Dana Spinant versichert den britischen Journalisten, dass man von Montag an keine Unterschiede machen werde: Alle Reporter mit entsprechender Akkreditierung würden gleich behandelt werden. Für die oberste EU-Behörden arbeiten weiterhin 700 Briten, denen man vertraue: Es seien keine besonderen Sicherheitsprüfungen geplant und ihnen würden auch keine Informationen vorenthalten, sagt Spinant.\n\nDafür, dass der EU gewöhnlich gern Bürokratie vorgeworfen wird, ist auch die Emotionalität, die in dieser Woche vielerorts zu erleben ist, ungewöhnlich. Auf die vielen Tränen und das gemeinsame Singen der \"Auld Lang Syne\"-Hymne am Mittwoch, als das Europaparlament dem Austrittsabkommen zustimmte, folgten kurze Nächte für viele Abgeordnete und deren Mitarbeiter.\n\nAm Donnerstagnachmittag wurde ein Baum für die europäisch-britische Freundschaft gepflanzt. Und während die Stadt Brüssel die Fassaden der Häuser am ehrwürdigen Grande Place in die britischen Farben weiß-blau-rot hüllte, feierten hinter dem Europa-Parlament knapp 200 junge Leute unter dem Motto \"Brexit ist sch****, aber lasst uns trotzdem Party machen\". Eingeladen hatte der britische Ex-Abgeordnete Magid Magid von den Grünen; andere scheidende Parlamentarier tanzen wenige Meter entfernt zu walisischen Volkstänzen in einer Kneipe.\n\nAm Tag des Abschieds selbst findet in Brüssel keine große Feier statt, man trifft sich eher in Bars, Kneipen oder eben Pubs. Und spätestens um Mitternacht wird aus allen drei EU-Institutionen die britische Flagge, verschwunden sein. Ein \"Union Jack\"-Exemplar, so viel ist sicher, kommt ins Haus der Europäischen Geschichte. Denn der Austritt des Vereinigten Königreichs ist wahrlich ein historisches Ereignis. Und David Sassoli, Charles Michel und Ursula von der Leyen wollen alles tun, dass sich keine Nachahmer finden."], "neg": ["Video: Aktivistinnen mit Hüllenlos-Aktion in legendärem Münchner Traditions-Wirtshaus\n\nTeilen\n\nHüllenlose Aktivistinnen der Gruppe „Femen“ haben in einem legendären Münchner Traditions-Wirtshaus für Aufregung gesorgt. Bei Facebook kursiert ein irres Video.\n\nDie „Femen“-Gruppierung hat schon mit vielen Protest-Aktionen in der ganzen Welt auf sich aufmerksam gemacht.\n\nDiesmal erschienen sie zu einem geplanten Protest im Münchner Hofbräuhaus.\n\nIhre Aktion hat dabei einen ganz besonderen Grund, den sie selber erklären.\n\nDa haben viele Hofbräuhaus-Besucher wohl nicht schlecht gestaunt. Am Montag stürmten zwei „Femen“-Aktivistinnen das Hofbräuhaus in der Münchner Innenstadt und skandierten auf einem Tisch „100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel.“ Ziel der Protest-Aktion war es, ein Zeichen gegen Nationalsozialismus zu setzen.\n\nMünchen: Aktivistinnen mit Protest-Aktion im Hofbräuhaus - Security muss eingreifen\n\nDie Aktivistinnen sprangen für ihre Protest-Aktion auf einen Tisch im Hofbräuhaus, wie es für die Gruppierung üblich ist trugen sie dabei zumindest oben rum nichts. Lediglich ein Schriftzug „Don‘t let history repeat“ und „Rechter Terror muss sterben“ schmückte ihren Oberkörper. Wie die Gruppierung auf Facebook erklärt, war der Zeitpunkt für ihre Aktion bewusst gewählt.\n\nKuriose Aktion im Hofbräuhaus: Hüllenlose Frauen von „Femen“ mit Protest\n\nWie die Aktivistinnen auf Facebook erklären, wählten sie den Montag (25. Februar), da vor genau 100 Jahren genau am Hofbräuhaus eine in die NSDAP unbekannte Partei ihre erste Massenveranstaltung abhielt und ihr 25-Punkte-Programm präsentierte. Auf Facebook erklärt sich die Gruppierung dann weiter: \"In ganz Europa erstarken rechte Parteien wie Metastasen, rechter Terror tötet. Zuletzt tötete ein Terrorist in Hanau 10 Menschen. Dies sind keine Einzeltäter! [...] Daher rufen wir zum einzigen Punkt auf: verbannt den Faschismus aus den Köpfen der Menschen. 100 Jahre Faschismus sind 100 Jahre zu viel!\"\n\nDie Bluttat von Hanau sorgt bundesweit für Entsetzen. Auch in München hat man auf die Geschehnisse am Mittwochabend reagiert* - zum Ärger vieler Bürger.\n\nProtest-Aktion im Hofbräuhaus: Protest mit Banner und Schriftzügen\n\nDas von „Femen Germany“ selbst auf Facebook hochgeladene Video der Protestaktion im Hofbräuhaus, das vor kurzem unerwartete Post aus den USA bekam, zeigt, wie Securities der berühmten Wirtschaft versuchen, die Aktivistinnen von der Aktion abzuhalten. Andere Gäste scheint es derweil nicht allzu sehr zu stören: Mit einem leichten Grinsen beobachten besonders Männer bei einem Bier die besondere Aktion.\n\n---\n\nVor dem Grünwalder Stadion kam es zu einem schlimmen Unfall. Ein Fußgänger starb*, wichtige Fragen sind nach wie vor offen.\n\nIn München finden zu Fasching viele Partys statt. So auch am Faschingsdienstag (25. Februar). Eine „Ballermann“-Größe gibt sich auch die Ehre. Gleich zweimal*.\n\nDie Polizei München musste in der Nacht auf Dienstag (25. Februar) zu einem Einsatz der besonderen Art ausrücken. Eine fast nackte Person trieb sich mitten in der Stadt umher.\n\n„Fack Ju Göhte“ mit Elyas M‘Barek lockte über 20 Millionen Besucher in die Kinos. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden, die viele Fans überraschen dürfte.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionszentrums. Ein Deutscher TV-Soapstar zeigte sich jetzt komplett hüllenlos bei Instagram.\n\nIn München und Bayern herrscht seit Wochen turbulentes Wetter. Am Sonntagabend (1. März) zog ein Gewitter über München - jetzt ist ein spektakuläres Video aufgetaucht.*\n\nIm Münchner KVR kam es zu unwirklichen Szenen: Etwa 250 ausländische Studenten standen an der Ausländerbehörde Schlange - und wurden wieder nach Hause geschickt.\n\nDas Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Zwei Menschen wurden so schwer verletzt, dass sie in eine Spezialklinik mit Druckkammer gebracht werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die 27-jährige Frau und der 31-jährige Mann sich in Lebensgefahr befänden.\n\nDie neun anderen Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht. Unter ihnen waren auch zwei drei Jahre alte Kleinkinder. Auch Mitarbeiter des alarmierten Rettungsdienstes wurden verletzt.\n\nErsten Ermittlungen zufolge hatte die Gruppe zunächst ausserhalb der Wohnung gegrillt, den Grill jedoch im Verlauf des Abends abgebaut und in die Wohnung gebracht. Mehrere Stunden später klagten die ersten Feiernden über starke Kopfschmerzen. Die Gruppe alarmierte die Rettungskräfte.", "Jahreswechsel BDI: Auch Bürger müssen für Energiewende Preis zahlen Die Energiewende in Deutschland kommt nicht richtig voran. Auch, weil es vor Ort Widerstände gegen neue Strommasten oder Windräder gibt. Industriepräsident Kempf sagt: Bürgerinitiativen dürften nicht bestimmen, wohin die Reise geht.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion \"Zur Förderung des Gemeinwohls muss auch schon mal auf individuelle Interessen verzichtet werden\", meint Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. Foto: Kay Nietfeld/dpa\n\nBerlin.Für den grundlegenden Umbau des Energiesystems in Deutschland müssen aus Sicht von Industriepräsident Dieter Kempf auch die Bürger einen Preis zahlen.\n\n„Es darf nicht das Prinzip gelten: nicht in meinem Hinterhof“, sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Proteste etwa gegen neue Windräder oder Strommasten. „Zur Förderung des Gemeinwohls muss auch schon mal auf individuelle Interessen verzichtet werden.“ Es könne nicht sein, dass aus Rücksicht auf zahlenmäßig überschaubare Bürgerinitiativen für die Allgemeinheit sich notwendige Vorhaben über zehn oder 20 Jahre in die Länge zögen. „Wenn jeder nur an sich denkt, bleibt das Gemeinwohl auf der Strecke, weil verbindende Ziele fehlen.“\n\nDie Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energiequellen aus Wind oder Sonne am Bruttostromverbrauch auf 65 Prozent zu steigern. 2019 waren es nach BDEW-Zahlen 43 Prozent. 2022 soll das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen, bis spätestens 2038 soll mit dem Strom aus Kohle Schluss sein.\n\nDer Ausbau der Windkraft an Land aber ist in diesem Jahr fast zum Erliegen gekommen, weil es lange Genehmigungsverfahren und viele Klagen gibt. Vor Ort haben sich viele Bürgerinitiativen gegen den Bau von Windrädern formiert. Umstritten sind in der Koalition derzeit Regelungen zum Mindestabstand von Windrädern zur Wohnhäusern. Proteste gibt es auch gegen den Bau neuer Strommasten. Geplant sind tausende Kilometer neue Stromleitungen, damit der vor allem im Norden produzierte Windstrom in die großen Verbrauchszentren im Süden kommt.\n\n„Im Moment behindern wir uns selbst“, sagte Kempf. „In Deutschland wedelt mittlerweile eher der Schwanz mit dem Hund, als dass der Hund mit dem Schwanz wedelt. Bürgerinitiativen bestimmen, wohin die Reise geht, während die Allgemeinheit schweigt.“\n\nAbstandsregeln bei Windrädern seien ein gutes Beispiel, genauso die erforderliche Entfernung zu Strommasten. „Heute gibt es strengere Abstandsregelungen als früher. Wenn es jetzt darum geht, eine bestehende Hochspannungsleitung zu ertüchtigen und die Masten höher zu machen, unterliegen diese Neubauvorhaben den neuen Regelungen. Das wird dann in einem so stark zersiedelten Land wie Deutschland schwierig. Irgendwo muss man sich dann entscheiden. Erdkabel sind viel teurer.“\n\nDeutschland müsse beim Ausbau der Infrastruktur schneller werden, sagte Kempf. „Planungen müssen beschleunigt werden. Wenn das Geld auf der hohen Kante liegt, nützt es nichts. Da sind alle gefordert, neben der Politik in Kommunen und Ländern auch die Bürger. Die Politik muss den Bürgern erklären, wie die Lage ist.“", "Ein Land im Ausnahmezustand!\n\nNotstand, Ausgangssperren, Einsatz der Nationalgarde – ein US-Präsident, der im Bunker des Weißen Hauses Schutz sucht – es sind Bilder einer gewaltigen Eskalation. Bilder, die um die ganze Welt gehen.\n\nSeit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.\n\nAuslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.\n\nNeben vielen friedlichen Protesten und Demonstrationen gab es auch eine Welle der Gewalt! Ausschreitungen, Plünderungen, Angriffe auf Polizisten. Folge: Mehr als 40 Städte haben nächtlich Ausgangssperren verhängt.\n\nLesen Sie auch\n\n\n\nUS-Präsident Donald Trump (73) steht unter Druck. Neben der Corona- und der Wirtschaftskrise kommt nun das nie verarbeitete amerikanische Rassismus-Trauma zurück und setzt das ganze Land in Aufruhr.\n\nTrump setzt auf Law and Order\n\nTrump setzt bisher auf Machtdemonstration! Seine Ansage: Er will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen.\n\nBegleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür am Montagabend die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an.\n\n\n\nUS-Präsident Donald Trump (73) posiert mit einer Bibel in der Hand für Fotos ... Foto: Patrick Semansky / dpa\n\n... während Sicherheitskräfte Tränengas auf weitgehend friedliche Demonstranten feuerten und berittene Polizisten die Menschen zurückdrängten Foto: JOSE LUIS MAGANA / AFP\n\nTrump sagte bei seiner Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses: „Wir beenden die Unruhen und die Gesetzlosigkeit, die sich in unserem Land ausgebreitet haben.“\n\nEr fügte hinzu: „Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um das Leben und den Besitz ihrer Bürger zu schützen, dann werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen.“ Trump drohte Unruhestiftern mit harten Konsequenzen. Er warnte „die Organisatoren des Terrors“, ihnen drohten „lange Gefängnisstrafen“.\n\nAuslöser der anhaltenden Proteste in den USA ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota Foto: SIMON MAINA / AFP\n\nDer US-Präsident spricht hauptsächlich von der Gewalt auf den Straßen, von Plünderungen und Ausschreitungen – das seit Jahrzehnten bestehende Problem des Rassismus erwähnt er dabei kaum.\n\nDie Aufnahmen, die zeigen wie der Festgenommene George Floyd von Polizisten brutal zu Boden gedrückt, wühlen das Land auf.\n\nGerade, weil die Afroamerikaner in den USA ohnehin bereits von den beiden anderen großen Krisen, der Corona- und der Wirtschaftskrise besonders hart getroffen sind. 27 Prozent der Corona-Toten sind Schwarze – dabei machen Afroamerikaner nur dreizehn Prozent der Bevölkerung aus.\n\nUS-Präsident Trump setzt in dieser Lage bisher wenig auf Zusammenführung. Die Protestierer sind für ihn hauptsächlich Linksradikale, die gestoppt werden müssen. Er kündigte am Wochenende an, die „Antifa“ als Terrorgruppe zu verbieten.\n\nSchadet die Eskalation dem US-Präsidenten?\n\nSchadet ihm diese Eskalation? Oder hilft sie dem Präsidenten womöglich gar zur Wiederwahl, die im November ansteht?\n\n► „Man darf das tiefsitzende gegenseitige Misstrauen der weißen und schwarzen Amerikaner nicht unterschätzen. Mit Sicherheit erweckt Trumps Rhetorik latente Ängste bei einigen Amerikanern. Die Weißen befürchten den schwarzen Mob, die Schwarzen befürchten den Schlagstock des Polizeistaates“, erklärt James Davis, Politikwissenschaftler und US-Experte an der Universität St. Gallen, BILD.\n\nAber ganz so einfach sei es am Ende nicht: „Ich bin von der Zahl der Weißen sowie jenen weißen Polizisten, die sich auf der Seite der Proteste stellen, beeindruckt. Das sagt mir, dass es keineswegs so klar ist, dass die Mehrheit der Amerikaner hinter Trumps 'Law and Order'-Politik steht.“\n\nTerence Monahan, Abteilungsleiter der Polizei von New York City, geht gemeinsam mit Protestlern auf die Knie - ein symbolisches Zeichen gegen den Rassismus Foto: Craig Ruttle / AP Photo / dpa\n\nOder nutzt sie ihm sogar?\n\nSicher ist, dass die massiven Unruhen im Land Trump durch seine Machtbefugnisse die Möglichkeit geben, durchzugreifen.\n\n▶︎ Josef Braml, USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, zu BILD: „Mit seinen Aufrufen zu noch härterer Polizeigewalt hat Trump weiteres Öl ins Feuer gegossen“. Es bestehe die Gefahr einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung, sagt er. „Trump flirtet weiterhin mit Rassisten, um den harten Kern seiner fast ausschließlich weißen Wählerschaft zu mobilisieren“, so Braml.\n\n▶︎ Andreas Falke, USA-Experte und Professor für Auslandswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg, verweist darauf, dass das Plündern und die Gewalt Trump sicherlich in die Hände spielen: „Er kann sich als Law-and-Order-Präsident darstellen und an die rassistischen Instinkte der Amerikaner appellieren, die die Schwarzen sowieso für kriminell und disziplinlos halten. Gute Gelegenheit, dem linksradikalen Mob die Schuld zuzuschieben.“\n\nBei immer mehr Protesten in den USA kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen Foto: JOHN MOORE / AFP\n\nDas gefährliche Spiel mit dem Feuer\n\nFalke behauptet gar, dass Trump ganz bewusst die Strategie gewählt hat, den Konflikt zu eskalieren: „Das Umschlagen in gewalttätige Proteste war der Auslöser. Hier sieht er die Chance, die gesetzestreuen Bürger auf seine Seite zu ziehen und sich als Bewahrer der rechtsstaatlichen Ordnung zu inszenieren.“\n\nDoch kann er damit erfolgreich sein? Und wenn ja, zu welchem Preis?\n\n\n\n„Die Strategie ist sehr gefährlich, weil sie die Situation aufheizt anstatt sie zu befrieden. Er spielt mit dem Feuer. Wenn es erstmal Tote gibt, bricht die Hölle los“, so Falke. Sein Resümee: „Trump hat sich bisher als Brandbeschleuniger erwiesen.“\n\nLesen Sie auch Washington Knallhart BILD war dabei, als eine Demo mit Tränengas geräumt wurde Nach tagelangen Unruhen räumte ein Großaufgebot ziviler und militärischer Sicherheitskräfte die Straßen vor dem Weißen Haus.\n\nSchwere Krawalle in den USA „Trump kippt weiter Öl ins Feuer“ Feuer, Wut, Aufruhr und Fassungslosigkeit: Der Tod von George Floyd (✝︎46) stürzt die USA in der Corona-Krise in die nächste Krise.\n\nIst das eine Chance für Trumps Gegner Biden die Chance nutzen?\n\nOb die Eskalation Trump aber wirklich schadet oder nutzt, hängt auch vom Verhalten der Demokraten in der aktuellen Situation ab.\n\nDazu Uni-Professor Falke: „Dies ist eine Gelegenheit, Besonnenheit zu demonstrieren und die berechtigte Frustration der Schwarzen in konstruktive Kanäle zu lenken. Schwarze sollten jetzt genug Motivation haben, um im November zur Wahl zu gehen. Wenn die Demokraten es richtig spielen und mit Bedacht und Mäßigung reagieren, könnten sie davon profitieren“, ist sich Falke sicher.\n\nGerade für Joe Biden, den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, bedeutet das eine Herausforderung, wie der US-Experte Braml betont: „Biden, der seinen Erfolg bei den Vorwahlen vor allem afro-amerikanischen Wählern verdankt und diese auch benötigt, um gegen Trump zu gewinnen, steht vor einer schwierigen politischen Gratwanderung, sollten die Proteste sich weiter radikalisieren.“", "Wenn Sie zuvor über FB / G + angemeldet waren, verwenden Sie bitte die Funktion \"Passwort vergessen\" und geben Sie dort Ihre E-Mail-Adresse ein.\n\nSie erhalten dann einen Link über den Sie sich anmelden und ein Passwort festlegen können."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Moritz A. Sachs wechselt die Seiten. Als „Klaus Beimer“ stand er 34 (!) Jahre in der „Lindenstraße“ VOR der Kamera. Jetzt steht er bei der Kölner Soap „Unter Uns“ als Regieassistent DAHINTER …\n\n„Regie hat mich immer schon wahnsinnig interessiert. Seit zehn Jahren mache ich das immer mal wieder. Aber für mehr fehlte mir bislang die Zeit“, sagt der TV-Star (41).\n\nSüße sieben Jahre jung war Moritz A. Sachs (vorne), als er 1985 zum ersten Mal mit seiner Lindenstraße-Familie „Beimer“ im TV zu sehen war Foto: WDR/dpa\n\nWas kaum einer weiß: Sachs assistierte der Regie auch schon bei Serien wie „Notruf Hafenkante“ und „Die Rettungsflieger“.\n\nVon seinem bisherigen Arbeitsplatz, den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd zieht er jetzt 2,6 Kilometer weiter in die MMC Studios nach Köln-Ossendorf. Das neue Set hat Sachs schon inspiziert. „Ich hab‘ mich direkt wie zu Hause gefühlt. Irgendwie kennt man ja immer jemanden, die ganze Branche ist sehr familiär“, meint er.\n\nAuch Interessant\n\n\n\nLesen Sie auch\n\n\n\nOb es ihn dauerhaft hinter die Kamera zieht, da will sich „Klausi“ noch nicht festlegen: „Ich liebe ja auch die Schauspielerei. Und die Regie. Vielleicht muss man sich da gar nicht auf eine Sache beschränken …“\n\n▶︎ Sachs‘ erster Arbeitstag bei „Unter uns“ ist am 30. März, einen Tag nach Ausstrahlung der letzten „Lindenstraße“-Folge.", "pos": ["Als Klaus Beimer gehörte er 34 Jahre lang zum Inventar der Kult-Serie \"Lindenstraße\". Wie der Schauspieler Moritz A. Sachs (41) nun in einem Interview mit der \"Bild\"-Zeitung verriet, ist er bald bei einer anderen beliebten TV-Serie beschäftigt, jedoch nicht vor der Kamera. Sachs wird in wenigen Wochen bei der RTL-Daily \"Unter uns\" als Regieassistent zugange sein. \"Regie hat mich immer schon wahnsinnig interessiert\", erzählt Sachs.\n\nSein erster Arbeitstag sei der 30. März, das neue Set habe er aber bereits besichtigt. Mit seinem neuen Job betritt Sachs im Übrigen kein Neuland: Er habe das bereits seit zehn Jahren immer mal wieder gemacht, aber dafür eigentlich nie richtig Zeit gehabt. Auch schon bei Produktionen wie den ZDF-Serien \"Notruf Hafenkante\" und \"Die Rettungsflieger\" habe er in der Vergangenheit dem Regisseur assistiert.\n\nDie allerletzte Folge der Kult-Serie \"Lindenstraße\" wird am 29. März 2020 ausgestrahlt, wurde aber bereits abgedreht. Sie lief seit 1985 ununterbrochen in der ARD."], "neg": ["Konjunkturexperten des KOF senken\n\nihre Prognosen für 2020 deutlich Experten der Konjunkturforschungsstelle (KOF) revidieren ihre Prognosen hinsichtlich der Wirtschaftsleistung deutlich nach unten. Sie erwarten einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,2 Prozent.\n\nDie Konjunkturexperten des KOF senken ihre Prognosen für 2020. (Symbolbild) Keystone\n\n(dpo) Die vom KOF befragten Experten gingen letzten Dezember noch von einem Anstieg des BIP um 1,3 Prozent aus. Nun ist ihre Bewertung deutlich pessimistischer. Für das Jahr 2020 erwarten die Ökonomen eine Abnahme des BIP um 0,2 Prozent, wie das KOF in einer Mitteilung bekannt gab.\n\nIhre Einschätzung zur Entwicklung des Arbeitsmarktes haben die Experten seit der letzten Befragung hingegen trotz Corona-Krise kaum revidiert. Für dieses Jahr erwarten sie eine Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent und für das kommende Jahr eine nur leicht höhere Quote von 2,8 Prozent.\n\nMittelfristig rechnet das KOF wieder mit einer Entspannung und erwartet für das Jahr 2021 einen Anstieg des BIP von 1,3 Prozent. Langfristig gehen sie von einem Zuwachs des BIP von 1,4 Prozent aus, was leicht tiefer ist als bei der Dezember-Befragung (1,5 Prozent).\n\n\n\nInsolvenzen im Detailhandel und Hotelmarkt\n\nIn der am Dienstag publizierten Ausgabe der Quartalspublikation «Monitor Schweiz» gehen die Ökonomen der Credit Suisse auch von einem Wirtschaftsabschwung aus. Eine Rezession in der Schweiz scheine laut Bericht «kaum vermeidbar». Vor allem die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sowie die Uhren-Branchen seien von der Abschwächung betroffen.\n\nDarüber hinaus erwartet die Credit Suisse Rückschläge bei den Gewerbeflächen. Insbesondere im stationären Detailhandel und im Hotelmarkt sei mit einer Reihe von Insolvenzen, Geschäftsaufgaben und Gesundschrumpfungen zu rechnen.", "Polizei Hamburg\n\nPOL-HH: 200625-1. Hamburgweite Rotlichtkontrolle - Ergebnisse\n\nHamburg (ots)\n\nZeit: 24.06.2020, 06:30 Uhr bis 21:00 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet\n\nUnter Führung der Verkehrsdirektion Ost führten 164 Polizeibeamte gestern im gesamten Hamburger Stadtgebiet zielgerichtete Rotlichtkontrollen durch und überprüften insgesamt 385 Personen und 312 Fahrzeuge.\n\nInsgesamt stellten die Beamten folgende Verstöße fest:\n\n- 165 x Rotlichtmissachtung durch Kraftfahrzeugführer - 24 x Rotlichtmissachtung durch Fahrradfahrer - 4 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 1 x Gefährdung des Straßenverkehrs - 1 x Urkundenfälschung - 1 x Steuervergehen - 72 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt - 8 x Verstöße gegen die Anschnallpflicht - 2 x mangelhafte Ladungssicherung - 14 x sonstige Ordnungswidrigkeiten - 25 x Mängelmeldungen (technische Mängel oder Nichtmitführen erforderlicher Dokumente) - 8 x Untersagung der Weiterfahrt\n\nEin 43-jähriger Deutscher wies sich während der Kontrolle mit gefälschten griechischen Ausweisdokumenten und ebenfalls gefälschten Führerschein aus. Erste Ermittlungen ergaben, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem führte er eine geladene Schusswaffe und ein Messer bei sich, die sichergestellt wurden.\n\nGegen eine Pkw-Fahrerin wurde ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet, da ihr bereits im August 2018 die Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen wurde.\n\nAuf der Bundesautobahn 25 in Richtung Osten wurden die Beamten auf einen Fahrer aufmerksam, der sein Fahrzeug im linken Fahrstreifen fuhr und mehrmals den Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden unterschritt. Außerdem wollte er einen Pkw verbotswidrig rechts überholen, als dieser den Fahrstreifen wechseln wollte. Es kam beinahe zu einer Kollision. Gegen den 60-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.\n\nDie Polizei wird auch in Zukunft zielgerichtete Rotlichtkontrollen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen.\n\nTh.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Hamburg\n\nPressestelle\n\nEvi Theodoridou\n\nTelefon: +49 40 4286-56214\n\nE-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de\n\nwww.polizei.hamburg\n\nOriginal-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell", "Über das ganze Jahr 2019 ist die Arbeitslosenquote von einem bereits tiefen Niveau aus weiter zurückgegangen. Im Durchschnitt lag sie bei 2,3 Prozent nach 2,5 Prozent im Jahr davor, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte.\n\nDerart tiefe Werte wurden zuletzt Anfang der 2000er-Jahre gemessen. In den Jahren 2000 und 2001 fiel die Arbeitslosenquote gar unter die Marke von 2 Prozent, ehe der Wert bis 2004 nahe an die Schwelle von 4 Prozent kletterte.\n\nWeniger Arbeitslose\n\nDie gute Entwicklung des letzten Jahres am Schweizer Arbeitsmarkt lässt sich auch anhand der Entwicklung der Arbeitslosenzahl ablesen. Die jahresdurchschnittliche Zahl der als arbeitslos registrierten Personen fiel 2019 laut Seco um knapp 10 Prozent auf 106'932 zurück.\n\nDer Schweizer Arbeitsmarkt habe sich im vergangenen Jahr als widerstandsfähig erwiesen, schreibt das Seco. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte nahm die Zahl der Arbeitslosen trotz trüberen Wirtschaftsaussichten stark ab und lag Ende Juni erstmals seit September 2008 unter der Marke von 100'000. Gegen Ende des Jahres stieg die Arbeitslosigkeit vorwiegend aufgrund saisonaler Effekte wieder an.\n\nAnstieg im Dezember\n\nIn der Dezember-Statistik stieg die Arbeitslosenquote zum Jahresende hin auf 2,5 nach 2,3 Prozent im November, wie es weiter hiess. Um saisonale Faktoren bereinigt verharrte die Quote hingegen bei 2,3 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld mit diesen Werten gerechnet.\n\nInsgesamt waren Ende Dezember 117'277 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet. Das sind 10'947 mehr als noch im Vormonat. Der Grund sind primär saisonale Faktoren, die tendenziell in der kalten Jahreszeit zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um rund 2'400 Personen.\n\nWeiter hat das Seco im Berichtsmonat 192'955 Stellensuchende gezählt, das sind rund 10'500 mehr als im Vormonat. Die Zahl der als offen gemeldeten Stellen sank derweil auf 29'720. Davon unterlagen 17'577 Stellen der im Juli 2018 eingeführten Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 8 Prozent. Seit Beginn des Jahres gilt 5 Prozent neu als Grenzwert.\n\nDie gute Entwicklung am Arbeitsmarkt entlastet zudem die Kassen des Bundes. Das Rechnungsjahr 2019 schloss der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung laut Mitteilung mit einem Überschuss von 1,60 Milliarden Franken ab und so konnten die noch bei der Bundestresorie offenen Darlehen restlos zurückbezahlt werden.", "Die kühlen Temperaturen haben die Wanderung der Amphibien in Mülheim nun vorläufig zum Erliegen gebracht. Zwischenzeitlich sind Sperrungen der Straßen aufgehoben.\n\nMülheim Der Temperatureinbruch hat Wanderung der Amphibien in Mülheim nun vorläufig zum Erliegen gebracht. Zwischenzeitlich sind Sperrungen aufgehoben.\n\nDie Krötenwanderung in Mülheim ist aufgrund der kühlen Witterung zum Erliegen gekommen. Daher werden derzeit auch die Straßensperrungen ausgesetzt, teilte die Stadt mit.\n\nAb diesem Dienstag, 24. März, werden die Straßensperrungen wegen der Amphibienwanderung ausgesetzt. Bereits seit Ende Februar sind die Horbeckstraße, die Klingenburgstraße, die Großenbaumer Straße sowie die Mühlenbergheide für wandernde Amphibienarten in den Abend- und Nachtstunden gesperrt.\n\nWenn Temperaturen in Mülheim steigen, werden die Straßen wieder gesperrt\n\nDer Temperatureinbruch hat die Wanderung der Amphibien nun vorläufig zum Erliegen gebracht. Sobald die Witterungsverhältnisse den Salamandern, Kröten, Fröschen und Molchen die Wanderungen zu ihren Laichplätzen wieder erlauben, werden die Straßensperrungen fortgeführt, so die Stadt.", "5 Der Fahrer des Busses erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Foto: SDMG// Boehmler\n\nEin 79-Jähriger fährt in Ostfildern ungebremst auf eine Kreuzung. Es kommt zu einem schweren Crash mit einem Linienbus.\n\nOstfildern - Ein Schwerverletzter, zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe von rund 80 000 Euro sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls in Ostfildern (Kreis Esslingen) am Mittwoch. Wie die Polizei berichtet, fuhr ein 79-Jähriger gegen 13 Uhr mit seinem Ford Kuga auf der Heumadener Straße von Kemnat kommend in Richtung Kirchheimer Straße. Zeugenangaben zufolge fuhr er nahezu ungebremst in den Kreuzungsbereich ein, um geradeaus in den Möhringer Weg in Richtung Krankenhaus zu fahren.\n\nKollision trotz Vollbremsung\n\nEin von links kommender und auf der Kirchheimer Straße in Richtung Ruit fahrender, 42-jähriger Lkw-Fahrer konnte mit seinem 32-Tonner gerade noch abbremsen und eine Kollision verhindern. Von rechts kam jedoch ein 59-jähriger Busfahrer, dem es nicht gelang, die Kollision zu vermeiden. Er prallte trotz einer Vollbremsung mit seinem Linienbus frontal gegen die rechte Seite des Ford und schob ihn mehr als 20 Meter bis in einen Grünstreifen vor sich her.\n\nBusfahrer erleidet schwere Verletzungen\n\nHierbei streifte die rechte Busseite an der Front eines Mitsubishi entlang, dessen 58-jähriger Fahrer im Möhringer Weg verkehrsbedingt warten musste. Der Unfallverursacher und der Fahrer des Mitsubishi wurden leicht verletzt. Der Busfahrer musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der schwer beschädigte Bus wurde vom Unternehmen von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei beziffert den Schaden mit rund 80 000 Euro."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SEOUL/SYDNEY (dpa-AFX) - Die Talfahrt wegen dem neuartigen Coronavirus ist am Montag in Asien an den bedeutenden Börsen weiter gegangen. Notfallaktionen der weltweiten Notenbanken konnten den Anlegern letztlich keinen neuen Mut bringen, eher noch erhöhten sie die Sorgen um die Tragweite der laufenden Viruskrise.\n\nDie US-Notenbank Fed hat angesichts von Anlegerpanik und Rezessionsängsten wegen des neuartigen Coronavirus zu weiteren drastischen Mitteln gegriffen. In einer Notfallaktion senkte sie den Leitzins überraschend um einen ganzen Prozentpunkt auf fast null Prozent und kündigte ein Maßnahmenpaket in Koordination mit anderen Notenbanken an. Auch Japans Notenbank ergriff weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Krise.\n\nIn Tokio war es mit einem zeitweise noch spürbaren Stabilisierungsversuch wieder vorbei, als sich an den übrigen Weltbörsen ein erneuter Kursrutsch abzeichnete. Absackende US-Futures und ein sich abzeichnender Kurseinbruch in Europa sorgten auch bei den in Japan aktiven Anlegern wieder für Kopfzerbrechen. Der Leitindex Nikkei-225 (Nikkei 225) verlor am Ende gut 2,5 Prozent, verteidigte aber mit 17.002,04 Punkten gerade so die runde 17 000-er Marke. Der starke Yen belastete die Exportwerte.\n\nIn China ging es für den CSI (CSI 300) mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen um 4,3 Prozent auf 3727,84 Zähler nach unten. Hier legten Produktionsdaten aus der Industrie und Einzelhandelsdaten Zeugnis über die Folgen des Coronavirus ab. Der Hang Seng in Hongkong verzeichnete zuletzt ein Minus von 4,2 Prozent auf 23 019,23 Punkte./tih/jha/", "pos": ["TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben sich am Mittwoch gefangen. Die überraschende Zinssenkung der US-Notenbank Fed um gleich 0,50 Prozentpunkte wegen der von ihr gesehenen konjunkturellen Gefahren durch das neue Coronavirus wurde zwar wie zuvor schon an den US-Börsen nicht zur Stütze, aber immerhin setzte sich die jüngste Stabilisierungstendenz an den Börsen in China auf dem zuletzt tief gedrückten Niveau fort.\n\nDer CSI-300-Index (CSI 300) mit den 300 wichtigsten Aktien an den chinesischen Festlandbörsen ging 0,58 Prozent höher bei 4115,05 Punkten über die Ziellinie. Er verbuchte damit schon zum dritten Mal in dieser Woche ein Plus. Auch der Hang Seng in Hongkong schaffte es zuletzt mit 26 311,00 Zählern leicht mit 0,11 Prozent in die Gewinnzone.\n\nAuch in Japan stabilisierte sich das Bild, nach zuletzt fünf tiefroten Handelstagen verteidigte der Nikkei-Index (Nikkei 225) am Ende ein knappes Plus von 0,08 Prozent auf 21 100,06 Punkte. Durch seine jüngste Annäherung an die 21 000-Punkte-Marke war er zuletzt auf dem tiefsten Niveau seit September angekommen./tih/jha/"], "neg": ["Der Teisnacher Kreisverkehr aus Blickrichtung Kreisstraße von Geiersthal her. −Foto: Franz Hackl\n\nEin Kreisverkehr an einem Bahnübergang dürfte in Bayern wohl recht selten sein, mutmaßte Teisnachs Bürgermeister Daniel Graßl am Donnerstagabend, als er dem Marktgemeinderat die Pläne für die Bahnübergangssicherung an der Staatsstraße in der Ortsmitte von Teisnach vorstellte. Für die Schranken für Bahnlinie und Gehwege und vor allem die drei Ampeln für den Kreisverkehr sind nach den ersten Berechnungen mindestens 700.000 Euro veranschlagt.\n\nDie Marktgemeinde Teisnach ist an dem Projekt verkehrstechnisch und finanziell nur am Rande beteiligt, denn sie hat lediglich anteilsmäßig die Sicherung der Gehwege mitzutragen, die mit insgesamt 40.000 Euro angesetzt ist. Ungeachtet dessen muss die Kommune aber der Kreuzungsvereinbarung zustimmen, die zwischen den Hauptbeteiligten – der Länderbahn GmbH und dem Staatlichen Bauamt Passau – für Planung und Bau der Sicherungsanlage geschlossen wurde.\n\nHorst Blüml, Sprecher der CSU-Fraktion, äußerte Bedenken gegen diese Planung und plädierte dafür, auf den Kreisverkehr ganz zu verzichten. Auch Zweiter Bürgermeister Gerhard Ebnet merkte an, dass er sich bisher nicht habe vorstellen können, dass Kreisverkehr und Bahnübergangssicherung parallel möglich seien. Bürgermeister Graßl sagte zu, mit Länderbahn und Staatlichem Bauamt nochmals eine Auflösung des Kreisverkehrs zu erörtern. Die vorliegende Fassung der Kreuzungsvereinbarung wurde aber einstimmig gebilligt. − hl\n\nDen ganzen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten.", "Westdeutsche Zeitung\n\nKommentar von Rolf Eckers zum Euro: Symbol für ein Europa, das stark sein kann\n\nDüsseldorf (ots)\n\nSie waren groß, die Ängste vor dem Euro. Nach der harten D-Mark komme jetzt eine Weichwährung, so hieß es. Der Euro werde ein Teuro. Fast zwei Jahrzehnte ist das her. Mit Beginn des Jahres 2020 haben wir die neue Währung 18 Jahre im Portemonnaie - der Euro feiert seine Volljährigkeit. Und wie fällt die Bilanz aus? Ganz schön positiv, auch wenn Populisten und Nationalisten das ganz anders beurteilen. Die überwältigende Mehrheit der Europäerinnen und Europäer kann sich Europa ohne Euro gar nicht mehr vorstellen, zu überzeugend sind die Vorteile beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Der Euro ist zum Symbol für die Einheit Europas geworden. Alle Länder profitieren von der gemeinsamen Währung, allen voran Deutschland. Gäbe es die D-Mark noch, hätte es die heimische Exportwirtschaft deutlich schwerer, denn die nationale Währung wäre aufgewertet worden, ausländische Kunden müssten für deutsche Produkte mehr bezahlen. Hinzu kommen die stabilen Preise. Die Inflation war seit Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb stimmt es auch nicht, dass die deutschen Sparer durch eine angeblich falsche Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) enteignet werden. Tatsache ist, dass die Realzinsen früher auch nicht höher lagen als heute. Die Zinsen der EZB sind deshalb so niedrig, weil im Euroraum zu viel gespart und zu wenig investiert wird. Außerdem: Auch wenn's richtig eng wird, ist die EZB handlungsfähig. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise beruhigte ihr Chef Mario Draghi die Märkte nachhaltig mit seiner Ankündigung, die Zentralbank werde alles Nötige tun, um den Euro zu erhalten -\"whatever it takes\". In einem Punkt haben die Skeptiker allerdings recht: Dem Euro fehlt ein politischer Rahmen, der für klare Strukturen sorgt. Um den beiden Weltmächten USA und China Paroli bieten zu können, muss Europa mit einer Stimme sprechen, insbesondere bei möglichen Handelskonflikten. Solche Probleme kann die EZB mit ihrer Geldpolitik nicht lösen. Eine bessere Abstimmung ist auch notwendig, wenn es um Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz geht. Was heute in nationaler Verantwortung geregelt wird, muss zentral aus Brüssel gesteuert werden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat schon vor längerer Zeit ein entsprechendes Konzept auf den Tisch gelegt. Die Reaktionen aus Berlin reichen von kühl bis ablehnend. Zu groß ist die Befürchtung, der AfD noch größere Sympathien zu verschaffen. Aber ist die Angst der Deutschen vor noch mehr Europa tatsächlich so groß? Wir sollten uns endlich der Diskussion stellen, ob wir die Vereinigten Staaten von Europa wollen.\n\nPressekontakt:\n\nWestdeutsche Zeitung\n\nNachrichtenredaktion\n\nTelefon: 0211/ 8382-2370\n\nredaktion.nachrichten@wz.de\n\nwww.wz.de\n\nOriginal-Content von: Westdeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell", "Unterbalbach.Bürgermeisterkandidat Georg Wyrwoll absolvierte im vollbesetzten Sportheim in Unterbalbach seine zweite öffentliche Kandidatenvorstellung. Zuvor verschaffte er sich beim Stadtteilrundgang mit Ortsvorsteher Andreas Buchmann und einigen Bürgern ein konkretes Bild der wichtigsten Entwicklungsvorhaben. Hierzu ging uns vom Kandidaten folgender Bericht zu:\n\nUnter anderem ging es um eine verbesserte Kanalisation und Wasserschutzmaßnahmen, Lärmschutz, das geplante neue Wohngebiet, die Sanierung von Straßen, sowie der Balbachhalle und darum, den Schulstandort Unterbalbach zu erhalten. „Eine gute Kinderbetreuung und der Zugang zur Schule vor Ort unterstützen eine vitale Stadtteilentwicklung. Daher ist es wichtig, diese Strukturen wo immer möglich zu sichern und auszubauen“, betonte Georg Wyrwoll.\n\nWyrwoll kündigte auch an, sich die Lärmaktionsplanung der Stadt anzuschauen, um zu sehen, welche Optimierungsvorhaben für den Stadtteil umgesetzt werden können.\n\nIm Sportheim der DJK stellte sich der Kandidat dann persönlich den Zuhörern vor und gab einen Überblick über seinen bisherigen Werdegang. Wyrwoll präsentierte einige Schwerpunkte, unter anderem, das Rathaus zum Dienstleistungszentrum zu machen, das vielfältige ehrenamtliche Engagement mit einem Ehrenamtskoordinator zu unterstützen, die Partizipation von Bürgern und Jugendlichen mit digitalen Lösungen zu fördern und insgesamt eine bessere Kommunikation zwischen Bürgern, Gemeinderat und Stadtverwaltung zu gestalten.\n\nDann stellte sich Wyrwoll in einem regen Austausch den Fragen der Bürger. Hier erläuterte Wyrwoll auch noch einmal, was es mit seiner Ideenbox auf sich hat. Mit dieser lädt er die Bürger dazu ein, ihm wichtige Zukunftsthemen mit auf den Weg zu geben. Die Themen wird Wyrwoll im Laufe der Wahlkampagne offen mit der Stadtgesellschaft diskutieren.\n\n„In meinen Gesprächen bemerke ich, dass mehr Kommunikation, Transparenz und eine offene Moderation der Themen gewünscht wird“. Dieses Anliegen sei seine Stärke.\n\nNach der offiziellen Kandidatenvorstellung nutzte Wyrwoll noch das persönliche Gespräch und tauschte sich engagiert mit den Besuchern aus. gewy\n\n© Fränkische Nachrichten, Freitag, 14.02.2020", "Der Bayerischen Fußball-Verband (BFV) will am Freitag über die anstehenden Amateurpartien im Freistaat entscheiden. Weil Vereine Sorgen angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise vorgebracht haben, soll dann beschlossen werden, ob und wie die nächsten Spieltage abgehalten werden. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind in Bayern verboten. Während manche kleineren Vereine damit keine Probleme haben, schränkt die Regelung andere ein. Zudem werde das Verbot von lokalen Behörden unterschiedlich interpretiert.\n\n\"Der BFV erwartet jetzt aber gerade nach den Entwicklungen der letzten 48 Stunden klare Aussagen der Behörden, ob in Bayern noch weiter Fußball gespielt werden kann\", hieß es am Donnerstag.\n\nKarte zum Artikel Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Mußstraße 28 Bamberg, Deutschland Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Mußstraße 28 Bamberg, Deutschland", "Der Staat hat ein neues Programm zur unentgeltlichen Unterstützung größerer Unternehmen angekündigt. Der Mindestbetrag der Grants soll 30.000 Lewa (15.000 Euro) und der Höchstbetrag 100.000 Lewa (51.000 Euro) betragen. Die Summe entspricht 1 Prozent des Jahresumsatzes des jeweiligen Unternehmens im Jahr 2019, berichtet „Kapital“. 156 Millionen Lewa (80 Millionen Euro) wurden für die Zuschüsse aus dem Budget des operationellen Programms „Innovation und Wettbewerbsfähigkeit“ bereitgestellt. Die Hilfe richtet sich an Unternehmen, die keine andere Form der Unterstützung erhalten haben, um ihre Mitarbeiter während der Pandemie zu halten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Uwe Krupp übernimmt die Haie. © dpa\n\nKöln.Ausgerechnet am Rosenmontag haben die Kölner Haie ihren bisherigen Chefcoach beurlaubt und den früheren Bundestrainer Uwe Krupp zurückgeholt. Der gebürtige Kölner soll den Traditionsverein in der Deutschen Eishockey Liga vor der totalen Blamage bewahren. „Uwe Krupp noch in dieser Saison zum Cheftrainer zu machen, hat den Hintergrund, dass wir ihm zutrauen, die Spielzeit zu einem würdigen Abschluss zu bringen. In erster Linie geht es uns darum, dass er schon jetzt einen Eindruck von der Mannschaft bekommt, und nicht erst im Sommer“, teilte Haie-Geschäftsführer Philipp Walter mit.\n\nZuvor hatte sich der achtmalige deutsche Meister von Chefcoach Mike Stewart getrennt. Unter dem kanadischen Trainer hatten die Kölner zuletzt 17 Spiele in Serie verloren, mit 18 Niederlagen würden sie den Rekord der Schwenninger Wild Wings einstellen. dpa\n\n© Mannheimer Morgen, Dienstag, 25.02.2020", "pos": ["Die Kölner Haie haben sich nach ihrer Niederlagenserie von Chefcoach Mike Stewart getrennt und Ex-Bundestrainer Uwe Krupp verpflichtet.\n\nDas teilte der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga am Montag mit. Der 54 Jahre alte Krupp werde schon am Dienstag gegen die Grizzlys Wolfsburg hinter der Bande stehen. Krupp war zuletzt bei Sparta Prag tätig und unterschrieb bei den Haien einen Vertrag bis April 2022.\n\n\"Wieder zurück in Köln zu sein, ist etwas Besonderes für mich\", meinte Krupp, der die aktuelle Saison \"so gut wie möglich\" abschließen möchte. Den KEC, dem er \"riesige Bedeutung für Köln\" zuordnet, sieht er \"generell gut aufgestellt\". Krupp \"wolle mithelfen, dass wir sportlich wieder erfolgreich werden\".\n\nDas ist auch nötig, denn die Kölner hatten zuletzt in Bremerhaven die 17. Niederlage in Serie kassiert. Sollte Krupp bei seinem Debüt am Dienstag verlieren, würden die Haie mit dann 18 Niederlagen am Stück den Negativrekord der DEL einstellen, den derzeit die Schwenninger Wild Wings und der frühere Erstligist Freiburg halten.\n\nHaie stecken fest - Krupp soll einen \"würdigen Abschluss\" schaffen\n\nKrupp löst Stewart ab, der vor der Saison von Sportdirektor Mike Mahon von den Augsburger Panthern geholt wurde. Mahon musste Anfang Februar gehen, Stewart jetzt seinen Hut nehmen. \"Mike Stewart hat hier alles reingehauen, was er hatte. Er hat sich für den KEC aufgeopfert\", sagte Geschäftsführer Philipp Walter, unterstrich aber, dass die Haie feststeckten und nun neue Impulse erforderlich waren. \"Uwe Krupp noch in dieser Saison zum Cheftrainer zu machen, hat zum einen den Hintergrund, dass wir ihm zutrauen, die Spielzeit zu einem würdigen Abschluss zu bringen.\" Zudem soll Krupp schon vor dem Sommer einen Eindruck von der Mannschaft bekommen."], "neg": ["Airbags von Takata bereiten den Autoherstellern seit Jahren Probleme. Auch nachgebesserte Versionen scheinen nicht frei von Fehlern zu sein und falsch auszulösen.\n\nAuch der deutsche Autobauer BMW muss wegen fehlerhafter Airbags tausende Fahrzeuge in den USA zurückrufen. Betroffen sind 356.920 Pkw, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Freitag in Washington mitteilte. Nach Unfällen mit den Airbags des japanischen Herstellers Takata wurden in die Autos andere Airbag-Systeme eingebaut. Teile dieses Systems könnten ebenfalls explodieren, hieß es nun bei der NHTSA.\n\nDie Behörde hatte bereits mitgeteilt, dass es auch bei den in Takata-Rückrufen ersatzweise eingebauten Airbag-Inflatoren Probleme gebe, von denen viele Automarken betroffen sein könnten. Darunter befinden sich auch die deutschen Autobauer Volkswagen, dessen Tochter Audi sowie Daimler mit seinen Vans.\n\nBMW hatte Anfang Dezember mitgeteilt, weltweit 750.000 Autos mit Takata-Airbags zu überprüfen. Wie viele der Fahrzeuge tatsächlich noch im Betriebs seien, war zu diesem Zeitpunkt unklar, da Autos ab dem Baujahr 1997 betroffen seien. In Deutschland seien 210.000 Autos betroffen, hieß es seinerzeit.\n\nMöglicherweise 10 Millionen Airbags in den USA betroffen\n\nProduziert hatte Takata schätzungsweise 10 Millionen der möglicherweise fehlerhaften Teile für den US-Markt. Wie viele davon insgesamt in Autos eingesetzt sind, sei noch unklar. Einige Hersteller hätten bereits mit entsprechenden Rückrufen begonnen. So hatte vor wenigen Tagen der japanische Hersteller Nissan mehr als 300.000 Wagen zurückgerufen.\n\nDefekte Airbags des Herstellers Takata bereiten den Autobauern seit Jahren Probleme und haben den bislang größten US-Autorückruf verursacht. Zu stark auslösende Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleudern, werden mit zahlreichen Verletzungen und Dutzenden Todesfällen in Verbindung gebracht.\n\nTakata hat in den USA ein Schuldgeständnis wegen Herstellerfehlern abgegeben und eine Milliardenstrafe akzeptiert. Das Airbag-Debakel trieb das Unternehmen 2017 in die Insolvenz.\n\nrei/dpa", "Die von der Deutschen Telekom und SAP entwickelte Corona-Warn-App wird laut eines Berichts am Dienstag um 10:30 Uhr offiziell vorgestellt. Sie soll dann auch zum Download verfügbar sein, berichtet die RTL-n-tv-Redaktion.\n\n\n\nDie Deutsche Telekom und SAP hatten die Entwicklung der App Ende April übernommen. Zuvor hatte es einen Richtungsstreit über die Art und Weise der Datenspeicherung gegeben. Die Bundesregierung war nach viel Kritik von einem zentralen auf einen dezentralen Ansatz umgeschwenkt. Dieser war wichtig, um die reibungslose Anbindung an die Betriebssysteme von Apple und Google gewährleisten zu können.\n\n\n\nAuch Datenschützer hatten immer wieder gefordert, dass Kontaktinformationen und weitere Daten nur lokal auf den Smartphones gespeichert werden sollte.\n\nJetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de", "Da habe ich tatsächlich einen Wunsch. In einem Wort lautet er: Nachhaltigkeit. Was ich mir wünsche, wird in der Kunstwelt in den nächsten Jahren erfunden, da bin ich mir absolut sicher. Mehr noch: Wenn es einmal da ist, werden alle staunen und sagen, sie hätten ebenfalls schon lange davon geträumt. Für eine solche Erfindung wäre Deutschland ein perfekter Ort, mit seinen vielen Museen und Kunstinstitutionen, den Tausenden von Künstlerinnen, Künstlern und Kunstbegeisterten. Die Frage ist nur: Wo wird es entstehen? Wer ruft es ins Leben?\n\nWenn wir uns Kunst und Museum als eine Einheit vorstellen, wie Schnecke und Haus, dann gilt meine volle Bewunderung bisher der Schnecke. Das Künstlerdasein ist nicht einfacher geworden, weil die Mieten steigen, für Wohnungen und Ateliers, sich das Leben verteuert und die Nischen für Menschen, die Zeit brauchen, etwas auszuprobieren und in Ruhe zu entwickeln, verschwinden, mehr und mehr. Und trotzdem, trotz des Drucks und widriger Bedingungen, nimmt die Vielfalt an Kunst, die wir uns ansehen können, weiterhin zu, von Jahr zu Jahr. Was die Diversität anbetrifft, gleicht die Kunstwelt einem Korallenriff, schon in fast jeder mittelgroßen deutschen Stadt. Es gibt so viele verschiedene Stile, Medien, Inhalte und Techniken, dass sogar die Profis die Übersicht verlieren. So soll es bleiben. Und so viel zur Schnecke.", "Köln (dpa) - Joey Kelly (47) will bedürftigen Kindern in der Corona-Krise helfen. Der Musiker und Ausdauersportler startet deshalb am Donnerstag in der RTL-Livesendung «Guten Morgen Deutschland» die «24h Kelly Corona Challenge».\n\nSeine Devise: 24 Stunden, 24 Sportarten - alles daheim! Auf dem Crosstrainer, Laufband oder Hochseil, beim Treppensteigen, Tischtennis, Eierlauf oder Holzhacken - rund um die Uhr und ohne Pause will Joey Kelly in Action sein und dabei Spenden sammeln.\n\nAlle Gelder kommen der RTL-Aktion «Gemeinsam gegen Corona - gemeinsam für Kinder» zugute. Schon seit dem 18. März sammelt der Sender für bedürftige Kinder, die besonders hart vom Coronavirus betroffen sind. Mehr als 657.000 Euro sind nach RTL-Angaben vom Mittwoch schon zusammengekommen. Prominente Unterstützung bekommt Joey Kelly unter anderem von der «Let's Dance»-Jurorin Motsi Mabuse und dem Fußballmanager Reiner Calmund. RTL.de streamt die «24h Kelly Corona Challenge» 24 Stunden live.", "Autor: chk/pol\n\nHeidelberg.Ein Motorradfahrer hat am Montagnachmittag wegen einer Ölspur auf der Fahrbahn in Heidelberg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist daraufhin gestürzt. Wie die Polizei mitteilte wurde der 21-jährige Mann bei dem Unfall leicht verletzt. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Die Ölspur, die sich über eine Fläche von rund 50 qm in der Altstadt erstreckte, wurde zunächst durch die Feuerwehr abgestreut, anschließend wurde die Fahrbahn durch eine Fachfirma gereinigt. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher der Ölspur geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Heidelberg unter der Telefonnummer 0621/174-4111 zu melden."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Corona-Absage auf dem Nockherberg: „Kirchen-Knigge“ statt launigem Singspiel? BR ändert das Programm\n\nVon: Florian Naumann, Sarah Brenner, Lukas Schierlinger\n\nTeilen\n\nAufgrund des Coronavirus muss das Derblecken auf dem Nockherberg entfallen. Die Entscheidung steht - und der BR gibt eine ungewöhnliche Programmänderung bekannt.\n\nDas Coronavirus sorgt für Aufregung in München.\n\nMehrere Veranstaltungen entfallen - nun auch das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg.\n\nDer Bayerische Rundfunk gibt nun sein alternatives TV-Programm am 11. März bekannt.\n\nUpdate vom 10. März 2020: Nun, da feststeht, dass das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg entfällt, hat der BR sein geändertes TV-Programm bekannt gegeben. Statt der Live-Übertragung des traditionellen Starkbieranstichs mit Fastenrede und Singspiel auf dem Nockherberg, bietet der Sender nun ein Alternativ-Programm an.\n\nStatt Derblecken steht jetzt im Bayerischen Rundfunk am 11. März um 19 Uhr der „Kirchen-Knigge“ im Programm: Die Wiederholung von 2019 zeigt „Gotteshäuser der Weltreligionen“. Auch das weitere Alternativ-Programm hat wenig mit dem launigen Nockherberg gemein - es folgt die Sendung „Landgasthäuser“ sowie, nach der Tagesschau um 20.15 Uhr, „natur exclusiv – Kleine Katze – Große Freiheit“.\n\nWie die Zuschauer, die sich auf die Übertragung der Kult-Veranstaltung gefreut hatten, auf diese Programmzusammenstellung reagieren werden, bleibt abzuwarten. Um 22 Uhr könnte dann im Übrigen noch ein wenig Nockherberg-Stimmung aufkommen. Unter dem Titel „Bayern, Bier und Politik“ wird „Das Beste aus 70 Jahren Nockherberg“ gezeigt,\n\nCorona-Absage auf dem Nockherberg? Paulaner verkündet definitive Entscheidung\n\nUpdate vom 8. März 2020, 17.54 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte am Sonntag die Entscheidung der Paulaner-Brauerei. Am Samstag hatte er sich noch irritiert über eine Diskussion gezeigt, nach der zwar die Aufführung verschoben werden sollte, nicht aber die Proben. Wenn den geladenen Gästen, darunter Politikern, vom Freistaat dringend empfohlen werde, nicht teilzunehmen, verstehe er nicht, wieso die Proben vor Publikum stattfinden sollen. Wenn die Proben vor Zuschauern nicht abgesagt würden, gehe er davon aus, dass auch das Politiker-Derblecken in deren Anwesenheit stattfinden wird.\n\n„Eine unterschiedliche Behandlung von Politikern und anderen Zuschauern wäre nicht nachvollziehbar gewesen“, teilte Reiter am Sonntag mit. Zudem forderte er klare Vorgaben von Staatsregierung, Ministerium oder LGL, welche Veranstaltungen stattfinden können und welche nicht. „Die Menschen fragen sich zurecht, warum die einen Veranstaltungen abgesagt werden, andere nicht.“\n\nCorona-Absage auf dem Nockherberg? Paulaner verkündet endgültige Entscheidung\n\nUpdate vom 8. März 2020, 16.18 Uhr: Der Starkbieranstich auf dem Nockherberg mit satirischer Bußpredigt und anschließendem Singspiel wird wegen des Coronavirus' verschoben. Das teilte am Sonntag die veranstaltende Paulaner-Brauerei mit. Die Hoffnung, der Starkbieranstich könnte stattfinden, sei groß gewesen, sagte eine Sprecherin. „Da es keine öffentliche Großveranstaltung ist und es eine begrenzte Gästezahl von 560 gibt“, sagte sie zur Begründung.\n\nDer Corona-Krisenstab hatte bei der Nockherberg-Veranstaltung zahlreiche Coronavirus-Infektionsrisiken gesehen und dazu geraten, den Starkbieranstich abzusagen oder zu verschieben. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) verteidigte am Freitag diese Empfehlung und sagte: „Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität.“\n\nCoronavirus in München: OB Reiter irritiert über mögliche Nockherberg-Absage\n\nUpdate vom 7. März 2020, 12.35 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist irritiert über die Diskussion um eine mögliche Absage der Nockherberg -Aufführung wegen des Coronavirus . „Wie ich erfahren habe, soll die Vorprobe und die Generalprobe für die Aufführung des Singspiels am Nockherberg wie geplant stattfinden, und zwar jeweils vor Publikum “, sagte Reiter am Samstag laut einer Mitteilung der Stadt München.\n\nWenn aber gleichzeitig seitens des Freistaats den geladenen Gästen, darunter Politikern, dringend empfohlen werde, nicht teilzunehmen, verstehe er nicht, wieso dann die Proben jeweils vor Publikum stattfinden sollen. „Diese Differenzierung finde ich weder aus gesundheitlichen Erwägungen logisch, noch politisch in irgendeiner Weise akzeptabel.“ Wenn die Proben vor Publikum nicht abgesagt würden, gehe er davon aus, dass auch das Politiker-Derblecken in Anwesenheit der Betroffenen stattfinden wird. „Ich jedenfalls werde eine Unterscheidung zwischen „normalem“ Publikum und Politikerinnen und Politikern nicht mittragen“, sagte Reiter.\n\nNockherberg 2020: Derblecken fällt wegen Corona offenbar flach - Veranstalter erheben schwere Vorwürfe\n\nUpdate 22.24 Uhr: Bei einem Ausfall des Starkbierfestes müssten die Nockherberg-Chefs Florian Lechner und Christian Schottenhamel eigenen Angaben nach mit Einbußen im siebenstelligen Bereich rechnen. „Wie kann es sein“, schimpft Schottenhamel, „dass sich die Behörden hinstellen und den Politikern raten, den Nockherberg zu boykottieren.“\n\nWas es dringend bräuchte, sei eine klare Linie, ein starkes Signal von der Regierung, das eindeutig festlegt, wie man mit Großveranstaltungen umzugehen hat. Nur Empfehlungen auszusprechen und den Veranstaltern damit die alleinige Verantwortung aufzudrücken, sei ein Akt der Feigheit. „So etwas geht nicht“, sagt Schottenhamel. Existenzen stünden auf dem Spiel.\n\nCorona-Absage? Kult-Ereignis auf dem Nockherberg fällt wohl flach - Veranstalter „enttäuscht und frustriert“\n\nUpdate vom 6. März, 14.00 Uhr: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs für eine Absage des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg gegen Kritik verteidigt.\n\n„Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Natürlich bedauere ich es, wenn der Starkbieranstich auf dem Nockherberg abgesagt oder verschoben wird“, sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München.\n\nEntscheidend für die Durchführung von Veranstaltungen seien die medizinischen Empfehlungen des Coronavirus-Krisenstabs. „Dies gilt auch für eine Veranstaltung wie den Starkbieranstich auf dem Nockherberg.“\n\nCoronavirus sorgt für Furore: Nockherberg-Derblecken muss wohl ausfallen\n\nStarkbieranstich auf dem Nockherberg © dpa / Tobias Hase\n\nErstmeldung (6. März, 12.00 Uhr):\n\nMünchen - Wegen des Coronavirus fällt das traditionelle Politiker-Derblecken beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München im Jahr 2020 höchstwahrscheinlich aus. Dies teilte die Paulaner-Brauerei als Veranstalterin am Freitag mit.\n\n„Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Signale sprechen gegen eine Aufführung“, hieß es auf einer Pressekonferenz anlässlich der Kult-Veranstaltung. Vonseiten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sei eine Absage nahegelegt worden, erklärte die Brauerei. Das LGL habe den eingeladenen Politikern geraten, der Veranstaltung fernzubleiben.\n\nDenkbar ist nun eine Alternativlösung: womöglich soll das traditionelle Derblecken ersatzweise bei der Generalprobe am Dienstag (10. März) abgehalten werden. „Sie sehen mich hier ein bisserl erschöpft, enttäuscht und frustriert. Aber wir werden in irgendeiner Form eine Lösung finden“, erklärte Paulaner-Chef Andreas Steinfatt. Die Möglichkeit einer reinen TV-Übertragung ohne Publikum wollte er nicht weiter bewerten.\n\nCorona-Angst auf dem Nockherberg: Nur wenige Politiker sagen ab\n\nDer vorgesehene Prediger Maxi Schafroth hat indes seinen Humor noch nicht verloren. „Ich halte die Rede trotzdem, im McDonald‘s im Tal. Für jeden der kommt, gibt‘s Cheeseburger umsonst.“\n\nGespräche bezüglich der Absage hatten laut Paulaner am gestrigen Donnerstag (5. März 2020) Fahrt aufgenommen. Auf die versendeten Einladungen hätten zuvor erst zehn Politiker mit einer Absage reagiert.\n\nNockherberg-Absage? Zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen waren bereits geplant\n\nAuch Vorsichtsmaßnahmen waren zuvor besprochen worden. Erstmals sollte es beim Derblecken keine Brotzeitbretter mehr geben. Auch sei geplant gewesen, bei der Begrüßung auf das Händeschütteln zu verzichten und die Tische mit Desinfektionsmittel auszustatten.\n\nDas Derblecken war in der Vergangenheit schon mehrfach ausgefallen. 2009 wurde die Veranstaltung nach dem Amoklauf an einer Schule in Winnenden bei Stuttgart verschoben. In den Jahren 1991 und 2003 erfolgte eine Absage wegen der damaligen Irak-Kriege.\n\nNach derzeitigem Stand soll das Starkbierfest wie geplant stattfinden. Paulaner-Chef Steinfatt erklärte diesbezüglich: „Aktuell warten wir auf eine klare Regelung von oben“.\n\nsb/lks\n\nÜber die mögliche Nockherberg-Absage berichtet auch br24.de.", "pos": ["Aufregung in München\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nE-Mail\n\nFehler melden schließen\n\nWeitere schließen\n\nAufgrund des Coronavirus muss das Derblecken auf dem Nockherberg entfallen. Die Entscheidung steht - und der BR gibt eine ungewöhnliche Programmänderung bekannt.\n\nDas Coronavirus sorgt für Aufregung in München.\n\nMehrere Veranstaltungen entfallen - nun auch das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg.\n\nDer Bayerische Rundfunk gibt nun sein alternatives TV-Programm am 11. März bekannt.\n\nUpdate vom 10. März 2020: Nun, da feststeht, dass das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg entfällt, hat der BR sein geändertes TV-Programm bekannt gegeben. Statt der Live-Übertragung des traditionellen Starkbieranstichs mit Fastenrede und Singspiel auf dem Nockherberg, bietet der Sender nun ein Alternativ-Programm an.\n\nStatt Derblecken steht jetzt im Bayerischen Rundfunk am 11. März um 19 Uhr der „Kirchen-Knigge“ im Programm: Die Wiederholung von 2019 zeigt „Gotteshäuser der Weltreligionen“. Auch das weitere Alternativ-Programm hat wenig mit dem launigen Nockherberg gemein - es folgt die Sendung „Landgasthäuser“ sowie, nach der Tagesschau um 20.15 Uhr, „natur exclusiv – Kleine Katze – Große Freiheit“.\n\nWie die Zuschauer, die sich auf die Übertragung der Kult-Veranstaltung gefreut hatten, auf diese Programmzusammenstellung reagieren werden, bleibt abzuwarten. Um 22 Uhr könnte dann im Übrigen noch ein wenig Nockherberg-Stimmung aufkommen. Unter dem Titel „Bayern, Bier und Politik“ wird „Das Beste aus 70 Jahren Nockherberg“ gezeigt,\n\nCorona-Absage auf dem Nockherberg? Paulaner verkündet definitive Entscheidung\n\nUpdate vom 8. März 2020, 17.54 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte am Sonntag die Entscheidung der Paulaner-Brauerei. Am Samstag hatte er sich noch irritiert über eine Diskussion gezeigt, nach der zwar die Aufführung verschoben werden sollte, nicht aber die Proben. Wenn den geladenen Gästen, darunter Politikern, vom Freistaat dringend empfohlen werde, nicht teilzunehmen, verstehe er nicht, wieso die Proben vor Publikum stattfinden sollen. Wenn die Proben vor Zuschauern nicht abgesagt würden, gehe er davon aus, dass auch das Politiker-Derblecken in deren Anwesenheit stattfinden wird.\n\n„Eine unterschiedliche Behandlung von Politikern und anderen Zuschauern wäre nicht nachvollziehbar gewesen“, teilte Reiter am Sonntag mit. Zudem forderte er klare Vorgaben von Staatsregierung, Ministerium oder LGL, welche Veranstaltungen stattfinden können und welche nicht. „Die Menschen fragen sich zurecht, warum die einen Veranstaltungen abgesagt werden, andere nicht.“\n\nCorona-Absage auf dem Nockherberg? Paulaner verkündet endgültige Entscheidung\n\nUpdate vom 8. März 2020, 16.18 Uhr: Der Starkbieranstich auf dem Nockherberg mit satirischer Bußpredigt und anschließendem Singspiel wird wegen des Coronavirus' verschoben. Das teilte am Sonntag die veranstaltende Paulaner-Brauerei mit. Die Hoffnung, der Starkbieranstich könnte stattfinden, sei groß gewesen, sagte eine Sprecherin. „Da es keine öffentliche Großveranstaltung ist und es eine begrenzte Gästezahl von 560 gibt“, sagte sie zur Begründung.\n\nDer Corona-Krisenstab hatte bei der Nockherberg-Veranstaltung zahlreiche Coronavirus-Infektionsrisiken gesehen und dazu geraten, den Starkbieranstich abzusagen oder zu verschieben. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) verteidigte am Freitag diese Empfehlung und sagte: „Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität.“\n\nCoronavirus in München: OB Reiter irritiert über mögliche Nockherberg-Absage\n\nUpdate vom 7. März 2020, 12.35 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist irritiert über die Diskussion um eine mögliche Absage der Nockherberg -Aufführung wegen des Coronavirus . „Wie ich erfahren habe, soll die Vorprobe und die Generalprobe für die Aufführung des Singspiels am Nockherberg wie geplant stattfinden, und zwar jeweils vor Publikum “, sagte Reiter am Samstag laut einer Mitteilung der Stadt München.\n\nWenn aber gleichzeitig seitens des Freistaats den geladenen Gästen, darunter Politikern, dringend empfohlen werde, nicht teilzunehmen, verstehe er nicht, wieso dann die Proben jeweils vor Publikum stattfinden sollen. „Diese Differenzierung finde ich weder aus gesundheitlichen Erwägungen logisch, noch politisch in irgendeiner Weise akzeptabel.“ Wenn die Proben vor Publikum nicht abgesagt würden, gehe er davon aus, dass auch das Politiker-Derblecken in Anwesenheit der Betroffenen stattfinden wird. „Ich jedenfalls werde eine Unterscheidung zwischen „normalem“ Publikum und Politikerinnen und Politikern nicht mittragen“, sagte Reiter.\n\nNockherberg 2020: Derblecken fällt wegen Corona offenbar flach - Veranstalter erheben schwere Vorwürfe\n\nUpdate 22.24 Uhr: Bei einem Ausfall des Starkbierfestes müssten die Nockherberg-Chefs Florian Lechner und Christian Schottenhamel eigenen Angaben nach mit Einbußen im siebenstelligen Bereich rechnen. „Wie kann es sein“, schimpft Schottenhamel, „dass sich die Behörden hinstellen und den Politikern raten, den Nockherberg zu boykottieren.“\n\nWas es dringend bräuchte, sei eine klare Linie, ein starkes Signal von der Regierung, das eindeutig festlegt, wie man mit Großveranstaltungen umzugehen hat. Nur Empfehlungen auszusprechen und den Veranstaltern damit die alleinige Verantwortung aufzudrücken, sei ein Akt der Feigheit. „So etwas geht nicht“, sagt Schottenhamel. Existenzen stünden auf dem Spiel.\n\nCorona-Absage? Kult-Ereignis auf dem Nockherberg fällt wohl flach - Veranstalter „enttäuscht und frustriert“\n\nUpdate vom 6. März, 14.00 Uhr: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat die Empfehlung des Coronavirus-Krisenstabs für eine Absage des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg gegen Kritik verteidigt.\n\n„Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität. Natürlich bedauere ich es, wenn der Starkbieranstich auf dem Nockherberg abgesagt oder verschoben wird“, sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München.\n\nEntscheidend für die Durchführung von Veranstaltungen seien die medizinischen Empfehlungen des Coronavirus-Krisenstabs. „Dies gilt auch für eine Veranstaltung wie den Starkbieranstich auf dem Nockherberg.“\n\nCoronavirus sorgt für Furore: Nockherberg-Derblecken muss wohl ausfallen\n\n+ Starkbieranstich auf dem Nockherberg © dpa / Tobias Hase\n\nErstmeldung (6. März, 12.00 Uhr):\n\nMünchen - Wegen des Coronavirus fällt das traditionelle Politiker-Derblecken beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München im Jahr 2020 höchstwahrscheinlich aus. Dies teilte die Paulaner-Brauerei als Veranstalterin am Freitag mit.\n\n„Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Signale sprechen gegen eine Aufführung“, hieß es auf einer Pressekonferenz anlässlich der Kult-Veranstaltung. Vonseiten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sei eine Absage nahegelegt worden, erklärte die Brauerei. Das LGL habe den eingeladenen Politikern geraten, der Veranstaltung fernzubleiben.\n\nDenkbar ist nun eine Alternativlösung: womöglich soll das traditionelle Derblecken ersatzweise bei der Generalprobe am Dienstag (10. März) abgehalten werden. „Sie sehen mich hier ein bisserl erschöpft, enttäuscht und frustriert. Aber wir werden in irgendeiner Form eine Lösung finden“, erklärte Paulaner-Chef Andreas Steinfatt. Die Möglichkeit einer reinen TV-Übertragung ohne Publikum wollte er nicht weiter bewerten.\n\nCorona-Angst auf dem Nockherberg: Nur wenige Politiker sagen ab\n\nDer vorgesehene Prediger Maxi Schafroth hat indes seinen Humor noch nicht verloren. „Ich halte die Rede trotzdem, im McDonald‘s im Tal. Für jeden der kommt, gibt‘s Cheeseburger umsonst.“\n\nGespräche bezüglich der Absage hatten laut Paulaner am gestrigen Donnerstag (5. März 2020) Fahrt aufgenommen. Auf die versendeten Einladungen hätten zuvor erst zehn Politiker mit einer Absage reagiert.\n\nNockherberg-Absage? Zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen waren bereits geplant\n\nAuch Vorsichtsmaßnahmen waren zuvor besprochen worden. Erstmals sollte es beim Derblecken keine Brotzeitbretter mehr geben. Auch sei geplant gewesen, bei der Begrüßung auf das Händeschütteln zu verzichten und die Tische mit Desinfektionsmittel auszustatten.\n\nDas Derblecken war in der Vergangenheit schon mehrfach ausgefallen. 2009 wurde die Veranstaltung nach dem Amoklauf an einer Schule in Winnenden bei Stuttgart verschoben. In den Jahren 1991 und 2003 erfolgte eine Absage wegen der damaligen Irak-Kriege.\n\nNach derzeitigem Stand soll das Starkbierfest wie geplant stattfinden. Paulaner-Chef Steinfatt erklärte diesbezüglich: „Aktuell warten wir auf eine klare Regelung von oben“.\n\nsb/lks\n\nÜber die mögliche Nockherberg-Absage berichtet auch br24.de.\n\nRubriklistenbild: © dpa / Tobias Hase"], "neg": ["Lange Lieferketten, eingeschränkte Teile-Verfügbarkeit, Produktionsausfälle, gefährdete Arbeitsplätze: Die Corona-Krise weist wie ein Scheinwerfer auf die Risiken, die in einer immer globalisierteren Automobilproduktion liegen. Deshalb ist aktuell unter deutschen Verbrauchern der Wunsch sehr ausgeprägt, die Automobilfertigung im Land zu intensivieren, beziehungsweise sie zurückzuholen.\n\n\n\nSo legen laut einer aktuellen Umfrage der Nürnberger Marktforschung puls immerhin 36 Prozent der deutschen Autokäufer \"großen Wert\" auf die Fertigung ihres Wunschfahrzeugs in Deutschland. \"Bei den Premiummarken BMW und Audi liegen diese Anteile sogar bei 47 und 40 Prozent\", heißt es.\n\n\n\nWie durchschlagend sich schon die Ankündigung eines Fertigungsaufbaus in Deutschland aufs Bewusstsein der Konsumenten auswirken kann, kann puls am Beispiel des kalifornischen Elektroauto-Herstellers Tesla aufzeigen. Die positive Wahrnehmung der Marke hat seit Bekanntwerden der Baupläne in Brandenburg und der damit verbundenen Hoffnung auf neue Arbeitsplätze zu der von Audi und BMW aufgeschlossen.\n\n\n\npuls-Chef Konrad Weßner zieht daraus diesen Schluss: Die Automobilindustrie könne aus der Not, nämlich der Stabilisierung der Lieferketten durch Fertigung in Deutschland, eine Tugend machen und sich beim Kunden profilieren.\n\n© Global Press Nachrichten-Agentur und Informationsdienste GmbH, Mittwoch, 01.04.2020", "Am Hauptbahnhof in Oberhausen möchte „Fridays gegen Altersarmut“ am 24. Januar eine Mahnwache abhalten.\n\nOberhausen. Die umstrittene Gruppe „Fridays gegen Altersarmut“ plant für den 24. Januar eine Mahnwache am Hauptbahnhof in Oberhausen.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nOberhausen: „Fridays gegen Altersarmut“ plant Mahnwache\n\nIn den sozialen Medien hat sich eine neue Gruppe gegründet, die rasant wächst: „Fridays gegen Altersarmut“. Auch in Oberhausen ist die Gruppe aktiv und lädt für Freitag, 24. Januar, zu einer Mahnwache am Hauptbahnhof ein.\n\nDie Gruppe ist umstritten: Rechte und rassistische Kräfte würden das Engagement der Beteiligten zunehmend für ihre Zwecke missbrauchen, ist immer wieder zu hören und zu lesen. So warnt beispielsweise die Initiative „Omas gegen Rechts“ auf Facebook vor der Gruppe.\n\nDie Organisatorin der Oberhausener Mahnwache distanziert sich hingegen von rechtem Gedankengut. „Die meisten Mitglieder der Gruppe“ seien nicht rechts, erklärt sie in einer persönlichen Facebook-Nachricht. Sie lädt zur Mahnwache zwischen 17 und 19 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz.", "Werbung\n\nDer Lebensmitteleinzelhandel sieht sich derzeit großen logistischen Herausforderungen ausgesetzt und arbeitet mit Hochdruck daran, die Versorgung Österreichs mit Nahrungsmitteln und Waren weiter sicherzustellen. Dabei kommt es immer wieder zu personellen Engpässen. Seit gut einer Woche unterstützen nun mehrere Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik den Lebensmittelkonzern SPAR bei Lieferungen in ganz Österreich.\n\n\"Da es aufgrund des Coronavirus zu verändertem Nachfrageverhalten der Konsumenten kommt, ist der Handel ganz besonders mit Lieferfahrten gefordert. Die Lkw-Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik unterstützen Spar in der täglichen Belieferung ihrer Geschäfte“, so Martin Studener, Geschäftsführer der ÖAMTC Fahrtechnik.\n\n„Wir bedanken uns für die rasche und kompetente Hilfe der ÖAMTC Fahrtechnik, mit uns gemeinsam die Versorgung der Menschen in Österreich sicherzustellen,“ so Mag. Fritz Poppmeier, Logistik-Vorstand bei SPAR.", "Wilhelmshaven Der Energiekonzern Uniper hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu Deutschlands erstem schwimmenden Importterminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) unternommen. Die künftige Betreibergesellschaft und Uniper-Tochter LTW unterzeichnete einen Vertrag zum Bau und Charter des Terminalschiffs in Wilhelmshaven. Dieses sei die Kernanlage und soll die Anlandung, Speicherung und Wiederverdampfung von LNG für den deutschen Markt ermöglichen, wie Uniper am Dienstag weiter mitteilte. Der Vertrag wurde mit dem japanischen Schiff-Transportunternehmen MOL geschlossen.\n\nAllerdings ist die Realisierung des schwimmenden Terminals vor der Küste Wilhelmshavens noch nicht beschlossene Sache – erst dann soll das rund 350 Meter lange Schiff in Südkorea gebaut werden. Voraussichtlich im Sommer will Uniper in einem Ausschreibungs-Prozess das verbindlich geäußerte Interesse potentieller Kunden prüfen. In welchem Jahr das Terminal realisiert werden könnte, dazu wollte ein Sprecher des Düsseldorfer Konzerns keine Aussage machen.\n\nZuletzt hatte durch die Entdeckung eines schützenswerten Biotiops für Muscheln, Würmer und Kleinstlebewesen Verzögerungen gedroht. Die Ergebnisse einer von Uniper in Auftrag gegebenen Untersuchung zu Auswirkungen auf diesen Lebensraum liegen noch nicht vor, wie der Unternehmenssprecher sagte.\n\nEinwilligung und Werberichtlinie Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe. Schließen\n\nMittwochMittag - Der Wirtschafts-Newsletter Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche.\n\nJetzt anmelden Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich dem Datenschutzhinweis zu. Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche.\n\nIn Deutschland gibt es noch kein Importterminal. Private Investoren planen mit Rückendeckung der Politik aus Berlin LNG-Terminals in Brunsbüttel, Stade, Wilhelmshaven und in kleinerem Maßstab in Rostock.", "−Foto: pnp\n\nMit einem womöglich umfangreicheren Betrugsfall hat es die Polizei im benachbarten Oberösterreich aktuell zu tun. Wie es aktuell heißt, besuchte bereits am 22. November ein 41-jähriger Verkäufer aus Salzburg ein Pensionisten-Ehepaar im Einzugsbereich der Polizei Hochburg-Ach, um diesem zwei Kopfkissen für zusammen 399 Euro anzudrehen. Die 78-jährige Ehefrau unterschrieb einen Kaufvertrag, bei welchem als Zahlungsart die Option \"Zahlschein\" angekreuzt wurde. Dennoch vereinbarte der 41-Jährige mit den Eheleuten, dass sie die Ware in bar bezahlen sollen. Ein Übergabetermin wurde vereinbart, kurz zuvor indes bekam ein Familienangehöriger Wind von der Sache und informierte die Polizei über die fragwürdigen Kaufbedingungen. Bei der weiteren Vernehmung gab der 41-Jährige an, dass bereits drei weitere ältere Kundschaften erworbene Produkte trotz anderer Angaben bei ihm bar bezahlt hätten. Die Gesamtsumme von 1000 Euro hatte er für sich behalten und nicht an seinen Arbeitgeber abgeführt. Weil die Polizei davon ausgeht, dass die Fallzahl höher liegen könnte, bittet sie Betroffene, sich bei der Polizeiinspektion Hochburg-Ach unter 0043/59133/4201 zu melden. − red"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Kurz bevor der meteorologische Winter endet, hat es Bayern noch einmal erwischt. Schnee und Glätte halten Einsatzkräfte auf Trab. Sogar der Strom fällt zeitweise aus.", "pos": ["Seit Wochen beherrscht turbulentes Wetter den Freistaat. Jetzt zog Sturmtief „Bianca“ durch Bayern. Zahlreiche Unfälle waren die Folge.\n\nSeit Wochen beherrscht den Freistaat turbulentes Wetter.\n\nDie Warnapp Katwarn und der Deutsche Wetterdienst haben Warnungen für ganz Bayern und insbesondere München ausgelöst.\n\nDie Rede ist von einer Extremwetterlage mit Unwetter und orkanartigen Böen.\n\nUpdate von 14.53 Uhr: Nach Sturmtief „Bianca“ hat sich die Lage auf Bayerns Schienenwegen deutlich entspannt, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Mitarbeiter konnten umgestürzte Bäume von den Gleisen räumen und beschädigte Oberleitungen reparieren.\n\nAlle Strecken im Münchner S-Bahn-Netz sind wieder befahrbar, auch in Nordbayern gibt es keine Beeinträchtigungen mehr. Folgende Teilstrecken der Werdenfelsbahn sind noch gesperrt: Tutzing - Murnau, Tutzing - Kochel und Murnau - Oberammergau.\n\nSturmtief „Bianca“ zieht durch Bayern: Baum kracht auf Auto\n\nUpdate von 13.25 Uhr: Sturmtief „Bianca“ zog am Abend und in der Nacht durch Bayern. Nun wurde bekannt, dass sich aufgrund des Sturmtiefs ein tragischer Unfall ereignet hat. Ein Baum stürzte in Krailing auf einen Dacia. Die Beifahrerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus, der 34-jährige Fahrer, ein Feuerwehrmann, schwebt in Lebensgefahr. (Merkur.de*)\n\nSturmtief „Bianca“: Tragischer Unfall - Baum kracht auf Wohnhaus\n\nUpdate von 11.28 Uhr: Im Ortsteil Mößling in der Stadt Mühldorf ist durch den Sturm ein Baum vollständig entwurzelt worden und auf ein Wohnhaus gefallen. Ein zweiter Baum wurde ebenfalls sehr locker und drohte auf das Dach zu stürzen. Die Feuerwehr rückte an und fixierte den Baum. Er wurde vom Haus weggezogen und von der Straße entfernt.\n\n+ Ein Baum stürzte in Mühldorf auf ein Wohnhaus. © fib/Eß\n\nDer Verkehr beginnt sich nach Sturmtief „Bianca“ langsam wieder zu normalisieren. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind immer mehr Strecken in Bayern wieder befahrbar. Im Werdenfelsnetz ist der Verkahr teilweise noch eingestellt. Betroffen sind die Strecken München - Murnau, München - Tutzing - Kochel sowie Murnau - Oberammergau.\n\nBei der S-Bahn München sind weiterhin die Linie S 6 zwischen Tutzing und Starnberg und die Linie S 2 zwischen Erding und Markt Schwaben gesperrt. Eingeschränkt sind auch einzelne Strecken in Nordbayern, unter anderem Ansbach - Nürnberg sowie Hersbruck - Neukirchen. Bahn-Mitarbeiter würden mit Hochdruck daran arbeiten, die noch vorhandenen Schäden zu beseitigen.\n\nSturmtief „Bianca“: Baum stürzt auf Auto\n\nUpdate von 9.54 Uhr: Wie die Polizei München in einer Vorabmeldung mitteilte, stürzte am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr ein Baum auf ein Auto. Dabei wurden eine Person schwer und eine weitere lebensgefährlich verletzt. Mehr dazu wird die Polizei gegen Mittag bekanntgeben.\n\nWetter in Bayern: Sturmtief sorgt für Beeinträchtigungen\n\nUpdate von 9.35 Uhr: Sturmtief „Bianca“ wirkt sich nach wie vor auch auf den S-Bahn-Verkehr aus. Auf der Linie S 6 kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen. Der Abschnitt zwischen Tutzing und Starnberg bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Die S-Bahnen aus Pasing wenden vorzeitig in Starnberg. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen und Taxis ist eingerichtet.\n\nBei der S 2 kommt es zwischen Erding und Markt Schwaben ebenfalls noch zu Beeinträchtigungen. Der Streckenabschnitt bleibt vorerst gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist auch hier eingerichtet.\n\n115 Einsätze gab es aufgrund von Sturmtief „Bianca“ bislang allein im Landkreis München. (Merkur.de*) Beim Forstwirt bei Harthausen rammte ein Pkw einen umgestürzten Baum.\n\n„Bianca“ stürmt durch Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr\n\nUpdate von 9.10 Uhr: Nach wie vor wirkt sich Sturmtief „Bianca“ auf den Verkehr aus. Besonders die Strecke Holzkirchen - Rosenheim ist betroffen. Die Züge von Holzkirchen kommend enden und wenden in Heufeld. Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Westerham und Heufeld ist eingerichtet. Auf der Strecke Rosenheim - Übersee ist mit einem Ende der Sperrung gegen 11 Uhr zu rechnen. Danach ist die Strecke voraussichtlich wieder eingleisig befahrbar. Ein Busersatzverkehr ist derzeit mit einem Bus beginnend ab Übersee eingerichtet.\n\nAlle Strecken im Gebiet BRB sind derzeit befahrbar. Besonders auf der Strecke Weilheim - Schongau ist noch mit Verspätungen zu rechnen.\n\nStarker Schneefall: Lkw kommt von Autobahn ab\n\nAuf der A71 kam es infolge des starken Schneefalls zu einem schweren Unfall. Die Autobahn musste in Richtung Schweinfurt voll gesperrt werden. Ein Lkw war dort von der Straße abgekommen. Der Sattelauflieger drohte nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.\n\nDer Streckenabschnitt zwischen dem thüringischen Rentwertshausen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) und Mellrichstadt in Unterfranken (Bayern) musste komplett gesperrt werden. Es sei unklar, ob der Fahrer wegen des Wetters oder aus einem anderen Grund von der Fahrbahn abgekommen sei, sagte der Sprecher.\n\nSturmtief „Bianca“ in Bayern: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr\n\nUpdate von 8.11 Uhr: Das Sturmtief wirkt sich immer noch auf den Verkehr aus. Die Strecken der Werdenfelsbahn sind besonders betroffen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn in Berlin am Freitag. Es verkehren demnach auch keine Züge zwischen München und Murnau, München und Kochel, Murnau und Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen und Grießen. Zwischen Murnau und Starnberg ist Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die S6 der S-Bahn München verkehrt nur bis nach Starnberg.\n\nIm Fernverkehr ist die Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg, sowie von Nürnberg nach Treuchtlingen eingeschränkt. Es sei noch unklar, wie lange die Strecken noch gesperrt seien, wie der Sprecher weiter sagte. Die Bahn führt am Freitagmorgen Erkundungsfahrten durch. Pendler werden unter Bahn.de/aktuell über Störungen informiert.\n\nIn München fahren die S-Bahn weitestgehend wieder. Allerdings ist auch der Streckenabschnitt der S2 zwischen Markt Schwaben und Erding ist gesperrt. Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Taxis eingerichtet. Im gesamten Netz gibt es Verspätungen, es kann auch zu Teilausfällen kommen.\n\nSturmtief „Bianca“ brachte auch Schnee mit, besonders nach Franken. Dort kam ein Auto von der Straße ab - die Feuerwehr hatte selbst Probleme bei der Anfahrt.\n\n„Bianca“ wütet in Bayern: Auswirkungen auf Verkehr\n\nUpdate vom 28. Februar, 6.30 Uhr: „Bianca“ hat am Abend gewütet - und sorgt noch für Sperrungen auf einzelnen Bahnstrecken in Bayern. Südlich von Tutzing etwa ist der Zugverkehr im Werdenfelsnetz eingestellt. Bei der S-Bahn München sind die Streckenabschnitte Starnberg-Tutzing (S6) und Markt Schwaben-Erding (S2) gesperrt. Hier gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Taxis.\n\nAuf allen anderen Außenästen fahren wieder S-Bahnen, es ist aber mit Verspätungen zu rechnen. Auf den überregional bedeutsamen Verbindungen Rosenheim-Salzburg und Nürnberg-Treuchtlingen ist der Betrieb laut Deutscher Bahn eingeschränkt.\n\nSturmschäden gibt es vielerorts zu beklagen. Bäume stürzten in einigen Orten um, unter anderem aus Fürstenfeldbruck, der Region Mühldorf in Oberbayern und dem Landkreis Miesbach erreichten unsere Redaktion entsprechende Berichte. Im Bereich der Polizeiinspektion Bad Wiessee kam es aus diesem Grund zu mehreren Unfällen - in Gmund aufgrund einer ausgefallenen Ampelanlage, auf der B318 zwischen Gmund und Bad Wiessee fuhren zwei Autos in einem umgestürzten Baum.\n\nAnders die Lage in Franken und der Oberpfalz: Hier beeinträchtigte starker Schneefall den Bahnverkehr. Wegen eines bei Schneefall von der Straße abgekommenen Lastwagens ist die Autobahn 71 in Richtung Schweinfurt in der Nacht voll gesperrt worden. Der Sattelauflieger drohe nach dem Vorfall am Donnerstagabend einen Abhang hinunterzurutschen und müsse geborgen werden, sagte ein Sprecher der Polizei.\n\nWetter in Bayern: Bahnverkehr stark beeinträchtigt\n\nUpdate vom 27. Februar, 23.07 Uhr: Wie die S-Bahn-München am späten Abend bekannt gab, wurde aufgrund des Sturmtiefs \"Bianca\" der Betrieb der S-Bahn München auf den Außenästen bis auf Weiteres eingestellt. Auf der Stammstrecke konnte ein Pendelverkehr eingerichtet werden.\n\nUpdate vom 27. Februar: Das in Bayern wütende Unwetter hat am Donnerstagabend auch stark den Bahnverkehr in beeinträchtigt. So musste zwischen Nürnberg und Stuttgart ein IC-Zug im mittelfränkischen Leutershausen auf freier Strecke anhalten, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn.\n\nDie Reisenden mussten dabei mindestens eine Stunde in dem Zug warten. Die Weiterfahrt wurde von einem in die Gleise gekrachter Baum.\n\nZudem ist es im Fernverkehr zwischen Offenburg und Freiburg zu einer Streckensperrung gekommen. Grund war laut Angaben der Bahn eine Plane, die durch den Sturm in die Oberleitung gelangt war. Zahlreiche Züge mussten im Verlauf des Abends an verschiedenen Bahnhöfen vor dem abgesperrten Streckenabschnitt waren - wie viele und wie lang ist nicht klar.\n\nWetter in Bayern: „Katwarn“-Alarm - DWD warnt vor Extremwetterlage - München trifft es besonders schlimm\n\nUpdate vom 27. Februar: Am Abend wird es richtig ungemütlich in Bayern und insbesondere in der bayerischen Landeshauptstadt München. Sowohl die Warnapp „Katwarn“, als auch der Deutsche Wetterdienst haben vor einer Extremwetterlage mit Unwetter und orkanartigen Böen aus westlicher Richtung gewarnt. Die Böen sollen dabei eine Geschwindigkeit um 115 km/h haben.\n\nZudem kann es auch zu örtlichen Gewitter kommen. Der Deutsche Wetterdienst beziffert die Wetterlage mit der Warnstufe drei von vier. Vor allem in München sollen die Menschen auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder sonstige Gegenstände achten. Der Aufenthalt im Freien soll möglichst vermieden werden.\n\nBayern-Wetter: Sturmtief „Yulia“ zieht über Bayern hinweg\n\nUpdate vom 24. Februar: Sturmtief „Yulia“ hat Bayern in Atem gehalten. Einsatzkräfte mussten allein in Oberfranken bis zum Abend zu rund 90 Einsätzen ausrücken. Auf der A70 bei Bamberg krachte ein Baum auf die Autobahn, neun Autos waren an der folgenden Karambolage beteiligt.\n\nIn Mittelfranken mussten die Einsatzkräfte umgefallene Dixi-Klos und mobile Ampeln wieder aufstellen. In der Oberpfalz gab es circa 60 witterungsbedingte Einsätze. Die gesamte Oberpfalz sei betroffen gewesen, der Schwerpunkt habe im Landkreis Amberg-Sulzbach gelegen. Dabei ging es meist um heruntergefallene Äste und umgestürzte Bäume. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden durch die Sturmböen keine Personen verletzt.\n\nIn München hat „Yulia“ dagegen nur geringen Schaden angerichtet. Wie die Feuerwehr mitteilte, fielen Äste auf die Straßen. Außerdem blies das Sturmtief mobile Toiletten von ihren Plätzen und schubste Bauzäune und Absperrungen auf Straßen und Gehwege. Es kam zu 40 eher kleineren Einsätzen.\n\nBayern-Wetter: Orkanartige Böen im Anmarsch\n\nErstmeldung vom 23. Februar\n\nMünchen - Stürmische Zeiten in Bayern. Ein Tief jagt im Moment das nächste. Auch für den heutigen Sonntag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) wieder zahlreiche Wetterwarnungen herausgegeben. Besonders am Alpenrand kann es mit orkanartigen Böen sehr ungemütlich werden.\n\nBayern-Wetter: Deutscher Wetterdienst mit Warnungen - orkanartige Böen im Anmarsch\n\nAuch die Oberpfalz ist von stürmischem Wetter betroffen. Die Warnungen gelten bis in die Nacht auf Montag. Im Rest des Freistaats wird ebenfalls vor Sturmböen gewarnt. Die Böen können teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Auch im Rest von Deutschland ist es eher ungemütlich. Viele Karnevalsvereine mussten ihre Umzüge auf Grund des Wetters absagen.\n\nStürmisches Wetter in Bayern: Karnevalsumzüge abgesagt - jetzt auch in Bayern\n\nNachdem mehrere Vereine in NRW und Sachsen ihre Karnevalsumzüge absagen mussten, hat es jetzt auch einen bayerischen Umzug getroffen. Wie innsalzach24.de berichtet, wurde der „Mühldorfer Gaudiwurm“ abgesagt. Das bestätigte ein Sprecher der Polizei dem Portal. Auch auf der Facebook-Seite der Stadtverwaltung Mühldorf wurde die Nachricht bereits bekannt gegeben.\n\nWetter in Bayern: Ungemütliche Aussichten für Sonntag - und die kommenden Tage\n\nNicht nur der Sonntag soll im Freistaat ungemütlich werden. Auch in den folgenden Tagen soll es weiter regnerisch und windig bleiben. Ob das mit derselben Intensität wie am heutigen Sonntag (23. Februar) stattfindet, ist noch nicht konkret vorherzusagen.\n\nUnwetterwarnungen in Bayern: Gesamter Freistaat betroffen - schwere Orkanböen\n\nDie Wetterwarnungen für den Freistaat ziehen sich über ganz Bayern. Von Franken bis Oberbayern ist die Wetterlage gekennzeichnet, der äußerste Süden ist flächendeckend am schwersten betroffen. Hier können die orkanartigen Böen Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h erreichen. In exponierten Lagen ist noch mehr Vorsicht geboten: Hier können die Böen Geschwindigkeiten von satten 130 km/h erreichen.\n\nRubriklistenbild: © Peter Loder"], "neg": ["20-Jähriger bei Auseinandersetzung schwer verletzt - Spezialkräfte nehmen zweiten Verdächtigen in München fest\n\nVon: Nadja Hoffmann, Jennifer Lanzinger\n\nTeilen\n\nEin versuchtes Tötungsdelikt ereignete sich in der Nacht auf Samstag in München-Allach. © Gaulke\n\nIn München-Allach hat sich ein versuchtes Tötungsdelikt ereignet. Ein 20-Jähriger wurde attackiert, zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München-Allach.\n\nEin 20-Jähriger wurde schwer verletzt aufgefunden.\n\nZwei Tatverdächtige wurden festgenommen.\n\nUpdate vom 2. Januar 2020, 12.10 Uhr: Ein 20-Jähriger erlitt bei einer Auseinandersetzung in Allach mehrere Stichverletzungen im Oberkörperbereich (siehe Erstmeldung). Auch wurden dabei wie berichtet Schüsse abgegeben, wobei aufgrund der aufgefundenen Patronenhülsen und nach derzeitigen Erkenntnissen keine scharfen Waffen verwendet wurden, wie die Polizei München am Donnerstag (2. Januar) berichtete.\n\nAuch wies das Opfer keine Schussverletzungen auf und befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Parallel zu den Ermittlungen am Tatort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen Tätern veranlasst und umfassend Spuren gesichert.\n\nIm Rahmen erster Ermittlungen konnte ein ebenfalls 20-jähriger Münchner als einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Dieser wurde gegen 05.30 Uhr noch am selben Tag in München durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen.\n\nAuf der Intensivstation endete für einen jungen Münchner eine Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Erwachsener. Die Mordkommission ermittelt.*\n\nNach Attacke in München: Spezialkräfte nehmen zweiten Verdächtigen fest\n\nAuf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am Montag, 30.12.2019 Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen. Das Tatmotiv ist derzeit in einer persönlichen Beziehung der Tatbeteiligten zu suchen. Das Kommissariat 11 (Mordkommission) übernahm bereits vor Ort die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, die derzeit fortgeführt werden.\n\nDurch die intensiv geführten Ermittlungen konnte der Mittäter, ein 22-jähriger Münchner, identifiziert werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ daraufhin der zuständige Ermittlungsrichter noch am Montag, 30.12.2019 Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Durch Beamte der Zielfahndung und durch Spezialeinsatzkräfte konnte der 22-Jährige am Donnerstagvormittag in München festgenommen werden.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München: 20-Jähriger schwer verletzt - Wurde Opfer von Schüssen getroffen?\n\nUpdate vom 29. Dezember, 18.15 Uhr: Die Mordkommission der Polizei arbeitet seit der Nacht zu Samstag auf Hochtouren. Ein Tatverdächtiger (20) konnte schon wenige Stunden nach dem verhängnisvollen Streit festgenommen werden. Der 20-jährige Münchner mit serbischen und rumänischen Wurzeln wurde gegen 5.30 Uhr vom SEK überwältigt. Nach einem zweiten Mann lief gestern noch die Fahndung. Beide sollen in einer „persönlichen Beziehung“ zu dem Opfer stehen. Dieser 20-jährige Münchner besitzt die kroatische Staatsbürgerschaft. Gemein haben alle Beteiligten, dass es laut einer Polizeisprecherin „Bezugspunkte nach Allach“ gibt. Warum sie in Streit gerieten und was dem Opfer angetan wurde: Dazu gab es bisher keine Informationen vom Präsidium. „Derzeit ist unklar, wodurch die Verletzungen dem 20-Jährigen beigebracht wurden.“\n\nDas bedeutet wohl, dass es sich nicht um eindeutige Schusswunden handeln kann. Auch der Ablauf der Auseinandersetzung muss noch ermittelt werden.\n\nUpdate vom 29. Dezember, 10.39 Uhr: Im Fall des attackierten 20-Jährigen ermittelt die Mordkommission wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Sie suchte noch am Sonntag einen möglichen weiteren Tatverdächtigen, wie eine Sprecherin sagte. Spezialeinsatzkräfte hatten noch in der Tatnacht rund vier Stunden nach dem Vorfall den anderen Beschuldigten festgenommen.\n\nDas Tat-Opfer befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Er befinde sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr, teilten die Beamten am Samstagnachmittag mit. Das Tatmotiv sei wohl in einer persönlichen Beziehung der Beteiligten zu suchen.\n\nVersuchtes Tötungsdelikt in München: 20-Jähriger schwer verletzt - Tatverdächtiger festgenommen\n\nMünchen - Was genau in der Nacht zu Samstag in München-Allach geschah, ist noch unklar. Im Kreuzungsbereich Naglerstraße Ecke Paul-Ehrlich-Weg soll ein 20-Jähriger von einem oder mehreren Tätern gegen 1.30 Uhr attackiert worden sein. Bei der Kreuzung soll es sich zugleich um den Tatort handeln.\n\nDabei wurde der junge Mann zunächst schwer verletzt, Einsatzkräfte wurden kurz darauf alarmiert. Das Opfer hatte laut Mitteilung gegen 1.30 Uhr selbst die Polizei gerufen und gesagt, dass es bei einem Angriff an einer Straßenkreuzung im Stadtteil Allach schwer verletzt worden sei. Eine Streife fand den stark blutenden 20-Jährigen.\n\nNach Eintreffen der Rettungskräfte wurde das Opfer zur weiteren Behandlung mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie eine Polizeisprecherin am Samstag mitteilt. Der 20-Jährige wurde durch die Auseinandersetzung mit den zunächst Unbekannten schwer verletzt, befindet sich zurzeit jedoch nicht mehr in akuter Lebensgefahr.\n\nMünchen: Versuchtes Tötungsdelikt auf offener Straße: 20-Jähriger schwer verletzt\n\nOb es sich bei dem Angreifer um eine Person oder um mehrere Täter handelt, ist noch unbekannt. Aktuell wird nach einem möglichen weiteren Tatverdächtigen gefahndet. Die Ermittler sicherten umfassend Spuren am Tatort. Im Rahmen erster Ermittlungen konnte ein ebenfalls 20-jähriger Münchner als einer der Tatverdächtigen ermittelt werden. Spezialeinsatzkräfte nahmen ihn gegen 05:30 Uhr in München fest.\n\nDerzeit ist unklar, wodurch dem 20-Jährigen seine Verletzungen beigebracht wurden. Auch die Hintergründe und der Ablauf der Auseinandersetzung sind unklar. Im Rahmen erster Vernehmungen wurde bekannt, dass bei der Auseinandersetzung mehrere Schüsse fielen. Die Ermittler vermuten das Tatmotiv in einer persönlichen Beziehung der Beteiligten.\n\nEine Lagerhalle in München Garching steht in den frühen Morgenstunden in Flammen. Die Feuerwehr konnte das Feuer gegen acht Uhr am Morgen löschen, wie tz.de* berichtet.\n\nEin 32-jähriger Autofahrer ist in Stuttgart nach einem Verkehrsunfall von der Polizei erschossen worden. Anwohner haben im Osten Münchens Schüsse gehört. Ein Mann soll diese von einem Balkon aus abgegeben haben. In Berlin läuft derzeit ein Großeinsatz der Polizei: Am Checkpoint Charlie in Berlin sind Schüsse gefallen.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Sicher, Russland ist als Volkswirtschaft resistenter geworden gegen Schocks und Stöße von außen. Doch die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert, sagt ein Experte im Sputnik-Gespräch – und fügt ein „Jedoch“ hinzu.\n\nWenn der Ölsektor boomt und das produzierende Gewerbe dadurch bremst, ist eine Volkswirtschaft erkrankt – an der Holländischen Krankheit, im Englischen „Dutch Disease“ (DD). Dann bestimmt der Öl- und Gassektor das wirtschaftliche Leben, den staatlichen Haushalt, die nationale Währung. Eben daran krankt Russland noch immer, sagt der Analyst Ilgis Baimuratow vom Finanzdienstleister FinExpertiza im Sputnik-Gespräch.\n\nUm die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft und Währung vom Ölpreis zu verringern, hat sich Russland eine bestimmte Haushaltsregel auferlegt, erklärt der Experte: „Bei hohen Öl- und Gaspreisen investiert das russische Finanzministerium die Überschüsse aus dem Rohstoffhandel in Währungsreserven, die anschließend im Nationalen Wohlstandsfonds angelegt werden. Das verhindert nebenher eine Überbewertung des Rubels. Sinken die Ölpreise, werden die Währungsreserven verkauft und der Rubel gestützt.“\n\nAn dieser Stelle stutzt man aber, denn eigentlich ist der Rubel vor unseren Augen gerade mit dem Ölpreis zusammen eingebrochen.\n\n„Genau. Aber der Kurssturz hätte schlimmer sein können, würde es die Haushaltsregel nicht geben“, erwidert Baimuratow. „Vergessen wir auch nicht, dass der Rubel deutlich moderater reagiert hat, als noch bei der Krise davor.“\n\nDie russische Zentralbank hat am vergangenen Donnerstag Zusatzmaßnahmen zur Finanzstabilität angekündigt. Die Bank Rossii will bei einem Ölpreisrückgang auf unter 25 Dollar je Barrel die Devisen einlösen, die sie vom Finanzministerium aus dem Nationalen Wohlstandsfonds für den Verkauf der russischen Sberbank erhält. Die Devisenspritze erfolgt parallel zum Devisenverkauf, der in der Haushaltsregel vorgesehen ist. „Damit versucht der Finanzregulator die Lage zu stabilisieren, ohne den Haushalt zu belasten, was für Russlands internationale Ratings wichtig ist“, erklärt der Finanzmarktexperte Baimuratow.\n\nMan komme indes nicht umhin, auch dies zu sagen, so der Analyst: „Zwar hat Russland seine Wirtschaft bis zu einem bestimmten Grad immunisiert, aber die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert. Die Wirtschaft und die Währung sind weiterhin stark abhängig vom Ölpreis, wenn auch nicht mehr so stark wie vor fünf Jahren.“\n\nStellungskrieg am Ölmarkt\n\nUnterdessen droht der Preis-Battle am Ölmarkt zu einem andauernden Stellungskrieg zu werden. „Die Lage kann sich noch verschlechtern. Weitere Preissenkungen sind nicht ausgeschlossen“, sagt Marktanalyst Stanislaw Mitrachowitsch vom Fonds für die Nationale Energiesicherheit im Sputnik-Gespräch. Zu viele X-Faktoren spielten in die Situation hinein: „Wir wissen nicht, ob es eine neue OPEC+-Vereinbarung geben wird. Wir wissen nicht, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird. Deshalb schwankt der Ölpreis zwischen Anstieg und Einbruch.“\n\nVom Coronavirus befallen lahmt die Konjunktur weltweit – die Ölpreise fallen entsprechend. Dass die OPEC+ sich dazu noch auf weitere Förderkürzungen nicht einigen konnte, hat einen Preissturz im Ölsektor ausgelöst. Anfang 2017 hatten sich OPEC-Mitglieder und andere ölproduzierende Länder auf Kürzungen der Ölfördermengen geeignet. Dieser Deal wurde seitdem mehrfach zu unterschiedlichen Bedingungen verlängert.\n\nFür das Jahresanfangsquartal 2020 einigten sich Teilnehmer von OPEC+ auf eine Förderkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zum Förderumfang vom Oktober 2018. Saudi-Arabien bestand jedoch auf weiteren Kürzungen, während Russland das Förderniveau beizubehalten beabsichtigte. Eine Einigung haben die beiden Seiten nicht erzielen können, weshalb sie ab dem kommenden April nicht mehr an den OPEC+-Deal gebunden sind.\n\nDaraufhin hat Saudi-Arabien erklärt, seine Ölförderung steigern, die Ölpreise senken und den Abnehmern in Europa größere Liefermengen zu besseren Preiskonditionen anbieten zu wollen. Mit dieser Erklärung brachen die Preise am Ölmarkt abermals ein. Insgesamt hat der Ölhandel seit Jahresanfang die Hälfte seines Werts verloren. Teils erholten sich die Ölpreise leicht: Ein Barrel der Ölsorte Brent legte um 16, ein Barrel WTI-Öl um 30 Prozent zu – auf 29 bzw. 26 Dollar.\n\nHinzu kommen - für Russland erschwerend – die USA: Washington droht Moskau mit weiteren Sanktionen, die für den russischen Wohlstandsfonds zu einem Keil werden können. Das „Wall Street Journal“ schreibt, die US-Regierung denke an neue Sanktionen gegen Russland, „um den Ölmarkt zu stabilisieren“. Die Vereinigten Staaten werden sich in den Markt „zur richtigen Zeit“ einmischen, hatte Präsident Trump vorher angekündigt.\n\nJetzt droht die Ankündigung wahr zu werden. Es gehe Washington darum, den Druck auf Russland und seinen Wohlstandsfonds zu erhöhen, sagt der Politologe Alexander Assafow im Sputnik-Gespräch.\n\n„Russland hat sich eine robuste Stabilitätsreserve aufgebaut, um Krisen unerschüttert durchzustehen. Washington will dagegen keilen.“\n\nSo oder so: „Russland hat allen Anlass, seine Wirtschaft zu diversifizieren und den Nicht-Rohstoff-Sektor auszubauen“, erklärt Finanzexperte Baimuratow. „Da sind Anstrengungen nötig, die keine so schnelle Rendite abwerfen wie der Ölsektor. Aber nur diese bittere Pille kann Russland als Volkswirtschaft weiter stärken.“", "Auetal. Nach fast einem Tag Nervenkrieg haben Spezialkräfte der Polizei am Freitag einen verschanzten Mann auf einem Resthof bei Auetal (Kreis Schaumburg) mit Gewalt außer Gefecht gesetzt. Vorher habe der 62-Jährige auf die Beamten geschossen und gedroht, durch weitere Schüsse eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, teilte die Polizei mit. Die Polizisten schossen den Mann ins Bein und nahmen ihn fest, wobei er medizinisch versorgt wurde.\n\nAuf dem abgelegenen Hof seien Schafe, Schweine, Hunde, Katzen und Kaninchen gefunden worden, die teils in pflegebedürftigem Zustand waren. Der Mann hatte eine Kontrolle seiner Tiere durch das Veterinäramt verhindern wollen und sich deshalb bewaffnet verschanzt. Gegen ihn werde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung sowie Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Weitere Menschen waren während der Belagerung nicht gefährdet.\n\nDer Bewohner eines abgelegenen Hofes im Landkreis Schaumburg hatte sich am späten Donnerstag verschanzt, als das Veterinäramt seine Tiere überprüfen wollte. Er signalisierte laut Polizei sofort, dass er damit nicht einverstanden war, und verweigerte den Kontrolleuren den Zutritt. Die Veterinäre riefen daher zunächst die örtliche Polizei. Später wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Hannover hinzugezogen.\n\nImmer wieder kommt es zu Drohungen und Aggressionen bei Kontrollen staatlicher Behörden - das gilt auch für Landwirte. Im Februar 2017 gab es einen besonders drastischen Fall: Damals hatte im Landkreis Cuxhaven ein Bauer auf einen Amtstierarzt geschossen, der ihm in Polizeibegleitung die Tiere wegen unsachgemäßer Haltung entziehen wollte. Der 65 Jahre alte Veterinär erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Landwirt wurde ein halbes Jahr später wegen versuchten Mordes vom Landgericht Stade zu einer langen Haftstrafe verurteilt.", "BUKAREST (dpa-AFX) - Rumänien verschärft seine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Von diesem Mittwoch an darf man das Haus auch tagsüber nur noch für dringend notwendige Einkäufe oder den Weg zur Arbeit verlassen. Bislang galt die Ausgangssperre nur für die Nachtstunden. Präsident Klaus Iohannis ordenete am Dienstag ferner an, dass Menschen über 65 Jahre in ihren Wohnungen bleiben müssen.\n\nIn Rumänien sind bisher acht Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben - Die Zahl der Infizierten stieg bis Dienstagmittag binnen 24 Stunden um 186 Fälle auf 762. 79 sind inzwischen wieder gesund./kl/DP/mis", "In Luxemburg hat heute der Prozess um eine Geheimdienstaffäre begonnen, die das Großherzogtum 2013 politisch tief erschüttert hatte. In der Folge kam es zu Neuwahlen, der frühere Premierminister und Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schied nach fast 19 Jahren im Amt nach verlorener Wahl Ende Dezember 2013 aus. Juncker ist im Prozess gegen drei Ex-Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes als Zeuge geladen.\n\nDas sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz. In dem Prozess geht es um eine mutmaßlich illegale Abhöraktion und um die mögliche Unterschlagung einer CD. Die Staatsanwaltschaft legt den Ex-Geheimdienstlern Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz zur Last. Der Prozess war zuvor bereits zweimal verschoben worden, weil Juncker als Zeuge verhindert gewesen war."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ab Mitternacht kann sich auch Altenmarkt zu den Ex-Quarantäne-Gemeinden zählen. War am Dienstag noch unsicher, ob die Sperre der Gemeinde wieder aufgehoben werden kann, so kamen am Mittwochnachmittag die guten Nachrichten.\n\n„Aufgrund der aktuellen Daten und der Empfehlung der Landessanitätsdirektion sowie der Gesundheitsbehörden läuft die Quarantäne in der Gemeinde Altenmarkt mit heute Mitternacht aus. Dass wir uns diese zwei Tage Zeit für die Durchtestung im Seniorenwohnhaus genommen haben, war richtig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) in einer Aussendung.\n\nJuhasz: \"Keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt\"\n\nDie Verlängerung der Quarantäne um zwei Tage für Altenmarkt war aufgrund der Situation im Seniorenwohnhaus nötig geworden. Die Testung der Bewohner und Mitarbeiter ergab nun folgendes: 81 Abstriche wurden genommen, 77 Befunde sind negativ, ein Bewohner wurde positiv auf Covid-19 getestet. Drei Abstriche von Mitarbeitern müssen neu gemacht werden. „Insgesamt sprechen die Zahlen für ein Auslaufen der Quarantäne, denn es gibt keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt“, so Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.\n\n15 Bewohner positiv getestet\n\nIm Seniorenwohnhaus in Altenmarkt wurden bisher 15 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf Covid-19 getestet, davon sind zwölf im Spital, drei sind leider verstorben. Von den 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurden insgesamt sieben positiv getestet, sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt gibt es derzeit in Altenmarkt 24 aktive Covid-19-Fälle.\n\nBürgermeister: „Standen alle unter großem Druck“\n\n„Ich bin in doppeltem Sinn froh darüber, dass die Quarantäne zu Ende geht“, betont Rupert Winter, Bürgermeister von Altenmarkt und ergänzt: „Einerseits, weil sich herausgestellt hat, dass es im Seniorenheim nur einen weiteren positiven Fall gibt und andererseits natürlich für die Gemeinde. Die Bevölkerung hat die Maßnahmen sehr gut mitgetragen, trotzdem standen wir unter großem Druck, der ist nun weg.“\n\n(Quelle: SALZBURG24)", "pos": ["In Salzburg läuft mit Mitternacht die Quarantäne in der letzten noch isolierten Gemeinde Altenmarkt im Pongau aus. Wie das Land am Mittwoch informierte, folge man damit einer Empfehlung der Gesundheitsbehörden. Während in den anderen acht betroffenen Gemeinden im Bundesland die Quarantäne bereits am Montag endete, waren im Seniorenheim des Ortes noch Bewohner und Mitarbeiter getestet worden.\n\nIn dem Wohnheim war es zuletzt zu einer Häufung der Infektionszahlen gekommen. Darum nahm das Land in den vergangenen beiden Tagen noch 81 Corona-Abstriche unter Bewohnern und Pflegern vor. Dabei stellte sich heraus, dass 77 von ihnen keinen Hinweis auf eine Erkrankung brachten. Ein Bewohner wurde positiv getestet, bei drei weiteren Personen muss der Test wiederholt werden. \"Die Zahlen sprechen für ein Auslaufen der Quarantäne, denn es gibt keine dynamische Entwicklung mehr in Altenmarkt\", erklärte Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz.\n\nZuletzt befanden sich zwölf Bewohner des Seniorenheimes im Covid-Haus im Uniklinikum Salzburg, drei weitere Bewohner verstarben an oder mit der Krankheit. Von den 54 Mitarbeitern waren sieben wegen einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion in häuslicher Isolation. In der gesamten Gemeinde Altenmarkt wurden heute noch 24 aktive Krankheitsfälle registriert."], "neg": ["«And we're out» (und wir sind draussen). Mit diesen Worten verkündete die BBC im Juni 2016 das Wahlresultat. Grossbritannien stimmte knapp aber überraschend für den Brexit. Was folgte, war jahrelange Verwirrung, Ungewissheit, und Unsicherheit. Denn es war lange nicht klar, wie das Verhältnis zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU aussehen soll nach dem Austritt aus der Union. Zwar verlässt Grossbritannien heute Abend um 23 Uhr Ortszeit die EU, was danach folgt, ist jedoch weiterhin ungewiss. Und auch das Land selber ist so gespalten wie nie zuvor. Und der Weg zum heutigen «Brexit Day», der für die einen ein Freudentag und für die anderen ein Trauertag ist, war kein leichter. Ein Blick zurück.\n\nMoment of unity: EU Parliament comes together to sing #AuldLangSyne\n\n\n\nWe keep fighting for this EU project & we'll see you again UK colleagues🇬🇧🇪🇺\n\n\n\n\"And there's a hand my trusty friend\n\nAnd give me a hand o' thine\n\nAnd we'll take a right good-will draught\n\nfor auld lang syne\"#Brexit pic.twitter.com/hMGlt8c7AE — Greens/EFA in the EU Parliament 🌍 (@GreensEFA) January 29, 2020\n\nDer Brexit: Von der Abstimmung zum Austritt – eine Chronologie des Chaos 23. Juni 2016: Grossbritannien stimmt für den Brexit Nach einem äusserst emotionalen Abstimmungskampf stimmen rund 52 Prozent der Britinnen und Briten für den Austritt des Landes aus der EU. Das Resultat überrascht, da Prognosen einen Verbleib vorausgesehen haben. Es ist der Beginn eines Problems, das mit dem heutigen Brexit, während drei Jahren die Menschen in Europa beschäftigte.\n\n13. Juli 2016: Theresa May wird Premierministerin Theresa May galt lange als erklärte Brexit-Gegnerin, sagt nach Ihrer Wahl dann aber, dem Votum der Bürger für den Austritt des Landes aus der EU zu folgen. Einen Deal oder eine klare Absicht gebe es jedoch noch nicht, die Regierung von Vorgänger David Cameron sei schlicht nicht auf das Abstimmungsresultat vorbereitet gewesen. 29. März 2017: Offizieller Kündigungsbrief In einem symbolischen Akt unterzeichnet Theresa May am 29. März den Kündigungsbrief an die Europäische Union. Praktisch alle britische Zeitungen drucken das obenstehende Foto ab und nennen es den «Moment der Unabhängigkeit».\n\n18. April 2017: Theresa May kündigt überraschend Neuwahlen an – und verliert dabei die Mehrheit Entgegen aller Erwartungen kündigte Theresa May vorgezogene Neuwahlen für den 8. Juni 2017 an. Dabei verlor die konservative Tory Partei dann ihre Parlamentsmehrheit und war fortan auf die Unterstützung der konservativen nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) angewiesen. 19. Juni 2017: Die Verhandlungen beginnen Die Brexit-Unterhändler Grossbritanniens und der EU beginnen mit den Verhandlung für einen Austrittsvertrag. Der Prozess gestaltet sich als äussert schwierig und umständlich, da beide Parteien kaum zu Zugeständnissen bereit sind. 25. November 2018: Ratifizierung des Vertrags Grossbritannien und die EU einigen sich auf einen Austrittsvertrag, der von den 27 Mitgliedsstaaten ratifiziert wird.\n\n15. Januar 2019: Erste Ablehnung des Deals\n\nAm 15. Januar stimmt das britische Parlament zum ersten Mal über das langwierig ausgehandelte Brexit-Abkommen ab. Theresa May erlitt dabei eine historische Niederlage mit 432 Nein- zu 202 Ja-Stimmen. Über 100 Abgeordnete der eigenen Regierungspartei stimmen im Parlament gegen das Brexit-Abkommen. Die Ablehnung im Parlament ist deshalb so gross, weil viele Parteien mit der Backstop-Lösung der EU nicht einverstanden sind. Gerade bei Brexit-Hardlinern gilt der Backstop als eine Art Zwangsjacke, welche das Land noch Jahre in der EU halten werde und eine demokratische Lösung verunmögliche. Denn wenn Grossbritannien mit seinen vier Landesteilen (England, Schottland, Wales und Nordirland) aus der EU austritt, entsteht eine Grenze zwischen dem britischen Nordirland, das nicht mehr in der EU wäre, und der Republik Irland, die weiterhin zur EU gehört. Der Backstop wird während der kommenden Monate der Hauptstreitpunkt zwischen Grossbritannien und der EU sein.\n\nDer Backstop war eine der grössten Hürden bei den Brexit-Verhandlungen. Um was genau ging es da nochmals? Seit Beginn der Verhandlungen haben sich Grossbritannien und die EU vor allem um einen Punkt gestritten: den Backstop. Dieser besagte, dass wenn nach dem Austritt bis 2020 keine bessere Lösung gefunden würde, automatisch eine Klausel in Kraft getreten wäre, die Nordirland weiterhin EU-Regeln unterworfen hätte – obwohl Nordirland nicht mehr Teil der EU gewesen wäre. Dies wäre eine Gefahr für den Zusammenhalt Grossbritanniens gewesen, kritisierten viele Briten, da für Nordirland andere Regeln gegolten hätten als für den Rest des Vereinigten Königreichs.\n\n12. März 2019: Zweite Ablehnung des Deals Das Brexit-Abkommen wird mit 391 zu 242 Stimmen erneut abgelehnt. Gleichzeitig stimmt das Parlament gegen einen «No-Deal-Brexit» und spricht sich am Folgetag für einen Terminaufschub des Brexit aus. 21. März 2019: EU genehmigt Terminaufschub Die EU zeigt sich bereit, die Bitte Theresa Mays zu erfüllen und den Briten mehr Zeit für den Brexit zu geben. 27. März 2019: Alle Alternativen werden abgelehnt Dem Parlament werden acht verschiedene Alternativen zum Brexit-Deal von Theresa May vorgelegt. Das Parlament lehnt alle Alternativen ab. 29. März 2019: Dritte Ablehnung des Deals Das Brexit-Abkommen wird mit 344 zu 286 Stimmen erneut abgelehnt.\n\n05. April 2019: Bitte um Fristverlängerung Theresa May bittet die EU um eine Fristverlängerung bis zum 30. Juni. 11. April 2019: EU gewährt einen weiteren Aufschub Die 27 EU Staaten gewähren dem Vereinigten Königreich eine Fristverlängerung bis zum 31. Oktober 2019. Dies allerdings mit der Bedingung, dass Grossbritannien an den EU-Wahlen am 23. Mai 2019 teilnimmt. 23. Mai 2019: Tories verlieren Europa-Wahl An den Europa-Wahlen schneiden die Tories extrem schlecht ab. Grosse Gewinner sind die Brexit-Partei, die sich für einen No-Deal einsetzt und die Liberalen, die den Brexit verhindern wollen. 24. Mai 2019: Theresa May kündigt Rücktritt an Theresa May erklärt vor den Medien, dass sie am 7. Juni ihr Amt als Parteivorsitzende der Tories niederlegen will. May will Premierministerin bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist. 10. Juni 2019: Das Rennen um die Nachfolge Zehn Kandidaten treten an im Rennen um Theresa Mays Nachfolge als Premierminister des Vereinigten Königreichs von Grossbritannien und Nordirland. Während der folgenden Wochen findet im ganzen Land ein Wahlkampf mit mehreren Wahlgängen innerhalb der Tory-Partei statt.\n\n24. Juli 2019: Boris Johnson wird Premierminister Grossbritannien erhält mit Boris Johnson einen neuen Premierminister. Theresa May tritt zurück und die Queen betraut Johnson mit der Bildung einer neuer Regierung. 28. August 2019: Johnson verordnet Zwangsferien Boris Johnson verfügte eine fünfwöchige Zwangsbeurlaubung des britischen Parlaments. In dieser Zeit dürfen die Parlamentarier nicht tagen. Der Entscheid führt zu massiven Protesten im ganzen Land\n\n04. September 2019: Parlament untersagt No-Deal Das Parlament verabschiedet ein Gesetz, wonach die britische Regierung einen Deal mit der Europäischen Union vorweisen muss. Sollte dies nicht geschehen, muss Johnson in Brüssel eine erneute Verschiebung des Brexit-Datums bis zum 31. Januar 2020 beantragen. 10. September 2019: Parlament schliesst Neuwahlen aus und verfügt Herausgabe-Zwang für Dokumente In einem letzten Kraftakt vor der Zwangsbeurlaubung lehnt das Parlament Neuwahlen klar ab und verabschiedet zudem ein Gesetz, welches die britische Regierung dazu zwingt, Dokumente und Kommunikations-Verläufe zum Brexit offenzulegen. Die danach veröffentlichen «Operation Yellowhammer»-Dokumente, welche die Risiken und Folgen eines ungeregelten Brexits aufzeigen, schrecken viele Britinnen und Briten auf. 10.-11. September 2019: Parlament wird aufgelöst Mit tumultartigen Szenen, Sitzblokaden, viel Geschrei und Beleidigungen wird das Parlament in der Nacht vom 10. auf den 11. September um 02.30 Uhr (Schweizer Zeit) in die Zwangsbeurlaubung geschickt. Gegen die Parlamentsauflösung wird vor dem Court of Sessions in Schottland und dem High Court in England Klage eingereicht. Beide Gerichte fällen ein Urteil und geben die Klage weiter an den UK Supreme Court, das höchste Gericht des Vereinigten Königreichs. 24. September 2019: UK Supreme Court entscheidet Mit dem «Gerichtsprozess des Jahrhunderts» kippt der UK Supreme Court, das höchste Gericht Grossbritanniens, Boris Johnsons Entscheidung, das Parlament in die Zwangsferien zu schicken. Das Gericht verurteilt die Regierung verfassungswidrig gehandelt zu haben und beschuldigt indirekt Boris Johnson, die Queen belogen zu haben. Das Parlament wird daraufhin sofort wieder zusammengerufen. 02. Oktober 2019: Neuer Brexit-Vorschlag Boris Johnson präsentiert am Parteitag der Tories in Manchester seinen neuen Vorschlag zur Lösung des Brexit und der Nordirland-Frage. Diesen sendet an die EU. 17. Oktober 2019: Ein neuer Brexit-Deal steht Die beiden Verhandlungsführer Michel Barnier, Brexit-Chefunterhändler der EU, und sein britischer Amtskollege Stephen Barclay, Staatssekretär für den Brexit, einigen sich auf ein neues Austritts-Abkommen. Der Brexit soll so Wirklichkeit werden.\n\n19. Oktober 2019: Parlament verschiebt Abstimmung – Johnson muss Verlängerung beantragen Nachdem Johnson einen neuen Deal mit der Eu sichern konnte, will er diesen im Eilverfahren durch das Parlament peitschen. Diese weigert sich und verschiebt die Entscheidung. Johnson ist nach seiner Niederlage verpflichtet, eine Verlängerung der Ausstiegs-Frist über den 31. Oktober hinaus bei der EU zu beantragen, was er auch tut. In einem Brief bittet er um einen Aufschub bis zum 31. Januar 2020. 22. Oktober 2019: Parlament stimmt für Ratifizierungsgesetz aber gegen Zeitplan Der Premierminister versuchte in einer erneuten Abstimmung, den Brexit doch noch per 31. Oktober zu vollziehen. Das Parlament lehnt diesen Vorschlag deutlich ab und spricht sich für eine Verschiebung auf den 31. Januar 2020 ab. Gleichzeitig nimmt das Parlament aber Johnsons Brexit-Gesetz an. 28. Oktober 2019: Die Verschiebung wird von der EU bestätigt Zum vierten Mal wird der Brexit verschoben. Alle 27 verbleibenden EU-Staaten stimmen der britischen Bitte, den Brexit auf dem 31. Januar 2020 zu verschieben, zu.\n\n29. Oktober 2019: Das britische Parlament stimmt für Neuwahlen Mit 438 zu 20 Stimmen spricht sich das House of Commons für Neuwahlen aus. Somit werden die eigentlich für das Jahr 2022 vorgesehenen Wahlen vorgezogen und sollen am 12. Dezember 2019 stattfinden. Für das Ringen um den Brexit bedeutet dies vorerst nun Stillstand. 31. Oktober 2019: Der Speaker of the House tritt zurück Nach zehn Jahren im Amt tritt John Bercow als Speaker of the House of Commons, also als Parlaments-Sprecher zurück. Von den einen geliebt, von den anderen gehasst, war Bercow eine äusserst kontroverse Figur. Sein grösstes Vermächtnis ist aber klar die Stärkung der Position des britischen Unterhauses.\n\n12. Dezember 2019: Grossbritannien wählt – die Tories gewinnen Die Konservativen erreichten in der britischen Unterhauswahl 365 Sitze und holen somit die absolute Mehrheit im Parlament. Die Labour-Partei verliert deutlich und kommt noch auf 203 Sitze. Mehrere Parteivorsitzende kündigen ihre Rücktritte an. Die Konservativen haben mit 365 von 650 Sitzen die absolute Mehrheit erlangt und Boris Johnson kann seine Brexit-Pläne durch diese Mehrheit weiter vorantreiben. 20. Dezember 2019: Entwurf des Brexit-Gesetz wird angenommen Das britische Unterhaus stimmt mit 358 zu 234 Stimmen für den von Boris Johnson vorgelegten Entwurf des Brexit-Gesetz. Danach verabschiedet sich das Parlament in die Weihnachtsferien. Die Ratifizierung durch das Oberhaus steht noch aus.", "Thüringen: Junge Union fordert neuen CDU-Landesvorstand\n\nVon: Jakob Maurer, Katja Thorwarth\n\nTeilen\n\nThüringen: Die Junge Union will in einem Sonderparteitag den CDU-Landesvorstand neu wählen. Grund sei eine Welle von Parteiaustritten.\n\nThomas Kemmerich (FDP) tritt mit sofortiger Wirkung als Ministerpräsident von Thüringen zurück\n\nDer Ost-Beauftragte Christian Hirte (CDU) wird von Angela Merkel (CDU) wegen eines Glückwunsch-Tweets entlassen\n\nBodo Ramelow steht für die erneute Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringens Landtag bereit\n\nCDU fordert überparteilichen Amtsträger / Linke, SPD und Grüne dagegen\n\nAlle weiteren Neuigkeiten zu den Ereignissen in Thüringen lesen zu hier.\n\nUpdate vom 11.02.2020, 07.00 Uhr: Die Junge Union Thüringen (JU) hat einen Sonderparteitag der CDU im Land gefordert - mit einer Neuwahl des Landesvorstandes. Um neues Vertrauen zu gewinnen, sei es notwendig, auch über Personalfragen zu sprechen, heißt es in einem Offenen Brief des JU-Landesvorstandes, der am Montagabend auf Facebook veröffentlicht wurde. „Eine Neuwahl des Landesvorstandes auf dem Sonderparteitag halten wir daher für unumgänglich. Denn für einen Neuanfang braucht es auch neue Gesichter.“\n\nParteiaustritte bei Thüringer CDU\n\nDie JU sprach von einer Welle von Parteiaustritten. Dies sei zutiefst beunruhigend. „Nur mit einer inhaltlichen und personellen Aufarbeitung kann die CDU Thüringen verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen“, hieß es. Dabei müsse auch die Basis stärker beteiligt werden. „Deshalb freuen wir uns über den Vorstoß des CDU-Landesvorsitzenden, alle Mitglieder zu einer Basiskonferenz einzuladen. Das reicht uns aber nicht aus!“\n\nThüringens CDU-Partei- und Fraktionschef Mike Mohring hatte am Montag auf Twitter geschrieben: „Viele unserer Mitglieder in unserer @cdu_thueringen diskutieren vor Ort über die Lage in unserem Land und über die Rolle der #cdu als Volkspartei.“ Um Antworten zu finden, wolle er dem Thüringer CDU-Landesvorstand vorschlagen, eine große Basiskonferenz einzuberufen.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 22.21 Uhr: Nach dem Debakel um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten hat die Linke laut einer Umfrage deutlich zugelegt. Die Partei des ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow kommt bei einer Blitzumfrage von Infratest dimap auf 39 Prozent, wie MDR Thüringen als Auftraggeber der Umfrage am Abend mitteilte. Das sind acht Prozentpunkte mehr als bei der Landtagswahl im Oktober. Mit SPD (10 Prozent) und Grünen (5 Prozent) käme das ehemalige rot-rot-grüne Regierungsbündnis demnach auf eine klare Mehrheit.\n\nWahl in Thüringen: CDU stürzt in Umfrage ab\n\nGroßer Verlierer des Wahl-Eklats von Erfurt wäre bei einer Landtagswahl nun die CDU - sie stürzt den Angaben zufolge auf 13 Prozent ab. Bei der Wahl im Oktober erreichten die Konservativen im Freistaat noch 21,7 Prozent. Die FDP von Kemmerich, die im Oktober nur knapp die Fünf-Prozent-Hürde genommen hatte, würde mit vier Prozent den Einzug in den Landtag verpassen. Die AfD würde sich hingegen leicht von 23,4 auf 24 Prozent verbessern.\n\nRund drei Viertel der Befragten gehen davon aus, dass die Vorkommnisse rund um die Ministerpräsidentenwahl dem Ansehen Thüringens geschadet haben. Für die Umfrage hat Infratest dimap vom 7. bis 10. Februar 2020 1007 Wahlberechtigte in Thüringen telefonisch befragt.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 14.10 Uhr: Nach der Rückzugsankündigung von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist im CDU-Vorstand eine Debatte um die Abgrenzung zu AfD und Linkspartei entbrannt. Mit scharfer Kritik reagierte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach Teilnehmerangaben am Montag auf Äußerungen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der am Wochenende eine Tolerierung von Regierungen mit Beteiligung der Linkspartei durch die CDU für möglich erklärt hatte. Ziemiak hielt Günther entgegen, die CDU müsse ein „Bollwerk gegen links und rechts“ sein, hieß es aus der Partei.\n\nAKK sieht ein ungeklärtes Verhältnis innerhalb der CDU zu links und rechts\n\nAuch das Verhältnis zur rechtskonservativen Werteunion wurde im Vorstand diskutiert. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) habe die Werteunion als „Separatisten und Sektierer“ kritisiert, hieß es von Teilnehmern. Kramp-Karrenbauer hatte ihren Rückzug unter anderem damit begründet, dass es „ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken“ gebe.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 13.40 Uhr: Bodo Ramelow strebt möglichst schon in zwei Wochen seine Wiederwahl als Ministerpräsident in Thüringen an. Er setze dabei auf „klare Vereinbarungen“ mit Teilen der CDU-Fraktion, sagte Ramelow am Montag in Erfurt. Ein weiterer Stillstand in Thüringen sei „staatspolitisch verantwortungslos“.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 11.35 Uhr: Die Forderung nach einem unabhängigen Übergangsministerpräsidenten in Thüringen stößt bei Linke, SPD und Grüne auf Ablehnung. „Das ist überhaupt kein Weg“, sagte Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee am Montag in Erfurt. Mit Bodo Ramelow (Linke) habe man bereits einen geeigneten Kandidaten, der vom Volk getragen werde - auch für eine Übergangszeit bis zu Neuwahlen. „Die SPD steht nicht bereit, über einen anderen Kandidaten zu reden“, sagte Tiefensee.\n\nThüringens Linke-Chefin Susanne Hennig-Wellsow sagte, die Idee von Lindner sei in Thüringen „schon lange vom Tisch“. Sie halte von dem Vorschlag „gar nichts“.\n\nThüringen - externer Ministerpräsident stößt auf Ablehnung\n\nAuch Thüringens Grünen-Fraktionschef Dirk Adams lehnte Lindners Vorschlag ab: „Herrn Lindners Ansage sehe ich für uns Grüne in Thüringen vollkommen verfehlt.“ Seiner Meinung nach sei Ramelow der richtige Kandidat.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 09.15 Uhr: Die CDU im Bund hat ihre Ablehnung einer Wahl Bodo Ramelows (Linke) zum Ministerpräsidenten in Thüringen bekräftigt und eine überparteiliche Lösung gefordert. „Ich glaube, jetzt ist es an der Zeit, dass es einen überparteilichen Vorschlag geben muss, so wie wir das auch in Österreich erlebt haben“, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Unterstützung eines Linken-Politikers schloss er grundsätzlich aus.\n\nZiemiak sagte weiter: „Wir brauchen jetzt einen Übergang in der Frage wer wird neuer Regierungschef.“ Eine Unterstützung Ramelows durch die CDU schloss er erneut aus.\n\nUpdate vom 10.02.2020, 08.30 Uhr: Weite Teile der CDU lehnen eine Unterstützung der Linken trotz der Ereignisse in Thüringen nach wie vor ab. Unter anderem CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak. Eine Forderung diesbezüglich wird jetzt aber von Linke und Grüne bekräftigt. Die CDU solle sich bei einer neuen Abstimmung nicht nur zu enthalten, sondern zumindest teilweise für Ramelow zu stimmen, um eine Mehrheit ohne AfD zu sichern.\n\nThüringen: Ramelow soll im ersten Wahlgang gewählt werden\n\n„Wir werden Ramelow nur in die Wahl schicken, wenn wir eine demokratische Mehrheit für ihn haben“, sagte etwa Linken-Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow. Und Thüringens SPD-Vorsitzender Wolfgang Tiefensee rief CDU und FDP dazu auf, sicherzustellen, dass es bereits im ersten Wahlgang eine stabile Mehrheit für Ramelow gebe. Hennig-Wellsow kündigte an, dass die Linke in dieser Woche dazu das Gespräch mit CDU und FDP suchen werde.\n\nUpdate vom 09.02.2020, 20.52 Uhr: CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak lehnt eine Unterstützung Bodo Ramelows (Linke) durch CDU-Abgeordnete bei einer erneuten Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen ab. „Es wird keine Stimmen der CDU für Herrn Ramelow oder jemand anderen von den Linken geben, um Ministerpräsident zu werden“, sagte Ziemiak am Sonntagabend in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. „Herr Ramelow hat keine Mehrheit in diesem Parlament, und deswegen wird es auch keine Unterstützung für Herrn Ramelow von der CDU geben. Da braucht man sich überhaupt nichts vorzumachen.“\n\nAuch die Grünen-Bundestagsfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert eine Unterstützung Ramelows durch CDU und FDP. „Natürlich müssen wir davon ausgehen, dass die AfD nun versuchen wird, mit einer Unterstützung der Wahl Ramelows die demokratischen Prozesse weiter auszuhöhlen“, sagte Göring-Eckardt der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). „Deswegen muss eine eigene Mehrheit auch ohne die Stimmen der AfD hergestellt werden.“\n\nFDP-Generalsekretärin verurteilt Anfeindungen gegen Liberale\n\nUpdate vom 09.02.2020, 20.40 Uhr: FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg hat Anfeindungen von Mitgliedern ihrer Partei nach der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen verurteilt. „Für die in Thüringen gemachten Fehler haben wir Freien Demokraten uns entschuldigt. Selbstverständlich stellen wir uns kritischen Fragen. Nur so können wir verlorenes Vertrauen zurückgewinnen“, erklärte Teuteberg am Sonntag.\n\n„Wenn jetzt aber Mitglieder der FDP angefeindet und bedroht werden, dann ist das inakzeptabel.“ Es gehe hier um anständige Menschen, die sich ehrenamtlich für unsere Demokratie engagierten. „Hier sollten wir als Demokraten, über Parteigrenzen hinweg, ein Zeichen gegen Hass und Hetze setzen.“ In den vergangenen Tagen war unter anderem die FDP-Zentrale in Düsseldorf mit Parolen besprüht worden.\n\nThüringen: SPD beharrt auf Wahl Bodo Ramelows\n\nUpdate vom 09.02.2020, 18.48 Uhr: Die Sozialdemokraten beharren auf der Wahl des Linken-Politikers Bodo Ramelow zum Thüringer Ministerpräsidenten – zumindest für eine Übergangszeit bis zu Neuwahlen. Das machten die Bundesvorsitzenden Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken sowie der Thüringer SPD-Chef Wolfgang Tiefensee am Sonntag gemeinsam am Rande einer Klausurtagung des SPD-Bundesvorstands in Berlin deutlich. Sie forderten CDU und FDP auf, mit für die dafür notwendige Mehrheit im Landtag zu sorgen.\n\nDie SPD stellte sich damit gegen eine Forderung des FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner, einen neutralen Kandidaten übergangsweise zum Ministerpräsidenten zu küren. Tiefensee nannte diesen Vorschlag \"eine Unverschämtheit\". Das Vorgehen Lindners schüre Zweifel, ob der FDP-Chef \"die enorme Tragweite dessen begriffen\" habe, was in Thüringen vorgefallen sei.\n\nLindner hatte zuvor gesagt, er halte \"in dieser extrem empfindlichen Situation Herrn Ramelow nicht für einen geeigneten Kandidaten\". Er schlug vor, \"wie seinerzeit in Österreich eine unabhängige Persönlichkeit an die Spitze der Regierung zu wählen\".\n\nBodo Ramelow warnt vor „Staatkrise“ in Thüringen\n\nUpdate vom 09.02.2020, 16.37 Uhr: Bodo Ramelow (Linke) hat bei einem Neubeginn mit ihm in Thüringen um Unterstützung von FDP und CDU geworben. \"Ich bin willens, meine Hand auszustrecken. Ich werde auch in Abstimmung mit CDU und FDP das Land bis zu Neuwahlen regieren\", sagte Ramelow der \"Bild\"-Zeitung in einem Interview, das am Montag erscheinen wird. Eine Neuwahl des Thüringer Landtages könnte es nach seiner Ansicht nach den Sommerferien geben.\n\nRamelow sieht das Bundesland momentan \"auf dem Weg in eine fundamentale Staatskrise\". Die derzeitige Situation sei eine einzige Katastrophe. Thomas Kemmerich (FDP) sei seit seinem Rücktritt am Samstag nur noch geschäftsführend im Amt. Er habe nur eine Riege an Staatssekretären von Linke, SPD und Grünen, die jederzeit ihre Versetzung in den einstweiligen Ruhestand beantragen könnten. \"Und Kemmerich kann als zurückgetretener Ministerpräsident weder die Vertrauensfrage stellen noch Minister ernennen.\"\n\nThüringen: Grüne warnen vor Risiken einer Neuwahl\n\nUpdate vom 09.02.2020, 16.12 Uhr: Der Vorsitzende der Thüringer Grünen-Fraktion, Dirk Adams, hat vor dem Risiko einer Neuwahl gewarnt. Es sei nicht sicher, dass das Wahlergebnis im Wesentlichen anders ausfallen würde als das vom Herbst, sagte Adams am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. \"Die Thüringer wünschen sich keine Neuwahlen, sondern klare Verhältnisse. Das geht mit (dem Linken Bodo) Ramelow als Ministerpräsident, mit Ministern und mit einem Haushalt - möglichst einem Doppelhaushalt\", betonte Adams.\n\nZwar sei auch denkbar, dass Ramelow nach einer Wahl zum Regierungschef die Vertrauensfrage stelle, um eine Neuwahl zu ermöglichen. \"Ich könnte mir aber vorstellen, dass die AfD dann Lust bekommt, selbst eine Ministerpräsidentenwahl zu beantragen und Björn Höcke als Kandidaten aufzustellen\", sagte Adams. Höcke könne dann im dritten Wahlgang gewählt werden, wenn niemand gegen ihn kandidiere. Nach einer erfolglosen Vertrauensfrage hat das Parlament drei Wochen lang Zeit, einen neuen Regierungschef zu wählen. Gelingt dies nicht, ist der Weg für eine Neuwahl frei.\n\nThüringen: Alexander Gauland (AfD) provoziert\n\nUpdate vom 09.02.2020, 12 Uhr: Alexander Gauland, AfD-Fraktionvorsitzender im Bundestag sorgt nun erneut mit einer Äußerung für Empörung. So forderte er die Thüringer AfD dazu auf, bei einer erneuten Landtagswahl für den ehemaligen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) zu stimmen,„um ihn sicher zu verhindern.“ Ramelow dürfte das Amt dann nicht annehmen, wenn er Stimmen von der AfD erhalte, sagte Gauland nach Angaben von Fraktionssprecher Christian Lüth.\n\nAfD-Fraktionschef Alexander Gauland mischt sich in Debatte\n\nDie Bemerkung sorgt für Wut. \"Die Aufforderung Herrn Gaulands an die Thüringer AfD zeigt ihr Ziel, die demokratischen Institutionen kaputt zu machen\", sagte die Thüringer Landes- und Fraktionschefin der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Die Linke will daher vor einer Wahl klare demokratische Mehrheiten. \"Wir werben für eine deutliche Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten im ersten Wahlgang, mit Stimmen von CDU und FDP\", sagte Hennig-Wellsow. \"Wir wollen die Reihen der Demokraten wieder schließen.\" Eine Enthaltung der CDU im dritten Wahlgang, wenn eine einfache Mehrheit genügt, reiche nicht.\n\nThüringen-Krise: Bodo Ramelow (Linke) empört sich auf Twitter\n\nAuch Bodo Ramelow äußerte sich und nennt Gaulands Seitenhieb eine „neue AfD-Taktik. Der AfD gehe es \"überhaupt nicht um die Demokratie\", schrieb der ehemalige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Wochenende im Kurzbotschaftendienst Twitter. \"Vor dem Rücktritt Kemmerichs wollte man mich aus dem Amt jagen und nun wählen? So agieren Demokratieverächter!\"\n\nUpdate vom Sonntag, 09.02.2020, 9.09 Uhr: Das Wahldebakel in Thüringen hat auch große Einwirkung auf das Wahlverhalten der Bundesbürger. Laut Daten des Forsa-Instituts für das RTL/ntv-Trendbarometer verliert vor allem die Bundes-FDP deutlich. Sie büßt die Hälfte ihrer Stimmen ein und kommt nur noch auf 5 Prozent. Auch die AfD gehört laut dieser Umfrage zu den Verlierern: 9 Prozent der Wäherinnen und Wähler würden bei der AfD ihr Kreuz machen, ein Minus von 2 Prozent. Die ebenfalls heftig kritisierte CDU blieb zusammen mit der CSU stabil bei 28 Prozent.\n\nThüringen-Wahl: Bei Umfragen stürzen AfD und FDP ab\n\nZu den Gewinnern zählen die SPD und die Linke, die jeweils um 2 Prozent auf 15 beziehungsweise 10 Prozent zulegen. Auch die Grünen legen einen Prozent zu und kämen bei einer theoretischen Bundeswahl auf 24 Prozent. Die größte Veränderung gab es allerdings bei den Nichtwählern: Ihr Wert sank um 7 Prozentpunkte auf 17 Prozent.\n\nUpdate vom Sonntag, 09.02.2020, 6.36 Uhr: Die Entlassung von Christian Hirte aufgrund eines Glückwunsch-Tweets an Kemmerich zu seiner Wahl als Thüringer Ministerpräsidenten stößt in der CDU nicht nur auf positive Resonanzen. Kritik kommt vom Landesverband Thüringen. Hirte habe sich „unermüdlich für seine Heimatregion und die Belange der Menschen im Osten eingesetzt“, heißt es von deren Generalsekretär Raymund Walk. Aber auch die „Junge Gruppe“ der Unions-Bundesfraktion kritisiert den Schritt von Kanzlern Angela Merkel (CDU).\n\nVon „tiefer Enttäuschung und Besorgnis“ spricht zum Beispiel der Vorsitzende der „Jungen Gruppe“. Weiter twittert er, dass das „Handeln im Kanzleramt sorgt nur noch für Kopfschütteln“ sorge.\n\nAuch dass sich die Landtagsfraktion der CDU bei Neuwahlen enthalten möcht und somit den Weg frei macht für eine Wiederwahl von Bodo Ramelow von der Linkspartei stößt auf Missfallen, besonders bei Mitgliedern der Werteunion. Deren Vorsitzender, Alexander Mitsch, wirft Angela Merkel „einen offenen Bruch mit den Prinzipien unserer Partei vor“, heißt es auf spiegel.de.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich tritt als Ministerpräsident zurück - und bleibt geschäftsführend im Amt\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 20.50 Uhr: Nach Angaben des thüringischen Landtags ging Kemmerichs Rücktrittserklärung gegen 18.00 Uhr bei Landtagspräsidentin Birgit Keller ein. „Ich respektiere die Entscheidung von Herrn Kemmerich und hoffe, dass unser Land schnell wieder zur Normalität zurückkehrt“, sagte Keller. „Über das weitere Verfahren wird in den kommenden Tagen entschieden.“\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 20.25 Uhr: Am morgigen Sonntag geht es in der Causa Thüringen weiter: Der SPD-Vorstand will bei einer Klausurtagung die Ergebnisse des Koalitionsausschusses zur Thüringen-Krise bewerten. Am Nachmittag trifft sich außerdem in Berlin die FDP-Bundestagsfraktion. Es wird erwartet, dass sich Fraktionschef Christian Lindner öffentlich äußert, womöglich auch zur Rolle der FDP bei der Regierungskrise in Thüringen.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich bleibt geschäftsführender Ministerpräsident\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 20.00 Uhr: Thomas Kemmerich bleibt laut Verfassung auch nach seinem Rückzug noch im Amt, bis in Thüringen ein neuer Ministerpräsident gewählt wurde - allerdings nur geschäftsführend. Er kann jetzt allerdings nicht mehr die Vertrauensfrage im Landtag stellen. „Unbenommen ist dem Landtag aber die Möglichkeit, ganz regulär einen neuen Ministerpräsidenten zu wählen“, sagte der Jenaer Verfassungsrechtler Michael Brenner der Deutschen Presse-Agentur.\n\nDer Vizechef der Thüringer Linken, Steffen Dittes, schloss Neuwahlen nicht aus. „Es ist nicht die Frage ob, sondern wann es Neuwahlen gibt“, sagte Dittes der dpa. Darüber zu entscheiden sei der zweite Schritt, nachdem eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung mit Ministerpräsident Bodo Ramelow an der Spitze gewählt worden sei.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich (FDP) tritt zurück, Bodo Ramelow (Linke) steht bereit\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 17.30 Uhr: Die Linke sieht nach der Rücktrittserklärung des mit AfD- und CDU-Stimmen gewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) den Weg für die Wahl von Bodo Ramelow in das Amt frei. „Bodo Ramelow steht bereit, er hat ein Kabinett, das er nach seiner Wahl berufen kann“, sagte der Vizevorsitzende der Thüringer Linken, Steffen Dittes, der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Thüringen müsse möglichst schnell eine handlungsfähige Regierung bekommen. Er gehe davon aus, dass die Ministerpräsidentenwahl von Ramelow noch im Februar im Landtag erfolgen könne, so Dittes.\n\nErwartungen habe die Linke allerdings an die CDU und die FDP, die nach dem politischen Beben der vergangenen Tage angekündigt habe, mit dafür zu sorgen, dass es wieder stabile politische Verhältnisse in Thüringen gibt. „Wir haben die Erwartungshaltung, dass Bodo Ramelow im ersten Wahlgang gewählt wird. Das schafft man nicht mit Enthaltungen und einem dritten Wahlgang“ sagte Dittes. Die Linke fordere CDU und FDP darum auf, Ramelows Wahl zu unterstützen. Seiner rot-rot-grünen Koalition fehlen vier Stimmen im Parlament.\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 17.20 Uhr: Die Linke im Bund hat den Rücktritt des Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) begrüßt. „Dieser Schritt war längst überfällig“, sagte Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Jede Stunde, in der er länger im Amt geblieben wäre, „hätte die Demokratie mehr beschädigt“. CDU und FDP seien „nun aufgefordert aufzuarbeiten, wie es in ihren Landtagsfraktionen zu dieser Wahl kommen konnte“. Linken-Chef Bernd Riexinger nannte den Rücktritt „folgerichtig“. Im Kurzbotschaftendienst Twitter schrieb er: „Der große politische Flurschaden bleibt.“ Riexinger dankte „allen, die politisch wach waren und schnell reagiert haben“.\n\nThüringen: Daniel Günther rät CDU zur Tolerierung\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 16.45 Uhr: Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther rät der CDU, eine Regierung mit Beteiligung der Linkspartei unter Umständen zu tolerieren. Bisher hat die CDU-Spitze dies unter Verweis auf einen Parteitagsbeschluss von 2018 ausgeschlossen. Die CDU lehne eine Koalition mit der Linkspartei genauso ab wie mit der AfD, sagte das CDU-Präsidiumsmitglied am Samstag in Kiel am Rande einer Klausurtagung der Spitze der Nord-CDU. „Aber klar ist auch: Wenn Linkspartei und AfD im Landtag eine Mehrheit haben, reicht das als Antwort nicht aus.“ Was das bedeute? „Das bedeutet an der Stelle, dass wir ein solches Bündnis auch tolerieren würden, auch in der Lage wären, auch inhaltlich zusammenzuarbeiten.“ Er sagte nicht, ob er das allein auf Thüringen bezieht, das gerade in einer Regierungskrise steckt.\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 16.00 Uhr: Thüringens Grünen-Fraktionschef Dirk Adams hat die Rücktrittserklärung von Thomas Kemmerich begrüßt. „Das ist überfällig. Zum Glück ist das jetzt das Ende der Trickserei“, sagte Adams in Erfurt.\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 15.18 Uhr: Die große Koalition in Berlin fordert gemeinsam eine baldige Neuwahl in Thüringen. Nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses betonten CDU, CSU und SPD am Samstag in Berlin, dass umgehend ein neuer Ministerpräsident im Landtag gewählt werden müsse.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich (FDP) tritt als Ministerpräsident zurück\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 15.12 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) tritt mit sofortiger Wirkung zurück. „Hiermit erkläre ich meinen Rücktritt als Ministerpräsident des Freistaates Thüringen mit sofortiger Wirkung“, erklärte er in Erfurt. Sämtliche aus dem Amt des Ministerpräsidenten und des geschäftsführenden Ministerpräsidenten entstehenden Bezüge werde er an die Staatskasse zurückgeben.\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 12.21 Uhr: Den Tweet hätte er besser mal gelassen. Weil Christian Hirte (CDU), Ost-Beauftragter der Bundesregierung, via Nachrichtendienst Twitter dem Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) zum Wahlsieg gratulierte, muss er nun gehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schlug am Samstag die Entlassung Hirtes vor, wie Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.\n\nHirte selbst hatte am Samstagvormittag im Kurzbotschaftendienst Twitter geschrieben, Merkel habe ihm mitgeteilt, \"dass ich nicht mehr Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder sein kann\". Er habe daher um seine Entlassung gebeten.\n\nCDU-Parteispitze bewertet Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen als „unverzeihlich“\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 10.17 Uhr: Die gesamte Parteispitze der CDU hat, gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen als „unverzeihlich„ bewertet. Nun werden Rufe nach einer Auflösung der sogenannten Wertunion, einer konservativen Parteigruppierung innerhalb der CDU, immer lauter. „Wir brauchen keine AfD-Hilfstruppe in unseren Reihen“, so der Bundesvize des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Christian Bäumler, gegenüber dem „Handelsblatt“.\n\nVertreter der Werteunion hatten die mit AfD-Stimmen erfolgte Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten begrüßt. Bäumler betonte, wer den Abgrenzungsbeschluss der CDU zur AfD nicht akzeptiere, dürfe keine Verantwortung in der Union übernehmen.\n\nThüringen-Fiasko erschüttert Große Koalition: Krisentreffen im Kanzleramt\n\nÄhnlich äußerte sich der frühere CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe im Einklang mit der gesamten Parteispitze der CDU die Ministerpräsidentenwahl als \"unverzeihlich\" bewertet. Die Werteunion habe hingegen darauf hingearbeitet, den bisherigen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke) \"mit Hilfe der faschistischen AfD abzuwählen und feiert das Ergebnis\", sagte Polenz. \"Das geht weit über die mögliche Bandbreite politischer Aktivitäten von Christdemokraten hinaus.\"\n\nEs sei daher \"höchste Zeit, dass der CDU-Bundesvorstand seine Forderung nach Auflösung der Werteunion durchsetzt\", forderte Polenz. Der CDA-Vorschlag sei dafür ein möglicher Weg. Der Bundesvorsitzende der Werteunion, Alexander Mitsch, wies den Vorstoß des CDU-Arbeitnehmerflügels zurück. \"Ein linker Ministerpräsident ist Herrn Bäumler also lieber als einer von der FDP\", sagte er dem \"Handelsblatt\". Es sei \"eine Schande\", dass solche Positionen in der CDU \"unverhohlen vertreten werden\".\n\nThüringen-Krise: Heftige Debatten auf Bundesebene\n\nMit dieser Meinung stelle sich Bäumler \"selbst ins Abseits\". Die Werteunion ist eine Gruppierung konservativer Christdemokraten. Sie argumentiert, dass die CDU unter Merkel zu weit nach links gerückt sei und wieder konservativere Positionen vertreten müsse. Sie firmiert als eingetragener Verein und zählt nicht zu den offiziellen Parteigliederungen. Anders als es die Beschlusslage der CDU vorsieht, schließt die Werteunion eine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD nicht grundsätzlich aus.\n\nUpdate vom Samstag, 08.02.2020, 8.35 Uhr: Für die Bundes-SPD ist CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer für die politische Situation in Thüringen nach der Wahl mitverantwortlich. Die Sozialdemokraten werfen ihr vor, sie habe sich nicht gegenüber dem Landesverband Thüringen durchsetzen können.\n\nSo sorgt die Situation in Erfurt auch für Spannungen innerhalb der Großen Koalition. Für Samstag (08.02.2020) ist deshalb ein Krisentreffen des Koalitionsausschusses mit den Spitzen von CDU und SPD geplant. Die SPD hatte um das Treffen bei Angela Merkel im Kanzleramt gebeten.\n\nUpdate, 07.02.2020, 21.59 Uhr: Nach dem Debakel um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hat sich Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) gegen sofortige Neuwahlen ausgesprochen. Ein solcher Schritt wäre „fahrlässig“, weil Thüringen dadurch lange Zeit regierungslos sein könne, sagte Ramelow in einem Interview mit dem MDR. Der Linke-Politiker plädiert stattdessen für eine erneute Ministerpräsidentenwahl - bei der er selbst wieder kandidieren will.\n\nSeinen Nachfolger Thomas Kemmerich (FDP) forderte Ramelow auf, schnell die Vertrauensfrage zu stellen. Dabei würde Kemmerich scheitern, sagte Ramelow voraus. Drei Tage später könne dann er selbst bei einer neuen Wahl vom Landtag ins Amt gebracht werden. Trotz aller Enttäuschung über die Ereignisse der vergangenen Tage werbe er auch bei Kemmerich sowie dem CDU-Landeschef Mike Mohring für einen geordneten Übergang. „Ich bin bereit, jedem die Hand entgegenzustrecken“, betonte Ramelow.\n\n„Wenn wir nicht zusammenstehen und die Demokratie verteidigen, dann führen uns die AfD-ler und dieser Mensch, Herr Höcke, den man gerichtlich bestätigt Faschist nennen darf, vor“, sagte er mit Blick auf den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke. Man dürfe nicht zulassen, „dass in dem Land, in dem wir Buchenwald und Dora hatten, in dem die Verbrennungsöfen von Auschwitz gebaut worden sind“, die Zeit von 1933 bis 1945 „als Vogelschiss entsorgt werden soll“. Damit spielte Ramelow auf eine Äußerung des AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland an, der sich wiederholt verächtlich über die deutsche Erinnerungskultur geäußert hat und die Zeit des Nationalsozialismus als „Vogelschiss“ in der deutschen Geschichte bezeichnete.\n\nWahl-Eklat in Thüringen: „Ekliges, widerliches Spiel“ der AfD\n\nDer AfD habe er schon im Vorfeld keine Fairness zugetraut, sagte Ramelow im MDR. „Ich habe aber der FDP zugetraut, dass sie, wenn sie Herrn Kemmerich aufstellt, die rote Linie nicht überschreitet“, fügte er hinzu. Seine Erwartung sei gewesen, dass Kemmerich im Falle einer durch AfD-Stimmen ermöglichten Wahl diese nicht annehmen werde. Das Vorgehen der AfD verurteilte er als „ekliges, widerliches Spiel“.\n\nUpdate, 07.02.2020, 18.50 Uhr: In der SPD zeichnet sich breiter Widerstand gegen den Vorstoß von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ab. Der SPD-Landesvorsitzende in Thüringen, Wolfgang Tiefensee, bezeichnet die Forderung der CDU nach einem Kandidaten von SPD oder Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten als „untauglichen Versuch, in die Reihen von Rot-Rot-Grün einen Spaltpilz zu treiben“. Er plädiert dafür, unverzüglich Neuwahlen anzusetzen, da sich die Situation im Freistaat gravierend verändert habe - die Bürger müssten daher wieder an die Urne. Auch der Vorsitzende der Bundes-SPD, Norbert Walter-Borjans, fordert in Düsseldorf von Annegret Kramp-Karrenbauer: „Machen Sie den Weg frei für Neuwahlen, versuchen Sie nicht auf andere Art die Macht zu sichern.“ Die SPD werde in Thüringen keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten ins Rennen schicken.\n\n„Versuchen Sie nicht mit Spielchen, auf andere Art doch noch die Macht zu sichern“, sagte Walter-Borjans an die Adresse der CDU bei einer Konferenz der NRW-SPD. Den Vorstoß von Kramp-Karrenbauer in Erfurt einen SPD-Kandidaten aufzustellen, nannte Walter-Borjans einen „vergifteten Vorschlag“. Vor der Düsseldorfer Konferenz hatte auch Walter-Borjans' Co-Vorsitzende Saskia Esken den CDU-Vorschlag für einen Kompromisskandidaten als „realitätsfremd“ bezeichnet.\n\nWahl-Chaos in Thüringen: Ältestenrat soll entscheiden\n\nWalter-Borjans sagte weiter, mit der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen hätten Kramp-Karrenbauer und FDP-Chef Christian Lindner „aus kaltem Machtkalkül die schutzbedürftigste Stelle, die unsere Demokratie hat, offengelegt: die Abgrenzung gegen Rechtsextremisten und Faschisten“. Esken warf CDU und FDP Geschichtsvergessenheit vor. Für diesen Samstag hat die SPD einen Koalitionsausschuss in Berlin durchgesetzt.\n\nUpdate, 07.02.2020, 17.48 Uhr: Da Thüringen aktuell keine Minister hat, wird Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) übergangsweise den Vorsitz der Innenministerkonferenz (IMK) übernehmen. Wie der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Freitag auf Anfrage mitteilte, sollen die IMK-Veranstaltungen nach derzeitiger Planung aber aus logistischen Gründen dennoch in Thüringen stattfinden. Die Geschäfte der Ministerien in Thüringen werden von den jeweiligen Staatssekretären geführt. Der IMK-Vorsitz müsse jedoch von einem Minister geführt werden.\n\nUpdate, 07.02.2020, 16.42 Uhr: Die Landtagspräsidentin in Thüringen, Birgit Keller (Linke), hat die Aussagen des umstrittenen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) bestätigt. Kemmerich habe zu Verstehen gegeben, dass er nicht gegen eine Amtsübergabe noch im Februar sei. Keller habe seiner Bitte entsprochen, den Ältestenrat einzuberufen, berichtet die Deutschen Presse-Agentur. Das Gremium soll sich am 18. Februar treffen. „Sollte der Ministerpräsident danach seinen Rücktritt ankündigen, ist es möglich, das Parlament einzuberufen in der Woche danach und dann wird man sehen, wie die Fraktionen entscheiden“, sagte Keller. Dann solle der Weg für eine neue Ministerpräsidentenwahl frei sein.\n\nAm Freitag nächster Woche (14.02.2020) tagt der Bundesrat. Ein Sprecher der Thüringer FDP-Fraktion kündigte an, dass es möglich sei, dass Thomas Kemmerich Thüringen als Regierungschef dort vertrete.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich (FDP) tritt nicht sofort zurück\n\nUpdate, 07.02.2020, 15.40 Uhr: Nun hat sich auch Thomas Kemmerich (FDP) in Erfurt zu Wort gemeldet. In Abstimmung mit dem Landtagspräsidium in Thüringen habe er entschieden, dass ein sofortiger Rücktritt nicht geboten sei. Die Juristen der Staatskanzlei und der Landtagsverwaltung seien sich darüber einig. Es müsse zumindest ein Regierungsmitglied im Amt bleiben, damit die Handlungsfähigkeit erhalten bleibe. Als Ministerpräsident ohne Kabinett ist er momentan das einzige Regierungsmitglied. Kemmerich wolle einen Fahrplan vorlegen, der einen verfassungsgemäßen Weg zur Amtsübergabe aufzeige. Zuvor hatte er am Freitag bereits angekündigt, auf das ihm zustehende Gehalt als Ministerpräsident von Thüringen verzichten zu wollen. Allerdings ist nicht klar, ob ein Verzicht überhaupt möglich ist.\n\nUpdate, 07.02.2020, 15.15 Uhr: Nachdem der FDP-Vorstand ihm das Vertrauen ausgesprochen hat, hat sich Parteichef Christian Lindner in Berlin zum Wahl-Fiasko in Thüringen geäußert: „Wir tragen Verantwortung für die Lage in Thüringen und die Debatte in Deutschland und wir übernehmen auch die Verantwortung dafür.“ Es sei ein Fehler gewesen, im dritten Wahlgang einen Kandidaten zu stellen. Er selbst sei einer Fehleinschätzung im Bezug auf die AfD erlegen. „Diese Fehleinschätzung darf sich nicht wiederholen“, stellte Lindner klar. Es dürfe keine Zusammenarbeit jedweder Art mit der AfD geben.\n\nNun habe die FDP in Thüringen in Person von Thomas Kemmerich die Initiative ergriffen, den Landtag aufzulösen und den Weg für Neuwahlen in Thüringen freizumachen. Auf eine Frage nach der politischen Zukunft von Kemmerich entgegnete Lindner, Kemmerich habe seinen Fehler korrigiert und so seine Integrität verteidigt.\n\nUpdate, 07.02.2020, 15.10 Uhr: Die FDP-Spitze hat Parteichef Christian Lindner nach seinem Kriseneinsatz in Thüringen mit deutlicher Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen. Das hat die Deutschen Presse-Agentur in Berlin erfahren. Lindner habe demnach von 36 abgegebenen Stimmen 33 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme erhalten. Zwei Anwesende hätten sich enthalten. Zur Entscheidung hat sich Christian Lindner noch nicht geäußert.\n\nThüringen: FDP-Chef Christian Lindner im Amt bestätigt\n\nUpdate, 07.02.2020, 14.59 Uhr: Thüringens CDU-Chef Mike Mohring hat in Berlin gesagt: „Ich habe vor dem Tsunami gewarnt.“ Er habe sich schon Monate vor der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen dagegen entschieden, für das Amt zu kandidieren, weil er befürchtet habe, was am Mittwoch im Falle von Thomas Kemmerich (FDP) eingetreten ist: Dass ein Nicht-AfD-Kandidat mit Stimmen der Fraktion von Björn Höcke gewählt wird. Trotz seiner Entscheidung habe es bis kurz vor der Wahl am Mittwoch mehrere Selbstbewerbungen aus den Reihen der CDU-Fraktion gegeben. Doch Mohring und die Führung der CDU habe diese nicht zugelassen. Erstaunlich: Das hat sie am Ende aber nicht davor bewahrt, am Ende doch in die mutmaßliche Falle der AfD zu tappen.\n\nUpdate, 07.02.2020, 14.35 Uhr: Zwei Stunden hatte der FDP-Vorstand für seine Sitzung in Berlin, die um 12 Uhr begann, angesetzt. Parteichef Christian Lindner stellt dort die Vertrauensfrage. Um halb drei gibt es noch immer kein Statement – es scheint viel Redebedarf zu geben. Sein Auftritt wird nun für 15 Uhr erwartet.\n\nUpdate, 07.02.2020, 13.55 Uhr: Mike Mohring (CDU) gibt sein Amt als Fraktionschef ab. Was sich am Freitagmorgen bereits abgezeichnet hat, ist nun offiziell. „Die CDU-Fraktion hat sich auf Neuwahlen zum Fraktionsvorstand mit neuen Personen Ende Mai verständigt“, schreibt der Generalsekretär der CDU Thüringen, Raymond Walk, jetzt auf Twitter. „Mike Mohring wird nicht wieder antreten.“\n\nUpdate, 07.02.2020, 13.11 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach der Krisensitzung bekräftigt, dass es sowohl im Bund als auch im Land keine Zusammenarbeit mit der AfD geben dürfe. In ihrem Statement in Berlin sagte sie, dass Mike Mohring, CDU-Landesvorsitzender in Thüringen, bis 1 Uhr vergangener Nacht seinen Rücktritt in Aussicht gestellt habe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe sie an der Sitzung der CDU in Erfurt teilgenommen. Danach scheint es zu einem Umdenken bei Mohring gekommen zu sein, denn bisher lässt er seine politische Zukunft offen - einen Rücktritt als CDU-Landeschef gab es noch nicht. Lediglich war aus Fraktionskreisen zu hören, dass er im Mai seinen Posten als Fraktionsvorsitzender abgeben wolle. Laut MDR führt dass nun auch zu einem „offenen Aufstand“ von CDU-Abgeordneten in Thüringen gegen Mohring.\n\nIn ihrer Stellungnahme nahm Annegret Kramp-Karrenbauer die SPD in die Pflicht. Im Koalitionsausschuss am Samstag sollten sie an Lösungen für die verzwickte Lage in Thüringen mitarbeiten. Die CDU-Chefin setzt darauf, dass Grüne oder SPD einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten aufstellen. Sie erhofft sich einen Kandidaten, der „das Land nicht spaltet, sondern eint.“ Hoffnungen könnten auf SPD-Landeschef Wolfgang Tiefensee gesetzt werden. Bodo Ramelow (Linke) wird von der CDU keine Stimmen erhalten - und kann daher weiterhin auf keine Mehrheit bauen.\n\nWahl-Fiasko in Thüringen: FDP in Hamburg spürt Gegenwind\n\nUpdate, 07.02.2020, 12.05 Uhr: Die CDU steht aktuell im Fokus - doch die auch FDP muss außerhalb von Thüringen mit Folgen aus dem Wahl-Fiasko um den umstrittenen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich rechnen. Bereits bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg in gut zwei Wochen könnte die Partei das zu spüren bekommen. Plakate der FDP würden derzeit «übermäßig häufig beschädigt», teilte ein Sprecher der Partei am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Zudem gebe es Parteiaustritte.\n\nFür Freitagabend haben in Hamburg die Linke sowie die Jugendorganisationen von SPD und Grünen zu einer Groß-Demonstration aufgerufen als Reaktion auf den Tabubruch von CDU und FDP. Kemmerich hat unterdessen seinen Rücktritt weiterhin nicht eingereicht. Auch in Thüringen bleibt die Empörung deswegen groß: In Erfurt ist für den Nachmittag ebenfalls eine Demonstration angekündigt.\n\nThüringen: Umfrage prognostiziert Debakel für CDU\n\nUpdate, 07.02.2020, 10.55 Uhr: Eine erste Umfrage in Thüringen zeigt, was auf das Wahl-Fiasko um Thomas Kemmerich (FDP) folgen könnte. Die CDU würde laut einer Forsa-Umfrage gegenüber der Landtagswahl im vergangenen Oktober knapp zehn Prozentpunkte verlieren, wenn es zu Neuwahlen käme. Die Christdemokraten würden von 21,7 auf zwölf Prozent abrutschen. Die Umfrage wurde für das RTL/ntv-Trendbarometer durchgeführt. Neuwahlen in Thüringen gilt es für die CDU also um jeden Preis zu vermeiden. Das könnte eine Erklärung für die neuerliche Wende sein.\n\nDie Umfrage zeigt auch: Die FDP käme nur noch auf vier Prozent und würde es nicht mehr in den Landtag schaffen. Profitieren könnte der Umfrage-Ergebnisse zufolge die Linke, die ein Plus von sechs Prozentpunkten erreichen würde. Die AfD hingegen wäre keine große Gewinnerin: Sie könnte lediglich mit einem leichten Zuwachs von 0,6 Prozentpunkten rechnen.\n\nUpdate, 07.02.2020, 10.40 Uhr: In Berlin tritt das Präsidium der CDU zu einer Krisensitzung zusammen. Vor dem Treffen verteidigte Mike Mohring, CDU-Chef in Thüringen, die Absage an Neuwahlen. Dazu hatte sich die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bei einer Sitzung bis tief in die vergangenen Nacht von der Landesgruppe überreden lassen. Mohring argumentierte in Berlin, Neuwahlen würden die schwierige politische Situation in Thüringen nicht lösen, da danach die gleiche Situation stehen könnte. Er kritisierte in seinem Statement auch „Zwangsmaßnahmen“, die die Bundes-CDU angedroht habe.\n\nThüringen: CDU-Chef Mike Mohring in Fraktion unter Druck\n\nUpdate, 07.02.2020, 9.28 Uhr: Mike Mohring (CDU) wird Konsequenzen nach dem Wahl-Debakel in Thüringen ziehen und seinen Posten als CDU-Fraktionsvorsitzender in Thüringen im Mai räumen. Dies berichtet der MDR unter Verweis auf informierte Kreise. Mohring habe demnach keinen Rückhalt mehr in der Thüringer CDU-Fraktion. Als Parteivorsitzender wurde er in der vergangenen Nacht allerdings bestätigt.\n\nUnd auch über das Abstimmungsverhalten der Thüringen-CDU bei der Neuwahl des Landtags hat sich Generalsekretär Raymond Walk geäußert. So stellt er gegenüber dem MDR Rot-Rot-Grün in Aussicht. Man werden sich bei einer entsprechenden Abstimmung enthalten.\n\nThüringen: Werteunion will Wiederwahl von Ramelow verhindern\n\nUpdate, 07.02.2020, 08.25 Uhr: Die Werteunion, ein Zusammenschluss konservativer Christdemokraten, spricht sich nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen für eine Expertenregierung unter Thomas Kemmerich (FDP) aus. Er würde eine solche Regierung vorschlagen, sagte Werteunion-Chef Alexander Mitsch am Freitag im Deutschlandfunk. „Vielleicht eine überparteiliche. Das hatten wir auch schon einmal in Österreich, solange bis eine Lösung gefunden ist.“\n\nNeuwahlen würden das Problem nicht lösen, sondern die politischen Ränder stärken. Eine mögliche Wiederwahl von Bodo Ramelow (Linke) unter Enthaltung der Stimmen der CDU lehnte Mitsch ab. Er fände es falsch, wenn die CDU im Thüringer Landtag „ultimativ unter Druck gesetzt wird, nach dem Motto, wenn ihr das nicht tut, dann muss es Neuwahlen geben“.\n\nThüringen: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gibt in Erfurt nach\n\nUpdate, 07.02.2020, 06.00 Uhr: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer gibt der Thüringer CDU nach dem Eklat bei der Ministerpräsidentenwahl noch etwas Zeit, um auf parlamentarischem Weg und damit ohne Neuwahl aus der Krise zu finden. Sollten die parlamentarischen Möglichkeiten nicht funktionieren, sei eine Neuwahl aber unausweichlich, machte sie in der Nacht zum Freitag nach fünfstündigen Krisengesprächen in Erfurt deutlich. Man setze nun darauf, dass Kemmerich die Vertrauensfrage stellt und sich die Partei nicht gegen die Wiederwahl des Ex-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow stellen werde.\n\nDie politische Zukunft von CDU-Landespartei- und Fraktionschef Mike Mohring ist offen - nach Angaben aus informierten Kreisen hat er keinen Rückhalt mehr in seiner Landtagsfraktion. Demnach sei geplant, dass es im Mai Wahlen zum Fraktionsvorsitz geben soll, hieß es nach einer Fraktionssitzung in den frühen Morgenstunden am Freitag. Der CDU-Landesvorstand hatte ihm zuvor noch das Vertrauen ausgesprochen.\n\nSpannend wird sein, wie Kramp-Karrenbauer mit ihrem Erfurter Gesprächsergebnis am Freitag beim CDU-Präsidium in Berlin ankommt. Das hatte auf ihre Initiative hin eine sofortige Neuwahl empfohlen. Davon scheint die CDU-Chefin jetzt abgerückt zu sein.\n\nAuch Lindner unter Druck\n\nNach der Wahl Kemmerichs mit AfD-Stimmen steht auch FDP-Chef Lindner parteiintern massiv unter Druck. Er kündigte an, an diesem Freitag bei einer Sondersitzung des Bundesvorstandes die Vertrauensfrage zu stellen. Kemmerich sagte auf die Frage, ob er zu seiner Erklärung gezwungen worden sei: „Gezwungen hat uns niemand.“ Lindner hatte aber deutlich gemacht, dass er nicht Bundesvorsitzender bleiben könne, wenn eine Parteigliederung in Abhängigkeit zur AfD stehe.\n\nDie FDP-Fraktion Thüringen will einen Antrag auf Auflösung des Landtags zur Herbeiführung einer Neuwahl stellen. Mohring wollte eine Neuwahl des Landtags unbedingt vermeiden. Der amtierende Ministerpräsident könne die Vertrauensfrage im Landtag stellen und die Wahl eines Nachfolgers ermöglichen, schrieb er auf Twitter. Der bisherige Ministerpräsident Bodo Ramelow steht weiter als Kandidat zur Verfügung, wie der Vize-Chef der Thüringer Linken, Steffen Dittes, sagte.\n\nUpdate, 06.02.2020, 22.27 Uhr: Linke, SPD und Grüne in Thüringen haben dem Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) ein Ultimatum für einen Rücktritt gesetzt. Spitzenvertreter der drei Parteien forderten Kemmerich am Donnerstagabend dazu auf, sein Amt bis Sonntag niederzulegen. Die Botschaft sei: „Rücktritt - und zwar eine Aussage bis Ende Sonntag“, sagte Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee in Erfurt.\n\nUpdate, 06.02.2020, 21.35 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich deutlich gegen Nationalismus und anti-demokratische Strömungen ausgesprochen. Dabei sprach er die jüngsten Vorgänge in Thüringen nicht an - viele seiner Aussagen lassen sich aber in diesem Kontext verstehen.\n\nWahl in Thüringen: Steinmeiers eindeutige Botschaft\n\n„Ich erwarte (...), dass gewählte Parlamentarier, 75 Jahre nach Ende des NS-Regimes, ihre besondere Verantwortung für unsere Demokratie und eine menschenwürdige Gesellschaft wahrnehmen“, sagte Steinmeier bei einem „Heimatabend“ in Berlin. Bei dem Kulturabend im Schloss Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten, traten vor allem Künstler mit Migrationshintergrund auf.\n\nDie Sorge, dass sich Diskriminierung und Rassismus in Deutschland weiter ausbreiten, könne er nachvollziehen. „Wie sollte es nicht, wenn das Gift des Nationalismus wieder in unsere Debatten einzusickern beginnt, wenn völkisches Denken wieder salonfähig wird, wenn der demokratische Konsens gegen Antidemokraten brüchig wird“, sagte der Bundespräsident.\n\nSteinmeier appellierte an Gesellschaft und Politik, sich dem entgegenzustellen. „Wir alle müssen aufeinander zugehen, wir müssen es aushalten, dass wir verschieden, mitunter sehr verschieden sind, dass wir aus verschiedenen Ländern kommen, dass wir unterschiedliche Lebensentwürfe, Religionen, Prägungen haben“, so der 64-Jährige weiter. Man dürfe sich nicht immer stärker in die eigenen Echokammern zurückziehen.\n\nWahl in Thüringen: Mohring und Kemmerich bekommen Vertrauen ausgesprochen\n\nUpdate, 06.02.2020, 20.12 Uhr: Nach dem Eklat um die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen haben drei Thüringer CDU-Landräte den Rücktritt von Landespartei- und Fraktionschef Mike Mohring gefordert. Es handelt sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um Martina Schweinsburg (Landkreis Greiz), Andreas Heller (Saale-Holz-Land-Kreis) und Reinhard Krebs (Wartburgkreis). Krebs bestätigte diese Informationen aus CDU-Kreisen. Schweinsburg habe die Botschaft im Namen der drei Kommunalpolitiker an Mohring überbracht, sagte er der dpa.\n\nDer CDU-Landesvorstand dagegen hat Mohring nach Angaben des Thüringer Generalsekretärs der Partei, Raymond Walk, am Donnerstag das Vertrauen ausgesprochen. Dort sei er mit 12 Ja- zu 2 Nein-Stimmen als Vorsitzender bestätigt worden.\n\nAuch bei den Liberalen in Thüringen wird es wohl nicht zu personellen Veränderungen kommen: Der Thüringer FDP-Landesvorstand sprach Thomas Kemmerich sein Vertrauen aus, wie die Partei mitteilte.\n\nUpdate, 06.02.2020, 19.02 Uhr: Das Herbeiführen von Neuwahlen in Thüringen ist gar nicht so einfach. Auch wenn die FDP einen derartigen Antrag stellen würde und wenn Rot-Rot-Grün geschlossen dafür stimmt, reicht das nicht für die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit.\n\nDie AfD hat bereits signalisiert, dass sie keine Neuwahlen will. Die Union zeigt sich bisher gespalten. Während die Bundespartei und quasi alle führenden Politiker von CDU und CSU sich inzwischen für einen neuen Urnengang ausgesprochen haben, stellt sich die Landespartei weiter quer.\n\nWahl in Thüringen: Enttäuschter Ramelow würde bei Neuwahlen antreten\n\nAngeblich will Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Abend mit dem thüringischen Landeschef Mike Mohring vor die Presse treten. Auf diese Positionierung kann man gespannt sein. Ex-Regierungschef Bodo Ramelow stünde im Fall von Neuwahlen wieder als Kandidat zur Verfügung: „Ich bin bereit, meinen Hut wieder in den Ring zu werfen.“\n\nUpdate, 06.02.2020, 17.25 Uhr: Bodo Ramelow (Linke), bisheriger Regierungschef von Thüringen, macht FDP und CDU schwere Vorwürfe. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ sagte er: „Ich bin von Thomas Kemmerich, dem CDU-Landesvorsitzenden Mike Mohring und anderen menschlich zutiefst enttäuscht, weil sie lieber mit Faschisten regieren wollten, als nicht zu regieren.“\n\nDie Abstimmung halte er für im Vorfeld geplant. Das sei alles geplant gewesen, er sei Teil eines widerlichen Spiels geworden. „Ich habe mich zum Trottel gemacht, weil ich dachte, ich rede mit Demokraten“, sagte Ramelow im „Spiegel“-Interview.\n\nBei der Wahl seines Nachfolgers Thomas Kemmerich (FDP) habe er im Moment der Entscheidung Tränen in den Augen gehabt. Er sei in eine „Schockstarre“ verfallen. „Als klar war, dass der AfD-Kandidat null Stimmen bekommen hat, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Das war alles geplant. Dieser Kandidat war nur ein nützlicher Idiot auf dem Schachbrett. Der Moment der Erkenntnis war für mich am bittersten“, so der 63-Jährige.\n\nWahl in Thüringen: „Das waren nicht irgendwelche verwirrte Konservative“\n\nSpäter habe er Umzugskartons bestellt, die Bilder in seinem Büro abgehängt und alles mitgenommen, was sein Eigentum sei. „Den Schlüssel der Staatskanzlei habe ich gegen Quittung abgegeben.“\n\nAuf die Frage, ob es künftig noch Gespräche zwischen den politischen Lagern in Thüringen geben könne, antwortete Ramelow: „Was soll man da für einen Gesprächsfaden finden? Der beliebteste Ministerpräsident ist mithilfe von Faschisten abgewählt worden. Das waren nicht irgendwelche verwirrte Konservative.“\n\nBei der Thüringer Landtagsverwaltung ist bis Donnerstagnachmittag unterdessen noch kein Rücktrittsgesuch von Ramelows Nachfolger, Thomas Kemmerich (FDP) eingangen. Nach Angaben eines Landtagssprechers ist der 54-Jährige damit weiterhin im Amt.\n\nThüringen: Thomas Kemmerich (FDP) tritt als Ministerpräsident zurück\n\nUpdate, 06.02.2020, 16.50 Uhr: Mehr als 90.000 Euro Gehalt könnte Thomas Kemmerich (FDP) für seine Amtszeit als Ministerpräsident in Thüringen erhalten. Das berichtet jetzt das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) unter Verweis auf das Finanzministerium in Thüringen. Das Grundgehalt für einen Ministerpräsident liege in Thüringen demnach bei gut 16.000 Euro brutto im Monat. Allerdings sei gesetzlich eine Mindestlaufzeit von sechs Monat festgelegt - daher die 90.000 Euro.\n\nUpdate, 06.02.2020, 16.30 Uhr: Auch wenn Thomas Kemmerich (FDP) nun seinen Rückzug angekündigt hat – wie es im Landtag von Thüringen weitergeht, ist unklar. Für eine Auflösung des Landtags ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. 60 der 90 Abgeordneten müssten also dafür stimmen. Doch wie sich bei der Erdbeben-Wahl am Mittwoch zeigte, sind Mehrheiten in Thüringen Mangelware. Die Grünen-Landesgruppe hat bereits angekündigt, nicht für eine Auflösung zu stimmen. Sie favorisiere ein konstruktives Misstrauensvotum und Bodo Ramelow (Linke) als Ministerpräsident. Neuwahlen wären in diesem Fall nicht nötig.\n\nUpdate, 06.02.2020, 16.05 Uhr: Die Bundes-CDU hat sich nun ebenfalls zu möglichen Neuwahlen in Thüringen geäußert. Die Rücktritts-Entscheidung von Thomas Kemmerich (FDP) sei „richtig, aber überfällig“, sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak am Donnerstag in Berlin. In einem kurzen Statement forderte er: „Thüringen braucht jetzt einen Neustart.“ Neuwahlen seien dafür der einzige Weg. Bei einer Sondersitzung des Parteipräsidiums soll am Freitag das weitere Vorgehen abgesprochen werden. Unklar ist jedoch noch, wie sich die CDU-Landesgruppe aus Thüringen dazu\n\nChristian Lindner: FDP-Chef stellt am Freitag Vertrauensfrage\n\nUpdate, 06.02.2020, 15.40 Uhr: Ein Blick in die Historie der Bundesrepublik zeigt: Thomas Kemmerichs Amtszeit als Ministerpräsident von Thüringen könnte die bislang kürzeste werden. Knapp 25 Stunden nach seinem Amtsantritt hat er heute seinen Rücktritt angekündigt. Bisher hat der Berliner SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel die kürzeste Amtszeit verzeichnet: Als Regierender Bügermeister hatte er 1981 von Januar bis Juni in Berlin amtiert.\n\nUpdate, 06.02.2020, 15.15 Uhr: Nach den Vorgängen in Thüringen hat Christian Lindner für morgen eine Sondersitzung des FDP-Vorstands einberufen und will dort die Vertrauensfrage stellen. Das hat er soeben in Erfurt verkündet. Thomas Kemmerich dankte er dafür, „dass er die harte und notwendige Entscheidung getroffen hat zurückzutreten.“ Man habe sich so von der Abhängigkeit von der AfD befreit. Er habe in den Tagen vor der Wahl in Kontakt mit Kemmerich gestanden. Zu keinem Zeitpunkt, sei für ihn die Absicht Kemmerichs erkennbar gewesen, dass er das Amt des Ministerpräsidenten in Thüringen angestrebt habe.\n\nZudem fordert er die CDU dazu auf, dem Vorbild der FDP in Thüringen zu folgen und den Weg für Neuwahlen frei zu machen. „Das erwarten wir nun auch von der Union und ihrer Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer„, sagte er in Erfurt. Das thüringische Wahlvolk solle die Lage neu beurteilen dürfen.\n\nUpdate, 06.02.2020, 14.45 Uhr: Nachdem sich Thomas Kemmerich der Öffentlichkeit gestellt hat, wartet nun alles auf das Statement von FDP-Chef Christian Lindner, das für 15 Uhr erwartet wird. Unterdessen hat sich auch die Thüringer Linke zu Wort gemeldet. Der am Mittwoch überraschend abgewählte Ministerpräsident Bodo Ramelow soll bei Neuwahlen in Thüringen erneut als Spitzenkandidat für eine rot-rot-grüne Regierung ins Rennen gehen. Das erklärte der Vizelandeschef der thüringischen Linken, Steffen Dittes, in Erfurt. Er sei von seiner Partei \"ausdrücklich legitimiert\", dies mitzuteilen, ergänzte er.\n\nUpdate, 06.02.2020, 14.10 Uhr: Thomas Kemmerich nimmt in der Thüringer Staatskanzlei vor der Presse zu seinem Rücktritt Stellung. Er begründet den Schritt damit, dass er den Makel der Unterstützung durch die AfD habe vom Amt des Ministerpräsidenten nehmen wollen. Er wolle den Kampf gegen die Extreme von Rechts und Links weiter führen, eine Zusammenarbeit mit der AfD habe es nicht gegeben.\n\nKemmerich will Kampf gegen Extreme weiter führen\n\nKemmerich zeigte sich von den Reaktionen nach der Wahl überrascht, die AfD habe einen „perfiden Trick“ angewendet, er selbst habe politisch keinen Fehler gemacht. Auch nicht darin, die Wahl überhaupt angenommen zu haben.\n\nUpdate, 06.02.2020, 14.00 Uhr: Vor dem Thüringer Landtag findet eine Demonstration statt, Jubel unter den Menschen, als Kemmerichs Rücktritt bekanntgegeben wird. Es gibt bereits die ersten Spekulationen, wer von Neuwahlen profitiert. Die FDP dürfte Schwierigkeiten haben, erneut in den Landtag zu kommen, auch die CDU ist geschwächt. Davon könnten die Grünen profitieren. So ein Szenario. Eine Frage ist auch, welche Auswirkungen diese Erfurter Posse auf die Wählerbeteiligung bzw. die Politikverdrossenheit hat.\n\nUpdate, 06.02.2020, 13.45 Uhr: Eben noch hatte Thomas Kemmerich einen Rücktritt kategorisch ausgeschlossen. Jetzt stellt die FDP-Fraktion Thüringen einen Antrag auf Landtagsauflösung. Es soll Neuwahlen geben, Kemmerich will demnach sein Amt aufgeben.\n\nChristian Lindner hat ein Statement vor der Presse angekündigt.\n\nUpdate, 06.02.2020, 13.10 Uhr:\n\nChristoph Kindervater, von der AfD wohl zum Schein ins Rennen um das Amt des Ministerpräsidenten geschickt, will in seiner Heimatgemeinde als ehrenamtlicher Bürgermeister zurücktreten.\n\nKindervater habe am Donnerstagmorgen per E-Mail erklärt, das Amt aufzugeben, sagte Thomas Frey - er ist der Gemeinschaftsvorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt, zu der Kindervaters Gemeinde Sundhausen (Unstrut-Hainich-Kreis) gehört.\n\nKindervater habe seine Entscheidung damit begründet, Schaden von der Gemeinde abwenden zu wollen.\n\nUpdate, 06.02.2020, 12.30 Uhr: Thomas Kemmerich will im Gespräch mit „Phönix“ von Rücktrittsforderungen oder Neuwahlen nichts wissen. Damit stellt er sich gegen Forderungen aus seiner eigenen Partei. Alle Demokraten sollten die Aufgabe annehmen, Neuwahlen seien unter „Demokraten“ keine Option.\n\nPerspektivisch werde es Gespräche mit der CDU geben, die sich diesbezüglich in Thüringen offen zeigt. Auch werde er sein Angebot einer Zusammenarbeit an SPD und Grüne erneuern. Alle hätten in der Demokratie eine Verantwortung zu tragen.\n\nKemmerich: Wie wird sein Kabinett aussehen?\n\nKemmerich geht weiter davon aus, dass sich demnächst die Wogen glätten und Gespräche eventuell möglich seien, wenn sich die „Aufgeregtheit“ gelegt habe.\n\nSein Kabinett will er aus FDP- und CDU-Politikern und „Experten“ zusammensetzen, AfD-Minister seien keine Option. Mehrfach betonte er, die, SPD und Grüne einbinden zu wollen.\n\nUpdate, 06.02.2020, 10.40 Uhr: Wie der Berliner „Tagesspiegel“ aktuell berichtet, ist FDP-Chef Christian Lindner auf dem Weg nach Erfurt. Die Zeitung will aus Parteikreisen erfahren haben, dass Lindner den neu gewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich zum Rückzug bewegen wolle. Kemmerich solle den Weg für Neuwahlen frei machen, heißt es. Das könnte über das Stellen der Vertrauensfrage funktionieren, hierzu sei jedoch die Zustimmung der CDU-Fraktion Bedingung. Am Mittwoch noch hatte Lindner von einer „überraschenden Entwicklung“ gesprochen, doch: „Wer unseren Kandidaten in einer geheimen Wahl unterstützt, das liegt nicht in unserer Macht.“\n\nLindner auf dem Weg zu Kemmerich\n\nDamit dürfte sich Lindner dem Druck der Partei beugen, die in Teilen bereits am Mittwoch Neuwahlen gefordert hatte. Wie der „Business Insider“ jetzt berichtet mit Bezug auf eine eigene Recherche, habe sich bereits am vergangenen Montagabend die FDP-Führung auf eine mögliche Wahl Kemmerichs eingestellt. Bei einem Telefonat sei die Möglichkeit einer tatsächlichen Wahl Kemmerichs diskutiert worden - und zwar mit den Stimmen der AfD. Lindner habe für dieses Szenario seine Zustimmung gegeben, bezieht sich „Business Insider“ auf FDP-Führungskreise.\n\nUpdate, 06.02.2020, 9.20 Uhr: Björn Höcke hat bereits am 1. November 2019 dem neuen FDP-Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich in einem Brief eine Zusammenarbeit angeboten.\n\nDas „Wohl des Freistaats Thüringen“ müsse jetzt in den Vordergrund gestellt werden, weshalb er anbiete, „gemeinsam über neue Formen der Zusammenarbeit ins Gespräch zu kommen. Eine von unseren Parteien gemeinsam getragene Expertenregierung ...wären denkbare Alternativen zum ‚Weiter so‘ von Rot-Rot-Grün.“\n\nEine Kopie des Schreibens sei auch an Mike Mohring gesendet worden.\n\nUpdate, 06.02.2020, 8.45 Uhr: Annegret Kramp-Karrenbauer hat der dem CDU-Landesverband Thüringen mit Konsequenzen gedroht. Allerdings steht auch sie vor einem Widerspruch. Der Thüringer Mike Mohring war es, der eine Duldung von Bodo Ramelow als Ministerpräsident ins Gespräch gebracht hatte. Er wurde von Kramp-Karrenbauer zurückgepfiffen. Es ist insofern ein hausgemachtes Problem, und die CDU muss sich grundsätzlich entscheiden, in welche Richtung sie sich positionieren will. Ist die Distanz zu Ramelow die Gleiche wie zu Björn Höcke?\n\nDerweil wird die AfD als „Sieger des Tages“ eingestuft. Sie wolle in die politische Mitte eindringen bzw als Teil dieser wahrgenommen werden, und diesem Ziel sei sie in Stück näher gekommen.\n\nUpdate, 06.02.2020, 7.42 Uhr: Alexander Mitsch, Vorsitzender der rechtskonservativen „Werteunion“, plädiert im „Morgenmagazin“ für eine Zusammenarbeit der CDU mit Thomas Kemmerich. Man könne nicht Verantwortung für das Handeln anderer Parteien übernehmen, so Mitsch in Anspielung auf die Tatsache, dass seine Partei gemeinsam mit der AfD und der FDP den Ministerpräsidenten ins Amt gehoben hat. Natürlich unterstütze die CDU eher einen FDP-Mann als einen der Linken.\n\nGleichstellung von AfD und Linke\n\nEine Zusammenarbeit mit den „politischen Rändern“ lehne die Union ab. Damit setzt er die AfD mit der Linken gleich, also im Falle Thüringen Björn Höcke mit Bodo Ramelow. Der Politikwissenschaftler Martin Florack dazu in der selben Sendung: „Die Gleichsetzung der politischen Ränder ist ein Witz.“\n\nUpdate, 06.02.2020, 6.15 Uhr: Die Thüringer CDU gerät nach der Wahl des Ministerpräsidenten mithilfe der AfD massiv unter Druck. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer drohte den Parteifreunden in Erfurt mit Konsequenzen, falls sie mit dem neuen Regierungschef Thomas Kemmerich (FDP) zusammenarbeiten sollten. „Dieser Ministerpräsident hat keine parlamentarische Mehrheit, er muss sich immer auf der AfD abstützen“, sagte sie im ZDF. Insofern wäre eine Zusammenarbeit mit Kemmerich ein Verstoß gegen die Parteilinie, die jede Kooperation mit der AfD ausschließe - „mit den entsprechenden Folgen“.\n\nThüringen: CDU zu Gesprächen mit Kemmerich bereit - „unter Voraussetzungen“\n\nDie Thüringer CDU erklärte sich am Mittwochabend trotzdem zu Gesprächen mit Kemmerich bereit. „Voraussetzung dafür ist aber, dass jede Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen sein muss“, betonte CDU-Generalsekretär Raymond Walk nach einer Sitzung des Landesvorstandes. Die CDU-Bundesspitze fordert dagegen eine Neuwahl in Thüringen. „Und ich finde, es wäre richtig, wenn dieser Ministerpräsident zurücktreten würde“, sagte Kramp-Karrenbauer.\n\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde am Mittwoch von dem Wahl-Eklat in Thüringen auf einer Reise nach Südafrika überrascht. Sie wollte die Vorgänge während des Fluges nicht kommentieren. Es wird damit gerechnet, dass sie sich am Vormittag bei einer Pressekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa (10.30 Uhr MEZ) in Pretoria dazu äußern wird.\n\nUpdate, 05.02.2020, 21.20 Uhr: Die Spitzen von Union und SPD im Bund wollen die Konsequenzen der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen in einem Koalitionsausschuss beraten. Dazu wollen sie sich am Samstag in Berlin treffen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwochabend erfuhr.\n\nAuf den Tisch kommen dürfte dann auch das Thema Neuwahlen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Mittwochabend gesagt, die CDU-Spitze sei „einstimmig“ für Neuwahlen. Ob die Entscheidung wirklich einstimmig war, steht nun allerdings in Frage. Es gibt laut der Deutschen Presse Agentur verschiedene Darstellungen.\n\nSo ist es laut einem Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag keinesfalls klar, wie sich Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring bei der Abstimmung in der Schaltkonferenz verhalten hat. Die von Kramp-Karrenbauer \"behauptete Einstimmigkeit\" sei \"nicht korrekt\". CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak benutzte am Mittwochabend im \"ZDF spezial\" das Wort \"einhellig\" statt \"einstimmig\"\n\nThüringen: Kemmerich rechtfertigt seine Wahl und lehnt Neuwahlen ab\n\nDer neue Thüringer Ministerpräsident Thomas Kemmerich (FDP) lehnt Neuwahlen derweil ab. \"Demokraten sollten wissen, Neuwahlen sind keine Option\", sagte Kemmerich am Mittwoch im ARD-\"Brennpunkt\". Die Arbeit beginne nun erst, im Parlament müssten die Parteien die Zusammenarbeit suchen.\n\nKemmerich verwies darauf, dass bei vorgezogenen Neuwahlen Umfragen zufolge kaum ein anderes Ergebnis herauskommen würde als bei der Wahl vom Oktober vergangenen Jahres. Kemmerich verteidigte sein Vorgehen gegen die Kritik aus allen politischen Lagern. Er habe seine Kandidatur in einem demokratischen Prozess erklärt und sei in geheimer Wahl gewählt worden. Dass die AfD versuche, die Demokratie zu beschädigen, sei nicht hinzunehmen.\n\nEr betonte zugleich: „Die Heftigkeit der Reaktion erschüttert mich.“ Die politische Auseinandersetzung solle aber im Parlament geführt werden.\n\nThüringen: Nord-FDP fordert Kemmerich-Rücktritt – Er will erste Termine wahrnehmen\n\nDie Kritik gegen Kemmerichs Wahl reißt nicht ab. In Berlin haben Hunderte Demonstranten gegen die überraschende Wahl des FDP-Politikers protestiert, auch in anderen Städten wie Frankfurt gab es spontane Demos. Auch innerhalb der Partei bleibt Kemmerich umstritten: Schleswig-Holsteins FDP-Spitze forderte den Rücktritt des mit Stimmen der AfD gewählten Thüringer FDP-Ministerpräsidenten.\n\nKemmerich will am am Donnerstag seine ersten öffentlichen Termine als Regierungschef wahrnehmen. Am Vormittag wird der 54-Jährige nach Angaben eines FDP-Sprechers bei der \"Konferenz Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie\" in Erfurt erwartet.\n\nCDU-Spitze um AKK will Neuwahlen nach Debakel in Thüringen\n\nUpdate, 05.02.2020, 19.30 Uhr: Die CDU-Spitze empfiehlt nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in Thüringen einstimmig Neuwahlen im Freistaat. Das Präsidium der Partei habe sich in einer Schaltkonferenz einstimmig dafür ausgesprochen, teilte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer am Mittwochabend in Straßburg mit.\n\n\"Es ist jetzt auch an dem gewählten Ministerpräsidenten, für sich die Entscheidung zu treffen, ob er ein Ministerpräsident von Höckes Gnaden bleiben will oder nicht“, sagte Kramp-Karrenbauer, kurz AKK.\n\nAuf Twitter kündigte sie an, es werde in einem \"Kabinett Kemmerich\" keine CDU-Minister geben. Auch eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss sie aus.\n\nDem CDU-Präsidium gehört auch Thüringens CDU-Fraktionschef Mike Mohring an, ob er an der Schaltkonferenz teilgenommen hat, war zunächst unklar.\n\nEntsetzen und Demonstrationen nach Wahl: „Ich schäme mich für Thüringen“\n\nUpdate, 05.02.2020, 17.46 Uhr: Die Empörung und das Entsetzen darüber, dass sich FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten in Thüringen hat wählen lassen, sind vielerorts groß. In Frankfurt haben sich derzeit rund 60 Menschen an der Hauptwache versammelt, um gemeinsam ihren Unmut über den Wahlausgang und ihre Sorge vor einem weiteren Erstarken der extremen Rechten deutlich zu machen. Später soll eine Kundgebung am Paulsplatz in Frankfurt folgen.\n\nBereits am Nachmittag kamen nach Polizeiangaben rund 100 Demonstranten vor dem Landtag in Erfurt zusammen. Einzelne Plakate verwiesen auf historische Parallelen in Thüringen. \"1930 erster Minister der NSDAP, 2020 erster Ministerpräsident mit Stimmen der AfD\", lautete beispielsweise eine Aufschrift.\n\nWahl in Thüringen: „Unverschämt“, „erschreckend“, „super“\n\n\"Erschreckend, abgekartet, nicht zu fassen\", lauteten auch spontane Reaktionen in einer Straßenumfrage der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. \"Ich bin fassungslos, wie man aus Machtgeilheit Nazis benutzt, um Ministerpräsident zu werden\", sagte eine 46 Jahre alte Erfurterin der dpa. \"Und ich schäme mich für Thüringen.\" Ihren Namen wollte sie wie die meisten anderen Befragten nicht nennen.\n\n\"Unverschämt\" fand ein anderer die FDP. \"Dass ein Mensch, der gerade mit Ach und Krach in den Landtag gekommen ist, Ministerpräsident wird, ist nicht mein Verständnis von Demokratie\", sagte der Passant der dpa mit Blick auf das 5-Prozent-Wahlergebnis der FDP. \"Das hätte ich nie gedacht, dass der Kemmerich sich dafür hergibt\", sagte eine Rentnerin aus Erfurt.\n\nAber es gab auch Zustimmung. Eine weitere Seniorin sprach von einem geschickten Schachzug. \"Vielleicht verschwinden ja jetzt die vielen Ausländer auf dem Anger.\" Richtig begeistert war Thomas Huntgeburth, bekennender FDP-Wähler, aus Erfurt: \"Super. Der Kemmerich ist Wessi, Geschäftsmann - der kann was.\"\n\nLindner (FDP) zu Wahl von Kemmerich durch AfD: „Keine Zusammenarbeit“\n\nUpdate, 05.02.2020, 16.27 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner hat die Bühne betreten. „Thomas Kemmerich ist als Kandidat der Mitte angetreten und hat gewonnen. Die Unterstützung der AfD ist überraschend, da sie nicht von Übereinstimmung in der Sache, sondern rein taktisch motiviert ist. Die FDP verhandelt und kooperiert mit der AfD nicht. Es gibt keine Basis für eine Zusammenarbeit. Wir unterstützen die Ziele und Werte dieser Partei nicht.“\n\nThomas Kemmerich habe bereits vorher bestätigt, dass er diese Position teile. „Wir appellieren an SPD, Union und Grüne, das Gesprächsangebot von Thomas Kemmerich anzunehmen.“ Sollten sich die Parteien einer Kooperation mit der neuen Regierung „verweigern“, wären baldige Neuwahlen zu erwarten und aus Lindners Sicht auch nötig.\n\nUpdate, 05.02.2020, 16.04 Uhr: Thomas Kemmerich sagte in seiner ersten Rede als neuer Ministerpräsident, dass er eine Regierung der Mitte bilden wolle. Er strebe sie gemeinsam mit CDU, SPD und den Grünen an. Gegenüber der AfD grenzte er sich scharf ab: „Die Brandmauern gegenüber der AfD bleiben bestehen. (...) Ich bin Anti-AfD, Anti-Höcke.“\n\nUpdate, 05.02.2020, 15.44 Uhr: Die Linke in Frankfurt plant für 19 Uhr eine Kundgebung auf dem Paulsplatz in Frankfurt. Das teilte der Stadtverordnete der Partei, Michael Müller, via Twitter mit. „Gegen einen weiteren Rechtsruck in diesem Land“, kommentiert er seinen Tweet.\n\nUpdate, 05.02.2020, 15.12 Uhr: Die Grünen haben die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich als „Kulturbruch“ kritisiert und ihn zum sofortigen Amtsverzicht aufgefordert. „Wir erwarten von Thomas Kemmerich, dass er das Amt unverzüglich niederlegt“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Parteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck sowie den Fraktionschefs Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter.\n\n„Thomas Kemmerich ist mit Hilfe von einer AfD ins Amt gekommen, die in Thüringen von einem Faschisten geführt wird“, hieß es mit Blick auf den Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke. „Das ist ein Pakt mit Rechtsextremen.“\n\nWahl-Debakel in Thüringen - FDP-Kandidat gewinnt mit AfD Stimmen\n\nUpdate, 05.02.2020,13.45 Uhr: Die SPD in Thüringen schließt aus, mit dem Ministerpräsidenten Kemmerich zusammenzuarbeiten. Sie unterstütze keinen Politiker, der von der AfD getragen wurde.\n\nAuch die CDU fordert eine Abgrenzung zur AfD. „Wir haben uns entschieden, den Kandidaten der bürgerlichen Mitte zu unterstützen“, sagte CDU-Partei- und Fraktionschef Mike Mohring. „Entscheidend ist nun, dass Kemmerich klarmacht, dass es keine Koalition mit der AfD gibt.“\n\nUpdate, 05.02.2020,13.35 Uhr: Das ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass ein Ministerpräsident mit den stimmen der Afd ins Amt gewählt wurde. Das ist laut Experte im MDR verfassungsrechtlich soweit korrekt, obwohl die AfD nicht mit offenem Visier gespielt hat.\n\nThüringen stellt einen Ministerpräsidenten ohne Regierungsmannschaft. Interessant wird sein, wer die Regierung stellt.\n\nUpdate, 05.02.2020,13.32 Uhr: Die Abgeordneten in Erfurt haben gewählt. Auf Bodo Ramelow entfallen 44 Stimmen, auf Christoph Kindervater 0 Stimmen und Thomas Kemmerich 45 haben gewählt. Enthaltungen: 1.\n\nDamit ist eingetreten, was von vielen vermutet wurde. Die Afd hat ihren Kandidaten zum Schein in den dritten Wahlgang geschickt, um den aussichtsreicheren Kandidaten der FDP schließlich - und zwar geschlossen - in das Amt zu heben.\n\nUpdate, 05.02.2020,13.20 Uhr: Die Wahl ist abgeschlossen, die Auszählung hat begonnen.\n\nUpdate, 05.02.2020,13.00 Uhr: Der dritte Wahlgang hat begonnen. Kemmerich hatte seine Kandidatur davon abhängig gemacht, ob die AfD bei ihrem Kandidaten bleibt. Damit wollte verhindern, mit den Stimmen der AfD gewählt zu werden.\n\nUpdate, 05.02.2020,12.45 Uhr: Gleich beginnt der dritte Wahlgang. Die Frage ist, ob die AfD ihren Kandidaten zurückzieht bzw. ob die FDP einen eigenen Kandidaten stellt. Im zweiten Wahlgang scheinen Abweichler anderer Parteien sich von Kindervater wieder wegbewegt zu haben.\n\nFDP, AfD und Linke stellen Kandidaten\n\nZur Wahl treten an: Bodo Ramelow (Linke), Christoph Kindervater (AfD) und Thomas Kemmerich (FDP). Es gibt eine erneute Unterbrechung, weil neue Stimmzettel gedruckt werden müssen.\n\nMit dieser Variante ist die Verfassungsproblematik vom Tisch, da einer der drei Kandidaten die meisten Ja-Stimmen auf sich vereint. Nur bei einem Kandidaten wäre die Option einer Nein-Stimme gewährleistet.\n\nEs wird spekuliert, dass die Afd nun den Kandidaten der FDP unterstützen und den eigenen fallen lassen könnte. Damit wäre Kemmerich Ministerpräsident.\n\nUpdate, 05.02.2020,12.15 Uhr: Das Ergebnis des zweiten Wahlganges: Für Bodo Ramelow stimmten 44, für Kindervater 22 Abgeordnete - 24 Enthaltungen. Damit fehlen Ramelow zwei Stimmen, auch wenn er eine hinzugewinnen konnte. Kindervater hingegen hat an Zustimmung eingebüßt.\n\nUpdate, 05.02.2020,12.00 Uhr: Der zweite Wahlgang startet mit beiden Kandidaten - sowohl Bodo Ramelow (Linke) als auch Christoph Kindervater (AfD).\n\nUpdate, 05.02.2020,11.25 Uhr: Die Stimmen sind ausgezählt. Für Ramelow stimmten 43 Abgeordnete, insofern fehlen ihm drei Stimmen zur Wiederwahl. Ein Mitglied der Opposition stimmte für ihn.\n\nAfD beantragt Unterbrechung\n\nAfD-Mann Kindervater erreichte 25 Stimmen, was bedeutet, dass drei Nicht-AfD-Politiker für diesen Kandidaten gestimmt haben. 22 Abgeordnete haben sich enthalten. Jetzt geht es in den zweiten Wahlgang.\n\nBeziehungsweise erst in 30 Minuten. Die AfD hat eine Sitzungsunterbrechung beantragt zur Beratung - ohne ihren Kandidaten Kindervater.\n\nUpdate, 05.02.2020,11.20 Uhr: Der erste Wahlgang läuft, es wird geheim abgestimmt. Alle Abgeordneten werden namentlich aufgerufen. Der Experte im MDR-Studio André Brodocz sieht es als unwahrscheinlich an, dass Ramelow im ersten Wahlgang gewählt wird. Michael Brenner Verfassungsrechtler Universität Jena erläutert noch einmal die Problematik des dritten Wahlgangs. Vertreter unterschiedlicher Auslegungen zählen entweder nur die Ja-Stimmen oder nur die Nein-Stimmen. Entsprechend wird das Ergebnis gewertet.\n\nThüringen - Erster Wahlgang ist beendet\n\nAktuell wird jeder Stimme händisch ausgezählt. Diskutiert wird ein Thüringer Modell, das eine Minderheitsregierung ohne unterstützende weitere Fraktion meint. Das wäre einzigartig in der Republik, weil die Gefahr des politischen Stillstandes bestünde.\n\nErstmeldung:\n\nErfurt - Am Mittwoch, 05.02.2020, wird in Thüringen ein neuer Ministerpräsident gewählt. Amtsinhaber Bodo Ramelow (Linke) will Regierungschef bleiben, mit seinem angepeilten Bündnis hat er aber keine Mehrheit im Parlament. Linke, SPD und Grüne kommen nur auf 42 von 90 Sitzen.\n\nThüringen: AfD stellt Kandidaten auf - Bodo Ramelow ist nicht sicher gewählt\n\nNun hat auch die AfD mit dem parteilosen Bürgermeister aus einer 350-Seelen-Gemeinde, Christoph Kindervater, einen eigenen Kandidaten aufgestellt. Kindervater hatte sich selbst ins Spiel gebracht und die drei Oppositionsparteien im Thüringer Landtag - CDU, FDP und AfD - gebeten, ihn als Kandidaten ins Rennen zu schicken.\n\nMit 22 Sitzen im Erfuter Landtag benötigt die AfD-Fraktion die Hilfe von CDU und FDP, um ihren Kandidaten durchzusetzen. Möglich ist jedoch auch, dass CDU oder FDP kurzfristig einen eigenen Bewerber aufstellen.\n\nEntsprechend ist keineswegs sicher, dass Ramelow wieder gewählt wird. Um im ersten oder zweiten Wahlgang die Wahl für sich zu entscheiden, braucht er die absolute Mehrheit - dafür fehlen ihm vier Stimmen.\n\nMinisterpräsidenten-Wahl in Thüringen: Drei Szenarien sind denkbar\n\nIm dritten Wahlgang, einem wahrscheinlichen Szenario, benötigt der Linke nur noch die relative Mehrheit. Die ist aber nur dann juristisch unumstritten, wenn auch der AfD-Kandidat noch im Rennen ist.\n\nSollte Ramelow ohne Gegenkandidaten zur Wahl stehen, und mit mehr Nein- als Ja-Stimmen gewählt werden, fürchten Experten eine Verfassungskrise. Der Fall könnte vor dem Verwaltungsgerichtshof landen.\n\nEin weiteres Szenario kommt von Seiten der FDP: FDP-Partei- und Fraktionschef Thomas Kemmerich will im dritten Wahlgang kandidieren, wenn nur noch Ramelow und der AfD-Mann Kindervater zur Wahl stehen. Ihm dürften, vorausgesetzt, die CDU hat keinen eigenen Kandidaten, die Stimmen der Union sicher sein. Mit den Stimmen der AfD könnte Kemmerich tatsächlich Ministerpräsident werden.\n\nWahl in Thüringen sorgt für Aufregung\n\nBereits im Vorfeld sorgte die Wahl des Regierungschefs in Thüringen für Aufregung. Politiker der SPD, der Grünen und der Linken warnten die CDU davor, dem AfD-Kandidaten ihre Stimmen zu geben. „Wenn ein Kandidat mit den Stimmen der AfD gewählt wird, ist das kein Versehen - damit ist eine Brandschutzwand eingerissen“, sagte etwa Grünen-Chef Robert Habeck dem Berliner „Tagesspiegel“.\n\nEine Mahnung kam auch von Seiten der Union. „Die CDU darf nicht in die Lage geraten, mit den Stimmen der AfD den Ministerpräsidenten zu stellen“, warnte der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel in der „Rheinischen Post“.\n\nDie Regeln zur Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen\n\nIm ersten Wahldurchgang ist gewählt, wer die absolute Mehrheit im Parlament erreicht. Im aktuellen Thüringer Landtag sind dafür 46 Stimmen nötig.\n\nSchafft im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, gibt es eine zweite Runde. Auch hier braucht es wieder die absolute Mehrheit, also 46 Stimmen.\n\nScheitern die Kandidaten zum zweiten Mal, heißt es in der Landesverfassung: „Kommt die Wahl auch im zweiten Wahlgang nicht zustande, so ist gewählt, wer in einem weiteren Wahlgang die meisten Stimmen erhält.“\n\nIm zweiten und dritten Wahlgang sind nach Angaben des Thüringer Landtags auch neue Kandidaten möglich. Denkbar sei aber auch, dass Fraktionen ihre Kandidaten wieder zurückziehen. (mit Agentur)\n\nThomas Kemmerich (FDP) wird mithilfe der AfD in Thüringen zum Ministerpräsidenten gewählt. Das Spiel der Höcke-Fraktion war durchschaubar. Die CDU hat mitgespielt. Ein Kommentar.*\n\nDie AfD soll bei einer Gemeinderatswahl in Bayern Menschen gegen ihren Willen als Kandidaten aufgestellt haben. Die Betroffenen sind irritiert.\n\nDer Rücktritt des Ministerpräsidenten Kemmerich macht den Tabubruch in Thüringen nicht ungeschehen. Er entbindet CDU und FDP auch nicht davon, ihr Verhältnis zur rechten AfD endgültig zu klären. Der Leitartikel.\n\nDas Durcheinander nach dem Wahl-Fiasko im Thüringer Landtag spiegelte sich auch in Maybrit Illners Talkshow im ZDF wieder.\n\nFaktencheck: Was ist dran an den in den Social Media kursierenden Vorwürfen gegen den Vorsitz-Aspiranten Friedrich Merz?\n\n*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Jetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nSTEINFISCHBACH - (red). Am Neujahrsmorgen ist in der Escher Straße im Waldemser Ortsteil Steinfischbach eine Autofahrerin mit ihrem Renault von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Steinmauer geprallt. Die 50-Jährige war mit dem Clio gegen 6.50 Uhr in Richtung Waldems-Esch unterwegs, als sie im Bereich einer Linkskurve geradeaus weiter über ein Blumenbeet sowie einen Gehweg fuhr und die Steinmauer durchbrach. Das Fahrzeug kam schließlich auf dem dazugehörigen Grundstück zum Stillstand.\n\nWie das Polizeipräsidium Westhessen an Neujahr mitteilte, stellte sich dann bei der Unfallaufnahme heraus, dass die Frau erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest bei der 50-Jährigen ergab einen Wert von mindestens 2,3 Promille, weshalb die Fahrerin die Beamten für eine Blutentnahme zur Polizeistation nach Idstein begleiten musste. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf mindestens 14 000 Euro geschätzt.", "«Sie sagten: 'Sir, wissen Sie, und das ist von Kameras, die meilenweit im Himmel sind. Sie sind zusammen, Sir. Sir, sie haben zwei Minuten und elf Sekunden. Im Ernst. Sie haben zwei Minuten und elf Sekunden zu leben, Sir. Sie sind in dem Auto. Sie sind in einem gepanzerten Fahrzeug unterwegs. Sir, sie haben noch ungefähr eine Minute zu leben, Sir. 30 Sekunden, zehn, neun, acht... dann ganz plötzlich bumm. Sie sind weg, Sir.'»\n\n«Er sagte schlechte Dinge über unser Land»\n\nTrump äusserte sich auch zu seinen Motiven, die Tötung Soleimanis zu befehlen: «Er sagte schlechte Dinge über unser Land.» Demnach drohte Soleimani mit Angriffen auf die USA und der Tötung von US-Bürgern. Trump räumte zwar ein, der Angriff habe «die Welt aufgerüttelt». Allerdings sei der Befehl gerechtfertigt gewesen, da Soleimani für den Tod «Tausender» US-Bürger verantwortlich gewesen sei.\n\nSoleimani war am 3. Januar zusammen mit dem stellvertretenden Anführer der irakischen Hasched-al-Schaabi-Milizen, Abu Mehdi al-Muhandis, beim Flughafen von Bagdad getötet worden. Der Angriff hatte zu einer massiven Eskalation des Konflikts zwischen Washington und Teheran geführt.", "Madrid – Die Coronavirus-Pandemie trifft Europa mit voller Wucht: Das öffentliche Leben kam am Wochenende in immer mehr Ländern zum Erliegen. Nach Spanien ordnete auch Österreich „Ausgangssperren“ für das ganze Land an. Frankreich kündigte die schrittweise Reduzierung des Langstreckenverkehrs mit Zügen, Autos und Flugzeugen an. Die Einschränkungen werden teils rigide durchgesetzt, in Österreich drohen hohe Geldstrafen bei Missachtung.\n\nDie Regierung in Madrid ging am weitesten: Sie erklärte am Samstag einen 14-tägigen Notstand und stellte das Land fast vollständig unter Quarantäne. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen, wie Regierungschef Pedro Sánchez, dessen Frau Begoña Gómez positiv auf das Virus getestet wurde, bekanntgab. Alle nicht notwendigen Geschäfte sowie Vergnügungsstätten werden geschlossen. Die Schliessung der Schulen war bereits angeordnet.\n\nIn Spanien stieg die Zahl der Todesopfer sprunghaft an: Binnen 24 Stunden erhöhte sie sich um rund 100 auf 288, wie die Behörden am Sonntagmittag mitteilten. Landesweit gab es damit mehr als 7750 Infektionsfälle. Nach Italien sind Spanien, Frankreich und Deutschland in Europa am stärksten betroffen.\n\nÖsterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte, es gebe nur drei Gründe, das Haus zu verlassen: nicht aufschiebbare Arbeit für den Beruf, der Einkauf von Lebensmitteln sowie die Notwendigkeit, anderen Menschen zu helfen. Spaziergänge sind laut dem vom Nationalrat beschlossenen Gesetzespaket nur allein gestattet oder mit Menschen, die im selben Haushalt leben.\n\nGruppen von mehr als fünf Menschen verboten\n\nVeranstaltungen sind künftig komplett untersagt, Gruppen von mehr als fünf Menschen nicht gestattet. Sportplätze, Spielplätze und „andere öffentliche Plätze der Begegnung“ werden geschlossen. Bei Missachtung von Platzverboten drohen Geldstrafen von bis zu 3600 Euro.\n\nIn Frankreich bleiben alle Restaurants, Bars, Cafés, Diskotheken und Kinos geschlossen. Auch die meisten Geschäfte wurden dicht gemacht, Ausnahmen gibt es für Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, Tankstellen und Kioske.\n\nAb Montag sind alle Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten zu. In den kommenden Tagen soll der Langstreckenverkehr mit Bahn, Bus und Auto „schrittweise verringert“ werden, wie Umweltministerin Elisabeth Borne ankündigte.\n\nAls eines der letzten europäischen Länder beendete Frankreich den Skibetrieb. Premierminister Edouard Philippe rief die Franzosen zu „mehr Disziplin“ angesichts der Ansteckungsgefahr auf. Die Kommunalwahl am Sonntag fand trotz der Krise statt.\n\nWeltweit gegen 6000 Todesfälle\n\nNach Angaben der Johns Hopkins Universität in den USA wurden weltweit mehr als 156’000 Infektionsfälle und mehr als 5800 Todesfälle gezählt. In Deutschland stieg die Zahl der Toten am Sonntag auf zehn, die der bekannten Infektionen lag laut der Johns Hopkins Universität am Sonntagmittag bei 4585 Fällen. Italien zählte mehr als 21’000 Infektionen und mehr als 1400 Todesfälle.\n\nDrastische Massnahmen ergriff auch Berlin. Mit sofortiger Wirkung verbot die Stadt am Samstag alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern. Clubs, Kneipen, Sport- und Kulturstätten wurden geschlossen. Ausnahmen gibt es für Restaurants, wenn ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten wird. Besuche bei Angehörigen in Kliniken und Pflegeheimen wurden deutlich eingeschränkt. Schulen und Kitas werden ohnehin – wie auch in anderen Bundesländern – ab nächster Woche geschlossen.\n\nDer britische Gesundheitsminister Matt Hancock kündigte an, dass die Regierung in London am Dienstag Notstandsgesetze erlassen werde, darunter wohl ein Verbot von Massenversammlungen. Gegenüber „Sky News“ bestätigte der Minister Presseberichte, wonach die Regierung plant, über 70-Jährige für bis zu vier Monate zu isolieren.\n\nMehr und mehr Länder in Europa schlossen zudem ihre Grenzen oder stellten den Flugverkehr ein. Deutschland verschärfte die Kontrollen an der französischen Grenze. Dänemark und Polen schlossen ihre Grenzen. Tschechien verhängte einen ab Montag geltenden kompletten Reisebann. Österreich stellte den Bahnverkehr nach Italien ein und schloss seine Grenzen zum Nachbarland fast vollständig. Mit Heiligenblut in Kärnten wurde am Samstag ein dritter Ort unter Quarantäne gestellt. (awp/mc/ps)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der kleine Wintersportort Luttach in den Südtiroler Alpen steht unter Schock: Rosen und Friedhofslichter erinnern an eine Katastrophe, wie sie die Leute hier nach den Worten des Bürgermeisters bisher noch nie erlebt hat. Einheimische und Urlauber kommen zur Unglücksstelle. Hier war in der Nacht ein Autofahrer mit so hohem Tempo in eine Gruppe deutscher Urlauber gerast, dass die jungen Menschen durch die Luft schleuderten. Sechs Urlauber sterben - alle sind erst um die 20 Jahre. \"Wer trinkt, fährt nicht\", steht auf einem Schild auf der Straße, die zum dem Urlaubsort führt.\n\nEs ist besonders bitter. Ein 27 Jahre alter Einheimischer soll bis zu zwei Promille Alkohol im Blut gehabt haben, als er mitten in der Nacht in die Gruppe fuhr. Es war kurz nach 1 Uhr nachts, als der Notruf einging und sich den Rettern ein Bild des Grauens bot. Sechs Menschen zwischen 20 und 25 Jahren waren sofort tot. Eine Person kämpft um ihr Leben, auch andere werden schwerstverletzt. Die Überlebenden des Unfalls werden in ihrer Unterkunft von Notfallseelsorgern betreut. Die meisten Toten kommen aus Nordrhein-Westfalen, ein Todesopfer aus Niedersachsen.\n\nAuto rast in Reisegruppe Betrunkener Autofahrer tötet sechs junge Deutsche in Südtirol DPA\n\nLuttach – ein Ort unter Schock\n\nDie Menschen in Luttach halten an der Unfallstelle am Ortsrand inne und können schwer fassen, was hier passiert ist. Ein Augenzeuge stellt eine Kerze auf. Er ist der Busfahrer, der die jungen Leute in der Nacht von einer Disco zurück zu ihrer Unterkunft gefahren hat. Er habe gerade am Straßenrand gehalten, um die Skiurlauber aussteigen zu lassen, als der Unfallfahrer herangerast sei. Er habe noch versucht ihn zu warnen und mit dem Licht aufgeblendet, sagt der Mann sichtlich aufgewühlt. \"Da habe ich schon die Leute über die Straße fliegen sehen.\" Es sei wahnsinnig schnell gegangen.\n\nEin junger Mann kommt zu dem Busfahrer hinzu, er war in der Nacht als Ersthelfer vor Ort, wie er erzählt. Als er die Unglücksstelle erreichte, hätten überall Leute auf der Straße gelegen. \"Ein Mädchen schrie um Hilfe\", sagt er. Es sei chaotisch gewesen. \"Wie auf einem Schlachtfeld.\"\n\nDie Unterkunft der Skiurlauber liegt nur ein paar Schritte entfernt auf der anderen Straßenseite. Hier werden die Überlebenden nach dem Unglück von der Feuerwehr abgeschirmt. \"Wir, Familie Hofer, Ferienhaus Bruggerhof, sprechen unseren lieben Gästen und deren Angehörigen unser tiefempfundenes Beileid und Mitgefühl aus\", steht auf einem Zettel, der an einen Zaun gepinnt wurde. Noch am Sonntag wollen die Überlebenden wieder abreisen.\n\nDer Ort ist bei Jugendgruppen beliebt\n\nDie meisten von ihnen kommen aus Nordrhein-Westfalen. Mit Dutzenden anderen jungen Leuten sind sie nach Südtirol gekommen. Luttach ist bei Schüler- und Jugendgruppen beliebt, ein Ort mit rund 1100 Einwohnern in den Alpen, der vom Tourismus lebt. Zum Skigebiet sind es nur wenige Minuten. Feiern kann man auch. Zum Beispiel im \"Hexenkessel\", einem Pub, in dem die Gruppe kurz vor dem Unfall war.\n\nDie Nacht-Shuttlebusse, die in der Gegend fahren, wurden auch deshalb organisiert, damit junge Feiernde nicht betrunken im Auto sitzen und ihr eigenes Leben und das anderer riskieren. Im Ort gab es auch schon zuvor Unmut über die Raser, die auf der Hauptstraße unterwegs seien. Eine Frau, die nicht genannt werden will, sagt, man habe immer wieder auf mehr Kontrollen gedrungen. Dass junge Leute betrunken am Steuer sitzen, ist vielen hier nicht neu. Sollte der Unfallfahrer schuldig sein, drohen ihm bis zu 12 Jahre Haft.\n\n\"Das neue Jahr beginnt mit dieser schrecklichen Tragödie\", sagt der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher am Sonntag. \"Wir sind alle geschockt.\" Der Bürgermeister Helmut Gebhard Klammer sagt, alle seien \"fassungslos\". Er wünsche sich, dass sich über seine Gemeinde, die vom Tourismus lebt, in der Zukunft nicht ein großer Schatten lege.\n\nAndernorts geht schon am Sonntag der Alltag weiter, als sei nichts gewesen. Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel herrscht am Skilift Hochbetrieb.", "pos": ["In einem Krankenhaus in Innsbruck ist nach dem Unfall in Luttach eine weitere Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Das teilte unter anderem der Südtiroler Sanitätsdienst mit. Ein Autofahrer war in der Gemeinde am Sonntag stark alkoholisiert in eine Gruppe junger deutscher Urlauber gefahren.\n\nDer Sanitätsbetrieb schrieb, die Patientin sei am späten Nachmittag verschieden. Der zweite schwer verletzte Patient, der in Innsbruck behandelt wird, sei auf dem Weg der Besserung.\n\nDer 27-jährige Unfallfahrer war am Montag ins Gefängnis nach Bozen gebracht worden. Er war gleich nach dem Unglück in Luttach festgenommen worden, lag aber zunächst im Krankenhaus. Bei dem Mann war nach dem Unfall ein Alkoholwert von fast zwei Promille festgestellt worden. Außerdem gehen die Ermittler von überhöhter Geschwindigkeit aus.\n\nDer Anwalt des Unfallfahrers, Alessandro Tonon, hatte zuvor bereits ausrichten lassen, sein Mandant bereue das Unglück. Laut Tonon war sein Mandant allein im Unfallwagen. Er und seine Freundin hätten sich getrennt. Das habe aber mit dem Unfall nichts zu tun, sagte Tonon. Sein Mandant habe ihm ungefähr gesagt: \"Es wäre besser gewesen, ich wäre gestorben anstelle der anderen Menschen.\"\n\nAn der Unfallstelle erinnerten weiter Grablichter, Blumen und Bilder an die Katastrophe. Bürgermeister Helmut Klammer betonte erneut sein Mitgefühl mit den Angehörigen. \"Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien\", sagte er.\n\nDie jungen Urlauber hatten sich auf dem Heimweg von einem Discobesuch befunden. Gegen 1.15 Uhr stiegen sie aus einem Shuttlebus und überquerten die Hauptstraße, als es zum Unglück kam. Die sechs Toten waren nach Behördenangaben um die 20 Jahre alt.\n\nVier der Toten stammen aus Nordrhein-Westfalen, einer wohnte in Hamburg, einer in Niedersachsen, auch die siebte Tote stammt aus Deutschland. Unter den Verletzten sind zwei Südtiroler, die übrigen stammen den Angaben zufolge aus Deutschland.\n\nAnmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, der Unfall habe sich im österreichischen Luttach ereignet. Der Ort liegt jedoch in Italien. Wir haben die Passage korrigiert."], "neg": ["Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss sich nach seinem Besuch am Uni-Klinikum in Gießen Kritik gefallen lassen. Während seiner Stippvisite benutzte der CDU-Politiker einen Aufzug, in dem der wegen des grassierenden Coronavirus vorgeschriebene Mindestabstand offensichtlich nicht einzuhalten war, berichtet n-tv. 3 oder 4 Mal mit dem Aufzug fahren ist auch zu anstrengend für Politiker!\n\nAuf einem auf Twitter kursierenden Foto sind neben Spahn mindestens neun andere Personen in der Aufzugkabine zu erkennen. Darunter unter anderem zwei Parteifreunde Spahns: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Kanzleramtschef Helge Braun. Auch der Sozialminister Hessens, Kai Klose von den Grünen, war mit im Aufzug.\n\nSie alle trugen bei dem Besuch in der Klinik zwar Mundschutz, für die Missachtung des Mindestabstands schlug Spahn und seinen Kollegen dennoch Unverständnis entgegen. Auf einer Pressekonferenz stellte Spahn sich der Kritik. Er rief dazu auf, im Alltag Schutzmasken zu tragen und wies darauf hin, dass es auch mit Maske weiterhin wichtig sei, Abstand zu halten.", "Wer aus familiären Gründen, zum Besuch seines Partners oder um ein Tier zu versorgen einreisen will, kann das in Zukunft mit einer einfachen Eigenerklärung\n\nAn den österreichischen Grenzen gelten in Zeiten des Coronavirus verschärfte Einreisebestimmungen. Foto: APA/BUNDESHEER/GUNTER PUSCH\n\nWien – In Österreich gelten neue Ausnahmebestimmungen für die Einreise. Bei Vorliegen von besonderen familiären Gründen, bei Besuchen des Lebenspartners oder wenn ein Tier zwingend versorgt werden muss, reicht in Zukunft eine Eigenerklärung, um einreisen zu können. Bisher konnte man nur mit einem ärztlichen Attest nach Österreich einreisen.\n\n\n\nDie Ausnahmebestimmungen gelten, wie das Gesundheitsministerium erklärte, für Einreisen an allen österreichischen Außengrenzen gleichermaßen.\n\nBesuch vom Lebenspartner ist erlaubt\n\nAls besondere familiäre Gründe sind beispielsweise Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder von eigenen Kindern im Rahmen von Obsorgeverpflichtungen oder gesetzlichen Besuchsrechten definiert. Auch zwingende Gründe der Tierversorgung lassen sich ab sofort anführen, um die Grenze leichter passieren zu können. Hier bedarf es ebenso einer Eigenerklärung. Für Pferdebesitzer und -halter, die ihr Tier beziehungsweise ihre Tiere in einem Stall außerhalb von Vorarlberg eingestellt haben, bedeutet diese Neuregelung eine wichtige Vereinfachung für den Grenzübertritt. Diese neuen Vorgaben seien bereits den Mitarbeitern an den Grenzübergängen übermittelt worden.\n\nAuch wenn der Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder in Deutschland lebt, darf er für einen Besuch nach Österreich einreisen. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es, dass das Sehen des Lebenspartners zur Deckung der \"notwendigen Grundbedürfnisse\" zähle. Allerdings muss die Lebenspartnerschaft bei der Grenzkontrolle glaubhaft gemacht werden, etwa durch die Wohnsitzbestätigung beim Partner in Österreich.\n\nBesuche in Nachbarländern derzeit nicht möglich\n\nZu beachten ist aber, dass Lebenspartner aus der Schweiz und Liechtenstein nach dortigem Recht nicht ausreisen dürfen. Es seien in diesem Zusammenhang Fälle bekannt, wonach von Schweizer Seite deshalb ein Strafgeld von 100 Schweizer Franken bei der Wiedereinreise eingehoben wurde. Weiters dürfe nach den deutschen Bestimmungen der Besuch nicht länger als 48 Stunden dauern, ansonsten müsse man bei der Heimreise nach Deutschland in Quarantäne.\n\nAus österreichischer Sicht wäre es auch als in Österreich Wohnhafter möglich, den Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder Deutschland zu besuchen, jedoch ist dies derzeit faktisch nicht möglich, denn der Besuch eines Lebenspartners fällt in den Nachbarstaaten nicht unter jene Ausnahmen, aufgrund derer man einreisen darf. (APA, 16.4.2020)", "Berlin Er inszenierte Wagner in Bayreuth, fühlte sich aber auch der Moderne verpflichtet: Harry Kupfer gehörte zu den wichtigsten deutschen Opernregisseuren. Nun starb er mit 84 in Berlin.\n\nHarry Kupfer, einer der angesehensten Opernregisseure Deutschlands, ist mit 84 Jahren gestorben. Er starb am Montag in Berlin, wie seine Agentur Arsis am Dienstag in Wien mitteilte.\n\nKupfer, der 1981 bis 2002 Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin war, hatte mit seinen Inszenierungen unter anderem bei den Wagner-Festspielen in Bayreuth großen Erfolg.\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) würdigte Kupfer für dessen Leistungen: \"Seine Arbeit war wegweisend und Vorbild für viele nachfolgende Kolleginnen und Kollegen.\" Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, mit seinen Inszenierungen habe Kupfer \"sowohl in der ostdeutschen als auch später in der westdeutschen Opernlandschaft Maßstäbe\" gesetzt. Er werde als \"leiser Grenzgänger\" in Erinnerung bleiben.\n\nDer Intendant und derzeitige Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, bezeichnete seinen Vorgänger als einen der \"außergewöhnlichsten und einflussreichsten Musiktheater-Regisseure der vergangenen 60 Jahre\".\n\nBayerns Kunstminister Bernd Sibler (CSU) teilte am Dienstag mit: \"Sein Schaffen in Bayreuth war ein Glücksfall für die Festspiele und Wagner-Fans allerorten.\"\n\nZu den Meilensteinen von Kupfers Karriere gehörte auch die Produktion der zehn wichtigsten Opern von Richard Wagner an der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit dem Dirigenten Daniel Barenboim. \"Seine Inszenierungen haben stets das Denken aller künstlerisch Beteiligten wie des Publikums herausgefordert\", schrieb die Staatsoper, an der Kupfer viele Jahre und bis zuletzt wirkte. \"Mit unbedingter Energie und Überzeugungskraft ist es ihm gelungen, immer wieder Funken aus den Werken zu schlagen, auf dass sie aktuell und aussagekräftig bleiben.\"\n\nDer am 12. August 1935 in Berlin geborene Schüler von Regie-Meister Walter Felsenstein gab sein Regiedebüt mit 23 Jahren bei Antonin Dvoraks \"Rusalka\" in Halle. Nach Stralsund, Chemnitz, Weimar und zuletzt als Staatsoperndirektor in Dresden zog es ihn 1981 wieder nach Berlin und an die Komische Oper.\n\n1978 brachte er in Bayreuth den \"Fliegenden Holländer\" auf die Bühne. Zehn Jahre später produzierte er dort mit Daniel Barenboim den \"Ring des Nibelungen\". Er wolle auf der Bühne Menschen mit ihren Konflikten, Problemen und Widersprüchen zeigen, sagte Kupfer einmal.\n\nIn den letzten Jahren arbeitete er in Dresden und Sydney, brachte den \"Ring\" in Barcelona und den \"Parsifal\" in Helsinki heraus. In Salzburg inszenierte er mit großem Jubel den \"Rosenkavalier\" in Shanghai ein Musical. Zur Seite stand ihm dabei immer wieder sein langjähriger Bühnenbildner Hans Schavernoch.", "Lasbeck. Bereits seit August 2019 läuft eine Baumaßnahme für eine neue Brücke in Lasbeck. Ab Dienstag wird der Verkehr über eine Behelfsbrücke geleitet.\n\nMitte August letzten Jahres startete die gemeinsame Maßnahme „Erneuerung Straßenüberführung Lasbecker Weg“ der Stadt Iserlohn und der DB Netz AG, bei der die Brücke über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn im Ortsteil Lasbeck neu gebaut wird.\n\nIm kommenden Sommer sollen laut einer städtischen Pressemitteilung nun das alte Brückenbauwerk abgerissen und die Gründungsarbeiten für die neue Brücke realisiert werden. Für diese Arbeiten ist es geplant, die Bahnstrecke zwischen dem 28. Juni und 15. Juli voll zu sperren. Damit während der Arbeiten die Zufahrt in den Ortsteil Lasbeck weiterhin möglich ist, wurde südlich der bisherigen Brücke eine provisorische Behelfsbrücke am Lasbecker Weg errichtet, über die der Verkehr umgeleitet werden kann.\n\nDiese Brücke wird nun am Dienstag, 7. April, in Betrieb genommen. Ab dann und bis zur Fertigstellung des neuen Brückenbauwerks – etwa Anfang 2022 – gelten im Bereich Lasbecker Weg/Stenglingser Weg folgende Änderungen in der Verkehrsführung: Der Verkehr wird einspurig über die Behelfsbrücke geführt und durch eine Ampel geregelt. Für Rettungsfahrten der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes ist eine Notfallschaltung installiert, die alle Ampeln im Kreuzungsbereich nach Fernaktivierung für drei Minuten auf Rot schaltet. Zur Verdeutlichung für wartende Fahrzeuge wird die Rettungsfahrt mittels Blinklicht an jedem Ampelmast angezeigt. Im Kreuzungsbereich wird die Geschwindigkeit auf zehn Stundenkilometer begrenzt.\n\nAbgetrennter Bereich für Fußgänger, Radfahrer müssen absteigen\n\nFußgänger können die Behelfsbrücke über einen abgetrennten Gehweg passieren. Insgesamt werden im Kreuzungsbereich drei Fußgängerüberwege mit Ampeln eingerichtet. Der Stenglingser Weg wird in Richtung Letmathe bis zu der neu errichteten Wendeanlage zur Einbahnstraße. Radfahrer, die in Richtung Süden unterwegs sind, müssen zwischen der Wendeanlage und dem Kreuzungsbereich Lasbecker Weg/Stenglingser Weg absteigen und schieben.\n\nZur Sicherung der Fußgänger, die am Stenglingser Weg in Richtung Norden unterwegs sind, wird ein Gehweg auf der rechten Fahrbahnseite (Lenneufer) markiert und mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet. Vor der Wendeanlage wird ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) zum Parkplatz markiert. Vom Parkplatz werden Fußgänger weiter entlang des Gehwegs um die Wendeanlage sicher herum geführt. In der Wendeanlage ist der Verkehr vorfahrtsberechtigt gegenüber Fahrzeugen, die auf dem Stengling­ser Weg von Süden kommen. Im Wendebereich herrscht absolutes Halteverbot.\n\nAuch Busse der MVG sind von der veränderten Verkehrsführung betroffen\n\nAuf der Lasbecker Seite der Brücke wird die Vorfahrt an der Kreuzung Lasbecker Weg/Wulfeistraße geändert. Fahrzeuge, die von der Behelfsbrücke in Richtung Steinbruch fahren, haben Vorfahrt. Fahrzeuge aus der Wulfeistraße sind wartepflichtig.\n\nBetroffen von der geänderten Verkehrsregelung sind auch vier Haltestellen der Buslinien 5 und 37 der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG), da die Busse aus Richtung Letmathe den Stenglingser Weg nur noch bis zur Wendeanlage befahren können. Die MVG wird dazu auf ihrer Homepage (www.mvg-online.de) informieren und an den Haltestellen entsprechende Fahrgastinformationen anbringen.\n\nEigenanteil der Stadt an der Baumaßnahme liegt bei etwa 560.000 Euro\n\nDie Ampelanlage, die den Verkehr im Bereich der Behelfsbrücke regelt, stellt die Firma GVT aus Hagen zur Verfügung. Der Auftragswert liegt bei rund 45.000 Euro. Die Gesamtkosten für das Projekt „Erneuerung Straßenüberführung Lasbecker Weg“ liegen bei rund 3,5 Millionen Euro. Abzüglich des Kostenanteils der Deutschen Bahn und der Förderung durch die Bezirksregierung Arnsberg beträgt der Eigenanteil der Stadt Iserlohn etwa 560.000 Euro.\n\nAnsprechpartner für die Baumaßnahme im Rathaus ist Steffen Mehrens beim Bereich Tiefbau, Abteilung Straßen und Brücken. Er ist unter 02371/217-2737 oder per E-Mail an steffen.mehrens@iserlohn.de zu erreichen.", "Nach mehr als 18 Jahren US-Kampfeinsatz im Irak endet\n\nNach mehr als 18 Jahren endet heute der Kampfeinsatz der USA im Irak. Doch das bedeutet nicht das Ende der US-Präsenz im Irak. Dafür sind beide Seiten immer noch viel zu sehr voneinander abhängig. Von Tilo Spanhel."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Werbung\n\nWir übertragen am Donnerstag ab 8.55 Uhr die Pressekonferenz \"Coronavirus - Aktueller Stand und Maßnahmen\" mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Innenminister Karl Nehammer, Günther Ofner (Vorstand der Flughafen Wien AG), Irmgard Lechner (Landessanitätsdirektorin für Niederösterreich) live:\n\nAm 31. Dezember wurden die ersten Fälle des Corona-Virus in China bekannt. Da das Virus noch so neu ist, haben sich seit dem aber viele Informationen verbreitet, von denen zwar manche stimmen, andere aber auch nicht. Daher brauche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) so schnell wie möglich evidenzbasierte Informationen, erläutert Barbara Nußbaumer-Streit, die Leiterin des Cochrane-Österreich-Zentrums am Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation an der Donau Uni Krems.\n\nDie Donau-Universität Foto: Foto: Suzy Stöckl\n\nDazu bat die WHO neben anderen auch Gerald Gartlehner, Leiter des Departments für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation, ein Rapid Response Team zu bilden. Also ein Notfallteam, bestehend aus zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden.\n\nZiel ist es, Studien und Berichte zu Fragen über das Corona-Virus zu sichten und diese innerhalb von 24 Stunden zu analysieren und zusammenzufassen.\n\nStudien-Experten aus Krems\n\nGartlehner: „Bei neuartigen Erkrankungen und unsicherer Wissenslage blühen Verschwörungstheorien und Falschinformationen. Information für Entscheidungsträger und die Bevölkerung aufzubereiten und zu prüfen ist das Spezialgebiet des Departments und unsere jahrelange Erfahrung macht uns zu Experten auf diesem Gebiet.“\n\nCochrane Österreich hat große Erfahrung mit der Analyse von wissenschaftlichen Studien. Im Rahmen der Informationszentren beispielsweise können Ärzte und Pflegende der NÖ Landeskliniken Fragen stellen. Zum Beispiel, ob eine neue Operationsmethode bei einer bestimmten Patientengruppe hilft. Das Team analysiert dann weltweit Studien dazu und gibt eine kompakte Antwort, basierend auf dem aktuellen Wissensstand weltweit.\n\nEin anderes Projekt ist Medizin transparent. Hier können Leser, wenn etwa in einer Zeitung gestanden ist, dass es ein neues Wundermittel gegen Krebs gibt, nachfragen, und das Team sieht sich hierzu an, ob es dafür wissenschaftliche Beweise gibt.\n\nErste Anfrage vermutlich zum Thema Quarantäne\n\nSeit 2017, erzählt Nußbaumer-Streit, arbeite man als Collaborating Center mit der Weltgesundheitsorganisation zusammen. Bisher aber nur bei langfristigen Fragestellung. Zum Beispiel bei der Entwicklung von Leitlinien oder der Organisation von Workshops. Das ändert sich nun. „Es ist das erste Mal, dass wir in einer akuten Situation zusammenarbeiten“, so Nußbaumer-Streit.\n\nSie rechnet damit, dass die erste Anfrage am Wochenende kommen wird. Und: „Bei der ersten Anfrage wird es um Quarantäne gehen“, glaubt sie. Weil die WHO dazu Leitlinien und Empfehlungen entwickeln möchte. Wo kann Quarantäne am besten eingesetzt werden? Wie muss diese aussehen? Welche Fragestellung es genau sein wird, weiß man noch nicht.\n\naustria.cochrane.org", "pos": ["Normalerweise besteht das Team unter der Leitung von Gerald Gartlehner aus 30 Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Studierenden aus zehn Disziplinen wie zum Beispiel Medizin, Public Health, Pflegewissenschaften, Psychologie, Ernährungswissenschaften und Informationsmanagement. Jetzt wurde aus zehn davon ein Notfallteam gebildet.\n\nDie Masse an wissenschaftlichen Informationen rund um das Coronavirus ist bereits jetzt enorm. Seit Jahresbeginn wurden weltweit tausende Publikationen verzeichnet. Die Gruppe der Donau-Uni arbeitet derzeit an der Wirksamkeit von Quarantänemaßnahmen. Sie filtert dabei die wichtigsten Forschungsergebnisse aus der Masse an Informationen und veröffentlicht sie auf der Website „Medizin Transparent“. „Ziel des Notfallteams ist es, in kurzer Zeit mit umfassender Recherche und rigoroser Studienbewertung verlässliche Übersichten zum aktuellen Stand des Wissens zu schaffen“, erklärt Gartlehner.\n\nGartlehner in der „NÖ-heute“-Reihe „Ganz persönlich“ Der Arzt und Epidemiologe Gerald Gartlehner von der Donau-Universität Krems beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Fake News, jetzt ganz besonders. Seine Abteilung berät aktuell auch die WHO – die Weltgesundheitsorganisation.\n\nForschen für die WHO\n\nIhre Ergebnisse stellen die Kremser Forscher internationalen Institutionen zur Verfügung. Eine davon ist die Weltgesundheitsorganisation, erklärt der NÖGUS-Vorsitzende Martin Eichtinger (ÖVP): „Die WHO greift bei ihrer Recherche zu den möglichen Maßnahmen auf die Forschung von Professor Gartlehner in Krems zurück.“ Weitere Abnehmer dieser Informationen sind Einrichtungen in Niederösterreich, darunter Kliniken und Pflegeheime. „Sie machen davon Gebrauch und fragen an, ob etwa eine Art der Desinfektion, eine Art der Betreuung von Patienten oder eine spezielle Behandlung dem letzten Stand der Wissenschaft entspricht“, sagt Eichtinger."], "neg": ["Demonstranten schwenken in einem Einkaufszentrum während eines Protests gegen Chinas neues Sicherheitsgesetz für die Stadt Hongkong Fahnen. Trotz massiver internationaler Kritik hat Chinas Volkskongress die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz in Hongkong gebilligt. (Foto: Kin Cheung/AP/dpa)\n\nDie EU will auf das umstrittene Sicherheitsgesetz zu Hongkong nicht mit Sanktionen gegen China reagieren. Sanktionen seien nicht der richtige Weg, um Probleme mit Peking zu lösen, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Freitag. Wie Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sah auch er den EU-China-Gipfel in Leipzig im September nicht gefährdet. China kritisierte unterdessen geplante Beratungen des UN-Sicherheitsrates zu Hongkong auf Druck der USA.\n\nChinas Nationaler Volkskongress hatte am Donnerstag ein Sicherheitsgesetz zu Hongkong gebilligt, mit dem nach Ansicht von Kritikern die Bürgerrechte in der Sonderverwaltungszone massiv beschnitten werden. Es soll “Abspaltung”, “Subversion”, “Terrorismus” und die “Gefährdung der nationalen Sicherheit” unter Strafe stellen und den offenen Einsatz der festlandchinesischen Sicherheitsbehörden in Hongkong ermöglichen.\n\nDie EU äußere ihre “ernste Besorgnis” über das chinesische Gesetzesvorhaben für die Sonderverwaltungszone, hieß es in einer Erklärung nach den Beratungen der Außenminister. “Die Beziehungen der EU zu China basieren auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Diese Entscheidung stellt den Willen Chinas, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen, weiter in Frage.”\n\nEU setzt auf Dialog\n\nZiel sei es, weiter mit China im Gespräch zu bleiben und “Druck auf die chinesische Regierung auszuüben”, sagte Borrell. Ähnlich äußerte sich Bundesaußenminister Maas: “Die Vergangenheit hat gezeigt, dass vor allen Dingen es wichtig ist, einen Dialog mit China zu führen”, sagte er. Wenn die EU gegenüber China geschlossen auftrete und sich nicht spalten lasse, könne dies Wirkung zeigen.\n\nBorrell zufolge sprach allerdings ein EU-Land bei der Video-Konferenz der Außenminister die Sanktionsfrage an. Diplomaten zufolge war dies Schweden.\n\nDer US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, warf der EU vor, nur an den Wirtschaftsbeziehungen mit China und nicht an westlichen Werten interessiert zu sein. “Das offizielle Europa macht einen Schritt vom Westen weg – und auf das Geld zu” schrieb er auf Twitter.\n\nChina warf den USA unterdessen vor, sie wollten den UN-Sicherheitsrat “als Geisel nehmen”. Dieser soll sich am Abend mit dem umstrittenen Sicherheitsgesetz befassen – allerdings nur in informellen Beratungen.\n\n“Der UN-Sicherheitsrat ist kein Werkzeug, das die USA nach ihrem Willen manipulieren können”, sagte Außenamtssprecher Zhao Lijan in Peking. Er griff auch die Regierung in London an. China werde “Gegenmaßnahmen” ergreifen, falls Großbritannien tatsächlich Einwohnern Hongkongs erleichterten Zugang zur britischen Staatsbürgerschaft anbieten sollte.\n\nStreit zur Unzeit\n\nFür Deutschland und die EU kommt der Hongkong-Konflikt zur Unzeit. Die Bundesregierung übernimmt zum ersten Juli den Vorsitz im Rat der EU-Mitgliedstaaten und wollte den China-Gipfel am 14. September zu einem Schwerpunkte machen. Bei dem Treffen in Leipzig strebt die EU ein Investitionsschutzabkommen mit Peking an und will auch eine engere Zusammenarbeit beim Klimaschutz und in Afrika vereinbaren.\n\nDazu diente auch die schon lange geplante Aussprache der EU-Außenminister am Freitag zur China-Strategie. Borrell betonte danach, die Beziehungen zu Peking ließen sich “nicht in eine Box stecken”. Dazu seien diese “zu komplex”. Das Land sei unverzichtbar, um etwas gegen den Klimawandel vorzugehen, aber gleichzeitig auch “Systemrivale” und Wettbewerber im Wirtschaftsbereich.", "Einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen gewährt der Motorsportler im Anschluss bei einem Livetalk in der RC16-Arena der Motohall – Gratistickets gibt es im Vorfeld online via www.ktm-motohall.com – oder direkt vor Ort.\n\nMit neuem Buch im Innviertel\n\nMit seinem neuen Buch \"Roadbook\" legt Walkner zusammen mit seiner Schwester Eva, der Ski-Freeride-World-Tour-Siegerin 2015 und 2016, eine persönliche und emotionale Biografie vor, in der sich die Laufbahnen, Erlebnisse und Schicksale zweier außergewöhnlicher Extremsportler verbinden. Fans haben die Möglichkeit, ihr Buch persönlich signieren zu lassen. Das \"Roadbook\" ist im KTM-Motohall-Shop erhältlich.", "Lange Lieferketten, eingeschränkte Teile-Verfügbarkeit, Produktionsausfälle, gefährdete Arbeitsplätze: Die Corona-Krise weist wie ein Scheinwerfer auf die Risiken, die in einer immer globalisierteren Automobilproduktion liegen. Deshalb ist aktuell unter deutschen Verbrauchern der Wunsch sehr ausgeprägt, die Automobilfertigung im Land zu intensivieren, beziehungsweise sie zurückzuholen.\n\n\n\nSo legen laut einer aktuellen Umfrage der Nürnberger Marktforschung puls immerhin 36 Prozent der deutschen Autokäufer \"großen Wert\" auf die Fertigung ihres Wunschfahrzeugs in Deutschland. \"Bei den Premiummarken BMW und Audi liegen diese Anteile sogar bei 47 und 40 Prozent\", heißt es.\n\n\n\nWie durchschlagend sich schon die Ankündigung eines Fertigungsaufbaus in Deutschland aufs Bewusstsein der Konsumenten auswirken kann, kann puls am Beispiel des kalifornischen Elektroauto-Herstellers Tesla aufzeigen. Die positive Wahrnehmung der Marke hat seit Bekanntwerden der Baupläne in Brandenburg und der damit verbundenen Hoffnung auf neue Arbeitsplätze zu der von Audi und BMW aufgeschlossen.\n\n\n\npuls-Chef Konrad Weßner zieht daraus diesen Schluss: Die Automobilindustrie könne aus der Not, nämlich der Stabilisierung der Lieferketten durch Fertigung in Deutschland, eine Tugend machen und sich beim Kunden profilieren.\n\n© Global Press Nachrichten-Agentur und Informationsdienste GmbH, Mittwoch, 01.04.2020", "Polizei sucht Zeugen\n\n+ © dpa © dpa\n\nEin ungewöhnlicher Fahrraddiebstahl ereignete sich am Freitag in Borken: Ein Unbekannter lieh ein Pedelec im Wert von 3900 Euro und brachte es nicht zurück.\n\nLaut Polizei lieh sich der Dieb gegen 16.45 Uhr in einem Fahrradfachgeschäft ein E-Pedelec und hinterließ als Sicherheit seine Geldbörse, in der sich angeblich ein Ausweis befand. Von der Probefahrt kam der Mann nicht zurück. Bei dem Rad handelt sich um ein Pedelec der Marke Conway, Modell WME 427, in schwarz/gelb.\n\nDer Mann soll 20 bis 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Er hat kurze braune Haare, ein rötliches rundes, volles Gesicht und leichte O-Beine. Er trug eine schwarze Adidas-Jogginghose ein schwarzes T-Shirt, eine braune Weste, lila „New-Balance“-Schuhe und eine schwarze Kappe.\n\nHinweise: Polizei Homberg, Tel. 05681/7740", "Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\nDie Hintergründe des Terror-Anschlags von Hanau waren noch gar nicht aufgearbeitet, da versammelten sich am Donnerstag in Deutschlands Städten bereits die Menschen zu Mahnwachen. Die Angst vor einer Zunahme rechtsextremem Terrors in Deutschland machte Schlagzeilen von der New York Times bis Al Jazeera. Und sie ist Anlass für weitere Demos und Kundgebungen in Deutschland und auch der Schweiz.\n\nAuch in Zürich. Am Freitagabend veranstalten diverse Rassismus- und Faschismuskritische Gruppierungen eine Kundgebung vor der Kirche neben der Tramstation Stauffacher. Über 200 Menschen jeden Alters gedachten der zehn Opfer des Anschlags von Hanau und warnten vor einer Eskalation des rechten Terrors in Europa. «Die Tat von Hanau kam nicht aus dem Nichts», rief eine junge Aktivistin mit dem Spitznamen Yildiz über einen Lautsprecher in die Menge.\n\nImmigranten gegen Rassismus\n\nZur Zürcher Kundgebung aufgerufen hatte das «Kräftebündnis der demokratischen Kräfte» oder IDGB («Isviçre Demokratik Güç Birligi»). Dort sind Türken, Kurden, Syrer, Aleviten und viele weitere Gruppen aktiv. Mit Unterbrechungen ist IDGB in Zürich schon seit Jahren aktiv, unter anderem auf Erdogan-kritischen Demonstrationen.\n\nVom Stauffacher zogen die Demonstranten zum Helvetiaplatz.\n\nOffiziell bewilligt war die Demonstration am Freitagabend nicht. Werbung dafür machten vor allem anarchistische und sozialistische Medien und Gruppierungen wie das Bündnis für Sozialismus BFS oder die Revolutionäre Jugend Zürich. Deshalb auch der Titel «Kein Fussbreit dem Rassismus und Faschismus!»\n\nAuch bei dem kurzen Demozug vom Stauffacher an den Helvetiaplatz gingen Antifagruppen voran. Mit Blick auf die Ausschreitungen bei der Anti-WEF-Demo vor wenigen Wochen war die Stadtpolizei Zürich zwar erneut vor Ort, hatte aber abgesehen von einer zehnminütigen Strassensperrung nichts zu tun.\n\n«Nicht mehr wegschauen»\n\n«Als Ausländerin kannst du nicht mehr einfach wegschauen,» erklärte Yildiz nach der Veranstaltung. In Deutschland waren es vor allem auch kurdische Gemeinschaften, die ebenfalls am Freitag auf die Strasse gingen, um mehr Schutz für ihre Mitglieder zu fordern. Sowohl dort als auch in Zürich wurden politische Parteien wie die AfD und die SVP für ihre aufstachelnde Rhetorik kritisiert.\n\nNach den Ansprachen löste sich die Kundgebung um 18.40 Uhr am Helvetiaplatz wieder auf. Die Demo in Zürich wird landesweit nicht die einzige bleiben. Am Samstagnachmittag ruft «Basel Nazifrei» zu einer Anti-Rechts-Demonstration auf dem Basler Barfüsserplatz auf. Vorne dran wird auch wieder IDGB stehen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Zu Beginn der neuen Episode des Rostocker «Polizeirufs 110» fällt Kommissar Alexander Bukow (Charly Hübner) ein verletzter Mann in die Arme und stirbt. Der Tote auf dem Grundstück soll eine Warnung an den bekannten Unternehmer Michael Norden (Tilman Strauß) sein, der daraufhin flieht. Bukow und Kollegin Katrin König (Anneke Kim Sarnau) müssen nun nicht nur den Mörder, sondern auch Norden finden, der sich irgendwo in Rostock versteckt hält.\n\nAnders als in vielen der früheren Episoden wird im neuen Polizeiruf «Söhne Rostocks», den das Erste am Sonntag (19. Januar, 20.15 Uhr) ausstrahlt, kein übergreifendes Debattenthema verhandelt. Bislang drehten sich die Fälle zum Beispiel um die Mafia, Fußballultras, völkische Siedler oder den Umgang mit Verbrechern, die ihrer Strafe entkommen waren.\n\nEs geht um offene Rechnungen\n\nDieses Mal lassen es Markus Busch (Drehbuch) und Christian von Castelberg (Regie) geruhsamer angehen. Es entspinnt sich etwa eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung und es geht um offene Rechnungen unter alten Geschäftspartnern.\n\nBukow wirkt wie ausgewechselt. Völlig klar: Er hat sich in seine Kollegin König verliebt. Doch die LKA-Profilerin kriegt von ihrem liebenswürdigen Kollegen nicht viel mit. Ihre Vergangenheit holt sie nun endgültig ein, als sie von einem in einer früheren Folge Verurteilten kontaktiert wird. Er weiß, dass er den Mord, für den er sitzt, nicht begangen hat. Und König weiß es auch, denn sie hatte die Beweise gefälscht, die zu seiner Verurteilung führten. Seine Kontaktaufnahme wirft sie aus der Bahn.\n\nKlischeehafte Darstellungen gespart\n\nDieser Erzählstrang spielte in den vergangenen Episoden immer wieder eine Rolle, nun scheinen die Macher ihm aber mehr Raum geben zu wollen. Die Beweisfälschung der beiden Ermittler bedroht ihre Karrieren.", "pos": ["Drehbuchautor Markus Busch und Regisseur Christian von Castelberg ist bei der Umsetzung die gewünschte Anlehnung an eine Schnitzeljagd sehr gut gelungen, findet unsere Kritikerin.\n\nDas Ermittlerteam um Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) tappte in „Polizeiruf 110: Söhne Rostocks“ lange Zeit im Dunkeln.\n\nDie einzige Spur war der von seiner Familie und seinem Umfeld abgekapselte Jungunternehmer Michael Norden (Tilman Strauß).\n\n\"Polizeiruf\": Fall wurde langsam aufgedröselt eine echte Schnitzeljagd\n\nDeshalb musste der Fall nach und nach mühsam auseinander gedröselt werden und die Ermittler waren gezwungen, jeder kleinen Spur und jedem Hinweis hinterherzujagen.\n\nDamit sind dem Drehbuchautor Markus Busch beim Schreiben und dem Regisseur Christian von Castelberg bei der Umsetzung die gewünschte Anlehnung an eine Schnitzeljagd sehr gut gelungen. Auch dank der überzeugenden Leistungen der Episodenschauspieler.\n\n\"Polizeirzf\": Kritik am Unternehmer-Typus blieb aus\n\nWie etwa Strauß als Norden und Oskar Belton als dessen Sohn Jon Hövermann. Dadurch war es auch gerechtfertigt, dass die Hauptfiguren in dieser Folge des „Polizeirufs“ in den Hintergrund rückten. Weil durch die Schnitzeljagd erst spät das Bild des Jungunternehmers vervollständigt wurde, blieb die Kritik an dieser Art von Unternehmer-Typus – vom Ehrgeiz getriebener und dadurch skrupelloser Mensch, dem sein Verhalten irgendwann auf die Füße fällt – auf der Strecke.\n\nInsgesamt lud der „Polizeiruf“ aber zum Miträtseln ein. Und das Gefühl entstand, als würde man mit den Kommissaren zusammen den Jungunternehmer Michael Norden kennenlernen."], "neg": ["….das Transatlantischen Mediennetzwerk will deine Daten……\n\nDie Schweizer Verlage führen schrittweise einen Login-Pflicht ein. Damit wollen sie das Geschäftsmodell von Google, Facebook & Co. kopieren – und die Persönlichkeitseigenschaften ihrer Leserinnen und Leser zu Geld machen. Das Vorgehen kollidiert nicht nur mit dem Datenschutzgesetz, es ist darüber hinaus für den Journalismus und die freie Meinungsbildung äußerst fragwürdig.\n\nSämtliche großen Schweizer Verlagshäuser führen gemeinsam die Pflicht zum Login ein: Seit zwei Wochen werden die Leserinnen und Leser aufgefordert, sich auf den Portalen anzumelden. In einem Jahr soll dies zur Pflicht werden. Neben Tamedia, NZZ, Ringier, Axel Springer und CH-Media beteiligt sich auch die SRG an dieser Tracking-Allianz (wobei das Login bei der SRG frewillig bleiben soll).\n\nDurch diese Massnahme versprechen sich die Verlage mehr Werbegewinne, bzw. Anteile von Google, Facebook & Co. zurückzugewinnen. Für die Leserinnen und Leser bedeutet dies hingegen ein verstärktes Profiling. Zu all den bereits auf…hier weiter…", "Wiener NEOS orten \"Schikanen\" für Gastro-Betriebe auf Wiener Märkten\n\nWien (OTS/RK) - Die Wiener NEOS sehen einen „unsensiblen“ Umgang des Wiener Marktamts mit den Standlerinnen und Standlern auf Wiener Märkten. Diese Kritik kam heute, Donnerstagvormittag, von NEOS-Gemeinderat Markus Ornig, der gemeinsam mit StandlerInnen zum Medientermin auf den Leopoldstädter Karmelitermarkt geladen hatte. Konkret gehe es um den Betrieb von Schanigärten auf Märkten: Ein Bescheid des Marktamtes an 21 Gastronomiebetriebe auf vier verschiedenen Wiener Märkten habe eine Öffnung der Schanigärten „ausgerechnet“ an Samstagen untersagt. „An diesem Tag werden aufgrund der hohen Besuchsfrequenz rund 50 Prozent des Wochenumsatzes erzielt“, beklagte Ornig.\n\nDer Grund für die „kurzfristigen“ Bescheide sei laut Ornig, dass es wegen der Corona-bedingten Abstandsbestimmungen zu wenig Platz auf den Märkten gebe und die Bauernmarktstandeln den Vorrang gegenüber den Schanigärten bekmmen. „Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass hier nicht der Dialog von Seiten des Marktamts gesucht wird, um individuelle Lösungen für diese doch überschaubare Anzahl von Gastro-Betrieben zu suchen. Gerade jetzt ist es enorm wichtig, die Standler zu unterstützen“, sagte Ornig.\n\nEr kritisiert außerdem, dass „das Marktamt trotz der starken Einbußen die volle Summe für die Schanigärten verlangt“. Hier solle – so wie bei anderen Gastronomiebetrieben in Wien – ebenfalls ein Gebührenerlass für temporäre Schanigärten von Marktstand-BetreiberInnen gelten.\n\nWeitere Informationen: Wiener NEOS Rathausklub, Pressestelle, Tel. 01/4000-81411 (Schluss) nic\n\nRückfragen & Kontakt:\n\nPID-Rathauskorrespondenz\n\nPresse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)\n\nStadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in\n\n01 4000-81081\n\ndr @ ma53.wien.gv.at\n\nwww.wien.gv.at/presse", "Mit Machete auf den Vater eingeschlagen: 32-Jähriger wegen versuchten Totschlags angeklagt\n\nTeilen\n\nProzess am Landgericht Göttingen: Ein 32.-Jähriger hat mehrfach mit einer Machete auf seinen Vater eingeschlagen und ihn dadurch lebensgefährlich verletzt. © Bernd Schlegel\n\nEr hat mit einer Machete mehrfach auf brutal seinen Vater eingeschlagen - am Landgericht Göttingen ist der Prozess gegen einen 32-Jährigen gestartet.\n\nProzess wegen versuchten Totschlags am Landgericht Göttingen gestartet.\n\nEin 32-Jähriger hat mehrfach mit einer Machete auf seinen Vater eingeschlagen.\n\nZuvor hatte der Angeklagte schon einen Sicherheitsmann attackiert.\n\nWeil er seinem Vater mit einer Machete mehr als ein Dutzend Mal auf den Kopf geschlagen und lebensgefährlich verletzt hat, muss sich ein 32 Jahre alter Mann aus Göttingen vor dem Landgericht Göttingen verantworten.\n\nDie Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten versuchten Totschlag und schwere Körperverletzung vor.\n\nGöttingen: Vater mit Machete schwer verletzt - War der Angeklagte zur Tatzeit schuldfähig?\n\nSie geht davon aus, dass er zur Tatzeit aufgrund einer psychischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt hat. Anstelle einer Anklage hat sie einen Antrag im Sicherungsverfahren gestellt. Dieser zielt darauf ab, dass der 32-Jährige aus Göttingen dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht wird.\n\nGöttingen: Angeklagter hat vor der Attacke auf seinen Vater bereits einen Sicherheitsmann verletzt\n\nDie Staatsanwaltschaft wirft ihm zwei Taten vor: Ende Juli war er in einem Bistro der Universitätsmedizin in Göttingen mit einer etwa ein Meter langen Metallstange aufgetaucht.\n\nAls sich ein Angehöriger des Sicherheitsdienstes dem herumschreienden und wild gestikulierenden Mann näherte, soll der Beschuldigte diesen mehrfach mit der Stange geschlagen und getreten haben. Der Mitarbeiter erlitt diverse Prellungen und Abschürfungen.\n\nGöttingen: Angeklagter kaufte Machete, um den Vater zu töten\n\nEinige Tage später soll der 32-Jährige in einem Laden in der Innenstadt von Göttingen eine Machete mit einer Klingenlänge von 47 Zentimetern gekauft haben.\n\nAnschließend ging er laut Antragsschrift damit zu dem Imbiss seines Vaters, um diesen zu töten. Eigenen Angaben zufolge hätten „Stimmen in seinem Kopf“ ihm dies befohlen, weil sein Vater „ein schlechter Mensch“ sei, der „nur Unheil bewirkt“ habe.\n\nGöttingen: Angeklagter hat mehr als ein dutzendmal mit der Machete auf seinen Vater eingeschlagen\n\nDa er seinen Vater nicht antraf, ging der Beschuldigte zur elterlichen Wohnung in der Weender Landstraße In Göttingen. Dort soll er mit der Machete mehrfach auf die Wohnungstür eingeschlagen und sie eingetreten haben.\n\nIm Flur habe er dann mit großer Wucht mindestens zwölfmal mit der Machete auf die rechte Kopfseite des Vaters eingeschlagen, hinzu kamen diverse weitere Machetenhiebe auf die linke Kopfseite sowie auf Nacken, Schulter und Rücken. Der 62-Jährige erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie zahlreiche weitere schwere Schädel- und sonstige Verletzungen.\n\nGöttingen: Zeuge wurde nach der Tat auf den 32-Jährigen aufmerksam\n\nEin Zeuge wurde auf den 32-Jährigen aufmerksam, weil dieser an beiden Händen verletzt war und eine große Blutlache zu sehen war.\n\nDer Beschuldigte hatte bei seiner Gewaltattacke die Machete falsch gehalten und sich selbst verletzt. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Bei seiner Festnahme erklärte der 32-Jährige, dass er seinen Vater getötet habe.\n\nGöttingen: Vater wurde bei der Attacke lebensgefährlich verletzt\n\nDer 62-Jährige war mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Göttinger Uni-Klinik gekommen. Den Ärzten konnten sein Leben retten, mussten ihm aber einen Finger amputieren. Der 32-Jährigem ist seit Anfang September vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.\n\nIn Göttingen hat ein 32-jähriger Mann seinen Vater mit einer Machete lebensgefährlich verletzt. Zuvor soll er bereits in einem Bistro randaliert haben.\n\nVon Heidi Niemann", "Viel Prominenz bei Söders Neujahrsempfang in der Residenz\n\nMünchen (dpa/lby) - Es war einer der Höhepunkte zum Auftakt des politisch-gesellschaftlichen Jahres in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Freitagabend wieder zum traditionellen Neujahrsempfang in die Münchner Residenz geladen - zum zweiten Mal nach seinem Amtsantritt im März 2018. Erwartet wurden bis zu 1800 Gäste. Darunter waren Minister und Abgeordnete aus Bund und Land sowie viele Prominente aus Politik, Kultur, Sport, Wirtschaft und Gesellschaft. Zu Beginn gab es wieder ein Defilee: Wer Geduld mitbrachte, konnte sich in eine lange Schlange einreihen, um dem Regierungschef und seiner Frau persönlich die Hand zu schütteln.", "Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat sich „schockiert“ über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt.\n\n„Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!“, schrieb Becker am Sonntag auf Twitter. „Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden …?“\n\nZum Glück wurde meine Unterstützung der #BlackLivesMatter Demo sowohl auf #CNN wie auch von der #DailyMail als sehr positiv gesehen … anscheinend haben viele Menschen in Deutschland 🇩🇪 immer noch nicht verstanden,dass es meine Familiengeschichte ist!#Noah #Elias #Anna #Amadeus — Boris Becker (@TheBorisBecker) June 7, 2020\n\nAm Samstag hatte der dreimalige Wimbledonsieger ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben.\n\n„Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!“, schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Graffiti-Künstler Erlös geht an Angeklagte: Banksy entwirft T-Shirt zum Sturz von Sklavenhalter-Statue in Bristol\n\nWährend eines Protests in Bristol hatten 2020 mehrere Menschen die Statue eines Sklavenhändlers umgekippt und ins Hafenbecken geworfen. Nun kommt es zum Prozess und Künstler Banksy unterstützt die Angeklagten.", "pos": ["Bei Anti-Rassismus-Protesten im englischen Bristol haben Demonstranten die Statue eines britischen Sklavenhändlers vom Sockel geholt und ins Hafenbecken geworfen. Bei anderen Statuen – wie der von Churchill – wurden die Sockel beschmiert.\n\nWie die Videoaufnahme eines Augenzeugen zeigt, zogen Demonstranten am Sonntag eine Schlinge um den Hals der Statue von Edward Colston und brachten sie zu Fall. Unter Jubelschreien schleppten sie dann die Bronzestatue zum Hafen, wo sie das Denkmal im Fluss Avon versenkten.\n\nProtesters against systemic racism in the UK tore down a bronze statue depicting slave trader Edward Colston, rolling it through the streets before tossing it into the river. https://t.co/K1ZrZ65Nik pic.twitter.com/0n6gENEYhY — ABC News (@ABC) June 8, 2020\n\nDie Polizei in der Stadt im Südwesten Englands kündigte Ermittlungen an. Der im 17. Jahrhundert in eine wohlhabende Händlerfamilie geborene Colston arbeitete für die Königlich-Afrikanische Gesellschaft, die jährlich rund 5000 Menschen versklavte. Später erwarb Colston sich durch Spenden an Schulen und Krankenhäuser den Ruf eines Philanthropen.\n\nDemonstranten trampelten auf Denkmal herum\n\nAn der Demonstration in Bristol hatten nach Angaben des örtlichen Polizeichefs etwa 10.000 Menschen teilgenommen. Einige Dutzend knöpften sich dann am Rande die Bronzestatue vor. Demonstranten trampelten auf dem umgestürzten Denkmal herum und sprühten rote Farbe in dessen Gesicht.\n\nZudem kniete ein Demonstrant auf dem Nacken der Statue, bevor diese in den Fluss geworfen wurde – damit bezog sich der Demonstrant auf den Tod des Afroamerikaners George Floyd vor knapp zwei Wochen.\n\n„Heute bin ich Zeuge von Geschichte“, schrieb William Want, der das Video von dem Sturz der Colston-Statue veröffentlichte, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Bürgermeister von Bristol, Marvin Rees, erklärte, die 1895 errichtete Statue habe seit Jahren für Kontroversen gesorgt. Es sei wichtig, jenen Menschen zuzuhören, für die sie ein Affront gewesen sei.\n\nDie britische Innenministerin Priti Patel nannte den Angriff auf die Statue jedoch „zutiefst schändlich“. Sie sprach im Sender Sky News von „Vandalismus“ und einem „völlig inakzeptablen Akt“.\n\nIn Bristol haben Demonstrierende die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston niedergerissen. Historiker David Olusoga sagte der BBC: „Colston war ein Sklavenhändler und ein Mörder. Die Statue hätte längst abgebaut werden müssen.“ https://t.co/n6EiXOZz8g pic.twitter.com/uULjeBqpqL — Vassili Golod (@VassiliGolod) June 7, 2020\n\nDemonstranten hatten die gut fünf Meter hohe Bronzestatue des Sklavenhändlers Edward Colston am Sonntag gestürzt und unter Beifallsbekundungen in den Fluss Avon geworfen. Seit Tagen gibt es in Großbritannien Demonstrationen gegen Rassismus als Reaktion auf den Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis. Dabei kam es vereinzelt auch zu Gewalt, bei der 35 Polizisten verletzt wurden.\n\nEin Sprecher von Premierminister Boris Johnson verurteilte die Gewalt am Montag als „inakzeptabel“ und erklärte, der Denkmalssturz sei eine Straftat, die verfolgt werden müsse. „Wir verstehen die starken Überzeugungen vollkommen, aber in diesem Land regeln wir unsere Streitigkeiten auf demokratische Weise“, betonte der Sprecher.\n\nPremierminister Boris Johnson verurteilte die wiederholten Ausschreitungen bei den Anti-Rassismus-Protesten, ging jedoch nicht auf das Niederreißen des Colston-Denkmals ein. Die Gewaltakte seien ein „Verrat“ an den von den Demonstranten propagierten Zielen, twitterte Johnson.\n\nDenkmalbehörde: „Wir glauben nicht, dass sie wieder aufgestellt werden sollte“\n\nDie Denkmalbehörde Historic England erklärte, die Bewohner müssten nun entscheiden, was mit dem gestürzten Denkmal geschehen solle und fügte hinzu, „wir glauben nicht, dass sie wieder aufgestellt werden sollte“. Die Statue sei ein „Symbol der Ungerechtigkeit und eine Quelle großen Schmerzes für viele Menschen“ gewesen.\n\nBristols Bürgermeister Marvin Rees sagte, seiner Meinung nach gehöre die Statue zusammen mit Plakaten der sonntäglichen Black-Lives-Matter-Demonstration in ein Museum. Er könne die Zerstörung des Denkmals zwar „nicht gutheißen“, doch handele es sich um einen „Moment mit Kultcharakter“, sagte Rees, der jamaikanische Vorfahren hat, der BBC. Dass diese Statue im Zentrum von Bristol gestanden habe, habe er stets als „persönliche Beleidigung“ empfunden.\n\nDie Bristoler Konzerthalle Colston Hall erklärte, die Proteste bestärkten Pläne für eine Namensänderung: „Der gegenwärtige Name spiegelt unsere Werte als fortschrittliche und offene Kunstorganisation nicht wider“. Stattdessen solle ein neuer Name gefunden werden, der „Hoffnung, Vielfalt und Inklusion“ repräsentiert.\n\nDer britische Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton bezeichnete Colston als „Monster“ und forderte, sämtliche derartigen Denkmäler zu schleifen.\n\n(afp/er)"], "neg": ["Die 70 Jahre alte Bewohnerin eines Pflegeheims im Bezirk Wolfsberg, die positiv auf das Coronavirus gestestet wurde, ist möglicherweise doch nicht infiziert. Ein zweiter Test verlief negativ, jetzt soll ein weiterer Test endgültig Klarheit bringen.\n\nFrau bei Kuraufenthalt positiv getestet\n\nNeu hinzugekommen ist seit Dienstag eine Frau aus dem Bezirk Völkermarkt. Sie wurde bei einem Kuraufenthalt positiv getestet. Die Frau hat sich laut Auskunft der Behörden in Kärnten angesteckt und befindet sich in Heimquarantäne.\n\nInsgesamt gibt es damit in Kärnten 416 bestätigte Fälle. 13 Personen, die das Virus hatten, sind gestorben, 398 Patienten wurden gesund.", "Es gibt mit Gewissheit eine große Anzahl von Oberbürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die Bundesfinanzminister Olaf Scholz große Durchsetzungskraft beziehungsweise Verhandlungsgeschick für das neue Jahr wünschen. Das kann nämlich nicht schaden, um eine Altschuldenregelung für hoch verschuldete Kommunen zu finden. Die Aufgabe ist denkbar anspruchsvoll: Laut Experten erfordert sie zum einen eine Verfassungsänderung. Zum anderen ist sie konfliktträchtig, da nur knapp ein Fünftel der etwa 11 000 deutschen Kommunen vom Bund finanziell beglückt werden soll. Vier Fünftel werden entsprechend mäßig begeistert sein.\n\nDabei gibt es Gemeinden, die praktisch schuldenfrei sind. Sie liegen überwiegend in den alten Bundesländern und in deren Süden. Von dort verlangt Scholz, gönnen zu können, familiäre Solidarität und verständnisvolle Großzügigkeit. In einem Interview mit der „Berliner Morgenpost“ sagte er: „Im Föderalismus ist es manchmal wie in einer Familie, wo ein Kind sich beschwert, dass das andere Kind eine neue Jacke bekommen hat, und es nicht, weil seine Jacke noch tadellos ist.“\n\nLänderfamilie, Zusammenhalt, Verständnis? Da war doch was? Ganz genau: Der sogenannte horizontale Länderfinanzausgleich bestimmte die Grenzen der Solidarität. Die Geberländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen wollten ihn mehrfach aufkündigen. „Wir sind solidarisch, aber nicht blöd“, sagte beispielsweise der damalige bayerische ­Ministerpräsident Horst Seehofer. Der Kritik in Worten folgten Taten: 1998 strengten die Länder vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Klage an. Eine weitere wurde 2013 zurückgezogen, da die Verhandlungen um den neuen Finanzausgleich begannen, der mit dem neuen Jahr in Kraft getreten ist.\n\nEin Hauptargument der Südländer: Es gebe keinen Anreiz, verantwortungsvoll zu haushalten, wenn man sich auf die Hilfe anderer verlassen könne. Die einen leisteten sich trotz hoher Schulden neue Hallenbäder (und damit Zuschüsse), andere täten alles, um zu sparen und ihre Einnahmen zu erhöhen. Ähnliches wird auch die Diskussion um die (Teil-)Entschuldung von Kommunen bestimmen.\n\nIndes dürfte auch ein Gegenargument den Bremern bekannt vorkommen: die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Eine Schuldenkappung könnte einen Beitrag dazu leisten, dass es keinen allzu großen Unterschied macht, ob man sich in Garmisch-Partenkirchen oder in Flensburg ansiedelt. Das darf man laut Grundgesetz am Dialekt erkennen oder an der Geografie, nicht aber am Zustand der Schulen oder Straßen.\n\nDie Regierungskommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ kam bereits im Sommer zu dem Schluss, dass eine Altschuldenregelung ein angemessenes Mittel sei, Städten wie Darmstadt (Pro-Kopf-Verschuldung Ende 2017: 14 581 Euro) und Kaiserslautern (11 477) neue Perspektiven zu eröffnen und ihre Einwohner nicht übermäßig zu benachteiligen. Das Beispiel Bremerhaven (seit Mittwoch schuldenfrei) verdeutlicht das. Die Stadt müsste in diesem Jahr 50 Millionen Euro für Zins und Tilgung ausgeben, wenn das Land die Schulden (1,7 Milliarden Euro) nicht übernommen hätte. Dazu dient auch die „Hessenkasse“: In 179 Kommunen wurde der „Reset-Knopf gedrückt“, indem sie „aus dem Dispo geholt“ wurden, wie Hessens Finanzminister Thomas Schäfer formulierte. Kassenkredite in Höhe von fast fünf Milliarden Euro hat das Land übernommen, sie werden gemeinsam mit den Gemeinden getilgt.\n\nDie Städte Bremen und Bremerhaven sind also entschuldet, das ändert nur nicht viel an der Lage des Landes. Die „Süddeutsche Zeitung“: „Die Nacht der Nächte, in der es wie seine Stadtgemeinden schuldenfrei sein wird, wird also noch eine Weile auf sich warten lassen – bei einem Schuldenabbau im aktuellen Tempo etwa 730 Jahre.“\n\nUm die Zeit zu verkürzen – falls es an der Bereitschaft aller Länderfamilienmitglieder für eine Altschuldenlösung gebricht, von der Bremen profitiert – bleibt der Weg, den der Bürgermeister des niedersächsischen 8000-Einwohner-Dorfs Algermissen eingeschlagen hat: Er startete in den 1980er-Jahren einen strikten Sparkurs. Um die allerletzten Schulden zu tilgen, absolvierte er seine Termine mit einem großen Sparschwein unterm Arm, berichtet die „Zeit“. So gelang es, die Kredite komplett abzulösen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte tourt bekanntlich schon durch Bremens Stadtteile. Eine Spardose wird sich auftreiben lassen.", "ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Southwest Airlines von \"Neutral\" auf \"Outperform\" hochgestuft und das Kursziel von 35 auf 45 US-Dollar angehoben. Die Aktie der Southwest biete eine gute Möglichkeit, um von einer kurzfristigen Nachfrage-Erholung nach Urlaubsreisen zu profitieren, schrieb Analyst Jose Caiado in einer am Freitag vorliegenden Studie. Sie ist zudem sein mehrjähriger strategischer Anlagefavorit. Dank der branchenweit besten Bilanz dürfte Southwest ein aggressives Comeback bevorstehen./ajx/mis\n\nVeröffentlichung der Original-Studie: 12.06.2020 / 08:18 / UTC Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 12.06.2020 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben", "In welchen Städten und Gemeinden im Kreis Olpe leben die meisten Infizierten? Unsere Karte gibt einen aktuellen Überblick.\n\nDas Coronavirus breitet sich weiter im Kreis Olpe aus. Bei mittlerweile 127 Personen im Kreis (Stand Montag 30. März) wurde das Coronavirus nachgewiesen. Zudem stehen immer noch hunderte Testergebnisse aus, daher kann es auch in den nächsten Tagen noch einmal einen Anstieg geben.\n\nAuf unserer Karte lässt sich nachvollziehen, in welchen Städten und Gemeinden die Fälle vom Kreis Olpe bestätigt worden sind. Grundlage sind die Daten der Kreisverwaltung.\n\nSo verteilt sich die Zahl der Corona-Fälle im Kreis Olpe\n\nEin Blick in den Kreis zeigt, dass sich die Corona-Fälle (Stand Montag, 30. März) recht ungleich verteilen.\n\nDie meisten bestätigten Infektionen (28) wurden in der Gemeinde Lennestadt registriert. In Finnentrop waren es 26 Fälle. In Attendorn meldet der Kreis 18 bestätigte Fälle. In der Stadt Olpe waren es 15, in Kirchhundem 13, in Drolshagen 13 und in Wenden 14.\n\nAlle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Kreis Olpe finden Sie in unserem Newsblog.", "Polizeiinspektion Cuxhaven\n\nPOL-CUX: Medieninformation der Polizeiinspektion Cuxhaven vom 01. Januar 2020 -Verkehrsunfälle BAB 27-\n\nCuxhaven (ots)\n\nVerkehrsunfall mit neun Leichtverletzten\n\nGemarkung Bremerhaven. Am 01.01.2020, gegen 02.05 Uhr, ereignete sich auf der BAB 27, Fahrtrichtung Süden, zwischen den Anschlußstellen Überseehäfen und Mitte, ein Auffahrunfall auf dem Hauptfahrstreifen. Der Beteiligte 01 (männlich 46 Jahre) übersah mit seinem Pkw bei dichtem Nebel (Sichtweiten zum Teil unter zehn Metern) den vorrausfahrenden Pkw der Beteiligten 02 (weiblich, 31 Jahre). Bei dem Unfall wurden neben den Fahrzeugführern auch die Mitfahrer verletzt (01: weiblich, 14 Jahre, 02: männlich, 30 Jahre).\n\nUnmittelbar darauf ereignete sich ein Folgeunfall. Der Beteiligte 02 (männlich,62 Jahre) hatte die Unfallstelle über den Überholfahrstreifen umfahren, als der Beteiligte 01 (männlich, 45 Jahre) auf den Pkw des Beteiligten 02 auffuhr. Bei diesem Unfall wurden die beiden Fahrzeugführer und die drei Mitfahrer im Pkw 01 (weiblich, 38 Jahre, weiblich 19 Jahre und männlich, 12 Jahre) leicht verletzt.\n\nEine Vollsperrung wurde eingerichtet. Hier kam es gegen 05.29 Uhr zu einem weiteren Verkehrsunfall. Ein Fahrzeugführer fuhr in die Absperrung und beschädigte polizeiliches Absperrmaterial. Verletzt wurde hier niemand. Auch dieser Unfall ist polizeilich aufgenommen worden.\n\nDie Vollsperrung wurde gegen 09.00 Uhr aufgehoben.\n\nMit freundlichen Grüßen\n\nMartin Kühne Polizeihauptkommissar Dienstschichtleiter am Sitz der Polizeiinspektion Cuxhaven\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Cuxhaven\n\nTelefon: 04721/573-0\n\nWerner-Kammann-Straße 8\n\n27472 Cuxhaven\n\nhttp://ots.de/PI0z7T\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Cuxhaven, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Berlin Friedrich Merz zeigt sich unerschrocken. Ende 2018 hatte er das Rennen um den CDU-Vorsitz noch verloren. Doch dieses Mal seien seine „Chancen viel besser“, sagt Merz bei Bekanntgabe seiner erneuten Kandidatur um den CDU-Vorsitz vor der Hauptstadtpresse am Dienstag. Er sei viel näher dran an der Partei als bei seiner ersten Kandidatur, die er ja auch nur denkbar knapp und wegen einer schlechten Rede verloren habe. „Ich spiele nicht auf Platz, sondern auf Sieg. Ich will gewinnen.“\n\nDie Wirtschaft hört diese selbstbewussten Töne gerne. Neben Merz treten auch Armin Laschet und Norbert Röttgen im Rennen um den CDU-Vorsitz an. Alle drei seien „respektable Kandidaten“, sagt der Familienunternehmer Jürgen Heraeus. Genauso wie CSU-Chef Markus Söder, der ebenfalls als Kanzlerkandidat der Union infrage käme. Doch wie 2018 hat die Wirtschaft wieder einen klaren Liebling – und der heißt erneut Friedrich Merz.\n\nSo setzt Martin Herrenknecht, Chef des gleichnamigen Tunnelbauunternehmens, voll und ganz auf den 64-Jährigen – sowohl für den CDU-Parteivorsitz als auch als CDU-Kanzlerkandidat. „Friedrich Merz verfügt über hohe Kompetenz in der Wirtschaftspolitik und versteht deren Stellenwert für das Wohl des Landes“, sagte Herrenknecht. Er sei international sehr erfahren und „wird für eine moderne Agenda 2030 einstehen, um Deutschland im internationalen Wettbewerb stärker zu positionieren“.\n\nAuch Roland Mack hat einen klaren Favoriten. „Ich setze die größten Hoffnungen auf Friedrich Merz“, sagte der Chef und Gesellschafter des Europaparks Rust dem Handelsblatt. „Er kann in meinen Augen am besten eine klare zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik mit den Herausforderungen beim Klimaschutz in Einklang bringen.“ Er erwarte sich von Merz auch einen „Schub der dringend benötigten Infrastrukturmaßnahmen und den Abbau von Infrastrukturbremsen“, führte Mack weiter aus.\n\nDie Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates, dessen Vizepräsident Merz ist, votiert natürlich auch für die eigene Führungskraft. „Friedrich Merz steht für Verbreiterung und glaubwürdigen Neuaufbruch der CDU“, sagt Astrid Hamker. „Das ist angesichts der jüngsten Wahlniederlagen und des Orientierungsverlustes in Deutschland sehr wichtig für die tragende Partei in der Mitte unseres Landes.“ Merz kenne wie kein anderer in der Union die Welt der Wirtschaft und die der Politik. Mit ihm könne die CDU auf große Fragen, etwa wie man Klimapolitik mit wirtschaftlicher Vernunft verbindet, kompetent antworten.\n\nDuo mit bewegter Geschichte\n\n90 Minuten bevor Merz am Dienstag seine Kandidatur bekanntgab, luden NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn kurzfristig zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ein. Beide galten bis dahin als mögliche Kandidaten für den CDU-Vorsitz. Der Rheinländer und der Westfale haben eine Vergangenheit miteinander, was beide bei ihrem Auftritt unumwunden einräumen.\n\nLaschet verteidigte Merkels Flüchtlingspolitik, während Spahn sie scharf angriff. Hinzu kommen persönliche Muskelspiele und Verletzungen: Spahn kandidierte 2014 per Kampfkandidatur gegen Laschets Kandidaten Hermann Gröhe für das CDU-Parteipräsidium und gewann. Danach herrschte Eiszeit zwischen ihm und Laschet.\n\nDoch jetzt haben beide einen Pakt geschlossen, den Merz später als eine „Art Kartellbildung zur Schwächung des Wettbewerbs“ kritisieren wird. Laschet tritt als Parteivorsitzender an, Spahn zieht zu Laschets Gunsten zurück und soll als stellvertretender Parteivorsitzender künftig die Nummer zwei in der CDU sein. „Es braucht wieder eine Idee, wohin man das Land entwickeln, wie man das Land zusammenhalten will“, sagte Laschet. „Deshalb will ich als Vorsitzender der CDU kandidieren.“\n\nDer ehemalige CDU-Fraktionschef will strebt nach Höherem. (Foto: AFP/Getty Images) Friedrich Merz\n\nDer Ministerpräsident macht keinen Hehl daraus, dass er auch Kanzlerkandidat werden will: Mit dem Sonderparteitag zur Wahl des neuen CDU-Chefs am 25. April sei „klar, welchen Vorschlag die CDU für die Kanzlerkandidatur“ mache. Alles Übrige müsse mit der CSU besprochen werden.\n\nDass Kanzlerkandidatur und Parteivorsitz anders als 2018 miteinander verknüpft seien, sei ein Grund, warum er dieses Mal antrete, sagte Laschet. Zudem sei er 2018 „ein junger Ministerpräsident“ in Nordrhein-Westfalen gewesen, gerade mal eineinhalb Jahre im Amt. Es sei damals auch eine Frage der Fairness gegenüber dem Koalitionspartner FDP gewesen, nicht so schnell einen anderen so zeitraubenden Job zu übernehmen.\n\nSpahn gibt sich auffällig demütig\n\nWie Kramp-Karrenbauer zuvor würde im Falle seiner Wahl aber auch Laschet vor dem Problem stehen, unter einer Kanzlerin Angela Merkel an Statur gewinnen zu müssen. Ende 2018 war Merz Kramp-Karrenbauer knapp im Kampf um den CDU-Vorsitz unterlegen. Sie hatte nach dem Streit um die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen mit Stimmen von AfD und CDU ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt.\n\nDie Noch-CDU-Chefin war nach eigenen Angaben nicht vorab über das Bündnis Laschets mit Spahn informiert. Sie habe erst aus der Presse davon erfahren, räumte Kramp-Karrenbauer am Dienstagabend in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ ein. Allerdings habe es sie auch nicht überrascht.\n\nLaschet wiederum wischt Fragen zur Abgrenzung zur Kanzlerin oder gar zu vorgezogenen Neuwahlen jedoch beiseite. Er sehe überhaupt keinen Sinn darin, sich durch Abgrenzung gegenüber der eigenen Kanzlerin zu profilieren, sagt Laschet. Anhand seiner Regierungsarbeit in NRW könne jeder sehen, wofür er stehe. Und mit der Nominierung Spahns wolle er zeigen, dass die verschiedenen Strömungen in der Bund-CDU ihren Platz haben, so wie auch seine Minister in NRW die gesamte politische Palette abdeckten.\n\nLaschet hat Stand heute alles richtig gemacht. Sollte er das Rennen gewinnen, dürfte er Kanzlerkandidat werden. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die Union wieder die Pferde umsattelt. Laschet verfügt auch über eine andere Machtbasis in der Partei als Kramp-Karrenbauer, zudem ist die Zeit bis zur Wahl überschaubar. Auch Spahn dürfte an Statur gewonnen haben.\n\nOft als Ehrgeizling verschrien, zeigt er nun, dass er sich einreihen kann. Spahn weiß auch, dass die Zeit auf seiner Seite ist. Obwohl schon 25 Jahre im Politikgeschäft, ist er mit seinen 39 Jahren noch immer jung und könne noch viele Führungsausgaben übernehmen, wie Laschet es ausdrückt. Unter einem Kanzler Laschet dürfte Spahn als Lohn für seine Unterstützung ein gewichtiges Ministerium leiten.\n\nSpahn gab sich am Dienstag auffällig demütig. „Die CDU befindet sich in der größten Krise ihrer Geschichte“, sagte er. Es ginge deshalb nicht um Personen, sondern um die Zukunft der CDU als Volkspartei. Er glaube, in dieser Zeit sei Laschet die beste Wahl, so Spahn, da er „Liberales, Soziales und Konservatives miteinander verbinden“ könne. So viel Einsicht hätte sich Laschet auch von Merz gewünscht. „Ich bedaure, dass sich nicht alle Kandidaten diesem Teamgedanken anschließen konnten“, kritisiert er seinen Kontrahenten.\n\nMerz mit klarem Machtanspruch\n\nNur drei Minuten nachdem Laschet und Spahn die Bundespressekonferenz verlassen haben, betrat Merz den Raum. In diesen Zeiten der Polarisierung müsse die CDU „ein Stabilitätsanker sein“. Deshalb habe er sich „nach reiflicher Überlegung entschieden, erneut für den Vorsitz der CDU anzutreten“, sagte Merz ohne Umschweife.\n\nDie Wahl solle kein „Bruch mit der Vergangenheit, sondern ein Aufbruch in die Zukunft sein“. Über den innerparteilichen Wettbewerb freue er sich. Im gleichem Atemzug machte er aber deutlich, wo er die Unterschiede sieht: „Wir haben die Wahl zwischen Kontinuität oder Aufbruch. Diese Personalentscheidung ist eine Richtungsentscheidung für die CDU.“\n\nZur Kanzlerkandidatur äußerte sich Merz zurückhaltender als Laschet, diese Frage werde man gemeinsam mit der CSU klären. Neuwahlen strebt auch Merz trotz der ihm nachgesagten innigen gegenseitigen Abneigung zur Kanzlerin nach eigener Aussage nicht an. Allerdings werde er im Falle seiner Wahl zum Parteichef „beanspruchen, dass Sachverhalte wie in Thüringen allein von der CDU-Spitze, und nicht aus dem Bundeskanzleramt beantwortet werden“.\n\nLaschet oder Merz? Diese Frage stellt sich am Dienstag auch Christian Lindner. Mit Laschet schmiedete der FDP-Chef 2017 die schwarz-gelbe Koalition in NRW. Dieser sei „ein Garant dafür, dass sich alle Partner in der Regierung auch entfalten können“, so Lindner. Doch auch mit Merz gebe es „große Gemeinsamkeiten“, gerade in der Wirtschaftspolitik. „Die Mischung aus beiden wäre für uns ideal“, findet der FDP-Chef. „Ein Friedrich Laschet. Oder ein Armin Merz.“\n\nMehr: Mit Merz oder Laschet rückt die Wirtschaft wieder ins Zentrum der CDU-Politik.", "pos": ["Jetzt geht der Kampf um den CDU-Vorsitz richtig los: Nach Ex-Umweltminister Norbert Röttgen kündigten am Dienstag der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet und der frühere Fraktionschef der Partei Friedrich Merz ihre Kandidatur an. Gesundheitsminister Jens Spahn verzichtete dagegen zugunsten Laschets.\n\nMit den Bewerbungen steht fest, dass die CDU wie 2018 per Kampfkandidatur über ihren künftigen Parteivorsitz entscheidet. Eine „Teamlösung“ mit vorherigen Absprachen ist vom Tisch.\n\nEntscheidung im April\n\nEs geht um die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer, die nach dem Wirbel um die gescheiterte Regierungsbildung in Thüringen Anfang Februar ihren Rückzug angekündigt hatte. Die neue Parteispitze soll bei einem Sonderparteitag am 25. April gewählt werden.\n\nKontinuität vs. Aufbruch\n\n„Wir haben seit heute einen offenen Wettbewerb in der CDU“, sagte Merz und betonte, dass „diese Entscheidung auch eine Richtungsentscheidung für die CDU“ sei. Die Alternative sei Kontinuität, wofür Laschet stehe, oder Aufbruch und Erneuerung, wofür er stehe, so Merz. Er wolle, „dass sich diese Partei wirklich grundlegend erneuert“, so der 64-Jährige.\n\nLaschet bot sich dagegen als Versöhner für die Partei an. Er habe in den vergangenen Tagen versucht, mehrere der Bewerber für den Chefposten einzubinden, betonte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem zuvor ebenfalls als möglichen Kandidaten gehandelten Spahn. „Ich bedauere, dass nicht alle Kandidaten sich diesem Team-Gedanken anschließen konnten“, sagte Laschet — ein Seitenhieb gegen Merz. Spahn schlage er im Falle seiner Wahl als seinen Stellvertreter vor. Damit will Laschet zeigen, dass die verschiedenen Strömungen ihren Platz haben. Spahn gilt wie Merz als Vertreter einer konservativeren Linie.\n\nCSU entscheidet mit\n\nLaschet bekräftigte Aussagen der scheidenden Parteichefin Kramp-Karrenbauer, mit der Entscheidung über die neue Parteispitze falle auch ein Signal für die Kanzlerkandidatur. Dies werde aber mit CSU-Chef Markus Söder besprochen. Die Große Koalition im Bund solle bis September 2021 fortgesetzt werden. Auch Merz sagte, über die Kanzlerkandidatur werde im Einvernehmen von CDU und CSU entschieden.\n\nKann Merz mit Merkel?\n\nKramp-Karrenbauer hatte gefordert, dass jeder neue CDU-Chef gut mit der „CDU-geführten Bundesregierung“ zusammenarbeiten müsse. Hintergrund ist, dass Merz in der CDU Probleme bei der Zusammenarbeit mit Kanzlerin Angela Merkel unterstellt werden. Zwischen beiden gibt es nämlich eine alte offene Rechnung: Merkel hatte Merz 2002 als Unionsfraktionschef in die Wüste geschickt. Merz sagte gestern auf die Frage, wie er als CDU-Chef mit Merkel zusammenarbeiten würde, die Kanzlerin sei gewählt bis zum Ende der Wahlperiode im September 2021. Merkel und er würden „einen vernünftigen Weg finden“."], "neg": ["Im Burgenland sind mit Stand Freitagabend noch 65 Personen am Coronavirus erkrankt. Von den 325 Personen, die bisher positiv auf Covid-19 getestet wurden, sind mittlerweile 255 wieder genesen, teilte der Koordinationsstab Coronavirus am Freitag unter Berufung auf Angaben des Gesundheitsministeriums mit. Seit Donnerstagabend wurde keine Neuinfektion gemeldet.\n\n228 Personen befinden sich laut dem Koordinationsstab unter behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne. Acht Erkrankte werden derzeit in einem Spital behandelt, zwei davon intensivmedizinisch.\n\nDie positiven Fälle nach Bezirken:\n\n· Neusiedl: 56\n\n· Eisenstadt-Umgebung: 23\n\n· Eisenstadt: 16\n\n· Rust: 0\n\n· Mattersburg: 46\n\n· Oberpullendorf: 23\n\n· Oberwart: 129\n\n· Güssing: 24\n\n· Jennersdorf: 9", "Deutsches Kinderhilfswerk fordert Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz in 2020\n\nDas Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bundestag und Bundesrat auf,\n\nKinderrechte noch im Jahr 2020 im Grundgesetz zu verankern und damit ein\n\nzentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung einzulösen.\n\nDazu sollte zügig ein Gesetzentwurf im Bundeskabinett verabschiedet werden und\n\nim weiteren Gesetzgebungsverfahren eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft\n\nstattfinden, damit neben politischen Erwägungen auch die in den letzten Jahren\n\nerarbeiteten fachlichen Standards angemessen Berücksichtigung finden. Die von\n\nder Bundesjustizministerin im November vorgelegte Formulierung sichert nach\n\nAnsicht des Deutschen Kinderhilfswerkes den Kindeswohlvorrang und das Recht von\n\nKindern und Jugendlichen auf Beteiligung noch nicht ausreichend ab. Es muss eine\n\nFormulierung gefunden werden, die den Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention\n\nentsprechend sowohl die Gesetzgebung und Rechtsprechung auf Bundes- und\n\nLandesebene als auch die Verwaltungspraxis im Sinne der “besten\n\nKinderinteressen” nachhaltig beeinflusst, und damit die Lebenssituation der\n\nKinder vor Ort konkret positiv verändert.\n\n“Der vom Deutschen Kinderhilfswerk im Dezember vorgelegte Kinderrechte-Index hat\n\nganz deutlich gezeigt, dass wir in Deutschland im Hinblick auf Kinderrechte vor\n\neinem föderalen Flickenteppich stehen und es bei der Umsetzung der Kinderrechte\n\n30 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention an vielen Ecken und\n\nEnden hakt. Gerade die Verankerung des Kindeswohlvorrangs auf Verfassungsebene\n\nist unabdingbar, damit beispielsweise Behörden und Gerichte den Interessen von\n\nKindern in Zukunft bei der Rechtsdurchsetzung hinreichend Gewicht verleihen. Das\n\nbedeutet, dass die Interessen von Kindern bei allen sie betreffenden\n\nEntscheidungen mit besonderem Gewicht in die Abwägung einbezogen werden müssen.\n\nZudem bestünde in diesem Fall eine besondere Begründungspflicht, wenn\n\nausnahmsweise andere Rechtsgüter von Verfassungsrang dem Kindeswohl vorgehen.\n\nEine grundgesetzlich normierte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen würde\n\nauch einem gesamtgesellschaftlichen Interesse folgen: Denn eine stärkere\n\nBeteiligung von Kindern und Jugendlichen wird dazu führen, dass sich die heute\n\njüngere Generation auch später für die Mitgestaltung und den Erhalt unserer\n\nDemokratie engagiert”, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen\n\nKinderhilfswerkes.\n\nBisher ist die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland durch die\n\naktuelle Rechtslage nicht abgesichert. So besteht ein erhebliches\n\nUmsetzungsdefizit in Rechtsprechung und Verwaltung, da die Kinderrechte durch\n\neine völkerrechtsfreundliche Auslegung des Grundgesetzes oder eine Kombination\n\nmit anderen Verfassungsnormen erst kompliziert hergeleitet werden müssen.\n\nEindeutige Formulierungen im Grundgesetz würden hingegen zum besseren\n\nVerständnis und zu mehr Rechtssicherheit beitragen, so dass Gerichte,\n\nVerwaltungen und Gesetzgeber bei allen Kinder betreffende Entscheidungen eine\n\nKinderrechtsperspektive einnehmen.\n\n“In der derzeitigen Diskussion wird zunehmend versucht, Kinderrechte und\n\nElternrechte gegeneinander auszuspielen, um so Kinderrechte im Grundgesetz zu\n\nverhindern. Das ist grundlegend falsch. Denn Kinderrechte können in das\n\nGrundgesetz aufgenommen werden, ohne das grundsätzliche Verhältnis von Kindern,\n\nEltern und Staat anzutasten. Eine Stärkung der Rechte von Kindern gegen den\n\nStaat führt eben nicht automatisch zu einer Schwächung der Rechte von Eltern. Im\n\nGegenteil erhalten Eltern dadurch bessere Möglichkeiten, die Rechte ihrer Kinder\n\ngegenüber staatlichen Einrichtungen durchzusetzen”, so Krüger.\n\nPressekontakt:\n\nWeitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher\n\nTelefon: 030-308693-11\n\nMobil: 0160-6373155\n\nFax: 030-308693-93\n\nMail: presse@dkhw.de\n\nInternet: www.dkhw.de und www.facebook.com/dkhw.de\n\nTwitter: @DKHW_de\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/105473/4481344\n\nOTS: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.\n\nOriginal-Content von: Deutsches Kinderhilfswerk e.V., übermittelt durch news aktuell", "Mehr Sport, weniger Süßes, gelassener werden oder endlich die große Liebe oder den Traumjob finden: Veränderung beginnt für viele Menschen nicht mit dem ersten Schritt, sondern im Januar. Im neuen Jahr soll alles anders werden - und damit das gelingt, haben viele Menschen sehr viel zu tun. Hier erzählen zwei Frauen und zwei Männer, warum der Januar für sie der stressigste Monat des Jahres ist.\n\n\"Wir bekommen im Kundenservice bis zu 25.000 Anfragen pro Woche\"\n\nParship Lisa, Teamleiterin im Kundenservice der Partnervermittlung Parship\n\n\"Bei uns ist im Januar Urlaubsstopp, wir brauchen im Kundenservice jeden unserer 80 Mitarbeiter. Bei Parship melden sich im Januar bis zu 50.000 neue Kunden pro Woche an. Während der Feiertage lassen vermutlich viele das Jahr Revue passieren, und wenn dann an Silvester alle Freunde in den Armen ihrer Partner liegen, nehmen sich viele vor, jetzt aber mal wirklich nach der Liebe zu suchen. Ein Parship-Abo ist auch ein beliebtes Weihnachtsgeschenk, das sehen wir an der Zahl der vor Weihnachten verkauften Gutscheine.\n\nIm Kundenservice bekommen wir im Januar bis zu 25.000 Anfragen pro Woche, das sind 5000 bis 7000 Anliegen mehr als in anderen Monaten. Die Fragen reichen von 'Hilfe, meine Kreditkarte funktioniert nicht' bis zu 'Was soll ich zum ersten Date anziehen?' oder 'Welches Foto finden Sie als Profilbild besser?' Es ist ein sehr vielfältiger Mix, von reinen Sachbearbeitungsthemen bis hin zu persönlicher Betreuung. Für mich macht das den Reiz der Arbeit aus.\n\nWenn die Kunden das möchten, schauen wir uns auch ihre Fotos an und geben Feedback. Oft helfen schon vermeintlich einfache Tipps: Auf dem Profilbild sollte man sich von vorne zeigen, ohne Sonnenbrille. Zum ersten Date zieht man am besten etwas an, in dem man sich wohlfühlt. Wer nie Krawatte oder Pumps trägt, sollte das auch beim ersten Date nicht tun.\n\nUnd statt einem Treffen im Restaurant empfehlen wir eine gemeinsame Aktivität: ein Spaziergang, ein Besuch im Museum, in der Kletterhalle oder eine Kanutour. Das ist oft angenehmer, weil man gleich ein Thema hat, über das man sprechen kann, und auch einfach wieder aus der Situation herauskommt.\n\nNatürlich bekommen wir auch Frust ab. Wir sind für viele der erste Anlaufpunkt, vielleicht sogar noch eher als die besten Freunde, weil wir objektiv sind. Wir versuchen dann, die Leute mit Feingefühl abzuholen. Manche haben sehr festgefahrene Vorstellungen: Der Partner soll zwischen 1,71 Meter und 1,75 Meter groß sein, nur zwischen 40 und 45 Jahre alt. Da ist die Suche natürlich schwierig.\n\nDie schönsten Momente sind für mich, wenn jemand schreibt: Ich habe Ihre Tipps befolgt, und es hat geklappt! Das kommt gar nicht so selten vor. Wir haben im Büro mehrere Wände mit Fotos von Paaren, die sich über Parship kennengelernt haben. Es gab auch schon Paare, die spontan eine Flasche Sekt vorbeigebracht haben oder auf dem Weg in den Urlaub unser Büro besucht haben.\n\n38 Prozent der Kunden, die sich bei Parship abmelden, geben als Grund an, einen Partner gefunden zu haben. Und ich vermute, die Erfolgsquote ist eigentlich noch höher, denn nicht jeder füllt nach der Kündigung den Fragebogen aus. Gerade Frischverliebte haben da vermutlich andere Prioritäten.\" (vet)\n\n\"Mund abputzen, weitermachen\"\n\nPrivat Kirsten Lüttgen, 46, Abnehm-Coach bei WW (früher Weight Watchers)\n\n\"Bei uns geht es schon ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag richtig los. Da startet unsere Werbekampagne im Fernsehen. Ich leite WW-Studios an drei Standorten: Horrem, Eschweiler und Pulheim. Derzeit habe ich sechs Workshops, im Januar werde ich das auf neun erhöhen. Der Bedarf ist da.\n\nEs kommen immer rund 50 Prozent neue Teilnehmer hinzu, in manchen Gruppen sind wir dann mehr als 40. Das ist für mich aber kein Stress, im Gegenteil: Ich freue mich darauf, weil die Neuen so viel positive Grundstimmung mitbringen.\n\nDas ist aber kein reines Saisongeschäft mehr - die Menschen begreifen immer mehr, dass Diäten nichts bringen, sondern dass man das ganze Jahr über ein gesundes Leben führen sollte. Achtsamkeit, Wohlbefinden und Gesundheit haben einen ganz anderen Stellenwert erhalten als das reine Gewicht auf der Waage. Ich als Coach kann helfen, gute Gewohnheiten zu erkennen und zu etablieren.\n\nIn die Workshops kommen auch immer mehr Männer - in der Stadt ist deren Anteil allerdings deutlich höher als auf dem Land. Das ganze Jahr über voll sind die sogenannten AtWork-Workshops, die in Unternehmen stattfinden: Das sind abgeschlossene Kurse über 13 Wochen, die der Arbeitgeber bucht und finanziell unterstützt.\n\nIch bin selbst übrigens eher kein Typ für Silvestervorsätze. Diese Vorsätze sind meist viel zu hoch gegriffen und passen nicht zum eigenen Lebensstil, so hat man dann auf Dauer kaum Lust, diese umzusetzen. Aber natürlich spreche ich meine Teilnehmer auf deren Vorsätze an.\n\nMeine Herausforderung dabei ist, dass der Vorsatz gleich so realistisch gefasst wird, dass er eine Chance hat, den Januar zu überleben. In der Theorie weiß ja eigentlich jeder, was man besser machen könnte. Wenn man mal scheitert, dann gibt es nur eins: positiv denken. Und sich damit motivieren, indem man sich klarmacht: Was hast du trotzdem bewusster und anders gemacht als früher? Ein Ausrutscher fällt da gar nicht so ins Gewicht. Ich sage immer: Mund abputzen, weitermachen.\" (mh)\n\n\"Mein Tipp: Mit der Trennung bis zum 1. Januar warten\"\n\nNikolaus Grünwald Tobias Zink, 46, Scheidungsanwalt aus Stuttgart\n\n\"Nach Weihnachten und nach den Sommerferien melden sich schätzungsweise doppelt so viele Mandanten wie in normalen Monaten. Über die Feiertage und im Urlaub suchen Paare eben Frieden und Harmonie - aber ein Ehepaar in der Krise kann das nicht finden. Es fehlt der Alltag, der sonst von den Eheproblemen ablenkt.\n\nKein Paar trennt sich wegen zwei schlechter Wochen oder einem einzigen Streit unter dem Weihnachtsbaum. In der Regel entwickelt sich die Krise über Jahre hinweg. Die häufigsten Gründe: ein neugeborenes Kind, Hausbau, mangelnde Wertschätzung und Kommunikation. Zum Ende des Jahres wird auch in der Liebe Bilanz gezogen und ein Partner hat das Bedürfnis nach einem Neuanfang.\n\nMein beruflicher Tipp: Wer mit der Trennung bis zum nächsten Jahr wartet, kann kräftig Steuern sparen. Denn erst im auf die Trennung folgenden Kalenderjahr ist das günstige Ehegattensplitting nicht mehr möglich. Ein Beispiel: Wer sich noch vor Silvester trennt, muss ab dem 1. Januar sofort nach Lohnsteuerklasse 1 oder 2 versteuern. Bei einer Trennung ab 2. Januar greift das erst im darauffolgenden Jahr - und das Ehepaar spart somit Geld.\n\nInzwischen hat unsere Kanzlei so viele Anfragen, dass ich neue Mandanten fast nur noch auf Empfehlung von Bekannten oder Kollegen annehme. Aber selbst das wird manchmal zu viel - vor allem Anfang des Jahres. Dann müssen wir neue Anrufer ablehnen, denn eine gute Beratung braucht seine Zeit. Schon das erste Beratungsgespräch dauert zwei Stunden.\n\nEs geht dann um die Grundsätze von Trennung, Scheidung und Unterhalt: Wie lange dauert es vor Gericht? Was steht mir zu oder was muss ich zahlen? Und wie wird das Vermögen aufgeteilt? Die allermeisten, die sich wegen der Trennung beraten lassen, lassen sich am Ende auch tatsächlich scheiden.\" (faq)\n\n\"Zu Jahresbeginn steigt die Zahl der Anzeigen in unserem Stellenmarkt \"\n\nValentin Heyde Frank Legeland macht Öffentlichkeitsarbeit für die New Work SE, der Betreiberin des beruflichen Netzwerks Xing\n\n\"In den ersten zehn Wochen des Jahres sind unsere Nutzer deutlich aktiver als in den anderen Monaten. Sie tauschen ihre Profilbilder aus, überarbeiten ihre persönlichen Stärken oder vernetzen sich mit Freunden und Bekannten - über alle Branchen und Altersgruppen hinweg.\n\nGerade in den letzten Tagen des Jahres fangen viele an, sich über ihren Job Gedanken zu machen: Passt die Arbeit in mein Leben? Was ist wichtiger für mich: ein hohes Gehalt, ein netter Chef oder eine gute Work-Life-Balance? Für das neue Jahr nehmen sich dann viele nicht nur vor, gesünder zu essen oder mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, sondern auch, beruflich neu anzufangen.\n\nDas zeigt auch eine Forsa-Studie, die wir in Auftrag gegeben haben: Rund ein Drittel der deutschen Beschäftigten kann sich demnach vorstellen, im neuen Jahr den Job zu wechseln. Sieben Prozent planen das sogar ganz konkret. Dazu passt, dass die Verweildauer von Mitarbeitern in Unternehmen schon seit einigen Jahren immer weiter sinkt.\n\nZu Jahresbeginn steigt die Zahl der Anzeigen in unserem Stellenmarkt, und in unseren Foren werden fleißig Fragen diskutiert, die die Arbeitswelt betreffen. Dieser Trend lässt nach einiger Zeit allerdings etwas nach - spätestens, wenn die Sommerferien beginnen. In der Urlaubshitze denken nämlich nicht allzu viele an die Arbeit.\" (faq)", "Atomkraft Atommeiler Philippsburg 2 steht für immer still - und jetzt? Schalter umgelegt, aus: Der vorletzte Atommeiler in Baden-Württemberg ist vom Netz. Stromengpässe drohen angeblich nicht - dank erneuerbarer Energien, aber auch wegen Importen und Zukäufen.\n\nVon Anika von Greve-Dierfeld, dpa\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Das Foto zeigt das Kernkraftwerk Philippsburg wenige Tage vor der Abschaltung. Foto: Christoph Schmidt/dpa\n\nPhilippsburg.Dreieinhalb Jahrzehnte nach seiner Inbetriebnahme ist am Dienstagabend Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg nahe Karlsruhe abgeschaltet worden.\n\nDer Reaktor hatte ein Sechstel des Strombedarfs von Baden-Württemberg gedeckt und im Jahr 2018 knapp elf Milliarden Kilowattstunden Strom produziert.\n\nWie viele Atommeiler laufen jetzt noch?\n\nInsgesamt sind in Deutschland noch sechs Atommeiler am Netz. Als 2011 der Atomausstieg beschlossen wurde, waren es bundesweit noch 17. Endgültig müssen alle bis spätestens 2022 stillgelegt werden. Im einzelnen: Brokdorf (Schleswig-Holstein) und Grohnde (Niedersachsen) sowie Block C im bayrischen Grundremmingen dürfen noch bis Ende 2021 Strom produzieren. Spätestens zum 31. Dezember 2022 müssen Isar 2 in der Nähe von Landshut (Bayern), der Meiler Emsland (Niedersachsen) sowie Neckarwestheim 2 (Baden-Württemberg) vom Netz.\n\nDrohen jetzt Stromengpässe?\n\nNach Angaben des Verbandes Kerntechnik Deutschland kommen fast zwölf Prozent des Stroms in Deutschland aus Atomstrom. Der muss spätestens bis zur Abschaltung aller Meiler ersetzt werden: durch Ökostrom, aber auch Kohle oder Stromzukäufe.\n\nMit Blick auf Baden-Württemberg sieht sich die EnBW gut vorbereitet. Der Energieversorger habe jahrelang Zeit gehabt, sich auf das Szenario vorzubereiten, und sein Portfolio längst entsprechend umgestellt, sagt ein Sprecher. „Der Import von Strom wird steigen“, heißt es im Stuttgarter Umweltministerium - sei es aus anderen Bundesländern, aus Frankreich oder Österreich.\n\nWie steht es mit dem Rückbau der Kernkraftwerke?\n\nAbschalten und sofort abreißen - das ist nicht erlaubt. Die Betreiber warten oft jahrelang auf die Genehmigung, erst dann darf zurückgebaut werden. An den meisten Standorten mit stillgelegten Reaktoren hat der Rückbau aber schon begonnen - und das dauert. Nach Auskunft von Betreibern wie RWE oder EnBW sind 15 bis 20 Jahre dafür nötig.\n\nIm Südwesten werden derzeit drei von ehemals fünf Atommeilern zurückgebaut: Obrigheim seit 2008, Neckarwestheim 1 und Philippsburg 1 seit 2017. Der Rückbau des nun stillgelegten Blocks Philippsburg 2 soll demnächst in Angriff genommen werden, die Genehmigung liegt schon vor.\n\nWo kommen die ganzen abgebrannten Brennelemente hin?\n\nIn die dafür vorgesehenen Zwischenlager an den Standorten. Denn ein Endlager gibt es noch nicht. Die Suche danach ist in vollem Gange. In Philippsburg wurde 2007 ein Zwischenlager in Betrieb genommen, ebenso wie in Neckarwestheim. Dort lagern auch Brennstäbe aus Obrigheim, das kein eigenes Zwischenlager hat. Für die Zwischenlager ist inzwischen der Bund verantwortlich.\n\nWas passiert mit dem anderen radioaktiv belasteten Abfall?\n\nAn den Standorten im Südwesten gibt es ein Reststoff-Bearbeitungszentrum (RBZ) und ein Standort-Abfalllager (SAL). Der Müll wird zunächst im RBZ so aufbereitet, dass ein Teil wieder auf Deponien gebracht werden kann. Schwach- bis mittelradioaktiv belastetes Material kommt ins Standort-Abfalllager. Dort bleibt es, bis das für diese Art Abfall vorgesehene staatliche Endlager Schacht Konrad in Salzgitter in Betrieb genommen ist.\n\nWird aus dem Gelände der zurückgebauten Meiler irgendwann eine „grüne Wiese“?\n\nDie Nutzung der Fläche ist noch nicht geklärt. Auf dem Gelände in Philippsburg etwa soll ein riesiger Konverter entstehen. Dieses Umspannwerk ist der südliche Endpunkt der Gleichstromleitung Ultranet. Über diese Verbindung wird künftig Strom aus dem Norden Deutschlands bis in den Süden gebracht.", "Anzeige\n\nMenschen Zweite Hochzeit für Stefan und Martin Die zwei Stullner traten 2010 als erstes schwules Paar im Landkreis Schwandorf vors Standesamt. 2020 sagen sie nochmal „ja“.\n\nVon Marina Wudy\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Martin Schöls (l.) und Stefan Bartl-Schöls (r.) führen eine glückliche Ehe. Foto: Marina Wudy\n\nSchwandorf.Wenn man Stefan Bartl-Schöls und Martin Schöls fragt, welches Vorurteil sie am meisten nervt, verdrehen beide nur die Augen, stöhnen und sind sich sofort einig: „Die Standardfrage – wer ist die Frau und wer ist der Mann bei euch?“ Die beiden 41- und 47-jährigen Stullner sind seit elf Jahren ein Paar; Vorurteile gegen Schwule, wie die klassische Frage nach der Rollenverteilung, kennen sie deshalb zur Genüge. Sie würden sich wünschen, dass mehr ihre individuellen Persönlichkeiten als ihre sexuelle Orientierung im Vordergrund stehen. Etwa, dass Stefan quirlig und aufgedreht ist, und Martin eher ruhig und zurückhaltend.\n\nMehr Regionales. Mehr Fakten.\n\nMehr Hintergrund. Mit M-Plus erleben Sie die ganze digitale Vielfalt Ihres Medienhauses Zugriff auf alle Online-Artikel\n\nBequeme Verlängerung\n\nMonatlich kündbar\n\nab 1,99 € / Monat Jetzt 30 Tage kostenlos testen Mehr als fair oder Anmelden Nutzername Passwort eingeloggt bleiben Passwort vergessen? 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Das sind 3,6 Prozent mehr als 2018.\n\nDas war nach Angaben der Stockholmer Friedensforscher die größte Steigerung der vergangenen zehn Jahre, so SIPRI-Experte Pieter Wezeman: \"Seit 2010 sehen wir eine deutliche Entwicklung, was die globalen Militärausgaben angeht. Zunächst sanken sie ein wenig, stiegen dann aber wieder an und 2019 lagen sie etwa sieben Prozent über dem Niveau von 2010. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Militärausgaben erst einmal auf diesem Niveau bleiben - als Folge der aktuellen massiven Wirtschaftskrise.\" Also Stagnation, allerdings auf sehr hohem Niveau.\n\n\"USA ragen weiter heraus\"\n\nDabei geht die Schere zwischen Staaten mit extrem hohen und weniger hohen Rüstungsausgaben nach wie vor weit auseinander. \"Die USA ragen wie immer besonders heraus, da sie mit Abstand die höchsten Militärausgaben in der Welt haben. Aber wir sehen auch, dass jetzt Länder in Asien, China und Indien nicht nur unter den Top Fünf, sondern unter den Top Drei sind. Sie betrachten sich als regionale Rivalen.\"\n\nIn Zahlen sieht das laut SIPRI so aus: Die USA gaben im vergangenen Jahr noch einmal 5,3 Prozent mehr Geld für Rüstung aus. Unterm Strich waren es 732 Milliarden Dollar. Diese Summe entspricht genau 38 Prozent, also mehr als einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben.\n\nAls Hauptgrund für diese Steigerung nennt Wezeman das Gefühl der Rückkehr zum militärischen Wettstreit der Großmächte. Wobei das nicht länger nur die USA und Russland sind, sondern noch davor, jedenfalls nach Rüstungsausgaben, China und Indien. China lag mit einem Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zu 2018 und 261 Milliarden Dollar vor Indien auf dem zweiten Platz.\n\nIndien erhöhte seine Militärausgaben um 6,8 Prozent auf 71,1 Milliarden Dollar. Russland lag laut SIPRI auf dem vierten Platz, mit einem Plus von 4,5 Prozent und gut 65 Milliarden Dollar. Deutschland gab 2019 sogar zehn Prozent mehr Geld für Rüstung aus und liegt damit, was die Steigerungsrate angeht, an der Weltspitze, so Wezeman.\n\nDeutschland auf Platz sieben\n\nMit einer Gesamt-Investitionssumme von 49,3 Milliarden Dollar, also umgerechnet 45,6 Milliarden Euro, sieht SIPRI Deutschland nach dem neunten nun auf dem siebten Platz in der Liste der weltweit größten Rüstungskäufer. \"In Deutschland sehen wir, dass die steigenden Militärausgaben direkt mit der Wahrnehmung verbunden sind, in der die Verteidigung des deutschen Territoriums sowie der NATO-Verbündeten wieder im Mittelpunkt steht, wobei Russland als Hauptbedrohung gesehen wird.\"\n\nWährend die Rüstungsausgaben in Afrika zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder stiegen, um 1,5 Prozent auf geschätzt etwa 41 Milliarden Dollar, registrierten die Stockholmer Friedensforscher im konfliktreichen Nahen Osten einen Rückgang. In elf Staaten der Region sanken die Militärausgaben danach durchschnittlich um 7,5 Prozent auf zusammen 147 Milliarden Dollar.\n\nBesonders auffällig dabei ist Saudi-Arabien, das 2019 trotz seines militärischen Engagements im Jemen und trotz der Spannungen mit dem Iran 16 Prozent weniger Geld für Rüstung ausgab, aber immer noch mit 61,9 Milliarden Dollar auf dem fünften Platz in der Liste der größten Waffenkäufer liegt.", "pos": ["Weltweit wurden 2019 insgesamt schätzungsweise 1,917 Billionen Dollar (1,77 Billionen Euro) und damit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr für das Militär ausgegeben. Das geht aus einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) hervor. Das Volumen entsprach 2,2 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes und schätzungsweise 249 Dollar (230 Euro) pro Erdenbürger. Klarer Spitzenreiter bleiben weiter die USA, die 2019 rund 732 Milliarden Dollar für die Verteidigung aufwandten. Das entsprach einem Anstieg um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und fast den gesamten Ausgaben der zehn darauffolgenden Staaten zusammen. Erstmals in der Geschichte nehmen bei den jährlichen Militärausgaben hinter den USA mit China und Indien gleich zwei asiatische Länder Plätze unter den Top Drei der Rangliste ein. Es folgen Russland, Saudi-Arabien und Frankreich.\n\nturned_in turned_in info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre \"meine Themen\" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen. turned_in info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen. turned_in Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu."], "neg": ["Symbolbild. In der Neujahrsnacht ist in Moers ein Pferdestall völlig abgebrannt.\n\nMoers. Nach dem Brand in der Neujahrsnacht ist die Ursache unklar. Brandstiftung kann zurzeit nicht ausgeschlossen werden. Wer kann Hinweise geben?\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nPferdestall in Moers brennt ab: Die Polizei sucht Zeugen\n\nAm Sittardweg im Moerser Stadtteil Vennikel ist in der Neujahrsnacht ein Pferdestall bei einem Brand völlig zerstört worden. Ein Zeuge, der sich am 1. Januar gegen 1.30 Uhr am Sittardweg/ Ecke Flurweg aufhielt, sah Flammen aus dem Stall schlagen und rief die Feuerwehr. Tiere kamen nach Angaben der Polizei nicht zu schaden. Die Ursache für den Brand ist unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Brandstiftung ist nach NRZ-Informationen nicht auszuschließen. Jetzt sucht die Polizei Zeugen: Hinweise an die Polizei in Moers, 02841 / 1710.", "Das mit dem Rauchen ist so eine Sache: Viele Menschen wissen um die schädlichen Wirkungen - und schaffen es doch nicht, dem Glimmstängel abzuschwören. Wie es vielleicht doch endlich mal mit dem Aufhören klappt, erfuhren interessierte Leser bei einer Telefonaktion des Fränkischen Tags.\n\nZwei Stunden langen standen mit Verena Müller und Dirk Helming zwei Experten für Rauchentwöhnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Rede und Antwort. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Fragen zusammen. Lesen Sie dazu: Deutschland Das passiert mit deinem Körper, wenn du aufhörst zu Rauchen Endlich Schluss mit dem Rauchen: Das raten die Experten Wie wird die Entwöhnung etwas leichter? Indem Sie sich ganz bewusst machen, in welchen Situationen Sie rauchen und diese Situationen verändern oder zumindest am Anfang meiden wie beispielsweise die Raucherpause. Wenn Sie immer zum Kaffee rauchen, dann steigen Sie in der ersten Zeit vielleicht auf schwarzen Tee oder Kakao um. Vielleicht können Sie auch den \"Trinkplatz\" verändern oder die Tasse austauschen. So klopfen Sie all Ihre Rauchsituationen ab. Es geht darum, dem Indem Sie sich ganz bewusst machen, in welchen Situationen Sie rauchen und diese Situationen verändern oder zumindest am Anfang meiden wie beispielsweise die Raucherpause. Wenn Sie immer zum Kaffee rauchen, dann steigen Sie in der ersten Zeit vielleicht auf schwarzen Tee oder Kakao um. Vielleicht können Sie auch den \"Trinkplatz\" verändern oder die Tasse austauschen. So klopfen Sie all Ihre Rauchsituationen ab. Es geht darum, dem Gehirn keinen zusätzlichen Auslösereiz für Rauchverlangen zu präsentieren. Ich mache seit kurzem Yoga. Könnte das auch helfen, wenn mich das Verlangen überfällt? Ja. Suchen Sie sich spezielle, langsame Yoga-Übungen, die Ihnen für solche Situationen zusagen. Es müssen ja nur einige Minuten des Verlangens überbrückt werden. In dieser Zeit konzentrieren Sie sich dann ganz auf die Übungen. Ja. Suchen Sie sich spezielle, langsame Yoga-Übungen, die Ihnen für solche Situationen zusagen. Es müssen ja nur einige Minuten des Verlangens überbrückt werden. In dieser Zeit konzentrieren Sie sich dann ganz auf die Übungen. Ich will mit dem Rauchen aufhören, finde aber unter Kollegen keine Mitstreiter. Würde es Ihrer Erfahrung nach auch helfen, sich im Internet auszutauschen? Es gibt gute Erfahrungen mit der \"rauchfrei-community\", die Sie unter Es gibt gute Erfahrungen mit der \"rauchfrei-community\", die Sie unter www.rauchfrei-info.de finden können. Die Nutzer unterstützen sich während der Tabakentwöhnung und oft auch darüber hinaus. Eine besondere Rolle nehmen dabei die so genannten Rauchfrei-Lotsen ein. Sie haben den Rauchausstieg geschafft, sind dabei selbst durch Höhen und Tiefen gegangen und können sich sehr gut in Ihre Situation hineinversetzen. Sie unterstützen und beraten nun andere Menschen bei der Tabakentwöhnung. Die Rauchfrei-Lotsen wurden dafür auch speziell geschult. Mein Mann hat jetzt aufgehört. Aber er ist so schlecht drauf, dass es manchmal kaum auszuhalten ist. Was kann man denn da machen? Denken Sie immer daran, dass schlechte Laune, Nervosität oder Gereiztheit mit der Zeit wieder vergehen. Eine Rauchentwöhnung durchzuhalten, ist manchmal auch für Partner anstrengend. Sehen Sie sich als Unterstützerin. Versuchen Sie, schöne Momente für Sie beide zu schaffen. Reden Sie darüber, was er mag, was Sie beide mögen. Machen Sie sich gemeinsam Ihre Situation bewusst, das vereinfacht vieles. Und machen Sie aus, dass Sie auch einmal allein etwas unternehmen, wenn es Ihnen zu viel wird. Denken Sie immer daran, dass schlechte Laune, Nervosität oder Gereiztheit mit der Zeit wieder vergehen. Eine Rauchentwöhnung durchzuhalten, ist manchmal auch für Partner anstrengend. Sehen Sie sich als Unterstützerin. Versuchen Sie, schöne Momente für Sie beide zu schaffen. Reden Sie darüber, was er mag, was Sie beide mögen. Machen Sie sich gemeinsam Ihre Situation bewusst, das vereinfacht vieles. Und machen Sie aus, dass Sie auch einmal allein etwas unternehmen, wenn es Ihnen zu viel wird. Mein Kollege ist auf die nikotinfreie E-Zigarette umgestiegen. Ist die wirklich gesundheitlich unbedenklich? Nach jetzigem Forschungsstand sind E-Zigaretten zwar weniger schädlich als Tabakzigaretten. Das heißt aber nicht, dass sie harmlos sind. Über langfristige Folgen für die Gesundheit liegen derzeit keine belastbaren Studien vor. Nach jetzigem Forschungsstand sind E-Zigaretten zwar weniger schädlich als Tabakzigaretten. Das heißt aber nicht, dass sie harmlos sind. Über langfristige Folgen für die Gesundheit liegen derzeit keine belastbaren Studien vor. Was macht man, wenn das Verlangen kommt? Ich hatte schon einmal versucht, aufzuhören, aber dann doch eine geschnorrt. Und schon war ich wieder drin... Solche Verlangensattacken sind typische Begleiterscheinungen einer Tabakentwöhnung. Machen Sie sich immer wieder klar, dass dieses Verlangen nur ein paar Minuten dauert. Suchen Sie sich für diese Minuten Ablenkungen wie Kaugummi kauen, einen Handexpander drücken, in kleinen Schlucken Wasser trinken - was zu Ihnen passt. Mit der Zeit werden diese Attacken seltener. Es funktioniert auch gut, wenn Sie kurz an die frische Luft oder ans offene Fenster gehen können, die Augen schließen und zehnmal tief durchatmen. Solche Verlangensattacken sind typische Begleiterscheinungen einer Tabakentwöhnung. Machen Sie sich immer wieder klar, dass dieses Verlangen nur ein paar Minuten dauert. Suchen Sie sich für diese Minuten Ablenkungen wie Kaugummi kauen, einen Handexpander drücken, in kleinen Schlucken Wasser trinken - was zu Ihnen passt. Mit der Zeit werden diese Attacken seltener. Es funktioniert auch gut, wenn Sie kurz an die frische Luft oder ans offene Fenster gehen können, die Augen schließen und zehnmal tief durchatmen. Wie esse ich am besten, wenn ich nicht mehr rauche? Ich möchte nicht zunehmen. Günstig sind drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. So kann der Körper die Kalorien am besten verbrennen, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten und man vermeidet ein Völlegefühl. Zum Überlisten von Heißhungerattacken kann man vor den Mahlzeiten ein Glas lauwarmes Wasser trinken, das Essen genussvoll lange kauen oder es mit kleinem Besteck zu sich nehmen. Das verlängert die Essenszeit und der Sättigungseffekt setzt gleich nach dem Ende der Mahlzeit ein. Günstig sind drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. So kann der Körper die Kalorien am besten verbrennen, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten und man vermeidet ein Völlegefühl. Zum Überlisten von Heißhungerattacken kann man vor den Mahlzeiten ein Glas lauwarmes Wasser trinken, das Essen genussvoll lange kauen oder es mit kleinem Besteck zu sich nehmen. Das verlängert die Essenszeit und der Sättigungseffekt setzt gleich nach dem Ende der Mahlzeit ein. Ich habe schon öfter versucht, das Rauchen zu lassen, aber noch nie durchgehalten. Was kann mir da helfen? Bleiben Sie einfach dran. Die meisten Raucher brauchen mehrere Anläufe. Notieren Sie, was positiv war und was Ihnen geholfen hat, das bringt Sicherheit, dass Sie es schaffen können. Überlegen Sie, warum Sie wieder angefangen haben und ob Sie solche Situationen ändern können. Bleiben Sie einfach dran. Die meisten Raucher brauchen mehrere Anläufe. Notieren Sie, was positiv war und was Ihnen geholfen hat, das bringt Sicherheit, dass Sie es schaffen können. Überlegen Sie, warum Sie wieder angefangen haben und ob Sie solche Situationen ändern können. Sie können sich beim nächsten Mal auch unter der kostenfreien BzgA-Hotline 0800/8313131 in den ersten vier Wochen der Entwöhnung telefonisch begleiten lassen. Lesen Sie dazu: Washington Schockierende Bilder: So sieht eine Lunge nach jahrelangem Tabakkonsum aus Kontakt Unterstützung Die BZgA bietet eine kostenlose Beratung für Rauchentwöhnung an. Sie ist unter 0800/8313131 von Montag bis Donnerstag (10 bis 22 Uhr) und Freitag bis Sonntag (10 bis 18 Uhr) erreichbar. Material Ein Rauchfrei-Start-Paket mit Info-Broschüre, Anti-Stress-Ball und Pfefferminzpastillen kann man kostenlos bestellen per E-Mail: order@bzga.de, per Post: BZgA, 50819 Köln, per Fax: 0221-8992257. Zum Video \"Das passiert in deinem Körper, wenn du aufhörst zu rauchen\"", "Bei einem Küchenbrand in Landshut sind am Neujahrstag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro.\n\nGegen 13 Uhr wurde ein Feuer in der Goldingerstraße der Polizei gemeldet. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, brannte die Küche in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Inhaber der Wohnung hatte mit einer Elektropfanne und Fett hantiert, als das Feuer ausbrach und auf die Küchenschränke übergriff.\n\nDer 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Ein neunjähriges Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, blieb unverletzt. Zwei weitere Personen, die dem Mann helfen wollten, wurden leicht verletzt.", "Entwarnung in Stuttgart: Ende des Feinstaubalarms steht bevor\n\nGlatten. Ist es eine chinesische Laterne, wie sie jüngst für den Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos verantwortlich war? Oder ein Flugzeug, wie es am Mittwoch bei der Landung in Istanbul auseinandergebrochen ist? Oder war es gar ein UFO, wie es zuletzt ein Pforzheimer mit einem Wetterballon verwechselte? Ein hell leuchtendes Flugobjekt in Glatten (Landkreis Freudenstadt) hat die Anwohner verunsichert.\n\nEin hell leuchtendes Flugobjekt\n\nEin besorgter Bürger alarmierte um 20.30 Uhr die Polizei, nachdem er von seinem Küchenfenster aus mehrere Kilometer entfernt ein hell leuchtendes Flugobjekt bei einem Waldgebiet wahrgenommen hat.\n\nAnwohner hat Flugunglück befürchtet\n\nLaut Polizei sei das Objekt in Richtung Freudenstadt vom Himmel gestürzt, weshalb der Anrufer ein Flugunglück befürchtete. Zur Überprüfung des betreffenden Bereiches kam neben Beamten des Polizeireviers Horb auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Trotz intensiver Suche stellten die Einsatzkräfte nichts Verdächtiges fest. So bleibt das unbekannte Flugobjekt wohl auch weiterhin ein Mysterium.", "Die EU schnürt ein großes Rettungspaket für die europäische Wirtschaft. Die Bundesregierung lobt den Kompromiss. Er hat mehrere Teile, enthält aber keine Eurobonds.\n\nBrüssel. Viereinhalb Stunden liefen die Vorgespräche. Dann kam noch eine gute halbe Stunde, in der sich alle Finanzminister der EU in einer Videokonferenz über den Text beugten. Schließlich war die Einigung perfekt: Die EU hat ein Hilfspaket von etwa 500 Milliarden Euro geschnürt, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise gedämpft werden sollen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Abend von einem “großen Tag europäischer Solidarität und Stärke”. Verschiedene Finanzinstrumente sollen zum Einsatz kommen – vorerst jedoch nicht die besonders umstrittenen Eurobonds.\n\nEU-Rettungspaket: Keine Einigung auf Eurobonds\n\nEurogruppen-Chef Mario Centeno hatte am späten Donnerstagnachmittag per Twitter noch eindringlich an die Finanzminister appelliert, der 16-stündigen Verhandlung in der Nacht zu Mittwoch nicht noch eine ergebnislose Sitzung folgen zu lassen. “Es gibt keine Erste-Klasse-Passagiere”, so Centeno, “wir stecken alle zusammen in dieser Lage. Entweder schwimmen wir zusammen, oder wir gehen zusammen unter.”\n\nDer Appell fruchtete offenbar. Der Beginn der Videokonferenz aller EU-Finanzminister verzögerte sich um viereinhalb Stunden bis 21.30 Uhr. In dieser Zeit telefonierte Centeno vor allem mit den Niederlanden und mit Italien. Die Regierungen dieser Staaten waren zuvor die Hauptkontrahenten.\n\nDie Niederlande wollten Kredite aus dem Euro-Rettungsschirm an scharfe Bedingungen knüpfen. Italien, das bislang am stärksten vom Coronavirus getroffene EU-Mitgliedsland, forderte die Ausgabe von Eurobonds. Diese Vergemeinschaftung von Schulden lehnte unter anderem Deutschland ab.\n\nEU-Rettungspaket: Scholz lobt den Kompromiss\n\nDer Deal wurde letztlich in langen Telefonaten zwischen Centeno und den Regierungen in Rom, Den Haag, Berlin, Paris und Madrid fixiert und dann erst der großen Runde vorgelegt. Dort waren die Gespräche dann offenbar nur noch Formsache. Nach einer guten halben Stunde hatten alle Finanzminister das Hilfspaket abgenickt, und der Sprecher der Eurogruppe twitterte, die Videokonferenz sei mit Applaus zu Ende gegangen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte am Abend in einem Statement, Europa habe “drei starke Antworten” auf die Herausforderungen durch die Viruskrise gefunden. Es stünden sofort 500 Milliarden Euro bereit. Nach Angaben des französischen Finanzministeriums soll auch ein neuer Fonds zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Ende der Gesundheitskrise eingerichtet werden. Details stehen allerdings noch nicht fest.\n\nEs ist nicht ausgeschlossen, dass die Verhandlungen über diesen Fonds auch den Streit um die Eurobonds wieder aufflammen lassen. An dieser Frage war der Kompromiss der Finanzminister in der Nacht zu Mittwoch noch gescheitert.\n\nDie Elemente des nun gefundenen Kompromisses sind: Für besonders stark vom Virusausbruch betroffene Staaten wie Italien und Spanien wird der Euro-Rettungsschirm aufgespannt. Aus dem sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM können bis zu 240 Milliarden Euro kommen.\n\nDer ESM ist 2012 während der Eurokrise gegründet worden. Er nimmt Kredite am Kapitalmarkt auf und reicht sie unter bestimmten Auflagen an Staaten weiter, die selbst am Markt höhere Zinsen zahlen müssten oder keine Kredite mehr bekämen.\n\nHarte Sparauflagen – wie sie etwa Griechenland in der Eurokrise – erfüllen musste, sollen jetzt wegfallen. Dem Vernehmen nach gibt es nur die Vorgabe, dass das Geld ausschließlich zur Bekämpfung der Pandemiefolgen eingesetzt werden soll. Die Niederlande gaben offenbar am Donnerstag ihre harte Haltung auf. Den Haag hatte zuvor noch scharfe Bedingungen wie sozialpolitische Reformen verlangt. Das wiederum hatte Italien abgelehnt.\n\nDas zweite Element des Hilfspakets ist ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB. Er soll insgesamt 200 Milliarden Euro mobilisieren.\n\nFür Beschäftigte soll es das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens “Sure” geben. 100 Milliarden Euro sollen – ähnlich wie beim deutschen Kurzarbeitergeld – eingesetzt werden, um Beschäftigte in Unternehmen zu halten, damit diese nach Ende der Gesundheitskrise schnell wieder in Gang kommen können.\n\nBundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Donnerstag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde hinter das Rettungspaket mit den drei Elementen gestellt, Corona-Bonds aber nochmals eine Absage erteilt. Es gebe so viele andere Möglichkeiten, die nun dringend nötige Solidarität in Europa zu zeigen, sagte die CDU-Politikerin. Deutschland sei dazu bereit und verpflichtet.\n\nVon Damir Fras/RND"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Auch nach Jahrzehnten der Gleichstellungspoltik sind neun von zehn Menschen weltweit einer neuen Studie zufolge Frauen gegenüber zumindest teilweise voreingenommen.\n\nEtwa die Hälfte aller Befragten aus insgesamt 75 Ländern findet demnach, dass Männer bessere politische Anführer sind als Frauen. 40 Prozent seien der Meinung, dass Männer bessere Spitzenmanager in der Wirtschaft sind, heißt es in der Studie. Und 28 Prozent finden es demnach für einen Mann gerechtfertigt, seine Frau zu schlagen. Die größte Voreingenommenheit gibt es unter den Ländern des Index in Pakistan, Katar, Nigeria, Simbabwe und Jordanien. Die Länder mit der geringsten Anzahl an Menschen mit Vorurteilen waren Andorra, Schweden, die Niederlande, Norwegen und Neuseeland. Zu Österreich gibt es dazu keine Daten.\n\nDer Bericht machte dabei auch noch einen weiteren Trend aus. Zwar sei in gewissen Bereichen eine Angleichung gelungen, wirkliche Gleichstellung gibt es aber in keinem einzigen Land der Erde. In 50 Ländern hätten Frauen bessere Bildung als Männer, sie erhalten aber durchschnittlich 39 Prozent weniger Einkommen - obwohl sie mehr Zeit für die Arbeit aufwenden, heißt es in dem Bericht, der der APA vorliegt. Im \"Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit\" (Gender Inequality Index), der auf Faktoren wie Zugang zu politischer Macht, Arbeitsmarktchancen und reproduktive Gesundheit eingeht, befindet sich Österreich auf dem 14. Platz (Stand 2018).", "pos": ["Die Vereinten Nationen haben gestern einen Bericht veröffentlicht, der die Gleichstellung von Mann und Frau auf der ganzen Welt abbildet. Die Ergebnisse sind schockierend.\n\n9 von 10 Menschen auf der Welt stimmen folgenden Aussagen zu:\n\n\"Männer sind die bessere Führungskräfte in Politik und Wirtschaft als Frauen.\"\n\n\"Das Studium ist für einen Mann wichtiger als für eine Frau.\"\n\n\"Männer sollten auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt behandelt werden, wenn Arbeitsplätze knapp sind.\"\n\nWer die Weltbevölkerung mit solchen Aussagen konfrontiert hat? Die Vertreterinnen und Vertreter des Gender-Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen.\n\nSie wollten herausbekommen, wie es um die Gleichstellung von Mann und Frau steht – und die Ergebnisse des \"Gender Social Norm Index\", die gestern veröffentlicht wurden, zeigen: Die Lage ist verheerend, denn in keinem einzigen Land der Erde ist eine Gleichstellung der Geschlechter komplett vollzogen. 9 von 10 Menschen haben immer noch fest zementierte Vorurteile gegenüber Frauen.\n\nEin Drittel findet es okay, wenn ein Mann seine Frau schlägt\n\nEin paar Beispiele gefällig? Die Hälfte aller befragten Männer und Frauen glauben etwa, dass Männer die besseren politischen Führungskräfte seien. Ja, auch die Hälfte der befragten Frauen denkt das. Ausserdem halten 40 Prozent Männer für die besseren Führungschefs in Wirtschaftsabteilungen. Nahezu ein Drittel aller befragten Personen gab an, dass es okay sei, wenn ein Mann seine Frau schlägt. Unfassbar, oder?\n\nUmso schockierender wird die ganze Sache übrigens, wenn man weiss, dass diese Daten über einen Zeitraum von 10 Jahren gesammelt wurden und aus 75 Ländern stammen, in denen immerhin mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung leben."], "neg": ["Während der Rest der Welt - allen voran britische Medien - sich in aufgeregten Spekulationen verliert, hatte der angekündigte Rückzug der beiden britischen Royals an einem Ort bereits Konsequenzen: bei Madame Tussauds. Das traditionsreiche Wachsfigurenkabinett in London hat nach der Ankündigung von Prinz Harry und seiner Frau Meghan, sich aus der ersten royalen Reihe zurückzuziehen und künftig finanziell auf eigenen Beinen stehen zu wollen, reagiert und die Figuren des Herzogs und der Herzogin von Sussex von der königlichen Kernfamilie rund um Queen Elizabeth II weggerückt.\n\nEs ist mehr als eine räumliche Lücke, die dieser Schritt hinterlässt. Sie steht für die Ratlosigkeit, die der Austritt aus dem sonst so eingeschworenen Königsklan auslöst. Es geht bei der Entscheidung der beiden darum, die Rolle der (westlichen repräsentativen) Monarchie im 21. Jahrhundert neu auszuloten - darüber sind sich wohl sogar Queen und Boulevard einig. Auch wenn beide alles andere als amused zu sein scheinen.\n\nWir haben eure prunkvolle Märchen-Hochzeit bezahlt und euer Anwesen mit sehr viel Steuergeld renoviert - damit haben wir uns das Recht erkauft, uns nach Lust und Laune über euch das Maul zu zerreißen. Vor allem, wenn ihr uns nicht in dem Maße an eurem Leben teilhaben lasst, in dem wir das wünschen. Die nicht gerade zimperliche britische Presse brachte diese Argumentation zuletzt in Variationen immer wieder vor - und damit so etwas wie einen ungeschriebenen Vertrag zwischen Volk und Königsfamilie zur Sprache. Das Volk leistet sich eine Monarchenfamilie, um sich an ihr zu ergötzen. Als verehrungswürdige Hoffnungsträger oder verachtenswert niederträchtige Luxusgeschöpfe: Die Palette ist breit. So dienen gerade die Jungfamilien wie William und Kate mit ihren Kindern als perfekte Abziehfolie des im Niedergang befindlichen Familien-Idylls, zeigen die royalen Scheidungen, dass man Liebe nicht kaufen kann, und prominente Schicksalsschläge, dass der sprichwörtliche Hobel alle gleich macht. Der Hof selbst mit seinem Prunk und Protokoll liefert eine tief in Traditionen verwurzelte Verlässlichkeit und Kontinuität. Gerade im durch den Brexit geschüttelten Großbritannien zeigte sich Letzteres als Stabilitätsfaktor von unschätzbarem nationalen Wert.\n\nTrost und Erquickung\n\nMenschen finden Trost und Erquickung an royalen Figuren und Biografien. Sie sind ihnen das eigene Leben durch banale Parallelen aufwertende Identifikationsfiguren. Ihren Gegnern dienen sie als ebenso konstantes Feindbild. Auch Ablehnung schafft letztlich Identität. Zudem gibt der Monarch einer Nation ein Gesicht - meist auch ein Herz. Im imperialen Glanz der Krone lässt es sich auch als Volk herrlich sonnen - auch in einem Nationalstolz jenseits von populistischem Nationalismus.", "NEOS zu unbesetzten Kassenstellen: Kassen sollen Wahlarztkosten übernehmen\n\nGerald Loacker: „Das Fehlen von Kassenärzten drängt Patient_innen zu Wahlärzten, das ist in höchstem Maße unsozial.“\n\nWien (OTS) - Besorgt, aber nicht besonders überrascht, zeigt sich NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker über die jüngsten Zahlen zu Ärzte-Kassenstellen: Insbesondere Stellen von Allgemeinmediziner_innen bleiben immer öfter unbesetzt. „Das ist natürlich vor allem für die medizinische Grundversorgung eine Katastrophe. Wenn es zu wenige Kassenärzte gibt, werden die Patientinnen und Patienten zu Wahlärzten gedrängt – oder überlasten, wenn sie keinen Zugang zu Allgemeinmedizinern mit Kassenvertrag haben, die Spitalsambulanzen. Schuld an dieser untragbaren Situation sind die Kassen selbst, die die Vertragsbedingungen für Kassenärztinnen und -ärzte weiter restriktiv und unattraktiv halten, und dadurch ihrer Versorgungsaufgabe im niedergelassenen Bereich nicht nachkommen“, kritisiert Loacker.\n\nNEOS fordern daher schon lange, dass die Kassen die Wahlarztkosten übernehmen müssen, wenn es im Heimatbezirk der Patient_innen keine Vertragsärzt_innen gibt und Kassenstellen attraktiver gestalten: „Wenn es die Kassen nicht schaffen, die Versorgung der Patientinnen und Patienten durch im niedergelassenen Bereich zu garantieren, müssen sie auch die Konsequenzen davon übernehmen“, so der NEOS-Gesundheitssprecher.\n\nRückfragen & Kontakt:\n\nParlamentsklub der NEOS\n\n01 40110-9093\n\npresse @ neos.eu\n\nhttp://neos.eu", "Neues Jahr - Neue Regierung: Koalitionsgespräche beendet\n\nVolkspartei und Grüne haben sich bei ihrer abschließenden Gesprächsrunde am Neujahrstag auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt. Das bestätigten die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) am Mittwochabend. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden. Damit ist nur noch die Zustimmung der Grünen Gremien Freitag und Samstag notwendig, um die erste türkis-grüne Koalition auf Bundesebene sicherzustellen.", "Ein 42-jähriger Fußgänger wird an der Hamburger Stadtgrenze von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Nun äußert sich der Tatverdächtige und erklärt, warum er weitergefahren ist.\n\nAn dieser Stelle an einer Landstraße bei Hamburg war ein Fußgänger angefahren und tödlich verletzt worden. Seine Ehefrau sah alles mit an\n\nAnzeige\n\nFast drei Wochen nach einem tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht bei Reinbek im Kreis Stormarn hat sich der mutmaßliche Unfallfahrer erstmals zu den Vorwürfen geäußert. In seiner Vernehmung habe er ausgesagt, dass er bei dem Aufprall von einem Steinschlag ausgegangen sei, sagte die Lübecker Oberstaatsanwältin Ulla Hingst am Freitag.\n\nEr habe aber zugegeben, mit seinem Auto zur fraglichen Uhrzeit an der Unfallstelle gewesen zu sein. Gegen den 36 Jahre alten Mann aus dem Kreis Stormarn wird wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Zuvor hatte „Bild.de“ darüber berichtet.\n\nSo begründet der Mann seine Weiterfahrt\n\nNach Angaben der Staatsanwältin hat der Mann ausgesagt, er habe einen lauten Knall gehört. Er habe angehalten, aber auf der vollkommen dunklen Straße keine Menschen oder andere Fahrzeuge gesehen. Deshalb sei er von einem Steinschlag ausgegangen und weitergefahren, sagte Hingst. Bei dem Unfall am Abend des 21. Dezember 2019 war ein 42 Jahre alter Fußgänger ums Leben gekommen.\n\nAnzeige\n\nDer mutmaßliche Unfallfahrer befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ein 13-Jähriger ist in der Nacht zum Montag in einer Münsinger Klinik verstorben, nachdem er wohl am Abend zuvor eine Ecstasy-Tablette genommen hatte. Die Droge soll aus dem Darknet stammen.\n\nDer 15-Jährige hatte offenbar eine Ecstasy-Tablette genommen. (Symbolbild) Foto: dpa/Boris Roessler\n\nMünsingen - Ein 13 Jahre alter Junge aus Münsingen (Kreis Reutlingen) ist in der Nacht zum Montag wohl an den Folgen seines Drogenkonsums gestorben. Der Jugendliche hatte Ecstasy genommen, das vermutlich aus dem Darknet stammt.\n\nWie die Polizei meldet, war der 13-Jährige am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr in Münsingen im Beisein zweier Freunde kollabiert. Die Freunde riefen die Rettungskräfte, die den 13-Jährigen an Ort und Stelle versorgten und ihn dann in ein Krankenhaus einlieferten. Dort verschlechterte sich sein Zustand derart, dass er wenige Stunden später starb. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde für den Dienstagnachmittag eine Obduktion anberaumt.\n\nNach Rücksprache mit den Ärzten ergab sich schnell der Verdacht, dass der 13-Jährige an den Folgen einer Ecstasyvergiftung verstorben sein könnte. Außerdem hatte einer der Freunde des Jungen den Rettungskräften gesagt, dass der 13-Jährige offenbar wissentlich eine Ecstasy-Tablette eingenommen hatte.\n\n15-Jähriger soll Drogen im Darknet erworben haben\n\nDas Kriminalkommissariat Reutlingen und eine Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen im Umfeld des 13-Jährigen auf. Dabei gelang es den Beamten, den Ablauf des Abends weitgehend zu rekonstruieren. Außerdem konnten sie einen 15-Jährigen aus Münsingen als denjenigen identifizieren, der dem 13-Jährigen die Tablette gegeben haben soll. „Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts eines Verbrechens nach § 30 (1) Nr. 3 des Betäubungsmittelgesetzes ermittelt. Dieser Tatbestand greift dann, wenn derjenige, der die Drogen an einen anderen abgibt, dadurch leichtfertig dessen Tod verursacht“, erklärt die Polizei in ihrer Meldung. Es besteht zudem der Verdacht, dass der 15-Jährige die Tablette im Darknet erworben haben könnte, ohne selbst die Inhaltsstoffe und den Wirkstoffgehalt zu kennen.\n\nDie Wohnung des 15-Jährigen wurde am Dienstag auf richterlichen Beschluss durchsucht. Dabei ergaben sich keine Hinweise, dass der Verdächtige, der die Vorwürfe bislang bestreitet, noch weitere Ecstasy-Tabletten an andere Personen abgab.", "pos": ["Ein 13-Jähriger aus Münsingen ist mutmaßlich nach dem Konsum einer Ecstasy-Tablette gestorben. Offenbar stammte die Pille aus dem Darknet.\n\nDen Ermittlungen zufolge hatte der Junge die Pille offenbar von einem 15-Jährigen bekommen, der diese im sogenannten Darknet gekauft haben soll. Gegen den 15-Jährigen werde wegen des Verdachts ermittelt, durch die Weitergabe von Drogen leichtfertig den Tod eines Menschen verursacht zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Tübingen und Reutlingen weiter mit. Dieser bestreite den Vorwurf bislang. Der 13-Jährige war demnach am Sonntagabend in Münsingen bei Reutlingen kollabiert. Zwei ihn begleitende Freunde riefen den Rettungsdienst.\n\nTablette aus dem Darknet?\n\nDer Junge verstarb trotz aller Rettungsversuche der Ärzte nach wenigen Stunden in einer Tübinger Klinik. Laut Behörden äußerten diese schnell den Verdacht auf eine Ecstasy-Vergiftung. Auch einer der Begleiter des Jungen gab einen entsprechenden Hinweis, laut ihm hatte der 13-Jährige die Tablette bewusst und freiwillig genommen. Den Ermittlern zufolge besteht der Verdacht, dass der ebenfalls aus Münsingen stammende 15-Jährige die fragliche Tablette illegal im Darknet besorgte, ohne die genauere Zusammensetzung zu kennen. Drogen, die in diesem abgeschotteten Teil des Internets gehandelt werden, sind mitunter noch mit anderen hochgradig psychoaktiven Substanzen verunreinigt und besonders gefährlich."], "neg": ["Der Berliner Libyen-Gipfel endet offenbar erfolgreich. Die Teilnehmer einigen sich laut Medienberichten auf einen Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland. Zudem soll ein Waffenembargo endlich durchgesetzt werden. Die militärische Unterstützung der Kriegsparteien soll enden.\n\nDie in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten haben sich auf einen internationalen Mechanismus zur Beilegung des Konflikts geeinigt. Die Teilnehmer des Berliner Libyen-Gipfels verpflichteten sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zu einem Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien. Zudem sollen internationale Anstrengungen zur Überwachung des Embargos verstärkt werden, heißt es in einer Erklärung von 16 Staaten und Organisationen. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen. Aus der derzeit geltenden Waffenruhe soll ein Waffenstillstand werden, dessen Verletzung sanktioniert werden soll.\n\n\"Wir können feststellen, dass alle einig sind, dass wir das Waffenembargo respektieren wollen\", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach rund achtstündigen Verhandlungen in Berlin. Übereinstimmung bestehe auch darin, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gebe und solche Versuche das Leid der Menschen nur vergrößern würden. Merkel sprach von einem neuen politischen Anlauf und einem Impuls zur Unterstützung der Bemühungen der Vereinten Nationen in dem Bürgerkriegsland.\n\nMerkel lobte den Gipfel als Erfolg. Ziel sei es gewesen, dass alle Parteien in Verbindung mit dem Konflikt in dem nordafrikanischen Land mit einer Stimme sprechen, sagte sie. Dieses Ziel sei erreicht worden. Allerdings seien die beiden Konfliktparteien, die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und General Chalifa Haftar, nicht Teil der Konferenz gewesen. Sie seien aber in Berlin gewesen und jeweils separat über den Gang der Gespräche informiert worden. Laut Merkel sagten beide Kriegsparteien zu, dass sie eine gemeinsame Militärkommission besetzen wollten, um an einer Deeskalation der Lage zu arbeiten.\n\nWaffenruhe soll Waffenstillstand werden\n\nMerkel betonte, dass der Gipfel nur ein erster Schritt in einem längeren Prozess sei. Erste Schritte zur Umsetzung der Gipfel-Ergebnisse sollten rasch folgen. Es solle bald ein erstes Treffen geben, das die Grundlage für einen gefestigten Waffenstillstand schaffen solle, sagte sie. Aktuell gibt es in dem Bürgerkriegsland nur eine Waffenruhe. Alle Teilnehmer der Konferenz hätten zugesagt, zunächst keine weiteren Unterstützungsleistungen für die libyschen Konfliktparteien zu leisten, sagte Merkel.\n\nRussland bewertete die Konferenz als nützlich und einen \"kleinen Schritt nach vorn\". So würden nun beide Konfliktseiten jeweils fünf Vertreter in einen Militärausschuss entsenden, um weitere Schritte für eine dauerhafte Waffenruhe auszuloten, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge. Zwar hätten Ministerpräsident al-Sarradsch und sein Widersacher General Haftar nicht direkt miteinander gesprochen. Trotzdem hätten die ausländischen Kräfte vereinbart, Schritte zu vermeiden, die zu einem Aufflammen der Kämpfe führen könnten. Lawrow betonte, dass eine auf Vermittlung Russlands und der Türkei am 12. Januar eingeführte Waffenruhe weitgehend halte.\n\n16 Staaten und Organisationen unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung. (Foto: REUTERS)\n\nUN-Generalsekretär António Guterres dankte Merkel für ihren Einsatz für eine friedliche Lösung des Konfliktes. \"Wir haben eine Waffenruhe, aber noch keinen echten Waffenstillstand\", sagte er, und rief alle Teilnehmer auf, nichts zu unternehmen, was den Weg zu einer friedlichen Lösung beinträchtigen könnte. Er wies darauf hin, dass es im wirtschaftlichen Bereich bereits erste Reformerfolge in Libyen gebe, etwa bei der Vereinheitlichung der Zentralbank oder bei der nationalen Ölorganisation. Die künftigen Reformen müssten aber von beiden Bürgerkriegsparteien akzeptiert werden. Europa müsse dabei eine wichtige Rolle auf diplomatischer Ebene spielen, ebenso wie beim Wiederaufbau des Landes.\n\nIn Libyen war nach Sturz und Tötung des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Regierung von Ministerpräsident Fajis Al-Sarradsch ist international anerkannt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes. Gegen Al-Sarradsch kämpft der General Chalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen und auch aus dem Ausland unterstützt werden.\n\nStärkung der zentralen Institutionen\n\nDas Papier formuliert einen neuen politischen Prozess, der eine Stärkung der zentralen Institutionen zum Ziel hat und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess unter Führung der Vereinten Nationen abzielt. Eine Reform des Sicherheitssektors müsse das Gewaltmonopol des Staates wieder herstellen, heißt es darin.\n\nGefordert wird die Respektierung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer für Angriffe auf Zivilisten und bewohnte Gebiete, Entführungen, außergerichtliche Tötungen und sexuelle Gewalt, Folter und Menschenschmuggel verantwortlich sei, müsse zur Verantwortung gezogen werden. Die Konferenz fordert auch eine transparente und gerechte Verteilung der Öleinnahmen in dem Land.\n\nAuch Großbritannien, Frankreich, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien sowie die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Arabische Liga waren bei dem Treffen vertreten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Straßen rund um Kanzleramt und Reichstag waren abgesperrt, Hotels und Botschaften schwer gesichert.\n\nWeitere Ölanlagen blockiert\n\nZeitgleich zur Konferenz in Berlin blockierten Anhänger Haftars im Land weitere Ölanlagen und erhöhten damit den Druck auf die Regierung von Al-Sarradsch. Haftars Unterstützer schlossen Augenzeugen zufolge eine Pipeline, durch die Erdöl von zwei Feldern im Südwesten des Landes zum Hafen Al-Sawija westlich von Tripolis transportiert wird. Bereits am Samstag hatten Haftars Anhänger wichtige Häfen für die Ölproduktion blockiert.\n\nDie staatliche Ölgesellschaft NOC erklärte, sie habe die Produktionsmenge wegen der Schließungen senken müssen. Ölexporte sind mittlerweile nahezu die einzige Einnahmequelle in dem Bürgerkriegsland. Nach Opec-Angaben lag die Exportmenge bei rund eine Million Barrel Rohöl pro Tag. Die Einnahmen fließen an die Al-Sarradsch-Regierung in Tripolis. Damit werden aber auch Gehälter von Mitarbeitern der Gegenregierung im Osten des Landes gezahlt, die Haftar unterstützt.\n\nAl-Sarradschs Truppen warfen Haftars Einheiten zudem erneut einen Verstoß gegen die seit einer Woche geltende Waffenruhe im Raum Tripolis vor. Haftars Verbündete hätten im Süden der Hauptstadt das Feuer eröffnet, teilte Militärsprecher Mohammed Gnunu mit.", "dpa Berlin Die Hamburger Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank hat sich für eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD nach der Bürgerschaftswahl am 23. Februar ausgesprochen. „Grün-Rot ist eindeutig mein Favorit“, sagte die Hamburger Wissenschaftssenatorin der „Welt“. Die Grünen hätten mit der SPD einen „sehr ehrgeizigen Klimaschutzplan“, das „ambitionierteste Klimaschutzgesetz Deutschlands“ sowie ein „sehr ehrgeiziges Kohleausstiegsprogramm“ vereinbart. Das seien herausfordernde Projekte, aber auch auch klare Signale für eine weitere Zusammenarbeit.", "Hildesheim. Ein Lastwagenfahrer ist mit seinem Fahrzeug auf der Autobahn 7 bei Hildesheim verunglückt und verletzt worden.\n\nDer Mann kam in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei in Hildesheim in der Nacht zu Mittwoch sagte. Der mit Papier beladene Lastwagen war aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Dienstagabend umgekippt. Das Fahrzeug blockierte daraufhin alle drei Fahrspuren in Richtung Kassel.\n\nDie Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Hannover-Laatzen und Hildesheim-Drispenstedt gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 4.00 Uhr am Mittwochmorgen an. Autos und Lastwagen im Stau mussten wenden und wurden zur letzten Abfahrt umgeleitet.", "Bald trainieren sie in der Sonne der Toskana, noch aber graben die Fußballer des Drittligisten KFC Uerdingen den Rasen des SV Vorst am Niederrhein um. Erstmals dabei war am Freitagmorgen auch Edvinas Girdvainis. Der 26 Jahre alte Defensivspieler kommt vom lettischen Erstligisten FK RFS und ist der erste Neuzugang des KFC in der Winterpause.\n\nGirdvainis wird dementsprechend auch zum Aufgebot gehören, das am Sonntag ins Trainingslager nach Italien aufbricht. \"Er macht einen sehr motivierten Eindruck\", sagt Uerdingens Teamchef Stefan Reisinger über den neuen Mann im Kader. Der gibt das Lob gleich zurück und schwärmt vom hohen Niveau im Training, das weiterhin wegen der schlechten Platzverhältnisse nicht in der heimischen Grotenburg stattfinden kann. \"Ich denke, es war kein Fehler zu kommen\", sagt Girdvainis. \"Ich wollte unbedingt in Deutschland spielen, da ich den deutschen Fußball sehr schätze. Ich hätte auch in andere Top-Ligen Europas gehen können, habe aber mit Markus Palionis gesprochen, einem guten Freund von mir, der bei Jahn Regensburg spielt. Er riet mir, zum KFC zu gehen.\"\n\nIn Deutschland macht Girdvainis in seinem neunten Land Station. Zuvor verschlug es ihn bereits nach Israel, Italien, Spanien, Polen, Russland, Litauen, Lettland und Aserbaidschan. \"Die Liga in Lettland ist nicht so stark, in den vergangenen Jahren hatte ich außerdem etwas mit Verletzungen zu kämpfen\", erklärt der Neu-Krefelder. Zuletzt sei er aber wieder gut in Form gekommen und ein halbes Jahr verletzungsfrei. \"Das will ich hier fortsetzen.\"\n\nReisinger: \"Er geht dahin, wo es weh tut\"\n\nDabei konnte Girdvainis zuletzt rund anderthalb Monate nicht trainieren, weil die Saison in Lettland zum Kalenderjahr hin endet. Deswegen muss er nun kleine körperliche Defizite aufholen, dürfte mit seiner Geschwindigkeit und Physis aber bald eine Option für das Abwehrzentrum sein. \"Er geht dahin, wo es weh tut\", sagt Reisinger über den litauischen Nationalspieler, der nun für Konkurrenzdruck unter den Innenverteidigern sorgt. Mit dem zuletzt in der Liga bärenstarken Dominic Maroh, Assani Lukimya, Jan Kirchhoff, Oliver Steurer und Girdvainis stehen fünf Leute für zwei Stellen im 4-2-3-1-System parat.\n\nAbgänge sind deshalb wie weitere Zugänge nicht ausgeschlossen, Kapitän Kirchhoff ist zudem weiter an Knie und Wade lädiert und kann nur leichte Laufeinheiten absolvieren. Damit ist er nicht alleine unter den Angeschlagenen: Stürmer Tom Boere hat die Ferse entzündet, Mittelfeldspieler Manuel Konrad die Wade lädiert und Flügelflitzer Franck Evina brachte aus dem Urlaub erheblichen Trainingsrückstand mit.", "Raucher erkranken leichter an Covid-19 und haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf.\n\nRaucher und COPD-Patienten dürften ein größeres Risiko im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion haben. Dazu gibt es eine wissenschaftliche Studie aus China. Kanadische Wissenschafter haben dafür eine physiologische Erklärung parat: Eine vermehrte Bildung von ACE2-SARS-CoV-Rezeptoren auf Lungenzellen.\n\nDer Wiener Umwelthygieniker und Anti-Rauch-Aktivist Manfred Neuberger hat bereits vor Wochen auf eine wissenschaftliche Arbeit aus China hingewiesen. Man hätte ein 14,3-faches Risiko für schweres Covid-19 bei Rauchern gefunden.\" Allerdings war die Zahl der für die Studie analysierten Patienten relativ klein, was die Aussagekraft reduzierte.\n\nGrößeres Risiko für schweren Verlauf\n\nJanice Leung von der Universität von British Columbia (Vancouver/Kanada) hat jetzt im European Respiratory Journal (ERJ) eine Studie publiziert, die auf die physiologischen Grundlagen für das größere Risiko bei Rauchern und Patienten mit chronischer obstruktiver Lungenerkrankung hinweist. \"Die Daten, die zunehmend aus China kommen, zeigen, dass Patienten mit COPD ein höheres Covid-19-Risiko und auch ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Wir stellten die Hypothese auf, dass dies auf die höhere Konzentration von ACE2 beruhen könnte.\" ACE2 ist ein Enzym, das auf Zellen als Rezeptor für SARS-CoV-2 dient.\n\nDie kanadischen Wissenschafter untersuchten Lungengewebeproben von 21 COPD-Patienten und 21 Gesunden. Gleichzeitig wurde auch unterschieden, ob es sich um Raucher, Nichtraucher oder ehemalige Raucher handelte. Eine Vergleichsgruppe ohne COPD bestand aus 249 Personen.\n\nLeung: \"Wir entdeckten, dass Patienten mit COPD und Raucher höhere Konzentrationen an ACE2 in den Atemwegen aufweisen. Das könnte sie in ein größeres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 bringen.\"\n\nDie gute Nachricht für Personen, die mit dem Rauchen aufhören, wie die Wissenschafterin erklärte: \"Wir fanden aber auch heraus, dass Ex-Raucher ähnliche ACE2-Werte wie Nichtraucher hatten. Das deutet darauf hin, dass es keine bessere Zeit gibt, sich vor Covid-19 durch einen Rauch-Stopp zu schützen.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Gütersloh/Berlin - Nach dem Corona-Ausbruch mit mehr als 1300 Infizierten in einer Fabrik des Fleischkonzerns Tönnies bleiben dem Kreis Gütersloh drastische Einschränkungen des Alltags vorerst erspart.\n\nNach einer Krisensitzung stellte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet jedoch klar, dass ein regionaler Lockdown weiter eine Option sei, um die Infektionen unter Kontrolle zu bekommen. In der Kritik von Politik und Verbraucherschützern stehen der Unternehmer Clemens Tönnies sowie die Branche insgesamt - der Vorwurf: Ungesunder Preiskampf bei Fleisch zu Lasten der Beschäftigten, der Landwirte und des Tierwohls.\n\nFotostrecke: Mehr als 1300 Corona-Fälle in Fleischfabrik\n\n\n\n\n\nEs gebe «ein enormes Pandemie-Risiko», warnte Laschet am Sonntag in Gütersloh. Das Infektionsgeschehen sei jedoch bei der Firma lokalisierbar, und es gebe keine Infektionskette in die übrige Bevölkerung der Region. Sein Kabinett war zu einer Krisensitzung zusammengekommen.\n\nDer SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält die Entscheidung für falsch. «Der Ausbruch blieb so lange unentdeckt, dass er sich längst auf die Bevölkerung ausdehnen konnte», twitterte er.\n\nLokale Ausbrüche wie im Kreis Gütersloh bestimmen weiterhin das Infektionsgeschehen in Deutschland. Insgesamt haben die lokalen Behörden dem Robert Koch-Institut (RKI) 687 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet, wie das RKI meldete (Datenstand 21.06., 0.00 Uhr). Die Zahl der Neuinfektionen liegt deutlich über den Werten, die bis etwa Mitte Juni täglich gemeldet wurden.\n\nDie Zahl der Infizierten in der Fabrik in Rheda-Wiedenbrück stieg bis Sonntag nach Angaben des Kreises auf 1331. Die Tests auf dem Gelände der Firma seien am Samstag abgeschlossen worden, hieß es. Insgesamt 6139 Tests seien gemacht worden, 5899 Befunde lägen zunächst vor, bei 4568 Beschäftigten sei das Virus nicht nachgewiesen worden.\n\nIn den vier Krankenhäusern im Landkreis werden derzeit 21 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Davon liegen 6 Personen auf der Intensivstation, zwei von ihnen müssen beatmet werden. Fünf der sechs sind nach Angaben des Kreises Tönnies-Beschäftigte.\n\nLaschet warnte Tönnies-Beschäftigte aus anderen Ländern vor einer überstürzten Abreise in ihre Heimat und versprach «bestmögliche medizinische Behandlung» in Deutschland. Es würden so viele Dolmetscher wie möglich in die Unterkünfte der Beschäftigten geschickt. Das Problem sei, dass diese auf 1300 Liegenschaften verteilt seien. Drei Hundertschaften der Polizei unterstützten die Ordnungsämter dabei, die Quarantäne aller rund 6500 Mitarbeiter durchzusetzen.\n\nDer Regierungschef nahm wie auch Vertreter der Botschaften Rumäniens, Polens und Bulgariens an einer Sitzung des Krisenstabs im Kreis Gütersloh teil.\n\nDie Politik sieht parteiübergreifend Handlungsbedarf. «Fleisch ist zu billig», sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Sie setzt sich daher nun auch für eine Tierwohlabgabe ein, die auf Fleisch, Wurst und anderes aufgeschlagen werden könnte. «Dabei soll Fleisch kein Luxusprodukt für Reiche werden. Aber auch keine Alltagsramschware.»\n\nGrünen-Chef Robert Habeck sagte der dpa: «Wir müssen hin zu einer Tierhaltung, die am Wohle der Tiere ausgerichtet ist und nicht einzig und alleine auf Dumping-Preise und Wettbewerbslogiken.»\n\n«Ein höherer Preis durch eine neue Fleischsteuer oder Tierwohlabgabe garantiert leider keine bessere Qualität, kein höheres Tierwohl oder Arbeitssicherheit in Schlachtereien», sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der «Rheinischen Post».\n\nNRW-Ministerpräsident Laschet richtete sich direkt an das Unternehmen. «Wir werden auch Herrn Tönnies beim Wort nehmen, dass er gesagt hat, es kann keinen Zustand geben wie zuvor. Wir brauchen neue Regeln, neue Bedingungen - und das ist auch das, was wir vom Unternehmen erwarten», sagte Laschet.\n\nKlöckner kritisierte die Zentralisierung der Schlachtbranche. «Wie man sieht, hat Größe dann einen Negativpreis.» Landwirte müssten von ihrer Arbeit leben können, auch um Ställe umzubauen.\n\nUnionsfraktionsvize Georg Nüßlein (CSU) forderte ein Ende der Preiswerbung für Fleisch. Der wöchentliche Preiskampf der Supermärkte sei «unanständig». Der SPD-Agrarpolitiker Rainer Spiering sagte der dpa: «Dass Fleisch derartig verramscht wird, hat mit dem Verramschen von Arbeitskräften zu tun.»", "pos": ["Corona-Ausbruch bei Tönnies Laschet bietet Kreis Gütersloh mehr Hilfe an\n\nMehr als 1000 Tönnies-Mitarbeiter haben sich mit Corona infiziert. Nun machte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet ein Bild von der Lage vor Ort - und bot an, alles \"zu organisieren, das gebraucht wird\"."], "neg": ["Am Mittwoch besiegte man Fehervar zuhause 8:2 (4:0,2:1,2:1) und blieb damit auch im vierten Spiel in Serie mit einem Gesamttorverhältnis von 27:3 makellos. Die Caps kamen Leader Salzburg, der in Bozen nach Penaltys 1:2 verlor, bis auf einen Punkt nah. Die einseitige Vorstellung in Wien-Kagran war bereits nach rund zehn Minuten entschieden.\n\nAli Wukovits mit seinem ersten Karrieredoppelpack (4., 8.), und Ty Loney (1., 10./PP) sorgten gegen die harmlosen Ungarn schnell für klare Verhältnisse, später legten die Caps durch ein weiteres Double von Brenden Kichton (24./SH, 33.) sowie Mike Zalewski (43.) und Riley Holzapfel (57.) nach. Der kommende Caps-Gegner Linz, der weiterhin in der Krise steckt, muss sich am Freitag vor eigenem Publikum auf eine ganz schwierige Partie einstellen.\n\nZwei Tage, nachdem die Linzer ihren Negativlauf mit dem 4:3 n.V. in Szekesfehervar unterbrochen hatten, ging die Truppe von Tom Rowe bei Znojmo mit einer 2:7-(0:2,0:0,2:5)-Watschen vom Eis. Die Linzer Treffer durch Dragan Umicevic (54.) und Brian Lebler (58.) zum 1:6 bzw. 2:7 kamen viel zu spät und konnten die fünfte Niederlage in den jüngsten sechs Spielen nicht verhindern.\n\nDie Tschechen entschieden damit auch das vierte Saisonduell mit Linz zu ihren Gunsten. Zudem laufen die Oberösterreicher Gefahr, Platz fünf und den direkten Play-off-Einzug noch zu verpassen. Denn Bozen liegt nur noch einen Punkt hinter den Black Wings. Gegen Salzburg setzten sich die Südtiroler zuhause nach Penaltyschießen mit 2:1 (1:0,0:0,0:1,0:0,1:0) durch.\n\nÄhnlich wie Salzburg, dessen einzigen Treffer Filip Varejcka markierte, erging es Meister KAC. Die \"Rotjacken\" mussten sich bei den Graz99ers im Penaltyschießen mit 2:3 (1:0,0:2,1:0,0:0,0:1) geschlagengeben und rutschten so zwei Zähler hinter Znojmo auf Platz vier. Graz, für das Oliver Setzinger den entscheidenden Penalty verwertete, punktete im siebenten Spiel in Folge und wahrte damit die Chance auf die direkte Play-off-Qualifikation. Auf Platz fünf fehlen aktuell fünf Punkte.", "Vaduz (ots) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 3. März 2020 die Stellungnahme zu den anlässlich der ersten Lesung betreffend die Abänderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) und des Unfallversicherungsgesetzes (UVersG) aufgeworfenen Fragen verabschiedet.Die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen beinhalten die Befreiung von der Kostenbeteiligung bei Mutterschaft, die erleichterte Schaffung von Versorgungsnetzen, die Angleichung des versicherten Verdienstes beim Krankengeld an die Definition gemäss Unfallversicherungsgesetz, die Kontrolle der Versicherungspflicht für Krankengeld und Unfall, die Entschädigung von Versicherungsvermittlern, die gesetzliche Verankerung der Massnahmen bei Zahlungsverzug sowie die Auszahlung der Prämienverbilligung an die Kassen.In ihrer Stellungnahme beantwortet die Regierung die anlässlich der ersten Lesung am 5. Dezember 2019 vom Landtag aufgeworfenen Fragen. Wie sich zeigte, erfordert die Umstellung der Zahlungsmodalitäten bei der Prämienverbilligung prozessuale und technische Anpassungen auf Seiten der Kassen und des Amtes für Soziale Dienste. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, soll die Umstellung erst für das Antragsjahr 2022 erfolgen. Die Vorlagen wurden ansonsten gegenüber der ersten Lesung nicht abgeändert.Der Landtag wird die Gesetzesvorlage voraussichtlich in seiner Sitzung im April in zweiter Lesung behandeln. Die Stellungnahme kann bei der Regierungskanzlei oder über www.rk.llv.li (Berichte und Anträge) bezogen werden.Kontakt:Ministerium für GesellschaftManuel FrickT +423 236 60 19Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100843134", "London. Die Ankündigung von Prinz Harry und seiner Frau Meghan, sich von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen, hat Konsequenzen im weltberühmten Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in London. Die Institution teilte am Donnerstag mit, dass die Figuren des Herzogs und der Herzogin von Sussex von der königlichen Kernfamilie rund um Queen Elizabeth II weggerückt würden.\n\nVideo zum Thema Kritik an Rückzugsplänen von Harry und Meghan\n\nDiese Entscheidung gelte \"mit sofortiger Wirkung\", sagte Museumsdirektor Steve Davies. Dennoch blieben Harry und Meghan \"natürlich wichtige Bestandteile\" der Ausstellung. Madame Tussauds sei gespannt auf das \"neue Kapitel\" im Leben des Paares. Auf seiner Website machte das Museum weiter Werbung mit Bildern der Wachsfiguren von Harry und Meghan.\n\nIn einer auch vom Buckingham-Palast verbreiteten Erklärung hatte das Paar am Mittwochabend mitgeteilt, dass es sich aus der ersten Reihe der Royals zurückziehe. \"Wir wollen als 'ranghohe' Mitglieder der Königsfamilie zurücktreten und arbeiten, um finanziell unabhängig zu werden\", erklärten Harry, Sechster in der britischen Thronfolge, und seine aus den USA stammende Frau.", "Im Fall des angeblichen Betrugs durch einen münsterischen Pflegedienst ist am Montag der damalige Ermittlungsleiter der Polizei vernommen worden. Er schilderte, wie die anfänglichen Ermittlungen gegen den Pflegedienst begonnen haben.\n\nSo hätten Prüfer bemerkt, dass der Pflegedienst unnormal hohe Einnahmen habe. Um den damaligen ersten Verdacht der Geldwäsche zu bestätigen, habe die Polizei daraufhin zunächst verdeckt ermittelt.\n\nPeilsender an Wagen angebracht\n\nDabei hört sich die Beschreibung des Polizisten fast schon filmreif an. Demnach seien damals – die Vorwürfe reichen zurück in die Jahre 2011 und 2012 – Peilsender an den Autos des Pflegedienstes angebracht worden. Ein Abgleich dieser Ortungsdaten mit den vom Pflegedienst angegebenen Tourenplänen hätte gezeigt, dass die Pfleger an mehreren Orten hätten gleichzeitig seien müssen.\n\nDa die Angeklagten sich geständig zeigten, wird auf die Vernehmung von neun weiteren Zeugen verzichtet, wodurch sich das Verfahren verkürzt. Bereits bei der kommenden Sitzung am 9. Juni sollen die Schlussplädoyers vorgetragen werden.", "Die SP-Delegierten gaben im ersten Wahlgang Dieter Egli klar die meisten Stimmen. Franziska Graf zog sich nach dem ersten Wahlgang deshalb zurück. Damit steigt die SP mit einem Mann in die Regierungsratswahlen im Herbst. SP-Co-Fraktionschefin Claudia Rohrer ärgerte sich in einem AZ-Interview über die Parteileitung und sah in deren Verhalten die Hauptschuld darin, dass die SP weiterhin keine Frau in der Regierung stellen wird.\n\nSP-Präsidentin Gabriela Suter nimmt hier Stellung zu drei zentralen Punkten.\n\nVorwurf 1: Die Geschäftsleitung habe sich bei der Frauenfrage gedrückt und versagt.\n\nGabriela Suter: Die SP funktioniert basisdemokratisch. Die Delegierten entscheiden, wer nominiert wird, nicht die Parteileitung. Die Geschäftsleitung hatte die Aufgabe, einen fairen und transparenten Nominationsprozess zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass alle wesentlichen Kriterien diskutiert werden. Der Geschäftsleitung war wichtig, dass die Diskussion zur Frauenfrage unter den Delegierten geführt wird, was an den Online-Hearings offen und differenziert geschah.\n\nVorwurf 2: Die Rolle der Findungskommission und deren Bericht seien intransparent.\n\nSuter: Die Einsetzung der Findungskommission als beratendes Organ der Geschäftsleitung sowie deren Aufgaben wurde allen Mitgliedern kommuniziert. Die Findungskommission kam zum Schluss, dass alle Kandidierenden motiviert und fähig seien für das Amt und hielt dies im Bericht an die Geschäftsleitung fest.\n\nVorwurf 3: Die SP fordert von anderen, was sie selber nicht halte in der Frauenfrage.\n\nSuter: Wir sind insgesamt gut unterwegs. Aber für ein Exekutivamt mit nur einem SP-Sitz müssen auch wir eine Wahl treffen. Bei den letzten beiden Regierungsratswahlen hat die SP jeweils eine Frau portiert. Im Grossen Rat haben wir mit 45% einen deutlich höheren Frauenanteil als der Durchschnitt (36%). Zwei unserer drei Nationalratssitze sind von Frauen besetzt, und wir treten mit jeweils paritätischen Listen bei Parlamentswahlen an."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Archäologen haben ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen entdeckt, das mit einem geschätzten Alter von etwa 13.500 Jahren das älteste bekannte chinesische Kunstwerk ist. Der Fund in der chinesischen Provinz Henan zeigt, dass Kunsthandwerk mit Tierskulpturen in Ostasien schon 8.500 Jahre früher als bisher bekannt existierten, erklärt Forscher Li Zhanyang im Wissenschaftsjournal „PLOS ONE“.\n\nDie frühesten Skulpturen sind in Europa entdeckt worden, wie etwa ein 31 Zentimeter großer „Löwenmensch“ aus Mammut-Elfenbein in Deutschland, der 35.000 bis 41.000 Jahre alt ist. Da für andere Teile der Welt nicht klar ist, seit wann Figuren zur Kultur gehörten, ist das Vögelchen ein wichtiges Puzzleteil und wirft ein neues Licht auf die Entwicklung von Kunst in der Menschheitsgeschichte.", "pos": ["Archäologen haben ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen aus der Altsteinzeit entdeckt. Mit einem geschätzten Alter von etwa 13.500 Jahren ist es das älteste bekannte Kunstwerk in Ostasien.\n\nDiese aus verbranntem Knochen geschnitzte Vögelchen-Figur sei das bislang älteste bekannte chinesische Kunstwerk. Wie in einer Studie im Online-Fachblatt „PLOS ONE“ beschrieben, entdeckten die Archäologen das Objekt in Lingjing (Provinz Henan, China).\n\nSeine Besonderheit: Der Fund zeige, dass künstlerische Traditionen mit Tierskulpturen in Ostasien schon 8.500 Jahre früher als bisher bekannt existiert haben.\n\nIm „Müll“ nach Artefakten gesucht\n\nDie ältesten Beispiele, dass prähistorische Menschen die Welt um sie herum dreidimensional darstellen, sind bereits lange aus Europa bekannt. Diese europäischen, aus Mammut-Elfenbein geschnitzten Tier- und Menschenfiguren, sind rund 40.000 bis 38.000 Jahre alt. Wann prähistorische Gruppen außerhalb Europas Figuren als Teil des kulturellen Repertoires aufnahmen, ist unbekannt.\n\nEinen ersten Hinweis auf Kleinkunst in Asien liefere der neueste Fund. In der Studie beschreiben die Forscher ihre bemerkenswerte Entdeckung der kleinen stehenden Vogelschnitzerei. Diese soll bei der Beantwortung bezüglich der ältesten figuralen Kunst der Menschheit behilflich sein.\n\nDie ersten Ausgrabungen in der Fundstätte Lingjing wurden 2005 von Zhanyang Li, Hauptautor der Studie, durchgeführt. Insgesamt deckte er elf verschiedene Schichten auf, deren Alter von vor 120.000 Jahren bis in die Bronzezeit reichte. Dabei stellte Li fest, dass der größte Teil der fünften Schicht im Jahre 1958 durch den Bau eines Brunnens entfernt worden war. Der Aushub blieb anschließend ganz in der Nähe liegen.\n\nNach dem Durchsieben dieses Abfallhaufens entdeckten die Forscher schwarzen Feuerstein, welcher mit dem aus der restlichen Schicht 5 identisch war. Außerdem fanden sie weitere Artefakte wie Keramikscherben, verbrannte Tierreste und das Vögelchen.\n\nFoto: Francesco d’Errico and Luc Doyon, CNRS Fotografien und 3D-Rekonstruktionen der Vogelfigur.\n\nVögelchen als beliebte Motive\n\nMithilfe der Radiokarbondatierung schätzten die Autoren das Alter des geschnitzten Vögelchens und des umliegenden Knochenmaterials auf etwa 13.400 bis 13.200 Jahre vor heute. Dieses Ergebnis stimme laut den Forschern mit anderen nordchinesischen Stätten der Altsteinzeit überein. Ein klarer Beweis für die Archäologen, dass die Vogelschnitzerei auch aus dieser Zeit stammt.\n\nVogeldarstellungen sind ein besonders beliebtes Thema in der chinesischen Kunst der Jungsteinzeit. Eines der ältesten Beispiele hierfür ist ein Jade-Singvogel, welcher auf etwa 5.000 Jahre vor heute datiert wird.\n\nDie Vogelfigur aus Lingjing sei fast 8.500 Jahre älter als bisher bekannte Exemplare aus dieser Region. Zudem weise sie mehrere technologische und stilistische Elemente auf, die sie von zeitgenössischen Darstellungen aus Westeuropa und Sibirien unterscheidet.\n\nDas fehlende Glied in der Forschung\n\nObwohl noch weitere Beispiele derartiger Schnitzkunst erforderlich sind, deutet die Lingjing-Vogelfigur für Li und seine Kollegen auf das Vorhandensein einer langen künstlerischen Tradition hin. Diese sei außerdem spezifisch für Ostasien und tiefer im Paläolithikum verwurzelt.\n\nDie Autoren fügen hinzu: „Diese Entdeckung identifiziert eine besondere künstlerische Tradition und datiert die Darstellung von Vögeln in der chinesischen Kunst um mehr als 8.500 Jahre [als bisher bekannt] zurück. Die Figur unterscheidet sich technologisch und stilistisch von anderen in Westeuropa und Sibirien gefundenen Exemplaren. So könnte sie das fehlende Glied sein, das den Ursprung der chinesischen Figuren bis ins Paläolithikum zurückverfolgt“."], "neg": ["(sda) Das abgelaufene Jahr erweist sich bei Start-ups als gründungsstärkstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen des schweizerischen Handelsregisters (SHAB) im Jahr 1883, wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) zu Jahresbeginn mitteilte.\n\nBesonders viele Neugründungen gab es den Angaben zufolge in den Branchen Hightech, IT, Mobilität, Beratung, Architektur und Ingenieurwesen, Transport und Logistik sowie im Immobilienwesen. Weniger gut lief es im vergangenen Jahr in den Bereichen Marketing und Kommunikation, Detailhandel sowie Grosshandel, wo es zu weniger Firmenneustarts kam.\n\nProfitieren vom Boom konnten die Ostschweiz (+7 Prozent), das Espace Mittelland (+6 Prozent), die Südwestschweiz (+4 Prozent) sowie die Nordwestschweiz und Zürich (+2 Prozent). Eine Abnahme an Gründungen gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die Zentralschweiz (-2 Prozent) und das Tessin (-0,3 Prozent).\n\nEine deutliche Mehrheit oder rund 76 Prozent der neuen Firmen wurde durch Männer gegründet. Der Frauenanteil belief sich somit auf knapp einen Viertel aller Neugründungen. Eine Analyse sei jedoch nicht abschliessend möglich, da viele neue Unternehmen durch mehr als eine Person gegründet und damit die Verteilung der Geschlechter verwässert werde, schreibt IFJ. Was die Anzahl Gründungen durch Frauen betreffe, liege die Schweiz im internationalen Durchschnitt grundsätzlich jedoch leicht zurück.\n\nBeliebteste Rechtsform für den Start einer neuen Firma war die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Für sie entschieden sich 39 Prozent aller Start-Up-Gründer. Laut IFJ wurden 93 Prozent aller neuen GmbHs mit dem gesetzlichen Minimum von 20'000 Franken Stammkapital gestartet. Das höchst eingetragene Kapital betrugt rekordhohe 1,81 Milliarden Franken durch die Schweizer Ansiedlung des multinationalen Konsumgüter-Konzerns Procter & Gamble mit Sitz in Petit-Lancy GE.\n\nWeitere beliebte Rechtsformen für Start-ups waren den Angaben zufolge die Einzelfirma (32 Prozent), die Aktiengesellschaft (20 Prozent) und die Kollektivgesellschaft (3 Prozent).", "Bundesrat legt Ausnahmen für Heimatreisen in Nachbarstaaten fest Reisen von anerkannten Flüchtlinge in ein Nachbarstaat ihres Herkunftslandes sind dann erlaubt, wenn ein Familienmitglied schwer erkrankt, verunfallt oder stirbt. Das hat der Bundesrat beschlossen.\n\nReisen in Nachbarländern sollen für anerkannte Flüchtlinge nur noch unter bestimmten Bedingungen möglich sein. Keystone\n\n(rwa) Anerkannten Flüchtlingen ist es bereits heute untersagt, in ihr Heimat- oder Herkunftsland zu reisen. Wird dieses Reiseverbot missachtet, kann die Schweiz das Asyl widerrufen. Das Parlament hat zudem beschlossen, anerkannten Flüchtlingen die Reise in Nachbarstaaten ihres Herkunftslandes zu verbieten, wenn der begründete Verdacht besteht, dass Flüchtlinge über dieses Land in ihren Heimatstaat reisen.\n\nAllerdings sah es vor, im Einzelfall eine Reise zu bewilligen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Details in einer Verordnung geregelt. Reisen sollen demnach möglich sein, wenn ein Familienmitglied des Flüchtlings schwer erkrankt, verunfallt oder stirbt. In der Vernehmlassung gab es Forderungen nach restriktiveren Bestimmungen.", "Verona Pooth setzt in Sachen Freizügigkeit neue Maßstäbe. Auf Instagram präsentiert sie sich in einem extremen Mini-Kleid, das kaum den Schritt verdeckt.\n\nVerona Pooth präsentiert sich erneut in einem extrem freizügigen Outfit.\n\nViele finden das extra-kurze Kleid zu gewagt für die 50-Jährige.\n\nDie Ex von Dieter Bohlen sorgt mit ihrem Mini-Dress für wilde Spekulationen bei ihren Instagram-Fans.\n\nBerlin - Kurz, kürzer, Verona: Auf Instagram zeigt Verona Pooth (50) ein weiteres Mal viel Haut. Nach ihrem Auftritt in einem beeindruckenden und gleichermaßen ziemlich freizügigen Kleid bei der Spenden-Gala „Ein Herz für Kinder“, setzt die Werbeikone nun einen drauf. Diesmal sind es ihre Beine, von denen die 50-Jährige kaum mehr zeigen könnte und in den Augen mancher Fans übers Ziel hinaus schießt.\n\nVerona Pooth: Extrem kurzes Mini-Kleid verdeckt kaum den Schritt\n\nIn einem extra-kurzem schwarzen Mini-Klein, das nur knapp ihren Schritt verdeckt, ist Dieter Bohlens Ex mit knallroten Lippen auf dem Rücksitz einer Limousine zu sehen, wie sie gerade in ihr Smartphone tippt. Ihre mit Strasssteinchen verzierten Stielettos machen ihr Outfit endgültig zum Hingucker. „Traumfrau“, „hot“ und „umwerfend“, ist in unzähligen Kommentaren zu lesen. Vor allem für ihre endlos langen Beine, bekommt Verona jede Menge Kommentare. Doch die Blicke einiger Fans wandern offensichtlich auch ein gutes Stück nach oben.\n\nVeronas Fans spekulieren wild: „Hast du dein Schlüppi vergessen?“\n\n„Tiefe Einblicke im Schritt“, schreibt ein Follower. Für einen anderen ist Verona „die vielleicht am wenigsten jugendfreie Barbie ever“. „Hast du dein Schlüppi vergessen?“, fragt nicht nur dieser User ganz direkt. „Da sieht man ja die ...“, wollen mehrere Nutzer entsetzt festgestellt haben.\n\nEinige finden, Verona Pooth übertreibt es langsam mit ihren freizügigen Bildern. „Sie lässt mit Absicht ‚weit blicken‘... immer dasselbe und immer ein bisschen mehr ... nochmal eins draufgesetzt... kann man machen, muss man aber nicht!!!... warum tut sie das,...? Bisschen weniger ist mehr,... gibt auch schamgrenzen,... die wandern bei Verona zurzeit immer mehr nach unten“, so ein ausführlicher Kommentar.\n\nFreizügig zeigt sich gerade auch Talia Graf. Die Nichte von Steffi Graf zeigt sich auf Instagram in einem löchrigen Netzkleid und trägt nichts drunter.\n\nZu vulgär ist manchen Fans ein neuer Post von Lena Meyer-Landrut, auf dem sie eine provokante Pose zeigt. Sie zeigte sich auch in einem ICE - ihre Fans spotten über einen Vergleich mit Greta Thunberg.\n\nVerona Pooth hat sich in ein knappes Nikolaus-Kostüm geworfen, das ihre Fans begeistert.\n\nVerona Pooth hat ein Foto vom Shooting für ein Männermagazin gepostet.\n\nva\n\nRubriklistenbild: © dpa / Georg Wendt", "Von Ines Klose\n\nNeustadt/Weinstraße. Ein Mann überfällt nackt einen Passanten, ein anderer bittet betrunken eine Streife um Starthilfe: Nicht jeder Rheinland-Pfälzer hat sich in diesem Jahr clever angestellt. Polizei und Feuerwehr mussten zu einigen Einsätzen ausrücken, die im Nachhinein für Schmunzeln sorgten – auch bei den Einsatzkräften. Hier eine Auswahl:\n\n> Täuschend echt: Ein Inserat in einem sozialen Netzwerk, mit dem angeblich ein echtes Baby für 280 Euro zur Adoption angeboten wurde, lassen bei einer 60-Jährigen aus dem Donnersbergkreis die Alarmglocken schrillen. Die Polizei kann sie aber rasch beruhigen. Es sei lediglich eine \"täuschend echte, handgemachte Babypuppe\" angeboten worden.\n\n> Gefangen im Turm: Seinen romantischen Abend hat sich ein Paar auf einem Aussichtsturm in Landau bestimmt anders vorgestellt. Die beiden schauen sich zunächst den nächtlichen Sternenhimmel an. Als sie wieder heruntergehen, ist das Eingangstor fest verriegelt. Die Polizei muss schließlich das Paar im Landauer Südpark befreien.\n\n> Viel Rauch um nichts: Rauchschwaden aus einem Auto: Das Fahrzeug wird doch wohl nicht brennen! Als die vorsichtshalber alarmierte Feuerwehr an dem Auto auf der Strecke zwischen Rohrbach und Insheim im Landkreis Südliche Weinstraße eintrifft, kann sie rasch Entwarnung geben. Wegen einer Panne sitzt ein Mann im Auto und wartet mit der E-Zigarette im Mund, die für die Rauchschwaden verantwortlich ist.\n\n> Glücklicher Bestohlener: Seine Freudentränen nicht zurückhalten kann ein Mann aus Leipzig, der seinen 2011 (!) gestohlenen Motorroller von der Polizeiwache in Germersheim abholt. Er hänge an dem Fahrzeug, sagt er den Beamten. Laut Polizei war der Roller noch gut in Schuss.\n\n> Betrunken um Rat gefragt: Die Polizei, Dein Freund und Helfer: Die Beamten zieht ein betrunkener Mann im falschen Augenblick zu Rate. Er bittet ausgerechnet die Polizei um Starthilfe. Dabei stellen die Beamten nicht nur fest, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hat. Sie bemerken auch noch frische Unfallspuren an seinem Wagen, die der Mann nicht erklären kann.\n\n> Ein Tag zu früh am Steuer: Ziemlich dreist ist auch ein Fahranfänger. Er steuerte sein Auto zwar sicher, aber dummerweise vor seiner Führerscheinprüfung. Einen Tag vor dem Test fährt er mit seinem Vater auf dem Beifahrersitz bei der Fahrschule vor. Ein Fahrlehrer beobachtet die Szene – die Führerscheinprüfung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.\n\n> Den Zug verpasst, das Schiff genommen: Anders als geplant verläuft für einen Koblenzer eine Reise auf dem Rhein. Als blinder Passagier auf einem Güterschiff will er eigentlich in Richtung Süden – doch das Schiff fährt Richtung Rotterdam. Der Mann, der in Koblenz an einer Schleuse auf das Schiff ging, hatte ein Zugticket bei sich, aber seinen Zug verpasst.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Potsdam\n\nDie Sicherheitsbehörden gehen weiter einer „abstrakten Gefährdung“ für jüdische Einrichtungen in Brandenburg aus. „Schwerste Gewaltstraftaten durch radikalisierte Einzeltäter oder Kleinstgruppen sind jederzeit möglich“, heißt es in einem Bericht der Landesregierung, der am Dienstag im Kabinett vorgestellt wurde. Hinweise oder Erkenntnisse über eine konkrete Gefahr für jüdische Einrichtungen lägen den Sicherheitsbehörden derzeit nicht vor. Der Bericht war nach den Anschlag auf die Synagoge von Halle vom Landtag angefordert worden.\n\nVon 2014 bis 2019 wurden insgesamt 539 antisemitische Straftaten polizeilich bekannt, rund 96 Prozent davon waren rechtsextremistisch, heißt es. Der Schwerpunkt der Delikte lag bei Volksverhetzungen (58 Prozent), gefolgt von Propagandadelikten (18 Prozent) und Sachbeschädigungen (6 Prozent). Insgesamt 3 Prozent der antisemitischen Straftaten waren Gewaltdelikte.\n\nAnzeige\n\nHalbe Million Euro für Schutz\n\n107 Objekte wie Friedhöfe und Gedenkorte gelten in Brandenburg als relevante jüdische Einrichtungen, die von der Polizei entsprechend bestreift und überwacht würden.\n\nFür die Förderung des jüdischen Gemeindelebens stehen in diesem Jahr 750.000 Euro zur Verfügung. Für den Schutz der Einrichtungen stehen 500.000 Euro bereit. Das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam, wo Rabbiner ausgebildet werden, erhält weitere 20.000 Euro für Bewachungsmaßnahmen.\n\nVergangene Woche war der Startschuss für den lange umkämpften Bau der Potsdamer Synagoge gefallen.\n\nVon Torsten Gellner", "pos": ["Potsdam. Auch ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Halle muss nach Angaben von Innenminister Michael Stübgen (CDU) weiter von möglichen antisemitischen Gewaltstraftaten ausgegangen werden. In engem Kontakt mit den jüdischen Gemeinden und Einrichtungen im Land werden Sicherheitsmaßnahmen im Einzelfall abgestimmt, sagte Stübgen am Dienstag. Dabei gehe es vom materiellen Gebäudeschutz über Polizeistreifen bis zu intensiven Objektschutzmaßnahmen.\n\nDas Brandenburger Kabinett hatte sich mit den ersten Berichten nach dem Landtagsbeschluss zur Förderung und zum Schutz jüdischen Lebens im Land beschäftigt.\n\n\"Dass sich viele Jüdinnen und Juden ausgerechnet Deutschland und Brandenburg als neue Heimat ausgewählt haben, ist Ausdruck ihres Vertrauens in unser Land\", betonte Kulturministerin Manja Schüle (SPD). Es bestehe die Verpflichtung, dieses neu entstandene jüdische Leben zu schützen und zu fördern.\n\nIm Nachtragshaushalt stehen dafür in diesem Jahr 520 000 Euro zur Verfügung. 750 000 Euro stellt das Land zur Förderung des Wiederaufbaus und der Aufrechterhaltung jüdischen Verbands- und Gemeindelebens bereit.\n\nNach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 und weiterer antisemitischer Vorkommnisse hatte der Landtag die Landesregierung aufgefordert, die aktuelle Sicherheitslage jüdischer Einrichtungen zu bewerten und zusätzliche Mittel zu ihrer Sicherung bereitzustellen.\n\nErst ab 1991 gründeten Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion wieder jüdische Gemeinden in Brandenburg mit insgesamt rund 2000 Mitgliedern."], "neg": ["….das Transatlantischen Mediennetzwerk will deine Daten……\n\nDie Schweizer Verlage führen schrittweise einen Login-Pflicht ein. Damit wollen sie das Geschäftsmodell von Google, Facebook & Co. kopieren – und die Persönlichkeitseigenschaften ihrer Leserinnen und Leser zu Geld machen. Das Vorgehen kollidiert nicht nur mit dem Datenschutzgesetz, es ist darüber hinaus für den Journalismus und die freie Meinungsbildung äußerst fragwürdig.\n\nSämtliche großen Schweizer Verlagshäuser führen gemeinsam die Pflicht zum Login ein: Seit zwei Wochen werden die Leserinnen und Leser aufgefordert, sich auf den Portalen anzumelden. In einem Jahr soll dies zur Pflicht werden. Neben Tamedia, NZZ, Ringier, Axel Springer und CH-Media beteiligt sich auch die SRG an dieser Tracking-Allianz (wobei das Login bei der SRG frewillig bleiben soll).\n\nDurch diese Massnahme versprechen sich die Verlage mehr Werbegewinne, bzw. Anteile von Google, Facebook & Co. zurückzugewinnen. Für die Leserinnen und Leser bedeutet dies hingegen ein verstärktes Profiling. Zu all den bereits auf…hier weiter…", "Landespolizeiinspektion Erfurt\n\nLPI-EF: Falscher Osterhase?\n\nErfurt (ots)\n\nAm Morgen des 12.04.2020, um 01:15 Uhr wurden Beamte des ID Süd auf einen 20jährigen Erfurter aufmerksam. Dieser torkelte durch die Marktstraße, zog sein Fahrrad hinter sich her und stürzte mehrfach fast. Nach der Überprüfung seiner Personalien und einem Atemalkoholtest, welcher 1,4 Promille erbrachte, wurde er belehrt, aufgrund seiner deutlichen Ausfallerscheinungen seinen Heimweg weiterhin fußläufig zu bestreiten. Dieser wohlwollende Hinweis missfiel ihm offenbar, so dass er nach ein paar Metern sein Rad bestieg und tiefer in die Innenstadt entschwand. Aufgrund der Verkehrssituation war eine direkte Nacheile zur Anhaltung nicht möglich. Während der größeren Fahndungsmaßnahmen entwickelte sich ein regelrechtes Versteckspiel. Der Herr verbarg sich mehrfach hinter Stromkästen und in Gebüschen und setzte in vermeintlich günstigen Momenten die Flucht fort. Hierbei nutzte er offensichtlich gezielt schmale oder gesperrte Fußwege. Es bestand jedoch mehrfach Sichtkontakt, wobei er ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer die Straßen kreuzte und auch beinahe einen Verkehrsunfall verursachte. Zu guter Letzt konnte der junge Mann, nach über einer Stunde, durch eine Zivilstreife bei der Heimkehr vor seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Da er hier erneut zur Flucht ansetzte, wurde er mittels polizeilichen Zwangsmitteln gestoppt. Hierdurch wurde er leicht verletzt und in der Folge medizinisch behandelt. Dem Beschuldigten wurde zur Beweissicherung im Strafverfahren eine Blutprobe entnommen, zudem wird er sich in Bälde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. (MF)\n\nRückfragen bitte an:\n\nThüringer Polizei\n\nLandespolizeiinspektion Erfurt\n\nInspektionsdienst Süd\n\nTelefon: 0361 7443 0\n\nE-Mail: pi.erfurt.id-sued@polizei.thueringen.de\n\nhttp://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx\n\nOriginal-Content von: Landespolizeiinspektion Erfurt, übermittelt durch news aktuell", "Von Ines Klose\n\nNeustadt/Weinstraße. Ein Mann überfällt nackt einen Passanten, ein anderer bittet betrunken eine Streife um Starthilfe: Nicht jeder Rheinland-Pfälzer hat sich in diesem Jahr clever angestellt. Polizei und Feuerwehr mussten zu einigen Einsätzen ausrücken, die im Nachhinein für Schmunzeln sorgten – auch bei den Einsatzkräften. Hier eine Auswahl:\n\n> Täuschend echt: Ein Inserat in einem sozialen Netzwerk, mit dem angeblich ein echtes Baby für 280 Euro zur Adoption angeboten wurde, lassen bei einer 60-Jährigen aus dem Donnersbergkreis die Alarmglocken schrillen. Die Polizei kann sie aber rasch beruhigen. Es sei lediglich eine \"täuschend echte, handgemachte Babypuppe\" angeboten worden.\n\n> Gefangen im Turm: Seinen romantischen Abend hat sich ein Paar auf einem Aussichtsturm in Landau bestimmt anders vorgestellt. Die beiden schauen sich zunächst den nächtlichen Sternenhimmel an. Als sie wieder heruntergehen, ist das Eingangstor fest verriegelt. Die Polizei muss schließlich das Paar im Landauer Südpark befreien.\n\n> Viel Rauch um nichts: Rauchschwaden aus einem Auto: Das Fahrzeug wird doch wohl nicht brennen! Als die vorsichtshalber alarmierte Feuerwehr an dem Auto auf der Strecke zwischen Rohrbach und Insheim im Landkreis Südliche Weinstraße eintrifft, kann sie rasch Entwarnung geben. Wegen einer Panne sitzt ein Mann im Auto und wartet mit der E-Zigarette im Mund, die für die Rauchschwaden verantwortlich ist.\n\n> Glücklicher Bestohlener: Seine Freudentränen nicht zurückhalten kann ein Mann aus Leipzig, der seinen 2011 (!) gestohlenen Motorroller von der Polizeiwache in Germersheim abholt. Er hänge an dem Fahrzeug, sagt er den Beamten. Laut Polizei war der Roller noch gut in Schuss.\n\n> Betrunken um Rat gefragt: Die Polizei, Dein Freund und Helfer: Die Beamten zieht ein betrunkener Mann im falschen Augenblick zu Rate. Er bittet ausgerechnet die Polizei um Starthilfe. Dabei stellen die Beamten nicht nur fest, dass der Fahrer zu tief ins Glas geschaut hat. Sie bemerken auch noch frische Unfallspuren an seinem Wagen, die der Mann nicht erklären kann.\n\n> Ein Tag zu früh am Steuer: Ziemlich dreist ist auch ein Fahranfänger. Er steuerte sein Auto zwar sicher, aber dummerweise vor seiner Führerscheinprüfung. Einen Tag vor dem Test fährt er mit seinem Vater auf dem Beifahrersitz bei der Fahrschule vor. Ein Fahrlehrer beobachtet die Szene – die Führerscheinprüfung wird auf unbestimmte Zeit verschoben.\n\n> Den Zug verpasst, das Schiff genommen: Anders als geplant verläuft für einen Koblenzer eine Reise auf dem Rhein. Als blinder Passagier auf einem Güterschiff will er eigentlich in Richtung Süden – doch das Schiff fährt Richtung Rotterdam. Der Mann, der in Koblenz an einer Schleuse auf das Schiff ging, hatte ein Zugticket bei sich, aber seinen Zug verpasst.", "Berlin Für ihr Debütalbum wurde Dua Lipa vor drei Jahren hoch gelobt. Jetzt legt die Grammy-Gewinnerin mit \"Future Nostalgia\" nach. Auf ruhige Balladen hat die Britin dabei so gar keine Lust.\n\nEs ist ein ungewöhnlicher Schritt in diesen Tagen: Während Pop-Superstars wie Alicia Keys oder Lady Gaga ihre Albumveröffentlichungen wegen der Corona-Pandemie verschieben, geht Dua Lipa einen anderen Weg. Die Musikerin aus London hat \"Future Nostalgia\" sogar um eine Woche vorgezogen.\n\nFür ihre Fans dürften die elf neuen Tracks eine willkommene Abwechslung in eher düsteren Zeiten sein. Denn die 24-Jährige, die durch Hits wie \"New Rules\" und \"One Kiss\" bekannt wurde, konzentriert sich auf tanzbare Uptempo-Nummern. Eine Liebesballade, die eigentlich auf keinem modernen Popalbum fehlen darf, gibt es ganz bewusst nicht.\n\n\"Irgendwie möchte jeder eine Ballade auf seinem Album, aber ich wollte keine. Ich habe mich einfach genauso gefühlt und wollte es genauso haben\", erzählt Lipa im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. \"Ich wollte, dass die Leute Spaß haben. Es ist definitiv ein Spaßalbum.\"\n\nUnd positive Stimmung kann die Welt in der Tat gut gebrauchen. Auch wenn die durchweg tanzbaren Nummern vorerst im eigenen Wohnzimmer für Bewegung sorgen dürften und nicht in den Clubs und auf Dancefloors. Die fürs Frühjahr geplante Tour musste die Sängerin wegen der Corona-Krise auf Anfang 2021 verschieben.\n\nEin Disco-Gefühl stellt sich aber mit \"Future Nostalgia\" auf jeden Fall ein, das hatten die ersten Singles \"Don't Start Now\" und \"Physical\" bereits angedeutet. Die britische Sängerin mit kosovarischen Wurzeln verbindet geschickt den Disco-Sound der 70er und 80er Jahre mit modernen Elektro-Beats, wie etwa auf der aktuellen Single \"Break My Heart\" oder \"Hallucinate\".\n\n\"Meine Eltern haben mich in der Kindheit musikalisch natürlich sehr geprägt. Neben Pop haben sie Prince, Blondie, Jamiroquai oder Moloko gehört. All diese Künstler haben mich auch bei diesem Album inspiriert\", erklärt die zweifache Grammy-Gewinnerin.\n\nDie musikalische Zeitreise zeigt sich vor allem auf dem Track \"Love Again\", der zu den Highlights des Albums zählt. Das lange Intro wird vom Sampler des Songs \"Your Woman\" von White Town (1997) unterlegt. Der wiederum basiert auf einem Trompeten-Solo des südafrikanischen Jazzmusikers Al Bowlly.\n\n\"Es ist ein Stück Nostalgie aus den 1930er Jahren in diesem modernen Song verpackt. Und es fühlt sich dennoch sehr organisch an. Das hat mich fasziniert\", sagt Dua Lipa. Textlich gehöre das Lied zu den persönlichsten des Albums. Es geht - wie bei vielen anderen Tracks - um einen Verflossenen.\n\nObwohl es vornehmlich um Party, Spaß und Liebe geht, zeigt die britische Musikerin Haltung. Sie will Frauen ermuntern, stark zu sein und sich nichts gefallen zu lassen. In \"Future Nostalgia\" heißt es etwa: \"Egal, was du machst. Ich kriege es ohne dich hin. Ich weiß, dass du einen weiblichen Alpha nicht gewohnt bist.\"\n\nUnd im nachdenklichen Abschlusstrack \"Boys Will Be Boys\", der zu den Ruhigeren gehört, geht es der Unicef-Botschafterin um die ständige Angst von Frauen, sexuell belästigt zu werden. \"Es ist selbstverständliche Gewohnheit, vor dem Sonnenuntergang nach Hause zu gehen\", singt sie.\n\n\"Wir müssen die Plattformen, die uns zur Verfügung stehen, nutzen, um über Dinge zu reden, die uns wichtig sind\", sagt Dua Lipa selbstbewusst. Auch die Musikbranche sei noch zu männerdominiert, obwohl es sich langsam bessere. Mit \"Future Nostalgia\" geht Lipa ebenfalls einen Schritt in die richtige Richtung.", "Anastasiya Avilova zieht im Januar 2020 als Kandidatin ins Dschungelcamp ein. Wird das Playmate sich gewohnt freizügig im australischen Dschungel zeigen?\n\nAnastasiya Avilova (31) ist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020.\n\nist laut Bild-Zeitung Kandidatin beim Dschungelcamp 2020. Die 31-Jährige ist bereits Reality-Show-erprobt.\n\nBei „Temptation Island“ machte sie ein pikantes Geständnis.\n\nAnastasiya Avilova (31) dürfte treuen RTL-Fans bereits bekannt sein: Das aus der Ukraine stammende Model nahm bereits an der RTL-Fremdgeh-Show „Temptation Island - Versuchung im Paradies“ teil - nun ist die 31-Jährige eine der Kandidatinnen bei der von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderierten RTL-Sendung „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“.\n\nDschungelcamp 2020: Das Model Anastasiya Avilova ist Reality-Shows gewohnt\n\nAvilova hat bereits einiges an Reality-TV-Erfahrung und ist damit eine erprobte Kandidatin für dasDschungelcamp 2020 - obwohl sie wohl in keiner der anderen Shows mit Ungeziefer in Kontakt gekommen sein dürfte. Außerdem soll in der Nähe des Dschungelcamp-Drehortes kürzlich sogar ein Mord passiert sein - nicht gerade einfach zu verkraften für die Camper. Eine echte Herausforderung für das Model? Etwas rauer dürfte es im Dschungelcamp nämlich schon zugehen als in den anderen Formaten, in denen Anastasiya Avilova bisher zu sehen war - das waren neben „Temptation Island“ (RTL) noch „Catch the Millionaire“ (ProSieben), „Frauentausch“ (RTL2) und„Mieten, Kaufen, Wohnen“ (VOX).\n\nModel Anastasiya Avilova: Dschungelcamp-Teilnehmerin war Playmate\n\nModel Anastasiya Avilova dürfte manchen auch als Playmate bekannt sein: Im April 2019 zog sich die 31-Jährige für den Playboy aus, auch in dem britischen Männermagazin FHM war sie schon zu sehen. Und ein paar pikante Details gibt es über „die Verführerin“ - wie der Playboy titelte - auch zu erfahren: Avilova bekannte sich öffentlich zu ihrer Bisexualität. Mit einer Frau war sie bisher jedoch noch nicht zusammen - obwohl sie sich das ihrer eigenen Aussage nach vorstellen könne. Ihr letzter Freund war ein Mann: Für kurze Zeit war die Ukrainerinmit Ennesto Monté liiert - doch die Liebesgeschichte der beiden endete schon nach kurzer Zeit.\n\nDschungelcamp 2020: Anastasiya Avilova zeigt sich freizügig auf Instagram\n\nDie hübsche Brünette hält neben Foto-Shootings und TV-Terminen ihre Fans auf Instagram und Facebook auf dem Laufenden. Sie postetfreizügige Bilder und ab und an eine Lebensweisheit: „Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet“ ist Avilovas Lieblings-Zitat auf Facebook.\n\nDschungelcamp 2020: Was erwartet uns mit Anastasiya Avilova?\n\nFans dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich die Beauty-Queen im Dschungelcamp 2020 schlägt. Schließlich lässt ihr bisheriger Werdegang zumindest auf den ersten Blick keine Affinität für Schmutz und Ungeziefer vermuten. Und mit den Luxus-Outfits, Foto-Shootings an Sandstränden und Auftritten auf dem roten Teppich, von denen Anastasiyas Instagram-Profil erzählt, ist bei „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ definitiv erst mal Schluss.\n\nWer zieht sonst noch ins Dschungelcamp 2020? Hier erfahren Sie alle Kandidaten für die neue Staffel von „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!“ bei RTL. Unter anderem sollen Sonja Kirchberger und Danni Büchner in den Dschungel gehen.\n\nAnastasiya Avilova postet auf ihremInstagram-Account ein freizügiges Foto. Doch der Hingucker ist nicht ihr Körper, sondern die Schnapsflasche in ihrer Hand, für die sie Werbung macht.\n\nlr\n\nRubriklistenbild: © Screenshot Instagram @nasia_a"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Gerhard Stadler\n\nDie Übereinkunft vom 8. Juni mit der Deutschen Lufthansa hat die Bundesregierung dem Ziel näher gebracht, den Bestand der Austrian Airlines zu sichern und die Wiederaufnahme der Flüge zu ermöglichen. Die Lufthansa steht vor dem Marktwiedereintritt auch aller ihrer nationalen Tochtergesellschaften - neben der AUA sind das noch die Swiss und die Brussels Airlines. Es waren schwierige Verhandlungen und ein Erfolg der Bundesregierung, wenngleich der schriftliche Vertrag, auf den es letztlich ankommt, der Öffentlichkeit nicht bekannt ist. Allein, dass die Lufthansa selbst 150 Millionen Euro in noch unbekannter Form zuschießen wird, ist beachtlich. Damit reduziert sich die österreichische Förderung auf 450 Millionen Euro (150 Millionen Euro direkter Zuschuss und 300 Millionen Euro an staatlich besicherten, doch zurückzuzahlenden Krediten von Wiener Banken). Dass die EU-Kommission noch zustimmen muss, kann, wie wir seit der Staatshilfevereinbarung der deutschen Bundesregierung mit der Lufthansa Ende Mai wissen, noch zu Bedingungen führen.\n\nBetriebskosten je Flugstunde um ein Drittel geringer\n\nGerhard Stadler war Spitzenbeamter des österreichischen Verkehrsministeriums und danach Direktor der Europäischen Flugsicherungsorganisation Eurocontrol, Brüssel.\n\nDie brancheninternen Rahmenbedingungen für einen Neustart der AUA sind jetzt günstig: Das aktive Personal der AUA hatte den Ernst der Lage verstanden, und der Vorstand konnte Einsparungen vereinbaren, die Lizenzen der Piloten und der Warte sind noch gültig, die Kredite werden zu niedrigen Marktbedingungen verzinst sein, der Kerosinpreis ist auf einem historischen Tiefstand, und sowohl der Flughafen Wien wie die Austro Control und die Europäische Flugsicherungsorganisation (Eurocontrol) stunden Flughafen- wie Flugsicherungsgebühren.\n\nMorgenröte der österreichischen Luftfahrt - doch Flugreisen haben viel von ihrem Nimbus verloren. - © Stadler\n\nDie Betriebskosten je Flugstunde werden damit um mehr als 30 Prozent geringer als noch zu Jahresanfang. Doch wie lange werden diese Vorteile bleiben? Wenn bis zum Jahresende weltweit der Luftverkehr wieder einsetzen wird, wird auch die Nachfrage nach Flugbenzin steigen und damit sein Preis. Die erwähnten Gebühren sind rechtlich fixiert und nur gestundet, sie müssen also letzten Endes gezahlt werden. Und wer eine \"Bevorzugung\" unserer Fluglinie andenkt, dem muss entgegnet werden, dass eine solche völkerrechtlich verboten ist - wenn ausländische Luftfahrtunternehmen nicht dieselbe Vergünstigung erhalten, können (und werden) sie dagegen klagen und Gleichbehandlung erreichen. Der Wettbewerb wird bald wieder einsetzen. Wenn für die Ticketpreise eine Untergrenze eingezogen wird - eine hehre Idee der österreichischen Bundesregierung -, wird dies die Wiedereinführung der vor dreißig Jahren abgeschafften Preiskontrollen bedeuten und international kaum durchsetzbar sein.\n\nAll dies könnte den Wiederaufstieg der AUA zwar behindern, doch müsste ihn nicht verhindern. Entscheidend wird für einen \"Phönix aus der Asche\" aber sein, ob es genügend Fluggäste von und nach Wien geben wird, die wieder fliegen dürfen/wollen/müssen: Nur wenn die Nachfrage nach Flügen, wohin auch immer, steigt und etwa das Niveau von 2018 erreicht (abfliegende und ankommende zusammen gut 80.000 Fluggäste täglich in Wien-Schwechat, Marktanteil der Lufthansa-Gruppe 45 Prozent), kann der Business Case, der hinter der Rettung der AUA steht, aufgehen.\n\nLücke zwischen öffentlicher Meinung und Luftfahrt\n\nDer Flugpreis ist dabei ein Faktor, doch für die Nachfrage viel wichtiger ist die Bereitschaft, Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit, wieder zu fliegen. Und hier klafft zwischen der öffentlichen Meinung und jener der Luftfahrt eine ziemliche Lücke: Europaweit erkannte man in den vergangenen Wochen in internationalen Unternehmen, dass man auch ohne wöchentlichen Besuch der Kunden, Lieferanten, Tochterfirmen und -fabriken zusammenarbeiten, planen und Geschäfte machen kann. Auch im rund 50 Prozent umfassenden touristischen Passagiersegment wird das Fliegen unbequemer - wenn sich vor einem Interkontinentalflug 300 Passagiere am Gate im Corona-gerechten Abstand anstellen, ist die Schlange 600 Meter lang, und die Maskenpflicht verdammt uns weiter stundenlang zu gehemmtem Schnaufen. Relativ unbeeinträchtigt dürfte bei den Passagierströmen nur der \"Ethnic Travel\" bleiben, also der Besuch von Verwandten, fürs Studieren im Ausland, doch ist dieses Segment das kleinste.\n\nDie Geschäftsmodelle der Luftfahrtunternehmen gehen davon aus, dass 2023 das Passagier- und Profitniveau von 2018 wieder erreicht sein und danach, nach Weltregionen unterschiedlich, weiter wachsen wird. Doch Flugreisen haben viel von ihrem Nimbus verloren. Zur Umweltschutzbewegung ist nun die Corona-Krise gekommen. Während nach früheren Krisen die Luftfahrt recht schnell zu den gewohnten jährlich 4 bis 6 Prozent Passagierzuwachs zurückgekehrt ist, könnte es diesmal anders kommen. Die Ticketpreise werden steigen, die Reduktion der Emissionen bleibt bescheiden, und - dies vor allem - manches \"Wohin\" des Fliegens wird bis zur Verfügbarkeit von effektiver Corona-Prophylaxe von medizinisch-sanitären Unwägbarkeiten, ja Furcht dominiert bleiben.", "pos": ["Die Verhandlungen um Staatshilfen für die österreichische Lufthansa-Tochter AUA (Austrian Airlines) stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach gestern in einer Telefonkonferenz von einer möglichen positiven Lösung noch in dieser Woche. Wann es eine Unterschrift geben wird, wollte er auf Nachfrage dann aber doch nicht sagen. Spohr zufolge wird der österreichische Bundeskanzler die Details eines Deals verkünden, wenn alle Gespräche abgeschlossen seien.\n\nZuvor hatte der Lufthansa-Chef angesichts von Milliardenverlusten aufgrund der Coronakrise \"tiefgreifende Restrukturierungen\" der Luftfahrt-Gruppe angekündigt. Dies sei notwendig, um die staatlichen Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro schnellstmöglich zurückzahlen zu können. Die deutsche Fluglinie musste von Jänner bis März einen Fehlbetrag nach Steuern und Abschreibungen von 2,1 Milliarden Euro hinnehmen. Bei der AUA betrug der operative Verlust im selben Zeitraum 197 Millionen Euro.\n\nBei der AUA-Schwester Swiss betrug der operative Verlust in den ersten drei Monaten 84,1 Millionen Franken (78,3 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 48,3 Millionen im Vorjahr. Für das Gesamtjahr sieht sich Swiss nicht in der Lage, eine Ergebnisprognose abzugeben.\n\nHauptversammlung am 23. Juni\n\nDie Lufthansa-Gruppe muss in der Krise mit staatlichen Finanzhilfen von bis zu neun Milliarden Euro (Kredite, stille Einlagen und Aktienerwerb) vor der Pleite gerettet werden. Das mit der deutschen Regierung ausgehandelte Finanzpaket muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden und Zustimmung auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23. Juni finden. Denn für den Einstieg des deutschen Staates mit einem Anteil von 20 Prozent muss das Kapital um 25 Prozent erhöht werden. Die Finanzhilfen sollen möglichst bis 2023 zurückgezahlt werden – so lange soll die Luftfahrt brauchen, um den Coronaschock zu verdauen.\n\n20.000 Jobs wackeln\n\nDie Lufthansa stemmt sich mit Kostensenkungen gegen das Desaster, die auch das Personal treffen werden. Von den knapp 137.000 Beschäftigten sind 87.000 in Kurzarbeit. Es gebe einen Personalüberhang von bis zu 20.000 Mitarbeitern, heißt es in Konzernkreisen. Mit den Gewerkschaften soll eine Lösung gefunden werden, möglichst viele von ihnen an Bord zu halten.\n\nDie Töchter AUA und Brussels Airlines haben bereits Personalkostensenkungen zwischen 20 und 25 Prozent beschlossen."], "neg": ["Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Radfahrern\n\nVölklingen - Zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Radfahrern kam es am Sonntagnachmittag gegen 16:40 Uhr zwischen Völklingen und Püttlingen. Ein 13-jähriges männliches Kind befuhr den Radweg in Richtung Püttlingen. In Höhe des Wildparks kam ihm ein 61-jähriger Radfahrer entgegen. Nach Angaben des 61-Jährigen sei das Kind mit seinem Fahrrad immer wieder über die gesamte Radwegbreite gefahren. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, sei der 61-Jährige dem Kind ausgewichen und in der Folge in der Böschung zu Fall gekommen. Auch das Kind stürzte mit seinem Fahrrad. Beide Personen wurden leicht verletzt.\n\nRückfragen von Medienvertretern bitte an:\n\nPolizeiinspektion Völklingen VK- ESD Cloosstraße 14-16 66333 Völklingen Telefon: 06898/2020 E-Mail: pi-voelklingen@polizei.slpol.de Internet: www.polizei.saarland.de Twitter: https://twitter.com/polizeisaarland?lang=de Facebook: https://de-de.facebook.com/Polizei.Saarland\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/138422/4574778 Polizeiinspektion Völklingen", "Vier Weltraumtouristen wollen drei Mal weiter ins All gelangen, als die ISS. Kostenpunt: 100 Millionen Dollar pro Tripp. SpaceX will damit eine neue Kapsel finanzieren.\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nWhatsApp\n\nSeite per E-Mail senden\n\nSeite drucken\n\nSchriftgröße größer\n\nSchriftgröße kleiner\n\nSpaceX-Gründer Elon Musk © APA/AFP/JIM WATSON\n\nDas US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk will im Rahmen einer Firmenpartnerschaft vier Touristen so weit ins All schicken wie nie zuvor. SpaceX schloss einen Kooperationsvertrag mit dem US-Weltraumtourismus-Anbieter Space Adventures, um die Touristen bis spätestens zum Jahr 2022 ins All und wieder zurück zu befördern, wie Space-Adventures-Chef Tom Shelley am Dienstag (Ortszeit) sagte.\n\nDie Kosten für den Ausflug ins All könnten höher als 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro) liegen. Dafür will Space Adventures auch neue Maßstäbe bei der Reichweite setzen. Ziel der Reise ins All sei es, dass sich die Touristen zwei bis drei Mal weiter von der Erde entfernen als die internationale Weltraumstation ISS, sagte Shelley. Die ISS befindet sich etwa 400 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt. Wie lange der Ausflug dauern soll, hänge von den Wünschen der Kunden ab.\n\nNeue Raumkapsel\n\nDie Touristen sollen mit der Raumkapsel \"Crew Dragon\" von SpaceX ins All fliegen. Diese war ursprünglich entwickelt worden, um Astronauten zur ISS zu transportieren. Der Komfort in der Kapsel ist jedoch begrenzt: Auf nur neun Quadratmetern gibt es keine separaten Räume um zu schlafen oder auf die Toilette zu gehen. Bevor es los geht, müssen sich die künftigen Weltraumtouristen zudem einem Training in den USA unterziehen.\n\nUnklar blieb zunächst, wie viel Interessenten für die Reise bezahlen müssen. \"Es ist nicht billig\", sagte Shelley. Die Kosten für den Start der Rakete Falcon 9, mit der die Kapsel in den Weltraum gebracht wird, belaufen sich auf rund 62 Millionen Dollar. Zudem muss der Bau einer neuen \"Crew Dragon\"-Kapsel finanziert werden. Shelley bezeichnete die Einschätzung als \"korrekt\", dass sich die Gesamtkosten für die Reise auf mehr als 100 Millionen Dollar belaufen könnten.\n\nBisher mit Sojus-Rakete\n\nMusks neuer Partner Space Adventures hatte bereits zwischen 2001 und 2009 acht Touristen mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gebracht. Der erste Weltraumtourist, Dennis Tito, zahlte damals 20 Millionen Dollar. Space Adventures will auch diese Reiseangebote nun wieder aufnehmen und ab 2021 erneut Touristen mit russischen Raketen zur ISS fliegen.\n\nDabei gibt es zusehends Konkurrenz bei privaten Reisen ins All. Das Weltraumunternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson sowie Blue Origin des US-Milliardärs Jeff Bezos wollen ebenfalls an den Start gehen. Sie planen jedoch nur Reisehöhen von bis zu 100 Kilometern über der Erdoberfläche.", "6 Ein Tor für die Geschichtsbücher. Jürgen Klinsmann hebt ab und trifft artistisch in München – der Treffer wurde später zum Tor des Jahres in Deutschland gewählt. Foto: imago images\n\nIn unserer letzten Serie haben wir Ihnen unsere zehn größten, schönsten, emotionalsten, aber auch wichtigsten Spiele des VfB Stuttgart gezeigt. Nun starten wir mit einer Serie, die unsere Leser vorgegeben haben und blicken auf ein Spiel, in dem Jürgen Klinsmann per Fallrückzieher die Bayern besiegte.\n\nStuttgart - Für einige unserer Facebook-User war die Begegnung gegen den FC Bayern 1987 eines der legendärsten Spiele, das der VfB je absolvierte. Wen wundert´s, schließlich sind Siege gegen München rar gesät. Wenn dann noch etwas von solcher Tragweite passiert ...als der damalige Tabellenfünfte Stuttgart auf den Zweiten traf, geschah nämlich Historisches. Nicht nur, dass die Schwaben den Rivalen aus München bezwangen. Der damalige Stürmer Jürgen Klinsmann versetzte die Zuschauer in der 16. Minute auch mit einem spektakulären Fallrückziehertor ins Staunen. Das Tor wurde später zum Tor des Jahres gekürt. Die weiteren Treffer besorgten Fritz Walter und Jürgen Hartmann.\n\nAm Ende der Saison landete der VfB übrigens auf Platz vier, die Bayern auf Platz zwei. Beide Teams qualifizierten sich gemeinsam mit dem drittplatzierten 1. FC Köln und dem fünftplatzierten 1. FC Nürnberg für den Uefa-Cup, Deutscher Meister wurde Werder Bremen. Im Uefa-Cup der folgenden Saison erreichten die Schwaben das Finale, das sie unglücklich gegen Maradona und den SSC Neapel verloren. Dieses Spiel haben wir in unserer ersten Serie aufgearbeitet.\n\nAufstellung:\n\nVfB Stuttgart: Immel – Zietsch, Buchwald, Mirwald (79. Strehmel), Schäfer, Hartmann, Sigurvinsson, Allgöwer (62. Schütterle), Gaudino, Klinsmann, Walter.\n\nFC Bayern München: Pfaff – Nachtweih, Winklhofer (71. Wegmann), Eder, Flick, Dorfner, Matthäus, Rummenigge, Pflüger, Wohlfahrt, Hughes (71. Kögl).\n\nLesen Sie hier den 1. Teil der Leser-Serie: Als Bernd Martin den VfB eine Runde weiter schoss", "Schwerin.\n\nNach den Warnstreiks, die am vergangenen Donnerstag zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien in MV lahm legten, waren die Tarifverhandlungen am Freitag ergebnislos unterbrochen worden. Nun wird erneut gestreikt: Schon am Donnerstag steht der Ausstand an – und das den ganzen Tag. „Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn und endet mit dem Ende des Betriebstages, das kann in einigen Unternehmen auch am 24. Januar sein“, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. In der vergangenen Woche hatten Bus- und Straßenbahnfahrer nur bis 10 Uhr gestreikt. Auch diesmal ist der Schülerverkehr betroffen.\n\nMehr lesen: Müssen Kinder trotz Streik bei Bus und Bahn in die Schule?\n\n„In der zweiten Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) erneut vertagt. Einen ernsthaften Abschlusswillen haben wir nicht erkennen können, deshalb soll dieser zweite Warnstreik nun den Druck erhöhen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Verdi Nord.\n\n„Wir hätten die Warnstreiks gerne frühzeitiger bekannt gemacht. Leider hat der KAV das abgelehnt, weil es keine Bereitschaft der Unternehmen gab, gleichzeitig eine Vereinbarung zu treffen, die Ankündigung nicht zu nutzen, um Streikbrecheraktivitäten zu planen, wie in der ersten Warnstreikrunde geschehen“, so Pliete weiter.\n\nDie Gewerkschaft verlangt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die kommunalen Arbeitgeber lehnten diese Forderung bisher als wirtschaftlich nicht tragbar ab. Wie Pliete sagte, hätten die Arbeitgeber am vergangenen Freitag ab Januar 2020 ein Gehaltsplus von 60 Euro angeboten, ab 2021 ein Plus von 1,5 Prozent und zwei Prozent ab 2022. Die Laufzeit solle bei drei Jahren liegen. „Damit sind wir nicht zufrieden“, betonte Pliete. Am kommenden Dienstag wollen sich die Tarifparteien erneut treffen.", "Melanie Huml (CSU) - Melanie Huml (CSU), bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, nimmt an einer Pressekonferenz teil. - © Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild\n\nInzwischen haben fast 300 000 Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte Anträge auf den wegen der Coronakrise gewährten Pflege-Bonus gestellt. \"In mehr als 50 000 Fällen konnten schon Bewilligungsbescheide verschickt werden\", teilte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur mit. Um die Antragsflut zu bewältigen, stellt das Landesamt für Pflege nach Angaben seines Präsidenten Markus Schick zusätzliche Kräfte ein.\n\nDen bayerischen Corona-Pflegebonus können bis Ende Juni unter anderem Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten stellen. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst profitieren von der Einmalzahlung. Sie beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise sind immens. Trotzdem bringe es nichts, jetzt alles wieder hochzufahren, um dann wieder zu einem Lockdown zu kommen, sagt der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, im \"ntv Frühstart\". Im Vordergrund stehe noch immer die Eindämmung der Pandemie.\n\nIn der Diskussion über einen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen hält der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, ein langsames Anfahren von Produktion und Wirtschaftsleben für sinnvoll. \"Eine schrittweise Lockerung ist der richtige Weg\", sagte Kater im \"ntv Frühstart\". Im Vordergrund stehe noch immer die Eindämmung der Pandemie. \"Es bringt nichts, jetzt alles wieder hochzufahren, um dann in vier oder sechs Wochen wieder zu einem vollen Lockdown zu kommen\", sagte er.\n\nAuch wenn sich die Infektionslage inzwischen stabilisiert habe und auch genügend Krankenhausbetten vorhanden seien, überfordere die Corona-Krise sämtliche wirtschaftliche Kapazitäten. \"Es wird keine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise geben, sondern wir werden in den nächsten Monaten mit Einschränkungen in der Produktion und der Wirtschaft umgehen müssen\", sagte Kater weiter. Bis sich die Wirtschaft wieder erholt hat, werde einige Zeit vergehen. \"Wenn wir die Erfahrung aus China anschauen, dann dauert es sechs bis acht Wochen, bis wir wieder eine Grundlast von etwa 80 Prozent der Wirtschaft erreichen.\"\n\nLaut Kater werden die letzten Meter schwierig. Es werde sich zeigen müssen, ob die deutsche Exportwirtschaft noch so viel verkaufen kann wie in einer Welt vor Corona. Der Chefvolkswirt zeigte sich trotzdem zuversichtlich, dass viele Branchen ihren Weg zurück zum Normalzustand finden werden. \"Ich glaube schon, dass Themen wie Reisen und Veranstaltungen wieder zu ihrer alten Stärke finden werden, wenn es einen Impfstoff gibt.\"\n\nEine europäische Schuldenkrise, die dem Euro gefährlich werden könnte, drohe nicht. \"Die Corona-Krise hat aber noch mehr gezeigt, was alles nicht stimmt in der europäischen Währungsunion\", sagte Kater. Im Nachgang der Coronakrise müsse eine größere Reform des Euro angestrebt werden.\n\nGegen Corona-Bonds als eine mögliche Antwort der Währungsunion auf die erwartete schwere Rezession spricht laut Kater nicht nur der angeblich mangelnde Solidaritätswille von vermeintlich reichen Staaten. \"Wer Solidarität fordert, muss sich auch reinreden lassen.\" Es sei nicht möglich, dass Gelder auf Bestellung der Empfängerländer umverteilt würden und eine Kontrolle dieser Mittel überhaupt nicht möglich ist. \"An dem Abtreten der Souveränität scheitert die Corona-Bonds-Diskussion genauso wie an der fehlenden Souveränität.\"", "pos": ["Der Ökonom Achim Truger hat davor gewarnt, Forderungen nach einem schnellen Ausstieg aus den Corona-Einschränkungen nachzugeben. Die Politik müsse jetzt standhaft sein, sagte Truger, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der \"Rheinischen Post\".\n\n\n\nSonst riskiere man \"tatsächlich Menschenleben und einen zweiten, weitaus schlimmeren Shutdown\". Die Wirtschaft müsse nun Vorbereitungen treffen, um über einen längeren Zeitraum mit Schutzmaßnahmen wieder produzieren zu können. Zudem sprach sich der Ökonom für gemeinsame europäische Staatsanleihen, sogenannte Corona-Bonds, aus. \"Gemeinschaftliche Schulden, von denen die besonders betroffenen Staaten profitieren, sind aus meiner Sicht notwendig\", sagte Truger.\n\n\n\nNach der Coronakrise könne man Staaten wie Italien und Spanien keine weitere Austeritätspolitik mit Kürzungen im öffentlichen Haushalt zumuten. \"Das wäre für sie ökonomisch, sozial und politisch nicht durchzuhalten. Es wäre das Ende des Euro und möglicherweise sogar der EU\", so der Wirtschaftsweise."], "neg": ["Halle – „Addio Halle, grazie mille!“ (dt.: Auf Wiedersehen Halle, vielen Dank): Zwei der vier italienischen Patienten konnten das Krankenhaus Bergmannstrost am Montag verlassen.\n\nAnna Esposito (58) wird ins Hospital Papa Giovanni 23 in Bergamo verlegt. Liangbin Xia (53), der in Bergamo eine Bar betreibt, erholt sich in der Reha-Klinik von Lumezzane (Region Lombardei).\n\nBeide waren schwer an Covid-19 erkrankt, mussten am 2. April von der Schweizer Rettungswacht zur Behandlung nach Halle geflogen werden.\n\nLesen Sie auch Corona-Kranke eingeflogen Wie gefährdet sind die Patienten aus Italien? Deutsche Ärzte sind ihre letzte Hoffnung. Ein Flug wie ein Zeichen: In der Krise stehen wir zusammen!\n\n„Plötzlich in Deutschland aufzuwachen war komisch“, erzählt Anna Esposito, die in Bergamo in einer Schule arbeitet. „Aber Angst hatte ich nicht und schnell gemerkt, dass es sehr gut war. Danke für alles.“\n\nLianbin Xia hofft, dass er seine Bar im Juni wieder öffnen kann. „Natürlich ist das gesamte Team aus dem Bergmannstrost eingeladen.“ Behandelt wurden die Patienten aus Italien in einem isolierten Bereich der interdisziplinären Intensivstation von Prof. Dr. Hermann Wrigge (52).\n\nAuch Interessant\n\n\n\nEin Gruppenfoto der Ärzte und Schwestern hatten beide Heimkehrer im Reisegepäck.\n\n\n\nAnna Esposito nimmt ein Foto der halleschen Ärzte und Schwestern mit nach Italien", "Dresden\n\nEin Fußgänger ist am Dienstagabend in Dresden-Pieschen von einem 18-Jährigen von hinten mit einem Messer attackiert worden. Der 68-Jährige ging gegen 23 Uhr die Großenhainer Straße entlang, als sich der Angriff ersten Ermittlungen zufolge ohne Vorankündigung ereignete.\n\nWie die Polizei mitteilt, wurde der Rentner leicht verletzt, wehrte sich aber gegen den Angreifer. Der Täter ließ ab und steuerte auf eine Gruppe Passanten zu, die er wiederum mit dem Messer bedrohte. Die Gruppe überwältigte den Deutschen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.\n\nDer junge Mann stand mit 1,4 Promille merklich unter Alkoholeinfluss. Er wurde vorläufig festgenommen und muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung verantworten.\n\nVon fkä", "OMMAX und Amazon: Partnerschaft im digitalen Bereich\n\nMünchen (ots) - Amazon und die Digitalberatung OMMAX - Digital Solutions sind\n\neine Kooperation eingegangen: Der US-Online-Versandhändler verlässt sich auf die\n\nExpertise der in München ansässigen Beratung für die Entwicklung einer\n\nDigitalstrategie eines Geschäftsbereiches in Deutschland.\n\nDie Digitalberatung OMMAX ist in der Zusammenarbeit vor allem für die folgenden\n\nBereiche verantwortlich:\n\n- Marketing Strategie\n\n- Digitale Leadgenerierung\n\n- Zielgruppen- und Customer Journey Analyse\n\n- dynamische Landing Pages\n\n- Design der Creatives und Visuals für die anstehenden Kampagnen\n\nDes Weiteren setzt Amazon bei der Entwicklung einer Social-Media- sowie einer\n\nPaid-Advertising-Strategie auf die OMMAX-Experten, die für Amazon zusätzlich das\n\nTracking und Reporting relevanter Kernkennzahlen übernehmen.\n\nOffline-Marketing-Kampagnen über die Kanäle Out-of-Home, Radio und Print stehen\n\nebenfalls im Fokus.\n\nDr. Anja Konhäuser, Managing Partner bei OMMAX, äußert sich zur neu\n\ngeschlossenen Zusammenarbeit mit Amazon: \"Wir stehen Amazon als Sparringspartner\n\nsowohl während der Entwicklung der neuen Lösung als auch im laufenden Betrieb\n\nzur Seite. Agile Business Services und ein kundenorientierter Ansatz sorgen für\n\ndie schnelle Umsetzung des Projekts.\"\n\n\"OMMAX hat große Erfahrung, wenn es um die Entwicklung erfolgreicher\n\nDigitalstrategien geht. Auf diese Expertise bauen wir und freuen uns auf die\n\nZusammenarbeit\", kommentiert Raul Martinez, Amazon Flex Bereichsleiter bei\n\nAmazon Deutschland die Partnerschaft.\n\nÜber OMMAX\n\nOMMAX - Digital Solutions ist eine Digitalberatung mit Sitz in München, Hamburg\n\nund Berlin mit Fokus auf nachhaltige digitale Wertschöpfung. Zum weltweiten\n\nKundenportfolio gehören mittelständische Unternehmen, Konzerne und mehr als 30\n\nInvestment-Firmen. Das OMMAX-Team besteht aus über 120 digitalen Experten und\n\nExpertinnen aus aller Welt, die bereits in über 500 Projekten Kunden mit\n\ndigitalen Strategien, digitaler operationeller Exzellenz, komplexen\n\nDatenprojekten und Transaktionsberatungen unterstützt haben. Dies macht OMMAX zu\n\neinem Vorreiter für holistische datengetriebene Strategieberatung und die\n\nImplementierung digitaler Lösungen.\n\nPressekontakt:\n\nPIABO PR GmbH\n\nFranziska Scheider\n\nSenior Account Manager\n\nommax@piabo.net\n\n+49 173 8234027\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/141429/4523049\n\nOTS: OMMAX GmbH", "OK\n\nWir verwenden auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken, um unseren Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Zudem messen und werten wir die Besuche aus, um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können. Dafür arbeiten wir mit Partnern und Dienstleistern zusammen, welche die Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite erhalten. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung von Cookies, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.\n\nZur Datenschutzerklärung", "Schwerin.\n\nNach den Warnstreiks, die am vergangenen Donnerstag zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien in MV lahm legten, waren die Tarifverhandlungen am Freitag ergebnislos unterbrochen worden. Nun wird erneut gestreikt: Schon am Donnerstag steht der Ausstand an – und das den ganzen Tag. „Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn und endet mit dem Ende des Betriebstages, das kann in einigen Unternehmen auch am 24. Januar sein“, teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mit. In der vergangenen Woche hatten Bus- und Straßenbahnfahrer nur bis 10 Uhr gestreikt. Auch diesmal ist der Schülerverkehr betroffen.\n\nMehr lesen: Müssen Kinder trotz Streik bei Bus und Bahn in die Schule?\n\n„In der zweiten Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) erneut vertagt. Einen ernsthaften Abschlusswillen haben wir nicht erkennen können, deshalb soll dieser zweite Warnstreik nun den Druck erhöhen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von Verdi Nord.\n\n„Wir hätten die Warnstreiks gerne frühzeitiger bekannt gemacht. Leider hat der KAV das abgelehnt, weil es keine Bereitschaft der Unternehmen gab, gleichzeitig eine Vereinbarung zu treffen, die Ankündigung nicht zu nutzen, um Streikbrecheraktivitäten zu planen, wie in der ersten Warnstreikrunde geschehen“, so Pliete weiter.\n\nDie Gewerkschaft verlangt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar und einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro. Die kommunalen Arbeitgeber lehnten diese Forderung bisher als wirtschaftlich nicht tragbar ab. Wie Pliete sagte, hätten die Arbeitgeber am vergangenen Freitag ab Januar 2020 ein Gehaltsplus von 60 Euro angeboten, ab 2021 ein Plus von 1,5 Prozent und zwei Prozent ab 2022. Die Laufzeit solle bei drei Jahren liegen. „Damit sind wir nicht zufrieden“, betonte Pliete. Am kommenden Dienstag wollen sich die Tarifparteien erneut treffen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "(dpo) Für den Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes gehen die Lockerungsschritte zu schnell. Er äusserte seine Befürchtungen in Interviews mit drei Sonntagszeitungen. «Für die jüngsten Lockerungen sind wir noch nicht bereit», sagt Matthias Egger etwa gegenüber der «NZZ am Sonntag». Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz. Zudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. «In dieser Situation kommen die nun beschlossenen Lockerungen zu früh», so Egger weiter.\n\nAm Freitag hatte der Bundesrat beschlossen, dass ab Montag Veranstaltungen bis 1000 Personen wieder erlaubt sind, dass die Polizeistunde wegfällt und der Mindestabstand von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert wird.\n\nOberster Gesundheitsdirektor: Kantone haben Lage im Griff\n\nFür das Contact-Tracing bei Neuansteckungen sind die Kantone zuständig. Dazu brauche es viel detektivische Arbeit, sagt Rudolf Hauri, oberster Kantonsarzt: «Wenn es uns jetzt nicht gelingt, die Neuansteckungen weitgehend nachzuvollziehen, dann werden wir ein Problem haben, wenn die Fallzahlen stärker steigen\n\nLukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) entgegnet auf die Kritik von Egger, dass die Wissenschaft sich meist mehr Evidenz wünscht, bevor entschieden wird. «Die Politik hingegen muss oft schneller reagieren und auch andere Faktoren einbeziehen, hier zum Beispiel die wirtschaftlichen Kosten der Massnahmen.» Engelberger räumt zwar gewisse Schwierigkeiten beim Contact-Tracing ein, aber insgesamt hätten die Kantone die Lage im Griff.", "pos": ["Wissenschaftler und Kantonsärzte halten die vom Bundesrat am letzten Freitag beschlossenen Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie für verfrüht. Die Öffnung sei zu gewagt, sagte Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Task-Force des Bundes.\n\nDie Schweiz sei für die jüngsten Lockerungen noch nicht bereit. Es fehle nach wie vor an einem funktionierenden Überwachungssystem für die ganze Schweiz, sagte Egger in Interviews mit der «NZZ am Sonntag», der «Sonntagszeitung» und dem «SonntagsBlick».\n\nZudem sei unklar, wie gut das Contact-Tracing etabliert sei. Aus wissenschaftlicher Sicht berge die Lockerung ein hohes Risiko, dass die Situation entgleise, wenn die Ansteckungen wieder zunähmen.\n\nDer Bundesrat hatte am Freitag beschlossen, dass die Polizeistunde fällt, der Mindestabstand von 2 auf 1,5 Meter verkleinert wird und Veranstaltungen bis tausend Personen wieder erlaubt sind.\n\nWiederanstieg der Fallzahlen\n\nDer bisherige Verlauf der Epidemie sei sehr erfreulich, sagte Egger. Es sei gelungen, die Anzahl Fälle deutlich zu reduzieren. In den letzten zwei Wochen seien die Fallzahlen aber wieder gestiegen. Die Reproduktionszahl liege wahrscheinlich wieder bei 1 oder darüber.\n\nEs bestehe die Gefahr, dass die Fälle in nächster Zeit wieder deutlich zunähmen. In dieser unsicheren Situation halte die Task Force Wissenschaft die weiteren Lockerungsschritte für verfrüht.\n\nDer jüngste Anstieg bei den Fallzahlen und der Reproduktionszahl sei wohl auf die Lockerungen vom 11. Mai zurückzuführen. Die Auswirkungen der Lockerungen vom 28. Mai, 6. Juni und 15. Juni seien noch unklar. Die begleitenden Massnahmen zur Bewältigung eines Wiederanstiegs der Fälle seien noch nicht vollständig umgesetzt.\n\nKantone sind gefordert\n\nDamit spricht Egger das Zusammenspiel von Testen, Tracing und Quarantäne in den Kantonen an sowie die umfangreiche Datenerfassung, die es ermöglicht, die Epidemie praktisch in Echtzeit zu verfolgen. «Wir müssen wissen, wo genau die Fälle auftreten und ob sie mit anderen Fällen verknüpft werden können.»\n\nDie Testkapazitäten seien vorhanden, und in den letzten Tagen sei sehr viel getestet worden. Wichtig sei in Zukunft, bei Risikolagen schnell und breit zu testen, um die Übertragungsketten zu entdecken und zu unterbrechen. Bestehe der Verdacht, dass ein Hotspot vorliegen könnte, sollten nicht nur die engeren Kontakte von Infizierten, sondern das ganze Umfeld getestet werden.\n\nStellung nahm Egger auch zur Diskussion über die Einführung einer Maskenpflicht. «Mit den neuen Lockerungen sind wir wohl bald am Punkt angekommen, an dem eine breite Maskenpflicht eingeführt werden muss», sagte der Leiter der Task Force weiter."], "neg": ["Am frühen Morgen des 1. Januars ist es in Gevelsberg zu einem Unfall gekommen.\n\nGevelsberg. Ein Gevelsberger ist mit seinem Pkw in der Nacht auf Neujahr auf der Mühlenstraße gegen einen Baum geprallt.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nGevelsberger fährt am Neujahrsmorgen gegen Baum\n\nEin 35 Jahre alter Gevelsberger ist in der Nacht auf Neujahr gegen 3.10 Uhr mit seinem Audi auf der Mühlenstraße im Bereich der abknickenden Vorfahrt der AVU aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er wurde dabei leicht verletzt.", "Berge von Knallerüberresten und Flaschen zeugen von einer feucht-fröhlichen Silvesternacht. Foto: Mosel\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nGIESSEN - Die teils hitzig geführte Debatte war schon lange vor dem letzten Tag des Jahres entbrannt. Während eine Initiative der Deutschen Umwelthilfe eine bundesweite Diskussion über die Knallerei an Silvester ausgelöst und einige Städte und Gemeinden das Zünden von Feuerwerk zum Schutz von Menschen, Tieren, Gebäuden und Natur untersagt hatten, blieb in Gießen alles beim Alten. Doch auch ganz ohne Böllerverbot blicken Diensthabende von Notaufnahmen, Polizei und Feuerwehr im Gespräch mit dem Anzeiger auf eine eher ruhige Silvesternacht zurück. Das Abfeuern von Raketen und Co. spielte dabei sogar fast eine untergeordnete Rolle. Probleme machten meist Feierwütige, die zu tief ins Glas geschaut hatten. Trotz dieser \"moderaten\" Lage hält die Leiterin der Gießener Feuerwehr, Martina Klee, vor allem \"die Böllerei in den Innstädten\" für überholt.\n\nBrand in Kfz-Werkstatt\n\nDas neue Jahr war noch keine halbe Stunde alt, als die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Wehren Gießen Mitte und Kleinlinden zu einem größeren Einsatz ausrücken mussten. In der Frankfurter Straße war ein Brand im Dach- und Innenbereich einer Kfz-Werkstatt ausgebrochen. \"Das hat uns zwei Stunden lang beschäftigt\", berichtet Martina Klee am Neujahrsmorgen. Dabei wurde auch die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr aus Heuchelheim eingesetzt. Um 2.30 Uhr war dieser einzige längere Einsatz der Silvesternacht beendet. Insgesamt sieben Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Neben vier Kleinbränden - drei Mülleimer und eine Schussbatterie - gab es auch einen Fehlalarm wegen einer vermutlich durch Feuerwerksrauch ausgelösten Brandmeldeanlage. Auf den Einsatzfahrten waren außerdem mehrere brennende Feuerwerksbatterien aufgefallen, die allerdings nicht gelöscht werden mussten. \"In Verbindung mit der Silvesternacht sind sieben Einsätze nicht viel\", fasst Klee zusammen.\n\nDass \"in Innenstädten viel geknallt wird\", macht der Leiterin des Amtes für Brand- und Bevölkerungsschutz dennoch Sorgen - vor allem wegen der Verletzungsgefahr. Sie hofft, dass diese Böllerei künftig abnimmt, \"aber weniger durch Verbote, sondern durch Vernunft und der Debatte zum Klimaschutz\". Auch Dr. Martin Heinrich, der als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Dienst in der Notaufnahme des Gießener Uniklinikums (UKGM) hatte, hält eine Einschränkung beim Feuerwerk für wünschenswert. \"Wir haben in manchen Jahren schon schwerste Verletzungen behandelt, die sicher verringert werden könnten\", sagt der Mediziner. Diesmal sei es aber mit dem Aufkommen \"wie an einem durchschnittlichen Wochenende\" glücklicherweise \"ungewöhnlich ruhig\" gewesen. Zwei bis drei \"typische Verletzungen\" sind jeweils ambulant in der Augenklinik, beziehungsweise in der Unfallchirurgie, behandelt worden. Einem Patienten war ein Böller in der Hand explodiert. Das sei sicherlich schmerzhaft gewesen, so Heinrich, habe aber nur \"kleinere Verbrennungen\" nach sich gezogen.\n\nAus dem Agaplesion Evangelischen Krankenhaus Mittelhessen (\"EV\") berichtet Ärztin Greta Brodersen ebenfalls von lediglich \"kleinen Sachen\", die in der Unfallchirurgie behandelt werden mussten, darunter Schnittverletzungen vom Hantieren mit Feuerwerkskörpern. In der internistischen Notaufnahme sei hingegen \"ordentlich was los\" gewesen. Hier seien insbesondere Patienten, \"die zu viel Alkohol getrunken haben\", untergekommen. Deutlich zu tief ins Glas geschaut hatten auch einige Behandlungsbedürftige im St. Josefs Krankenhaus Balserische Stiftung. \"Auffällig im Vergleich zu sonst\" waren für Gertrud Hanis, Leiterin der Zentralen Notaufnahme, fünf alkoholisierte Patienten \"teilweise mit Mischtoxikation\", also zusätzlicher Drogeneinnahme. Neben zustandsbedingten Stürzen mussten auch die Opfer zweier Schlägereien verarztet werden. Teilweise seien die Patienten \"sehr aggressiv\" gewesen, ebenso wie deren Angehörige im Schlepptau. \"Aber das ist unser täglich' Brot\", resümiert Hanis.\n\nHauptsächlich mit betrunkenen Menschen hatte auch die Polizei in der Neujahrsnacht zu tun, auch wenn diese \"relativ ruhig\" verlaufen sei, wie ein Polizeisprecher sagt. Die Beamten, die in voller Personalstärke im Einsatz waren, wurden unter anderem zu mehreren Prügeleien gerufen. Insgesamt sei es aber \"nicht viel anders als an einem gewöhnlichen Sommer-Wochenende\" gewesen, so der Sprecher. Ein Böllerverbot würde allerdings auch er begrüßen, insbesondere für diejenigen, \"die von früh bis spät knallen\". In der Vergangenheit sei es auch schon vorgekommen, dass Feuerwerkskörper auf Rettungsdienst und Polizei geworfen worden seien. Und das sei dann \"so gar nicht mehr lustig\".", "Ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen wird emotional diskutiert. Nun bringt der ADAC mit einem überraschenden Meinungsumschwung Bewegung in die Debatte.\n\nDie Debatte um ein Tempolimit auf Autobahnen kocht erneut hoch.\n\nauf Autobahnen kocht erneut hoch. Nun äußerte der ADAC einen überraschenden Meinungsumschwung .\n\neinen überraschenden . Auch Politiker und Umweltschützer reagierten bereits auf neuesten Entwicklungen.\n\nUpdate vom 26. Januar 2020, 15.40 Uhr: Nach der Neutralitätsbekundung des ADAC in der Tempolimit-Debatte hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Automobilclub scharf kritisiert. \"Ein 'neutrales' Durchlavieren bei diesem Thema gibt es definitiv nicht\", sagte Scheuer der Bild am Sonntag. Die vielen ADAC-Mitglieder, die bei der jetzigen bewährten Regelung bleiben wollen, würden das dem Vorstand \"deutlich machen\". Scheuer betonte, der Bundestag habe erst vor wenigen Wochen mit überwältigender Mehrheit das bestehende System der Richtgeschwindigkeit bestätigt habe.\n\nDer ADAC hatte am Freitag bekräftigt, dass er sich \"bis auf Weiteres einer Empfehlung an die Politik zum allgemeinen Tempolimit\" enthalten wolle. Hintergrund ist demnach das \"unklare\" Meinungsbild innerhalb der Bevölkerung und bei den ADAC-Mitgliedern in dieser Frage.\n\nVon den ADAC-Mitgliedern lehnten zuletzt 50 Prozent ein generelles Tempolimit auf Autobahnen ab, wie der Automobilclub bereits Ende Dezember mitgeteilt hatte. Deshalb verzichte der ADAC derzeit auf eine Empfehlung Pro oder Contra generelles Tempolimit an die Politik, erklärte der Club kurz vor dem Jahreswechsel.\n\nTempolimit auf Autobahnen: ADAC mit unerwarteter Kehrtwende\n\nGoslar/Berlin - Von seinem strikten Nein zum Tempolimit ist der Autofahrerclub ADAC am Freitag überraschenderweise abgerückt. Damit kommt erneut Bewegung in den jahrzehntelang schwelenden Streit um eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen. Gegen diese sei der ADAC „nicht mehr grundsätzlich“, sagte der Vizepräsident Verkehr, Gerhard Hillebrand, der Deutschen Presse-Agentur vor dem Verkehrsgerichtstag in Goslar in der kommenden Woche. Der Autofahrerclub wirbt nun für eine umfassende Untersuchung möglicher Folgen vor allem für die Verkehrssicherheit.\n\nADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen: Angesichts des unklaren Meinungsbildes und einer teilweise widersprüchlichen Faktenlage enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die Politik -> https://t.co/zycohs0B5C pic.twitter.com/g44Oi8lRx0 — ADAC (@ADAC) January 24, 2020\n\nADAC/Tempolimit: Umweltministerin begrüßt den Schritt\n\nErste Reaktionen seitens der Politiker ließen nicht lange auf sich warten: Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte den Schritt. Das Verkehrsministerium bekräftigte jedoch weiterhin sein Nein zu einem Limit. Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte, es gebe aktuell keine Planung der Regierung für ein Tempolimit auf Autobahnen, dies sehe der Koalitionsvertrag nicht vor. Erst im Oktober vergangenen Jahres hat die Bundesregierung einen Antrag der Grünen für ein Tempolimit abgelehnt.\n\n„Die Diskussion um die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wird emotional geführt und polarisiert bei den Mitgliedern“, sagte Hillebrand. „Deshalb legt sich der ADAC in der Frage aktuell nicht fest.“ Dringend erforderlich sei eine Versachlichung der Debatte. Die Auswirkungen eines Tempolimits sollten daher dringend in einer umfassenden Studie geklärt werden. „Diese würde eine belastbare Entscheidungsgrundlage liefern.“ Mit gut 21 Millionen Mitgliedern ist der ADAC der größte Automobilclub Deutschlands.\n\nADAC/Tempolimit: SPD-Politikerin will Scheuer überzeugen\n\nSchulze sieht sich durch die Bewegung beim ADAC bestätigt. „Meine Position ist bekannt: Ich bin für ein Tempolimit - es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen CO2“, schrieb die SPD-Politikerin bei Twitter. Sie hoffe, dass sich nun auch Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) überzeugen lasse.\n\nMeine Position ist bekannt: Ich bin für ein #Tempolimit – es verringert Unfälle und spart jährlich bis zu 2 Mio Tonnen CO2. Der gute Menschenverstand spricht für ein Tempolimit – gut dass @ADAC das ähnlich sieht! Ich hoffe, dass sich auch der Verkehrsminister überzeugen lässt. https://t.co/S4B3z9nbTG — Svenja Schulze (@SvenjaSchulze68) January 24, 2020\n\nAuch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) begrüßte die Aussagen des ADAC. „Einfacher als mit einem generellen Tempolimit geht Klimaschutz nicht und kostengünstiger auch kaum“, sagte Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Greenpeace-Experte Tobias Austrup äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen mit einem Seitenhieb auf Verkehrsminister Scheuer: „Nachdem selbst der ADAC nicht länger für ein unvernünftiges Recht auf Rasen kämpft, wird es einsam um Verkehrsminister Scheuer“, sagte Austrup.\n\nADAC/Tempolimit: Hofreiter forderte Union auf, Widerstand aufzugeben\n\nGrünen-Fraktionschef Anton Hofreiter forderte die Union auf, ihren Widerstand aufzugeben. „Es wird Zeit, dass sich auch CSU und CDU zu mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und Abgasen sowie leistungsfähigeren Autobahnen bekennen“, sagte er der Rheinischen Post.\n\nDer verkehrspolitische Sprecher der Union, Alois Rainer (CSU), hielt dagegen: „Das ständige Wiederaufflammen der Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen ist am Ende nichts anderes als gezielte Stimmungsmache gegen das Auto an sich. Doch da machen wir als Union nicht mit“, sagte er. Porsche-Chef Oliver Blume sagte der Welt, er sehe „die Tempofreiheit in Deutschland als eine persönliche Freiheit an“.\n\nRubriklistenbild: © dpa / Michael Kappeler", "Das Medikament “Zolgensma” verspricht an einer schweren Muskelkrankheit erkrankten Kindern Hoffnung. Allerdings kostet es rund zwei Millionen Euro und ist in Europa noch nicht zugelassen. Der Hersteller verlost es jetzt für 100 Kinder. Medizinethiker finden das bedenklich.\n\nBasel. Für die verzweifelten Eltern todkranker Babys ist eine neue Gentherapie ein Hoffnungsschimmer in dunkelsten Zeiten. Aber was, wenn das Mittel noch nicht zugelassen ist, wenn es mit zwei Millionen Euro pro Dosis das teuerste Medikament der Welt ist?\n\nDer Schweizer Pharmahersteller Novartis verlost ab Montag (3. Februar) Behandlungen für 100 Säuglinge und Kleinkinder bis zwei Jahren. Bewerben konnten sich Familien aus aller Welt, deren Kind an spinaler Muskelatrophie (SMA) leidet, und bei denen keine andere Therapie hilft. Ist das eine Überlebenslotterie, wie Kritiker sagen?\n\nMarina Mantels Sohn Michael wird 2018 mit SMA geboren. „Sechs Wochen dachten wir, er wäre kerngesund, dann bewegte er sich plötzlich nicht mehr“, erzählt sie. Im Krankenhaus dann die niederschmetternde Diagnose: SMA. Die Familie ist am Boden zerstört.\n\nDann bekommt Michael das erst 2017 zugelassene SMA-Medikament Spinraza der US-Firma Biogen. Es hilft vielen, aber nicht Michael. „Er bekam Lungenprobleme, konnte Schleim kaum abhusten“, sagt Mantel. Knapp 50 Kinder werden in Deutschland wie Michael mit der schlimmsten Form von SMA im Jahr geboren.\n\nVerzweifelte Eltern: Zolgensma in Deutschland nicht zugelassen\n\nDann hört Mantel von Zolgensma von Novartis, das im Mai 2019 in den USA zugelassen wird. Sie kämpft, will eine Härtefallausnahme, wird abgelehnt, startet eine Spendenaktion, dann lenkt ihre Krankenkasse doch ein. Michael bekommt das Medikament im September 2019 ausnahmsweise, obwohl es noch nicht zugelassen ist. „Es geht ihm gut, er kann sich jetzt selbstständig umdrehen, er kann sitzen“, sagt sie heute. An eine solche Entwicklung sei vorher nicht zu denken gewesen.\n\n„Andere Eltern sind auch verzweifelt und kämpfen“, sagt Mantel. Sie kritisiert, dass die Zulassung von Zolgensma in Europa auf sich warten lässt. „Natürlich ist eine Lotterie nicht richtig, aber wenigstens macht Novartis irgendetwas“, sagt sie.\n\nBegrenzte Kapazitäten bei der Herstellung des Medikaments\n\nRund 200 kleine Patienten wurden in den USA bislang mit Zolgensma behandelt. Auf das Losverfahren kam Novartis nach eigenen Angaben mit einem Ethikrat, weil es die Therapie weltweit so schnell wie möglich zur Verfügung stellen wollte, sagt eine Novartis-Sprecherin.\n\nNur fragen Betroffene: Warum stellt Novartis nicht statt 100 Behandlungen für knapp zwei Millionen Euro pro Dosis 1000 Behandlungen zu einem niedrigen Preis bereit? Die Herstellungskapazitäten seien begrenzt, sagt die Sprecherin. Mehr als 100 Dosen könne das einzige Werk in Illinois in den USA in diesem Jahr nicht zusätzlich zu den erwarteten Bestellungen liefern.\n\nFür den Preis pro Dosis waren die Kosten für das andere Medikament für SMA-Kinder ausschlaggebend, sagt Dave Lennon, Chef des Herstellers AveXis, der zu Novartis gehört. Zolgensma, das nur einmal verabreicht wird, sei über zehn Jahre gerechnet halb so teuer wie Spinraza, das alle vier Monate gespritzt werden muss.\n\nAlternative Therapien für Kinder mit SMA?\n\nUm allen Patienten eine faire Chance zu geben, sei nur das Zufallsprinzip in Frage gekommen, so die Novartis-Sprecherin. „Es ist ein Dilemma“, räumt sie ein. „Wir haben einfach nicht so viele Dosen zur Verfügung wie wir gerne hätten. Bei aller Kritik an diesem Verfahren mangelt es vorerst an Alternativvorschlägen.“\n\nDer Medizinethiker Norbert W. Paul widerspricht. Ethischer wäre es gewesen, klare Kriterien als Voraussetzung für die Verabreichung des Medikamentes festzulegen, sagt der Professor der Universitätsmedizin Mainz. Zum Beispiel, ob es für die Kinder alternative Therapien gebe, ob eine Klinik in der Nähe sei, die mit Gentherapie umgehen könne, ob eine Nachsorge und im Notfall auch eine Krisenversorgung möglich sei.\n\nKritik: Losverfahren von Novartis als Marketingstrategie\n\nDas Losverfahren lehnt er ab. „Novartis unterläuft mit dieser Abgabe aus Mitleid die Zulassung, um einen Fuß im Markt zu haben und so Druck zu machen, dass die Zulassung gar nicht mehr erforderlich zu sein scheint“, sagt er. Es sei wie eine verdeckte Marketingkampagne.\n\nEs entstehe der Eindruck, als handele es sich bei dem Medikament um eine Zauberkugel, und als sei die Standardtherapie mit Spinraza schlechter oder eine Billigvariante. „Dem ist ja gar nicht so“, betont Paul. „Aber natürlich greifen verzweifelte Eltern nach jedem Strohhalm. Um so bedenklicher ist eine Verlosung.“\n\nZahl der Bewerber für Medikament Zolgensma unbekannt\n\nAblehnung kommt auch vom Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM), Joachim Sproß. „Das ist eine Dilemma-Situation auf Kosten der Eltern“, sagt er. „Wenn jemand die medizinische Indikation hat, muss er Zugang zu dem Medikament haben“, verlangt er.\n\nGesundheitsministerium, Zulassungsstellen, Ärzte und Eltern müssten endlich an einen Tisch kommen, um den besten Weg nach vorn zu finden. „Natürlich freuen wir uns grundsätzlich, dass es Therapien gibt. Da hätte vor fünf Jahren noch niemand mit gerechnet.“\n\nAm Montag zieht eine von Novartis beauftragte Forschungsorganisation nun erstmals den Namen eines der Kinder, die die Behandlung gratis bekommen sollen. Alle paar Wochen folgt eine weitere Ziehung. Wie viele Bewerbungen eingegangen sind, sagt Novartis nicht. Wenn das Heimatland des Kindes die Behandlung mit dem noch nicht zugelassenen Medikament erlaubt und ein Behandlungszentrum da ist, kann Zolgensma innerhalb von Wochen verabreicht werden.\n\nRND/ dpa", "Vor laufenden Kameras wollen sich Michael Wendler und Laura noch dieses Jahr das Jawort geben. Die Zeremonie soll im kleinen Rahmen stattfinden, wie die beiden verraten.\n\nimago images 1/8 Michael Wendler und Laura heiraten noch dieses Jahr.\n\nimago images 2/8 Die Zeremonie soll im kleinen Rahmen stattfinden, wie die beiden verraten.\n\nFuture Image 3/8 «Was bringt mir eine Turnhalle an Menschen, die mich sowieso nicht mögen. Dann lieber mit den Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind», so Wendler.\n\n\n\n\n\n\n\nDUKAS 7/8 «Wir möchten ja in Amerika heiraten und haben uns gezielt die Menschen ausgesucht, die wir an unserer Seite haben wollen», so die Influencerin.\n\nimago images 8/8 Für die 19-Jährige wäre es die erste Ehe. Wendler war zuvor mit Claudia Norberg (Bild) verheiratet, mit der er Tochter Adeline hat.\n\nSchlagersänger Michael Wendler (47) und seine Freundin Laura Müller (19) wollen noch in diesem Jahr vor den Traualtar treten – und verraten nun erste Details zu ihrer Hochzeit. In der RTL-Sendung «Ostern mit Dir – Wir bleiben zusammen» verrät das Paar wie lang die Gästeliste ist und wo die Hochzeit stattfinden soll.\n\n«Was bringt mir eine Turnhalle an Menschen, die mich sowieso nicht mögen. Dann lieber mit den Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind», sagte Wendler im TV-Interview. Seine Liebste pflichtete bei: «Wir haben uns Gedanken gemacht und wollen es gerne klein halten.» Ganz privat bleibt die Feier allerdings nicht – das Paar, das seine Liebe gerne öffentlich zelebriert, wird bei seiner Hochzeit von Kameras begleitet.\n\nWendler-Hochzeit soll in Amerika stattfinden\n\nDie Zeremonie soll in ihrer Wahlheimat, den USA, und nicht in Deutschland stattfinden. «Wir möchten ja in Amerika heiraten und haben uns gezielt die Menschen ausgesucht, die wir an unserer Seite haben wollen», so die Influencerin. Ob sich das Paar das Ja-Wort in Cape Coral geben will, wo die beiden mit Wendlers Tochter Adeline Norberg (18) leben, verrieten sie nicht."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Eine Gruppe internationaler Rechtswissenschaftler hat die Annexionspläne Israels im besetzten Westjordanland kritisiert.\n\nEin solches Handeln wäre ein eindeutiger Verstoss gegen fundamentale Regeln des internationalen Rechts, heisst es in einem am Donnerstag veröffentlichten offenen Brief der mehr als 100 Wissenschaftler aus aller Welt.\n\nEin solcher Schritt würde zugleich eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität der Region darstellen. Die Norm, die eine einseitige Annexion von Gebiet untersagt, das gewaltsam gewonnen wurde, werde allgemein als Grundregel internationalen Rechts anerkannt.\n\nIsraels Regierung will auf Grundlage eines Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump bis zu 30 Prozent des besetzten Westjordanlands annektieren. Die ersten Schritte könnten am 1. Juli eingeleitet werden. Am selben Tag übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Aussenminister Heiko Maas hatte am Mittwoch bei einem Besuch in Israel die geplante Annexion palästinensischer Gebiete als Rechtsbruch kritisiert, aber auf eine Drohung mit Konsequenzen verzichtet. Die Annexionspläne sind international hoch umstritten.\n\nIsrael hat während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und treibt dort seitdem Siedlungsprojekte voran. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat – mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Israel sieht in seiner Siedlungspolitik keinen Rechtsbruch. Israel sieht das Gebiet als Teil des historischen jüdischen Kernlandes. Die Uno stuft diese Gebiete als besetzt ein.", "pos": ["Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einem Besuch in Israel die geplante Annexion palästinensischer Gebiete als Rechtsbruch kritisiert, aber auf eine Drohung mit Konsequenzen verzichtet.\n\nDer SPD-Politiker warb am Mittwoch in Jerusalem für eine Wiederaufnahme der vor sechs Jahren ausgesetzten direkten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern über eine Lösung des Nahost-Konflikts.\n\nIsraels erst vor drei Wochen vereidigte neue Regierung will auf Grundlage eines Nahost-Plans von US-Präsident Donald Trump bis zu 30 Prozent des besetzten palästinensischen Westjordanlands annektieren. Die ersten Schritte könnten am 1. Juli eingeleitet werden. Am selben Tag übernimmt Deutschland die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union und den Vorsitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Annexionspläne sind international hoch umstritten.\n\nDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte nach einem Treffen mit Maas mit, er habe «die grundlegenden Interessen Israels im Rahmen jeder künftigen Regelung betont, wie die Notwendigkeit einer vollen Sicherheitskontrolle westlich des Jordans». Man werde keine israelischen Siedlungen räumen.\n\nIn der EU wird darüber diskutiert, ob auf eine Annexion mit Sanktionen reagiert werden soll. Maas sagte dazu: «Ich halte überhaupt nichts davon, in Zeiten, in denen Entscheidungen überhaupt noch nicht getroffen sind, mit Drohungen Politik zu machen.» In seinem Gespräch mit Außenminister Gabi Aschkenasi habe er «überhaupt keine Preisschilder aufgestellt». Er habe aber die «ehrlichen und ernsthaften Sorgen» Deutschlands dargelegt.\n\nMaas machte auch noch einmal die rechtliche Position der Bundesregierung deutlich. «Gemeinsam mit der Europäischen Union sind wir der Ansicht, dass eine Annexion nicht mit internationalem Recht vereinbar wäre.» Aschkenasi versicherte, seine Regierung werde den Trump-Plan auf verantwortungsvolle Weise umsetzen. Er nannte die umstrittene Initiative einen «wichtigen Meilenstein für die Region».\n\nIsrael hat während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert und treibt dort seitdem Siedlungsprojekte voran. Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat - mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Israel sieht in seiner Siedlungspolitik anders als die EU keinen Rechtsbruch.\n\nDie neue israelische Regierung war am 17. Mai nach einer beispiellosen politischen Hängepartie mit drei Wahlen innerhalb eines Jahres vereidigt worden. Maas ist der erste hochrangige Regierungsvertreter aus dem Ausland, der die neue Regierung besucht. Auf den sonst üblichen Besuch bei der palästinensischen Regierung in Ramallah verzichtete er unter Verweis auf die «erschwerten Bedingungen» wegen der Corona-Pandemie.\n\nMit der EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung in den nächsten sechs Monaten eine wichtige Moderatorenrolle bei der Sanktionsfrage. Dass Deutschland sich für Sanktionen einsetzen wird, gilt angesichts des besonderen Verhältnisses zu Israel wegen des Holocausts als nahezu ausgeschlossen. Andererseits hat die Bundesregierung die israelische Siedlungspolitik in den Palästinensergebieten stets deutlich kritisiert.\n\nMaas und Aschkenasi unterzeichneten auch eine Vereinbarung, wonach die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem aus Deutschland bis 2031 weiter mit einer Million Euro pro Jahr finanziell unterstützt werden soll. Das Geld wird vor allem für die Digitalisierung von Dokumenten und für pädagogische Arbeit eingesetzt. Maas betonte, es sei nötig, neue Wege zu gehen. «Die Generation der Zeitzeugen wird bald nicht mehr direkt von ihren Erlebnissen berichten können.»"], "neg": ["Lässt die Kommunalpolitik nach 36 Jahren Engagement links liegen: Roland Stadler hat nicht mehr kandidiert. −Foto: Kleiner\n\nDer momentan noch amtierende Zweite Bürgermeister Roland Stadler kennt die Arbeit im Gemeinderat wie nur noch ein Zweiter, Hubert Gschwendtner, der ebenfalls nicht mehr kandiert hat und am 30. April als Erster Bürgermeister aufhört. Beide sind vor 36 Jahren auf der SPD-Liste in den Markgemeinderat gekommen.\n\nStadler war in diesen 36 Jahren sechs Jahre Dritter und zwölf Jahre Zweiter Bürgermeister sowie zeitweise Schulreferent und Sportreferent.\n\nWenn er sich jetzt als Gemeindepolitiker zur Ruhe setzt, wird es ihm gewiss nicht langweilig. Stadler bleibt ja weiter Vorstand des TSV Marktl (wie seit 32 Jahren), außerdem unterrichtet der 68-jährige Lehrer immer noch an drei Tagen in Abschlussklassen an der Comenius-Mittelschule in Töging.\n\nDas Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Marktl hätte der Politprofi in dieser Deutlichkeit (60,9 Prozent für Benedikt Dittmann, CSU) nicht vorausgesagt. \"Ich hätte mir mehr weibliche Räte erwartet und gewünscht im Gremium. Es kann eigentlich nicht sein, dass vor allem auf dem Land hier nicht annähernd eine Aufwertung der Frauen stattfindet\", bemerkt er zur Wahl.\n\nWegbegleitern und Insidern im Gemeinderat wird seine ausgleichende Art fehlen. Wird es mal emotional in der Runde, ist er einer der Ersten, die zur Vernunft mahnen und schlichten – er scheut aber auch kein deutliches Wort zur rechten Zeit.\n\nBlickt Roland Stadler auf seine 36 Jahre Gemeinderatsarbeit zurück, überwiegen seiner Aussage nach die schönen Erinnerungen und die gemeinsamen Erfolge. Als einen der aktuell größten Erfolge betrachtet er die Aufwertung der Ortsmitte durch die Errichtung des Gesundheitszentrums nach dem Abbruch des ehemaligen Gasthofs \"Zur Post\". − mkMehr dazu lesen Sie in der Samstag-Ausgabe der Heimatzeitung.", "Unterbalbach.Bürgermeisterkandidat Georg Wyrwoll absolvierte im vollbesetzten Sportheim in Unterbalbach seine zweite öffentliche Kandidatenvorstellung. Zuvor verschaffte er sich beim Stadtteilrundgang mit Ortsvorsteher Andreas Buchmann und einigen Bürgern ein konkretes Bild der wichtigsten Entwicklungsvorhaben. Hierzu ging uns vom Kandidaten folgender Bericht zu:\n\nUnter anderem ging es um eine verbesserte Kanalisation und Wasserschutzmaßnahmen, Lärmschutz, das geplante neue Wohngebiet, die Sanierung von Straßen, sowie der Balbachhalle und darum, den Schulstandort Unterbalbach zu erhalten. „Eine gute Kinderbetreuung und der Zugang zur Schule vor Ort unterstützen eine vitale Stadtteilentwicklung. Daher ist es wichtig, diese Strukturen wo immer möglich zu sichern und auszubauen“, betonte Georg Wyrwoll.\n\nWyrwoll kündigte auch an, sich die Lärmaktionsplanung der Stadt anzuschauen, um zu sehen, welche Optimierungsvorhaben für den Stadtteil umgesetzt werden können.\n\nIm Sportheim der DJK stellte sich der Kandidat dann persönlich den Zuhörern vor und gab einen Überblick über seinen bisherigen Werdegang. Wyrwoll präsentierte einige Schwerpunkte, unter anderem, das Rathaus zum Dienstleistungszentrum zu machen, das vielfältige ehrenamtliche Engagement mit einem Ehrenamtskoordinator zu unterstützen, die Partizipation von Bürgern und Jugendlichen mit digitalen Lösungen zu fördern und insgesamt eine bessere Kommunikation zwischen Bürgern, Gemeinderat und Stadtverwaltung zu gestalten.\n\nDann stellte sich Wyrwoll in einem regen Austausch den Fragen der Bürger. Hier erläuterte Wyrwoll auch noch einmal, was es mit seiner Ideenbox auf sich hat. Mit dieser lädt er die Bürger dazu ein, ihm wichtige Zukunftsthemen mit auf den Weg zu geben. Die Themen wird Wyrwoll im Laufe der Wahlkampagne offen mit der Stadtgesellschaft diskutieren.\n\n„In meinen Gesprächen bemerke ich, dass mehr Kommunikation, Transparenz und eine offene Moderation der Themen gewünscht wird“. Dieses Anliegen sei seine Stärke.\n\nNach der offiziellen Kandidatenvorstellung nutzte Wyrwoll noch das persönliche Gespräch und tauschte sich engagiert mit den Besuchern aus. gewy\n\n© Fränkische Nachrichten, Freitag, 14.02.2020", "Game-Geschäftsführer Felix Falk erklärte: «Angesichts der Corona-Krise bauen wir jetzt alle digitalen Formate mit Hochdruck weiter aus, damit die Gamescom 2020 in jedem Fall zumindest digital stattfinden kann.» Sollte die Messe «nach behördlicher Entscheidung nicht vor Ort in Köln stattfinden können», würden bereits bezahlte Tickets und auch Zahlungen von Ausstellern rückerstattet, so die Veranstalter.\n\nDie Gamescom gilt als weltweit größtes Event für Computer- und Videospiele mit Hunderttausenden Besuchern. In diesem Jahr soll sie vom 25. bis 29. August stattfinden.", "Link kopiert\n\nZivildienstministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) rechnet mit einer „massiven Verschärfung der Lage im Pflegebereich“ in Folge der Corona-Krise. Um das Problem in den Griff zu bekommen, werden aktive Zivildiener länger dienen müssen und ehemalige einen Freiwilligen-Dienst machen. Für letzteres haben sich bisher fix 1400 Männer gemeldet. Sie werden mit Hilfe des Roten Kreuzes den Einrichtungen, in denen sie gebraucht werden, zugeteilt. Das Gesundheitssystem funktioniere, aber die Lage „ist sehr angespannt“. Besonderns betroffen seien die Bereiche Altenpflege, Rettungswesen und Behindertenhilfe, sagte Köstinger gestern bei einer Pressekonferenz mit Rotes Kreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig. Die schwierige Situation werde durch das Ausbleiben ausländischer Pflegekräfte erschwert. Wie viele Pflegekräfte am Ende des Tages fehlen werden, konnte die Ministerin nicht genau beziffert. In der 24-Stunden-Betreuung seien derzeit 33.000 Kräfte aus dem Ausland im Einsatz. Es sei davon auszugehen, „dass einige Tausend fehlen werden“. „Die Lage wird sich massiv verschärfen“, so Köstinger. Die Regierung unternehme alles, um die Versorgung zu gewährleisten, sagte Köstinger und appellierte weiter an ehemalige Zivildiener, sich für den freiwilligen Dienst zu melden.", "ERIWAN (dpa-AFX) - Nach Protesten mit mehr als 250 Festnahmen in der Südkaukasusrepublik Armenien warnt die Opposition vor Unruhen. \"Die Unzufriedenheit im Land wächst von Stunde zu Stunde\", sagte der Chef der Partei \"Blühendes Armenien\", Gagik Zarukjan, am Montag nach lokalen Medienberichten. Am Sonntag war es in der Hauptstadt Eriwan zu Demonstrationen gekommen, nachdem die Polizei die Wohnung und das Büro des Oppositionsführers durchsucht hatte.\n\nZarukjan selbst sprach von politischen Motiven für die Ermittlungen gegen ihn. Die Justiz wirft dem 63-Jährigen demnach vor, ein illegales Glücksspielgeschäft betrieben zu haben. Das Strafverfahren sei wenige Tage nach seiner Kritik an Regierungschef Nikol Paschinjan in der Corona-Krise eingeleitet worden, sagte Zarukjan.\n\nDer Ministerpräsident galt lange als Hoffnungsträger in dem armen Land. Er hatte im Frühjahr 2018 wochenlange Straßenproteste gegen Korruption und Vetternwirtschaft in Armenien angeführt und den Regierungschef Sersch Sargsjan zum Rücktritt gezwungen. Beobachter befürchten nun erneut Massenproteste in dem Land.\n\nIn der Ex-Sowjetrepublik haben sich nach der offiziellen Statistik mittlerweile mehr als 10 400 Menschen mit dem Virus infiziert. Größere Menschenansammlungen sind wegen der Ansteckungsgefahr verboten. Auch deshalb nahm die Polizei am Sonntag Demonstranten fest, die aber wenig später wieder freikamen. Die Regierung nehme die Epidemie nicht ernst genug, meinte Zarukjan./cht/DP/fba"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Brüssel. Kredithilfen für klamme Staaten und Unternehmen, dazu die Absicherung von Kurzarbeitergeld: Ein erstes Hilfspaket der EU zur Milderung der Corona-Krise steht. Doch das 540-Milliarden-Euro-Programm, auf das sich die Finanzminister der Eurogruppe in der Nacht zu Freitag einigten, ist erst der Anfang: Kommission und Mitgliedstaaten der EU arbeiten schon an einem gigantischen Konjunktur- und Aufbauprogramm für Europa, das die wirtschaftlichen Folgen des historischen Stillstands auf dem Kontinent dämpfen soll.\n\nDas Paket wird teuer, in Brüssel wird nach Informationen unserer Redaktion intern mit einer Billionen-Summe kalkuliert. Auf Deutschland kommen über Jahre neue Milliardenlasten zu. Und verbunden mit dem Aufbauprogramm wird der jetzt zunächst vertagte Streit über Corona-Bonds, also vergemeinschaftete Staatsschulden der EU-Mitglieder, wieder losgehen – gleich nach Ostern.\n\nEU-Rettungspaket: Scholz soll großen Anteil am Zustandekommen gehabt haben\n\nFür die Bundesregierung, die Corona-Bonds ablehnt, werden die nächsten Wochen in Brüssel ungemütlich. Umso euphorischer kommentierte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) die Einigung auf das erste Rettungspaket, an dessen Zustandekommen er nach Angaben mehrerer Diplomaten als Vermittler erheblichen Anteil hatte. „Heute ist ein großer Tag europäischer Solidarität und Stärke“, meinte Scholz.\n\nUm nach der gescheiterten ersten Verhandlungsrunde am Dienstag diesmal ein Debakel zu verhindern, hatte Scholz schon in einer Vorbesprechung mit seinen Kollegen aus Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden den Kompromiss klargemacht, der dann unter Beifall von der großen Ministerrunde angenommen wurde.\n\nStaaten kommen leichter an ESM-Kredite, Kurzarbeiter-Zuschuss der EU\n\nKernpunkt sind Kredite des Euro-Rettungsschirms ESM über 240 Milliarden Euro, die alle Staaten in Anspruch nehmen können. Der ESM soll die vorsorgliche Kreditlinie binnen zwei Wochen einrichten. Eigentlich gelten für die ESM-Darlehen strenge Auflagen für die Haushaltsdisziplin des Empfängerstaates, die wurden nun auf Drängen Italiens stark gelockert.\n\nDafür setzten die Niederlande durch, dass das Geld – anders als zunächst geplant – nur für direkte oder indirekte Gesundheitskosten einschließlich Vorsorge verwendet werden darf, doch gilt eine weite Auslegung dieser Bedingung als sicher. Was ist eine Rezession?\n\nBei der Europäischen Investitionsbank (EIB) wird ein Garantiefonds zur Absicherung von Unternehmenskrediten über 200 Milliarden Euro eingerichtet. Die EU-Mitgliedstaaten müssen nun 25 Milliarden Euro in den Fonds einzahlen, auf Deutschland dürfte ein Betrag von fünf bis sechs Milliarden entfallen.\n\nSchließlich wird die EU nationale Kurzarbeitergeld-Modelle mit Darlehen von bis zu 100 Milliarden unterstützen. Die EU-Staaten müssen dafür 25 Milliarden Euro als Garantien hinterlegen, auf Deutschland entfallen sieben Milliarden Euro.Coronavirus-Krise- Was bedeutet eigentlich Kurzarbeit?\n\nEU plant Aufbau- und Konjunkturprogramm in Billionen-Höhe\n\nBrisanter ist, was die Finanzminister als weiteres Vorhaben verabredeten, aber nur vage skizzierten: ein riesiges Aufbau- und Konjunkturprogramm der EU, das nun Sache der Regierungschefs wird. Es soll die befürchtete Wirtschaftskrise nach der Pandemie abmildern und dazu beitragen, die „außerordentlichen Kosten der aktuellen Krise“ zu bewältigen. Ob der Fonds Teil des EU-Budgets oder außerhalb angesiedelt wird, ist noch offen, ebenso die Finanzierung.\n\nDoch erste Planungen in Brüssel gehen davon aus, dass insgesamt eine Billionen-Summe eingesetzt werden muss. So gibt es in der Kommission Überlegungen, den EU-Haushalt in den nächsten drei, vier Jahren massiv aufzustocken, um mit Fördermitteln europaweit einen Investitionsschub auszulösen.\n\nCorona-Bonds kommen wieder auf die Tagesordnung\n\nDie EU-Kommission will Ende April einen überarbeiteten Entwurf für das neue Sieben-Jahres-Budget ab 2021 vorlegen, eine Steigerung gegenüber bisherigen Plänen gilt als sicher. Dabei hatte die Bundesregierung schon den aktuellen Entwurf abgelehnt, weil er den deutschen Nettobeitrag von jährlich 14 auf bis zu 30 Milliarden Euro erhöhen würde.\n\nHunderte Milliarden Euro würde die Kommission aber auch gern als Darlehen ausreichen, dafür müssten die Mitgliedstaaten anteilig Garantien übernehmen. Und die vollständige Gemeinschaftshaftung für neue Schulden über Eurobonds kommt mit dem Aufbauprogramm wieder auf die Tagesordnung. „Wir werden dafür kämpfen“, sagte der italienische Finanzminister Roberto Gualtieri. Lesen Sie dazu auch: Lösen Corona-Bonds die Krise und wie funktionieren sie?\n\nSPD für Corona-Bonds, Union und FDP dagegen\n\nAuch in Deutschland hat die Debatte begonnen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans sagte unserer Redaktion, eine dauerhaft funktionierende Gemeinschaft brauche „gemeinschaftlich verbürgte Staatsanleihen zu klar definierten Bedingungen“. Das Rettungspaket sei zwar „ein Lichtblick für den ganzen Kontinent“, dem müssten aber weitere Schritte für Italien und Spanien folgen.\n\nUnionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnte dagegen davor, später doch noch Corona-Bonds „durch die Hintertür“ einzuführen. „Solidarität ja, aber auf Grundlage der geltenden Verträge“, sagte Brinkhaus unserer Redaktion. Auch FDP-Chef Christian Lindner erklärte, eine Vergemeinschaftung von Schulden in der EU bleibe der falsche Weg. Die Kanzlerin müsse standhaft bleiben, „denn das Thema ist nicht vom Tisch“.", "pos": ["Die EU schnürt ein großes Rettungspaket für die europäische Wirtschaft. Die Bundesregierung lobt den Kompromiss. Er hat mehrere Teile, enthält aber keine Eurobonds.\n\nBrüssel. Viereinhalb Stunden liefen die Vorgespräche. Dann kam noch eine gute halbe Stunde, in der sich alle Finanzminister der EU in einer Videokonferenz über den Text beugten. Schließlich war die Einigung perfekt: Die EU hat ein Hilfspaket von etwa 500 Milliarden Euro geschnürt, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise gedämpft werden sollen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Abend von einem “großen Tag europäischer Solidarität und Stärke”. Verschiedene Finanzinstrumente sollen zum Einsatz kommen – vorerst jedoch nicht die besonders umstrittenen Eurobonds.\n\nEU-Rettungspaket: Keine Einigung auf Eurobonds\n\nEurogruppen-Chef Mario Centeno hatte am späten Donnerstagnachmittag per Twitter noch eindringlich an die Finanzminister appelliert, der 16-stündigen Verhandlung in der Nacht zu Mittwoch nicht noch eine ergebnislose Sitzung folgen zu lassen. “Es gibt keine Erste-Klasse-Passagiere”, so Centeno, “wir stecken alle zusammen in dieser Lage. Entweder schwimmen wir zusammen, oder wir gehen zusammen unter.”\n\nDer Appell fruchtete offenbar. Der Beginn der Videokonferenz aller EU-Finanzminister verzögerte sich um viereinhalb Stunden bis 21.30 Uhr. In dieser Zeit telefonierte Centeno vor allem mit den Niederlanden und mit Italien. Die Regierungen dieser Staaten waren zuvor die Hauptkontrahenten.\n\nDie Niederlande wollten Kredite aus dem Euro-Rettungsschirm an scharfe Bedingungen knüpfen. Italien, das bislang am stärksten vom Coronavirus getroffene EU-Mitgliedsland, forderte die Ausgabe von Eurobonds. Diese Vergemeinschaftung von Schulden lehnte unter anderem Deutschland ab.\n\nEU-Rettungspaket: Scholz lobt den Kompromiss\n\nDer Deal wurde letztlich in langen Telefonaten zwischen Centeno und den Regierungen in Rom, Den Haag, Berlin, Paris und Madrid fixiert und dann erst der großen Runde vorgelegt. Dort waren die Gespräche dann offenbar nur noch Formsache. Nach einer guten halben Stunde hatten alle Finanzminister das Hilfspaket abgenickt, und der Sprecher der Eurogruppe twitterte, die Videokonferenz sei mit Applaus zu Ende gegangen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte am Abend in einem Statement, Europa habe “drei starke Antworten” auf die Herausforderungen durch die Viruskrise gefunden. Es stünden sofort 500 Milliarden Euro bereit. Nach Angaben des französischen Finanzministeriums soll auch ein neuer Fonds zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Ende der Gesundheitskrise eingerichtet werden. Details stehen allerdings noch nicht fest.\n\nEs ist nicht ausgeschlossen, dass die Verhandlungen über diesen Fonds auch den Streit um die Eurobonds wieder aufflammen lassen. An dieser Frage war der Kompromiss der Finanzminister in der Nacht zu Mittwoch noch gescheitert.\n\nDie Elemente des nun gefundenen Kompromisses sind: Für besonders stark vom Virusausbruch betroffene Staaten wie Italien und Spanien wird der Euro-Rettungsschirm aufgespannt. Aus dem sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM können bis zu 240 Milliarden Euro kommen.\n\nDer ESM ist 2012 während der Eurokrise gegründet worden. Er nimmt Kredite am Kapitalmarkt auf und reicht sie unter bestimmten Auflagen an Staaten weiter, die selbst am Markt höhere Zinsen zahlen müssten oder keine Kredite mehr bekämen.\n\nHarte Sparauflagen – wie sie etwa Griechenland in der Eurokrise – erfüllen musste, sollen jetzt wegfallen. Dem Vernehmen nach gibt es nur die Vorgabe, dass das Geld ausschließlich zur Bekämpfung der Pandemiefolgen eingesetzt werden soll. Die Niederlande gaben offenbar am Donnerstag ihre harte Haltung auf. Den Haag hatte zuvor noch scharfe Bedingungen wie sozialpolitische Reformen verlangt. Das wiederum hatte Italien abgelehnt.\n\nDas zweite Element des Hilfspakets ist ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB. Er soll insgesamt 200 Milliarden Euro mobilisieren.\n\nFür Beschäftigte soll es das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens “Sure” geben. 100 Milliarden Euro sollen – ähnlich wie beim deutschen Kurzarbeitergeld – eingesetzt werden, um Beschäftigte in Unternehmen zu halten, damit diese nach Ende der Gesundheitskrise schnell wieder in Gang kommen können.\n\nBundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Donnerstag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde hinter das Rettungspaket mit den drei Elementen gestellt, Corona-Bonds aber nochmals eine Absage erteilt. Es gebe so viele andere Möglichkeiten, die nun dringend nötige Solidarität in Europa zu zeigen, sagte die CDU-Politikerin. Deutschland sei dazu bereit und verpflichtet.\n\nVon Damir Fras/RND"], "neg": ["Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge – und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden.", "Ein bislang unbekannter Täter beobachtete am 21. November 2019, gegen 14:36 Uhr, ein Ehepaar am Flughafen Wien-Schwechat beim Kauf eines Zugtickets, dürfte dabei den Code der verwendeten Bankomatkarte ausgespäht und die Karte aus der Jackentasche des Reisenden gestohlen haben. Der unbekannte Täter dürfte die Karte am 21. November 2019 zu einer Behebung am Bankomaten und danach in zumindest fünf Geschäften in Wien verwendet haben. Der gesamte Schaden soll sich auf mehr als 2.000 Euro belaufen.\n\nDie Landespolizeidirektion Niederösterreich ersucht über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg um Veröffentlichung von Lichtbildern des mutmaßlichen Täters. Sachdienliche Hinweise werden an den Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos Schwechat, Tel.: 059133-36-2204 erbeten.", "Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es.\n\n\n\n\n\nWeiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben.Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.Magnus Brunner (ÖVP) wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im Umwelt- und Infrastrukturministerium als Staatssekretär zur Seite gestellt.Am Donnerstag stellen ÖVP und Grüne das Regierungsprogramm vor.\n\napa", "✉ ✉ ✉Wir bekommen im Moment sehr viel Mails mit Videos und Links zu Webseiten mit Information über die Aktuelle Geschehnisse.\n\nBitte vor dem senden schaut auf unsere Webseite ob der Artikel oder das Video nicht schon vorhanden sind. Ihr erspart uns damit viel Zeit.\n\nLeider ist es uns auch nicht Möglich alles zu veröffentlichen da zu viele Artikel schon in ähnlicher Weise erschienen publiziert wurden.\n\nDes weiteren können wir nicht mehr als Maximum 60 News pro Tag bearbeiten.\n\nNatürlich sind wir weiterhin dankbar für eure Mitarbeit.\n\nWir haben einen zweiten Telegram-Kanal in dem ihr die Möglichkeit habt selber Infos zu Posten oder euch mit gleichgesinnten zu Unterhalten.\n\nuncut-news auf Telegram:\n\nGruppe: https://t.me/uncutnewsschweiz\n\n\n\nNur News und Infos: https://t.me/uncut_news\n\n✍ ✉ Postkasten: ☛ Du hast interessante Infos? Bis zur Veröffentlichung kann es 48 Stunden dauern. Danke\n\nMail an: uncut-news(at)gmx.ch", "Polizeidirektion Kaiserslautern\n\nPOL-PDKL: Vandalismus in Kreditinstitut\n\nMeisenheim (ots)\n\nIn der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in einer Sparkassenfiliale in der Saarstraße an einem Geldausgabeautomaten die Bedienungsscheibe eingeschlagen. Aufgrund des Schadensbildes kann davon ausgegangen werden, dass der Täter aus reiner Zerstörungslust handelte. Spuren, die auf einen Aufbruchsversuch hindeuten könnten, wurden nicht festgestellt. Videoaufnahmen vom Tatort werden gesichtet. Trotzdem bittet die Polizei in Lauterecken (Telefon: 06382 9110) bittet um weitere Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen könnten. |pilek\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Lauterecken\n\n\n\nTelefon: 06382 9110\n\nPILauterecken@Polizei.RLP.de\n\nhttps://www.polizei.rlp.de/?id=1355\n\n\n\nPressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der\n\nQuelle zur Veröffentlichung frei.\n\nOriginal-Content von: Polizeidirektion Kaiserslautern, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Am Dienstag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau, während einer Patrouillenfahrt, ein totes Schaf auf einer Weide in Oftringen entdeckt. Daraufhin haben die Polizisten eine nähere Kontrolle vorgenommen und dabei festgestellt, dass die Tiere unter miserablen Zuständen gehalten werden.\n\nDie noch lebenden Tiere wurden laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau vom Mittwoch sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde eröffnet.\n\nDie Patrouille hat mehrere Dutzend tote Tiere vorgefunden, wie Mediensprecherin Aline Rey auf Anfrage sagt. Offenbar lagen die leblosen Körper länger auf dem Grundstück des Mannes herum. «Die Tiere waren teilweise bereits verwest», so Rey. Das Veterinäramt und die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm wurden daraufhin verständigt. Der 57-jährige Schweizer Halter wurde vorläufig festgenommen.\n\nAktuell befindet er sich laut Fiona Strebel, Mediensprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, weiterhin in Haft und soll im Verlaufe des Nachmittags befragt werden. Nähere Informationen könne die Staatsanwaltschaft erst am Donnerstag bekannt geben.\n\nDie noch lebenden, teilweise sich in sehr schlechtem Zustand befindlichen Tiere, darunter 16 Schafe, vier Ziegen und 35 Hühner, wurden gerettet und an einem anderen Ort untergebracht. Beim Mann handelt es sich nicht um einen Bauern, sondern um eine Privatperson, die laut Mediensprecherin Rey im Besitz von Landwirtschaftsland ist.\n\nWeshalb es soweit kommen konnte, wird nun durch die Kantonspolizei Aargau abgeklärt.\n\nTotes Lamm auf der Weide\n\nBereits im letzten Dezember berichtete «Tele M1» über ein totes Lamm, das laut Anwohnern tagelang auf der Weide gelegen hatte:", "pos": ["Auf dem Anwesen eines Aargauer Tierhalters hat die Polizei am Dienstag mehrere verwesende Tiere entdeckt. Jetzt muss er sich wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz verantworten.\n\nKapo AG 1/2 Ein 57-jähriger Schweizer wurde aufgrund seiner miserablen Tierhaltung vorläufig festgenommen.\n\nKapo AG 2/2 Beim Anblick dieses tot auf einer Wiese liegenden Schafs schöpfte eine Polizeipatrouille Verdacht.\n\nDie Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen den Tierhalter, der am Dienstag in Oftringen AG festgenommen wurde, ein Verfahren wegen mehrfacher Tierquälerei eröffnet. Der Beschuldigte ist wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorbestraft. Er wurde im Juli 2019 von der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Im November 2019 erging ein weiterer Strafbefehl, gegen den Einsprache erhoben wurde.\n\nDer Beschuldigte machte bei der Einvernahme geltend, durch die langjährige und intensive Pflege seiner hochbetagten Mutter sowie deren kürzlichen Tod mit der Tierhaltung überfordert gewesen zu sein.\n\nAntrag für Tierhalteverbot\n\nDie Staatsanwaltschaft will am Donnerstag ans Zwangsmassnahmengericht gelangen und beantragen, dass dem Beschuldigten untersagt wird, Tiere zu halten. Es gilt die Unschuldsvermutung.\n\nDie vorläufige Festnahme vom Dienstag durch die Kantonspolizei Aargau erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm. Auf dem Grundstück des Mannes waren etliche tote und teilweise in sehr schlechtem Zustand befindliche Tiere festgestellt werden konnten."], "neg": ["Manchmal konnten die Zuschauer gar nicht abwarten. Der letzte Ton war noch nicht verklungen, die letzte Silbe noch nicht gesungen, da brandete schon der Applaus auf. Etwa als Diana Darnea in die Rolle der selbstbewussten Rosina aus „Der Barbier von Sevilla“ schlüpfte, oder Igor Storozhenko als verleumderischer Don Basilio eine Arie aus derselben Oper bot.\n\nApropos Opern: Die standen im Mittelpunkt des Dülmener Silvesterkonzertes. Zum 23. Mal hatte der Förderverein für Kunst und Kultur zum musikalischen Jahresausklang in die Aula des Schulzentrums eingeladen. „Leckerbissen aus der Welt der Opern“, hatte Moderator Dr. Hans Wolfgang Schneider zu Beginn versprochen.\n\nUnd genau solche waren es dann auch, die die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg mit Dirigent Peter Zelienka sowie die Solisten Diana Darnea (Sopran) und Igor Storozhenko (Bass) boten.\n\nAls Puppe auf die Bühne\n\nWas Darnea und Storozhenko immer wieder gelang, war es, in die sehr unterschiedlichen Rollen zu schlüpfen. So stolperte der Bass als Falstaff aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ über die Bühne, während sich die Sopranistin für ihren Auftritt als Puppe Olympia aus „Hoffmanns Erzählungen“ in eine solche verwandelte - inklusive Aufziehen.\n\nZwischen den Auftritten der Sänger bot die Kammerphilharmonie zudem weitere bekannte Opern-Ausschnitte. Vor allem ihr „Can Can“ aus Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ begeisterte die mitklatschenden Zuhörer.", "Aalen. Am Montag, 18. Mai, dürfen Speisegaststätten wieder ihre Türen öffnen und Gäste bewirten. Darüber freut sich auch das Team vom Rosmarie in Aalen. Am Samstagvormittag springen Jasmina Kralj, Loredana Kammler und Karen Kronwald vor Freude in die Luft. Doch bis zur Eröffnung muss noch einiges getan werden: Stühle rutschen und Tische putzen ist angesagt. Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung nach der Schließung aufgrund der Corona-Krise laufen auf Hochtouren.\n\nWelche Auflagen für die Gastronomen gelten und auf was Gäste beim Restaurantbesuch achten müssen, können Sie in diesem Artikel lesen.", "Am Dienstag ist die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen auf über 5.000 gestiegen. Stand 20.00 Uhr waren es exakt 5.182, die positiv auf das Virus getestet wurden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Österreicher indes auf ein Ausharren im Status quo der Corona-Krise eingestellt.\n\nSeit 15.00 Uhr (4.867 Fälle) ist die Zahl somit um 296 Personen gestiegen. Angesichts der steigenden Zahlen zeigte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sehr vorsichtig bei seiner Einschätzung: „Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als dem Normalzustand“, sagte er am Dienstag in einer Pressekonferenz. Kurz betonte: „Es wird nicht das Leben von heute auf morgen wieder so sein, wie es war.“\n\n„Wir müssen in den einstelligen Bereich, was das Wachstum der Kurve betrifft“, sagte Kurz zur Frage, wann es Lockerungen der Maßnahmen geben könnte. Gleichzeitig müsse dann vorgesorgt werden, dass es nicht zu einem neuerlichen Anstieg der Krankheitsfälle kommt. Der Bundeskanzler brachte hier auch „Big Data“ ins Spiel, ohne konkret zu werden.\n\nGesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte an, nun doch auch Schnelltests durchführen zu wollen, dies sei keine Strategieänderung der Regierung. Vielmehr sei man immer der Meinung gewesen, möglichst viele Tests durchführen zu wollen. Man habe bewusst abgewartet, bis die Qualität der Schnelltests dort ist, dass man spezifische Aussagen treffen kann - das sei nun der Fall. Die ersten Schnelltests könnten schon diese Woche in Österreich eintreffen. Der Kanzler rechnet damit, dass man dann „sicherlich in den nächsten Wochen“ mit diesen Schnelltests „in die Fläche“ gehen kann, sie also breit anwenden kann.\n\nTT-ePaper gratis lesen Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen Jetzt lesen Ich bin bereits Abonnent\n\nÖsterreichweit hat das Virus (Stand Dienstag 15.00 Uhr) bisher 28 Tote gefordert, wobei in Wien mit elf die höchste Zahl zu beklagen war. Die restlichen Todesopfer nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (3), Oberösterreich (2), Steiermark (5) und Tirol (4). Dabei divergierten die Zahlen der Landessanitätsdirektionen mit denen des Gesundheitsministeriums allerdings erheblich. So gab die steirischen Landessanitätsdirektion am Abend bereits den achten Todesfall für das Bundesland bekannt.\n\nDie Fallzahlen schnellen besonders in Tirol in die Höhe, um 20.00 Uhr waren es bereits 1.330. Die Causa um die Hotspots in Tiroler Skiorten beschäftigt mittlerweile auch die Justiz. Verbraucherschützer Peter Kolba brachte am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eine Sachverhaltsdarstellung ein, weil die Tiroler Behörden die Sperren von Hotels und Pisten hinausgezögert haben sollen. Die Anzeige richtet sich u. a. gegen den für Tourismus zuständigen Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).\n\nNach und nach wurde auch weiter sichtbar, welch umfassende Auswirkungen die Pandemie auf Österreich hat. Aufgrund der Einreisebeschränkungen werden etwa tausende Pflegekräfte aus dem Ausland wegfallen. Wie viele das sein werden, weiß man offenbar noch nicht. Die Regierung versucht einen Pflegenotstand abzuwenden, indem die Länder zusätzliche stationäre Plätze schaffen und die mobilen Dienste verstärken. Anschober und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) informierten am Dienstag, dass man über eine Kooperation mit den Ländern ein Konzept aufgestellt habe, „um Notsituationen zu bewältigen und damit niemand allein gelassen wird“, sagte Anschober. Betroffen sind potenziell Hunderttausende.\n\nSeit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gibt es vom 16. bis 23. März zusammengerechnet um 138.000 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Dienstagnachmittag zur APA. Gestern hatte der AMS-Chef ein Plus von 115.600 Arbeitslosen bekanntgegeben.", "BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesinnung der Gebäudereiniger will die Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro abschaffen lassen. Bei jeder Tarifsteigerung wirke die Grenze als \"absurdes Instrument der Arbeitszeitverkürzung\", sagte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur.\n\nLaut Innung arbeitet ungefähr jeder dritte der rund 700 000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job mit einer Verdienstobergrenze von 450 Euro. Bei höheren Löhnen verkürzt sich so die abzuleistende Arbeitszeit, wenn die Verdienstspanne bereits ausgeschöpft ist. Das trifft den Arbeitgebern zufolge auf mehr als 100 000 Beschäftigte zu.\n\nMinijobs würden zunehmend unflexibel und seien mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform, kritisierte Dietrich. Sollte es keine politische Mehrheit für eine Abschaffung der Mini-Jobs geben, müsse wenigstens die Verdienstgrenze angehoben werden, verlangte der Bundesinnungsmeister./ceb/DP/zb", "1,917 Milliarden US-Dollar - das entspricht etwa 1,771 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung - wurden laut SIPRI im vergangenen Jahr weltweit für die Rüstung ausgegeben. Das sind 3,6 Prozent mehr als 2018.\n\nDas war nach Angaben der Stockholmer Friedensforscher die größte Steigerung der vergangenen zehn Jahre, so SIPRI-Experte Pieter Wezeman: \"Seit 2010 sehen wir eine deutliche Entwicklung, was die globalen Militärausgaben angeht. Zunächst sanken sie ein wenig, stiegen dann aber wieder an und 2019 lagen sie etwa sieben Prozent über dem Niveau von 2010. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Militärausgaben erst einmal auf diesem Niveau bleiben - als Folge der aktuellen massiven Wirtschaftskrise.\" Also Stagnation, allerdings auf sehr hohem Niveau.\n\n\"USA ragen weiter heraus\"\n\nDabei geht die Schere zwischen Staaten mit extrem hohen und weniger hohen Rüstungsausgaben nach wie vor weit auseinander. \"Die USA ragen wie immer besonders heraus, da sie mit Abstand die höchsten Militärausgaben in der Welt haben. Aber wir sehen auch, dass jetzt Länder in Asien, China und Indien nicht nur unter den Top Fünf, sondern unter den Top Drei sind. Sie betrachten sich als regionale Rivalen.\"\n\nIn Zahlen sieht das laut SIPRI so aus: Die USA gaben im vergangenen Jahr noch einmal 5,3 Prozent mehr Geld für Rüstung aus. Unterm Strich waren es 732 Milliarden Dollar. Diese Summe entspricht genau 38 Prozent, also mehr als einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben.\n\nAls Hauptgrund für diese Steigerung nennt Wezeman das Gefühl der Rückkehr zum militärischen Wettstreit der Großmächte. Wobei das nicht länger nur die USA und Russland sind, sondern noch davor, jedenfalls nach Rüstungsausgaben, China und Indien. China lag mit einem Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zu 2018 und 261 Milliarden Dollar vor Indien auf dem zweiten Platz.\n\nIndien erhöhte seine Militärausgaben um 6,8 Prozent auf 71,1 Milliarden Dollar. Russland lag laut SIPRI auf dem vierten Platz, mit einem Plus von 4,5 Prozent und gut 65 Milliarden Dollar. Deutschland gab 2019 sogar zehn Prozent mehr Geld für Rüstung aus und liegt damit, was die Steigerungsrate angeht, an der Weltspitze, so Wezeman.\n\nDeutschland auf Platz sieben\n\nMit einer Gesamt-Investitionssumme von 49,3 Milliarden Dollar, also umgerechnet 45,6 Milliarden Euro, sieht SIPRI Deutschland nach dem neunten nun auf dem siebten Platz in der Liste der weltweit größten Rüstungskäufer. \"In Deutschland sehen wir, dass die steigenden Militärausgaben direkt mit der Wahrnehmung verbunden sind, in der die Verteidigung des deutschen Territoriums sowie der NATO-Verbündeten wieder im Mittelpunkt steht, wobei Russland als Hauptbedrohung gesehen wird.\"\n\nWährend die Rüstungsausgaben in Afrika zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder stiegen, um 1,5 Prozent auf geschätzt etwa 41 Milliarden Dollar, registrierten die Stockholmer Friedensforscher im konfliktreichen Nahen Osten einen Rückgang. In elf Staaten der Region sanken die Militärausgaben danach durchschnittlich um 7,5 Prozent auf zusammen 147 Milliarden Dollar.\n\nBesonders auffällig dabei ist Saudi-Arabien, das 2019 trotz seines militärischen Engagements im Jemen und trotz der Spannungen mit dem Iran 16 Prozent weniger Geld für Rüstung ausgab, aber immer noch mit 61,9 Milliarden Dollar auf dem fünften Platz in der Liste der größten Waffenkäufer liegt."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Deutschland konnten Forscher nun Antikörper nachweisen, die an das Virus andocken und es so vom Eindringen in Zellen hindert. Dies sei ein großer Durchbruch für die Entwicklung eines Medikaments.\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nWhatsApp\n\nSeite per E-Mail senden\n\nSeite drucken\n\nSchriftgröße größer\n\nSchriftgröße kleiner\n\nDeutsche Forscher wiesen Antikörper nach © (c) samuel - stock.adobe.com\n\nBei der Erforschung des neuartigen Coronavirus haben deutsche Wissenschafter Antikörper nachweisen können, die das Virus am Eindringen in Zellen hindern. \"Das ist eindeutig ein Durchbruch, der zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg für die Entwicklung eines Medikaments gegen Covid-19\", sagte Luka Cicin-Sain vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung der \"Braunschweiger Zeitung\".\n\nCicin-Sain und sein Team haben dem Bericht zufolge 6000 verschiedene künstlich hergestellte menschliche Antikörper analysiert. Dabei fanden die Forscher mehr als 750 Antikörper, die an das Coronavirus andocken - eine Voraussetzung dafür, den Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Nun werden die Antikörper an Zellkulturen auf ihre Wirksamkeit getestet.\n\nZiel der Wissenschafter ist keine Impfung sondern ein Arzneimittel, um schwerkranke Corona-Patienten akut zu behandeln: \"Das Wirkprinzip, mit dem wir arbeiten, ist die sogenannte Passiv-Immunisierung\", sagte Stefan Dübel von der Technischen Universität Braunschweig. \"Die Wirkung tritt sofort ein: Die Antikörper nehmen dem Virus das Potenzial.\"\n\nDie Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagte Thomas Schirrmann von dem an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab. Dann gelte es den Favoriten \"auf Herz und Nieren\" zu prüfen und die Entwicklung für die klinische Praxis vorzubereiten. \"Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden\", sagte Schirrmacher.", "pos": ["Corona-Antikörper gefunden: Forscher aus Braunschweig melden Durchbruch\n\nTeilen\n\nIm Kampf gegen Corona gab es kurzfristig bislang wenig Hoffnung auf einen Impfstoff. Doch Braunschweiger Wissenschaftlern gelang jetzt ein Durchbruch.\n\nBraunschweiger Wissenschaftler entdecken Antikörper gegen das Coronavirus\n\nDas Ziel: Die Entwicklung eines Arzneimittels, statt eines Impfstoffes\n\nWissenschaftler wollen im Herbst die ersten Corona-Patienten behandeln können\n\nDa das Coronavirus noch weitestgehend unerforscht ist, sind Forscher sich weltweit bisher uneinig, welche Antikörper im Blut und wie viele davon vor einer Erkrankung schützen können. Doch jetzt gelang Wissenschaftlern vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) aus Braunschweig ein Durchbruch.\n\nSie fanden während eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, denn der Antikörper wirkt antiviral“, beschreibt Pressesprecherin Susanne Thiele den Fund.\n\nWährend eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, fanden die Wissenschaftler den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. © picture alliance/dpa\n\nEinige Menschen hätten eine Infektion möglicherweise bereits hinter sich, ohne davon etwas gemerkt zu haben. In diesem Fall hat das körpereigene Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpft und Antikörper gegen das Coronavirus sind im Blut nachweisbar. Um dies zu überprüfen, gibt es sogenannte Antikörper-Tests.\n\nAntikörper verhindert Anheftung des Coronavirus an die Zellen\n\nWie genau der jetzt gefundene Antikörper dem Virus an den Kragen geht, beschreibt Susanne Thiele wie folgt: „Das Coronavirus kann man sich wie eine Distel mit ihren vielen kleinen Haken vorstellen. Mit diesen klettet er sich an die Zellen. Der Antikörper schmiegt sich jetzt aber wie Watte um die Zellen und verhindert auf diese Weise das Anheften.“\n\nDas Coronavirus weist distelähnliche Haken auf, mit denen es sich an die Zellen heftet. © PIRO4D auf Pixabay\n\nWie viel Zeit noch vergeht, bis ein konkreter Impfstoff entwickelt ist, kann Susanne Thiele nicht sagen. Das ist aber auch nicht das Ziel der Wissenschaftler. Stattdessen setzen sie auf die Entwicklung eines Arzneimittels um schwer kranken Corona-Patienten behandeln zu können, heißt es in einem Bericht von ntv.\n\nErste Behandlung von Corona-Patienten mit dem Arzneimittel für Herbst geplant\n\nDie Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle allerdings noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagt Thomas Schirrmann vom an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab im Gespräch mit ntv.\n\nDer Antikörper-Favorit müsse noch geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. © picture alliance/dpa\n\nDer Favorit müsse daraufhin geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. „Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden“, verkündet Thomas Schirrmann.\n\n„Der Fund der Braunschweiger Wissenschaftler ist ein Durchbruch, aber bestimmt nicht der einzige Erfolg in der kommenden Zeit“, meint Pressesprecherin Susanne Thiele. Denn aktuell würden viele Wissenschaftler zu diesem Thema forschen."], "neg": ["Schwerin.\n\nNach mehrjährigen Verhandlungen zwischen Landesregierung und Kommunalverbänden hat der Landtag in Schwerin am Mittwoch die Neuregelung des Finanzausgleichs im Eiltempo beschlossen. Das umfangreiche Gesetzespaket, das den Kommunen deutlich höhere Zuwendungen vom Land sichert und zusätzliche Investitionen ermöglicht, wurde ohne weitere Aussprache mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU sowie der oppositionellen Linksfraktion verabschiedet. Die AfD stimmte dagegen. Im Vorgriff auf den Beschluss war die Verteilung der Mittel nach den neuen Kriterien schon für das laufende Jahr 2020 vorgenommen worden.\n\nWegen der Corona-Krise und dem deshalb geltenden Versammlungsverbot war die April-Sitzung des Parlaments auf nur einen Tag beschränkt worden. Zur Reduzierung der Sitzungszeit hatten sich die Fraktionen auf einen weitgehenden Redeverzicht verständigt. Um den Hygienevorschriften und Abstandsregeln nachzukommen, blieb gemäß der Absprache knapp die Hälfte der Abgeordneten der Sitzung fern. Auch die Minister saßen auf Abstand. Zu Beginn der Sitzung gedachte das Parlament des kürzlich gestorbenen früheren Ministerpräsidenten Alfred Gomolka (CDU).", "BERLIN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Bundesinnung der Gebäudereiniger will die Mini-Jobs mit ihrer starren Einkommensgrenze von 450 Euro abschaffen lassen. Bei jeder Tarifsteigerung wirke die Grenze als \"absurdes Instrument der Arbeitszeitverkürzung\", sagte Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich der Deutschen Presse-Agentur.\n\nLaut Innung arbeitet ungefähr jeder dritte der rund 700 000 Gebäudereiniger in einem Mini-Job mit einer Verdienstobergrenze von 450 Euro. Bei höheren Löhnen verkürzt sich so die abzuleistende Arbeitszeit, wenn die Verdienstspanne bereits ausgeschöpft ist. Das trifft den Arbeitgebern zufolge auf mehr als 100 000 Beschäftigte zu.\n\nMinijobs würden zunehmend unflexibel und seien mit der 30-prozentigen Pauschalabgabe für die Betriebe ohnehin die teuerste Beschäftigungsform, kritisierte Dietrich. Sollte es keine politische Mehrheit für eine Abschaffung der Mini-Jobs geben, müsse wenigstens die Verdienstgrenze angehoben werden, verlangte der Bundesinnungsmeister./ceb/DP/zb", "Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen.\n\n„Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe..\n\nAm Montag erteilte CureVac-Hauptinvestor Dietmar Hopp den Begehrlichkeiten des US-Präsidenten eine Absage. „Für mich ist das selbstverständlich, es kann gar nicht sein, dass eine deutsche Firma den Impfstoff entwickelt und dieser in den USA exklusiv genutzt wird. Das war für mich keine Option.“ Er persönlich habe nicht mit Trump gesprochen. „Er hat mit der Firma gesprochen, und man hat mir das dann sofort gesagt und gefragt, was ich davon halte, und ich wusste sofort, dass das nicht infrage kommt“, sagte Hopp dem Internetportal Sport1.\n\nDer 79-Jährige hält über die Beteiligungsgesellschaft dievini rund 80 Prozent der Anteile an der CureVac Ag. Christof Hettich, Geschäftsführer von dievini, sagte dem „Mannheimer Morgen“: „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten.“\n\nGefragt, wann mit einem Impfstoff zu rechnen sei, sagte hopp: „Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber, zum Herbst müsste das verfügbar sein, und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen.“\n\nCureVac: Waren im Weißen Haus, aber ein Angebot liegt nicht vor\n\nZuerst hatte die „Welt am Sonntag“ über Auseinandersetzungen um die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac berichtet. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.\n\nDer US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, bezeichnete den Bericht auf Twitter als unwahr. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte hingegen am Sonntag in Berlin: „Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.“\n\nDas Unternehmen selbst dementierte etwaige Lockversuche bereits am Sonntag: „Wir wissen nicht, woher dieses Gerücht kommt“, sagte Franz-Werner Haas, Unternehmensvorstand von CureVac, dem Tagesspiegel. „Uns liegt kein Angebot vor. Und wir werden uns auch nicht an den Gerüchten darum beteiligen.“ Richtig sei, dass CureVac im Weißen Haus neben anderen Biotech-Firmen mit dem US-Präsidenten gesprochen habe, der signalisiert habe, „dass wir uns beeilen sollen - denn es gibt ein gesundheitspolitisches Problem“.\n\nAußenminister Heiko Maas (SPD) Foto: dpa/Sonja Wurtscheid\n\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lobte in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntagabend die Tübinger Firma dafür, dass sie für die US-Avancen „nicht zur Verfügung steht. Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.\n\nAuch aus dem Bundestag kommt scharfe Kritik an den US-Begehrlichkeiten. „Jetzt einen Wettbewerb um Standortfragen loszutreten ist das falsche Signal. Das Virus macht nicht an Grenzen halt. Internationale Zusammenarbeit ist jetzt wichtig und nicht nationaler Eigennutz. Impfstoff darf ebenso, wie das Virus, nicht an Grenzen halt machen“, schrieb der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), auf Twitter.\n\nFDP-Fraktionschef Christian Lindner kritisierte. „Im Wahlkampf ist Trump offenbar jedes Mittel recht. Die Bekämpfung von Corona ist eine Menschheitsaufgabe und kein Anlass für Egoismus.“\n\nDie Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt mahnte, die Corona-Gefahr sei eine globale Krise sei, in der die Menschheit „zusammenstehen“ müsse. „Es ist die Zeit von Solidarität und Zusammenarbeit, nicht von nationalen Egoismen“, sagte sie der „Welt“.\n\nMehr zum Thema Forscher arbeiten an Mittel gegen das Coronavirus So läuft der Kampf um den Covid-19-Impfstoff\n\nDer Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, warf Trump vor: „Ein unsozialeres, unsolidarischeres und rücksichtsloseres Vorgehen im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie ist kaum vorstellbar.“ (dpa, TSP)", "Die EU schnürt ein großes Rettungspaket für die europäische Wirtschaft. Die Bundesregierung lobt den Kompromiss. Er hat mehrere Teile, enthält aber keine Eurobonds.\n\nBrüssel. Viereinhalb Stunden liefen die Vorgespräche. Dann kam noch eine gute halbe Stunde, in der sich alle Finanzminister der EU in einer Videokonferenz über den Text beugten. Schließlich war die Einigung perfekt: Die EU hat ein Hilfspaket von etwa 500 Milliarden Euro geschnürt, mit dem die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise gedämpft werden sollen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Abend von einem “großen Tag europäischer Solidarität und Stärke”. Verschiedene Finanzinstrumente sollen zum Einsatz kommen – vorerst jedoch nicht die besonders umstrittenen Eurobonds.\n\nEU-Rettungspaket: Keine Einigung auf Eurobonds\n\nEurogruppen-Chef Mario Centeno hatte am späten Donnerstagnachmittag per Twitter noch eindringlich an die Finanzminister appelliert, der 16-stündigen Verhandlung in der Nacht zu Mittwoch nicht noch eine ergebnislose Sitzung folgen zu lassen. “Es gibt keine Erste-Klasse-Passagiere”, so Centeno, “wir stecken alle zusammen in dieser Lage. Entweder schwimmen wir zusammen, oder wir gehen zusammen unter.”\n\nDer Appell fruchtete offenbar. Der Beginn der Videokonferenz aller EU-Finanzminister verzögerte sich um viereinhalb Stunden bis 21.30 Uhr. In dieser Zeit telefonierte Centeno vor allem mit den Niederlanden und mit Italien. Die Regierungen dieser Staaten waren zuvor die Hauptkontrahenten.\n\nDie Niederlande wollten Kredite aus dem Euro-Rettungsschirm an scharfe Bedingungen knüpfen. Italien, das bislang am stärksten vom Coronavirus getroffene EU-Mitgliedsland, forderte die Ausgabe von Eurobonds. Diese Vergemeinschaftung von Schulden lehnte unter anderem Deutschland ab.\n\nEU-Rettungspaket: Scholz lobt den Kompromiss\n\nDer Deal wurde letztlich in langen Telefonaten zwischen Centeno und den Regierungen in Rom, Den Haag, Berlin, Paris und Madrid fixiert und dann erst der großen Runde vorgelegt. Dort waren die Gespräche dann offenbar nur noch Formsache. Nach einer guten halben Stunde hatten alle Finanzminister das Hilfspaket abgenickt, und der Sprecher der Eurogruppe twitterte, die Videokonferenz sei mit Applaus zu Ende gegangen.\n\nBundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sagte am Abend in einem Statement, Europa habe “drei starke Antworten” auf die Herausforderungen durch die Viruskrise gefunden. Es stünden sofort 500 Milliarden Euro bereit. Nach Angaben des französischen Finanzministeriums soll auch ein neuer Fonds zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Ende der Gesundheitskrise eingerichtet werden. Details stehen allerdings noch nicht fest.\n\nEs ist nicht ausgeschlossen, dass die Verhandlungen über diesen Fonds auch den Streit um die Eurobonds wieder aufflammen lassen. An dieser Frage war der Kompromiss der Finanzminister in der Nacht zu Mittwoch noch gescheitert.\n\nDie Elemente des nun gefundenen Kompromisses sind: Für besonders stark vom Virusausbruch betroffene Staaten wie Italien und Spanien wird der Euro-Rettungsschirm aufgespannt. Aus dem sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM können bis zu 240 Milliarden Euro kommen.\n\nDer ESM ist 2012 während der Eurokrise gegründet worden. Er nimmt Kredite am Kapitalmarkt auf und reicht sie unter bestimmten Auflagen an Staaten weiter, die selbst am Markt höhere Zinsen zahlen müssten oder keine Kredite mehr bekämen.\n\nHarte Sparauflagen – wie sie etwa Griechenland in der Eurokrise – erfüllen musste, sollen jetzt wegfallen. Dem Vernehmen nach gibt es nur die Vorgabe, dass das Geld ausschließlich zur Bekämpfung der Pandemiefolgen eingesetzt werden soll. Die Niederlande gaben offenbar am Donnerstag ihre harte Haltung auf. Den Haag hatte zuvor noch scharfe Bedingungen wie sozialpolitische Reformen verlangt. Das wiederum hatte Italien abgelehnt.\n\nDas zweite Element des Hilfspakets ist ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB. Er soll insgesamt 200 Milliarden Euro mobilisieren.\n\nFür Beschäftigte soll es das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens “Sure” geben. 100 Milliarden Euro sollen – ähnlich wie beim deutschen Kurzarbeitergeld – eingesetzt werden, um Beschäftigte in Unternehmen zu halten, damit diese nach Ende der Gesundheitskrise schnell wieder in Gang kommen können.\n\nBundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Donnerstag vor der entscheidenden Verhandlungsrunde hinter das Rettungspaket mit den drei Elementen gestellt, Corona-Bonds aber nochmals eine Absage erteilt. Es gebe so viele andere Möglichkeiten, die nun dringend nötige Solidarität in Europa zu zeigen, sagte die CDU-Politikerin. Deutschland sei dazu bereit und verpflichtet.\n\nVon Damir Fras/RND", "14 Menschen starben an der neuartigen Lungenerkrankung in der Schweiz. 800 Menschen wurden innerhalb von 24 Stunden postiv auf das Virus getestet. Mehr als 2200 Menschen sind infiziert.\n\nMit rund 800 Neuinfektionen gab es am Sonntag einen sprunghaften Anstieg der Zahl der Fälle. Insgesamt starben in der Schweiz bisher 14 Menschen am neuartigen Coronavirus, alleine sechs davon im Tessin. Drei Menschen starben im Kanton Waadt, zwei in Basel-Land, einer in Basel-Stadt sowie je eine Person in den Kantonen Wallis und Genf.\n\nMeist handelte es sich um ältere Personen, die an Vorerkrankungen litten. Das jüngste Opfer war eine ebenfalls vorerkrankte 32-jährige Frau im Kanton Genf. Nach neuesten Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) gab es in der Schweiz und in Liechtenstein bereits 2200 positiv getestete Fälle. Davon lag bei 1.563 Menschen eine Bestätigung der Infektion mit der Lungenkrankheit Covid-19 vor. Bei 152 Fällen war eine Bestätigung ausstehend. In rund 440 Fällen war die Meldung noch nicht abschließend erfasst.\n\nNeben dem Tessin gingen auch den Kantonen Basel-Land und Jura die bisher verhängten Maßnahmen des Bundes zur Eindämmung des Coronavirus zu wenig weit. Die Kantonsregierungen ordnete die Schließung von Restaurants, Lokalen, Hotels und Sportstätten an und verbietet ab Montag alle Anlässe mit mehr als 50 Personen. Alle Verkaufsstätten, die nicht der Grundversorgung dienen, müssen geschlossen werden. Offen bleiben dürfen in den zwei Kantonen nur noch Lebensmittelläden, Tiershops, Apotheken, Drogerien und Tankstellen. Der Kanton Tessin hatte ähnliche Massnahmen bereits am Vortag verhängt.\n\n(APA)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Herber Rückschlag für Kesha (32, \"Tik Tok\"): Die Sängerin muss 375.000 US-Dollar, umgerechnet rund 342.000 Euro, Schadensersatz an ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke (46) zahlen. Das soll aus Gerichtsdokumenten hervorgehen, die der US-Seite \"Entertainment Online\" vorliegen sollen. Kesha habe eine \"unwahre Aussage\" gemacht, als sie im Februar 2016 in einer SMS an Lady Gaga (33) behauptet habe, dass Dr. Luke ihre Kollegin Katy Perry (35, \"Roar\") vergewaltigt haben soll, so die Urteilsbegründung.\n\nPerry habe eindeutig ausgesagt, dass sie nicht von Dr. Luke, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, vergewaltigt worden sei, so das Gericht weiter. Außerdem gäbe es keinerlei Beweise für eine Vergewaltigung und absolut keinen Zweifel daran, dass Perry bei ihrer Aussage nicht die Wahrheit gesagt habe. Keshas Anwälte haben bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.\n\nMit dem Song \"TiK ToK\" wurde Kesha bekannt - hier können Sie den Hit streamen\n\nDr. Luke hatte 50 Millionen US-Dollar gefordert\n\nDr. Luke hatte im Sommer 2016 eine Klage wegen übler Nachrede gegen Kesha eingereicht. Darin forderte er eine Entschädigung von 50 Millionen US-Dollar, die ihm wegen dieser \"böswilligen Unwahrheiten\" an Einnahmen verloren gegangen seien. Nachdem Lady Gaga die SMS von Kesha erhalten hatte, hatte sie negative Nachrichten über den Produzenten via Social Media und in der Presse verbreitet.\n\nKesha hatte Dr. Luke Ende 2014 angezeigt. Der Produzent, mit dem sie zusammen mehrere Hits aufgenommen hatte, habe sie zehn Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht, erklärte sie damals. Dr. Luke weist die Vorwürfe bis heute zurück und zeigte die Sängerin sowie ihre Mutter im Gegenzug wegen Verleumdung an. Diese Vorwürfe werden demnächst in einem weiteren Gerichtsverfahren verhandelt.\n\nspot on news", "pos": ["Die Sängerin erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Produzenten, aber das Gericht entschied zu seinen Gunsten: Dr. Luke soll über 300.000 Euro bekommen.\n\nBereits 2014 zog die Künstlerin Kesha (32, \"TiK ToK\") gegen ihren ehemaligen Produzenten Lukasz Gottwald (46) vor Gericht. Sie beschuldigte den Musikboss, der in der Branche auch als \"Dr. Luke\" bekannt ist, sie nicht nur vergewaltigt, sondern auch erpresst zu haben. Damit habe er verhindern wollen, dass Kesha nach den Übergriffen aus bestehenden Verträgen austritt. Gottwald wies die Anschuldigungen von sich und klagte Kesha seinerseits auf Verleumdung.\n\nTextnachrichten an Lady Gaga\n\nNach sechs Jahren hat das Gericht Lukasz Gottwald Recht gegeben. Ausschlaggebend für das Urteil waren vor allem Textnachrichten, die Kesha ihrer Kollegin Lady Gaga (33) schickte und darin behauptete, Gottwald hätte auch der Sängerin Katy Perry (35) sexuelle Gewalt angetan.\n\nKesha wegen Verleumdung verurteilt\n\nIn den Gerichtsdokumenten, die der Branchen-Plattform \"E!Online\" vorliegen, heißt es dazu: \"Perry hat eindeutig ausgesagt, dass Gottwald dies nicht getan hat. Kesha hat also keinen strafrechtlich verfolgbaren Fall hervorgebracht.\" Das Urteil besagt, dass die Künstlerin dem Musikproduzenten über 300.000 Euro zahlen muss. Über ihre Anwälte lässt sie allerdings ausrichten, in Berufung gehen zu wollen. Ein Ende des jahrelange erbitterten Kampfes rückt somit in weite Ferne."], "neg": ["So spannend, wie sich das Jahr 1989 verabschiedet hatte, so spannend entfaltete sich das Jahr 1990. Die sicherheitspolitischen Auswirkungen dieser Zeit reichen bis in unsere Tage, denn: Kaum eine andere Frage belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen so sehr wie die NATO-Osterweiterung.\n\nAnders als zu dieser Jahreszeit üblich, hatte sich die deutsche Politik vor 30 Jahren nicht in den Festtagsurlaub verabschiedet. Zu nah war man nach dem Fall der Mauer an die Möglichkeit von »Deutschland einig Vaterland« herangerückt. Auch in der sowjetischen Botschaft Unter den Linden waren die Büros besetzt. Was aus ihnen in die Öffentlichkeit drang, war widersprüchlich. Am 2. Januar machte eine Meldung die diplomatische Runde, laut der das Moskauer Außenministerium den Fortbestand des Warschauer Vertrages nicht mehr als Militärbündnis, sondern nur noch als politische Institution erwäge.\n\nFaktisch war von dem einst so starken Militärblock...", "Kommunen : Neue Förderung für das Ehrenamt im Kreis Trier-Saarburg\n\nLandrat Günther Schartz vor dem Kreishaus Trier-Saarburg. Foto: Medienhaus Trierischer Volksfreund/Klaus Kimmling\n\nTrier/Saarburg Der Landkreis Trier-Saarburg ist als Verbundpartner ausgewählt worden und stellt eine Fachkraft zur Unterstützung von Ortsbürgermeistern ein.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDas Ehrenamt spielt im Kreis Trier-Saarburg eine wichtige Rolle – generationsübergreifend. Ohne das Ehrenamt wären viele Strukturen im ländlichen Bereich nicht denkbar.\n\nAb Januar ist der Kreis als Verbundpartner im Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Deutschen Landkreistages beteiligt. Er bekommt dafür eine dreijährige finanzielle Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte den entsprechenden Bescheid in Berlin an Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der ihn stellvertretend für Landrat Günther Schartz entgegennahm.\n\nInsgesamt sind bundesweit 18 Landkreise als Partner für das Verbundprojekt ausgewählt worden. Bis Dezember 2022 soll mit allen Beteiligten erprobt werden, wie auf der Ebene der Landkreise nachhaltige hauptamtliche Begleitstrukturen zur Stärkung des Ehrenamtes aufgebaut werden können. So soll untersucht werden, wie Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konkret unterstützt werden können. Denn laut Kreisverwaltung zeigt sich, dass das Ehrenamt zwar begeistern kann, es aber inzwischen auch in Teilbereichen Probleme mit sich bringt: Nachwuchsmangel, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie eine mitunter fehlende Bereitschaft, sich in Strukturen wie Vereinen oder Verbänden fest zu binden, sind nur einige Stichworte.\n\nDer Kreis Trier-Saarburg wird im Rahmen des Verbundprojektes eine hauptamtliche Fachkraft einstellen. Deren Aufgabe wird es sein, den ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern im Kreis zur Seite zu stehen. Sie sollen vor allem im Themenbereich des demografischen Wandels unterstützt werden. Die Fachkraft soll die Ortsbürgermeister in den Gemeinden begleiten und deren Austausch untereinander fördern, damit sie als Netzwerker auftreten können, um das dörfliche Ehrenamt zu stärken und um konkrete Maßnahmen und Projekte vor Ort umzusetzen. Auf diese Weise soll das Gemeinwesen gestärkt und auch die Attraktivität des Ehrenamtes sichtbar gemacht werden.\n\nLandrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis in dem Bundesprojekt in den kommenden drei Jahren als Verbundpartner mitwirken kann: „Die hauptamtliche Begleitung bietet auch die Chance, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur im ländlichen Bereich, die durch das Ehrenamt eine besondere Verankerung erfährt, beibehalten und soweit wie möglich weiter ausgebaut werden kann. All dies mit dem Ziel, den ländlichen Bereich als attraktiven Lebensraum für alle Lebensphasen zu erhalten – trotz der demografischen Veränderungen. Da diese Fragestellungen vermehrt an die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister herangetragen werden, hat der Landkreis für das Bundesprojekt auf diese Zielgruppe gesetzt.“\n\nDas Projekt der hauptamtlichen Unterstützung verfolgt einen präventiven Ansatz, um die ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister zu unterstützen. So hat sich bei der jüngsten Kommunalwahl gezeigt, dass es auch bei diesem Ehrenamt Schwierigkeiten gibt, weil sich zum Teil kaum Bewerber finden, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Es geht darum, das Amt mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als eine positive Herausforderung darzustellen.\n\n(red)", "Isolierung von Risikopersonen, Tragpflicht von Schutzmasken, strenge Einreisekontrollen: Die SVP fordert den Bund auf, seine Strategie zur Bekämpfung des Coronavirus ab Mitte April zu ändern. Ansonsten wären die wirtschaftlichen Schäden nur schwer reparierbar.\n\nDie vom Bund via Notrecht bis zum 19. April 2020 getroffenen Massnahmen schützten die gefährdeten Bevölkerungsgruppen, attestiert die SVP in einem am Dienstag veröffentlichten Strategiepapier, das die Fraktion einstimmig verabschiedet hat. Danach brauche es aber einen neuen wirtschafts- und gesundheitspolitischen Weg. Sonst drohten Massenarbeitslosigkeit und Firmenzusammenbrüche.\n\nDie SVP schlägt vor, dass sich besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen bis zur Eindämmung des Virus so weit wie möglich isolieren sollten. Der verstärkte Grenzschutz sei aufrechtzuerhalten. Einwanderer und Einreisende aus Risikogebieten seien ebenso abzuweisen wie Personen, die nicht zweifelsfrei nachweisen könnten, dass sie frei vom Coronavirus seien.\n\nDaneben fordert die SVP die Einführung einer allgemeinen Tragepflicht von Schutzmasken, «wo ein Kontakt zwischen Menschen stattfindet». Die nicht gefährdete Bevölkerung soll so wieder arbeiten dürfen.\n\nAb sofort müsse der Bund die «Mängel in der Krisenvorsorge» sofort beheben, schreibt die Fraktion weiter. Dies gelte vor allem für die Beschaffung von Schutzmasken und -kleidung, von Tests sowie von Beatmungsgeräten. Dieser Forderung sei höchste Priorität einzuräumen.", "Mit Machete auf den Vater eingeschlagen: 32-Jähriger wegen versuchten Totschlags angeklagt\n\nTeilen\n\nProzess am Landgericht Göttingen: Ein 32.-Jähriger hat mehrfach mit einer Machete auf seinen Vater eingeschlagen und ihn dadurch lebensgefährlich verletzt. © Bernd Schlegel\n\nEr hat mit einer Machete mehrfach auf brutal seinen Vater eingeschlagen - am Landgericht Göttingen ist der Prozess gegen einen 32-Jährigen gestartet.\n\nProzess wegen versuchten Totschlags am Landgericht Göttingen gestartet.\n\nEin 32-Jähriger hat mehrfach mit einer Machete auf seinen Vater eingeschlagen.\n\nZuvor hatte der Angeklagte schon einen Sicherheitsmann attackiert.\n\nWeil er seinem Vater mit einer Machete mehr als ein Dutzend Mal auf den Kopf geschlagen und lebensgefährlich verletzt hat, muss sich ein 32 Jahre alter Mann aus Göttingen vor dem Landgericht Göttingen verantworten.\n\nDie Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten versuchten Totschlag und schwere Körperverletzung vor.\n\nGöttingen: Vater mit Machete schwer verletzt - War der Angeklagte zur Tatzeit schuldfähig?\n\nSie geht davon aus, dass er zur Tatzeit aufgrund einer psychischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt hat. Anstelle einer Anklage hat sie einen Antrag im Sicherungsverfahren gestellt. Dieser zielt darauf ab, dass der 32-Jährige aus Göttingen dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht wird.\n\nGöttingen: Angeklagter hat vor der Attacke auf seinen Vater bereits einen Sicherheitsmann verletzt\n\nDie Staatsanwaltschaft wirft ihm zwei Taten vor: Ende Juli war er in einem Bistro der Universitätsmedizin in Göttingen mit einer etwa ein Meter langen Metallstange aufgetaucht.\n\nAls sich ein Angehöriger des Sicherheitsdienstes dem herumschreienden und wild gestikulierenden Mann näherte, soll der Beschuldigte diesen mehrfach mit der Stange geschlagen und getreten haben. Der Mitarbeiter erlitt diverse Prellungen und Abschürfungen.\n\nGöttingen: Angeklagter kaufte Machete, um den Vater zu töten\n\nEinige Tage später soll der 32-Jährige in einem Laden in der Innenstadt von Göttingen eine Machete mit einer Klingenlänge von 47 Zentimetern gekauft haben.\n\nAnschließend ging er laut Antragsschrift damit zu dem Imbiss seines Vaters, um diesen zu töten. Eigenen Angaben zufolge hätten „Stimmen in seinem Kopf“ ihm dies befohlen, weil sein Vater „ein schlechter Mensch“ sei, der „nur Unheil bewirkt“ habe.\n\nGöttingen: Angeklagter hat mehr als ein dutzendmal mit der Machete auf seinen Vater eingeschlagen\n\nDa er seinen Vater nicht antraf, ging der Beschuldigte zur elterlichen Wohnung in der Weender Landstraße In Göttingen. Dort soll er mit der Machete mehrfach auf die Wohnungstür eingeschlagen und sie eingetreten haben.\n\nIm Flur habe er dann mit großer Wucht mindestens zwölfmal mit der Machete auf die rechte Kopfseite des Vaters eingeschlagen, hinzu kamen diverse weitere Machetenhiebe auf die linke Kopfseite sowie auf Nacken, Schulter und Rücken. Der 62-Jährige erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie zahlreiche weitere schwere Schädel- und sonstige Verletzungen.\n\nGöttingen: Zeuge wurde nach der Tat auf den 32-Jährigen aufmerksam\n\nEin Zeuge wurde auf den 32-Jährigen aufmerksam, weil dieser an beiden Händen verletzt war und eine große Blutlache zu sehen war.\n\nDer Beschuldigte hatte bei seiner Gewaltattacke die Machete falsch gehalten und sich selbst verletzt. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Bei seiner Festnahme erklärte der 32-Jährige, dass er seinen Vater getötet habe.\n\nGöttingen: Vater wurde bei der Attacke lebensgefährlich verletzt\n\nDer 62-Jährige war mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Göttinger Uni-Klinik gekommen. Den Ärzten konnten sein Leben retten, mussten ihm aber einen Finger amputieren. Der 32-Jährigem ist seit Anfang September vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.\n\nIn Göttingen hat ein 32-jähriger Mann seinen Vater mit einer Machete lebensgefährlich verletzt. Zuvor soll er bereits in einem Bistro randaliert haben.\n\nVon Heidi Niemann", "Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) blickt in Sachen Fußball auch nach Deutschland. „Wir schauen uns natürlich auch in diesen Tagen internationale Erfahrungen an, in der Schweiz etwa, aber auch für uns von großem Interesse ist die Entscheidung, die in Deutschland unmittelbar bevorsteht und für morgen angekündigt ist“, betonte Anschober auf eine entsprechende Frage zum Fußball am Dienstag.\n\nMit dem Sportministerium, dem sein Parteikollege Vizekanzler Werner Kogler vorsteht, sei man „in einem geordneten Gesprächsprozess“. In den kommenden Tage gelte es, nun mit der Österreichischen Bundesliga „die sensibelste aller Fragen“ zu klären, „nämlich was passiert, wenn es zu einer Positiv-Testung kommt, was sind die konkreten Konsequenzen“, erklärte Anschober. Diesbezüglich müsse man „versuchen, da einen Konsens herzustellen. Das ist noch offen, da kann ich noch nicht vorgreifen, ob es funktioniert“, sagte der Gesundheitsminister bei der Pressekonferenz in Wien.\n\nDeutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer beraten am Mittwoch über mögliche Lockerungen in der Coronakrise. Trotz der am Montag bekannt gewordenen zehn Corona-Fälle in den 36 Clubs der 1. und 2. deutschen Bundesliga erhoffen sich die Fußball-Verantwortlichen eine positive Entscheidung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ohne Zuschauer.\n\nDenn für die Vereine geht es um viel Geld. Wird die Saison abgebrochen, würden dem Vernehmen nach bis zu 750 Millionen Euro fehlen. Mehrere Clubs wären akut von der Insolvenz bedroht. Betroffen wären nicht nur die 25 bis 30 Profis pro Verein, sondern etliche weitere Mitarbeiter. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) rechnete vor, dass durch den Fußball gut 56.000 Menschen beschäftigt sind. „Wir wollen keine Extrawurst, das ziemt sich auch nicht in diesen Zeiten. Aber wir sind ein Wirtschaftsunternehmen wie viele andere“, betonte DFL-Chef Christian Seifert."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wien. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, Spürhunde suchten nach einer Bombe: Die Wiener Hofburg ist am Mittwoch evakuiert worden.\n\nGroßaufgebot der Polizei in der Wiener Innenstadt: Wegen einer Bombendrohung sind am Mittwoch Teile der Wiener Hofburg, in der Bundespräsident Alexander Van der Bellen seinen Amtssitz hat, evakuiert worden. Das Gelände wurde großräumig abgesperrt, wie die Polizei mitteilte.\n\n„Die Bombendrohung ist per Mail bei der Polizei eingegangen“, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Van der Bellen war nach Angaben eines Sprechers des Bundespräsidialamts im Haus und wurde unmittelbar nach Eingang der Drohung in Sicherheit gebracht. Auf der Suche nach einer Bombe waren am Nachmittag auch Spürhunde im Einsatz.\n\nErst am Dienstagvormittag lief ein größerer Polizeieinsatz am Wiener Ballhausplatz: Die Beamten nahmen einen Mann mit Machete vor dem Kanzleramt fest. (dpa/fmg)", "pos": ["Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben."], "neg": ["Mexiko-Stadt. Jair Bolsonaro ist seit einem Jahr Staatschef von Brasilien. Unter der Präsidentschaft hat sich viel geändert. Eine Bestandsaufnahme.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nEin Jahr Präsident Bolsonaro – So steht Brasilien heute da\n\nEs gibt viele Verlierer nach einem Jahr der Präsidentschaft von Jair Bolsonaro in Brasilien: der Amazonas-Regenwald zum Beispiel und die Umwelt ganz generell. Die Meinungsfreiheit und hier im Besonderen die Pressefreiheit. Die Schwulen, Lesben und Minderheiten, hier vor allem die Indigenen. Und überhaupt die Demokratie.\n\nEin bisschen fühlen sich die Unternehmer und die Wirtschaft als Gewinner, denn Bolsonaro hat immerhin die Reform der Pensionskassen durchgebracht, und sein Superminister Paulo Guedes hat noch weitere neoliberale Veränderungen in der Pipeline wie eine Steuer- und Gemeindereform. Aber die größte Wirtschaft Lateinamerikas findet noch nicht wie versprochen auf den Wachstumspfad zurück.\n\nNach drei Rezessions- und zwei Stagnationsjahren erwarten die meisten Investmentbanken für dieses Jahr ein Wachstum von einem Prozent. 2020 soll Brasilien um rund zwei Prozent wachsen, deutlich zu wenig für eines der größten Schwellenländer. Und weniger als der Präsident versprochen hatte.\n\nJair Bolsonaro eifert in einigen Punkten Donald Trump hinterher\n\nDementsprechend ist auch die Zufriedenheit der Bevölkerung mit der Amtsführung ihres polternden Präsidenten nur mäßig. Lediglich ein Drittel der Brasilianer findet, ihr Staatschef mache einen guten Job. Aber 36 Prozent halten laut dem Meinungsforschungsinstitut Datafolha sein Mandat bisher für einen Totalausfall.\n\nJair Bolsonaro hat das Land nach rechts gerückt. Foto: Antonio Cruz / dpa\n\nDas ist einer der schlechtesten Werte nach einem Jahr für einen Präsidenten in der Geschichte des Landes. Besonders beunruhigen müsste Bolsonaro, dass 80 Prozent der Brasilianer seinen Erklärungen und Aussagen misstrauen. Der 64-Jährige eifert an diesem Punkt seinem Vorbild Donald Trump nach – Fake news als Staatsräson.\n\nDa ist auch nicht hilfreich, dass gegen seinen Sohn Flávio, der heute im Senat sitzt, Vorwürfe der Veruntreuung öffentlicher Gelder erhoben werden. Einige der Liegenschaften von Bolsonaro junior wurden im Rahmen einer Anti-Korruptionsermittlung kurz vor Weihnachten durchsucht.\n\nBolsonaro will Erbe der linksliberalen Regierungen tilgen\n\nDer Filius, einer von drei in der Politik aktiven Söhne, ist eigentlich als der Vize-Präsident der von seinem Vater neugegründeten Partei „Allianz für Brasilien“ vorgesehen, die sich dem Kampf gegen Korruption und der Durchsetzung christlicher Werte zur Aufgabe machen soll.\n\nFür die Politologin Isabela Kalil hat sich Bolsonaro im ersten von vier Amtsjahren, das am 31. Dezember endet, so benommen, als sei er noch in Wahlkampfmodus. Er teilt die Gesellschaft in Freunde und Feinde. „Das ist beunruhigend“ und spalte das Land, betont Kalil.\n\nMan sieht das zum Beispiel anhand des Kreuzzugs, den der rechtsextreme Präsident gegen den kulturellen Fortschritt begonnen hat. Bolsonaro hat sich vorgenommen, das Erbe der 15 Jahre linksliberalen Regierungen der Arbeiterpartei PT komplett zu tilgen.\n\nDabei geht es vor allem um das, was „Bolsonaristas“ als liberale Gleichmacherei geißeln: Gender-Agenda, alternative Lebensentwürfe und –modelle. Minderheitenrechte, positive Diskriminierung von Afrobrasilianern und ganz besonders den Schutz der Ureinwohner, ihrer Rechte und Territorien.\n\nGroßgrundbesitzer bekommen grünes Licht für Abbrennen des Regenwalds\n\n„Die Regierung hat uns Ureinwohner zum Feind erklärt, weil wir der ungehinderten Ausbeutung des Regenwaldes und der Bodenschätze im Weg stehen“, sagt die Indigenen-Aktivistin Sônia Guajajara, Bolsonaro würde mit seinem Diskurs der Ausgrenzung den Weg für Angriffe auf Schwarze, Arme, Ureinwohner und Aktivisten in den sozialen Netzwerken und Attentate in der Realität ebnen.\n\nÜberhaupt sei Bolsonaro eine Bedrohung nicht nur für die Indigenen, sondern auch für den Amazonas-Regenwald und folglich auch für den gesamten Planeten, sagt Guajajara. Das hat sich jetzt auch wieder auf der Klima-Konferenz in Madrid gezeigt, wo Brasilien zu den Bremser-Staaten zählte. Seit den großen Amazonasbränden im vergangenen Sommer trägt Bolsonaro ohnehin den Stempel des Klima-Killers.\n\nEr verbittet sich die internationale Einmischung in seine Umweltpolitik und den Amazonas unter dem Hinweis, dass der Regenwald eine rein brasilianische Angelegenheit sei und als „Lunge des Planeten“ nicht etwa eine Art ökologisches Weltkulturerbe. Den Großgrundbesitzern in den indigenen Schutzgebieten gibt der Umweltfeind rechtswidrig grünes Licht fürs Abbrennen des Regenwaldes.\n\nZweites Amtsjahr könnte für den Präsidenten unangenehmer werden\n\nAuch für die Meinungs- und Pressefreiheit war 2019 ein verlorenes Jahr. Andersdenkende haben angesichts von Drohungen in sozialen Netzwerken den Weg ins Exil gesucht. Medien wie die renommierte Zeitung „Folha de São Paulo“ attackiert Bolsonaro permanent, bezeichnet die Reporter „als fürchterliche Schwule“ und streicht fürs kommende Jahr im Präsidialamt die Abos des Folha-Verlags.\n\nEin verbranntes Gebiet des Amazonas-Regenwaldes im Reservat Serra do Cachimbo. Foto: Leo Correa / dpa\n\n„2019 war ein Jahr des Geschreis und der Verfolgung von Ideen und Büchern“, kritisiert der Kulturjournalist Rodrigo Casarin in seinem Blog „Página cinco“. So wird in den Schulen jetzt wieder militärischer Drill gelehrt, Gender-Ideologie steht auf dem Index.\n\nUnd es könnte noch schlimmer werden: Bolsonaro liebäugelt mit dem Gedanken, der ultra-konservative Familien- und Frauenministerin Damares Alves auch das Kulturministerium zu übertragen. Schon jetzt werden Schüler zu Denunzianten ausgebildet, wenn sie aufgefordert werden, ihre Lehrer zu filmen, sollten sie „linkes Gedankengut“ verbreiten.\n\nAber schon das zweite Amtsjahr könnte für den Diktaturnostalgiker Bolsonaro unangenehmer werden. Denn sein Erzfeind und einer seiner Vorgänger Lula da Silva ist nicht nur auf freiem Fuß, sondern hat Bolsonaro auch den Fehdehandschuh hingeworfen.\n\nVor gut sechs Wochen kam Lula nach einem höchstrichterlichen Grundsatzurteil frei und begann umgehend mit der Kampagne gegen den Amtsinhaber. Er warf Bolsonaro vor, nicht für die Brasilianer, sondern für eine Minderheit im Land zu regieren. Und er hat sich vorgenommen, 2022 wieder an die Macht zurückzukehren.", "Wien. In Österreich haben sich die konservative ÖVP und die Grünen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. Zuvor hatte ÖVP-Chef Sebastian Kurz eineinhalb Jahre in einer Regierung mit der rechten FPÖ zusammen gearbeitet.\n\nAnmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?\n\n\n\nKommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder", "Die Arbeitslosigkeit nahm im Mai durch die Coronakrise prozentuell zum Vorjahresmonat in Tirol am stärksten und in Wien am wenigsten zu.\n\nDie Coronakrise wirkt sich unterschiedlich stark auf den Arbeitsmarkt in den einzelnen Bundesländern aus. Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit per Ende Mai prozentuell zum Vorjahresmonat in Wien mit plus 38 Prozent auf über 187.00 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer. Tirol verzeichnet mit einem Zuwachs um 98 Prozent auf rund 41.000 Arbeitslose den stärksten Anstieg.\n\nIn Niederösterreich nahm die Anzahl der Arbeitslosen im Mai um 44 Prozent zu, im Burgenland um 48 Prozent, in Oberösterreich um 55 Prozent, in Vorarlberg um 56 Prozent, in Kärnten um 57 Prozent, in der Steiermark um 63 Prozent und in Salzburg um 77 Prozent, wie aus Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) hervorgeht.\n\nGrafik: APA\n\nNach Branchen betrachtet gab es den stärksten Arbeitslosenzuwachs im Bereich Beherbergung und Gastronomie mit plus 122 Prozent auf 98.500 Betroffene. Die coronabedingte Sperre der Gastronomie endete nach zwei Monaten Mitte Mai, die Hotellerie durfte erst am 29. Mai wieder öffnen. Etwas niedriger fiel das Plus in der Verkehrsbranche und im Lagerwesen mit plus 72 Prozent sowie am Bau mit plus 71 Prozent aus. Bei der Warenherstellung gab es Ende Mai um knapp 50 Prozent mehr Arbeitslose und Schulungsteilnehmer als vor einem Jahr, bei der Arbeitskräfteüberlassung (+47,0 Prozent), im Handel (+45 Prozent) und im Gesundheits- und Sozialwesen (+41 Prozent).\n\nDie Zahl der sofort verfügbaren Stellen war Ende Mai mit 57.600 Jobs um 30 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Anzahl der sofort verfügbaren Lehrstellen war mit rund 4.600 Stellen um 21 Prozent niedriger als im Mai 2019. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck verwies am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) auf das Lehrlingspaket der Regierung. Bis 31. Oktober können Unternehmen einen Lehrstellen-Bonus beantragen, 1.000 Euro beim Start der Lehre und 1.000 Euro beim Behalten des Lehrlings nach der Probezeit.\n\n(APA)", "540 Kilometer hat die Außengruppe der 100-Stunden-Aktion zurück gelegt. Die Jugendlichen liefen vorn Freiburg zurück nach Grafenwald.\n\nBottrop-Kirchhellen. 100 Stunden lang haben sich die Jugendlichen in Grafenwald engagiert und gearbeitet, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Eine Bilanz.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nBottrop: 100 Stunden im Einsatz für die gute Sache\n\nDienstagvormittag, 11 Uhr. In jeder Hinsicht Endspurtstimmung beim Team der 100-Stunden-Aktion in Grafenwald. Seit mehr als 40 Jahren veranstaltet die Jugend Grafenwald alle zwei Jahre zwischen dem 27. und dem 31. Dezember einen Aktionsmarathon der verschiedenste Aufgabenfelder umfasst. Die Jugendlichen leisten dabei in mehreren Schichten Tag und Nacht freiwillige Arbeit.\n\nBeim Einlauf der Außengruppe bildeten die übrigen Helfer ein Spalier. Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services\n\nSchwerpunkte: die Bistro-AG, die während der gesamten Aktionszeit für Essen und Trinken sorgt, die Dienstleistungs-AG, die gegen Spenden verschiedenste Arbeiten von der Gartenpflege bis zur Entrümpelung anbietet, und die Außen-AG, deren Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder einen Spendenlauf absolvieren. Und natürlich durfte auch dieses Mal die große Fahrrad- und Autowaschaktion nicht fehlen, die seit jeher großen Anklang findet.\n\nÜber 50 Jugendliche waren dabei\n\n„Insgesamt sind an die 50 Jugendliche dabei. Da fallen natürlich einige Abstimmungs- und Organisationsaufgaben an“, erklärt Nina Hasebrink, während sie die letzten Teller vom gemeinsamen Brunch in die Spülmaschine räumt. Sie ist schon seit mehr als zehn Jahren als Freiwillige dabei und nun zum zweiten Mal als Koordinatorin im Einsatz. Bis Punkt 12 Uhr müssen alle Aufräumarbeiten erledigt sein, denn dann wollen alle zusammen die Läufergruppe in Empfang nehmen, die in den letzten fünf Tagen fast 500 Kilometer zurückgelegt haben.\n\n„In den letzten Jahren haben wir einmal 15.000 und einmal 20.000 Euro eingenommen“, erklärt Matthias Löns stolz. Der 23-Jährige ist schon zum sechsten Mal dabei und gemeinsam mit Nina für die Koordination zuständig. „Zum ersten Mal werden in diesem Jahr gleich zwei Organisationen in den Genuss der Spendengelder kommen: der Förderverein PuBiMa der Bottroper Kita St. Cyriakus Mitte und die Rolli-Rocker-Mülheim. Wir sind optimistisch, dass wir auch in diesem Jahr an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können.“\n\nBottroper Förderverein will Rutsche und Ausflug für Kita-Kinder finanzieren\n\nDiese Hoffnung teilt auch Bernd Nierhaus, Vorsitzender der Rolli-Rockers. Denn der gemeinnützige Verein ist auf Spenden angewiesen, um bedürftige Familien und vor allem deren Kinder zu unterstützen. „Wir finanzieren mit dem Geld ein Feriencamp für Kinder, übernehmen Zuzahlungen für Reittherapie aber auch Unterstützung bei der Finanzierung von Rollstühlen, Schulbüchern oder Lebensmitteln“, berichtet Nierhaus, der selbst aufgrund einer Erkrankung auf den Rolli angewiesen ist.\n\nUnd wofür möchte der Förderverein PuBiMa die Spenden nutzen? „Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Jugend Grafenwald im kommenden Jahr unsere Rutsche erneuern können“, sagt Stefanie Degener, Vorsitzende des Vereins. „Und außerdem planen wir einen Zoobesuch mit allen Kindern. Wir sind eine integrative KiTa, und für einige unserer Kids wird es das erste Mal sein, dass sie einen solchen Ausflug machen, denn einige Familien verfügen nicht über die finanziellen Mittel für so eine Aktivität.“\n\nStrahlende Gesichter bei den vielen Helfern zum Abschluss der Aktion\n\nUm Punkt 12 Uhr laufen unter Glockenläuten und Feuerwerksknallerei die acht Läufer der Außen-AG am Pfarrheim Grafenwald auf der Maystraße ein. Vor fünf Tagen sind sie in Freiburg gestartet und haben fast 500 Kilometer zurückgelegt. Ihre Tour führte über Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Die Läufer, acht junge Männer und eine Frau, sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Tag und Nacht sind sie abwechselnd gelaufen, immer jeweils zwei zusammen, die anderen konnten sich unterdessen im Begleitbus ausruhen, bis dann ihre Schicht begann.\n\nOb das anstrengend war? Und ob! Aber die strahlenden Gesichter sprechen eine deutliche Sprache: Für die gute Sache hat es sich gelohnt.\n\nBottrop Spendenübergabe beim Neujahrsempfang Wieviel Geld in diesem Jahr zusammengekommen ist, werden alle Beteiligten aber erst am 19. Januar erfahren. Da findet der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Johannes Kirchhellen in Feldhausen statt, bei dem traditionell der genaue Erlös mitgeteilt wird und die feierliche Scheckübergabe stattfindet. Alle hoffen, dass es nicht die letzte 100-Stunden-Aktion in Grafenwald war, denn es besteht die Sorge, dass die Aktivitäten der Jugendlichen der Mehrwertsteuer– bzw. der Bon-Pflicht zum Opfer fallen könnten.", "Der Berliner Libyen-Gipfel endet offenbar erfolgreich. Die Teilnehmer einigen sich laut Medienberichten auf einen Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland. Zudem soll ein Waffenembargo endlich durchgesetzt werden. Die militärische Unterstützung der Kriegsparteien soll enden.\n\nDie in den Bürgerkrieg in Libyen verwickelten Staaten haben sich auf einen internationalen Mechanismus zur Beilegung des Konflikts geeinigt. Die Teilnehmer des Berliner Libyen-Gipfels verpflichteten sich zur Einhaltung eines UN-Waffenembargos und zu einem Ende der militärischen Unterstützung für die Konfliktparteien. Zudem sollen internationale Anstrengungen zur Überwachung des Embargos verstärkt werden, heißt es in einer Erklärung von 16 Staaten und Organisationen. Gefordert wird eine umfassende Demobilisierung und Entwaffnung der Milizen. Aus der derzeit geltenden Waffenruhe soll ein Waffenstillstand werden, dessen Verletzung sanktioniert werden soll.\n\n\"Wir können feststellen, dass alle einig sind, dass wir das Waffenembargo respektieren wollen\", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach rund achtstündigen Verhandlungen in Berlin. Übereinstimmung bestehe auch darin, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gebe und solche Versuche das Leid der Menschen nur vergrößern würden. Merkel sprach von einem neuen politischen Anlauf und einem Impuls zur Unterstützung der Bemühungen der Vereinten Nationen in dem Bürgerkriegsland.\n\nMerkel lobte den Gipfel als Erfolg. Ziel sei es gewesen, dass alle Parteien in Verbindung mit dem Konflikt in dem nordafrikanischen Land mit einer Stimme sprechen, sagte sie. Dieses Ziel sei erreicht worden. Allerdings seien die beiden Konfliktparteien, die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und General Chalifa Haftar, nicht Teil der Konferenz gewesen. Sie seien aber in Berlin gewesen und jeweils separat über den Gang der Gespräche informiert worden. Laut Merkel sagten beide Kriegsparteien zu, dass sie eine gemeinsame Militärkommission besetzen wollten, um an einer Deeskalation der Lage zu arbeiten.\n\nWaffenruhe soll Waffenstillstand werden\n\nMerkel betonte, dass der Gipfel nur ein erster Schritt in einem längeren Prozess sei. Erste Schritte zur Umsetzung der Gipfel-Ergebnisse sollten rasch folgen. Es solle bald ein erstes Treffen geben, das die Grundlage für einen gefestigten Waffenstillstand schaffen solle, sagte sie. Aktuell gibt es in dem Bürgerkriegsland nur eine Waffenruhe. Alle Teilnehmer der Konferenz hätten zugesagt, zunächst keine weiteren Unterstützungsleistungen für die libyschen Konfliktparteien zu leisten, sagte Merkel.\n\nRussland bewertete die Konferenz als nützlich und einen \"kleinen Schritt nach vorn\". So würden nun beide Konfliktseiten jeweils fünf Vertreter in einen Militärausschuss entsenden, um weitere Schritte für eine dauerhafte Waffenruhe auszuloten, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge. Zwar hätten Ministerpräsident al-Sarradsch und sein Widersacher General Haftar nicht direkt miteinander gesprochen. Trotzdem hätten die ausländischen Kräfte vereinbart, Schritte zu vermeiden, die zu einem Aufflammen der Kämpfe führen könnten. Lawrow betonte, dass eine auf Vermittlung Russlands und der Türkei am 12. Januar eingeführte Waffenruhe weitgehend halte.\n\n16 Staaten und Organisationen unterzeichnen eine gemeinsame Erklärung. (Foto: REUTERS)\n\nUN-Generalsekretär António Guterres dankte Merkel für ihren Einsatz für eine friedliche Lösung des Konfliktes. \"Wir haben eine Waffenruhe, aber noch keinen echten Waffenstillstand\", sagte er, und rief alle Teilnehmer auf, nichts zu unternehmen, was den Weg zu einer friedlichen Lösung beinträchtigen könnte. Er wies darauf hin, dass es im wirtschaftlichen Bereich bereits erste Reformerfolge in Libyen gebe, etwa bei der Vereinheitlichung der Zentralbank oder bei der nationalen Ölorganisation. Die künftigen Reformen müssten aber von beiden Bürgerkriegsparteien akzeptiert werden. Europa müsse dabei eine wichtige Rolle auf diplomatischer Ebene spielen, ebenso wie beim Wiederaufbau des Landes.\n\nIn Libyen war nach Sturz und Tötung des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi 2011 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Regierung von Ministerpräsident Fajis Al-Sarradsch ist international anerkannt, hält aber nur kleine Gebiete rund um die Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes. Gegen Al-Sarradsch kämpft der General Chalifa Haftar mit seinen Verbündeten, die weite Teile des ölreichen Landes beherrschen und auch aus dem Ausland unterstützt werden.\n\nStärkung der zentralen Institutionen\n\nDas Papier formuliert einen neuen politischen Prozess, der eine Stärkung der zentralen Institutionen zum Ziel hat und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess unter Führung der Vereinten Nationen abzielt. Eine Reform des Sicherheitssektors müsse das Gewaltmonopol des Staates wieder herstellen, heißt es darin.\n\nGefordert wird die Respektierung des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer für Angriffe auf Zivilisten und bewohnte Gebiete, Entführungen, außergerichtliche Tötungen und sexuelle Gewalt, Folter und Menschenschmuggel verantwortlich sei, müsse zur Verantwortung gezogen werden. Die Konferenz fordert auch eine transparente und gerechte Verteilung der Öleinnahmen in dem Land.\n\nAuch Großbritannien, Frankreich, China, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Republik Kongo, Italien, Ägypten, Algerien sowie die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Afrikanische Union und die Arabische Liga waren bei dem Treffen vertreten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Straßen rund um Kanzleramt und Reichstag waren abgesperrt, Hotels und Botschaften schwer gesichert.\n\nWeitere Ölanlagen blockiert\n\nZeitgleich zur Konferenz in Berlin blockierten Anhänger Haftars im Land weitere Ölanlagen und erhöhten damit den Druck auf die Regierung von Al-Sarradsch. Haftars Unterstützer schlossen Augenzeugen zufolge eine Pipeline, durch die Erdöl von zwei Feldern im Südwesten des Landes zum Hafen Al-Sawija westlich von Tripolis transportiert wird. Bereits am Samstag hatten Haftars Anhänger wichtige Häfen für die Ölproduktion blockiert.\n\nDie staatliche Ölgesellschaft NOC erklärte, sie habe die Produktionsmenge wegen der Schließungen senken müssen. Ölexporte sind mittlerweile nahezu die einzige Einnahmequelle in dem Bürgerkriegsland. Nach Opec-Angaben lag die Exportmenge bei rund eine Million Barrel Rohöl pro Tag. Die Einnahmen fließen an die Al-Sarradsch-Regierung in Tripolis. Damit werden aber auch Gehälter von Mitarbeitern der Gegenregierung im Osten des Landes gezahlt, die Haftar unterstützt.\n\nAl-Sarradschs Truppen warfen Haftars Einheiten zudem erneut einen Verstoß gegen die seit einer Woche geltende Waffenruhe im Raum Tripolis vor. Haftars Verbündete hätten im Süden der Hauptstadt das Feuer eröffnet, teilte Militärsprecher Mohammed Gnunu mit."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Nichts hat die deutsche Politik aus früheren Fehlern gelernt – im Gegenteil: Munter werden weiter Schutzsuchende direkt nach Deutschland geholt – auf Steuerzahlerkosten und angeblich, um so Schleppern „das Handwerk zu legen“. Gestern kamen im Rahmen der sogenannten „Humanitären Aufnahme“ über 250 Syrer aus der Türkei an – per eigens gechartertem Airbus A330.\n\nOb es sich tatsächlich um „humanitäre Notfälle“ handelt oder ob diese Einschätzung, wie so oft, auf vorgeschobenen drastischen Fallschilderungen beruht, ist unerheblich: Dass es menschliches Leid en masse im Nahen Osten, in Syrien und auch in den türkischen Flüchtlingslagern gibt, ist unstreitig. Doch der Wahnsinn einer Politik, die aus moralischer Selbstgerechtigkeit meint, die Welt würde dadurch zu einem besseren Ort, dass man zu Lasten der deutschen Bevölkerung eine willkürlich selektierte Personenanzahl nach Deutschland holt (während Unmassen weniger Glücklicher zurückbleiben müssen und die wirklichen humanitären Abgründe dieses Planeten völlig außerhalb des Gutmenschenradars bleiben) – das ist nur mehr schwer zu ertragen.\n\nFür die Aufnahme zeichnete diesmal die niedersächsische Landesregierung verantwortlich, die per Charterflug 254 syrische Flüchtlinge nach Hannover einfliegen ließ, wie das niedersächsische Innenministerium auf Anfrage der „Welt“ mitteilte. 27 der Flüchtlinge bleiben in Niedersachsen – nach einem Zwischenaufenthalt im Grenzdurchgangslager Friedland, weil ihnen „eine sprachliche und kulturelle Erstorientierung in Deutschland“ vermittelt werde. Niedersachsen, so zitiert die „Welt“ das Ministerium, trage damit „seiner humanitären Verantwortung, sichere Einreisewege zu schaffen, Rechnung“.\n\nPerverse Lotterie mit Pull-Effekt: Glückliche werden hergeflogen\n\nBei dieser „humanitären Hilfe“ handelt es sich um eine weitere, unabhängig vom seit Februar 2016 bestehenden EU-Flüchtlingsabkommen bestehende Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei, die „illegale Einwanderung nach Europa verhindern soll“ – und zwar, indem man eben möglichst viel legale Einwanderung zulässt und sogar aktiv befördert. Im Rahmen dieses Abkommens hatte die Bundesregierung zugesagt, monatlich „bis zu 500 schutzbedürftige Menschen“ aufzunehmen – die meisten davon aus Syrien.\n\nVorwand der Aktion – die so ziemlich alle asylgesetzlichen Verfahrensweisen und Bestimmungen des Art. 16a ignoriert – soll angeblich sein, „die Geschäfte von Schleppern“ so zu durchkreuzen. Dafür wird dann ein Shuttle-Service eingerichtet, der die Menschen bequem direkt ins gelobte Land transferiert, nach Kriterien, die (wie beim Resettlementprogramm, wo kürzlich haarsträubende Korruptionsfälle bekannt wurden) wohl keineswegs objektiv und transparent sind.\n\nJede dieser Maßnahmen wird zu einer bitteren Lotterie für die prinzipiell und naturgemäß mit jeder Hilfsaktion weiter anwachsende Zahl an Migranten und Flüchtlingen in den Zwischenlagern der Türkei, von denen nur ein kleinerer Teil in den Genuss des begehrten Tickets kommt.\n\nOb UN-Resettlementprogramm, Kontingentverpflichtungen der Regierung oder die „humanitäre Hilfe“: Durch immer mehr bi- und multilaterale oder internationale Vereinbarungen, die die Regierung meist unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit abgeschlossen hat, sowie durch humanitäre Fallentscheidungen wird das eigentlich klar geregelte Asylrecht immer weiter ausgehöhlt und die Verfassung in Merkeldeutschland zur Farce erklärt. (DM)", "pos": ["Deutschland hat weitere Menschen geschenkt bekommen, in Hannover landeten am Dienstag 254 „Flüchtlinge“ aus der Türkei. Zu den bereits Millionen aufgenommen „Flüchtlingen“ nebst hier geborenen Nachwuchs, dem Familiennachzug, die Kontingentflüchtlinge und den monatlichen Zugang von rund 15 bis 19.000, der illegal über die deutschen Grenzen stolpert, kommen obendrauf direkt eingeflogene 254 Neusiedler, die mehrheitlich aus Syrien stammen. Derweil wird der deutsche Goldesel weiter kräftig mit Steuern und Abgaben gemolken, zumindest solange wie möglich, nicht auszudenken, wenn der Wirtschaftsstandort Deutschland womöglich in eine tiefe Rezession stürzt.\n\n[…] Mit einem Charterflug aus der Türkei sind 254 syrische Flüchtlinge am Flughafen Hannover angekommen. Das teilte das niedersächsische Innenministerium am Dienstag auf Anfrage mit. Dabei handele es sich um Schutzsuchende, die „im Rahmen der Humanitären Aufnahme“ nach Deutschland kommen. Der Airbus A330 landete am Dienstagvormittag in der niedersächsischen Landeshauptstadt.\n\nHintergrund ist eine Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei, die illegale Einwanderung nach Europa verhindern soll. Deutschland hatte im Rahmen dessen zugesagt, monatlich bis zu 500 schutzbedürftige Menschen aufzunehmen. Sie kommen vor allem aus Syrien. So sollen die Geschäfte von Schleppern durchkreuzt werden. […] Mehr Informationen auf Welt.de"], "neg": ["Als Model und Moderatorin Lena Gercke (31) vor wenigen Tagen ihre Schwangerschaft via Instagram bekanntgab, waren ihre Follower aus dem Häuschen. Mehr als 500.000 Likes gab es bisher dafür. Wie es privat für sie weitergeht, darauf dürfen sich also alle mit ihr freuen. Und wie sieht es mit dem Job aus? Hat das private Glück berufliche Konsequenzen? Wird sie als Moderatorin von \"The Voice of Germany\" (ProSieben, seit 2011) in diesem Jahr ersetzt oder wird ihr Kollege Thore Schölermann (35) vielleicht alleine moderieren?\n\nDie Nachrichtenagentur spot on news hat nachgefragt und der Sender hat Entwarnung gegeben: \"Die Dreharbeiten für 'The Voice of Germany' 2020 starten im Sommer. Lena Gercke moderiert mit Thore Schölermann\", heißt es. Gercke führt seit 2015 durch die Sendung, Schölermann bereits seit der zweiten Staffel 2012. Die Sendung wird üblicherweise im Herbst ausgestrahlt.\n\nDie ehemalige \"Germany's next Topmodel\"-Gewinnerin machte im April 2019 ihre Liebe zu Dustin Schöne \"Instagram-offiziell\". Damals postete sie ein Foto, das sie in inniger Umarmung mit dem Werbefilm-Regisseur zeigte.", "Am Donnerstag verzeichnet die Wall Street ihren schlimmsten Handelstag seit gut 30 Jahren. Eine der schwärzesten Wochen der Börsengeschichte geht aber mit einer positiven Note zu Ende: Eine Notstandserklärung von Präsident Trump treibt die Kurse nach oben.\n\nDer Crash am US-Aktienmarkt ist zum Wochenschluss zunächst gestoppt worden. Der Dow-Jones-Index rückte um beachtliche 9,3 Prozent auf 23.185 Punkte vor. Damit konnte der Leitindex einen Großteil der panikartigen Ausverkäufe vom Vortag wieder wettmachen. Auf Wochensicht ist für den Dow gleichwohl ein herber Verlust von mehr als zehn Prozent aufgelaufen. Der breiter gefasste S&P 500 legte 9,3 Prozent auf 2711 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 10 Prozent auf 7995 Punkte.\n\nKurz vor Börsenschluss hatte US-Präsident Donald Trump den landesweiten Notstand ausgerufen und im Kampf gegen das Coronavirus bürokratische Erleichterungen für die Krankenhäuser des Landes angekündigt. Mit der Maßnahme werden außerdem Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Pandemie freigesetzt, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weißen Hauses.\n\nDie Ausbreitung des Coronavirus hatte die US-Börsen zuletzt schwer belastet. Analysten hatten die bisherigen Maßnahmen der US-Regierung gegen das Virus als unzureichend oder nicht angemessen bezeichnet. Nachdem Trump am Mittwoch einen Einreisestopp für Europäer verhängt hatte, verlor der Dow Jones zehn Prozent und verzeichnte den größten Kurssturz seit dem \"Schwarzen Montag\" von 1987.\n\nSchwarze Börsenwoche\n\nDie Ankündigung Trumps, Rohöl für die Reserven der USA zu kaufen, ließ die Ölpreise stark steigen. Am Aktienmarkt wurde das mit Erleichterung aufgenommen, hatte doch der starke Ölpreisverfall die Kurse der US-Ölindustrie jüngst schwer in Mitleidenschaft gezogen. Aus konjunktureller Sicht überwiegt ungeachtet der Erholung am Freitag die Skepsis: \"Vieles spricht dafür, dass die derzeitige Weltwirtschaftskrise erst dann überwunden sein dürfte, wenn die Ansteckungsraten in Europa und den USA wieder nennenswert abnehmen und in beiden Regionen größere staatliche Konjunkturpakete beschlossen werden\", schrieb Edgar Walk, Volkswirt der Metzler Bank.\n\nGut kamen bei Anlegern die Quartalszahlen des Software-Entwicklers Adobe an, der Kurs stieg um fast 18 Prozent. Zudem rechnet das Unternehmen im laufenden Quartal mit etwas mehr Gewinn als der Marktkonsens. Erfreut reagierten Investoren auch auf das Zahlenwerk des SAP-Kontrahenten Oracle. Der Kurs schnellte um gut 20 Prozent nach oben. \"Wir hatten ein extrem starkes Quartal\", sagte Oracle-Chefin Safra Catz.\n\nDer Chip-Hersteller Broadcom enttäuschte dagegen zunächst mit Quartalszahlen, die Aktie fiel auf ein Tief seit Juli 2018. Analyst Stacy Rasgon vom Analysehaus Bernstein sprach von einer Schwäche des Geschäfts mit Halbleitern für Mobilfunkgeräte. Im späten Handel legten die Aktien jedoch mit dem steigenden Gesamtmarkt um gut 7 Prozent zu.\n\nDaneben erholten sich vor allem solche Aktien und Branchen, die während des jüngsten Ausverkaufs besonders gelitten hatten. Delta Air Lines etwa gewannen fast 14 Prozent. Aktien von Boeing, in den vergangenen Wochen im freien Fall, erholten sich um knapp 10 Prozent. Die am Vortag um mehr als 30 Prozent eingebrochenen Papiere des Kreuzfahrtanbieters Carnival legten um 17,4 Prozent zu.\n\nZum Abschluss einer der schwärzesten Börsenwochen der Geschichte haben Staatshilfen auch den Dax gestützt. Die Bundesregierung kündigte einen \"unbegrenzten\" Schutzschild für die Wirtschaft an, der schnelle Hilfen durch Steuerstundungen und leichtere Kreditvergabe vorsieht. Der deutsche Leitindex ging rund 0,8 Prozent höher bei 9232 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht stürzte er aber 20 Prozent ab und verzeichnete den größten Verlust seit 2008.", "Das Währungspaar EUR/USD kam am EZB-Tag unter die Räder. Die \"Eule\" Lagarde hatte während der EZB-Pressekonferenz nur sehr kurzfristig für eine Euro-Aufwertung gesorgt, indem sie von einer moderaten Inflationsentwicklung sprach - das war es dann aber auch schon gewesen und so konnte man im weiteren Verlauf der Pressekonferenz nicht viel für die Long-Seite interpretieren. Die EZB hatte die Zinsen unverändert belassen und auch in Bezug auf das Anleihekaufprogramm gab es keine Neuerungen. Die Geldpolitik wird Lagarde zufolge weiter \"sehr unterstützend\" bleiben. Tatsächlich - wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt - ging Lagarde darauf ein, das EZB-Anleiheportfolio abhängig von Liquidität und Verfügbarkeit \"grüner\" zu gestalten.\n\nZur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 10. Januar 2020 bei 1,1085 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 16. Januar 2020 bei 1,1173, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1085/1,1106/1,1119/1,1129/1,1140/1,1152 und 1,1173 in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen wären bei 1,1031/1,0997/1,0976/1,0964 und 1,0943 auszumachen.\n\nLong: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD\n\nShort: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD\n\nUnsere Webinare auf /www.flatex.de/akademie/webinare/\n\nDISCLAIMER: https://www.flatex.de/online-broker/unterseiten/rechtliches/disclaimer/", "OK\n\nWir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.\n\nzur Datenschutzerklärung", "IT Competence Group SE: Vorläufige Zahlen 2019 bestätigen die PrognoseDGAP-News: IT Competence Group SE / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis IT Competence Group SE: Vorläufige Zahlen 2019 bestätigen die Prognose02.03.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Ludwigsburg. Die IT Competence Group SE, eine im Mittelstandssegment m:access der Börse München notierte IT-Dienstleistungsgruppe, veröffentlicht Zahlen zum vierten Quartal 2019 und vorläufige ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2019.Die Gesellschaft erzielte im Schlussquartal des vergangenen Jahres eine Gesamtleistung in Höhe von rund EUR 5,5 Mio. (Gesamtleistung Q4 2018: EUR 7,0 Mio.). Der Rückgang ist insbesondere auf die angekündigte Reduzierung der Lizenzumsätze zurückzuführen, welche im Vergleichsquartal des Vorjahres den Umsatz noch sehr stark positiv beeinflusst hatten. Das EBITDA im Schlussquartal 2019 lag bei rund EUR 0,3 Mio. (EBITDA Q4 2018: EUR 0,5 Mio.). Bereinigt um Einmalkosten lag die EBITDA-Marge nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres.Im Gesamtjahr 2019 erwirtschaftete die Gesellschaft nach den derzeit vorliegenden noch ungeprüften Zahlen eine Gesamtleistung von EUR 24,2 Mio. (Gesamtleistung 2018: EUR 24,3 Mio.). Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei rund EUR 1,25 Mio. (EBITDA 2018: EUR 1,49 Mio.).Insbesondere im dritten und vierten Quartal wurde das Ergebnis durch eine etwas schwächere Auslastung als auch außerordentlichen Kosten durch Personalrestrukturierungsmaßnahmen belastet. Das um einmalige Aufwendungen bereinigte operative Ergebnis lag nur unwesentlich unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Dies unterstreicht die positive Ausrichtung der Gesellschaft für die Zukunft.Wie schon im Vorjahr ist es der Gesellschaft gelungen den operativen Ertrag nahezu vollständig auch in einen positiven Cash-Flow zu wandeln. Im Gesamtjahr 2019 betrug der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit rund EUR 1,1 Mio.Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag um rund EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,5 Mio. Das Eigenkapital legte um EUR 2,1 Mio. auf nun EUR 3,1 Mio. zu, während die Verbindlichkeiten gleichzeitig um EUR 3,4 Mio. zurückgingen und nur noch bei EUR 2,6 Mio. lagen. Die Eigenkapitalquote erreichte damit einen sehr soliden Wert von mehr als 40%.Der Auftragsbestand zum 31.12.2019 lag bei rund EUR 17 Mio. und konnte im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres erneut um rund EUR 1,3 Mio. gesteigert werden. Diese Entwicklung unterstreicht den positiven Weg der Gesellschaft während der vergangenen Jahre, verringert die Abhängigkeit vom kurzfristigen Projektgeschäft und führt zu einer nachhaltig stabilen Geschäftsentwicklung.Die endgültigen Zahlen werden zusammen mit dem Geschäftsbericht im April 2019 veröffentlicht.Die Gesellschaft ist gut ins laufende Jahr gestartet und bestätigt die Prognose einer in etwa gleichbleibenden Gesamtleistung bei gleichzeitigem Anstieg der Gewinnmargen. Die intensivierte Zusammenarbeit mit der audius AG sowie die in den vergangenen Monaten optimierte Personalstruktur unterstützen diese Annahme und lassen das Unternehmen sehr zuversichtlich auf die kommenden Monate und Jahre blicken.Über IT Competence GroupDie IT Competence Group SE ist eine IT-Service-Gesellschaft, die in der DACH-Region aktiv ist. Das Unternehmen bietet von der Beratung, Implementierung und dem Betrieb maßgeschneiderte Lösungen zu allen Fragen rund um das Thema IT-Infrastruktur und Business Solutions an. Ein weiterer Geschäftsbereich beschäftigt sich mit mobilen Dateninfrastrukturen, insbesondere dem Auf- und Ausbau des 5G-Netzes. Zu den Kunden der Gruppe zählen global agierende Konzerne sowie mittelständische Betriebe. Gemeinsam mit dem strategischen Mehrheitsaktionär audius AG ist das Ziel sowohl organisch als durch Zukäufe zu wachsen. Die Aktien der IT Competence Group SE notieren im Basic Board der Börse Frankfurt als auch im Mittelstandssegment m:access der Börse München.IT Competence Group SE Investor Relationst.: +49 89-716 721-044 info@it-competencegroup.com02.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de987013 02.03.2020"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Wattens werden beim Kristallkonzern Swarovski 200 von 4.800 Stellen wegen der Corona-Krise gestrichen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.\n\nDer Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Standort in Wattens rund 200 Stellen gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Weltweit sind 600 Stellen betroffen.\n\n200 von 4.800 Stellen bei\n\nSwarovski in Wattens gestrichen\n\nDie Kurzarbeit in Wattens wurde bis Ende September verlängert - beinahe alle Mitarbeiter in Tirol sind in Kurzarbeit.\n\nIm Herbst will das Unternehmen neue Zahlen nennen. Die Coronakrise habe den internationalen Markt für Luxusgüter \"schwer getroffen\", wurde der Schritt begründet. Swarovski wolle sich zum 125-jährigen Jubiläum \"neu und effizienter aufstellen\", hieß es zudem.", "pos": ["Der Tiroler Glitzerkonzern ist während der Corona-Krise in Finanznöte geraten. Nun wird gespart, auch international: Insgesamt 600 Jobs gehen verloren\n\nDer Tiroler Kristallkonzern Swarovski will seine Organisationsstrukturen und das Geschäftsmodell \"grundlegend\" verändern. Foto: APA/THOMAS BÖHM\n\nWattens – Der Tiroler Kristallkonzern Swarovski hat am Montag einen massiven Stellenabbau verkündet: Am Standort Wattens wird es künftig um 200 Mitarbeiter weniger geben – weltweit sind es 600. Die Kurzarbeit werde außerdem bis Ende September verlängert, beinahe alle Mitarbeiter sind in Kurzarbeit.\n\nAls Grund für den Schritt gab Swarovski an, dass die Corona-Krise den internationalen Markt für Luxusgüter \"schwer getroffen\" habe. Im ersten Halbjahr 2020 musste der Konzern \"massive Absatzrückgänge\" verzeichnen. Im Herbst würden \"weitere konkrete Zahlen\" genannt. Zwischen Dezember und Mai sei die Nachfrage auf den großen Absatzmärkten in Asien und den USA deutlich eingebrochen. Es werde mit einer langsamen Rückkehr aus dem Einbruch und einem \"deutlichen Umsatzrückgang\" für 2020 gerechnet. 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro.\n\nNeuaufstellung geplant\n\nNeben den Corona-bedingten Begründungen hieß es seitens des Konzerns, sich auch \"neu und effizienter aufstellen\" zu wollen. Die Organisationsstrukturen und das Geschäftsmodell sollen \"grundlegend\" verändert werden. Sämtliche \"Geschäftsprozesse, -aktivitäten und -felder\" würden nun überprüft. \"In einem ersten Schritt werden die bisher auf verschiedene Geschäftsbereiche verteilten Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammengeführt und verschlankt\", hieß es in der Aussendung.\n\n\"Diese Transformation ist für den erfolgreichen Weiterbestand von Swarovski essenziell\", sagte der CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung, Robert Buchauer. Bereits die Neustrukturierung der Geschäftsführung sei als Weichenstellung zu deuten. Markus Langes-Swarovski hatte sich mit Ende März 2020 aus dem Executive Board und damit aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen. Er war 18 Jahre lang Teil der Führungsspitze des Unternehmens.\n\nKritik von Gewerkschaft\n\nDie Gewerkschaft PRO-GE kritisiert den angekündigten Stellenabbau scharf. \"Es ist für uns moralisch und sozialpolitisch absolut nicht nachvollziehbar, dass auf der einen Seite Kurzarbeitsgelder bezogen werden und auf der anderen Seite Stellen abgebaut werden\", sagte Robert Koschin, Geschäftsführer der Gewerkschaft PRO-GE Tirol.\n\n\"Zuerst werden Steuergelder kassiert und dann so schnell wie möglich Leute auf die Straße gesetzt\", so Koschin weiter. Es gebe eine gesellschaftspolitische Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern. \"Swarovski kommt dieser Verantwortung leider schon lange nicht mehr nach\", fügte der PRO-GE-Geschäftsführer hinzu. Den betroffenen Mitarbeitern sicherte die Gewerkschaft \"vollste Unterstützung\" zu. (APA, 22.6.2020)"], "neg": ["Ein dringendes Anliegen hat aber die Schweizer Medizinaltechnikbranche. In der EU gelten ab dem 26. Mai 2020 zwei neue rechtliche Verordnungen für die Zulassung von Medizinalprodukten. Bisher anerkennt die EU die Schweizer Regulierung als gleichwertig: Produkte mit Schweizer Zulassung dürfen ohne weitere Prüfung in Europa verkauft werden. Doch im Ringen um das institutionelle Abkommen verweigert die EU die Nachführung des entsprechenden Vertrags mit dem Kürzel MRA.\n\nNiemand weiss, was ab Mai gilt\n\nDie Frist von Mai rückt zwar näher, doch noch ist alles andere als klar, was dann geschehen wird. Sechs grosse Medtech-Firmen haben deshalb dem Bundesrat im Dezember einen Brief geschrieben. Darin bitten sie die Landesregierung eindringlich, das Thema am WEF bei von der Leyen vorzutragen. Der Bundesrat solle sich dort dafür einsetzen, dass das MRA schnellstmöglich aktualisiert werde. Gelinge das nicht, brauche es zumindest baldige Klarheit darüber, welche Regeln ab Ende Mai für den Export von Schweizer Produkten in die EU gelten. Die Branche sei wichtig, sie biete 58’000 Arbeitsplätze und erwirtschafte 13,5 Prozent der positiven Schweizer Aussenhandelsbilanz.\n\nPeter Studer, Leiter Regulierung beim Branchenverband Swiss Medtech, sagt: «Die Krux ist die Rechtsunsicherheit, weil niemand weiss, wie die Verträge genau auszulegen sind.» Konkret geht es um die Fragen, ab wann die neuen Regeln gelten und was das für nach altem Recht zugelassene Produkte bedeutet. Die Bestimmungen im Vertrag seien unklar, sagt Studer: «Eine mögliche Auslegung geht davon aus, dass in einer Übergangsphase bis 2024 selbst neue Produkte weiterhin anerkannt werden müssen.» Das wäre für die Branche ein regelrechter Befreiungsschlag – weil dann noch einmal vier Jahre Zeit blieben, mit der EU eine neue Lösung zu finden.\n\nIm schlimmsten Fall trifft es alle Produkte\n\nBisherige Signale aus Brüssel lassen Studer aber nicht auf einen so günstigen Ausgang hoffen. «Wir befürchten, dass die EU-Kommission die Bestimmungen zu den Übergangsfristen sehr streng auslegen wird. Dann wäre das Abkommen gar nicht mehr anwendbar», sagt er. Dafür spricht unter anderem, dass die EU derzeit keine Schlupflöcher öffnen will, durch die Grossbritannien nach dem Brexit über Gebühr profitieren könnte.\n\nFührt die neue EU-Kommission die harte Linie ihrer Vorgängerin fort, müssten im schlimmsten Fall sämtliche Medizinalprodukte aus der Schweiz, auch nach altem Recht zugelassene, ab dem 26. Mai 2020 die Anforderungen der neuen EU-Verordnungen erfüllen. Dabei müssten die Hersteller nachweisen, dass ihre Produkte denselben Ansprüchen genügen wie solche aus jedwelchen Drittstaaten, zudem benötigen sie eine Vertretung in der EU. Das verursacht zusätzlichen Aufwand und damit höhere Kosten.", "Haan/Hilden : Raupen und Nester sollten nie berührt werden\n\nJede Raupe hat bis zu 600 000 giftige Brennhaare. Foto: dpa/Patrick Pleul\n\nWoran erkenne ich die Raupen des Eichenprozessionsspinners?\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDie behaarten Raupen sind anfangs orange-schwarz längsgestreift, später gelb-grau und bis zu fünf Zentimeter lang. Sie leben ausschließlich an Eichen. Finden sich spinnennetzartige Gespinste an anderen Baumarten, handelt es sich in der Regel um die für den Menschen harmlose Gespinstmotte.\n\nWas passiert, wenn ich mit dem Gift der Eichenprozessionsspinner in Berührung komme?\n\nDas Gift Thaumetopoein ist stark reizend und entzündungsfördernd, erklärt Rudolf Lange, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Die Haare verhaken sich in der Haut, im Auge und – wenn sie eingeatmet werden – auch im Bronchialsystem. „Das kann zu massivem Hautausschlag führen und zu allergischen Reaktionen bis hin zu Asthma“, sagt der Mediziner. Dazu kommen in der Regel Müdigkeit und Übelkeit. Auch wenn es angesichts stark juckender Bereiche schwerfällt, rät er: „Hände in die Taschen, ab nach Hause, Kleidung ausziehen und waschen, unter die Dusche, einseifen“, erklärt er. Antihistaminsalbe kann bei leichten Reaktionen helfen. „Halten die Beschwerden länger an, bitte zum Arzt gehen“, erklärt er. Auch bei asthmatischen Beschwerden rät er dazu. Wichtig: Die Kleidung muss bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, dann denaturiert das Gift und wirkt nicht mehr.\n\nWas hilft gegen das Jucken?\n\nLars Sempert von der Kettwiger Baumdiensten kommt trotz Schutzausrüstung häufig mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners in Kontakt und kann aus der Praxis berichten. „Wir entfernen nicht nur die Nester, sondern kümmern uns auch um Baumpflege. Erst vor kurzem haben wir Totholz von einer Eiche entfernt und erst am Ende ein verlassenes Nest entdeckt.“ Das Ergebnis: juckender Ausschlag an den Armen. „Ich habe abends meinen Fön genommen und meine Arme gefönt“, erklärt er. Er hat den heißen Luftstrom auf die betroffenen Stellen gerichtet. „Bis es weh tat. Und dann drei Sekunden den Schmerz aushalten.“ Damit macht er das Gift Thaumetopoein unschädlich, es juckt nicht mehr. Allerdings kann die Haut auf diese Weise auch schnell zu heiß werden, was zu anderen Problemen führen könnte.\n\nWie kann ich mich schützen?\n\nRaupen oder Nester niemals berühren. Die Raupe kommt lediglich auf Eichen vor. Bevor Sie sich auf eine Bank setzen, am besten einmal kurz umschauen, ob Gespinste zu sehen sind. Auch bereits verlassene Kolonien stellen eine Gefahr dar, da dort durch die Häutungen Haare zurückbleiben können. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein: Die Raupen wirken mit ihrem Pelz aus giftigen Haaren durchaus kuschelig.\n\nWarum ist das Problem in\n\ndiesem Jahr besonders groß?", "Asuncion - Der brasilianische Ex-Fußballstar Ronaldinho steht in Paraguay wegen seines Ärgers mit der Justiz zwar unter Hausarrest - verbringt diesen aber in einem Luxushotel mit allen Annehmlichkeiten. Der 40-Jährige und sein Bruder haben im Palmaroga-Hotel in der Hauptstadt Asuncion jeweils eine Suite bezogen, die pro Nacht 350 Dollar (321 Euro) kostet, wie der Hotelmanager Emilio Yegros berichtete.\n\nDamit Ronaldinho weiter trainieren kann, stellt ihm das Hotel eigens einen 15 mal 30 Meter großen Ballsaal als Fußballplatz zur Verfügung. Besuch darf er aber wegen der auch in Paraguay grassierenden Coronavirus-Pandemie nicht empfangen. Der Hotel-Aufenthalt tue dem ehemaligen Weltfußballer gut, sagte Yegros. Bei seiner Ankunft sei er sehr gestresst gewesen, inzwischen habe er sein Lächeln zurück.\n\nMehrjährige Haftstrafe droht\n\nRonaldinho und sein Bruder und Manager Roberto zählen im Zuge von Korruptionsermittlungen in Brasilien zu einem Kreis von 16 Verdächtigen. Am 6. März wurden sie bei der Einreise nach Paraguay mit gefälschten Pässen festgenommen. Bei einer Verurteilung könnte ihnen eine mehrjährige Haftstrafe drohen. Nach einem Monat in Untersuchungshaft wurden Ronaldinho und sein Bruder gegen eine Kaution von 1,6 Millionen Dollar entlassen und unter Hausarrest gestellt.\n\nDem früheren Star des FC Barcelona und seinem Bruder waren im November 2018 in ihrer Heimat Brasilien die Reisepässe entzogen worden, weil sie Strafzahlungen in Höhe von umgerechnet 2,2 Millionen Euro nicht geleistet hatten. Die Strafe war verhängt worden, weil sie bei der Bebauung eines Grundstücks in Porto Alegre massive Umweltschäden verursacht hatten. (APA/AFP)", "Koreaner verfolgen eine TV-Sendung mit einem Bericht über Kim Jong Un. © dpa\n\nSeoul/Washington.Im Streit um Nordkoreas Atomwaffenprogramm stehen die Zeichen erneut auf Konfrontation. Die kommunistische Diktatur sieht sich grundsätzlich nicht mehr an ihr Moratorium für Tests von Atombomben und Interkontinentalraketen gebunden. Es gebe keinen Grund, „länger einseitig an die Verpflichtungen gebunden zu sein“, erklärte Machthaber Kim Jong Un am Dienstag. Die Welt werde zudem in naher Zukunft eine „neue strategische Waffe“ im Besitz seines Landes erleben, wurde er am Mittwoch von den Staatsmedien zitiert.\n\nNordkorea hatte den USA zuvor einseitig eine Frist bis zum Jahresende gesetzt und den Ton nach und nach wieder verschärft. Die Schuld für den Stillstand in den Verhandlungen gab Kim den USA, die er für ihr Festhalten an den Sanktionen gegen Pjöngjang kritisierte. Jetzt drohte Kim mit „einer schockierenden effektiven Aktion, um sie (die USA) für das Leid zahlen zu lassen, das unsere Bürger bisher ertrugen“. Er kündigte jedoch keine konkreten Maßnahmen an.\n\nUS-Präsident Donald Trump, der sich guter persönlicher Beziehungen zu Kim rühmt, äußerte sich am Dienstagabend (Ortszeit) mit Blick auf seine Nordkorea-Diplomatie zurückhaltend. dpa\n\n© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 02.01.2020", "Im Rechtsstreit zwischen Wikimedia Deutschland und dem Linken-Politiker Lutz Heilmann gibt es einen Sieger: Der Bundestagsabgeordnete erklärte, nicht länger gegen Wikipedia vorzugehen.\n\nEs gibt Wege, sich wirklich bei allen unbeliebt zu machen. Dies musste der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann am Wochenende feststellen. Als bekannt wurde, dass er eine Einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland erlassen und die Sperrung der Seite wikipedia.de erreicht hatte , sank die Beliebtheit des Politikers so rapide, als hätte er vor laufenden Kameras ein Eisbären-Baby getreten.In Hunderten von Blogeinträgen und Tausenden von Kommentaren schmähten Nutzer den Politiker, der es gewagt hatte, rechtlich gegen das Mitmach-Lexikon vorzugehen. „Stasimethoden“ werfen Internetnutzer dem gelernten Juristen vor und bezeichnen ihn als „Intelligenzallergiker“. Am Sonntag trat Heilmann den Rückzug an: In einer eilig verbreiteten Presseerklärung kündigte er an, keine juristischen Schritte mehr gegen Wikimedia unternehmen zu wollen.Obwohl der Betrieb der Webseite wikipedia.de eingestellt werden musste, blieb die Wikipedia selbst online. Die Server der freien Online-Enzyklopädie stehen in den USA und sind dem Zugriff der deutschen Gerichtsbarkeit entzogen. Auf der deutschen Seite befand sich nur ein Suchportal für Wikipedia-Artikel, die offizielle Internetadresse de.wikipedia.org blieb nach wie vor online.„Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte wieder geschaltet werden kann“, erklärte der Abgeordnete. Nachdem die Sperre bekannt geworden war, hatten Wikipedia-Autoren den Artikel stark überarbeitet, die meisten vom Abgeordneten bemängelten Sätze wurden dabei entfernt. Dabei war es um Spekulationen über innerparteiliche Konflikte und die Verwicklung des Abgeordneten in einen Sexversand gegangen, gegen die prominente Erwähnung seiner Tätigkeit als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit war der Abgeordnete nicht vorgegangen.Heilmann bedauerte am Sonntag, dass durch seine Einstweilige Verfügung die Wikipedia-User in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Der juristische Weg hat sich dafür insoweit als problematisch erwiesen, als durch die Struktur von Wikipedia die anderen Userinnen und User in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war nicht meine Absicht.“ Gegen einzelne Personen will der Abgeordnete aber weiter vorgehen. So habe er Strafanzeige gegen einen Wikipedia-Autoren gestellt, der falsche Behauptungen in die Online-Enzyklopädie eingestellt habe. Auch gegen zwei Autoren eines Lübecker Online-Magazins hat er Strafanzeige gestellt. Die Fälle lägen inzwischen bei der Staatsanwaltschaft.Hendrik Thalheim, Pressesprecher der Linksfraktion, stellt sich hinter den Abgeordneten: „Wenn Menschen über andere wahrheitswidrig ehrabschneidende Behauptungen verbreiten, kann sich der Betroffene unabhängig von der Verbreitungsart des Wahrheitswidrigen auch rechtsstaatlich wehren.“ Die Partei möchte die öffentliche Auseinandersetzung aber schnellstmöglich beenden: „Das hat mit Wikipedia dann gar nichts mehr zu tun“, erklärt Thalheim gegenüber FOCUS Online. Wikimedia-Anwalt Thorsten Feldmann ist nicht zufrieden. Er hält es für unzumutbar, dass ein Landgericht ohne mündliche Verhandlung die Abschaltung der Webseite angeordnet hat. „Ich befürchte, dass sich in der Öffentlichkeit der falsche Eindruck festsetzt, dass jedermann durch eine einstweilige Verfügung und ohne Anhörung des Vereins wikipedia.de lahmlegen kann.“"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "BERLIN (dpa-AFX) - Siemens will angesichts von Protesten bis Montag entscheiden, ob der Auftrag zur Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien ausgeführt wird. Das sagte Konzernchef Joe Kaeser am Freitag in Berlin nach einem Gespräch mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer. Das vom indischen Industriekonzern Adani geplante Kohlebergwerk in Australien soll eines der größten der Welt werden.\n\n\n\nEs gebe unterschiedliche Interessenlagen, von Aktionären, Kunden und auch der Gesellschaft, sagte Kaeser. Siemens müsse früher erkennen, wenn sich der Konzern an kritischen Projekten beteilige. Kaeser sagte, er habe Neubauer in einem Aufsichtsgremium in der neuen Gesellschaft Siemens Energy einen Sitz angeboten. \"Ich möchte, dass die Jugend sich aktiv beteiligen kann.\" Er unterstütze Fridays for Future./ruc/bf/DP/jha", "pos": ["BERLIN (dpa-AFX) - Die Klima-Aktivistin Luisa Neubauer kann bei Siemens eine wichtige Rolle übernehmen. Vorstandschef Joe Kaeser hat ihr am Freitag einen Sitz in einem Aufsichtsgremium der künftigen Siemens Energy AG angeboten. Ob es der Aufsichtsrat oder ein anderes Gremium sei, könne Neubauer selbst entscheiden, sagte Kaeser in Berlin. \"Ich möchte, dass die Jugend aktiv sich beteiligen kann. Der Konflikt zwischen Jung und Alt muss gelöst werden.\" Siemens will sein Energiegeschäft im Frühjahr als Siemens Energy abspalten und voraussichtlich im September an die Börse bringen.\n\nKaeser hatte mit Neubauer über die umstrittene Beteiligung von Siemens am einem Kohlebergwerksprojekt in Australien gesprochen. Sie wollte anschließend nicht zu Kaesers Angebot äußern. Die Bewegung Fridays for Future fordert, dass Siemens aus dem Kohleprojekt aussteigt. Kaeser kündigte an, dass der Vorstand bis Montag darüber entscheidet./bf/DP/zb"], "neg": ["Ein 13-Jähriger aus Münsingen ist mutmaßlich nach dem Konsum einer Ecstasy-Tablette gestorben. Offenbar stammte die Pille aus dem Darknet.\n\nDen Ermittlungen zufolge hatte der Junge die Pille offenbar von einem 15-Jährigen bekommen, der diese im sogenannten Darknet gekauft haben soll. Gegen den 15-Jährigen werde wegen des Verdachts ermittelt, durch die Weitergabe von Drogen leichtfertig den Tod eines Menschen verursacht zu haben, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Tübingen und Reutlingen weiter mit. Dieser bestreite den Vorwurf bislang. Der 13-Jährige war demnach am Sonntagabend in Münsingen bei Reutlingen kollabiert. Zwei ihn begleitende Freunde riefen den Rettungsdienst.\n\nTablette aus dem Darknet?\n\nDer Junge verstarb trotz aller Rettungsversuche der Ärzte nach wenigen Stunden in einer Tübinger Klinik. Laut Behörden äußerten diese schnell den Verdacht auf eine Ecstasy-Vergiftung. Auch einer der Begleiter des Jungen gab einen entsprechenden Hinweis, laut ihm hatte der 13-Jährige die Tablette bewusst und freiwillig genommen. Den Ermittlern zufolge besteht der Verdacht, dass der ebenfalls aus Münsingen stammende 15-Jährige die fragliche Tablette illegal im Darknet besorgte, ohne die genauere Zusammensetzung zu kennen. Drogen, die in diesem abgeschotteten Teil des Internets gehandelt werden, sind mitunter noch mit anderen hochgradig psychoaktiven Substanzen verunreinigt und besonders gefährlich.", "Schwedens Corona-Sonderweg: Kritik aus eigenem Land - Vergleich fällt deutlich aus\n\nTeilen\n\nSchweden geht in der Corona-Krise einen anderen Weg als viele Länder. Dafür gibt es beides - Lob und Kritik. Zuletzt jedoch vermehrt zweiteres.\n\nIn der Corona*-Krise hat auch Schweden Maßnahmen ergriffen.\n\nAllerdings sind die Beschränkungen lockerer als in vielen anderen Ländern.\n\nNachden die Regierung Fehler eingerumt hatte (Update 24. Mai), fordert die Opposition im Land nun eine unabhängige Kommission.\n\nHier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus*. Außerdem sehen Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte*. Das Wichtigste zum Thema gibt es auch auf unserer brandneuen Facebook-Seite Corona News.\n\nUpdate vom 3. Juni 2020: Schwedens Corona-Sonderwegpolarisiert - und hat nun vermehrt auch Kritik aus dem eigenen Land zur Folge. Nun hat sich dahingehend Chefepidemiologe Anders Tegnell erstmals selbstkritisch gezeigt. In Schweden seien zu viele Menschen zu früh gestorben.\n\nCorona: Schwedens Sonderweg - Kritik wächst - Vergleich fällt deutlich aus\n\nUpdate vom 29. Mai 2020: Schwedens Sonderweg in der Corona-Krise steht weiterhin unter Beobachtung. Nun gibt es Kritik aus dem eigenen Land. Die Opposition im schwedischen Parlament fordert eine unabhängige Untersuchung über die Folgen der lockeren Regelungen während der Pandemie.\n\nDer sozialdemokratische Regierungschef Stefan Löfven zeigte sich bisher grundsätzlich offen für die Einsetzung einer unabhängigen Kommission. Aber diese solle erst nach Ende der Pandemie ihre Arbeit aufnehmen. Die Opposition möchte, dass die Komission sofort Ergebnisse sammle.\n\nSchweden verzeichnet mittlerweile eine wesentlich höhere Infektions- wie Sterberate als seine skandinavischen Nachbarn. Bisher starben im zehn-Millionen-Einwohner-Land 4.350 Corona-Infizierte, drei Viertel der Todesopfer waren pflegebedürftige Senioren. Norwegen (5,3 Millionen Einwohner) verzeichnet 236 Tote, Finland (5,5 Millionen) 314 (Stand: 29. Mai, 19.50 Uhr / Quelle: Johns-Hopkins-Universität).\n\nCorona in Schweden: Ex-Staatsepidemiologin kritisiert Sonderweg - Regierung gesteht Fehler ein\n\nUpdate vom 24. Mai 2020: Schwedens Sonderweg in der Corona-Krise gerät immer mehr in die Kritik. Annika Linde, ehemalige Staatsepidemiologin des Landes, hatte zwar anfangs ihren Nachfolger Anders Tegnell, der die schwedische Regierung in der Coronavirus-Krise berät, unterstützt. Da die Todeszahlen aber im Vergleich zu den Nachbarländern Dänemark, Norwegen und Finnland deutlich höher sind, hat sie nun ihre Meinung geändert. Mittlerweile denkt sie, dass in der Frühphase der Pandemie strengere Restriktionen hätten erlassen werden müssen.\n\n„Ich denke, wir hätten mehr Zeit zur Vorbereitung benötigt. Hätten wir früh einen Lockdown gemacht, hätten wir in dieser Zeit sicherstellen können, dass wir das Notwendige zum Schutz der Schwachen tun können“, sagte sie gegenüber dem britischen Observer.\n\nLaut dem Tagesspiegel hatte Schweden an zwei Tagen der vergangenen Woche im gleitenden Sieben-Tage-Durchschnitt die höchste Pro-Kopf-Todesrate der Welt. Schweden verzeichnet 392 Tote pro eine Million Einwohner. In Norwegen sind es beispielsweise nur 44. Deutschland verzeichnet 100 Verstorbenen pro eine Million Einwohner. Vor allem in Pflegeheimen fordert das Coronavirus viele Tote. Mehr als die Hälfte aller Todesfälle stammen aus solchen Heimen.\n\nStaatsepidemiologe Tegnell und Ministerpräsident Stefan Löfven hatte zwar von Anfang an betont, dass besonders ältere Menschen geschützt werden sollten, gestanden aber mittlerweile ein, dass dies gescheitert sei. Tegnell erklärte am Sonntag im schwedischen Radio: „Es ist eine schreckliche Situation, in der wir gelandet sind, die unsere Gesellschaft wirklich herausfordert.“ Trotzdem glaube er nicht, dass ein Lockdown die Ausbreitung in den Heimen verhindert hätte. „Ich bezweifele, dass wir sehr viel mehr hätten tun können. Wie hätten wir das Pflegesystem in wenigen Wochen ändern können?“\n\nSchwedens Weg in Corona-Krise: Höchste Todesrate seit Jahrzehnten - Ministerin gegen Trump - „einfach falsch“\n\nUpdate vom 21. Mai 2020: Schwedens Umgang mit der Corona-Krise erhält seit Wochen viel Aufmerksamkeit - und wird teils kontrovers diskutiert. Wie Schwedens Außenministerin Ann Linde einer Nachrichtenagentur sagte, verfolge Schweden nicht das Ziel der sogenannten Herdenimmunität. Die schwedische Außenministerin bezieht sich dabei auch auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der immer wieder betont hat, das Schweden diese Strategie gewählt habe. „Das ist einfach falsch, wir haben eine solche Strategie nicht“, zitiert deutschlandfunk.de die Politikerin. Wenn Trump etwas sage, werde es weltweit eine große Sache, so Linde weiter. „Ich habe sehr viel Zeit investiert, um das Gegenteilt zu beweisen“, so Linde.\n\nDoch auch europäischen Politiker-Kollegen hätte Linde diesen Weg erklären müssen. Schweden verfolge demnach kein anderes Ziel als andere europäische Regierungen.\n\nSchwedens Weg in der Corona-Krise: Höchste Todesrate seit Jahrzehnten - Jeder fünfte in Stockholm hat Antikörper\n\nUpdate vom 20. Mai 2020: Schweden geht bei der Eindämmung des Coronavirus einen Sonderweg. Dieser wird momentan breit diskutiert. Während die Weltgesundeitsorganisation das schwedische Modell zuletzt gelobt hatte (siehe Update vom 2. Mai), wartete ein CDU-Abgeordneter mit harscher Kritik auf (siehe Update vom 14. Mai). Nun gibt es neue Entwicklungen im skandinavischen Land\n\nWie die schwedische Statistikbehörde mitteilte, starben im Land im vergangenen Monat 10.458 Menschen – mehr als in allen anderen Monaten der vergangenen Jahrzehnte zuvor: „Wir müssen bis zum Dezember 1993 zurückgehen, um mehr Tote in nur einem Monat zu haben“, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland Thomas Johansson von der Statistikbehörde.\n\nDie Anzahl der Toten bezieht sich dabei jedoch nicht nur auf an den Folgen von Covid-19 gestorbenen Menschen, sondern die gesamte Todeszahl. Laut Johns-Hopkins-Universität zählen die Nordeuropäer 31.523 Corona-Fälle bei 3.831 Toten. In Schweden leben etwa 10,2 Millionen Menschen.\n\nGleichzeitig gibt es positive Nachrichten aus Stockholm. Mehr als jeder fünfte Bewohner der schwedischen Hauptstadt soll bereits Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben, was aus einer noch laufenden Studie der staatlichen Gesundheitsbehörde hervorgeht. Stockholm ist die am schlimmsten von der Pandemie betroffenen schwedischen Stadt.\n\nInwiefern Menschen nach Bilden von Antikörpern immun gegen Covid-19* sind, muss derzeit noch entgültig erforscht erforscht werden.\n\nCoronavirus Schweden: Versagt der Sonderweg? CDU-Abgeordneter postet erschreckende Zahlen\n\nUpdate 14. Mai 2020: Oftmals wird der „Sonderweg“ Schwedens in der Corona-Krise in Europa hervorgehoben. Dort wurde das öffentliche und wirtschaftliche Leben in den vergangenen Monaten weitaus weniger eingeschränkt. Dem Thüringer CDU-Bundestagsabgeordneten Mark Hauptmann reichte diese Hervorhebung des schwedischen Weges nun.\n\nEr postete auf seiner Facebook-Seite eine Statistik-Übersicht. „Auch im direkten Vergleich zu dem so hochgelobten, weil scheinbar völlig ohne Einschränkungen aufkommenden Schweden, stehen wir in Deutschland deutlich besser da“, schreibt er dazu. So habe Schweden eine fast doppelt so hohe Arbeitslosenquote, erwarte einen heftigeren Einbruch des Bruttoinlandsprodukts 2020 und habe einen mehr als dreimal höheren Anteil Verstorbener pro 100.000 Einwohner.\n\nInsbesondere die letzte Statistik ist tatsächlich besorgniserregend: In Schweden starben zu diesem Zeitpunkt (7. Mai) 28,8 Menschen pro 100.000 Einwohner, in Deutschland waren es 8.77. Mittlerweile ist diese Differenz sogar noch angewachsen, Schweden liegt mittlerweile bei etwa 33,8 Toten pro 100.000 Einwohner, Deutschland bei 9,4 (Stand 14. Mai 2020). Zur Einordnung der ökonomischen Daten sei jedoch erwähnt, dass die Arbeitslosenquoten anders berechnet werden und die Prozentzahlen der BIP-Entwicklungen derzeit nur auf Schätzungen beruhen.\n\nCoronavirus: Schweden hält an Sonderweg fest - Arzt berichtet dramatische Details von Intensivstation\n\nUpdate vom 13. Mai 2020: Der Sonderweg Schwedens in der Corona-Krise überraschte zu Beginn der Pandemie. Während die meisten Länder einen Lockdown verhängten, blieben in dem skandinavischen Land Gastronomie, Geschäfte und Schulen offen. Vielmehr sollte an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung appelliert werden, selbstständig den Kontakt zu anderen Personen einzuschränken. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Todeszahlen Schwedens höher waren, als vielerorts auf der Welt.\n\nGegenüber dem Stern berichtet nun ein Mediziner von einer Intensivstation aus einem Krankenhaus in Stockholm. Dr. Lars Falk sei demnach einer der führenden Mediziner des Landes. Auf seiner Station werden Patienten behandelt, die unter Sauerstoffmangel leiden und beispielsweise künstlich beatmet werden müssen. Wie Falk weiter berichtet, seien die Patienten auf die Geräte angewiesen. Sie würden bei einer gewöhnlichen Behandlung vermutlich innerhalb von 24 Stunden sterben.\n\nDer Mediziner verdeutlicht, dass in Schweden rund 26.000 Personen offiziell positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Rund 523 Intensivbetten gebe es laut Stern dagegen. Aus diesem Grund sei die Station unter der Leitung von Dr. Falk aus Stockholm immer voll besetzt.\n\nDer Mediziner erklärt weiter, dass aus diesem Grund sorgfältiger überlegt werden müsse, wer einen Platz auf der Station zugeteilt bekomme. „Die Plätze werden immer knapper“, verdeutlicht Dr. Falk. „Dabei müssen wir aber natürlich andere Patienten aussortieren. Das sind wirklich schwierige Entscheidungen, die nicht leicht fallen“, zitiert der Stern den Arzt.\n\nEine Frau wird an einem Bahnhof in London von einem mutmaßlich Corona-Infiziertem angespuckt - nun ist sie tot.\n\nSchwedens Corona-Sonderweg: Virologe überrascht mit Erklärung\n\nUpdate vom 8. Mai 2020, 15.27 Uhr: Schweden geht in der Corona-Krise einen Sonderweg. Anders als die meisten Länder verhängte der skandinavische Staat keinen Lockdown. Grundschulen, Gastronomie und Geschäfte blieben offen. Die Einschränkungen waren deutlich milder als anderswo.\n\nAllerdings sind die Todeszahlen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher als in beispielsweise in den Nachbarländern. Schwedens führender Virologe Anders Tegnell erklärte, dass sich die schwedischen Maßnahmen problemlos lange durchhalten ließen.\n\n„Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg, dass Lockdowns tatsächlich einen Effekt haben. Der Unterschied zu Deutschland ist der, dass Deutschland gerade seine Wirtschaft zerstört“, sagte Epidemiologe Johan Giesecke, der auch die Regierung berät. Tengell sieht es genau so: „Wir müssen immer auch auf die Wirtschaft schauen. Wir dürfen sie nicht zugrunde fahren.“\n\nCorona: Zweifel an Schwedens Sonderweg - Insolvenzen steigen stark an\n\nNeue Zahlen lassen aber an der Entscheidung Schwedens zweifeln. Das unabhängige staatliche Konjunkturinstitut korrigierte jetzt seine Prognosen für die Wirtschaft nach unten. „Wir sehen den größten Einbruch seit den 50er-Jahren“, sagte der Ökonom Eric Spector laut dem Sender Sveriges Television. Das Bruttoinlandsprodukt soll um sieben Prozent zurückgehen. Vorher war noch von drei Prozent ausgegangen worden.\n\nAuch die Firmeninsolvenzen steigen in Schweden an. Natürlich wirkt sich die weltweite Wirtschaftslage auch auf das Land aus. Exporte bleiben aus und somit auch eine wichtige Einnahmequelle.\n\nLaut tradingeconomics gab es 2019 noch 1.833 Insolvenzen in den ersten drei Monaten des Jahres. 2020 hat sich die Zahl auf 2.075 erhöht. Die Zahlen waren im Januar und Februar noch ähnlich wie 2019. Im März sind die Insolvenzen aber mit 795 um 25 Prozent höher als noch 2019.\n\nIm Verhältnis mehr Tote und trotzdem schwerwiegende wirtschaftliche Schäden. Ist der Sonderweg der Schweden womöglich doch ein Irrweg gewesen?\n\nWHO lobt plötzlich Corona-Sonderweg: „Können möglicherweise von Schweden lernen“\n\nUpdate vom 02. Mai, 21.37 Uhr: Der Weg in Schweden im Kampf gegen die Corona-Pandemie scheint offenbar erfolgreich zu verlaufen. Zumindest meldet die nationale Gesundheitsbehörde, dass die Zahl der Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen zurückgegangen sei.\n\nDarüber hinaus bestätigte der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell im schwedischen öffentliche-rechtlichen Fernsehen, dass Reproduktionszahl seit einigen Tagen unter 1,0 liege.\n\n„Das bedeutet, dass die Pandemie allmählich abebben wird“, erklärte Tegnell dem Sender SVT. Die Gesundheitsbehörde in Schweden meldet, dass seit dem 10. April der R-Wert zudem relativ stabil bei rund 1,0 lag. Inzwischen soll dieser bei 0,85 liegen.\n\nErstmeldung vom 01. Mai: Stockholm - Der schwedische Umgang mit dem Coronavirus sorgte in den vergangenen Monaten oftmals für Aufsehen und teils Irritationen. Die Skandinavier fahren in der Krise einen Kurs, der von dem in den meisten anderen Ländern wie Deutschland* deutlich abweicht. Dafür gab es bereits deutliche Kritik. Umso überraschender ist es nun, dass ein führender WHO-Mitarbeiter das schwedische Konzept lobte.\n\nSchwedens Sonderweg in der Corona-Krise: Viel Kritik nach enormer Todesrate\n\nIn Zeiten, in denen in den meisten Ländern Europas* und der Welt strenge Ausgangsbeschränkungen* gelten, sorgten Bilder aus Stockholm in der Corona-Krise für Verwunderung: Auf vielen Fotos saßen Menschen scheinbar dicht gedrängt bei bestem Frühlingswetter in geöffneten Lokalen. Der Hintergrund: Schweden hat zwar Corona-Maßnahmen ergriffen, diese sind jedoch weitaus weniger drastisch, als dies etwa in Deutschland der Fall ist.\n\nDafür verantwortlich ist vor allem Staatsepidemiologe Anders Tegnell, der von Anfang an einen anderen Kurs als etwa Deutschlands führender Virologe Christian Drosten* vorschlug. Er musste im eigenen Land sowie international allerdings auch viel Kritik für seinen liberaleren Kurs in der Krise einstecken. Vor allem die vergleichsweise hohe Todesrate in Schweden sahen viele als Zeichen dafür, dass Tegnells Kurs zum Scheitern verurteilt ist. Bei insgesamt 20302 Infizierten zählt die WHO ganze 2462 Tote in Schweden (Stand 30. April). Heruntergerechnet auf eine Million Einwohner ist der Wert damit dreimal so hoch wie etwa in Deutschland.\n\nNach aktuellen Prognosen könnte es in Schweden insgesamt auf bis zu 8000 bis 20.000 Tote kommen, wie focus.de berichtet. Auch Tegnell nannte diese Schätzungen demnach nicht unwahrscheinlich. Zum Vergleich: Diese Zahlen würden in Deutschland, das knapp achtmal so viele Einwohner hat, 24.000 bis 160.000 Tote bedeuten.\n\nSchwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell © dpa / ---\n\nIn Bezug auf die Todesrate gab auch Tegnell zuletzt zu, dass diese Zahl weitaus höher sei, als man gehofft habe, wie das Blatt weiter berichtet. Dennoch verteidigte er den Kurs weiter. Vor allem, da strikte Regeln seiner Meinung nach nicht lange durchgehalten werden könnten. Eine solche langfristige Lösung sei aber notwendig bis ein Impfstoff* gefunden und produziert sei.\n\nLob für Schwedens Corona-Kurs von führendem WHO-Mitarbeiter\n\nNach der häufig geäußerten Kritik an Schwedens Weg überrascht es nun, dass die Skandinavier Lob aus der Führungsrige der WHO bekommen. Mike Ryan, der Exekutivdirektor des WHO-Programms für Gesundheitsnotfälle, sagte nun laut focus.de: „Wir können möglicherweise von unseren Kollegen in Schweden lernen.“ Und zwar, wie es möglich sei „zu einer Gesellschaft ohne Lockdown* zurückzukehren“.\n\nRyan wies auch noch einmal darauf hin, dass es ein Missverständnis sei, dass Schweden keine Maßnahmen getroffen hätte. Der Unterschied sei, dass man sich in Schweden nicht auf Verbote, sondern auf die Einsicht und Bereitschaft der Bürger verlassen habe sich selbst zu regulieren und Abstand zu halten.\n\nNach Ryans Meinung ist dies ein „Modell für die Zukunft“, denn: Wenn man die getroffenen Maßnahmen und Schließungen beenden wolle, müsse die Gesellschaft ihre „physischen und sozialen Bedingungen“ an das Virus anpassen. Und diese Änderung der Lebensweise müsse dann möglicherweise über einen langen Zeitraum eingehalten werden. Dafür sieht Ryan Schweden als Vorreiter.\n\nDerweil gibt es brisante Enthüllungen um das Handeln der chinesischen Regierung. Nach einem Geheimdienstdokument habe sie den Corona-Ausbruch vertuschen wollen.\n\nrjs\n\n*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach\n\nPOL-OF: Überladener Holztransporter auf der Autobahn 3; Zeugensuche nach Brandstiftungen in Bad Soden-Salmünster\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nOffenbach (ots)\n\nBereich Main-Kinzig\n\n1. Holztransporter hatte zu viel geladen - Autobahn 3/Hanau\n\n(fg) Ein mit Langholz beladener Sattelzug fiel einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Langenselbold am Montagabend auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg auf. Die Ladefläche des Sattelaufliegers war bis über die Spitzen der Rungen hinaus mit dicken Buchenstämmen beladen, weshalb sich der Verdacht der Überladung ergab. Zur beweissicheren Feststellung des Gesamtgewichts wurde der Sattelzug kurz vor 20 Uhr zwecks Verwiegung zum Industriepark Hanau-Wolfgang gelotst. Hier bestätigte sich der Verdacht der Beamten, doch führte die Verwiegung nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn die Fahrzeugwaage besaß eine maximale Wiegelast von 50 Tonnen, die in diesem Fall überschritten war. Die Ausstellung eines Wiegescheins war daher nicht möglich. Daher nahm die Streife den Sattelzug erneut ins Schlepptau, um ihn bei der Polizeiautobahnstation im bayrischen Hösbach einer 100 Tonnen Schwerlastwaage zuzuführen. Bei der Verwiegung durchbrach der Sattelzug die \"magische Grenze\" von 60 Tonnen. Nach Abschluss der Maßnahme stellten die bayrischen Kollegen einen Wiegeschein mit dem Gesamtgewicht von 60.500 Kilogramm aus. Aufgrund der Überladung von 51 % wurde gegen den Fahrer des Sattelzugs ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Weiterhin wird bei der Bußgeldstelle Kassel ein Verfallverfahren angeregt.\n\nHinweis: Ein Bild des überladenen Holztransporters ist beigefügt (Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen)\n\n2. Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Brandstiftungen - Bad Soden-Salmünster/Bad Soden\n\n(fg) Nachdem es im Zeitraum zwischen dem 11. April und dem 28. April zu mehreren Brandstiftungen in der Pacificusstraße und der näheren Umgebung gekommen war, wendet sich die Kriminalpolizei in Gelnhausen nun an die Bevölkerung.\n\nBisher sind keine größeren Schäden entstanden. An zwei Wohngebäuden misslang es dem Unbekannten Feuer zu entfachen. Die Kriminalpolizei gibt an, dass die Brände in allen Fällen zwischen 18 und 5 Uhr gelegt wurden.\n\nZeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 06181 100-123.\n\nOffenbach, 01.05.2020, Pressestelle, Felix Geis\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Südosthessen\n\nGeleitsstraße 124, 63067 Offenbach\n\nPressestelle\n\n\n\nTelefon: 069 / 8098 - 1210\n\nFax: 069 / 8098 - 1207\n\nRudi Neu (neu) - 1212 oder 0173 591 8868\n\nAndrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834\n\nMichael Malkmus (mm) - 1213 oder 0173 / 301 7743\n\nFelix Geis (fg) - 1211 oder 0162 / 201 3806\n\nAlexander Schlüter (as) - 1218 oder 0162 / 201 3290\n\nE-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach, übermittelt durch news aktuell", "West Virginia. In den USA haben 30 angehende Gefängniswärter auf einem Gruppenfoto einen Hitlergruß gezeigt. Die Aufnahme hat Konsequenzen für sie.\n\nIn den USA werden 30 angehende Gefängniswärter aus dem Bundesstaat West Virginia entlassen, weil sie auf einem Gruppenfoto offenbar allesamt die Hand zum Hitlergruß gehoben haben. Der Gouverneur des Bundesstaats, Jim Justice, kritisierte das Verhalten am Montag scharf: „Unter meiner Aufsicht wird diese Art von Verhalten in keiner Regierungsbehörde des Bundesstaates toleriert werden.“\n\nUS-Medien hatten das Foto bereits Anfang Dezember publik gemacht. Darauf sind die uniformierten angehenden Gefängniswärter zu sehen, wie sie ihren rechten Arm in die Höhe recken. Darüber steht „Heil Byrd“ – ein Verweis auf die Ausbilderin Kassie Byrd. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen ein.\n\nHitlergruß von angehenden Wärtern – Ausbilderin weist Kritik zurück\n\nEinem Untersuchungsbericht zufolge äußerte eine Mitarbeiterin der Gefängnisbehörde Byrd gegenüber Bedenken über das Foto. Die Ausbilderin habe dies zurückgewiesen: „Es ist nichts falsch daran. Wir haben Leute mit allen Hautfarben und Hintergründen auf diesem Foto, und alle machen mit.“ Die Bildüberschrift „Heil Byrd“ begründete die Ausbilderin mit dem Satz, sie sei „ein harter Hund wie Hitler“.\n\nI’m speechless.\n\n\n\nThis is a real photo from the West Virginia Division of Corrections, 2019.\n\n\n\nThe officers are all doing a Nazi salute.\n\n\n\nThis is what we’re up against. pic.twitter.com/N7jIuTsavO — Joshua Potash (@JoshuaPotash) December 5, 2019\n\nDem Untersuchungsbericht zufolge liegt dem Foto keine offen rassistische Absicht zugrunde, sondern „Ignoranz“ und ein „schockierender Mangel an Urteilsvermögen“. Der Vorfall habe dem Ansehen der Gefängnisverwaltung geschadet und widerspreche den Werten der Behörde.\n\nAntisemitische Gewalttat – Mann greift Juden mit Machete an\n\nDas Foto hat auch vor dem Hintergrund einer Reihe antisemitischer Gewalttaten in den USA für Empörung gesorgt. Erst am Samstag verletzte ein Mann beim Angriff auf das Haus eines Rabbiners in Monsey im Bundesstaat New York fünf Menschen mit einer Machete. Der Angreifer wurde später festgenommen.\n\nIn seiner Wohnung fanden Ermittler antisemitische Tagebucheinträge mit Verweisen auf Adolf Hitler und die NS-Zeit. Die Behörden legen dem 37-Jährigen ein Hassverbrechen zur Last.\n\nIm Oktober hatte auch in Deutschland ein antisemitischer Anschlag in Halle für Entsetzen gesorgt. Stephan B. hatte versucht, in eine Synagoge einzudringen. Als er scheiterte, erschoss er eine Passantin und einen Gast eines Döner-Imbisses. Er übertrug seine Tat über das Internet. (afp/les)", "Potsdam - Am Dienstagabend um kurz vor 22 Uhr wurde es laut an der Haltestelle Robert-Baberske-Straße in Drewitz. Ein Mann tobte und schrie - und zerstörte „unvermittelt“ die Scheibe der Haltestelle. Passanten, die Zeugen des Vorfalls wurden, riefen die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war der 40-Jährige noch immer vor Ort. Ein richtiges Gespräch mit dem alkoholisierten Mann kam nicht zustande. Im Gegenteil. Er verhielt sich unkooperativ, schrie die Polizisten an, beleidigte sie und verweigerte jegliche Kooperation. Um die Situation beruhigen und weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten den Schreihals in Polizeigewahrsam.\n\nGegen den 40-Jährigen wurden Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Widerstand gefertigt. Zudem waren die Inhalte seiner Schreie und eine eindeutige Geste so rechtsextrem, dass die Polizei zusätzlich eine Anzeige „wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ aufnahm."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Regierung habe die Entscheidung nicht leichtfertig genommen, sagte Wilmès, sondern weil die Entwicklung des Coronavirus sie dazu zwinge. Es gehe darum, \"unsere Liebsten zu schützen\".\n\nDie Bürgerinnen und Bürger dürften bis einschliesslich 5. April nur noch zur Arbeit, zum Lebensmitteleinkauf und wenigen anderen Besorgungen wie Post- und Bankgeschäften aus dem Haus gehen. Spaziergänge und andere \"physische Aktivitäten an der frischen Luft\" bleiben jedoch erlaubt - und werden sogar angeraten, sagte die Regierungschefin. Allerdings dürfe man nur mit einem Angehörigen oder einem Bekannten zugleich unterwegs sein. Apotheken, Tierfutterläden und Buchhandlungen dürften ebenso wie Supermärkte weiter öffnen. In jedem Friseursalon dürfe sich nur ein Kunde aufhalten.\n\nDer \"soziale Abstand\", der die Virus-Ausbreitung bremsen soll, sei aber lediglich als körperlicher Abstand zu verstehen, sagte Wilmès. Die Menschen sollten ihre sozialen Kontakte pflegen, ohne sich dabei nahe zu kommen: \"Sorgen Sie gut für sich selbst, sorgen Sie gut für die anderen\", riet die Regierungschefin.\n\nBereits am Donnerstag hatte der Nationale Sicherheitsrat die Schliessung aller Cafés und Restaurants beschlossen. Zahlreiche Läden blieben am Wochenende zu und der Schulunterricht wurde für drei Wochen komplett eingestellt. Dazu kamen weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. \"Die Massnahmen wurden nicht genug befolgt\", sagte Gesundheitsministerin Maggie De Block dem Sender LN24.\n\n\"Ein Lockdown umfasst sehr extreme Massnahmen, die wir ergreifen werden, wenn es notwendig ist\", hatte der Mediziner Emmanuel André vom Coronavirus-Referenzlabor vor der Entscheidung dem Sender RTBF gesagt. Für eine solche Ausgangssperre könne es zwei Gründe geben: Zum einen, wenn die Bürger die bestehenden Regeln nicht beachten und sich die Epidemie deshalb weiter ausbreite, oder zum anderen, wenn das Gesundheitssystem überlastet sei.\n\nProfessor Marius Gilbert von der Freien Universität Brüssel wies auf die \"grosse Schwierigkeit\" hin, dass man den Effekt der ergriffenen Massnahmen auf die Krankenversorgung nicht abwarten könne, bevor man über eine mögliche nächste Stufe entscheide./ff/DP/he\n\n(AWP)", "pos": ["Auch die Menschen im westlichen Nachbarland dürfen sich nur noch mit triftigem Grund nach draußen begeben. Für Pendler gibt es eine Ausnahme.\n\n19 Tage Ausgangssperre: Belgier müssen zu Hause bleiben\n\nAuch die Menschen im westlichen Nachbarland dürfen sich nur noch mit triftigem Grund nach draußen begeben. Für Pendler gibt es eine Ausnahme.\n\n(dpa) - Die Menschen in Belgien sollen 19 Tage lang zu Hause bleiben, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Am Mittwochmittag begann eine Ausgangssperre für die fast 11,5 Millionen Einwohner des Landes, das eine Reihe wichtiger Einrichtungen der Europäischen Union und der Nato beherbergt. Alle Unternehmen müssen - wo immer möglich - Telearbeit einführen, sonst drohen hohe Bußgelder. Die Polizei werde die Einhaltung der Regeln kontrollieren, beschloss der Nationale Sicherheitsrat am Dienstagabend.\n\nAusnahmen von der Ausgangssperre sind für wichtige Besorgungen vorgesehen. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen zur Arbeit, zum Einkaufen von Lebensmitteln und Medikamenten, für Arztbesuche und Post- oder Bankgeschäfte verlassen. Auch Buch- und Zeitungsläden bleiben geöffnet. Spaziergänge und Sport an der frischen Luft sind nicht nur erlaubt, sondern sogar angeraten, sagte Ministerpräsidentin Sophie Wilmès bei der Vorstellung der Maßnahmen.\n\n\"Sich selbst und unsere Liebsten schützen\"\n\nDie Bürger dürfen jedoch maximal mit einer Begleitperson auf die Straße gehen und müssen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Der Zugang zu Supermärkten wird begrenzt, damit Kunden sich nicht im Gedränge mit dem Corona-Virus anstecken. Der Schulunterricht wurde bereits am Montag für drei Wochen eingestellt. Eltern können ihre Kinder aber in die Schulen bringen, wenn sie zur Arbeit müssen und keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Dies wurde Medien zufolge in den ersten Tagen nur sehr wenig genutzt.\n\nDie EU und das Corona-Virus: Jeder für sich? Der mühsame Versuch, innerhalb der EU den Kampf gegen das Corona-Virus zu koordinieren.\n\nEs gehe darum, sich selbst und „unsere Liebsten zu schützen“, sagte Wilmès. Der „soziale Abstand“, der die Virus-Ausbreitung bremsen soll, sei aber lediglich als körperlicher Abstand zu verstehen. Die Menschen sollten ihre sozialen Kontakte pflegen, ohne sich dabei nahezukommen: „Sorgen Sie gut für sich selbst, sorgen Sie gut für die anderen“, riet die Regierungschefin.\n\nIn Belgien stieg die Zahl der Infektionen nach Angaben der Gesundheitsbehörden vom Mittwoch um 243 auf nunmehr 1.486, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. In Krankenhäusern wurden demnach 496 Patienten wegen Covid-19 behandelt, davon 100 auf der Intensivstation. 14 seien seit Beginn der Krise gestorben, der jüngste war 59 Jahre alt."], "neg": ["Die chinesische Hauptstadt Peking peilt Insidern zufolge womöglich ab morgen Lockerungen für einige inländische Reisende an.\n\nWer aus risikoarmen Gebieten in die Hauptstadt kommt, soll sich nicht mehr wie bisher für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Die anvisierten Lockerungen würden aber nicht für Besucherinnen und Besucher von außerhalb Chinas greifen, sagen zwei mit den Überlegungen vertraute Personen.\n\nChina wirft Australien „kleinkarierte Tricks“ vor\n\nIm Streit über die von Australien geforderte unabhängige Untersuchung des Coronavirus-Ausbruchs verschärft China unterdessen den Ton gegenüber der Regierung in Canberra. „Die chinesische Botschaft spielt keine kleinkarierten Tricks, das ist nicht unsere Tradition. Aber wenn das andere machen, müssen wir das erwidern“, so ein Botschaftssprecher.\n\nAustraliens Premierminister Scott Morrison sagte, die von ihm geforderte Untersuchung richte sich nicht gegen China. Es sei aber vollkommen vernünftig, dass „der Rest der Welt eine unabhängige Bewertung dessen haben möchte, wie das alles passiert ist, damit wir die Lehren ziehen und verhindern können, dass es wieder passiert“.", "Er soll in Hamburg mit seinem Auto durch die Gegend gefahren sein und wahllos immer wieder arglose Fußgänger attackiert haben. Jetzt wird einem 59-Jährigen der Prozess gemacht.\n\nDie Anklage wirft dem Mann vor, zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 bei verschiedenen Fahrten mit seinem Auto durch das Hamburger Stadtgebiet unvermittelt gestoppt und wahllos Passanten angegriffen zu haben. In vier Fällen soll er den Leuten dabei so heftig ins Gesicht geschlagen haben, dass diese dadurch zum Teil schwere Gesichtsverletzungen erlitten.\n\nHamburg: 59-Jähriger ab Dienstag vor Gericht\n\nEinen Mann soll er laut Staatsanwaltschaft zudem von hinten zu Boden geschubst haben. Einem weiteren Passanten sprang er demnach mit ausgestrecktem Bein in die rechte Körperseite und brachte ihn dadurch zu Fall.\n\nAm Dienstag steht der Mann wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht. (jek)", "OK\n\nWir setzen auf unserer Website Cookies und andere Technologien ein, um Ihnen den vollen Funktionsumfang unseres Angebotes anzubieten. Zudem ermöglichen Cookies die Personalisierung von Inhalten und dienen der Ausspielung von Werbung. Sie können auch zu Analysezwecken gesetzt werden. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung der Cookies, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.\n\nDatenschutz", "Spielerfrau erntet Kritik\n\n+ © Tobias Hase/dpa BVB-Spielerfrau Cathy Hummels verdient als Influencerin ihr Geld. Bei der Auswahl ihrer Werbepartner beweist sie nicht immer ein glückliches Händchen. © Tobias Hase/dpa\n\nCathy Hummels, Frau des BVB-Kickers Mats, hat mit einer Werbeanzeige auf Instagram für Aufregung gesorgt. Ist das Doppelmoral oder legitim?\n\nCathy Hummels lebt zuckerfrei und süßt ihre Gerichte nur mit natürlichen Süßungsmitteln.\n\nlebt und süßt ihre Gerichte nur mit natürlichen Süßungsmitteln. Auf Instagram bewirbt die Ehefrau von BVB-Profi Mats Hummels nun jedoch einen zuckerhaltigen Joghurtdrink.\n\nbewirbt die Ehefrau von BVB-Profi nun jedoch einen zuckerhaltigen Joghurtdrink. Die Kritik der Fans: Cathy Hummels mache Werbung für Produkte, die sie selbst gar nicht nutzt.\n\nMünchen/ Dortmund - Cathy Hummels* (32) hat sich seit Jahren dem Kampf gegen Zucker verschrieben. Auf Instagram sorgte die Spielerfrau jetzt jedoch für Verwirrung: Denn ausgerechnet sie als Anti-Zucker-Influencerin bewarb dort ein zuckerhaltiges Getränk, wie RUHR24.de berichtet.\n\nInfluencerin Cathy Hummels Geboren 31. Januar 1988 (Alter 32 Jahre), Dachau Größe 1,68 m Ehepartner Mats Hummels (verh. 2015) Ausbildung Technische Universität Dortmund (2008–2012) Kinder Ludwig Hummels Bücher Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder (2020), Stark mit Yoga: Die besten Übungen für jede Lebenslage (2018)\n\nCathy Hummels: Ehefrau von BVB-Profi Mats Hummels isst seit 16 Jahren keinen Zucker\n\nDass die Beziehung zwischen Cathy Hummels und weißem Haushaltszucker schwierig ist, ist bekannt. Regelmäßig erklärt die Ehefrau von Mats Hummels* (31) in Interviews und auf Instagram, dass sie seit ihrem 16. Lebensjahr keinen Zucker mehr konsumiere.\n\nIm April räumte die BVB-Spielerfrau in einem Interview mit der Zeitschrift GALA jedoch ein: \"Damals habe ich überhaupt keinen Zucker mehr gegessen - seit sechs oder sieben Jahren esse ich aber wieder natürliche Süßungsmittel.\"\n\nNur natürliche Süße aus Früchten, Ahornsirup, Dattelsüße, Stevia oder Agavendicksaft sollen demnach bei Familie Hummels auf den Tisch kommen (alle Infos über Promis und TV bei RUHR24.de*).\n\nCathy Hummels: Sohn Ludwig war Inspiration für \"Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder\"\n\nAuch Hummels-Sohn Ludwig (2), der bereits ein paar Worte Englisch sprechen kann*, soll dem Lifestyle seiner Mutter folgen - aus gutem Grund. Der Zweijährige leidet unter Asthma und wird deshalb angeblich von Cathy Hummels komplett zuckerfrei ernährt - und inspirierte sie auch zu ihrem vor kurzem erschienenen \"Das Zuckerfrei-Kochbuch für Kinder\".\n\nCathy Hummels lebt zuckerfrei - und bewirbt zuckerhaltigen Joghurtdrink auf Instagram\n\nUmso verwirrter waren Cathy Hummels* Fans nun, als die Influencerin am Montag (22. Juni) auf Instagram plötzlich Werbung für ein zuckerhaltiges Getränk machte. Die Ehefrau von Mats Hummels* postete ein Foto auf der Social-Media-Plattform und bewarb damit ein pflanzliches Joghurtgetränk der Marke Actimel, welches das Immunsystem stärken soll.\n\nDen Werbepost begründete Cathy Hummels, die vor kurzem sogar für die Glückwünsche zur Geburt des Götze-Babys einen Shitstorm bekam*, so: \"Ihr wisst ja, dass ich gesundheitlich ziemlich angeschlagen war die letzten Monate. Mein Immunsystem hat auch sehr gelitten. Aber jetzt geht es mir wieder gut und das soll so bleiben.\"\n\nCathy Hummels isst keinen Zucker - und macht Instagram-Werbung für Drink mit fast 4 Gramm Zucker\n\nIhre Fans konnte Cathy Hummels damit jedoch nicht überzeugen - im Gegenteil: Bei einigen schrillten sofort die Alarmglocken.\n\nDer Grund: Das Produkt, welches die angeblich zuckerfrei lebende Cathy Hummels auf Instagram bewarb, ist weder mit Dattelsüße noch mit Ahornsirup gesüßt, sondern enthält braunen Rohrzucker - und das nicht zu knapp: Wie auf der Homepage von Actimel nachzulesen ist, kommen auf 100 Gramm des Getränks ganze 3,9 Gramm Zucker.\n\nZuckerfrei lebende Cathy Hummels bewirbt Zucker-Getränk - Fans auf Instagram in Aufruhr\n\nEine Followerin empört sich deshalb: \"Wow ist das unauthentisch, wo du doch keinen Zucker isst.\" Eine andere schreibt: \"Da ist sogar mehr Zucker drin als anderswo. Den du doch aber vermeidest.\"\n\nCathy Hummels kontert prompt - mit Unverständnis: \"Ich verzichte weitgehend. Brauner Rohrzucker ist für mich voll ok. Wichtig ist mir plant based, da ich laktoseintolerant bin.\"\n\nVideo: Cathy Hummels zu dünn? 'Skinny Shaming' auf Instagram!\n\nLaut der Verbraucherzentrale Hamburg hat brauner Rohrzucker in der Gesellschaft nur einen gesünderen Ruf - ist es aber gar nicht. Tatsächlich soll der braune Zucker, der nicht so stark gereinigt wird und daher seine bräunliche Farbe erhält, \"keinen gesundheitlichen Vorteil gegenüber raffiniertem Rohr- oder Rübenzucker\" haben.\n\nCathy Hummels auf Instagram: Benutzt BVB-Spielerfrau Produkte, für die sie Werbung macht?\n\nEine dritte Followerin vermutet deshalb, dass Cathy Hummels das Produkt nur zu Werbezwecken vermarktet und es selbst gar nicht konsumiert: \"Für mich passt diese Werbung nicht mit der sonst von dir gezeigten Lebens- und Ernährungsweise zusammen, daher frage ich mich, ob du dieses Produkt wirklich selbst verwendest\", will sie von der Influencerin wissen.\n\nCathy Hummels verteidigt sich weiter: \"Das tue ich. Bei Ludwig achte ich da sehr drauf. Bei mir natürlich auch, aber brauner Rohrzucker ist in Maßen ok. Ein Actimel Pflanzlich-Shot am Tag und es hilft mir tatsächlich sehr.\"\n\n+ Cathy Hummels hat auf Instagram 530.000 Follower und kann für einen Werbepost viel Geld verlangen. © Peter Kneffel/dpa\n\nOb sich Cathy Hummels einfach nicht gut genug über das von ihr beworbene Produkt informiert hat, sie den Joghurtdrink tatsächlich gar nicht selbst konsumiert - oder inzwischen wirklich wieder braunen Zucker zu sich nimmt, bleibt reine Spekulation. Tatsache ist jedoch, dass Cathy Hummels bei der Auswahl dieses Werbepartners erneut in ein Fettnäpfchen getreten ist.\n\n*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks", "Betruf beim Autokauf\n\nich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Dies teilte der rechtskonservative Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montagabend mit. In Jerusalem müssten die Menschen in den festgelegten Vierteln bleiben. Die Regierung hatte mehrfach die Sorge geäussert, dass Zusammenkünfte zum Pessachfest die Ausbreitung des Coronavirus massiv befeuern könnten.\n\nBereits zum Auftakt des Festes Mitte vergangener Woche hatte die Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Zu Beginn kommen in Israel traditionell Familien zum grossen Abendessen zusammen. Das Pessachfest dauert eine Woche und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei.\n\nIsrael hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitgehende Ausgangsbeschränkungen verhängt. Seit Sonntag gilt in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht.\n\nNach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 mittlerweile bei 11'235 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1689 sind wieder genesen. 110 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben.", "pos": ["Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist in Israel heute eine Maskenpflicht verhängt worden. Nach der Vorschrift des Gesundheitsministeriums muss nun in der Öffentlichkeit ein Mundschutz getragen werden. Es gibt einige Ausnahmen, darunter Kinder unter sechs Jahren und Menschen mit Behinderungen, die das Tragen einer Maske nicht ermöglichen.\n\nDie Menschen in Israel sind angewiesen, sich nicht mehr als 100 Meter von ihrem Zuhause zu entfernen. Ausgenommen davon sind Menschen mit Arbeitsplätzen, die als essenziell gelten. Auch Einkäufe von Lebensmitteln und Medikamenten sind erlaubt.\n\nAlle Flüge nach Israel gestoppt\n\nRegierungschef Benjamin Netanjahu wies einen vorläufigen Stopp aller Flüge nach Israel an. Das soll gelten, bis gewährleistet werden kann, dass Einreisende für eine zweiwöchige Quarantäne in spezielle Hotels gebracht werden können. Zuvor war bekanntgeworden, dass Einreisende etwa aus New York ungeprüft den Flughafen verlassen konnten.\n\nReuters/Ronen Zvulun\n\nIn mehreren strengreligiösen Vierteln in Jerusalem wurden weitere Beschränkungen verhängt. Sie wurden abgeriegelt, die Ein- und Ausfahrt sollte nur in Ausnahmen erlaubt werden. Hintergrund der Entscheidung der Regierung ist die Tatsache, dass die Zahl der Coronavirus-Infizierten in diesen Gegenden besonders hoch ist.\n\nViele Infizierte in Jerusalem\n\nIn den dicht besiedelten Vierteln leben viele kinderreiche Familien. Etwa zwölf Prozent der rund neun Millionen Bürger und Bürgerinnen Israels sind nach Angaben des Israelischen Demokratie-Institutes strenggläubige Juden. Jerusalem ist landesweit die Stadt mit den meisten Infizierten.\n\nNach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger SARS-CoV-2 mittlerweile bei 10.878 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1.388 sind wieder genesen. 103 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben."], "neg": ["Der Ökonom Achim Truger hat davor gewarnt, Forderungen nach einem schnellen Ausstieg aus den Corona-Einschränkungen nachzugeben. Die Politik müsse jetzt standhaft sein, sagte Truger, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der \"Rheinischen Post\".\n\n\n\nSonst riskiere man \"tatsächlich Menschenleben und einen zweiten, weitaus schlimmeren Shutdown\". Die Wirtschaft müsse nun Vorbereitungen treffen, um über einen längeren Zeitraum mit Schutzmaßnahmen wieder produzieren zu können. Zudem sprach sich der Ökonom für gemeinsame europäische Staatsanleihen, sogenannte Corona-Bonds, aus. \"Gemeinschaftliche Schulden, von denen die besonders betroffenen Staaten profitieren, sind aus meiner Sicht notwendig\", sagte Truger.\n\n\n\nNach der Coronakrise könne man Staaten wie Italien und Spanien keine weitere Austeritätspolitik mit Kürzungen im öffentlichen Haushalt zumuten. \"Das wäre für sie ökonomisch, sozial und politisch nicht durchzuhalten. Es wäre das Ende des Euro und möglicherweise sogar der EU\", so der Wirtschaftsweise.", "Nach Auffliegen einer Steuerbetrugsmasche stehen dem Stadtstaat Hamburg Rückzahlungen über viele Millionen Euro zu. Doch das Geld wird nicht eingetrieben. Stattdessen finden einem Bericht zufolge merkwürdige Treffen statt zwischen einem Bankhauschef und Hamburgs Bürgermeister Scholz.\n\nDie Cum-Ex-Affäre gilt als größter Steuerraub der Geschichte. Unter Ausnutzung von Rechtslücken prellten Banken und Anleger den deutschen Steuerzahler über Jahre um viele Milliarden Euro. Whistleblower und Investigativjournalisten brachten den Betrug ans Licht. Inzwischen läuft die juristische Aufarbeitung. Ganze Banken stehen vor Gericht. Ausgerechnet der Bundesfinanzminister und selbsterklärte \"truly Sozialdemokrat\" Olaf Scholz könnte in der Affäre aber eine denkbar fragwürdige Rolle gespielt haben.\n\nWie NDR und die \"Zeit\" berichten, soll Scholz als Oberbürgermeister von Hamburg das Privatbankhaus Warburg verschont haben, indem seine Stadtregierung auf dem Hamburg zustehende Rückzahlungen über 47 Millionen Euro verzichtete. Die Stadt sei über Ermittlungen gegen die Bank rechtzeitig informiert gewesen, habe dennoch Fristen verstreichen lassen, um das Steuergeld zurückzuholen.\n\nMerkwürdiger Tagebucheintrag\n\nIhre Untätigkeit sollen die Behörden damit begründet haben, dass sie einen teuren Rechtsstreit mit der Bank hätten vermeiden wollen. NDR und \"Zeit\" zitieren den Steuerrechtler Christoph Spengel, demzufolge schon 2016 - als Hamburg über den Fall informiert war und die Frist abzulaufen drohte - Urteile von Finanzgerichten die Cum-Ex-Geschäfte als illegal eingestuft hatten.\n\nWährend es keine Versuche gab, das Geld einzutreiben, fanden dem Bericht zufolge Treffen zwischen mehreren SPD-Spitzenpolitikern und Christian Olearius, dem Inhaber und damaligen Chef der Warburg-Bank, statt. Und das in einer Zeit, in der Ermittlungen gegen die Bank liefen. Olearius hatte die Treffen demnach in einem von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Tagebuch erwähnt. Nach einem Gespräch mit Scholz soll sich Oelarius eingetragen haben, dass die Bank und er sich \"keine Sorgen zu machen brauchen\".\n\nScholz' Sprecher betonte, zu den Aufgaben eines Ersten Bürgermeisters gehöre es, mit den Wirtschaftsvertretern der Stadt im regelmäßigen Austausch zu stehen. \"So hat es auch ein Treffen mit Herrn Olearius im November 2017 im Amtszimmer des Bürgermeisters gegeben, wie aus dem Kalender des Ersten Bürgermeisters hervorgeht\", bestätigte er. Die unlauteren Cum-Ex-Geschäfte, an denen sich auch die Warburg-Bank beteiligt haben solle, seien gerade Gegenstand gerichtlicher Untersuchung. Sie seien in die Zeit des schwarz-grünen Senats in Hamburg gefallen. Später sei der Skandal, in den auch die HSH-Nordbank involviert gewesen sei, unter dem SPD-geführten Senat aufgeklärt worden.\n\nOpposition verlangt Aufklärung\n\nDie Opposition im Bundestag hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe Aufklärung verlangt. \"Finanzminister Scholz muss nun dringend Transparenz schaffen und aufklären, worum es in den Treffen mit der Warburg Bank ging und wie der Verzicht auf 47 Millionen Euro begründet wurde\", sagte Grünen-Fraktionsvize Anja Hajduk. Scholz und Hamburgs jetziger Bürgermeister Peter Tschentscher müssten \"noch vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg Aufklärung leisten\", forderte Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi.\n\nDie Hamburger Linkenfraktion hatte dem Bericht zufolge Scholz schon im November 2019 gefragt, ob es im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften Treffen mit der Warburg-Bank gegeben habe. Das hatte Scholz verneinen lassen. Ferner berichten NDR und \"Zeit\" von einem Versuch der Hamburger Finanzbehörde, Steuerrückzahlungen, die ein Gericht doch noch erzwingen könnte, vorab zu senken - von 169 auf 68 Millionen Euro. Die Vereinbarung sei durch das Bundesfinanzministerium verhindert worden.", "Die Kandidaten für die 14. Staffel \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus\" und in diesem Jahr wird auch eine Wienerin am Dschungelcamp 2020 teilnehmen. Alle Infos zu den Kandidaten.\n\nDie österreichische Schauspielerin Sonja Kirchberger - bekannt unter anderem als \"Venusfalle\" in Robert van Ackerens gleichnamigem Spielfilm - zieht heuer ins Dschungelcamp.\n\nWienerin Sonja Kirchberger zieht ins Dschungelcamp 2020\n\nDie 55-jährige Wienerin, die für RTL schon bei \"Let's dance\" das Tanzbein schwang, ist eine von zwölf Kandidatinnen, die von RTL für die neue Staffel der Show \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!\" bekanntgegeben wurden.\n\nDie IBES-Kandidaten im Überblick\n\nZu den weiteren Teilnehmern zählt Danni Büchner, die Witwe des 2018 gestorbenen TV-Auswanderers Jens Büchner. Auch Ex-Profiboxer Sven Ottke, \"GZSZ\"-Schauspieler Raul Richter und der frühere deutsche Verkehrsminister Günther Krause ziehen ins Dschungelcamp. Aus der RTL-Castingshow \"Deutschland sucht den Superstar\" sind im Dschungel gleich zwei bekannte Gesichter dabei: Prince Damien und Toni Trips. Ebenfalls zu sehen: Claudia Norberg - die Ex von Schlagersänger Michael Wendler, \"Temptation Island\"-Teilnehmerin Anastasiya Avilova und Elena Miras - bekannt aus \"Das Sommerhaus der Stars\" und \"Love Island\". Auch der \"Bachelor in Paradise\" Marco Cerullo und Markus Reinecke (\"Die Superhändler - 4 Räume, 1 Deal\") sind bei der 14. Staffel \"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus\" dabei. Start ist am 10. Jänner.\n\nKeine lebenden Tiere als Speisen mehr\n\nEine Neuigkeit wurde schon vorab bekanntgegeben: In der neuen Staffel sollen keine lebenden Tiere, wie etwa Maden, verzehrt werden. In gewohnter Manier wird die Sendung kommentiert von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Beim großen \"IBES\"-Finale am 25. Jänner entscheidet sich dann, wer König oder Königin des Dschungels wird.", "Ortsvorsteherin Almut Steyer bescheinigte dem Verein eine große Leistung. „Hut ab“, so Steyer wörtlich. Sie würde sich freuen, wenn es dem „tollen Haufen“ gelingen würde, noch mehr Leute zusammenzubekommen.\n\nWahlen\n\nBei den Wahlen stand Jennifer Braun nicht mehr zur Verfügung. Sie war vier Jahre lang Vorsitzende. Nun zieht sie sich aus dem Vorstand zurück. Ihr Nachfolger ist der 20-jährige Frieder Leisinger. Neu im Vorstand sind auch der 17-jährige Tobias Kleine-Kappenberg als Jugendwart und Beisitzer Maik Struwe. Ansonsten wurden bei den Wahlen für die nächsten zwei Jahre bestätigt: Katja Friedlin als zweite Vorsitzende, Bianca Kuttler als Schriftführerin, Dietmar Friedlin als Kassierer, Jasmin Specht als Notenwartin und Tobias Garni als Beisitzer. Dietmar Friedlin kündigte an, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde. Es gibt jedoch schon jemand, der von ihm eingelernt wird. Zum Kassenprüfer wurde Walter Läuger gewählt.\n\nWeitere Informationen: Musikverein Schlächtenhaus-Hofen. 16 Aktiv- und 68 Passivmitglieder. Kontakt: Vorsitzender Frieder Leisinger, E-Mail: mv.schlaechtenhaushofen@gmx.de, mobil 0176/53465961. Homepage: www.musikverein-schlaechtenhaus-hofen.de.", "1 Gewalttätige Kleingruppen haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. (Archivbild) Foto: dpa/Julian Rettig\n\nNach den Krawallen in Stuttgart hat die Polizei 26 Tatverdächtige ermittelt – und damit einen weiteren. Acht sitzen in Untersuchungshaft.\n\nStuttgart - Nach den Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt am vergangenen Wochenende hat die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen ermittelt. Darüber hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung den Innenausschuss des Landtags informiert. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um einen 15-Jährigen. Welche Tat ihm konkret vorgeworfen wird, darüber machte die Polizei zunächst keine Angaben.\n\nDamit sind es nun 26 Tatverdächtige nach den Krawallen am Wochenende. Zudem sei die Ermittlungsgruppe von 40 auf inzwischen 75 Personen erweitert worden.\n\nAcht Randalierer in Untersuchungshaft\n\nAcht mutmaßliche Randalierer sitzen in Untersuchungshaft, einer von ihnen, ein 16-Jähriger, wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Ein weiterer Haftbefehl war gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Am heutigen Mittwochnachmittag ist der neue Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt worden. 16 zunächst vorläufig festgenommene mutmaßliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "(rwa) Die Ratsmehrheit folgte am Donnerstag ihrer vorberatenden Kommission. Die Vorlage biete keinen wirklichen Schutz für betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erklärte Sibel Arslan (Grüne/BS) im Namen der Kommission. Zudem sei sie kompliziert und untauglich für KMU. Arslan kritisierte auch die Kaskadenregelung, wonach ein Whistleblower verpflichtet ist, zuerst seinen Arbeitgeber über Missstände zu informieren, bevor er sich an die Staatsanwaltschaft und die Medien wenden darf.\n\nDer Entscheid fiel mit 147 zu 42 Stimmen im Rat deutlich aus. Da der Nationalrat nun zum zweiten Mal nicht auf das Geschäft eingetreten ist, hat er es definitiv beerdigt. Damit fehlen auf absehbare Zeit Regeln für Whistleblower.\n\nUnterstützung aus der Mitte\n\nIm Rat machten sich einzig die Mitte-Fraktion und die GLP für das neue Gesetz stark. Unternehmen erhielten Leitplanken und Angestellte stünden vor weniger Unwägbarkeiten, erklärte Judith Bellaïche (GLP/ZH). Das Gesetz sei kompliziert, aber ein Anfang. «Nur selten ist eine Vorlage der Weisheit letzter Schluss.»\n\nPhilipp Bregy (CVP/VS) übte auch Kritik an seinen Ratskollegen. «Man versteht das Gesetz, wenn man will.» Auch die Kaskadenregelung sei einleuchtend. Es sei richtig, dass sich ein Whistleblower erst an die Öffentlichkeit wende, wenn Arbeitgeber und Behörden untätig blieben.\n\nStreitpunkt Kündigungsschutz\n\nAls einer der grossen Knackpunkte erwies sich die Frage, ob Whistleblowern gekündigt werden darf. Nach dem bundesrätlichen Vorschlag soll das auch künftig möglich sein. Erachten Whistleblower die Kündigung als missbräuchlich, haben sie die Möglichkeit sich auf dem Rechtsweg einen Schadenersatz von sechs Monatslöhnen zu erstreiten.\n\nFür die Ratslinke ist das untragbar. Der Schutz für Informantinnen und Informanten sei schlicht ungenügend, erklärte Florence Brenzikofer (Grüne/BL). Nach Ansicht der Ratslinken haben zahlreiche Fälle von Whistleblowing in den letzten Jahren gezeigt, dass Hinweisgeber nach dem Rauswurf lange keine Anstellung mehr finden.\n\nDie Ratsrechte scheut primär den Aufwand und die Kosten neuer gesetzlicher Bestimmungen, zu denen auch ein ausgeweiteter Kündigungsschutz gehört. Die Vorlage sei zu bürokratisch, erklärte Christa Markwalder (FDP/BE).\n\nGesetz auch im zweiten Anlauf gescheitert\n\nEs ist nicht der erste Anlauf der Politik für einen Schutz von Whistleblowern. Die Schweiz bastelt seit 15 Jahren an einem Gesetz, das Hinweisgebern einen echten arbeitsrechtlichen Schutz gewähren soll. Der letzte Versuch des Bundesrates scheiterte 2015. Die Hauptkritik: Das Gesetz sei kompliziert und unverständlich.\n\nDaraufhin legte der Bundesrat eine abgespeckte Version vor. Er will klare gesetzliche Regeln dafür, wann das Melden solcher Missstände rechtmässig ist und wann nicht. Heute sind es die Gerichte, die diese Beurteilung im konkreten Einzelfall vornehmen. Die gesetzliche Regelung bringt nach Ansicht des Bundesrates mehr Klarheit und Rechtssicherheit, sowohl für Unternehmen wie auch für Arbeitnehmende.\n\nArmutszeugnis für die Schweiz\n\nFür Justizministerin Karin Keller-Sutter rücken neue Regeln nun in weite Ferne. «Ich kann ihnen keine bessere Vorlage in Aussicht stellen», stellte die Bundesrätin im Nationalrat klar. Die Vorstellungen gingen im Parlament schlicht zu weit auseinander. «Wir werden nächstes Mal am gleichen Punkt sein.»\n\nDeutliche Worte fand Transparency International Schweiz. Der heutige Entscheid sei ein Armutszeugnis für die Schweiz, heisst es in einer Mitteilung. «Die grosse Kammer beerdigt jahrelange Gesetzgebungsarbeiten auf dem Buckel der Whistleblowerinnen und Whistleblower.»", "pos": ["Der Nationalrat hat die Vorlage am Donnerstag zum zweiten Mal abgelehnt. Zu kompliziert, zu wenig wirksam, befand die Mehrheit. \"Die Vorlage schafft nicht Klarheit, sondern Rechtsunsicherheit\", sagte Kommissionssprecherin Sibel Arslan (Grüne/BS). Sie sei auch nicht KMU-tauglich.\n\nDie Vorlage führe in gewissen Fällen sogar zu einer Verschlechterung der Situation von Whistleblowern, erklärte SP-Sprecherin Min Li Marti (ZH). \"Zu technokratisch und zu praxisfern\", urteilte Christa Markwalder (BE) im Namen der FDP. Dabei handelte es sich bereits um einen nachgebesserten Entwurf. Eine erste Version hatte das Parlament 2015 zur Überarbeitung an den Bundesrat zurückgeschickt.\n\nDilemma ungelöst\n\nDamit bleibt das Dilemma für Whistleblower ungelöst. Sie möchten Unregelmässigkeiten an ihrem Arbeitsplatz aus Pflichtgefühl und aus ethischen Gründen offenlegen. Die grossen und kleinen Leaks der vergangenen Jahre zeigen, dass das durchaus im Interesse der Gesellschaft und einer funktionierenden Demokratie sein kann.\n\nZudem verbieten die arbeitsrechtliche Treuepflicht, der Datenschutz oder Geheimhaltungsverpflichtungen dem Arbeitnehmenden, Informationen über den Arbeitgeber preiszugeben. Was rechtens ist und was nicht, entscheiden heute die Gerichte - für potenzielle Whistleblower ein unkalkulierbares Risiko.\n\nViele Whistleblower zahlten ihr Engagement mit der Entlassung und einer strafrechtlichen Verurteilung. Mit einer Ergänzung des Obligationenrechts wollte der Bundesrat dafür sorgen, dass der Preis für die Betroffenen wenigstens abschätzbar wäre.\n\nKaskaden-Lösung\n\nGeplant war eine Kaskaden-Lösung. Zunächst sollten die Arbeitnehmenden den Missstand intern melden müssen. Nur wenn der Arbeitgeber darauf nicht reagiert hätte oder wenn dem Arbeitnehmenden gekündigt worden wäre, hätte sich dieser an die Behörden wenden dürfen. Der Gang an die Öffentlichkeit wäre erst als letztes Mittel erlaubt gewesen.\n\nEin Kündigungsschutz war nicht vorgesehen. Wäre ein Whistleblower entlassen worden, der korrekt vorgegangen war, hätte dies aber eine missbräuchliche Kündigung dargestellt. Der Arbeitnehmer hat in einem solchen Fall Anspruch auf sechs Monatslöhne.\n\nEine Minderheit hatte sich dafür eingesetzt, wie der Ständerat für die Whistleblower-Norm zu stimmen. \"Was soll daran kompliziert sein?\" fragte Philipp Bregy (CVP/VS). Die Grünliberale Judith Bellaïche (ZH) rief dazu auf, die Sicht der Whistleblower einzunehmen. \"Schweigen sie, werden sie zu Mittätern. Reden sie, machen sie sich strafbar.\" Auch für Arbeitgebende wäre ein klarer Prozess eine Erleichterung.\n\nVorlage beerdigt\n\nAuch der Einsatz von Justizministerin Karin Keller-Sutter konnte die Vorlage nicht retten. Wenn man Rechtssicherheit schaffen wolle, müsse die Norm einen gewissen Detaillierungsgrad haben. \"Eine bessere Vorlage kann ich ihnen nicht in Aussicht stellen\", sagte Keller-Sutter. Ein ausgebauter Kündigungsschutz sei in absehbarer Zeit nicht mehrheitsfähig.\n\nDer Nationalrat lehnte die Whistleblower-Norm mit 147 zu 42 Stimmen ab. Diese ist damit definitiv gescheitert."], "neg": ["Michaela Kaniber, bayerische Landwirtschaftsministerin, äußerte in der Bayern 2-radioWelt die Befürchtung, dass wegen fehlender Erntehelfer einige Obst- und Gemüsesorten knapp werden könnten:\n\nDer Selbstversorgungsgrad von Gemüse liegt in Bayern bei 40 Prozent. Wenn aber andere Lieferketten wegbrechen würden, z. B. aus Italien, könnte es durchaus auch zu Engpässen kommen. Wenn die Ware knapp wird, könnte es auch passieren, dass der Preis für Obst- und Gemüse steigen kann.\n\nDie CSU-Politikerin verwies auf eine Online-Plattform, über die Erntehelfer gesucht werden. \"Die Bereitschaft ist riesengroß. Es haben sich schon über 40.000 Menschen eingetragen, vom Kurzarbeiter über den Studenten. Jeder will da mit anpacken.\" Zudem gebe es für Asylbewerber die Möglichkeit, arbeiten zu können und Fuß zu fassen, sagte die Ministerin.\n\nForderung nach Grenzöffnung für Erntehelfer\n\nDie Forderung des Bauernverbands, die Grenzen für Erntehelfer zu öffnen, unterstützt die Ministerin. Es sei allerdings wichtig zu prüfen, dass die Menschen gesund ins Land kommen und es wieder gesund verlassen. Möglich sei als Nachweis für Erntehelfer etwa ein negativer Corona-Test. An die Adresse der anderen EU-Staaten appellierte Kaniber:\n\nEs wäre sehr wünschenswert, wenn die Mitgliedsstaaten in Europa an einem Strang ziehen und Erleichterungen für den Grenzverkehr dieser Saisonarbeitskräfte schaffen könnten.\n\nLaut Kaniber werden in Bayern für die Ernte etwa 40.000 Saison-Arbeitskräfte benötigt.", "Mit \"Dragon\"-Kapsel SpaceX will Touristen so weit ins Weltall fliegen wie noch nie\n\nDas US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verkündet ambitionierte Pläne: Es will vier betuchte Kunden auf die dreifache Höhe der Raumstation ISS fliegen. Ob das klappt, steht in den Sternen.", "CANBERRA (dpa-AFX) - Australien verschärft seine Einreisebestimmungen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu stoppen. Wer in das Land einreist, muss sich 14 Tage lang in Quarantäne begeben, wie Premierminister Scott Morrison am Sonntag ankündigte. Die Maßnahme soll ab Mitternacht gelten. Allen Ankommenden werde eine umfassende Selbstisolierung auferlegt, sagte Scott.\n\nZudem dürfen Kreuzfahrtschiffe für 30 Tage australische Häfen nicht anlaufen. Den Menschen riet die Regierung, einen Abstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einzuhalten. Australien hat bislang 280 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2, drei Menschen starben infolge der Infektion.\n\nAn diesem Sonntag sollte in Australien auch die Formel 1 in die neue Saison starten, der Saisonauftakt wurde aber wegen der Coronavirus-Krise abgesagt./sub/DP/zb", "Am Pfingstwochenende kann es vielerorts zu längeren Staus kommen. Das betrifft vor allem die Strecken von und zu den deutschen Küsten sowie die Autbahnen in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin, Köln und München. Foto: Bodo Marks/dpa (Bild: dpa) (Foto: Bodo Marks/dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nStuttgart - Die Lockerungen der Corona-Auflagen machen touristische Reisen zumindest in Deutschland wieder möglich. Am langen Pfingstwochenende (29. Mai bis 1. Juni) brauchen Autofahrer daher auf manchen Fernstraßen wieder mehr Geduld, sagen Auto Club Europa (ACE) und ADAC voraus.\n\nBayern und Baden-Württemberg starten in die Pfingstferien. In Sachsen-Anhalt enden sie. Damit steigt die Staugefahr auf den Fernstraßen in Süddeutschland und auf den Strecken in nördlicher Richtung.\n\nAm vollsten dürfte es nach Aussagen der Experten zu folgenden Zeiten werden: Am Freitagnachmittag, wenn sich am dem Nachmittag bis in den frühen Abend die Ferienstarter zu den Pendlern gesellen. Auch am Samstagvormittag kann es mancherorts besonders eng werden.\n\nVon ihrer ruhigeren Seite dürften sich die Autobahnen am Pfingstsonntag zeigen. Dann allerdings werden die Nebenstrecken rund um die Naherholungsgebiete voller, besonders bei schönem Wetter. Ein weiterer Höhepunkt steht am späten Montagnachmittag ins Haus, wenn viele die Heimreise antreten.", "ZDF\n\nLeder für Deutschland: Manfred Karremann recherchierte für ZDF-\"37°\"-Doku \"Tiertransporte grenzenlos\"\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nMainz (ots)\n\nLeder sei nur ein Abfallprodukt aus der Schlachtung, so meinen viele, der Kauf völlig unbedenklich. Doch das stimmt nur zum Teil. Autor Manfred Karremann zeigt in der \"37°\"-Dokumentation \"Tiertransporte grenzenlos - Leder für Deutschland\" am Dienstag, 18. Februar 2020, 22.15 Uhr im ZDF, woher Leder stammt, das auch in Deutschland verkauft wird. Mithilfe investigativer Recherchen kann er legale und illegale Tiertransportwege ermitteln und aufzeigen, wie dabei gesetzliche Bestimmungen umgangen werden. Sein Fazit: Nicht nur Fleisch, sondern auch Leder kann aus Tierquälerei stammen, für den Menschen giftig sein und sogar das Klima schädigen.\n\nDeutschland ist ein Hauptabnehmer von Schuhen, deren Leder aus der Türkei stammt. Gefertigt werden die Schuhe auch aus der Haut deutscher Tiere. Und das, obwohl die Exporte von Rindern unter anderem in die Türkei inzwischen stark eingeschränkt oder verboten wurden, weil die Transport- und Schlachtbedingungen nicht akzeptabel sind. Autor Manfred Karremann findet trotzdem nicht nur in Schlachthöfen in der Türkei, sondern auch in Ländern wie dem Libanon und Libyen Tiere, die ursprünglich aus Deutschland stammen.\n\nWeil sie billig sind, werden auch Hunderttausende Rinder aus Brasilien in den Nahen Osten und die Türkei transportiert. Oft sind die Frachter aus Südamerika mehr als drei Wochen unterwegs, für die Tiere eine Tortur. Nicht selten wird für ihre Mast Regenwald abgeholzt. Und unzählige Schiffe verpesten Luft und Wasser für solche Lebendtransporte.\n\nDer Film steht am Sendetag ab 22.15 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.\n\nDie Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/\n\nAnsprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de\n\nFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/37grad\n\n\"37°\" in der ZDFmediathek: https://zdf.de/dokumentation/37-grad\n\n\"37°\" bei Facebook: https://facebook.com/ZDF37Grad\n\n\"37°\" bei Instagram: https://instagram.com/zdf37grad\n\nhttps://twitter.com/ZDFpresse\n\nPressekontakt:\n\nZDF Presse und Information\n\nTelefon: +49-6131-70-12121\n\nOriginal-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Innenstadt in Münster muss nicht mehr evakuiert werden. Am Freitagmorgen bestand der Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bombe ist aber bereits im Zweiten Weltkrieg explodiert.\n\nMünster. Die Münsteraner Innenstadt muss nicht rund um den Domplatz evakuiert werden. Die gefundene Bombe ist bereits im Zweiten Weltkrieg explodiert.\n\n+++UPDATE+++ Der Verdacht auf eine Blindgängerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat sich nicht bestätigt. Die unter dem Domplatz in Münster gefundene Bombe ist damals bereits beim Aufprall explodiert. Eine Evakuierung ist deswegen nicht nötig.\n\nMünster bereitete Räumung rund um den Dom vor\n\nDie Stadt Münster hatte sich am Freitagmorgen auf eine mögliche Evakuierung der Innenstadt rund um den Domplatz vorbereitet. Grund war der Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Boden in der Altstadt vermutet werden. „Der Verdacht besteht immer noch“, sagte ein Feuerwehr-Sprecher am Freitagmorgen. Es mussten noch letzte Ausgrabungen gemacht werden, bevor die Lage abschließend bewertet werden konnte.\n\nMögliche Evakuierung im Umkreis von 250 Metern\n\nHätte sich der Verdacht bestätigt, hätte wie bereits im Vorfeld angekündigt der Bereich im Umkreis von 250 Metern geräumt werden müssen. Nach Angaben der Stadt fällt ein Markt auf dem Platz aus, mehrere Buslinien wurden umgeleitet und mehrere Behörden haben ihren Mitarbeitern bereits vorsorglich frei gegeben.\n\nBetroffen von einer möglichen Evakuierung wären neben dem Bischofssitz zahlreiche Uni-Gebäude, die Bezirksregierung, das historische und neue Rathaus, Kaufleute und das LWL-Museum für Kunst und Kultur gewesen. Sollten die Bomben größer sein als bislang gedacht, würde der Radius auf 500 Meter erweitert. Dann wäre auch das Oberverwaltungsgericht (OVG) betroffen gewesen. (dpa)", "pos": ["+++ 9.00 Uhr: Patricia Heine und Horst Schöwe von der Bezirksregierung Arnsberg präsentieren den \"Bodendetonierer\". Die Bombe ist nach dem Abwurf in den Boden eingedrungen und hier detoniert.\n\n+++ 8.50 Uhr:\n\nIch bin damit einverstanden, dass mir Bilder/Videos von Twitter angezeigt werden. Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.\n\n+++ 8.30 Uhr: Entwarnung auch beim zweiten Verdachtsfall. Die gefundene Bombe ist bereits beim Aufprall damals explodiert. Eine Evakuierung ist nicht nötig.\n\n+++ 8.15 Uhr: Der Kampfmittelexperte der Bezirksregierung Arnsberg ist eingetroffen. Falls hier ein Blindgänger liegt, würde er die Bombe freilegen.\n\n+++ 8.09 Uhr: Die Polizei ist am Domplatz eingetroffen. Es geht mit den Bohrungen weiter.\n\nIch bin damit einverstanden, dass mir Bilder/Videos von Twitter angezeigt werden. Dieses Element beinhaltet Daten von Twitter. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.\n\n+++7.56 Uhr: Die Bohrungen mussten vorerst unterbrochen werden. Der Grund: Neugierige beobachten das Geschehen aus einem angrenzenden Gebäude.\n\n+++7.33 Uhr: Jetzt beginnen die Untersuchungen der zweiten Verdachtsstelle.\n\n+++7.15 Uhr: Entwarnung bei erster Stelle. Es gibt nur noch einen potentiellen Blindgänger, berichten die Kollegen vor Ort.\n\n+++7.00 Uhr: Kampfmittelexperten beginnen damit, die zwei verdächtigen Stellen am Domplatz zu untersuchen. Dann wird man wissen, womit man es zu tun hat. Handelt es sich um kleinere Bomben, werden im Radius von 250 Metern Gebäude evakuiert. Das betrifft mehr als 600 Anwohner.\n\n+++6.30 Uhr: Bezirksregierung, Rathaus und das benachbarte Stadthaus sowie einige Uni-Einrichtungen öffnen erst gar nicht, die Geschäfte auf dem Prinzipalmarkt frühestens am Mittag. Der Busverkehr wird umgeleitet. Wer nicht in die Innenstadt muss, sollte auf Anraten der Behörden den Bereich meiden und schon gar nicht mit dem Auto in die Stadt fahren.\n\n+++6.22 Uhr:"], "neg": ["Stand: 18.06.2020 14:08 Uhr - NDR 90,3\n\nCorona: Schlagermove in Hamburg fällt aus\n\nDer Hamburger Schlagermove fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Die Kult-Veranstaltung ist auf den 2. und 3. Juli 2021 verschoben worden, wie der Veranstalter am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Das \"Festival der Liebe\" fällt damit der Verlängerung des Verbotes von Großveranstaltungen bis Ende Oktober zum Opfer. Damit fällt der Schlagermove erstmals seit der Premiere im Jahr 1997 aus.\n\nSchlagermove abgesagt, Reeperbahn Festival nicht NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell - 18.06.2020 14:00 Uhr Autor/in: Susanne Hasenjäger Nachdem Bund und Länder das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober verlängert haben, gibt es Konsequenzen für Veranstaltungen in der Hamburg. Susanne Hasenjäger berichtet.\n\n\n\n\n\n\n\n3 bei 2 Bewertungen Mit von 5 Sternen bewerten Vielen Dank. schließen Sie haben bereits abgestimmt. schließen\n\n\"Wir hätten mit dem Schlagermove Anfang September sehr gern ein Zeichen für Lebensfreude, Toleranz und Gemeinschaft gesetzt. Daher ist es sehr bedauerlich, dass wir den Schlagermove jetzt komplett absagen müssen\", sagte Frank Klingner, Geschäftsführer der veranstaltenden Hossa-Hossa GmbH. Dabei denke er nicht nur an die Fans, \"sondern auch an den immensen wirtschaftlichen Schaden aller Gewerke, die zum Gelingen einer Veranstaltung beitragen, der vielen gastronomischen Betriebe auf St. Pauli und der Hotellerie in Hamburg\".\n\nZuletzt war die ursprünglich für Mitte Juli geplante Riesenparty durch die Hansestadt coronabedingt bereits in den September verlegt worden. Beim Schlagermove ziehen etwa 50 Trucks auf einer Strecke von fast 3,5 Kilometern durch St. Pauli. Im Sommer 2019 zählten die Veranstalter eigenen Angaben zufolge rund 350.000 Besucherinnen und Besucher.\n\nKulturbehörde: Reeperbahn Festival soll stattfinden\n\nAnders sieht es offenbar beim Reeperbahn Festival aus. Die Hamburger Kulturbehörde geht jedenfall weiter davon aus, dass dies im September stattfinden kann. Bei den von den Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprochenen Großveranstaltungen gehe es um andere Formate, sagte Behördensprecher Enno Isermann. Das Reeperbahn Festival stattfinden zu lassen sei zwar eine Herausforderung, aber dabei gehe es um viele kleine Veranstaltungen, erklärte Isermann im Gespräch mit NDR 90,3. Man hoffe, dass dort die Corona-Regelungen eingehalten werden können. Am Montag soll das Konzept für das Reeperbahn Festival vorgestellt werden.\n\nSport-Großveranstaltungen: Austragung ungewiss\n\nAuch sportliche Großveranstaltungen hat Hamburg für die zweiten Jahreshälfte noch nicht abgeschrieben. \"Wir hoffen nach wie vor\", sagte Daniel Schäfer, Sprecher der Hamburger Innenbehörde. Von der Verlängerung des Verbots für Großveranstaltungen wären in der Hansestadt zum Beispiel der Triathlon (5. September), der Ironman (6. September), der Marathon (13. September) und das Radrennen Cyclassics (3. Oktober) betroffen. Die Einigung von Bund und Ländern sieht Möglichkeiten für Ausnahmen vor, auf die die Stadt und die Veranstalter bauen. Das Verbot gelte nämlich für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist. \"Die Veranstalter haben Hygienekonzepte, die man jetzt sehr genau angucken muss\", sagte Behördensprecher Schäfer. Eine klare Aussage über das mögliche Stattfinden oder eine Absage könne derzeit nicht getroffen werden.\n\nDieses Thema im Programm: NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.06.2020 | 14:00 Uhr", "Die Beifahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde beim Unfall schwer verletzt. Sie musste durch Angehörige der Feuerwehren Regio Belp und Thurnen aus dem Auto geborgen werden. Beide Lenker und ein Beifahrer wurden beim Unfall leicht verletzt. Die vier Beteiligten wurden mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht.\n\nDie Strasse musste infolge der Rettungs- und Unfallarbeiten mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.", "Der Kultusminister Alexander Lorz (CDU) spricht bei einer Plenardebatte im hessischen Landtag zu den Änderungen des Schulgesetzes wegen der Corona-Krise. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nFRANKFURT - Hessens Kultusminister Alexander Lorz will deshalb den Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien \"ernsthaft prüfen\". \"Ich finde diese Idee sehr spannend und denke aktuell darüber nach\", sagte der CDU-Politiker der \"Frankfurter Rundschau\". Hintergrund sind Vorschläge von Medizinern, die zwei Wochen vor den Ferien als Testphase zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und die Ferien als Sicherheitspuffer zu nutzen. Wenn renommierte Mediziner dies für möglich halten, \"dann sollten wir das ernsthaft prüfen\".\n\nGewisse Einschränkungen bleiben nichtsdestotrotz\n\n\"Allerdings möchte ich betonen, dass auch der erhoffte Regelbetrieb nach den Sommerferien nicht der gleiche sein wird wie vor Corona\", sagte Lorz der Zeitung. Wahrscheinlich werde zumindest das erste Schulhalbjahr noch von gewissen Einschränkungen geprägt sein, selbst wenn Abstandsregeln aufgegeben und die Gruppengrößen wieder auf den regulären Stand gebracht würden.\n\n\"Wir müssen zum Beispiel sehen, welche Ganztagsangebote es zusätzlich zum Unterricht noch geben kann, denn bei einigen Trägern dieser Angebote fällt ja ebenfalls Personal aus, weil es zu einer Risikogruppe zählt\", sagte Lorz. Zudem seien im Sport sicherlich Mannschaftssportarten kritisch und im Musikunterricht werde in geschlossenen Räumen sicher weiter auf das Singen verzichtet werden müssen.", "Die Steiermark war bis 2015 das Bundesland mit der kleinräumigsten Gemeindestruktur: Bis zum 1. Jänner 2015 hatten die steirischen Gemeinden im Schnitt etwas mehr als 1.700 Einwohner – seit damals sind es durchschnittlich rund 3.300 Einwohner.\n\nVoves: „Rückblickend absolut gelungen“\n\nTrotz vieler Proteste gelang es letztendlich aber, dass 80 Prozent der Gemeinden die Fusionen freiwillig vollzogen. Der damalige Landeshauptmann Franz Voves spricht rückblickend davon, dass die Gemeindestrukturreform das sensibelste Projekt seiner Amtszeit war: „Das war sicherlich mit Abstand das sensibelste Projekt. Unser großes Ziel war es einfach, dass wir durch größere Einheiten stärkere Leistungen für die Bevölkerung erreichen, und ich glaube, rückblickend gesehen und jetzt auch aktuell mich umhörend, dass das absolut gelungen ist. Die Menschen vor Ort, glaube ich, haben in großer Mehrheit erkannt, dass ihnen das absolut in den Leistungen aus dieser größeren Kommune heraus Vorteile gebracht hat.“\n\nSchützenhöfer: „Reduktion macht sich bezahlt“\n\nAuch für seinen damaligen Regierungspartner, den jetzigen Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, ist diese Reform ein Erfolgsprojekt: „Jetzt sehen wir, dass sich diese Reduktion außerordentlich bezahlt macht, weil die Gemeinde bei der Infrastruktur besser beieinander sind.“\n\nGemeinden un Regionen sollen weiter gestärkt werden\n\nIn den nächsten Jahren möchte die ÖVP-SPÖ-Landesregierung die Gemeinden und Regionen weiter stärken: So heißt es in der „Agenda weiß-grün“, dem Koalitionsabkommen im Land, dass es durch die veränderte Gemeindestruktur gelungen sei, die Infrastruktur in den Gemeinden zu verbessern und auszubauen, und diese Stärkung der Gemeinden – insbesondere in den außerhalb des Zentralraums liegenden Regionen – sei fortzuführen.\n\nMurfeld hat sich aufgelöst\n\nMit Jahresbeginn gibt es übrigens nur mehr 286 Gemeinden: Die bisherige Gemeinde Murfeld hat sich freiwillig aufgelöst und wurde auf die Nachbargemeinden St. Veit in der Südsteiermark und Straß (beide im Bezirk Leibnitz) aufgeteilt.", "Kulturnachrichten\n\nMittwoch, 1. Januar 2020\n\nKlassik-Stiftung Weimar plant digitalen Forschungsraum Dort sollen Sammlungen, Archive und mehr zusammengeführt und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Ein solcher virtueller Forschungsraum könne auch ein Pionierfall in Deutschland sein, sagte Stiftungspräsidentin Ulrike Lorenz. Ziel sei es, dass die Nutzer daraus Erkenntnisse für sich und die Forschung ziehen könnten. Dabei soll - gerade für die Laien - das Vergnügen nicht zu kurz kommen, betonte Lorenz. Einen Zeitplan für das Projekt nannte sie nicht. Bereits bei ihrem Antritt als Chefin der Klassik Stiftung Weimar im Sommer 2019 hatte Lorenz angekündigt, einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung setzen zu wollen.\n\nOpernregisseur Harry Kupfer gestorben Der bedeutende Regisseur Harry Kupfer ist tot. Der langjährige Chef der Komischen Oper Berlin starb am Montag nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt, wie sein Management Arsis am Silvestertag in Wien mitteilte. Der gebürtige Berliner begann seine Karriere 1958 in Stralsund in der ehemaligen DDR. Kupfer stieg über Karl-Marx-Stadt, Weimar und Dresden zum Chefregisseur der Komischen Oper auf, die er ab 1981 für 21 Jahre künstlerisch prägte. International begann sein Weltruhm mit der Inszenierung des \"Fliegenden Holländer\" 1978 in Bayreuth, dem 1988 dort gemeinsam mit Daniel Barenboim \"Der Ring des Nibelungen\" folgte. Seine letzte Inszenierung war zugleich seine Heimkehr an die Komische Oper, wo er im Frühjahr 2019 noch Händels \"Poro\" gestaltete.\n\nJournalismusmuseum Newseum in Washington schließt Das Journalismusmuseum \"Newseum\" in Washington wird zum Jahresende wegen zu geringer Einnahmen geschlossen. Demzufolge wird das Museumsgebäude für mehr als 370 Millionen Dollar an die Eliteuni Johns Hopkins University verkauft. Die Ausstellungsstücke über Geschichte und Gegenwart des Journalismus sollen zunächst abgebaut und eingelagert werden. Deren Zukunft sei noch offen, sagte Museumssprecherin Sonya Gavankar: Möglich wären ein neues Museumsgebäude, eine Wanderausstellung oder nur noch ein Internetauftritt. Das 2008 eröffnete moderne Medienmuseum hatte sich die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben, ohne dabei unkritisch zu sein. Journalistische Fehltritte und Fehlentwicklungen wurden in den Ausstellungen ebenso thematisiert wie Enthüllungsberichte von Reportern. Bei hunderten Konferenzen und anderen Veranstaltungen wurde kontrovers diskutiert - und das über Parteigrenzen hinweg, betonte Gavankar. Es sei schade, dass es jetzt schließe, fand eine der Besucher: \"Im gegenwärtigen politischen Klima ist es so wichtig, dass Kinder mit Medien umgehen können und lernen, welchen Wert eine freie Presse hat.\" Das Museum lockte in den zwei Jahrzehnten rund zehn Millionen Besucher an.\n\nFontane-Festspiele ab 2020 jährlich Die Fontane-Festspiele in Neuruppin werden ab 2020 jährlich zu Pfingsten veranstaltet. Bislang gab es die Veranstaltungen zu dem Literaten Theodor Fontane alle zwei Jahre. \"Als wir die Festspiele 2010 aus der Taufe hoben, haben wir uns die Präsentation eines 'modernen' Fontane auf die Fahnen geschrieben\", sagte Uta Bartsch, Geschäftsführerin der Fontane-Festspiele. Mit zeitgenössischen Künstlern und Künsten werde die Person Fontanes mit ihren vielfältigen Facetten zum Funkeln gebracht, so Bartsch. Neues sei hinzugefügt und Altes über Bord geworfen worden. Zugleich sollen aber auch die Erwartungen eher traditionell orientierter Fontane-Enthusiasten erfüllt werden. 2020 stehen demnach unter anderem das Fontane-Lyrik-Projekt, das Europäische Festival der Reiseliteratur \"Neben der Spur\" oder literarische Fontane-Stadtspaziergänge auf dem Programm. Das bereits 2019 erfolgreich erprobte Höfe-Projekt \"Hereinspaziert\" wird fortgesetzt. Zudem laufe das neu gegründete Poesiefestival \"Pop und Petersilie\", kündigte Bartsch an. Fontane wurde in Neuruppin geboren und verlebte dort seine Kindheit.\n\nGrütters sieht neue Berlinale-Spitze unter Druck Rund zwei Monate vor der 70. Ausgabe der Berlinale sieht Kulturstaatsministerin Grütters die neue Leitung des Filmfestivals unter hohem Erwartungsdruck. Sie hoffe, dass sich beim Wettbewerb eine etwas andere kuratorisch-künstlerische Note artikuliere, sagte Grütters der Deutschen Presse-Agentur. Insofern rechne sie damit, dass es im Wettbewerb und auch in den weiteren Sektionen programmatische Veränderungen gebe. Nach Einschätzung der CDU-Politikerin wird von einer Berlinale-Direktion immer erwartet, dass sie das Publikum begeistert - und auch weiterhin 330 000 Karten in elf Tagen verkauft. Grütters sieht das Filmfestival umfassend unterstützt: \"Mit 10,4 Millionen Euro allein vom Bund ist das neue Leitungsteam Rissenbeek und Chatrian jetzt zum Start seiner Amtszeit und zur 70. Berlinale gut ausgestattet\". Die 70. Berlinale beginnt am 20. Februar. Mit Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek hat das Festival nach dem bisherigen Leiter Dieter Kosslick nun eine Doppelspitze."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die CDU sieht sich nach der Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer einer tiefen Führungskrise gegenüber. Die 57-Jährige erklärte am Montag ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur. Parteichefin will sie bleiben, bis die Kandidatenfrage gelöst ist. Bis spätestens Jahresende wolle die CDU \"inhaltlich, personell und organisatorisch fit\" für den Bundestagswahlkampf 2021 sein, sagte Kramp-Karrenbauer am Montagabend im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio.\n\nMit ihrem Schritt zog Kramp-Karrenbauer die Konsequenz aus dem massiven Autoritätsverlust der vergangenen Tage infolge ihres Umgangs mit der Thüringen-Krise. Die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz erklärte Kramp-Karrenbauer unumwunden für gescheitert. Die Regierungspartei steht nun vor einer personellen und möglicherweise auch inhaltlichen Neuaufstellung, welche die Geschlossenheit der Partei in den kommenden Monaten auf eine harte Probe stellen könnte.\n\nIhr Amt als Bundesverteidigungsministerin will Kramp-Karrenbauer behalten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm ihre Entscheidung mit Respekt und mit Bedauern zur Kenntnis und kündigte an, weiter mit ihr als Ministerin zusammenarbeiten zu wollen.\n\nKramp-Karrenbauer betonte, sich für den Fortbestand der großen Koalition einsetzen zu wollen. Die CDU habe immer gesagt, dass sie \"diese Legislaturperiode ordentlich zu Ende bringen\" wolle, betonte Kramp-Karrenbauer in der ARD. Es sei vereinbart worden, \"dass es bei der Regierung Merkel auch bleibt\".\n\nKramp-Karrenbauer hatte eine Reihe von Gründen für ihren Rückzug genannt. \"Die Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz, die offene Frage der Kanzlerkandidatur, schwächt die CDU\", sagte sie.\n\nIn ihrer Erklärung vor dem CDU-Präsidium nahm Kramp-Karrenbauer auch Bezug auf die Ereignisse in Thüringen. Sie beklagte nach Teilnehmerangaben, dass es \"ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken\" gebe. In der ARD betonte die CDU-Chefin am Abend dann, dass es sich dabei um \"einzelne Stimmen\", wie etwa die \"sogenannte Werteunion\", handele. Für den überwiegenden Teil der CDU gelte ganz klar: \"Es wird nicht nach rechts gewackelt, nicht zusammengearbeitet, nicht direkt und nicht indirekt\".\n\nDie thüringische CDU-Fraktion hatte vergangene Woche gegen Kramp-Karrenbauers ausdrücklichen Wunsch den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt - und dabei mit der AfD zusammengespielt, auf deren Stimmen Kemmerich angewiesen war. Am Donnerstag war Kramp-Karrenbauer dann bei einer Krisensitzung in Erfurt mit dem Versuch gescheitert, die dortige CDU-Fraktion von Neuwahlen zu überzeugen. Dieser Fehlschlag hatte die ohnehin schon in der CDU vorhandenen Zweifel an ihrer Durchsetzungsfähigkeit massiv verstärkt.\n\nKramp-Karrenbauer nahm für sich in Anspruch, den Prozess der Kandidatenkür aktiv zu beeinflussen. Für sie sei \"ganz klar\", dass sie diesen Prozess \"mit dem Verzicht auf eine eigene Kandidatur sehr viel freier gestalten\" könne, sagte sie. Die Kür eines Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden per Mitgliederbefragung lehnt sie weiter ab: Diese Frage werde der Parteitag entscheiden.\n\nIn der CDU wurden Warnungen laut, dass der bislang eher unterschwellig ausgetragene Richtungsstreit nun offen ausbricht. \"Es geht jetzt um den Zusammenhalt der CDU als Partei der Mitte\", mahnte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU).\n\nKonservative und wirtschaftsliberale Kräfte monieren seit längerem, dass die CDU unter dem langjährigen Vorsitz Merkels zu weit nach links gerückt sei. Viele dieser Kräfte wünschen sich Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Chef - die rechtskonservative Werteunion sprach sich am Montag für ihn aus.\n\nMerz selbst hielt sich bedeckt. Er gebe Kramp-Karrenbauer nun \"jede Unterstützung dabei, den Prozess ihrer Nachfolge und der Kanzlerkandidatur als gewählte Parteivorsitzende von vorn zu führen\", erklärte er. Auch die möglichen AKK-Nachfolger Armin Laschet und Jens Spahn äußerten sich zurückhaltend. Beide mahnten ihre Partei zur Geschlossenheit.\n\nDie Schwesterpartei CSU forderte die CDU zu einer schnellen Klärung der offenen Fragen auf. \"Es ist jetzt notwendig, die inhaltliche und personelle Aufstellung der CDU grundsätzlich zu klären\", twitterte CSU-Chef Markus Söder. Ein eigenes Interesse an der Kanzlerkandidatur hatte er wiederholt zurückgewiesen.", "pos": ["So überraschend ihr Rückzug die CDU heute traf, so abgeklärt wirkt die Begründung Kramp-Karrenbauers: Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz habe die CDU geschwächt und nicht zur Ruhe kommen lassen, begründete sie ihren Rückzug.\n\nIn einer Pressekonferenz hat Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt, dass sie den CDU-Vorsitz aufgeben und keine Kanzlerkandidatin werden wolle. Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz schwäche die CDU. Doch gerade jetzt sei Deutschland in einer Phase, in der eine starke CDU gebraucht werde.\n\nEs habe sich \"bis in die jüngsten Tage gezeigt\", dass mit der Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz \"eine ungeklärte Führungsfrage einhergeht - nämlich die Frage nach der Kanzlerkandidatur\", sagte Kramp-Karrenbauer. Sie verband dies mit einem Seitenhieb gegen ihre internen Kritiker: \"Diese Frage ist trotz zweier Parteitage nicht zur Ruhe gekommen und sollte nach dem Willen einiger offenbar auch in der Zukunft nicht zur Ruhe kommen.\"\n\nEntscheidung nicht spontan getroffen\n\nDie Entscheidung ist \"seit einer geraumen Zeit in mir gereift und gewachsen\", sagte die 57-Jährige. Sie wolle im Amt bleiben, bis sich ein Bundesparteitag auf einen Kanzlerkandidaten geeinigt habe. Dann werde sie ihr Amt niederlegen. Den Prozess wolle sie \"von vorne führen\" und sei durch ihren Verzicht auf die eigene Kandidatur viel freier in dessen Gestaltung. Ihr Amt als Verteidigungsministerin werde sie behalten.\n\nMit Blick auf ihr ehemaliges Amt als saarländische Ministerpräsidentin und jetzige Parteichefin sagte Kramp-Karrenbauer, sie habe der CDU sehr viel zu verdanken.\n\n\"Ungeklärtes Verhältnis mit AfD und Linken\"\n\nBereits am Morgen war aus Parteikreisen durchgesickert, dass Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug erklären werde. Im CDU-Präsidium hatte sie klargemacht, dass sie den Weg zur Neuaufstellung ebnen und dann ihr Parteiamt aufgeben wolle.\n\nIn ihrer Erklärung am Morgen hatte Kramp-Karrenbauer Bezug auf die Ereignisse in Thüringen genommen, die ihre Autorität in der Partei schwer beschädigt hatten. Sie beklagte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen, dass es \"ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken\" gebe und machte klar, dass sie \"strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken\" sei.\n\nSetzte sich in Erfurt nicht durch\n\nDie thüringische CDU-Fraktion hatte am vergangenen Mittwoch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bundesspitze den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt - und dabei mit der AfD zusammengespielt, auf deren Stimmen Kemmerich angewiesen war.\n\nAm Donnerstag war Kramp-Karrenbauer dann bei einer Krisensitzung in Erfurt mit dem Versuch gescheitert, die dortige CDU-Fraktion von Neuwahlen zu überzeugen. Und schließlich war es Kanzlerin Angela Merkel, die dafür sorgte, dass der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, sein Amt aufgibt. Der stellvertretende Thüringer CDU-Chef hatte Kemmerich nach der Wahl als \"Kandidaten der Mitte\" gratuliert und sich über die Abwahl Ramelows zufrieden gezeigt. Parteikollegen wie der Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann und der JU-Vorsitzende Tilman Kuban warfen Kramp-Karrenbauer daraufhin in der Thüringen-Frage Führungsschwäche vor.\n\nDebatten um ihre Führungsqualitäten begleiten Kramp-Karrenbauer seit ihrer Amtsübernahme 2018. Zuletzt hatte sie beim Parteitag im November offen die Machtfrage gestellt - und vorläufig für sich entschieden.\n\nDrei mögliche Nachfolger\n\nWer ihr nun folgen könnte, wird die CDU ab sofort beschäftigen. Potenzielle Nachfolger wie Friedrich Merz, Jens Spahn oder Armin Laschet hielten sich zunächst bedeckt. \"In so einer Situation ist kluges Nachdenken wichtiger, als schnell zu reden\", ließ Merz seinen Sprecher mitteilen. Spahn zollte AKK \"großen Respekt\" für ihre Entscheidung. CSU-Chef Markus Söder hat dagegen mehrfach betont, dass er nicht zur Verfügung stehe.\n\nZum Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer sendet das Erste am Abend einen Brennpunkt mit dem Titel \"Kramp-Karrenbauer gibt auf - Machtkampf in der CDU. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr - im Anschluss an die tagesschau.\n\nÜber dieses Thema berichtete am 10. Februar 2020 tagesschau24 um 14:00 Uhr und die tagesschau um 15:00 Uhr."], "neg": ["\"Es ginge, wenn überhaupt, und das würde ich schon anstreben, bei einer Lasttragung, die wir aber erst in ein paar Jahren auf uns zukommen sehen\", sagt Kogler laut einer Vorab-Meldung im \"ATV Aktuell\"-Interview Samstagabend. Die Frage der Millionärssteuer stellt sich aus seiner Sicht erst später, weil sich Österreich derzeit günstig Geld ausborgen könne. Dafür ist er sich jetzt \"ganz sicher, dass das quasi Eingang in die Überlegungen finden wird\", was die Frage der nötigen Überzeugungsarbeit bei der ÖVP betrifft - \"weil was will man sonst politisch begründen\".\n\nAm 7. April hatte der Grüne Vizekanzler vehement auf eine \"gerechte Krisenfinanzierung\" gepocht, indem \"immer, wenn es in Millionenhöhe zu Erbschaften und Schenkungen kommt, auch eine Steuer eingehoben werden soll\". Am 18. April zeigte er sich schon etwas zurückhaltend: \"Unter der Voraussetzung, dass die Schulden abgetragen werden müssen, ist vieles neu zu denken\", meinte er, sah das \"in der Abfolge\" aber \"erst am Ende zu besprechen. Zunächst müssen Not- und Hilfsmaßnahmen gesetzt werden.\"", "Am Mittwoch um 13.29 Uhr erschien Michael Lauber, Bundesanwalt, aus einem Seiteneingang kommend, unten in der grossen Eingangshalle im Bundeshaus. Bei den Drei Eidgenossen bog er ab und stieg die Treppe in Richtung Nationalratssaal hoch und verschwand im Saal, in dem die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) von National- und Ständerat tagten. Unterwegs grüsste er den Journalisten freundlich, wenn auch mit einem etwas gequälten Lächeln.\n\nRund zehn Minuten später, um 13.41 Uhr, war Laubers Auftritt vor dem Parlament schon wieder vorbei. Die Mission war offensichtlich nicht erfolgreich. Beim Verlassen des Nationalratssaals wirkte er enerviert, er fuchtelte mit einer Hand und redete, seine schwarze Mappe in der anderen, auf eine Weibelin ein.\n\nIm Unterschied zu früher war Lauber allein unterwegs, weder Polizeischutz war zu sehen noch ein Begleiter aus der Bundesanwaltschaft. Es ist ganz offensichtlich einsam geworden um den Bundesanwalt, der nach seiner Kurzvisite vor der GPK keine Frage beantworten wollte.\n\nDer Grund für Laubers Auftritt war der Inspektionsbericht, den die GPK diskutierte und danach verabschieden wollte. Womöglich versuchte der Bundesanwalt, die Publikation des Berichts zu verhindern oder zu verzögern, was allerdings als aussichtslos galt.\n\nWann die Kommission über ihre heutige Sitzung orientieren wird, ist derzeit noch unklar.\n\nAufsicht zog die Schraube an\n\nDieser GPK-Bericht, der das zerrüttete Verhältnis zwischen Lauber und seiner Aufsichtsbehörde AB-BA unter die Lupe nimmt, fällt dem Vernehmen nach für den Bundesanwalt vernichtend aus. Sein selbstbewusstes bis selbstherrliches Amtsverständnis stösst auf wenig Verständnis. Der AB-BA unter dem früheren Zuger Regierungsrat Hanspeter Uster, der die Aufsichtsschraube gegenüber Lauber anzog, wird ein über alles gesehen gutes Zeugnis ausgestellt.", "Attacke am S-Bahnhof: Polizei sucht nach dem Angegriffenen\n\nTeilen\n\nDie Bundespolizei musste in Germering eingreifen. © Beispielfoto\n\nDie Bundespolizei sucht nach einem Unbekannten, der am Montagmittag (6. Januar) am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus von einem 41-Jährigen tätlich angegriffen wurde und sich danach entfernte.\n\nMünchen / Germering – Kurz nach 14 Uhr bedrängte ein 41-jähriger Deutscher am S-Bahnhaltepunkt Germering-Harthaus einen Mann. Der 41-Jährige baute sich aggressiv vor dem Unbekannten auf und stieß ihm mit den Händen gegen den Oberkörper, wie die Polizei berichtet.\n\nDer Angegriffene setzte sich zur Wehr, so dass der Aggressor zu Boden stürzte; dann entfernte er sich unerkannt. Beamte der Polizei Germering konnten den am Mund leicht verletzten 41-jährigen Aggressor am Treppenabgang zur Ceciliastraße stellen. Der Germeringer zeigte sich den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, weswegen er gefesselt wurde. Dabei beleidigte er einen Landespolizeibeamten, was per BodyCam dokumentiert wurde. Ein angeforderter Rettungswagen brachte den augenscheinlich unter Drogen stehenden 41-Jährigen unter Bundespolizeibegleitung in ein Münchner Krankenhaus. Dort verweigerte der Germeringer eine Behandlung, beleidigte stattdessen den behandelnden Arzt.\n\nDa nach dessen Angaben keine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand, wurde der Mann der Klinik verwiesen. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er ebenso wie weitere sachdienliche Angaben zur Tat. Nun sucht die Münchner Bundespolizei (Rufnummer: 089/5155500) nach dem Unbekannten, der angegriffen wurde. Er soll etwa 20 Jahre alt und mit schwarzer Mütze sowie schwarzer Jacke bekleidet gewesen sein und einen Rucksack mitgeführt haben.", "Betrüger, Abzocker und Cyber-Kriminelle nutzen die Ängste der Schweizer Bevölkerung aus, um unter dem Deckmantel der Coronakrise Personen zu schädigen. In der Schweiz und im nahen Ausland seien solche Fälle aufgetaucht, schreibt die Schaffhauser Polizei auf Twitter.\n\nVermeintliche Shops für Schutzmasken und Desinfektionsmittel schössen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Ferner hätten Cyber-Kriminelle unzählige Phishing-Emails im Namen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder weiteren Behördenstellen verschickt.\n\nAuch wenn die Betrüger ihre Masche jeweils den aktuellen Gegebenheiten anpassten, so blieben die Verhaltenstipps der Polizei dieselben wie vor der Coronakrise. So sollten Mails von unbekannten Absendern, Anhänge oder Links nicht geöffnet werden.\n\nAuf Forderungen von Erpressern sollte nicht eingegangen oder reagiert werden. Das gelte auch für Telefonate von unbekannten Personen. Vorauszahlungen bei Online-Shops sollten nur in kleinen Beträgen geleistet werden.\n\nBei grösseren Beträge empfehle es sich, die Ware über ein Online-Treuhandkonto zu bezahlen. Alternativ dazu sollte, falls möglich, die Rechnung direkt beim Abholen der Ware beglichen werden, schreibt die Schaffhauser Polizei weiter.", "Lediglich zwei Verstöße gegen das Feuerwerksverbot in der Altstadt von Ravensburg hat die Polizei in der Silvesternacht beanstanden müssen.\n\nplus Mit Schwäbische Plus Basic weiterlesen Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher exklusiv für unsere Abonnenten zur Verfügung. Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten erhalten Sie mit Schwäbische Plus Basic: Jetzt für 0,99 € testen Mit einer Registrierung lesen Sie 3 PLUS-Inhalte und 10 freie Inhalte im Monat kostenlos. Sie sind bereits registriert? Hier einloggen.\n\nIlkhsihme eslh Slldlößl slslo kmd Blollsllhdsllhgl ho kll Mildlmkl sgo Lmslodhols eml khl Egihelh ho kll Dhisldlllommel hlmodlmoklo aüddlo. Kolme lhol dlmlhl Elädloe ehliillo dhme khl Slldlößl ho Slloelo, llhil khl Egihelh ahl. Slsloühll kla Sglkmel ehlillo dhme eoa Kmelldslmedli sldlolihme slohsll Elldgolo ho kll Hoolodlmkl mob."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Am Pfingstwochenende kann es vielerorts zu längeren Staus kommen. Das betrifft vor allem die Strecken von und zu den deutschen Küsten sowie die Autbahnen in den Ballungsräumen Hamburg, Berlin, Köln und München. Foto: Bodo Marks/dpa (Bild: dpa) (Foto: Bodo Marks/dpa)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nStuttgart - Die Lockerungen der Corona-Auflagen machen touristische Reisen zumindest in Deutschland wieder möglich. Am langen Pfingstwochenende (29. Mai bis 1. Juni) brauchen Autofahrer daher auf manchen Fernstraßen wieder mehr Geduld, sagen Auto Club Europa (ACE) und ADAC voraus.\n\nBayern und Baden-Württemberg starten in die Pfingstferien. In Sachsen-Anhalt enden sie. Damit steigt die Staugefahr auf den Fernstraßen in Süddeutschland und auf den Strecken in nördlicher Richtung.\n\nAm vollsten dürfte es nach Aussagen der Experten zu folgenden Zeiten werden: Am Freitagnachmittag, wenn sich am dem Nachmittag bis in den frühen Abend die Ferienstarter zu den Pendlern gesellen. Auch am Samstagvormittag kann es mancherorts besonders eng werden.\n\nVon ihrer ruhigeren Seite dürften sich die Autobahnen am Pfingstsonntag zeigen. Dann allerdings werden die Nebenstrecken rund um die Naherholungsgebiete voller, besonders bei schönem Wetter. Ein weiterer Höhepunkt steht am späten Montagnachmittag ins Haus, wenn viele die Heimreise antreten.", "pos": ["München (ots) - Am langen Pfingstwochenende bleiben Autofahrer von teilweise langen Staus nicht verschont. Die Reiseeinschränkungen im Zuge der Corona-Krise werden deutschlandweit immer weiter gelockert. In allen Teilen Deutschlands steht das touristische Angebot nun wieder zur Verfügung. Da Flugreisen ins Ausland nach wie vor nicht erwünscht bzw. möglich sind, werden sich viele Deutsche für einen Kurztrip mit dem Auto im eigenen Land entscheiden. Außerdem beginnen in Bayern und Baden-Württemberg zweiwöchige Ferien, in Sachsen-Anhalt enden sie. In Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist der Dienstag, 2. Juni, noch schulfrei.Staugefahr auf den Autobahnen sieht der ADAC besonders am Freitagnachmittag und am frühen Abend, Samstagvormittag und Montagnachmittag. Bei schönem Wetter sind am Samstag und Sonntag auf den Ausfallstraßen der Städte in die Naherholungsgebiete Verzögerungen durch Ausflügler programmiert. An allen Tagen müssen Autofahrer mit Schwerverkehr rechnen. Das sonst übliche Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen ist im Zuge der Corona-Krise bis auf Weiteres ausgesetzt.Auf folgenden Strecken besteht besondere Staugefahr:- Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München- Fernstraßen zur Nord- und Ostsee- A1 Hamburg - Bremen - Dortmund - Köln- A2 Oberhausen - Dortmund - Hannover - Berlin- A3 Oberhausen - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau- A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden- A5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel- A6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg- A7 Hamburg - Flensburg- A7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte- A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg- A9 Berlin - Halle/Leipzig - Nürnberg - München- A61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen- A81 Stuttgart - Singen- A93 Inntaldreieck - Kufstein- A95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen Die Kontrollen an den deutschen Grenzen werden seit Mitte Mai schrittweise gelockert. An den Übergängen zwischen Deutschland und Österreich sowie Deutschland und Frankreich finden nur noch stichprobenartige Kontrollen statt. Die Einreise nach Frankreich, Österreich und der Schweiz ist weiterhin nur aus einem nachweisbaren triftigen Grund erlaubt. Auf touristische Reisen ins Ausland sollten die Bundesbürger in den kommenden Wochen weiter verzichten. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.Pressekontakt:ADAC KommunikationT +49 89 76 76 54 95aktuell@adac.deOriginal-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7849/4604819"], "neg": ["Zwischen dem Europaparlament und der ungarischen Regierung ist ein Streit über eine Debatte zu den Corona-Notstandsgesetzen in Ungarn entbrannt.\n\nParlamentspräsident David Sassoli hatte zu der Aussprache den ungarischen Premier Viktor Orban eingeladen, wie eine Sprecherin Sassolis am Mittwoch bestätigte. Orban habe jedoch abgelehnt und Justizministerin Judit Varga als Ersatz vorgeschlagen.\n\nDas akzeptierte das EU-Parlament nicht, da es die Regel sei, dass an den Debatten der jeweilige Staats- oder Regierungschef teilnehme, hieß es zur Erklärung. Orban sei gebeten worden, seinen Standpunkt vor dem Parlament darzulegen, auf der Grundlage der üblichen Praxis des Parlaments, sagte Roberto Cuillo, Sprecher Sassolis. „Seine Antwort ist klar. Für uns ist die Angelegenheit damit beendet.“\n\nDie Aussprache zu den umstrittenen Notstandsgesetzen Ungarns stand zunächst für Mittwoch auf der Agenda, sie wurde nun auf Donnerstag verlegt. Orban hatte sich im Zuge der Maßnahmen der Coronavirus-Pandemie Ende März vom Parlament in Budapest mit umfassenden Sondervollmachten ausstatten lassen.\n\nUngarns Justizministerin Varga erklärte auf Twitter, Ungarn habe „immer darum bitten“ müssen, seinen Standpunkt im Europaparlament vorzutragen. Das Parlament habe nie die Teilnahme Ungarns an einer Plenardebatte über Ungarn initiiert, so Varga. Zudem sei es das Vorrecht des Staats zu entscheiden, wer ihn repräsentieren solle. Über den Disput hatte zunächst das Magazin „Politico“ berichtet.", "Bei einem Küchenbrand in Landshut sind am Neujahrstag drei Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro.\n\nGegen 13 Uhr wurde ein Feuer in der Goldingerstraße der Polizei gemeldet. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, brannte die Küche in einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Der Inhaber der Wohnung hatte mit einer Elektropfanne und Fett hantiert, als das Feuer ausbrach und auf die Küchenschränke übergriff.\n\nDer 48-Jährige wurde schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Ein neunjähriges Kind, das ebenfalls in der Wohnung war, blieb unverletzt. Zwei weitere Personen, die dem Mann helfen wollten, wurden leicht verletzt.", "Interview : „Der Euro ist eine äußerst stabile Währung“\n\n1999 wurde der Euro erst nur als Buchgeld eingeführt, drei Jahre später zum Jahresbeginn 2002 in zunächst zwölf EU-Staaten auch als Bargeld. Foto: dpa/Oliver Berg\n\nDüsseldorf Der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum über den erwachsen gewordenen Euro, seine Macken und die nötigen Reformen, die ihn wetterfest machen würden.\n\nMit 18 Jahren erreicht man in Deutschland die Volljährigkeit, ab 21 Jahren kann grundsätzlich nicht mehr das Jugendstrafrecht angewendet werden. So gesehen ist der Euro mit dem Jahreswechsel endgültig erwachsen geworden: Vor 21 Jahren wurde er als Buchgeld eingeführt, vor 18 Jahren dann auch in zunächst zwölf EU-Staaten als Bargeld. Grund genug, den Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Jens Südekum danach zu fragen, wie er die Währung heute bewertet.\n\nHerr Südekum, 18 Jahre nach der Bargeld-Einführung: Hat sich der Euro als Glücksfall erwiesen?\n\nInfo Jens Südekum Professor Jens Südekum (44) ist Universitätsprofessor für Internationale Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie an der Heinrich-Heine-Universität. Die FAZ zählte ihn in ihrem Ranking 2019 zu den 20 einflussreichsten deutschen Ökonomen. Er war bereits Berater für die EU-Kommission, die Welthandelsorganisation, den Internationalen Währungsfonds, die Bundes- und die NRW-Landesregierung sowie die Deutsche Bundesbank.\n\nJens Südekum: Der Euro hat sich als äußerst stabile Währung erwiesen. Er hat zwar weiterhin große Macken. Aber die könnte man reparieren. Dafür müsste Europa bereit sein, einige Gründungsmythen der Währungsunion zu überdenken und Geburtsfehler zu beheben. Das sollte jetzt, wo der Euro quasi erwachsen geworden ist, zügig geschehen. Ein Zurück in ein Europa mit vielen kleinen Währungen wäre jedenfalls keine vernünftige Option.\n\nWo hat der Euro Ihre Erwartungen übertroffen?\n\nSüdekum: Die Inflation war seit der Einführung des Euro geringer als zu Zeiten der D-Mark. Deshalb waren die Realzinsen, die man etwa auf dem Sparbuch erhält, früher auch nicht höher als heute. Gleichzeitig feiern wir auf dem Arbeitsmarkt seit ungefähr zehn Jahren einen Beschäftigungsrekord nach dem nächsten. Für diese Erfolge sind der Euro und die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mitverantwortlich. Außerdem hat sich die EZB als einzige wirklich handlungsfähige Institution Europas erwiesen. Auf dem Höhepunkt der Eurokrise haben drei Worte („Whatever it takes“) von EZB-Präsident Mario Draghi genügt, um der destruktiven Spekulation der Finanzmärkte gegen souveräne europäische Staaten den Stecker zu ziehen. Seitdem spielt die EZB auch endlich die Rolle, die eine Zentralbank für eine erfolgreiche Währung spielen muss: als Kreditgeber der letzten Instanz und damit als Stabilitätsanker.\n\nUnd wo hat der Euro Sie enttäuscht?\n\nSüdekum: Die Währungsunion ist weiterhin unvollkommen, denn die Regierungen der Euro-Mitgliedsstaaten sind nicht bereit, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen. Die EZB kann mit ihrer Geldpolitik nicht alle Probleme alleine lösen. Wir brauchen zusätzlich eine koordinierte Fiskalpolitik oder noch besser eine zentrale Institution in Brüssel, die in einer Konjunkturkrise massive Summen mobilisieren kann. Jede erfolgreiche Währung braucht dieses Zusammenspiel aus Geld- und Fiskalpolitik. Europa klammert sich aber stattdessen an die Maastricht-Kriterien und an zu restriktive Haushaltsdisziplin. Das ist eine Schönwetterkonstruktion, die im Krisenfall nicht funktioniert. Das muss Europa besser machen.\n\nWie beurteilen Sie die Chancen, dass sich die Eurozone über die bisher 19 Länder hinaus durch Erreichen der Konvergenzkritierien noch vergrößert?\n\nSüdekum: Eine Ausweitung des Euro sollte jetzt nicht oben auf der Tagesordnung stehen. Zunächst müssen die Institutionen für die jetzigen Mitgliedsstaaten reformiert werden. Durch die Vollendung der Europäischen Bankenunion, den Ausbau des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zu einem Europäischen Währungsfonds und die Einführung von Eurobonds. So kann der Euro wetterfest gemacht und weiterentwickelt werden. Und so ließen sich auch massive Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz bezahlen, die Europa so dringend für mehr nachhaltiges Wachstum braucht.\n\nWie wird sich aus Ihrer Sicht die Rolle des Euro im internationalen Währungsvergleich in den nächsten Jahren entwickeln?", "ÖSTERREICH: Gewessler stoppt Tempo 140 \"in den nächsten Wochen\".\n\nUmweltministerin im Interview: \"Die 140 waren leider die falsche Richtung\" - Verordnung bereits in Arbeit\n\nWien (OTS) - Die neue Umwelt- und Verkehrsministerin, Leonore Gewessler, kündigt im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) an, den Tempo-140-Testbetrieb auf der Autobahn einzustellen. Gewessler: \"Die Verordnung ist schon in Arbeit.\" Die Ministerin weiter: \"Das wird in den nächsten Wochen sein. Wir haben beim Klimaschutz so große Aufgaben, dass es wichtig ist, dass man auch in einzelnen Bereichen nicht in die falsche Richtung läuft. Die 140 waren leider die falsche Richtung, deswegen ist das eines der Themen, die wir rasch angehen.\"\n\nRückfragen & Kontakt:\n\nÖSTERREICH, Chefredaktion\n\n(01) 588 11 / 1010\n\nredaktion @ oe24.at", "Gesundheitszentrum in Neunburg vor dem Startschuss\n\nDas kommunale \"Gesundheitszentrum Ostoberpfalz\" kann ab 1. Juli seinen Betrieb im ehemaligen Neunburger Krankenhaus aufnehmen. Der erste Wirtschaftsplan geht im zuständigen Gesundheitsausschuss einstimmig über den Tisch.\n\nAm Donnerstag tagte zum ersten Mal das neue Gremium, das für alle Angelegenheiten des Gesundheitszentrums tätig ist, die dem Beschluss des Stadtrats unterliegen. Nach der Gründung des Eigenbetriebs am 25. November 2019 traten die zehn Stadträte und Bürgermeister Martin Birner im Rathaussaal zusammen und berieten den Wirtschaftsplan 2020. Nach einer kurzen Vorstellung wurde das Zahlenwerk einstimmig genehmigt. Ausgearbeitet hat den Etat der Kaufmännische Betriebsleiter und Verwaltungsleiter der Stadt Neunburg, Georg Keil. Weil er in der Anfangsphase auch in seiner Freizeit viel dafür gearbeitet hat, dankten ihm die Beteiligten und lobten das Ergebnis.\n\nNach der Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern in Regensburg für ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit der Beschäftigung von zwei Ärzten, kann das \"Gesundheitszentrum Ostoberpfalz\" mit Sitz in der Stadt Neunburg vorm Wald wie geplant am 1. Juli 2020 an den Start gehen. Ziel ist es, die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung langfristig zu sichern und nachhaltig zu stärken. Um die wachsenden Versorgungsprobleme in der Region zu bewältigen und die Praxissitze zu erhalten, brauchte es nach Einschätzung des Stadtrates Mut, neue Wege zu beschreiten. Seit Inkrafttreten des Versorgungsstärkungsgesetzes haben Kommunen die Möglichkeit, eigene Medizinische Versorgungszentren zu gründen. In die Tat umgesetzt haben das allerdings bisher nur wenige.\n\nBericht über die Planungen für das Medizinische Versorgungszentrum in Neunburg Neunburg verbucht Teilerfolg auf Weg zum Gesundheitszentrum\n\n„Mit viel Sachverstand und Kompetenz in zahlreichen Abstimmungen und Gesprächen haben wir die Chance ergriffen und dafür gesorgt, dass nun das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz für unsere Bürger ein echter Gewinn sein wird“, so die Überzeugng von Bürgermeister Birner. Neunburg gehöre damit bundesweit zu den Vorreiter-Kommunen hinsichtlich kommunaler Lösungsansätze bei der Bewältigung des Ärztemangels.\n\nLaut Birner tritt das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz nicht in Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten, da keine neuen Angebote geschafften, sondern vorhandene weitergeführt werden. Das Team des MVZ setzt sich aus einem Internisten und einem Chirurgen, zehn medizinischen Fachangestellten und zwei weiteren Beschäftigten zusammen. Keil hat eng mit Dr. Richard Wagner bei der Betriebssatzung und dem Wirtschaftsplan zusammengearbeitet. „Das war sicher eine zusätzliche Belastung“, lobte Birner seinen Einsatz für das Zentrum.\n\nRichard Wagner ist auch der ärztliche Leiter des Gesundheitszentrum und bietet dort als Facharzt für Innere Medizin Herz-Kreislaufdiagnostik und Behandlung von Magen-Darmerkrankungen an. Seine Praxis ist Schwerpunktpraxis für Diabetes Mellitus und Naturheilverfahren. Walter Heigenhauser deckt das chirurgische Spektrum und die notfallmedizinische Versorgung ab. Es wird im ehemaligen Neunburger Krankenhaus keine Veränderungen für die Patienten geben. Sie können sich mit oder ohne Überweisung an die beiden städtischen Fachärzte wenden.\n\nMit viel Sachverstand und Kompetenz in zahlreichen Abstimmungen und Gesprächen haben wir die Chance ergriffen und dafür gesorgt, dass nun das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz für unsere Bürger ein echter Gewinn sein wird.\n\nBild: bl Bürgermeister Martin Birner\n\nDas Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt 25 000 Euro. Zusätzlich wird ein Startkapital von 700 000 Euro zur Verfügung gestellt. Diese Beträge sind im städtischen Haushalt 2020 als Einlage der Stadt an den Eigenbetrieb zu veranschlagen. Ziel sei es allerdings, eine schwarze Null zu schreiben. „Die Zahlen im Wirtschaftsplan beruhen auf bisherigen Daten der Praxen, wie sie in den vergangenen sechs Jahren gelaufen sind“, erläuterte Dr. Wagner. Er stehe hinter den Zahlen, da sie realistisch seien. Ein Ereignis wie die Corona-Welle sei aber ein Schlag für die Praxen, die dann mit weniger Patienten zu tun hätten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Mindestens 27 Menschen seien zudem verletzt worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Der Laster war demnach mit einem Sprengsatz versehen. Unter den Toten sollen auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer sein.\n\nDie Rettungsorganisation Weißhelme berichtete sogar von 30 Toten. Der Lastwagen sei an einem Markt der Stadt explodiert, erklärte sie auf Twitter. Die Suche nach Opfern gehe weiter. Zunächst war unklar, wer hinter der Explosion steckt. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG dafür verantwortlich.\n\nDie von Kurden geprägte Region um Afrin liegt direkt an der Grenze zur Türkei. Türkische Truppen und verbündete syrische Rebellen hatten dort im Frühjahr 2018 eine Offensive begonnen und das Gebiet von YPG eingenommen. Ein wissenschaftliches Gutachten des Deutschen Bundestages kam zu dem Schluss, dass die dortige türkische Präsenz völkerrechtlich die Kriterien einer Militärbesatzung erfülle.\n\nIn der Vergangenheit hatte es mehrfach Anschläge in Afrin gegeben. Die Türkei sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und bekämpft sie deswegen. Die Miliz ist zugleich in Syrien wichtigster Partner der USA und ihrer Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).\n\nIm Nordosten Syriens ist nach Angaben von Menschenrechtlern die Versorgung von zwei Millionen Menschen in der Coronakrise akut gefährdet. Die Organisation Human Rights Watch klagte am Dienstag in New York über einen großen Mangel an medizinischen Produkten zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19. Wegen der wenigen Tests - besonders in dem von kurdischen Gruppen kontrollierten Nordosten - gebe es wahrscheinlich kein echtes Bild über das Ausmaß der Infektionen in dem Bürgerkriegsland.\n\nDie Menschenrechtler stützen sich auf Interviews mit zehn Angestellten von Vereinten Nationen und Nichtregierungsorganisationen, die in der Region an der Grenze zum Irak arbeiten. Die schlechtere Versorgung hängt mit einem Kompromiss im UN-Sicherheitsrat zusammen, der den Zugang für humanitäre Hilfe beschränkt. Wegen einer Blockadehaltung vor allem vom syrischen Verbündeten Russland ist der für medizinische Güter wichtige Übergang Al-Jarubiya geschlossen.", "pos": ["Das türkische Verteidigungsministerium meldet, dass bei der Explosion auf dem Markt in der Stadt Afrin 47 Menschen getötet worden seien. Bei den Toten handele es sich um Zivilisten, darunter mehrere Kinder.\n\nNach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die in der Regel über ihr Informantennetz in Syrien gut informiert ist, liegt die Zahl der Todesopfer etwas niedriger. Unter den Toten seien auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer. Mehrere Dutzend Menschen seien verletzt worden. \"Die Menschen wurden getötet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte\", erklärte die Beobachtungsstelle.\n\nDie Explosion ereignete sich in der Stadt Afrin, die von den türkischen Streitkräften und mit ihnen verbündeten syrischen Rebellengruppen kontrolliert wird. Durch die Explosion gerieten auch mehrere Autos und Geschäfte in Brand.\n\nZu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG für die Tat verantwortlich. Vor zwei Jahren hatten sich die Volksbefreiungseinheiten YPG mit der türkischen Armee zwei Monate lang Gefechte in der Provinz Afrin geliefert, die direkt an der Grenze zur Türkei liegt. Die Türkei wurde dabei von Rebellen der Freien Syrischen Armee unterstützt.\n\nDie Lage in Syrien hatte sich zuletzt etwas beruhigt. Im März wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle mit 103 getöteten Zivilisten die niedrigste monatliche Opferzahl seit Beginn des Konflikts vor neun Jahren registriert. Laut der Menschenrechts-Beobachtungsstelle hatte die Zahl ziviler Todesopfer im Februar mit 275 noch mehr als doppelt so hoch gelegen als im März. Anfang März hatte die syrische Regierungsarmee ihre Militäroffensive gegen Rebellen und Dschihadisten in der nordwestlichen Region Idlib nach einer von Russland und der Türkei ausgehandelten Waffenruhe weitgehend eingestellt.\n\nqu/uh (afp, dpa, ap, rtr)"], "neg": ["„Reuchlin wäre heute auf allen Social-Media-Kanälen unterwegs“: Reuchlin-Gottesdienst zwischen damals, heute und morgen\n\nFlucht durch Innenstadt endet in Untersuchungshaft: 26-Jähriger mit Drogen und ohne Führerschein auf gestohlenem Roller unterwegs\n\nStuttgart/Pforzheim. Ein völlig verregnetes Wochenende hat die Wasserstände in den Flüssen Baden-Württembergs ordentlich ansteigen lassen. An vielen Gewässern wurden die zweijährlichen Hochwasserstände erreicht. Einzelne Flüsse kamen nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg (HVZ) sogar in die Nähe der Zehnjahresmarken. Betroffen seien vor allem das Allgäu und der nördliche Schwarzwald. Bis Dienstag soll es noch weiterregnen. Darüber hinaus warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einigen Regionen vor orkanartiken Böen.\n\nIm Nordschwarzwald - unter anderem im Bereich Neuenbürg und Bad Wildbad - zeigt die Wetterkarte des DWD ein leuchtendes Rot. Das heißt: Gewarnt wird vor ergiebigem Dauerregen (bis Dienstag, 12 Uhr) sowie vor orkanartigen Böen (von Montag, 22 Uhr, bis Dienstag, 9 Uhr). Zu erwarten sind demnach orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 95 km/h (26m/s, 51kn, Bft 10) und 115 km/h (32m/s, 63kn, Bft 11) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung.\n\nDer heftige Regen hat auch schon für den ersten Erdrutsch gesorgt. Gegen 14.30 Uhr hatte ein Autofahrer gemeldet, dass auf der B294 in Höhe des Gewerbegebiets Gräfenau zwischen Höfen und Calmbach Erde und Steine liegen würden. Während ein Bagger des Bauhofs Höfen das Material zur Seite schob, regelte die Polizei den Verkehr einspurig am Erdrutsch vorbei.\n\nFür Pforzheim und den Rest des Enzkreises wird vor Dauerregen sowie schweren Sturmböen (85 bis 100 km/h) gewarnt.\n\nSchon am Montagmorgen waren die Pegel der beiden Flüsse Enz und Nagold sichtbar angestiegen. In Pforzheim, wo die Enz in den Wochen zuvor zwischen 50 und 70 Zentimetern stand, wurden da nach Angaben der Hochwasserzentrale des Landes Baden-Württemberg bereits rund 1,60 Meter gemessen. Um 14.15 Uhr war mit einem Pegelstand von 1,90 Meter ein vorübergehender Höchststand erreicht. In der Folge ging er wieder leicht zurück, lag aber auch am späteren Nachmittag noch über dem sogenannten Grenzwert der Hochwassermeldeordnung (1,70 Meter).\n\nSo entwickelte sich der Pegel der Enz in Pforzheim bis 15 Uhr. Foto: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg/PZ\n\nVon Zwei- oder Zehnjahresmarken ist die Enz in Pforzheim noch deutlich entfernt: Der Wert für ein zweijährliches Hochwassr liegt hier bei 2,10 Meter, der für ein zehnjährliches bei 2,81 Meter. Von einem zehnjährlichen Hochwasser spricht man, wenn die Pegelhöhe einen Stand erreicht, der im Schnitt nur alle zehn Jahre überschritten wird.\n\nDie Nagold stand bei Dillweißenstein am Montagnachmittag bei 1,58 Meter - zwei Tage zuvor war es noch rund ein Meter gewesen.\n\nDie Nagold in Pforzheim am Montagmorgen:\n\nSchade – hier käme ein Video, wenn Ihr Browser HTML5 Unterstützung hätte, wie z.B. der aktuelle Firefox\n\nVerkehrsprobleme im Südwesten\n\nDas Wetter brachte auch Verkehrsprobleme mit sich. Bei Oppenau (Ortenaukreis) stürzten nach Angaben der Bundespolizei am Montag Bäume auf die Gleise der Renchtalbahn. Ein Zug kollidierte mit dem Hindernis und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. In Simonswald (Kreis Emmendingen) beschädigten abgerutschte Erdmassen ein Haus. Aus dem Kreis Lörrach meldete die Polizei Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume. In Schramberg (Kreis Rottweil) weckte die Polizei in der Nacht die Besitzer von vier geparkten Autos, weil das steigende Wasser der Kinzig die Fahrzeuge zu beschädigen drohte.\n\nDer Rhein bei Karlsruhe sollte seinen höchsten Stand am Dienstag erreichen. Für den Pegel Maxau prognostizierte die HVZ einen maximalen Stand zwischen etwas über 7,00 Metern und knapp 8,00 Metern. Ab 7,50 Metern wird die Schifffahrt unterbrochen. Auch der Wasserstand des Neckars in Heidelberg soll sich bis Dienstag weiter erhöhen.\n\nUnwetterartige Regenfälle in Baden-Württemberg\n\nVon Samstagmittag bis Montagmittag gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Regenfälle von zum Teil deutlich mehr als 100 Litern je Quadratmeter. Am Ruhestein, der Wasserscheide zwischen Acher und Murg im nördlichen Schwarzwald, fielen in der Staulage 161 Liter. In Forbach (Kreis Rastatt) waren es 102 Liter, in Baden-Baden 87 Liter. Im Südschwarzwald fielen verbreitet 50 bis 80 Liter Regen je Quadratmeter, in Todtmoos (Kreis Waldshut) waren es 113 Liter.\n\nBis zum Abend sollten in weiten Teilen Baden-Württembergs noch ein paar Liter hinzukommen, sagte DWD-Meteorologe Kai-Uwe Nerding. Vom Abend an sei dann wieder mit kräftigen und anhaltenden Regenfällen zu rechnen, die bis Dienstag weitere 50 bis 60 Liter Regen bringen können, in Staulagen auch bis zu 80 Liter.\n\nFür Pforzheim liegt derzeit folgende Unwetterwarnung vor:\n\nEs tritt Dauerregen auf. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 40 l/m² und 60 l/m² erwartet.\n\nEs treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung auf.\n\nACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Vereinzelt können Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.\n\nAktuelle Infos und Vorhersagen gibt es auf der Internetseite der Hochwasserzentrale.\n\nSie haben Bilder von Sturm und Sturmschäden und möchten sie mit der PZ und den Lesern teilen? Dann senden Sie uns diese per E-Mail an internet@pz-news.de mit dem Stichwort \"Sturm\" unter Angaben Ihrer Kontaktdaten.*\n\n*Datenschutzhinweis: Die Verarbeitung der von Ihnen übermittelten Daten erfolgt nur zum Zwecke der Durchführung dieser Leseraktion. Weitere Informationen zum Datenschutz und den Ihnen zustehenden Rechten können Sie unserer Datenschutzerklärung unter https://www.pz-news.de/dse-pznews.html entnehmen.", "Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.\n\nFast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.", "Polizeipräsidium Pforzheim\n\nPOL-Pforzheim: (PF) Pforzheim - In der Warteschlange beim Entsorgungszentrum: 41-jähriger Autofahrer ohne Führerschein erwischt\n\nPforzheim (ots)\n\nDass die Polizei überall genau hinschaut, wenn es um die Einhaltung von Recht und Gesetz geht, haben Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Nord am Montag bewiesen.\n\nGegen 14:30 Uhr waren die Einsatzkräfte während der Streife auf einen in der Fahrzeugwarteschlange beim Entsorgungszentrum Hohberg stehenden Renault mit roten Kennzeichen aufmerksam geworden. Da die Beamten aufgrund der angetroffenen Situation den Verdacht hatten, dass die, auch \"Händlerkennzeichen\" genannten und eigentlich beispielsweise für Probefahrten vorgesehenen, roten Nummernschilder hier vorschriftswidrig genutzt werden könnten, unterzogen sie in der Folge den Renault sowie dessen Fahrer einer Kontrolle. Dabei fanden sie heraus, dass der 41-jährige Fahrer gar keinen Führerschein hat. Den Wagen hatte er offenbar von einem Gebrauchtwagenhändler zur Probefahrt überlassen bekommen. Während den 41-Jährigen nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erwartet, muss auch der Gebrauchtwagenhändler mit einer Anzeige rechnen, da er dies zuließ.\n\nFrank Weber, Pressestelle\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Pforzheim\n\nTelefon: 07231 186-1111\n\nE-Mail: pforzheim.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Pforzheim, übermittelt durch news aktuell", "Es ist eigentlich ein schöner Brauch, der bis ins 16. Jahrhundert zurückdatiert. Und im Mai 2020 so gut wie überall pausieren wird. Die \"Schweiberl\" bleiben im Schuppen, die Bäume im Wald. Nirgends findet ein Maibaumaufstellen statt.\n\nEinzig in Cham wird ein Kran ohne Beisein von Besuchern und ohne Fest den Baum in die Höhe hieven. Das funktioniert für die Kreisstadt, aber nicht auf dem Dorf. Dort ist das Maibaumaufstellen ein guter Grund für ein geselliges Beisammensein - und das bereits im Vorfeld. Schließlich fängt das Fest mancherorts bereits im Wald an; beim Aussuchen des Baumes, schlagen, heimtransportieren und dann aufbereiten, inklusive diverser Nachtwachen, damit kein Nachbarverein die Chance hat, das gute Stück zu stehlen.", "Schönefeld\n\nAus der Berliner Senatskoalition kommt die Forderung, dass nun auch der Rechnungshof des Landes die BER-Finanzen unter die Lupe nimmt. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sagte der Grünen-Abgeordnete Harald Moritz am Donnerstag. Er verwies auf einen Bericht des RBB zu Start- und Landeentgelten. Demnach steigen die Einnahmen nach dem Start des BER nicht so stark wie in der Öffentlichkeit und im Aufsichtsrat dargestellt. Für Moritz entsteht der Eindruck, dass die Flughafengesellschaft ( FBB) ihre Finanzlage schöngerechnet habe. In Brandenburg forderte die Linke, die Karten offen auf den Tisch zu legen.\n\nDas Unternehmen widersprach den RBB-Berechnungen. Der Erlös je Passagier werde am BER um 40 bis 50 Prozent über dem in Tegel und Schönefeld liegen, bekräftigte ein Sprecher. Dabei seien neben Gebühren für Starts und Landungen sowie die Infrastrukturnutzung Einnahmen aus Gastronomie, Handel, Werbung und Parken eingerechnet. Im Einzelfall könne die Summe deutlich variieren.\n\nAnzeige\n\nKontrollbehörde hatte BER bisher nicht unter die Lupe genommen\n\nDer Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter, verlangte absolute Transparenz von Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Das ist er den Gesellschaftern, den Parlamenten und den Steuerzahlern schuldig.“ Die oppositionelle FDP im Berliner Abgeordnetenhaus forderte erneut, Lütke Daldrup zu beurlauben.\n\nWeitere MAZ+ Artikel\n\nAnders als die Rechnungshöfe Brandenburgs und des Bundes hat die Berliner Kontrollbehörde den BER nicht unter die Lupe genommen. Zur Begründung hatte der Rechnungshof der Hauptstadt in der Vergangenheit darauf verwiesen, dass Doppelprüfungen vermieden werden sollten.\n\nBrandenburger Grüne: „Umgereimtheiten nicht akzeptabel“\n\nThomas von Gizycki, flughafenpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Brandenburger Landtag teilt mit, dass die „aufgezeigten Ungereimtheiten [...] nicht akzeptabel“ seien. „Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft und die Gesellschafter müssen endlich ihre Verantwortung übernehmen und für Klarheit sorgen: Wie teuer wird das Ganze wirklich noch? Welche Kosten sind wirklich unvermeidbar und welche sind dem weiteren Ausbau oder der Förderung des Luftverkehrs durch Rabatte geschuldet?“, so von Gizycki.\n\nWeiteren Zahlungen aus der Landeskasse an den Flughafen würde man erst zustimmen, wenn die Zweifel an den Kontrollgremien der FBB ausgeräumt seien und wenn geklärt sei, wofür die Gelder wirklich gebraucht werden.\n\nLinke: „Völlig absurd“\n\nAuch die Brandenburg Linke kritisiert die FBB. Fraktionssprecherin Marlen Block erklärt: „Die Flughafengesellschaft agiert intransparent und beleidigt. Mal schweigt sie völlig, mal wiegelt sie ab und spricht von ,Milchmädchenrechnungen’ . Aber die Karten gehören auf offen auf den Tisch gelegt. Es sei „völlig absurd“, über den Ausbau eines Flughafens „zu fantasieren“, der noch nicht einmal eröffnet ist und dessen Wirtschaftlichkeit derart in Frage steht.\n\nVon MAZonline/dpa"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Aber nicht, wie zunächst vermutet, von einem Beamten der Polizei Hessen.\n\nDer Mainzer Stadtrat Maurice Conrad hat eine Drohmail von der Adresse eines Polizisten aus Hessen erhalten. Das LKA hat jetzt aber eine erste Gewissheit in dem Fall.\n\nDer Stadtrat Maurice Conrad aus Mainz wurde nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht.\n\naus wurde nach eigenen Angaben von aus bedroht. Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen aufgenommen.\n\nDie Drohmail wurde nach ersten Erkenntnissen nicht von der hessischen Polizei verschickt.\n\nUpdate vom Montag, 22.06.2020, 18.22 Uhr: Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat neue Informationen zur Drohmail an den Mainzer Stadtrat Maurice Conrad mitgeteilt. Demnach ließ sich nicht bestätigen, dass die Mail von einer Adresse der hessischen Polizei versandt wurde.\n\n„Bereits im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde“, heißt es in der Mitteilung des LKA Hessen. Wer die Drohmail tatsächlich verschickt hat, werde derzeit ermittelt.\n\n‼️ Update: Im Rahmen der ersten getätigten Ermittlungen konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass die besagte E-Mail NICHT von der angezeigten E-Mail-Adresse der hessischen Polizei versendet wurde.\n\nWeitere Infos hier ➡️ https://t.co/gTnIcfOGrS — HLKA (@LKA_Hessen) June 22, 2020\n\nDrohmail an Maurice Conrad aus Mainz: LKA ermittelt\n\nUpdate vom Montag, 22.06.2020, 15.50 Uhr: Der Mainzer Stadtrat und „Fridays for Future“-Aktivist Maurice Conrad hat eine Drohmail erhalten. Weil sie von einem hessischen Polizisten stammen könnte, ermittelt das Landeskriminalamt.\n\nMaurice Conrad sagte der FR am Montag (22.06.2020), er fühle sich von der E-Mail ernsthaft bedroht. „Gestern Abend ging’s mir ziemlich schlecht“, sagte er. „Ich habe auch nicht gut geschlafen.“ Er selbst halte es für denkbar, dass die E-Mail echt sei, sagte Conrad. Die Nachricht sei auf seiner Adresse beim Maildienst „Gmail“ des Internetkonzerns Google eingegangen. Gefälschte Nachrichten landeten dort recht regelmäßig im Spamfilter.\n\nMaurice Conrad aus Mainz hat sich auf Twitter zugespitzt zur Polizei geäußert\n\nWarum er ins Visier eines Polizisten geraten sein könnte, kann Conrad nicht erklären. Er habe sich auf Twitter allerdings zuletzt in polemisch zugespitzter Weise zu Rassismus und Polizeigewalt geäußert. Es habe sich aber um harmlosen „Twitter-Humor“ gehandelt, sagte Conrad.\n\nHermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im hessischen Landtag, erhob derweil schon Forderungen für den Fall, dass die Mail echt ist: „Sollte es sich bestätigen, dass die Drohmail von einem Polizeibeamten geschrieben wurde, dann sind sofortige Disziplinarmaßnahmen mit dem Ziel der Entfernung aus dem Dienst angebracht“, sagte Schaus.\n\nPolizist aus Hessen soll Stadtrat aus Mainz bedroht haben\n\nErstmeldung vom Montag, 22.06.2020, 9.52 Uhr: Mainz/Wiesbaden - Der Mainzer Stadtrat Maurice Conrad ist nach eigenen Angaben per Mail von einem Polizisten aus Hessen bedroht worden. Der 20 Jahre alte Conrad veröffentlichte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter einen Screenshot des Schreibens. Ob es sich dabei um eine echte Mail oder eine gefälschte Nachricht handelt, ist noch unklar.\n\nStadtrat aus Mainz nach eigenen Angaben von Polizist aus Hessen bedroht\n\nAuf Twitter teilte der Klima-Aktivist mit: „Ein Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt. Ja, ich hab ein bisschen Angst.“\n\nDazu stellte er der Screenshot einer Nachricht, deren Absender offenbar von der hessischen Polizei kommt. Die Nachricht hat folgenden Wortlaut: „Ich wusste gar nicht, dass man mit prekärer Bildung Stadtrat wird. Kein Wunder, Mainz, Drecksloch auf der anderen Rheinseite. Ich empfehle im Übrigen das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.“\n\nEin Polizist der #Polizei #Hessen schreibt mich als Kommunalpolitiker über seine berufliche Funktions-Mail an und droht mir mit körperlicher Gewalt.\n\n\n\nJa, ich hab ein bisschen Angst.\n\n\n\nWas ist das, Polizei Hessen?! pic.twitter.com/yxlBuz8aov — Maurice Conrad ️‍ (@Maurice_Conrad) June 21, 2020\n\nPolizist schickt angeblich Drohmail: LKA antwortet\n\nDas Hessische Landeskriminalamt antwortete auf den Tweet: „Sehr geehrter Herr Conrad, wir haben den Sachverhalt aufgenommen und kümmern uns umgehend darum.“ Auch die Polizei in Mainz reagierte auf den Tweet und schrieb bei dem Kurznachrichtendienst: „Danke für die Information. Wir stehen für weitere Schritte zur Verfügung.“\n\nOb die Nachricht tatsächlich von einem Polizisten aus Hessen stammt, ist noch fraglich. Denn die E-Mail könnte auch gefälscht sein (sogenanntes E-Mail-Spoofing). Das geben auch einige Twitter-Nutzer in den Kommentaren unter dem Tweet von Maurice Conrad zu bedenken. Ein Nutzer führt sogar vor, wie einfach man eine solche Mail fälschen kann.\n\nPolizist soll Kommunalpolitiker bedrohen - LKA prüft Echtheit\n\nDas Hessische Landeskriminalamt schrieb weiterführend auf seiner Twitter-Seite: „Zu dem E-Mail-Screenshot führt das HLKA die Ermittlungen. Derzeit wird geklärt, ob die Mail tatsächlich von einem Polizei-Account verschickt wurde oder ob es sich um einen Fake (E-Mail-Spoofing) handelt. Auch wir wollen schnellstmögliche Aufklärung. Weitere Infos folgen!“\n\nDa Conrad die Mailadresse veröffentlicht hat, hat die Redaktion versucht, deren Echtheit zu überprüfen. Bislang erhielten wir allerdings keine Antwort. (Von Melanie Gottschalk)\n\nIn Stuttgart ist es in der Nacht von Samstag (20.06.2020) auf Sonntag (21.06.2020) zu schweren Ausschreitungen gekommen. Alle aktuellen Entwicklungen zu diesen Vorfällen erfahren Sie in unserem News-Ticker.", "pos": ["Der Hashtag «#Hass» ist auf einem Bildschirm zu sehen. Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild (Bild: dpa) (Foto: Lukas Schulze/dpa/Symbolbild)\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nWiesbaden/Mainz - Nach Drohungen gegen einen Mainzer Kommunalpolitiker prüft das hessische Landeskriminalamt, ob die Mail mit dem entsprechenden Inhalt tatsächlich von einem hessischen Polizei-Account aus verschickt wurde. Das sagte eine LKA-Sprecherin am Montag in Wiesbaden. «Wir wollen das schnellstmöglich aufklären.» Es seien Ermittlungen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden aufgenommen worden. Es geht darum, ob die E-Mail tatsächlich von einem Polizisten verschickt wurde oder ob es sich um einen Täuschungsversuch handelt.\n\nDas Mainzer Stadtratsmitglied Maurice Conrad hatte bei Twitter eine E-Mail veröffentlicht, die er von einem Absender mit dem Account @polizei.hessen.de erhalten hatte. Darin steht unter anderem: «Ich empfehle im Übrigen, das allabendliche Gebet, dass wir 2 uns niemals über den Weg laufen. Wäre gesünder.»\n\nHassbotschaften bekäme er öfters, sagte Conrad. Jedoch nicht von einem mutmaßlichen Polizisten. Er freue sich, dass das LKA nun schnell klären wolle, ob die Adresse echt ist oder ein Fake. Auf die Frage, woher der Hass kommen könnte, sagte Conrad, dass es womöglich einen Bezug zur Debatte um eine Kolumne der Tageszeitung «taz» haben könnte. Er habe vor kurzem bei Twitter einen Artikel geteilt, der sich um das Thema drehte.\n\nIn der «taz»-Kolumne ging es darum, wo Polizisten arbeiten könnten, wenn die Polizei abgeschafft würde, der Kapitalismus aber nicht. Darin wurde auch die Option der Mülldeponie aufgegriffen. Aus der Berufsgruppe heraus und von Politikern kam danach viel Kritik."], "neg": ["Weltweit suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Gleichzeitig streuen Impfgegner in den sozialen Medien Gerüchte und Falschmeldungen über eine angebliche Impfpflicht gegen die Seuche.\n\n\n\nUnter Hochdruck suchen Wissenschaftler weltweit nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Zeitgleich werden in den sozialen Netzwerken Verschwörungstheorien und Falschmeldungen gestreut, die Impfpflicht betreffend. Was ist dran an der Behauptung, die Corona-Impfpflicht in Deutschland sei beschlossene Sache?\n\nCorona-Verschwörungstheorie: Hat die Regierung die Coronavirus-Impfpflicht beschlossen?\n\nFakt ist: Eine Pflicht zur Impfung gegen das Coronavirus ist bisher nicht beschlossen.Auch Kanzleramtschef Helge Braun bestätigte noch einmal, dass es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland nicht geben werde. Wenn ein Impfstoff vorliege, sei es gut, wenn sich viele impfen lassen. Aber das entscheide jeder selbst, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). \"Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen\", betonte Braun. Er hoffe auf einen Impfstoff für die breite Bevölkerung zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres. Dann könne man auch zum normalen Leben zurückkehren.\n\nAufgrund der Coronavirus-Pandemie:Bundestag verabschiedet Reform des Infektionsschutzgesetzes\n\nDie am 14. Mai vom Bundestag verabschiedete Reform des Infektionsschutzgesetzes sieht keine solche Regelung vor. Denn: Das Infektionsschutzgesetz setzt einer verpflichtenden Impfung enge rechtliche Grenzen: Eine solche Pflicht kann von der Bundesregierung demzufolge nicht ohne weiteres angeordnet, sondern nur \"mit Zustimmung des Bundesrates\", also von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen werden - \"für bedrohte Teile der Bevölkerung\", wie es in Paragraf 20, Absatz 6 heißt. Der Passus gilt bereits seit 2001.\n\nVerpflichtende Impfungen in Deutschland nur mit Ausnahmen möglich\n\nVerpflichtende Impfungen sind aber nur in besonderen Fällen zu rechtfertigen, denn sie könnten gegen Artikel 2 des Grundgesetzes verstoßen: \"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit\", heißt es dort. \"Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.\" Der Weg bis zu einer Corona-Impfpflicht wäre also lang, aber rechtlich möglich.\n\nDie Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages kamen 2016 zu dem Schluss, dass zwar \"eine Impfpflicht für bedrohte Teile der Bevölkerung (...) einen Eingriff in das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit\" bedeute, im Seuchenfall \"verfassungsrechtlich jedoch gerechtfertigt erscheinen\" könne.\n\nImpfpflicht gegen Masern seit 1. März 2020 in Deutschland\n\nBeispiel Masern: Zum stärkeren Schutz vor der hoch ansteckenden Krankheit ist nach langer Diskussion seit dem 1. März eine Impfung gegen Masern unter anderem für Kinder in Kitas und Schulen verpflichtend. Eltern müssen nun vor der Aufnahme nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind. Die Pflicht gilt unter anderem auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen sowie für Personal in medizinischen Einrichtungen wie Kliniken.\n\nIn dem von der Bundesregierung erarbeiteten Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist keine Impfpflicht vorgesehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte in dem Entwurf für eine Reform des Infektionsschutzgesetzes zunächst aber eine \"Immunitätsdokumentation\" geplant - einen Nachweis, der bestimmten Gruppen Sonderrechte gewähren könnte.\n\nKritik an Jens Spahns Vorschlag einer\"Immunitätsdokumentation\"\n\nDie Idee: Wer eine Corona-Erkrankung überstanden hat, Antikörper in sich trägt und sich seine Immunität von einem Arzt bestätigen lässt, könnte im aktuellen Fall von gewissen Schutzmaßnahmen - wie dem Tragen einer Maske - ausgenommen werden. Kritiker fürchteten eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Nach Protesten - unter anderem vom Koalitionspartner SPD - hatte Spahn den Vorschlag zunächst zurückgezogen und den Ethikrat um seine Einschätzung gebeten. Grundsätzlich aber hält er an Plänen zur Einführung eines Immunitätsausweises fest.\n\nPolitiker der Regierungskoalition haben Behauptungen, es werde eine Impfpflicht geplant, zurückgewiesen. \"Ein für alle Mal: Eine Corona-Impfpflicht stand nie im Gesetzentwurf, zu keinem Zeitpunkt\", sagte zum Beispiel SPD-Fraktionsvize Bärbel Bas am 5. Mai in Berlin. \"Es wäre auch absurd, eine Impfpflicht im Bundestag zu beschließen, wo es doch bisher überhaupt keinen Impfstoff gibt (...).\"\n\nMarkus Söder wirbt für Corona-Impfpflicht\n\nZwar gab es einzelne Politiker, die für eine Impfpflicht geworben hatten, wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Gesundheitsminister Spahn hat sich bisher allerdings zurückhaltend gezeigt: \"Mein Eindruck ist, dass sich die allermeisten Bürgerinnen und Bürger sofort freiwillig impfen lassen würden, sobald es eine Impfung gegen das Coronavirus gibt. Wo Freiwilligkeit zum Ziel führt, braucht es keine gesetzliche Pflicht.\"\n\nFolgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.\n\nfka/sig/news.de/dpa", "Offiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "Wer sich mit preiswerter Mode eindecken will, hat ab Donnerstag dazu Gelegenheit. Dann startet offiziell der Ausverkauf von Peacock in der Werner Fußgängerzone.\n\nZweimal hat die Katholische Landjugend Werne-Stockum ein Treckerkino veranstaltet. Die Resonanz war grandios. Doch in diesem Jahr fällt das Treckerkino aus. Und das aus einem triftigen Grund. (RN+)\n\nDas sollten Sie wissen:\n\nDer Einsatz der Feuerwehr-Drehleiter vor dem Stadthaus Werne zog am Dienstagvormittag das Interesse vieler Passanten auf sich. Was war passiert? Ein Notfall war es offenbar nicht. (RN+)\n\nRosenmontag 2020 verlief in Werne weitgehend friedlich. Die Polizei hatte weniger zu tun als sonst, musste dennoch fünf Personen vorübergehend festnehmen. Der Regen half den Sicherheitskräften.\n\nDie Zahl der Kinder, die schwimmen können, nimmt ab. Müsste da nicht die Prüfung einfacher werden? Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Anforderungen steigen. Das sagt eine Werner Prüferin dazu. (RN+)\n\nDas Wetter:\n\nIn Werne kann es von Tagesbeginn bis zum Nachmittag immer mal wieder regnen bei Werten von 1 bis zu 6°C. Abends bleibt in Werne die Wolkendecke geschlossen bei Temperaturen von 3 bis 4°C. Nachts ist es wolkig bei einer Temperatur von 2°C. Die Sonne ist heute fast nicht zu sehen.\n\nDas können Sie am Mittwoch in Werne und Umgebung unternehmen:\n\nSolebad Werne : Infos hier. Außerdem können Sie hier alle unsere Berichte zum Solebad nachlesen.\n\n: Infos hier. Außerdem können Sie hier alle unsere Berichte zum Solebad nachlesen. Theater: Peer Gynt, Stück nach Ibsen, mit Theater an der Ruhr Mülheim, Heinz-Hilpert-Theater, Kurt-Schumacher-Str. 39, Lünen, 20 Uhr.\n\nPeer Gynt, Stück nach Ibsen, mit Theater an der Ruhr Mülheim, Heinz-Hilpert-Theater, Kurt-Schumacher-Str. 39, Lünen, 20 Uhr. Lesung: LiteraTurnier, mein Lieblingsbuch, Stadtbücherei Werne, Moormannplatz 12, 19.30 Uhr.\n\nDie interaktive Karte zeigt, wie stark die Straßen in Werne aktuell belastet sind. Wenn Sie weiter reinzoomen, können Sie auch kleinere Straßen sehen. Außerdem können Sie hier Radwege und den öffentlichen Nahverkehr abfragen.", "Kahlschlag bei Galeria Karstadt Kaufhof: 62 Filialen sollen schließen\n\nUmsatzzahlen im Handel im Südwesten teilweise mit Minus von bis zu 70 Prozent\n\nPforzheim/Karlsruhe. Es sind erleichternde Nachrichten für die Beschäftigten im Einzelhandel in Pforzheim und für die Verbraucher in der Region: Die Filiale des von der Corona-Krise gebeutelten Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof in Pforzheim muss nicht schließen. Auch Karlsruhe bleibt verschont. Bis zuletzt war unklar geblieben, welche der 172 Standorte in ganz Deutschland einer Schließung zum Opfer fallen.\n\nDie gute Nachricht überbrachte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum. Er gab am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt, dass Galeria Kaufhof in Pforzheim keine der 62 Filialen ist, die ihre Türen schließen muss. Wie die Gerwekschaft Verdi am Nachmittag bekanntgab, bleibt auch der Standort in Karlsruhe erhalten.\n\n„Das ist natürlich vor allem für die Beschäftigten eine sehr gute Nachricht. Aber auch für Pforzheim und die ganze Region, weil damit attraktive Einkaufsmöglichkeiten mitten in der Stadt erhalten bleiben.“ Gunther Krichbaum (CDU), Bundestagsabgeordneter für Pforzheim und den Enzkreis\n\nDie Schließung der Pforzheimer Filiale wäre eine Gefahr für die Attraktivität der Innenstadt gewesen, so Krichbaum weiter. Er verwies darauf, dass alle Mandatsträger in den letzten Wochen auf verschiedenen Ebenen Gespräche geführt hätten. „Es hat sich bestimmt förderlich auf den Prozess ausgewirkt, dass dabei die Diskretion größtenteils gewahrt blieb“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.\n\nEntscheidung für Galeria-Führungsebene nicht leicht\n\nManagement, Betriebsrat und Gewerkschaften hätten sich die Entscheidungen über die Schließung vieler Filialen nicht leicht gemacht, so Krichbaum. „Es ist um jeden einzelnen Standort gerungen worden, denn ursprünglich sollten ja noch viel mehr Häuser geschlossen werden.“ Für Pforzheim hätten neben dem großen Einzugsbereich sicher auch strukturelle Gründe gesprochen.\n\nDie Schließung von Galeria Kaufhof wäre für die Pforzheimer Innenstadt ein schwerer Schlag gewesen, so Krichbaum. „Unser Ziel ist es, die Innenstadt wieder zu beleben. Deshalb wurde bereits mit Bundesmitteln die Fußgängerzone saniert und bald startet das Projekt „Innenstadt Ost“.“ Ein großes Warenhaus trage ganz sicher viel zu einer attraktiven Innenstadt bei, was ein Outlet-Center auf der grünen Wiese aber nicht gewährleisten könne, bemerkt Krichbaum abschließend.\n\nPforzheims OB Peter Boch ist erleichtert\n\nAuch der Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch zeigte sich erleichtert über die Entscheidung der Galeria-Konzernleitung und unterstrich die Bedeutung des Kaufhauses für die Goldstadt.\n\n„Ich bin erleichtert und freue mich sehr, dass der Standort (...) in Pforzheim bestehen bleibt. Das ist ein wirklich guter Tag für die Beschäftigten hier bei uns vor Ort, aber auch für uns als Stadt - insbesondere die Innenstadt und die Fußgängerzone.“ Peter Boch, Oberbürgermeister von Pforzheim\n\nFür Boch stehe Kaufhof – auch unter den früheren Betreibern Merkur und Horten – für Angebotsvielfalt und -qualität und sei ein wichtiger Frequenzbringer für unsere Innenstadt. Deshalb halte der OB persönlich engen Kontakt zur Pforzheimer Leitung des Kaufhauses, habe in der Krise aber auch das Gespräch mit der Regionalleitung in Stuttgart gesucht und sich per Brief an die Geschäftsführung in Essen gewandt.\n\nÄhnlich erfreut und erleichtert äußerte sich WSP-Direktor Oliver Reitz gegenüber der PZ. Er denke, dass mit dieser Entscheidung nicht nur den Betroffenen selbst als auch den Betreibern umliegenden Geschäfte und der ganzen Stadt ein Stein vom Herzen falle.\n\n„Zwar habe ich stets an die gute Wettbewerbsfähigkeit gerade der Pforzheimer Filiale geglaubt, doch waren die letzten Tagen durchaus von Besorgnis geprägt. Für die Beschäftigten hoffe ich, dass man nun zuversichtlich nach vorne schauen kann. Für die Standortleiterin Stephanie Jeckel ist die Entscheidung sicherlich auch ein Beleg ihres sehr engagierten und erfolgreichen Wirkens hier vor Ort.“ Oliver Reitz, Leiter des Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim\n\nSo reagieren Betriebsräte in Pforzheim und Karlsruhe auf die Entscheidung\n\nMit großer Erleichterung reagierten auch die Betriebsräte der beiden Standorte auf die Mitteilung der Konzernleitung, dass beide Häuser weiterbetrieben werden. Einer Verdi-Mitteilung zufolge würden die Mitarbeiter am Freitag und Samstag über die Entscheidung informiert.\n\nAuch wenn das schlimmstmögliche Szenario – eine Schließung der Standorte – nicht eingetreten sei, müssten dennoch Abstriche gemacht werden, so Verdi weiter. Demnach habe man zwar den vom Unternehmen geplanten Personalabbau von zehn Prozent in den verbliebenen Filialen verhindern können und der im Dezember 2019 vereinbarte Integrationstarifvertrag bliebe in Kraft. Die darin festgeschriebenen Entgelterhöhungen von 0,3 Prozent für das Jahr 2020 sowie die zu erwartende Entgelterhöhung im 2021 bekämen die Beschäftigten jedoch nicht ausbezahlt, sondern in Freizeit abgegolten. Ab 2022 sollen dann die Entgelterhöhungen der Flächentarifverträge eins zu eins an die Beschäftigten weitergegeben werden. Im Jahr 2025 sollen dann vollumfänglich die Verdi-Flächentarifverträge des Einzelhandels angewendet.\n\nMehr lesen Sie am Samstag, 20. Juni, in der Pforzheimer Zeitung sowie im Epaper auf PZ-news.de.", "Havanna. Aufgrund einer stark abnehmenden Zahl an Corona-Neuinfektionen und nach mehreren Tagen ohne einen Toten infolge des Virus hat Kuba einen Plan für schrittweise Lockerungen vorgestellt. \"Wir sind in der Lage, das Virus zu kontrollieren\", erklärte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstagabend in der Fernsehsendung Mesa Redonda. Auch der Tourismus soll nun langsam wieder anlaufen.\n\nDie Phasen richten sich nach dem Verlauf des Infektionsgeschehens, so der Präsident. Mitte kommender Woche solle die erste Phase beginnen. Während dieser bleiben die meisten Einschränkungen des öffentlichen Lebens bestehen: So seien die Regeln des \"Abstandhaltens\" weiterhin einzuhalten und der Mund-Nasen-Schutz soll im öffentlichen Raum nach wie vor getragen werden. Über den Sommer bleiben Großveranstaltungen, wie der Karneval im Juli, untersagt. Dagegen sollen Museen wieder öffnen, ebenso wie ein Teil der Schwimmbäder. Die Öffnung der Strände wird den Gemeinden freigestellt.\n\nDie Schulen sollen im September wieder öffnen. Da in Kuba keine E-Learning-Infrastruktur verbreitet ist, müssen die Schüler zunächst das im März abgebrochene Schuljahr beenden. Der Beginn des neuen Schuljahres wird auf November verschoben. Die Universitäten sollen erst in Phase 3 wieder öffnen.\n\nMit besonderer Spannung waren die Regelungen für den Tourismus erwartet worden, einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Kuba. Díaz-Canel kündigte an, dass bei jedem Einreisenden ein Corona-Test durchgeführt und Fieber gemessen werde. Zunächst solle jedoch nur der lokale Tourismus wieder anlaufen. In der zweiten Phase werden die Cayos, kleine Badeinseln im Süden und Norden Kubas, für den internationalen Tourismus geöffnet. Erst danach werden sich die Gassen der Altstadt Havannas oder der beliebte Strandort Varadero wieder mit Touristen füllen können.\n\nAuch im Verlauf der Lockerungen sollen Angestellte, die nicht zur Arbeit gehen können, wie bisher einen hundertprozentigen Lohnausgleich erhalten. Während der ersten Phase bleiben zudem Strom und Gas für alle Haushalte kostenlos. Härter hat die Krise die Selbstständigen, die \"Cuentapropistas\", getroffen, vor allem jene, deren Dienstleistungen mit dem Tourismus zu tun haben.\n\nKuba hatte bereits kurz nachdem italienische Urlauber Anfang März das Virus auf die Insel gebracht hatten, starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens veranlasst. Zudem setzte die Regierung auf eine möglichst genaue Nachverfolgung der Infizierten und deren Kontaktpersonen. Zehntausende Ärzte, Krankenpfleger und Medizinstudierende zogen regelmäßig von Tür zu Tür und befragten die Anwohner, ob in ihrem Haushalt Corona-ähnliche Symptome aufgetreten waren. Dieses Vorgehen ist in Kuba nicht unüblich und wird unter anderem auch zur Kontrolle des Dengue-Fiebers angewandt.\n\nAußerdem hat die kubanische Pharmaindustrie mehrere Medikamente entwickelt, die den Verlauf der Covid-19-Krankheit abschwächen sollen. Laut einer aktuellen Studie hat vor allem der von der Firma BioCubaFarma hergestellte Wirkstoff Interferon alfa die Sterblichkeit von Patienten erheblich gesenkt: \"Eine Studie der ersten 700 Patienten in unserem Land hat gezeigt, dass deren Mortalität bei 2,7 Prozent lag; bei den Patienten, die Interferon bekamen, starben dagegen nur 0,92 Prozent\", erklärte der Vorsitzende des Staatsunternehmens Eduardo Martínez Díaz.\n\nNeben der Behandlung mit Interferon setzte das kubanische Gesundheitssystem vor allem auf Prophylaxe: So wurden mehrere Präparate großflächig an Risikogruppen, etwa in Altenheimen und Kliniken, ausgegeben. Dort seien Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 80 Prozent zurückgegangen, so Martínez.\n\nInternationale Anerkennung erntete das sozialistische Land für die Entsendung von Ärzten in besonders von der Pandemie betroffene Länder. Bereits am Montag war das zweite Norditalien-Kontingent der Ärztebrigade \"Henry Reeve\" nach Kuba zurückgekehrt. Die Mediziner und Pflegekräfte hatten zwei Monate lang auf Bitte der italienischen Regierung in der besonders krisengeschüttelten Lombardei gegen das Coronavirus gekämpft."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Video: Aktivistinnen mit Hüllenlos-Aktion in legendärem Münchner Traditions-Wirtshaus\n\nTeilen\n\nHüllenlose Aktivistinnen der Gruppe „Femen“ haben in einem legendären Münchner Traditions-Wirtshaus für Aufregung gesorgt. Bei Facebook kursiert ein irres Video.\n\nDie „Femen“-Gruppierung hat schon mit vielen Protest-Aktionen in der ganzen Welt auf sich aufmerksam gemacht.\n\nDiesmal erschienen sie zu einem geplanten Protest im Münchner Hofbräuhaus.\n\nIhre Aktion hat dabei einen ganz besonderen Grund, den sie selber erklären.\n\nDa haben viele Hofbräuhaus-Besucher wohl nicht schlecht gestaunt. Am Montag stürmten zwei „Femen“-Aktivistinnen das Hofbräuhaus in der Münchner Innenstadt und skandierten auf einem Tisch „100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel.“ Ziel der Protest-Aktion war es, ein Zeichen gegen Nationalsozialismus zu setzen.\n\nMünchen: Aktivistinnen mit Protest-Aktion im Hofbräuhaus - Security muss eingreifen\n\nDie Aktivistinnen sprangen für ihre Protest-Aktion auf einen Tisch im Hofbräuhaus, wie es für die Gruppierung üblich ist trugen sie dabei zumindest oben rum nichts. Lediglich ein Schriftzug „Don‘t let history repeat“ und „Rechter Terror muss sterben“ schmückte ihren Oberkörper. Wie die Gruppierung auf Facebook erklärt, war der Zeitpunkt für ihre Aktion bewusst gewählt.\n\nKuriose Aktion im Hofbräuhaus: Hüllenlose Frauen von „Femen“ mit Protest\n\nWie die Aktivistinnen auf Facebook erklären, wählten sie den Montag (25. Februar), da vor genau 100 Jahren genau am Hofbräuhaus eine in die NSDAP unbekannte Partei ihre erste Massenveranstaltung abhielt und ihr 25-Punkte-Programm präsentierte. Auf Facebook erklärt sich die Gruppierung dann weiter: \"In ganz Europa erstarken rechte Parteien wie Metastasen, rechter Terror tötet. Zuletzt tötete ein Terrorist in Hanau 10 Menschen. Dies sind keine Einzeltäter! [...] Daher rufen wir zum einzigen Punkt auf: verbannt den Faschismus aus den Köpfen der Menschen. 100 Jahre Faschismus sind 100 Jahre zu viel!\"\n\nDie Bluttat von Hanau sorgt bundesweit für Entsetzen. Auch in München hat man auf die Geschehnisse am Mittwochabend reagiert* - zum Ärger vieler Bürger.\n\nProtest-Aktion im Hofbräuhaus: Protest mit Banner und Schriftzügen\n\nDas von „Femen Germany“ selbst auf Facebook hochgeladene Video der Protestaktion im Hofbräuhaus, das vor kurzem unerwartete Post aus den USA bekam, zeigt, wie Securities der berühmten Wirtschaft versuchen, die Aktivistinnen von der Aktion abzuhalten. Andere Gäste scheint es derweil nicht allzu sehr zu stören: Mit einem leichten Grinsen beobachten besonders Männer bei einem Bier die besondere Aktion.\n\n---\n\nVor dem Grünwalder Stadion kam es zu einem schlimmen Unfall. Ein Fußgänger starb*, wichtige Fragen sind nach wie vor offen.\n\nIn München finden zu Fasching viele Partys statt. So auch am Faschingsdienstag (25. Februar). Eine „Ballermann“-Größe gibt sich auch die Ehre. Gleich zweimal*.\n\nDie Polizei München musste in der Nacht auf Dienstag (25. Februar) zu einem Einsatz der besonderen Art ausrücken. Eine fast nackte Person trieb sich mitten in der Stadt umher.\n\n„Fack Ju Göhte“ mit Elyas M‘Barek lockte über 20 Millionen Besucher in die Kinos. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden, die viele Fans überraschen dürfte.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionszentrums. Ein Deutscher TV-Soapstar zeigte sich jetzt komplett hüllenlos bei Instagram.\n\nIn München und Bayern herrscht seit Wochen turbulentes Wetter. Am Sonntagabend (1. März) zog ein Gewitter über München - jetzt ist ein spektakuläres Video aufgetaucht.*\n\nIm Münchner KVR kam es zu unwirklichen Szenen: Etwa 250 ausländische Studenten standen an der Ausländerbehörde Schlange - und wurden wieder nach Hause geschickt.\n\nDas Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "pos": ["Zwei Femen-Aktivistinnen haben am Montag das Hofbräuhaus in der Münchnenr Altstadt gestürmt. Mit entblößten Oberkörpern stiegen sie auf die Tische und riefen lautstark: \"100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel\".\n\nDer Zeitpunkt der Aktion war nicht zufällig gewählt: Vor genau 100 Jahren, am 24. Februar 1920, veranstaltete die NSDAP, die bis dahin noch \"Deutsche Arbeiterpartei\" geheißen hatte, ihre erste Massenveranstaltung im Münchner Hofbräuhaus. Vor rund 2.000 Menschen verkündete Adolf Hitler, zu diesem Zeitpunkt \"Propagandabeauftragter\" der der Partei, das sogenannte \"25-Punkte-Programm\" der Partei. Es enthielt unter anderem Forderungen wie den Ausschluss von Juden aus der \"Volksgemeinschaft\".\n\nZeichen gegen aufkeimenden Faschismus\n\nMit der Aktion am Montag wollten die Aktivistinnen auf das erneute Aufkeimen von völkischem Gedankengut, Antisemitismus und Rassismus aufmerksam machen. Mit einem Plakat mit der Aufschrift \"Europa - die Geschichte darf sich nicht wiederholen!\" riefen sie dazu auf, den Faschismus aus den Köpfen der Menschen zu verbannen.\n\n\"Während der Planung ereignete sich der Terroranschlag von Hanau, der uns um so deutlicher gemacht hat, dass die verachtenswerte faschistische Ideologie leider immer noch in den Köpfen mancher Menschen fortbesteht. Wir beobachten mit Sorge, wie rechte Parteien in ganz Europa erstarken, und wollten auf die Gefahr aufmerksam machen. \" Klara Martens, Femen-Germany\n\nSichtlich irritierte Hofbräuhaus-Gäste\n\nAuf dem Video, das Femen Germany auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hat, ist zu sehen, wie Mitarbeiter des Hofbräuhauses versuchen, die Aktion zu unterbinden. Die meisten Gäste zeigten sich irritiert, einige Hofbräuhaus-Besucher pfiffen oder fotografierten die Szene.\n\nVon Seiten des Hofbräuhauses war dazu am Faschingsdienstag keine Stellungnahme zu bekommen.\n\nMarkenzeichen der Gruppe: Oben ohne und Blumen im Haar\n\nDie Gruppe Femen wurde im April 2008 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegründet und hat durch provokante Aktionen internationale Beachtung gefunden. Sie definiert sich selbst als feministisch.\n\nMarkenzeichen der Aktivistinnen sind seit 2010 Oben-ohne-Aktionen, bei denen die nackten Oberkörper mit Parolen bemalt werden. Außerdem tragen die Frauen Blumenkränze im Haar.\n\nFemen bezeichnet sich selbst als neue globale Frauenbewegung. \"FEMEN Germany e.V.\" ist der deutsche Verein dieser Frauenprotestbewegung, er wurde 2012 gegründet."], "neg": ["Der Nationalrat hat während dreieinhalb Stunden die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» von GSoA und Jungen Grünen beraten.\n\nBürgerliche standen gegen SP und Grüne. Abgestimmt wird erst am Donnerstag, nachdem sich Bundesrat Guy Parmelin geäussert hat.\n\nDie Initiative will Nationalbank, Stiftungen und Pensionskassen die Finanzierung von Kriegsmaterialherstellern verbieten, wenn letztere daraus mehr als fünf Prozent des Umsatzes ziehen.\n\nDie Initiative sei aus Sicht der Staatspolitischen Kommission (SPK) nicht zielführend und kaum umsetzbar, sagte Thomas Hurter (SVP/SH). Nicht zuletzt wegen des immensen Kontrollaufwands.\n\nDas Begehren habe zudem keinen friedensstiftenden Einfluss, schade aber der Schweiz in mehreren Bereichen. Ausserdem sei die schweizerische Gesetzgebung genügend. Hurter nannte das Finanzierungsverbot für atomare, biologische und chemische Waffen sowie für Streumunition und Anti-Personenminen.\n\nSVP: Schädlich für die Schweizer Wirtschaft\n\nDie Initiative schwäche die Maschinen- und Elektroindustrie, Standbeine der Schweizer Wirtschaft, erklärte Marco Tuena (ZH) namens der SVP-Fraktion. Die Initiative treffe auch die KMU als Zulieferer, ebenso die Sozialwerke.\n\nLaut Erich Hess (SVP/BE) würde die Initiative am meisten die einheimischen Kriegsmaterialproduzenten treffen. «Die ausländischen Kriegsmaterialproduzenten werden sich auch sonst finanzieren, und die Kriege auf dieser Welt werden auch sonst irgendwie weitergehen. Auch ohne Hilfe der Schweiz. Im Gegenteil, es wird dann wahrscheinlich jemand anderes daran Geld verdienen.»\n\nFDP: Keine Einmischung bei der SNB\n\nMaja Riniker (AG) machte deutlich, dass die FDP-Fraktion die Initiative einstimmig ablehne. Unter anderem wegen der Einmischung in die operativen Belange der Nationalbank. Die Umsetzung des Verbotes würde nach ihren Worten nicht nur Schäden in Wirtschaft und Sozialwerken verursachen, sondern auch zum massiven Ausbau der Kontrollbürokratie führen.\n\nCVP: «Unklar, willkürlich, wirtschaftsfeindlich»\n\nDie Initianten täten so, als gäbe es heute nicht bereits Verbote, sagte Martin Candinas (GR) für die CVP-Fraktion. Dabei hätten sich die bestehenden Regelungen bewährt: «Die neuen Einschränkungen gehen uns dagegen zu weit. Sie sind unklar, bürokratisch, willkürlich und wirtschaftsfeindlich.» Völlig willkürlich und kaum überprüfbar sei auch die Schwelle von fünf Prozent beim Umsatz, der ohnehin jährlich schwanken könne.\n\nSP: Gegenvorschlag soll «Schlupflöcher» stopfen\n\n«Die Initiative rennt bei der Bevölkerung offene Türen ein», sagte Edith Graf-Litscher (SP/TG). Diese wolle nicht, dass ihr Geld in Kriegsmaterial investiert werde.\n\nDie SP hat daher einen direkten Gegenvorschlag entwickelt. So sollen «Schlupflöcher» geschlossen und das Verbot der indirekten Finanzierung verbotener Waffen gestärkt werden, wie Graf-Litscher ausführte.\n\nGrüne: Geld soll nicht töten dürfen\n\nDie Schweiz habe eine besondere Verantwortung mit einem der grössten Finanzplätze der Welt, sagte Marianne Schlatter (Grüne/ZH). Damit wäre die Schweiz in der Lage, einen Standard zu kreieren.\n\nBalthasar Glättli (Grüne/ZH) erinnerte daran, dass mit der zweiten Säule alle Zwangssparerinnen und Zwangssparer seien. Das Geld soll arbeiten müssen, wie ein ehemaliger Banken-Werbespruch gelautet habe: «Ich will nicht, dass es aufgrund der Gesetzeslage weiterhin heisst: Hier darf Ihr Geld, dass Sie einzahlen müssen, töten.»", "Kommentar Die bürgerlichen Parteien, ihr ostdeutsches Dilemma und das Unverständnis des westdeutschen Politikbetriebs\n\nDer deutsche FDP-Chef Christian Lindner ist durch die Ereignisse in Erfurt politisch schwer beschädigt. Die Lage der bürgerlichen Parteien in Ostdeutschland wird dadurch nicht einfacher.\n\n\n\nChristian Lindner (rechts im Vordergrund) und Thomas Kemmerich (rechts im Hintergrund) im Oktober 2019 in Berlin.\n\nFelix Zahn / Imago\n\nThomas Kemmerichs Zeit als Ministerpräsident von Thüringen dauerte nur einen Tag: Am Mittwoch wurde der FDP-Politiker im Erfurter Landtag gewählt, am Donnerstag kündigte er seinen Rücktritt an, um den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Kemmerich hatte sich mit den Stimmen der AfD wählen lassen, im Wissen, dass eine dauerhafte Duldung durch diese Partei politisch unmöglich ist.\n\nFür seine Kandidatur kann es eigentlich nur zwei mögliche Gründe gegeben haben: Entweder rechnete Kemmerich damit, nicht gewählt zu werden, und wollte lediglich signalisieren, zur Übernahme von Verantwortung bereit zu sein. Oder er hatte die Hoffnung, dass sich irgendwie schon eine Regierung der Mitte bilden würde, wenn erst einmal ein Ministerpräsident aus einer Mittepartei gewählt wäre.\n\nZunächst Glückwünsche, dann Distanzierungen\n\nDiesen Gefallen taten ihm Christlichdemokraten, Sozialdemokraten und Grüne, unter denen er nach Unterstützern hätte suchen müssen, nicht. Manches deutet darauf hin, dass einige in der Bundes-FDP Kemmerichs Kandidatur als Versuchsballon betrachtet hatten. Am Tag seiner Wahl erhielt er noch Gratulationen, etwa vom stellvertretenden Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki, während der Parteichef Christian Lindner von einem Sieg der Mitte sprach. Einen Tag später schlossen sich beide der allgemeinen Empörung an und rückten von Kemmerich ab.\n\n\n\nEinen Ausweg aus der Krise wird ein erneuter Urnengang kaum bringen: Abgesehen davon, dass die FDP den Wiedereinzug in den Landtag verpassen könnte, dürfte sich an der Ausgangslage wenig ändern: AfD und Linkspartei könnten erneut so stark abschneiden, dass lediglich gegen eine der beiden Parteien regiert werden kann.\n\nEin Ost-West-Konflikt innerhalb des bürgerlichen Lagers\n\nKemmerichs Versuch, andere Mehrheiten zu erzwingen, mag naiv und zum Scheitern verurteilt gewesen sein, und mit Blick auf den rechtsextremen Thüringer AfD-Chef Björn Höcke kann man ihn mit guten Gründen für moralisch fragwürdig halten.\n\nDie Kandidatur des FDP-Politikers spiegelt aber auch die verzweifelte Lage wider, in der sich die ostdeutschen Landesverbände von CDU und FDP befinden: Anders als im Westen ist die AfD im Osten Deutschlands so stark, dass die bürgerlichen Parteien dort kaum noch irgendwo regieren können, ohne Bündnisse mit Partnern links der Mitte einzugehen. Von ihrer Stammwählerschaft entfremden sich CDU und FDP auf diese Weise immer stärker, zumal diese im Osten konservativer ist als im Westen.\n\nEin Ost-West-Konflikt schwelt innerhalb des bürgerlichen Lagers. Was ist schlimmer, eine Duldung durch die AfD oder eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei? Für die Parteiführungen in Berlin, wo eine westdeutsche Sichtweise dominiert, mag die Antwort klar sein: Die Linke wird dort längst als normale, demokratische Partei betrachtet.\n\nBelehrungen aus Berlin kommen im Osten schlecht an\n\nIm Osten, wo sich viele noch daran erinnern, welche Rolle die Vorgängerpartei der Linken in der DDR spielte, fällt die Antwort anders aus. Hier verbietet sich für CDU und FDP sowohl ein Zusammengehen mit dem rechten als auch mit dem linken Rand. Belehrungen aus dem Westen, etwa durch den schleswig-holsteinischen CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther, der zu Koalitionen mit der SED-Nachfolgepartei rät, kommen in Erfurt oder Dresden schlecht an.\n\nChristian Lindner ist durch die Ereignisse in Thüringen politisch schwer beschädigt. Dasselbe gilt – wenn auch in geringerem Ausmass – für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, deren Parteikollegen Kemmerich ebenfalls wählten. Sollten die Parteichefs hoffen, die Angelegenheit könnte mit dem Rückzug des Kurzzeitregierungschefs ausgestanden sein, täuschen sie sich: Der Graben zwischen den Berliner Parteizentralen und ihren ostdeutschen Landesverbänden könnte sich in Zukunft eher noch vertiefen.\n\n\n\nSie können Deutschlandkorrespondent Hansjörg Müller auf Twitter folgen.", "Corona-Ausbruch bei Tönnies Laschet bietet Kreis Gütersloh mehr Hilfe an\n\nMehr als 1000 Tönnies-Mitarbeiter haben sich mit Corona infiziert. Nun machte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Laschet ein Bild von der Lage vor Ort - und bot an, alles \"zu organisieren, das gebraucht wird\".", "euromicron AG in Insolvenz: Ersuchen um InsolvenzplanDGAP-Ad-hoc: euromicron AG in Insolvenz / Schlagwort(e): Insolvenz euromicron AG in Insolvenz: Ersuchen um Insolvenzplan19.06.2020 / 17:59 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Neu-Isenburg, 19.06.2020 - Ein Gläubiger im Insolvenzverfahren der euromicron AG in Insolvenz hat dem Insolvenzverwalter um die Aufstellung eines Insolvenzplans i.S.d. §§ 217ff. InsO ersucht. Der Insolvenzverwalter prüft das Ersuchen unter Mitwirkung des Gläubigerausschusses und der Schuldnerin. Der vorgeschlagene Insolvsnzplan bedarf nach seiner Aufstellung der Annahme in einem Erörterungs- und Abstimmungstermin nach §§ 235 ff. InsO sowie der gerichtlichen Bestätigung. Nach dem gegenwärtigen Stand des vorgeschlagenen Insolvenzplans wird den Aktionären der euromicron AG in Insolvenz bei Annahme und Bestätigung des Insolvenzplans keine Entschädigung für den Verlust von Aktionärsrechten zufließen. Mitteilende Person: Dr. Jan Markus Plathner Insolvenzverwalter der euromicron AG in Insolvenz Telefon: +49 69 631583-0 info@euromicron.de19.06.2020 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de1074539 19.06.2020 CET/CEST", "Vier Sätze reichten. Knapp hatte die Stadtverwaltung vor zehn Tagen die Redaktions-Anfrage zu dem Corona-Bußgeld von über 1000 Euro beantwortet, das sie vom Wirt des Restaurants Lo’Canta am Markt fordert.\n\nAm Mittwoch, 15. April, ließ sie durch ihren Pressesprecher Alexander Nähle dann eine sehr ausführliche Stellungnahme verbreiten, in der sie dem Eindruck widerspreche, „die Stadt Schwerte habe ohne besondere Veranlassung ein Bußgeld von 1.000 Euro gegenüber einem Gastronomen verhängt“.\n\nBürgermeister Axourgos hatte Außenbestuhlung verboten\n\nBei den Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos mit dem Coronvirus - so heißt es in der E-Mail - sei die Außengastronomie wegen der Nichteinhaltung der Abstandsregeln ein Problem gewesen.\n\nBürgermeister Dimitrios Axourgos habe deshalb im 1. Nachtrag seiner Allgemeinverfügung vom 18. März entschieden, die Außenbestuhlung zu untersagen: „Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass die Außenbestuhlung inklusive Tische so gesichert ist, dass keiner der Gäste selbstständig Tische und Stühle aufstellen und nutzen kann. Ein reines Stapeln, ohne diese gegen eigenständige Entnahme (oder auch Diebstahl) zu sichern, reicht nicht aus. Zudem dürfen in keinem Fall vom Betreiber Stühle und Tische vor dem Restaurant aufgebaut werden, damit dort Gäste Getränke oder Speisen zu sich nehmen können.“\n\nStadt berichtet von vier Kontrollen bei dem Wirt\n\nDer betroffene Gastronom - so die Stadt - sei erstmalig am 19. März vom Ordnungsamt, und dann erneut am 20. März von Bürgermeister Dimitrios Axourgos und der Beigeordneten Bettina Brennenstuhl auf die Rechtslage hingewiesen worden, nachdem festgestellt worden sei, dass Bänke, Stühle und Tische am Eingang „nutzbar aufgestellt“ worden seien.\n\nBei dieser zweiten Kontrolle sei auch schon auf das Bußgeld im Falle erneuter Zuwiderhandlung hingewiesen worden. Bei einer Kontrolle seien am 23. März aber weiterhin „vor dem Restaurant Tische und Stühle zur Nutzung“ aufgestellt gewesen.\n\n„Als bei der vierten Kontrolle am 1. April festgestellt wurde, dass keine Veränderung der Situation vor dem Restaurant eingetreten ist, vielmehr sogar Getränke verzehrt wurden“ - so erklärt die Stadt - sei ein Bußgeldbescheid über 1000 Euro wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung erlassen worden.\n\nDessen Höhe sei vom Land NRW festgesetzt und könne nicht geändert werden.\n\n„Das in den Artikel der Ruhr Nachrichten auf den Fotos dargestellte rote Flatterband als Absperrung für die Tische, Stühle und Bänke war bis einschließlich zum 1. April 2020 nicht vorhanden“, betont die Stadt.\n\nWeitere Bußgeldverfahren gegen Gastronomen in Schwerte gibt es nach Angaben der Stadt nicht"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Eine Untersuchung der US-Gewerkschaft der Musikkünstler ergab „ein klares Muster von sexuellem Fehlverhalten und Machtmissbrauch“. Der Opernstar selbst erkennt indessen „die volle Verantwortung für meine Taten an“.\n\nPlácido Domingo gibt ein Fehlverhalten zu: „Ich erkenne die volle Verantwortung für meine Taten an“, erklärte er am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AP, die im August von den ersten Vorwürfen gegen ihn berichtet hatte (und in Folge auch gegenüber anderen Medien). Er verstehe, dass die Frauen, die ihm sexuelle Übergriffe ab den späten 1980er-Jahren vorgeworfen haben, endlich den Mut aufgebracht hätten, sich zu melden (im Original: „felt comfortable enough to speak out“); der Schmerz, den er ihnen zugefügt hätte, tue ihm ehrlich Leid. Er hoffe auch, dass die Debatte einen Wandel nach sich ziehen werde: „Es ist mein sehnlicher Wunsch, dass das Ergebnis ein sicherer Arbeitsplatz für alle in der Opernbranche sein wird.“\n\nNeun Frauen, acht davon anonym, warfen dem heute 79-jährigen Opernstar im August 2019 vor, sie gegen ihren Willen geküsst, angefasst oder ihnen in den Rock gegriffen zu haben. In den Wochen darauf meldeten sich weitere Frauen, die Domingo der sexuellen Belästigung beschuldigten. Mitarbeiterinnen der Oper von Los Angeles hätten eigene Strategien entwickelt, um sich gegenseitig vor Begegnungen mit Domingo alleine zu bewahren, berichtete AP. Der Sänger wies die Vorwürfe damals als inakkurat zurück. Er sei davon ausgegangen, dass sein Verhalten stets gewünscht und einvernehmlich war.\n\nIn den USA wurden einige Konzerte mit ihm abgesagt, von der New Yorker Met und als Chef der Oper Los Angeles zog sich Domingo in Folge selbst zurück. Die europäischen Opernhäuser blieben ihm indessen großteils treu. Auch die Wiener Staatsoper und die Salzburger Festspiele stützten sich zunächst auf die Unschuldsvermutung. Angesichts der neuen Entwicklungen gab die Staatsoper bisher keine Stellungnahme ab; in Salzburg will man zunächst umfassende Informationen zum Fortgang der in den USA laufenden Untersuchungen einholen und danach eine Entscheidung bekanntgeben. „Es war und ist den Festspielen ein Anliegen den mit Vorwürfen eines Fehlverhaltens belasteten Sänger fair zu behandeln, also keine Vorverurteilung vorzunehmen“, heißt es in einem schriftlichen Statement.\n\nIn Wien soll Domingo im Juni den „Nabucco“ singen und die „Traviata“ sowie ein Galakonzert des jungen Ensembles dirigieren, in Salzburg tritt er planmäßig im August in zwei konzertanten Aufführungen von „I vespri siciliani“ auf.\n\nUntersuchung ergab ein „klares Muster“\n\nMit seiner Entschuldigung griff Domingo dem Ergebnis einer Untersuchung der US-Gewerkschaft der Musikkünstler vor, das am Dienstag verkündet wurde: Demnach habe sich „Domingo in der Tat unangemessen verhalten – bei der Arbeit und außerhalb.“ Laut AP ergab die Untersuchung „ein klares Muster von sexuellem Fehlverhalten und Machtmissbrauch über mindestens zwei Jahrzehnte“, während derer Domingo an den Opernhäusern von Washington und LA hohe Managementpositionen innehatte. Eine zweite Untersuchung der Oper von LA läuft noch.\n\nEinige Frauen hatten berichtet, dass sie berufliche Strafen fürchteten, sollten sie Domingos Avancen abwehren. Das wies Domingo auch jetzt zurück: Das sei nie seine Intention gewesen. „Niemandem sollte je dieses Gefühl vermittelt werden.“[Q8KKF]\n\n(\"Die Presse\", Print-Ausgabe, 26.02.2020)", "pos": ["Überraschende Wende im Skandal um den spanischen Opernstar Plácido Domingo (79). In einem Statement, dass er gegenüber der Nachrichtenagentur Europa Press in seinem Heimatland abgegeben hat, hat er die Vorwürfe der sexuellen Übergriffe eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Der Schmerz, den er den Frauen zugefügt habe, tue ihm \"wirklich leid\". \"Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Taten\", sagte Domingo demnach.\n\nDas wird ihm vorgeworfen\n\nIm Sommer 2019 berichteten rund drei Dutzend Frauen der US-Nachrichtenagentur AP von sexuellen Belästigungen, die sich über insgesamt drei Jahrzehnte erstreckt haben sollen und bis in die 1980er-Jahre hineinreichen. Für Jobs habe er Frauen angeblich in sexuelle Beziehungen zwingen wollen. Neun Frauen erzählten davon, dass Domingo sie unangemessen berührt oder gar ohne Einwilligung geküsst haben soll.\n\nZunächst stritt der Opernstar die Vorwürfe ab und nannte die Anschuldigungen falsch. Er sei immer davon ausgegangen, dass seine \"Interaktionen und Beziehungen immer begrüßt wurden und einvernehmlich waren\". Seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe wandten sich zahlreiche Opernhäuser von ihm ab. So verlor er unter anderem seine Engagements in Los Angeles und New York."], "neg": ["Corona:Überbietungswettbewerb der Ministerpräsidenten ignoriert Gefährdung / bpa-Präsident Meurer: Abstand, Hygienekonzepte und Schutzkleidung schützen pflegebedürftige Menschen\n\nSichere Schlagzeilen im Überbietungswettbewerb der Ministerpräsidenten rechtfertigen keineswegs, dass die überaus erfolgreichen Anstrengungen zum Schutz pflegebedürftiger Menschen ins Belieben jedes Einzelnen gestellt werden. Wer nun wie Herr Ramelow als thüringischer Ministerpräsident bindende Schutzvorschriften durch Appelle an die Vernunft ablösen will, ignoriert die besondere Gefährdung der pflegebedürftigen Menschen und sendet das absolut falsche Signal an deren Angehörige. Dass schon ein einziger Kirchenbesuch zu erheblich höheren Infektionsraten als in jedem Pflegeheim führen kann, ist alles andere als ein Grund zur Entwarnung.\n\nbpa-Präsident Bernd Meurer: “Mit Abstand, umfangreichen Hygienekonzepten und einer schnellen flächendeckenden Ausstattung unserer Mitgliedsbetriebe mit der notwendigen zusätzlichen Schutzkleidung haben wir überaus erfolgreich die von einer Infektion besonders gefährdete Gruppe der pflegebedürftigen Menschen schützen können. Der Verzicht auf bindende Vorschriften ist auch mit Blick auf die notwendige Akzeptanz der momentanen Schutzmaßnahmen bei den Beschäftigten ein aus pflegerischer Sicht falscher Weg. Die Erfolge der Pandemiebekämpfung dürfen in Thüringen nicht Opfer des politischen Kalküls werden.”\n\nDer Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die pflegerische Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.\n\nPressekontakt:\n\nFür Rückfragen: Uwe Dolderer, Leiter bpa-Verbandskommunikation, Tel.:\n\n030/30 87 88 60, www.bpa.de\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/17920/4605536\n\nOTS: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.\n\nOriginal-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell", "NEW YORK (dpa-AFX) - Mit deutlichen Verlusten sind die Aktienkurse in New York in den letzten Handelstag der Woche gegangen. Der Leitindex Dow (Dow Jones 30 Industrial) büßte am Freitag im frühen Handel 1,86 Prozent auf 23893,46 Punkte ein. Die Quartalszahlen einiger großer Konzerne wie Amazon, Chevron und ExxonMobil kamen bei den Investoren nicht gut an. Zudem befürchten Börsianer ein Wiederaufflammen der Spannungen zwischen den USA und China wegen des Coronavirus.\n\nFür die zu Ende gehende Handelswoche zeichnet sich für den Dow nur noch ein mageres Plus von etwa einem halben Prozent ab. Am Mittwoch war der Index noch auf den höchsten Stand seit sieben Wochen gestiegen. Am Vortag hatten dann Gewinnmitnahmen eingesetzt.\n\nDer marktbreite S&P 500 gab um 1,92 Prozent auf 2856,62 Zähler nach. Der NASDAQ 100 verlor 1,89 Prozent auf 8840,32 Punkte./bek/he", "Konflikt in Nahost Netanyahu droht Iran mit \"vernichtendem Schlag\"\n\nIsrael ist ein enger Verbündeter der USA. In dem Konflikt mit Iran stellte sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nun mit klaren Worten an die Seite der Vereinigten Staaten.", "Auch die Royals sind nicht immun vor dem Coronavirus. Als Vorsichtsmaßnahme verlässt daher Queen Elizabeth II. (93) den Buckingham Palast bis auf weiteres. Sie zieht vorläufig ins Schloss Windsor. Die britische Boulevardzeitung \"Sun\" zitiert einen Insider: \"Die Queen hat in der letzten Zeit viele Menschen getroffen. Aber es sind nur noch wenige Wochen bis zu ihrem 94. Geburtstag und ihre Berater glauben, es ist das Beste, sie aus der Schusslinie zu nehmen.\"\n\nDie Queen wird am 21. April 94 Jahre alt. Damit ist sie Teil der Hochrisikogruppe des Coronvirus, das vor allem für viele ältere Menschen einen problematischen Verlauf hat. Einen konkreten Anlass für den Umzug der Queen gebe es dagegen nicht, es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. \"Es gibt keine konkrete Sorge oder positive Tests, aber niemand möchte es darauf ankommen lassen\", so der Palast-Informant. Auch ihr Mann, Prinz Philipp (98), wurde in das rund 40 Kilometer von London entfernte Schloss Windsor gefahren. Wo und wie der Geburtstag der Queen dieses Jahr stattfinden wird, ist derzeit also noch völlig offen.", "Es war Immer etwas los war auf der größten Tanzfläche.\n\nGifhorn . Die Stadthalle Gifhorn bot ihren Party-Gästen drei Tanzflächen für den unterschiedlichen Musikgeschmack, und das bis weit ins neue Jahr.\n\nMit Musik auf drei Tanzflächen feierten rund 700 Gäste das Ende des letzten Jahrzehnts in der Stadthalle. Ob an den Tischen sitzend, den Stehtischen stehend oder tanzend auf den Tanzflächen mit mehreren DJs, die Gäste amüsierten sich in den letzten Stunden des Jahres.\n\nJe nach Naturell der Gäste gab es zudem gute Vorsätze für das neue oder das Resümee für das ablaufende Jahr.\n\nSilvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Aus dem alten Jahr heraustanzen und das neue begrüßen - das konnten rund 700 Gäste der Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle. Foto: Burkhard Ohse Stimmen Sie ab 0 Bewertungen\n\nSilvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Aus dem alten Jahr heraustanzen und das neue begrüßen - das konnten rund 700 Gäste der Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle. Foto: Burkhard Ohse Stimmen Sie ab 0 Bewertungen\n\nSilvesterparty in der Gifhorner Stadthalle Aus dem alten Jahr heraustanzen und das neue begrüßen - das konnten rund 700 Gäste der Silvesterparty in der Gifhorner Stadthalle. 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Die Gäste kamen aus allen Generationen und mischten sich auch auf den diversen Tanzebenen, wo Single- oder Paartanz gepflegt wurde.\n\nIm Trend der Zeit und nach Kritik bei der letzten großen Party vor Jahren wurden die Getränke diesmal in ordentlichen Gläsern statt wie damals in Plastikgefäßen ausgegeben. Außer mit Sekt und Softgetränken konnte man sich in den letzten Stunden des Jahres mit Cocktails verwöhnen. Auch die Halle war dezent silvesterlich geschmückt, mit sanfter Lichtshow wurden die Räume illuminiert.\n\nViele Gäste wechselten im Laufe des Abends die Tanzfläche oder flanierten in der Stadthalle umher. Auch noch lange nach Mitternacht wurde zum Start in das neue Jahr kräftig weitergefeiert."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bei einem Unglück vor der niederländischen Küste sind fünf Surfer ums Leben gekommen. Sie waren laut Polizei am Montag vor einem Strand in Scheveningen bei Den Haag bei starkem Wind im aufgewühlten Meer weggerissen worden. Zwei Surfer wurden Montagabend aus der Nordsee geholt, sie konnten trotz Wiederbelebungsversuchen nicht mehr gerettet werden. Am Dienstag wurden drei weitere Leichen geborgen.\n\nZwei der verunglückten Surfer seien ausgebildete Rettungsschwimmer gewesen, sagte Den Haags „Nachtbürgermeister“ Pat Smith im Radiosender Den Haag FM. Sie seien beim Trainieren in der Gischt verschwunden, die „wie eine Lawine“ über sie hereingebrochen sei.\n\nDer Sturm hatte das Meer stark aufgewühlt. Auch die Rettungskräfte hatten Schwierigkeiten, sich durch die Gischt zu kämpfen. Auf Fotos vom Unglücksort waren Hubschrauber zu sehen, die mit ihren Rotorblättern festen Schaum am Hafeneingang in Scheveningen wegräumten. Auch mehrere Rettungsboote kämpften sich durch die Brandung.\n\nVor der niederländischen Küste kommt es nur selten zu Bade- und Surfunfällen. Bei Sturm kann die Lage aber schnell gefährlich werden.", "pos": ["Fünf Menschen sind an der niederländischen Küste beim Surfen ums Leben gekommen. Drei Surfer wurden am Dienstagmorgen tot aus der Nordsee geborgen, wie die Polizei in Den Haag mitteilte. Bereits am Montagabend waren zwei Leichen geborgen worden. Es wurde mit Booten und Helikoptern gesucht.\n\nEine Gruppe von Surfern war am Montagabend an der Küste von Scheveningen bei Den Haag bei heftigem Wind und starker Strömung in Not geraten. Mindestens sieben konnten nach Angaben der Küstenwache nicht aus eigener Kraft den Strand erreichen und wurden von den Rettungskräften aus der Nordsee geholt. Für zwei von ihnen kam die Hilfe zu spät. Eine dritte Person war ins Krankenhaus eingeliefert worden.\n\nDen Haag: Rettungskräfte suchten gestern und heute\n\nDie Suche nach den Vermissten war gegen 23 Uhr eingestellt worden. Am frühen Dienstagmorgen nahmen die Rettungskräfte die Suche wieder auf."], "neg": ["Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPOL-MK: Motorrad-Kontrollen am Kohlberg fortgesetzt\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nAltena/Neuenrade (ots)\n\nÜber das gesamte Pfingst-Wochenende waren Polizeibeamte wieder verstärkt am Kohlberg selbst sowie an den Zufahrtsstrecken dorthin im Einsatz. Der Kohlberg zwischen Altena-Dahle und Neuenrade stellt in der Gesamtbetrachtung einen weiteren \"Hotspot\" in der bestehenden Lärm- und Raserproblematik im Märkischen Kreis dar. Im Ergebnis müssen die Kontrollen auch zukünftig aufgrund der gemachten Feststellungen weiter intensiviert werden. Neben technischen Kontrollen wurde die Geschwindigkeit überwacht.\n\nAuf der Anfahrt zum Kohlberg wurden die Beamten in Höhe einer Radar-Messstelle von einem Radfahrer aus Balve als \"Arschlöcher\" bezeichnet. Dies hatte die erste Anzeige des Tages zur Folge.\n\nDer Zweiradfahrer einer Kawasaki Ninja mit Dortmunder Zulassung war nicht im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis, was eine Strafanzeige nach sich zog. Die Polizisten stellten zwei Abgasanlagen sicher. In einem Fall war die gesamte Anlage an einer Harley Davidson unzulässig. Sie war schlichtweg zu laut. Sie wurde vor Ort demontiert und sichergestellt. In einem weiteren Fall geschah bei einem Krad Yamaha das Gleiche, jedoch war hier der Endschalldämpfer manipuliert. Die Betriebserlaubnis eines PKW erlosch, weil er in unzulässiger Weise tiefergelegt war.\n\nBei den Geschwindigkeitsmessungen wurden insgesamt 1506 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 177 zu schnell (davon 56 Kradfahrer). 19 Verstöße werden ein Fahrverbot nach sich ziehen (davon 14 Kräder).\n\nEin holländischer Kradfahrer mit über 90 km/h musste am Samstag an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung zur Sicherstellung des Verfahrens begleichen. Am Montag blitzte es auf der Neuenrader Straße direkt zu Anfang der Messung drei Mal. Drei hintereinander fahrende Kräder mit Bochumer Zulassung rasten mit 117, 112 und 95 km/h durch die Messstelle, an der 50 erlaubt ist.\n\nAuffällig: nach 2-3 Stunden Messbetrieb ebbten die Verstöße spürbar ab. Die gute Vernetzung der problematischen Klientel funktioniert offenbar. Diese ist es auch, die im Kern erreicht werden soll. Denn keineswegs fahren alle Motorrad-Fahrer zu schnell. Nur ein kleiner Prozentsatz der Fahrer hält sich nicht an die Regeln. An dem Ziel, diese Raser dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen, wird die Polizei auch weiter mit aller Konsequenz arbeiten.\n\nRückfragen bitte an:\n\nKreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPressestelle Polizei Märkischer Kreis\n\nTelefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222\n\nE-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de\n\nhttp://maerkischer-kreis.polizei.nrw\n\nOriginal-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, übermittelt durch news aktuell", "Ein Impfstoff gegen das Corona-Virus ist nicht absehbar, aber bereits jetzt machen im Internet Verschwörungstheorien die Runde, die Bundesregierung habe längst die Weichen für eine Impfpflicht gegen Covid-19 beschlossen – durch die Hintertür. Das ist falsch. Hier die Fakten:\n\nWorauf stützen sich die Gerüchte?\n\nStein des Anstoßes ist der Entwurf für das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, der am vergangenen Mittwoch von der schwarz-roten Bundesregierung beschlossen wurde. Darin hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehen, dass es künftig einen schriftlichen Immunitätsnachweis für eine überstandene Covid-19-Erkrankung geben soll.\n\nIn dem Gesetzentwurf wurde zudem eine Verknüpfung zwischen diesem Nachweis und möglichen Einschränkungen durch die Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz hergestellt. So heißt es in dem Gesetzentwurf: „Bei der Anordnung und Durchführung von Schutzmaßnahmen (…) ist in angemessener Weise zu berücksichtigen, ob und inwieweit eine Person (…) von der Maßnahme ganz oder teilweise ausgenommen werden kann.“\n\nDamit wäre vorstellbar, dass die Behörden nur noch Personen mit Immunitätsnachweis erlauben, in eine Gaststätte oder zu einem Fußballspiel zu gehen. Daraus haben Kritiker eine Impfpflicht abgeleitet.\n\nStimmt die Schlussfolgerung?\n\nNein. Von einer Impfpflicht ist im Gesetzentwurf nicht die Rede, auch nicht indirekt. Außerdem: Die fragliche Passage wird nach heftiger Kritik auch vom Koalitionspartner SPD gestrichen. Bei der Kritik spielte eine mögliche Impfpflicht allerdings überhaupt keine Rolle. Vielmehr gibt es Bedenken, dass eine Verknüpfung zwischen einer überstandenen Corona-Erkrankung und Beschränkungen zum Beispiel zu „Corona-Partys“ führen könnte, bei denen sich insbesondere Jugendliche mutwillig anstecken.\n\nWahrscheinlich ist, dass am Ende der Beratungen im Bundestag die Einführung eines Immunitätsnachweises bestehen bleibt, jedoch dessen Verwendung stark eingeschränkt wird. Denkbar ist, dass der Nachweis nur bei Beschäftigten im Gesundheitswesen eine Rolle spielen darf.\n\nAber Politiker verschiedener Parteien sprechen doch schon von einer Impfpflicht?\n\nDas ist richtig. So haben sich zum Beispiel Grünen-Chef Robert Habeck und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dafür ausgesprochen. Auch die CDU-Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, befürwortet eine verpflichtende Impfung gegen das Coronavirus, wenn es einen Impfstoff gibt.\n\nIst eine Impfpflicht also doch bereits ausgemachte Sache?\n\nNein. Bisher ist völlig unklar, ob und wann es überhaupt einen Impfstoff geben wird. Offen ist auch, welche Wirkungsweise er haben wird. Ungeklärt ist zudem, welche Durchimpfungsraten notwendig sein werden, um die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Möglich wäre auch, dass dieses Prinzip hier versagt, weil die Menschen nach einer Corona-Infektion oder einer Impfung nicht lange genug immun bleiben. Das alles ist unbekannt. Es macht also gar keinen Sinn, schon jetzt eine Impfpflicht festzulegen. Ohne die erforderlichen Informationen würde es auch im Bundestag keine Mehrheit dafür geben.\n\nEine Impfpflicht könnte aber irgendwann kommen?\n\nSPD-Fraktionsvize Bärbel Bas sagte zwar am Dienstag: „Es kann und es wird keine Impfpflicht geben.“ Diese Aussage scheint allerdings gewagt. Stellt sich heraus, dass sich Covid-19 mit einem Impfstoff ähnlich gut bekämpfen lässt wie zum Beispiel die Masern, ist eine Impfpflicht nach einer gewissen Übergangszeit durchaus wahrscheinlich, wenn sich nicht genug Menschen impfen lassen. Schließlich gab es gerade erst im Bundestag und Bundesrat eine große Mehrheit für die Einführung einer Masern-Impfpflicht.\n\nMan könnte daraus ableiten, dass es einen parteiübergreifenden Konsens dafür gibt, dass bei tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten - und dazu gehört Covid-19 zweifellos - eine Impfpflicht angebracht ist, um Risikogruppen zu schützen. Das ist aber lediglich eine Spekulation und nicht durch Fakten belegt.\n\nRND", "Sicher, Russland ist als Volkswirtschaft resistenter geworden gegen Schocks und Stöße von außen. Doch die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert, sagt ein Experte im Sputnik-Gespräch – und fügt ein „Jedoch“ hinzu.\n\nWenn der Ölsektor boomt und das produzierende Gewerbe dadurch bremst, ist eine Volkswirtschaft erkrankt – an der Holländischen Krankheit, im Englischen „Dutch Disease“ (DD). Dann bestimmt der Öl- und Gassektor das wirtschaftliche Leben, den staatlichen Haushalt, die nationale Währung. Eben daran krankt Russland noch immer, sagt der Analyst Ilgis Baimuratow vom Finanzdienstleister FinExpertiza im Sputnik-Gespräch.\n\nUm die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft und Währung vom Ölpreis zu verringern, hat sich Russland eine bestimmte Haushaltsregel auferlegt, erklärt der Experte: „Bei hohen Öl- und Gaspreisen investiert das russische Finanzministerium die Überschüsse aus dem Rohstoffhandel in Währungsreserven, die anschließend im Nationalen Wohlstandsfonds angelegt werden. Das verhindert nebenher eine Überbewertung des Rubels. Sinken die Ölpreise, werden die Währungsreserven verkauft und der Rubel gestützt.“\n\nAn dieser Stelle stutzt man aber, denn eigentlich ist der Rubel vor unseren Augen gerade mit dem Ölpreis zusammen eingebrochen.\n\n„Genau. Aber der Kurssturz hätte schlimmer sein können, würde es die Haushaltsregel nicht geben“, erwidert Baimuratow. „Vergessen wir auch nicht, dass der Rubel deutlich moderater reagiert hat, als noch bei der Krise davor.“\n\nDie russische Zentralbank hat am vergangenen Donnerstag Zusatzmaßnahmen zur Finanzstabilität angekündigt. Die Bank Rossii will bei einem Ölpreisrückgang auf unter 25 Dollar je Barrel die Devisen einlösen, die sie vom Finanzministerium aus dem Nationalen Wohlstandsfonds für den Verkauf der russischen Sberbank erhält. Die Devisenspritze erfolgt parallel zum Devisenverkauf, der in der Haushaltsregel vorgesehen ist. „Damit versucht der Finanzregulator die Lage zu stabilisieren, ohne den Haushalt zu belasten, was für Russlands internationale Ratings wichtig ist“, erklärt der Finanzmarktexperte Baimuratow.\n\nMan komme indes nicht umhin, auch dies zu sagen, so der Analyst: „Zwar hat Russland seine Wirtschaft bis zu einem bestimmten Grad immunisiert, aber die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert. Die Wirtschaft und die Währung sind weiterhin stark abhängig vom Ölpreis, wenn auch nicht mehr so stark wie vor fünf Jahren.“\n\nStellungskrieg am Ölmarkt\n\nUnterdessen droht der Preis-Battle am Ölmarkt zu einem andauernden Stellungskrieg zu werden. „Die Lage kann sich noch verschlechtern. Weitere Preissenkungen sind nicht ausgeschlossen“, sagt Marktanalyst Stanislaw Mitrachowitsch vom Fonds für die Nationale Energiesicherheit im Sputnik-Gespräch. Zu viele X-Faktoren spielten in die Situation hinein: „Wir wissen nicht, ob es eine neue OPEC+-Vereinbarung geben wird. Wir wissen nicht, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird. Deshalb schwankt der Ölpreis zwischen Anstieg und Einbruch.“\n\nVom Coronavirus befallen lahmt die Konjunktur weltweit – die Ölpreise fallen entsprechend. Dass die OPEC+ sich dazu noch auf weitere Förderkürzungen nicht einigen konnte, hat einen Preissturz im Ölsektor ausgelöst. Anfang 2017 hatten sich OPEC-Mitglieder und andere ölproduzierende Länder auf Kürzungen der Ölfördermengen geeignet. Dieser Deal wurde seitdem mehrfach zu unterschiedlichen Bedingungen verlängert.\n\nFür das Jahresanfangsquartal 2020 einigten sich Teilnehmer von OPEC+ auf eine Förderkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zum Förderumfang vom Oktober 2018. Saudi-Arabien bestand jedoch auf weiteren Kürzungen, während Russland das Förderniveau beizubehalten beabsichtigte. Eine Einigung haben die beiden Seiten nicht erzielen können, weshalb sie ab dem kommenden April nicht mehr an den OPEC+-Deal gebunden sind.\n\nDaraufhin hat Saudi-Arabien erklärt, seine Ölförderung steigern, die Ölpreise senken und den Abnehmern in Europa größere Liefermengen zu besseren Preiskonditionen anbieten zu wollen. Mit dieser Erklärung brachen die Preise am Ölmarkt abermals ein. Insgesamt hat der Ölhandel seit Jahresanfang die Hälfte seines Werts verloren. Teils erholten sich die Ölpreise leicht: Ein Barrel der Ölsorte Brent legte um 16, ein Barrel WTI-Öl um 30 Prozent zu – auf 29 bzw. 26 Dollar.\n\nHinzu kommen - für Russland erschwerend – die USA: Washington droht Moskau mit weiteren Sanktionen, die für den russischen Wohlstandsfonds zu einem Keil werden können. Das „Wall Street Journal“ schreibt, die US-Regierung denke an neue Sanktionen gegen Russland, „um den Ölmarkt zu stabilisieren“. Die Vereinigten Staaten werden sich in den Markt „zur richtigen Zeit“ einmischen, hatte Präsident Trump vorher angekündigt.\n\nJetzt droht die Ankündigung wahr zu werden. Es gehe Washington darum, den Druck auf Russland und seinen Wohlstandsfonds zu erhöhen, sagt der Politologe Alexander Assafow im Sputnik-Gespräch.\n\n„Russland hat sich eine robuste Stabilitätsreserve aufgebaut, um Krisen unerschüttert durchzustehen. Washington will dagegen keilen.“\n\nSo oder so: „Russland hat allen Anlass, seine Wirtschaft zu diversifizieren und den Nicht-Rohstoff-Sektor auszubauen“, erklärt Finanzexperte Baimuratow. „Da sind Anstrengungen nötig, die keine so schnelle Rendite abwerfen wie der Ölsektor. Aber nur diese bittere Pille kann Russland als Volkswirtschaft weiter stärken.“", "Die Verhandlungen für die erste konservativ-grüne Koalition in Österreich stehen Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Abschluss. Der frühere und vermutlich auch künftige Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und Grünen-Parteichef Werner Kogler wollen am späten Abend in Wien vor die Presse treten. \"Das Kabinett der offenbar ins Haus stehenden türkis-grünen Regierung nimmt Gestalt an\", berichtet die Tageszeitung Der Standard. Die Grünen waren noch nie Teil einer Bundesregierung in Österreich.\n\nAm Donnerstag soll das Programm der neuen Regierung präsentiert werden. Österreich wird derzeit noch von einer Übergangsregierung unter der Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein regiert.\n\nDie ÖVP und die Grünen haben gemeinsam 97 von 183 Sitzen im österreichischen Parlament. Sollte Sebastian Kurz zum zweiten Mal nach 2017 Bundeskanzler werden, wäre er mit 33 Jahren erneut der jüngste Regierungschef der Welt; derzeit ist das Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin, die 34 Jahre alt ist.\n\n\n\nDie ÖVP hatte Mitte November Verhandlungen mit den Grünen aufgenommen. Die konservative Partei (37,5 Prozent) und die Grünen (13,9 Prozent) waren als die großen Gewinner aus der Parlamentswahl Ende September hervorgegangen. Die FPÖ, die im Dezember 2017 mit Kurz' ÖVP eine Koalition gebildet hatte, wurde unter anderem wegen der Ibiza-Affäre um ihren Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache abgewählt. Auch die sozialdemokratische SPÖ hatte starke Verluste hinnehmen müssen.\n\nGrüne bekommen \"Superministerium\" für Umwelt und Verkehr\n\nDas künftige schwarz-grüne Kabinett steht in großen Teilen fest, nachdem ÖVP und Grüne laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA weitere Personalentscheidungen bestätigten. Demnach gehen die Ministerien für Inneres und Verteidigung an die ÖVP-Politiker Karl Nehammer und Klaudia Tanner, die als erste Frau für das Bundesheer verantwortlich wäre. Der Diplomat Alexander Schallenberg soll Außenminister bleiben; er hatte das Amt nach dem Bruch der ÖVP-FPÖ-Regierung übernommen.\n\nDamit wäre Schallenberg der einzige Minister des Expertenkabinetts, der in seinem Amt bleibt. Das Kabinett mit Kanzlerin Brigitte Bierlein an der Spitze war nach dem Bruch der Regierung Kurz durch die Veröfentlichung des \"Ibiza-Videos\" eingesetzt worden.\n\n\n\nAn die Grünen gehen vier Ministerien, darunter ein \"Superministerium\" für Umwelt, Verkehr, Energie und Technologie, das Leonore Gewessler übernehmen soll. Rudi Anschober wird Sozialminister. Presseberichten zufolge gehen auch das Justiz- und das Kulturressort an die Grünen.\n\n\n\nParteitag muss über Koalition abstimmen\n\nDie Grünen sollen auf einem außerordentlichen Parteitag am Samstag über die Regierungsbeteiligung abstimmen. Am Montag könnte dann die neue Regierung ins Amt eingeführt werden.\n\nDie künftigen Koalitionspartner ÖVP und Grüne lagen inhaltlich teilweise weit auseinander. Sebastian Kurz vertritt beim Thema Einwanderung eine harte Linie. Er hat angekündigt, am \"Kampf gegen illegale Einwanderung\" und an Steuersenkungen festhalten zu wollen. Die politisch links verorteten Grünen waren die entschiedensten Gegner der Vorgängerkoalition aus ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ.", "\"Wann dürfen wir wieder aufsperren?\", fragt der Unternehmer und Disc-Jockey am Sonntag im Gespräch mit der APA. \"Wir brauchen endlich eine Ansage, wann und unter welchen Bedingungen das wieder möglich ist.\" Die weiter anhaltende Ungewissheit sei schlimmer als etwa mit eingeschränkten Öffnungsmöglichkeiten wenigsten \"grad und grad\" noch zu überleben.\n\nClubs mit halb so vielen Besuchern\n\nSo ist es für Ridler vorstellbar, dass etwa nur die Hälfte der üblichen Besucherzahlen eingelassen werden dürften, um wenigstens öffnen zu dürfen. Das wären bei der \"Tante Emma\" rund 175 statt 350 Besuchern. \"So, dass man wenigstens ausgeglichen wirtschaften kann.\"\n\n\"Dringend Lösungsansätze\" gebraucht\n\nDer Discojockey und Clubbetreiber sieht die gesamte Branche in Gefahr. \"Es braucht dringend Lösungsansätze für die gesamte Gastronomie ohne Sitzplätze. Das ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Kulturgut mit der Musik.\"\n\nTourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) betonte erst am Freitag, als die Gastro-Öffnungspläne präsentiert wurden, die schwierige Lage der Nachtgastronomie. Hierbei und auch für Kongressveranstalter arbeite die Regierung an Lösungen. \"Es drängt\", sagt Ridler.\n\n(Quelle: APA)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Havanna. Aufgrund einer stark abnehmenden Zahl an Corona-Neuinfektionen und nach mehreren Tagen ohne einen Toten infolge des Virus hat Kuba einen Plan für schrittweise Lockerungen vorgestellt. \"Wir sind in der Lage, das Virus zu kontrollieren\", erklärte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstagabend in der Fernsehsendung Mesa Redonda. Auch der Tourismus soll nun langsam wieder anlaufen.\n\nDie Phasen richten sich nach dem Verlauf des Infektionsgeschehens, so der Präsident. Mitte kommender Woche solle die erste Phase beginnen. Während dieser bleiben die meisten Einschränkungen des öffentlichen Lebens bestehen: So seien die Regeln des \"Abstandhaltens\" weiterhin einzuhalten und der Mund-Nasen-Schutz soll im öffentlichen Raum nach wie vor getragen werden. Über den Sommer bleiben Großveranstaltungen, wie der Karneval im Juli, untersagt. Dagegen sollen Museen wieder öffnen, ebenso wie ein Teil der Schwimmbäder. Die Öffnung der Strände wird den Gemeinden freigestellt.\n\nDie Schulen sollen im September wieder öffnen. Da in Kuba keine E-Learning-Infrastruktur verbreitet ist, müssen die Schüler zunächst das im März abgebrochene Schuljahr beenden. Der Beginn des neuen Schuljahres wird auf November verschoben. Die Universitäten sollen erst in Phase 3 wieder öffnen.\n\nMit besonderer Spannung waren die Regelungen für den Tourismus erwartet worden, einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Kuba. Díaz-Canel kündigte an, dass bei jedem Einreisenden ein Corona-Test durchgeführt und Fieber gemessen werde. Zunächst solle jedoch nur der lokale Tourismus wieder anlaufen. In der zweiten Phase werden die Cayos, kleine Badeinseln im Süden und Norden Kubas, für den internationalen Tourismus geöffnet. Erst danach werden sich die Gassen der Altstadt Havannas oder der beliebte Strandort Varadero wieder mit Touristen füllen können.\n\nAuch im Verlauf der Lockerungen sollen Angestellte, die nicht zur Arbeit gehen können, wie bisher einen hundertprozentigen Lohnausgleich erhalten. Während der ersten Phase bleiben zudem Strom und Gas für alle Haushalte kostenlos. Härter hat die Krise die Selbstständigen, die \"Cuentapropistas\", getroffen, vor allem jene, deren Dienstleistungen mit dem Tourismus zu tun haben.\n\nKuba hatte bereits kurz nachdem italienische Urlauber Anfang März das Virus auf die Insel gebracht hatten, starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens veranlasst. Zudem setzte die Regierung auf eine möglichst genaue Nachverfolgung der Infizierten und deren Kontaktpersonen. Zehntausende Ärzte, Krankenpfleger und Medizinstudierende zogen regelmäßig von Tür zu Tür und befragten die Anwohner, ob in ihrem Haushalt Corona-ähnliche Symptome aufgetreten waren. Dieses Vorgehen ist in Kuba nicht unüblich und wird unter anderem auch zur Kontrolle des Dengue-Fiebers angewandt.\n\nAußerdem hat die kubanische Pharmaindustrie mehrere Medikamente entwickelt, die den Verlauf der Covid-19-Krankheit abschwächen sollen. Laut einer aktuellen Studie hat vor allem der von der Firma BioCubaFarma hergestellte Wirkstoff Interferon alfa die Sterblichkeit von Patienten erheblich gesenkt: \"Eine Studie der ersten 700 Patienten in unserem Land hat gezeigt, dass deren Mortalität bei 2,7 Prozent lag; bei den Patienten, die Interferon bekamen, starben dagegen nur 0,92 Prozent\", erklärte der Vorsitzende des Staatsunternehmens Eduardo Martínez Díaz.\n\nNeben der Behandlung mit Interferon setzte das kubanische Gesundheitssystem vor allem auf Prophylaxe: So wurden mehrere Präparate großflächig an Risikogruppen, etwa in Altenheimen und Kliniken, ausgegeben. Dort seien Atemwegserkrankungen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 80 Prozent zurückgegangen, so Martínez.\n\nInternationale Anerkennung erntete das sozialistische Land für die Entsendung von Ärzten in besonders von der Pandemie betroffene Länder. Bereits am Montag war das zweite Norditalien-Kontingent der Ärztebrigade \"Henry Reeve\" nach Kuba zurückgekehrt. Die Mediziner und Pflegekräfte hatten zwei Monate lang auf Bitte der italienischen Regierung in der besonders krisengeschüttelten Lombardei gegen das Coronavirus gekämpft.", "pos": ["Kuba kündigt erste Lockerungen in der Corona-Krise an. Vor allem der inländische Tourismus soll anlaufen.\n\nHavanna (dpa) l Kuba will seine Anti-Corona-Maßnahmen in Kürze lockern. Das kündigte Staatspräsident Miguel Díaz-Canel am Donnerstag (Ortszeit) an, ohne konkrete Termine zu nennen. Unter anderem soll demnach der für die Wirtschaft wichtige Tourismus wieder angekurbelt werden – aber zunächst nur für inländische Urlauber. Díaz-Canel kündigte allerdings bereits an, dass ausländische Touristen nur in All-Inclusive-Resorts unterkommen könnten, wenn der sozialistische Karibikstaat seine Grenzen wieder öffnet. Den ausländischen Besuchern werde außerdem bei Ankunft die Temperatur gemessen, und sie würden auf das Coronavirus getestet.\n\nZu den weiteren angekündigten Maßnahmen gehört, dass der Zugang zu Stränden und öffentlichen Schwimmbädern in beschränktem Umfang und unter strenger Kontrolle wieder zugelassen wird. Auch der öffentliche Verkehr soll mit reduzierter Passagierzahl wieder in Gang kommen. Wer aus gesundheitlichen Gründen zunächst nicht zur Arbeit zurückkehren könne, bekomme das volle Gehalt gezahlt, sagte der Präsident.\n\nDie kubanische Regierung entschied sich nach offiziellen Angaben zu diesen Schritten, weil die Zahlen der neuen Corona-Fälle in dem Inselstaat zuletzt sanken. Es wurden demnach bisher 2219 Infektionen mit dem Coronavirus und 84 Todesfälle nach Covid-19-Erkrankungen registriert. 1893 Patienten gelten als genesen, 240 werden noch in Krankenhäusern behandelt. Zu den Mitteln, mit denen Kuba die Ausbreitung des Virus bekämpft, gehört, dass Studenten von Tür zu Tür gehen und die Menschen zu ihrem Gesundheitszustand befragen."], "neg": ["Macheten-Angriff in Göttingen: Neue Erkenntnisse - Das UMG-Hauptgebäude: Im Bistro der Einrichtung soll der 32-Jährige randaliert haben.\n\nIn Göttingen hat ein 32-jähriger Mann seinen Vater mit einer Machete lebensgefährlich verletzt. Zuvor soll er bereits in einem Bistro randaliert haben.\n\nEin 32-Jähriger aus Göttingen wurde wegen versuchten Totschlags angeklagt.\n\nwurde wegen versuchten Totschlags angeklagt. Er schlug mit einer Machete auf seinen Vater ein.\n\nauf seinen Vater ein. Zuvor soll er bereits mehrfach in einem Bistro randaliert haben.\n\nGöttingen – Im Prozess gegen einen 32 Jahre alten Mann aus Göttingen, der im August vergangenen Jahres seinen Vater mit einer Machete lebensgefährlich verletzt haben soll, hat sich das Landgericht Göttingen am Dienstag mit einer früheren Gewalttat des Beschuldigten beschäftigt.\n\nDer 32-Jährige soll einige Tage zuvor mit einer Metallstange im Bistro der Göttinger Universitätsmedizin randaliert und drei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes angegriffen haben. Einer von ihnen erlitt dabei unter anderem einen Splitterbruch im Arm und andere schwere Verletzungen. Auch die anderen beiden Mitarbeiter wurden anschließend in der Notaufnahme des Klinikums behandelt.\n\nGöttingen: Angriff mit Machete - Angeklagter kam mit erhobener Metallstange auf sie zu\n\nEin als Zeuge geladener Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte den Vorfall in Göttingen erlebt. Als er gemeinsam mit zwei Kollegen in dem Bistro eintraf, habe der 32-Jährige mit erhobener Metallstange vor einer Mitarbeiterin gestanden und sie beschimpft. „Wir mussten jeden Augenblick damit rechnen, dass er zuschlägt“, berichtete der Zeuge. Ein Kollege habe es dann geschafft, dem Mann die Metallstange zu entreißen.\n\nDer 32-Jährige habe derart heftig Widerstand geleistet, dass sein Kollege unter anderem einen Splitterbruch im Arm erlitten habe und infolgedessen sechs Wochen lang außer Gefecht gesetzt gewesen sei. Auch der andere Kollege habe einiges abbekommen. Er selbst sei bei dem Gerangel zu Boden gestürzt und habe sich am Knie verletzt. Der 32-Jährige aus Göttingen habe nicht nur geschrien, getreten und geschlagen: „Er wollte mich auch in die Hand beißen.“ Dieselbe Brutalität zeigt er auch später, als der Mann aus Göttingen mit einer Machete seinen Vater angreift.\n\nMit Machete auf den Vater eingeschlagen: 32-Jähriger wegen versuchten Totschlags angeklagt https://t.co/V2VxSLd3B7 #Göttingen #hna — HNA Göttingen (@HNA_Goettingen) January 31, 2020\n\nUMG Göttingen: Beschuldigter hatte es auf Mitarbeiterin abgesehen\n\nSchließlich gelang es den Mitarbeitern, den 32-Jährigen zu Boden zu bringen und ihn mit Hand- und Fußfesseln zu fixieren. Wenig später traf die Polizei in dem Bistro der Universitätsmedizin Göttingen ein. Eine Polizistin kümmerte sich zunächst um zwei Bistro-Mitarbeiterinnen, die Zeuginnen des Vorfalls geworden waren. „Die beiden Frauen zitterten vor Angst“, berichtete sie.\n\nSpäter kam eine dritte Mitarbeiterin hinzu, auf die es der Beschuldigte offenkundig abgesehen hatte. Diese war geflüchtet, nachdem er mit der Metallstange aufgetaucht war. Den Zeugenangaben zufolge soll diese Mitarbeiterin den 32-Jährigen wegensexueller Belästigung am Arbeitsplatz angezeigt haben. Dies soll der Anlass für seine Entlassung gewesen sein. Einige Tage nach diesem Vorfall soll der 32-Jährige in einem Laden in der Innenstadt von Göttingen eine Machete mit einer Klingenlänge von 47 Zentimetern gekauft haben.\n\nPolizei Göttingen nahm Beschuldigten in Gewahrsam\n\nDie Polizei hatte den 32-Jährigen im Bistro der Universitätsmedizin Göttingen zunächst in Gewahrsam genommen und einige Stunden später nach einer sogenannten Gefährderansprache wieder entlassen. Nur wenige Stunden später sei er allerdings trotz des gegen ihn verhängten Hausverbotes schon wieder an der UMG aufgetaucht, berichtete ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Auch in den folgenden Tagen sei die Polizei mehrfach vor Ort gewesen, weil er immer wieder gekommen sei. Der Prozess um den versuchten Totschlag des Vaters mit einer Machete wird fortgesetzt.\n\nVon Heidi Niemann\n\nAngriff mit Machete: Mann muss sich vor Landgericht Göttingen verantworten\n\nLandgericht Göttingen: Opfer in Northeim mit Machete bedroht - Wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung muss sich seit Montag ein 25-jähriger Mann aus Einbeck vor der Jugendkammer des Landgerichts Göttingen verantworten. Er bedrohte einen Bekannten mit einer Machete.", "Seehofer verbietet Reichsbürger-Gruppe - Razzia auch in Bad Lobenstein\n\nNach dem Verbot der Reichsbürgergruppierung „Geeinte deutsche Völker und Stämme“ sowie einer dazugehörigen Teilorganisation in zehn Bundesländern erfolgte am Donnerstagmorgen auch Durchsuchungen bei einer Frau im ostthüringischen Bad Lobenstein. Ihr sei die Verbotsverfügung des Bundesinnenministeriums übergeben worden, heißt es.\n\nBei der Durchsuchung sollen die Beamten unter anderem Schriftstücke sowie ein Handy sichergestellt haben. Auf dem Briefkasten der Frau sei zudem ein entsprechendes Logo entdeckt worden.„Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus werden auch in Krisenzeiten unerbittlich bekämpft“, schrieb der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, im Kurznachrichtendienst Twitter.\n\nDie Mitglieder des Vereins „bringen durch Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus ihre Intoleranz gegenüber der Demokratie deutlich zum Ausdruck“, hieß es zudem aus dem Ministerium. In den vergangenen Jahren sei die Gruppierung unter anderem durch „verbalaggressive Schreiben“ aufgefallen, berichtet dpa. Darin sei den Adressaten „Inhaftierung“ und „Sippenhaft“ angedroht worden.\n\nSogenannte „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ zweifeln die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland an. Einige dieser Gruppierungen berufen sich auf ein selbst definiertes \"Naturrecht\", andere auf das historische Deutsche Reich.\n\nRazzia bei Reichsbürger in Bad Lobenstein\n\nViele unter ihnen behaupten, die Bundesrepublik sei in Wirklichkeit kein Staat, sondern ein Unternehmen. Sie erkennen Gesetze und Behörden nicht an und wehren sich teilweise gewaltsam gegen staatliche Maßnahmen. Bundesweit soll es nach Angaben des Verfassungsschutzes rund 19.000 Mitglieder dieser Szene geben, deren Mitglieder als waffenaffin gelten.\n\nBei 43 mutmaßlichen Reichsbürgern in Thüringen Waffenerlaubnis entzogen\n\nLaut Thüringer Innenministerium wurde im Freistaat bisher in 43 Fällen bei mutmaßlichen Reichsbürgern entweder der Entzug der Waffenerlaubnis angeordnet oder diese Erlaubnis gar nicht erst erteilt. Die Verfahren dazu seien rechtskräftig abgeschlossen. „Keine dieser Personen verfügt mehr über eine Schusswaffe“, sagte ein Behördensprecher dieser Zeitung. Weitere 16 Fälle befinden sich noch in der Prüfung.\n\nDie Thüringer Behörden seien aufgefordert, gemeinsam mit dem Verfassungsschutz zu überprüfen, ob Besitzer von Waffenscheinen als mutmaßliche Reichsbürger in Erscheinung getreten sind, hatte Innenminister Georg Maier (SPD) nach der Polizeiaktion im Januar erklärt. „Reichsbürger“ würden nicht die für den Waffenbesitz erforderliche Zuverlässigkeit besitzen, begründete der Minister das Vorgehen. Anhänger der zersplitterten Bewegung erkennen laut Verfassungsschutz die Bundesrepublik Deutschland und ihre Gesetze nicht an und werden beobachtet.\n\nSeehofer verbietet erstmals Reichsbürger-Gruppe", "Stand: 10.03.2020 13:47 Uhr - NDR 1 Welle Nord\n\nGeiselnahme in JVA Lübeck: Mann gesteht Tat\n\nKnapp neun Monate nach der Geiselnahme in der Justizvollzugsanstalt Lübeck hat heute vor dem Lübecker Landgericht der Prozess begonnen. Einem 37-jährigen Mann wird vorgeworfen, im Juni 2019 auf der sozialtherapeutischen Station der JVA eine Psychologin in seine Gewalt gebracht und mit einem Küchenmesser bedroht zu haben. Der Angeklagte wurde in Fußfesseln in den Gerichtssaal gebracht. Er gestand die Tat - von Reue war jedoch keine Spur: Entschuldigen wollte er sich nicht. Zum Motiv sagte er, er habe vorzeitig aus der Haft entlassen und in sein Heimatland Rumänien abgeschoben werden wollen. Außerdem sagte er, er fühlte er sich von Mitarbeitern der JVA schikaniert und als Rumäne gegenüber Deutschen benachteiligt.\n\nProzess um Geiselnahme in JVA: Geständnis NDR 1 Welle Nord - Nachrichten für Schleswig-Holstein - 10.03.2020 12:00 Uhr Autor/in: Hauke von Hallern Heute hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Geiselnehmer aus der JVA Lübeck begonnen. Ihm wird vorgeworfen, eine Psychologin in seine Gewalt gebracht und mit einem Küchenmesser bedroht zu haben.\n\n\n\n\n\n\n\n0 bei 0 Bewertungen Mit von 5 Sternen bewerten Vielen Dank. schließen Sie haben bereits abgestimmt. schließen\n\nVier Verhandlungstage und zwölf Zeugen\n\nIn Gänze wollte der mutmaßliche Geiselnehmer seine Taten allerdings nicht einräumen. \"Er bestreitet zum Beispiel, die Stationspsychologin mit dem Tode bedroht zu haben - oder ihr auch gedroht zu haben, einen Finger abzuschneiden\", sagte die Oberstaatsanwältin Ulla Hingst. Das Gesetz sehe für den Tatbestand der Geiselnahme einen Strafrahmen von fünf Jahren bis 15 Jahren Freiheitsstrafe vor. Das Gericht werden außerdem zu prüfen haben, ob gegen den Angeklagten die Sicherungsverwahrung zu verhängen ist, weil er für die Allgemeinheit gefährlich ist, so Hingst. Außerdem soll eine Gutachterin die Frage klären, ob der Angeklagte psychisch gesund und damit zurechnungsfähig war. Das Gericht hat für den Prozess vier Verhandlungstage geplant. Es sollen zwölf Zeugen aussagen.\n\nJVA Lübeck - mehrfach Geiselnahmen\n\nDie Polizei hatte die Geiselnahme nach mehr als fünf Stunden ohne Blutvergießen beendet. Sie überwältigte den Mann, als er zwei von ihm verlangte Döner in Empfang nahm. Der zu sechs Jahren und zehn Monaten verurteilte Sexualstraftäter lebte zuletzt in der psychosozialen Station der JVA Lübeck.\n\nDer Vorfall hatte eine Diskussion über die Sicherheitsvorkehrungen in der JVA Lübeck ausgelöst. Dort war es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Geiselnahmen gekommen, zuletzt an Heiligabend 2014. Damals hatten vier Männer einen Justizvollzugsbeamten in ihre Gewalt gebracht, um ihre Flucht aus dem Gefängnis zu erzwingen.\n\nWeitere Informationen JVA Lübeck: Geiselnehmer bekam Messer für Kuchen Der Lübecker Geiselnehmer hatte in der Haft regelmäßig Zugang zu Küchenmessern. Das teilte Ministerin Sütterlin-Waack mit. Er hatte eine Psychologin mit einem Messer bedroht und als Geisel genommen. mehr Geiseldrama in JVA Lübeck nach fünf Stunden beendet Die Polizei hat am Montagabend die Geiselnahme in der JVA Lübeck beendet. Der Täter wurde beim Zugriff leicht verletzt, die Frau blieb unverletzt. Beamte - zum Teil in Zivil - und das SEK waren vor Ort. mehr\n\nDieses Thema im Programm: NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 10.03.2020 | 12:00 Uhr", "So überraschend ihr Rückzug die CDU heute traf, so abgeklärt wirkt die Begründung Kramp-Karrenbauers: Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz habe die CDU geschwächt und nicht zur Ruhe kommen lassen, begründete sie ihren Rückzug.\n\nIn einer Pressekonferenz hat Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigt, dass sie den CDU-Vorsitz aufgeben und keine Kanzlerkandidatin werden wolle. Die Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz schwäche die CDU. Doch gerade jetzt sei Deutschland in einer Phase, in der eine starke CDU gebraucht werde.\n\nEs habe sich \"bis in die jüngsten Tage gezeigt\", dass mit der Trennung von Kanzleramt und Parteivorsitz \"eine ungeklärte Führungsfrage einhergeht - nämlich die Frage nach der Kanzlerkandidatur\", sagte Kramp-Karrenbauer. Sie verband dies mit einem Seitenhieb gegen ihre internen Kritiker: \"Diese Frage ist trotz zweier Parteitage nicht zur Ruhe gekommen und sollte nach dem Willen einiger offenbar auch in der Zukunft nicht zur Ruhe kommen.\"\n\nEntscheidung nicht spontan getroffen\n\nDie Entscheidung ist \"seit einer geraumen Zeit in mir gereift und gewachsen\", sagte die 57-Jährige. Sie wolle im Amt bleiben, bis sich ein Bundesparteitag auf einen Kanzlerkandidaten geeinigt habe. Dann werde sie ihr Amt niederlegen. Den Prozess wolle sie \"von vorne führen\" und sei durch ihren Verzicht auf die eigene Kandidatur viel freier in dessen Gestaltung. Ihr Amt als Verteidigungsministerin werde sie behalten.\n\nMit Blick auf ihr ehemaliges Amt als saarländische Ministerpräsidentin und jetzige Parteichefin sagte Kramp-Karrenbauer, sie habe der CDU sehr viel zu verdanken.\n\n\"Ungeklärtes Verhältnis mit AfD und Linken\"\n\nBereits am Morgen war aus Parteikreisen durchgesickert, dass Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug erklären werde. Im CDU-Präsidium hatte sie klargemacht, dass sie den Weg zur Neuaufstellung ebnen und dann ihr Parteiamt aufgeben wolle.\n\nIn ihrer Erklärung am Morgen hatte Kramp-Karrenbauer Bezug auf die Ereignisse in Thüringen genommen, die ihre Autorität in der Partei schwer beschädigt hatten. Sie beklagte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen, dass es \"ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken\" gebe und machte klar, dass sie \"strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linken\" sei.\n\nSetzte sich in Erfurt nicht durch\n\nDie thüringische CDU-Fraktion hatte am vergangenen Mittwoch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bundesspitze den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt - und dabei mit der AfD zusammengespielt, auf deren Stimmen Kemmerich angewiesen war.\n\nAm Donnerstag war Kramp-Karrenbauer dann bei einer Krisensitzung in Erfurt mit dem Versuch gescheitert, die dortige CDU-Fraktion von Neuwahlen zu überzeugen. Und schließlich war es Kanzlerin Angela Merkel, die dafür sorgte, dass der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, sein Amt aufgibt. Der stellvertretende Thüringer CDU-Chef hatte Kemmerich nach der Wahl als \"Kandidaten der Mitte\" gratuliert und sich über die Abwahl Ramelows zufrieden gezeigt. Parteikollegen wie der Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann und der JU-Vorsitzende Tilman Kuban warfen Kramp-Karrenbauer daraufhin in der Thüringen-Frage Führungsschwäche vor.\n\nDebatten um ihre Führungsqualitäten begleiten Kramp-Karrenbauer seit ihrer Amtsübernahme 2018. Zuletzt hatte sie beim Parteitag im November offen die Machtfrage gestellt - und vorläufig für sich entschieden.\n\nDrei mögliche Nachfolger\n\nWer ihr nun folgen könnte, wird die CDU ab sofort beschäftigen. Potenzielle Nachfolger wie Friedrich Merz, Jens Spahn oder Armin Laschet hielten sich zunächst bedeckt. \"In so einer Situation ist kluges Nachdenken wichtiger, als schnell zu reden\", ließ Merz seinen Sprecher mitteilen. Spahn zollte AKK \"großen Respekt\" für ihre Entscheidung. CSU-Chef Markus Söder hat dagegen mehrfach betont, dass er nicht zur Verfügung stehe.\n\nZum Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer sendet das Erste am Abend einen Brennpunkt mit dem Titel \"Kramp-Karrenbauer gibt auf - Machtkampf in der CDU. Die Sendung beginnt um 20:15 Uhr - im Anschluss an die tagesschau.\n\nÜber dieses Thema berichtete am 10. Februar 2020 tagesschau24 um 14:00 Uhr und die tagesschau um 15:00 Uhr.", "Im Oberland ist ein Böller in der Hand eines Mannes explodiert, im Bregenzerwald wurde ein Mann von einem Böller am Auge verletzt. Mehrere Jugendliche wurden wegen Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz angezeigt.\n\nZwölf Mal gab es in der Nacht Brandalarm. Vor allem gerieten Papiercontainer und Hecken durch abgeschossene Feuerwerkskörper in Brand.\n\nViele fühlten sich durch Lärm gestört\n\n23 Mal wurde die Polizei wegen Lärmbelästigung gerufen. In den meisten Fällen schossen Jugendliche Böller ab. Angezeigt wurden zehn Fälle von Sachbeschädigung. Darunter befinden sich ein beschädigtes Auto und eine kaputte Heckscheibe eines Linienbusses.\n\nAuch körperliche Gewalt war in mehreren Fällen im Spiel. Es kam zu 15 Anzeigen wegen Körperverletzungen, mehrere davon betrafen eine Silvesterveranstaltung in Hohenems.\n\nIm falschen Ort die Freundin gesucht\n\nIm benachbarten Kanton St. Gallen in der Schweiz verzeichnete die Kantonspolizei in der Silvesternacht rund 80 Einsätze. Zehnmal musste die Polizei ausrücken, weil Böller oder Raketen gegen Autos oder Gebäude geworfen wurden.\n\nFür zahlreiche Einsätze sorgten Betrunkene. In Altstätten läutete ein Alkoholisierter bei einem fremden Haus, obwohl er eigentlich zu seiner Freundin wollte. Diese wohnt jedoch in Widnau. Die Polizei brachte den Mann schließlich zum richtigen Ort – und verrechnete dafür die Kosten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Insgesamt 460.000 Einwohner von Anxin sind von den Ausgangsbeschränkungen betroffen. Die Behörden versichern, die Situation unter Kontrolle zu haben\n\nPeking – Nach dem erneuten Corona-Ausbruch in Peking sind die Reisebeschränkungen auf die Umgebung der chinesischen Hauptstadt ausgeweitet worden. Die Behörden riegelten am Donnerstag den Bezirk Anxin mit seinen rund 460.000 Einwohnern ab. Fahrten hinein und aus dem Gebiet hinaus wurden weitgehend untersagt. Zugleich versicherten die Behörden, der erneute Ausbruch des Virus in Peking sei \"unter Kontrolle\".\n\nWillkommen bei DER STANDARD\n\nSie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen.\n\nBitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Z.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter.", "pos": ["Nahe Peking beginnt wieder der Lockdown: Nur ein Angehöriger pro Familie darf rausgehen, um Einkäufe zu erledigen und Medizin zu besorgen. Foto: AFP / Gerg Baker\n\nPeking – Runde eine halbe Million Chinesen, die in der Nähe von Peking leben, müssen wegen eines neuen Coronavirus-Ausbruchs in den Lockdown. Das teilten die chinesischen Behörden mit, nachdem am Sonntag die Zahl der Neuinfektionen in der Hauptstadt erneut gestiegen war.\n\nIn den vergangenen 24 Stunden seien 14 neue Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Die Behörden versicherten aber, die Lage werde sich \"verbessern\".\n\nBewohner müssten zu Hause bleiben\n\nBetroffen von dem Lockdown sind Chinesen im Landkreis Anxin, der 150 Kilometer von Peking entfernt liegt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde wird der Ort \"vollständig abgeriegelt und kontrolliert\". Die Bewohner müssten zu Hause bleiben. Nur ein Angehöriger pro Familie dürfe rausgehen, um Einkäufe zu erledigen und Medizin zu besorgen, hieß es.\n\nDie akuten Infektionen in Peking lösten Befürchtungen eines weitläufigen Wiederaufflammens des Virus in China aus. Nach zwei Monaten ohne neue Ansteckungen in Peking ist die Zahl der Neuinfektionen seit dem 11. Juni auf 311 gestiegen.\n\nPekinger Markt unter Verdacht\n\nAls Ausgangspunkt wird der Xinfadi-Markt in Peking vermutet, der nach Behördenangaben seit dem 30. Mai von rund 200.000 Menschen besucht wurde. Auf dem Lebensmittelgroßmarkt wird ein Großteil der Frischprodukte Pekings gehandelt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua belieferten auch Unternehmen aus Anxin den Xinfadi-Markt mit Süßwasserfischen.\n\nVergangene Woche wurden massenhaft Arbeiter von Großmärkten und Restaurants sowie Lieferkuriere auf das Coronavirus getestet. Auch Bewohner in Peking, die in gefährdeten Wohnvierteln leben, wurden kontrolliert.\n\nDie Tests sollten nun auf sämtliche Angestellte von Schönheits- und Friseursalons der Hauptstadt ausgeweitet werden, berichtetet die staatliche chinesische Zeitung \"Global Times\". Der Pekinger Beamte Xu Hejian sagte am Samstag: \"Wir haben keine Zeit, uns auszuruhen.\" Der chinesische Epidemiologe Wu Zunyou hatte hingegen vergangene Woche vor Journalisten noch gesagt, dass der Ausbruch in Peking \"unter Kontrolle\" gebracht worden sei. (APA, AFP, 28.6.2020)"], "neg": ["Zu den Massnahmen gehören verstärkte Interventionen am Devisenmarkt zur Schwächung des Frankens und Schritte, um die Liquiditätslage der Banken zu stärken. Die Zinsen liessen die Währungshüter am Donnerstag indes unverändert. Der SNB-Leitzins beträgt weiterhin minus 0,75 Prozent. Der Strafzins, den Banken für Sichteinlagen bei der Zentralbank ab einem gewissen Freibetrag zahlen müssen, bleibt ebenfalls bei 0,75 Prozent.\n\n\"Der Franken ist nochmals höher bewertet, und die globalen Finanzmärkte sind unter starkem Druck\", erklärte die SNB. \"In dieser ausserordentlichen Situation ist die expansive Geldpolitik der Nationalbank für die Gewährleistung angemessener monetärer Bedingungen in der Schweiz nötiger denn je.\"\n\nNegativzins und Interventionen seien nötig, um die Attraktivität von Anlagen in Franken zu reduzieren und dem Aufwertungsdruck entgegenzuwirken. Die Landeswährung gilt unter Investoren als sicherer Hafen und gewinnt in unsicheren Zeiten stets an Wert - was Schweizer Waren im Ausland verteuert und somit der exportorientierten Wirtschaft schadet. In der vergangenen Wochen verstärkte die Notenbank ihre Eingriffe zur Schwächung der Landeswährung wohl bereits, wie Daten zu den Sichtguthaben der Banken bei der SNB nahelegen.\n\n\"Zinsseitig ist das Ende der Fahnenstange erreicht\", sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. \"Das kennen wir bereits von der EZB.\" Das sei auch gut so. Die SNB stelle auf schwierige wirtschaftliche Zeiten ein. Die Währungshüter sprechen dabei von \"ausgeprägten wirtschaftlichen Einbussen\". Tatenlos zusehen müsse die SNB aber nicht. \"Man muss die Geldpolitik a la Schweiz verstehen: Das Quantitative Easing der Schweiz sind die Devisenmarkt-Interventionen.\"\n\nSchweizer Finanzsystem mit ausreichend Liquidität versorgt\n\n\"Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass die Schlüsselmaßnahmen nicht von den Zentralbanken kommen, sondern von der medizinischen und auch von der fiskalischen Seite\", sagte Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, an einer Telefonkonferenz mit den Medien. \"Wir müssen das Finanzsystem mit genügend Liquidität versorgen, um sicherzustellen, dass der Kreditfluss an die Wirtschaft nicht versiegt - damit die Unternehmen diese sehr schwierige Situation überleben können\".\n\nDas Schweizer Finanzsystem sieht die Notenbank ausreichend mit Liquidität versorgt, will bei Bedarf aber zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität ergreifen. Die Banken hätten substanzielle Kapital- und Liquiditätspuffer aufgebaut und seien auch für eine schwierige Wirtschaftslage gerüstet, erklärte die SNB.\n\n\"Die Banken spielen jetzt eine entscheidende Rolle\", sagte Jordan. Daher greift die SNB ihnen unter die Arme: Ab 1. April sind weniger Sichteinlagen vom Strafzins betroffen. Die SNB erhöhte den Freibetrag auf das 30-fache jener Summe, die die Banken bei der Zentralbank hinterlegen müssen. Bislang lag er beim 25-fachen. Zudem wird geprüft, ob der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer trotz Risiken am Hypotheken- und Immobilienmarkt gelockert werden kann.\n\nDie SNB arbeite eng mit der Regierung zusammen, um die Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen, sagte Jordan. Im laufenden Jahr rechnet die Notenbank in der Schweiz nun mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung, nachdem sie im Dezember noch 1,5 bis zwei Prozent Wachstum veranschlagt hatte.\n\nDer Einbruch der internationalen Konjunktur sowie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dürften zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten im ersten Halbjahr führen. \"Die Normalisierung der Lage ab der zweiten Jahreshälfte könnte daraufhin in einem stark positiven Wachstum im Jahr 2021 zum Ausdruck kommen\", erklärten die Währungshüter.\n\n(Reuters/cash)", "Zwischenfall im Persischen Golf: Bis auf neun Meter kommen Boote der Iranischen Revolutionsgarden an die US-Flotte heran.\n\nIranische Boote sollen Kriegsschiffen der USA zu nahe gekommen sein\n\nzu nahe gekommen sein Das US-Militär wertet den Zwischenfall als Provokation\n\nwertet den Zwischenfall als Provokation Die Beziehung zwischen Iran und USA ist seit Monaten angespannt\n\nBahrain – Elf Boote der Iranischen Revolutionsgarden haben sich nach Angaben der US-Militärs wiederholt „gefährlich“ und „provozierend“ amerikanischen Kriegsschiffen genähert. Sie hätten sich den sechs US-Schiffen im Norden des Persischen Golfes mit hoher Geschwindigkeit zum Teil bis auf etwa neun Meter genähert, erklärte die in Bahrain stationierte Fünfte Flotte des US-Militärs am Mittwochabend (15.04.2020). Das US-Militär habe mit Ausweichmanövern eine Kollision verhindert, es sei niemand verletzt worden.\n\nProvokation im persischen Golf: Iranische Boote passieren US-Flotte\n\nDie Boote der iranischen Militäreinheit hätten während des etwa eine Stunde langen Zwischenfalls weder auf Funksignale noch auf laute Warnsignale der Schiffe reagiert, hieß es weiter. Ein Video der mutmaßlichen Provokation, das von US-Marine veröffentlicht wurde, zeigt wie mehrere Boote mit iranischen Flaggen ein US-Kriegsschiff passieren. Auf den Booten scheinen Gewehre installiert. Ein Schiffshorn ist zu hören, offenbar das Warnsignal der amerikanischen Streitkräfte.\n\nBREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision.\n\n\n\nDetails: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020\n\nBREAKING: 11 Iranian #IRGCN vessels repeatedly conducted dangerous & harassing approaches against U.S. naval ships operating in international waters of North Arabian Gulf. U.S. crews took actions deemed appropriate to avoid collision.\n\n\n\nDetails: https://t.co/ZVKPKv738o pic.twitter.com/lKJgDz0l2N — U.S. Navy (@USNavy) April 15, 2020\n\nMit ihrem provozierenden Verhalten hätten die iranischen Boote gegen die Sicherheitsregeln der Schifffahrt und internationales Recht verstoßen, erklärten die US-Streitkräfte. Der Zwischenfall ereignete sich demnach in internationalen Gewässern während einer Übung, an der auch Kampfhubschrauber vom Typ Apache beteiligt waren. Die USA haben Irans Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft.\n\nKonflikt zwischen Iran und USA: Spannungen seit Soleimani-Tötung\n\nDie Beziehung zwischen USA und Iran ist zum Zerreißen gespannt, seit das US-Militär im Januar bei einem Luftangriff den hochrangigen iranischen General Kassem Soleimani getötet hatte. Iran hatte in der Folge zwei Stützpunkte im Irak beschossen, in denen auch amerikanische Truppen untergebracht sind.\n\nTeheran und Washington übten danach wiederholt in gegenseitiger Provokation. Hervor tat sich dabei insbesondere US-Präsident Donald Trump, der Anfang April nach einer längeren Ruhepause in dem schwelenden Konflikt per Twitter verkündete, die USA glaube, im Iran plane man einen Überraschungsangriff auf US-Truppen, und der auf diese Behauptung hin mit schweren Repressalien drohte.\n\n(dpa/ag)", "Wien. In Österreich haben sich die konservative ÖVP und die Grünen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Verhandlerkreisen bestätigt. Das Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne Regierung wäre in Österreich auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen. Zuvor hatte ÖVP-Chef Sebastian Kurz eineinhalb Jahre in einer Regierung mit der rechten FPÖ zusammen gearbeitet.\n\nAnmeldung Noch nicht bei der Braunschweiger Zeitung?\n\n\n\nKommentar-Profil anlegen Ich habe die NETIQUETTE und die DATENSCHUTZERKLÄRUNG gelesen und akzeptiere diese.* *Pflichtfelder", "Polizei in Ulm ermittelt gegen Feiernde. Auf dem Münsterplatz geht es dennoch weitgehend friedlich zu\n\nplus Mit Schwäbische Plus Basic weiterlesen Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher exklusiv für unsere Abonnenten zur Verfügung. Unbegrenzten Zugang zu allen Inhalten erhalten Sie mit Schwäbische Plus Basic: Jetzt für 0,99 € testen Mit einer Registrierung lesen Sie 3 PLUS-Inhalte und 10 freie Inhalte im Monat kostenlos. Sie sind bereits registriert? Hier einloggen.\n\nSol hldomel sml kll Oiall eoa Kmelldslmedli. Khl Dhisldlllommel sllihlb slhlslelok blhlkihme, llhil khl Egihelh ahl. Llglekla imoblo Llahlliooslo slslo Blhllokl, khl hiilsmil Blollsllhdhölell mhslhlmool emhlo gkll ho hilholll Dmeiäslllhlo sllshmhlil solklo.\n\nEoa Kmelldslmedli hlbmoklo dhme mob kla Aüodllleimle eshdmelo 1000 ook 1500 Elldgolo, khl ho slsgeolll Amohll kmd olol Kmel hlslüßllo.\n\nBlollsllhdhölell solklo eoa slößllo Llhi glkooosdslaäß mhslhlmool. Kloogme solklo llhislhdl mome Lmhlllo hollsldmegddlo. Mome aolamßihme hiilsmil Blollsllhdhölell hmalo eoa Lhodmle, sgsgo moemok loglall Klomhsliilo modslsmoslo sllklo hmoo, khl sgo ilsmilo Blollsllhdhölello ohmel ho khldll Bgla modslelo. Ld hma kolme khldld slbäelihmel Sllemillo klkgme slkll eo Elldgolo- ogme eo Dmmedmeäklo.\n\n{lilalol}\n\nKhl Egihelh dlliill alellll Slldlößl slslo kmd Smbblo- ook Dellosdlgbbsldlle bldl. Khl Slloldmmell solklo moslelhsl. Mome lhol Modlhomoklldlleoos eshdmelo eslh Elldgolosloeelo hgooll kolme khl Egihelh hllokll sllklo. Khl Hlllhihsllo aüddlo dhme slslo slbäelihmell Hölellsllilleoos sllmolsglllo.\n\nSlslo 1 Oel sml kll Aüodllleimle bmdl shlkll illl. Ho kll Hoolodlmkl hma ld ho kll lldlihmelo Ommel eo slhllllo Lhodälelo. Slslo 0.20 Oel ook 1.15 Oel solkl khl Egihelh eo Dmeiäslllhlo eshdmelo alellllo kooslo Aäoollo ho kll Boßsäosllegol slloblo. Khldl sllklo slslo Hölellsllilleoos ook slbäelihmell Hölellsllilleoos moslelhsl.\n\nSlslo 1.40 Oel solkl lho 23-Käelhsll mod lholl Elldgolosloeel ellmod ahl Llhedlgbb hldelüel. Ll llihlll Llheooslo kll Moslo. Mome ehll llahlllil khl Egihelh.", "Polizei Wolfsburg\n\nPOL-WOB: Körperliche Auseinandersetzung - Polizei sucht Zeugen\n\nWolfsburg (ots)\n\nWolfsburg, Poststraße 17.03.2020, 12.30 Uhr\n\nAm Dienstagmittag kam es gegen 12.30 Uhr in der Poststraße, in Höhe eines dortigen Friseursalons zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Dabei wurde eine Person schwer verletzt, die beiden anderen Beteiligten flüchteten unerkannt. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen ins Wolfsburger Klinikum verbracht. Die Schwere der Verletzungen, die Identität der Beteiligten, sowie die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit völlig unklar. Die Polizei bittet Zeugen der Auseinandersetzung sich mit der Polizeiwache in der Heßlinger Straße, Rufnummer 05361/4646-0 in Verbindung zu setzen.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Wolfsburg\n\nThomas Figge\n\nTelefon: +49 (0)5361 4646 204\n\nE-Mail: pressestelle@pi-wob.polizei.niedersachsen.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Wolfsburg, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen.\n\n„Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe..\n\nAm Montag erteilte CureVac-Hauptinvestor Dietmar Hopp den Begehrlichkeiten des US-Präsidenten eine Absage. „Für mich ist das selbstverständlich, es kann gar nicht sein, dass eine deutsche Firma den Impfstoff entwickelt und dieser in den USA exklusiv genutzt wird. Das war für mich keine Option.“ Er persönlich habe nicht mit Trump gesprochen. „Er hat mit der Firma gesprochen, und man hat mir das dann sofort gesagt und gefragt, was ich davon halte, und ich wusste sofort, dass das nicht infrage kommt“, sagte Hopp dem Internetportal Sport1.\n\nDer 79-Jährige hält über die Beteiligungsgesellschaft dievini rund 80 Prozent der Anteile an der CureVac Ag. Christof Hettich, Geschäftsführer von dievini, sagte dem „Mannheimer Morgen“: „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten.“\n\nGefragt, wann mit einem Impfstoff zu rechnen sei, sagte hopp: „Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber, zum Herbst müsste das verfügbar sein, und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen.“\n\nCureVac: Waren im Weißen Haus, aber ein Angebot liegt nicht vor\n\nZuerst hatte die „Welt am Sonntag“ über Auseinandersetzungen um die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac berichtet. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.\n\nDer US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, bezeichnete den Bericht auf Twitter als unwahr. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte hingegen am Sonntag in Berlin: „Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.“\n\nDas Unternehmen selbst dementierte etwaige Lockversuche bereits am Sonntag: „Wir wissen nicht, woher dieses Gerücht kommt“, sagte Franz-Werner Haas, Unternehmensvorstand von CureVac, dem Tagesspiegel. „Uns liegt kein Angebot vor. Und wir werden uns auch nicht an den Gerüchten darum beteiligen.“ Richtig sei, dass CureVac im Weißen Haus neben anderen Biotech-Firmen mit dem US-Präsidenten gesprochen habe, der signalisiert habe, „dass wir uns beeilen sollen - denn es gibt ein gesundheitspolitisches Problem“.\n\nAußenminister Heiko Maas (SPD) Foto: dpa/Sonja Wurtscheid\n\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lobte in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntagabend die Tübinger Firma dafür, dass sie für die US-Avancen „nicht zur Verfügung steht. Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.\n\nAuch aus dem Bundestag kommt scharfe Kritik an den US-Begehrlichkeiten. „Jetzt einen Wettbewerb um Standortfragen loszutreten ist das falsche Signal. Das Virus macht nicht an Grenzen halt. Internationale Zusammenarbeit ist jetzt wichtig und nicht nationaler Eigennutz. Impfstoff darf ebenso, wie das Virus, nicht an Grenzen halt machen“, schrieb der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), auf Twitter.\n\nFDP-Fraktionschef Christian Lindner kritisierte. „Im Wahlkampf ist Trump offenbar jedes Mittel recht. Die Bekämpfung von Corona ist eine Menschheitsaufgabe und kein Anlass für Egoismus.“\n\nDie Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt mahnte, die Corona-Gefahr sei eine globale Krise sei, in der die Menschheit „zusammenstehen“ müsse. „Es ist die Zeit von Solidarität und Zusammenarbeit, nicht von nationalen Egoismen“, sagte sie der „Welt“.\n\nMehr zum Thema Forscher arbeiten an Mittel gegen das Coronavirus So läuft der Kampf um den Covid-19-Impfstoff\n\nDer Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, warf Trump vor: „Ein unsozialeres, unsolidarischeres und rücksichtsloseres Vorgehen im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie ist kaum vorstellbar.“ (dpa, TSP)", "pos": ["Berlin. Außenminister Heiko Maas hat sich im Kampf gegen das Coronavirus entschieden gegen den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung gewandt, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen. „Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker unserer Redaktion.\n\nDarüber habe er bereits mit seinen Kollegen aus Kanada, Südkorea, Brasilien und Australien gesprochen. Dies werde aber auch im Kreis der G7-Staaten zu bereden sein. „Dieses Virus werden wir nur gemeinsam besiegen, nicht gegeneinander“, sagte der Außenminister weiter.\n\nMaas mahnt Europäer: Dürfen Versorgungsketten nicht abschneiden\n\nMedienberichten zufolge soll US-Präsident Donald Trump versucht haben, Wissenschaftler der bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff führenden Tübinger Firma CureVac mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern.\n\nMaas mahnte die EU-Staaten, sich im Kampf gegen das Coronavirus besser abzustimmen. Einige Länder versuchten, ihre Bürger auch mit Reisebeschränkungen zu schützen. „Umso wichtiger ist es, solche Maßnahmen innerhalb der EU gut zu koordinieren, damit Versorgungsketten nicht abgeschnitten werden“, sagte Maas unserer Redaktion. „In der Krise spüren wir mehr denn je, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind. Deshalb brauchen wir gerade jetzt mehr, nicht weniger Zusammenarbeit.“ (gau)"], "neg": ["Fröhliche Weise mit ernster Botschaft\n\nMit seiner fast unbeschwert klingenden Melodie steht Bob Geldofs „Do they know it‘s Christmas?“ als eines der populärsten modernen Weihnachtslieder in einer Reihe mit Ohrwürmern wie „Jingle bells“ oder „Rudolf the red-nosed reindeer“.\n\nDoch in diese musikalische „Gesellschaft“ gehöre es eigentlich nicht, meinten Regina Hey, Sebastian Reiß, Lena Schecklmann und Stefanie Groß am Samstag in dem von der Katholischen Landjugend Burkhardsreuth mitgestalteten nachweihnachtlichen Gottesdienst.\n\nDas Lied, das die Jugendlichen in den Mittelpunkt ihrer Andacht gestellt hatten, habe Geldof 1984 unter dem Eindruck einer Fernsehdokumentation über Hunger und Bürgerkrieg in Äthiopien geschrieben und mit 45 weiteren Sängern aufgenommen. Die Einnahmen in Höhe von zwölf Millionen Euro seien der Hungerhilfe für das ostafrikanische Land zugeflossen. Schon der Titel „Wissen sie überhaupt, dass Weihnachten ist?“ lasse erahnen, „wie viel Ernst hinter einem fröhlich klingenden Lied stecken“ könne: „Aber wer hört schon auf den Text?“\n\nDie Verse rufen jedoch in Erinnerung, dass Armut, Angst und alltäglicher „Kampf gegen den Tod“ vielerorts „so sehr zu Weihnachten gehören wie für uns das Festessen“. Für Gedanken an ein „von Zimtduft und Weihnachtsliedern erfülltes Fest der Liebe“ bleibe dort kein Raum: Denn während „für uns das Leben, das allmorgendliche Aufwachen mehr oder weniger selbstverständlich“ sei, sei in jenen Krisenregionen „das Leben das größte Geschenk“, das man infolge von Hunger und Gewalt schnell verlieren könne.\n\n„Es ist schwer, sich das vorzustellen, während unsere eigene Sorge ist, ob die Gansbrust gut schmeckt“, gaben die jungen Christen zu bedenken.", "Sidney Hoffmann mit TV-Show \"Sidneys Welt\" (DMAX): Was passiert mit diesem Auto?\n\nTeilen\n\nSidney Hoffmann von Sidneys Welt aus Dortmund © dpa/ Felix Kästle\n\nSidney Hoffmann, Autotuner aus Dortmund, startet mit \"Sidneys Welt\" (DMAX) seine eigene TV-Show. Dort gibt es exklusive Einblicke.\n\n\"Sidneys Welt\" startet in Kürze auf DMAX im TV und Stream.\n\nTuning-Star Sidney Hoffmann aus Dortmund zeigt sich im Trailer zur TV-Sendung plötzlich von einer ganz anderen Seite.\n\nSeine Werkstatt \"Sidney Industries\" zeigt Einblicke in die Dreharbeiten.\n\nDortmund - Sidney Hoffmann zeigt sich in der DMAX-Sendung \"Sidneys Welt\" so privat wie nie. Nun gibt es erste Einblicke zu der neuen TV-Sendung aus Dortmund, wie RUHR24* berichtet.\n\nSidney Hoffmann: Hier hat der Tuning-Star aus Dortmund für Sidneys Welt (DMAX) gedreht\n\nErst vor Kurzem hat der Tuning-Star seine Fans über Instagram während der Dreharbeiten zu \"Sidneys Welt\" mitgenommen. Dabei zeigte sich Sidney Hoffmann so verbunden zu seiner Heimat im Ruhrpott wie selten zuvor. Vor allem von der industriellen Kulisse des Phoenix-West-Geländes in Dortmund-Hörde war der 40-Jährige sehr beeindruckt.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX): So emotional zeigt sich Sidney Hoffmann in Dortmund\n\nDas Ergebnis der Aufnahmen dort präsentiert der TV-Star nun als Trailer zur DMAX-Sendung \"Sidneys Welt\" auf Social Media.\n\nWas in dem Video direkt auffällt ist, dass es in der neuen Serie nicht nur um die Leidenschaft von Sidney Hoffmann als Autotuner geht, sondern auch um seine persönliche Geschichte. So präsentiert der 40-Jährige aus Dortmund beispielsweise seine erste Garage und erzählt, wie er im Alter von 16 Jahren mit dem \"frisieren\" von Fahrzeugen angefangen hat.\n\nSchock bei den Fans: Verkauft Sidney Hoffmann dieses Lieblingsauto bei \"Sidneys Welt\"?\n\nDoch genau mit dieser Szene aus dem Trailer für \"Sidneys Welt\" löst Sidney Hoffmann einen Schock bei seinen Fans aus.\n\nWährend der 40-Jährige über seine Anfänge als Autotuner erzählt, steht in seiner ersten Garage ein schwarz-weißer Beetle mit pink gefärbtem VW-Logo, den viele seiner Zuschauer noch von seinen Anfängen kennen.\n\nSchnell liegt die Vermutung nahe: Will Sidney Hoffmann den Liebling der Fans wirklich verkaufen? Doch der 40-Jährige kann seine Fans beruhigen. \"Neee ... Teil der Hall of Fame\", schreibt der Tuning-Star als Antwort unter den Trailer zur DMAX-Serie.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX) mit Sidney Hoffmann: Trailer verrät Details - ist Freundin Lea dabei?\n\nNeben dem beliebten Beetle ist auch ein anderer Schatz des Autotuners in dem Video zu sehen. Auch Freundin Lea Rosenboom, die mit Sidney Hoffmann aktuell das erste gemeinsame Baby erwartet*, macht anscheinend in der Sendung mit. Das verrät eine Szene des Videos, in der sich das Paar ganz innig auf den Mund küsst.\n\nNicht nur bei Sidney Hoffmann, der vor dem Start von \"Sidneys Welt\" über ein verrücktes Tattoo spricht, ist die Vorfreude auf seine neue TV-Sendung groß. Auch seine Fans können es kaum noch erwarten, bis es endlich losgeht.\n\nSidney Hoffmann: Freundin Lea äußert sich zu Trailer von \"Sidneys Welt\" (DMAX)\n\n\"Werde es auf jeden Fall gucken, wird cool\", \"Wir freuen uns wie Bolle\" und \"der Trailer ist ja wohl mal der Kracher\", lauten nur einige der vielen positiven Kommentare unter dem Beitrag.\n\nAuch von seiner Freundin Lea erhält Sidney Hoffmann viel Zuspruch. \"So stolz auf dich mein Schatz\", antwortet die 30-Jährige auf den Trailer.\n\n\"Sidneys Welt\" (DMAX): So seht ihr die Sendung mit Sidney Hoffmann im TV und Livestream\n\nWer nach dem Trailer Lust auf mehr Sidney Hoffmann bekommen hat, der muss nicht mehr lange warten.\n\nDenn bereits am Montag (23. März) startet die erste Folge von \"Sidneys Welt\" ab 20.15 Uhr auf DMAX im TV und Livestream.\n\nVor allem die Zuschauer aus Dortmund können dann aufmerksam schauen, welche bekannten Orte sie neben dem Phoenix West-Gelände entdecken.\n\n\"Sidney Industries\": Werkstatt in Dortmund gibt erste Einblicke in die Autos bei \"Sidneys Welt\"\n\nWelche Autos in der Serie eine Rolle spielen, zeigt bereits die Werkstatt \"Sidney Industries\" vom Tuning-Star auf Instagram.\n\nAuf einem kürzlich veröffentlichtes Foto von den Dreharbeiten ist Sidney Hoffmann, der Chef von Sidney Industries in Dortmund, mit einem Kamerateam in einer Vorführhalle zu sehen. Er präsentiert dort einige luxuriöse Fahrzeuge für die neue Sendung. malm\n\n*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks", "Die Österreicher griffen in den vergangenen sieben Wochen teils doppelt so häufig zum Telefonhörer als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Das zeigen Daten, die die Telekommunikationsbetreiber Drei und Magenta heute, Montag, bekanntgaben.\n\nIm Netz von Drei stieg die Anzahl der Telefonate zwischenzeitlich um zwei Drittel, das Datenvolumen erhöhte sich zu Spitzenzeiten um 38 Prozent. Bei Magenta waren es 100 Prozent mehr Telefonate und im Durchschnitt 40 Prozent mehr Datennutzung. Mittlerweile hätten sich die Zuwächse etwas abgeschwächt, seien aber immer noch auf hohem Niveau, erklärten die Unternehmenschefs Jan Trionow (Drei) und Andreas Bierwirth (Magenta) in Videokonferenzen.\n\nObwohl die Telekommunikationsanbieter zur kritischen Infrastruktur gehören, sind sie nicht nur Profiteure des Lockdowns. Beim Roaming-Geschäft gibt es harte Einschnitte, weil keine Geschäfts- oder Urlaubsreisen stattfinden. Beide Anbieter rechnen heuer in diesen Bereichen mit Umsatzeinbußen in zweistelligen Millionenhöhen. Vor allem das Fehlen der Urlauber aus Nicht-EU-Ländern schmerze, sagten Trionow und Bierwirth unisono.\n\nTrotz der Krise halten Drei und Magenta an ihren Ausbauplänen fest. Magenta investiert heuer 250 Millionen Euro. Im Fokus steht die Erweiterung des 5G-Netzes, das 2021 in Österreich flächendeckend verfügbar sein soll. Drei will seinen 120 heimischen 5G-Stationen weitere hinzufügen. „Wir müssen den Ausbau vorantreiben, um solche Spitzen, wie wir sie jetzt erlebt haben, abfedern zu können“, sagte Drei-Chef Trionow.\n\nHoffnungen legen die Anbieter auch auf das Geschäft mit Home Office. Neue Angebote und Geräte sollen Kunden binden und locken. Dazu müsse aber die Kaufkraft der Konsumenten wieder anspringen, hofft Bierwirth: „Die Nachfrage nach dem neuesten iPhone wird wohl etwas gedämpfter sein als in den vergangenen Jahren.“", "Geht es nach den offiziellen Tests, ist ein Drittel Österreichs „coronafrei“. Gemäß den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten wurde nämlich in 33 von 94 Bezirken seit 14 Tagen keine Neuinfektion registriert. Ein „Ampelsystem“ wie in Deutschland lehnt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zwar ab. Sollte alles gut gehen, könnte die Öffnung ab Juni aber beschleunigt werden.\n\nAnschober kündigte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag an, die Situation in der ersten Juni-Hälfte vertiefend prüfen zu wollen. „Wenn es ein gutes Ergebnis ist, könnte es durchaus auch zu einer Beschleunigung von Öffnungsmaßnahmen führen“, sagte der Minister.\n\nEin regionales „Ampelsystem“ wie in Deutschland lehnte der Minister auf Nachfrage allerdings ab. Vorgeschlagen hat ein solches Ampelsystem für Deutschland das Robert Koch Institut. Demnach soll es regionale Einschränkungen geben, wenn die wöchentlichen Neuinfektionen in einem Bezirk 50 Fälle pro 100.000 Einwohner überschreiten.\n\n). Hier liegt der Grenzwert bei zehn Fällen je 10.000 Einwohner binnen 14 Tagen.\n\nDerzeit stünde eine solche Ampel in den allermeisten österreichischen Bezirken auf Grün. Denn nur in zwölf von 94 Bezirken liegt die Zahl der bestätigten Neuinfektionen pro 10.000 Einwohner über eins. Am meisten sind es demnach - wegen zahlreicher Infektionen in einem Pflegeheim - im steirischen Bezirk Weiz (29 Neuinfektionen bzw. 3,2 pro 10.000 Einwohner), in Horn (8 Fälle bzw. 2,6 pro 10.000 Einwohner) und in Wien (368 bzw. 1,9 pro 10.000 Einwohner).\n\nTT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch. Jetzt testen Ich bin bereits Abonnent\n\nIn den allermeisten Bezirken liegt die Infektionsquote dagegen unter 1 und damit im grünen Bereich, in 33 Bezirken wurde in den vergangenen 14 Tagen sogar überhaupt keine Neuinfektion mehr registriert.\n\nWährend in Deutschland auf Basis solcher Kategorien über regionale Einschränkungen entschieden werden soll, lehnt Anschober ein Ampelsystem für Österreich ab. Es handle sich nämlich um einen politisch definierten Grenzwert. Außerdem suggeriere das System, dass alles unter dem Grenzwert kein Problem sei.", "Mindestens neun Menschen in der Schweiz sind am Corona-Virus erkrankt. Nachdem am Dienstag ein erster Fall im Tessin bestätigt wurde, kamen am Donnerstag gleich acht weitere dazu. Im Kanton Graubünden sind zwei Kinder einer italienischen Familie betroffen. Im Kanton Aargau ist ein 26-Jähriger am Virus erkrankt, der sich letzte Woche im italienischen Verona aufgehalten hatte. In Zürich ist eine 30-jährige Frau betroffen, die bis vor einer Woche noch in Mailand weilte. In Genf ist ein 28-jähriger Schweizer betroffen und im Kanton Waadt ein 49-jähriger französischer Grenzgänger.\n\nAm späten Donnerstagabend wurden zudem zwei Fälle aus Basel bekannt. Es handelt sich um einen jungen Mann und eine junge Kita-Mitarbeiterin. Nach einer Reise aus Mailand ist sie an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Die Erkrankung wurde erst danach festgestellt. Nun befindet sich die Frau ebenso in Quarantäne wie die Kinder der Tagesstätte. Die Gesundheitsbehörden haben die Kita, in der hundert Kinder betreut werden, für zwei Wochen geschlossen.\n\nVon acht der neuen Fälle ist bekannt, dass sie sich in Italien angesteckt haben. «Bisher wurde keine Übertragung in der Schweiz festgestellt», sagte der Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG), Pascal Strupler, am Donnerstag vor den Medien. Die Situation könne sich allerdings sehr rasch ändern. «Darauf sind wir vorbereitet», versicherte er.\n\nHändewaschen gegen den Virus\n\nDie Behörden gehen davon aus, dass mehr Fälle hinzukommen werden. «Weltweit sieht die Situation nicht gut aus», sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG. Auch in den Nachbarländern der Schweiz stiegen die Fallzahlen massiv. Momentan versuchen die Behörden in der Schweiz, möglichst alle Fälle zu entdecken und sie sowie ihr Umfeld in Quarantäne zu nehmen. Lange könne dieses System aber nicht aufrechterhalten werden, sagte Koch. «Wir werden uns sehr rasch auf die schweren Fälle konzentrieren.» Er betonte, die meisten Fälle verliefen harmlos.\n\nTrotzdem: Die Fieberkurve zeigt nach oben. «In den letzten Tagen und Stunden ist die Beunruhigung in der Schweiz stark angestiegen», sagte Koch. Das BAG reagiert nun mit einer Informationskampagne. Unter dem Slogan «So schützen wir uns» macht es mit gelben Flyern, Plakaten, Anzeigen und Werbespots auf drei wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln aufmerksam: die Hände gründlich waschen, in ein Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen sowie bei Fieber und Husten zu Hause bleiben.\n\nAnsturm auf Hotline und Arztpraxen\n\nBAG-Direktor Strupler räumte ein, bei den drei Hygieneregeln handle sich um sehr einfache aber bewährte Massnahmen. Sollten weitere Massnahmen notwendig werden, will der Bund die Kampagne rasch anpassen. Bereits aufgestockt hat das BAG die Ressourcen für die Hotline (0584630000) – diese soll nun rund um die Uhr erreichbar sein. Die Hotline ist gefragt: Innert eines Tages wurden dort laut BAG knapp 1700 Anrufe registriert.\n\nDie Behörden betonen, es gebe keinen Grund für Panik; man sei vorbereitet. Daniel Koch vom BAG räumte zwar ein, es gebe weltweit ein Problem mit der Verfügbarkeit von Hygienemasken. Er wies aber auch darauf hin, als Gesunder sei es unnötig, solche zu tragen. Masken seien für das Gesundheitspersonal sowie für Kranke vorgesehen.\n\nKopfzerbrechen bereiten den Behörden offensichtlich Grossveranstaltungen. Graubünden sagte den Engadiner Skimarathon sowie weitere Anlässe ab. Auch die Tessiner Behörden haben den Karneval untersagt, zwei Eishockeyspiele finden vor leeren Rängen statt. Momentan entscheiden die Kantone über die Durchführung von Grossveranstaltungen. Das könnte sich jedoch ändern. Strupler sagte am Donnerstag, der Bundesrat werde «zum geeigneten Zeitpunkt» den Übergang von der normalen zur besonderen Lage beschliessen. Damit erhielte der Bund zusätzliche Kompetenzen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Teheran und anderen iranischen Städten hat es Proteste gegen die politische und religiöse Führung des Landes gegeben. Hintergrund ist das Eingeständnis der Islamischen Republik, die ukrainische Passagiermaschine mit 176 Menschen an Bord abgeschossen zu haben - nach Darstellung der Revolutionsgarde \"versehentlich\".\n\nZuvor hatten die Behörden einen Abschuss tagelang bestritten. In Teheran versammelten sich hunderte Demonstrierende vor zwei Universitäten, der Amirkabir- und der Sharif-Hochschule. Viele warfen dem Regime vor, sie belogen zu haben und kritisierten explizit den Obersten Führer, Ayatollah Khamenei. Die Bereitschaftspolizei ging mit Tränengas gegen die Menge vor. Auch iranische Nachrichtenagenturen berichteten über die Proteste.\n\n\n\nBei der Kundgebung wurde für kurze Zeit auch der britische Botschafter Macaire festgenommen. Das Außenministerium in London reagierte empört und sprach von einer eklatanten Verletzung internationalen Rechts.\n\nVollständige Klarheit gefordert\n\nBei dem Abschuss des ukrainischen Flugzeugs waren alle 176 Passagiere ums Leben gekommen, unter ihnen zahlreiche Kanadier. Der kanadische Premierminister Trudeau forderte den iranischen Präsidenten Rohani auf, für vollständige Klarheit über das Geschehen zu sorgen. Ähnlich äußerte sich Bundeskanzlerin Merkel. Die Ukraine stellte Entschädigungen an die Familien der Opfer in Aussicht.\n\n\n\nNach den bisherigen Angaben der iranischen Revolutionsgarde wurde die ukrainische Maschine versehentlich für ein feindliches Geschoss gehalten und in der Folge dann kurz nach dem Start bei Teheran abgeschossen. Präsident Rohani sprach von einem unverzeihlichen Fehler.", "pos": ["London protestiert Iran nimmt britischen Botschafter kurzzeitig fest\n\nEs sei ein \"eklatanter Verstoß gegen internationales Recht\": Mit deutlichen Worten kritisierte die britische Regierung die kurzzeitige Festnahme ihres Botschafters in Teheran - der soll bei Protesten mitgemischt haben."], "neg": ["BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts anhaltender Proteste von Bauern startet Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Dialogreihe zur Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland. Auftakt ist am Dienstag (10.30) eine Diskussionsveranstaltung auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin, bei der es unter anderem um gesellschaftliche Erwartungen an die Lebensmittelproduktion gehen soll.\n\nAb dem Frühjahr sollen dann weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland folgen. Ziel ist, Bauern, Umweltverbände, Verbraucher und Politik an einen Tisch zu bringen. Das \"Nationale Dialogforum Landwirtschaft\" hatte Klöckner im Dezember nach einem \"Agrargipfel\" bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt.\n\nSeit Monaten demonstrieren Landwirte mit Traktoren in deutschen Städten gegen geplante weitere Auflagen zum Umwelt- und Tierschutz sowie strengere Düngeregeln zum Grundwasserschutz. Sie fordern mehr Mitsprache und Wertschätzung für ihre Arbeit ein./sam/DP/stw", "Auetal. Nach fast einem Tag Nervenkrieg haben Spezialkräfte der Polizei am Freitag einen verschanzten Mann auf einem Resthof bei Auetal (Kreis Schaumburg) mit Gewalt außer Gefecht gesetzt. Vorher habe der 62-Jährige auf die Beamten geschossen und gedroht, durch weitere Schüsse eine Gasflasche zur Explosion zu bringen, teilte die Polizei mit. Die Polizisten schossen den Mann ins Bein und nahmen ihn fest, wobei er medizinisch versorgt wurde.\n\nAuf dem abgelegenen Hof seien Schafe, Schweine, Hunde, Katzen und Kaninchen gefunden worden, die teils in pflegebedürftigem Zustand waren. Der Mann hatte eine Kontrolle seiner Tiere durch das Veterinäramt verhindern wollen und sich deshalb bewaffnet verschanzt. Gegen ihn werde wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung sowie Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt. Weitere Menschen waren während der Belagerung nicht gefährdet.\n\nDer Bewohner eines abgelegenen Hofes im Landkreis Schaumburg hatte sich am späten Donnerstag verschanzt, als das Veterinäramt seine Tiere überprüfen wollte. Er signalisierte laut Polizei sofort, dass er damit nicht einverstanden war, und verweigerte den Kontrolleuren den Zutritt. Die Veterinäre riefen daher zunächst die örtliche Polizei. Später wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Hannover hinzugezogen.\n\nImmer wieder kommt es zu Drohungen und Aggressionen bei Kontrollen staatlicher Behörden - das gilt auch für Landwirte. Im Februar 2017 gab es einen besonders drastischen Fall: Damals hatte im Landkreis Cuxhaven ein Bauer auf einen Amtstierarzt geschossen, der ihm in Polizeibegleitung die Tiere wegen unsachgemäßer Haltung entziehen wollte. Der 65 Jahre alte Veterinär erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Landwirt wurde ein halbes Jahr später wegen versuchten Mordes vom Landgericht Stade zu einer langen Haftstrafe verurteilt.", "Am Mittwoch bestätigten sowohl die ÖVP als auch die Grünen weitere Personalentscheidungen. Karl Nehammer wird Innenminister, Klaudia Tanner (beide ÖVP) übernimmt das Verteidigungsministerium, hieß es. Weiters soll Alexander Schallenberg Außenminister bleiben. Der Grüne Rudi Anschober soll Sozialminister werden.\n\nMit dem Vorarlberger Magnus Brunner gibt es außerdem einen ersten Staatssekretär der künftigen Regierung. Der ÖVP-Politiker wird der grünen Ministerin Leonore Gewessler im riesigen Umwelt- und Infrastrukturministerium zur Seite gestellt.\n\nAm Neujahrstag ab 21.30 Uhr werden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Die Grünen) Statements im Livestream abgeben:\n\nDer bisherige ÖVP-Generalsekretär Nehammer und die niederösterreichische Bauernbund-Direktorin Tanner waren in den vergangenen Tagen bereits als heiße Aktien für ein Ministeramt gehandelt worden. Am Neujahrstag bestätigte die ÖVP beide Personalien. Nehammer soll als Innenminister einen harten Kurs fahren, hieß es zuletzt.\n\nDie 49-jährige Tanner wird von der ÖVP als erste Frau an die Spitze des Verteidigungsministeriums gesetzt. Ihr steht eine schwere Aufgabe bevor, hat doch ihr Vorgänger Thomas Starlinger wiederholt auf die finanziellen Nöte des Heeres aufmerksam gemacht.\n\nFür die Grünen soll der oberösterreichische Landesrat Rudolf Anschober ins Sozialministerium einziehen. Zumindest wird der Vorschlag von Bundessprecher Werner Kogler an die grünen Parteigremien dementsprechend lauten. Anschober soll als Sozialminister auch die Agenden Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz übernehmen, hieß es von den Grünen.\n\nDer Wechsel Anschobers bedeutet auch einen Wechsel im Land ob der Enns. Man kann wohl davon ausgehen, dass Landessprecher und stv. Bundessprecher Stefan Kaineder ihn als Umwelt- und Integrationslandesrat beerbt.\n\nDie Partei verwies am Mittwoch - auch nach leiser Kritik am personellen Verhandlungsergebnis - darauf, dass die ÖVP wohl mehr Namen präsentiert habe, die Ressorts der Grünen jedoch \"sehr dick\" seien. So übernehme nicht nur Anschober, sondern auch die als Umwelt- und Infrastrukturministerin nominierte Gewessler \"fast ein Doppelressort\", hieß es.\n\nNeben Gewessler und Anschober hatten die Grünen zuletzt Alma Zadic als Justizministerin bestätigt. Damit fehlt auf grüner Seite - neben der genauen Aufgabenzuteilung für Werner Kogler - nur noch ein Staatssekretär bzw. wohl eher eine Staatssekretärin.\n\nIm Außenamt wird weiterhin Alexander Schallenberg die Fäden ziehen, bestätigte die ÖVP am Mittwoch. Der Jurist hatte das Außenamt als Teil der Übergangsregierung von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein übernommen - und darf unter türkis-grün bleiben.\n\nAuch ein erster Staatssekretär der künftigen Regierung wurde präsentiert: Der Vorarlberger Magnus Brunner übernimmt diese Aufgabe im - eben sehr \"dicken\" - Ministerium von Gewessler. Der 47-jährige Bundesrats-Vizepräsident gilt als Experte im Energiesektor. Für die ÖVP wirkte er in den vergangenen Jahren etwa beim Ökostromgesetz mit.\n\nMit Parteichef Sebastian Kurz als künftigem Kanzler, Susanne Raab als Integrationsministerin, Karoline Edtstadler als Europaministerin, Christine Aschbacher als Arbeits- und Familienministerin, Karl Nehammer als Innenminister, Klaudia Tanner als Verteidigungsministerin und Alexander Schallenberg als Außenminister sind bei der ÖVP mittlerweile ebenfalls fast alle Ressorts fix verteilt. Noch nicht offiziell bestätigt sind Gernot Blümel als Finanzminister, Margarete Schramböck als Wirtschaftsministerin, Elisabeth Köstinger als Landwirtschaftsministerin und Heinz Faßmann als Bildungsminister.\n\nAm Mittwochnachmittag treffen einander die Verhandler jedenfalls noch einmal zu abschließenden Gesprächen. Danach, etwa um 21.30 Uhr, soll es ein Statement der Parteichefs Kurz und Kogler geben, wurde mitgeteilt. Dass dabei etwas anderes als eine Einigung zwischen ÖVP und Grünen verkündet wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich.", "Streit um Corona-Milliarden – Die «geizigen vier» attackieren Merkel und Macron In der EU bahnt sich ein heftiger Streit über die geplanten Wiederaufbauhilfen nach der Corona-Krise an. Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande legen einen Gegenentwurf zu dem 500-Milliarden-Euro-Konzept vor. Daniel Brössler, Oliver Meiler aus Berlin und Rom\n\nWarnt vor «einer Schuldenunion durch die Hintertür»: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Foto: Arno Melcharek (Reuters)\n\nIn der Europäischen Union ist ein Kampf um den von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron vorgeschlagenen Wiederaufbaufonds für die am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Mitgliedsstaaten entbrannt. Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande pochen in einem Gegenvorschlag auf eine zeitliche Befristung und lehnen Zuschüsse ab.\n\nÖsterreichs Kanzler Sebastian Kurz warnte vor «einer Schuldenunion durch die Hintertür». Der Vorschlag der Vierergruppe sieht vor, dass die EU Kredite zur Unterstützung besonders von der Corona-Pandemie betroffener Mitgliedsstaaten aufnimmt, diese aber – anders als von Merkel und Macron vorgeschlagen – von den Empfängern zurückgezahlt werden müssen.\n\nEine einzige Provokation\n\nIn Deutschland erntete der Vorstoss scharfe Kritik. «Der Vorschlag der geizigen vier ist eine einzige Provokation, weil er das Problem nicht lösen, sondern verschärfen würde», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU). Die zu hohe Verschuldung einzelner Länder sei nicht mit dem Angebot weiterer Schulden zu lösen. Taktisch gehe es den vier Ländern nur darum, ihren bisherigen Rabatt bei den Beiträgen zum EU-Haushalt zu erhalten. Dafür nehme die Gruppe «nicht nur die wirtschaftlich besonders hart getroffenen Länder wie Italien und Spanien, sondern auch den Zusammenhalt der EU in diesen schweren Zeiten als Geiseln». Die Länder bedienten «den Populismus im eigenen Land und nehmen in Kauf, den Populismus in anderen Ländern zu schüren».\n\nDie europapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Franziska Brantner, sagte: «Die geizigen vier profitierten selber ökonomisch massiv von einem funktionierenden Binnenmarkt, wollen aber den Beitrag dafür auf die Schultern der anderen verteilen und gleichzeitig zu Hause populistisch dagegen agitieren.»\n\nIn Italien, wo der Plan Merkels und Macrons mit Enthusiasmus aufgenommen worden war, herrschte Empörung. Das Papier der Vierergruppe sei «defensiv und unpassend», sagte Europaminister Vincenzo Amendola. «Italien trägt mehr zum Haushalt der EU bei als diese vier Länder zusammen», fügte er hinzu. Die vier Länder würden ihren Widerstand schwerlich aufrechterhalten können, wenn Deutschland, Frankreich und Italien «entschlossen ihren Weg gehen», sagte der frühere EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Premierminister Giuseppe Conte versuche in Telefonaten die Front der Gegner zu schwächen, hiess es in Rom.\n\nMerkel und Macron hatten einen Fonds mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Er soll über Anleihen der EU-Kommission finanziert werden, die von den Mitgliedsstaaten entsprechend ihrer Beiträge zum EU-Haushalt später abgelöst werden sollen.\n\nKlare Unterstützung aus Brüssel\n\nDie schwierige Aufgabe, einen Kompromissvorschlag zu machen, liegt nun bei der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie will mit ihrer Behörde am Mittwoch einen neuen Entwurf für die EU-Finanzen von 2021 bis Ende 2027 vorlegen, der auch einen Wiederaufbauplan für die von der Corona-Pandemie schwer gebeutelte Wirtschaft umfassen soll. Angesichts der weit auseinanderliegenden Positionen der Mitgliedsstaaten dürfte es allerdings kaum möglich sein, ein konsensfähiges Konzept zu präsentieren. Von der Leyen hatte zuletzt klare Unterstützung für das deutsch-französische Modell erkennen lassen, sieht nun aber klar und deutlich, dass es womöglich nicht umsetzbar sein wird.", "Fast alle Affen des Krefelder Zoos starben beim Brand in der Neujahrsnacht. Die Ermittler fanden schnell erste Hinweise auf die Brandursache.\n\nBeim Brand im Affenhaus im Krefelder Zoo starben in der Silvesternacht mehr als 50 Tiere. Am Montag begannen nun die Abrissarbeiten.\n\nAffenhaus Zoo Krefeld: Mehr Tiere bei Brand getötet als bisher bekannt\n\nKrefeld. Bei dem verheerenden Brand im Krefelder Zoo in der Silvesternacht sind mehr Tiere getötet worden als bisher bekannt. Wie aus einer Vorlage für den Stadtrat hervorgeht, kamen bei dem schweren Feuer mehr als 50 Tiere um. Bisher war von mehr als 30 Tieren die Rede gewesen.\n\nAcht Menschenaffen, goldene Löwenäffchen, Silberäffchen, Weißgesichtssakis, Zwergseidenäffchen, Epauletten-Flughunde „und diverse tropische Vögel“ seien unter den toten Tieren gewesen. Zwei Schimpansen hatten das Feuer verletzt überlebt, wie aus der Ratsvorlage hervorgeht, die bereits am 6. Februar vorgelegt wurde. Sie seien nach früheren Angaben des Zoos auf dem Weg der Besserung.\n\nEine Zoo-Sprecherin betonte am Montag, dass der Zoo bereits frühzeitig eine detaillierte Aufstellung der Tiere auf seine Internetseite gestellt hatte, die im Affenhaus lebten. Darunter waren neben den Schimpansen eine Orang-Utan-Familie, eine Flachland-Gorilla-Seniorengruppe sowie weitere Affen, Flughunde, Agutis (Nagetiere) und 21 Vögel.\n\nDas Jahr 2020 hat für den Krefelder Zoo dramatisch begonnen. Ein Feuer zerstörte das komplette Affenhaus. Mehr als 30 Tiere starben. Foto: David Young / dpa\n\nBis auf die Grundmauern brannte das Gehege der Orang-Utans und Schimpansen ab. Foto: David Young / dpa\n\nRettungskräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen auf den angrenzenden Gorillagarten verhindern. Foto: David Young / dpa\n\nDer Krefelder Zoo sprach auf Facebook von einer „unfassbaren Tragödie“. Foto: David Young / dpa\n\nBeim Eintreffen der Feuerwehr stand das Affenhaus bereits in Vollbrand. Foto: David Young / dpa\n\n\n\nNach dem Brand blieb der Krefelder Zoo an Neujahr geschlossen. Foto: David Young / dpa\n\n\n\nBrand im Krefelder Zoo: Abriss des Affenhauses startet am Montag\n\nDas Rathaus-Papier beschreibt auch Details der am Montag beginnenden Abrissarbeiten an dem ausgebrannten Affenhaus. So solle nach der Beseitigung von Brandschutt, Glasresten und verbrannten Pflanzen mit dem Rückbau des Daches begonnen werden. „Hierfür wird der zeitgleiche Einsatz mehrerer Kräne erforderlich.“\n\nDer Rückbau könne „voraussichtlich nur von außen und von oben nach unten erfolgen.“ Der Abrisslärm stellt laut Stadtverwaltung „eine besondere Herausforderung dar, wodurch eventuell eine Umsiedlung der benachbarten grauen Riesenkängurus notwendig wird.“\n\nDas Affenhaus des Familienzoos war in der Nacht auf Neujahr komplett niedergebrannt. Nach den Ermittlungen der Polizei wurde das Feuer von einer sogenannten Himmelslaterne ausgelöst, mit der drei Frauen unwillentlich den Brand ausgelöst hatten. (mbr/dpa)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ali Erbas ist Chef der türkischen Religionsbehörde und Vorgesetzter von 1000 Imamen in Deutschland. Nun wetterte er in einer Predigt gegen Homosexualität und „Unzucht“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt – aber nicht gegen Erbas.\n\nAnzeige\n\nIn der Türkei ist ein Streit über Homosexualität entbrannt – oder, je nach Standpunkt, um Homophobie. Ausgelöst hat die Debatte Ali Erbas, der Präsident der Religionsbehörde Diyanet. In seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonates Ramadan hatte er am Freitag zunächst über den Kampf gegen das Coronavirus gesprochen und dann gesagt: „Der Islam zählt Unzucht zu einer der größten Sünden; er verdammt die Homosexualität.“\n\nDiese führe zu Krankheiten und ließe „Generationen verrotten“. Zudem kritisierte Erbas sexuelle Beziehungen zwischen Unverheirateten: Hunderttausende Menschen würden außereheliche Beziehungen pflegen und sich mit HIV-Virus infizieren. Es sei „wissenschaftliche erwiesen“, dass „dieser und ähnliche Viren“ durch Schmutz verbreitet würden; daher erkläre der Islam die Reinlichkeit zu einem wichtigen Glaubensgebot.\n\nDie Religionsbehörde Diyanet ist in den bald zwei Jahrzehnten der AKP-Regierung zu einer der einflussreichsten Intuitionen zu Landes avanciert. Ihr Etat übersteigt den vieler Ministerien, knapp 130.000 Menschen arbeiten für sie. Dazu zählen auch die knapp 1000 in Deutschland in den Moscheen der DITIB tätigen Imame, die an die Weisungen der Religionsbehörde gebunden sind.\n\nLesen Sie auch Flucht aus der Türkei In den Fängen der Familie\n\nAnzeige\n\nDer 48-jährige Theologieprofessor Erbas wurde 2017 von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu diesem Amt berufen und gilt dessen enger Vertrauter. 2018 eröffneten sie gemeinsam die DITB-Zentralmoschee in Köln, im Jahr darauf nahm er abermals in Köln an einer Islamkonferenz teil.\n\nErbas äußert sich regelmäßig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen – und sorgt mit derselben Regelmäßigkeit für Empörung. So vor anderthalb Jahren, als er, noch dazu am Todestag des laizistischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk, einen fundamentalistischen Prediger und erklärten Atatürk-Hasser besuchte.\n\nStaatsanwaltschaft ermittelt gegen Anwaltskammer\n\nAuch diesmal ließ die Empörung nicht lange auf sich warten: LGBTI-Vereinigungen, Menschenrechtler und Politiker der sozialdemokratischen CHP sowie der prokurdisch-linken HDP warfen Erbas Volksverhetzung vor. Besonders skandalös empfanden viele den Bezug zwischen Corona und Homosexualität, den Erbas indirekt hergestellt hatte. Die Anwaltskammer Ankara meinte, Erbas würde dadurch auffallen, den Frauenhass religiös zu legitimieren und Kindesmissbrauch zu bagatellisieren. „Es sollte niemanden verwundern, wenn Ali Erbas bei seiner nächsten Rede das Volk dazu auffordern würde, auf öffentlichen Plätzen Frauen als Hexen zu verbrennen.“\n\nAnzeige\n\nNicht minder zahl- und wortreich fiel die Unterstützung für Erbas aus. „Ali Erbas, der Gottes Anweisung ausgedrückt hat, ist nicht allein“, twitterte Erdogans Sprecher Ibrahim Kalin. Fahrettin Altun, Direktor Kommunikationsdirektor des Präsidialamtes, schrieb ebenfalls auf Twitter: „Die Normen des Islams sind keine, die nach dem Wohldünken derer, Ali Erbas respektlos angreifen, infrage gestellt werden können.“ Und Parlamentspräsident Mustafa Sentop meinte, die „Angriffe“ auf den Chef der Religionsbehörde würden in Wahrheit dem Islam gelten.\n\nIn der Türkei ist Homosexualität nicht illegal. Aber Schwule und Lesben beklagen immer wieder gesellschaftliche Diskriminierung. Ab Mitte der neunziger Jahre formte sich die LGBTI-Bewegung. Im Jahr 2002 fand in Istanbul die erste Pride-der Türkei statt. Im selben Jahr sprach sich Erdogan, damals Oppositionspolitiker dafür aus, „auch die Rechte der Homosexuellen zu gewährleisten“.\n\nBei der Pride 2013, im Anschluss an die Gezi-Proteste, wurde ein Rekord von rund 100.000 Teilnehmern aufgestellt. Seit den Gezi-Protesteten hat sich die linke Opposition verstärkt des Themas LGBTI angenommen. Zugleich gingen die Behörden immer stärker gegen Aktivisten vor. 2015 wurde erstmals der Pride in Istanbul verboten, dabei ist es bis heute geblieben. Wer dennoch auf die Straße ging, bekam es mit Tränengas und Polizeiknüppeln zu tun. Auch kleinere Veranstaltungen wurden seither wiederholt mit Verboten belegt, darunter 2017 ein von der deutschen Botschaft unterstütztes schwul-lesbisches Filmfestival in Ankara.\n\nAnzeige\n\nIn dieser Angelegenheit ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft – aber nicht gegen den Präsidenten der Religionsbehörde, sondern gegen die Anwaltskammer Ankara. Der Verdacht: „Herabwürdigung religiöser Werte“.\n\nAm Montagabend mischte sich schließlich auch Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in die Debatte ein: Die Äußerungen des Diyanet-Chefs seien „vollkommen korrekt“, aber nur für Muslime bindend, sagte er in einer Ansprache. Für alle anderen handle es sich lediglich um eine Meinungsäußerung. An die Adresse der Anwaltskammer Ankara sagte er: „Das ist kein Thema, das in die Kompetenz der Anwaltskammer fällt. Jeder soll seinen Platz kennen, jeder soll seine Grenzen kennen. Ein Angriff auf den Präsidenten der Religionsbehörde ist ein Angriff auf den Staat.“", "pos": ["Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen hochrangigen Islam-Vertreter nach dessen Äußerungen gegen Homosexuelle in Schutz genommen. Erdogan sagte am Montag, ein Angriff auf den Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, sei ein \"Angriff auf den Staat\". Erbas hatte gesagt, der Islam verurteile die Homosexualität, da sie zu Krankheiten wie Aids führe.\n\nDer türkische Präsident betonte, was Erbas gesagt habe, sei \"absolut richtig\". Der Religionsführer hatte in seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am Freitag wörtlich gesagt: \"Der Islam betrachtet die Unzucht als eine der größten Sünden, und er verurteilt die Homosexualität.\" Denn beide brächten \"Krankheiten mit sich\".\n\nViele Menschen warfen Erbas daraufhin in den Online-Netzwerken vor, mitten in der Corona-Pandemie für Zwietracht zu sorgen. Der Anwaltsverband von Ankara warf Erbas vor, zum Hass gegen Lesben und Schwule anzustacheln. Die Staatsanwaltschaft von Ankara ermittelt nach einer Beschwerde von Diyanet nun gegen den Anwaltsverband wegen \"Beleidigung religiöser Werte\". Die Behörde Diyanet betreibt in der Türkei Moscheen und ernennt Imame."], "neg": ["Zwei Kroaten haben am Donnerstag für einen Rettungseinsatz mit Hubschraubern auf der Emberger Alm bei Greifenburg in Kärnten (Bezirk Spittal an der Drau) gesorgt. Die Männer im Alter von 53 und 49 Jahren waren laut Polizei nach Einbruch der Dunkelheit nicht von einer Schneeschuhwanderung zurückgekehrt. Der Gastwirt schlug deshalb Alarm. Die Retter fanden die Sportler auf einer Alm und bargen sie.\n\nQuelle: APA", "Wenn Weihnachten und der Jahreswechsel vor der Tür stehen, ist es auch nicht mehr weit, bis mit dem Eröffnungsball der Faschingsgilde Roßbach. Der Startschuss für die Ballsaison fällt am Samstag, 4. Januar.\n\nDie Faschingsgilde Roßbach zieht mit Prinzenpaar samt geballtem Hofstaat, Präsidentin Petra Altmann und Vizepräsidentin Larissa Sixt in Thanndorf um 19.30 Uhr in den Saal vom Gasthaus Schwarz ein und zeigt erstmals das Programm der Saison 2019/2020.\n\nDen vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. Januar 2020.", "NEW YORK (Dow Jones)--Nach dem dramatischen Ausverkauf zum Wochenauftakt kommt es am Dienstag an der Wall Street zu einer Gegenbewegung. Die ist einerseits zwar fragil, andererseits fallen die Gewinne passend zu den jüngsten massiven Ausschlägen nach beiden Seiten zur Mittagszeit mit bis zu 5 Prozent kräftig aus.\n\nDer Dow-Jones-Index gewinnt zwar 2,6 Prozent auf 20.701 Punkte, hängt damit aber dennoch etwas zurück. Er wird gebremst vom Schwergewicht Boeing, das diesen Status angesichts des jüngsten Kursverfalls aber allmählich verliert. Der S&P-500 legt um 4,6 Prozent zu und der Nasdaq.Composite um 4,9 Prozent. Am Montag hatten alle Indizes zweistellig verloren. Im Dow-Jones-Index betrug das Minus fast 13 Prozent oder 3.000 Punkte.\n\nBeobachter zweifeln an der Nachhaltigkeit der Erholung, trotz der mittlerweile weltweit ergriffenen drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Andererseits brauchen diese Maßnahmen auch Zeit zu wirken.\n\nDie Hilfszusagen der Regierungen gehen vielen Marktteilnehmern nicht weit genug. Geldpolitisch sei schon viel getan worden, heißt es etwa von Sameer Goel, leitender Makrostatege Asien bei der Deutschen Bank, mit Blick auf Zinssenkungen und andere Konjunkturstimuli der Notenbanken. Es seien noch deutlich aggressivere fiskalische Antworten auf die Entwicklung nötig, um die Bilanzen der Unternehmen und die Realwirtschaft zu unterstützen. Dies sei aber schwieriger und benötige mehr Zeit, räumt der Stratege ein.\n\nZumindest für etwas Zuversicht sorgen Berichte über ein geplantes Stimulipaket der US-Regierung im Umfang von 850 Milliarden Dollar.\n\nDollar kräftig erholt\n\nDie Konjunkturdaten des Tages zeigen Licht wie Schatten, spielen aber als rückwärtsgerichtet kaum ein Rolle angesichts der dynamischen Entwicklung rund um die Coronavirus-Pandemie. Die stark beachteten Einzelhandelsumsätze in den USA gingen im Februar auf Monatssicht um 0,5 Prozent zurück. Volkswirte hatten einen kleinen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Dagegen stieg die Industrieproduktion etwas stärker als prognostiziert.\n\nDer Dollar erholt sich kräftig von dem Rücksetzer, den er nach der überraschenden Zinssenkung der US-Notenbank vom Wochenende verzeichnet hatte. Im Gegenzug fällt der Euro von über 1,12 in der Spitze am Vortag auf knapp unter 1,10 Dollar. Der Dollar-Index gewinnt 1,6 Prozent. Der Dollar profitiere von seinem Status als weltweit meistgenutzte Währung, sagen Marktbeobachter. Außerdem gelte der Greenback im Vergleich zu verschiedenen anderen Währungen, etwa dem Euro, als sicherer Hafen.\n\nDie Analysten der ING warnen jedoch, dass sich das rasch wieder ändern könnte. Wenn die weltweit eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Wirkung zeigten und die Angst vor einer Rezession nachlasse, dürfte der Dollar wieder nachgeben.\n\nDie Ölpreise zeigen sich wenig verändert. Rezessionsängste als Folge der Corona-Pandemie und der von Saudi-Arabien initiierte Preiskrieg mit Russland dürften übergeordnet aber weiter auf den Preisen lasten, heißt es.\n\nDer Goldpreis dreht nach anfänglichen Verlusten ins Plus, was Beobachter mit einem neuen Hilfsprogramm der US-Notenbank erklärten. Durch die Unterstützung sogenannter Commercial Paper soll ein Kreditrahmen ähnlich wie während der Finanzkrise 2008 geschaffen werden, um mögliche Engpässe für die Unternehmensfinanzierung abzumildern. Ein solches Versprechen der Fed zu mehr Unterstützung in der aktuellen Krise sei genau das gewesen, was Gold nach der jüngsten Verlustserie gebraucht habe, sagt Edward Moya von Oanda.\n\nDer Preisverfall der vergangenen Tage ist laut Marktteilnehmern ein Zeichen dafür, dass Anleger derzeit alles zu Geld machen, was sich leicht verkaufen lässt. Mathieu Savary von BCA vergleicht die aktuelle Lage mit der Situation im Oktober 2008, als die Angst vor Liquiditätsengpässen am Markt umging. Es sei die Angst vor der Deflation, die den Goldpreis drücke. Der aktuelle Mangel an Liquidität beschwöre das Schreckgespenst einer wirtschaftlichen Depression herauf. Drückend auf den Goldpreis dürfte daneben der deutlich anziehende Dollar wirken. Aktuell verbilligt sich die Feinunze um 24 Dollar auf 1.532.\n\nAm US-Anleihemarkt spiegelt sich die leichte Entspannung in sinkenden Kursen und steigenden Renditen wider. Die Rendite zehnjähriger Titel steigt um gut 9 Basispunkte auf 0,82 Prozent.\n\nBoeing-Aktie fällt und fällt - Biontech haussieren\n\nDie Boeing-Aktie steht auch am Dienstag stark unter Druck. Nach dem gut 20-prozentigen Minus am Montag geht es für das Papier um rund 14 Prozent weiter abwärts. Damit ist die Aktie mit Abstand größter Verlierer und zugleich Bremser im Dow-Jones-Index.\n\nMarktbeobachtern zufolge könnten die Liquiditätsprobleme bei Boeing größer sein als gedacht. Die Abstufung des Langfristratings um gleich zwei Stufen auf BBB von AA- durch Standard & Poor's spiegele das wider. Boeing wird damit nur noch zwei Stufen über \"Ramschniveau\" bewertet. Den Ausblick stufen die Analysten, wie auch Fitch und Moody's, negativ ein. Die Verschuldung infolge des Startverbots der 737 Max könnte bis zum Jahresende auf 46 Milliarden Dollar steigen, heißt es. Hinzu kommen die massiven Ausfälle im allgemeinen Luftverkehr wegen der Coronavirus-Pandemie. Der Kurs des Boeing-Zulieferers Spirit Aero verliert ähnlich stark.\n\nDie Aktien des an der Nasdaq notierten Mainzer Biotechnologie-Unternehmens Biontech springen um 67 Prozent nach oben. Hier sorgt die Nachricht für Fantasie, dass der US-Pharmakonzern Pfizer Biontech bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus unterstützt. Konkret geht es darum, die Entwicklung des potenziellen \"first-in-class\" Covid-19 mRNA-Impfstoffprogramms zu beschleunigen, das voraussichtlich Ende April in die klinische Phase gehen wird. Pfizer verbessern sich um gut 6 Prozent.\n\n=== INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD DJIA 20.753,28 2,80 564,76 -27,28 S&P-500 2.490,92 4,39 104,79 -22,90 Nasdaq-Comp. 7.227,92 4,68 323,33 -19,44 Nasdaq-100 7.372,65 5,02 352,28 -15,58 US-Anleihen Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 2 Jahre 0,41 5,1 0,36 -79,4 5 Jahre 0,56 6,7 0,49 -136,5 7 Jahre 0,76 9,2 0,67 -148,7 10 Jahre 0,82 9,2 0,73 -162,1 30 Jahre 1,40 6,4 1,34 -166,5 DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 9:44 Uhr Fr, 17:38 Uhr % YTD EUR/USD 1,0991 -1,59% 1,1208 1,1062 -2,0% EUR/JPY 118,17 -0,42% 119,13 118,99 -3,1% EUR/CHF 1,0572 -0,07% 1,0549 1,0565 -2,6% EUR/GBP 0,9124 +0,22% 0,9064 0,8944 +7,8% USD/JPY 107,53 +1,19% 106,32 107,55 -1,2% GBP/USD 1,2037 -1,87% 1,2366 1,2366 -9,2% USD/CNH (Offshore) 7,0294 +0,28% 7,0100 7,0302 +0,9% Bitcoin BTC/USD 5.326,26 +8,20% 4.855,76 5.365,01 -26,1% ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 28,77 28,70 +0,2% 0,07 -52,4% Brent/ICE 29,78 30,05 -0,9% -0,27 -54,0% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.534,58 1.508,54 +1,7% +26,04 +1,1% Silber (Spot) 12,50 12,94 -3,4% -0,44 -30,0% Platin (Spot) 682,90 663,50 +2,9% +19,40 -29,2% Kupfer-Future 2,36 2,39 -1,6% -0,04 -15,9% ===\n\nKontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com\n\nDJG/DJN/gos/cln\n\n(END) Dow Jones Newswires\n\nMarch 17, 2020 11:59 ET (15:59 GMT)\n\nCopyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.", "Bei einem Autounfall in Basel haben sich die Lenkerin und ihr Beifahrer verletzt. Sie mussten in die Notaufnahme gebracht werden.\n\nDer genaue Unfallhergang wird nun ermittelt: Der verunfallte Personenwagen musste von der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt gelöscht werden. (6. April 2020) Kantonspolizei Basel-Stadt\n\nEin Personenwagen ist in der Nacht auf Montag frontal an einen Pfeiler in Basel gefahren. Die 29-jährige Lenkerin sowie ihr Beifahrer verletzten sich dabei.\n\nDies teilte die Kantonspolizei Basel-Stadt am frühen Montagmorgen in einer Medienmitteilung mit. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hätten die Frau sowie ihren 35-jährigen Beifahrer zudem in die Notaufnahme gebracht. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnten laut dem Communiqué das in Brand geratene Fahrzeug rasch löschen.", "Im Landkreis Helmstedt waren im März 2808 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 4 beziehungsweise 0,1 Prozent weniger als im Februar und 83 beziehungsweise 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat.\n\nHelmstedt. Die Arbeitsagentur legt die aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt vor. Die März-Zahlen wurden am 12. März erhoben – noch vor den Ausgangsbeschränkungen.\n\nDie Agentur für Arbeit Helmstedt veröffentlicht Zahlen für den zurückliegenden Monat. Sie weist allerdings darauf hin, dass diese Daten auf dem Stichtag 12. März basieren.\n\nIm Landkreis Helmstedt waren im März 2808 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 4 beziehungsweise 0,1 Prozent weniger als im Februar und 83 beziehungsweise 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent und lag damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat, wie die Agentur für Arbeit mitteilt.\n\nJetzt das tägliche Corona-Update per Newsletter abonnieren.\n\nWir informieren Sie regelmäßig und kostenlos über den neuen Stand. E-Mail* Jetzt anmelden! Einwilligung Ich willige ein, dass mich die BZV Medienhaus GmbH regelmäßig per E-Mail über Medienangebote (Digital und Print), Gewinnspiele, Leserreisen, Treueangebote, Meinungsumfragen, Veranstaltungen sowie Angebote aus dem Online-Shop per E-Mail informiert. Diese Einwilligung kann ich jederzeit per E-Mail, durch Nutzung des in den E-Mails enthaltenen Abmeldelinks, widerrufen.\n\n\n\nOpt-In-Text Opt-In BZM0002\n\nKontaktkanal Formular Corona in Artikel Opt-In-Text * Pflichtfelder: Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich. www.CleverReach.de\n\n„Derzeit hat uns die Corona-Krise fest im Griff, wir durchleben sehr bewegte und schwere Zeiten. Welche Folgen die Krise auf unseren Arbeitsmarkt hat, können wir anhand der Statistik zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen, sondern erst ab nächstem Monat. Ursache hierfür ist, dass der Stichtag, also der Tag an dem wir die Daten für den Monat März erhoben haben, der 12. März war. Dieses Datum lag vier Tage, bevor die Ausbreitung des Virus und in der Folge die Maßnahmen der Politik die wirtschaftlichen Aktivitäten stark einschränkten“, erläutert Andreas Kühne, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt.\n\n„Zum Stichtag erlebten wir eine einsetzende Frühjahrsbelebung in einer guten konjunkturellen Lage in unserem Agenturbezirk, das machen die derzeitigen statistischen Zahlen deutlich. Diese März-Daten werden uns in einigen Monaten als Ausgangspunkt für die Bewertung der Folgen für den Arbeitsmarkt dienen. Weiterhin gilt es dann festzustellen, inwieweit und wie gut unsere arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gegriffen haben. Ich denke vor allem an die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld für Beschäftigte und an die erleichterten Bedingungen und die Sonderregelungen in der Grundsicherung, die der Gesetzgeber geschaffen hat. Die letzten beiden Wochen machen bereits eine Trendumkehr auf dem Arbeitsmarkt deutlich.“ red\n\nCorona im Landkreis Helmstedt- Alle Fakten auf einen Blick"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Madrid – Die Coronavirus-Pandemie trifft Europa mit voller Wucht: Das öffentliche Leben kam am Wochenende in immer mehr Ländern zum Erliegen. Nach Spanien ordnete auch Österreich „Ausgangssperren“ für das ganze Land an. Frankreich kündigte die schrittweise Reduzierung des Langstreckenverkehrs mit Zügen, Autos und Flugzeugen an. Die Einschränkungen werden teils rigide durchgesetzt, in Österreich drohen hohe Geldstrafen bei Missachtung.\n\nDie Regierung in Madrid ging am weitesten: Sie erklärte am Samstag einen 14-tägigen Notstand und stellte das Land fast vollständig unter Quarantäne. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen, wie Regierungschef Pedro Sánchez, dessen Frau Begoña Gómez positiv auf das Virus getestet wurde, bekanntgab. Alle nicht notwendigen Geschäfte sowie Vergnügungsstätten werden geschlossen. Die Schliessung der Schulen war bereits angeordnet.\n\nIn Spanien stieg die Zahl der Todesopfer sprunghaft an: Binnen 24 Stunden erhöhte sie sich um rund 100 auf 288, wie die Behörden am Sonntagmittag mitteilten. Landesweit gab es damit mehr als 7750 Infektionsfälle. Nach Italien sind Spanien, Frankreich und Deutschland in Europa am stärksten betroffen.\n\nÖsterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte, es gebe nur drei Gründe, das Haus zu verlassen: nicht aufschiebbare Arbeit für den Beruf, der Einkauf von Lebensmitteln sowie die Notwendigkeit, anderen Menschen zu helfen. Spaziergänge sind laut dem vom Nationalrat beschlossenen Gesetzespaket nur allein gestattet oder mit Menschen, die im selben Haushalt leben.\n\nGruppen von mehr als fünf Menschen verboten\n\nVeranstaltungen sind künftig komplett untersagt, Gruppen von mehr als fünf Menschen nicht gestattet. Sportplätze, Spielplätze und „andere öffentliche Plätze der Begegnung“ werden geschlossen. Bei Missachtung von Platzverboten drohen Geldstrafen von bis zu 3600 Euro.\n\nIn Frankreich bleiben alle Restaurants, Bars, Cafés, Diskotheken und Kinos geschlossen. Auch die meisten Geschäfte wurden dicht gemacht, Ausnahmen gibt es für Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, Tankstellen und Kioske.\n\nAb Montag sind alle Schulen, Universitäten und Kindertagesstätten zu. In den kommenden Tagen soll der Langstreckenverkehr mit Bahn, Bus und Auto „schrittweise verringert“ werden, wie Umweltministerin Elisabeth Borne ankündigte.\n\nAls eines der letzten europäischen Länder beendete Frankreich den Skibetrieb. Premierminister Edouard Philippe rief die Franzosen zu „mehr Disziplin“ angesichts der Ansteckungsgefahr auf. Die Kommunalwahl am Sonntag fand trotz der Krise statt.\n\nWeltweit gegen 6000 Todesfälle\n\nNach Angaben der Johns Hopkins Universität in den USA wurden weltweit mehr als 156’000 Infektionsfälle und mehr als 5800 Todesfälle gezählt. In Deutschland stieg die Zahl der Toten am Sonntag auf zehn, die der bekannten Infektionen lag laut der Johns Hopkins Universität am Sonntagmittag bei 4585 Fällen. Italien zählte mehr als 21’000 Infektionen und mehr als 1400 Todesfälle.\n\nDrastische Massnahmen ergriff auch Berlin. Mit sofortiger Wirkung verbot die Stadt am Samstag alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern. Clubs, Kneipen, Sport- und Kulturstätten wurden geschlossen. Ausnahmen gibt es für Restaurants, wenn ein Abstand von 1,50 Metern zwischen den Tischen eingehalten wird. Besuche bei Angehörigen in Kliniken und Pflegeheimen wurden deutlich eingeschränkt. Schulen und Kitas werden ohnehin – wie auch in anderen Bundesländern – ab nächster Woche geschlossen.\n\nDer britische Gesundheitsminister Matt Hancock kündigte an, dass die Regierung in London am Dienstag Notstandsgesetze erlassen werde, darunter wohl ein Verbot von Massenversammlungen. Gegenüber „Sky News“ bestätigte der Minister Presseberichte, wonach die Regierung plant, über 70-Jährige für bis zu vier Monate zu isolieren.\n\nMehr und mehr Länder in Europa schlossen zudem ihre Grenzen oder stellten den Flugverkehr ein. Deutschland verschärfte die Kontrollen an der französischen Grenze. Dänemark und Polen schlossen ihre Grenzen. Tschechien verhängte einen ab Montag geltenden kompletten Reisebann. Österreich stellte den Bahnverkehr nach Italien ein und schloss seine Grenzen zum Nachbarland fast vollständig. Mit Heiligenblut in Kärnten wurde am Samstag ein dritter Ort unter Quarantäne gestellt. (awp/mc/ps)", "pos": ["In einigen europäischen Hauptstädten bieten sich in Zeiten des Coronavirus ähnliche Anblicke. Wie hier in Paris sind die sonst von Einheimischen und Touristen bevölkerten Straßen leer. Das liegt zum einen an den Vorgaben der französischen Regierung, die Versammlungen verboten und Isolation zu Hause empfohlen hat. Zum anderen fehlen im Stadtbild aber auch Urlauber und Geschäftsreisende aus dem Ausland. Einige Länder der Welt haben ihre Grenzen, manche ihre internationalen Flughäfen geschlossen. Frankreich wird noch heute damit beginnen, den Flug-, Bahn- und Busverkehr zwischen einzelnen Städten einzuschränken. In Paris werden zudem mehrere Flughafen-Terminals geschlossen und die Zahl von Langstrecken-Verbindungen auf der Schiene wird halbiert. Der Frachtverkehr soll normal weiterlaufen. Auch die Kommunalwahlen finden wie geplant statt. \"Wie sonst auch gehe ich mit meinen Hunden raus, komme den Leuten aber nicht zu nah, damit ich mir den Virus nicht einfange.\" \"Ich habe im Ausland gelebt, auch in Hongkong. Ich habe gesehen, wie Menschen die Regeln respektieren, aber ich glaube, dass die Maßnahmen hier zu spät ergriffen wurden.\" \"Letztlich ist Paris ohne Menschen doch ganz toll. Ich mache Fotos und fahre mit dem Fahrrad rum.\" Auch in Madrid herrschte am Sonntag gähnende Leere wo sonst das Leben tobt. Spanien ist das nach Italien am zweitstärksten betroffene Land in Europa. Die Maßnahmen, die von den Regierungen in Rom und Madrid verhängt wurden sind drastisch. In Teilen Europas haben die Regierungen Grenzen geschlossen, so auch hier zwischen Schweden und Dänemark, aber auch in Polen. Tschechien steht vor einer landesweiten Quarantäne. Alle das sind Maßnahmen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Ziel ist es, die Gesundheitssysteme nicht mit einem rasanten Anstieg der Infektionen zu überlasten. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigt ein Versammlungsverbot im Land an. An keinem Ort sollen sich mehr als fünf Menschen auf einmal treffen."], "neg": ["1,917 Milliarden US-Dollar - das entspricht etwa 1,771 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung - wurden laut SIPRI im vergangenen Jahr weltweit für die Rüstung ausgegeben. Das sind 3,6 Prozent mehr als 2018.\n\nDas war nach Angaben der Stockholmer Friedensforscher die größte Steigerung der vergangenen zehn Jahre, so SIPRI-Experte Pieter Wezeman: \"Seit 2010 sehen wir eine deutliche Entwicklung, was die globalen Militärausgaben angeht. Zunächst sanken sie ein wenig, stiegen dann aber wieder an und 2019 lagen sie etwa sieben Prozent über dem Niveau von 2010. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Militärausgaben erst einmal auf diesem Niveau bleiben - als Folge der aktuellen massiven Wirtschaftskrise.\" Also Stagnation, allerdings auf sehr hohem Niveau.\n\n\"USA ragen weiter heraus\"\n\nDabei geht die Schere zwischen Staaten mit extrem hohen und weniger hohen Rüstungsausgaben nach wie vor weit auseinander. \"Die USA ragen wie immer besonders heraus, da sie mit Abstand die höchsten Militärausgaben in der Welt haben. Aber wir sehen auch, dass jetzt Länder in Asien, China und Indien nicht nur unter den Top Fünf, sondern unter den Top Drei sind. Sie betrachten sich als regionale Rivalen.\"\n\nIn Zahlen sieht das laut SIPRI so aus: Die USA gaben im vergangenen Jahr noch einmal 5,3 Prozent mehr Geld für Rüstung aus. Unterm Strich waren es 732 Milliarden Dollar. Diese Summe entspricht genau 38 Prozent, also mehr als einem Drittel aller weltweiten Rüstungsausgaben.\n\nAls Hauptgrund für diese Steigerung nennt Wezeman das Gefühl der Rückkehr zum militärischen Wettstreit der Großmächte. Wobei das nicht länger nur die USA und Russland sind, sondern noch davor, jedenfalls nach Rüstungsausgaben, China und Indien. China lag mit einem Plus von 5,1 Prozent im Vergleich zu 2018 und 261 Milliarden Dollar vor Indien auf dem zweiten Platz.\n\nIndien erhöhte seine Militärausgaben um 6,8 Prozent auf 71,1 Milliarden Dollar. Russland lag laut SIPRI auf dem vierten Platz, mit einem Plus von 4,5 Prozent und gut 65 Milliarden Dollar. Deutschland gab 2019 sogar zehn Prozent mehr Geld für Rüstung aus und liegt damit, was die Steigerungsrate angeht, an der Weltspitze, so Wezeman.\n\nDeutschland auf Platz sieben\n\nMit einer Gesamt-Investitionssumme von 49,3 Milliarden Dollar, also umgerechnet 45,6 Milliarden Euro, sieht SIPRI Deutschland nach dem neunten nun auf dem siebten Platz in der Liste der weltweit größten Rüstungskäufer. \"In Deutschland sehen wir, dass die steigenden Militärausgaben direkt mit der Wahrnehmung verbunden sind, in der die Verteidigung des deutschen Territoriums sowie der NATO-Verbündeten wieder im Mittelpunkt steht, wobei Russland als Hauptbedrohung gesehen wird.\"\n\nWährend die Rüstungsausgaben in Afrika zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder stiegen, um 1,5 Prozent auf geschätzt etwa 41 Milliarden Dollar, registrierten die Stockholmer Friedensforscher im konfliktreichen Nahen Osten einen Rückgang. In elf Staaten der Region sanken die Militärausgaben danach durchschnittlich um 7,5 Prozent auf zusammen 147 Milliarden Dollar.\n\nBesonders auffällig dabei ist Saudi-Arabien, das 2019 trotz seines militärischen Engagements im Jemen und trotz der Spannungen mit dem Iran 16 Prozent weniger Geld für Rüstung ausgab, aber immer noch mit 61,9 Milliarden Dollar auf dem fünften Platz in der Liste der größten Waffenkäufer liegt.", "Beim Brand eines Wohnhauses im Landkreis Aschaffenburg am Neujahrsmorgen hat eine 80-Jährige lebensgefährliche Verletzungen erlitten. \"Als die Feuerwehr gegen 04.30 Uhr bei dem Wohnhaus in Goldbach eintraf, schlugen aus mehreren Fenstern Flammen\", teilte die Polizei mit. Feuerwehrleute mit Atemschutz brachten die Seniorin aus der Wohnung im Erdgeschoss ins Freie. Sie kam ins Krankenhaus. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt.\n\nZur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei. Nicht ausgeschlossen sei, dass das Feuer durch Böller oder Raketen verursacht wurde, hieß es. Der Schaden beträgt nach Schätzung der Beamten mindestens 100 000 Euro.\n\nKarte zum Artikel Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland Ungefährer Brandort, Hösbacher Weg Goldbach, Deutschland", "OK\n\nWir verwenden auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken, um unseren Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Zudem messen und werten wir die Besuche aus, um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können. Dafür arbeiten wir mit Partnern und Dienstleistern zusammen, welche die Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Webseite erhalten. Weitere Informationen, auch zur Deaktivierung von Cookies, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.\n\nZur Datenschutzerklärung", "Jugendlicher (14) zielt mit Waffe auf Polizisten - dann drückt er mehrfach ab\n\nVon: Katarina Amtmann\n\nTeilen\n\nEin Jugendlicher zielte an Silvester mit einer Waffe auf Beamte - und drückte ab. (Symbolbild) © dpa / Tobias Hase\n\nAn Silvester fielen zwei Polizisten mehrere Jugendliche auf. Als sie die Gruppe kontrollieren wollten, zielte einer von ihnen mit einer Waffe auf die Beamten.\n\nBeamten fiel in München eine Gruppe Jugendlicher auf.\n\nSie gingen auf die Gruppe zu.\n\nEin Jugendlicher richtete daraufhin eine Waffe auf die Beamten.\n\nMünchen - An Silvester befand sich eine Polizeistreife gegen 23.45 Uhr in der Wasserburger Landstraße. Die Beamten bemerkten dort mehrere Jugendliche. Einer aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft.\n\nVorfall in München: Beamte gehen auf Jugendliche zu: Einer richtet eine Waffe auf die Polizisten\n\nDie Beamten hielten an und gingen auf die Jugendlichen zu. Der Jugendliche zielte aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug. Es löste sich allerdings kein Schuss mehr aus der Waffe, jedoch war deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche ergriff daraufhin die Flucht, wie die Polizei mitteilte.\n\nDie beiden Polizeibeamten (24 und 22 Jahre alt) verfolgten den Jugendlichen und konnten ihn letztendlich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-jährigen Münchner.\n\nJugendlicher richtet Waffe auf Münchner Beamte: 14-Jähriger erhält mehrere Anzeigen\n\nBei der anschließenden Suche entlang des Fluchtweges konnte auch die Schusswaffe gefunden werden. Dabei handelt es sich um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist. Der 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung und erkennungsdienstlichen Behandlung seiner Mutter übergeben. Den Jugendlichen erwarten nun mehrere Anzeigen - unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie ein Vergehen nach dem Waffengesetz.\n\nDie Meldung der Polizei München im Wortlaut\n\n„Am Dienstag, 31.12.2019, gegen 23:45 Uhr, befand sich eine Streife der Polizeiinspektion 25 (Trudering-Riem) in der Wasserburger Landstraße. Dort bemerkten die Beamten mehrere Jugendliche. Einer der Jugendlichen aus der Gruppe schoss mit einer schwarzen Pistole in die Luft. Als die Beamten anhielten und auf die Gruppe zugingen, zielte der Jugendliche aus wenigen Metern Entfernung auf die Beamten und betätigte mehrfach den Abzug.\n\nDabei löste sich jedoch kein Schuss mehr. Es war aber deutlich ein mechanisches Klicken zu hören. Der Jugendliche flüchtete daraufhin. Die beiden Polizeibeamten (24 und 22 Jahre alt) verfolgten ihn und konnten ihn schließlich festnehmen. Bei ihm handelt es sich um einen 14-jährigen Münchner. Bei der anschließenden Absuche des Fluchtweges konnte auch die Schusswaffe aufgefunden werden. Es handelt sich dabei um eine Gas- und Signalwaffe, die jedoch kein amtliches Prüfzeichen aufweist.\n\nDer 14-Jährige wurde nach der Sachbearbeitung und ED-Behandlung seiner Mutter übergeben. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen unter anderem wegen Bedrohung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie einem Vergehen nach dem Waffengesetz.“\n\nUnterdessen hat in München ein bewaffneter Mann vom Balkon eines Mehrfamilienhauses geschossen - SEK-Kräfte umstellten das Haus. Keine so gute Idee hatten zwei Teenager aus Freising kürzlich am Münchner Hauptbahnhof: Sie zogen vor einem Bundespolizisten völlig unvermittelt eine Schusswaffe. (tz.de*) Ein Anwohner meldete der Polizei Jugendliche, die mit einer „Maschinenpistole“ unterwegs sein - die Beamten reagierten mit einem eindringlichem Hinweis. (tz.de*)\n\nIn München kam es am Montagabend (6.Januar) zu einem Angriff auf Bundespolizisten. Zwei Männer verhielten sich sehr aggressiv - beide sind international Polizei-bekannt.\n\nAls ein Münchner (24) kürzlich spätabends in Oberföhring Waren eines Supermarktes auslieferte, wurde er mit einer Waffe bedroht. Der Unbekannte ist bislang noch nicht gefasst.\n\nNachdem Hilferufe aus einer Wohnung in München dringen*, findet die Polizei dort eine schreckliche Szene vor. Kurz darauf stirbt eine Frau.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.\n\nVideo: Schweizer stimmten für schärferes Waffengesetz", "Wolfsburg. Die Arbeitnehmervertreter im VW-Konzern fordern die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission auf, den Zusammenhalt in der Corona-Krise entschlossener zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.\n\nNötig sei ein „solidarisch finanziertes Wiederaufbauprogramm für die europäische Wirtschaft, um die Stärke der europäischen Industrie langfristig zu erhalten“, heißt es in einem Brief von Betriebsratschef Bernd Osterloh vom Mittwoch.\n\nIn dem Schreiben spricht Osterloh für den Europäischen und Weltkonzernbetriebsrat der VW-Gruppe, die das größte Industrieunternehmen auf dem Kontinent ist. Die Politik müsse angesichts der Herausforderungen durch die Pandemie „Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in ganz Europa nachhaltig absichern“. Für die Autobranche brauche man einen „koordinierten Wiederanlauf“ und „gezielte Maßnahmen für eine Förderung sauberer Mobilität“ - ebenso Initiativen für einen besseren Gesundheitsschutz der Beschäftigten.\n\nIn der EU gibt es etwa Streit über die Art und Weise, wie die Gemeinschaft besonders stark betroffene Mitglieder wie Italien oder Spanien finanziell unterstützen soll. „Corona-Bonds“ als gemeinsam ausgegebene Staatsanleihen stoßen besonders bei Deutschland und den Niederlanden auf Ablehnung. Beschlossen wurde unter anderem ein von der Eurogruppe geschnürtes Paket aus Kurzarbeiterhilfen, von der Europäischen Investitionsbank abgesicherten Firmenkrediten und aus Kreditlinien des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM. Wann und wie diese Hilfen genutzt werden können, ist aber noch unklar. VW hatte sich auch für EU-Initiativen zur E-Mobilität ausgesprochen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Äthiopien haben Hunderte Menschen an den Absturz einer Boeing 737 MAX mit 157 Toten vor fast einem Jahr erinnert. An der Unglücksstelle südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba versammelten sich am Sonntag vor allem Bewohner umliegender Dörfer, die mit Gebeten, Gesängen und Opfergaben der Toten gedachten. In Addis Abeba nahmen Hinterbliebene äthiopischer Opfer an einem Gedenkgottesdienst teil.\n\nEine weitere Trauerfeier soll am Jahrestag des Absturzes am Dienstag an der Unglücksstelle stattfinden. Die Maschine der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines war am 10. März kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Alle 157 Menschen an Bord kamen ums Leben. Nach dem Absturz war ein weltweites Flugverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX verhängt worden. Wenige Monate zuvor war bereits eine solche Boeing vor der indonesischen Insel Java abgestürzt, alle 189 Insassen starben.\n\nErmittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt. Der Flugzeugbauer Boeing hat die Produktion der 737 MAX deshalb vorübergehend eingestellt. Wegen des weltweiten Flugverbots mussten Fluggesellschaften Tausende Flüge streichen und auf andere Maschinen zurückgreifen. Sie verlangen von Boeing deswegen Entschädigungen in Milliardenhöhe.", "pos": ["Genau ein Jahr nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX in Äthiopien haben Hinterbliebene der 157 Opfer gedacht. Die Zeremonie wurde von der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines am Unglücksort südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba ausgerichtet. Die Medien blieben ausgeschlossen. Regierungschef Abiy Ahmed wünschte den Angehörigen der Opfer via Twitter \"viel Kraft\". Einen Tag zuvor hatten Hinterbliebene auf dem Gelände der französischen Botschaft in Addis Abeba kleine Bäume in Erinnerung an die Opfer gepflanzt.\n\nAuf dem Gelände der französischen Botschaft in Addis Abeba\n\nFür einige Opfer-Angehörige war es das erste Mal seit dem Absturz, dass sie wieder nach Äthiopien gereist sind. Eine Französin, die bei dem Unglück ihre Tochter verloren hat, erklärte, sie sei auf Anraten ihres Therapeuten gekommen in der Hoffnung, mit dem Trauma abschließen zu können.\n\nAuch Virginie Fricaudet, die Vorsitzende eines französischen Hinterbliebenen-Verbands, hofft, dass die Gedenkfeier den Angehörigen bei aller Trauer dabei hilft, \"ein Kapitel zu schließen\". Sie hatte bei dem Absturz ihren Bruder verloren.\n\nBlumen und brennende Kerzen an einer Gedenkwand in Äthiopiens Hauptstadt\n\nDie Ethiopian Airlines-Maschine war am 10. März 2019 auf dem Weg in Kenias Hauptstadt Nairobi kurz nach dem Start in Addis Abeba abgestürzt. Es gab keine Überlebenden. Die Opfer stammten aus mehr als 30 Ländern, unter ihnen waren auch fünf Deutsche. An Bord waren zudem mehr als 20 Mitarbeiter der Vereinten Nationen, von denen viele an einer Konferenz in Nairobi teilnehmen wollten.\n\n737 MAX bleiben am Boden\n\nNach dem Absturz wurde ein weltweites Startverbot für Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX verhängt. Wenige Monate zuvor war bereits eine solche Boeing vor der indonesischen Insel Java abgestürzt, alle 189 Insassen starben.\n\nInternationale Ermittler gehen davon aus, dass beide Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt. Eine äthiopische Untersuchungskommission kam in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht zu dem selben Ergebnis. Außerdem schlussfolgerten die äthiopischen Experten, dass die Schulung der Piloten für diesen neuen Flugzeugtyp durch Boeing nicht ausreichend gewesen war.\n\nse/uh (afp, dpa, ap)"], "neg": ["Die Grenzen werde man für Touristen aber wie angekündigt erst am 1. Juli öffnen, erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag in Madrid. Im Juli wolle man \"in Spanien viele ausländische Touristen mit Sicherheitsgarantien für die Besucher und auch für die gesamte Bevölkerung begrüßen\", so Sanchez.\n\nVon der vorverlegten Aufhebung der Pflicht zur zweiwöchigen häuslichen Isolierung werden im Juni jene Menschen profitieren, die in Spanien einreisen dürfen, weil sie im Land entweder einen Erstwohnsitz haben oder aus beruflichen Gründen einreisen. Bisher hatte Madrid von einer Aufhebung der am 15. Mai eingeführten Zwangsquarantäne zum 1. Juli gesprochen.\n\nNotstand bis 20. Juni?\n\nSánchez hatte zuvor am Sonntag angekündigt, er werde am Mittwoch im Parlament in Madrid eine letzte Verlängerung des umstrittenen Notstandes zur Eindämmung der Pandemie um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni beantragen. Man habe im Kampf gegen das Virus \"fast alles geschafft\", was man sich vorgenommen habe. \"Aber jetzt benötigen wir diese letzte Verlängerung, um die Arbeit zu Ende zu bringen\", erklärte der sozialistische Politiker.\n\nMit mehr als 27.000 Toten und rund 240.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. Die Zahlen werden aber seit Wochen besser, in den vergangenen sieben Tagen wurden insgesamt 43 neue Todesfälle verzeichnet.\n\nInteressieren Sie sich für dieses Thema? Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen. Coronavirus Meine Themen Für Ihre gemerkten Themen wurden neue Artikel gefunden.", "Mittelbayerische Zeitung\n\nWeit weg von einer Klimakanzlerin\n\nVon Reinhard Zweigler\n\nRegensburg (ots)\n\nErst im milden Licht der Rückschau wurden die 1920er Jahre zu den \"Goldenen Zwanzigern\" verklärt. Dass nach dem schrecklichen Ersten Weltkrieg wieder gelebt, gefeiert, getanzt wurde - vor allem im amüsierwütigen Berlin - konnte allerdings nicht über Unsicherheit, Instabilität, Hunger, Not, Inflation und Arbeitslosigkeit hinwegtäuschen. Dies war der Nährboden dafür, dass die erste halbwegs funktionierende Demokratie in Deutschland bald von einer grausamen Diktatur hinweg gefegt werden konnte. Wie das gerade begonnene Jahrzehnt der 2020er Jahre in die Geschichte eingehen wird, ist dagegen offen. Man muss allerdings kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass der Kampf gegen die Erderwärmung eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sein wird. Vermutlich sogar die Wichtigste. Angela Merkel hat in ihrer Ansprache zum neuen Jahr nicht gesagt: Wir schaffen das. Diesen leichtfertigen Satz vom Beginn der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 hat sie aus ihrem Repertoire verbannt. Doch zugleich hat die Kanzlerin versprochen, all ihre Kraft einzusetzen, dass Deutschland seinen Beitrag leisten werde, um den Klimawandel zu begrenzen. Das klang ja fast wie die Eidesformel, die Merkel als Kanzlerin bereits vier Mal leisten durfte. Doch was ist ein solches hehres Versprechen wert, das am Silvesterabend im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zwischen Dinner for One und den diversen Jahresendshows ausgestrahlt wurde? Nicht viel, wenn nicht noch viel entschlossener am Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft gearbeitet wird. Wohlfeile Neujahrsreden, die bald nach ihrer Ausstrahlung vergessen sind, hatten wir schon genug. Es gab schon zu viele solche Sonntagsreden, aber zu wenige wirkliche Konsequenzen, zu wenig wirkliche Bewegung. Das Klimapaket von Merkels Bundesregierung war jedenfalls nur ein Päckchen. Zum Glück haben die Länder über den Bundesrat noch etwas mehr hineingepackt. Doch gemessen an dem, was die internationale Wissenschaft für die nächsten Jahre und Jahrzehnte an Klimaanstrengungen fordert, ist auch dies offenbar noch zu wenig. Im neuen Jahrzehnt können die Weichen für eine halbwegs verkraftbare Begrenzung der Erderwärmung noch gestellt werden. Doch dies ist nur eine Möglichkeit. Es könnte allerdings noch schlimmer kommen. Nämlich dann, wenn weiterhin taktiert, auf Zeit gespielt, getrickst, nicht innovativ verändert wird. Das hoch entwickelte Deutschland ist mit seinem großen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Potenzial zum klimafreundlichen Umsteuern in der Lage. Wir können das! Angela Merkel kann nach über 14 Jahren im Amt nun allerdings wirklich nicht Klimakanzlerin genannt werden. Dazu ist die deutsche - und damit ihre - Klima-Bilanz viel zu dürftig. Zwar wird jetzt wesentlich mehr Ökostrom aus Wind-, Sonnen-, Biomasse- oder Wasserkraft erzeugt als vor Jahren. Doch der Umbau zu den klimafreundlichen Energien wird über ein teures und bürokratisches System betrieben. Merkels Wirtschaftsminister Peter Altmaier, einst die \"Allzweckwaffe\" der Kanzlerin, erweist sich mit der gewaltigen Aufgabe immer mehr als überfordert. Aber die Kanzlerin schaut nur zu und lässt den Saarländer gewähren. Wirkliche Führung in der Klimapolitik sieht anders aus. Zugleich schreckt Merkel offenbar auch davor zurück, den Menschen im Land klar zu sagen, dass Klimaschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist, sondern auch in vieler Hinsicht einschneidende Veränderungen nach sich ziehen wird. Von der optimistischen, kraftvollen Vision einer klimafreundlichen Welt, die für nachfolgende Generationen lebenswert erhalten werden muss, ist leider nicht die Rede.\n\nOriginal-Content von: Mittelbayerische Zeitung, übermittelt durch news aktuell", "Polizeipräsidium Aalen\n\nPOL-AA: Ostalbkreis: Unfälle\n\nAalen (ots)\n\nAalen: Unfall im Kreuzungsbereich\n\nAm Donnerstagnachmittag kam es gegen 16 Uhr im Kreuzungsbereich Stuttgarter Straße/Friedrichstraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 22-jährige VW-Lenkerin war beim Überqueren der Kreuzung in Fahrtrichtung Julius-Bausch-Straße mit einem auf der Stuttgarter Straße fahrenden 63-jährigen Hyundai-Lenker zusammengestoßen. Dieser wurde leicht verletzt. 7500 Euro sind hier die Schadensbilanz.\n\nAalen: Unfallflucht\n\nAls eine 19-jährige Audi-Lenkerin am Donnerstagnachmittag gegen 14.50 Uhr die Hirschbachstraße befuhr, bog unmittelbar nach der Einmündung Galgenbergstraße ein dunkler Mercedes Vito nach links in Richtung Alte Heidenheimer Straße ab und touchierte dabei das hintere rechte Fahrzeugheck des Audis. Der Verursacher fuhr ohne anzuhalten weiter. Hinweise bitte an die Polizei in Aalen, Tel. 07361/5240.\n\nEllwangen: Aufgefahren\n\nZu einem Auffahrunfall kam es am Donnerstag gegen 19 Uhr, als ein 39-jähriger VW-Lenker beim Abbiegen von der B 290 in die Berliner Straße auf eine vor ihm ebenfalls abbiegende 44-jährige Toyota-Lenkerin auffuhr. 2000 Euro sind hier die Schadensbilanz.\n\nEllwangen: Unfall beim Einparken\n\nBeim Einparken ihres Fahrzeuges auf dem Parkplatz der Berufsschule in der Berliner Straße beschädigte eine 18-jährige VW-Lenker am Donnerstagmorgen gegen 8 Uhr einen daneben geparkten Pkw. 4000 Euro sind hier die Schadensbilanz.\n\nSchwäbisch Gmünd: Unfallflucht\n\nAm Donnerstag wurde ein Renault beschädigt, der zwischen 5 Uhr und 17.15 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelladens In der Vorstadt abgestellt war. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter Telefon 07171/3580 entgegen.\n\nSchwäbisch Gmünd: Auffahrunfall\n\n7000 Euro Schaden entstanden bei einem Auffahrunfall, der sich am Donnerstag auf der K3266 ereignete. Eine 18-jährige Skoda-Fahrerin fuhr gegen 13.30 Uhr am Kreisverkehr Höhe Hirschmühle auf den VW eines 52-Jährigen auf.\n\nLorch: Leicht verletzt\n\nEin Leichtverletzter sowie 11.000 Euro Schaden sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Donnerstagmittag auf der B29 ereignete. Ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer sowie ein 77-jähriger Renault-Fahrer waren gegen 13.30 Uhr beide in Richtung Stuttgart unterwegs und fuhren Höhe Waldhausen über herumliegende Fahrzeugteile. Diese stammten von einem Lkw, der selbige zuvor aufgrund eines technischen Defekts verlor. Eine Eisenstange bohrte sich durch den Unterboden des Mercedes und verletzte den 49-Jährigen am Fuß. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Aalen\n\nÖffentlichkeitsarbeit\n\nTelefon: 07361 580-107\n\nE-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell", "ARD-Sonntagskrimi Der Lindholm-\"Tatort\" im Schnellcheck\n\nEure Köpfe sind unsere Waffen: Dieser \"Tatort\" handelt von Experimenten, bei denen Militärs die Gedanken von Soldaten beeinflussen wollen.", "Kroatiens EU-Ratspräsidentschaft\n\nVorsitz ohne sprudelnde Ideen\n\nKroatien übernimmt nun die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land hat sich längst von den europäischen Werten entfernt. Ob neue Impulse kommen?\n\nSPLIT taz | Als Kroatien im Juli 2013 als jüngster Neuzugang der EU beitrat, stand die kritische Frage im Raum, welche Ideen und Impulse das Land in die Union einbringen könnte. Mit der am 1. Januar 2020 erfolgten Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft stellt man sich diese Frage noch immer. Kroatien hat sich in den letzten Jahren im Gegensatz zu anderen kleinen Ländern wie Estland nicht als Ideengeber oder gar als treibende Kraft profiliert.\n\nIm Land selbst war die Popularität der EU-Mitgliedschaft vor allem in den ersten Jahren nach dem Beitritt sogar gesunken. Denn die kroatische Bevölkerung hatte mit dem Eintritt in die EU erwartet, dass die Lebensverhältnisse sich schlagartig denen in den westeuropäischen Ländern angleichen würden.\n\nAls Honig und Milch nicht sofort flossen, war die Enttäuschung groß. Dieser Umstand erklärt teilweise den politischen Rechtsruck im Land. Noch vor einem Jahr stand die Frage im Raum, ob Kroatien in Victor Orbáns Ungarn sein Vorbild sieht oder sich doch noch für die westlichen, liberalen Demokratien entscheidet.\n\nImmerhin hat die politische Führung unter Premierminister Andrej Plenković nach den Besuchen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Vorfeld der Europawahlen im Mai 2019 den Richtungskampf entschieden und sich an Deutschland orientiert. Plenkovićs Kurs hat seine konservative Partei, die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), seither jedoch in eine Zerreißprobe geführt.\n\nFlirt mit den kroatischen Rechten\n\nDie jetzige, am 5. Januar in einer Stichwahl für das Präsidentenamt stehende, Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović dagegen lobte Orbán, zeigte sich mit dem rechtsradikalen Sänger Marko Perović der Band Thompson, duldete den kroatischen Hitler-Gruß „Za dom spremni“ (für die Heimat bereit) und erklärte kurzerhand einen Teil des bosnischen Staatsgebietes als kroatisches Land.\n\nGrabar-Kitarović rechtfertigte sogar brutale Polizeiübergriffe auf Migranten. Aber nicht einmal ihre radikale Rhetorik reichte aus, die Rechtsradikalen zu isolieren – ihr rechter Gegenkandidat bei den Präsidentschaftswahlen erreichte als Dritter immerhin rund 24 Prozent der Stimmen, nur zwei Prozent weniger als sie.\n\nDie kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte\n\nDie kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte. Menschenrechte werden von den Rechtsaußen und sogar der katholischen Kirche bekämpft, die sich vehement gegen das Istanbul-Abkommen zum Schutz von Frauen eingesetzt hat. Für viele ihrer Bischöfe und Priester ist die „von Europa propagierte“ Verbesserung von Rechten der sexuellen Minderheiten höchst verwerflich.\n\nPremierminister Plenković versucht mit seinem Kurs die Wogen zu glätten. Deutsche Berater werden die kroatischen Diplomaten in den nächsten Monaten in Brüssel unterstützen. Plenković will Hoffnungen auf einen Wirtschaftsaufschwung wecken und damit seine Position festigen. In den letzten Jahren ist es ihm gelungen, die Arbeitslosenrate von 20 auf acht Prozent zu senken. Der Tourismus boomt und überdeckt die strukturellen Schwächen der unproduktiven kroatischen Wirtschaft.\n\nHoffentlich mehr Geld\n\nDa Kroatien nun mit der Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr auch die Finanzplanung der nächsten Jahre mit beeinflussen kann, erhoffen sich kroatische Experten einen erheblichen Zuwachs an Finanz- und Strukturhilfen aus der EU. Im Gegenzug will Kroatien die Südost-Erweiterung der EU befördern.\n\nNach dem „Non“ des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien zu beginnen, hofft Plenković nun, dass der für Mai 2020 geplante EU-Westbalkan-Gipfel in Zagreb die Blockade beenden könnte. Neue Ideen und Impulse für den europäischen Prozess jedoch sind von Kroatien nicht zu erwarten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fuhr in einem vollen Lift mit. Ein Foto davon landete auf Twitter und sorgte für Aufregung.\n\nWegen der Corona-Krise wollte sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag im Uni-Klinikum in Giessen, Deutschland, über die aktuelle Situation im Gesundheitswesen informieren. Begleitet wurde der CDU-Politiker Medienberichten zufolge unter anderem von Ministerpräsident Volker Bouffier, Kanzleramtschef Helge Braun und dem hessischen Sozialminister Kai Klose. Wie es sich gehört, trugen alle bei dem Besuch einen Mundschutz.\n\n\n\nDoch an das Social Distancing hielten sich die Beteiligten nicht ganz wie gewünscht. Das Foto eines Reporters, welches auf Twitter veröffentlicht wurde, zeigt die Politiker und mehrere Ärzte, wie sie alle zusammen ganz eng beieinander in einem Lift stehen.\n\nAuf Twitter wurde das Bild mehrfach kommentiert und sorgte für Spott. So schreibt ein User: \"Eigentlich wollte das Coronavirus auch noch mitfahren. Aber leider war der Fahrstuhl schon voll.\" Und ein anderer meint: \"Ich kann gar nicht so viel Luft holen, wie ich tief seufzen möchte.\"\n\nEinem Nutzer fehlen einfach die Worte. \"Das macht wirklich sprachlos ...\", schreibt er auf Twitter. Und ein weiterer User merkt an: \"Das meinten dann wohl die Wissenschaftler, die von Masken abrieten, weil sie zu Leichtsinn verleiten würden.\"\n\n\n\nIn der Zwischenzeit hat sich auch Spahn zu Wort gemeldet. Den Vorfall kommentierte er bei einer Pressekonferenz folgendermaßen: \"Dass es wichtig ist, Abstand zu halten, auch wenn man Mundschutz trägt, haben wir auch gerade wieder gemerkt. Alle nehmen sich vor: Nicht alle gleichzeitig in den Aufzug – und dann passiert es halt manchmal doch.\"", "pos": ["Bundesgesundheitsminister Jens Spahn muss sich nach seinem Besuch am Uni-Klinikum in Gießen Kritik gefallen lassen. Während seiner Stippvisite benutzte der CDU-Politiker einen Aufzug, in dem der wegen des grassierenden Coronavirus vorgeschriebene Mindestabstand offensichtlich nicht einzuhalten war, berichtet n-tv. 3 oder 4 Mal mit dem Aufzug fahren ist auch zu anstrengend für Politiker!\n\nAuf einem auf Twitter kursierenden Foto sind neben Spahn mindestens neun andere Personen in der Aufzugkabine zu erkennen. Darunter unter anderem zwei Parteifreunde Spahns: der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Kanzleramtschef Helge Braun. Auch der Sozialminister Hessens, Kai Klose von den Grünen, war mit im Aufzug.\n\nSie alle trugen bei dem Besuch in der Klinik zwar Mundschutz, für die Missachtung des Mindestabstands schlug Spahn und seinen Kollegen dennoch Unverständnis entgegen. Auf einer Pressekonferenz stellte Spahn sich der Kritik. Er rief dazu auf, im Alltag Schutzmasken zu tragen und wies darauf hin, dass es auch mit Maske weiterhin wichtig sei, Abstand zu halten."], "neg": ["BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts anhaltender Proteste von Bauern startet Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Dialogreihe zur Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland. Auftakt ist am Dienstag (10.30) eine Diskussionsveranstaltung auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin, bei der es unter anderem um gesellschaftliche Erwartungen an die Lebensmittelproduktion gehen soll.\n\nAb dem Frühjahr sollen dann weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland folgen. Ziel ist, Bauern, Umweltverbände, Verbraucher und Politik an einen Tisch zu bringen. Das \"Nationale Dialogforum Landwirtschaft\" hatte Klöckner im Dezember nach einem \"Agrargipfel\" bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt.\n\nSeit Monaten demonstrieren Landwirte mit Traktoren in deutschen Städten gegen geplante weitere Auflagen zum Umwelt- und Tierschutz sowie strengere Düngeregeln zum Grundwasserschutz. Sie fordern mehr Mitsprache und Wertschätzung für ihre Arbeit ein./sam/DP/stw", "Der Nachhall des Weihnachtsfestes\n\nProppenvoll war das Gotteshaus, kein Platz blieb leer. Zwischen den Jahren hatte der Männergesangverein 1865 Waldsassen in die Basilika eingeladen.\n\nDie Zuhörer in den gefüllten Bankreihen erlebten ein Weihnachtskonzert der Extraklasse, dargeboten vom Chor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter. Begleitet wurden die Sänger von Stefanie Heinrich (Violine) und Hermann Heinrich (Kontrabass), die unterstützend, jedoch nie aufdringlich mitwirkten.\n\nWie schon im letzten Jahr eröffnete der 25-köpfige Männerchor mit dem Lied \"In dulci jubilo\" den Abend, ehe Stadtpfarrer Thomas Vogl die vielen Konzertbesucher willkommen hieß. Der Stadtpfarrer und Dekan verwies darauf, dass große Kathedralen einen unheimlichen Nachhall hinterlassen. Genau diesen Nachhall wünsche er sich bei den Konzertbesuchern auch für dieses Konzert. Denn der Sinn von Weihnachten sei, dass Gott Mensch geworden ist.\n\n\"Das muss einfach nachklingen. Gönnen wir uns diesen Nachhall, davon leben wir, das kann reifen.\" Gerade die Musik und der Gesang könne dabei helfen. Es dankte deshalb dem Männergesangverein für seine Bereitschaft, diese besinnliche Abendstunde zu schenken.\n\nErlös für Orgelreinigung\n\nZuletzt wies der Stadtpfarrer darauf hin, dass nach dem Konzert um eine Spende für die Orgelreinigung in der Basilika gebeten werde. Vogl sprach während des Konzerts auch die verbindenden und besinnlichen Texte, die alle in Bezug zum Weihnachtsfest standen.\n\nMit \"Hört, es klingt vom Himmelszelt\", gesungen nach der Melodie von \"Marys Boychild\", \"Immer wenn es Weihnacht wird\", das die Kastelruther Spatzen bekannt gemacht haben, sowie \"Gesang der Engel\" und \"Mariensohn\" fand das Konzert seine Fortsetzung. Stimmlich klar und stark sang der Chor das geistliche Volkslied aus dem 16. Jahrhundert \"Christnacht\", ehe \"Weihnacht in den Bergen\" folgte. Immer wieder ein Klassiker, der in keinem Weihnachtskonzert fehlen darf: \"Maria durch den Dornwadl ging\" und \"Kommet ihr Hirten\", feierlich gesungen vom einem der besten Männerchöre im Stiftland.\n\n\"Andachtsjodler\" zum Schluss\n\nMit dem stets würdigen und leisen Schlusslied, dem \"Andachtsjodler\", endete das Weihnachtskonzert des Männergesangvereins, der mit diesem Konzert eindrucksvoll bewies und unterstrich, warum er so viele Zuhörer anlockte.\n\nAuffallend, dass es den Waldsassenern immer wieder gelingt, auch jüngere Sänger in den Chor einzubinden, ganz im Gegensatz zu vielen anderen Männerchören im Landkreis, die über chronischen Nachwuchsmangel klagen.\n\nBild: kro\n\nBild: kro", "BUKAREST (dpa-AFX) - Rumänien verschärft seine Ausgangssperre, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Von diesem Mittwoch an darf man das Haus auch tagsüber nur noch für dringend notwendige Einkäufe oder den Weg zur Arbeit verlassen. Bislang galt die Ausgangssperre nur für die Nachtstunden. Präsident Klaus Iohannis ordenete am Dienstag ferner an, dass Menschen über 65 Jahre in ihren Wohnungen bleiben müssen.\n\nIn Rumänien sind bisher acht Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben - Die Zahl der Infizierten stieg bis Dienstagmittag binnen 24 Stunden um 186 Fälle auf 762. 79 sind inzwischen wieder gesund./kl/DP/mis", "Ein 24 Jahre alter Mann ist in der Silvesternacht in Flensburg vor einer Diskothek durch mehrere Messerstiche tödlich verletzt worden. Tatverdächtige wurden zunächst nicht ermittelt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.\n\nDer Mann soll vor der Tat einen Streit mit mehreren Männern in der Diskothek gehabt haben. Im Verlauf des Abends führte demnach ein weiterer Streit schließlich zu dem tödlichen Angriff auf das 24 Jahre alte Opfer.\n\nOb die beiden Auseinandersetzungen zusammenhängen, wurde noch nicht geklärt. Der Mann starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Fünf bis sechs Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren sollen nach der Tat weggelaufen sein. Der genaue Tathergang war jedoch zunächst unklar, auch zu dem tödlichen Streit gab es noch keine verwertbaren Aussagen.\n\nZeugen der Streitigkeiten vor und in der Diskothek sowie der eigentlichen Tat werden dringend gebeten, sich bei der Bezirkskriminalinspektion Flensburg unter der Telefonnummer +49 461 4840 zu melden.", "WZ Online\n\nDie Coronakrise lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen. Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115.600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Montagnachmittag.\n\n41.000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14.000 am Bau und 11.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche, so der AMS-Chef.\n\nZum Vergleich: Ende Februar gab es in Österreich fast 400.000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet.\n\nSeit vergangenem Mittwoch können Unternehmen die neue Covid-19-Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim Arbeitsmarktservice (AMS) beantragen. Laut dem AMS-Vorstand gibt es \"schon wahnsinnig viele Anträge\". Mehr als 400 AMS-Mitarbeiter würden sich nun um Kurzarbeit-Anträge und -Beratung kümmern. (apa/kle)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Wird in Corona-Zeiten an den richtigen Stellen investiert? - Bei Anne Will waren die milliardenschweren staatlichen Ausgaben das große Thema.\n\n1,25 Billionen Euro: Auf diesen eigentlich unvorstellbaren Betrag belaufen sich die geplanten Corona-Hilfen. Inkludiert sind dabei auch die Beteiligung an einem 500-Milliarden-Euro schweren EU-Wiederaufbaufonds und Mittel zur Rettung der Lufthansa. In einer Sendung mit dem Titel \"Milliarden gegen die Krise - wird das Geld richtig investiert?\" war ein Gast unerlässlich: Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Mit ihm diskutierten bei ARD-Talkerin Anne Will am Sonntagabend die Grünen-Chefin Annalena Baerbock, Carsten Linnemann, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung der Union, Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler sowie die neue Wirtschaftsweise Monika Schnitzer.\n\nGerade zum Thema EU-Rettung war man sich zunächst einig. Außer Reiner Holznagel fand es die Talk-Runde unisono vernünftig, die 500 Milliarden zu investieren. Scholz: \"Es wird nicht bei uns gut laufen, wenn es bei den anderen schlecht läuft.\" Ganz anders wurde gegen Ende der Sendung zum Thema Bildung und Familien diskutiert. Der Finanzminister musste zugeben: \"Eltern und Kinder haben im Augenblick eine ganz schwierige Situation.\" Aus diesem Grund sei er für den von der Familienministerin Franziska Giffey geplanten Kinderbonus von 300 Euro.\n\nInvestitionen in Humankapital\n\nAnnalena Baerbock, selbst Mutter zweier Kinder, widersprach ihm sofort: \"Mit einem Einkommen, das definitiv über dem Durchschnittseinkommen in diesem Land liegt - warum soll ich 600 Euro bekommen? Was ich brauche, ist ein verlässlicher Kitaplatz und, dass meine Tochter wieder in die Grundschule gehen kann.\" Homeschooling neben ihrer Berufstätigkeit funktioniere nicht. Es gebe Familien - gerade mit Hartz-IV-Bezug -, die bräuchten finanzielle Unterstützung, gerade um sich etwa nötige Tablets zu besorgen. Dafür seien 300 Euro zu wenig. \"Das geht vollkommen an den Bedürfnissen der Familien vorbei.\"\n\nEs wird und wurde zu wenig in Bildung gesetzt, sagte auch Wirtschaftsexpertin Monika Schnitzer. \"Hätten wir vorher schon mehr in eLearning investiert, hätten wir jetzt schon die iPads an den Schulen und die Chance, das jedes Kind damit ausgestattet wäre und zu Hause besser lernen könnte.\" Das zeige einfach, wo Deutschland - ein Land, das vom Humankapital lebe, verschlafen habe und wo dringend investieren werden müsse.", "pos": ["TV-Kritik\n\n+ © Screenshot/ARD Das Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“ © Screenshot/ARD\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nE-Mail\n\nFehler melden schließen\n\nWeitere schließen\n\nDas Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will (ARD) im TV: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“\n\nViele Innenstädte sind während der Corona-Krise* wieder geöffnet.\n\nBei Anne Will (ARD)* ging es um das große Geldausgeben.\n\nDabei fällt ein eindeutiges Fazit über das Bildungswesen.\n\nDie Innenstädte sind offenbar wieder voll. Händler bieten Rabatte en masse, im Versuch, wenigstens etwas aufzuholen von den Verlusten der vergangenen Wochen. Doch noch haben die Bürger*innen nicht von den Segnungen der Politik profitiert, von Gutscheinen oder Prämien. Das Geldausgeben war das große Thema bei Anne Will*: „Milliarden gegen die Krise – wird das Geld richtig investiert?“ Dabei stand der Mann im Mittelpunkt, der die Frage naturgemäß mit einem „Ja“ beantwortete: Finanzminister Olaf Scholz. Er verteidigte zunächst das 500-Milliarden-Programm von Merkel und Macron und erntete auch wenig Widerspruch bei der Frage, ob das Geld als Zuschuss oder Kredit vergeben werden solle.\n\nAnne Will (ARD): Zuwendungen versickern in „irgendwelchen Kanälen“\n\nZwar ließ sich Karsten Linnemann, Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), bei Anne Will noch zu einem Seitenhieb gegen Länder hinreißen, die angeblich die Zuwendungen in „irgendwelchen Kanälen“ versickern ließen. Aber dieser Sicht widersprach Monika Schnitzer, frisch gekürte „Wirtschaftsweise“ vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Es sei eine falsche Diskussion, über Nettozahler und-Empfänger zu reden.\n\nAnne Will (ARD): „Die EU sind wir!“\n\nDer Plan sei richtig, weil etwa die Südeuropäer auf ihre Einnahmequelle Tourismus verzichten mussten. Es gelte aber nun, „ein neues Narrativ“ zu denken, mit Investitionen in den Green Deal, die Digitalisierung und die Gesundheit. Schnitzer fand das System der Zuschüsse richtig, aber die müssten in die Zukunft investiert werden. Annalena Baerbock, Co-Chefin der Grünen, pflichtete bei. Es gehe darum, dem europäischen Binnenmarkt wieder auf die Beine zu helfen, damit nicht wieder, wie etwa bei der Griechenland-Krise, Häfen an Chinesen verkauft werden müssten.\n\n\"Das geht aus meiner Sicht vollkommen an den Bedürfnissen der Familien vorbei\", sagt @ABaerbock über den von Bundesfinanzminister Olaf Scholz geplanten Familienbonus von 300 Euro pro Kind. #AnneWill pic.twitter.com/RXi78RWSPX — ANNE WILL Talkshow (@AnneWillTalk) May 24, 2020\n\nEinig waren sich die Gäste bei Anne Will, dass es künftig Mehrheitsentscheidungen in der EU brauche. Schnitzer warnte vor der Gefahr der Auflösung; statt einer Debatte darüber wer sich falsch verhalten habe, sollten gemeinsame Projekte im Bereich Digitalisierung und Gesundheitswesen begonnen werden. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler und in der CDU, wollte vom Misstrauen nicht lassen. Die Nationalstaaten sollten sich selbst helfen, forderte er. Doch Baerbock erinnerte angesichts der Diskussion, ob die EU-Mitgliedsstaaten Souveränität abgeben sollten: „Die EU sind wir!“\n\nAnne Will (ARD): „Wir dürfen nicht in die alte Zeit zurück!“\n\nDann ging es um das Geldverteilen im Lande selbst, nachdem Bayerns Landeschef Markus Söder eine Obergrenze gefordert hatte. Scholz wollte „erst mal gucken, was zu tun ist“, bevor man über Summen spreche. Den Gefallen tat ihm Holznagel nicht und verlangte, auch über das Sparen zu sprechen – etwa am Bundestag, der eine Milliarde jährlich koste.\n\nSchnitzer erklärte bei Anne Will, es gehe nicht darum wie viel, sondern wofür das Geld ausgegeben werde. Sie kritisierte die offenbar geplante Kaufprämie für Autos, die keine Investition in die Zukunft sei. Man muss ich das vor Augen halten: Steuergeld für betrügerische Konzerne, die sich zudem Boni für die Manager und Dividenden für die Aktionäre gönnten. Sogar Carsten Linnemann sprach sich gegen eine neue „Abwrackprämie“ aus. „Wir dürfen nicht in die alte Zeit zurück!“ Man müsse die Unternehmen stützen, etwa mit Liquidität.\n\nTalkshow bei Anne Will: Das Land lebe vom „Humankapital“\n\nAnnalena Baerbock kritisierte, dass die Kriterien des geplanten Konjunktur-Programms unklar seien. Und der Finanzminister tat wenig, sie zu nennen und uns aufzuklären. Immerhin ließ er durchblicken, dass er für die von seiner Kollegin Franziska Giffey geforderte Zahlung von 300 Euro pro Kind sei – ein schlechter Witz, wenn die Summe auch für Millionärs-Nachwuchs ausgezahlt wird. Baerbock wies zurecht darauf hin, dass sie als Gutverdienende auf das Geld nicht angewiesen sei, stattdessen aber einen Kitaplatz brauche – wie so viele andere Eltern. Schnitzer unterstützte die Grüne: Investitionen in Bildung sollten Vorrang haben. Deutschland gebe aber viel zu wenig für Bildung aus. Dabei lebe das Land vom „Humankapital“. Ein schönes Schlusswort, fand Moderatorin Anne Will.\n\nAnne Will, ARD, von Sonntag, 24. Mai, 21.45 Uhr und in der ARD-Mediathek.\n\nVon Daland Segler\n\nDie Corona-Proteste beschäftigen auch die Gäste bei Anne Will (ARD). Dabei übertrumpfen sich die Anwesenden gegenseitig im „Nicht-Pauschalisieren“. Die TV-Kritik."], "neg": ["Kommunen : Neue Förderung für das Ehrenamt im Kreis Trier-Saarburg\n\nLandrat Günther Schartz vor dem Kreishaus Trier-Saarburg. Foto: Medienhaus Trierischer Volksfreund/Klaus Kimmling\n\nTrier/Saarburg Der Landkreis Trier-Saarburg ist als Verbundpartner ausgewählt worden und stellt eine Fachkraft zur Unterstützung von Ortsbürgermeistern ein.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDas Ehrenamt spielt im Kreis Trier-Saarburg eine wichtige Rolle – generationsübergreifend. Ohne das Ehrenamt wären viele Strukturen im ländlichen Bereich nicht denkbar.\n\nAb Januar ist der Kreis als Verbundpartner im Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Deutschen Landkreistages beteiligt. Er bekommt dafür eine dreijährige finanzielle Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte den entsprechenden Bescheid in Berlin an Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der ihn stellvertretend für Landrat Günther Schartz entgegennahm.\n\nInsgesamt sind bundesweit 18 Landkreise als Partner für das Verbundprojekt ausgewählt worden. Bis Dezember 2022 soll mit allen Beteiligten erprobt werden, wie auf der Ebene der Landkreise nachhaltige hauptamtliche Begleitstrukturen zur Stärkung des Ehrenamtes aufgebaut werden können. So soll untersucht werden, wie Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konkret unterstützt werden können. Denn laut Kreisverwaltung zeigt sich, dass das Ehrenamt zwar begeistern kann, es aber inzwischen auch in Teilbereichen Probleme mit sich bringt: Nachwuchsmangel, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie eine mitunter fehlende Bereitschaft, sich in Strukturen wie Vereinen oder Verbänden fest zu binden, sind nur einige Stichworte.\n\nDer Kreis Trier-Saarburg wird im Rahmen des Verbundprojektes eine hauptamtliche Fachkraft einstellen. Deren Aufgabe wird es sein, den ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern im Kreis zur Seite zu stehen. Sie sollen vor allem im Themenbereich des demografischen Wandels unterstützt werden. Die Fachkraft soll die Ortsbürgermeister in den Gemeinden begleiten und deren Austausch untereinander fördern, damit sie als Netzwerker auftreten können, um das dörfliche Ehrenamt zu stärken und um konkrete Maßnahmen und Projekte vor Ort umzusetzen. Auf diese Weise soll das Gemeinwesen gestärkt und auch die Attraktivität des Ehrenamtes sichtbar gemacht werden.\n\nLandrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis in dem Bundesprojekt in den kommenden drei Jahren als Verbundpartner mitwirken kann: „Die hauptamtliche Begleitung bietet auch die Chance, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur im ländlichen Bereich, die durch das Ehrenamt eine besondere Verankerung erfährt, beibehalten und soweit wie möglich weiter ausgebaut werden kann. All dies mit dem Ziel, den ländlichen Bereich als attraktiven Lebensraum für alle Lebensphasen zu erhalten – trotz der demografischen Veränderungen. Da diese Fragestellungen vermehrt an die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister herangetragen werden, hat der Landkreis für das Bundesprojekt auf diese Zielgruppe gesetzt.“\n\nDas Projekt der hauptamtlichen Unterstützung verfolgt einen präventiven Ansatz, um die ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister zu unterstützen. So hat sich bei der jüngsten Kommunalwahl gezeigt, dass es auch bei diesem Ehrenamt Schwierigkeiten gibt, weil sich zum Teil kaum Bewerber finden, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Es geht darum, das Amt mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als eine positive Herausforderung darzustellen.\n\n(red)", "Der Streit, dessen Ursache unklar blieb, war offenbar den ganzen Tag lang ausgetragen worden. Seit den Morgenstunden versuchte der 41-Jährige, in die Wohnung seines Bekannten in der Hasenleitengasse zu gelangen, was dieser jedoch verhinderte. Gegen Mittag beobachteten andere Hausparteien, die auf den Lärm aufmerksam wurden, wie der Mann in den Keller ging.\n\nLPD Wien\n\nMann wurde festgenommen\n\nWenig später stand ein Kellerabteil in Flammen, Rauch zog durch das Stiegenhaus. Während die Feuerwehr den Brand rasch löschte, nahm die Polizei den Verdächtigen noch an Ort und Stelle fest. Seine Hände wiesen Brandverletzungen auf, in seiner Jacke hatte er Zündhölzer dabei. Der 41-Jährige gab zu, dass er seinen Bekannten durch die Brandstiftung zum Verlassen seiner Wohnung zwingen wollte.", "Sigmar Gabriel kritisiert SPD-Spitze wegen Kaufprämien-Blockade scharf: „Grün-Populistische Politik“\n\nVon: Katja Thorwarth\n\nTeilen\n\nDie Corona-Krise belastet die Wirtschaft, weshalb die Groko ein Hilfeprogramm beschließt. Scharfe Kritik kommt von Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel.\n\nDie Corona-Krise hat starke Auswirkungen auf die Konjunktur.\n\nTrotz diverser Lockerungen kommt die Wirtschaft nicht in Schwung.\n\nDie Große Koalition will mit einem Konjunkturpaket einspringen.\n\nUpdate vom Samstag, 06.06.2020, 8.30 Uhr: Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat seinen Nachfolgern Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans vorgeworfen, die Beschäftigten der Automobilindustrie im Stich zu lasen. Mit Blick auf die kategorische Ablehnung einer Kaufprämie für Diesel- und Benzinautos in den Verhandlungen mit der Union über ein Konjunkturpaket verprelle die SPD ihre frühere Stammklientel.\n\n„Nach den Beschäftigten der Energiebranche gibt die Sozialdemokratie mit ihrer eher grün-populistischen Ablehnung von Fördermitteln für die Autoindustrie den nächsten Teil ihrer klassischen Wählerschaft auf“, sagte Gabriel dem Tagesspiegel (Samstag). „Klimapolitik ist ihr inzwischen wichtiger als die Interessenvertretung von Arbeitnehmern.“\n\n+++ 11.15 Uhr: Bankenpräsident Martin Zielke hat das Corona-Konjunkturprogramm der Bundesregierung als „mutiges Signal für einen Neustart der Wirtschaft“ gewertet. „Es ist eine klare Botschaft für Unternehmen und Verbraucher“, sagte der Commerzbank-Chef in seiner Funktion als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) am Donnerstag.\n\n„Das umfangreiche Maßnahmenbündel ist ausgewogen - es sichert Arbeitsplätze und hilft Unternehmen gleichermaßen“, sagte Zielke. „Es wird das Vertrauen der Bevölkerung in die wirtschaftliche Erholung stärken und kurzfristig den Konsum ankurbeln.“\n\nLinke kritisieren Konjunkturpaket\n\n+++ 9.10 Uhr: Die Linke im Bundestag hat das Corona-Konjunkturpaket der Groko als teuer und wenig zielgerichtet kritisiert. „Das Prinzip ‚Teure Gießkanne‘ hat sich durchgesetzt“, sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch am Donnerstag der Presse. „Mit diesen Maßnahmen wird die Regierung der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten aber nicht ansatzweise gerecht: Viel Stückwerk und Strohfeuer, wenig zielgenau, wenig nachhaltig und unfassbar teuer.“\n\nZwar gebe es in dem 130-Milliarden-Euro-Paket sinnvolle Entscheidungen für Kommunen und Familien. Die Groko sei aber mehr mit ihren Kompromissen als mit den Problemen der Menschen beschäftigt, die befristete Senkung der Mehrwertsteuer sei „ökonomisch widersinnig“. Das Leben werde für die Bürger weder sozial noch wirtschaftlich sicherer. Unklar sei zudem, wer die Rechnung bezahle, sagte Bartsch weiter. „Ich höre von der Bundesregierung dazu nichts.“ Es brauche eine Abgabe für Multimillionäre und eine große Steuerreform.\n\nCorona-Krise in Deutschland: Konjunkturpaket steht - Mehrwertsteuer-Senkung\n\nUpdate vom Donnerstag, 04.06.2020, 06.20 Uhr: Senkung der Mehrwertsteuer (vom 1. Juli an bis zum 31. Dezember 2020 von 19 Prozent auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7 Prozent auf 5 Prozent), Hilfen für Kommunen (Ausfälle bei den Gewerbesteuereinnahmen für 2020 und 2021 werden von Bund und Ländern ausgeglichen), Zuschüsse für Familien (einmalig 300 Euro pro Kind), und höhere Kaufprämien für Elektroautos: Die Spitzen der großen Koalition verständigten sich nach am späten Mittwochabend auf ein riesiges Konjunkturpaket für 2020 und 2021 im Umfang von 130 Milliarden Euro. 120 Milliarden entfallen dabei auf den Bund, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Anschluss sagte.\n\nDamit sollen Wirtschaft und Konsum der Bürger wieder angekurbelt und eine schwere Rezession infolge der Corona-Pandemie abgewendet werden. Nach den kurzfristigen Hilfen in der Corona-Krise reichen diese Konjunkturhilfen nun zum Teil weit über die derzeitige Legislaturperiode hinaus.\n\nZur Deckung der Ausgaben muss der Bund neue Schulden aufnehmen. Finanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem Nachtragshaushalt, ohne den Umfang zu nennen. Dies führt nach den Worten von CSU-Chef Markus Söder keineswegs zu einer Überschuldung des Landes und auch nicht dazu, dass das Land handlungsunfähig oder die nächste Generation überlastet würde.\n\nCorona-Krise in Deutschland: Verhandlungen über Konjunkturpaket gehen weiter\n\nUpdate vom Mittwoch, 03.06.2020, 12.15 Uhr: Die Spitzen der großen Koalition haben ihre Verhandlungen über ein milliardenschweres Konjunkturpaket in der Corona-Krise fortgesetzt. Aus Teilnehmerkreisen hieß es am Mittwoch, die Kernstreitpunkte seien noch nicht gelöst. Dazu gehören Kaufanreize für Autos aus Steuergeldern, die Übernahme von Altschulden der Kommunen sowie steuerliche Entlastungen.\n\nMit einer schnellen Einigung rechneten die Teilnehmer nicht. Vielmehr könnten die Beratungen erneut bis in die Nacht dauern.\n\nCorona-Krise in Deutschland: Keine Einigung bei Konjunkturpaket in Sicht\n\nUpdate vom Dienstag, 02.06.2020, 16.34 Uhr: Beim umfassenden Konjunkturpaket der großen Koalition ist bisher keine Einigung in Sicht. Es gebe großen Beratungsbedarf – daher verständigten sich alle Seiten nach Angaben aus Koalitionskreisen darauf, die Verhandlungen noch vor Mitternacht zu unterbrechen.\n\nNach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen die Gespräche dann am Mittwochvormittag (03.06.2020) nach der Kabinettssitzung gegen 10 Uhr fortgesetzt werden. Man wolle ohne Zeitdruck über die verschiedenen Einzelthemen sprechen, hieß es zur Begründung.\n\nEs gebe rund 60 Vorschläge zu beraten, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans vor Beginn der Verhandlungen. „Es wird sich lange hinziehen und vermutlich auch heute nicht zu Ende gehen.“ Es gebe bereits einigungsfähige Vorschläge, aber auch Themen, bei denen die Meinung zwischen SPD, CDU und CSU weit auseinandergehe.\n\nKoalition berät über Konjunkturpaket: Abwrackprämie ist Streitpunkt\n\nErstmeldung vom Dienstag, 02.06.2020, 13.52 Uhr: Berlin – Am Dienstag (02.06.2020) kommen die Spitzen der Großen Koalition im Berliner Kanzleramt zu Gesprächen zusammen. Beraten werden soll ein milliardenschweres Konjunkturpaket, das die negativen Folgen der Corona-Krise abfedern soll. Auf dem Tisch liegen Vorschläge zur Unterstützung von Familien, Unternehmen und Kommunen.\n\nDiskutiert werden unter anderem eine Autokauf-Prämie zur Unterstützung der Autoindustrie und eine Hilfe für Kommunen. Auch sollen Familien mit einem Kinderbonus gefördert werden, um die Kaufkraft zu erhöhen. Die Beträge 300 und 600 Euro sind im Vorfeld gefallen.\n\nCorona-Krise: Kaufanreiz für Autos umstritten\n\nUmstritten ist vor allem die sogenannte Abwrackprämie. So hat sich SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans bereits vor den Beratungen gegen eine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotoren ausgesprochen. Seine Partei lehne es ab, „dass sogar Rabatt auf bereits produzierte Diesel und Benziner vom Steuerzahler bezahlt werden sollen“, sagte er im ZDF-Morgenmagazin.\n\nVielmehr sollten die Staatshilfen genutzt werden, um „die Technologie in die Zukunft zu führen“. Autos mit konventioneller Technologie dürften nicht auf Kosten der Steuerzahler verbilligt werden.\n\nKlimaaktivist*innen äußern sich zu Corona-Konjunkturpaket\n\nDie Klimaaktivist*innen von Fridays For Future äußerten sich ähnlich. Die Große Koalition solle bei ihren Konjunktur-Plänen in Zeiten von Corona die tatsächliche Lebensqualität und die Interessen der Menschen im Blick haben und nicht die Interessen der Großkonzerne.\n\nDie aktuelle Krise dürfe politisch nicht als Ausrede gegen eine ambitionierte Klimaschutzpolitik und einen funktionierenden Sozialstaat missbraucht werden. Es komme gerade jetzt darauf an, die Weichen konsequent für eine sozial-ökologische Wende zu stellen, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt.\n\nKoalition berät über Konjunkturpaket – Wirtschaftsweise gegen Abwrackprämie\n\nAuch die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat sich gegen die Abwrackprämie ausgesprochen. „Die größte Gefahr eines falsch konzipierten Konjunkturprogramms besteht darin, dass es den notwendigen Strukturwandel aufhält“, erläuterte die Münchner Professorin in der „WirtschaftsWoche“. „Die ist aus so vielen Gründen falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.“\n\nInnerhalb der Union ist dieses Vorhaben ebenfalls umstritten. Während der baden-württembergische CDU-Chef Thomas Strobl dies als einen wichtigen Impuls für die Autoindustrie sieht, lehnt Unionsfraktionsvize Andreas Jung eine Prämie alter Schule ab.\n\nUnterstützung für Kommunen in der Corona-Krise\n\nZur Unterstützung der Kommunen hat sich Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) geäußert. Er will den Kommunen unter anderem durch die Übernahme von Altschulden helfen. Auch Walter-Borjans betonte, dass die „Altschulden, die das Investieren behindern, wegkommen“ und auf Bund und Länder übertragen werden sollen.\n\nDieses Vorhaben lehnt jedoch die Unionsfraktion ab. Sie schlägt vor, dass sich der Bund stärker an den Kosten der Unterkünfte von Hartz-IV-Empfängern beteiligt und die Gewerbesteuerumlage für zwei Jahre aussetzt.\n\nMehr als 7 Millionen Menschen wegen Corona in Kurzarbeit\n\nIn der Corona-Krise sind fast alle Wirtschaftszweige betroffen, teilte das Münchner Ifo-Institut mit. Im Mai seien 7,3 Millionen Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit gewesen. „Diese Zahl war noch nie so hoch“, erklärte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link am Dienstag. „In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen.“\n\n(mit Agentur)\n\nIm Konjunkturpaket der Bundesregierung* stecken erstaunlich viele gute Ansätze. Aber es darf nicht das Ende der Wende sein. Der Leitartikel.\n\nDer ehemalige SPD-Chef Hans-Jochen Vogel ist im Alter von 94 Jahren nach langer Krankheit gestorben*.\n\n*fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Berlin Ausschreitungen in Leipzig, Fehlalarme wegen nicht abziehenden Böller-Qualms in Stuttgart: Polizei und Rettungskräfte hatten zum Jahreswechsel einmal mehr alle Hände voll zu tun.\n\nDie Silvesternacht hat Polizei und Rettungskräften in Deutschland wieder einmal Einsätze im Minutentakt gebracht. Unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerk führte vielfach zu teils schweren Verletzungen.\n\nIn einigen Fällen wird nun ermittelt - beispielsweise im niedersächsischen Ilsede, wo eine 39 Jahre alte Frau von einer Silvesterrakete im Gesicht getroffen wurde. Diese sei aus einer Gruppe heraus parallel zur Straße gezündet worden, hieß es.\n\nEin betrunkener Mann zündete in seiner Wohnung in Hessen eine Silvesterrakete, löste so ein Feuer aus und verletzte sich selbst schwer.\n\nGlück im Unglück hatte der Besitzer eines brennenden Wohnmobils in Rheinland-Pfalz: Der Brand wurde \"durch Silvesterfeuerwerk hervorgerufen\", wie es im Polizeibericht heißt. Dem Mann gelang es, den Brand schnell zu löschen - in unmittelbarer Nähe zum Wohnmobil hätte ein 5000-Liter-Gastank explodieren können.\n\nVor der Silvesternacht war bundesweit eine Debatte über den Sinn und Unsinn von Böllerei angesichts von Klimaschutz sowie Lärm und Aggressionen entbrannt. Zum ersten Mal waren etwa in Berlin Raketen und Böller nicht nur auf der Partymeile am Brandenburger Tor verboten, sondern auch in einigen anderen Bereichen - unter anderen rund um den Alexanderplatz.\n\nDie Berliner Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, sprach aber von einem vergleichsweise normalen Einsatz-Aufkommen für einen Silvesterabend in der Hauptstadt. Die Hauptstadt-Feuerwehr war 1523 Mal im Einsatz - das war deutlich häufiger als im Jahr zuvor. Andere Polizeisprecher, etwa in Karlsruhe und Stuttgart, sprachen von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht.\n\nAllerdings: In Stuttgart führte die Kombination aus Wetterlage und Feuerwerk zu vielen Einsätzen wegen Fehlalarmen von Brandmeldern. Qualm und Rauch seien nicht abgezogen, sondern hätten sich am Boden gestaut, erklärte ein Sprecher der Leitstelle.\n\nIn Hamburg zündeten Unbekannte einen Streifenwagen mit Böllern an. Die Polizisten seien im Einsatz gewesen und nicht am Wagen, als die Täter zuerst eine Scheibe am Auto einschlugen, wie ein Sprecher sagte. Die Unbekannten hätten dann durch das kaputte Fenster Böller in den Wagen geworfen - dieser sei daraufhin komplett ausgebrannt.\n\nZu Angriffen auf Einsatzkräfte kam es in der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz. Dies seien \"bewusste und gezielte Angriffe auf Menschenleben\" gewesen, sagte Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU). Das Vorgehen grenze an versuchten Totschlag.\n\nIn dem linksalternativ geprägten Stadtteil wurde ein 38 Jahre alter Polizist durch Pyrotechnik schwer verletzt. Er musste nach Angaben der Polizei im Krankenhaus notoperiert werden. Mehrere Menschen hätten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper auf Einsatzkräfte geworfen, erklärte die Polizei. Sie nahm neun Menschen fest, drei von ihnen wurden in der Nacht wieder entlassen.\n\nEinen ruhigeren Jahreswechsel als im Vorjahr verzeichnete die Polizei im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen: Die Beamten fuhren 2900 Einsätze, 600 weniger als beim vorigen Jahreswechsel.\n\nNordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) verbrachte den Jahreswechsel an der Seite von Polizeibeamten am Dom in Köln. Wie schon in den zwei Silvesternächten der Vorjahre sei es ihm wichtig, als oberster Dienstherr der Landespolizei an diesem besonderen Tag im Jahr präsent zu sein und den Polizisten für ihren Einsatz zu danken. \"Die Silvesternacht in Köln ist zum Synonym dafür geworden, dass mal etwas nicht gut geklappt hat in dieser Nacht\", sagte Reul der Deutschen Presse-Agentur kurz nach Mitternacht. In der Silvesternacht 2015/16 waren rund um den Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen sexuell bedrängt und bestohlen worden.\n\nGlimpflich endete ein Einsatz im Harz am Neujahrsmorgen: In der Gemeinde Südharz steckte ein nur leicht bekleideter Mann über mehrere Stunden in einem Schornstein fest. Der Oberkörper des 18-Jährigen habe aus dem etwa 15 Meter hohen Schlot herausgeschaut, teilte die Polizeiinspektion Halle mit. Als Passanten den Mann entdeckten, habe sich dieser bereits seit drei Stunden in dieser misslichen Lage befunden. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks befreiten den stark unterkühlten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus.", "Eine Grafik der Johns-Hopkins-Universität zeigt nun in Echtzeit, wie viele Menschen derzeit wo mit dem Coronavirus infiziert sind. Auch zeigt es die Länder ohne Coronavirus-Infizierte.\n\nEin roter Punkt markiert seit Dienstag eine neue Situation in Österreich: Das Coronavirus ist auch hierzulande angekommen. In Tirol sind zwei Personen mit der Krankheit infiziert - eine Grafik visualisiert und aktualisiert diese Fälle nun in einer Live-Karte.\n\nCoronavirus COVID-19 Global Cases by Johns Hopkins CSSE\n\nIn den letzten Wochen häufen sich Berichte über Coronavirus-Infizierte. Anfangs konzentrierte sich die gefährliche Lungenkrankheit auf China, doch spätestens mit dem Wochenende und der starken Ausbreitung im Nachbarland Italien ist der Virus auch in Österreich das beherrschende Thema. Ein Krisenstab in Vorarlberg wurde eingerichtet, in Rom tagten die Gesundheitsminister Europas, und auch in Wien wurde über Maßnahmen beraten. Für Leser und auch für uns Redakteure ist es in diesen Tagen eine Herausforderung, die Übersicht in der Nachrichtenflut zu behalten. Neben dem täglichen Live-Ticker und einer Special-Seite zum Coronavirus nutzt VOL.AT daher nun auch eine interaktive Karte der Johns-Hopkins-Universität, um zu informieren, wie schnell und in welchen Ländern sich das Virus derzeit ausbreitet.\n\nDie Karte zeigt neben den bestätigten Fällen in den jeweiligen Ländern auch Statistiken zur Verbreitung und genaue Opferzahlen sowie eine Statistik der vom Coronavirus geheilten Personen.\n\nBestätigte Coronavirus-Fälle\n\n81.005 Personen infiziert (Stand 26. Februar, 9:37 Uhr)\n\n78.064 China\n\n1.146 Südkorea\n\n322 Italien\n\n170 Japan\n\n95 Iran\n\n91 Singapur\n\n85 Hongkong\n\n57 USA\n\n40 Thailand\n\n31 Taiwan\n\n23 Bahrain\n\n(...)\n\n18 Deutschland\n\n2 Österreich"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Afrika breitet sich das Coronavirus langsamer aus als andernorts. Doch die Länder leiden stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Gegenmaßnahmen. Die Umstände sind einzigartig - und so muss der Kontinent im Kampf gegen die Pandemie besondere Lösungen finden.\n\nSeit dem ersten Corona-Fall in Afrika hängt die Pandemie wie ein Damoklesschwert über dem Kontinent. Die Infektionswelle werde Afrika härter treffen als jede andere Region, hieß es anfangs. Die Gesundheitssysteme sind schwach, die Regierungen arm. Doch Monate später haben sich viele der Annahmen nicht bewahrheitet. Staaten sind hart und entschlossen gegen Corona vorgegangen und das Virus breitet sich vergleichsweise langsam aus - gleichzeitig sind die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Maßnahmen vielerorts schlimm. Immer klarer wird: Corona in Afrika, das ist nicht zu vergleichen mit der Situation anderswo. Es braucht eigene Wege.\n\nCoronavirus erreichte Kontinent später als andere Regionen\n\nIm Vergleich zur restlichen Welt hat Afrika nur wenige Corona-Fälle - noch zumindest. Bislang wurden bei 1,3 Milliarden Menschen rund 240 000 Infektionen verzeichnet. In Deutschland wurden bisher etwa 190 000 Fälle erfasst. Ein Viertel der in Afrika gemeldeten Fälle entfällt auf Südafrika, gefolgt von Ägypten, Nigeria und Ghana. Ägypten hat die meisten erfassten Todesfälle, rund 1575. Einige Staaten haben - zumindest nach offizieller Statistik - noch immer sehr wenige Fälle, etwa Lesotho mit nur vier positiven Tests. Die Seychellen haben seit Wochen keine neuen Fälle verzeichnet.\n\nAfrika hatte anfangs Glück: Das Coronavirus erreichte den Kontinent wohl später als andere Regionen. \"Das hat uns Zeit gegeben, uns vorzubereiten\", sagt Ahmed Ouma, der stellvertretende Chef der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC. Die meisten Staaten verhängten sehr schnell sehr strenge Maßnahmen: Kenia etwa schloss nach nur wenigen Fällen Schulen und Universitäten und stoppte den internationalen Flugverkehr. Südafrika verhängte einen der härtesten Lockdowns weltweit, samt Verbot des Alkoholverkaufs und des Joggens. Uganda machte Schulen dicht, bevor der erste Fall überhaupt bestätigt wurde. Das alles half wohl. Auch sind die Bürger Afrikas weniger mobil als die anderer Regionen, was die Pandemie ausbremst.\n\nAfrikanische Länder lockern Corona-Maßnahmen zunehmend\n\nUnd Afrika hat einen weiteren großen Vorteil: die junge Bevölkerung. Das Durchschnittsalter der Menschen auf dem Kontinent liegt bei knapp 20 - in Deutschland liegt es bei 46. Es gibt viel weniger ältere Menschen, die schwer an Covid-19 erkranken können. Das ist aus Sicht von Experten entscheidend. \"Ein Großteil der Menschen, die bislang am Coronavirus erkrankt sind, haben einen milden Krankheitsverlauf\", sagt Richard Mihigo, einer der Leiter der Corona-Bekämpfung bei der WHO Afrika.\n\nSo hat sich Corona bislang vergleichsweise langsam bemerkbar gemacht. Doch das ändert sich nun: \"Das Tempo der Ausbreitung wird immer schneller\", sagt Mihigo. Denn in den vergangenen Wochen haben viele afrikanische Länder begonnen, ihre Corona-Maßnahmen zu lockern. Das müssen sie auch: Die wirtschaftlichen Folgen der Einschränkungen sind schon jetzt verheerend.\n\nAfrika: Das wirtschaftliche Leben muss weitergehen\n\n\"In Afrika hat jeder Monat eines harten Lockdowns einen Verlust von 2,5 Prozent des Bruttoinlandprodukts zur Folge\", schätzt Adrian Gauci von der UN-Wirtschaftskommission für Afrika (Uneca). Für viele Menschen Afrikas sind Lockdowns existenzbedrohend. Geschätzte 80 Prozent der Bürger arbeiten in der informellen Wirtschaft, sie können nicht ins Homeoffice wechseln. Vier Fünftel der Bewohner von Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi berichteten laut einer Studie des Population Councils, dass sie wegen der Corona-Krise ihr Gehalt komplett oder teilweise verloren haben.\n\nSo haben afrikanische Länder kaum eine Wahl: Das wirtschaftliche Leben muss weitergehen. Um die Pandemie trotzdem einzudämmen, ist das Testen essenziell - doch das ist eine der größten Herausforderungen. \"Wir testen noch immer nicht genug\", sagt Africa-CDC-Vize Ouma. Die meisten Länder kommen auf dem globalen Markt nicht an genug Testkits ran und haben auch nicht ausreichend Labor-Kapazitäten. Deutschland führt derzeit etwa 56 Tests pro 1000 Bürger durch, in Südafrika sind es knapp 19, in Kenia nur 2,2 und in Nigeria 0,46, wie Zahlen der University of Oxford zeigen.\n\nDoch einige Länder bemühen sich stark, das zu verbessern. Nigeria mit seinen knapp 200 Millionen Einwohnern hatte anfangs nur zwei Labore, die auf Sars-CoV-2 testen konnten, nun sind es 33, wie Adaeze Oreh, eine hochrangige Mitarbeiterin des Ministeriums, erklärt. Etliche Länder haben inzwischen auch ein existierendes System zum Testen auf HIV und Tuberkulose - GeneXpert genannt - für Corona-Tests umfunktioniert. Mit der automatisierten Plattform könnten einige Länder nun 3000 bis 5000 Tests am Tag durchführen, erklärt WHO-Mitarbeiter Mihigo. \"Das verändert alles.\"\n\nAfrika setzt auf Gemeinschaftansatz\n\nInzwischen erkennen viele Regierungen: Afrika muss - und kann - im Kampf gegen die Corona-Krise seinen eigenen Weg gehen. Die Bürger müssen weiter zur Arbeit gehen können. Auch wenn die Gesundheitssysteme nicht wie in China, Italien oder Deutschland Zehntausende Corona-Patienten aufnehmen können. Und die meisten Bürger sich nicht selbst isolieren können, da die wenigsten Platz genug dafür haben.\n\nAfrikanische Länder setzen zunehmend auf die starken Gemeindestrukturen in den Nachbarschaften und Dörfern. Geschulte Gemeindeleiter oder freiwillige Helfer sollen bei den Menschen in ihrem Umkreis frühzeitig Covid-19-Symptome erkennen. Wenn sich Erkrankte nicht zuhause isolieren können, soll in der Gemeinde ein Quarantänezentrum eingerichtet werden. Nigeria etwa setzt auf diese Strategie.\n\nWenn der Kampf gegen das Coronavirus \"richtig dezentralisiert wird, dann werden die Krankenhäuser nicht überflutet\", ist Oreh überzeugt. Und wirtschaftliche Aktivitäten würden kaum gestört. Das System hat sich schon mehrfach bewährt, etwa bei Ebola. Africa-CDC-Vize Ouma ist sich darum auch bei Corona sicher: \"Ein Gemeinschaftsansatz wird in Afrika funktionieren.\"", "pos": ["Coronavirus «Bis zu 44 Millionen Infizierte»: Zuerst von der Pandemie verschont, verbreitet sich Corona in Afrika immer schneller Nachdem sich das Coronavirus in Afrika nur langsam verbreitete, beschleunigt sich die Pandemie nun laufend. Gemäss der WHO sind auf dem Kontinent nun über 200'000 Corona-Fälle bestätigt.\n\nHändewaschen ist teilweise nur schwierig möglich, da viele Menschen nicht über fliessendes Wasser verfügen. Legan Koula\n\nDas Coronavirus betrifft alle Kontinente dieser Welt – mit Verzögerung nacheinander. Lange sah es danach aus, als ob der afrikanische Kontinent zumindest teilweise vom Virus verschont bleiben könnte. Zahlen der WHO, der Johns Hopkins University und der Africa Centres for Disease Control and Prevention (ACDC) zeigen nun jedoch, dass sich die Pandemie auf dem Kontinent zunehmend beschleunigt.\n\nDie aktuellen Zahlen:\n\nGemäss der WHO wurde am 11. Juni die 200'000-Infektions-Grenze überschritten. Offiziell wurden 209'380 Infektionen bestätigt. Auch seien bisher rund 5600 Menschen am Virus gestorben.\n\nDie Pandemie gewinnt an Geschwindigkeit:\n\nDie WHO warnte, dass sich das Virus auf dem Kontinent immer schneller verbreite. Es habe nach dem ersten Fall ganze 98 Tage gedauert, bis 100'000 Menschen nachweislich infiziert waren – aber nur 18 Tage um von 100'000 auf 200'000 bestätigte Erkrankungen zu kommen.\n\nWarum dies problematisch sein kann:\n\nDer Altersdurchschnitt auf dem Kontinent ist wegen der hohen Geburtenrate zwar relativ tief (Median: 19.4 Jahre), trotzdem gibt es viele Menschen mit Vorerkrankungen wie Malaria, HIV oder Tuberkulose.\n\nAuch wenn viele Afrikaner relativ jung sind, heisst dies noch nicht, dass sie auch gesund sind. Im Bild: Ein Haus im Kariobangi Slum in Nairobi (Kenia). Keystone\n\nAuch sind viele Afrikaner mangelernährt. Viele Länder sind zudem kaum auf eine Pandemie vorbereitet und können eine grosse Anzahl an Erkrankten nicht ausreichend behandeln. So gibt es in Kenia für 48 Millionen Menschen nur 400 Intensiv- und 800 Isolationsbetten in den Spitälern.\n\nDas Virus trifft nicht alle Länder gleich:\n\nDie über 200'000 Erkrankungen verteilen sich ungleich auf die verschiedenen afrikanischen Staaten. Am stärksten betroffen sind:\n\nSüdafrika: 55'421 Infektionen\n\nÄgypten: 38'284 Infektionen\n\nNigeria: 13'873 Infektionen\n\nAlgerien: 10'484 Infektionen\n\nGhana: 10'201 Infektionen\n\nDie Zahlen sind nicht alle verlässlich:\n\nWegen der teils sehr schwachen Gesundheitssysteme in den afrikanischen Ländern muss davon ausgegangen werden, dass es weitaus mehr Coronavirus-Infektionen und Todesfälle gibt, als offiziell von den Regierungen bestätigt.\n\nDies, weil in vielen Ländern die Testmöglichkeiten fehlen, ländliche Gebiete schlecht erschlossen und unterversorgt sind und Spitäler nur über sehr begrenzte Ressourcen verfügen. Auch gibt es (autoritäre) Regierungen in Afrika, die versuchen, das Coronavirus herunterzuspielen.\n\nDie Gesundheitsversorgung ist oft mangelhaft. Einige Länder verfügen kaum über die nötigen Einrichtungen, um Tests überhaupt durchzuführen. Keystone\n\nAls Beispiel steht hier das Land Tanzania, welches seit dem 28. April keine neuen Coronavirus-Zahlen mehr veröffentlicht hat und nun von der Regierung als «Virusfrei» deklariert wurde. Virusfrei ist das Land jedoch nicht, es wurden schlicht keine Tests mehr durchgeführt und das nationale Test-Labor musste schliessen.\n\nWarum man zuerst dachte, dass Afrika verschont wird:\n\nWegen der weitaus geringeren internationalen Mobilität als auf anderen Kontinenten ging man davon aus, dass das Virus Afrika weniger treffen könnte, als etwa Europa, das mit seinen Häfen und Flughäfen sehr stark an das internationale Verkehrsnetz angeschlossen ist. Tatsächlich kamen die ersten Corona-Fälle auch durch Reisende nach Afrika und galten daher als eine Krankheit der «weissen Ausländer». Es dauerte daher einige Wochen, bis sich die Pandemie auch unter den Ärmeren ausbreitete.\n\nAfrikanische Regierungen regierten zwar sehr schnell, schlossen die Grenzen und verhängten teilweise drastische Lockdowns, mussten diese jedoch teilweise bereits wieder lockern, da die oftmals ärmliche Bevölkerung zu verhungern droht, wenn sie nicht mehr arbeiten kann. Denn viele Menschen leben von der Hand in den Mund und kämpfen ums Überleben, wenn es ihnen nicht möglich ist, das tägliche Brot zu verdienen.\n\nIn vielen Staaten wurden die Lockdowns zwar mit voller Härte durchgesetzt, mussten nun teilweise jedoch wieder gelockert werden. Keystone\n\nDie Prognosen sind pessimistisch:\n\nDie Weltgesundheitsorganisation WHO geht in einer Studie von Mitte Mai davon aus, dass es auf dem afrikanischen Kontinent innerhalb Jahresfrist rund 190'000 Todesopfer und 29 bis 44 Millionen Infizierte geben wird, da sich die Pandemie weiterhin beschleunigen wird, falls die verordneten Massnahmen scheitern oder zu früh wieder aufgehoben werden.\n\nWeil die Infektions-Kurve in Afrika weitaus flacher und somit langsamer verläuft als auf anderen Kontinenten, rechnet die WHO mit einer länger dauernden Pandemie als auf der restlichen Welt."], "neg": ["Polizeipräsidium Konstanz\n\nPOL-KN: (Rottweil) Einbrecher unterwegs 7.6.20\n\nRottweil (ots)\n\nAm Sonntagmorgen zwischen 8.45 Uhr und 9.15 Uhr hat eine Unbekannter einen Stein gegen die Eingangstür der Stadtmission im Wilhelmshall geworfen. Dabei entstand ein Schaden von mindestens 500 Euro. Ob der Täter in das Gebäude eingestiegen ist und etwas gestohlen wurde, steht derzeit noch nicht fest. Eine eingeleitete Fahndung der Polizei mit mehreren Streifen verlief ohne Erfolg. Möglicherweise war es der gleiche Täter, der am Wochenende auch in einen Wohnwagen eingebrochen ist, der in der Nähe abgestellt war. An diesem wurde eine Plexiglasscheibe mit brachialer Gewalt aufgebrochen und das Innere des Wohnwagens durchsucht. Wie der Besitzer mitteilte, fehlt aber offenbar nichts. Den Schaden am Wohnwagen beziffert die Polizei auf 1.000.- Euro.\n\nRückfragen bitte an:\n\nUwe Vincon\n\nPolizeipräsidium Konstanz\n\nPressestelle\n\nTelefon: 07531 995-1010\n\nE-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell", "BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts anhaltender Proteste von Bauern startet Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) eine Dialogreihe zur Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland. Auftakt ist am Dienstag (10.30) eine Diskussionsveranstaltung auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin, bei der es unter anderem um gesellschaftliche Erwartungen an die Lebensmittelproduktion gehen soll.\n\nAb dem Frühjahr sollen dann weitere Veranstaltungen in ganz Deutschland folgen. Ziel ist, Bauern, Umweltverbände, Verbraucher und Politik an einen Tisch zu bringen. Das \"Nationale Dialogforum Landwirtschaft\" hatte Klöckner im Dezember nach einem \"Agrargipfel\" bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt.\n\nSeit Monaten demonstrieren Landwirte mit Traktoren in deutschen Städten gegen geplante weitere Auflagen zum Umwelt- und Tierschutz sowie strengere Düngeregeln zum Grundwasserschutz. Sie fordern mehr Mitsprache und Wertschätzung für ihre Arbeit ein./sam/DP/stw", "Letztes Familienidyll: Bei dieser Aufnahme lebt der Patriarch der Familie, Harlan Thrombey (Christopher Plummer, im Sessel), noch.\n\n„Knives Out“ ist eine Krimikomödie voller spielwütiger Filmstars. Und alle, alle sind verdächtig. Ein Fall für Detektiv Daniel Craig.\n\nErleben Sie besondere Veranstaltungen aus den Bereichen: Klassik , Konzerte , Bühne , Sport-Veranstaltungen und viele mehr\n\nAlles wirkt höchst vertraut. Und doch ist hier nichts, wie es zunächst scheint. Die hochkarätig besetzte Krimikomödie „Knives Out – Mord ist Familiensache“ von Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson („Star Wars – Episode VIII“) atmet den Geist von Agatha Christie in vollen Zügen.\n\nUnd ist doch keine bloße Hommage an die Großmeisterin der klassischen Wer-ist-der-Mörder-Geschichten, sondern ein hochkomödiantischer, bissiger und auf kluge Weise vertrackter Blick auf die amerikanische Gesellschaft von heute.\n\nDaniel Craig muss Licht ins Dunkel bringen\n\nJust an seinem 85. Geburtstag, den er gerade noch mit seiner exzentrischen Familie auf dem mit spätviktorianischem Kitsch vollgepackten Anwesen gefeiert hat, scheidet Bestsellerautor Harlan Thrombey (Christopher Plummer) aus dem Leben.\n\nMit durchschnittener Kehle liegt er in seinem verschlossenen Zimmer, das Rasiermesser noch in der Hand. Der Tod des Familienpatriarchen gibt Rätsel auf. Selbstmord oder Mord? Die Frage steht im Raum. Und es ist an Meisterdetektiv Benoit Blanc (großartig: Daniel Craig), Licht ins Dunkel zu bringen.\n\nNoch gibt es Kerzen für den Patriarchen (Christopher Plummer). Kurz darauf ist er tot.\n\nFoto: Universum Film\n\nWährend der wenig charmante Familienclan der Testamentseröffnung harrt, macht sich „die letzte der Gentleman-Spürnasen“ gemeinsam mit den Polizeibeamten Elliott (LaKaith Stansfield) und Wagner (Noah Segan) an die Ermittlung. Ein unbekannter Auftraggeber hat ihn engagiert. „Ich vermute Fremdeinwirkung“, erklärt Blanc seine Anwesenheit. „Und ich habe noch keinen der Verdächtigen ausgeschlossen.“\n\nEine unheimlich zerstrittene Familie\n\nUnd derer gibt es jede Menge. Denn kein Mitglied dieser snobistischen Familienbande kann ein lückenloses Alibi vorweisen. Weder der den familieneigenen Verlag leitende Ransom Drysdale (Chris Evans) noch seine Eltern Linda (Jamie Lee Curtis) und Richard Drysdale (Don Johnson).\n\nWeder Lindas Bruder Walt Thrombey (Michael Shannon) noch seine extravagante Ehefrau Joni (Toni Collette). Ohnehin sind sie untereinander heillos zerstritten. Das einzige, was diese Gemeinschaft eint, ist die Gier nach dem üppigen Erbe.\n\nDie Lösung ist aufs Höchste überraschend\n\nTatkräftige Unterstützung bekommt Blanc von Thrombeys lateinamerikanischer Pflegerin Marta (Ana de Armas). Sie war die einzige Vertraute des alten Herrn. Und sie hat eine für Blanc hilfreiche Eigenschaft: Sie kann nicht lügen. Denn immer, wenn sie es tut, muss sie sich übergeben. Dadurch kommt der durchaus an Hercule Poirot gemahnende Detektiv der Lösung Stück für Stück näher. Und die ist nach all den ausgelegten Finten und Fährten noch einmal aufs höchste überraschend.\n\nDaniel Craig ermittelt einmal ganz ohne 007-Spielereien.\n\nFoto: Universum Film\n\nDabei ist man als Zuschauer dem Ermittler immer einen Schritt voraus. Denn während die Familienmitglieder beim Verhör das Blaue vom Himmel lügen, sieht man in Rückblenden den wahren Hergang ihrer Erzählungen. Und erfährt auch, dass das Opfer eine abgrundtief boshafte Ader hatte.\n\nStar-Wars-Regisseur auf Agatha Christies Fährte\n\nWenn er etwa droht, seine geldgierige Brut zu enterben. Oder seinen Enkel und Jungverleger Ransom als Loser abkanzelt, der es nie geschafft hat, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.\n\nRian Johnson schafft es, mit satirischem Biss immer wieder Erwartungshaltungen platzen zu lassen. Er zeigt eine zutiefst verkommene Ansammlung selbstgefälliger Emporkömmlinge, deren Scheinheiligkeit mehr und mehr entblättert wird. An „Knives Out – Mord ist Familiensache“ stimmt wirklich alles. Die Dialoge sind geschliffen und pointiert. Die Ausstattung ist von opulenter Pracht, samt einer riesigen, irrwitzigen Messerinstallation mitten im Salon.\n\nUnd das star-gespickte Ensemble ist von erster Güte. Keiner spielt sich in den Vordergrund. Man spürt, welchen Spaß sie beim Spiel haben. Mit welcher Lust sie die messerscharfen Aperçus in den Raum werfen. Diese mehr als zwei Stunden vergehen wie im Flug und sorgen immer wieder für Überraschungen. Ganz großes Schauspielerkino.\n\n„Knives Out“: der Trailer zum Film\n\nThrillerkomödie USA 2019 131 min., von Rian Johnson, mit Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis", "Paradiesvogel\n\nEinige kennen Prince Damien noch als strahlenden DSDS-Sieger. Jetzt zieht der Paradiesvogel als Kandidat im Januar 2020 ins Dschungelcamp ein.\n\nPrince Damien ist Kandidat im Dschungelcamp 2020 .\n\nist . Gerüchte über die Teilnahme des 28-Jährigen bewahrheiteten sich laut Bild-Zeitung.\n\nbewahrheiteten sich laut Bild-Zeitung. Der Münchner ist als „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner bekannt geworden.\n\nMünchen - „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“, diesen Satz wird sich Prince Damien im Januar 2020 tunlichst verkneifen wollen - denn der Musiker zieht laut einem Bericht der Bild-Zeitung ins Dschungelcamp. Viele erinnern sich sicherlich gut an seinen Triumph bei „Deutschland sucht den Superstar“. Nun folgt also der nächste Schritt im Privat-TV-Rummel und der Einzug im Dschungelcamp, das auch 2020 wieder von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderiert wird. Dort trifft Prince Damien auf prominente Mitstreiter. Neben Danni Büchner und Sonja Kirchberger soll sogar ein früherer Bundesminister dabei sein.\n\nDschungelcamp 2020: Das ist Kandidat Prince Damien\n\nUnter seinem bürgerlichen Namen „Messiah Prince Damien Ritzinger“, wurde er am 12. Dezember 1990 im südafrikanischen Johannesburg geboren. Sein Vater, ein Bayer, hatte als Gastronomie-Chef eines Kreuzfahrtschiffs den Weg ans Kap der guten Hoffnung gefunden.\n\nUnter tragischen Umständen erfolgte ein Jahr nach Prince Damiens Geburt der Umzug nach München. Seine Mutter verstarb und so nahm Vater Messiah Ritzinger ihn und seine ältere Schwester mit nach Deutschland. Dort verbrachte er seine Kindheit und schloss 2011 das Abitur ab.\n\nPrince Damien: Dschungelcamp-Kandidat ist Musik-Fachmann\n\nPrince Damien hat die Musik nicht nur im Blut, der Münchner ist ausgewiesener Fachmann. In der bayerischen Landeshauptstadt studierte der spätere DSDS-Sieger Musikproduktion und Tontechnik an der Akademie Deutsche POP. Eine Ausbildung, die sich bekanntermaßen bezahlt machen sollte.\n\nDoch der Erfolg bei Deutschlands größter Casting-Show sollte ihm dennoch nicht einfach in den Schoss fallen. Die Teilnahme an der DSDS-Staffel 2016 war nicht sein erster Anlauf im Showbiz.\n\nSchon während des Studiums startete er mit seiner Hip-Hop-Band „B-Cool“ erste Anläufe, bevor sich die Gruppe 2012 trennte. So konnte er sich wohl gut auf seine Ausbildung konzentrieren, denn nur ein Jahr später erlangte er seinen erfolgreichen Abschluss. Trotzdem sollte es noch ein weiteres Jahr dauern, ehe Prince Damien wieder in den Medien erschien.\n\nBald im Dschungelcamp 2020: So begann die Karriere von Prince Damien\n\nAls Fotostory-Model sah man ihn in der Jugendzeitschrift BRAVO und als Komparse im Film „Die Sache mit der Wahrheit“. Für ihn wahrscheinlich allerdings noch erfreulicher: Die Veröffentlichung seines Mini-Albums „Mr. Easy“ und sein Mitwirken beim zweiten Comeback der Band „Pharao“.\n\nTrotzdem lockte dann das TV-Business. 2015 versuchte er sich zusammen mit seinem Gitarristen in der britischen Casting-Show „The X-Factor“. Als Teilnehmer der Hauptrunde durfte er im alt-ehrwürdigen Wembley-Stadium performen, zum Sieg reichte es allerdings nicht.\n\nDas sollte ihm 2016 als Solo-Künstler glücken. In der 13. Staffel der deutschen Erfolgsshow DSDS ehrte ihn Schlagerstar Michelle in der ersten Audition mit ihrer goldenen CD. Das brachte ihn ohne Umschweife in den Recall. Dank seinem schillerndem Auftreten samt Irokesen-Look und Nieten über der Augenbraue schwang er sich in der Sendung schnell zu Favoriten und Paradiesvogel auf. Das krönte er schlussendlich mit dem Triumph.\n\nPrince Damien triumphiert bei DSDS: Dieter Bohlen schrieb seinen ersten Hit\n\nDer bescherte ihm in der Folge auch seine erste, und bis heute einzige, Platzierung in den deutschen Charts. Die von Dieter Bohlen geschriebene Single „Glücksmoment“ erreichte Platz eins der Download- und Single-Charts. Das gleichnamige Album hielt sich drei Wochen lang auf dem Treppchen, was sich auch auf seine Dschungelcamp-Gage ausgewirkt hat.\n\nSeitdem wurde es ruhiger um Prince Damien, bis er 2018 erneut bei „Deutschland sucht den Superstar“ auftauchte. Diesmal aber nicht als Kandidat. Er begleitete die 16. DSDS-Staffel als Gesangslehrer für die angehenden Sternchen.\n\nDschungelcamp 2020: Wie wird sich Prince Damien schlagen?\n\nBleibt abzuwarten, ob sich Prince Damien im Dschungelcamp 2020 auch so erfolgreich schlägt wie bei DSDS - und wie er mit der Dschungeldiät und den anderen Gefahren, die im Dschungel lauern, zu Recht kommt. Zusätzlich zu den Ekel-Prüfunden -die im kommenden Dschungelcamp übrigens ganz anders aussehen könnten - wurde in der Nähe des Dschungelcamps sogar eine Leiche gefunden!\n\nNeben Prince Damien soll auch eine weitere DSDS-Kandidatin im Dschungelcamp dabei sein: Antonia Komljen zieht wohl ebenfalls in den australischen Busch, ebenso wie TV-Sternchen Anastasiya Avilova, die ihre TV-Karriere ebenfalls bei RTL startete.\n\nEin Promi wird übrigens auf keinen Fall im Dschungelcamp zu sehen sein: Prinz Frederic von Anhalt gab RTL eine Abfuhr.\n\nPrince Damien: Dschungelcamp-Kandidat im Steckbrief\n\nName Messia Prince Damien Ritzinger Geburtsdatum 12. Dezember 1990 Geburtsort Johannesburg Erfolge DSDS-Sieger 2016, smago!-Award 2017 Alben Mr. Easy (2014), Glücksmomente (2016) Singles Easy Breezy (2013), When I Think of You (2014), Beep Me (2014), Mich hält keiner auf (2016), Glücksmoment (2016)\n\nRubriklistenbild: © dpa / Bodo Schackow", "Das Coronavirus stürzt Deutschland und viele andere Länder weltweit in den Krisenmodus. Das Robert-Koch-Institut, aber auch Vertreter der Bundesregierung melden sich regelmäßig zu Wort. Im Ticker von FOCUS Online verpassen Sie kein Statement zur aktuellen Corona-Lage - sowohl aus Deutschland, Europa und der Welt.\n\nMan habe sich auch über die Entwicklung der Krankenhausbetten und die Beschaffung des notwendigen Medizinischen Materials sowie über die Situation in Pflegeheimen ausgetauscht. Man müsse betroffene Menschen besonders schützen. Deshalb arbeite man an der Beschaffung von Schutzausrüstung.\n\n\"Eine Pandemie kennt keine Feiertage\", so Kanzlerin Merkel. Deshalb habe man deutlich gemacht, dass die getroffenen Beschlüsse auch über Ostern hinaus gelten. Die Bürger seien aufgefordert, \"auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten.\""], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die grosse Kammer hat am Dienstag eine Motion ihrer Wirtschaftskommission mit 103 zu 77 Stimmen bei 15 Enthaltungen angenommen. Diese verlangt, dass Betreiber von Restaurants und weiteren vom Bundesrat geschlossenen Betrieben ihrem Vermieter grundsätzlich nur 30 Prozent der Miete schulden während der Zeit, in welcher sie aufgrund der behördlichen Massnahmen geschlossen bleiben müssen.\n\nGleichzeitig soll ein Härtefallfonds für Vermieter geschaffen werden, die aufgrund des teilweisen Mieterlasses in ihrer Existenz bedroht wären. Dieser Fonds soll mit einem Betrag von 20 Millionen Franken geäufnet werden.\n\nKein Kompromiss in Sicht\n\nDer Ständerat hatte am Montag eine andere Lösung vorgeschlagen. Er wollte nur kleineren Betrieben helfen. Es hätte ein zweimonatiger Mieterlass für Kleinunternehmen und Selbstständigerwerbende gegolten, deren Bruttomiete den Betrag von 5000 Franken pro Monat nicht übersteigt. Bei höheren Mieten soll der Bund einen Drittel übernehmen, sofern sich die Parteien auf eine Mitzinsreduktion einigen.\n\nDieser Vorschlag wurde vom Nationalrat stillschweigend abgelehnt. Der Vorstoss ist damit vom Tisch. Ob die vom Nationalrat vorgeschlagene Pauschallösung im Ständerat erfolgreich ist, ist ebenfalls fraglich. Eine Mehrheit der kleinen Kammer hatte sich am Montag negativ über den Vorschlag geäussert.\n\nEs ist also möglich, dass während der ausserordentlichen Session in der Frage der Geschäftsmieten keine Lösung gefunden wird. Roger Nordmann (SP/VD) warnte vor diesem Szenario: \"Das Schlimmste wären zwei Lösungsvorschläge, von denen keiner mehrheitsfähig ist.\"\n\nLeiturteil steht aus\n\nDer Streit zwischen Mieter- und Vermieterschaft schwelt seit Wochen. Während die vom Lockdown betroffenen Geschäfte die Löhne ihrer Angestellten mit Kurzarbeitsentschädigungen decken können, bleiben sie auf den Kosten für die Miete sitzen. Eine von Bundesrat Guy Parmelin eingesetzte Arbeitsgruppe brachte keine Einigung zu Stande.\n\nDer Bundesrat hat bisher lediglich die Nachfrist für die Bezahlung fälliger Mieten auf drei Monate verlängert. Ein verordneter Mietzinserlass stelle aber einen weitreichenden staatlichen Eingriff in bestehende Vertragsverhältnisse von Privaten dar, wie Wirtschaftsminister Parmelin sagte.\n\nOb mit oder ohne politische Lösung: Die Frage der Geschäftsmieten dürfte noch die Gerichte beschäftigen. Aus Sicht des Mieterverbands handelt es sich bei der behördlich angeordneten Betriebsschliessung nämlich um einen Mangel an der Mietsache, für den der Vermieter aufkommen muss. Das Bundesgericht hat sich dazu noch nicht geäussert. Zur Diskussion steht auch, ob allenfalls die öffentliche Hand Entschädigung leisten muss.", "pos": ["(sda) Die Situation ist seit Wochen verfahren. Zuerst konnte sich eine vom Bund eingesetzte Taskforce mit sämtlichen Parteien nicht einigen. Dann wollte sich der Bundesrat nicht in die Angelegenheit einmischen. Nun hat auch das Parlament keinen Konsens gefunden.\n\nZwar anerkannte eine Mehrheit beider Räte die schwierige Situation für geschlossene Betriebe. Viele sahen Handlungsbedarf. Die Differenzen zwischen den Räten sind aber derzeit zu gross.\n\nDer Nationalrat schlug eine Pauschallösung vor, wonach Betreiber von Restaurants und weiteren vom Bundesrat geschlossenen Betrieben ihrem Vermieter grundsätzlich nur 30 Prozent der Miete schulden während der Zeit, in welcher sie aufgrund der behördlichen Massnahmen geschlossen bleiben müssen.\n\nDas geht dem Ständerat zu weit. Mit 23 zu 19 bei einer Enthaltung entschied er am Mittwoch, nur Mieter zu entlasten, deren Bruttomiete maximal 8000 Franken beträgt. Für Betroffene sieht er eine Mietzinsreduktion für zwei Monate von je 5000 Franken vor. Die Nebenkosten blieben geschuldet. Die bereits getroffenen einvernehmlichen Lösungen zwischen Mietparteien behielten ihre Gültigkeit.\n\nDie grosse Kammer wird erst in der Sommersession über ihre abgeänderte Motion befinden. Ein Antrag von Nationalrat Roger Nordmann (SP/VD), den Vorstoss noch am Mittwochnachmittag zu behandeln, scheiterte knapp mit 101 zu 91 Stimmen bei 2 Enthaltungen.\n\nEinig sind sich die Räte darin, dass der Bundesrat einen Härtefallfonds für Vermieter prüfen soll, die wegen der Mietausfälle in ihrer Existenz bedroht sind. Dieser Fonds soll mit 20 Millionen Franken geäufnet werden. Er ist Teil der Motion, welche die Nationalratskommission in den kommenden Wochen vorprüfen wird."], "neg": ["Guido Rudat kauft Schreckschusspistole und testet sie beim Schützenverein\n\nEr wollte nie wieder untätig zusehen müssen - Vorfall in Heidelberg bringt ihn dazu", "ERIWAN (dpa-AFX) - In der Südkaukasusrepublik Armenien hat sich Regierungschef Nikol Paschinjan an seinem 45. Geburtstag wegen einer Coronavirus-Infektion in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte der Politiker am Montag in der armenischen Hauptstadt Eriwan mit. Er selbst habe keine Symptome, aber auch Tests bei den übrigen Familienmitgliedern hätten eine Sars-CoV-2-Infektion bestätigt. Die Infektion sei entdeckt worden, als er vor einem geplanten Besuch beim Militär des Landes einen Test auf Corona gemacht habe. Seine Amtsgeschäfte wolle er von zu Hause fortsetzen, teilte er mit.\n\nPaschinjan meinte, er habe sich womöglich angesteckt, als ihm ein Kellner bei einem Arbeitstreffen ohne Handschuhe ein Glas Wasser gebracht habe. Bei dem Mann sei eine Corona-Infektion inzwischen ebenfalls bestätigt. Kremlchef Wladimir Putin gratulierte Paschinjan zum Geburtstag und wünschte ihm \"Gesundheit und Glück\".\n\nIn dem christlich geprägten Land in Nachbarschaft zum Iran waren mit Stand Montag 9402 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Amtlich bestätigt waren 194 Todesfälle. In der Ex-Sowjetrepublik gilt noch bis 13. Juni der Ausnahmezustand, der aber fast nur Bildungseinrichtungen betrifft. Für die Wirtschaft in dem verarmten Land gibt es keine Einschränkungen./mau/DP/fba", "Eine Gruppe Jugendlicher hat Sonntagnachmittag Steine auf zwei vorbeifahrende Busse in Haselhorst geworfen.\n\nGegen 17.45 Uhr flog in der Daumstraße ein Stein gegen die Seitenscheibe eines Busses der Linie 133. Der Fahrer (62) bremste stark ab. Er sah sechs bis acht Jugendliche davonrennen, wie er der Polizei gegenüber berichtete.\n\nGegen 18.15 Uhr wurde dann wenige Meter entfernt ein BVG-Bus der Linie 236 beworfen: Die Seitenscheibe des Busses wurde durch einen Stein durchschlagen und traf eine Frau (39). Eine Seniorin (82) im Bus erlitt einen leichten Schock. Beide Fahrgäste mussten laut Polizei zunächst nicht behandelt werden.\n\nDie Kriminalpolizei ermittelt nun und versucht die Jugendlichen ausfindig zu machen.", "In der Nacht erhielt die Nienburger Polizeikurz vor 3:00 Uhr den Hinweis auf einen möglichen Einbruch in eine Apotheke in der Hansastraße. Wenige Minuten später trafen zwei Funkstreifenwagenbesatzungen am Ort ein. Im hinteren Bereich des Grundstückes entdeckten die Beamten eine verdächtige Person, die sich in einem Gebüsch versteckt hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.\n\nZusammen mit dem Eigentümer der Apotheke durchsuchten die Polizeibeamten das Gebäude und stellten fest, dass der Täter ein Fenster aufgehebelt hatte und so in die Räume eingedrungen war. Die eingerichtete Einbruchmeldeanlage informierte einen Wachdienst und dieser umgehend die Polizei. So konnten die Beamten den Tatverdächtigen bereits nach wenigen Minuten festnehmen. In der Dienststelle stand bei dem polizeibekannten 48-jährigen Nienburger eine erkennungsdienstliche Behandlung an. Außerdem wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der tatverdächtige Einbrecher nach Hause entlassen.", "NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Montag ihre Kursgewinne vom Handelsauftakt etwas reduziert. Am New Yorker Aktienmarkt gab es deutliche Gewinne nach dem Ausverkauf der Vorwoche.\n\nZuvor hatte die Rendite der Papiere mit zehnjähriger Laufzeit ein Rekordtief bei 1,0299 Prozent erreicht. Die Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen einer Coronavirus-Epidemie für die Weltwirtschaft hatte die Nachfrage nach den als sicher geltenden Papieren stark steigen lassen.\n\nDie vom neuartigen Coronavirus ausgelöste Epidemie drückt nach Einschätzung der OECD auf die Weltkonjunktur: Die Industriestaaten-Organisation erwartet im laufenden Jahr nur noch ein Wachstum der globalen Wirtschaft von 2,4 Prozent. Das ist ein halber Prozentpunkt weniger als zuletzt vorhergesagt. Im Vorjahr hatte die Wirtschaft weltweit noch um 2,9 Prozent zugelegt.\n\nAuch die amerikanische Industrie wird zunehmend durch die Ausbreitung des Virus belastet. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe hatte sich im Februar stärker eingetrübt als erwartet. Die Volkswirte der Helaba glauben, dass auch in den nächsten Monaten Belastungen nicht auszuschließen sind.\n\nZweijährige US-Anleihen stiegen zuletzt um 5/32 Punkte auf 100 18/32 Punkte und rentierten mit 0,830 Prozent. Fünfjährige Anleihen rückten um 10/32 Punkte auf 101 7/32 Punkte vor. Sie rentierten mit 0,872 Prozent. Richtungsweisende zehnjährige Staatsanleihen zogen um 17/32 Punkte auf 103 27/32 Punkte an und rentierten nun mit 1,091 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von 30 Jahren gewannen 22/32 Punkte auf 108 10/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 1,644Prozent./la/ajx/fba"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Vor dem Gebäude im Stockholmer Stadtteil Östermalm wurden dabei in der Nacht auf Montag auch einige Fahrzeuge teils stark beschädigt. Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Polizei nicht.\n\n\n\n\n\nAugenzeugenberichten zufolge war die Explosion noch kilometerweit entfernt in anderen Teilen Stockholms zu hören. „Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bisher in dieser Region gehabt haben“, sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handle sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden, teilte die Polizei mit. 30 Personen hätten es verlassen müssen.Auch in Uppsala - rund 70 Kilometer weiter nördlich - gab es laut Widstrand eine Detonation. Man prüfe, ob ein Zusammenhang bestehe. Schweden erlebt seit dem vergangenen Jahr einen rapiden Anstieg an vorsätzlich herbeigeführten Explosionen, auch in der Region Stockholm hatte es schon mehrere gegeben. Die Ermittler vermuten die Hintergründe im Bandenmilieu. Die Täter werden nur selten gefasst.\n\napa", "pos": ["Schweden gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Doch in den vergangenen Jahren detonieren landesweit immer wieder Sprengsätze. Vergangene Nacht trifft es die schwedische Hauptstadt. Die Polizei hat bereits eine Vermutung, was dahintersteckt.\n\nIn Stockholm hat eine Explosion große Schäden an einem Wohnhaus im Zentrum der schwedischen Hauptstadt verursacht. Bilder in schwedischen Medien zeigen, dass durch die Detonation in der Nacht zum Montag die Fassade und die Eingangstür des Hauses im wohlhabenden Stadtbezirk Östermalm beschädigt wurden. Vor dem Gebäude geparkte Autos wurden ebenfalls stark beschädigt.\n\n\"Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bislang in dieser Region gehabt haben\", sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand am Nachmittag auf einer Pressekonferenz. Es handele sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden. 30 Personen hätten es verlassen müssen.\n\nVerletzte gab es nicht. Dafür wurden mehrere Autos teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen. (Foto: picture alliance/dpa)\n\nSchweden gehört zu den reichsten Ländern der Welt und weist eine niedrige Kriminalitätsrate auf. In den letzten Jahren hat die Bandenkriminalität allerdings stark zugenommen, häufig in Zusammenhang mit Drogenhandel. Neben Schießereien, bei denen jedes Jahr dutzende Menschen getötet und verletzt werden, zünden rivalisierende Gruppen regelmäßig Sprengsätze, um ihre Gegner einzuschüchtern. Die Täter werden nur in Ausnahmefällen gefasst. In schwedischen Medien wird nicht über die Herkunft von Tätern geschrieben. Experten zufolge stammen die meisten aus der zweiten oder dritten Generation von Migrantenfamilien.\n\nHandgranaten, Explosionen in Schulen und Nachtclubs\n\nIm aktuellen Fall gingen die ersten Notrufe demnach gegen 1 Uhr bei der Polizei ein. Daraufhin wurde das Haus geräumt. Es sei derzeit noch unklar, ob sich die Explosion in dem Haus oder davor ereignet habe, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung \"Aftonbladet\".\n\nGegen 3 Uhr gab es demnach eine weitere Explosion vor einem Nachtclub in Uppsala, rund 70 Kilometer nördlich von Stockholm. Eine Verbindung zwischen den beiden Explosionen wurde zunächst aber nicht hergestellt.\n\nErst im vergangenen November hatte eine Explosion eine Schule im südschwedischen Helsingborg erschüttert. In der Stadt waren in den Wochen zuvor bereits mehrere Sprengsätze detoniert, deren Hintergründe die Polizei im Bandenmilieu vermutet. Im vergangenen Juni explodierte ein Sprengsatz in einem Nachtclub in der schwedischen Stadt Örebro rund 170 Kilometer westlich von Stockholm. Auch in diesem Fall sprach die Polizei von Verbindungen ins kriminelle Milieu. Verletzt wurden in beiden Fällen niemand. Anfang 2018 starb in Stockholm ein 60-jähriger Radfahrer, als er eine Handgranate vom Boden aufhob."], "neg": ["Wegen SVP-Initiative: Im Schnellzug zur Überbrückungsrente für ältere Arbeitslose Auch der Nationalrat will eine Unterstützungsrente für ausgesteuerte ältere Arbeitslose. Nur die SVP war dagegen. Sie betreibt lieber Werbung für ihre Begrenzungsinitiative. Doch Tatsache ist: Ohne die Initiative würden CVP und FDP die Rente nicht so rasch vorantreiben.\n\n\n\nWer älter als 60 und arbeitslos ist, hat auf dem Stellenmarkt schlechtere Chancen.\n\nBild: Manuela Jans-Koch\n\nIm Eiltempo gegen die SVP-Initiative Nationalrat will Unterstützungsrente für ausgesteuerte ältere Arbeitslose. Nur die SVP ist dagegen. Sie betreibt lieber Abstimmungskampf. Lucien Fluri\n\nSollen ausgesteuerte Arbeitslose über 60 eine Übergangsrente erhalten, bis sie die AHV beziehen können? Über dieses Geschäft wollte die SVP gestern gar nicht sprechen. Sie hätte das Geschäft lieber von der Traktandenliste abgesetzt.\n\nNoch-Präsident Albert Rösti kritisierte nicht nur, dass ein neues Sozialwerk geschaffen werde. Er bemängelte vor allem, dass diese Leistung einzig deshalb seit Dezember im Eiltempo durchs Parlament gepaukt werde, um die SVP-Begrenzungsinitiative vom 17. Mai zu bekämpfen. «Es ist der teuerste Abstimmungskampf, den die Schweiz je gesehen hat», so Rösti. 270 Millionen Franken würde die Rente kosten, so wie sie der Nationalrat möchte. In der SVP herrschte denn auch die Ansicht vor, dass eine Begrenzung der Zuwanderung die bessere Lösung für ältere Arbeitslose wäre. «Echter Inländervorrang und Kontingente: Das ist die Lösung», so Rösti – im Slogan der SVP-Begrenzungsinitiative.\n\nDer Nationalrat will mehr Geld ausgeben als der Bundesrat\n\nDie Mehrheit des Nationalrates sah die Frage jedoch ganz anders und wollte «eine Lösung nicht verzögern» (Barbara Gysi, SP/SG). Und so hat sich der Nationalrat deutlich für die Überbrückungsrente ausgesprochen. Dabei hat der Rat weder auf die ursprüngliche Variante des Bundesrates gesetzt, noch der radikal abgespeckten Lösung des Ständerates zugestimmt. Die Bundesratsvariante sei bei den Rentenansätzen zu grosszügig, der Vorschlag des Ständerates dagegen eine «Minimallösung», sagte etwa CVP-Vertreterin Ruth Humbel (AG).\n\nTatsächlich baut der Vorschlag des Nationalrates die Rente stark aus: Die Kosten, die für rund 6200 Bezugsberechtigte aus der Bundeskasse bezahlt werden sollen, belaufen sich so auf 270 Mio. Franken pro Jahr. Die Ständeratsvariante war mit 70 Mio. Franken klar günstiger. Die Parlamentsmehrheit berief sich jedoch darauf, allen, die ihr Leben lang gearbeitet hätten, einen «würdevollen Übergang» ins Rentenalter zu ermöglichen.\n\n\"Verhinderung von Altersarmut\"\n\n«Es geht um die Verhinderung von Altersarmut für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben», so Humbel. Wer die Rente erhält, muss sich weiterhin um einen Job bemühen. Die Fakten zur Arbeitslosigkeit sind allerdings nicht so klar, wie man aufgrund der Tatsache annehmen müsste, dass das Parlament eine Überbrückungsrente im Eiltempo beschliessen will: Tatsächlich sind die Über-55-Jährigen seltener arbeitslos als Personen aus anderen Alterskategorien. Andererseits haben sie mehr Mühe, eine Stelle zu finden, wenn sie einmal ihren Job verloren haben.\n\nEine gewisse Skepsis zur neuen Sozialleistung findet sich nach wie vor rechts der Mitte: So könnten bei einer Rezession ältere Arbeitslose aufgrund des Auffangnetzes öfters entlassen werden, hiess es. Die Vorlage sei jedoch so ausgestaltet, dass der Kreis der Bezüger klar begrenzt sei, begründete FDP-Sprecherin Regine Sauter (ZH) die Zustimmung ihrer Partei. SVP und FDP scheiterten mit Anträgen, die Vorlage abzuspecken.\n\nTeure Lösung kommt im Ständerat nicht gut an\n\nNun geht das Geschäft zurück in den Ständerat. Dort blickt man skeptisch auf die teure Lösung des Nationalrates. So sagt der Urner Ständerat Josef Dittli (FDP): Es sei «wenig erfreulich», dass der Nationalrat die Variante des Bundesrates noch ausgebaut habe, statt eine günstigere Lösung zu finden.\n\nSowohl Dittli als auch Pirmin Bischof (CVP/SO) oder Ruedi Noser (FDP/ZH) sehen kritisch, dass die Zahl der Bezugsberechtigten vom Nationalrat stark ausgeweitet wird. Sie alle tendieren dazu, dass nun im Ständerat für die Höhe der Bezüge eine Obergrenze festgeschrieben und dass die Zahl der Bezugsberechtigten nach unten angepasst wird. Dittli ist zuversichtlich, dass sich das Problem «mit zwei bis drei ganz gezielten Korrekturen» beheben lässt. Bereits heute befasst sich die zuständige Ständeratskommission mit dem Geschäft. Denn viel Zeit bleibt nicht: Das Ziel ist, die Vorlage noch vor der Abstimmung zur SVP-Begrenzungsinitiative ins Trockene zu bringen.", "Mainz (ots) - Geschichtliche Zusammenhänge zu verstehen, kann schwierig sein. Deswegen gibt Mirko Drotschmann, der bei YouTube als \"MrWissen2Go\" bekannt ist und zum ersten Mal für \"Terra X\" vor der Fernsehkamera steht, in drei Folgen einen kompakten Überblick über das Mittelalter, die Hexenverfolgungen und das alte Ägypten. In dem Dreiteiler \"Terra X - Eine kurze Geschichte über ...\", den das ZDF ab Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr, zeigt, geht es um Burgen, Paläste und Pyramiden, Pharaonen und Könige. Es geht aber auch um die Lebenswelt der einfachen Menschen. Experimente, aktuelle Forschungsprojekte und archäologische Funde liefern neue spannende Erkenntnisse.In der ersten Folge der Reihe \"Terra X: Eine kurze Geschichte über...\", am Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr im ZDF, erklärt Geschichtsblogger Mirko Drotschmann die Welt des Mittelalters. Jene Zeit gilt als dunkel, rückständig und grausam. Aber war sie das wirklich? Gewaltige Burgen und mehr als hundert Meter in den Himmel ragende Kathedralen zeigen eindrücklich, zu welchen Leistungen die Menschen im Mittelalter bereits fähig waren. Mirko Drotschmann bringt Licht ins Dunkel und erzählt die Geschichte einer Epoche, die erstaunlich bunt und vielgestaltig war - eine filmische Reise durch 1000 Jahre.In der zweiten Folge am Sonntag, 5. April 2020, 19.30 Uhr, geht es um die \"Hexenverfolgung\". Verhöre, Folter, Scheiterhaufen - die Hexenprozesse der Vergangenheit schockieren heute. Bis 1780 fielen etwa 50.000 Menschen den Hexenverfolgungen in Europa zum Opfer, mehr als die Hälfte davon im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Mirko Drotschmann gibt tiefe Einblicke in die grausame Geschichte der Hexenjagd vor allem in Deutschland, bei der noch lange nicht alle Fragen beantwortet sind, zudem räumt er mit hartnäckigen Vorurteilen auf und erklärt, was man über Hexenwahn und Hexenverfolgung wissen muss.In der letzten Folge des \"Terra X\"-Dreiteilers, die am Sonntag, 12. April 2020, 19.30 Uhr, zu sehen ist, geht es um \"Das alte Ägypten\". 3000 Jahre Hochkultur am Nil: Kein Reich existierte länger, keines war seiner Zeit so weit voraus. Monumentale Tempel, die Grabanlagen im Tal der Könige und vor allem die Pyramiden von Gizeh zeugen von den Leistungen der alten Ägypter. Mirko Drotschmann erzählt ihre faszinierende Geschichte. Computeranimationen zeigen, wie die Pyramiden von Gizeh zur Zeit der Erbauung ausgesehen haben und welche Geheimnisse noch heute in ihrem Inneren verborgen sind.Die erste Folge der Reihe über das Mittelalter (Sendetermin: 29. März 2020) ist in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden und auf dem YouTube-Kanal \"Terra X statt Schule\", https:kurz.zdf.de/txschule/. Ein Webvideo zu dieser Dokumentation wird am Samstag, 28. März 2020, in der ZDFmediathek und am Sonntag, 29. März 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\", https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht.Die zweite Folge über die Hexenverfolgung (Sendetermin: 5. April 2020) ist ab Mittwoch, 25. März 2020, ab 10 Uhr in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Die Dokumentation wird am Sonntag, 5. April 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\" https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht.Die dritte Folge (Sendetermin 12. April 2020) ist ab Mittwoch, 25. März 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Ein Webvideo zu dieser Dokumentation wird am Samstag, 11. April 2020, in der ZDFmediathek und am Sonntag, 12. April 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\", https://ly.zdf.de/tl1/, veröffentlicht.Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf \"Terra X\" für alle Interessierten freigegeben.Ansprechpartnerin:ZDF: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149;Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terraxPressemappe:https://presseportal.zdf.de/pm/terra-x-eine-kurze-geschichte-ueber/\"Terra X\" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de\"Terra X\" bei YouTube: youtube.com/c/terra-x\"Terra X\" bei Facebook: https://facebook.com/ZDFterraX\"Terra X\" bei Instagram: https://instagram.com/terraX/https://twitter.com/ZDFpressePressekontakt:ZDF Presse und InformationTelefon: +49-6131-70-12121Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7840/4555810", "Lange Lieferketten, eingeschränkte Teile-Verfügbarkeit, Produktionsausfälle, gefährdete Arbeitsplätze: Die Corona-Krise weist wie ein Scheinwerfer auf die Risiken, die in einer immer globalisierteren Automobilproduktion liegen. Deshalb ist aktuell unter deutschen Verbrauchern der Wunsch sehr ausgeprägt, die Automobilfertigung im Land zu intensivieren, beziehungsweise sie zurückzuholen.\n\n\n\nSo legen laut einer aktuellen Umfrage der Nürnberger Marktforschung puls immerhin 36 Prozent der deutschen Autokäufer \"großen Wert\" auf die Fertigung ihres Wunschfahrzeugs in Deutschland. \"Bei den Premiummarken BMW und Audi liegen diese Anteile sogar bei 47 und 40 Prozent\", heißt es.\n\n\n\nWie durchschlagend sich schon die Ankündigung eines Fertigungsaufbaus in Deutschland aufs Bewusstsein der Konsumenten auswirken kann, kann puls am Beispiel des kalifornischen Elektroauto-Herstellers Tesla aufzeigen. Die positive Wahrnehmung der Marke hat seit Bekanntwerden der Baupläne in Brandenburg und der damit verbundenen Hoffnung auf neue Arbeitsplätze zu der von Audi und BMW aufgeschlossen.\n\n\n\npuls-Chef Konrad Weßner zieht daraus diesen Schluss: Die Automobilindustrie könne aus der Not, nämlich der Stabilisierung der Lieferketten durch Fertigung in Deutschland, eine Tugend machen und sich beim Kunden profilieren.\n\n© Global Press Nachrichten-Agentur und Informationsdienste GmbH, Mittwoch, 01.04.2020", "Kubica war nach einem schweren Unfall bei einer Rallye Anfang 2011 acht Jahre lang nicht in der Formel 1 gefahren. Der Krakauer galt davor als eines der größten Talente der Königsklasse. Für BMW-Sauber, ein Vorgänger-Team von Alfa Romeo, feierte er 2008 in Montreal seinen einzigen Grand-Prix-Sieg.\n\n\"Dieses Team hat einen besonderen Platz in meinem Herzen\", wurde Kubica in einer Mitteilung zitiert. Er soll bei Alfa Romeo mit seiner Erfahrung helfen, das Auto für die kommende Saison weiterzuentwickeln. Stammfahrer bei dem in der Schweiz beheimateten Team sind der Finne Kimi Räikkönen (40) und der Italiener Antonio Giovinazzi (26).", "Im Rechtsstreit zwischen Wikimedia Deutschland und dem Linken-Politiker Lutz Heilmann gibt es einen Sieger: Der Bundestagsabgeordnete erklärte, nicht länger gegen Wikipedia vorzugehen.\n\nEs gibt Wege, sich wirklich bei allen unbeliebt zu machen. Dies musste der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann am Wochenende feststellen. Als bekannt wurde, dass er eine Einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland erlassen und die Sperrung der Seite wikipedia.de erreicht hatte , sank die Beliebtheit des Politikers so rapide, als hätte er vor laufenden Kameras ein Eisbären-Baby getreten.In Hunderten von Blogeinträgen und Tausenden von Kommentaren schmähten Nutzer den Politiker, der es gewagt hatte, rechtlich gegen das Mitmach-Lexikon vorzugehen. „Stasimethoden“ werfen Internetnutzer dem gelernten Juristen vor und bezeichnen ihn als „Intelligenzallergiker“. Am Sonntag trat Heilmann den Rückzug an: In einer eilig verbreiteten Presseerklärung kündigte er an, keine juristischen Schritte mehr gegen Wikimedia unternehmen zu wollen.Obwohl der Betrieb der Webseite wikipedia.de eingestellt werden musste, blieb die Wikipedia selbst online. Die Server der freien Online-Enzyklopädie stehen in den USA und sind dem Zugriff der deutschen Gerichtsbarkeit entzogen. Auf der deutschen Seite befand sich nur ein Suchportal für Wikipedia-Artikel, die offizielle Internetadresse de.wikipedia.org blieb nach wie vor online.„Nachdem die falschen, ehrabschneidenden und deshalb mein Persönlichkeitsrecht verletzenden Inhalte weitgehend aus dem entsprechenden Artikel entfernt wurden, habe ich gegenüber dem Wikimedia e.V. erklärt, dass ich keine weiteren juristischen Schritte unternehmen werde und die Weiterleitung auf die Wikipedia-Inhalte wieder geschaltet werden kann“, erklärte der Abgeordnete. Nachdem die Sperre bekannt geworden war, hatten Wikipedia-Autoren den Artikel stark überarbeitet, die meisten vom Abgeordneten bemängelten Sätze wurden dabei entfernt. Dabei war es um Spekulationen über innerparteiliche Konflikte und die Verwicklung des Abgeordneten in einen Sexversand gegangen, gegen die prominente Erwähnung seiner Tätigkeit als Personenschützer für das Ministerium für Staatssicherheit war der Abgeordnete nicht vorgegangen.Heilmann bedauerte am Sonntag, dass durch seine Einstweilige Verfügung die Wikipedia-User in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Der juristische Weg hat sich dafür insoweit als problematisch erwiesen, als durch die Struktur von Wikipedia die anderen Userinnen und User in Mitleidenschaft gezogen werden. Das war nicht meine Absicht.“ Gegen einzelne Personen will der Abgeordnete aber weiter vorgehen. So habe er Strafanzeige gegen einen Wikipedia-Autoren gestellt, der falsche Behauptungen in die Online-Enzyklopädie eingestellt habe. Auch gegen zwei Autoren eines Lübecker Online-Magazins hat er Strafanzeige gestellt. Die Fälle lägen inzwischen bei der Staatsanwaltschaft.Hendrik Thalheim, Pressesprecher der Linksfraktion, stellt sich hinter den Abgeordneten: „Wenn Menschen über andere wahrheitswidrig ehrabschneidende Behauptungen verbreiten, kann sich der Betroffene unabhängig von der Verbreitungsart des Wahrheitswidrigen auch rechtsstaatlich wehren.“ Die Partei möchte die öffentliche Auseinandersetzung aber schnellstmöglich beenden: „Das hat mit Wikipedia dann gar nichts mehr zu tun“, erklärt Thalheim gegenüber FOCUS Online. Wikimedia-Anwalt Thorsten Feldmann ist nicht zufrieden. Er hält es für unzumutbar, dass ein Landgericht ohne mündliche Verhandlung die Abschaltung der Webseite angeordnet hat. „Ich befürchte, dass sich in der Öffentlichkeit der falsche Eindruck festsetzt, dass jedermann durch eine einstweilige Verfügung und ohne Anhörung des Vereins wikipedia.de lahmlegen kann.“"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Was für ein Abenteuer: Wegen der Corona-Schließung dürfen Pinguine durch ein leeres Aquarium in Chicago spazieren und ihre tierischen Nachbarn besuchen. Bald schon steht die nächste Aufgabe für die Tiere an.\n\nChicago. Nicht nur in Deutschland sind Freizeiteinrichtungen wegen des Coronavirus geschlossen, auch in den USA sind viele Attraktionen zu – darunter das Shedd Aquarium in Chicago im Bundesstaat Illinois. Nutznießer sind die Pinguine, die durch das menschenleere Aquarium spazieren dürfen, wie Videos zeigt.\n\nFür die Tiere ist es eine ungewohnte Gelegenheit, ihre tierischen Nachbarn persönlich zu besuchen. Von der Aktion postet das Shedd Aquarium Videos auf Twitter. Den Mitarbeitern sei es wichtig, die Tiere mit spannenden Aktivitäten abzulenken, schreibt die Einrichtung: “Unsere Betreuer bieten den Tieren ständig neue Erfahrungen, mit denen sie ihr natürliches Verhalten erforschen und ausdrücken können.”\n\nZwei der Pinguine, die in den Videos zu sehen sind, heißen Edward und Annie und werden bald ihr Nest bauen – trotz der Schließung des Aquariums. “Dieses Jahr ist nicht anders”, schreiben die Mitarbeiter auf Twitter. Die Natur nehme für die Tiere wie jedes Jahr ihren Lauf.\n\nDas Aquarium bleibt noch mindestens bis 29. März geschlossen. Es ist nur eine von Dutzenden Attraktionen, die in Chicago keine Besucher mehr empfangen dürfen.\n\nRND/am", "pos": ["Die Pinguine im Shedd Aquarium im amerikanischen Chicago sind bei Besuchern sehr beliebt. Jedoch gibt es jetzt aufgrund der Corona-Ausbreitung keine Gäste in der Freizeiteinrichtung. Dabei können die Seevögel ihre tierischen Nachbarn besuchen und sie näher kennenlernen. Im Netz sind entsprechende Aufnahmen zu finden.\n\nAm Sonntag hatten Mitarbeiter vom Shedd Aquarium im US-Bundesstaat Illinois die Aufnahmen veröffentlicht, die den jüngsten Ausflug der Pinguine durch leere Säle zeigen. Sie lernen dabei unterschiedliche Fischarten und andere Nachbarn kennen.\n\n„Unsere Betreuer bieten den Tieren ständig neue Erfahrungen, mit denen sie ihr natürliches Verhalten erforschen und ausdrücken können“, heißt es in einem Twitter-Beitrag.\n\nAuf den Videos sind demnach unter anderem die Pinguine namens Edward und Annie zu beobachten. Diese sollen bald ihr Nest bauen.\n\nPenguins like Edward and Annie will begin to build their nests next week. Join us digitally for nesting coverage! In the meantime, we will be sharing lots of different animal updates (and yes, Wellington will return!) 🐧👀 (2/3) pic.twitter.com/eCYKOwdOMz — Shedd Aquarium (@shedd_aquarium) March 16, 2020\n\nIn einem weiteren Video ist der neugierige Wellington zu sehen, der in dem Amazonas-Bereich des Zoos sein Interesse an Fischen zeigt.\n\nPenguins in the Amazon?! 🐧🌴\n\n\n\nSome of the penguins went on a field trip to meet other animals at Shedd. Wellington seemed most interested in the fishes in Amazon Rising! The black-barred silver dollars also seemed interested in their unusual visitor. pic.twitter.com/KgYWsp5VQD — Shedd Aquarium (@shedd_aquarium) March 15, 2020\n\nDie Aufnahmen mit Wellington, Edward und Annie wurden bereits viral. Sie wurden knapp drei Millionen Mal angeschaut.\n\nLokale Maßnahmen gegen Coronavirus\n\nDer Gouverneur von Illinois, J. B. Pritzker, hat zuvor angeordnet, dass alle Bars und Restaurants von Montagabend an und bis zum 30. März geschlossen bleiben.\n\nDas Shedd Aquarium kündigte am 13. März an, dass es bis zum 29. März geschlossen ist.\n\nIn den USA sind bislang nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde CDC 3487 Coronavirus-Fälle registriert. Es gibt 68 Todesopfer.\n\nak/mt"], "neg": ["Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis\n\nPOL-HSK: Verkehrsunfall mit einer Verletzten in Winterberg\n\nWinterberg (ots)\n\nAm Abend des 24.01.2020 ereignete sich um 21:10 Uhr ein Verkehrsunfall am Kreisverkehr Haarfelder Straße / Am Hagenblech. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Ein Geländewagen fuhr auf einen verkehrsbedingt wartenden Pkw auf. Die Beifahrerin im wartenden Pkw wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste das Dach des Pkw entfernen, um die 53jährige Winterbergerin patientengerecht zu befreien. Die Verletzte wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert. Die übrigen Insassen beider Fahrzeuge blieben unverletzt. Für die Dauer des Rettungsdiensteinsatzes musste das angrenzende Tankstellen-Gelände gesperrt werden. Die Bundesstraße blieb frei, sodass es zu keinen Verkehrsstörungen kommen konnte. (BT)\n\nRückfragen von Medienvertretern bitte an:\n\nKreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis\n\nLeitstelle\n\nTelefon: 0291-9020-3110\n\nFax: 0291-9020-3119\n\nE-Mail: leitstelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de\n\nOriginal-Content von: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell", "Die Polizei sucht zwei Männer, die am Neujahrsmorgen nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A46 flüchteten.\n\nMönchengladbach. Nachdem sie auf der A46 einen Ford rammten, sind der Fahrer eines A3 und sein Beifahrer auf der Flucht. Zwei Schwerverletzte ließen sie zurück.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nMönchengladbach: Unfallfahrer lassen Schwerverletzte zurück\n\nEine mysteriöse Unfallflucht beschäftigt die Düsseldorfer Polizei: Ersten Ermittlungen zufolge war ein Audi A3 mit Heinsberger Kennzeichen und drei Insassen gegen 3 Uhr auf der A46 bei Mönchengladbach in Richtung Brilon unterwegs.\n\nAus noch ungeklärter Ursache prallte der A3 auf einen vorausfahrenden Ford Mondeo, in dem ein 52-Jähriger aus Erkelenz am Steuer saß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford nach rechts von der Fahrbahn auf ein angrenzendes Feld geschleudert. Dort überschlug sich der Pkw mehrfach. Der Audi kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.\n\nFeuerwehr musste Fahrer des Ford aus seinem Auto befreien\n\nDer Audi-Fahrer und dessen Beifahrer flüchteten zu Fuß. Ihren Mitfahrer, einen 31-Jährigen aus Wassenberg, ließen sie dabei schwer verletzt im Fond des Fahrzeuges zurück. Der Fahrer des Ford musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeugwrack befreit werden. Die beiden Verletzten kamen mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden.\n\nEinsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei suchten großräumig nach dem flüchtigen Fahrer und dem Beifahrer des A3. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera wurde zur Unterstützung der Suche eingesetzt. Bislang blieb die Suche erfolglos.\n\nDie Polizei geht davon aus, dass beide Insassen ebenfalls schwer verletzt wurden. Die Polizei Düsseldorf bittet um Hinweise zu den beiden Männern. Zeugen die Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort der beiden Unbekannten geben können, melden sich bitte beim Verkehrskommissariat 2 des Polizeipräsidiums Düsseldorf unter Tel.: 0211 8700.", "Ein 50-jähriger Mann hat am Sonntagnachmittag betrunken einen Skidoo im Skigebiet Bad Kleinkirchheim (Bezirk Spittal an der Drau) gelenkt und dabei einen Skifahrer gerammt. Laut Polizei war der Mann aufwärts über eine Piste gefahren und hatte dabei einen hinter einer Geländekuppe stehenden 55-jährigen ungarischen Skifahrer und dessen 28-jährige Tochter übersehen.\n\nDer 50-Jährige schaffte es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen und stieß den 55-jährigen um. Dieser stürzte und seine Skier gerieten unter das Fahrzeug. Der 50-Jährige leistete Erste Hilfe und brachte den Verletzten ins Tal, von wo er ins Krankenhaus Spittal an der Drau gebracht wurde. Ein Alkotest beim 50-Jährigen verlief positiv. Quelle: APA", "Sorgen: Schwieriges Jahr für Bauern in Hagen und Breckerfeld\n\n„Trockenheit, vernichtende politische Planungen und Bauern, die aus Existenznot auf die Straße gehen – 2019 wird uns Bauern in Erinnerung bleiben“, sagt Dirk Kalthaus, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen.\n\nAuch, wenn die Witterung der letzten Wochen kaum noch an die Sommertrockenheit erinnere, für viele Bauern sei sie sehr präsent, denn das Futter für die Tiere sei knapp und müsse teuer zugekauft werden, sagt Kalthaus. „Die Vegetationsperiode war im Jahr 2019 von – in der Region zwar lokal unterschiedlich hohen – insgesamt aber deutlich zu geringen Niederschlägen geprägt“, sagt der Landwirt.\n\nKnappe Futtersituation trifft Landwirte der Region\n\nDie Bodenfeuchten seien extrem niedrig gewesen, vielfach so gering wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 1961. Auf dem Grünland sei nach dem zweiten Grasschnitt kaum noch etwas nachgewachsen und auch der Mais habe deutlich geringere Erträge gebracht. Die knappe Futtersituation treffe die Landwirte deshalb besonders hart, weil sie im zweiten Jahr in Folge da sei und so im Frühjahr keine Futterreserven aus dem letzten Jahr auf den Höfen vorrätig gewesen seien.\n\nDirk Kalthaus ist Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Ennepe-Ruhr/Hagen Foto: Michael Kleinrensing\n\n„Das ist für unsere Region, die stark von der Rinderhaltung lebt, ein großes Problem“, sagt der Milchkuhhalter Kalthaus. Die Milchpreise seien zwar in Ordnung, aber durch die teuren Futterzukäufe sei die wirtschaftliche Situation in den Familien, die von den Milchkühen lebten, sehr angespannt.\n\nMehr noch als die Milchbauern seien die Waldbauern im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen in diesem Jahr gebeutelt. Trockenheit und Borkenkäfer führten zu einem massiven Baumsterben in der Region. „Hier im Sauerland war der Wald immer die Sparkasse des Bauern. Die Reserven auf diesem Konto sind nun dahin“, sagt Kalthaus. „2019 zeigte uns erneut, wie abhängig wir von der Natur sind“, so der Landwirt. Auch alle anderen Früchte, wie Gerste, Raps, Weizen oder Kartoffeln hätten im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen unter der Trockenheit gelitten. Allerdings wären die Ernteergebnisse, bedingt durch Bodenverhältnisse und lokale Witterung sehr unterschiedlich ausgefallen, sagt der Vorsitzende.\n\nMehr noch als das Wetter habe die Landwirte in 2019 die Politik getroffen. „Wir haben den Eindruck bei politischen Entscheidungen die Sündenbockfunktion einzunehmen“, sagt Kalthaus. Viele Auflagen, die nicht auf fachlicher, sondern auf rein politischer Ebene entstünden, seien auf die Landwirtschaft eingeprasselt. Das Fass zum Überlaufen gebracht hätten bei den Bauern die Entwürfe zur Düngeverordnung und das Agrarpaket, das Umweltministerin Svenja Schulze und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner Anfang September vorgestellt hätten.\n\nBesorgte Landwirte vernetzen sich in kurzer Zeit zu einem Bündnis\n\nInnerhalb kurzer Zeit hätten sich Bauern und Bäuerinnen als „Land schafft Verbindung“ über soziale Medien vernetzt und Treckerdemos organisiert, auch im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen. „Die pure Existenznot hat besonders unsere jungen Leute auf die Straße getrieben“, sagt Kalthaus und führt weiter aus: „Mit viel Liebe zur Landwirtschaft, einem hohen Maß an Engagement und einer guten fundierten Ausbildung sind diese Menschen gerade erst auf unseren Höfen gestartet.“\n\nFür teure Investitionen bräuchten sie Planungssicherheit, um langfristig Perspektiven zu haben und ihre Familien ernähren zu können. Besonders kleine und mittlere Höfe, die die Auflagen finanziell nicht stemmen könnten, würden so aus der Landwirtschaft gedrängt. „Wer auf der einen Seite die Märkte immer weiter öffnet und auf der anderen Seite die Auflagen so hoch schraubt, dass wir auf dem Weltmarkt überhaupt nicht mehr wettbewerbsfähig sind, der muss sich nicht wundern, wenn ein Hof nach dem anderen aufgeben muss“, sagt Kalthaus. „Es geht nicht darum, dass wir Landwirte nichts verändern wollen. Auch wir müssen uns, wie alle Wirtschaftsbereiche, neuen Herausforderungen stellen.“\n\nLandwirte vermissen Unterstützung der Politik\n\nEs gebe viele Bestrebungen innerhalb der Landwirtschaft zum Insekten-, Klima- und Umweltschutz sowie zum Tierwohl. „Wir vermissen bei unserem Engagement die Unterstützung der Politik“, sagt Kalthaus. Anstelle dessen gebe es permanent neue Auflagen, die nicht zu stemmen seien und deren Erfolg aus fachlicher Sicht mehr als fraglich sei. „Auflagen werden auf Kosten der Landwirtschaft gemacht, da die geringe Anzahl an Bauernfamilien, die es noch gibt, als Wählerklientel nicht mehr die Rolle spielt“, sagt er. „Gerade wir hier im EN-Kreis und Hagen mit unseren mittleren durch das Mittelgebirge geprägten Höfen, fragen uns, wie viele von uns im neuen Jahrzehnt noch eine Zukunft haben.“", "Bürgermeistern sorgt mit „Kontakt“-Anzeige für Aufsehen - und hat Erfolg\n\nTeilen\n\nBürgermeisterin Josefa Schmid sorgte mit einer „Kontakt“-Anzeige für Aufsehen - und hatte offenbar Erfolg. (Archivbild) © Gemeinde Kollnburg/dpa\n\nBürgermeisterin Josefa Schmid sorgte mit einer „Kontakt“-Anzeige für Aufsehen. Sie suchte einen Arzt für Kollnburg - mit Augenzwinkern. Und das offenbar erfolgreich.\n\nBürgermeisterin Josefa Schmid sorgte 2019 für Aufsehen.\n\nSie suchte per „Kontakt“-Anzeige einen Arzt für Kollnburg.\n\nDas Gesuch hatte offenbar Erfolg.\n\nKollnburg - Bürgermeisterin Josefa Schmid, die bald ihren 46. Geburtstag feiert, hat es wieder mal geschafft – dank ihres unorthodoxen Auftretens, ihrer ungewöhnlichen Ideen.\n\nIm Sommer suchte sie via Deutsches Ärzteblatt nach einem Hausarzt für den Ort im Kreis Regen mit knapp 2800 Einwohnern. Hier fehlt ein Mediziner seit 15 Jahren! Ein Unding für die Bürger aller Altersklassen.\n\nKontaktanzeige mit Augenzwinkern: „Die Bürgermeisterin ist noch unverheiratet!“\n\nIn die Suchanzeige mischte Schmid einen Schuss Augengezwinker. Neben dem Gesuch hieß es da: „Geheimtipp. Die Bürgermeisterin ist noch unverheiratet!“ Damit setzte die Rathaus-Chefin nicht nur orthografisch ein Ausrufezeichen…\n\nDie hauptberufliche Regierungsrätin, die auch schon mal singt oder im Film als Komparsin auftritt, wurde von den Reaktionen auf die Anzeige hin „ein bisschen überrollt“. Unter den Bewerbungen seien auch solche gewesen, bei denen es weniger um den Ärztejob als um die unverheiratete Bürgermeisterin gegangen sei. Doch es ging in puncto Arzt in Kollnburg dennoch voran.\n\nKontaktanzeige hat offenbar Erfolg: Arzt will Filialpraxis eröffnen\n\nEin Mediziner aus dem Nachbarlandkreis Straubing-Bogen will im Bayerwaldort eine Filialpraxis einrichten, im Januar wird darüber informiert. Falls sich auf dem freien Markt keine Räume finden lassen, will die Gemeinde einspringen. Und es geht positiv weiter: Auch ein Neurologe will sich niederlassen. Ob es nur an der Anzeige lag? Josefa Schmid denkt eher am Gesamtpaket, was Kollnburg bietet. Und – ein Geheimtipp – die Bürgermeisterin ist weiter unverheiratet…\n\nMC\n\nAlle Nachrichten rund um Bayern finden Sie immer bei uns."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der Naturschutzbund identifizierte das Bakterium „Suttonella ornithocola“ als Grund des mysteriösen Meisensterbens Anfang April. Das Bakterium verursacht eine Lungenentzündung bei Blaumeisen. Andere kleine Meisen könnten ebenfalls betroffen sein.\n\nSeit Anfang März werden in Deutschland auffallend viele Blaumeisen beobachtet, die krank wirken und kurz darauf sterben. Jetzt ist der Erreger des Meisensterbens identifiziert: Es ist ein Bakterium, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht.\n\n„Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, so Leif Miller, Bundesgeschäftsführer vom Naturschutzbund (NABU). „Vermutlich sind auch Tannenmeise, Hauben-, Sumpf- und Weidenmeise betroffen. Seltener erkranken die größeren Kohlmeisen.“\n\n26.000 tote Vögel in zwölf Tagen\n\nBis zum 22. April erreichten den Naturschutzbund innerhalb von nur zwölf Tagen 13.800 Fälle aus Deutschland, die etwa 26.000 Vögel betreffen. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat bei Meisen aus den Landkreisen Ammerland und Diepholz kurz darauf Suttonella ornithocola festgestellt.\n\nFast gleichzeitig gab das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bekannt, dass vier Blaumeisen aus Steinfurt in Nordrhein-Westfalen dengleichen Erreger trugen. In allen Landkreisen, in denen das Bakterium bestätigt werden konnte, zeigt auch die Karte der beim NABU gemeldeten Verdachtsfälle eine erhöhte Melderate.\n\nDas Bakterium ist erst seit 1996 bekannt. Damals wurde es in Großbritannien beschrieben und kommt dort regelmäßig flächendeckend vor, hat aber bisher nicht zu überregionalen Massensterben geführt. Erst 2017 wurde es erstmals außerhalb von Großbritannien nachgewiesen – in Finnland.\n\nIm April 2018 wurde Suttonella ornithocola erstmals in Deutschland bei mehreren Meisen bei kleineren Krankheitsausbrüchen im südlichen Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Miller: „Das massenhafte überregionale Auftreten in diesem Jahr ist für diesen Erreger neu. Außer Deutschland sind mindestens auch Luxemburg und Belgien betroffen.“\n\nDer Erreger ist für Menschen und Haustiere ungefährlich. Da Vögel aber auch an anderen Krankheiten gestorben sein könnten und grundsätzlich oft mehrere Pathogene in sich tragen können, ist beim Umgang mit toten Vögeln immer mit Vorsicht vorzugehen.\n\n„Social Distancing auch bei Vogel-Seuchen“\n\nUm Ausmaß, räumliche Verbreitung und Verlauf der Epidemie ermitteln zu können, ruft der NABU weiterhin dazu auf, Fälle von kranken oder offensichtlich an Krankheit verstorbenen Vögeln zu melden.\n\n„In betroffenen Gärten müssen Anziehungspunkte wie Futter- und Badestellen umgehend beseitigt werden, damit Vögel sich weniger leicht gegenseitig anstecken können“, rät Miller. „Social Distancing hilft auch bei Vogelseuchen, Ansteckungen zu reduzieren.“\n\nWie stark die Meisenbestände von der für Deutschland neuen Vogelkrankheit betroffen sind, zeigen vermutlich erst die Ergebnisse der Vogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai.\n\nWer schon jetzt helfen möchte, damit sich Vogelbestände möglichst schnell erholen können, kann gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit bieten, so der NABU. Ein naturnaher Garten bietet besonders viel Nahrung für die hungrigen Küken.", "pos": ["Von red/epd 22. April 2020 - 15:44 Uhr\n\nIn den vergangenen zwei Wochen sterben im Südwesten mehrere Hundert Meisen, bundesweit werden rund 26.000 tote Tiere gemeldet. Jetzt steht fest, was die Tiere tötet.\n\nEin Bakterium namens Suttonella ornithocola verursacht bei den Vögeln eine Lungenentzündung. Foto: dpa/Patrick Pleul\n\nStuttgart/Berlin - Der Erreger des neuen Blaumeisensterbens ist identifiziert. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller teilte am Mittwoch in Berlin mit, es sei das Bakterium Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. Vogelfreunde hatten in den vergangenen zwei Wochen im Südwesten mehrere Hundert Blaumeisen, aber vereinzelt auch Kohlmeisen und andere kleine Singvögel tot aufgefunden, hatte der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg mitgeteilt. Bundesweit wurden rund 26.000 Tiere gemeldet.\n\nErkrankte Tiere säßen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und flüchteten vor näher kommenden Menschen nicht mehr, erläuterte Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz in Baden-Württemberg. Oft wirke es, als hätten die Vögel Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids seien verklebt.\n\n„Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“\n\nDen Erreger haben jetzt nahezu zeitgleich das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Chemische Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe identifiziert. Das Bakterium wurde erstmals 1996 in Großbritannien beschrieben. „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, sagte Miller.\n\nDer NABU bittet weiter, den Fund kranker und toter Meisen auf einer Internetplattform zu melden. Futter- und Wasserstellen im Garten, die Vogeltreffs sind, sollte man entfernen. „Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“, so Miller. Stattdessen sollten die Vögel gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit erhalten in naturnahen Gärten.\n\nDer Erreger sei für Menschen und Haustiere ungefährlich, teilten die NABU-Experten weiter mit. Dennoch sollte mit toten Vögeln vorsichtig umgegangen werden, weil sie auch andere Krankheitserreger in sich tragen können. Wie stark die Meisenbestände beeinträchtigt wurden, werden voraussichtlich die Ergebnisse der Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen."], "neg": ["Über das ganze Jahr 2019 ist die Arbeitslosenquote von einem bereits tiefen Niveau aus weiter zurückgegangen. Im Durchschnitt lag sie bei 2,3 Prozent nach 2,5 Prozent im Jahr davor, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte.\n\nDerart tiefe Werte wurden zuletzt Anfang der 2000er-Jahre gemessen. In den Jahren 2000 und 2001 fiel die Arbeitslosenquote gar unter die Marke von 2 Prozent, ehe der Wert bis 2004 nahe an die Schwelle von 4 Prozent kletterte.\n\nWeniger Arbeitslose\n\nDie gute Entwicklung des letzten Jahres am Schweizer Arbeitsmarkt lässt sich auch anhand der Entwicklung der Arbeitslosenzahl ablesen. Die jahresdurchschnittliche Zahl der als arbeitslos registrierten Personen fiel 2019 laut Seco um knapp 10 Prozent auf 106'932 zurück.\n\nDer Schweizer Arbeitsmarkt habe sich im vergangenen Jahr als widerstandsfähig erwiesen, schreibt das Seco. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte nahm die Zahl der Arbeitslosen trotz trüberen Wirtschaftsaussichten stark ab und lag Ende Juni erstmals seit September 2008 unter der Marke von 100'000. Gegen Ende des Jahres stieg die Arbeitslosigkeit vorwiegend aufgrund saisonaler Effekte wieder an.\n\nAnstieg im Dezember\n\nIn der Dezember-Statistik stieg die Arbeitslosenquote zum Jahresende hin auf 2,5 nach 2,3 Prozent im November, wie es weiter hiess. Um saisonale Faktoren bereinigt verharrte die Quote hingegen bei 2,3 Prozent. Ökonomen hatten im Vorfeld mit diesen Werten gerechnet.\n\nInsgesamt waren Ende Dezember 117'277 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet. Das sind 10'947 mehr als noch im Vormonat. Der Grund sind primär saisonale Faktoren, die tendenziell in der kalten Jahreszeit zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen im Dezember um rund 2'400 Personen.\n\nWeiter hat das Seco im Berichtsmonat 192'955 Stellensuchende gezählt, das sind rund 10'500 mehr als im Vormonat. Die Zahl der als offen gemeldeten Stellen sank derweil auf 29'720. Davon unterlagen 17'577 Stellen der im Juli 2018 eingeführten Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von mindestens 8 Prozent. Seit Beginn des Jahres gilt 5 Prozent neu als Grenzwert.\n\nDie gute Entwicklung am Arbeitsmarkt entlastet zudem die Kassen des Bundes. Das Rechnungsjahr 2019 schloss der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung laut Mitteilung mit einem Überschuss von 1,60 Milliarden Franken ab und so konnten die noch bei der Bundestresorie offenen Darlehen restlos zurückbezahlt werden.", "Die Zukunft vorauszusagen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Soweit wir in die Zeit zurückblicken können, gab es Orakel, Auguren, Traumdeutungen, Prophezeiungen und andere Formen der Wahrsagung, mit denen die Menschen den Willen der Götter zu ergründen versuchten, die über deren Schicksal bestimmten. Im Christentum und anderen eschatologischen Religionen nahm die Bedeutung der Propheten ab, denn die Zukunft war ohnehin bekannt: Die Welt werde untergehen und vom wahren Reich Gottes abgelöst werden.\n\nDer dramatische Klimawandel hinterlässt in manchen Weltregionen apokalyptisch anmutende Landschaften, so etwa im Amazonas-Gebiet. Foto: AFP/Carla de Souza\n\nImmanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel führten in die europäische Geisteswelt eine Geschichtsphilosophie ein, die von einem stetigen Fortschritt hin zu einer besseren und friedlicheren Gesellschaft ausging. Karl Marx übernahm diese Idee in seinem historischen Materialismus, der den Weg vom Feudalismus über den Kapitalismus zu einer klassenlosen Gesellschaft im Kommunismus als ehernes Gesetz betrachtet. Und zuletzt war es der US-Politologe Francis Fukuyama, der das \"Ende der Geschichte\" in Form der liberalen westlichen Demokratie voraussagte – und dabei ebenso irrte wie Marx.\n\nAuch wenn Astrologen immer noch ihre Anhänger finden, besteht heute in unserer Welt ein Konsens, dass Geschichte keinem Ablaufgesetz folgt und daher auch nicht vorhersehbar ist. Aber ganz wollen wir von der Versuchung der Wahrsagung nicht lassen, das emotionale Bedürfnis ist zu stark. Wir wollen wissen, ob die EU in verfeindete Nationalstaaten zerfallen wird, ob Donald Trump die USA in eine autoritäre Kleptokratie verwandeln wird, ob in Europa der liberale Rechtsstaat den Angriff der Populisten überstehen kann, ein autoritäres China zur Supermacht aufsteigen und der Welt seinen Stempel aufdrücken wird – und vor allem, ob der Klimawandel doch noch gebremst werden kann oder die humane Zivilisation zerstören wird. Und in rechten Kreisen sind es Angstvisionen wie eine ungebremste Massenmigration aus Afrika oder die Umwandlung Europas in ein islamistisches Eurabia, die in einem Ton der Unvermeidlichkeit verkündet werden.\n\nEherne historische Gesetze sind mit dem Fall des Kommunismus aus der Mode gekommen. Dafür ertönt umso lauter der Ruf, aus der Geschichte zu lernen, und nicht nur an historischen Gedenktagen. Aber Lehren aus der Vergangenheit sind nur möglich, wenn man davon ausgehen kann, dass sich gewisse Muster in der Politik und der Gesellschaft wiederholen. Wir schauen zwar nicht mehr in die Eingeweide von Schlachttieren oder starren in Kristallkugeln, aber wir verwenden die Geschichte als Kursbuch für unsere eigenen Erwartungen.\n\nUrknall in Sarajevo\n\nDie Geschichte, von der wir zu lernen hoffen, ist natürlich die des 20. Jahrhunderts, in dem mehr Glück und mehr Tragik zu finden sind als in irgendeinem anderen Zeitalter. Wenn sich historische Entwicklungen tatsächlich wiederholen, dann bietet die Ära von 1900 bis zum Jahr 2000 eine unerschöpfliche Menge an Mustern.\n\nAber wie in einem Rorschachtest kann jeder etwas anderes in ihnen erkennen. Vor allem in zwei Gruppen teilen sich die lernbegierigen Schüler der Zeitgeschichte: in die Pessimisten, die die Welt auf dem sicheren Weg in den Untergang sehen, und die Optimisten, die auf die positiven Entwicklungen schauen und fest an deren Fortsetzung glauben. Und beide können sich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts in ihren Überzeugungen bestätigt fühlen.\n\nDenn das Besondere an dieser Ära, die jede Generation vor den Millennials noch intensiv miterlebt hat, war, dass sie in zwei Phasen zerfällt, die scheinbar einer völlig konträren Gesetzmäßigkeit gefolgt sind. In der Zeit von 1914 bis 1950 herrschte Murphys Gesetz: Jedes noch so unbedeutende Ereignis nahm den schlechtmöglichsten Ausgang. Dann wendete sich der Weltenlauf: Die Welt stand zwar mehrmals am Abgrund, stürzte aber niemals ab.\n\nJetzt, wo wir die ersten beiden Jahrzehnte des 21. Jahrhunderts hinter uns gebracht haben und die neuen 20er-Jahre betreten, liegt die Frage auf der Hand: Mit welcher der beiden Halbjahrhunderte lässt sich unsere eigene Zeit vergleichen? Sind wir auf dem Weg in den Untergang oder in der Ära des Fortschritts und der Hoffnung?\n\nGehen wir zum Urknall der Tragödien des 20. Jahrhunderts zurück. Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau fielen in Sarajevo einem dilettantischen Attentäter zum Opfer, der nur durch Zufall sein Ziel erreichte. Der Krieg, der daraus folgte, hätte in den folgenden Wochen ein Dutzend Mal abgewendet werden können. Und eine furchtbare Dynamik, die erst im Nachhinein als unvermeidlich wirkte, führte dazu, dass ganz Europa in einen regionalen Konflikt hineingezogen wurde, der statt einer kurzen Phase der Feindseligkeiten sich als vierjähriges Blutvergießen von unvorstellbarem Ausmaß entpuppte.\n\nDer Sturz des Zarenregimes in Russland hätte dann ein wenig Grund zur Hoffnung gegeben. Doch statt der gemäßigten Bürgerlichen setzte sich im Verlauf des Jahres 1917 eine kleine radikale Kaderpartei durch, die prompt eine neue blutige Diktatur errichtete. Und der frühe Tod von Wladimir Iljitsch Lenin ebnete den Weg für die Machtergreifung des schlimmsten aller Bolschewiken. Mit Josef Stalins Tyrannei konnte nur Adolf Hitler mithalten, und seine Gewaltherrschaft dauerte mehr als doppelt so lang.\n\nHitler und Stalin\n\nHitlers Aufstieg zum Herrscher und Zerstörer Europas ist überhaupt die Geschichte einer Verkettung unglücklicher Ereignisse, die keine noch so böse Fantasie hätte erfinden können. Der Demagoge Hitler war das Produkt des Ersten Weltkriegs, wäre aber eine Fußnote in der deutschen Geschichte geblieben, wenn nicht dem New Yorker Börsenkrach von Oktober 1929 eine Serie von wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen gefolgt wäre, die aus einer Finanzkrise eine Weltwirtschaftskrise machten, was in der fragilen Weimarer Republik die Parteien der Mitte zerrieb.\n\nAber selbst das hätte Hitler nicht an die Macht gebracht, wenn nicht im Augenblick, in dem sich die deutsche Wirtschaft zu erholen begann und er bereits wieder Unterstützung verlor, ihm eine Gruppe verblendeter Konservativer an die Macht verholfen hätte. In den Folgejahren hätten ihn die Franzosen, die Briten oder die eigenen Militärs mehrmals stoppen können.\n\nStattdessen konnte er seine Armee ausbauen und dann einen Krieg vom Zaun brechen, in dem seine Wehrmacht anfangs jede Schlacht für sich entschied. Und auch nach der Kriegswende 1942 dauerte es noch drei Jahre, in denen das NS-Regime in seinem Rassenwahn noch Millionen von Juden und andere Minderheiten vernichten konnte, bis zur endgültigen Niederlage. Selbst das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944, das das Morden vielleicht hätte beenden können, scheiterte. Nicht mit dem Schlimmsten zu rechnen erwies sich in dieser Zeit stets als schrecklicher Fehler.\n\nNach der Kapitulation ging das Unglück weiter. Die USA läuteten die Atomära ein, ohne die Folgen zu bedenken. Stalins Rote Armee übernahm die Herrschaft bis tief nach Mitteleuropa hinein, selbst einige westliche Staaten drohten an den Kommunismus zu fallen. In China gewann mit Mao Zedong jener Mann den Bürgerkrieg, der zum dritten großen Schlächter des Jahrhunderts aufsteigen sollte.\n\nWirtschaftsaufschwung\n\nIm Juni 1950 brach in Korea ein neuerlicher Krieg aus, dem in drei Jahren rund vier Millionen Menschen zum Opfer fielen. Da nun auch die Sowjetunion zur Atommacht aufstieg und mit den USA ein Wettrüsten begann, stand die Welt von da an am Rande der nuklearen Vernichtung. Die wissenschaftliche Zeitschrift Bulletin of the Atomic Scientists stellte ihre Weltuntergangsuhr 1947 auf sieben vor zwölf und verschob die Zeiger bald auf zwei vor zwölf.\n\nAber in der Mitte des Jahrhunderts drehte sich die Dynamik der Geschichte, als ob ein zynischer Drehbuchautor von einem freundlicheren Kollegen abgelöst worden wäre. Der nichtkommunistische Teil Europas, die USA und Japan erlebten einen beispiellosen Wirtschaftsaufschwung, der Millionen zum Wohlstand verhalf. In Afrika und Asien ging die düstere Kolonialzeit zu Ende. Der Kalte Krieg wurde nicht heiß, und selbst in den gefährlichsten Momenten der Supermächtekonfrontation, etwa in der Kubakrise 1961, wurde der Friede bewahrt.\n\nDas galt nicht für alle Staaten, es gab blutige Kriege und Bürgerkriege. In Vietnam kostete ein jahrzehntelanger Kampf Millionen Menschen das Leben. Aber Ostasien wurde ab den 1960er-Jahren auch Schauplatz eines zweiten Wirtschaftswunders, das nach Maos Tod 1976 schließlich auch China erfasste. Und dann kam vor 30 Jahren das Wunder des Berliner Mauerfalls und des zumeist friedlichen Endes des Kommunismus. In den Folgejahren machte Europa Riesenschritte zur Einigung, bis hin zur lang erträumten Schaffung einer europäischen Währung. Das Internet weckte Hoffnungen für eine politische Zukunft mit Transparenz und Mitbestimmung.\n\nWer in der Neujahrsnacht 2000 auf das Jahrhundert zurückblickte, konnte über das Wohlwollen der Geschichte nur staunen. Die größte Sorge dieser Zeit galt dem Jahr-2000-Problem, das zahlreiche Computer zum Absturz zu bringen drohte. Selbst diese Angst erfüllte sich nicht.\n\nPutin und Bush\n\nDoch im neuen Jahrtausend schien sich die Geschichte erneut zu drehen. Im halbdemokratischen Russland zog Wladimir Putin in den Kreml ein und kehrte bald darauf zur autoritären russischen Tradition zurück. In den USA erzielte George W. Bush einen fragwürdigen Wahlsieg. Als am 11. September 2001 einer Handvoll islamistischer Terroristen im Herzen von New York der größte Terroranschlag der Geschichte gelang, führte Bush die Supermacht in zwei Kriege, von denen zumindest der im Irak auf Lügen aufbaute und katastrophale Folgen hatte.\n\nEine Verkettung unverantwortlicher Praktiken in der Bankenwelt führte im September 2008 zum finanziellen Super-GAU, der ein paar Jahre später die Eurozone fast zerrissen hätte. Die Krisen zerstörten viel Vertrauen gegenüber der liberalen Ordnung und deren elitären Vertretern, was Rechtspopulisten in den USA und Europa beflügelte. Das Internet erweist sich dabei als bestes Instrument für jene, die Lügen für ihre Zwecke verbreiten wollen.\n\nEin junger Gemüsehändler in einer tunesischen Kleinstadt verbrannte sich im Dezember 2010 selbst und stieß damit in der arabischen Welt eine Protestbewegung an, deren demokratische Hoffnungen bald zerstört wurden. Für Libyen, Syrien und den Jemen brachte der Arabische Frühling nur neues Leid. Die Flüchtlingswelle, die diese Bürgerkriege auslöste, gab in Europa dem Nationalismus neuen Auftrieb; in Großbritannien mündete diese Entwicklung, verstärkt durch eine Serie unüberlegter Handlungen der politischen Entscheidungsträger, in den Brexit.\n\nDonald Trump und Xi Jinping zerstören jeweils auf ihre Weise die liberale Weltordnung. Foto: AFP/NICOLAS ASFOURI\n\nIn China schwang sich Xi Jinping zum Alleinherrscher auf und zerstört auch mit dem Aufbau eines hochtechnologischen Überwachungsstaates alle Hoffungen auf eine politische Liberalisierung. In Indien kam eine nationalistisch-hinduistische Partei an die Macht, die immer offener gegen die säkularen Prinzipien der größten Demokratie der Welt verstößt. Und in den USA gelangte ein Unternehmer und Entertainer auf einer Welle des Ressentiments und der Unabwägbarkeiten eines absurden Wahlsystems ins Weiße Haus.\n\nDort setzt Donald Trump seit drei Jahren alles daran, die demokratischen Werte des Landes und die liberale Weltordnung, die die USA nach 1945 errichtet haben, systematisch zu zerstören. Dies geschieht in einem Augenblick, in dem die Welt angesichts der wachsenden Klimakatastrophe ein gemeinsames Vorgehen der Staaten dringender braucht denn je. Erleben wir in den 2020er-Jahren eine Wiederholung der 1920er, mit dem bekannten Ausgang?\n\nVerzweiflung und Hoffnung\n\nDie vergangenen zwanzig Jahre geben allerdings auch den Optimisten argumentative Nahrung. Nach dem Kollaps von Lehman Brothers wandten Regierungen und Notenbanken die Lehren aus den 1930er-Jahren an und verhinderten damit einen wirtschaftlichen Absturz. Die EU-Spitzen ließen sich weder von Boris Johnson noch von Viktor Orbán ganz auseinanderdividieren, die Rechtspopulisten schafften den Durchmarsch nicht; in Italien verloren sie bald wieder die Macht, und in Österreich folgte auf die kurze Phase der Mitregierung ein peinlicher Absturz. Und in den USA stößt Trump Schritt für Schritt auf Widerstand. Das Impeachment hat im Senat zwar keine Chance, aber wenn man die Umfragen als Maßstab nimmt, ist seine Wiederwahl keine ausgemachte Sache. Optimisten mögen es im Augenblick schwerhaben, aber sie stehen nicht auf verlorenem Posten – vor allem nicht in einer längerfristigen Perspektive.\n\nBeim Klima prallen Verzweiflung und Hoffnung heute am härtesten aufeinander. Die Weltuntergangsuhr, die Mitte der 1990er-Jahre bei drei viertel zwölf stand, steht seit dem vergangenen Jahr wieder auf zwei vor zwölf. Die Prognosen der Klimaforscher lesen sich immer öfter wie apokalyptische Visionen, die selbst ehrgeizige Klimapläne als sinnlos erscheinen lassen. Und dass sich die Staatengemeinschaft auf einen ehrgeizigen Klimaplan einigen und diesen auch umsetzen wird, erscheint nach der enttäuschenden Weltklimakonferenz in Madrid noch unwahrscheinlicher. Die politischen Realitäten stehen dem im Wege.\n\nDer US-Autor Jonathan Franzen ist nicht der Einzige, der den Kampf gegen den Klimawandel für verloren erklärt und dazu aufruft, alles zu tun, damit die Menschheit die Folgen überlebt. Er ähnelt darin dem Dänen Björn Lomborg, der seit Jahren erklärt, dass eine wirkungsvolle Eindämmung der Treibhausgasemissionen viel zu teuer sei und man – neben der Lösung anderer sozialer und gesundheitlicher Probleme – stattdessen in die Anpassung investieren müsste.\n\nAber dem steht eine neue Generation gegenüber, die nicht bereit ist, die Hoffnung fahren zu lassen. Es ist paradox: Die radikalsten Klimaaktivisten mit ihren düsteren Warnungen sind heute die größten Optimisten. Sie sind überzeugt, dass die Katastrophe doch noch abgewendet werden kann. Anders als die Bremser, die in den Hauptstädten der Welt mit ihrem Pragmatismus den Ton angeben, wollen sie sich jedoch nicht darauf verlassen, dass wir schon irgendwie davonkommen werden. Denn der Lauf der Geschichte lässt sich zwar nicht steuern, aber er lässt sich beeinflussen. (Eric Frey, ALBUM, 28.12.2019)", "Klaus D. Grote\n\nOranienburg (MOZ) \"Das war ein Schock\", sagt Kathrin Günther-Kalsow, Veranstaltungsmanagerin der Oranienburger Tourismus- und Kulturgesellschaft TKO. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch bekanntgab, dass bis zum 31. August keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, stand fest, dass jetzt noch mehr Feste verschoben oder gestrichen werden müssen.\n\nSicher ist jetzt: Das Konzert des Oranienburger Blasmusikvereins am 1. Mai im Schlosspark entfällt. Ob es auf September verschoben werden kann, ist unklar, weil das Orchester derzeit nicht zu Proben zusammen kommen kann. Das Kinderfest der Lebenshilfe und Turm-Erlebniscity am 30. Mai findet nicht statt. Abgesagt wurde das Oranienburger Stadtfest, das vom 19. bis 21. Juni stattfinden sollte. Damit wird es in diesem Jahr auch keine Drachenbootrennen geben. Das Picknick in Weiß am 1. Juli und die Schlossparknacht am 1. August entfallen ebenfalls. Leider wird es für die Erstklässler und ihre Familien auch kein Zuckertütenfest (geplant für den 8. August) geben. Diese vier Feste finden erst wieder im nächsten Jahr statt.\n\nHier finden Sie eine Übersicht über alle abgesagten Veranstaltungen in Brandenburg.\n\nMit den meisten, für diese Veranstaltungen engagierten Künstlern habe man sich darauf einigen können, dass die Verträge für das kommende Jahr gelten, sagt Kathrin Günther-Kalsow. Wenige würden auf Vertragseinhaltung und Honorar bestehen. Auch das sei verständlich. \"Künstler haben jetzt keine Einnahmen\", sagt Kathrin Günther-Kalsow.\n\nOb die Orangerie für Veranstaltungen ab 3. Mai wieder öffnen kann, sei noch unklar. \"Das wissen wir erst nach diesem Datum\", so Kathrin Günther-Kalsow. Das gilt auch für den Schlosspark, der weiterhin für Besucher komplett geschlossen bleibt. Das für den 19. April geplante und schon ausverkaufte Konzert der Oranienburger Schloßmusik in der Orangerie findet am 20. September satt.\n\nDer Regionalmarkt am 26. und 27. September ist dann auch die erste große Veranstaltung, die wieder stattfinden kann. Die TKO stelle sich aber darauf ein, dass es bis zum Jahresende zu Einschränkungen kommt.\n\nWeiterhin entfallen die Messe für alternative Mobilität E-Motion auf dem Schlossplatz am 13. Juni, das Konzert von Furry in the Slaughterhouse am 27. Juli im Schlosshof und das Fest für Woba-Mieter am 14. August im Schlosspark. Im Schlosshof können nach jetzigem Stand aber die Konzerte von Stahlzeit, Matthias Reim und Bonnie Tyler (4., 5. und 6. September) stattfinden. Das gilt auch für das Ritterfest am 12. und 13. September und für den am 19. und 20. September geplanten Töpfermarkt auf dem Schlossplatz.\n\nCorona-Blog: Coronavirus und die Folgen für Brandenburg und Berlin", "Kubica war nach einem schweren Unfall bei einer Rallye Anfang 2011 acht Jahre lang nicht in der Formel 1 gefahren. Der Krakauer galt davor als eines der größten Talente der Königsklasse. Für BMW-Sauber, ein Vorgänger-Team von Alfa Romeo, feierte er 2008 in Montreal seinen einzigen Grand-Prix-Sieg.\n\n\"Dieses Team hat einen besonderen Platz in meinem Herzen\", wurde Kubica in einer Mitteilung zitiert. Er soll bei Alfa Romeo mit seiner Erfahrung helfen, das Auto für die kommende Saison weiterzuentwickeln. Stammfahrer bei dem in der Schweiz beheimateten Team sind der Finne Kimi Räikkönen (40) und der Italiener Antonio Giovinazzi (26).", "Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen\n\nPOL-WI: Pressemitteilung der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis\n\nWiesbaden (ots)\n\nWiesbaden\n\n1. 21-Jähriger niedergeschlagen, Wiesbaden, Bahnhofsplatz, 22.06.2020, 20.55 Uhr,\n\n(pl)Am Montagabend wurde ein 21-jähriger Mann auf dem Bahnhofsplatz von zwei unbekannten Tätern niedergeschlagen. Die beiden späteren Angreifer sollen um kurz vor 21.00 Uhr auf dem Platz vor einer Spielhalle zunächst drei Frauen beleidigt haben. Als der Geschädigte daraufhin versucht habe, die Situation zu schlichten, sei er von dem Duo direkt angegriffen und zu Boden geschlagen worden. Anschließend sollen die Täter dann auch noch auf ihr Opfer eingetreten haben. Der 21-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Einer der beiden Angreifer soll ca. 1,75- 1,80 Meter groß gewesen sein und kleingelockte, schwarze Haare gehabt haben. Der Zweite sei etwa 1,70- 1,75 Meter groß und habe ein südländisches Erscheinungsbild. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 1. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 in Verbindung zu setzen.\n\n2. Wohnungseinbrecher erbeuten hochwertige Schmuckstücke, Wiesbaden-Biebrich, Hambacher Straße, 22.06.2020, 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr,\n\n(pl)Hochwertige Schmuckstücke haben unbekannte Täter am Montagvormittag beim Einbruch in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Hambacher Straße in Biebrich gestohlen. Die Täter verschafften sich zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr durch ein Fenster Zutritt zur betroffenen Wohnung und entwendeten drei Armbanduhren sowie diverse weitere Schmuckstücke. Anschließend ergriffen die Einbrecher mit ihrer hochwertigen Beute unerkannt die Flucht. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.\n\n3. Staubsauger und Bargeld aus Wohnung gestohlen, Wiesbaden-Biebrich, Rudolf-Dyckerhoff-Straße, 22.06.2020, 17.55 Uhr bis 21.00 Uhr,\n\n(pl)Am Montag wurde zwischen 17.55 Uhr und 21.00 Uhr in Biebrich eine Wohnung in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße von Einbrechern heimgesucht. Die Täter drangen auf bislang unbekannte Weise durch die Eingangstür in die betroffene Wohnung im 6. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein und ließen aus dieser einen Akkustaubsauger sowie Bargeld mitgehen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.\n\n4. Eingangstür hält Einbrechern stand, Wiesbaden-Erbenheim, Mühlstraße, 21.06.2020, 17.30 Uhr bis 22.06.2020, 17.00 Uhr,\n\n(pl)Die Eingangstür eines Einfamilienhauses in der Mühlstraße in Erbenheim hat zwischen Sonntagnachmittag und Montagnachmittag Einbrechern standgehalten. Die Täter versuchten erfolglos, die Tür aufzuhebeln und ergriffen daraufhin unverrichteter Dinge die Flucht. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.\n\n5. Starkstromkabel von Baustelle entwendet, Wiesbaden-Dotzheim, Stegerwaldstraße, 20.06.2020, 15.00 Uhr bis 22.06.2020, 06.50 Uhr,\n\n(pl)Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen waren auf einer Baustelle in der Stegerwaldstraße in Dotzheim Kabeldiebe unterwegs. Die Täter durchtrennten ein rund 200 Meter langes Starkstromkabel an mehreren Stellen und entwendeten anschließend Kabelstücke in einer Gesamtlänge von etwa 40 Metern. Während der Wert des Diebesguts auf rund 2.000 Euro geschätzt wird, beläuft sich der entstandene Sachschaden auf ca. 10.000 Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 3. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 in Verbindung zu setzen.\n\n6. Kompletträder von Mercedes abmontiert, Wiesbaden, Wörther-See-Straße, 23.06.2020, 02.30 Uhr bis 02.40 Uhr,\n\n(pl)Auf einem Parkplatz in der Wörther-See-Straße hatten es Diebe in der Nacht zum Dienstag auf die Reifen eines dort abgestellten Mercedes abgesehen. Die Täter schlugen zwischen 02.30 Uhr und 02.40 Uhr auf dem Parkplatz gegenüber des Schwimmbades zu, bockten den betroffenen Pkw auf Steine auf und montierten anschließend alle vier Reifen inklusive der Felgen ab. Der entstandene Schaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen.\n\n7. Teile von Arbeitsmaschine entwendet, Wiesbaden-Biebrich, Wörther-See-Straße, 19.06.2020, 13.00 Uhr bis 22.06.2020, 07.00 Uhr,\n\n(pl)Bereits im Verlauf des Wochenendes haben sich Diebe in der Wörther-See-Straße auch schon an einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine zu schaffen gemacht. Die Täter schlugen die Scheibe der gelb-schwarzen Arbeitsmaschine ein und entwendeten einen Monitor sowie die dazugehörigen Kameras. Darüber hinaus ließen die Unbekannten auch noch einen aufgefundenen Verbandskasten und einen Werkzeugkasten mitgehen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 in Verbindung zu setzen.\n\n8. Katalysatoren ausgebaut und entwendet, Wiesbaden-Biebrich, Äppelallee, Nacht zum 22.06.2020,\n\n(pl)In der Nacht zum Montag haben unbekannte Täter in der Äppelallee die Katalysatoren von sechs Fahrzeugen abgebaut und gestohlen. Die betroffenen Autos waren auf dem Gelände zweier Autohäuser abgestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Hundert Euro. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2540 in Verbindung zu setzen.\n\n9. Geparkter Ford Fiesta mit Farbe besprüht, Mainz-Kastel, Wiesbadener Straße, 22.06.2020, 20.30 Uhr bis 22.30 Uhr,\n\n(pl)Unbekannte haben am Montagabend in Mainz-Kastel einen in der Wiesbadener Straße geparkten Ford Fiesta rundherum mit weißer Farbe besprüht. Der an dem roten Pkw entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem 2. Polizeirevier in Wiesbaden unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 in Verbindung zu setzen.\n\n10. Unfall beim Abbiegen - Autofahrerin schwer verletzt, Wiesbaden-Nordenstadt, Landesstraße 3028, 22.06.2020, 07.30 Uhr,\n\n(pl)Eine schwer verletzte Autofahrerin und zwei erheblich beschädigte Fahrzeuge sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Montagmorgen in Nordenstadt auf der L 3028 im Bereich der Autobahnauffahrt ereignet hat. Ein 32-jähriger Autofahrer fuhr gegen 07.30 Uhr mit seinem VW Tiguan von Nordenstadt kommend die Landesstraße in Richtung Delkenheim entlang und wollte dann nach links in die Auffahrt zur A66 einbiegen. Hierbei kollidierte er mit dem Hyundai einer 55-jährigen Frau, die auf der L 3028 in entgegengesetzter Richtung unterwegs war. Die Autofahrerin erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die erheblich beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.\n\n11. Fahrradfahrer verletzt - Unfallflucht, Mainz-Kastel, Boelckestraße, 22.06.2020, 15.30 Uhr,\n\n(pl)In Mainz-Kastel wurde am Montagnachmittag in der Boelckestraße ein 60-jähriger Fahrradfahrer bei einer Verkehrsunfallflucht verletzt. Der 60-Jährige war gegen 15.30 Uhr mit seinem weißen Pedelec vom Otto-Suhr-Ring kommend auf der Boelckestraße in Richtung Ludwigsplatz unterwegs. In Höhe einer Tankstelle sei er dann von einem hellen Mercedes überholt und beim Wiedereinscheren am Vorderrad touchiert worden. Durch den Anstoß kam der Fahrradfahrer zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Die Fahrerin oder aber der Fahrer der grauen oder silbernen Mercedes C-Klasse sei im Anschluss einfach weitergefahren, ohne sich um den Verletzen und den entstandenen Schaden zu kümmern. Mögliche Unfallzeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei dem Regionalen Verkehrsdienst der Wiesbadener Polizei unter der Telefonnummer (0611) 345-0 zu melden.\n\n12. Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt, Wiesbaden, Mainzer Straße, Montag, 22.06.2020, 14:30 Uhr,\n\n(däu)Montagmittag wurde ein Fahrradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw in der Mainzer Straße in Wiesbaden schwer verletzt. Ein 27-jähriger Mercedesfahrer fuhr in Richtung stadtauswärts, als er auf der Busspur kurz anhielt, um einen Mitfahrer aussteigen zu lassen. Der hinter dem Mercedes fahrende 18-jährige Rennradfahrer registrierte dies mutmaßlich zu spät und fuhr dem Pkw von hinten auf. Während der Fahrradfahrer in eine Klinik eingeliefert werden musste, kam der Pkw-Fahrer mit einem Schrecken davon. An dem Wagen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.\n\n13. 9-jähriger Fahrradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt, Wiesbaden, Karl-Marx-Straße, Montag, 22.06.2020, 15:30 Uhr,\n\n(däu)In der Karl-Marx-Straße in Wiesbaden wurde am Montagnachmittag ein 9-jähriger Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Pkw schwer verletzt. Der 43-jährige Skoda-Fahrer fuhr in Richtung Hans-Böckler-Straße, als der 9-Jährige zwischen zwei geparkten Pkw hindurch, mutmaßlich ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn fuhr und es dort zum Zusammenstoß kam. Der Junge wurde in eine Klinik eingeliefert, an dem Skoda entstand nur ein geringer Sachschaden.\n\n14. Verkehrsunfall mit schwer verletztem Fahrradfahrer, Wiesbaden, Otto-Suhr-Ring / Anna-Birle-Straße, Dienstag, 23.06.2020, gegen 07:15 Uhr,\n\n(däu)Am Dienstagmorgen wurde ein 25-jähriger Mountainbikefahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Opel im Otto-Suhr-Ring / Anna-Birle-Straße in Mainz-Kastel schwer verletzt. Der 25-jährige Opel-Fahrer befuhr den Otto-Suhr-Ring in Richtung Boelkestraße und wollte in die Anna-Birle-Straße nach links einbiegen. Dort übersah er mutmaßlich den auf dem Radweg des Otto-Suhr-Ringes entgegenkommenden gleichaltrigen Fahrradfahrer, der gerade die Anna-Birle-Straße überquerte, so dass es zur Kollision kam. Der Radfahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, an dem Opel Corsa entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.\n\n15. Erneute Geschwindigkeitskontrolle in 30er Zone, Wiesbaden, Rheingaustraße, 22.06.2020, 23.15 Uhr bis 23.40 Uhr,\n\n(pl)Beamte des 5. Polizeireviers haben am Montagabend gemeinsam mit der kommunalen Verkehrspolizei in der 30er Zone in der Rheingaustraße erneut eine Kontrollstelle eingerichtet. Gleich zu Beginn wurde gegen 23.15 Uhr ein Mercedesfahrer angehalten, bei dessen Kontrolle sich herausstellte, dass er über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Gegen den 28-Jährigen wurde daraufhin ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch der Halter des Mercedes muss sich wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Während der knapp halbstündigen Kontrolle wurden insgesamt zwei Geschwindigkeitsverstöße festgestellt und geahndet. Vor der Geschwindigkeitskontrolle wurden bereits zwischen 20.15 Uhr und 20.35 Uhr sechs im Bereich einer Busspur parkende Autos verwarnt. Die vorbeifahrenden Busfahrer quittierten die Aktion mit \"Daumen hoch\".\n\nRheingau-Taunus-Kreis\n\n1. Stark alkoholisierter Autofahrer kontrolliert, Hünstetten, Bundesstraße 417, Bereich Hühnerkirche, Dienstag, 23.06.2020, 01:15 Uhr,\n\n(däu)In der Nacht zum Dienstag hatte eine Streife der Polizeistation Idstein den richtigen Riecher, als sie auf der B 417 einen 40-jährigen Mann mit seinem schwarzen Audi anhielt. Schnell bemerkten die Beamten, dass der Mann mutmaßlich vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Ein mit dem Audi-Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2 Promille. Außerdem fanden die Polizisten bei dem Mann Haschisch, was sichergestellt wurde. Der im Main-Taunus-Kreis wohnhafte 40-Jährige wurde mit zur Wache genommen, wo eine Blutentnahme erfolgte. Im Anschluss daran wurde er von seiner Lebensgefährtin abgeholt. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.\n\n2. Hochwertiges Rennrad gestohlen, Eltville, Erbach, Rheinallee, Sonntag, 21.06.2020, gegen 05:10 Uhr,\n\n(däu)Am frühen Sonntagmorgen gegen 05:10 Uhr entwendeten zwei unbekannte Täter aus einer Holzgarage in der Rheinallee in Eltville-Erbach ein hochwertiges Rennrad, einen Hochdruckreiniger sowie einen Staubsauger im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Von der nebenan gelegenen offenen Garage kletterten die Männer über eine halbhohe Trennwand in die Garage, indem sich ihre Beute befand. Nachdem die Langfinger einen Bewegungsmelder ausgelöst hatten, wurde der Eigentümer im angrenzenden Haus wach und konnte die beiden Täter noch in einen weißen Kleintransporter einsteigen und flüchten sehen. Der erste Täter soll etwa 25 Jahre alt und ca. 1.80 Meter groß sein sowie blonde Haare gehabt haben. Er trug ein braun-beiges Hemd und eine Jeans. Der zweite etwa gleichaltrige Mann wurde mit kurzen dunklen Haaren und dünner Figur beschrieben. Er soll ein osteuropäisches Erscheinungsbild gehabt habe. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeistation Eltville unter der Rufnummer (06123) 9090-0 zu melden.\n\n3. Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht, Eltville, Erbach, Friedrichstraße, Freitag, 19.06.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr,\n\n(däu)Zu einem Verkehrsunfall der besonderen Art kam es am Freitagmittag zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr in der Friedrichstraße in Eltville-Erbach. Ein bislang unbekanntes Fahrzeug beschädigte eine Regenrinne in mehreren Metern Höhe sowie das dazugehörige Giebelbrett. Nach der Kollision entfernte sich der Fahrer des unfallverursachenden Wagens, ohne sich um seine Pflichten als Unfallverursacher zu kümmern. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizeistation Eltville unter der Telefonnummer (06123) 9090-0 zu melden.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden\n\nKonrad-Adenauer-Ring 51\n\n65187 Wiesbaden\n\nTelefon: (0611) 345-1041 / 1042\n\nE-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de\n\nOriginal-Content von: Wiesbaden - Polizeipräsidium Westhessen, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Vier Weltraumtouristen wollen drei Mal weiter ins All gelangen, als die ISS. Kostenpunt: 100 Millionen Dollar pro Tripp. SpaceX will damit eine neue Kapsel finanzieren.\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nWhatsApp\n\nSeite per E-Mail senden\n\nSeite drucken\n\nSchriftgröße größer\n\nSchriftgröße kleiner\n\nSpaceX-Gründer Elon Musk © APA/AFP/JIM WATSON\n\nDas US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk will im Rahmen einer Firmenpartnerschaft vier Touristen so weit ins All schicken wie nie zuvor. SpaceX schloss einen Kooperationsvertrag mit dem US-Weltraumtourismus-Anbieter Space Adventures, um die Touristen bis spätestens zum Jahr 2022 ins All und wieder zurück zu befördern, wie Space-Adventures-Chef Tom Shelley am Dienstag (Ortszeit) sagte.\n\nDie Kosten für den Ausflug ins All könnten höher als 100 Millionen Dollar (92 Millionen Euro) liegen. Dafür will Space Adventures auch neue Maßstäbe bei der Reichweite setzen. Ziel der Reise ins All sei es, dass sich die Touristen zwei bis drei Mal weiter von der Erde entfernen als die internationale Weltraumstation ISS, sagte Shelley. Die ISS befindet sich etwa 400 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt. Wie lange der Ausflug dauern soll, hänge von den Wünschen der Kunden ab.\n\nNeue Raumkapsel\n\nDie Touristen sollen mit der Raumkapsel \"Crew Dragon\" von SpaceX ins All fliegen. Diese war ursprünglich entwickelt worden, um Astronauten zur ISS zu transportieren. Der Komfort in der Kapsel ist jedoch begrenzt: Auf nur neun Quadratmetern gibt es keine separaten Räume um zu schlafen oder auf die Toilette zu gehen. Bevor es los geht, müssen sich die künftigen Weltraumtouristen zudem einem Training in den USA unterziehen.\n\nUnklar blieb zunächst, wie viel Interessenten für die Reise bezahlen müssen. \"Es ist nicht billig\", sagte Shelley. Die Kosten für den Start der Rakete Falcon 9, mit der die Kapsel in den Weltraum gebracht wird, belaufen sich auf rund 62 Millionen Dollar. Zudem muss der Bau einer neuen \"Crew Dragon\"-Kapsel finanziert werden. Shelley bezeichnete die Einschätzung als \"korrekt\", dass sich die Gesamtkosten für die Reise auf mehr als 100 Millionen Dollar belaufen könnten.\n\nBisher mit Sojus-Rakete\n\nMusks neuer Partner Space Adventures hatte bereits zwischen 2001 und 2009 acht Touristen mit russischen Sojus-Raketen zur ISS gebracht. Der erste Weltraumtourist, Dennis Tito, zahlte damals 20 Millionen Dollar. Space Adventures will auch diese Reiseangebote nun wieder aufnehmen und ab 2021 erneut Touristen mit russischen Raketen zur ISS fliegen.\n\nDabei gibt es zusehends Konkurrenz bei privaten Reisen ins All. Das Weltraumunternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson sowie Blue Origin des US-Milliardärs Jeff Bezos wollen ebenfalls an den Start gehen. Sie planen jedoch nur Reisehöhen von bis zu 100 Kilometern über der Erdoberfläche.", "pos": ["Mit \"Dragon\"-Kapsel SpaceX will Touristen so weit ins Weltall fliegen wie noch nie\n\nDas US-Raumfahrtunternehmen SpaceX verkündet ambitionierte Pläne: Es will vier betuchte Kunden auf die dreifache Höhe der Raumstation ISS fliegen. Ob das klappt, steht in den Sternen."], "neg": ["Hannover/Bremen. In Turnhallen soll niemand mehr schlafen müssen, falls wieder mehr Flüchtlinge nach Niedersachsen kommen. Die Städte haben genügend Unterkünfte.\n\nDie Städte in Niedersachsen sehen sich gewappnet für den Fall, dass über die türkisch-griechische Grenze wieder mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die meisten Kommunen erwarteten in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass sie zusätzliche Ankömmlinge in bestehenden Unterkünften unterbringen können.\n\nWolfsburg sieht diplomatisches Krisenmanagement der EU\n\nEine Situation wie 2015, als Flüchtlinge auch in Turnhallen oder anderen öffentlichen Räumen leben mussten, werde sich nicht wiederholen. „Wir gehen davon aus, dass das diplomatische Krisenmanagement der EU besser und vorausschauender als 2015 funktioniert“, sagte eine Sprecherin der Stadt Wolfsburg.\n\nIn den Städten und Gemeinden der Region Hannover stünden noch mehr als 1500 freie Plätze in Gemeinschaftsunterkünften zur Verfügung, sagte eine Sprecherin. Dazu gebe es weitere Unterbringungen in dezentralen Wohnungen in den Kommunen. „Die Region Hannover sieht daher derzeit keinen Anlass, die bestehenden Kapazitäten auszuweiten.“\n\nDemonstration unter dem Motto „Evakuiert die Inseln!“\n\nAngesichts der Not in überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln sind viele Städte sogar bereit, mehr Geflüchtete aufzunehmen. In Bundesland Bremen rief vergangene Woche das Regierungsbündnis aus SPD, Grünen Linkspartei zu einer Demonstration unter dem Motto „Evakuiert die Inseln!“ auf. Platz gebe es, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne). Die derzeit 4500 Unterbringungsplätze in der Hansestadt seien zu etwa drei Vierteln belegt.\n\nAuch Osnabrück habe als politisches Signal bei Land und Bund hinterlegt, dass die Stadt bereit sei, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, sagte ein Stadtsprecher. Doch die grundsätzliche Entscheidung über eine Aufnahme in Deutschland liegt beim Bund, vor allem bei Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Die Bundesregierung und die EU wollen die Grenzen gegen die neuen Flüchtlinge aus der Türkei geschlossen halten. Ankara hat die türkischen Grenzen für offen erklärt, so dass dort Tausende Menschen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Irak auf einen Weg nach Europa hoffen.\n\nRückbau der Unterkünfte verlangsamt sich\n\nWeil die Flüchtlingszahlen in Niedersachsen seit 2015 gesunken sind, haben viele Kommunen die damals eilig errichteten oder gemieteten Unterkünfte wieder geschlossen, zurückgegeben oder abgebaut. Nun könnte sich die Lage wieder ändern, deshalb verlangsamt sich der Rückbau an manchen Orten.\n\nDie Stadt Lüneburg stoppte einem Bericht der „Landeszeitung“ zufolge den Abbau einer Gemeinschaftsunterkunft. Eine andere Unterkunft werde vorläufig nicht in reguläre Wohnungen umgewandelt. In der Region Hannover hieß es: „Der Abbau von Überkapazitäten wird aufgrund der derzeitigen Ereignisse mit besonderem Augenmaß betrieben.“\n\nStadt Hildesheim engagiert sich\n\nAuch Oldenburg und Hildesheim gehen davon aus, dass sie eine gewisse höhere Zahl von Flüchtlingen in ihren bestehenden Einrichtungen unterbringen können. Ungeachtet eines möglichen Anstiegs läuft die ständige Verteilung von Asylbewerbern im Land weiter. „Bisher hat sich die Stadt Hildesheim bei der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen bereits über das normale Maß hinaus engagiert, trotz der nicht einfachen Wohnungsmarktlage“, sagte ein Sprecher. dpa", "sz Lenhausen. Unbekannten Täter entwendeten zwischen dem 4. und 9. Juni aus einem Fischteich in Lenhausen etwa 90 Forellen sowie zwei Störe. Der Tatort liegt in einem Waldgebiet nahe der Blumenstraße.\n\nAuch in Müllen in der Nähe zum Hellwecker Weg wurden Tiere gestohlen. So flüchteten am 7. Juni gegen 20.30 Uhr zwei Personen von einer umzäunten Teichanlage, als sie einen Zeugen wahrnahmen. Mit zwei weißen Plastiktüten und etwa 20 kg Lachsforellen liefen sie über einen Schotterweg in Richtung Lenhausen. Die männlichen Täter werden wie folgt beschrieben: beide etwa 25 bis 30 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Einer trug eine graue Jacke mit einer Kapuze auf dem Kopf, der andere eine grüne Regenjacke. Dieser hatte etwas längere, braun-graue Haare.\n\nIn beiden Fällen entstand ein Gesamtschaden von etwa 500 Euro. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird derzeit geprüft. Hinweise bitte an die Polizei Olpe unter Tel. (0 27 61) 9 26 90.", "Seit sieben Jahren wird der australische Schauspieler Karm Gilespie vermisst. Am Samstag wurde bekannt, dass er in China wegen Drogenschmuggels verurteilt wurde. Die australische Regierung ist nach eigenen Angaben \"sehr traurig und besorgt\".\n\nDie australische Regierung hat sich sehr besorgt über den Fall des Schauspielers Karm Gilespie gezeigt, der in China zum Tode verurteilt worden ist. Regierungschef Scott Morrison sagte am Montag: „Ich und die Regierung sind sehr traurig und besorgt.“\n\nAm Samstag war bekannt geworden, dass es sich bei dem wegen Drogenschmuggels verurteilten Mann um den seit fast sieben Jahren verschwundenen Schauspieler und Investment-Coach Gilespie handelt.\n\nGilespie war nach chinesischen Angaben am Mittwoch in der südchinesischen Stadt Guangzhou zum Tode verurteilt worden. Laut chinesischen Medienberichten war er Ende 2013 am Flughafen von Guangzhou verhaftet worden. Er soll mehr als 7,5 Kilogramm Methamphetamin in seinem Aufgabegepäck transportiert haben.\n\nAußenministerin Marise Payne erklärte am Montag, australische Beamte hätten seit der Inhaftierung von Gilespie „angemessenen konsularischen Beistand“ geleistet. Sie nannte aber keine konkreten Gründe für die Geheimhaltung des Falles.\n\nSpannungen zwischen Peking und Canberra nehmen zu\n\nChina ist ein wichtiger Handelspartner von Australien. Angesichts der zunehmenden militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Machtdemonstrationen Chinas im asiatisch-pazifischen Raum nehmen seit einiger Zeit die Spannungen zwischen Peking und Canberra zu.\n\nMit scharfer Kritik reagierte Peking im April zudem auf Forderungen Australiens nach einer unabhängigen Untersuchung der Verantwortung der chinesischen Behörden für die weltweite Ausbreitung des neuartigen Virus.\n\nErst im vergangenen Jahr wurden in China zwei Kanadier wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt. Diplomatische Bemühungen Kanadas um Begnadigungen blieben bisher erfolglos. Kanada hatte zuvor eine Topmanagerin des chinesischen Huawei-Konzerns festgenommen. (afp/nh)", "Westhagen. Er kracht gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Daimler Benz. Dabei wird der Wagen an der Front und der Motorhaube stark beschädigt.\n\nDie Polizei sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Flucht, der sich am Sonntagnachmittag auf der Eisenacher Straße ereignet hat. Nach derzeitigem polizeilichen Kenntnisstand fuhr gegen 16.50 Uhr ein Motorrollerfahrer auf dem Stralsunder Ring und bog von dort in die Eisenacher Straße ein.\n\nHier verlor er laut Mitteilung der Polizei aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Gefährt und krachte gegen einen am Fahrbahnrand abgestellten Daimler Benz. Dabei wurde der Wagen an der Front und der Motorhaube stark beschädigt.\n\nOb sich der Zweiradfahrer bei dem Unfall verletzte, ist derzeit nicht geklärt. Zumindest stieg er wieder auf seinen Roller und brauste davon. Zeugen beobachteten, unmittelbar nachdem sie einem dumpfen Knall wahrgenommen hatten, einen weißen Motorroller, dessen Fahrer einen hellen Helm trug und der sich auf der Eisenacher Straße in östlicher Richtung entfernte.\n\nAn der Unfallstelle fanden die Ermittler der Polizei weiße Fahrzeugteile, die sie zur Untersuchung sicherstellten. Die Beamten hoffen auf Anwohner, Passanten oder Autofahrer, die Hinweise zu dem Sachverhalt geben könne. Zeugen haben zwei Autos beobachtet, die zur fraglichen Zeit auf dem Stralsunder Ring an der Einmündung zur Eisenacher Straße anhielten. Diese Fahrer und andere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: (05361) 46460. red", "Von Peter Münch, Wien\n\nEs ist ein Dienstagvormittag, der sich anfühlt wie ein sehr früher Sonntagmorgen: Die Straßen sind fast menschenleer, ab und an quietscht eine Trambahn um die Ecke, ein paar Vögel hört man zwitschern. Es wird Frühling in Wien, endlich, zartes Grün sprießt an den Bäumen, und die Sonne schickt die ersten warmen Strahlen des Jahres. Es ist, als wolle der Himmel - oder wer auch immer - die Menschen in Versuchung führen. Jeder will raus. Kaum einer darf."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Am Sonntag, den 2. Februar, laden die Lehrenden der Musikschule Walgau in den Ramschwagsaal zum Konzert mit kulinarischer Begleitung. Beginn ist um 10.30 Uhr.\n\nWas braucht es mehr für einen gemütlichen Sonntagvormittag als nette Gesellschaft, gute Musik und feine Speisen und Getränke? All dies erwartet das Publikum bei diesem Konzert. Die Lehrenden sind diesmal nicht in den Unterrichtsräumen der elf Mitgliedsgemeinden der Musikschule in Bludesch, Düns, Dünserberg, Frastanz, Göfis, Nenzing, Nüziders, Röns, Satteins, Schlins und Schnifis zu erleben, sondern auf der Bühne des Ramschwagsaales in Nenzing. Sie haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das Musik aller Stilrichtungen von Mozart bis zu den Beatles bereithält.", "pos": ["Am vergangenen Sonntag gestalteten die Lehrenden der Musikschule Walgau im Ramschwagsaal ein beeindruckendes Konzert.\n\nFür diese Matinée hatte das Team der Lehrenden ein buntes Programm vorbereitet, das von barocker und klassischer Musik bis hin zu Folklore, Volksmusik und Pop reichte. Als Besonderheit war auch ein Klaviertrio des Komponisten Michael Floredo zu hören, der an der Musikschule Komposition, Orgel und Musiktheorie unterrichtet – in einer sehr eindrücklichen zeitgemäßen Klangsprache verarbeitete er darin Impressionen aus der Örflaschlucht. Auch in den Besetzungen gab es viel Abwechslung: neben klassischen Formationen sorgten Ensembles in außergewöhnlicher Besetzung für neue Klangerlebnisse und auch an beeindruckenden solistischen Darbietungen fehlte es nicht. Dir. Christian Mathis und Jennifer Henny führten das Publikum auf anregende Weise durch das Programm und gaben einen Einblick in die Arbeit der Musikschule. Das Konzert fand großen Anklang bei den kleinen und großen ZuhörerInnen, die den Ramschwagsaal bis auf den letzten Platz füllten. Neben zahlreichen MusikschülerInnen mit ihren Familien ließen sich auch Bgm. Anton Mähr aus Schnifis, Bgm. Walter Gohm aus Frastanz, Vorstand Peter Schmid und der Geschäftsführer der Musikschule Elmar Gort diesen feinen Vormittag nicht entgehen."], "neg": ["Eklat um Moderator: \"BR-Führungsspitze hat meine Familie und mich mit Hass und Hetze allein gelassen\"\n\nVon: Marcel Görmann\n\nTeilen\n\nRichard Gutjahr (links) erhebt schwere Vorwürfe gegen BR-Intendant Ulrich Wilhelm. © picture alliance/Felix Hörhager/dpa, picture alliance / obs / news aktuell GmbH\n\nEin Skandal rollt auf den Bayerischen Rundfunk zu: Der bekannte Moderator Richard Gutjahr veröffentliche in einem Abschiedsbrief schwere Vorwürfe gegen Intendant Ulrich Wilhelm.\n\nDer Moderator Richard Gutjahr will nicht mehr für den Bayerischen Rundfunk arbeiten.\n\nIn einem offenen Abschiedsbrief attackiert er den Intendanten Ulrich Wilhelm heftig.\n\nGutjahr fühlt sich von ihm im Stich gelassen - und wirft ihm Lügen vor.\n\nUpdate 14.10 Uhr: Nun verschickte die BR-Pressestelle ein Statement zu den Vorwürfen des ehemaligen Mitarbeiters Richard Gutjahr. Die Kernbotschaften: Der Bayerische Rundfunk habe sich sehr wohl um den Fall bemüht - und Richard Gutjahr sei gar nicht jüngst aus dem Sender ausgeschieden, sondern bereits im März 2019.\n\nDie Rundfunkanstalt weist den „Vorwurf der Lüge und Täuschung durch den Intendanten strikt zurück“. Die Geschäftsleitung und der Vorsitzende des Rundfunkrats des BR hätten sich in den vergangenen drei Jahren „mehrfach und intensiv mit allen Facetten des Falles beschäftigt“.\n\nBR berichtet von Angebot an Richard Gutjahr\n\nDer BR habe Gutjahr zudem eine Weiterbeschäftigung in einem „interessanten, auf seinen Themenbereich zugeschnittenen Bereich“ angeboten, was dieser abgelehnt habe. „Daraufhin kam es bereits im März 2019 zu einem Aufhebungsvertrag in gegenseitigem Einvernehmen“. Seitdem sei der Journalist auch nicht mehr für den BR tätig gewesen, heißt es in dem Statement.\n\nDer Bayerische Rundfunk teilt zudem mit, dass er zusammen mit Justizministerium und weiteren Medien eine Initiative gegen Hass im Netz gestartet habe, auch um Angriffe auf Journalisten einfacher durch die Staatsanwaltschaft verfolgen lassen zu können. Der Hass, der Gutjahr im Netz entgegenschlage, sei „beschämend“, die Verschwörungstheorien „absurd“ und die Drohungen gegen ihn „erschütternd“.\n\nBR-Eklat: Bekannter Moderator erhebt schwere Vorwürfe - und verlässt den Sender\n\nMünchen - Zum Jahreswechsel hat der Bayerische Rundfunk einen handfesten Eklat. Der bekannte Moderator, Reporter und Blogger Richard Gutjahr teilte am Silvestertag mit, dass er die Rundfunkanstalt nach 22 Jahren verlassen hat - und machte zeitgleich Intendant Ulrich Wilhelm schwere Vorwürfe. Damit droht der nächsten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt ein Skandal, kurz nachdem der WDR nach einem umstrittenen Satire-Video in Erklärungsnot geriet.\n\nGutjahr war beim BR unter anderem Moderator der Sendung \"Rundschau-Nacht\". Nun rechnete der 46-Jährige in einem Blogbeitrag mit Wilhelm ab. Gutjahr fühlt sich von dem Intendanten, der bis 2010 Regierungssprecher Merkels war, im juristischen Kampf gegen Rechtsextremisten im Stich gelassen. Mehr noch: Wilhelm soll das Kontrollgremium des BR getäuscht und belogen haben. Da andere Kommunikationswege ausgeschöpft seien, wende er sich nun an die Öffentlichkeit.\n\nBR-Eklat: Gutjahr wirft Wilhelm Lüge und Täuschung vor\n\nGutjahr war im Juli 2016 zufällig kurz hintereinander an zwei Terror-Orten, nämlich in Nizza (Merkur.de*) und wenige Tage später am Olympia-Einkaufszentrum in München (tz.de*). Von beiden Anschlagsorten berichtete er als Reporter. Das nahmen Rechtsradikale und Antisemiten zum Anlass, um Verschwörungstheorien im Netz zu verbreiten und ihn offen zu bedrohen. Gutjahr ging juristisch dagegen vor - ebenso gegen die rechten Verlage Kopp und Compact. Hier fühlte er sich von seinem Intendanten alleine gelassen.\n\nVideo: Deutsche Medien sorgen sich um rechte Gewalt gegen Journalisten\n\nEr schreibt, Wilhelm habe ihn nach seiner Bitte um Unterstützung lediglich „vertröstet“ und zunächst auch keine finanzielle Hilfe für die Prozesskosten bereitgestellt. Wilhelm hätte die Dimension der Attacke, die Verleumdungen und Morddrohungen im Netz scheinbar nie nachvollziehen können. Man habe ihn und seine Familie mit dem Hass und der Hetze, den ganzen Folgen der Berichterstattung für die ARD allein gelassen. „Erst als ich mich in der Folge an den Ombudsmann sowie an den Rundfunkratsvorsitzenden des BR wandte, ließen Sie mir finanzielle Beihilfe zukommen, eine einmalige Zahlung, weniger als ein Monatsgehalt. Verbunden mit der unmissverständlichen Ansage, dass dies eine Ausnahme sei und ich mich in Zukunft mit meinen Problemen an den Deutschen Journalistenverband wenden soll. Die begleitenden Worte Ihres Juristischen Direktors werde ich nie vergessen: Man könne ja nicht jedem freien Mitarbeiter gleich einen Anwalt stellen, nur weil man mal im Netz ‚angepöbelt‘ werde“, schreibt der Journalist in seinem Blogeintrag.\n\nGutjahr greift BR-Intendanten an: Kontrollgremium in die Irre geführt\n\nLaut Gutjahr soll der Intendant jedoch im Kontrollgremium des BR ausgesagt haben, dass man die Prozesskosten beglichen habe und sich für die redaktionell unbearbeitete Veröffentlichung eines Handy-Videos aus Nizza, für das Gutjahr im Netz heftig attackiert wurde, entschuldigt habe. Der BR habe dieses Rohmaterial des Reporters zunächst 1:1 auf seinen Kanälen auf YouTube, Facebook und Twitter verbreitet, was einen Shitstorm auslöste. Die Behauptungen Wilhelms würden jedoch nicht stimmen, deshalb wirft ihm Gutjahr vor, die „Unwahrheit gesagt bzw. das Kontrollgremium des Bayerischen Rundfunks in die Irre geführt“ zu haben. Indirekt bezeichnete Gutjahr Wilhelm später als eine Führungskraft ohne Rückgrat, Herz und moralischem Kompass.\n\nEklat um Richard Gutjahr: BR-Sprecher \"überrascht\" - Stellungnahme soll folgen\n\nLaut einer ersten Anfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland reagierte ein BR-Sprecher \"überrascht\" auf den Brief Gutjahrs. Es wurde eine baldige Stellungnahme angekündigt.\n\nBR-Intendant Wilhelm in der Kritik - Solidarität für Gutjahr auf Twitter\n\nRückendeckung bekommt Gutjahr vom Medienjournalist Stefan Niggemeier: \"Richard Gutjahr ist seit drei Jahren einer Vernichtungskampagne ausgesetzt. Aber er muss nicht nur gegen den Hass kämpfen, sondern auch gegen den eigenen Sender, den Bayerischen Rundfunk. Ein erschütternder Brief zum Abschied an den Intendanten\", postete Niggemeier über Twitter.\n\nAuch der auf Twitter viel beachtete ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz solidarisierte sich umgehend mit Gutjahr. Er schrieb am Dienstag: \"Den offenen Brief von Richard Gutjahr an den Intendanten des BR sollte jede/r lesen. Er zeigt, welchen persönlichen Bedrohungen Journalisten durch Rechtsextremisten ausgesetzt sind - und wie sehr sie unser aller Solidarität brauchen.\" Der ARD-Journalist Dennis Horn (u.a. \"Morgenmagazin\") spricht von einem \"Skandal\" im Bayerischen Rundfunk.\n\nIn der Vergangenheit zog sich BR-Intendant Ulrich Wilhelm bereits den Unmut des damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zu. Auslöser war unter anderem ein Gastauftritt von Markus Söder in der Serie „Dahoam is dahoam“, berichtete Merkur.de.\n\nVideo: Rechtliche Lage bei Cyber-Mobbing\n\nSturmtief „Sabine“ hält Deutschland und Bayern in Atem. Doch für einen Hörer des Radiosenders Bayern 3 ist der Sturm alles andere als gefährlich. Er sorgte für einen Eklat.\n\n„Hindafing“ ist eine preisgekrönte Serie im Bayerischen Fernsehen (BR). Ein BR-Rundfunkrat ärgerte sich jedoch über die Satire – mit gravierenden Folgen.\n\nIn Volkmarsen in Hessen wurden bei einem Karnevalsumzug mindestens 52 Menschen verletzt. Ein 29-Jähriger raste mit seinem Auto in den Umzug. Autos werden immer wieder als Waffe missbraucht.\n\nDie Coronavirus-Krise sowie Infizierten-Fälle haben auch Auswirkungen auf das Programm mehrerer Sender.\n\nmag\n\n*Merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks", "Kulturnachrichten\n\nMittwoch, 1. Januar 2020\n\nKlassik-Stiftung Weimar plant digitalen Forschungsraum Dort sollen Sammlungen, Archive und mehr zusammengeführt und für die Allgemeinheit nutzbar gemacht werden. Ein solcher virtueller Forschungsraum könne auch ein Pionierfall in Deutschland sein, sagte Stiftungspräsidentin Ulrike Lorenz. Ziel sei es, dass die Nutzer daraus Erkenntnisse für sich und die Forschung ziehen könnten. Dabei soll - gerade für die Laien - das Vergnügen nicht zu kurz kommen, betonte Lorenz. Einen Zeitplan für das Projekt nannte sie nicht. Bereits bei ihrem Antritt als Chefin der Klassik Stiftung Weimar im Sommer 2019 hatte Lorenz angekündigt, einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung setzen zu wollen.\n\nOpernregisseur Harry Kupfer gestorben Der bedeutende Regisseur Harry Kupfer ist tot. Der langjährige Chef der Komischen Oper Berlin starb am Montag nach längerer Krankheit im Alter von 84 Jahren in seiner Heimatstadt, wie sein Management Arsis am Silvestertag in Wien mitteilte. Der gebürtige Berliner begann seine Karriere 1958 in Stralsund in der ehemaligen DDR. Kupfer stieg über Karl-Marx-Stadt, Weimar und Dresden zum Chefregisseur der Komischen Oper auf, die er ab 1981 für 21 Jahre künstlerisch prägte. International begann sein Weltruhm mit der Inszenierung des \"Fliegenden Holländer\" 1978 in Bayreuth, dem 1988 dort gemeinsam mit Daniel Barenboim \"Der Ring des Nibelungen\" folgte. Seine letzte Inszenierung war zugleich seine Heimkehr an die Komische Oper, wo er im Frühjahr 2019 noch Händels \"Poro\" gestaltete.\n\nJournalismusmuseum Newseum in Washington schließt Das Journalismusmuseum \"Newseum\" in Washington wird zum Jahresende wegen zu geringer Einnahmen geschlossen. Demzufolge wird das Museumsgebäude für mehr als 370 Millionen Dollar an die Eliteuni Johns Hopkins University verkauft. Die Ausstellungsstücke über Geschichte und Gegenwart des Journalismus sollen zunächst abgebaut und eingelagert werden. Deren Zukunft sei noch offen, sagte Museumssprecherin Sonya Gavankar: Möglich wären ein neues Museumsgebäude, eine Wanderausstellung oder nur noch ein Internetauftritt. Das 2008 eröffnete moderne Medienmuseum hatte sich die Verteidigung der Presse- und Meinungsfreiheit auf die Fahnen geschrieben, ohne dabei unkritisch zu sein. Journalistische Fehltritte und Fehlentwicklungen wurden in den Ausstellungen ebenso thematisiert wie Enthüllungsberichte von Reportern. Bei hunderten Konferenzen und anderen Veranstaltungen wurde kontrovers diskutiert - und das über Parteigrenzen hinweg, betonte Gavankar. Es sei schade, dass es jetzt schließe, fand eine der Besucher: \"Im gegenwärtigen politischen Klima ist es so wichtig, dass Kinder mit Medien umgehen können und lernen, welchen Wert eine freie Presse hat.\" Das Museum lockte in den zwei Jahrzehnten rund zehn Millionen Besucher an.\n\nFontane-Festspiele ab 2020 jährlich Die Fontane-Festspiele in Neuruppin werden ab 2020 jährlich zu Pfingsten veranstaltet. Bislang gab es die Veranstaltungen zu dem Literaten Theodor Fontane alle zwei Jahre. \"Als wir die Festspiele 2010 aus der Taufe hoben, haben wir uns die Präsentation eines 'modernen' Fontane auf die Fahnen geschrieben\", sagte Uta Bartsch, Geschäftsführerin der Fontane-Festspiele. Mit zeitgenössischen Künstlern und Künsten werde die Person Fontanes mit ihren vielfältigen Facetten zum Funkeln gebracht, so Bartsch. Neues sei hinzugefügt und Altes über Bord geworfen worden. Zugleich sollen aber auch die Erwartungen eher traditionell orientierter Fontane-Enthusiasten erfüllt werden. 2020 stehen demnach unter anderem das Fontane-Lyrik-Projekt, das Europäische Festival der Reiseliteratur \"Neben der Spur\" oder literarische Fontane-Stadtspaziergänge auf dem Programm. Das bereits 2019 erfolgreich erprobte Höfe-Projekt \"Hereinspaziert\" wird fortgesetzt. Zudem laufe das neu gegründete Poesiefestival \"Pop und Petersilie\", kündigte Bartsch an. Fontane wurde in Neuruppin geboren und verlebte dort seine Kindheit.\n\nGrütters sieht neue Berlinale-Spitze unter Druck Rund zwei Monate vor der 70. Ausgabe der Berlinale sieht Kulturstaatsministerin Grütters die neue Leitung des Filmfestivals unter hohem Erwartungsdruck. Sie hoffe, dass sich beim Wettbewerb eine etwas andere kuratorisch-künstlerische Note artikuliere, sagte Grütters der Deutschen Presse-Agentur. Insofern rechne sie damit, dass es im Wettbewerb und auch in den weiteren Sektionen programmatische Veränderungen gebe. Nach Einschätzung der CDU-Politikerin wird von einer Berlinale-Direktion immer erwartet, dass sie das Publikum begeistert - und auch weiterhin 330 000 Karten in elf Tagen verkauft. Grütters sieht das Filmfestival umfassend unterstützt: \"Mit 10,4 Millionen Euro allein vom Bund ist das neue Leitungsteam Rissenbeek und Chatrian jetzt zum Start seiner Amtszeit und zur 70. Berlinale gut ausgestattet\". Die 70. Berlinale beginnt am 20. Februar. Mit Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek hat das Festival nach dem bisherigen Leiter Dieter Kosslick nun eine Doppelspitze.", "Abmeldung\n\nSie haben sich erfolgreich abgemeldet!\n\nWenn Sie die bezahlpflichtigen Artikel wieder lesen wollen, können Sie sich jederzeit mit Ihrem Benutzernamen und Passwort erneut anmelden.\n\nSind Sie sich sicher, dass Sie sich abmelden möchten?", "Polizeipräsidium Konstanz\n\nPOL-KN: (Ludwigshafen) Polizei sucht vergebens nach krankem Fuchs 18.2.20, 14 Uhr\n\nBodmann-Ludwigshafen (ots)\n\nAufgrund einem Hinweis auf einen offenbar kranken Fuchs, der sich in einem Garten einer Anwohnerin im Oberhof aufgehalten hat, begab sich eine Polizeistreife am Dienstagnachmittag auf die Suche nach dem Tier, das eventuell an der für Menschen ungefährliche Fuchräude leidet, aber für andere Haustiere ansteckend sein kann. Trotz Absuche in Hecken und Gestrüpp konnen die Beamten den Fuchs aber nicht finden. Sie informierten den zuständigen Jagdpächter über den Hinweis.\n\nRückfragen bitte an:\n\nUwe Vincon\n\nPolizeipräsidium Konstanz\n\nPressestelle\n\nTelefon: 07531 995-1010\n\nE-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell", "Russland verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie die Abstimmung über die größte Verfassungsänderung in der Geschichte des Landes. Das kündigte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer Fernsehansprache an. Einen neuen Termin werde es später geben.\n\nDie Bevölkerung sollte ursprünglich am 22. April darüber entscheiden, ob die Verfassung mit erweiterten Machtbefugnissen für den Präsidenten in Kraft gesetzt wird. Die Verfassungsänderung ist sehr umstritten. Langzeit-Amtsinhaber Putin könnte dann auch die Möglichkeit haben, bis 2036 im Amt zu bleiben. Im Eiltempo hatten das Parlament und auch das Verfassungsgericht dem zugestimmt.\n\nKritiker und Oppositionelle werfen Putin wegen der Änderung der Verfassung einen “Staatsstreich” vor. Demonstrationen sind wegen der Coronavirus-Pandemie verboten.\n\nWegen der Lage um das Coronavirus erklärte Putin die kommende Woche für arbeitsfrei. Die Menschen sollten jetzt “besser zu Hause bleiben”, sagte der Staatschef am Mittwoch in einer seltenen Fernsehansprache.\n\nDie Lage um das Coronavirus hatte sich in den vergangenen Tagen in Russland massiv verschärft. Offiziell hatte Russland am Mittwoch 658 Coronavirus-Fälle, davon 410 in Moskau. Die russische Hauptstadt untersagte alle Veranstaltungen unter freiem Himmel. Geschlossen sind unter anderem auch Kultur- und Sporteinrichtungen.\n\nMehr als 1,9 Millionen Menschen im Alter über 65 Jahre müssen von diesem Donnerstag an zuhause bleiben. Das russische Verteidigungsministerium überprüfte die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte. Das russische Parlament plant eine massive Verschärfung der Strafen wegen Verstoßes gegen die Quarantänevorschriften."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "TOKIO (dpa-AFX) - Das Elektronik-Geschäft von Sony ist schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Das operative Ergebnis des Bereichs sei dadurch im vergangenen Quartal um rund 35,1 Milliarden Yen (gut 300 Mio Euro) niedriger ausgefallen, schätzte Sony am Mittwoch. Gründe seien die Schließung der Fabriken in China und Malaysia sowie eine allgemeine Abschwächung der Nachfrage gewesen.\n\n\n\nDer operative Verlust der Elektronik-Sparte stieg dadurch um rund die Hälfte auf rund 60 Milliarden Yen (512 Mio Euro), unter anderem auch durch Umstrukturierungsmaßnahmen. Der Umsatz brach derweil um ein Viertel auf gut 363 Milliarden Yen (3,1 Mrd Euro) ein.\n\n\n\nAuch die Finanzsparte, sonst eine verlässlichen Geldbringer von Sony, traf die Pandemie hart. Die Krise drückte den Betriebsgewinn um 28 Milliarden Yen (248 Mio Euro).\n\n\n\nSonys Konzernumsatz insgesamt sackte in dem Ende März abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 1,75 Billionen Yen (15 Mrd Euro) ab. Der Gewinn schmolz um 86 Prozent auf 12,6 Milliarden Yen (108 Mio Euro) zusammen.\n\n\n\nIn seiner wichtigsten Sparte, dem Spielegeschäft rund um die Playstation-Konsole, verspürte Sony zwar sogar Rückenwind durch die Corona-Krise. Es wurden mehr Games heruntergeladen und Abo-Dienste stärker genutzt. Allerdings fiel der positive Effekt mit 2,8 Milliarden Yen (24 Mio Euro) zusätzlich beim operativen Gewinn eher zaghaft aus. Der Umsatz der Sparte sank um 13 Prozent auf 433,6 Milliarden Yen (3,7 Mrd Euro). Nutzer sind vor dem erwarteten Start der Playstation 5 zum Jahresende zurückhaltend. Es wurden noch 1,5 Millionen Geräte der Playstation 4 verkauft - im Vorjahresquartal waren es 2,6 Millionen.\n\n\n\nFür das Film- und TV-Geschäft mit dem Hollywood-Studio Columbia errechnete Sony ein moderates Corona-Gewinnplus von 1,5 Milliarden Yen (13 Mio Euro). Denn einerseits blieben Einnahmen wegen geschlossener Filmtheater aus - andererseits sparte Sony auch an Marketing-Ausgaben für Filme, die jetzt erst einmal nicht in die Kinos kommen. Der gesamten Industrie machen derzeit zugleich Drehstopps bei Film- und TV-Produktionen zu schaffen.\n\n\n\nIm gesamten Geschäftsjahr sank der Umsatz des Sony-Konzerns um fünf Prozent auf 8,26 Billionen Yen (71,2 Mrd Euro). Der Gewinn fiel dabei um 36 Prozent auf gut 582 Milliarden Yen (gut 5 Mrd Euro). Eine Prognose für das angebrochene Geschäftsjahr gibt Sony angesichts der Corona-Unsicherheit nicht ab./so/DP/mis\n\nSONY-Aktie komplett kostenlos handeln - auf Smartbroker.de", "pos": ["TOKIO (dpa-AFX) - Das Elektronik-Geschäft von Sony ist im ersten Kalenderquartal schwer von der Corona-Krise getroffen worden. Der japanische Branchenriese bezifferte die Einbußen beim operativen Gewinn in diesem Bereich auf 35,1 Milliarden Yen (gut 300 Mio Euro). Gründe seien die Schließung der Fabriken in China und Malaysia sowie eine allgemeine Abschwächung der Nachfrage gewesen, teilte Sony am Mittwoch mit. Der Umsatz des Konzerns sackte dadurch im vergangenen Quartal (Januar bis März) im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 1,75 Billionen Yen (15 Mrd Euro) ab. Der Gewinn schmolz um 86 Prozent auf 12,6 Milliarden Yen (108 Mio Euro) zusammen./so/DP/zb"], "neg": ["Wilhelmshaven Der Energiekonzern Uniper hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zu Deutschlands erstem schwimmenden Importterminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) unternommen. Die künftige Betreibergesellschaft und Uniper-Tochter LTW unterzeichnete einen Vertrag zum Bau und Charter des Terminalschiffs in Wilhelmshaven. Dieses sei die Kernanlage und soll die Anlandung, Speicherung und Wiederverdampfung von LNG für den deutschen Markt ermöglichen, wie Uniper am Dienstag weiter mitteilte. Der Vertrag wurde mit dem japanischen Schiff-Transportunternehmen MOL geschlossen.\n\nAllerdings ist die Realisierung des schwimmenden Terminals vor der Küste Wilhelmshavens noch nicht beschlossene Sache – erst dann soll das rund 350 Meter lange Schiff in Südkorea gebaut werden. Voraussichtlich im Sommer will Uniper in einem Ausschreibungs-Prozess das verbindlich geäußerte Interesse potentieller Kunden prüfen. In welchem Jahr das Terminal realisiert werden könnte, dazu wollte ein Sprecher des Düsseldorfer Konzerns keine Aussage machen.\n\nZuletzt hatte durch die Entdeckung eines schützenswerten Biotiops für Muscheln, Würmer und Kleinstlebewesen Verzögerungen gedroht. Die Ergebnisse einer von Uniper in Auftrag gegebenen Untersuchung zu Auswirkungen auf diesen Lebensraum liegen noch nicht vor, wie der Unternehmenssprecher sagte.\n\nEinwilligung und Werberichtlinie Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe. Schließen\n\nMittwochMittag - Der Wirtschafts-Newsletter Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche.\n\nJetzt anmelden Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich dem Datenschutzhinweis zu. Die wichtigsten Wirtschaftsneuigkeiten und ein Ausblick auf die kommende Woche.\n\nIn Deutschland gibt es noch kein Importterminal. Private Investoren planen mit Rückendeckung der Politik aus Berlin LNG-Terminals in Brunsbüttel, Stade, Wilhelmshaven und in kleinerem Maßstab in Rostock.", "WIEN (dpa-AFX) - Österreichs Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hofft, dass die Welt vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Themen aus der Coronavirus-Krise lernt. \"Wenn die völlig durchgeknallte Turbo-Globalisierung jetzt nicht heftig durchgerüttelt wird, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen\", sagte Kogler der \"Kronen Zeitung\" (Sonntag). Dass sich ganze Kontinente von der Produktion medizinischer Güter befreit hätten, sei aus seiner Sicht \"ein Irrsinn\". \"Da sollten mindestens ein, zwei Generationen gelernt haben, dass sich da was ändern muss.\"\n\nEr habe die Hoffnung, dass nach der Corona-Krise schnell in die modernsten Güter und Technologien investiert werde, \"das hat Gott sei Dank sehr viel mit Umweltschutz zu tun\". Zudem wünscht sich Kogler, dass der Respekt für die Arbeit etwa von Kassiererinnen sowie Alten- und Krankenpflegern auch nach der Krise erhalten bleibe./nif/DP/fba", "Geburtstagsparty in der Silvesternacht: Das wird im Leben von Svea der neue Standard sein. Das Mädchen wurde als erstes Baby im Castrop-Rauxeler St.-Rochus-Hospital geboren. Chefarzt Dr. Michael Glaßmeyer holte es im OP um 10.08 Uhr per Kaiserschnitt auf die Welt.\n\nSvea kam mit 2960 Gramm vier Wochen zu früh zur Welt\n\nDabei hätte Svea, die Erstgeborene ihrer Eltern, durchaus noch ein bisschen Zeit gehabt: Das Mädchen kam mit 2960 Gramm und 50 Zentimetern in der 36. Schwangerschaftswoche zur Welt - also rund zehn Tage vor dem geplanten Entbindungstermin*.\n\nDennoch kann es auf der Neugeborenen-Station im Castroper Rochus-Hospital weiterversorgt werden: Nur bei Frühchen, die vor der 35. Schwangerschaftswoche geboren werden, müssen die Ärzte und Hebammen eine Verlegung in eine Frühchen-Klinik, meist ins Marienhospital Witten, verordnen.\n\nDort gibt es, anders als im Rochus, auch eine Frühchen-Versorgung nach aktuellem medizinischen Stand. Unter anderem hält man eine Kinder-Intensivstation vor.\n\nIm Rochus kommen jedes Jahr rund 900 Babys zur Welt\n\nDas Rochus-Hospital verfügt über die einzige Entbindungsstation in Castrop-Rauxel. Hier kommen Jahr für Jahr 800 bis 900 Kinder zur Welt, 2018 waren es 892. Eine solche Statistik für 2019 liegt noch nicht vor. Mit dem Ende des Jahres 2015 schloss das Evangelische Krankenhaus, die zweite Klinik Castrop-Rauxels, ihre Geburtshilfe-Aktivitäten.\n\nHinweis der Redaktion: In einer vorigen Version dieses Artikels hatten wir geschrieben, Svea sei rund vier Wochen zu früh geboren. Das ist in Bezug auf den errechneten Entbindungstermin korrekt, aber bereits für den 10. Januar war ein Kaiserschnitt geplant.", "Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPOL-OL: +++Pressemitteilung des Polizeikommissariates Bad Zwischenahn: Vielzahl an Einsätzen und starke Sichtbehinderung sorgen für ein erhöhtes Arbeitsaufkommen in der Silvesternacht+++\n\nOldenburg (ots)\n\nMehrere Brände verlaufen glimpflich: Am 31.12.2019 gegen 17 Uhr gerieten in Edewecht-Friedrichsfehn eine Pflanzenhecke und ein angrenzender Baum leicht in Brand. Gegen 18:10 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Rostrup ebenfalls eine Pflanzenhecke in Brand, wobei das Feuer auf einen angrenzenden Holzschuppen übergriff und schließlich auch die Fassade eines Wohnhauses leicht beschädigte. Kurz nach 23 Uhr wurde ein brennendes Gebüsch in der Nähe einer Trafostation im Zentrum von Edewecht und gegen 23:15 Uhr ein weiterer Heckenbrand in einem Wohngebiet in Bad Zwischenahn gemeldet. Am 01.01.2020 um 00:18 Uhr wurde im Zentrum von Bad Zwischenahn ein Schuppenbrand gemeldet, wobei vor Ort kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Um 00:42 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Ofen ein Carport in Brand, welcher durch das Feuer stark beschädigt wurde. Ein Übergriff des Feuers auf ein dort abgestellten PKW und das angrenzende Wohnhaus konnte durch das zügige und professionelle Einschreiten der freiwilligen Feuerwehr verhindert werden. Gegen 00:46 Uhr geriet in Edewecht-Jeddeloh I ein Müllcontainer in Brand. Ein weiterer Brand, der sich vermutlich in der Silvesternacht ereignet haben dürfte und glücklicherweise ohne größere Folgen verlief, wurde erst am Neujahrsmorgen entdeckt. Beim Tennisverein \"TC Edewecht\" in der Parkstraße in Edewecht sind mehrere Mülltonnen komplett abgebrannt und haben aufgrund der Hitzeentwicklung das Tor einer daneben befindlichen Fertiggarage beschädigt. Glücklicherweise hat sich das Feuer nicht ausgeweitet und keinen weiteren Schaden verursacht. Bei sämtlichen Vorfällen wurden keine Personen verletzt und die verursachten Sachschäden sind eher als gering einzuschätzen. Als Brandursache dürfte in sämtlichen Fällen ein Zusammenhang mit benutzen Feuerwerkskörpern bestehen. Zeugenhinweise zu sämtlichen Brandereignissen bitte an die Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0.\n\nMehrere PKW verunfallen aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel: Aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel von Sichtweiten von deutlich unter 50 Meter nach Mitternacht sind am 01.01.2020 zwischen 01:00 Uhr und 02:30 Uhr vier PKW in Bad Zwischenahn und Edewecht alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. In keinem Fall wurden Insassen verletzt. Die PKW wurden jeweils durch beauftragte Abschleppunternehmen geborgen.\n\nAlkoholisierter Autofahrer in Bad Zwischenahn: Ein 25jähriger aus Edewecht ist am 01.01.2020 gegen 03:00 Uhr in Bad Zwischenahn aufgrund seiner unsicheren Fahrweise einer Funkstreifenwagenbesatzung aufgefallen. Eine freiwillige Überprüfung am tragbaren Alkomaten ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.\n\nLediglich zwei Körperverletzungen angezeigt: Vergleichsweise friedlich verliefen die zahlreichen privaten und öffentlichen Feierlichkeiten in der Silvesternacht. Am 01.01.2020 gegen 01:20 Uhr kam es bei einer Veranstaltung in Edewecht-Jeddeloh I zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein männlicher Gast einen Mitarbeiter und einen weiteren Gast leicht verletzt hat. Gegen 04:40 Uhr ist es im Eingangsbereich einer Gaststätte am Bahnhof in Bad Zwischenahn zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen gekommen, wobei das Opfer aufgrund der erlittenen Verletzungen vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten sich bei der Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0 zu melden.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPK Bad Zwischenahn\n\nTelefon: +49(0)4403/927 115\n\nE-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden\n\nburg_stadt_ammerland\n\n\n\n\n\nhttps://twitter.com/polizei_ol\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland, übermittelt durch news aktuell", "Das türkische Verteidigungsministerium meldet, dass bei der Explosion auf dem Markt in der Stadt Afrin 47 Menschen getötet worden seien. Bei den Toten handele es sich um Zivilisten, darunter mehrere Kinder.\n\nNach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, die in der Regel über ihr Informantennetz in Syrien gut informiert ist, liegt die Zahl der Todesopfer etwas niedriger. Unter den Toten seien auch sechs von der Türkei unterstützte Rebellenkämpfer. Mehrere Dutzend Menschen seien verletzt worden. \"Die Menschen wurden getötet, als ein in einem Tanklastwagen platzierter Sprengsatz explodierte\", erklärte die Beobachtungsstelle.\n\nDie Explosion ereignete sich in der Stadt Afrin, die von den türkischen Streitkräften und mit ihnen verbündeten syrischen Rebellengruppen kontrolliert wird. Durch die Explosion gerieten auch mehrere Autos und Geschäfte in Brand.\n\nZu dem Anschlag bekannte sich bislang niemand. Das türkische Verteidigungsministerium machte auf Twitter die Kurdenmiliz YPG für die Tat verantwortlich. Vor zwei Jahren hatten sich die Volksbefreiungseinheiten YPG mit der türkischen Armee zwei Monate lang Gefechte in der Provinz Afrin geliefert, die direkt an der Grenze zur Türkei liegt. Die Türkei wurde dabei von Rebellen der Freien Syrischen Armee unterstützt.\n\nDie Lage in Syrien hatte sich zuletzt etwas beruhigt. Im März wurde nach Angaben der Beobachtungsstelle mit 103 getöteten Zivilisten die niedrigste monatliche Opferzahl seit Beginn des Konflikts vor neun Jahren registriert. Laut der Menschenrechts-Beobachtungsstelle hatte die Zahl ziviler Todesopfer im Februar mit 275 noch mehr als doppelt so hoch gelegen als im März. Anfang März hatte die syrische Regierungsarmee ihre Militäroffensive gegen Rebellen und Dschihadisten in der nordwestlichen Region Idlib nach einer von Russland und der Türkei ausgehandelten Waffenruhe weitgehend eingestellt.\n\nqu/uh (afp, dpa, ap, rtr)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Entwarnung in Stuttgart: Ende des Feinstaubalarms steht bevor\n\nGlatten. Ist es eine chinesische Laterne, wie sie jüngst für den Brand im Affenhaus des Krefelder Zoos verantwortlich war? Oder ein Flugzeug, wie es am Mittwoch bei der Landung in Istanbul auseinandergebrochen ist? Oder war es gar ein UFO, wie es zuletzt ein Pforzheimer mit einem Wetterballon verwechselte? Ein hell leuchtendes Flugobjekt in Glatten (Landkreis Freudenstadt) hat die Anwohner verunsichert.\n\nEin hell leuchtendes Flugobjekt\n\nEin besorgter Bürger alarmierte um 20.30 Uhr die Polizei, nachdem er von seinem Küchenfenster aus mehrere Kilometer entfernt ein hell leuchtendes Flugobjekt bei einem Waldgebiet wahrgenommen hat.\n\nAnwohner hat Flugunglück befürchtet\n\nLaut Polizei sei das Objekt in Richtung Freudenstadt vom Himmel gestürzt, weshalb der Anrufer ein Flugunglück befürchtete. Zur Überprüfung des betreffenden Bereiches kam neben Beamten des Polizeireviers Horb auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Trotz intensiver Suche stellten die Einsatzkräfte nichts Verdächtiges fest. So bleibt das unbekannte Flugobjekt wohl auch weiterhin ein Mysterium.", "pos": ["1 Die Polizei suchte das Flugobjekt am Boden und in der Luft. (Symbolbild) Foto: dpa/Arne Immanuel Bänsch\n\nEin Anwohner in Glatten meldet der Polizei per Notruf ein hell scheinendes, fliegendes Objekt am Himmel. Die Polizei begibt sich mit einem Hubschrauber auf die Suche nach einem eventuellen Flugunglück.\n\nGlatten - Die Polizei hat am Donnerstag bei Glatten (Kreis Freudenstadt) mit einem Hubschrauber nach einem unbekannten Flugobjekt gesucht. Ein Anwohner gab zuvor an, ein hell scheinendes Objekt am Himmel gesehen zu haben, teilte die Polizei mit. Per Notruf informierte er die Beamten gegen 20.30 Uhr.\n\nDer Mann wollte das Flugobjekt von seinem Küchenfenster aus über einem mehrere Kilometer entfernten Waldgebiet entdeckt haben. Es sei in Richtung Freudenstadt vom Himmel gestürzt. Der Anwohner befürchtete laut Polizei ein Flugunglück.\n\nBei der anschließenden Suche der Beamten des Polizeireviers Horb am Boden und zu Luft fanden sie jedoch nichts Verdächtiges."], "neg": ["Im Jahr 2016 verzichtete das SPD-geführte Hamburg überraschend auf eine 47 Millionen hohe Steuerforderung gegen die hanseatische Warburg Bank. Zuvor soll es ein geheimes Treffen zwischen der Bank und hochrangigen SPD-Politikern gegeben haben, darunter Finanzminister Olaf Scholz. Der Hamburger Senat schweigt, doch der Druck wächst.\n\nMitten im Hamburger Wahlkampf droht ein möglicher Finanzdeal rund um die in der Hansestadt ansässige Warburg Bank, der SPD auf die Füße zu fallen. Dabei liegt der Fall bereits einige Jahre zurück, Recherchen haben nun jedoch neue Details ans Tageslicht gefördert. Im Mittelpunkt des Geschehens: Hamburgs damaliger Erster Bürgermeister Olaf Scholz, der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs und fragwürdige Cum-Ex-Geschäfte der Hamburger Wartburg Bank.\n\nWas passierte hinter den Kulissen?\n\nRückblick: Die Warburg Bank hatte aus Sicht der Kölner Staatsanwaltschaft zu Unrecht rund 47 Millionen Euro an Steuergeldern erhalten, entstanden durch so genannte Cum-Ex-Geschäfte. Aus den Akten der Kölner Staatsanwaltschaft geht unter anderem hervor, dass auch die Betriebsprüfer des Hamburger Finanzamtes im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, dass Warburg das Geld zurückzahlen müsse. Doch die Forderung verjährte, weil die Hamburger Finanzverwaltung darauf verzichtete, die 47 Millionen Euro tatsächlich einzufordern. Damals war der heutige SPD-Bürgermeister Peter Tschentscher Finanzsenator in Hamburg.\n\nIm November 2017 traf sich dann der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz in seinem Amtszimmer mit dem Mitbesitzer und damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden der Bank, Christian Olearius. Das hatte Scholz lange bestritten, inzwischen aber eingeräumt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde gegen Olearius wegen schwerer Steuerhinterziehung ermittelt. Neben Scholz hat Olearius laut persönlicher Aufzeichnungen auch Gespräche mit dem Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs und dem ehemaligen Zweiten Bürgermeister Alfons Pawelczyk, ebenfalls SPD, geführt.\n\nEin offenes Ohr für korrupte Banker?\n\nDas Brisante: Zum Zeitpunkt des Treffens zwischen Scholz und Olearius im November 2017 wurde gegen den Bankbesitzer und mehrere Manager seiner Bank ermittelt. Gleichzeitig musste zu dieser Zeit das Hamburger Finanzamt entscheiden, ob nach 2016 auch Ende 2017 wieder Forderungen der Stadt gegenüber der Warburg-Bank in Höhe von vielen Millionen Euro verjähren. Diese Verjährung wurde schließlich durch das Bundesfinanzministerium verhindert. Olearius notierte nach dem Treffen damals in seinem Tagebuch, er habe Scholz über den Sachstand bei der Finanzbehörde und der Staatsanwaltschaft berichtet. Weiter schrieb Olearius, „dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchen“. Eine politische Einflussnahme bestreiten aber alle Beteiligten.\n\nOlearius Tagebücher.: O. schreibt er vermute #DeutscheBank werde zu Lasten #Warburg geschont (#CumEx funktioniert nur wenn kooperiert wurde, daher komische Sichtweise) #Scholz habe dies geteilt. Frage: Wer schont? Und wie kann man Sichtweise teilen wenn man „zurückhaltend“ ist! — MdB Fabio De Masi (@FabioDeMasi) February 19, 2020\n\n​Merkwürdig scheint in dem Zusammenhang aber Folgendes: Mehrere Firmen aus dem Umfeld der Warburg-Gruppe spendeten 2017, also dem Jahr nach der ersten Verjährung, 45.500 Euro an die SPD. Das berichtet das „Hamburger Abendblatt“. 38.000 Euro der Spenden gingen demnach direkt an den Bezirksverband Mitte, dessen Vorsitzender der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs ist. In den Jahren zuvor hatte die Warburg-Bank nicht an die SPD gespendet.\n\nUnklar ist also, ob es an irgendeinem Punkt zu einer politischen Beeinflussung der Entscheidung des Finanzamtes kam. Aus den vorliegenden Unterlagen lässt sich nur rekonstruieren, dass die Prüfer des Hamburger Finanzamts im Herbst 2016 zu dem Schluss kamen, die Gelder von Warburg zurückzufordern. Dann wurde ihr Bericht zur Prüfung an die Hamburger Finanzbehörde weitergeleitet. Bis Ende des Jahres wurde das Geld nicht zurückgefordert, die Zahlungen verjährten. Offen ist nun, wer im Rahmen der Prüfung in der Finanzbehörde welche Entscheidungen traf und warum der Fall dort anders als vom Finanzamt bewertet wurde.\n\nAussage gegen Aussage …\n\nNicht geklärt ist auch, warum der Hamburger Senat Ende 2019 auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion erklärte, Treffen zwischen Regierungsmitgliedern und Warburg-Bankern habe es im Zusammenhang mit dem Steuerverfahren nicht gegeben. Die Tagebuchaufzeichnungen von Christian Olearius zum Treffen mit Scholz sprechen aber eine andere Sprache.\n\nDie Oppositionsparteien in Hamburg, alles voran Die Linke , sowie auch der Grüne Koalitionspartner, fordern von Bürgermeister Tschentscher eine Aufklärung. Sie wollen wissen, wie genau die Hamburger Finanzverwaltung mit der Warburg Bank im Steuerverfahren umgegangen ist. Und ob es hierbei möglicherweise zu Absprachen zwischen dem Finanzamt und dem Senat gekommen ist. Die Diskussion war nach einem Bericht von „Panorama“ und der „Zeit“ erneut entflammt. Der finanzpolitische Sprecher der Linken-Fraktion in der Bürgerschaft, Norbert Hackbusch, drängt nun auf einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Der Linke-Bundestagsabgeordnete Diehter Dehm und sein niedersächsischer Landesverband forderten bereits den Rücktritt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz.", "Stand: 17.04.2020 17:15 Uhr - NDR 90,3\n\nJetzt live: Hamburgs Senat zu Lockerungen der Corona-Auflagen\n\nGut einen Monat nach dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens bereitet sich Hamburg auf eine erste Lockerung der Corona-Auflagen vor. Heute informiert der rot-grüne Senat darüber, wie die von Bund und Ländern beschlossenen Regelungen in der Hansestadt umgesetzt werden sollen. Einzelheiten sollen am Nachmittag vorgestellt werden.\n\nJetzt live: Hamburgs Senat zu ersten Lockerungen der Auflagen NDR 90,3 Der Hamburger Senat informiert über den Stand zum Coronavirus und erste Lockerungen der Auflagen in Hamburg. Sie können die Pressekonferenz hier im Video-Livestream verfolgen.\n\nAuf der Seite des Hamburger Rathauses können Sie die Pressekonferenz in Gebärdensprache verfolgen.\n\nKleine Geschäfte ab Montag geöffnet\n\nKlar ist bislang nur, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmeter von Montag an geöffnet werden dürfen. Voraussetzung ist, dass sie ein Hygienekonzept haben, mit dem sichergestellt wird, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig in einem Laden unterwegs sind und dass Abstand gehalten wird.\n\nHamburger Senat beschließt Corona-Vorschriften NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell - 17.04.2020 07:00 Uhr Autor/in: Dietrich Lehmann Der Senat will bekannt geben, wie die Einzelheiten der gelockerten Corona-Auflagen in Hamburg aussehen. Dietrich Lehmann berichtet.\n\n\n\n\n\n\n\n3,33 bei 6 Bewertungen Mit von 5 Sternen bewerten Vielen Dank. schließen Sie haben bereits abgestimmt. schließen\n\nWohl keine Maskenpflicht\n\nAuf eine generelle Schutzmaskenpflicht will Hamburg aber offenbar verzichten - es bleibe bei einer Empfehlung, wie von der Bundesregierung angekündigt, hieß es. Offen ist, ob Hamburg den Tierpark wieder öffnet.\n\nAb 4. Mai dürfen erste Klassen in die Schule\n\nVideos 02:37 Hamburg Journal Öffnung ab 4. Mai: Schulen in Wartestellung Hamburg Journal Ab dem 4. Mai soll der Schulbetrieb eingeschränkt und mit strikten Hygienevorgaben wieder anlaufen. Kitas bleiben hingegen geschlossen, die Notbetreuung wird jedoch ausgeweitet. Video (02:37 min)\n\nDer Schulbetrieb soll ab dem 4. Mai für einzelne Jahrgänge wieder aufgenommen werden. Schon am Dienstag kommender Woche gehen wie geplant bereits die Abiturprüfungen los, wie ein Behördensprecher mitteilte.\n\nGroßveranstaltungen bis 31. August untersagt\n\nGrundsätzlich werden die Kontaktbeschränkungen aber bis mindestens zum 3. Mai verlängert. Großveranstaltungen sollen bis zum 31. August untersagt bleiben. Darauf hatten sich die Regierungschefs der Länder am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verständigt.\n\nDieses Thema im Programm: NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.04.2020 | 06:00 Uhr", "Mittlerweile dürfte jeder wissen, dass wir uns in einem der lukrativsten Bullenmärkte der Geschichte befinden, und im März wird er ein ganzes Jahrzehnt alt - ja, wie doch die Zeit vergeht. Seit dem 9. März 2009 ist der S&P 500 um mehr als sagenhafte 370 % gestiegen und obwohl es nicht immer einfach ist, in einem solchen Markt vielversprechende Aktien zu günstigen Preisen zu finden, habe ich mal drei Aktien herausgepickt, die sehr, sehr günstig sind und Anlegern langfristige Wachstumsmöglichkeiten ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "Keine vollständige Leseberechtigung\n\nUm alle Artikel auf unserem Nachrichten-Portal lesen zu können, bestellen Sie einfach eines unserer Angebote.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Der Geschäftsführer der beiden \"Schnitzelbär\"-Restaurant hat sich in einem Brief an die Regierung gewandt.\n\n600.000 Euro Kredit\n\nBrief im Wortlaut\n\nSehr geehrter Herr Kurz, sehr geehrter Herr Kogler,\n\n\n\nmein Name ist Dieter Pichler, des öfteren auch Schnitzelbär genannt, und ich bin seit 14 Jahren mit meinen Schnitzelbär-Restaurants als Selbstständiger in der Gastronomie tätig. Letztes Jahr habe ich mein zweites Restaurant eröffnet und beschäftige 36 bärenstarke Mitarbeiter, die momentan alle in Kurzarbeit sind.\n\n\n\nFür mein zweites Restaurant wurden insgesamt über 1 Million Euro investiert, 600.000,– Euro von der Bank finanziert, der Rest aus den versteuerten Gewinnen meines Unternehmens.\n\n\n\nVor knapp zwei Monaten wurden meine Restaurants, wie alle anderen auch, von der Regierung mit einem Betretungsverbot geschlossen. Bis zur Eröffnung an diesem Freitag werde ich deshalb einen Umsatzverlust von über 550.000.- Euro hinnehmen müssen. Alle Löhne und einige Fixkosten wurden natürlich von mir weiter bezahlt.\n\n\n\nDem stelle ich gegenüber, was ich bis dato von der Regierung an Hilfe erhalten habe: Es sind 2.000,– Euro.\n\n\n\nEin entsprechender Antrag auf Unterstützung wurde natürlich bereits eingebracht. Doch im Gegensatz zu meiner Bank, die ich als ausgesprochen kooperativ bezeichnen möchte, agiert die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) für uns Gastronomen existenzgefährdend langsam.\n\n\n\nWenn man bedenkt, dass meine Gastronomie-Kollegen und ich zu der am stärksten betroffenen Branche gehören, ist die Trägheit der ÖHT nicht gerade hilfreich. Unseren Unternehmen wurde die Existenzgrundlage genommen – und ich kann nur allen mein Mitgefühl ausdrücken, die das Gleiche erleben wie ich.\n\n\n\nIch habe mich nun dazu entschlossen, die bereits erhaltene Hilfe in Höhe von 2.000.- Euro wieder an die Wirtschaftskammer, die mir den Betrag ausgezahlt hat, zurückzuüberweisen - mit der dringenden Bitte: Sie soll das Geld der ÖHT zukommen lassen. Die ÖHT kann dann eventuell mehr Mitarbeiter beschäftigen und mit dieser größeren Manpower den österreichischen Gastronomie- und Beherbergungs-Betrieben schneller das benötigte Kapital zukommen lassen.\n\n\n\nIch möchte noch ausdrücklich betonen, dass diese Aktion nicht dazu dient, Regierungskritik zu äußern. Ich persönlich finde die angekündigten Maßnahmen sehr gut und ambitioniert. Ich bekomme dadurch das Gefühl, dass der Ernst der Lage erkannt wurde und an den richtigen Schrauben gedreht wird - oder werden soll.\n\n\n\nTrotz alledem glaube ich, meinen Kollegen aus der Seele zu sprechen, wenn die versprochenen Hilfen nicht oder zu langsam bei uns ankommen. Bei mir könnte das durchaus der Fall sein nach den Investitionen letztes Jahr.\n\n\n\n(Noch) bärenstarke Grüße aus dem wunderschönen Vorarlberg\n\nDieter Pichler und bärigstes Team ever", "pos": ["Die Betreiber der beiden „Schnitzelbär“-Restaurants in Hohenems und Dornbirn haben seit dem Shutdown mit Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro zu kämpfen. Die einmalige finanzielle Unterstützung der Bundesregierung in der Höhe von 2.000 Euro sei, laut den Gastronomen, nicht tragbar. Auf die versprochene Liquiditätshilfe für die März-Löhne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten Geschäftsführer Stefan Rosshäupter und Inhaber Dieter Pichler bisher vergeblich.\n\nLiquiditätshilfe der Regierung zu gering\n\n„Vor zwei Monaten musste ich zusperren. Die Löhne wurden natürlich auch in der Kurzarbeit von mir weiterfinanziert“, erklärt Geschäftsführer Pichler. Das Geld bekomme man nach erfolgreicher Prüfung zurück, sobald die Kurzarbeit vorbei sei, wurden die Unternehmer informiert. Zu welchem Zeitpunkt, das der Fall sein würde, habe ihnen niemand mit Gewissheit sagen können. „Da kann sich jeder selbst sein Bild davon machen, wie sich das anfühlt, wenn man mit 36 Mitarbeitern für zwei Monate geschlossen hat und währenddessen nur 2.000 Euro Liquiditätshilfe bekommt“, sagt Pichler.\n\nProtest-Überweisung von Gastwirt Kurz vor der Wiedereröffnung der Gastronomie platzt einigen Wirten der Kragen. Ein Inhaber von zwei Restaurants in Hohenems und Dornbirn hat seit dem Shutdown Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro. Nun hat er 2.000 Euro Unterstützung bekommen. Das Geld hat er aus Protest zurück überwiesen.\n\nPichler: „Da sind mir Tränen in den Augen gestanden“\n\nAus Protest hat der Geschäftsführer die im Verhältnis zu seinen Ausgaben geringe Soforthilfe wieder an die Wirtschaftskammer zurück überwiesen und dafür auf Facebook viel Beifall geerntet. Erstmals seit 14 Jahren konnte der Gastronom die Rechnungen seiner Lieferanten nicht bezahlen. Die ließen ihren Kunden jedoch nicht im Stich und gewährten ihm einen Zahlungsaufschub.\n\n„Die Solidarität der Lieferanten hat mich positiv überrascht und ich möchte mich herzlich bei ihnen dafür bedanken. Da sind mir wirklich die Tränen in den Augen gestanden“, so der Geschäftsführer. Der Wiedereröffnung ihrer Restaurants am Freitag sehen die Betreiber mit Erleichterung entgegen.\n\nInterview mit Wirtesprecher Nussbaumer Wirtesprecher Andrew Nussbaumer geht auf den Frust mancher Gastronomen ein und spricht darüber, wie praxistauglich die Auflagen von der Regierung sind.\n\nSituation in der Schweiz ähnlich\n\nIn der benachbarten Schweiz stehen die Wirte vor ähnlichen Problemen. Sie dürfen ihre Gastronomiebetriebe bereits seit Montag wieder öffnen, doch auch in der Schweiz gilt: Abstand zum Servicepersonal halten und auf die Hygiene achten. Durch die begrenze Bewirtungsmöglichkeit auf nur wenige Tische, fordern manche Betriebe ihre Gäste zu Mindestkonsumationen auf. Kleinere Betriebe, die die strengen Sicherheitsmaßnahmen nicht einhalten können und deshalb nicht öffnen dürfen, fürchten nun um ihre Existenz."], "neg": ["Mainz (ots) - Geschichtliche Zusammenhänge zu verstehen, kann schwierig sein. Deswegen gibt Mirko Drotschmann, der bei YouTube als \"MrWissen2Go\" bekannt ist und zum ersten Mal für \"Terra X\" vor der Fernsehkamera steht, in drei Folgen einen kompakten Überblick über das Mittelalter, die Hexenverfolgungen und das alte Ägypten. In dem Dreiteiler \"Terra X - Eine kurze Geschichte über ...\", den das ZDF ab Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr, zeigt, geht es um Burgen, Paläste und Pyramiden, Pharaonen und Könige. Es geht aber auch um die Lebenswelt der einfachen Menschen. Experimente, aktuelle Forschungsprojekte und archäologische Funde liefern neue spannende Erkenntnisse.In der ersten Folge der Reihe \"Terra X: Eine kurze Geschichte über...\", am Sonntag, 29. März 2020, 19.30 Uhr im ZDF, erklärt Geschichtsblogger Mirko Drotschmann die Welt des Mittelalters. Jene Zeit gilt als dunkel, rückständig und grausam. Aber war sie das wirklich? Gewaltige Burgen und mehr als hundert Meter in den Himmel ragende Kathedralen zeigen eindrücklich, zu welchen Leistungen die Menschen im Mittelalter bereits fähig waren. Mirko Drotschmann bringt Licht ins Dunkel und erzählt die Geschichte einer Epoche, die erstaunlich bunt und vielgestaltig war - eine filmische Reise durch 1000 Jahre.In der zweiten Folge am Sonntag, 5. April 2020, 19.30 Uhr, geht es um die \"Hexenverfolgung\". Verhöre, Folter, Scheiterhaufen - die Hexenprozesse der Vergangenheit schockieren heute. Bis 1780 fielen etwa 50.000 Menschen den Hexenverfolgungen in Europa zum Opfer, mehr als die Hälfte davon im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Mirko Drotschmann gibt tiefe Einblicke in die grausame Geschichte der Hexenjagd vor allem in Deutschland, bei der noch lange nicht alle Fragen beantwortet sind, zudem räumt er mit hartnäckigen Vorurteilen auf und erklärt, was man über Hexenwahn und Hexenverfolgung wissen muss.In der letzten Folge des \"Terra X\"-Dreiteilers, die am Sonntag, 12. April 2020, 19.30 Uhr, zu sehen ist, geht es um \"Das alte Ägypten\". 3000 Jahre Hochkultur am Nil: Kein Reich existierte länger, keines war seiner Zeit so weit voraus. Monumentale Tempel, die Grabanlagen im Tal der Könige und vor allem die Pyramiden von Gizeh zeugen von den Leistungen der alten Ägypter. Mirko Drotschmann erzählt ihre faszinierende Geschichte. Computeranimationen zeigen, wie die Pyramiden von Gizeh zur Zeit der Erbauung ausgesehen haben und welche Geheimnisse noch heute in ihrem Inneren verborgen sind.Die erste Folge der Reihe über das Mittelalter (Sendetermin: 29. März 2020) ist in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden und auf dem YouTube-Kanal \"Terra X statt Schule\", https:kurz.zdf.de/txschule/. Ein Webvideo zu dieser Dokumentation wird am Samstag, 28. März 2020, in der ZDFmediathek und am Sonntag, 29. März 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\", https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht.Die zweite Folge über die Hexenverfolgung (Sendetermin: 5. April 2020) ist ab Mittwoch, 25. März 2020, ab 10 Uhr in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Die Dokumentation wird am Sonntag, 5. April 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\" https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht.Die dritte Folge (Sendetermin 12. April 2020) ist ab Mittwoch, 25. März 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de zu finden. Ein Webvideo zu dieser Dokumentation wird am Samstag, 11. April 2020, in der ZDFmediathek und am Sonntag, 12. April 2020, auch auf dem YouTube-Kanal \"Terra X Natur & Geschichte\", https://ly.zdf.de/tl1/, veröffentlicht.Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf \"Terra X\" für alle Interessierten freigegeben.Ansprechpartnerin:ZDF: Magda Huthmann, Telefon: 06131 - 70-12149;Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.deFotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terraxPressemappe:https://presseportal.zdf.de/pm/terra-x-eine-kurze-geschichte-ueber/\"Terra X\" in der ZDFmediathek: terra-x.zdf.de\"Terra X\" bei YouTube: youtube.com/c/terra-x\"Terra X\" bei Facebook: https://facebook.com/ZDFterraX\"Terra X\" bei Instagram: https://instagram.com/terraX/https://twitter.com/ZDFpressePressekontakt:ZDF Presse und InformationTelefon: +49-6131-70-12121Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7840/4555810", "Bergedorf. Der Rost ist weg, die Farbe frisch – und er ist bunt geblieben. Die Nachbesserung der Sanierung des historischen Sievers-Brunnens am Kaiser-Wilhelm-Platz, zwischen Sachsentor und Schlosspark, ist endlich abgeschlossen. Und damit dürfte auch der Streit mit den Denkmalschützern um die Farbgebung des gusseisernen Brunnens von 1888 Geschichte sein.\n\nPfusch bei Entrostung im Jahr 2019\n\nRückblick: Erst 2019 war der prägnante Brunnen für 25.000 Euro entrostet und frisch gestrichen worden. Doch die vom Bezirksamt beauftragte „Fachfirma“ hatte offenbar gepfuscht. Schon nach wenigen Monaten kam überall wieder massiv Rost durch. Die Firma sollte nachbessern. Doch meldeten sich nun Denkmalschützer der Hamburger Kulturbehörde und forderten eine „einfarbige Gestaltung“, so wie historische Schwarz-Weiß-Bilder den Ursprungszustand zeigten. Unsere Zeitung fragte die Bergedorfer, und der Protest war groß.\n\nMalermeister Sartig machte Brunnen in den 80er-Jahren bunt\n\nAuch Malermeister Manfred Sartig (80) meldete sich zu Wort. Er hatte in den 1980er-Jahren den Brunnen mit einer feinen Metalllasur farbig umgestaltet: „Erst dadurch wurde er zum Bergedorfer Kleinod und Wahrzeichen.“ Schließlich lenkten die Denkmalschützer ein, überließen dem Bezirksamt die Entscheidung über die Farbgestaltung.\n\nIst der Brunnen jetzt zu bunt?\n\nDie Fotos zeigen das Ergebnis. Der Brunnen ist bunt – manchen ist er zu bunt. Denn statt metallisch schimmernder, halbdurchsichtiger Lasur macht der Lack einen eher deckenden Eindruck. Hauptsache der Rost ist weg. Was wurde diesmal anders gemacht beim Anstrich? Bezirksamtssprecher Dr. Sebastian Kloth gibt sich einsilbig: „Die Firma hat die Farbe ordnungsgemäß aufgetragen. Es handelt sich um einen Regress.“\n\nEigentlich sollt schon zu Ostern wieder Wasser fließen\n\nDas hat gedauert. Seit dem 9. März war der Brunnen mit einem Zelt eingehaust. Eigentlich sollte Ostern schon wieder Wasser fließen. Doch dann kam offenbar Corona dem alleine im Zelt arbeitenden Maler in die Quere. Amtssprecher Kloth: „Sie wissen ja, dass wir momentan nicht in einer normalen Situation leben. Da kann es durchaus mal zu anderen zeitlichen Intervallen kommen.“ Wichtig sei, dass die Bergedorfer den Brunnen nun wieder genießen könnten.\n\nNeue Farbe muss noch aushärten\n\nZur Zeit allerdings nur durch eine Metallabsperrung hindurch. Denn die Farbe müsse erst noch aushärten, ehe dann zu Pfingsten wieder Wasser sprudeln soll.\n\nReaktionen der Bergedorfer sehr unterschiedlich\n\nDie ersten Reaktionen auf die Umsetzung sind indes unterschiedlich: „Sehr gelungen“, findet Rosi Horst. „Er ist ein echtes Bergedorfer Wahrzeichen“, sagt Nils Villwock. „Oh Gott! Wer hat das verbockt, förmlich versaut“, meint dagegen Joachim Weiß.\n\n„Die Feingliedrigkeit wurde übermalt“\n\nAuch Manfred Sartig ist nicht wirklich zufrieden: „Für mich als ausgebildeten Malermeister ist die Ausführung dilettantisch. Die goldfarbenen Putten sind protzig. Die Objekte haben durch den dichten Lack keine Struktur mehr, wirken leblos. Die Feingliedrigkeit wurde übermalt.“ Immerhin: Der Brunnen habe jetzt eine angemessene Fernwirkung: „Mit Abstand geht’s“. So ist die Farbentscheidung zwar gefallen, die Kontroverse über das passende Erscheinungsbild aber dauert an. Manuela Wolter bringt es auf den Punkt: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – und ist auch eine Frage des Zeitgeistes.", "Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch\n\nPOL-DEL: Stadt Delmenhorst: Einbruch in Räumlichkeiten eines Tennis Clubs +++ Zeugen gesucht\n\nDelmenhorst (ots)\n\nBislang unbekannte Täter drangen in der Nacht zu Sonntag, 23. Februar 2020, gewaltsam in den Gastronomiebereich eines Tennis Clubs in der Lethestraße ein.\n\nSie warfen mit einem Stein eine Fensterscheibe im rückwärtigen Bereich ein und hebelten die Tür zur Gaststätte auf. Ob sie Diebesgut erbeuten konnten, ist derzeit unbekannt.\n\nDer Sachschaden wurde auf etwa 800 Euro geschätzt.\n\nZeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Delmenhorst unter der Telefonnummer 04221/1559-0 zu melden (0023415).\n\nRückfragen bitte an:\n\nDaniela Seeger\n\nPolizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch\n\nPressestelle\n\nTelefon: 04221-1559104\n\nE-Mail: pressestelle@pi-del.polizei.niedersachsen.de\n\nInternet: www.polizei-delmenhorst.de\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / Wesermarsch, übermittelt durch news aktuell", "Pünktlich zum Showdown des Jahreswechsels hat Barack Obama seine Bestenliste für 2019 vorgelegt. Augenfällig ist, was fehlt – jedwede politische Wertung, quasi das „Best of Böse“.\n\nDies führt uns schnurstracks zu seinem Nachfolger. „Chill, Greta, chill“, so empfahl Donald Trump vor der Jahreswende ein wenig onkelhaft Greta Thunberg, der von „Time“ gekürten „Person des Jahres“. Es wäre nicht Trump, würde er sich nicht im Besitz eines Abos auf den Titel wähnen. Nur ein dritter Platz – was für eine Schmach. Und dann die mittlere Staatskrise mit Kanada, als nach ausgiebigem Selbstlob bekannt wurde, dass der Sender CBC eine sekundenlange Sequenz Trumps aus dem Kinohit „Kevin allein in New York“ herausgeschnitten hatte. Als damaliger Hausherr des Plaza-Hotels hatte sich Trump einen Cameo-Filmauftritt ausbedungen.\n\nGelöscht, verbannt, ausgemerzt: Für einen wie Trump muss sich dies wie die schlimmste Strafe anfühlen, wie Höllenqualen; für seine Gegner wie die Erhörung ihrer tiefsten Sehnsucht, wie höchste Magie. Kein Donald, nirgendwo – und wenn, allein zu Hause im Trump Tower. Und dann sind sie aufgewacht im Wahljahr 2020 der Trump'schen Omnipräsenz und nicht via Zeitmaschine anno 2121. Und wer weiß? Vielleicht lässt sich The Donald für alle Fälle einfrieren – für die Auferstehung als Frankenstein-Monster. (vier)\n\nReaktionen an: thomas.vieregge@diepresse.com\n\n(\"Die Presse\", Print-Ausgabe, 02.01.2020)", "Die Preise für Schnittblumen in Deutschland liegen nach Angaben des Statistischen Bundesamts rund um den Valentinstag in der Regel ein ganzes Stück höher als sonst. Im Februar 2019 kosteten die Blumen 4,7 Prozent mehr als im Durchschnitt des gesamten Vorjahrs, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.\n\nIm Jahresvergleich lag die Inflation bei Schnittblumen bei 2,4 Prozent, die Preise für Blumenlieferservices stiegen von 2018 auf 2019 um drei Prozent. Pralinen wurden dagegen etwas billiger. Die Preise sanken um 0,5 Prozent. Der Valentinstag am Freitag wird jedes Jahr am 14. Februar begangen und gilt als Tag der Liebenden."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Das mit dem Rauchen ist so eine Sache: Viele Menschen wissen um die schädlichen Wirkungen - und schaffen es doch nicht, dem Glimmstängel abzuschwören. Wie es vielleicht doch endlich mal mit dem Aufhören klappt, erfuhren interessierte Leser bei einer Telefonaktion des Fränkischen Tags.\n\nZwei Stunden langen standen mit Verena Müller und Dirk Helming zwei Experten für Rauchentwöhnung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Rede und Antwort. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Fragen zusammen. Lesen Sie dazu: Deutschland Das passiert mit deinem Körper, wenn du aufhörst zu Rauchen Endlich Schluss mit dem Rauchen: Das raten die Experten Wie wird die Entwöhnung etwas leichter? Indem Sie sich ganz bewusst machen, in welchen Situationen Sie rauchen und diese Situationen verändern oder zumindest am Anfang meiden wie beispielsweise die Raucherpause. Wenn Sie immer zum Kaffee rauchen, dann steigen Sie in der ersten Zeit vielleicht auf schwarzen Tee oder Kakao um. Vielleicht können Sie auch den \"Trinkplatz\" verändern oder die Tasse austauschen. So klopfen Sie all Ihre Rauchsituationen ab. Es geht darum, dem Indem Sie sich ganz bewusst machen, in welchen Situationen Sie rauchen und diese Situationen verändern oder zumindest am Anfang meiden wie beispielsweise die Raucherpause. Wenn Sie immer zum Kaffee rauchen, dann steigen Sie in der ersten Zeit vielleicht auf schwarzen Tee oder Kakao um. Vielleicht können Sie auch den \"Trinkplatz\" verändern oder die Tasse austauschen. So klopfen Sie all Ihre Rauchsituationen ab. Es geht darum, dem Gehirn keinen zusätzlichen Auslösereiz für Rauchverlangen zu präsentieren. Ich mache seit kurzem Yoga. Könnte das auch helfen, wenn mich das Verlangen überfällt? Ja. Suchen Sie sich spezielle, langsame Yoga-Übungen, die Ihnen für solche Situationen zusagen. Es müssen ja nur einige Minuten des Verlangens überbrückt werden. In dieser Zeit konzentrieren Sie sich dann ganz auf die Übungen. Ja. Suchen Sie sich spezielle, langsame Yoga-Übungen, die Ihnen für solche Situationen zusagen. Es müssen ja nur einige Minuten des Verlangens überbrückt werden. In dieser Zeit konzentrieren Sie sich dann ganz auf die Übungen. Ich will mit dem Rauchen aufhören, finde aber unter Kollegen keine Mitstreiter. Würde es Ihrer Erfahrung nach auch helfen, sich im Internet auszutauschen? Es gibt gute Erfahrungen mit der \"rauchfrei-community\", die Sie unter Es gibt gute Erfahrungen mit der \"rauchfrei-community\", die Sie unter www.rauchfrei-info.de finden können. Die Nutzer unterstützen sich während der Tabakentwöhnung und oft auch darüber hinaus. Eine besondere Rolle nehmen dabei die so genannten Rauchfrei-Lotsen ein. Sie haben den Rauchausstieg geschafft, sind dabei selbst durch Höhen und Tiefen gegangen und können sich sehr gut in Ihre Situation hineinversetzen. Sie unterstützen und beraten nun andere Menschen bei der Tabakentwöhnung. Die Rauchfrei-Lotsen wurden dafür auch speziell geschult. Mein Mann hat jetzt aufgehört. Aber er ist so schlecht drauf, dass es manchmal kaum auszuhalten ist. Was kann man denn da machen? Denken Sie immer daran, dass schlechte Laune, Nervosität oder Gereiztheit mit der Zeit wieder vergehen. Eine Rauchentwöhnung durchzuhalten, ist manchmal auch für Partner anstrengend. Sehen Sie sich als Unterstützerin. Versuchen Sie, schöne Momente für Sie beide zu schaffen. Reden Sie darüber, was er mag, was Sie beide mögen. Machen Sie sich gemeinsam Ihre Situation bewusst, das vereinfacht vieles. Und machen Sie aus, dass Sie auch einmal allein etwas unternehmen, wenn es Ihnen zu viel wird. Denken Sie immer daran, dass schlechte Laune, Nervosität oder Gereiztheit mit der Zeit wieder vergehen. Eine Rauchentwöhnung durchzuhalten, ist manchmal auch für Partner anstrengend. Sehen Sie sich als Unterstützerin. Versuchen Sie, schöne Momente für Sie beide zu schaffen. Reden Sie darüber, was er mag, was Sie beide mögen. Machen Sie sich gemeinsam Ihre Situation bewusst, das vereinfacht vieles. Und machen Sie aus, dass Sie auch einmal allein etwas unternehmen, wenn es Ihnen zu viel wird. Mein Kollege ist auf die nikotinfreie E-Zigarette umgestiegen. Ist die wirklich gesundheitlich unbedenklich? Nach jetzigem Forschungsstand sind E-Zigaretten zwar weniger schädlich als Tabakzigaretten. Das heißt aber nicht, dass sie harmlos sind. Über langfristige Folgen für die Gesundheit liegen derzeit keine belastbaren Studien vor. Nach jetzigem Forschungsstand sind E-Zigaretten zwar weniger schädlich als Tabakzigaretten. Das heißt aber nicht, dass sie harmlos sind. Über langfristige Folgen für die Gesundheit liegen derzeit keine belastbaren Studien vor. Was macht man, wenn das Verlangen kommt? Ich hatte schon einmal versucht, aufzuhören, aber dann doch eine geschnorrt. Und schon war ich wieder drin... Solche Verlangensattacken sind typische Begleiterscheinungen einer Tabakentwöhnung. Machen Sie sich immer wieder klar, dass dieses Verlangen nur ein paar Minuten dauert. Suchen Sie sich für diese Minuten Ablenkungen wie Kaugummi kauen, einen Handexpander drücken, in kleinen Schlucken Wasser trinken - was zu Ihnen passt. Mit der Zeit werden diese Attacken seltener. Es funktioniert auch gut, wenn Sie kurz an die frische Luft oder ans offene Fenster gehen können, die Augen schließen und zehnmal tief durchatmen. Solche Verlangensattacken sind typische Begleiterscheinungen einer Tabakentwöhnung. Machen Sie sich immer wieder klar, dass dieses Verlangen nur ein paar Minuten dauert. Suchen Sie sich für diese Minuten Ablenkungen wie Kaugummi kauen, einen Handexpander drücken, in kleinen Schlucken Wasser trinken - was zu Ihnen passt. Mit der Zeit werden diese Attacken seltener. Es funktioniert auch gut, wenn Sie kurz an die frische Luft oder ans offene Fenster gehen können, die Augen schließen und zehnmal tief durchatmen. Wie esse ich am besten, wenn ich nicht mehr rauche? Ich möchte nicht zunehmen. Günstig sind drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. So kann der Körper die Kalorien am besten verbrennen, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten und man vermeidet ein Völlegefühl. Zum Überlisten von Heißhungerattacken kann man vor den Mahlzeiten ein Glas lauwarmes Wasser trinken, das Essen genussvoll lange kauen oder es mit kleinem Besteck zu sich nehmen. Das verlängert die Essenszeit und der Sättigungseffekt setzt gleich nach dem Ende der Mahlzeit ein. Günstig sind drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. So kann der Körper die Kalorien am besten verbrennen, die Leistungsfähigkeit bleibt erhalten und man vermeidet ein Völlegefühl. Zum Überlisten von Heißhungerattacken kann man vor den Mahlzeiten ein Glas lauwarmes Wasser trinken, das Essen genussvoll lange kauen oder es mit kleinem Besteck zu sich nehmen. Das verlängert die Essenszeit und der Sättigungseffekt setzt gleich nach dem Ende der Mahlzeit ein. Ich habe schon öfter versucht, das Rauchen zu lassen, aber noch nie durchgehalten. Was kann mir da helfen? Bleiben Sie einfach dran. Die meisten Raucher brauchen mehrere Anläufe. Notieren Sie, was positiv war und was Ihnen geholfen hat, das bringt Sicherheit, dass Sie es schaffen können. Überlegen Sie, warum Sie wieder angefangen haben und ob Sie solche Situationen ändern können. Bleiben Sie einfach dran. Die meisten Raucher brauchen mehrere Anläufe. Notieren Sie, was positiv war und was Ihnen geholfen hat, das bringt Sicherheit, dass Sie es schaffen können. Überlegen Sie, warum Sie wieder angefangen haben und ob Sie solche Situationen ändern können. Sie können sich beim nächsten Mal auch unter der kostenfreien BzgA-Hotline 0800/8313131 in den ersten vier Wochen der Entwöhnung telefonisch begleiten lassen. Lesen Sie dazu: Washington Schockierende Bilder: So sieht eine Lunge nach jahrelangem Tabakkonsum aus Kontakt Unterstützung Die BZgA bietet eine kostenlose Beratung für Rauchentwöhnung an. Sie ist unter 0800/8313131 von Montag bis Donnerstag (10 bis 22 Uhr) und Freitag bis Sonntag (10 bis 18 Uhr) erreichbar. Material Ein Rauchfrei-Start-Paket mit Info-Broschüre, Anti-Stress-Ball und Pfefferminzpastillen kann man kostenlos bestellen per E-Mail: order@bzga.de, per Post: BZgA, 50819 Köln, per Fax: 0221-8992257. Zum Video \"Das passiert in deinem Körper, wenn du aufhörst zu rauchen\"", "pos": ["Das Rauchen gesundheitlich schädlich ist, weiß jeder. Aber wie kommt man weg von der Sucht? Wir haben einige Tipps für Sie, die Ihnen beim Ausstieg helfen können. In Corona-Zeiten fällt Ihnen das vielleicht sogar leichter als zu anderen Zeiten.\n\n1. Soziales Umfeld informieren\n\nSobald Sie beschlossen haben, mit dem Rauchen aufzuhören, sollten Sie Familie, Freunden, Kollegen und Bekannten davon erzählen. Zum einen, weil Sie hier Unterstützung finden können. Zum anderen bauen Sie damit einen gewissen sozialen Druck auf, der Sie leichter an Ihrem Beschluss festhalten lässt.\n\nAußerdem können Sie die Personen in Ihrem Umfeld darauf hinweisen, wie man Ihnen am besten helfen kann. Machen Sie darauf aufmerksam, dass Ihnen gute Zuhörer vermutlich mehr helfen als schlaue Ratschläge. So können Sie unnötigen Streit vermeiden. Eine offene Kommunikation von Anfang an ist eine große Hilfe für alle.\n\n2. Eigenes Verhalten überprüfen\n\nIn welchen Situationen rauchen Sie? Wissen Sie überhaupt, wann und warum Sie am meisten rauchen? Wenn Sie wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, ist es sinnvoll, die eigene Situation erst einmal zu verstehen. Gründe gibt es viele: Sie reichen von Stress bis zu Langeweile. Halten Sie die Ergebnisse Ihrer Selbst-Analyse schriftlich fest. Dies ist eine wichtige Grundlage und macht es Ihnen leichter, einen Weg aus der Sucht zu finden.\n\n3. Alternativen finden\n\nAbhängig von Ihrem Verhalten und Ihrer Sucht, geht es im nächsten Schritt darum, einen Plan für den Ausstieg zu entwickeln. Am besten langsam und abgestuft. Langzeitrauchern kann etwa eine richtig dosierte Nikotinersatztherapie helfen. Auch E-Zigaretten können eine Alternative sein - ihr Einsatz ist aber umstritten. Mit ihnen lässt sich die Nikotinmenge bewusst herunterschrauben, was mögliche Entzugserscheinungen erleichtern kann.\n\n4. Sich motivieren\n\nDiese zwei Gründe für den Rauchstopp sind die Bekanntesten: das Geld, das man plötzlich spart, und natürlich die positiven Effekte auf die eigene Gesundheit.\n\nGerade die Gesundheit macht sich schnell bemerkbar und kann so ein großer Antrieb sein. Wussten Sie etwa, dass unmittelbare Symptome wie der klassische Raucherhusten oder Kurzatmigkeit bereits nach wenigen Wochen bis Monaten zurückgehen? Grund dafür sind die Flimmerhärchen in den Atemwegen, die sich regenerieren.\n\nAuch das Herzinfarktrisiko, das bereits bei fünf Zigaretten am Tag zu 50 Prozent erhöht ist, kann sich wieder auf das Level eines Nichtrauchers reduzieren. Das Lungenkrebs-Risiko lässt sich zwar nicht mehr auf das Niveau eines Nichtrauchers reduzieren, es ist aber nach zehn Jahren deutlich und nach 20 Jahre nahezu vollständig reduziert. Übrigens, um mit dem Rauchen aufzuhören ist es nie zu spät. Der Körper beginnt auch nach dem 60 Lebensjahr noch zu heilen sobald man das Rauchen aufgibt.\n\n5. Entwöhnung mithilfe von Kursen\n\nRauchentwöhnung ist nicht teuer. Von den 150 bis 200 Euro, die solche Kurse typischerweise kosten, erstatten Krankenkassen durchschnittlich 75 Prozent. Tatsächlich sind sie sogar gesetzlich verpflichtet, sich an der Förderung der Gesundheit ihrer Mitglieder zu beteiligen. Damit bleibt meist ein Betrag von ca. 50 Euro, den Sie selbst bezahlen müssen.\n\nDie Rauchentwöhnungskurse gehen ca. drei bis sechs Wochen. Ihr großer Vorteil ist der Teamgeist, der innerhalb der Kursgruppen entsteht. Das hilft vielen Menschen beim Aufhören. Vorsicht! Achten Sie auf seriöse Angebote, leider sind hier Abzocker unterwegs.\n\n6. Apps zur Unterstützung\n\nWenn Sie Ihren Weg, Nichtraucher zu werden, mit dem Smartphone begleiten wollen, können Sie eine entsprechende App installieren. Es gibt Hunderte Nichtraucher-Apps. SWR3 hat drei Rauchfrei-Apps geprüft und kommt zu dem Ergebnis: „Sie können eine gute Unterstützung sein, wenn die Motivation oder die Willensstärke mal wieder etwas nachlässt.“\n\nErfolgs-Faktoren: So kommen Sie weg von der Zigarette\n\nInterview mit Sabine Lang, Nichtrauchertrainerin und Diplom-Pädagogin, in der SWR Sendung „Kaffee oder Tee“."], "neg": ["NRW : Automesse IAA kommt nicht nach Köln\n\nKombo - Logo der IAA (oben l-r), und Stadtansichten der Städte: Berlin, München, Hamburg, Hannover (unten l-r), Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main, die mögliche künftige Veranstaltungsorte für die Internationale Automobilausstellung IAA sind. Foto: dpa/Archiv.\n\nKöln Im Rennen um den Standort für die Automesse IAA ist die Stadt Köln leer ausgegangen. Stattdessen könnte Berlin, Hamburg oder München den Zuschlag erhalten. Der Vorstand des Verbands der Automobilindustrie (VDA) entschied am Mittwoch, mit diesen drei Bewerbern konkrete Verhandlungen aufzunehmen.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDie Entscheidung für eine der Städte soll in den nächsten Wochen fallen. Aus dem Rennen sind zudem der bisherige Gastgeber Frankfurt sowie Stuttgart und Hannover, die sich ebenfalls beworben hatten.\n\n„Es ist bedauerlich, dass wir den VDA mit unseren Plänen für eine Mobilitätsmesse der Zukunft nicht überzeugen konnten“, erklärte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos).\n\nDer Verband will die Messe von der Autoschau zu einem Impulsgeber für neue Mobilitätskonzepte umwandeln. Jahrzehntelang startete die Internationale Automobilausstellung (IAA) alle zwei Jahre in Frankfurt. Die letzte Ausgabe im vergangenen Jahr gilt als Misserfolg bei Publikum und Veranstaltern.\n\nDie sieben Bewerber hatten ihre Konzepte in der vergangenen Woche in Berlin präsentiert. Der VDA sprach von einem engen Rennen.\n\n(dpa)", "Landespolizeiinspektion Saalfeld\n\nLPI-SLF: Mopedfahrer schwer verletzt\n\nRemptendorf, Saale-Orla-Kreis (ots)\n\nAm Montag gegen 22:15 Uhr befuhr ein 31-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Opel die Landstraße von Remptendorf nach Liebengrün. Vor ihm fuhr ein Traktor, welcher einen defekten Lkw abschleppte. Der Opelfahrer überholte das Gespann und scherte im Anschluss wieder nach rechts ein. Dabei übersah er einen Mopedfahrer, welcher vor dem Gespann in die gleiche Richtung fuhr. Es kam zur Kollision zwischen beiden Fahrzeugen. Der 36-jährige Mopedfahrer wurde hierbei zunächst auf die Frontscheibe des Opel und von dort auf die Fahrbahn geschleudert. Hierbei wurde er schwer verletzt und deshalb zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Der Opel und das Moped verkeilten sich ineinander. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von gesamt ca. 2000 Euro.\n\nRückfragen bitte an:\n\nThüringer Polizei\n\nLandespolizeiinspektion Saalfeld\n\nPolizeiinspektion Saale-Orla\n\nTelefon: 03663 431 0\n\nE-Mail: pi.saale-orla@polizei.thueringen.de\n\nhttp://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx\n\nOriginal-Content von: Landespolizeiinspektion Saalfeld, übermittelt durch news aktuell", "Weihnachtliche Musik zum Nachdenken\n\nEin bemerkenswertes Weihnachtskonzert dürfen die vielen Besucher in der Pfarrkirche St. Lucia erleben. Das Musikerlebnis ist der Lohn für die vielen Wochen voller Proben.\n\nPater Adrian Kugler merkte bei seiner Begrüßung an, dass sich viele in einer von Handy, Computer und Internet geprägten Zeit gerne auch aus einer oft nüchternen Alltagswelt entführen lassen. Dies könne bei diesem Konzert gelingen, für das er dem Kirchenchor und dem eigens gegründeten Projektchor unter Leitung von Matthias Stiegler herzlich dankte. Die weihnachtliche Musik, so Pater Adrian, möge zum Nachdenken über das eigene Leben anregen und die nötige Ruhe schenken, damit gelassen und froh in ein neues Jahr gestartet werden könne.\n\nDer erste Teil des Programms gehörte den Solisten. Cordula Stiegler (Mezzospran) und ihr Ehemann Thomas (Tenor) stimmten eindrucksvoll das „Magnificat“ an. Diesem Loblied der Maria schloss sich mit dem Orgelstück „Vom Himmel hoch“ klangvoll Matthias Stiegler an. Musikalisch begleitete er anschließend auch das hervorragend von Cordula und Thomas Stiegler vorgetragene Stück „Panis angelicus“. Bei „Wie eine Wiege ist der Mond“ stellte Thomas Stiegler auch sein Können an der Oboe unter Beweis. Orgelklänge füllten bei „Noel“ den Kirchenraum und anschließend ließ Thomas Stiegler als Tenor das Lied „Das zarte Knäblein ward ein Mann“ von Peter Cornelius erklingen. Glänzend vorgetragen wurde von Cordula Stiegler nachher das „Ave Maria“, und mit „Maria durch ein Dornwald ging“ schloss Thomas Stiegler mit dem Saxophon imponierend den ersten Part des Konzertes ab.\n\nDann ging es genauso fulminant für die schätzungsweise 300 Zuhörer weiter. Der eigens für dieses Konzert gegründete Projektchor nahm im Altarraum Aufstellung. Neben dem Schlammersdorfer Kirchenchor waren hierbei auch die Sänger des Kirchenchors Pullenreuth dabei. Die Konstellation ergab sich durch die langjährige Bekanntschaft zwischen den beiden Organisten und Chorleitern Matthias Stiegler und Alexander Hecht, der die folgenden Lieder an der Orgel begleitete. Zum Projektchor zählten zudem auch Sänger aus der Pfarreiengemeinschaft Speinshart und darüber hinaus.\n\nUnter der Leitung von Matthias Stiegler präsentierten sich die rund 50 Chormitglieder als kraftvolle Einheit, die das Gotteshaus in einen klangvollen Konzertsaal verwandelten. Eine Stunde lang dauerte der eindrucksvolle Reigen der vorgetragenen Weihnachtslieder. Unter den zwölf ausgesuchten Musikstücken durften natürlich die Komponisten Mozart (Ave Verum), Praerorius (Es ist ein Ros entsprungen), Bach (Freut Euch) und Mendelssohn-Bartholdy (Jauchzet dem Herrn alle Welt) nicht fehlen.\n\nZum Abschluss des bedacht zusammengestellten Programms stand „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saens. Als Schlusslied wurde gemeinsam mit den Besuchern „O du fröhliche“ angestimmt. Die darauffolgenden begeisterten Ovationen waren dem einmaligen Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche mehr als gerecht, und der Projektchor verabschiedete sich als Zugabe mit dem „Abendsegen“ von Engelbert Humperdinck.\n\nBild: lgc", "TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Mit einer moderaten Erholung zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte am letzten Handelstag der Woche. Marktteilnehmer sprechen aber lediglich von einer technischen Gegenbewegung auf die jüngsten Verluste, die Lage bleibe insgesamt weiter angespannt. So breitet sich die Coronavirus-Pandemie nahezu ungebremst weiter aus, vor allem in Europa und den USA. Die Vereinigten Staaten hatten am Vortag eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen, was an der Wall Street die Gewinne im späten Handel wieder abbröckeln ließ.\n\nGleichzeitig macht sich die Hoffnung breit, dass die vielen Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken die erhoffte positive Wirkung zeigen werden und die Folgen der Coronavirus-Pandemie abfedern. Jedoch schürt die Vielzahl an Maßnahmen auch weiterhin die Befürchtung, dass es zu einer globalen Rezession kommen könnte. Zumal die Auswirkungen in Europa und den USA sich noch nicht absehen lassen. Hier greifen die Regierungen weiterhin zu drastischen Maßnahmen, vor allem in Form von Ausgangssperren, um eine weitere Virus-Verbreitung einzudämmen. Und dies bringt nicht nur das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen, sondern lässt auch den Konsum zusammenbrechen.\n\nZuletzt hat Kalifornien eine Ausgangssperre verhängt, weitere US-Bundesstaaten könnten diesem Beispiel folgen. Auch in Deutschland ist ein solcher Schritt nicht ausgeschlossen.\n\nStützend wirkt, dass die US-Notenbank am Vortag Swap-Kreditlinien mit Zentralbanken von neun weiteren Ländern eröffnet hat. Dazu zählen Australien, Brasilien, Südkorea, Mexiko, Singapur und Schweden, mit denen Swap-Linien über 60 Milliarden US-Dollar vereinbart wurden. Linien von 30 Milliarden Dollar erhalten Dänemark, Norwegen und Neuseeland. Die Swap-Linien ermöglichen es Banken in den betreffenden Ländern, Dollar-Liquidität bei der eigenen Zentralbank zu deren Regeln für Kreditsicherheiten zu bekommen. Zuletzt hatte es eine massive Nachfrage nach dem \"sicheren Hafen\" US-Dollar gegeben.\n\nSchanghai mit Erholung nach langer Verluststrecke\n\nMit einem Aufschlag von 0,7 Prozent auf 2.719 Punkte zeigt sich der Schanghai-Composite, der damit nach zuletzt fünf Handelstagen mit zum Teil deutlichen Verlusten erstmals wieder positive Vorzeichen aufweist. Der Hang-Seng-Index in Hongkong erhöht sich um 2,9 Prozent und kann damit die wichtige Unterstützung bei 22.000 Punkten wieder zurückerobern. Der Index hatte am Vortag auf dem tiefsten Stand seit drei Jahren den Handel beendet.\n\nHier stützen auch die Aufschläge bei den Telekomwerten, nachdem die Zahlen von China Mobile überzeugen konnten. China Mobile gewinnen 10,8 Prozent, China Unicom 9,5 Prozent und China Telecom klettern um 7,3 Prozent. Auch bei den Ölwerten kommt es nach den jüngsten starken Abgaben mit der Erholung der Ölpreise am Vortag zu Kursgewinnen. Die Ölpreise bauen ihre Aufschläge im asiatischen Handel noch leicht aus. Für CNOOC geht es um 6,7 Prozent nach oben, Sinopec gewinnen 1,2 Prozent und Petrochina 5,8 Prozent.\n\nIn Tokio findet aufgrund des Feiertages \"Frühlingsanfang\" am Freitag kein Handel statt.\n\nDas kräftigste Plus in der Region weist der Kospi aus, der in Seoul 5,7 Prozent gewinnt. Der Index war am Vortag auf den tiefsten Stand seit rund elf Jahren abgerutscht. Teilnehmer hatten von Panikverkäufen gesprochen. Vor allem massive Umschichtungen in den \"sicheren Hafen\" US-Dollar hatten für einen Ausverkauf bei Aktien gesorgt. Der unter Druck geratene Won kann sich am Freitag, vor allem mit der Ankündigung der US-Notenbank, leicht erholen.\n\nIn Sydney steigt der S&P/ASX-200 um 0,7 Prozent. Die Investoren zeigen sich zuversichtlich, dass die Maßnahmen der Notenbanken und Regierungen die gewünschten Erfolge zeigen werden, heißt es. So hatte die australische Notenbank am Vortag bereits zum zweiten Mal in diesem Monat die Zinsen gesenkt. Somit liegt der Leitzins nun auf einem Rekordtief von 0,25 Prozent. Zudem haben Australien und Neuseeland ihre Grenzen geschlossen, um eine weitere Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie zu verhindern.\n\n=== Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende S&P/ASX 200 (Sydney) 4.816,60 +0,70% -27,94% 6:00 Nikkei-225 (Tokio) FEIERTAG Kospi (Seoul) 1.540,57 +5,70% k.A. 7:00 Schanghai-Comp. 2.719,35 +0,70% k.A. 8:00 Hang-Seng (Hongk.) 22.335,37 +2,88% -22,54% 9:00 Straits-Times (Sing.) 2.324,88 +0,60% -24,74% 10:00 DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Do, 9:00 Uhr % YTD EUR/USD 1,0749 +0,8% 1,0665 1,0846 -4,2% EUR/JPY 118,17 -0,1% 118,25 118,43 -3,1% EUR/GBP 0,9219 -1,2% 0,9327 0,9446 +8,9% GBP/USD 1,1654 +1,9% 1,1435 1,1480 -12,1% USD/JPY 110,03 -0,7% 110,85 109,16 +1,2% USD/KRW 1248,52 -0,7% 1257,95 1275,22 +8,1% USD/CNY 7,0851 -0,3% 7,1082 7,0839 +1,8% USD/CNH 7,1089 -0,7% 7,1572 7,1141 +2,1% USD/HKD 7,7578 -0,0% 7,7605 7,7648 -0,4% AUD/USD 0,5849 +3,1% 0,5671 0,5669 -16,5% NZD/USD 0,5751 +2,3% 0,5620 0,5610 -14,6% Bitcoin BTC/USD 6.221,26 -1,1% 6.289,26 5.429,26 -13,7% ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD Brent/ICE 28,75 28,47 +1,0% 0,28 -55,6% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold (Spot) 1.486,34 1.467,59 +1,3% +18,76 -2,1% Silber (Spot) 12,56 12,07 +4,1% +0,49 -29,7% Platin (Spot) 613,35 594,55 +3,2% +18,80 -36,4% ===\n\nKontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com\n\nDJG/DJN/ros/err\n\n(END) Dow Jones Newswires\n\nMarch 20, 2020 02:17 ET (06:17 GMT)\n\nCopyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.", "Außenminister Heiko Maas hat den mutmaßlichen Versuch der US-Regierung kritisiert, das Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac zu einem Standortwechsel zu bewegen.\n\n„Deutsche Forscher sind führend an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen beteiligt, in weltweiten Kooperationen. Wir können nicht zulassen, dass sich andere ihre Forschungsergebnisse exklusiv aneignen wollen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe..\n\nAm Montag erteilte CureVac-Hauptinvestor Dietmar Hopp den Begehrlichkeiten des US-Präsidenten eine Absage. „Für mich ist das selbstverständlich, es kann gar nicht sein, dass eine deutsche Firma den Impfstoff entwickelt und dieser in den USA exklusiv genutzt wird. Das war für mich keine Option.“ Er persönlich habe nicht mit Trump gesprochen. „Er hat mit der Firma gesprochen, und man hat mir das dann sofort gesagt und gefragt, was ich davon halte, und ich wusste sofort, dass das nicht infrage kommt“, sagte Hopp dem Internetportal Sport1.\n\nDer 79-Jährige hält über die Beteiligungsgesellschaft dievini rund 80 Prozent der Anteile an der CureVac Ag. Christof Hettich, Geschäftsführer von dievini, sagte dem „Mannheimer Morgen“: „Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten.“\n\nGefragt, wann mit einem Impfstoff zu rechnen sei, sagte hopp: „Es müssen ja erst mal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber, zum Herbst müsste das verfügbar sein, und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen.“\n\nCureVac: Waren im Weißen Haus, aber ein Angebot liegt nicht vor\n\nZuerst hatte die „Welt am Sonntag“ über Auseinandersetzungen um die Tübinger Impfstoff-Firma CureVac berichtet. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken oder das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.\n\nDer US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, bezeichnete den Bericht auf Twitter als unwahr. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte hingegen am Sonntag in Berlin: „Ich kann nur sagen, dass ich heute mehrfach gehört habe von Regierungsmitgliedern, dass dies zutrifft und dass wir da morgen im Krisenstab darüber reden.“\n\nDas Unternehmen selbst dementierte etwaige Lockversuche bereits am Sonntag: „Wir wissen nicht, woher dieses Gerücht kommt“, sagte Franz-Werner Haas, Unternehmensvorstand von CureVac, dem Tagesspiegel. „Uns liegt kein Angebot vor. Und wir werden uns auch nicht an den Gerüchten darum beteiligen.“ Richtig sei, dass CureVac im Weißen Haus neben anderen Biotech-Firmen mit dem US-Präsidenten gesprochen habe, der signalisiert habe, „dass wir uns beeilen sollen - denn es gibt ein gesundheitspolitisches Problem“.\n\nAußenminister Heiko Maas (SPD) Foto: dpa/Sonja Wurtscheid\n\nBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lobte in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“ am Sonntagabend die Tübinger Firma dafür, dass sie für die US-Avancen „nicht zur Verfügung steht. Seit Januar forscht CureVac an einem Impfstoff gegen das Coronavirus.\n\nAuch aus dem Bundestag kommt scharfe Kritik an den US-Begehrlichkeiten. „Jetzt einen Wettbewerb um Standortfragen loszutreten ist das falsche Signal. Das Virus macht nicht an Grenzen halt. Internationale Zusammenarbeit ist jetzt wichtig und nicht nationaler Eigennutz. Impfstoff darf ebenso, wie das Virus, nicht an Grenzen halt machen“, schrieb der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), auf Twitter.\n\nFDP-Fraktionschef Christian Lindner kritisierte. „Im Wahlkampf ist Trump offenbar jedes Mittel recht. Die Bekämpfung von Corona ist eine Menschheitsaufgabe und kein Anlass für Egoismus.“\n\nDie Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt mahnte, die Corona-Gefahr sei eine globale Krise sei, in der die Menschheit „zusammenstehen“ müsse. „Es ist die Zeit von Solidarität und Zusammenarbeit, nicht von nationalen Egoismen“, sagte sie der „Welt“.\n\nMehr zum Thema Forscher arbeiten an Mittel gegen das Coronavirus So läuft der Kampf um den Covid-19-Impfstoff\n\nDer Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jan Korte, warf Trump vor: „Ein unsozialeres, unsolidarischeres und rücksichtsloseres Vorgehen im weltweiten Kampf gegen die Corona-Pandemie ist kaum vorstellbar.“ (dpa, TSP)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz (CDU) hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aufgefordert, das Arbeitsverbot für Asylbewerber und Geduldete aufzuheben, um Corona-bedingte Personalengpässe in einigen Branchen abzufedern. \"Jetzt wird jede helfende Hand gebraucht. Deshalb ist es richtig, wenn wir jetzt Asylbewerbern und Geduldeten befristet ermöglichen, als Erntehelfer oder in der Lieferkette zu arbeiten\", sagte Widmann-Mauz dem \"Redaktionsnetzwerk Deutschland\" (Montagsausgaben).\n\n\n\nArbeitsverbote passten nicht in die aktuelle Situation. Ohnehin sei es derzeit schwer, Rückführungen durchzuführen. \"Wir sollten jetzt schnell und beherzt entscheiden und alle gesetzlichen und untergesetzlichen Spielräume dazu nutzen, denn unsere Landwirtschaft ist auf dieses Potenzial angewiesen.\"\n\n\n\nAuch Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, Asylbewerbern nun das Arbeiten zu erlauben. Landwirte befürchten, dass wegen der Reisebeschränkungen in ganz Europa ein Großteil ihrer Erntehelfer weg bleibt. Die meisten kommen für die Erntesaison aus Ländern wie Rumänien und Bulgarien. Auch Pfleger werden nach wie vor dringend gesucht.", "pos": ["Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), fordert die Aufhebung des Arbeitsverbots für Asylbewerber, um durch die Corona-Krise bedingte Personalengpässe in manchen Branchen abzufedern.\n\nIn der derzeitigen Lage werde „jede helfende Hand gebraucht“, sagte Widmann-Mauz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben). Deshalb solle Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) es „Asylbewerbern und Geduldeten befristet ermöglichen, als Erntehelfer oder in der Lieferkette zu arbeiten“.\n\nArbeitsverbote passten nicht zur derzeitigen Situation, betonte Widmann-Mauz. Ohnehin sei es derzeit schwer, Rückführungen von Menschen in ihre Heimatländer auszuführen. Deshalb solle das bei Asylbewerbern vorhandene Arbeitskräftepotenzial „schnell und beherzt“ genutzt werden.\n\nDas Bundesinnenministerium hatte wegen der Pandemie in der vergangenen Woche ein vorübergehendes Einreiseverbot für Erntehelfer erlassen, was die Landwirtschaft vor erhebliche Probleme stellt. Auch Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hatte deshalb bereits dafür plädiert, Asylbewerbern das Arbeiten zu erlauben. Auch Pfleger werden nach wie vor dringend gesucht. (afp)\n\nEine Buchempfehlung vom Verlag der Epoch Times\n\nWer hat die Weltherrschaft? Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Immer klarer wird, dass die Geschichte der Menschheit nicht so ablief, wie sie heutzutage gelehrt wird. Das Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ gibt die lange gesuchten Antworten.\n\n„Kapitalismus abschaffen“? „Wohnungsgesellschaften enteignen“? Familie auflösen? Keinen Wohlstand und keine Kinder mehr wegen des Klimas? Frühsexualisierung? Solche Gedanken sind in Politik, Medien und Kultur populärer denn je. Im Kern drücken sie genau das aus, was einst schon Karl Marx und seine Anhänger der gesamten Menschheit aufzwingen wollten.\n\nDer Kommunismus hat im 20. Jahrhundert hunderte Millionen Menschen physisch vernichtet, heute zielt er auf ihre Seelen. Bei vielen Menschen blieb glücklicherweise die der menschlichen Natur innewohnende Güte erhalten – was den Menschen die Chance gibt, sich vom Einfluss des „Gespenst des Kommunismus“ zu befreien.\n\nHier weitere Informationen und Leseproben.\n\nFoto: Epoch Times Ein Buch für alle, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt: „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ – Das Kapitel 16 beinhaltet das Thema „Öko“ und trägt den Titel: „Pseudoreligion Ökologismus – Der Kommunismus hinter dem Umweltschutz“.\n\nISBN Band 1: 978-3-9810462-1-2, Band 2: 978-3-9810462-2-9, Band 3: 978-3-9810462-3-6, Drei Bände 1-3: 978-3-9810462-6-7. Einzeln kostet jeder Band 19,90 Euro (zzgl. 2,70 Euro Versandkosten), alle drei Bände gemeinsam sind im Moment noch zum Sonderpreis von 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands) zu erwerben. Das Buch hat insgesamt 1008 Seiten und über 1200 Stichworte im Indexverzeichnis.\n\nBestellmöglichkeiten: Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich in unserem neuen Online-Buch-Shop, bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]\n\nDas Buch gibt es auch als E-Book und als Hörbuch\n\nDas E-Book gibt es in den Formaten PDF, EPUB oder MOBI. Das Hörbuch bieten wir im MP3-Format zum Download an. Einzeln kostet jeder Band 17,90 Euro, alle drei Bände sind im Moment noch zum Sonderpreis von 43,00 Euro zu erwerben. E-Books und Hörbücher sind in unserem neuen Online-Buch-Shop oder direkt beim Verlag der Epoch Times bestellbar – Tel: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]"], "neg": ["WÖRTH (dpa-AFX) - Kommunen pochen auf eine Kompensation von Steuerausfällen durch Strafzahlungen der Autoindustrie im Zuge des Dieselskandals. Die pfälzische Stadt Wörth am Rhein lädt dazu zusammen mit der niedersächsischen Kommune Wolfsburg zu einem Städtegipfel am 1. April in Mainz. Dort solle beraten werden, wie Kommunen für entgangene Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe aufgrund der Strafzahlungen entschädigt werden können, sagte Bürgermeister Dennis Nitsche der Deutschen Presse-Agentur.\n\n\n\n\"Erstens wollen wir Kommunen unser Geld zurück, zweitens muss dieses Problem für die Zukunft abgestellt werden\", sagte der SPD-Politiker. \"Es kann nicht sein, dass die Kommunen büßen müssen, weil die Strafzahlungen von der Gewerbesteuer abgezogen werden, und die EU, der Bund und einige Bundesländer kassieren auf Kosten der Kommunen.\"\n\n\n\nMüsse ein Unternehmen Strafe zahlen, gehe das Geld an das jeweilige Bundesland, in dem die Ermittlungen geführt werden, sagte Nitsche. Bei Kartellverfahren gehen die Zahlung an den Bund oder die EU. Gleichzeitig wirke sich die Strafzahlung auf die Höhe der Gewerbesteuer aus, die an die Kommune entrichtet werden muss - für diesen Ausfall erhalte eine Kommune jedoch keinen direkten Ausgleich.\n\n\n\n\"Somit zahlen alle Kommunen, in denen die Unternehmen Standorte haben, den Löwenanteil an den Strafzahlungen - gleichzeitig müssen wir weiter unsere Aufgaben erfüllen und haben Ausgaben\", sagte der Bürgermeister. Wörth habe faktisch allein 2019 rund 40 Millionen Euro verloren. In der Stadt betreibt Daimler ein großes Lkw-Montagewerk.\n\n\n\nAuch Wolfsburg sei von sinkenden Gewerbesteuereinnahmen in Folge von steuerlich absetzbaren Strafzahlungen betroffen, teilte ein Sprecher der Stadt in Niedersachsen mit. Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) stehe im Kontakt mit anderen Kommunen in vergleichbaren Situationen - zum einen für einen Erfahrungsaustausch und zum anderen, um gemeinsam politischen Druck auf den Bund und die jeweiligen Länder auszuüben./wo/DP/edh", "Vor 20 Jahre hatten die USA die Verwaltung des Panamakanals wieder an den mittelamerikanischen Staat übergeben. Da in der Region immer weniger Regen fällt und die Temperaturen steigen, hat der Wasserstand des künstlichen Gatún-See im Panamakanal nachgegeben, was sich wiederum negativ auf die Schiffbarkeit der Wasserstraße auswirkt.\n\nDer Panamakanal ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Er verbindet in Südamerika den Atlantik mit dem Pazifik. Der Kanal ist rund 80 Kilometer lang. Er beginnt in Colón im Norden und endet nahe Panama-Stadt im Süden. Nach der Eröffnung des erweiterten Kanals 2016 verfügt die Wasserstraße über drei Schleusensysteme, über die die Schiffe auf das Niveau des 28 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gatún-Sees angehoben und später wieder abgesenkt werden.\n\nSeit dem Ausbau des Kanals können auch große Tanker und Frachter mit bis zu 14.000 Containern durch die Wasserstraße geschleust werden. Pro Jahr passieren etwa 14.000 Schiffe den Panamakanal, etwa sechs Prozent des Welthandels werden durch ihn abgewickelt.", "Transparenz schaffen\n\n+ © dpa Wegen des Coronavirus hat sich eine Kreisverwaltung in NRW dazu entschlossen, eine Hotline für Bedürftige einzurichten. © dpa\n\nDas Coronavirus beschäftigt die Menschen weiterhin. Eine Kreisverwaltung hat sich nun dazu entschlossen, eine Corona-Hotline für die Bevölkerung einzurichten.\n\nGütersloh – Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein. Trotzdem beschäftigt die Menschen das Thema \"Coronavirus\" weiterhin. Bei einigen Personen steigt inzwischen auch die Angst und es ist zu \"Hamsterkäufen\" gekommen. Der Kreis Gütersloh hat nun eine Corona-Hotline eingerichtet, wie owl24.de* berichtet. Interessierte können sich dort melden, um sich über die Lungenkrankheit zu informieren.\n\n*Owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben.", "IT Competence Group SE: Vorläufige Zahlen 2019 bestätigen die PrognoseDGAP-News: IT Competence Group SE / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis IT Competence Group SE: Vorläufige Zahlen 2019 bestätigen die Prognose02.03.2020 / 11:00 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Ludwigsburg. Die IT Competence Group SE, eine im Mittelstandssegment m:access der Börse München notierte IT-Dienstleistungsgruppe, veröffentlicht Zahlen zum vierten Quartal 2019 und vorläufige ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2019.Die Gesellschaft erzielte im Schlussquartal des vergangenen Jahres eine Gesamtleistung in Höhe von rund EUR 5,5 Mio. (Gesamtleistung Q4 2018: EUR 7,0 Mio.). Der Rückgang ist insbesondere auf die angekündigte Reduzierung der Lizenzumsätze zurückzuführen, welche im Vergleichsquartal des Vorjahres den Umsatz noch sehr stark positiv beeinflusst hatten. Das EBITDA im Schlussquartal 2019 lag bei rund EUR 0,3 Mio. (EBITDA Q4 2018: EUR 0,5 Mio.). Bereinigt um Einmalkosten lag die EBITDA-Marge nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres.Im Gesamtjahr 2019 erwirtschaftete die Gesellschaft nach den derzeit vorliegenden noch ungeprüften Zahlen eine Gesamtleistung von EUR 24,2 Mio. (Gesamtleistung 2018: EUR 24,3 Mio.). Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei rund EUR 1,25 Mio. (EBITDA 2018: EUR 1,49 Mio.).Insbesondere im dritten und vierten Quartal wurde das Ergebnis durch eine etwas schwächere Auslastung als auch außerordentlichen Kosten durch Personalrestrukturierungsmaßnahmen belastet. Das um einmalige Aufwendungen bereinigte operative Ergebnis lag nur unwesentlich unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Dies unterstreicht die positive Ausrichtung der Gesellschaft für die Zukunft.Wie schon im Vorjahr ist es der Gesellschaft gelungen den operativen Ertrag nahezu vollständig auch in einen positiven Cash-Flow zu wandeln. Im Gesamtjahr 2019 betrug der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit rund EUR 1,1 Mio.Die liquiden Mittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag um rund EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,5 Mio. Das Eigenkapital legte um EUR 2,1 Mio. auf nun EUR 3,1 Mio. zu, während die Verbindlichkeiten gleichzeitig um EUR 3,4 Mio. zurückgingen und nur noch bei EUR 2,6 Mio. lagen. Die Eigenkapitalquote erreichte damit einen sehr soliden Wert von mehr als 40%.Der Auftragsbestand zum 31.12.2019 lag bei rund EUR 17 Mio. und konnte im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres erneut um rund EUR 1,3 Mio. gesteigert werden. Diese Entwicklung unterstreicht den positiven Weg der Gesellschaft während der vergangenen Jahre, verringert die Abhängigkeit vom kurzfristigen Projektgeschäft und führt zu einer nachhaltig stabilen Geschäftsentwicklung.Die endgültigen Zahlen werden zusammen mit dem Geschäftsbericht im April 2019 veröffentlicht.Die Gesellschaft ist gut ins laufende Jahr gestartet und bestätigt die Prognose einer in etwa gleichbleibenden Gesamtleistung bei gleichzeitigem Anstieg der Gewinnmargen. Die intensivierte Zusammenarbeit mit der audius AG sowie die in den vergangenen Monaten optimierte Personalstruktur unterstützen diese Annahme und lassen das Unternehmen sehr zuversichtlich auf die kommenden Monate und Jahre blicken.Über IT Competence GroupDie IT Competence Group SE ist eine IT-Service-Gesellschaft, die in der DACH-Region aktiv ist. Das Unternehmen bietet von der Beratung, Implementierung und dem Betrieb maßgeschneiderte Lösungen zu allen Fragen rund um das Thema IT-Infrastruktur und Business Solutions an. Ein weiterer Geschäftsbereich beschäftigt sich mit mobilen Dateninfrastrukturen, insbesondere dem Auf- und Ausbau des 5G-Netzes. Zu den Kunden der Gruppe zählen global agierende Konzerne sowie mittelständische Betriebe. Gemeinsam mit dem strategischen Mehrheitsaktionär audius AG ist das Ziel sowohl organisch als durch Zukäufe zu wachsen. Die Aktien der IT Competence Group SE notieren im Basic Board der Börse Frankfurt als auch im Mittelstandssegment m:access der Börse München.IT Competence Group SE Investor Relationst.: +49 89-716 721-044 info@it-competencegroup.com02.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de987013 02.03.2020"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Zu den Massnahmen gehören verstärkte Interventionen am Devisenmarkt zur Schwächung des Frankens und Schritte, um die Liquiditätslage der Banken zu stärken. Die Zinsen liessen die Währungshüter am Donnerstag indes unverändert. Der SNB-Leitzins beträgt weiterhin minus 0,75 Prozent. Der Strafzins, den Banken für Sichteinlagen bei der Zentralbank ab einem gewissen Freibetrag zahlen müssen, bleibt ebenfalls bei 0,75 Prozent.\n\n\"Der Franken ist nochmals höher bewertet, und die globalen Finanzmärkte sind unter starkem Druck\", erklärte die SNB. \"In dieser ausserordentlichen Situation ist die expansive Geldpolitik der Nationalbank für die Gewährleistung angemessener monetärer Bedingungen in der Schweiz nötiger denn je.\"\n\nNegativzins und Interventionen seien nötig, um die Attraktivität von Anlagen in Franken zu reduzieren und dem Aufwertungsdruck entgegenzuwirken. Die Landeswährung gilt unter Investoren als sicherer Hafen und gewinnt in unsicheren Zeiten stets an Wert - was Schweizer Waren im Ausland verteuert und somit der exportorientierten Wirtschaft schadet. In der vergangenen Wochen verstärkte die Notenbank ihre Eingriffe zur Schwächung der Landeswährung wohl bereits, wie Daten zu den Sichtguthaben der Banken bei der SNB nahelegen.\n\n\"Zinsseitig ist das Ende der Fahnenstange erreicht\", sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. \"Das kennen wir bereits von der EZB.\" Das sei auch gut so. Die SNB stelle auf schwierige wirtschaftliche Zeiten ein. Die Währungshüter sprechen dabei von \"ausgeprägten wirtschaftlichen Einbussen\". Tatenlos zusehen müsse die SNB aber nicht. \"Man muss die Geldpolitik a la Schweiz verstehen: Das Quantitative Easing der Schweiz sind die Devisenmarkt-Interventionen.\"\n\nSchweizer Finanzsystem mit ausreichend Liquidität versorgt\n\n\"Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass die Schlüsselmaßnahmen nicht von den Zentralbanken kommen, sondern von der medizinischen und auch von der fiskalischen Seite\", sagte Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank, an einer Telefonkonferenz mit den Medien. \"Wir müssen das Finanzsystem mit genügend Liquidität versorgen, um sicherzustellen, dass der Kreditfluss an die Wirtschaft nicht versiegt - damit die Unternehmen diese sehr schwierige Situation überleben können\".\n\nDas Schweizer Finanzsystem sieht die Notenbank ausreichend mit Liquidität versorgt, will bei Bedarf aber zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität ergreifen. Die Banken hätten substanzielle Kapital- und Liquiditätspuffer aufgebaut und seien auch für eine schwierige Wirtschaftslage gerüstet, erklärte die SNB.\n\n\"Die Banken spielen jetzt eine entscheidende Rolle\", sagte Jordan. Daher greift die SNB ihnen unter die Arme: Ab 1. April sind weniger Sichteinlagen vom Strafzins betroffen. Die SNB erhöhte den Freibetrag auf das 30-fache jener Summe, die die Banken bei der Zentralbank hinterlegen müssen. Bislang lag er beim 25-fachen. Zudem wird geprüft, ob der sogenannte antizyklische Kapitalpuffer trotz Risiken am Hypotheken- und Immobilienmarkt gelockert werden kann.\n\nDie SNB arbeite eng mit der Regierung zusammen, um die Wirtschaft bestmöglich zu unterstützen, sagte Jordan. Im laufenden Jahr rechnet die Notenbank in der Schweiz nun mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung, nachdem sie im Dezember noch 1,5 bis zwei Prozent Wachstum veranschlagt hatte.\n\nDer Einbruch der internationalen Konjunktur sowie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dürften zu einem starken Rückgang der Wirtschaftsaktivitäten im ersten Halbjahr führen. \"Die Normalisierung der Lage ab der zweiten Jahreshälfte könnte daraufhin in einem stark positiven Wachstum im Jahr 2021 zum Ausdruck kommen\", erklärten die Währungshüter.\n\n(Reuters/cash)", "pos": ["Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte nach überwiegender Einschätzung von Experten bei ihrer Sitzung am Donnerstag dem weltweiten Trend zu Zinssenkungen trotzen.\n\nMit zwei Ausnahmen erwarten die 29 von Reuters befragten Finanzmarktteilnehmer und Analysten, dass die Währungshüter den SNB-Leitzins auf dem seit mehr fünf Jahren geltenden Rekordtief von minus 0,75 Prozent belassen. Auch die Sichteinlagen von Banken bei der Notenbank ab einem gewissen Freibetrag dürften weiterhin mit einer Gebühr von 0,75 Prozent belastet werden.\n\n\"Im Moment glauben wir nicht, dass die SNB am Donnerstag die Zinsen senken wird, aber die Situation ist stark in Bewegung und kann sich schnell ändern\", sagte Maxime Botteron, Volkswirt bei der Credit Suisse. \"Wenn die SNB vor der EZB senkt, dann bleibt der Schweiz weniger Spielraum, falls die EZB ihre Zinsen später noch senkt.\"\n\nDie Europäische Zentralbank (EZB) schnürten vergangene Woche angesichts der Belastungen durch den globalen Coronavirus-Ausbruch zwar ein umfassendes Maßnahmenpaket bestehend aus großen Liquiditätsspritzen und zusätzlichen Anleihekäufen zur Stützung der Wirtschaft, beließen den Schlüsselzins allerdings unverändert. Andere wichtige Zentralbanken - allen voran die US-Notenbank Fed - hatten auf eine drohende weltweite Rezession mit zum Teil drastischen Zinssenkungen und massiven Geldspritzen reagiert.\n\nDas dreiköpfige SNB-Direktorium um Notenbankchef Thomas Jordan setzt neben den Negativzinsen auf Eingriffe am Devisenmarkt, um einer starken Aufwertung des Franken entgegenzusteuern. Denn dieser gilt unter Investoren als sicherer Hafen und gewinnt in unsicheren Zeiten stets an Wert - was Schweizer Waren im Ausland verteuert und somit der exportorientierten Wirtschaft schadet. In der vergangenen Wochen verstärkte die Notenbank ihre Eingriffe zur Schwächung der Landeswährung wohl, wie Daten zu den Sichtguthaben der Banken bei der SNB nahelegen. Vergangene Woche stiegen diese um rund 4,4 Milliarden Franken - so stark wie seit mehr als drei Jahren nicht. Die Devise stieg jüngst gegenüber der Hauptexportwährung Euro auf den höchsten Stand seit dem Frankenschock im Jahr 2015.\n\nDie meisten Volkswirte gehen davon aus, dass die SNB an ihrem bisherigen Vorgehen festhält, während sie die EZB und den Frankenkurs im Auge behält. \"Die SNB sitzt in der Klemme mit bereits extrem negativen Zinssätzen in der Schweiz\", sagte Gero Jung, Chefökonom der Privatbank Mirabaud. \"Wenn sie jetzt schießen, haben sie keine Munition mehr für die Zukunft.\"\n\nDas Eingreifen der Schweizer Regierung, die der Wirtschaft mit einem Maßnahmenpaket von bis zu zehn Milliarden Franken unter die Arme greift, hat den Handlungsdruck für die Notenbank verringert. Denkbar scheint, dass die Währungshüter ihre verbalen Interventionen verstärken, etwa indem sie den Franken nicht mehr länger nur als \"hoch bewertet\", sondern als \"deutlich überbewertet\" einstufen.\n\nGanz vom Tisch scheint eine Zinssenkung indes nicht: \"Wir denken, dass aufgrund der deutlich höheren Devisenmarkt-Interventionen in den letzten Wochen noch ein wenig Spielraum übrigbleibt, vor allem, da die SNB damit auch das Zinsdifferential zur EZB wieder erhöhen kann\", sagte etwa Ökonom Philipp Burckhardt von Lombard Odier Investment Managers. \"Wir erwarten daher für diesen Donnerstag weiterhin eine Zinssenkung um 25 Basispunkte.\" Zudem dürften die Notenbank sicherstellen, dass den Banken ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.\n\nBei der Credit Suisse geht man davon aus, dass die SNB ihren Leitzins im zweiten Quartal auf minus 1,0 Prozent senken wird, bei der Societe Generale erwartet man im dritten Quartal einen Satz von minus 0,85 Prozent.\n\nrtr\n\nBildquelle: radko68/stock.adobe.com"], "neg": ["Nach Auffliegen einer Steuerbetrugsmasche stehen dem Stadtstaat Hamburg Rückzahlungen über viele Millionen Euro zu. Doch das Geld wird nicht eingetrieben. Stattdessen finden einem Bericht zufolge merkwürdige Treffen statt zwischen einem Bankhauschef und Hamburgs Bürgermeister Scholz.\n\nDie Cum-Ex-Affäre gilt als größter Steuerraub der Geschichte. Unter Ausnutzung von Rechtslücken prellten Banken und Anleger den deutschen Steuerzahler über Jahre um viele Milliarden Euro. Whistleblower und Investigativjournalisten brachten den Betrug ans Licht. Inzwischen läuft die juristische Aufarbeitung. Ganze Banken stehen vor Gericht. Ausgerechnet der Bundesfinanzminister und selbsterklärte \"truly Sozialdemokrat\" Olaf Scholz könnte in der Affäre aber eine denkbar fragwürdige Rolle gespielt haben.\n\nWie NDR und die \"Zeit\" berichten, soll Scholz als Oberbürgermeister von Hamburg das Privatbankhaus Warburg verschont haben, indem seine Stadtregierung auf dem Hamburg zustehende Rückzahlungen über 47 Millionen Euro verzichtete. Die Stadt sei über Ermittlungen gegen die Bank rechtzeitig informiert gewesen, habe dennoch Fristen verstreichen lassen, um das Steuergeld zurückzuholen.\n\nMerkwürdiger Tagebucheintrag\n\nIhre Untätigkeit sollen die Behörden damit begründet haben, dass sie einen teuren Rechtsstreit mit der Bank hätten vermeiden wollen. NDR und \"Zeit\" zitieren den Steuerrechtler Christoph Spengel, demzufolge schon 2016 - als Hamburg über den Fall informiert war und die Frist abzulaufen drohte - Urteile von Finanzgerichten die Cum-Ex-Geschäfte als illegal eingestuft hatten.\n\nWährend es keine Versuche gab, das Geld einzutreiben, fanden dem Bericht zufolge Treffen zwischen mehreren SPD-Spitzenpolitikern und Christian Olearius, dem Inhaber und damaligen Chef der Warburg-Bank, statt. Und das in einer Zeit, in der Ermittlungen gegen die Bank liefen. Olearius hatte die Treffen demnach in einem von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Tagebuch erwähnt. Nach einem Gespräch mit Scholz soll sich Oelarius eingetragen haben, dass die Bank und er sich \"keine Sorgen zu machen brauchen\".\n\nScholz' Sprecher betonte, zu den Aufgaben eines Ersten Bürgermeisters gehöre es, mit den Wirtschaftsvertretern der Stadt im regelmäßigen Austausch zu stehen. \"So hat es auch ein Treffen mit Herrn Olearius im November 2017 im Amtszimmer des Bürgermeisters gegeben, wie aus dem Kalender des Ersten Bürgermeisters hervorgeht\", bestätigte er. Die unlauteren Cum-Ex-Geschäfte, an denen sich auch die Warburg-Bank beteiligt haben solle, seien gerade Gegenstand gerichtlicher Untersuchung. Sie seien in die Zeit des schwarz-grünen Senats in Hamburg gefallen. Später sei der Skandal, in den auch die HSH-Nordbank involviert gewesen sei, unter dem SPD-geführten Senat aufgeklärt worden.\n\nOpposition verlangt Aufklärung\n\nDie Opposition im Bundestag hatte unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe Aufklärung verlangt. \"Finanzminister Scholz muss nun dringend Transparenz schaffen und aufklären, worum es in den Treffen mit der Warburg Bank ging und wie der Verzicht auf 47 Millionen Euro begründet wurde\", sagte Grünen-Fraktionsvize Anja Hajduk. Scholz und Hamburgs jetziger Bürgermeister Peter Tschentscher müssten \"noch vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg Aufklärung leisten\", forderte Linke-Fraktionsvize Fabio De Masi.\n\nDie Hamburger Linkenfraktion hatte dem Bericht zufolge Scholz schon im November 2019 gefragt, ob es im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften Treffen mit der Warburg-Bank gegeben habe. Das hatte Scholz verneinen lassen. Ferner berichten NDR und \"Zeit\" von einem Versuch der Hamburger Finanzbehörde, Steuerrückzahlungen, die ein Gericht doch noch erzwingen könnte, vorab zu senken - von 169 auf 68 Millionen Euro. Die Vereinbarung sei durch das Bundesfinanzministerium verhindert worden.", "Polizei Korbach\n\nPOL-KB: Bad Wildungen-Braunau - illegale Müllentsorgung von Asbestplatten, Polizei sucht Zeugen\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nEin weiterer Medieninhalt\n\nKorbach (ots)\n\nMontag (22. Juni) stellten Zeugen fest, dass in der Waldgemarkung zwischen Bad Wildungen-Braunau und Bad Wildungen-Bergfreiheit illegal Müll entsorgt wurde. Bei dem Müll in der Nähe des Hochbehälters Braunau handelt es sich um mehrere Wellasbestplatten (siehe Fotos). Die Stadt Bad Wildungen hat Anzeige erstattet.\n\nDie Polizeistation Bad Wildungen ermittelt nun wegen einer Umweltstraftat und sucht Zeugen. Hinweise werden unter der Tel. 05621/70900 entgegengenommen.\n\nDirk Richter Kriminalhauptkommissar\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Nordhessen\n\nPolizeidirektion Waldeck-Frankenberg\n\nPommernstr. 41\n\n34497 Korbach\n\nPressestelle\n\n\n\nTelefon: 05631/971 160 oder -161\n\nFax: 05631/971 165\n\nE-Mail: pp-poea-korbach-ast.ppnh@polizei.hessen.de\n\nhttp://www.polizei.hessen.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Korbach, übermittelt durch news aktuell", "Maltas Labour-Partei hat Robert Abela zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 42-jährige Jurist setzte sich mit knapp 58 Prozent der Stimmen gegen Vize-Premierminister Chris Fearne (56) durch, wie am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bekanntgegeben wurde. Damit wird Abela auch Regierungschef von Malta - so ist es im politischen System des Inselstaates im Mittelmeer üblich.\n\nTod einer Enthüllungsjournalistin\n\nSein neues Amt dürfte Robert Abela schon Anfang kommender Woche antreten. Der Sohn des früheren Staatschefs George Abela löst Joseph Muscat ab, der im Skandal um die Ermordung der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia seinen Rücktritt im Dezember angekündigt hatte. Die schleppenden Ermittlungen in dem Fall hatten die Regierung in Valletta zunehmend belastet. Auch die Europäische Union machte Druck.\n\nWurde nur 53 Jahre alt: Daphne Caruana Galizia\n\nCaruana Galizia war im Oktober 2017 in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. Sie hatte Recherchen über Korruption, Vetternwirtschaft und auch über mögliche Verwicklungen von Muscats Familie in undurchsichtige Finanzgeschäfte angestellt. Ende 2019 wurde der mutmaßliche Hintermann des Mordes festgenommen, ein Unternehmer, der auch Kontakte zu Muscats Ex-Stabschef gehabt haben soll.\n\nAbela steht für einen Neuanfang\n\nIm Rennen um die Muscat-Nachfolge galt Robert Abela zunächst eher als Außenseiter, holte zum Schluss aber stark auf. Erst 2017 war er für Labour ins Parlament eingezogen. Weil er nicht längere Zeit Teil des Machtgefüges um Muscat war, steht er unter seinen Anhängern für einen klaren Neuanfang.\n\nwa/lh (afp, dpa)", "Von Peter Münch, Wien\n\nEs ist ein Dienstagvormittag, der sich anfühlt wie ein sehr früher Sonntagmorgen: Die Straßen sind fast menschenleer, ab und an quietscht eine Trambahn um die Ecke, ein paar Vögel hört man zwitschern. Es wird Frühling in Wien, endlich, zartes Grün sprießt an den Bäumen, und die Sonne schickt die ersten warmen Strahlen des Jahres. Es ist, als wolle der Himmel - oder wer auch immer - die Menschen in Versuchung führen. Jeder will raus. Kaum einer darf.", "CSU will Sparer entlasten: Festverzinste Innovationsanleihe\n\nEin kostenloses Basiskonto für jeden, Steuererleichterungen bei Aktien, eine festverzinste Innovationsanleihe - die CSU will angesichts der EZB-Nullzinspolitik Sparer entlasten. Auch bei der Steuererklärung soll es deutlich einfacher werden.\n\nMünchen (dpa) - Der Staat soll deutsche Sparer unterstützen. Das sieht ein Papier der CSU-Landesgruppe vor, das dem „Münchner Merkur“ und der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und in der kommenden Woche im Kloster Seeon beschlossen werden soll. „Wer für morgen vorsorgen will, braucht heute Unterstützung“, heißt es darin. Unter anderem sollen Banken verpflichtet werden, ein kostenfreies Basiskonto anzubieten. Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge - und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden.\n\nKritik übt die CSU in dem Papier an der Nullzinspolitik der EZB. Langfristige Nullzinsen erschwerten die Altersvorsorge und steigerten die Gefahr von Aktien- und Immobilienblasen. „Deshalb wird es Zeit, dass die EZB die Geldpolitik wieder vom Kopf auf die Füße stellt. Unsere klare Erwartung ist der Einstieg in den Ausstieg aus der Niedrigzinsphase.“\n\nDaneben fordert die Partei eine festverzinste sogenannte Innovationsanleihe, mit einem Zinssatz von zwei Prozent und einer Laufzeit von zehn Jahren. Die dadurch eingenommenen Mittel sollten in Startups und Innovationen mit einem Schwerpunkt auf neue Schlüsseltechnologien investiert werden. „Damit schaffen wir ein Kreislaufsystem mit einem attraktiven Angebot für Sparer und dringend benötigtem Risikokapital für Startups.“\n\nWeitere Forderungen in dem Papier: die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags, keine Wiedereinführung der Vermögensteuer, Steuererklärung mit einem Klick. „Jede Erleichterung, die technisch machbar ist, muss auch umgesetzt werden. Unter anderem soll künftig jeder Bürger jedes Jahr vom Staat eine vorausgefüllte Steuererklärung erhalten, in die bereits alle vorliegenden Daten eingetragen sind.“ Steuerpflichtige müssten dann ihre Einkommensteuererklärung nur noch auf Richtigkeit und Vollständigkeit kontrollieren und sie mit einem Klick freigeben. Außerdem sollten Eltern das Kindergeld künftig nicht mehr beantragen müssen, sondern automatisch erhalten.\n\nDaneben legt das Papier die Idee des „mitwachsenden Minijobs“ vor. In einem ersten Schritt will die CSU die Minijob-Grenze auf 600 Euro pro Monat anheben, die seit 2013 bei 450 Euro liegt. Danach solle die Verdienstgrenze bei Minijobs mit den Löhnen steigen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Anzeige\n\nMedizin Gesundheitszentrum nimmt den Betrieb auf Zum ersten Mal tagte der Gesundheitsausschuss des Stadtrats. Neunburg stellt 700.000 Euro für die Anschubfinanzierung bereit.\n\nVon Roland Thäder\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Das „Gesundheitszentrum Ostoberpfalz“ der Stadt Neunburg startet am 1. Juli im ehemaligen Krankenhaus. Foto: Roland Thäder\n\nNeunburg.Am 27. Mai gab der Zulassungsausschuss Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern seine Zustimmung zum (MVZ) der Stadt Neunburg mit zwei Ärzten. Das sind der ärztliche Leiter und Internist Dr. Richard Wagner und der Chirurg Walter Heigenhauser. Am 1. Juli nimmt das MVZ im Krankenhaus jetzt seinen Betrieb auf. Der städtische Eigenbetrieb trägt den Namen „Gesundheitszentrum Ostoberpfalz“.\n\nAm Donnerstag tagte der dafür zuständige neue Gesundheitsausschuss des Stadtrats. Dr. Christoph von Wenz, einer der beiden Gesundheitsbeauftragten des Stadtrats, sprach dabei von einem „entscheidenden Schritt zu einer hochkarätigen medizinischen Versorgung der Bürger“.\n\nDie Stadt Neunburg ist alleiniger Träger des MVZ. Das Gremium verabschiedete sogleich den Wirtschaftsplan für das laufende Jahr. Angesichts des fehlenden Durchgangsarztes und der Corona-Situation rechnet die Stadt für die Chirurgie im ersten Jahr mit einem Patienten-Rückgang von etwa 40 Prozent. Danach sollen die Fallzahlen wieder ansteigen. In der internistischen Praxis rechnet die Stadt mit einem stabilen Ergebnis. Jahresfehlbeträge in der Chirurgie ließen sich bis 2022/23 durch die internistische Praxis ausgleichen.\n\nIm Erfolgsplan für das Jahr 2020 erwartet die Stadt einen Verlust von rund 29.000 Euro. Im Finanzplan 2023/24 soll es erstmals ein positives Ergebnis geben. Das Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt 25.000 Euro. Zusätzlich stellt die Stadt ein Startkapital von 700.000 Euro zur Verfügung. Die Summe wird in den städtischen Haushalt eingestellt. Die Verabschiedung des Wirtschaftsplans erfolgte einstimmig.", "pos": ["Gesundheitszentrum in Neunburg vor dem Startschuss\n\nDas kommunale \"Gesundheitszentrum Ostoberpfalz\" kann ab 1. Juli seinen Betrieb im ehemaligen Neunburger Krankenhaus aufnehmen. Der erste Wirtschaftsplan geht im zuständigen Gesundheitsausschuss einstimmig über den Tisch.\n\nAm Donnerstag tagte zum ersten Mal das neue Gremium, das für alle Angelegenheiten des Gesundheitszentrums tätig ist, die dem Beschluss des Stadtrats unterliegen. Nach der Gründung des Eigenbetriebs am 25. November 2019 traten die zehn Stadträte und Bürgermeister Martin Birner im Rathaussaal zusammen und berieten den Wirtschaftsplan 2020. Nach einer kurzen Vorstellung wurde das Zahlenwerk einstimmig genehmigt. Ausgearbeitet hat den Etat der Kaufmännische Betriebsleiter und Verwaltungsleiter der Stadt Neunburg, Georg Keil. Weil er in der Anfangsphase auch in seiner Freizeit viel dafür gearbeitet hat, dankten ihm die Beteiligten und lobten das Ergebnis.\n\nNach der Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern in Regensburg für ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit der Beschäftigung von zwei Ärzten, kann das \"Gesundheitszentrum Ostoberpfalz\" mit Sitz in der Stadt Neunburg vorm Wald wie geplant am 1. Juli 2020 an den Start gehen. Ziel ist es, die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bevölkerung langfristig zu sichern und nachhaltig zu stärken. Um die wachsenden Versorgungsprobleme in der Region zu bewältigen und die Praxissitze zu erhalten, brauchte es nach Einschätzung des Stadtrates Mut, neue Wege zu beschreiten. Seit Inkrafttreten des Versorgungsstärkungsgesetzes haben Kommunen die Möglichkeit, eigene Medizinische Versorgungszentren zu gründen. In die Tat umgesetzt haben das allerdings bisher nur wenige.\n\nBericht über die Planungen für das Medizinische Versorgungszentrum in Neunburg Neunburg verbucht Teilerfolg auf Weg zum Gesundheitszentrum\n\n„Mit viel Sachverstand und Kompetenz in zahlreichen Abstimmungen und Gesprächen haben wir die Chance ergriffen und dafür gesorgt, dass nun das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz für unsere Bürger ein echter Gewinn sein wird“, so die Überzeugng von Bürgermeister Birner. Neunburg gehöre damit bundesweit zu den Vorreiter-Kommunen hinsichtlich kommunaler Lösungsansätze bei der Bewältigung des Ärztemangels.\n\nLaut Birner tritt das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz nicht in Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten, da keine neuen Angebote geschafften, sondern vorhandene weitergeführt werden. Das Team des MVZ setzt sich aus einem Internisten und einem Chirurgen, zehn medizinischen Fachangestellten und zwei weiteren Beschäftigten zusammen. Keil hat eng mit Dr. Richard Wagner bei der Betriebssatzung und dem Wirtschaftsplan zusammengearbeitet. „Das war sicher eine zusätzliche Belastung“, lobte Birner seinen Einsatz für das Zentrum.\n\nRichard Wagner ist auch der ärztliche Leiter des Gesundheitszentrum und bietet dort als Facharzt für Innere Medizin Herz-Kreislaufdiagnostik und Behandlung von Magen-Darmerkrankungen an. Seine Praxis ist Schwerpunktpraxis für Diabetes Mellitus und Naturheilverfahren. Walter Heigenhauser deckt das chirurgische Spektrum und die notfallmedizinische Versorgung ab. Es wird im ehemaligen Neunburger Krankenhaus keine Veränderungen für die Patienten geben. Sie können sich mit oder ohne Überweisung an die beiden städtischen Fachärzte wenden.\n\nMit viel Sachverstand und Kompetenz in zahlreichen Abstimmungen und Gesprächen haben wir die Chance ergriffen und dafür gesorgt, dass nun das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz für unsere Bürger ein echter Gewinn sein wird.\n\nBild: bl Bürgermeister Martin Birner\n\nDas Stammkapital des Eigenbetriebs beträgt 25 000 Euro. Zusätzlich wird ein Startkapital von 700 000 Euro zur Verfügung gestellt. Diese Beträge sind im städtischen Haushalt 2020 als Einlage der Stadt an den Eigenbetrieb zu veranschlagen. Ziel sei es allerdings, eine schwarze Null zu schreiben. „Die Zahlen im Wirtschaftsplan beruhen auf bisherigen Daten der Praxen, wie sie in den vergangenen sechs Jahren gelaufen sind“, erläuterte Dr. Wagner. Er stehe hinter den Zahlen, da sie realistisch seien. Ein Ereignis wie die Corona-Welle sei aber ein Schlag für die Praxen, die dann mit weniger Patienten zu tun hätten."], "neg": ["Vor dem ehemaligen Wohnhaus von Papst Franziskus in Buenos Aires ist eine Bombenattrappe entdeckt worden. Die Polizei öffnete das verdächtige Paket vor dem Gebäude im Stadtteil Flores am Sonntag mit einer kontrollierten Sprengung, wie örtliche Medien berichteten. Allerdings enthielt der Karton lediglich Müll. Papst Franziskus hatte seine Jugend in dem Viertel verbracht.\n\nEine Gedenkplakette an der Fassade erinnert an seinen früheren Wohnsitz. Zuletzt hatten mehrere argentinische Medien berichtet, dass der neue argentinische Präsident Alberto Fernández Ende Jänner von Papst Franziskus in Rom empfangen wird. Seit seiner Wahl zum katholischen Kirchenoberhaupt hat Franziskus sein Heimatland noch nicht besucht. Nach Einschätzung von Beobachtern will er sich nicht von den rivalisierenden politischen Lagern in seinem Heimatland instrumentalisieren lassen. Quelle: Apa/Dpa", "Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPOL-OL: +++ Baumarkt-Einbrecher werden gestört und flüchten +++\n\nOldenburg (ots)\n\nIn der Nacht von Dienstag auf Mittwoch versuchten zwei unbekannte Täter, mit brachialer Gewalt in die Räume eines Baustoffhandels an der Bremer Heerstraße zu gelangen.\n\nEin Hausmeister hatte gegen 1.30 Uhr auf dem Firmengelände einen lauten Knall wahrgenommen. Kurz darauf bemerkte er zwei dunkel gekleidete Personen, die sich an einer Ecke des Gebäudes aufhielten. Als der Mitarbeiter das Licht einschaltete, flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Die alarmierten Polizeibeamten stellten wenige Minuten später fest, dass die Täter zunächst das Fenster zu einem Büroraum aufgehebelt und dort Schränke und Schubladen durchwühlt hatten. An einem weiteren Gebäudeteil hatten die Unbekannten offenbar eine Wandverkleidung aus Wellblech aufgeschnitten und mit einem Granitstein versucht, das dahinterliegende Mauerwerk aufzustemmen.\n\nBei ihrer Flucht ließen die Täter umfangreiches Einbruchswerkzeug zurück. Die Polizei konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung keine verdächtigen Personen mehr antreffen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen; Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. (700665)\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPressestelle\n\nStephan Klatte\n\nTelefon: 0441 790 4004\n\nE-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden\n\nburg_stadt_ammerland\n\n\n\n\n\nhttps://twitter.com/polizei_ol\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland, übermittelt durch news aktuell", "Foto: dpa/Britta Pedersen\n\nNatürlich hätte alles reibungslos ablaufen können. Dass die Antragstellerinnen und Antragsteller viele Stunden in virtuellen Warteschlangen hingen, um an die finanziellen Soforthilfen des Landes Berlin zu kommen, war für die Betroffenen sicherlich frustrierend.\n\nAuch die Datenpanne ist sehr ärgerlich. Viele hatten seit Tagen sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Anträge endlich von der Investitionsbank Berlin freigeschaltet werden. Angesichts der Überlastung der Server befürchteten nicht wenige, dass sie am Ende mit leeren Händen dastehen oder das Warten noch eine weitere Woche dauern würde.\n\nDoch trotz des Ansturms ging es am frühen Montagmorgen weiter. »Neuanmeldungen an die Warteschlange sind jederzeit möglich«, vermeldete die Investitionsbank Berlin auf ihrer Internetpräsenz. Und, was am wichtigsten ist: »Es sind ausreichend Fördermittel vorhanden!« So läuft das eben in Berlin; es klappt wenig von null auf gleich, aber das Erfreuliche ist: Am Ende funktioniert es.\n\nDie ersten Betroffenen sollen übrigens bereits am vergangenen Freitag Geld auf dem Konto gehabt haben. Weitere Auszahlungen sollten im Laufe des Montags erfolgen. Das ist tatsächlich unbürokratisch und schnell, genauso wie es versprochen wurde. Im Vergleich zu anderen Verwaltungsprozessen werden die Soforthilfen quasi in Überschallgeschwindigkeit abgearbeitet. Und die Hauptsache ist: Das Geld fließt.\n\nDas große Interesse an der Unterstützung zeigt überdies, dass es bald noch viel mehr Probleme zu bewältigen gilt. Über die Hälfte der Berliner Unternehmen musste die geschäftliche Tätigkeit vorübergehend einstellen, erklärt die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK). Besonders dramatisch sei die Lage im Reise- und Gastgewerbe, hier drohe jedem zweiten Unternehmen laut IHK die Insolvenz. Das sind Ökonomien, auf die Berlin viele Jahre gesetzt hat, die aber nun allesamt wegbrechen. Die Krisenfinanzierung steht erst am Beginn.", "Der Bayerischen Fußball-Verband (BFV) will am Freitag über die anstehenden Amateurpartien im Freistaat entscheiden. Weil Vereine Sorgen angesichts der aktuellen Coronavirus-Krise vorgebracht haben, soll dann beschlossen werden, ob und wie die nächsten Spieltage abgehalten werden. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sind in Bayern verboten. Während manche kleineren Vereine damit keine Probleme haben, schränkt die Regelung andere ein. Zudem werde das Verbot von lokalen Behörden unterschiedlich interpretiert.\n\n\"Der BFV erwartet jetzt aber gerade nach den Entwicklungen der letzten 48 Stunden klare Aussagen der Behörden, ob in Bayern noch weiter Fußball gespielt werden kann\", hieß es am Donnerstag.\n\nKarte zum Artikel Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Mußstraße 28 Bamberg, Deutschland Bayerischen Fußball-Verband (BFV), Mußstraße 28 Bamberg, Deutschland", "Der Teisnacher Kreisverkehr aus Blickrichtung Kreisstraße von Geiersthal her. −Foto: Franz Hackl\n\nEin Kreisverkehr an einem Bahnübergang dürfte in Bayern wohl recht selten sein, mutmaßte Teisnachs Bürgermeister Daniel Graßl am Donnerstagabend, als er dem Marktgemeinderat die Pläne für die Bahnübergangssicherung an der Staatsstraße in der Ortsmitte von Teisnach vorstellte. Für die Schranken für Bahnlinie und Gehwege und vor allem die drei Ampeln für den Kreisverkehr sind nach den ersten Berechnungen mindestens 700.000 Euro veranschlagt.\n\nDie Marktgemeinde Teisnach ist an dem Projekt verkehrstechnisch und finanziell nur am Rande beteiligt, denn sie hat lediglich anteilsmäßig die Sicherung der Gehwege mitzutragen, die mit insgesamt 40.000 Euro angesetzt ist. Ungeachtet dessen muss die Kommune aber der Kreuzungsvereinbarung zustimmen, die zwischen den Hauptbeteiligten – der Länderbahn GmbH und dem Staatlichen Bauamt Passau – für Planung und Bau der Sicherungsanlage geschlossen wurde.\n\nHorst Blüml, Sprecher der CSU-Fraktion, äußerte Bedenken gegen diese Planung und plädierte dafür, auf den Kreisverkehr ganz zu verzichten. Auch Zweiter Bürgermeister Gerhard Ebnet merkte an, dass er sich bisher nicht habe vorstellen können, dass Kreisverkehr und Bahnübergangssicherung parallel möglich seien. Bürgermeister Graßl sagte zu, mit Länderbahn und Staatlichem Bauamt nochmals eine Auflösung des Kreisverkehrs zu erörtern. Die vorliegende Fassung der Kreuzungsvereinbarung wurde aber einstimmig gebilligt. − hl\n\nDen ganzen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die lange erwartete Corona-Warn-App soll am Dienstag vorgestellt werden. Ursprünglich wollte die Bundesregierung die Warn-App bereits Mitte April einführen. Worum geht es?\n\nBerlin. Die Corona-Warn-App startet. Bei ihrer Entwicklung hat die Bundesregierung vieles richtig gemacht. Eine Wunderwaffe ist sie aber nicht.\n\nLange war sie angekündigt, nun soll sie der Öffentlichkeit endlich vorgestellt werden: die Corona-Warn-App. Im Kanzleramt wird man aufatmen. Von Anfang an setzten Kanzlerin Angela Merkel und ihr oberster Corona-Bekämpfer, Kanzleramtsminister Helge Braun, auf die Technik im Smartphone, um Infektionsketten nachzuvollziehen.\n\nZunächst gab es Ärger, Firmen sprangen ab, Braun räumte jüngst Verzögerungen ein. Doch am Ende hat die lange Diskussion etwas bewirkt: Es entspann sich bereits vor der Entwicklung des Warninstruments eine Diskussion über den Datenschutz und die Akzeptanz der App. Ergebnis: keine zentrale Speicherung der Daten, kein Zwang zur Installation. Niemand kann nachvollziehen, wann ich mich wo aufgehalten habe. Außerdem maximale Transparenz bei der Entwicklung – alles Punkte, die zu Recht eingefordert wurden.\n\nDer jetzt gewählte Ansatz stellt nach Meinung von IT-Experten sicher, dass Daten nicht zweckentfremdet und zur Überwachung genutzt werden können. Und noch etwas ist interessant: Die App setzt auf den Smartphone-Schnittstellen der US-amerikanischen Tech-Riesen Apple und Google auf, entwickelt wurde sie von SAP und der Deutschen Telekom. Hinweise aus der Online-Community wurden berücksichtigt. Eine Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Akteure, die Hoffnung macht und vielleicht anwenderfreundliche Nutzungen auch für andere Probleme in sich birgt – man denke etwa an die Probleme bei der digitalen Bildung.\n\nAus medizinischer Sicht wäre eine strengere Handhabung zur Pandemie-Bekämpfung wahrscheinlich besser gewesen. Für die Akzeptanz in der Bevölkerung ist sie das aber nicht – deswegen ist die „Warn-App light“ ein guter Weg. ­Zumal die App, wenn viele Menschen sich diese auf ihr Smartphone laden, auch eine Art Rückversicherung für eine mögliche zweite Welle im Herbst sein kann.\n\nCorona-Warn-App lebt vom Mitmachen\n\nDie App lebt vom Mitmachen, die Wirksamkeit von der Akzeptanz. Ähnlich wie bei Abstandsregeln und Maskenpflicht: Nur wenn sich viele beteiligen, ergibt es Sinn. Die Behörden setzen deshalb auf Aufklärung, auf einfache Bedienung und Hotlines, die Fragen der Nutzer klären sollen.\n\nBleibt die Frage der Diskriminierung: Dürfen etwa Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern verlangen, die App zu installieren? Oder ein Restaurantbesitzer nur noch Gästen Zutritt gewähren, die die App auf ihren Smartphones haben? Die Regierung setzt noch auf Vernunft und Augenmaß – es wird sich zeigen, ob diese Einschätzung realistisch ist. Sonst wäre eine gesetzliche Regelung hier wünschenswert.\n\nJeder muss für sich persönlich entscheiden dürfen, ob er die App herunterlädt. Wer nicht möchte, macht einfach nicht mit. Derjenige bekommt dann aber auch keinen frühzeitigen Hinweis, dass er sich möglicherweise länger in der Nähe eines Infizierten aufgehalten hat.\n\n• Mehr Infos zur Corona-Warn-App der Bundesregierung:\n\nSo soll uns die Corona-Warn-App helfen\n\nAlle technischen Infos zur Corona-Warn-App\n\nTrotz Corona-App bleiben Abstandsgebot und Mundschutz wichtig\n\nMan sollte eines bedenken: Jeder Nutzer, der etwa den Internetnachrichtendienst WhatsApp, die Apps Tiktok, ­Instagram oder andere Dienste installiert, gibt Daten preis. Und zwar an Firmen. Auch jede analoge Kundenkarte weist nach, wann und was ich wo eingekauft habe.\n\nDoch bei aller Technikbegeisterung ist eines auch klar. Die App ist kein Wundermittel: Persönliche Verhaltensweisen wie das Abstandsgebot, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie die manuelle Kontaktverfolgung durch Gesundheitsämter sind weiterhin der beste Weg, die Pandemie noch weiter einzudämmen. Und die Gefahr einer zweiten Welle im Herbst gering zu halten.\n\nMehr Infos zur Coronavirus-Pandemie:", "pos": ["Die von der Deutschen Telekom und SAP entwickelte Corona-Warn-App wird laut eines Berichts am Dienstag um 10:30 Uhr offiziell vorgestellt. Sie soll dann auch zum Download verfügbar sein, berichtet die RTL-n-tv-Redaktion.\n\n\n\nDie Deutsche Telekom und SAP hatten die Entwicklung der App Ende April übernommen. Zuvor hatte es einen Richtungsstreit über die Art und Weise der Datenspeicherung gegeben. Die Bundesregierung war nach viel Kritik von einem zentralen auf einen dezentralen Ansatz umgeschwenkt. Dieser war wichtig, um die reibungslose Anbindung an die Betriebssysteme von Apple und Google gewährleisten zu können.\n\n\n\nAuch Datenschützer hatten immer wieder gefordert, dass Kontaktinformationen und weitere Daten nur lokal auf den Smartphones gespeichert werden sollte.\n\nJetzt für 0€ handeln - auf Smartbroker.de"], "neg": ["Irans Regierung bestellt Schweizer Botschafter ein Der Sturm auf die US-Botschaft in Bagdad hat nun auch Folgen für die offizielle Schweiz. Das EDA bestätigt Berichte aus dem Iran. cpm\n\nWüste Szenen seit gestern auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad: Demonstranten greifen die Vertretung der Amerikaner im Irak an. Foto: Reuters, 31. Dezember 2019\n\n«Das iranische Aussenministerium hat am Mittwoch den Schweizer Botschafter in Teheran einberufen», schreibt die «Tehran Times» auf ihrer Website. Auch die iranische Nachrichtenagentur «Mehr News Agency» berichtet auf ihrer Seite darüber.\n\nDie Schweiz vertritt die US-Interessen in der islamischen Republik. Das EDA hat am späten Mittwochnachmittag bestätigt, «dass der Chargé d'affaires der Schweizer Botschaft ins iranische Aussenministerium einberufen wurde».\n\nDie Einberufung stehe im Zusammenhang mit dem Schutzmachtmandat, in dessen Rahmen die Schweiz die Interessen der USA in Iran vertritt und das auch die Aufrechterhaltung eines diplomatischen Kommunikationskanals zwischen den USA und Iran erlaube, schreibt Medien Teamchef Tilman Renz auf Anfrage.\n\nDie «Tehran Times» schreibt in ihrem Bericht weiter, dass der Schweizer Botschafter eingeladen worden sei, «um den starken Protest des Landes gegen die kriegerischen Worte Washingtons und die haltlosen Anschuldigungen gegen den Iran zum Ausdruck zu bringen».\n\nMohsen Baharvand, der Generaldirektor des iranischen Aussenministeriums für amerikanische Angelegenheiten, habe dem Schweizer Gesandten Markus Leitner die offizielle Protestnote seines Landes übergeben.\n\nWeitere Proteste vor US-Botschaft\n\nAn der US-Botschaft im Irak ist es den zweiten Tag in Folge zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen (zum Bericht). Mehrere Personen seien in Bagdad durch den Einsatz von Tränengas verletzt worden, meldete die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA am Mittwoch.\n\nAugenzeugen berichteten, dass hunderte Demonstranten die Nacht in der Nähe des Botschaftsgelände verbracht hätten. Am Dienstag hatten Demonstranten versucht, den hoch gesicherten Botschaftskomplex zu stürmen. Protestler setzten mehrere Wachhäuschen in Brand.\n\nUS-Verteidigungsminister Mark Esper kündigte am Dienstagabend (Ortszeit) an, dass die USA wegen der jüngsten Spannungen im Irak mit sofortiger Wirkung 750 zusätzliche Soldaten in die Region verlegen.\n\nDarüber hinaus stünden weitere Truppen bereit, um in den nächsten Tagen auszurücken, erklärte Esper. Die Verlegung der Soldaten der 82. Luftlandedivision aus dem US-Bundesstaat North Carolina sei eine Vorsichtsmassnahme angesichts der erhöhten Bedrohungslage im Irak. «Die Vereinigten Staaten werden unsere Bürger und Interessen überall auf der Welt schützen», sagte der Minister.\n\n14'000 zusätzliche Soldaten\n\nUS-Präsident Donald Trump wirbt eigentlich damit, die US-Truppen im Nahen Osten nach Hause bringen zu wollen. Angesichts der Spannungen mit dem Iran sind zuletzt jedoch 14'000 Soldaten zusätzlich in die Region verlegt worden, unter anderem nach Saudiarabien, einem Erzfeind des Irans.\n\nDer schiitische Iran verfügt im Irak über grossen politischen Einfluss und steht damit in Rivalität zu den USA. Die US-Regierung geht davon aus, dass Teheran seinen Einfluss auf schiitische Milizen zuletzt gezielt für Angriffe gegen das US-Militär genutzt hat. Dies wiederum wird vom Iran vehement bestritten.\n\nFehler gefunden?Jetzt melden.", "Jahreswechsel Jugendliche schießen mit Raketen und Krachern auf Menschen Mehrere Jugendliche haben in der Silvesternacht im Landkreis Ostallgäu Raketen auf Menschen abgefeuert.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Symbolbild\n\nBuchloe.Zunächst hatten zwei Unbekannte in Buchloe Kracher in einen Briefkasten geworfen und eine Rakete so gezündet, dass sie einen Anwohner im Gesicht traf, wie die Polizei mitteilte. Die Jugendlichen flüchteten unerkannt. Wenig später warfen fünf Jugendliche einem 39-Jährigen Kracher vor die Füße. Zudem feuerten sie eine Batterie Böller direkt in Richtung des Mannes ab. Die Jugendlichen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt.\n\nIn Lindau feuerte zum Jahreswechsel ein 31-Jähriger an der Hafenpromenade mehrfach mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Einen passenden Waffenschein hatte der Mann nicht. In Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm) schossen ein 43-Jähriger und eine 22-Jährige während des öffentlichen Feuerwerks mit einer Schreckschusswaffe. Auch die beiden hatten keinen passenden Waffenschein.", "Eschweiler (dpa/lnw) - Zwei Jugendliche haben an Silvester in Eschweiler Raketen auf Feiernde geschossen. Als zwei Männer sie zurechtwiesen, wurden sie von den Jugendlichen attackiert und verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Einen der beiden Tatverdächtigen, einen 16-Jährigen, griff die Polizei wenig später auf. Er war betrunken und verletzte bei der Kontrolle einen Polizisten leicht, wie mitgeteilt wurde.\n\nVon dpa", "Gladbeck. Gladbecks CDU will nach der Kommunalwahl die Mehrheit in der Stadt stellen. Auch CDU-Landratskandidat Bodo Klimpel zeigt sich zuversichtlich.\n\nGladbeck: Die CDU sieht für das Jahr 2020 viele Chancen\n\nSeit mehr als 35 Jahren treffen sich die Mitglieder der Gladbecker CDU zum Jahreswechsel bei einem Silvesterumtrunk statt einem Neujahrsempfang. Bei der Traditionsveranstaltung stand am Silvestermorgen neben einem Rückblick auf das ausgehende Jahr die Aussicht auf das Wahljahr 2020 im Mittelpunkt. Als besonderen Gast begrüßten die CDUler Bodo Klimpel, Landratskandidat der CDU im Kreis Recklinghausen.\n\nGladbeck: Die CDU will das Miteinander in der Stadt stärken\n\nDicht gedrängt standen die vielen Parteimitglieder im Haus Surmann zusammen. „In diesem Jahr ist der Umtrunk extrem gut besucht“, bilanzierte Fraktionsvorsitzender Peter Rademacher, der sich insbesondere über junge Gäste freute. Er ließ das ereignisreiche politische Jahr 2019 Revue passieren und zeigte die Handschrift der CDU Gladbeck in verschiedenen Projekten und Entscheidungen auf. Mit mehr Verantwortung in Gladbeck wollen die Christdemokraten die Verwaltung neu gestalten. Rademacher: „Sie soll effizienter, moderner und näher am Bürger sein. Statt von oben herab wollen wir eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Verwaltung und Bürgern aufbauen. Aber auch das Miteinander innerhalb der Stadtgesellschaft wollen wir stärken.“\n\nBodo Klimpel geht als Landratskandidat für die CDU im Kreis Recklinghausen ins Rennen. Der Bürgermeister aus Haltern am See war zu Gast bei der CDU Gladbeck. Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services\n\nDietmar Drosdzol, Bürgermeisterkandidat der CDU, gab ebenfalls einen Ausblick über Veränderungen im kommenden Jahr. Neben der Modernisierung der Verwaltung standen dabei besonders die Sicherheitspolitik, bildungspolitische Entwicklungen und Haushaltsdebatten im Rat im Fokus. „Wir wollen uns noch mehr für die Bevölkerung einsetzen und 2020 die Mehrheit stellen“, sagte der Stadtverbandsvorsitzende. Er sieht „neue Chancen für uns, die CDU und die Stadt“.\n\nAuf Kommunal- und Kreisebene will die Partei mehr Verantwortung übernehmen. Der Landratskandidat der CDU für den Kreis Recklinghausen, Halterns Bürgermeister Bodo Klimpel, gab Einblicke in seine Agenda. „Als Landrat sehe ich mich eher als Kreis-Bürgermeister und den Kreis als Ermöglichungs- statt als Aufsichtsbehörde“, betonte Klimpel. Er blickt wie seine Gladbecker Parteikollegen zuversichtlich in das neue Jahr. Gemeinsam mit den Städten wolle der Kreis konstruktiv an der Zukunftsfähigkeit der Region arbeiten.", "Herber Rückschlag für Kesha (32, \"Tik Tok\"): Die Sängerin muss 375.000 US-Dollar, umgerechnet rund 342.000 Euro, Schadensersatz an ihren ehemaligen Produzenten Dr. Luke (46) zahlen. Das soll aus Gerichtsdokumenten hervorgehen, die der US-Seite \"Entertainment Online\" vorliegen sollen. Kesha habe eine \"unwahre Aussage\" gemacht, als sie im Februar 2016 in einer SMS an Lady Gaga (33) behauptet habe, dass Dr. Luke ihre Kollegin Katy Perry (35, \"Roar\") vergewaltigt haben soll, so die Urteilsbegründung.\n\nPerry habe eindeutig ausgesagt, dass sie nicht von Dr. Luke, der mit bürgerlichem Namen Lukasz Gottwald heißt, vergewaltigt worden sei, so das Gericht weiter. Außerdem gäbe es keinerlei Beweise für eine Vergewaltigung und absolut keinen Zweifel daran, dass Perry bei ihrer Aussage nicht die Wahrheit gesagt habe. Keshas Anwälte haben bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen.\n\nMit dem Song \"TiK ToK\" wurde Kesha bekannt - hier können Sie den Hit streamen\n\nDr. Luke hatte 50 Millionen US-Dollar gefordert\n\nDr. Luke hatte im Sommer 2016 eine Klage wegen übler Nachrede gegen Kesha eingereicht. Darin forderte er eine Entschädigung von 50 Millionen US-Dollar, die ihm wegen dieser \"böswilligen Unwahrheiten\" an Einnahmen verloren gegangen seien. Nachdem Lady Gaga die SMS von Kesha erhalten hatte, hatte sie negative Nachrichten über den Produzenten via Social Media und in der Presse verbreitet.\n\nKesha hatte Dr. Luke Ende 2014 angezeigt. Der Produzent, mit dem sie zusammen mehrere Hits aufgenommen hatte, habe sie zehn Jahre lang sexuell, physisch und psychisch missbraucht, erklärte sie damals. Dr. Luke weist die Vorwürfe bis heute zurück und zeigte die Sängerin sowie ihre Mutter im Gegenzug wegen Verleumdung an. Diese Vorwürfe werden demnächst in einem weiteren Gerichtsverfahren verhandelt.\n\nspot on news"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Haan/Hilden : Raupen und Nester sollten nie berührt werden\n\nJede Raupe hat bis zu 600 000 giftige Brennhaare. Foto: dpa/Patrick Pleul\n\nWoran erkenne ich die Raupen des Eichenprozessionsspinners?\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDie behaarten Raupen sind anfangs orange-schwarz längsgestreift, später gelb-grau und bis zu fünf Zentimeter lang. Sie leben ausschließlich an Eichen. Finden sich spinnennetzartige Gespinste an anderen Baumarten, handelt es sich in der Regel um die für den Menschen harmlose Gespinstmotte.\n\nWas passiert, wenn ich mit dem Gift der Eichenprozessionsspinner in Berührung komme?\n\nDas Gift Thaumetopoein ist stark reizend und entzündungsfördernd, erklärt Rudolf Lange, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Die Haare verhaken sich in der Haut, im Auge und – wenn sie eingeatmet werden – auch im Bronchialsystem. „Das kann zu massivem Hautausschlag führen und zu allergischen Reaktionen bis hin zu Asthma“, sagt der Mediziner. Dazu kommen in der Regel Müdigkeit und Übelkeit. Auch wenn es angesichts stark juckender Bereiche schwerfällt, rät er: „Hände in die Taschen, ab nach Hause, Kleidung ausziehen und waschen, unter die Dusche, einseifen“, erklärt er. Antihistaminsalbe kann bei leichten Reaktionen helfen. „Halten die Beschwerden länger an, bitte zum Arzt gehen“, erklärt er. Auch bei asthmatischen Beschwerden rät er dazu. Wichtig: Die Kleidung muss bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, dann denaturiert das Gift und wirkt nicht mehr.\n\nWas hilft gegen das Jucken?\n\nLars Sempert von der Kettwiger Baumdiensten kommt trotz Schutzausrüstung häufig mit den Haaren des Eichenprozessionsspinners in Kontakt und kann aus der Praxis berichten. „Wir entfernen nicht nur die Nester, sondern kümmern uns auch um Baumpflege. Erst vor kurzem haben wir Totholz von einer Eiche entfernt und erst am Ende ein verlassenes Nest entdeckt.“ Das Ergebnis: juckender Ausschlag an den Armen. „Ich habe abends meinen Fön genommen und meine Arme gefönt“, erklärt er. Er hat den heißen Luftstrom auf die betroffenen Stellen gerichtet. „Bis es weh tat. Und dann drei Sekunden den Schmerz aushalten.“ Damit macht er das Gift Thaumetopoein unschädlich, es juckt nicht mehr. Allerdings kann die Haut auf diese Weise auch schnell zu heiß werden, was zu anderen Problemen führen könnte.\n\nWie kann ich mich schützen?\n\nRaupen oder Nester niemals berühren. Die Raupe kommt lediglich auf Eichen vor. Bevor Sie sich auf eine Bank setzen, am besten einmal kurz umschauen, ob Gespinste zu sehen sind. Auch bereits verlassene Kolonien stellen eine Gefahr dar, da dort durch die Häutungen Haare zurückbleiben können. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein: Die Raupen wirken mit ihrem Pelz aus giftigen Haaren durchaus kuschelig.\n\nWarum ist das Problem in\n\ndiesem Jahr besonders groß?", "pos": ["Haan/Hilden : Kampf gegen giftige Raupen beginnt\n\nMario Serjanaj besprüht vom Hubsteiger aus ein Nest des Eichenprozessionsspinners an der Elbseeschule mit Industriekleber. Foto: Matzerath, Ralph (rm)/Matzerath, Ralph (rm-)\n\nHilden/Haan. Der Eichenprozessionsspinner taucht wieder verstärkt in Wäldern, in Parks und auf Schulhöfen auf. Die Haare der kleinen Raupe sorgen für Ausschlag und teilweise heftige allergische Reaktionen. Die Städte sind alarmiert.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken Von Tobias Dupke\n\nLars Sempert setzt die Sprühflasche an: Das Nest mit rund 30 Raupen verschwindet unter einer dicken Schicht Industriekleber. Dann nimmt er einen großen Gefrierbeutel und sammelt die Insekten ein. Das Nest und die giftigen Haare darin flämmt er ab, damit die Schüler der Hildener Elbseeschule wieder gefahrlos spielen können.\n\nLars Sempert arbeitet für den Kettwiger Baumdienst, der von der Stadt Hilden mit der Beseitigung des Eichenprozessionsspinners beauftragt worden ist. Seit einigen Tagen sind er und seine Kollegen im Dauereinsatz. Denn überall in Hilden entdecken Menschen die Nester des Insekts. „Heute haben wir noch drei Einsätze in Hilden“, erklärt Lars Sempert. In der vergangenen Woche kam er auf einen Tag mit zwölf Einsätzen.\n\nInfo Ansprechpartner Wer ein Nest auf öffentlichem Grund entdeckt hat, kann sich an die Stadt wenden, die für die Beseitigung sorgt. In Hilden hilft Elke Halm, Telefon 02103/72-486 weiter, in Haan der Bauhof, Telefon 02129/911-0.\n\nDer Eichenprozessionsspinner ist eine recht unscheinbare Nachtfalterart, die nur im Raupenstadium für den Menschen gefährlich ist. Seit einigen Jahren tritt das Insekt verstärkt in der Region auf. Grund ist der Klimawandel und die milden Winter. Zwischen Mai und Juli leben die Raupen auf Eichen, deren Blätter sie fressen. Danach verpuppen sie sich und verwandeln sich zum Falter. Die Gefahr ist dann jedoch noch nicht gebannt, denn die Nester bleiben zurück – und damit die giftigen Haare. „Die Nester bleiben auch dann gefährlich, wenn sich keine Raupen mehr darin befinden, weil sich die Haare darin jahrelang halten können. In den städtischen Grünanlagen und auf Spielplätzen werden deshalb auch alte, leerstehende Nester entfernt“, erklärt Harald Mittmann, Leiter des Hildener Grünflächenamtes.\n\nDie Brennhaare beinhalten ein Gift namens Thaumetopoein\n\nDie Raupen besitzen bis zu 600 000 dieser sehr feinen Brennhaare, die extrem leicht brechen und das Gift Thaumetopoein beinhalten. „Das ist mit dem der Brennnesseln verwandt“, erklärt der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, der Mediziner Rudolf Lange. Die Haare werden auch durch den Wind verbreitet. Daher reicht es durchaus, wenn ein Spaziergänger nur in die Nähe eines Nestes kommt – falls in diesem Moment ein Windstoß die Haare durch die Luft wirbelt, kann das schon zu Ausschlag und allergischen Reaktionen führen. Seit dem 15. Mai beseitigen die Kettwiger Baumdienste in Hilden die Nester des Prozessionsspinners. „Bisher rund 70“, erklärt Harald Mittmann.\n\nDie Stadt baut einerseits auf Hinweise der Bürger, kontrolliert überprüft aber auch selbst viele Bäume. „Nach der ersten Meldung in diesem Jahr hat der städtische Baumbegeher alle Eichen im Stadtgebiet kontrolliert und eine Bestandsaufnahme erstellt. Bei seinen täglichen Außeneinsätzen hält er außerdem Ausschau nach neuen Nestern“, erklärt Mittmann. „Auch der Spielplatzkontrolleur sowie die Mitarbeiter der Grünflächenunterhaltung haben ein Auge auf die Eichen.“\n\nAuch die Stadt Haan bekämpft den Eichenprozessionsspinner: „In dieser Woche beseitigen wir bei den bereits erfassten Bäumen in unserem Baumkataster zum ersten Mal für dieses Jahr die Eichenprozessionsspinner beziehungsweise ihrer Nester. Wenn die Eichenprozessionsspinner von den Bäumen einmal beseitigt wurden, dann sind sie bis zum nächsten Jahr verkehrssicher. Wir werden die Bäume weiter beobachten, falls wir erneut etwas entdecken, werden wir natürlich tätig“, erklärt Stadtsprecherin Sonja Kunders. In Haan werden die Nester per Spezialsauger aus den Bäumen entfernt. Die Stadt hat sich extra dafür im vergangenen Jahr ein Spezialfahrzeug angeschafft."], "neg": ["Kiel\n\nAls angebliches Raubopfer wollte der Drogenabhängige (31) möglicherweise die Unterschlagung von 2000 Euro aus der Kasse vertuschen. Zur Ausführung seines Plans hatte der Angeklagte einen unbekannten Komplizen eingespannt, dessen Namen er für sich behielt: Kurz nach Mitternacht erfasste die Überwachungskamera am Eingang des Gewerbekomplexes einen Kapuzenmann, der an der Tür klingelt.\n\nDer Angeklagte gab an, den Türsummer im Büro „reflexartig“ ohne Blick auf den Monitor betätigt zu haben. Den Ermittlungsbeamten kam es merkwürdig vor, dass der 31-Jährige vom Obergeschoss aus ohne Rückfrage einen Unbekannten in das weiträumige Gebäude ließ. Zumal Angestellte des Taxiunternehmens erklärten, der Angeklagte habe sonst bei ihrer nächtlichen Rückkehr vom Fahrdienst stets nachgefragt, wer da vor der Tür stehe.\n\nInszenierung war verabredet\n\nErst vor Gericht räumte der Angeklagte ein, sich mit einem Bekannten zur Inszenierung des Überfalls verabredet zu haben: Von dem angeblich maskierten „Räuber“ ließ er sich in einem Toilettenraum mit betriebseigenen Starthilfekabeln an Händen und Füßen fesseln, um überzeugend das Opfer spielen zu können.\n\nZum Paket verschnürt will der Angeklagte ins Büro gerobbt sein, um sich an einem Schreibtisch aufzurichten und mithilfe von Mund und Nase den Notruf zu betätigen. Zuvor sei es ihm gelungen, seine Fixierung an einem Heizkörper zu lösen. Nur unter Verlust einer Zahnprothese will er sich von seiner Knebelung befreit haben.\n\nZwei anonyme Briefe\n\nAls die Kripo am Tatort eintrifft, steht das verängstigt wirkende Opfer „unter Schock“. Die Beamten bestellen vorsichtshalber einen Rettungswagen. Die Besatzung kümmert sich um den zitternden Mann, dessen Stress wohl auch dem Lampenfieber als Schauspieler zuzuschreiben ist.\n\nWenig später werden der Polizei zwei anonyme Hinweise per Brief und per Telefon zugespielt. Sie stellen das angebliche Raubopfer ins Zwielicht: Der Drogenabhängige sei vorbestraft und hoch verschuldet, heißt es. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung stößt die Polizei auf Dokumente eines Insolvenzverfahrens und Hinweise auf 26 000 Euro Schulden.\n\nDie Beamten stellen zudem einen gefälschten 20-Euro-Schein und einen leere Lohntüte sicher. Die beiliegende Quittung über 250 Euro wurde vom betreffenden Taxifahrer nicht unterschreiben. Schon früher soll im Betrieb Geld weggekommen sein, hieß es. Ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung verlief jedoch im Sande.\n\nVerdachtsmomente verdichten sich\n\nDoch diesmal verdichten sich die Verdachtsmomente: Wie ein Kripo-Ermittler (50) als Zeuge berichtete, hatte der Angeklagte vor der Fesselung seine Sandalen allzu ordentlich abgestellt. Der ganze geschilderte Ablauf sei unschlüssig. Das Vorgehen des „Räubers“, der sich verdächtig lang am Tatort aufhielt, verriet Ortskunde und Insider-Wissen. Das „Opfer“ wurde nach eigenen Angaben weder nach Bargeld noch nach der Kasse gefragt.\n\nDas milde Urteil entsprach dem Ergebnis einer Verständigung. Diebstahl oder Unterschlagung war mangels Beweisen nicht Gegenstand der Anklage. Die Strafobergrenze war dem 31-Jährigen ausschließlich als Gegenleistung für ein Geständnis seiner falschen Darstellung zugesagt worden.\n\nZuvor hatte der Verteidiger massive Kritik an den angeblich einseitigen und „ziemlich schlampigen“ Ermittlungen der Kripo geübt und Lücken in der Indizienkette ausgemacht. Die Vernehmung der von ihm geforderten weiterer Zeugen hätte den Prozess um Tage in die Länge ziehen können – mit zweifelhaftem Ergebnis.\n\nMehr aus Kiel lesen Sie hier.", "Walter-Borjans will, dass Gutverdiener mehr in die Rentenversicherung einzahlen. Zudem rechnet er damit, dass das System künftig stärker mit Steuermitteln gestützt werden müsse.\n\nDer neue SPD-Chef hat sich in die Rentendebatte eingeschaltet. Norbert Walter-Borjans will, dass Gutverdiener höhere Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen. \"Die Deckelung für hohe Einkommen gehört genauso auf den Prüfstand wie die Einbeziehung der zunehmenden Einkünfte aus Kapital\", sagte er der \"Rheinischen Post\".\n\nDie Abgabenlast müsse gerechter verteilt werden, damit auch in Zukunft ein Altwerden in Würde ohne unerschwingliche Sozialabgaben ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "TEHERAN - Angesichts der drohenden Niederlage seines Bündnisses bei der Parlamentswahl im Iran hat Präsident Hassan Ruhani zahlreiche Gerüchte über einen vorzeitigen Rücktritt zurückgewiesen. \"Die Idee zurückzutreten, ist mir nie in den Sinn gekommen\".\n\nDies sagte Ruhani am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Teheran. Ein Amtsverzicht seinerseits habe in seinen Augen \"nicht viel Sinn\".\n\nRuhani war 2013 zum Präsidenten gewählt worden. Vier Jahre später wurde er im Amt bestätigt. Seine reguläre Amtszeit endet kommendes Jahr. Gerüchten zufolge wolle er aber schon vorher zurücktreten. Bei der Parlamentswahl kommenden Freitag droht Ruhani für seine Politik abgestraft zu werden.\n\nMit Segen des Ayatollahs\n\nRuhani führte am Sonntag weiter aus, dass er in der Vergangenheit zwei Mal seinen Rücktritt angeboten habe - ein Mal zwischen seinem ersten Wahlsieg und der Amtsübernahme und ein Mal während seiner zweiten Amtszeit. Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, habe dies aber beide Male zurückgewiesen und ihm gesagt: \"Ich wünsche, dass Sie bis zur letzten Minute dienen, und ich unterstütze diese Regierung.\"\n\nRuhani versicherte, seine Regierung werde weiterhin ihre Versprechen einlösen trotz \"der wirtschaftlichen Bedingungen und des Drucks des Feindes\". Dem Bündnis aus moderaten und reformorientierten Politikern droht bei der Parlamentswahl allerdings eine Schlappe.\n\nNicht zuletzt wegen des Rückzugs der USA aus dem internationalen Atomabkommen mit Teheran und den daraufhin erfolgten Verschärfungen der US-Sanktionen steckt der Iran in einer schweren Rezession. Ruhani wird daher vorgeworfen, seine Politik, die Islamische Republik gegenüber dem Westen zu öffnen, sei gescheitert.\n\n(sda / afp)", "Antonia Komljen war schon mal fast ein bisschen bekannt. Als Kandidatin 2019 bei einer beliebten RTL-Castingshow. Das Dschungelcamp dürfte durch sie ein Stück schriller werden.\n\nAntonia Komljen war schon als „Toni“ bei „ Deutschland sucht den Superstar “.\n\nwar schon als „Toni“ bei „ “. Jetzt soll sie laut Bild-Zeitung im Dschungelcamp 2020 dabei sein.\n\ndabei sein. „Toni Trips“ bringt eine tragische Geschichte mit ins Dschungelcamp.\n\nDie meisten Kandidaten beim Dschungelcamp 2020 sind so wenig bekannt, dass bild.de schon die höchste „Anti-Promi-Dichte“ aller Zeiten ausgerufen hat. Die unbekannteste Teilnehmerin dürfte Antonia Komljen sein. Besonders aufmerksame DSDS-Fans könnten sich an sie erinnern: Bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat sie es 2019 zumindest bis in den Recall in Thailand geschafft.\n\nDschungelcamp 2020: Das muss man über Antonia Komljen wissen\n\nAntonia Komljen, die auch als Toni Trips bekannt ist, kommt aus Hamburg, ist seit ihrer Teilnahme bei DSDS aber nach Berlin umgesiedelt. Von der Musik, die sie seither machen wollte, hatte man immer noch nichts gehört - aber vielleicht hilft da das Dschungelcamp ja weiter. Trotz der kurzen Zeit bei der Casting-Show hat die 21-Jährige knapp 40.000 Follower auf Instagram angesammelt.\n\nViele ihrer Fans dürfte sie mit ihrer Art gewonnen haben, sich vor der Kamera zu präsentieren. Die ist nämlich ziemlich freizügig. Die Hamburgerin zeigt eben gerne, was sie hat - und liebt das Schrille. Beim Dschungelcamp werden die Zuschauer sicher diverse (oder alle?) ihrer Tattoos sehen dürfen und genug Gelegenheit haben, ihren schrillen Style zu bewundern. Als sie bei DSDS „Verdammt ich lieb dich“ singen wollte, sagte Dieter Bohlen dazu: „Das passt zusammen wie Erdbeereis und Senf.“\n\nDieser Style könnte im Dschungelcamp aber auch eher hinderlich sein und den ein oder anderen Dschungelcamp- Kandidaten provozieren. Zumindest die langen Funkel-Fingernägel dürften ziemlich bald dran glauben. Auf Instagram zeigt sie diese stolz den Followern und schreibt: „Ich sage immer entweder ganz oder gar nicht.“\n\nDschungelcamp-Geschichten: So schwer hatte es „Toni Trips“ früher\n\nNicht alles war immer locker flockig bei Antonia Komljen. Sie hat auch schon die Schattenseiten des Lebens gesehen. „Als ich 15 und 16 Jahre alt war, habe ich sehr viel Alkohol getrunken, habe ständig Party gemacht“, verriet sie in einem Interview mit focus.de. Sie sei als Teenager gemobbt worden und habe sich in Alkoholexzesse geflüchtet.\n\nDas eskalierte und mündete in ein unfreiwilliges Nacktvideo, das durch diesozialen Netzwerke ging. Sie verbrachte in der Folge auch ein paar Tage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Weil sie allen gefallen wollte, sei sie von vielen ausgenutzt worden, berichtet sie.\n\nDschungelcamp 2020: Das ist von Toni Trips zu erwarten\n\nBei DSDS konnte sie es anstellen, wie sie wollte - wo der Zickenkrieg tobte, war auch sie. Das verspricht einiges fürs Camp zwischen Blattwerk und Insekten. Oder übernimmt die „Toni“ die Rolle des Rehleins - immer wieder betont sie in Interviews, wie verletzlich sie eigentlich ist und wie oft sie auf der Suche nach Anerkennung an die falschen Menschen geraten ist.\n\nAuch ihre gespritzten Lippen kommen daher, wie sie dem ok-magazin erklärte. „Damals habe ich immer gelacht und hatte so viel Zahnfleisch. Und seitdem ich sie spritze, lächle ich ohne Zahnfleisch“, sagte sie. Ob es auch sexuell knistert? Über einen Partner ist noch nichts bekannt - oder eine Partnerin. Denn bei einer Fan-Fragerunde auf Instagram enthüllte sie: „I am bisexual“ („Ich bin bisexuell“) und weiter: „Ein bisschen bi schadet nie.“ Auch Anastasiya Avilova, die ebenfalls ins Dschungelcamp 2020 gehen soll, hat sich als bisexuell geoutet. Wir halten Sie übrigens hier auf dem Laufenden, welche Dschungelcamp-Kandidaten noch dabei sind.\n\nEin Kontrastprogramm zu den beiden Reality-Sternchen dürfte im Dschungelcamp 2020 wohl Ex-Bundesverkehrsminister Günther Krause bieten, der auch in den australischen Busch gehen soll. Als Dschungel-Paradiesvogel 2020 wird sich wohl DSDS-Sieger Prince Damien erweisen. Mit viel Spannung erwartet wird auch die Dschungelcamp-Teilnahme von Claudia Norberg - wird sie über die Trennung von ihrem Ex Michael Wendler auspacken? Ebenso interessant wird es, ob Drama-Queen Elena Miras genau wie im „Sommerhaus der Stars“ auch im Dschungel ausrasten wird.\n\nFest steht: Es wird auch beim Dschungelcamp 2020 wieder drunter und drüber gehen und viel Gelegenheit zum Ekeln, Fremdschämen und Lästern geben - nicht zuletzt, weil es einige Neuerungen geben könnte. Eine Konstante bleibt aber auch in der 14. Dschungel-Staffel: Dr. Bob, der jetzt sogar eine eigene RTL-Show bekommt, wird auch 2020 wieder mit von der Partie sein.\n\nRubriklistenbild: © RTL / Stefan Gregorowius", "Der VKI empfiehlt in vielen Fällen, mit einer Buchung noch zuzuwarten und zu sehen, wie sich die Lage weiter entwickelt. Foto: imago images/BildFunkMV\n\nWien – Die Hotline für Reiserechtsfragen ist in den vergangenen Wochen wortwörtlich heißgelaufen. Die Reise- und Rechtsexpertin Cornelia Kern vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) informierte am Dienstag im Ö1-\"Morgenjournal\" ausführlich zu den drängendsten Anliegen der Österreicher in Zeiten der Corona-Krise. Sie rät Reisewilligen noch zur Geduld und genauer Kenntnis der Stornobedingungen.\n\n\"Es ist eine schwierige Situation, die so noch nie dagewesen ist. Wenn man schon jetzt buchen will, ist es meiner Meinung nach am besten, auf eine möglichst lange kostenfrei stornierbare Option zu setzen\", erklärte Kern auf Ö1. Sonst empfehle man in vielen Fällen, eher noch zuzuwarten und zu sehen, wie sich die Lage weiter entwickle. \"Aus derzeitiger Sicht kann einfach niemand sagen, wann und wo welche Art von Reisen möglich ist. Man sollte vielleicht auch versuchen, auf Last-Minute-Aktionen zu setzen.\"\n\n\"Zocken\" bei der Buchung\n\nWie es mit Reiserücktritten aussieht, wenn am Zielort nun plötzlich kein Buffet oder kein Wellnessbereich mehr zur Verfügung steht? \"Es ist eine schwierige Lage, in der sich jetzt viele Reisende befinden, die schon früher ihre Reisen gebucht haben. Wenn am Zielort außergewöhnliche Umstände vorliegen, zum Beispiel massive Lockdown-Maßnahmen, wie sie in vielen Ländern derzeit bestehen, dann hat man hier einen Gratisrücktrittsgrund.\" Hier sollte man die vollen Kosten zurückerstattet bekommen, so Kern. Dies könne man allerdings immer erst sehr nahe vor der Reise sagen.\n\nFür die Konsumenten mit existierender Buchung sei es dann ein \"Zocken\": Wollen sie vorzeitig zurücktreten, müssen sie einen Stornobetrag zahlen, riskieren aber die Gratisstornierung bei in der Zukunft immer noch vorliegenden Gratis-Stornogründen. \"Eine kostenpflichtige Stornierung wird immer teurer, je näher die Reise rückt.\" Sollte man ein Spätbucher sein (also jetzt), dann sollte man dringend darauf schauen, ob und wie es stornierbar sei, empfiehlt die VKI-Rechtsexpertin.\n\nLieber keine Gutscheine\n\nDie zur Diskussion stehenden Gutscheine als Ersatz sind nach aktueller Rechtslage kein Muss für den Konsumenten. \"Wenn ich eine Pauschalreise gebucht habe, dann muss ich so einen Gutschein nicht akzeptieren\", so Kern. Sollte ein Hotel oder ein Veranstalter pleitegehen, greift bei Pauschalreisen die Insolvenzabsicherung. \"Es ist aber rechtlich nicht eindeutig, dass da Gutscheine auch darunterfallen. Wir würden deswegen eher davon abraten, Gutscheine zu nehmen, sondern möglichst schnell die Rückerstattung in Geld zu bekommen\", warnte Kern.\n\nBei individuellen Reisen ins Ausland werde es schwieriger, weil da das ausländische Recht zur Anwendung komme. \"Die Rechtsdurchsetzung im Ausland ist schwierig.\"\n\nAuch bei den Flügen ist zu beachten: Wird der Flug vonseiten der Fluglinie storniert, habe man Anspruch auf Rückerstattung in Geld. \"Wenn aber der Flug geht, ich fliegen könnte, aber wegen Corona nicht fliegen möchte, kann ich hier in der Regel nur kostenpflichtig stornieren und bekomme nur einen ganz geringen Teil zurück.\" Ausnahme wäre, wenn man zuvor einen stornierbaren Flugtarif gewählt habe. Die angesprochene Gutscheindiskussion für Corona-Stornierungen, die von Deutschland angestrebt wurde, wurde am Dienstag von Brüssel vorerst abgeschmettert. (APA, 28.4.2020)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Das Coronavirus hat die Berliner Clubszene erreicht. Auf mehreren Partys sollen sich bereits Dutzende Menschen infiziert haben. Viele Veranstaltungen wurden nun abgesagt. Für mehrere Clubs könnte die mehrwöchige Schließung das Aus bedeuten.\n\nDas Coronavirus breitet sich in Berlin weiter aus. Bislang sind 283 Infektionen mit dem neuartigen Erreger nachgewiesen.\n\nmit dem neuartigen Erreger nachgewiesen. In einem speziellen Newsletter informiert die Berliner Morgenpost zweimal am Tag über die wichtige aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus. Hier können Sie sich für den Coronavirus-Newsletter anmelden.\n\nBerlin kommt zum Stillstand: Schulen, Kitas, Bars, Kneipen, Clubs, Museen, Theater, Opernhäuser, Konzertsäle und Clubs stellen den Betrieb ein oder sind bereits geschlossen.\n\noder sind bereits geschlossen. Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind verboten.\n\nsind verboten. Betroffene erhalten Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus unter der Telefonnummer 030 90 28 28 28 . Das ist die Hotline der Berliner Gesundheitsverwaltung.\n\nerhalten Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus unter der . Das ist die der Berliner Gesundheitsverwaltung. Berliner Feuerwehr und Kassenärztliche Vereinigung haben für Coronavirus-Verdachtsfälle einen Fahrdienst eingerichtet. Informationen dazu gibt es unter der Telefonnummer 116 117.\n\nund Kassenärztliche Vereinigung haben für Coronavirus-Verdachtsfälle einen eingerichtet. Informationen dazu gibt es unter der Telefonnummer 116 117. Alle Informationen zum Coronavirus und CoVid-19 in Berlin und Brandenburg erhalten Sie hier.\n\nDie Berliner Morgenpost hält Sie im Newsblog über die aktuellen Nachrichten und Entwicklungen zum Coronavirus in Berlin und Brandenburg auf dem Laufenden. Alle überregionalen und internationalen Corona-News lesen Sie hier.\n\n+++ Montag, 16. März +++\n\n17.37 Uhr: Verfahren bis nach Ostern verschieben\n\nDer Präsident des Berliner Landgerichtes, Holger Matthiessen, hat seinen Richtern empfohlen, Verfahren, die keine Haftsachen betreffen, bis nach Ostern zu verschieben. Laufende Verfahren und Verfahren, in denen Angeklagte in Haft sitzen, sollen weitergeführt werden. Die Richter des Landgerichts sind wegen der richterlichen Unabhängigkeit nicht an die Empfehlung gebunden. Wie an den anderen Gerichten verfahren wird, ist noch unklar.\n\n17.16 Uhr: Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung überlastet\n\nDie Hotline der Kassenärztliche Vereinigung 116 177 ist am Montagnachmittag überlastet. Viele Personen wählen deswegen den Notruf 112. Die Feuerwehr bittet nur in Notfällen die 112 zu wählen und nicht, wenn es um Corona-Nachfragen geht.\n\n17.10 Uhr: Airlines parken Flugzeuge am BER\n\nIn Folge des Einbruchs im Luftverkehr stellen immer mehr Fluglinien ihre Maschinen auf den Flughäfen ab. Das passiere auch am BER, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg. Bisher hat die Lufthansa am BER zwölf Maschinen vom Typ Airbus 321 und sieben A 320-Flugzeuge am BER geparkt. Insgesamt hat die Lufthansa wegen der Corona-Krise nach Angaben des Branchenmagazins Airliners.de 150 Flugzeuge am Boden.\n\nNoch habe man Platz, um noch mehr Jets am künftigen Berliner Hauptstadtflughafen unterzubringen, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg. Der dürfte in den nächsten Tagen auch weiter nachgefragt sein. Denn immer mehr Fluggesellschaften werden Platz benötigen, um ihr Fluggerät vorübergehend stillzulegen. Mehr dazu lesen Sie hier.\n\n17 Uhr: Arche-Einrichtungen sollen geschlossen werden\n\nAb spätestens Mittwoch sollen sämtliche Arche-Einrichtungen bundesweit geschlossen werden. Das teilte der Verein am Montag mit. Durch den Ausfall des Essenangebotes, könne es somit für einige Familien zu finanzielle Schwierigkeiten kommen. Erst in frühestens zwei Wochen könnten neue Transferleistungen an sie gezahlt werden. Um dennoch weiterhin die Versorgung der Kinder zu gewährleisten, sollten ab sofort haltbare Lebensmittel, aber auch frisches Obst, Gemüse, Brot und Hygieneartikel an die Familien kostenlos ausgeliefert werden.\n\n16.56 Uhr: Versammlungen und Demonstrationen ab 50 Personen sollen verboten werden\n\nDie Berliner müssen sich angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus auf weitere Einschränkungen einrichten. Der Senat will am Dienstag eine neue Verordnung beschließen, mit der Versammlungen und Demonstrationen unter freiem Himmel ab 50 Teilnehmern verboten sein sollen. Das kündigte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses an. Bisher galt diese Obergrenze nur für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen. Bei Open-Air-Versammlungen waren bis zu 1.000 Teilnehmer gestattet. Die Verordnung soll zunächst bis zum 19. April gelten.\n\n16.51 Uhr: Innenverwaltung erwägt Katastrophenall auszurufen\n\nDie Innenverwaltung erwägt, den Katastrophenall auszurufen. „Die Entscheidung rückt näher“, sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akmann. Der Katastrophenalarm wird per Definition ausgerufen, wenn eine oder mehrere Behörden, etwa die Polizei oder die Feuerwehr, eine Lage nach eigenen Angaben nicht mehr ohne externe Hilfe bewältigen können. Der Staat könnte private Firmen dann zu Hilfsleistungen verpflichten oder Gebäude beschlagnahmen. Soweit sei es zwar noch nicht, noch würden die bestehenden Strukturen funktionieren. „Wir haben aber in der vergangenen Woche gelernt, dass sich die Lage jeden Tag verändern kann“, sagte Geisel. Bayern hatte den Katastrophenfall am Montag Vormittag ausgerufen.\n\n16.50 Uhr: Ausgangssperre will der Senat offenbar nicht beschließen\n\nEine Ausgangssperre oder eine Anordnung zur Schließung von Geschäften will der Senat – zumindest in den kommenden Tagen – offenbar nicht beschließen. „In beiden Fällen kann ich Ihnen sagen, dass wir solche Verordnungen noch nicht vorbereiten, weil die entsprechenden medizinischen Empfehlungen sich dagegen aussprechen“, sagte Geisel am Rande des Innenausschusses. Die Versorgung der Bevölkerung sei „absolut sichergestellt“. Einzelhandel und Apotheken hätten versichert, dass die Lager gut gefüllt seien. „Wir versuchen immer die Entwicklungen zu antizipieren“, sagte Geisel. Man fahre aber „auf Sicht“. Die Sozialämter wurden weiter arbeiten, so dass anspruchsberechtigte Bürger sich darauf verlassen könnten, weiterhin ihre Leistungen zu erhalten. Auch Kunden, die einen Termin bei einem Bürgeramt gebucht hätten, könnten diesen wahrnehmen.\n\n16.48 Uhr: Verbot wurde von einigen Bars, Kneipen und Clubs missachtet\n\nDas am Sonnabend erlassene Verbot für die Öffnung von Bars, Kneipen und Clubs wurde am Wochenende offenbar von vielen Betreibern missachtet. Die Polizei habe 132 Einrichtungen geschlossen, sagte der Leiter des Landeskriminalamtes, Christian Steiof im Innenaussschuss, in Vertretung von Polizeipräsidentin Barbara Slowik. Laut Innenverwaltung leiteten die Ermittlungsbehörden 21 Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Verordnung ein. „In der Tat gibt es noch eine gewisse Uninformiertheit“, sagte Geisel. Die Polizei werde die Einhaltung der Verordnung auch weiterhin kontrollieren.\n\n16.21 Uhr: Am meisten infizierte Menschen in Charlottenburg-Wilmersdorf\n\nVon den Coronainfektionen sind die Berliner Bezirke ganz unterschiedlich betroffen. Am meisten registrierten infizierten Menschen weist Charlottenburg-Wilmersdorf (54) auf, wie Innenstaatssekretär Torsten Akmann am Montagvormittag sagte. Dann folgen Mitte (45), Steglitz-Zehlendorf (34) und Friedrichshain-Kreuzberg (30).\n\nDanach stehen auf der Liste: Tempelhof-Schöneberg (27), Pankow (26), Neukölln (21), Reinickendorf (11), Marzahn-Hellersdorf (10), Spandau (9), Lichtenberg (8), Treptow-Köpenick (8). Knapp 14 Prozent der Infizierten sind zwischen 30 und 39 Jahre alt. Das liegt wohl unter anderem daran, dass es viel Verbreitung des Virus über einen Club in West-Berlin gab.\n\n16 Uhr: Bisher kein Infektionsfall im Berliner Abgeordnetenhaus\n\nVon den 160 Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses hat sich nach bisherigen Erkenntnissen noch keiner mit dem Coronavirus infiziert. Bis Montagnachmittag sei davon nichts bekannt gewesen, sagte der Sprecher des Abgeordnetenhauses (AGH), Ansgar Hinz. Falls es zu einem positiven Test kommt, gelten die gleichen Regeln wie für andere auch. „Dann muss der betreffende Abgeordnete für 14 Tage in Quarantäne, und es muss überprüft werden, zu wem er Kontakt hatte.“ Das Abgeordnetenhaus ist beschlussfähig, solange im Plenum mindestens 81 Parlamentarier anwesend sind.\n\nDie Fraktionen im AGH überlegen derzeit, in verringerter Strärke zu tagen, um das Infektionsrisiko unter den Abgeordneten zu verringern, sagte Hinz. Ein erheblicher Teil der Ausschusssitzungen in den kommenden Wochen falle ohnehin aus. Ob die nächste Plenarsitzung am Donnerstag stattfindet, ist noch nicht sicher. Darüber entscheidet Parlamentspräsident Ralf Wieland am Dienstag in Abstimmung mit dem Ältestenrat. Außerdem haben Besuchergruppen keinen Zutritt mehr, Einzelbesucher kommen seit Montag nur nach Anmeldung in das Abgeordnetenhaus.\n\n15.53 Uhr: 30.000 Kitakinder sollen über Notversorgung betreut werden\n\nIm Rahmen der Notversorgung für Berliner Kitas sollen von Dienstag an in den nächsten Wochen 30.000 Kinder betreut werden. Das sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag. Damit soll die Aufsicht und Betreuung für 15 Prozent der Kitakinder gewährleistet sein. Damit soll den Menschen geholfen, die „in systemrelevanten“ Berufen arbeiten und keine andere Möglichkeit der Betreuung haben. Dazu zählen etwa Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen.\n\n15.52 Uhr: Tagesmütter stellen ihre Arbeit ein\n\nUm die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, werden diese Woche auch die Kindertagespflegestellen ab Mittwoch, den 18.3. geschlossen – sprich die Tagesmütter stellen ihre Arbeit bis zum Ende der Osterferien ein. Das wird der Senat in seiner morgigen Sitzung beschließen. Senatorin Sandra Scheeres (SPD) hält diesen Schritt „angesichts Pandemie“ für dringend notwendig. So können in einer Großpflegestelle bis zu zehn Kinder zusammen betreut werden. Wie bei Kitas und Schulen wird Eltern, die beide in systemrelevanten Berufen arbeiten, oder Alleinerziehenden in diesen Bereichen eine Notbetreuung angeboten. „Um die Corona-Pandemie einzudämmen, müssen wir die sozialen Kontakte noch weiter reduzieren. Kindertagespflegestellen betreuen überwiegend kleine Gruppen. Dennoch ist ein Risiko nicht auszuschließen“, sagte Scheeres. Viele Tagesmütter hätten die Senatsverwaltung für Familie um diesen Schritt gebeten, damit das Risiko weiter gebannt werden könne. Sie habe nun auf diese Bitten reagiert.\n\n15.50 Uhr: Senat Corona-Krise: Senatsverwaltung finanziert bis 19. April kostenlose Ausleihe\n\nDie Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz finanziert eine kostenlose Ausleihe von Fahrrädern - für die ersten 30 Minuten. Die Regelung gilt von Dienstag, den 17.03.2020, bis vorerst zum 19.04.2020 (Ende der Osterferien). „Wir wollen den Menschen möglichst viele Optionen bieten, gesund mobil zu bleiben“, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther. Die Nutzer sind zugleich aufgerufen, beim Gebrauch der Räder die empfohlenen Hygieneregeln einzuhalten.\n\n15.31 Uhr: Bei infizierten Senatoren greift Vertretungsregelung\n\nDer Berliner Senat sieht sich auch gerüstet für den Fall, dass sich ein Regierungsmitglied mit Corona infizieren würde. „Für diesen Vertretungsfall haben wir entsprechend vorgesorgt, da gibt es die Geschäftsordnung des Senats, dass wir uns gegenseitig vertreten und diese Geschäftsordnung gibt es auch unter den Staatssekretären, so dass die Führung des Staates immer gewährleistet ist“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag.\n\nAuf die Frage, ob er im Notfall auch als Senator von zu Hause arbeiten müsste, sagte Geisel: „Ich hoffe nicht, dass das der Fall ist. Aber für den Fall sind wir entsprechend gerüstet, selbstverständlich.\n\n15.30 Uhr: Theatertreffen abgesagt\n\nDas vom 1. bis 17. Mai geplante 57. Berliner Theatertreffen findet nicht statt, wie die Berliner Festspiele als Veranstalter am Montag mitteilten. Betroffen ist auch das 41. Theatertreffen der Jugend (22. bis 30. Mai). „Wir bedauern diese Absagen sehr und danken für das Verständnis für diese unumgängliche Entscheidung“, hieß es.\n\n15.14 Uhr: Hilfe für freiberufliche Musiker gefordert\n\nDie Deutsche Orchester-Stiftung ruft zu Spenden auf, um freischaffenden Musikern nach Konzertabsagen in Folge des Coronavirus zu helfen. „Die Lage der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker ist dramatisch“, sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Gerald Mertens, am Montag. Betroffene könnten weder auftreten noch unterrichten. Eine Lohnfortzahlung gebe es nicht. „Viele stehen vor dem sozialen Aus.“\n\n14.24 Uhr Infizierter Mann könnte im Tesor Club-Besucher angesteckt haben\n\nDas Berliner Nachtleben stellt sich zunehmend aus Problem für die Gesundheitsbehörden bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie heraus. Das Gesundheitsamt Neukölln hat jetzt von einem Brasilianer erfahren, der womöglich im Club Tresor in Mitte andere Gäste angesteckt hat. Der Mann feierte dort am 7. März. Eine Bekannte informierte am Montag das Amt, dass der Mann in Brasilien nach seiner Rückkehr positiv getestet worden war. Demnach muss er während der Partynacht am vergangenen Wochenende infektiös gewesen sein. Das Gesundheitsamt kontaktiert nun ein Dutzend bekannter Kontaktpersonen des Mannes. Sie müssen unter Quarantäne gestellt werden. Und man überlegt, wie man an weitere Tresor-Gäste herankommen kann.\n\n13.42 Uhr: Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg wie geplant - Keine Züge nach Polen\n\nDer Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg läuft am Montag wie geplant. Bahnverkehr nach Polen ist dagegen eingestellt. Das teilt die Senatsverkehrsverwaltung mit. Die DB Regio werde nach derzeitigem Stand in Berlin und Brandenburg bis auf weiteres fahren. Es werde insgesamt mit allen Eisenbahnverkehrsunternehmebn an Notfallfahrplänen gearbeitet. Bei Einschränkungen werde man zeitnah informieren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen informieren.\n\nAuch die S-Bahn Berlin versichert auf Twitter, dass zu keinen Einschränkungen für Fahrgäste komme, der öffentliche Nahverkehr werde so lange wie möglich aufrecht erhalten.\n\n13.40 Uhr: DRK sucht Räume für Blutspenden - Keine Knappheit bei Blutkonserven\n\nDie Schließung von Schulen, Kitas und anderen Einrichtungen wegen des Coronavirus sorgt bei den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes für weniger Spendemöglichkeiten. „Lang geplante Blutspendetermine müssen nun kurzfristig abgesagt werden und das hat wiederum Folgen für die Versorgung mit Blutkonserven“, sagt die Sprecherin für Berlin und Brandenburg, Kerstin Schweiger, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Ihr Appell an die Berliner und Brandenburger: Wer geeignete Räume kennt, solle sich bitte melden.\n\nAuch die Zahl der Spender sei rückläufig. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir auf einzelnen Terminen einen Spenderrückgang von bis zu 20 Prozent registriert“, so die Sprecherin. Neben Corona spielten hier aber auch die Grippe und Urlaubsreisen eine Rolle. Ein merklicher Rückgang sei auch im Zentrum für Transfusionsmedizin und Zelltherapie Berlin (ZTB) an der Charité zu beobachten, berichtet Sprecherin Marlen Zickert. Eine Knappheit an Konserven gebe es aber noch nicht.\n\nLaut Schweiger sammeln die Blutspendedienste des DRK in Berlin und Brandenburg zu 90 Prozent Blutkonserven bei mobilen Einsätzen in Schulen, Kitas, Seniorenheimen oder auch Behörden. „Diese Möglichkeiten brechen uns jetzt nach und nach weg“, sagte Schweiger.\n\n13.20 Uhr: Prozess gegen Polizisten verschoben\n\nDer Prozess gegen einen Berliner Polizisten nach einem tödlichen Crash an der Grunerstraße startet wegen der Coronakrise vorerst nicht. Der für Dienstag (9.15 Uhr) geplante Termin am Amtsgericht Tiergarten wurde aufgehoben, wie das Gericht am Montag mitteilte. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.\n\nDie Ermittlungen dauerten fast zwei Jahre. Angeklagt ist ein 52-jähriger Hauptkommissar. Laut Anklage raste er am 29. Januar 2018 mit seinem Polizeiwagen und überhöhter Geschwindigkeit in das Auto einer 21-Jährigen. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle in der Nähe des Alexanderplatzes.\n\n13.10 Uhr: Sternerestaurant \"Golvet\" schließt\n\nNachdem am Wochenende bereits das \"Savu\" am Kudamm geschlossen hat, macht jetzt das nächste Sternerestaurant zu. Küchenchef Björn Swanson verkündete, dass alle Reservierungen bis zum 18. April storniert seien. Man hoffe, am 21. April wieder öffnen zu können.\n\n13.08 Uhr: Senat stellt Formular für Kinder-Notbetreuung online\n\nFür Eltern, die das Angebot einer Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen wollen, hat die Senatsverwaltung für Bildung und Familie ein entsprechendes Formular online gestellt. Die sogenannte Selbsterklärung der Eltern gibt es als pdf-Datei in mehreren Sprachen. Das Angebot gilt nur, wenn beide Elternteile zu den genannten Berufsgruppen gehören. Darauf hat die Senatsverwaltung am Montag hingewiesen. Dazu gehören zum Beispiel Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Wasserversorgung, Pflege oder Lebensmitteleinzelhandel. Die Selbsterklärung gibt es hier als PDF.\n\n12.54 Uhr: Einschränkungen beim Einzelhandel\n\nDer Einzelhandel stellt sich um: Rund ums Kranzler-Eck schließen manche Geschäfte jetzt schon freiwillig oder schränken ihre Öffnungszeiten ein. Karstadt bedient nicht mehr im Uhrenbereich, bei Rewe wird darum gebeten, mit Karte zu zahlen. Bei Karstadt Sport sind Kurzhanteln ausverkauft, die Blumenhändler haben kaum noch Frühjahrsblüher. Was man halt so braucht für einen ordentlich Shutdown...\n\nWeil Fitnessstudios schließen, kaufen Berlinerinnen und Berliner verstärkt Hanteln für das private Fitnessstudio zu Hause.\n\nFoto: BM\n\n12.52 Uhr: Hertha BSC schließt die Fanshops\n\nFußball-Bundesligist Hertha BSC schließt aufgrund der andauernden Coronavirus-Pandemie vorübergehend alle seine Fanshops. Darüber informierten die Berliner bei Twitter. Die Maßnahme gilt zunächst bis einschließlich 22. März. Online könnten die Anhänger aber weiterhin Fanartikel erwerben, teilte der Club mit.\n\n12.47 Uhr: Jobcenter lockern Auflagen für Hartz-IV-Empfänger\n\nDie Berliner Jobcenter lockern die Auflagen für Hartz-IV-Empfänger. Das teilte ein Sprecher der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mit. Die Menschen müssen sich nicht mehr regelmäßig persönlich in den Jobcentern vorstellen. Die Regionaldirektion ist dabei, die persönlichen Kundenkontakte in Arbeitsagenturen und Jobcentern bis Mittwoch deutlich zu reduzieren. Es sollen jedoch alle Dienststellen geöffnet bleiben. Wie viele Angehörige der zuerst von der Corona-Krise betroffenen Branchen wie Veranstaltungen, Gastronomie und Kultur sich bereits arbeitslos gemeldet haben, sei noch nicht zu sagen, so der Sprecher.\n\n12.45 Uhr: Immer mehr Flugzeuge bleiben am Boden\n\nIn Folge des Einbruchs im Luftverkehr stellen immer mehr Fluglinien ihre Maschinen auf den Flughäfen ab. Das passiere auch am BER, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg. Noch habe man Platz, um Jets zu parken. Es dürften mehr werden in den nächsten Tagen mehr werden. Der größte Kunde der Berliner Flughäfen Easyjet teilte am Mittag mit, weitere Flüge zu streichen. Ein Großteil der Flotte werde am Boden bleiben.\n\n12.33 Uhr: Extinction Rebellion sagt Blockaden ab\n\nDie Klimaaktivisten von der Bewegung Extinction Rebellion haben ihre Blockaden in Berlin wegen der Corona-Krise abgesagt. „Da Massenevents ein Gesundheitsrisiko darstellen, werden wir unsere geplante Rebellionswelle in Berlin verschieben“, sagte eine Sprecherin laut einer Mitteilung am Montag. Eigentlich sollte ab dem 4. Mai gegen die Bundesregierung, Ministerien, Büros von Lobbyisten und Unternehmenszentralen protestiert werden. Ein neues Datum solle in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.\n\n12.32 Uhr: Linke sagt Landesparteitag ab\n\nDie Linke in Berlin sagt ihren Landesparteitag ab. Er war für den 16. Mai geplant und soll voraussichtlich auf den 22. August verschoben werden, teilte Parteisprecherin Diana Buhe am Montag auf Anfrage mit. Außerdem seien alle öffentlichen Parteiveranstaltungen abgesagt worden, sie sollen so weit wie möglich nachgeholt werden.\n\n12.16 Uhr: Berliner Sparkasse reagiert auf Coronavirus\n\nAuch die Berliner Sparkassen haben eine Reihe vor Vorsichtsmaßnahmen beschlossen. Ab dem morgigen Dienstag bleibt ein Teil der Privatkundenstandorte geschlossen. Die Maßnahme ist zunächst bis zum 19. April befristet. Planbare, nicht dringend notwendige Beratungsgespräche werden verschoben. Die Wertpapierberatung in einer vorübergehend nicht geöffneten Filiale ist telefonisch erreichbar. Auch der Zugang zu einem Schrankfach in einer der vorübergehend nicht geöffneten Filialen ist nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Eine Übersicht der geöffneten Standorte steht unter folgender Adresse zur Verfügung: www.berliner-sparkasse.de/coronainfos.\n\n12.09 Uhr: 21 Verfahren wegen Verstoßes gegen das Öffnungsverbot für Kneipen\n\nDie Ermittlungsbehörden haben bisher 21 Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen die am Sonnabend erlassene Senatsverordnung erlassen, derzufolge Kneipen in Folge der Corona-Krise nicht mehr geöffnet werden dürfen. Eine entsprechende Information des Staatssekretärs der Innenverwaltung, Torsten Akmann, übermittelte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss. Verstöße würden zunächst als Ordnungswidrigkeit, bei Vorsatz als Straftat verfolgt. „In der Tat gibt es noch eine gewisse Uninformiertheit“, sagte Geisel. Die Polizei werde die Verordnung weiterhin durchsetzen.\n\n12.02 Uhr: Zwei Berliner Corona-Erkrankte in intensivmedizinischer Behandlung\n\nVon den 283 bestätigten Fällen von Corona-Infizierten in Berlin werden zurzeit 16 Personen stationär betreut. Das teilte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses mit. Zwei Erkrankte würden intensivmedizinisch betreut. In Berlin gibt es etwa 2000 Betten in den Intensivstationen der Krankenhäuser.\n\n11.39 Uhr: Mehr Infizierte bei Polizei und Feuerwehr\n\nDas Coronavirus breitet sich auch bei den Sicherheitsbehörden und Rettungskräften weiter aus. Bei der Polizei gibt es mittlerweile sieben bestätigte Infektionen. 95 Mitarbeiter der Behörde sind nach der Anordnung eines Amtsarztes als direkte Kontaktpersonen eines Infizierten unter häusliche Quarantäne gestellt worden. 202 Polizisten befinden sich nicht wegen einer Anordnung, aber vorsorglich unter Quarantäne. Drei weitere Polizei-Mitarbeiter kehrten aus Risikogebieten zurück und sind aus diesem Grund häuslich isoliert. Bei der Feuwerwehr gibt es seit Samstag eine bestätigte Infektion, über die die Feuerwehr bereits informiert hatte. 31 Mitarbeiter der Feuwehr wurden per amtsärztlicher Anordnung unter Quarantäne gestellt. Eine Person, sowie sechs weitere Rückkehrer aus Risiko-Gebieten wurden vorsorglich isoliert.\n\n11.23 Uhr: Katastrophenfall in Berlin rückt näher\"\n\nIn Berlin könnte schon bald der Katastrophenfall ausgerufen werden. Man werde dies nicht leichtfertig tun. \"Die Entscheidung rückt aber näher\", sagte der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Inneres, Torsten Akmann, am Montag im Innenausschuss. Der Katastrophenfall wird ausgerufen, wenn eine oder mehrere Behörden, etwa die Feuerwehr oder die Polizei, eine Lage nach eigener Einschätzung nicht mehr alleine bewältigen können.\n\n11.05 Uhr: SPD-Landesparteitag auf der Kippe\n\nDer Termin für den SPD-Landesparteitag im Mai erscheint zunehmend unrealistisch. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht gefallen, sagte Landesgeschäftsführerin Anett Seltz am Montag. „Aber wir gehen davon aus, dass er verschoben wird.“ Hintergrund ist die steigende Zahl der Infizierten mit dem neuartigen Coronavirus. Die für die kommenden Wochen geplante Wahl der Kreisvorstände und die Kreisdelegiertenversammlungen sind aus Rücksicht vor dem Infektionsrisiko bereits abgesagt worden, sagte Seltz. Zu ihrem Landesparteitag wollte sich die Berliner SPD am 16. Mai treffen.\n\n11.00 Uhr: Versammlungen mit mehr als 50 Personen demnächst verboten\n\nIm Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus müssen sich die Berliner womöglich auf weitere Einschränkungen vorbereiten. „Wir behalten uns notwendige weitere Entscheidungen für Rechtsverordnungen vor“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Montag im Innenausschuss. Der Senat werde in seiner Sitzung am morgigen Dienstag eine Rechtsverordnung beschließen, nach der nun auch Versammlungen unter freiem Himmel mit mehr als 50 Personen verboten werden sollen.\n\n10.56 Uhr: Zwei Kartons mit Desinfektionsmitteln aus Polizeidienststelle gestohlen\n\nAuch in Polizeidienststellen verschwindet auf mysteriöse Weise Desinfektionsmittel. Auf dem Revier an der Wedekindstraße in Friedrichshain stellte der Hausmeister bereits vergangene Woche das Fehlen von zwei Kartons im Kellerraum fest. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls wurde eingeleitet, um zu klären, ob die 24 Ein-Liter-Flaschen verbraucht, weitergegeben, anderweitig verschlossen oder entwendet wurden.\n\n10.18 Uhr: Alle Urban-Outfitters-Filialen laut Aushang geschlossen\n\nOffenbar sind alle Urban-Outfitters-Filialen weltweit geschlossen. Das verkündet zumindest ein Aushang an der Filiale im Kranzlereck in Charlottenburg. Auf der Website des Unternehmens findet sich kein derartiger Hinweis.\n\nAushang an der Urban-Outfitter-Filiale im Kranzlereck in Berlin\n\nFoto: Alexander Uhl\n\n10:09 Uhr: Lange Wartezeiten an deutsch-polnischer Grenze\n\nAuch einen Tag nach der Schließung der Grenzen Polens zu Deutschland und anderen EU-Nachbarn wegen der Corona-Krise bilden sich an den deutsch-polnischen Grenzübergängen lange Staus. Vor dem Grenzübergang Jedrzychowice an der A4 bei Görlitz gab es am Montagmorgen durch die Kontrollen fünfeinhalb Stunden Wartezeit, sagte eine Sprecherin des polnischen Grenzschutzes. In Swiecko an der A12 bei Frankfurt/Oder mussten Autofahrer vier Stunden warten, ebenso in Olszyna an der A15 in der Nähe von Cottbus.\n\n09:06 Uhr: Staatsoper bietet kostenloses Online-Programm an\n\nZum Schutz des Ensembles vor dem Coronavirus finden an der Staatsoper derzeit keine Aufführungen statt. Auch der Probenbetrieb ist eingestellt. Von diesem Dienstag an biete die Staatsoper stattdessen ein kostenloses Online-Programm auf ihrer Website an. Der genaue Spielplan werde noch bekannt gegeben. Am 25. März will die Staatsoper ihre Programm für die Saison 2020/21 online veröffentlichen. Die Erfahrung mit dem „Carmen“-Livestream am vergangenen Donnerstag mit rund 160.000 Zuschauern weltweit zeige, wie wichtig Kultur gerade in diesen Zeiten sei, sagte Intendant Matthias Schulz.\n\n08.56 Uhr: Mieterberatung in Spandau entfällt wegen Coronavirus\n\nZur Pandemie-Vorbeugung entfallen ab sofort die bezirklichen Mieterberatungen des Alternativen Mieter- und Verbraucherschutzbundes in Hakenfelde und in der Wilhelmstadt aus, und zwar in Hakenfelde zunächst bis zum 31.03.2020 und in der Wilhelmstadt bis zum 30.04.2020. Bei mietrechtlichen Problemen können sich die Bürgerinnen und Bürger telefonisch (030 / 68 83 74 92, Handy: 0170 / 237 17 90, Handy: 0174 / 483 27 28), per E-Mail (information.amv@gmail.com) oder schriftlich an den AMV wenden.\n\n08.52 Uhr: Schulen schließen - Prüfungen werden teilweise verschoben\n\nWegen der Schulschließungen in Berlin verschieben sich einige Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss (MSA). Das sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Montag im rbb-Inforadio. Die für den 21. April geplanten Prüfungen in Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache würden um zweieinhalb Wochen verschoben. „Wir finden, dass dies notwendig ist“, erklärte Scheeres. Schließlich falle Unterricht aus, und so müssten die Schüler nicht gleich nach den Ferien zur Prüfung antreten. Ab Dienstag sind berlinweit alle allgemeinbildenden Schulen geschlossen. Die Oberstufenzentren haben bereits am Montag dichtgemacht.\n\n08.40 Uhr: Schüler sollen gestaffelt in den Unterricht kommen\n\nAm Montag findet auch für die unteren Klassenstufen nur noch ein stark verkürzter Unterricht statt. So kommen am Beethoven-Gymnasium in Lankwitz Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Klassen nur noch für eine Stunde in die Schule, um ihre Schließfächer zu leeren und Schulaufgaben für zu Hause abzuholen. Damit nicht alle auf einmal ins Schulgebäude strömen, kommen die Schüler der siebten Klassen etwa in der dritten Unterrichtsstunde, die der achten in der vierten etc. Für die elften und zwölften Klassen entfällt der Unterricht. Klassenarbeiten finden am Montag nicht statt. Das Mittagessen in der Schule entfällt ebenfalls.\n\n07.00 Uhr Oberstufenzentren in Berlin sind geschlossen\n\nDas öffentliche Leben in Berlin wird wegen der Coronakrise immer weiter eingeschränkt: Nach der Schließung von Kneipen, Sportstätten und Clubs sind nun die Schulen und Kitas dran. Seit heute sind die Oberstufenzentren geschlossen, ab Dienstag wird der Betrieb an den übrigen Schulen wie Grundschulen und Gymnasien eingestellt. Abschlussprüfungen sollen aber stattfinden. Laut einem Schreiben der Bildungsverwaltung finden ab sofort auch keine Schülerfahrten, Exkursionen oder sonstige schulischen Veranstaltungen statt.\n\nCoronavirus: Für diese Berufe gilt die Notfallbetreuung\n\n+++ Sonntag, 15. März +++\n\n20 Uhr: Innenpolitiker wollen über Coronavirus sprechen\n\nDie Gefahr durch das Coronavirus wird auch Thema im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses an diesem Montag. Die Koalitionsfraktionen von SPD, Linken und Grünen setzten diesen Punkt kurzfristig auf die Tagesordnung. Dabei wird es voraussichtlich auch um die Arbeit der Polizei im Zusammenhang mit der Epidemie gehen. So war die Polizei am Sonnabend um Hilfe gebeten worden, um die kurzfristige Schließung der Kneipen in Berlin um- und durchzusetzen.\n\n19.33 Uhr: Senatsverwaltung meldet neue Coronavirus-Fälle in Berlin\n\nBislang sind 283 Fälle von Corona-Infektionen in Berlin gemeldet. Die 283 Infektionen (+20) verteilen sich wie folgt auf die Berliner Bezirke:\n\nCharlottenburg-Wilmersdorf: 54 (+5)\n\nFriedrichshain-Kreuzberg: 30 (+1)\n\nLichtenberg: 8 (+0)\n\nMarzahn-Hellersdorf: 10 (+1)\n\nMitte: 45 (+4)\n\nNeukölln: 21 (+3)\n\nPankow: 26 (+0)\n\nReinickendorf: 11 (+0)\n\nSpandau: 9 (+0)\n\nSteglitz-Zehlendorf: 34 (+3)\n\nTempelhof-Schöneberg: 27 (+3)\n\nTreptow-Köpenick: 8 (+1)\n\n161 Personen sind männlich, 122 weiblich, meldet die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 16 Personen, alle anderen Personen sind häuslich isoliert.\n\n18.23 Uhr: Infizierter im „Kater Blau“: Erste Partybesucher melden sich\n\nBeim Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg haben sich erste Personen gemeldet, die am 6. und 7. März den Friedrichshainer Club „Kater Blau“ besucht haben. Zur gleichen Zeit feierte in dem Club eine mit dem Coronavirus infizierte Person, wie die Gesundheitsverwaltung am Sonntagmittag mitteilte. „Der Aufruf ist schon angekommen und wird genutzt“, sagte Friedrichshain-Kreuzbergs Gesundheitsstadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke). Am Montag werde die Zahl der Meldungen jedoch erst richtig ansteigen.\n\nMildner-Spindler sprach von einer schwierigen Situation. „Es ist ein ziemliches Stochern, wie viele Personen betroffen sind.“ Noch sei unklar, wie viele Menschen zur betreffenden Zeit im Club waren. Ein weiteres Problem: Das „Kater Blau“ wird auch von vielen Touristen besucht. „Da sind möglicherweise internationale Gäste dabei gewesen, die heute schon gar nicht mehr im Land sind.“ Um einen Überblick zu gewinnen, könne man nur darauf setzen, dass so viele Berliner wie möglich der Anweisung folgten und sich meldeten, so der Gesundheitsstadtrat.\n\n18.03 Uhr: Nachtflugverbot in Tegel aufgehoben\n\nUrlaubsheimkehrer dürfen auch nachts in Tegel landen. Das hat die Senatsverkehrsverwaltung bekanntgegeben. Um Urlaubern eine rasche Heimkehr ohne Umwege zu ermöglichen, hebt Berlin vorübergehend das Nachtflugverbot für Tegel bei internationalen Flügen auf. Auf diese Weise könnten Heimkehrende in verspäteten Maschinen ohne Umwege oder Zwischenstopps und damit ohne erhöhte Ansteckungsgefahren landen. Die Aufhebung gilt ab sofort bis 22. März.\n\n16.28 Uhr: Ausnahmen für Hertha BSC und 1. FC Union: Training in Berlin erlaubt\n\nDie Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und 1. FC Union dürfen trotz eines neuen strengen Senatsbeschluss weiterhin ohne Einschränkungen ihre Mannschaftstrainings durchführen. Wie das Fachmagazin „Kicker“ am Sonntag mit Verweis auf die Senatsverwaltung berichtete, erhalten beide Clubs in der Coronavirus-Krise eine Ausnahmegenehmigung, die ihnen dies ermöglicht. Hertha will am Dienstag erstmals wieder trainieren, beim 1. FC Union steht die erste Einheit in der Coronavirus-Pause am Freitag auf dem Programm.\n\nZuvor hatte der Berliner Senat am Wochenende beschlossen, dass bis zum 19. April in der Hauptstadt kein Profi-Fußball mehr gespielt werden kann. Wie die Behörde festlegte, wird der „Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios u. ä. untersagt“. Ausnahmen galten ursprünglich nur für Kaderathleten, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten oder Sport mit Tieren, sofern dieser dem Wohl der Tiere dient. Diese Regelung wurde nun für die Profi-Fußballer etwas aufgeweicht.\n\nAnders als Freizeitsportler könnten Berufssportler alleine aus medizinischen Gründen nicht sofort mit dem Training aussetzen, weswegen der Trainingsbetrieb bei beiden Clubs ermöglicht werden solle, wie der „Kicker“ berichtete.\n\n15.05 Uhr: Flohmarkt auf Straße des 17. Juni schließt vorzeitig\n\nDer Trödelmarkt auf der Straße des 17. Juni hat am Sonntag vorzeitig geschlossen. „Wir bauen seit heute Morgen ab“, sagte am Nachmittag ein Monteur, während er Streben der Stände auf dem verlassenen Bürgersteig auf einen Lastwagen lud. Üblicherweise hat der traditionelle Flohmarkt an beiden Tagen des Wochenendes jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Während der Verkauf am Sonnabend noch weiterlief, brach der Veranstalter den Markt am Sonntag ab. Der Markt zwischen S-Bahnhof Tiergarten und Charlottenburger Tor existiert seit 1973 und gilt damit als der älteste Flohmarkt Berlins.\n\nSport statt Stände: Ein Jogger läuft über das Gelände des Trödelmarkts an er Straße des 17. Juni, der am Sonntag vorzeitig geschlossen wurde.\n\nFoto: Thomas Schubert\n\nZuvor hatte auch der Trödelmarkt im Mauerpark Veranstaltungen für mehrere Wochen abgesagt. „Aufgrund einer amtlichen Verfügung des Bezirksamts Pankow findet bis zum 19. April kein Flohmarkt statt“, meldeten die Veranstalter auf ihrer Facebookseite.\n\n14.56 Uhr: Doch kein Livestream von Mozarts \"Idomeneo\"\n\nDer für Mittwoch, 18. März, in Kooperation mit dem RBB geplante, Livestream der Premiere von \"Idomeneo\" unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle in der Staatsoper muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen vorerst abgesagt werden. Bereits am Wochenende wurde der Probenbetrieb zum Schutz des Ensembles und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. „Nach den aktuellen Entwicklungen lässt sich der geplante \"Idomeneo\"-Livestream leider nicht mehr durchführen. Ich danke allen Beteiligten wirklich sehr, dass Sie bereitgestanden hätten und auch dem EBB für sein beherztes Vorgehen. Gesundheit geht immer vor. Wir werden alles dafür tun, dass diese \"Idomeneo\"-Aufführung in gleicher Besetzung zu einem späteren Zeitpunkt aufgeführt werden kann\", sagte Intendant Matthias Schulz.\n\n14.33 Uhr: BVG fährt ab Dienstag doch normal weiter\n\nDie BVG hat frühere Angaben revidiert, wonach man ab Dienstag in den Ferienfahrplan wechsele. Laut Sprecherin Petra Nelken behalte man den normalen Fahrplan bei.\n\n14.11 Uhr: Jahn-Sportpark verriegelt\n\nDer Jahn-Sportpark in Prenzlauer Berg mit Tennis-Platz und mehreren Fußballplätzen ist verriegelt. Normalerweise werden die Flächen auch von Joggern und anderen Freizeitsportlern gut genutzt. Nun geht hier nichts mehr.\n\nFoto: Jan Dams\n\n14:01 Uhr ASB Brandenburg - Keine Besuche in Alten- und Pflegeheimen\n\nDer Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Brandenburg rät allen Angehörigen, Menschen in Pflege- und Alteneinrichtungen derzeit nicht zu besuchen. So soll eine mögliche Übertragung des neuartigen Coronavirus verhindert werden, wie Sprecherin Cindy Schönknecht sagte. Bei notwendigen Besuchen sollten dafür zumindest nicht die Gemeinschaftsräume genutzt werden.\n\nDer ASB betreibt landesweit nach eigenen Angaben gut 20 stationäre Einrichtungen für Senioren und Pflegebedürftige. In allen Häusern seien Krisenstäbe eingerichtet. Bislang sei allerdings kein Fall einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 bekannt. Auch in den mehr als 60 Alten- und Pflegeeinrichtungen der Diakonie in Brandenburg wurde einer Sprecherin zufolge bislang kein Fall registriert.\n\n13:17 Uhr: BVG-Mitarbeiter mit Coronavirus infiziert - BVG nach Ferienfahrplan\n\nAuch bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es nun einen mit dem Coronavirus infizierten Mitarbeiter. „Wir haben inzwischen auch einen Fall“, sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken. Die Person arbeite im Straßenbahnbetrieb der BVG. Ab Dienstag fahre die BVG zudem im Ferienfahrplan, sagte Nelken. „Wenn die Schulen zumachen, dann fahren wir natürlich wie sonst auch in Ferienzeiten.“ Dass Busse und Bahnen ab Dienstag nur noch im Notfallfahrplan verkehren, verneinte die BVG-Sprecherin. „Wir haben keinen Notfallfahrplan beschlossen.“ Etwaige Konzepte lägen jedoch vor und könnten im Fall der Fälle umgesetzt werden.\n\n12.16 Uhr: Partygast in \"Kater Blau\" später positiv auf Coronavirus getestet\n\nDer Club Kater Blau an der Holzmarktstraße schreibt auf seiner Homepage und auf Facebook, dass am vergangenen Wochenende dort ein Gast gefeiert habe, der später positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Person habe den Club kontaktiert und angegeben, sich am Sonnabend, 7.3., zwischen etwa 4 Uhr bis etwa 21 Uhr in dem Club aufgehalten zu haben. Genauere Informationen habe das \"Kater Blau\" nicht, Es sei auch nicht klar, ob der Partygast bereits Symptome gezeigt habe, als er im Club war.\n\nDie Senatsverwaltung für Gesundheit rief am Sonntag alle Gäste dazu auf, zu Hause zu bleiben, wenn sie am 6. oder 7. März im \"Kater Blau\" gefeiert haben. Zudem sollten diese per Mail coronakontakt@ba-fk.berlin.de das Gesundheitsamt Friedrichshain-Kreuzberg informieren. Die Mail sollte auch die Wohnadresse enthalten. Die Informationen würden an die zuständigen Amtsärztinnen und Amtsärzte der jeweiligen Bezirke weitergeleitet.\n\n11:26 Uhr: Sternerestaurant am Kudamm schließt\n\nDas Sternerestaurant \"Savu\" am Kudamm schließt seine Türen bis Ende April. Man habe sich \"als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus dazu entschlossen, vorsorglich und vorübergehend\" das Restaurant ab Montag, 16. März, bis einschließlich Mittwoch, 29. April geschlossen zu halten, teilte das Restaurant mit. „Zum Schutz unserer Gäste und unserer Mitarbeiter gehen wir diesen verantwortungsvollen Schritt – unabhängig von unseren bereits getroffenen erhöhten Schutzvorkehrungen. Auch wir sind der Meinung, Genuss und Unbehagen gehen nicht zusammen“, sagt Sternekoch und Inhaber Sauli Kemppainen.\n\nWährend Kneipen, Bars und Clubs bereits am Sonnabend schließen mussten, dürfen Restaurants in Berlin bislang unter Auflagen offen bleiben.\n\n10:49 Uhr: Wir starten unseren neuen Newsblog zum Coronavirus in Berlin und Brandenburg. Alle bisherigen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie hier in unserem vorherigen Newsblog.\n\nCoronavirus – Mehr zum Thema:", "pos": ["Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus verteidigt. Es gehe darum, \"dass wir das Gesundheitssystem nicht überlasten\", sagte Merkel in Berlin.\n\nDas Coronavirus breitet sich in Berlin aus. Bislang sind 118 Infektionen mit dem neuartigen Erreger nachgewiesen.\n\nbreitet sich in Berlin aus. Bislang sind mit dem neuartigen Erreger nachgewiesen. Berlin reagiert auf das Coronavirus und hat alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern bis zum Ende der Osterferien (19. April) abgesagt. Auch große Kulturveranstaltungen in den staatlichen Berliner Opern, Theatern und Konzertsälen mit mehr als 500 Zuschauern sind betroffen.\n\nBetroffene erhalten Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus unter der Telefonnummer 030 90 28 28 28. Das ist die Hotline der Berliner Gesundheitsverwaltung.\n\nBerliner Feuerwehr und Kassenärztliche Vereinigung haben für Coronavirus-Verdachtsfälle einen Fahrdienst eingerichtet. Informationen dazugibt es unter der Telefonnummer 116 117\n\nAlle Informationen zum Coronavirus und CoVid-19 in Berlin erhalten Sie hier.\n\nBerlin. Die Berliner Morgenpost informiert im Newsblog über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Berlin und Brandenburg. Alle überregionalen und internationalen Corona-News lesen Sie hier.\n\nUnsere interaktive Karte zeigt, wie sich das Coronavirus in Deutschland und weltweit ausbreitet.\n\n11.40 Uhr: Kind aus Tegeler Kita positiv getestet - Einrichtung geschlossen\n\nDie Kita Waldräuber in Tegel-Süd bleibt bis zum 18. März geschlossen, das teilte die Einrichtung auf ihrer Homepage mit. Ein Kind war positiv auf das Corona-Virus getestet worden, hieß es seitens des Gesundheitsamtes Reinickendorf. „Es ist davon auszugehen, dass das Kind in der Kita ansteckend gewesen ist. Zusätzlich besteht bei einer Erzieherin ein dringender Verdacht, dass sie zu dem Zeitpunkt ebenfalls das Virus ausgeschieden hat“, so das Gesundheitsamt.\n\n11.30 Uhr: Kita an der Pappelallee in Prenzlauer Berg geschlossen\n\nDie Kita an der Pappelallee 40 ist bis einschließlich Freitag, den 20.03.2020 durch das Gesundheitsamt Pankow geschlossen worden. Dort wurde eine Mitarbeiterin positiv auf den Corona-Virus getestet.\n\n11.07 Uhr: 118 bestätigte Fälle in Berlin\n\n118 Coronavirus-Fälle wurden in Berlin bestätigt. Das teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung am Donnerstagvormittag mit. \"Die Kontaktpersonen werden derzeit im Rahmen der Containmentstrategie ermittelt, kontaktiert und isoliert\", hieß es in der Pressemitteilung.\n\nVon den Infizierten Personen sind 61 männlich und 56 weiblich. Bei einer Person wurde das Geschlecht nicht übermittelt. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden fünf Personen, alle anderen Personen sind häuslich isoliert.\n\nInfizierte nach Bezirk\n\nCharlottenburg-Wilmersdorf 23\n\nFriedrichshain-Kreuzberg 14\n\nLichtenberg 6\n\nMarzahn-Hellersdorf 3\n\nMitte 18\n\nNeukölln 7\n\nPankow 13\n\nReinickendorf 3\n\nSpandau 6\n\nSteglitz-Zehlendorf 14\n\nTempelhof-Schöneberg 8\n\nTreptow-Köpenick 3\n\n10.44 Uhr: Erster Corona-Fall in Flüchtlingsheim bestätigt\n\nIn Berlin ist ein erster Corona-Fall in einem Flüchtlingsheim bestätigt worden. Alle 135 Bewohner der Unterkunft wurden unter Quarantäne gestellt, sagte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Die Bewohner des Heimes in Charlottenburg werden ihren Angaben nach von einem Caterer mit Essen versorgt, weil sie den gemeinsamen Speisesaal nicht mehr nutzen können.\n\n10.27 Uhr: Sonntagsfahrverbot für Lkw wegen Corona aufgehoben\n\nBerlin hebt das Sonntagsfahrverbot für Lkw auf, um die Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Das kündigte Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Donnerstag an. So sollen die Warenketten zur Belieferung der Supermärkte aufrecht erhalten werden.\n\n10.08 Uhr: BR Volleys könnten vorzeitig zum Meister erklärt werden\n\nDas Coronavirus beeinflusst möglicherweise auch die finalen Entscheidungen in der Volleyball-Bundesliga (VBL). So könnten die Berlin Volleys in dieser Saison schon vorzeitig deutscher Meister werden. „Zur Zeit wird bei der VBL darüber diskutiert, die Saison nach der Hauptrunde zu beenden. In dem Fall sieht die Satzung wohl vor, dass der Erste nach der Hauptrunde zum Meister erklärt wird“, sagte Berlins Manager Kaweh Niroomand der Deutschen Presse Agentur am Donnerstag. Die BR Volleys sind vor den letzten beiden Spieltagen der Hauptrunde uneinholbar Tabellenführer.\n\n9.20 Uhr: Müller: Über Einschränkung des Bahnverkehrs wegen Corona reden\n\nBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat vor Beginn der Ministerpräsidenten-Konferenz eine Einschränkung des Bahnverkehrs wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus ins Spiel gebracht. „Wird sie (die Deutsche Bahn) nun in Zukunft in Berlin und München und in Köln genauso halten wie bisher oder schränken wir den Verkehr ein“, fragte er am Donnerstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Mit dieser Frage müsste man sich auf Bundesebene beschäftigen. An diesem Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten in Berlin unter anderem über die Corona-Krise.\n\nIm Umgang mit der Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 räumte Müller Fehler ein. „Ich glaube, dass ich auch schneller hätte entscheiden müssen, wirklich alles abzusagen“, sagte er. Zugleich kritisierte er, dass es in der Vergangenheit keine Möglichkeit gegeben habe, ein gemeinsames Vorgehen in der Krise abzustimmen. Deshalb forderte Müller eine koordinierende Ebene für die Dinge, die länderübergreifend zu regeln sind.\n\n8.40 Uhr: Karneval der Kulturen und Myfest finden nicht statt\n\nIn diesem Jahr wird es weder das Myfest am 1. Mai noch den Karneval der Kulturen an Pfingsten in Berlin-Kreuzberg geben. Das sagte ein Sprecher des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg am Donnerstagmorgen. Der Bezirk reagiere damit unter anderem auf Empfehlungen des Amtsarztes, berichtet der Sender rbb. Auch wenn die Veranstaltungen erst im Mai stattgefunden hätten, habe sich der Bezirk zu der Absage schon jetzt entschieden, denn die beiden Feste vorzubereiten sei sehr aufwendig in der Vorbereitung.\n\n7.15 Uhr: Berliner Amtsärzte fordern, alle Veranstaltungen abzusagen\n\nBerlins Amtsärzten geht die befristete Absage größerer Veranstaltungen in Berlin wegen des Coronavirus noch nicht weit genug. In einem Schreiben an Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) fordern sie, sämtliche Sport- und Kulturveranstaltungen ab sofort nicht mehr stattfinden zu lassen, bestätigte Reinickendorfs Amtsarzt Patrick Larscheid. Das gelte auch für Veranstaltungen in Clubs. \"Es besteht die Notwendigkeit einer gesamtstädtischen Regelung, eine berlineinheitliche Lösung ist unverzüglich erfoderlich\", schrieben die Amtsärzte. Kalayci hatte am Mittwoch angekündigt, dass alle größeren Veranstaltungen ab 1000 Personen bis zum Ende der Osterferien am 19. April untersagt sind.\n\n6.50 Uhr: John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf geschlossen\n\nDas Gesundheitsamt Steglitz-Zehlendorf hat angeordnet, dass die John-F.-Kennedy-Grundschule und der Hort in Zehlendorf bis Dienstag (17.3.2020) geschlossen wird. Das wurde am Mittwochabend bekannt. Ein Erzieher des Hortes war positiv auf Covid-19 getestet worden. Für alle Schüler der Eingangsklassen, Hort-Kinder, Lehrer und Erzieher wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Alle Veranstaltungen wurden bis auf Weiteres abgesagt.\n\n4.31 Uhr: Technische Universität plant Online-Prüfungen\n\nDie Technische Universität Berlin plant wegen der Coronavirus-Pandemie in den nächsten Wochen Online-Prüfungen. „Wir bauen dabei auf die Ehrlichkeit der Studierenden“, sagte TU-Präsident Christian Thomsen der Deutschen Presse-Agentur. Natürlich gebe es für die Uni keine absolute Sicherheit, dass nicht Freunde oder Eltern die Klausuren am Computer schrieben. „Aber auch bei normalen Klausuren wird geschummelt“, ergänzte Thomsen.\n\nVielleicht würden Online-Klausuren ein bisschen schwerer ausfallen, weil mehr Hilfsmittel greifbar seien. „Aber mit null Kenntnis kommt man auch mit mehr Hilfsmitteln nicht durch“, sagte der TU-Präsident. Denn die zeitliche Begrenzung für die Prüfungen bleibe.\n\nMittwoch, 11. März 2020\n\n20.30 Uhr: Museum Barberini in Potsdam schließt\n\nDas Museum Barberini hat am Mittwochabend entschieden, den Betrieb vorerst einzustellen. Wie das Museum in einer Pressemitteilung bekannt gab, „wird das Museum ab Donnerstag, 12. März, bis einschließlich Dienstag, 17. März, schließen.\"\n\n20 Uhr: Mehrere Berliner Schulen bleiben geschlossen\n\nDie Conrad-Schule in Wannensee bleibt bis zum 13. März geschlossen. Grund sei ein Abklärungsfall, wie es auf der Homepage der Grundschule heißt. Man koordiniere die Maßnahme mit dem zuständigen Gesundheitsamt. „Wenn wir Informationen zum weiteren Vorgehen haben, melden wir uns umgehend bei Ihnen“, schreibt die Schulleitung.\n\nImmer noch geschlossen ist die Emanuel-Lasker-Schule, eine Sekundarschule in Friedrichshain, wo ein Lehrer und eine Schülerin nach einer Skifahrt positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch die „Schule Eins“, eine private Gemeinschaftschule in Pankow, ist bis zum 20. März geschlossen. In der Nürtingen-Grundschule im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat der Schulleiter in einem Infobrief den Eltern mitgeteilt, dass eine Lehrerin der Schule womöglich erkrankt ist. Deshalb sollen einzelne Schüler und Mitarbeiter bis zum 16. März der Schule fernbleiben.\n\n19.20 Uhr: TU sagt alle Angebote des Hochschulsports ab\n\nDer Krisenstab der Technischen Universität Berlin hat bis 13. April alle Angebote des Hochschulsports abgesagt. Die Sportstätten würden geschlossen, teilte die TU am Abend mit.\n\n18.30 Uhr: Alba-Heimspiele ohne Publikum\n\nAuch die Heimspiele von Alba Berlin finden bis zum Ende der Osterferien ohne Zuschauer statt. Das gab der Verein in einer Mitteilung bekannt. „Die Behörden haben eine klare Entscheidung getroffen, der wir selbstverständlich nachkommen“, sagt Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. „Wir werden dementsprechend unsere EuroLeague-Heimspiele bis zum Ende der Osterferien ohne Zuschauer austragen. Wie es konkret in der Bundesliga weitergeht, werden wir morgen mit den anderen BBL-Clubs und der Liga besprechen.“ Informationen für Dauerkarten-Besitzer sollen laut Alba bald folgen.\n\n18.28 Uhr: Zwei Berliner Schulen schließen vorübergehend\n\nDie Sophie-Scholl-Schule, eine Sekundar- und Europaschule im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, bleibt aufgrund des Coranavirus am Donnerstag, 12. März, und Freitag, 13. März, geschlossen. „Es findet kein Unterricht statt“, steht auf der Homepage der Schule. Allerdings fänden die Nachklausuren am Sonnabend statt. Wie es am Montag weitergehe, sollen Schüler und Eltern dann der Homepage entnehmen, rät die Schulleitung. Laut Bezirkstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat sich dort eine Lehrkraft mit dem Coronavirus infiziert.\n\nAuch die Christoph-Földerich-Grundschule, „Spandaus einzige musikbetonte Grundschule“, wie es auf der Homepage heißt, muss schließen. „Hier ist eine Zeitperspektive derzeit noch nicht absehbar“, heißt es aus der Senatsverwaltung für Bildung.\n\n18.02 Uhr: Technische Universität Berlin schließt ihre Bibliotheken\n\nDie Technische Universität Berlin schließt ab sofort unbefristet alle ihre Bibliotheken und PC-Pools, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das kündigte die Hochschule am Mittwochabend an. „So etwas gab es noch nie“, sagte Sprecherin Stefanie Terp. „Wir schauen jetzt von Woche zu Woche, wie es weitergeht.“ Die TU-Hauptbibliothek wird täglich von mehr als 1000 Menschen genutzt. Den Hochschulen steht es frei, eigene Entscheidungen für ihre Einrichtungen zu treffen. An der Hochschule mit rund 35 000 Studierenden sind bisher drei bestätigte Infektionen bekannt.\n\n17.57 Uhr: Keine Veranstaltungen im Berghain bis 20. April\n\nBerlins berühmtester Club reagiert auf das Coronavirus und sagt alle Veranstaltungen bis zum 20. April ab. Das gab der Club am Mittwoch auf seiner Internetseite bekannt. \"Anlässlich der aktuellen Gefährdungslage und im besten gesundheitlichen Interesse unserer Mitarbeitenden, Künstler und Gäste entfallen vorsorglich unsere eigenen bereits angekündigten Klubveranstaltungen in Berghain, Panorama Bar und Säule bis 20. April 2020\", heißt es auf der Internetseite des Clubs.\n\n17.41 Uhr: Berliner Universitäten veranlassen Sofortmaßnahmen\n\nDer Regierende Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, hat in Abstimmung mit den staatlichen Hochschulen des Landes Berlin und nach Beratung mit Gesundheitsexperten der Charité.Universitätsmedizin Berlin weitreichende Sofortmaßnahmen beschlossen, um der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Unter anderem wird der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20. April verschoben. Die Hochschulen werden zudem angehalten, alle Prüfungstermine bis 20.7.2020 unter Berücksichtigung der aktuellen Risikolage auf Durchführbarkeit gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu prüfen.\n\n17.39 Uhr: Zahl der Infizierten in Brandenburg steigt auf 24\n\nIn Brandenburg haben sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums acht weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl im Land auf 24. Infiziert habe sich eine Person aus dem Landkreis Oder-Spree, eine weitere Person komme aus dem Landkreis Spree-Neiße, eine dritte aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, wie das Ministerium mitteilte. Die Patienten hätten keine schwerwiegenden Symptome. Die Fälle würden ambulant behandelt, hieß es.\n\nZudem wurden zwei Fälle aus Landkreis Barnim und zwei aus dem Havelland gemeldet, wie das Ministerium weiter mitteilte. Bei den letzteren Personen handle sich um eine 32-Jährige und eine 35-jährige Frau, die möglicherweise zu den Besuchern des Clubs „Trompete“ im Berliner Stadtteil Tiergarten gehörte. Dort wurden bei einigen Gästen Infektionen nachgewiesen. Sie alle waren am gleichen Abend in dem Lokal.\n\n17.25 Uhr: Mehrere Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion in Quarantäne\n\nWegen eines Kontakts zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person haben sich mehrere Abgeordnete und Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Zu den Betroffenen zählen Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, die SPD-Fraktionsvizechefin Eva Högl und der rechtspolitische Sprecher Johannes Fechner, wie ein Fraktionssprecher mitteilte.\n\nHintergrund sei eine Sitzung der Fraktionsarbeitsgruppe Recht am 2. März, an der eine inzwischen auf das Coronavirus positiv getestete Person aus dem Bundesjustizministerium teilgenommen habe. Die Teilnehmer der Sitzung, Abgeordnete und Mitarbeiter, seien informiert. Die direkten Sitznachbarn der infizierten Person seien ebenso zu Hause wie die weiteren Personen, die sich im Raum aufgehalten haben. Betroffen seien rund 15 Menschen.\n\n17.20 Uhr: \"Horse Meat Disco\" im Prince Charles abgesagt\n\nDie Veranstaltung \"Horse Meat Disco\" am Sonnabend im Prince Charles ist gerade wegen des Coronavirus abgesagt worden. Die Kosten für die Tickets werden erstattet. \"Hot sweaty clubs are just a bad idea it seems\", heißt es zur Begründung. Auf Deutsch: Heiße, schwitzige Clubs sind gerade keine gute Idee!\n\n17.18 Uhr: Vier Feuerwehrleute in Quarantäne, einer wieder entlassen\n\nDerzeit befinden sich vier Mitarbeiter der Berliner Feuerwehr wegen des Corona-Virus‘ zu Hause in Quarantäne. „Sie werden alle als Kontaktperson der Stufe I eingestuft“, sagt eine Polizeisprecherin. Sie alle hätten Kontakt zu einem infizierten Patienten gehabt und seien dabei nicht ausreichend geschützt gewesen. Bei zwei von ihnen handelt es sich um die Rettungskräfte, die am 1. März den ersten Patienten fuhren. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch nicht bekannt, dass er infiziert war. „Auch die anderen sind auf ein anderes Stichwort gefahren“, so die Sprecherin weiter. Die Infektion habe sich ebenfalls erst später herausgestellt.\n\nDie isolierten Feuerwehrleute würden ständig beobachten, ob sie Symptome hätten, sagt die Sprecherin. „Wir haben zu allen Kontakt und es geht allen gut.“ Die Quarantäne dauert zwei Wochen an und ist für zwei der Isolierten am Sonntag vorbei. Die anderen beiden müssen noch etwas länger in Quarantäne bleiben, da sich der möglicherweise ansteckende Transport laut der Sprecherin erst vor wenigen Tagen ereignet hat.\n\nBis Dienstag war noch einen fünfte Einsatzkraft zu Hause isoliert. Sie wurde allerdings nicht als Kontaktperson, sondern als Corona-Verdachtsfall geführt. Ein Test habe jedoch eine Infektion ausgeschlossen, sagte die Feuerwehrsprecherin.\n\n17:14 Uhr: Abgeordnetenhaus verfügt Maßnahmen zum Schutz vor Coronavirus\n\nDer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, hat folgende Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus verkündet:\n\nExterne Besuchergruppen haben ab sofort keinen Zugang mehr zum Abgeordnetenhaus.\n\nhaben ab sofort mehr zum Abgeordnetenhaus. Veranstaltungen des Abgeordnetenhauses werden abgesagt. Ausnahme: Ausstellungseröffnung \"Umbruch Ost\" am 18. März auf dem Vorplatz.\n\nwerden abgesagt. Ausnahme: Ausstellungseröffnung \"Umbruch Ost\" am 18. März auf dem Vorplatz. Ab Montag, 16. März, haben nur noch angemeldete Besucherinnen und Besucher Zutritt.\n\nZutritt. Ausschussreisen werden abgesagt.\n\nwerden abgesagt. Die Kantine bleibt ab dem 12. März für externe Besucher geschlossen.\n\n17:08 Uhr: Welche Kulturorte in Berlin jetzt geschlossen oder offen sind\n\n16.40 Uhr: Bezirksamt Spandau rät von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab\n\nIn Spandau hat das Bezirksamt in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen, von Veranstaltungen ab 100 Personen in geschlossenen Räumen abzuraten. Das sagte Gesundheitsstadtrat Frank Bewig (CDU) der Berliner Morgenpost. Eine Anordnung dazu gebe es nicht, dies sei jedoch die Empfehlung an alle Veranstalter im Bezirk. „Es sollten alle gucken, was wirklich nötig ist“, sagte Bewig. Auch der Bezirk verzichtet erst einmal auf geplante Bürgerversammlungen, die nun an einen späteren Termin verschoben werden sollen.\n\n15.52 Uhr: Fahrgäste dürfen nicht mehr vorne im Bus ein- oder aussteigen\n\nAb Donnerstag (12. März) sollen Fahrgäste zum Ein- und Aussteigen nur noch die hinteren Türen der BVG-Busse benutzen. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden, teilte die BVG mit. Reisende müssen sich dann vorher eine Fahrkarte kaufen - entweder elektronisch oder an Automaten.\n\n15.35 Uhr: Berlin-Derby zwischen Hertha und Union vor leeren Rängen\n\nHertha BSC und Union Berlin werden ihr Derby in der Fußball-Bundesliga als Geisterspiel vor leeren Rängen im Berliner Olympiastadion austragen. Wie Hertha am Mittwoch mitteilte, habe die Berliner Gesundheitsverwaltung und Innenverwaltung sich auf dringende Empfehlung der Amtsärzte darauf verständigt, Veranstaltungen ab 1000 Teilnehmer bis zum Ende der Osterferien, die am 19. April enden, zu untersagen. „Die Entscheidung, ohne Zuschauer zu spielen, akzeptieren wir natürlich und halten sie auch für sinnvoll“, sagte Hertha-Geschäftsführer Sport Michael Preetz auf der Internetseite des Vereins.\n\nNeben dem Derby wird damit auch das Heimspiel gegen den FC Augsburg am Osterwochenende ohne Zuschauer stattfinden. „Das Thema wird uns in den nächsten Wochen noch begleiten und wenn wir damit einen Beitrag leisten können, um die Ausbreitung zu verlangsamen, dann steht eine solche Entscheidung nicht zur Diskussion“, sagte Preetz, „über alles Weitere werden wir mit den Kollegen der Vereine und der DFL Anfang nächster Woche sprechen.“\n\n15:28 Uhr: Wir starten unser neues Coronavirus-Newsblog. Alle bisherigen Entwicklungen zum Coronavirus lesen Sie in unserem vorherigen Newsblog\n\nCoronavirus – Mehr zum Thema:"], "neg": ["Polen fehlt bei Gedenken in Israel\n\nDuda, der „große Abwesende“\n\nUngewöhnlich einig kritisiert Polen die politische Instrumentalisierung des Holocaust-Gedenkens. Auf viel Solidarität kann das Land nicht hoffen.\n\nWARSCHAU taz | Polens Oberrabbiner Michal Schudrich kann nur den Kopf schütteln: „Wozu gibt es zwei konkurrierende Gedenkfeiern? Auschwitz-Birkenau lag im von Deutschland besetzten Polen. Hier befreiten Soldaten der Roten Armee die letzten Überlebenden des NS-Vernichtungslagers. Und hier sollte auch am 27. Januar an diese Befreiung gedacht werden!“\n\nDoch in diesem Jahr reisten zahlreiche Staatsoberhäupter und Premierminister bereits am Donnerstag zum „World Holocaust Forum“ nach Jerusalem. Dabei findet – wie jedes Jahr – am 27. Januar die offizielle Gedenkfeier im polnischen Oświęcim statt. „Die Instrumentalisierung des Holocausts zu politischen Zwecken ist unerträglich“, sagt Schudrich und stellt unmissverständlich klar: „Das weltweit anerkannte Symbol für den Massenmord an sechs Millionen europäischen Juden ist Auschwitz.“\n\nDass in diesem Jahr mehr Staatsgäste nach Israel fahren denn nach Polen, hängt wohl mit der renommierten Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und Israels Staatspräsidenten Reuven Rivlin zusammen. Wjatscheslaw Mosche Kantor, dem russischen Oligarchen und Präsidenten des Europäischen Jüdischen Kongresses, war es gelungen, die beiden als Mitorganisatoren zu gewinnen.\n\nKantor rief die Konkurrenzveranstaltung zu den Gedenkfeiern in Auschwitz-Birkenau vor 15 Jahren als „World Forum“ oder auch „Let my people live“ ins Leben. Das „IV World Holocaust Forum“ fand 2015 in Prag und Terezín (Theresienstadt) am Tag der Auschwitz-Befreiung statt, also am 27. Januar. Damals zogen es die meisten Staatspolitiker noch vor, diese Konkurrenz-Veranstaltung zu boykottieren und stattdessen zur Gedenkfeier nach Polen zu fahren und die Opfer in Auschwitz-Birkenau zu ehren.\n\nKein Rederecht für Andrzej Duda\n\nMöglicherweise wissen auch viele Politiker nicht, dass etliche jüdische Landesvertretungen ihre Mitgliedschaft im Europäischen Jüdischen Kongress seit Jahren ruhen lassen und nur noch diejenige im Jüdischen Weltkongress aktiv wahrnehmen.\n\nWie politisch aufgeladen die Stimmung dieses Mal ist, zeigt der Streit um den „großen Abwesenden“ auf dem Forum in Israel: Polens Präsident Andrzej Duda hatte seine Teilnahme am Forum spektakulär abgesagt, nachdem ihm die Organisatoren das Rederecht verweigert hatten. Nur Vertreter der vier Siegermächte, Israels und Deutschlands sollten reden dürfen.\n\nObwohl Polens nationalpopulistische Regierungspartei und die Oppositionsparteien sich seit Jahren heftig über Demokratiedefizite und den Rückbau des Rechtsstaats streiten, waren sie in dieser Frage einer Meinung: Es sei unfair, dass der russische Präsident Wladimir Putin reden dürfe, der polnische aber nicht.\n\nDer Hintergrund: Putin attackiert schon seit Wochen Polen und wirft den polnischen Vorkriegspolitikern eine Mitschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor, leugnet aber zugleich die Komplizenschaft Stalins und Hitlers in den Jahren 1939 bis 1941. Dass der Hitler-Stalin-Pakt ein Geheimprotokoll enthielt, das im Falle eines Kriegs die Aufteilung in deutsche und sowjetische „Interessensphären“ vorsah und innerhalb von nur zwei Wochen zum Überfall Hitlers auf Polen führte, wischte Putin mit dem Verweis auf den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt vom Tisch, ohne auch nur mit einem Wort auf den Überfall Stalins am 17. September 1939 auf Polen einzugehen.\n\nProblematische Geschichtspolitik\n\nGanz im Ton der Sowjetpropaganda leugnet Putin die brutale Besatzung Ostpolens, die Deportationen, Enteignungen und Morde an der polnischen Intelligenz, wirft Polen aber massiven Antisemitismus und Kollaboration mit den Nazis vor.\n\nZwar wird Putin mit dieser Paganda wohl nirgends außer im eigenen Land auf Zustimmung stoßen, doch wollte Polens Präsident die Chance haben, auf eventuelle neue Vorwürfe des russischen Präsidenten auf dem Holocaust Forum in Israel antworten zu können. Dass weltweit bislang niemand für Polen in die Bresche gesprungen ist, hat mit Polens eigener Geschichtspolitik zu tun. Wer permanent ausländische Journalisten, Politiker und Künstler der Geschichtsfälschung bezichtigt und sogar mit einem „Holocaustgesetz“ versucht, weltweit eine Geschichtszensur durchzusetzen, muss sich nicht wundern, wenn sich im Falle einer tatsächlichen Geschichtslüge die Solidarität mit Polen in Grenzen hält.", "Aufregung um Nazi-Foto\n\n+ © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde) Foto sorgt für einen Skandal: Angehende US-Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. © West Virginia Department of Military Affairs and Public Safety (mit Unkenntlichmachung aller Personen durch die Behörde)\n\nEin Gruppenfoto mit angehenden Gefängniswärtern sorgt derzeit für Bestürzung. Der Grund: Alle Abgebildeten zeigen den Hitlergruß. Nun gibt es erste Konsequenzen.\n\nIn den USA wurde ein Gruppenbild mit Gefängniswärtern öffentlich\n\nöffentlich Auf dem Foto zeigen mehrere Dutzend Uniformierte den Hitlergruß\n\nDie Verantwortlichen haben nun Konsequenzen gezogen\n\nCharleston - Etwa 30 angehende Justizvollzugsangestellte in Uniform auf einem Gruppenbild, das ist nichts Ungewöhnliches. Und es hätte sicherlich auch nicht weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufregung gesorgt. Doch dieses Gruppenbild aus dem östlichen US-Bundesstaat West Virginia hat es gleich aus mehreren Gründen in sich.\n\nDenn was allen Betrachtern sofort ins Auge springt: Alle Fotografierten einer Ausbildungsklasse für Gefängniswärter zeigen den Hitlergruß. Zwar heben einige die Hände eher in die Höhe oder machen die Hand zur Faust - doch bei den allermeisten ist die Symbolik allzu offensichtlich. Dazu prangt über ihnen an der Wand der Schriftzug „Hail Byrd“ (Heil Byrd), was eine Anspielung auf den Namen der Ausbildungsleiterin ist.\n\nBundesstaat reagiert nach dutzendfachem Hitlergruß\n\nEinige Dutzend Uniformierte zeigen den Hitlergruß - als dieses Foto vor kurzem publik wurde, war das Entsetzen vorhersehbar. Das zuständige Ministerium in West Virginia ordnete die Entlassung von drei Angestellten an, wie unter anderem die New York Times berichtete. Und 34 weitere angehende Gefängniswärter wurden ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert.\n\n„Es ist geschmacklos, verletzend, verstörend, hochgradig unsensibel und komplett unangemessen“, so zitiert die Times den Leiter der zuständigen Abteilung. Seinen Worten zufolge wird der Vorfall nun untersucht. Dazu habe es bereits 50 Verhöre gegeben. Auch der Gouverneur des Ostküstenstaates West Virginia, Jim Justice, ordnete anderen Medienberichten zufolge die Entlassung all derjenigen an, die in diesen Vorfall involviert waren.\n\nVideo: Hitlergruß bei Demonstrationen\n\nHitlergruß von Gefängniswärtern: Nicht der erste Vorfall dieser Art\n\nUnklar blieb bislang, wie das Skandal-Foto im Dezember in die Öffentlichkeit gelangte. Doch klar ist auch: Es ist nicht der erste Vorfall in den USA. Dennoch sprach Rodney Miller, Mitglied des Abgeordnetenhauses, bereits klare Worte. Er hoffe, dass dieses Foto kein Zeichen für ein größeres Problem mit aufflammendem Nationalsozialismus oder der White-Supremacy-Ideologie (Überlegenheit der Weißen) darstelle.\n\nDoch erst im Dezember wurden Poster an einer Universität in West Virginia mit Hakenkreuzen beschmiert. Rassistische Bewegungen gibt es in den USA schon seit Jahrhunderten. Sie zeigten sich etwa in der vor allem in den Südstaaten aktiven Ku-Klux-Klan-Bewegung vor hundert Jahren. Doch in den letzten Jahren gewannen diese Strömungen wieder zunehmend an Gewicht und wurden radikaler. So kommt es immer wieder bei Veranstaltungen zum Zeigen von nationalsozialistischer Symbolik wie dem Hitlergruß, wie merkur.de* berichtet. Auch Donald Trump hat immer wieder seine geistige Nähe zu diesen Ideologien durchscheinen lassen. Diese ist auch ganz konkret im Alltag der Menschen verankert: So werden in den USA Menschen nach Gesetzen verurteilt. die im Geiste der White Supremacy verfasst wurden.\n\nrpp\n\n* merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Premiere in Österreich: Sebastian Kurz geht Koalition mit den Grünen ein ÖVP und Grüne haben sich in Österreich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm geeinigt. Das teilten die beiden Parteien am Mittwochabend nach einem abschliessenden Treffen in Wien mit.\n\n2 Bilder 2 Bilder Die Parteispitzen der konservativen ÖVP und der Grünen haben sich auf ein gemeinsames Programm geeinigt. Keystone/EPA/FLORIAN WIESER\n\n(sda/dpa/apa/afp)\n\nOffiziell wollen die Parteivorsitzenden Sebastian Kurz (ÖVP) und Werner Kogler (Grüne) die Einigung gegen 21.50 Uhr präsentieren. Das Regierungsprogramm soll wie die Ministerliste erst am Donnerstag öffentlich gemacht werden.\n\nDas Übereinkommen muss am Samstag noch vom Bundeskongress der Grünen mit fast 300 Delegierten abgesegnet werden. Eine schwarz-grüne - oder wie sie in Österreich genannt wird - eine türkis-grüne Regierung wäre auf Bundesebene eine Premiere. Dem Bündnis wird bereits jetzt Symbol-Charakter für Deutschland und andere europäische Länder zugesprochen.\n\nAus der Parlamentswahl Ende September waren die ÖVP mit 37,5 Prozent und die Grünen mit 13,9 Prozent der Stimmen als die grossen Gewinner hervorgegangen. ÖVP-Chef Sebastian Kurz wagt nun nach eineinhalb Jahren in einer aus dem Ausland stets kritisch beäugten Regierung mit der rechten FPÖ nun einen Richtungswechsel.\n\nDass die Verhandlungen erfolgreich enden würden, hatte sich schon in den vergangenen Tagen abgezeichnet. Seit Montag teilten die beiden Parteien trotz fehlender endgültiger Einigung mit, welche Minister dem künftigen Kabinett angehören sollen.\n\nBeide Parteien betonten während der Verhandlungen, dass es zwischen ihnen grosse Unterschiede gebe und entsprechend grosse Hürden auf dem Weg zu einem Bündnis überwunden werden müssten. Während Kurz neue Steuern ablehnt, auf einen Anti-Migrationskurs Wert legt und wirtschaftsnah regieren will, benannten die Grünen den Klimaschutz, den Kampf gegen die Kinderarmut und mehr Transparenz als ihre wichtigsten Punkte.", "Über Nacht starb eine Frau an den Folgen des Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt weiterhin gering.\n\nStand Freitag, 1. Mai 2020, um 08.00 Uhr, sind in Wien 2.531 Erkrankungen bestätigt. Bedeutet aber nur: So viele Leute wurden insgesamt positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind nämlich nur noch 554 Personen infiziert. Dennoch ist die Bundeshauptstadt damit jenes Bundesland mit den meisten Infizierten.\n\n\n\nUnter 2.000 Infizierte\n\n\n\nFreute man sich am Vortag noch über keinen Corona-Toten innerhalb von 24 Stunden, kam nun eine Frau (96) ums Leben, die an Covid-19 erkrankt war. Damit kamen in Wien 131 Personen in der Folge einer Corona-Erkrankung ums Leben.\n\n\n\nLandesweit zählt man nur noch 1.961 infizierte Personen. Bislang wurde bei 560 Toten ein Zusammenhang mit dem Coronavirus festgestellt.", "Die Höhepunkte des achten Stationentheaters liefern heuer Franz Schuh und Benny Omerzell.\n\nEs ist schwierig: Einerseits ist Ganymed ein ganz wundervolles, zauberhaftes Format. Sieben Mal bereits konnte man dem von Jacqueline Kornmüller ausgetüftelten Plan durch die Gemäldegalerie des KHM schon folgen – um hier ein kleines Ständchen, dort ein Besingen, da eine Dichtung, ums Eck eine Hasstirade, dort drüben vielleicht eine Liebeserklärung, am Ende noch einen wilden Reigen zu entdecken. Vor Rubens, Tizian, Rembrandt, Giorgione und wie sie alle heißen.\n\nAndererseits – man hat das alles eben schon sieben Mal in ähnlicher Weise entdeckt. Die über 30 Schauspieler, Musiker, Autoren, Performer – meist in etwa dieselbe Truppe – haben es schon siebenmal getan. Die Regisseurin sowieso. Das einzige, was sich an dem so genialen Stationentheater zu ändern scheint, ist das Thema, heuer „Power“, also Macht, von der die Habsburger-Sammlung allerdings genug erzählen kann.\n\nOb es die Macht der Mutter noch aus dem Grab ist, von der die Strottern vor Peruginos „Maria mit Kind“ singen. Oder die von Isolde Charim aufgestellte Theorie der zwei Körper der Kaiserin Maria Theresia, die Gerti Drassl als Alter Ego der Philosophin etwas zu aufgewühlt in die Menge schreit. Überraschungen, emotionale Überwältigungen sind bei Ganymed eben selten geworden.\n\nEs gibt sie dennoch, sie entstehen vor allem, wenn die ausgewählten Gemälde nicht nur als Stichwortgeber fungieren, sondern die Performances sie in den Mittelpunkt stellen, unsere Wahrnehmung erneuern, gar ändern. Fulminant gelingt das heuer Ulli Maier, die mit tiefer, eindringlicher Stimme die ebenso tiefen Gedanken mit uns teilt, die sich Franz Schuh zu Rembrandts „Kleinem Selbstbildnis“ gemacht hat – über zerklüftete, trotzdem tragende Fassaden, die universell Wahrhaftiges darzustellen vermögen, das genaue Gegenteil von Selfies.\n\nÄhnlich stark der Katzenmord-Text Victor Martinovichs vor Caravaggios „David“, der an die Schmerzgrenze der Besucher ging. Denen standen aber auch schon die Tränen in den Augen beim Schicksal der Drachenfamilie in Benny Omerzells entzückendem Trickfilm vor Leonhard Becks Gemälde des „Hl. Georg im Drachenkampf“. Und wirklich, plötzlich sieht man es, da liegt tatsächlich auch ein totes Drachenbaby. (sp)\n\n(\"Die Presse\", Print-Ausgabe, 06.03.2020)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Auch am zweiten Januar ist die Feinstaubbelastung durch das Silvesterfeuerwerk in einigen deutschen Städten und Ballungsregionen noch hoch gewesen. Grund für diese Werte sei eine Inversionswetterlage, teilte das Umweltbundesamt (UBA) mit.\n\nDabei seien die oberen Luftschichten wärmer als die unteren. Die Luft durchmische sich kaum und auch Feinstaub sitze wie unter einem Topfdeckel fest. Relativ hohe Werte gab es zunächst demnach noch unter anderem im Ruhrgebiet, im Rhein-Main-Gebiet, im Raum Stuttgart, in Saarbrücken und in einigen bayerischen Städten.\n\nDie Inversionslage erkläre vielleicht auch, warum die Feinstaubwerte in der Silvesternacht in vielen Städten zunächst weiter anstiegen statt nach dem Ende des mitternächtlichen Feuerwerks wieder herunterzugehen.\n\nDer schädliche Dreck durch die Böllerei sei vermutlich immer ähnlich groß, heißt es aus dem UBA. Je nach Wetterlage und Windstärke verteile er sich nur jedes Jahr anders. 2015 und 2016 habe es an Silvester ähnliche Wetterlagen gegeben.\n\nFeuerwerke in der Sommerzeit, womöglich an einem windigen Tag, zeigten nicht so lange Wirkung wie etwa in der Silvesternacht und damit in der kalten und häufiger feuchten Jahreszeit, sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Freiburg.\n\nErfahrungsgemäß lägen die Feinstaubwerte nach dem Silvesterfeuerwerk in Städten etwa um das Zwei- bis Sechsfache über den dort üblichen Werten. Allerdings sei es für empfindliche Menschen relativ einfach, Risiken zu vermeiden, indem sie in der Wohnung blieben.", "pos": ["Normalerweise geht die Feinstaubbelastung nach dem Silvesterfeuerwerk zügig zurück. In diesem Jahr halten sich die winzigen Teilchen allerdings in einigen Gebieten Deutschlands noch hartnäckig in der Luft. Grund ist das Wetter.\n\nAuch am 2. Januar ist die Feinstaubbelastung durch das Silvesterfeuerwerk in einigen deutschen Regionen recht hoch geblieben. Nach den vorläufigen Daten des Umweltbundesamtes (UBA) wurde der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft vor allem im Ruhrgebiet erneut überschritten.\n\nAm Donnerstagvormittag lagen die Feinstaubwerte in Essen und Dortmund demnach weiter über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - mehr als doppelt so hoch wie der Tagesgrenzwert. Schlechte Luft gab es auch im Rhein-Main-Gebiet, in Saarbrücken und in einigen bayerischen Städten.\n\nGanz genau lasse sich das aber erst am Freitag sagen, schränkte eine UBA-Expertin ein. Denn auf den aktuellen UBA-Karten im Internet würden gleitende Tagesmittelwerte angezeigt. Das heißt, dass zunächst alle Werte der vergangenen 24 Stunden eingerechnet würden.\n\nKaum Bewegung in der Luft\n\n\"Üblicherweise normalisieren sich die Werte innerhalb von Stunden oder innerhalb eines Tages\", sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Freiburg.\n\nAllerdings hänge das auch von der allgemeinen Wetterlage ab. Feuerwerke in der Sommerzeit, womöglich an einem windigen Tag, zeigten nicht so lange Wirkung wie etwa in der Silvesternacht und damit in der kalten und häufiger feuchten Jahreszeit. \"Liegen Bedingungen vor, die Nebelbildung fördern, kann es bis zu einen Tag dauern, bis die Feinstaubwerte wieder gesunken sind\", sagte Matzarakis.\n\nNach Angaben des UBA ist eine Inversionswetterlage für die anhaltend hohen Werte in diesem Jahr verantwortlich. Dabei seien die oberen Luftschichten wärmer als die unteren. Die Luft durchmische sich kaum und auch Feinstaub sitze wie unter einem Topfdeckel fest. 2015 und 2016 habe es an Silvester ähnliche Wetterlagen gegeben.\n\nDies erkläre vielleicht auch, warum die Feinstaubwerte in der Silvesternacht in vielen Städten zunächst weiter anstiegen, statt nach dem Ende des mitternächtlichen Feuerwerks wieder herunterzugehen. Der schädliche Dreck durch die Böllerei sei vermutlich immer ähnlich groß. Je nach Wetterlage und Windstärke verteile er sich nur jedes Jahr anders.\n\nNach Angaben des DWD liegen die Feinstaubwerte nach dem Silvesterfeuerwerk in Städten erfahrungsgemäß etwa um das Zwei- bis Sechsfache über den dort üblichen Werten.\n\nExperten sehen wenig Gefahr\n\nErnste Gesundheitsgefahren durch Feinstaub allein in der Silvesternacht sieht das UBA dagegen kaum. Verletzungen durch Raketen und Schäden durch Brände wögen im Vergleich dazu vermutlich deutlich schwerer. Insgesamt sei die Feinstaubbelastung in den vergangenen Jahren in Deutschland aber spürbar gesunken. Der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel werde an vielen Messstellen selten oder gar nicht an mehr als 35 Tagen im Jahr überschritten.\n\nEinen Grund dafür vermutet das UBA in stärkerem Umweltschutz, auch in Osteuropa. Die Silvesternacht koste die meisten städtischen Regionen aber mindestens einen der erlaubten 35 Überschreitungstage für Feinstaub. Bei Feinstaub handelt es sich um kleinste Teilchen. Je nach Größe können diese nicht nur tief in Lunge und Bronchien, sondern auch ins Blut gelangen und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems hervorrufen."], "neg": ["In Luxemburg hat heute der Prozess um eine Geheimdienstaffäre begonnen, die das Großherzogtum 2013 politisch tief erschüttert hatte. In der Folge kam es zu Neuwahlen, der frühere Premierminister und Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schied nach fast 19 Jahren im Amt nach verlorener Wahl Ende Dezember 2013 aus. Juncker ist im Prozess gegen drei Ex-Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes als Zeuge geladen.\n\nDas sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz. In dem Prozess geht es um eine mutmaßlich illegale Abhöraktion und um die mögliche Unterschlagung einer CD. Die Staatsanwaltschaft legt den Ex-Geheimdienstlern Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz zur Last. Der Prozess war zuvor bereits zweimal verschoben worden, weil Juncker als Zeuge verhindert gewesen war.", "Osnabrück (ots) - Verband: Mietausfälle in Niedersachsen und Bremen geringer als befürchtetRückstände lagen im Juni 14 Prozent höher als vor einem VierteljahrOsnabrück. Die Mieterhaushalte in Niedersachsen und Bremen kommen auch in der Corona-Krise ihren Verpflichtungen gegenüber den Vermietern nach. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Susanne Schmitt, Direktorin des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen und Bremen: \"Die von uns erhobenen Zahlen zeigen, dass im Juni 2,4 Prozent aller Mieterhaushalte mit ihrer Mitzahlung im Rückstand waren.\" Allerdings haben die Mietrückstände laut Schmitt seit dem \"Vor-Corona-Monat\" März stetig zugenommen: Im Juni lag die Quote um rund 14 Prozent höher als noch vor einem Vierteljahr.Dennoch sind die Mitgliedsunternehmen des vdw aktuell optimistisch: \"Wir haben im Juni zum dritten Mal eine Monatsbefragung unserer Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Es zeigt sich, dass mit 72 Prozent die allermeisten Unternehmen das Risiko auflaufender Schulden von Wohnungsmietern als gering oder sogar sehr gering einschätzen\", so Schmitt weiter.Bei Gewerbemietern zeige sich ein etwas anderes Bild, so Schmitt. \"Immerhin jedes vierte Unternehmen tendiert zu einer ,mäßigen' bis hin zu einer ,sehr hohen' Risikobewertung.\" Die Quote der Mietausfälle liege unverändert gegenüber dem Vormonat bei rund sechs Prozent.Mit Blick auf die Entwicklung am Arbeitsmarkt hat der vdw jedoch die Sorge, dass die Mietrückstände kräftig steigen könnten. \"Wir halten deswegen an unserer Forderung nach der Einrichtung eines Sicher-Wohnen-Fonds fest, sobald sich die Lage verschlechtert. Bei Gewerbeimmobilien müssen wir langfristige Leerstände verhindern, denn diese schaden nicht nur dem Vermieter, sondern wirken sich auch negativ auf das Stadtbild und die Lebensqualität in Städten und Quartieren aus\", so Schmitt.Der vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen vertritt die Interessen von 172 Wohnungsunternehmen. In deren rund 400.000 Wohnungen leben fast eine Million Menschen. In Niedersachsen gehört jede fünfte Mietwohnung zum Bestand der vdw-Mitgliedsunternehmen, im Land Bremen liegt der Anteil sogar bei mehr als 40 Prozent.Pressekontakt:Neue Osnabrücker ZeitungRedaktionTelefon: +49(0)541/310 207Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuellOriginalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/58964/4635909", "Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben.", "Erfurt. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus hat sich in Erfurt auf 92 erhöht.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\n92 Corona-Fälle in Erfurt nachgewiesen\n\nIn Erfurt sind mittlerweile 92 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand Freitag, 12.30 Uhr). Wie die Stadtverwaltung mitteilte, hat sich hat sich Zahl seit Donnerstag um drei erhöht. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog\n\nJo bmmfo esfj Gåmmfo iåuufo ejf Njubscfjufs eft Hftvoeifjutbnuft ejf Jogflujpotlfuuf obdiwpmm{jfifo l÷oofo/ Cfj {xfj Qfstpofo hfif ejf Botufdlvoh {vsýdl bvg fjofo Sýdllfisfs bvt Ujspm/ Ejf esjuuf Qfstpo ibuuf Lpoublu {v fjofs qptjujw hfuftufufo jn Lsfjt T÷nnfseb/ Bluvfmm xfsefo jo Fsgvsu gýog Cfuspggfof tubujpoås cfiboefmu/ Ejf [bim efs Hfoftfofo tujfh joeft bvg 5: Qfstpofo- ebt tjoe xjfefsvn 21 nfis bmt bn Epoofstubh/ Ft cfgjoefo tjdi 97: Qfstpofo jo Rvbsbouåof/ 37: tjoe Fslsboluf voe Lpoubluqfstpofo- 711 tjoe Sfjtfsýdllfisfs/ =b isfgµ#iuuqt;00xxx/uivfsjohfs.bmmhfnfjof/ef0tfswjdf0mjwf.cmph.dpspobwjsvt.sbnfmpx.gvfs.pfggovoh.hspttfs.mbfefo.ujfgfotff.tufmmu.qmbo.gvfs.upvsjtnvt.voe.hbtuspopnjf.wps.je339914692/iunm# ujumfµ#Mjwf.Cmph Dpspobwjsvt; Lobqq fjo Esjuufm efs Cftdiågujhufo jo Lvs{bscfju . 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Liangbin Xia (53), der in Bergamo eine Bar betreibt, erholt sich in der Reha-Klinik von Lumezzane (Region Lombardei).\n\nBeide waren schwer an Covid-19 erkrankt, mussten am 2. April von der Schweizer Rettungswacht zur Behandlung nach Halle geflogen werden.\n\nLesen Sie auch Corona-Kranke eingeflogen Wie gefährdet sind die Patienten aus Italien? Deutsche Ärzte sind ihre letzte Hoffnung. Ein Flug wie ein Zeichen: In der Krise stehen wir zusammen!\n\n„Plötzlich in Deutschland aufzuwachen war komisch“, erzählt Anna Esposito, die in Bergamo in einer Schule arbeitet. „Aber Angst hatte ich nicht und schnell gemerkt, dass es sehr gut war. Danke für alles.“\n\nLianbin Xia hofft, dass er seine Bar im Juni wieder öffnen kann. „Natürlich ist das gesamte Team aus dem Bergmannstrost eingeladen.“ Behandelt wurden die Patienten aus Italien in einem isolierten Bereich der interdisziplinären Intensivstation von Prof. Dr. Hermann Wrigge (52).\n\nAuch Interessant\n\n\n\nEin Gruppenfoto der Ärzte und Schwestern hatten beide Heimkehrer im Reisegepäck.\n\n\n\nAnna Esposito nimmt ein Foto der halleschen Ärzte und Schwestern mit nach Italien"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Kam das Coronavirus von Deutschland nach Italien? Eine Studie aus Cambridge analysiert Virenstammbäume - die Ergebnisse stellen eine steile These auf.\n\nDas Coronavirus * hat sich weltweit ausgebreitet.\n\n* hat sich weltweit ausgebreitet. Wie genau die Verbreitung lief, interessiert besonders Genetiker und Archäologen.\n\nSie wollen mit ihrer Forschung dazu beitragen, die weitere Ausbreitung effektiver einzudämmen.\n\nHier finden Sie die Corona-News aus Deutschland, aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte* und derzeitige Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen*.\n\n\n\nMünchen - Mithilfe von phylogenetischen Netzwerkanalysen lässt sich entschlüsseln, wie sich Lebewesen oder Viren entwickeln oder verbreiten. Das machte sich jetzt ein Team aus britischen und deutschen Forschern zunutze: Unter Federführung der University of Cambridge entstand eine Studie, die nachgewiesen haben will, wie sich das Virus von China aus in die Welt verbreitete. Eine These zum Ursprung der dramatischen Entwicklungen in Italien scheint dadurch aufgehoben - eine andere gewinnt wieder an Relevanz.\n\nCoronavirus-Verbreitung: Drei verschiedene Typen\n\nIndem man die Aminosäuren von Viren vergleicht - die Forscher* entnahmen ihre Daten aus international verfügbaren Datenbanken - erhält man drei Stammbäume zu Viren. Die Forscher aus Cambridge sprechen hier von folgenden Typen:\n\nTyp A: Das Virus, wie es dem bei Fledermäusen in Wuhan ähnelt\n\nDas Virus, wie es dem bei Fledermäusen in Wuhan ähnelt Typ B: Einige wenige Mutationen von Typ A\n\nEinige wenige Mutationen von Typ A Typ C: Stammt ab von Typ B\n\n+ Genomanalyse SARS-Cov2 nach Forschern der Cambridge Universität Viren vom Typ A seien den Forschern zufolge vor allem in China und angrenzenden asiatischen Ländern gefunden worden und nur mit wenigen Ausnahmen auch in Europa, den USA, Kanada, Australien und Mexiko. Viren vom Typ B befänden sich vor allem im östlichen Asien - alle Typ-B-Viren außerhalb hätten sich wiederum verändert. Typ-C-Viren seien hauptsächlich in Europa vorzufinden, kaum in China.\n\nDen genetischen Ursprüngen des Coronavirus auf der Spur https://t.co/B0LHAF7rnG\n\nEiner Gruppe internationaler Forscher aus der Genetik und Archäologie aus Kiel und Cambridge ist es durch Anwendung phylogenetischer Netzwerkanalysen gelungen, den Ursprung und die Verbreitung des … pic.twitter.com/cFQb9OI2sj — bionity.com (@bionity_de) April 14, 2020\n\nCoronavirus-Verbreitung: Von Deutschland nach Italien?\n\nWie der Focus schreibt, gehen die Forscher damit auch davon aus, dass der tatsächliche Ursprung der dramatischen Entwicklungen etwa in der Region Lombardei nicht in China liegt. Dort gibt es zwar viele geschäftliche Verbindungen nach China, doch die absolute Mehrzahl der vorgefundenen Viren stamme demnach von in Deutschland gefunden Viren ab, wo sich ein Mitarbeiter der Firma Webasto bei einer Mitarbeiterin eines Zulieferers aus China angesteckt hatte. Die etwas ältere These, die die Ausbreitung in Italien und die Suche nach Patient Null* auf Fälle in Deutschland zurückführt, scheint damit wieder bestätigt.\n\nWas es mit der Immunität von bereits Geheilten auf sich hat, bespricht Drosten jetzt - nach beunruhigenden Erkenntnissen aus Südkorea - im NDR-Podcast.\n\nkat\n\n*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "pos": ["Das Coronavirus hat sich rasant schon fast auf der ganzen Welt verbreitet. Forscher haben nun den Weg und den Ursprung des neuartigen Sars-CoV-2 verfolgt. Das Ergebnis ist verblüffend.\n\nKiel - Wie hat sich das Sars-CoV-2 von China auf andere Kontinente in die ganze Welt verbreitet? Diese Frage beschäftigt Forscher seit Anbeginn des Coronavirus-Ausbruchs in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan.\n\nWar der Weg des Sars-CoV-2 von China in die Welt, anders als bislang vermutet? Wissenschaftler konnten in mehreren Fällen Infektionswege rekonstruieren und haben so herausgefunden, wie beispielsweise das Virus über Deutschland und Singapur nach Italien gelangt*.\n\nDie Erkenntnisse wurden im Fachmagazin PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States) veröffentlicht und zeigen, dass sich in Europa und Amerika andere Virus-Typen verbreiten haben als in China. Auch das Deutsche Ärzteblatt berichtet über die Studie.\n\nVideo: Universität Oxford kündigt Corona-Impfstoff im Herbst an\n\nCoronavirus: So breitete sich das Sars-CoV-2 in der Welt aus\n\nAn der Analyse waren Forscher und Forscherinnen der Genetik und Archäologie aus Deutschland und Cambridge (Großbritannien) beteiligt, teilt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in einer Pressemitteilung mit. Dabei untersuchten die Wissenschaftler unterschiedlichste Proben von menschlichen Sars-CoV-2-Genomen - die Virus-Erbinformation - mit einer ganz besonderen Methode. Und zwar nahmen sie die genetischen Verwandtschaftsverhältnisse von 160 menschlichen Covid-19-Viren unter die Lupe. Zu dieser phylogenetischen Netzwerkanalyse gehörten Covid-19-Viren, die zu Beginn des Ausbruchs bis März 2020 weltweit in Laboren gesammelt worden waren.\n\nMutationen des Coronavirus: Forscher finden drei zentrale Varianten A, B und C\n\nDie Wissenschaftler fanden drei zentrale Varianten, die sie als A, B und C bezeichneten. Die Viren sind eng miteinander verwandt, lassen sich jedoch anhand von Mutationen unterscheiden. Aus Typ A hat sich schon bald Typ B entwickelt. Eine weitere Mutation führte dazu, dass auf Typ B der Typ C entstand.\n\nMit Typ A identifizierten die Forscher die Variante des menschlichen Coronavirus, die dem Fledermaus-Coronavirus am ähnlichsten ist und somit wahrscheinlich der Urahn aller menschlichen Coronaviren.\n\nidentifizierten die Forscher die Variante des menschlichen Coronavirus, die dem Fledermaus-Coronavirus am ähnlichsten ist und somit wahrscheinlich der Urahn aller menschlichen Coronaviren. Im Epizentrum des Corona-Ausbruchs in Wuhan ist dieser Virus-Typ A durchaus zu finden, doch interessanterweise herrsche Typ B dort vor. B-Typ ist in Ostasien der häufigste Typ.\n\ndort vor. In der ersten Phase des Coronavirus-Ausbruchs gelangten dagegen sie Typen A - und C nach Europa, Australien und Amerika.\n\n- und nach Europa, Australien und Amerika. Der Typ-C wurde früh in Singapur dokumentiert und verursachte viele der ersten Covid-19-Infektionen in Europa.\n\n+ Coronavirus - Mikroskopische Aufnahme © dpa / Uncredited\n\nCoronavirus: Globale Infektionskette lässt sich genau verfolgen\n\nDie Forscher sind überzeugt, dass mit dieser Methode die Infektionswege für dokumentierte Covis-19-Fälle genau nachgezeichnet werden könnte. Das phylogenetische Netzwerk erkläre beispielsweise, warum die Suche nach „Patient Null“* in einer Sackgasse landete und sich das Coronavirus ungehindert in Italien ausbreiten konnte.\n\nUrsprünglich war angenommen worden, dass sich der italienische „Patient Null“ - der erste Infektionsfall in Norditalien - bei einer Kontaktperson in Wuhan angesteckt hatte. Allerdings wurde diese Kontaktperson negativ getestet.\n\nDas phylogenetische Netzwerk weist nun auf mindestens zwei unabhängige frühe Infektionswege in Italien hin. Eine Spur führt zu einem Angestellten des Automobilzulieferers Webasto in Gauting bei München. Die andere Spur stellt den Ausbruch mit einem sogenannten „Singapur-Zweig“ in Zusammenhang - damit wird eine These zu Patient Null wieder relevant, die schon abgestritten worden war.\n\nCoronavirus auf Reise - Patient hinterlässt Virusspur\n\nIn einer Grafik (s.u) ist zu sehen, wie ein Patient aus Ontario (Kanada) sich im phylogenetischen Netzwerk Cluster B befindet. Dieser Patient war von Wuhan in Zentralchina nach Guangdong in Südchina gereist und kehrte dann nach Kanada zurück. Am 27. Januar wurde bei ihm Covid-19 diagnostiziert. In der Stammbaum-Analyse ließen sich zwei „Ahnenknoten“ in Foshan und Shenzhen (beide in der Provinz Guangdong) ableiten.\n\n+ Ein Virus auf Reise: Das Virus des Ontario-Patienten befindet sich im phylogenetischen Netzwerk Cluster B. © Michael Forster, Uni Kiel\n\n\n\n\n\nDerzeit beherrschen tägliche Zahlen über Infizierte und Tote die Nachrichten. US-Wissenschaftler haben nun versucht, in die Zukunft zu schauen und Prognosen zu Todeszahlen* aufzustellen.\n\n\n\n*Hinweis der Redaktion: Der Text wurde nachträglich geändert.\n\n*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.\n\nml"], "neg": ["BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Fraktionsvize Achim Post hat die Bundesregierung aufgefordert, sich für Reformen in der Europäischen Union einzusetzen. Post sagte der Deutschen Presse-Agentur: \"Europa muss im nächsten Jahr den Kurs setzen für ein mutiges Fortschrittsprogramm, das ambitionierten Klimaschutz mit verstärkten Investitionen, wirtschaftlicher und technologischer Innovation und mehr sozialer Gerechtigkeit verbindet.\" Dafür brauche Europa einen \"gemeinsamen Kraftakt\" der Fortschrittswilligen. \"Deutschland darf dabei nicht an der Seitenlinie stehen, sondern muss mit Mut und guten Ideen vorangehen.\" Deutschland übernimmt im zweiten Halbjahr 2020 die EU-Ratspräsidentschaft.\n\nDie Bundesregierung habe bereits wichtige europäische Reformimpulse gegeben, so Post. \"Doch wir müssen jetzt noch eine Schippe drauf legen, damit die deutsche EU-Ratspräsidentschaft auch wirklich eine Phase des Fortschritts in und für Europa wird.\" Nie sei ein starkes und soziales Europa wichtiger gewesen.\n\nMit den Verhandlungen über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen der EU, über die Reform der Währungsunion, über die Besteuerung multinationaler Unternehmen und über die künftige Partnerschaft mit Großbritannien müssten die Weichen für eine gute gemeinsame Zukunft Europas gestellt werden. \"So schwierig diese Verhandlungen werden: Am Ende muss ein gestärktes Europa stehen, das in der Lage ist, die großen Zukunftsaufgaben gemeinsam anzupacken.\"\n\nDas Jahr 2020 müsse zugleich ein Jahr der \"europäischen Selbstbehauptung\" nach außen sein - indem Europa sowohl gegenüber den USA als auch gegenüber China europäische Interessen vertrete. \"Partnerschaft und gemeinsame Lösungen wo immer möglich, klare Worte und die Behauptung der eigenen Interessen wenn nötig - das muss die Haltung Europas sein. Und ich erwarte, dass insbesondere auch die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese Haltung bei ihren Antrittsbesuchen bei Donald Trump und Xi Jinping deutlich macht.\"/hoe/DP/zb", "Kroatiens EU-Ratspräsidentschaft\n\nVorsitz ohne sprudelnde Ideen\n\nKroatien übernimmt nun die EU-Ratspräsidentschaft. Das Land hat sich längst von den europäischen Werten entfernt. Ob neue Impulse kommen?\n\nSPLIT taz | Als Kroatien im Juli 2013 als jüngster Neuzugang der EU beitrat, stand die kritische Frage im Raum, welche Ideen und Impulse das Land in die Union einbringen könnte. Mit der am 1. Januar 2020 erfolgten Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft stellt man sich diese Frage noch immer. Kroatien hat sich in den letzten Jahren im Gegensatz zu anderen kleinen Ländern wie Estland nicht als Ideengeber oder gar als treibende Kraft profiliert.\n\nIm Land selbst war die Popularität der EU-Mitgliedschaft vor allem in den ersten Jahren nach dem Beitritt sogar gesunken. Denn die kroatische Bevölkerung hatte mit dem Eintritt in die EU erwartet, dass die Lebensverhältnisse sich schlagartig denen in den westeuropäischen Ländern angleichen würden.\n\nAls Honig und Milch nicht sofort flossen, war die Enttäuschung groß. Dieser Umstand erklärt teilweise den politischen Rechtsruck im Land. Noch vor einem Jahr stand die Frage im Raum, ob Kroatien in Victor Orbáns Ungarn sein Vorbild sieht oder sich doch noch für die westlichen, liberalen Demokratien entscheidet.\n\nImmerhin hat die politische Führung unter Premierminister Andrej Plenković nach den Besuchen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Vorfeld der Europawahlen im Mai 2019 den Richtungskampf entschieden und sich an Deutschland orientiert. Plenkovićs Kurs hat seine konservative Partei, die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), seither jedoch in eine Zerreißprobe geführt.\n\nFlirt mit den kroatischen Rechten\n\nDie jetzige, am 5. Januar in einer Stichwahl für das Präsidentenamt stehende, Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović dagegen lobte Orbán, zeigte sich mit dem rechtsradikalen Sänger Marko Perović der Band Thompson, duldete den kroatischen Hitler-Gruß „Za dom spremni“ (für die Heimat bereit) und erklärte kurzerhand einen Teil des bosnischen Staatsgebietes als kroatisches Land.\n\nGrabar-Kitarović rechtfertigte sogar brutale Polizeiübergriffe auf Migranten. Aber nicht einmal ihre radikale Rhetorik reichte aus, die Rechtsradikalen zu isolieren – ihr rechter Gegenkandidat bei den Präsidentschaftswahlen erreichte als Dritter immerhin rund 24 Prozent der Stimmen, nur zwei Prozent weniger als sie.\n\nDie kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte\n\nDie kroatische Gesellschaft ist nach rechts gerückt und kümmert sich wenig um europäische Werte. Menschenrechte werden von den Rechtsaußen und sogar der katholischen Kirche bekämpft, die sich vehement gegen das Istanbul-Abkommen zum Schutz von Frauen eingesetzt hat. Für viele ihrer Bischöfe und Priester ist die „von Europa propagierte“ Verbesserung von Rechten der sexuellen Minderheiten höchst verwerflich.\n\nPremierminister Plenković versucht mit seinem Kurs die Wogen zu glätten. Deutsche Berater werden die kroatischen Diplomaten in den nächsten Monaten in Brüssel unterstützen. Plenković will Hoffnungen auf einen Wirtschaftsaufschwung wecken und damit seine Position festigen. In den letzten Jahren ist es ihm gelungen, die Arbeitslosenrate von 20 auf acht Prozent zu senken. Der Tourismus boomt und überdeckt die strukturellen Schwächen der unproduktiven kroatischen Wirtschaft.\n\nHoffentlich mehr Geld\n\nDa Kroatien nun mit der Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr auch die Finanzplanung der nächsten Jahre mit beeinflussen kann, erhoffen sich kroatische Experten einen erheblichen Zuwachs an Finanz- und Strukturhilfen aus der EU. Im Gegenzug will Kroatien die Südost-Erweiterung der EU befördern.\n\nNach dem „Non“ des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien zu beginnen, hofft Plenković nun, dass der für Mai 2020 geplante EU-Westbalkan-Gipfel in Zagreb die Blockade beenden könnte. Neue Ideen und Impulse für den europäischen Prozess jedoch sind von Kroatien nicht zu erwarten.", "Als Model und Moderatorin Lena Gercke (31) vor wenigen Tagen ihre Schwangerschaft via Instagram bekanntgab, waren ihre Follower aus dem Häuschen. Mehr als 500.000 Likes gab es bisher dafür. Wie es privat für sie weitergeht, darauf dürfen sich also alle mit ihr freuen. Und wie sieht es mit dem Job aus? Hat das private Glück berufliche Konsequenzen? Wird sie als Moderatorin von \"The Voice of Germany\" (ProSieben, seit 2011) in diesem Jahr ersetzt oder wird ihr Kollege Thore Schölermann (35) vielleicht alleine moderieren?\n\nDie Nachrichtenagentur spot on news hat nachgefragt und der Sender hat Entwarnung gegeben: \"Die Dreharbeiten für 'The Voice of Germany' 2020 starten im Sommer. Lena Gercke moderiert mit Thore Schölermann\", heißt es. Gercke führt seit 2015 durch die Sendung, Schölermann bereits seit der zweiten Staffel 2012. Die Sendung wird üblicherweise im Herbst ausgestrahlt.\n\nDie ehemalige \"Germany's next Topmodel\"-Gewinnerin machte im April 2019 ihre Liebe zu Dustin Schöne \"Instagram-offiziell\". Damals postete sie ein Foto, das sie in inniger Umarmung mit dem Werbefilm-Regisseur zeigte.", "02.02.2020\n\nDrei Angriffe: Betrunkene und Autofahrer gehen auf Retter los\n\nZwei Betrunkene und ein Autofahrer haben in Bayern Retter attackiert. Die Zahlen solcher Übergriffe steigen.\n\nDie Angriffe auf Rettungskräfte steigen ständig an – und auch in den vergangenen Tagen konnten sich Retter in mehreren Fällen nur knapp davor schützen, selbst Opfer zu werden.\n\nGleich drei Mal gehen Menschen auf Rettungskräfte los\n\nEin aufgebrachter Autofahrer hätte in Dießen am Ammersee beinahe einen Sanitäter überfahren. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der Sanitäter am Freitagvormittag mitten im Einsatz, als der Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf ihn zuraste und wie wild hupte.\n\nDurch einen Sprung zur Seite rettete sich der Sanitäter. Wenig später hatte die Polizei einen 60-Jährigen als Täter ermittelt. Eine Erklärung für sein Handeln gibt es bisher nicht.\n\nMehr als 5100 Angriffe allein auf Polizisten\n\nFür die übrigen beiden Fälle waren zwei Betrunkene verantwortlich: In Bamberg musste sich ein Polizist mit einem Sprung zur Seite vor einem angetrunkenen Autofahrer in Sicherheit bringen. Der 49-Jährige war zuvor „mit überhöhter Geschwindigkeit und ungewöhnlichen Bremsmanövern“ in der Innenstadt unterwegs, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Als ihn die Beamten stoppen wollten, gab er Gas. Die Polizei kreiste das Auto des Mannes schließlich mit mehreren Streifenwagen ein.\n\nIn Wangen im Kreis Ravensburg griff ein Mann mit 2,7 Promille einen Notarzt und einen Sanitäter an, die ihn in einem Graben entdeckt hatten. Erst schlug er nach den beiden, später im Polizeirevier attackierte er einen weiteren Arzt. Jetzt wird gegen ihn ermittelt.\n\nIn Bayern gab es im Jahr 2018 mehr als 5100 Angriffe allein auf Polizisten – fast neun Prozent mehr als 2017. (AZ)\n\nThemen folgen", "Antonia Komljen war schon mal fast ein bisschen bekannt. Als Kandidatin 2019 bei einer beliebten RTL-Castingshow. Das Dschungelcamp dürfte durch sie ein Stück schriller werden.\n\nAntonia Komljen war schon als „Toni“ bei „ Deutschland sucht den Superstar “.\n\nwar schon als „Toni“ bei „ “. Jetzt soll sie laut Bild-Zeitung im Dschungelcamp 2020 dabei sein.\n\ndabei sein. „Toni Trips“ bringt eine tragische Geschichte mit ins Dschungelcamp.\n\nDie meisten Kandidaten beim Dschungelcamp 2020 sind so wenig bekannt, dass bild.de schon die höchste „Anti-Promi-Dichte“ aller Zeiten ausgerufen hat. Die unbekannteste Teilnehmerin dürfte Antonia Komljen sein. Besonders aufmerksame DSDS-Fans könnten sich an sie erinnern: Bei „Deutschland sucht den Superstar“ hat sie es 2019 zumindest bis in den Recall in Thailand geschafft.\n\nDschungelcamp 2020: Das muss man über Antonia Komljen wissen\n\nAntonia Komljen, die auch als Toni Trips bekannt ist, kommt aus Hamburg, ist seit ihrer Teilnahme bei DSDS aber nach Berlin umgesiedelt. Von der Musik, die sie seither machen wollte, hatte man immer noch nichts gehört - aber vielleicht hilft da das Dschungelcamp ja weiter. Trotz der kurzen Zeit bei der Casting-Show hat die 21-Jährige knapp 40.000 Follower auf Instagram angesammelt.\n\nViele ihrer Fans dürfte sie mit ihrer Art gewonnen haben, sich vor der Kamera zu präsentieren. Die ist nämlich ziemlich freizügig. Die Hamburgerin zeigt eben gerne, was sie hat - und liebt das Schrille. Beim Dschungelcamp werden die Zuschauer sicher diverse (oder alle?) ihrer Tattoos sehen dürfen und genug Gelegenheit haben, ihren schrillen Style zu bewundern. Als sie bei DSDS „Verdammt ich lieb dich“ singen wollte, sagte Dieter Bohlen dazu: „Das passt zusammen wie Erdbeereis und Senf.“\n\nDieser Style könnte im Dschungelcamp aber auch eher hinderlich sein und den ein oder anderen Dschungelcamp- Kandidaten provozieren. Zumindest die langen Funkel-Fingernägel dürften ziemlich bald dran glauben. Auf Instagram zeigt sie diese stolz den Followern und schreibt: „Ich sage immer entweder ganz oder gar nicht.“\n\nDschungelcamp-Geschichten: So schwer hatte es „Toni Trips“ früher\n\nNicht alles war immer locker flockig bei Antonia Komljen. Sie hat auch schon die Schattenseiten des Lebens gesehen. „Als ich 15 und 16 Jahre alt war, habe ich sehr viel Alkohol getrunken, habe ständig Party gemacht“, verriet sie in einem Interview mit focus.de. Sie sei als Teenager gemobbt worden und habe sich in Alkoholexzesse geflüchtet.\n\nDas eskalierte und mündete in ein unfreiwilliges Nacktvideo, das durch diesozialen Netzwerke ging. Sie verbrachte in der Folge auch ein paar Tage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Weil sie allen gefallen wollte, sei sie von vielen ausgenutzt worden, berichtet sie.\n\nDschungelcamp 2020: Das ist von Toni Trips zu erwarten\n\nBei DSDS konnte sie es anstellen, wie sie wollte - wo der Zickenkrieg tobte, war auch sie. Das verspricht einiges fürs Camp zwischen Blattwerk und Insekten. Oder übernimmt die „Toni“ die Rolle des Rehleins - immer wieder betont sie in Interviews, wie verletzlich sie eigentlich ist und wie oft sie auf der Suche nach Anerkennung an die falschen Menschen geraten ist.\n\nAuch ihre gespritzten Lippen kommen daher, wie sie dem ok-magazin erklärte. „Damals habe ich immer gelacht und hatte so viel Zahnfleisch. Und seitdem ich sie spritze, lächle ich ohne Zahnfleisch“, sagte sie. Ob es auch sexuell knistert? Über einen Partner ist noch nichts bekannt - oder eine Partnerin. Denn bei einer Fan-Fragerunde auf Instagram enthüllte sie: „I am bisexual“ („Ich bin bisexuell“) und weiter: „Ein bisschen bi schadet nie.“ Auch Anastasiya Avilova, die ebenfalls ins Dschungelcamp 2020 gehen soll, hat sich als bisexuell geoutet. Wir halten Sie übrigens hier auf dem Laufenden, welche Dschungelcamp-Kandidaten noch dabei sind.\n\nEin Kontrastprogramm zu den beiden Reality-Sternchen dürfte im Dschungelcamp 2020 wohl Ex-Bundesverkehrsminister Günther Krause bieten, der auch in den australischen Busch gehen soll. Als Dschungel-Paradiesvogel 2020 wird sich wohl DSDS-Sieger Prince Damien erweisen. Mit viel Spannung erwartet wird auch die Dschungelcamp-Teilnahme von Claudia Norberg - wird sie über die Trennung von ihrem Ex Michael Wendler auspacken? Ebenso interessant wird es, ob Drama-Queen Elena Miras genau wie im „Sommerhaus der Stars“ auch im Dschungel ausrasten wird.\n\nFest steht: Es wird auch beim Dschungelcamp 2020 wieder drunter und drüber gehen und viel Gelegenheit zum Ekeln, Fremdschämen und Lästern geben - nicht zuletzt, weil es einige Neuerungen geben könnte. Eine Konstante bleibt aber auch in der 14. Dschungel-Staffel: Dr. Bob, der jetzt sogar eine eigene RTL-Show bekommt, wird auch 2020 wieder mit von der Partie sein.\n\nRubriklistenbild: © RTL / Stefan Gregorowius"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Starnberg-Morde: Angebliches Motiv bekannt - Plante Max B. einen Amoklauf in München?\n\nVon: Katharina Haase\n\nTeilen\n\nNach dem Dreifach-Mord von Starnberg soll jetzt das Motiv von Max B. bekannt sein. Sollte es stimmen, würde es vor allem eins bedeuten: Der Killer plante einen Amoklauf.\n\nVideo\n\nMax B. hat seinen Freund und dessen Eltern in Starnberg erschossen.\n\nDer grausame Dreifach-Mord schockte Anfang des Jahres ganz Deutschland.\n\nNun soll das Motiv des Täters bekannt sein - und erschreckt nur noch mehr.\n\nStarnberg - Zwei Monate ist es nun her, dass Beamte der Polizei in einem Haus im oberbayerischen Starnberg die Leichen von Vincent von P. (21) und seinen Eltern entdeckten. Was zunächst nach einem Familiendrama aussah - die Polizei vermutete einen erweiterten Suizid des Sohnes - stellte sich schließlich als grausamer Dreifach-Mord heraus, begangen von Max B. (19), einem Freund Vincents.\n\nDreifach-Mord von Starnberg: Max B. inszenierte grausame Tötung als Familiendrama\n\nAm frühen Abend des 12. Januar 2020 hatte die Tochter die Polizei alarmiert, weil sie ihre Eltern länger nicht erreichen konnte. Die Beamten fanden schließlich den Vater (63) einen Fernsehtechniker, und die Mutter (60). eine Psychotherapeutin, tot in ihrem Schlafzimmer vor. Auch Vincent lag tot in seinem Zimmer. Er hielt die Tatwaffe in der Hand. Später kam raus - Max B. hatte die Auffindesituation des Freundes nur inszeniert.\n\nDa der Sohn ein Waffennarr war und eine Ausbildung zum Büchsenmacher machte, ermittelte die Polizei auch im Umfeld des vermeintlichen Familienmörders - und stieß bei der Suche nach der Herkunft der Waffen auf Max B., der die Tat schließlich umfassend gestand. Ein Motiv nannte er jedoch nicht, so die damaligen Aussagen der Polizei.\n\nStarnberg: Planten die Freunde einen Amoklauf in München?\n\nNun aber, so berichtet die Bild-Zeitung, sollen weitere Details zu der grausamen Tat ans Licht gekommen sein. So soll Max B. den Beamten gegenüber behauptet haben, er und Vincent von P. hätten Pläne für ein Attentat in den „Pasing Arcaden“, einem großen und bekannten Einkaufszentrum in München, gehabt.\n\nÄhnlich dem Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Sommer 2016, bei dem der rechtsgerichtete Ali S. (16) neun Menschen und sich selbst erschoss, hätten Max. B. und Vincent von P. dies auch für die Arcaden geplant.\n\nDreifach-Morde von Starnberg: Max B. inszeniert sich als Wohltäter - doch ist das die Wahrheit?\n\nWie Max B. nun behauptet, habe er allerdings nicht mehr an dem Plan mitwirken wollen. Weil Vincent von P. aber unbedingt daran festhalten wollte, habe er ihn erschossen - sozusagen um den Terrorakt in den „Pasing Arcaden“ zu verhindern.\n\nDie Staatsanwaltschaft wollte sich auf Bild-Anfrage nicht zu den vermeintlichen Aussagen B.s äußern. Das Management der „Pasing Arcaden“ sei jedoch bislang nicht informiert worden. So lägen keine Erkenntnisse über einen geplanten Amoklauf bei den Verantwortlichen vor. Doch selbst wenn es solche Pläne gab, so bleibt die Frage, ob der eiskalte Killer Max B. seinen Freund und dessen Eltern wirklich zum Schutz anderer tötete. Vincent von P. kann sich gegen diese Vorwürfe jedenfalls nicht mehr wehren. Bleibt abzuwarten, zu welchen Ergebnissen die weiteren Ermittlungen in dem Fall führen. Nach der Festnahme B.s fanden die Beamten in seiner Wohnung mehrere Waffen, Munition und Sprengstoffe. Für einen Amoklauf gerüstet gewesen wäre er allemal.\n\nNun sollen im Laufe der Ermittlungen Videos aufgetaucht sein, die verstörnde Szenen der Tatnacht zeigen sollen.\n\nkah", "pos": ["Mysteriöse Tat im Januar\n\nFacebook\n\nTwitter\n\nE-Mail\n\nFehler melden schließen\n\nWeitere schließen\n\nJanuar 2020 in Starnberg: Polizisten finden Vincent von P. zusammen mit seinen Eltern in ihrem Haus - getötet. Videos sollen nun verstörende Details aufzeigen.\n\nIm Januar kam es in Starnberg zu einem grausamen Dreifach-Mord.\n\nDer Fall sorgte wochenlang für Schlagzeilen, nachdem ein dringend Tatverdächtiger erst nach zwei Wochen gefasst werden konnte.\n\nDie Ermittler sollen jetzt Video-Aufnahmen gefunden haben, die Details zur blutigen Nacht in Starnberg offenbaren sollen.\n\nAlle News und Infos rund um Starnberg finden Sie immer aktuell und nur bei uns*.\n\nStarnberg - Die Tat ist mittlerweile knapp ein halbes Jahr her. Mitte Januar dieses Jahres entdeckten Polizeibeamte in einem Haus im oberbayerischen Starnberg die Leichen von Vincent von P. (21) und seinen Eltern. Der erste Verdacht, es handle sich um ein Familiendrama, bewahrheitete sich nicht: Es handelte sich offenbar um einen furchtbaren Dreifach-Mord. Vermutlich begangen von Max B. (19), einem Freund Vincents.\n\nDreifach-Mord in Starnberg: Nach furchtbarer Tat - schreckliche Details bekannt geworden\n\nRückblick: Am Abend des 12. Januar 2020 rief die Tochter der getöteten Familie ihre Eltern an, da sie diese länger nicht habe erreichen können. Die Polizisten fanden dann den Vater (63), einen Fernsehtechniker, und die Mutter (60), eine Psychotherapeutin, tot in ihrem Schlafzimmer vor. Auch Vincent lag tot in seinem Zimmer.\n\nEr hielt offenbar die Tatwaffe in der Hand. Später drängte sich Ermittlern der Verdacht auf: Max B. könnte die Auffindesituation des Freundes nur inszeniert haben. Nun kamen weitere grausame Details ans Licht.\n\nStarnberger Dreifach-Mord: Ermittlungen zeigen weitere Details auf\n\nWie bild.de berichtet, fanden Ermittler nun auf dem Handy des dringend Tatverdächtigen Video-Aufnahmen, die Max B. in der Tatnacht selbst gemacht haben soll. Wie die Zeitung berichtet, zeigen die Aufnahmen den blutigen Tatort. Demnach sollen die Aufnahmen alle drei Opfer über mehrere Sekunden zeigen. Max B. soll die Videos im Hintergrund mit Gleichgültigkeit und Sarkasmus kommentiert haben.\n\nHorror-Nacht in Starnberg: Opfer nach der Tat gefilmt\n\nDie Ermittlungen im Dreifach-Mord werden indes immer rätselhafter. Demnach sollen Schmauchspuren an den Händen der Opfer gefunden worden sein, die zu der Munition der Tatwaffe passten. Noch immer sind viele Rätsel offen, die die Ermittler rund um den Dreifach-Mord in Starnberg beschäftigen. Ebenfalls grausam war der Tod von Kim Wall. Mehr als drei Jahre nach der Tat gestand Peter Madsen den Mord an der Journalistin auf seinem U-Boot. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks."], "neg": ["1 Gewalttätige Kleingruppen haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Stuttgarter Innenstadt verwüstet und mehrere Beamte verletzt. (Archivbild) Foto: dpa/Julian Rettig\n\nNach den Krawallen in Stuttgart hat die Polizei 26 Tatverdächtige ermittelt – und damit einen weiteren. Acht sitzen in Untersuchungshaft.\n\nStuttgart - Nach den Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt am vergangenen Wochenende hat die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen ermittelt. Darüber hat Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung den Innenausschuss des Landtags informiert. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um einen 15-Jährigen. Welche Tat ihm konkret vorgeworfen wird, darüber machte die Polizei zunächst keine Angaben.\n\nDamit sind es nun 26 Tatverdächtige nach den Krawallen am Wochenende. Zudem sei die Ermittlungsgruppe von 40 auf inzwischen 75 Personen erweitert worden.\n\nAcht Randalierer in Untersuchungshaft\n\nAcht mutmaßliche Randalierer sitzen in Untersuchungshaft, einer von ihnen, ein 16-Jähriger, wegen Verdachts auf versuchten Totschlag. Ein weiterer Haftbefehl war gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt worden. Am heutigen Mittwochnachmittag ist der neue Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt worden. 16 zunächst vorläufig festgenommene mutmaßliche Beteiligte wurden den Angaben zufolge wieder entlassen.", "Polizeipräsidium Freiburg\n\nPOL-FR: Emmendingen: Öffentlichkeitsfahndung - 29-jähriger Mann wird vermisst\n\nFreiburg (ots)\n\nDie Polizei fahndet nach einem 29-jährigen Mann, der seit 25.02.2020 vermisst wird. Zuletzt wurde er gegen 10.20 Uhr in Emmendingen gesehen. Der Mann aus dem Raum Lörrach befand sich anlässlich eines Klinikaufenthalts in Emmendingen und gilt aufgrund seiner Erkrankung als hochgradig gefährdet, in eine gesundheitliche Notlage zu geraten. Es ist dringend erforderlich, ihn in ärztliche Obhut zu bringen. Konkrete Hinwendungsorte des Vermissten sind nicht bekannt.\n\nBeschreibung: Der Vermisste ist 28 Jahre alt, 171 cm groß, schlank und hat kurz rasierte Haare. Er trug am Tag des Verschwindens einen Gipsverband mit Metallgestell am linken Unterarm, Jeanshose, graues Oberteil, dunkelgrüne Jacke mit Fellkapuze und eine Strickmütze.\n\nDie Polizei Emmendingen wendet sich an die Öffentlichkeit: Wer hat den Vermissten gesehen oder kann Hinweise auf seinen Aufenthaltsort geben? Hinweisgeber werden gebeten, sich an das Polizeirevier Emmendingen (Tel. 07641 582-0) oder jede Polizeidienststelle zu wenden.\n\njc\n\nMedienrückfragen bitte an:\n\nJerry Clark\n\nPolizeipräsidium Freiburg\n\nPressestelle\n\nTelefon: 0761 / 882-1013\n\nfreiburg.pressestelle@polizei.bwl.de\n\n\n\nTwitter: https://twitter.com/PolizeiFR\n\nFacebook: https://facebook.com/PolizeiFreiburg\n\nHomepage: http://www.polizei-bw.de/\n\n\n\n- Außerhalb der Bürozeiten -\n\nE-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell", "Länder-Menschen-Abenteuer Südtirol - Die Dolomiten\n\nHeute sind Teile der Dolomiten UNESCO-Weltnaturerbe. Unter anderem landschaftlich reizvoll sind die Seiser Alm, die größte Hochalm Europas, und der Pragser Wildsee.\n\nIm Film werden spektakuläre Luftaufnahmen gezeigt. Ein Filmteam begleitet ein Team der Helikopterrettung bei einem schwierigen Einsatz an den Drei Zinnen, beobachtet Hollywood-Star Terence Hill bei Dreharbeiten und schaut einem Holzbildhauer über die Schulter, dessen zeitgenössische Skulpturen schon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Erzählt wird auch von den Spuren des Ersten Weltkrieges, als die Front mitten durch die Dolomiten verlief.\n\nEine junge Sängerin wird vorgestellt, die mit ihrer Musik die ladinische Sprache retten möchte.\n\nAutor: Susanne Gebhardt\n\nRedaktion: Sarah Vogl", "Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch in den Raiffeisenmarkt in Emmerich.\n\nEmmerich. Ein unbekannter Täter ist in den Raiffeisenmarkt in Emmerich eingebrochen. Er hat einen Akkuschrauber gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nEmmerich: Akkuschrauber aus dem Raiffeisenmarkt gestohlen\n\nZu einem Einbruch in den Raiffeisenmarkt in Emmerich kam es in der Nacht von Donnerstag, 23. Januar, auf Freitag, 24. Januar, zwischen 19 und 7.30 Uhr. Der unbekannte Täter kletterte über den Zaun des Marktes an der Speelberger Straße und brach in den Verkaufsraum des Marktes ein.\n\nHier entwendete er einen Akkuschrauber und flüchtete unerkannt. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen nimmt die Kripo Emmerich unter 02822/8730 entgegen.", "Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Anzeige\n\nGute Nachricht für die Karlsruher und Pforzheimer Innenstädte. Die Galeria Karstadt Kaufhof-Kaufhäuser in der Karlsruher Kaiserstraße (siehe weiter unten) und in der Pforzheimer Fußgängerzone bleiben erhalten.\n\nBundesweit müssen 62 von 172 Filialen schließen.\n\n100 Arbeitsplätze bleiben in Pforzheim erhalten\n\nAm Freitag gegen 14 Uhr informiert Betriebsratschef Theo Lajer die Belegschaft am Pforzheimer Standort in der Fußgängerzone, wie bnn.de aus Beschäftigtenkreisen erfuhr.\n\nPforzheim bleibt vom Kahlschlag verschont: Durch die geplante Schließung von 62 der 172 Galeria-Karstadt-Kaufhof-Filialen droht Agenturberichten zufolge deutschlandweit rund 6.000 Mitarbeitern der Verlust des Arbeitsplatzes. Die rund 100 Arbeitsplätze des letzten verbliebenen Warenhauskonzerns in Deutschland bleiben demnach weitgehenden erhalten.\n\nZur Stunde findet im Kaufhaus in der Westlichen eine Betriebsversammlung statt, auf der den Beschäftigten die Situation erklärt wird. Die Filiale bleibt solange für Kunden geschlossen. Auf Schilder an den Eingangstüren gibt es dazu einen Hinweis.\n\nMehr zum Thema: Galeria Karstadt Kaufhof will 62 Filialen schließen\n\nDoch in Pforzheim geht es mit Galeria Karstadt Kaufhof um mehr als nur um ein Geschäft. Für die Politik ist klar, dass mit dem zentralen Kaufhaus die Rolle von Pforzheim als Einkaufsstadt steht und fällt.\n\nTraditions-Standort in Pforzheim seit mehr als 100 Jahren\n\n„Das ist natürlich vor allem für die Beschäftigten eine sehr gute Nachricht. Aber auch für Pforzheim und die ganze Region, weil damit attraktive Einkaufsmöglichkeiten mitten in der Stadt erhalten bleiben“, so CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum in einer ersten Stellungnahme.\n\nDas ist ein wirklich guter Tag für die Beschäftigten hier bei uns vor Ort, aber auch für uns als Stadt Oberbürgermeister Peter Boch (CDU)\n\nOberbürgermeister peter Boch: „Das ist ein wirklich guter Tag für die Beschäftigten hier bei uns vor Ort, aber auch für uns als Stadt – insbesondere die Innenstadt und die Fußgängerzone. Die immense Bedeutung der Galeria Karstadt-Kaufhof für Pforzheim, aber auch für das Umland, ist unbestritten.\n\nSeit Jahrzehnten steht das Warenhaus, auch unter den früheren Betreibern Merkur und Horten, für Angebotsvielfalt und -qualität und ist ein wichtiger Frequenzbringer für unsere Innenstadt. Deshalb halte ich persönlich engen Kontakt zur Pforzheimer Leitung des Kaufhauses, habe in der Krise aber auch das Gespräch mit der Regionalleitung in Stuttgart gesucht und mich per Brief an die Geschäftsführung in Essen gewandt.“\n\nAuch interessant: Lockerung der Corona-Auflagen: Freude und Frust bei Einzelhändlern in Pforzheim\n\nBeobachtern zufolge ist allerdings mit weiteren Stellenkürzungen zu rechnen. Bereits in den vergangenen Jahren war auch in Pforzheim Personal reduziert worden. Vor der letzten Kürzungsrunde vor rund einem Jahr waren es laut Verdi noch 145 Kaufhof-Beschäftigte am Traditionsstandort in der Westlichen, wo seit dem Jahr 1914 das wichtigste Warenhaus der Goldstadt residiert. Die Geschichte des Hauses war zu jeder Zeit geprägt vom Auf und Ab der Konjunktur und Weltgeschichte.\n\nUnd von Besitzer- und Namenswechseln. Was vor mehr als 105 Jahren als Kaufhaus S. Wronker & Co. eröffnete, hieß später Kaufhaus Schocken, nach dem Krieg erst Merkur und ab 1977 Horten, später Galeria Horten. Im Jahr 1994 übernahm die Kaufhof AG das Warenhaus und gab ihm den Namen „Galeria Kaufhof“.\n\nVerdi: Auch Standort Karlsruhe bleibt\n\nDie Gewerschaft Verdi und der Betriebsrat teilten am Nachmittag mit: Mit großer Erleichterung reagierten die Betriebsräte der beiden Standorte auf die Mitteilung der Konzernleitung das beide Häuser in Pforzheim und Karlsruhe weiterbetrieben werden. „In mehreren aufeinanderfolgenden Teilbetriebsversammlung werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Heute und voraussichtlich auch Morgen über die Neuigkeit informiert.“\n\nVerdi-Sekretärim Melanie Rechkemmer: „Auch wenn das schlimmstmögliche Szenario – eine Schließung- nicht eingetreten ist, Abstriche werden auch bei den verbleibenden ArbeitnehmerInnen gemacht werden müssen. Die Verdi-Bundestarifkommission , bestehend aus Betriebsrätinnen und Betriebsräten der Galeria Karstadt Kaufhof, hat nach viertägiger Verhandlung einen Tarifabschluss für Galeria Karstadt Kaufhof erreicht.“\n\nErleichterung auch bei 280 Mitarbeitern in Karlsruhe\n\nMit Erleichterung haben Belegschaft und Kunden auf die Nachricht reagiert, dass der Standort Karlsruhe nicht von den Schließungen bei der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof betroffen ist. Ob die Entwarnung auch für Karstadt Sports gilt, war zunächst noch unklar.\n\nAuch weiterhin können die Karlsruher also im größten Geschäft am Ort einkaufen. Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dem Traditionshaus an der Kaiserstraße tätig. Bei einer Betriebsversammlung wurde den Beschäftigten die frohe Kunde mitgeteilt. Die Karlsruher Karstadt-Filiale gilt im Bundesvergleich als vergleichsweise lukrativ. Oberbürgermeister Frank Mentrup, der für den Erhalt geworben hatte, zeigte sich erleichtert.", "pos": ["Kahlschlag bei Galeria Karstadt Kaufhof: 62 Filialen sollen schließen\n\nUmsatzzahlen im Handel im Südwesten teilweise mit Minus von bis zu 70 Prozent\n\nPforzheim/Karlsruhe. Es sind erleichternde Nachrichten für die Beschäftigten im Einzelhandel in Pforzheim und für die Verbraucher in der Region: Die Filiale des von der Corona-Krise gebeutelten Konzerns Galeria Karstadt Kaufhof in Pforzheim muss nicht schließen. Auch Karlsruhe bleibt verschont. Bis zuletzt war unklar geblieben, welche der 172 Standorte in ganz Deutschland einer Schließung zum Opfer fallen.\n\nDie gute Nachricht überbrachte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Gunther Krichbaum. Er gab am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt, dass Galeria Kaufhof in Pforzheim keine der 62 Filialen ist, die ihre Türen schließen muss. Wie die Gerwekschaft Verdi am Nachmittag bekanntgab, bleibt auch der Standort in Karlsruhe erhalten.\n\n„Das ist natürlich vor allem für die Beschäftigten eine sehr gute Nachricht. Aber auch für Pforzheim und die ganze Region, weil damit attraktive Einkaufsmöglichkeiten mitten in der Stadt erhalten bleiben.“ Gunther Krichbaum (CDU), Bundestagsabgeordneter für Pforzheim und den Enzkreis\n\nDie Schließung der Pforzheimer Filiale wäre eine Gefahr für die Attraktivität der Innenstadt gewesen, so Krichbaum weiter. Er verwies darauf, dass alle Mandatsträger in den letzten Wochen auf verschiedenen Ebenen Gespräche geführt hätten. „Es hat sich bestimmt förderlich auf den Prozess ausgewirkt, dass dabei die Diskretion größtenteils gewahrt blieb“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete.\n\nEntscheidung für Galeria-Führungsebene nicht leicht\n\nManagement, Betriebsrat und Gewerkschaften hätten sich die Entscheidungen über die Schließung vieler Filialen nicht leicht gemacht, so Krichbaum. „Es ist um jeden einzelnen Standort gerungen worden, denn ursprünglich sollten ja noch viel mehr Häuser geschlossen werden.“ Für Pforzheim hätten neben dem großen Einzugsbereich sicher auch strukturelle Gründe gesprochen.\n\nDie Schließung von Galeria Kaufhof wäre für die Pforzheimer Innenstadt ein schwerer Schlag gewesen, so Krichbaum. „Unser Ziel ist es, die Innenstadt wieder zu beleben. Deshalb wurde bereits mit Bundesmitteln die Fußgängerzone saniert und bald startet das Projekt „Innenstadt Ost“.“ Ein großes Warenhaus trage ganz sicher viel zu einer attraktiven Innenstadt bei, was ein Outlet-Center auf der grünen Wiese aber nicht gewährleisten könne, bemerkt Krichbaum abschließend.\n\nPforzheims OB Peter Boch ist erleichtert\n\nAuch der Pforzheimer Oberbürgermeister Peter Boch zeigte sich erleichtert über die Entscheidung der Galeria-Konzernleitung und unterstrich die Bedeutung des Kaufhauses für die Goldstadt.\n\n„Ich bin erleichtert und freue mich sehr, dass der Standort (...) in Pforzheim bestehen bleibt. Das ist ein wirklich guter Tag für die Beschäftigten hier bei uns vor Ort, aber auch für uns als Stadt - insbesondere die Innenstadt und die Fußgängerzone.“ Peter Boch, Oberbürgermeister von Pforzheim\n\nFür Boch stehe Kaufhof – auch unter den früheren Betreibern Merkur und Horten – für Angebotsvielfalt und -qualität und sei ein wichtiger Frequenzbringer für unsere Innenstadt. Deshalb halte der OB persönlich engen Kontakt zur Pforzheimer Leitung des Kaufhauses, habe in der Krise aber auch das Gespräch mit der Regionalleitung in Stuttgart gesucht und sich per Brief an die Geschäftsführung in Essen gewandt.\n\nÄhnlich erfreut und erleichtert äußerte sich WSP-Direktor Oliver Reitz gegenüber der PZ. Er denke, dass mit dieser Entscheidung nicht nur den Betroffenen selbst als auch den Betreibern umliegenden Geschäfte und der ganzen Stadt ein Stein vom Herzen falle.\n\n„Zwar habe ich stets an die gute Wettbewerbsfähigkeit gerade der Pforzheimer Filiale geglaubt, doch waren die letzten Tagen durchaus von Besorgnis geprägt. Für die Beschäftigten hoffe ich, dass man nun zuversichtlich nach vorne schauen kann. Für die Standortleiterin Stephanie Jeckel ist die Entscheidung sicherlich auch ein Beleg ihres sehr engagierten und erfolgreichen Wirkens hier vor Ort.“ Oliver Reitz, Leiter des Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim\n\nSo reagieren Betriebsräte in Pforzheim und Karlsruhe auf die Entscheidung\n\nMit großer Erleichterung reagierten auch die Betriebsräte der beiden Standorte auf die Mitteilung der Konzernleitung, dass beide Häuser weiterbetrieben werden. Einer Verdi-Mitteilung zufolge würden die Mitarbeiter am Freitag und Samstag über die Entscheidung informiert.\n\nAuch wenn das schlimmstmögliche Szenario – eine Schließung der Standorte – nicht eingetreten sei, müssten dennoch Abstriche gemacht werden, so Verdi weiter. Demnach habe man zwar den vom Unternehmen geplanten Personalabbau von zehn Prozent in den verbliebenen Filialen verhindern können und der im Dezember 2019 vereinbarte Integrationstarifvertrag bliebe in Kraft. Die darin festgeschriebenen Entgelterhöhungen von 0,3 Prozent für das Jahr 2020 sowie die zu erwartende Entgelterhöhung im 2021 bekämen die Beschäftigten jedoch nicht ausbezahlt, sondern in Freizeit abgegolten. Ab 2022 sollen dann die Entgelterhöhungen der Flächentarifverträge eins zu eins an die Beschäftigten weitergegeben werden. Im Jahr 2025 sollen dann vollumfänglich die Verdi-Flächentarifverträge des Einzelhandels angewendet.\n\nMehr lesen Sie am Samstag, 20. Juni, in der Pforzheimer Zeitung sowie im Epaper auf PZ-news.de."], "neg": ["Zuerst ein Blick auf die Welt: Wir erzeugen weltweit 80 Millionen Tonnen Fisch pro Jahr, Tendenz steigend, und das wird sich auch in der Zukunft nicht stark ändern, denn wir werden 2050 bereits über 10 Milliarden Menschen auf der Erde sein, die versorgt werden müssen (gegenwärtig 7.7 Milliarden Menschen), und da spielt der Fisch kulturell eine große Rolle.\n\nDie meistgegessenen Fische weltweit sind die Karpfenartigen! Diese Fische werden also auch in Zukunft steigen, was vorteilhaft ist. Denn karpfenartige Fische brauchen kein Fischmehl aus dem Meer, sie fressen vorwiegend Pflanzen und Tiere aus den Fischteichen wie Zufutter aus Getreide.\n\nFerner brauchen die Karpfen im Gegensatz zu Forellen und Saiblinge nicht so kaltes Wasser, das in Zeiten des Klimawandels immer wärmer wird und schließlich zu warm für Forellen und Saiblinge. Nachhaltig ist Karpfen sicherlich, heute und wahrscheinlich auch in der Zukunft.", "Video: Aktivistinnen mit Hüllenlos-Aktion in legendärem Münchner Traditions-Wirtshaus\n\nTeilen\n\nHüllenlose Aktivistinnen der Gruppe „Femen“ haben in einem legendären Münchner Traditions-Wirtshaus für Aufregung gesorgt. Bei Facebook kursiert ein irres Video.\n\nDie „Femen“-Gruppierung hat schon mit vielen Protest-Aktionen in der ganzen Welt auf sich aufmerksam gemacht.\n\nDiesmal erschienen sie zu einem geplanten Protest im Münchner Hofbräuhaus.\n\nIhre Aktion hat dabei einen ganz besonderen Grund, den sie selber erklären.\n\nDa haben viele Hofbräuhaus-Besucher wohl nicht schlecht gestaunt. Am Montag stürmten zwei „Femen“-Aktivistinnen das Hofbräuhaus in der Münchner Innenstadt und skandierten auf einem Tisch „100 Jahre Faschismus, 100 Jahre zu viel.“ Ziel der Protest-Aktion war es, ein Zeichen gegen Nationalsozialismus zu setzen.\n\nMünchen: Aktivistinnen mit Protest-Aktion im Hofbräuhaus - Security muss eingreifen\n\nDie Aktivistinnen sprangen für ihre Protest-Aktion auf einen Tisch im Hofbräuhaus, wie es für die Gruppierung üblich ist trugen sie dabei zumindest oben rum nichts. Lediglich ein Schriftzug „Don‘t let history repeat“ und „Rechter Terror muss sterben“ schmückte ihren Oberkörper. Wie die Gruppierung auf Facebook erklärt, war der Zeitpunkt für ihre Aktion bewusst gewählt.\n\nKuriose Aktion im Hofbräuhaus: Hüllenlose Frauen von „Femen“ mit Protest\n\nWie die Aktivistinnen auf Facebook erklären, wählten sie den Montag (25. Februar), da vor genau 100 Jahren genau am Hofbräuhaus eine in die NSDAP unbekannte Partei ihre erste Massenveranstaltung abhielt und ihr 25-Punkte-Programm präsentierte. Auf Facebook erklärt sich die Gruppierung dann weiter: \"In ganz Europa erstarken rechte Parteien wie Metastasen, rechter Terror tötet. Zuletzt tötete ein Terrorist in Hanau 10 Menschen. Dies sind keine Einzeltäter! [...] Daher rufen wir zum einzigen Punkt auf: verbannt den Faschismus aus den Köpfen der Menschen. 100 Jahre Faschismus sind 100 Jahre zu viel!\"\n\nDie Bluttat von Hanau sorgt bundesweit für Entsetzen. Auch in München hat man auf die Geschehnisse am Mittwochabend reagiert* - zum Ärger vieler Bürger.\n\nProtest-Aktion im Hofbräuhaus: Protest mit Banner und Schriftzügen\n\nDas von „Femen Germany“ selbst auf Facebook hochgeladene Video der Protestaktion im Hofbräuhaus, das vor kurzem unerwartete Post aus den USA bekam, zeigt, wie Securities der berühmten Wirtschaft versuchen, die Aktivistinnen von der Aktion abzuhalten. Andere Gäste scheint es derweil nicht allzu sehr zu stören: Mit einem leichten Grinsen beobachten besonders Männer bei einem Bier die besondere Aktion.\n\n---\n\nVor dem Grünwalder Stadion kam es zu einem schlimmen Unfall. Ein Fußgänger starb*, wichtige Fragen sind nach wie vor offen.\n\nIn München finden zu Fasching viele Partys statt. So auch am Faschingsdienstag (25. Februar). Eine „Ballermann“-Größe gibt sich auch die Ehre. Gleich zweimal*.\n\nDie Polizei München musste in der Nacht auf Dienstag (25. Februar) zu einem Einsatz der besonderen Art ausrücken. Eine fast nackte Person trieb sich mitten in der Stadt umher.\n\n„Fack Ju Göhte“ mit Elyas M‘Barek lockte über 20 Millionen Besucher in die Kinos. Nun ist eine Entscheidung getroffen worden, die viele Fans überraschen dürfte.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionszentrums. Ein Deutscher TV-Soapstar zeigte sich jetzt komplett hüllenlos bei Instagram.\n\nIn München und Bayern herrscht seit Wochen turbulentes Wetter. Am Sonntagabend (1. März) zog ein Gewitter über München - jetzt ist ein spektakuläres Video aufgetaucht.*\n\nIm Münchner KVR kam es zu unwirklichen Szenen: Etwa 250 ausländische Studenten standen an der Ausländerbehörde Schlange - und wurden wieder nach Hause geschickt.\n\nDas Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.\n\n*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "Hermsdorf. In Hermsdorf haben Spezialkräfte der Polizei einen 21-Jährigen festgenommen, der einen Mann aus Gera unter anderem per WhatsApp mit dem Tode bedrohte.\n\nGeraer erhält Todesdrohungen per WhatsApp: SEK nimmt Mann in Hermsdorf fest\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nGeraer erhält Todesdrohungen per WhatsApp: SEK nimmt Mann in Hermsdorf fest\n\nSpezialeinsatzkräfte der Polizei haben in der Nacht Montag in Hermsdorf einen 21-Jährigen festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, habe der Mann mit Wohnsitz in Hermsdorf einen Mann aus Gera am Sonntagabend in Anrufen und WhatsApp-Nachrichten offenbar aus Eifersucht mehrfach mit dem Tode bedroht.\n\nWegen Hinweisen, wonach der Mann über eine Waffe verfügen soll, kam das SEK zum Einsatz. Die Polizisten überraschten den Mann in seiner Wohnung im Schlaf. Eine Waffe wurde bei der anschließenden Durchsuchung jedoch nicht gefunden.\n\nNach Angaben der Polizei kam es zu den Drohungen, weil die ehemalige Freundin des 21-Jährigen einen Social Media-Eintrag des Geraers geliked hatte.\n\nBis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Montagnachmittag blieb der Beschuldigte im Polizeigewahrsam. Gegen ihn wird wegen Bedrohung ermittelt. Außerdem erfolgte eine Gefährderansprache, wonach er sich dem von ihm Bedrohten als auch seiner ehemaligen Freundin nicht nähern darf.\n\nWeitere Meldungen der Polizei", "Kürzlich war er noch bei „Bachelor in Paradise“ zu sehen, doch im Januar wird er wohl ins RTL-Dschungelcamp ziehen: Marco Cerullo. Doch wer ist der Kölner überhaupt?\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo suchte in Flirt-Shows wie „Bachelorette“ und „Bachelor in Paradise“ die große Liebe.\n\nsuchte in Flirt-Shows wie und die große Liebe. Er hatte bereits mehrere Auftritte in einer TV-Show .\n\n. Marco ist lustig, verpeilt, Bad-Boy und gefühlvoll zu gleich.\n\nBis Mitte Dezember flirtete Marco noch bei „Bachelor in Paradise“. Doch ab Januar wird er wohl im Dschungelcamp 2020 zu sehen sein, zumindest wenn man Bild-Informationen, die in der Regel sehr zuverlässig sind, Glauben schenken mag. Und eins ist sicher: Wenn Marco in den Dschungel zieht, werden die Zuschauer auf jeden Fall etwas zu lachen haben. Egal ob bei „Bachelor in Paradise“ oder auch bei „Bachelorette“ - um einen Macho-Spruch ist der gebürtige Koblenzer nie verlegen. Mit seinen lockeren Witzen und Muskeln könnte er im Camp der Womanizer werden.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo: Bekannt wurde er durch „Bachelorette“\n\nBekannt wurde Marco Cerullo vor allem durch „Die Bachelorette“ 2017 mit Jessica Paszka. Dort musste er nach der fünften Nacht der Rosen gehen, nicht auszuschließen, dass es an seiner Macho-Attitüde lag. So Sprüche wie: „Ich sag immer: Optisch wie ein Model, Charakter von 'ner Dicken“ sind bei Marco, der 2017 Mister Reinland-Pfalz wurde und an der Mister-Germany-Wahl teilnahm, keine Seltenheit.\n\nDie „Bachelorette“ blieb jedoch nicht das einzige Flirt-Format, bei dem er eine Frau finden wollte. 2018 versuchte er es bei der Dating Show „Take me out“ im Mister-Special. Aber auch hier fand er nicht sein Glück. Und sein Glück finden möchte Marco auf jeden Fall, da er sich, wie er RTL im Interview verrät, eine Familie wünscht.\n\nDschungelcamp-Kandidat Marco Cerullo seit Folge 1 bei „Bachelor in Paradise“ 2019\n\nBekanntermaßen sind ja alle guten Dinge drei. Also kam als drittes Flirt-Format „Bachelor in Paradise“ an die Reihe. Und da ging es sehr vielversprechend aus. Seine Auserwählte: Christina Grass. Oder besser gesagt, der 31-Jährige wurde von der Miss Norddeutschland, die bei „Der Bachelor“ 2019 mit Andrej Mangold dabei war, ausgewählt. Christina lud ihn einfach spontan auf ein Einzeldate ein und von da an waren die beiden unzertrennlich und gaben sich Woche um Woche eine Rose. Bei Christina konnte sich Marco „so öffnen wie bei keinem anderen Menschen zuvor“.\n\nEigentlich kannten die beiden sich schon von früheren Miss-Wahlen, gefunkt hatte es aber nie zwischen ihnen. Marco sagte sogar in der ersten „Bachelor in Paradise“-Folge, dass sie so gar nicht sein Typ sei. Dank des Paradieses fanden die beiden aber zusammen und auch jetzt sind Marco und Christina immer noch ein Paar. Die beiden ließen sich sogar in Thailand ein gemeinsames Tattoo stechen, als Erinnerung an die Zeit im Paradies. Und nicht nur das: Marco schrieb sogar einen Song für seine Christina.\n\nMarco macht schon länger Musik, hat auch bereits früher Songs, auch schon vor seiner Überraschungssingle für Christina, die er mit seinem Kumpel Marra Kesh aufgenommen hat, produziert.\n\nKommen bei Marco Cerullo im Dschungelcamp noch mehr Sex-Eskapaden ans Licht?\n\nEin Unschuldslamm ist Marco, auch wenn er nun mit Christina glücklich zu sein scheint, dennoch nicht. Denn im Paradies kam so einiges ans Licht. In der ersten Folge sorgten Marco und Meike, die man aus der „Bachelor“-Staffel 2018 mit Daniel Völz kennt, für Aufsehen. Die beiden vergnügten sich ein paar Mal miteinander bis Marco angeblich während dem Sex das Handy zückte. Was dann passierte - da sind sich beide nicht so einig. Laut Meike versuchte Marco Bilder von ihr zu machen. Geht es nach Marco, war er nur so auf Instagram unterwegs, da er keinen Bock mehr auf Meike hatte. Wie auch immer, man kann wohl festhalten, dass das Benutzen des Smartphones während des Sex nicht gerade die Beziehung fördert.\n\nVideo: Meike und Marco bei „Bachelor in Paradise“ - der Skandal\n\nWas lief zwischen Dschungelcamp-Kandidat Marco und Eva?\n\nEine Love-Story, die allerdings noch nicht öffentlich gemacht wurde, ist Marcos Liebelei, wenn auch eine sehr kurze, mit Evanthia. Sie war die Zweitplatzierte bei Bachelor Andrej Mangold und gab öffentlich zu, mit Andrej bei den Dreamdates Sex gehabt zu haben.\n\nAngeblich sollen Eva und Marco sich bei der Dating-Party „Finder Live“, die von Ex-Bachelor-Kandidatin und Paradies-Bewohnerin Stefanie Gebhardt ausgerichtet wurde, kennengelernt haben. Das Ganze war jedoch von kurzer Dauer. Mehr ist bisher nicht dazu bekannt. Ob im Dschungel vielleicht nun das ein oder andere davon noch ans Licht kommen wird?\n\nDschungelcamp 2020: Womit verdient Marco Cerullo sein Geld?\n\nHauptberuflich ist Marco Cerullo Model und Serienschauspieler. Vor allem als René Müller aus der Scripted-Realtiy-Soap „Krass Schule – Die jungen Lehrer“, die am Nachmittag auf RTL 2 läuft, war er bekannt. Doch seine Filmfigur widmet sich dem Modeln und tritt mittlerweile nicht mehr auf.\n\nMacht auch nichts, denn statt der Soap gibt es ja nun andere Fernsehauftritte für ihn, denn schon bald folgt das „Dschungelcamp“ 2020 und auch da soll er gemeinsam mit anderen Promis wie Wendler-Ex Claudia Norberg und Box-Weltmeister Sven Ottke dabei sein.\n\nWie stehen Marcos Chancen im Dschungelcamp 2020?\n\nMarco Cerullos Chancen sehen eigentlich gar nicht schlecht aus, denn unterhaltsame, lustige und zum Teil auch verpeilt wirkende Kandidaten kamen sehr weit, beziehungsweise haben sogar gewonnen. Wir erinnern uns da an die ehemaligen Dschungelkönige an einen Menderes Bağcı oder Joey Heindle zurück. Und in ein ähnliches Schema fällt auch definitiv Marco Cerullo. Und nicht nur das: Bei „Bachelor in Paradies“ zeigte Marco mit Tränen auch seine gefühlvolle Seite. Falls er diese Seite im Dschungelcamp zeigen kann - und das halten wir nicht für ausgeschlossen, denn immerhin muss er unter extremen Bedingungen zwei Wochen ohne seine Christina auskommen - könnte das seine Position im Dschungel noch mehr festigen. Mit ähnlich verplanten Sprüchen wie Evelyn Burdecki könnte Marco auch Sonja Zietlow und Daniel Hartwich im Gdächtnis bleiben.\n\nSL", "Polizeipräsidium Konstanz\n\nPOL-KN: (VS-Schwenningen) Unfallflucht auf dem Parkplatz des Eisstadions - Polizei bittet um Hinweise\n\nVS-Schwenningen (ots)\n\nVermutlich beim Ein- oder Ausparken ist ein derzeit noch Unbekannter in der Zeit von Sonntagmittag bis zum frühen Montagmorgen auf dem Parkplatz des Eisstadions mit einem Fahrzeug gegen einen dort abgestellten Toyota gefahren und anschließend geflüchtet. Der Toyota parkte im Zeitraum von Sonntag, 12.00 Uhr, bis Montagmorgen, 01.15 Uhr, auf einem der hinteren, zur Salinenstraße gelegenen Parkplätze des Eisstadions, als es zu dem Unfall kam. An dem mit rund 1500 Euro beschädigten Toyota lagen Splitterteile vom Fahrzeugrücklicht des Unfallverursachers, so dass dessen Wagen zumindest an einem Rücklicht beschädigt sein müsste. Die Polizei Schwenningen (07720 8500-0) ermittelt nun wegen der begangenen Unfallflucht und bittet um sachdienliche Hinweise zum Verursacher.\n\nRückfragen bitte an:\n\nDieter Popp\n\nPolizeipräsidium Konstanz\n\nPressestelle\n\nTelefon: 07531 995-1012\n\nE-Mail: konstanz.pp.sts.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Konstanz, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Rückruf von Atemschutzmasken: Produkte mit „schwerwiegenden Risiken“ im Umlauf\n\nVon: Fabian Müller\n\nTeilen\n\nDas europäische Schnellwarmsystem RAPEX warnt vor zahlreichen Atemschutzmasken und stoppt den Verkauf. Die kommunizierten Produkte bieten keinen Schutz vor Corona.\n\nMehrere Atemschutzmasken* des Typs FFP2 und KN95 sind zurückgerufen worden.\n\nDas Infektionsrisiko sei erhöht, die Filter unzureichend, warnt das europäische Schnellwarnsystem RAPEX.\n\nVon Fälschungen wird derzeit nicht ausgegangen.\n\nBerlin - Das europäische Schnellwarnsystem RAPEX hat über einen Rückruf* von Atemschutzmasken informiert. Betroffen davon sind unterschiedliche Hersteller. Einige der Masken erfüllen die Anforderungen der europäischen Norm EN 149 nicht und können damit den Schutz der Träger nicht gewährleisten. Anderen Masken fehlen die Zulassungen. Mitte Juli erreichen die Produktwarnungen für Atemschutzmasken eine neue Dimension.\n\nRückruf: Atemschutzmasken sind nicht zertifiziert\n\nAuf der Seite produktwarnungen.eu wird vor der antimikrobiellen Halbgesichtsmaske FFP2 der Marke HANVICO gewarnt. Es handele sich hierbei nicht um eine Fälschung, allerdings wurde die Filterkapazität weder zertifiziert noch seine Verwendung als Biozidprodukt genehmigt. Infolgedessen ist das Produkt nachweislich nicht für den menschlichen Gebrauch unbedenklich und erfüllt möglicherweise die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen nicht, so die Warnung. Vor einer Infektion mit dem Coronavirus* schütze das Produkt also eventuell nicht wie vorgesehen. Das Produkt wird unverzüglich vom Markt genommen, Lieferung, Angebot der Lieferung und Ausstellung des Produkts ist künftig verboten.\n\nWichtig für Kunden: Das Produkt wurde mit einem blauen Kartonetikett verkauft und war unter anderem über ebay, Rakuten und Baumärkte erhältlich.\n\nRückruf: Atemschutzmasken der Marke INUAN vom Typ KN95 schützen unzureichend\n\nZudem wird eine weitere Atemschutzmaske des Typs KN95 zurückgerufen. Die Filter sind bei diesem Produkt unzureichend, folglich kann eine übermäßige Menge an Partikeln und Mikroorganismen durch die Maske gelangen und das Infektionsrisiko erhöhen, warnt RAPEX. Die Masken* der aus China stammenden Marke INUAN werden unverzüglich zurückgerufen. Es handele sich dabei um eine weiß gefaltete Filter-Halbgesichtsmaske vom Typ KN95 mit Nasenclip und Gummibändern. Die Masken sind einzeln in Plastik verpackt. Als Produktionsdatum ist auf dem Karton vermerkt: 2020/03/02, die Nummer der Produktionslinie lautet: 200301.\n\nVon der Nutzung beider Maskenarten wird dringen abgeraten, ein Schutz könne in keinem Fall garantiert werden, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus* sei dadurch erheblich erhöht.\n\n*WERBUNG* Exklusive Produktempfehlung: Auf die FFP2-Masken von Hostlab erhalten Sie bis zum 28. Februar 40 Prozent Rabatt beim Kauf von 10, 20 oder 50 Stück. Der Rabatt wird automatisch an der Kasse abgezogen. Jetzt FFP2-Masken von Hostlab bestellen (Affiliate Link)\n\nIn den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Rückrufen*, auch von minderwertigen Masken, sogar von Fälschungen wurde berichtet. Aber nicht nur Masken bargen ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus*, auch Desinfektionsmittel wurde in der Vergangenheit zurückgerufen. Jüngst gab es eine Produktwarnung vor einer Atemschutzmaske aus China, die mit einem EU-Qualitätskennzeichen wirbt.\n\n*merkur.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.", "pos": ["Atemschutzmasken sind in Zeiten von Corona und der weitreichenden Maskenpflicht unverzichtbar geworden. Besonders medizinische FFP2-Masken sind begehrt, da sie auch den Träger selbst vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen.\n\nViele Fälschungen im Umlauf\n\nDas könnte Sie auch interessieren Kommentar zu Fleischfabriken und Corona : Es gibt kein Recht auf Billig-Schnitzel\n\nAufgrund ihrer knappen Verfügbarkeit greifen viele Kunden auf Angebote aus dem Internet zurück. Das Verbraucherportal produktwarnung.eu warnt vor gleich mehreren sich im Umlauf befindenden gefälschten Atemschutzmasken. Derzeit werden Schutzmasken von den Marken HANVICO und INUAN zurückgerufen.\n\nAuch interessant:Mundschutz 1x1: Wohin mit der Maske, wenn ich sie unterwegs nicht aufhabe?\n\nDas könnte Sie auch interessieren Virologe Streeck : „Masken sind ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze“\n\nRückruf von HANVICO FFP2-Maske\n\nDie Atemschutzmaske der Marke HANVICO weist entgegen der Behauptungen des Herstellers keinerlei zertifzierte Filterwirkung gegen Viruspartikel auf. Dem Hersteller zufolge soll es sich bei dem Produkt um eine FFP2-Maske gemäß EN 149 handeln, allerdings sei die Verwendung der Maske von keiner europäischen Stelle genehmigt worden. Aufgrund der nicht vorhandenen Filterwirkung kann das Produkt zu erheblichen Gesundheitsrisiken führen.\n\nDas könnte Sie auch interessieren Schutz vor Coronaviren : Gesichtsvisier oder Maske – was ist besser?\n\nRückruf von KN95 Gesichtsmaske\n\nAuch eine Gesichtsmaske vom Typ KN95 aus China wird zurückgerufen. Bei dieser Maske ist die Filterwirkung unzureichend. Das Infektionsrisiko bei der Verwendung des Atemschutzes ist somit erhöht. Auch dieses Produkt entspricht nicht den Normen der persönlichen Schutzausrichtung gemäß der europäischen Norm EN 149.\n\nLesen Sie auch:Virologe Streeck warnt: So wird der Mund-Nasen-Schutz zur Keimschleuder\n\nVorsicht ist laut den Verbraucherschützern nicht allein beim Kauf im Internet geboten, sondern auch in Apotheken vor Ort. Kunden sollten sich beim Kauf einer Maske daher in jedem Fall ein Zertifikat vorlegen lassen.\n\nZugleich warnt das Portal vor ECM (CE 1282) und ICR (CE 2703) Zertifizierungen, sowie diversen Zertifizierungen aus Kroatien. Diese seien ohne jede Aussagekraft. (ReL)"], "neg": ["Die Klimapolitik der Bundesregierung mag ja gut gemeint sein – aber sie ist zum Scheitern verurteilt. Spieltheoretiker Christian Rieck erklärt, warum andere mehr CO2 produzieren, gerade weil wir sparen. Und er zeigt Auswege, wie es wirklich gehen könnte.\n\n(Quelle)\n\njouwatch unterstützt die patriotischen Filmemacher durch Abonnieren und Teilen der Videos. Machen Sie das auch, um Ihre Solidarität zu zeigen. Die Youtuber danken es Ihnen.", "Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrer Ansprache, die am Mittwochabend im TV gezeigt wurde, unter anderem:\n\nSeit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.\n\nAuf der „Bild“-Titelseite von Donnerstag klingt das etwas anders:\n\nIst es wirklich zu viel verlangt, in dieser Situation, bei dieser Bedeutung einer Rede mal etwas akkurat zu arbeiten?\n\nNachtrag, 19. März: Die „Bild“-Redaktion ist mit der Wahl dieser Überschrift leider nicht allein:\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nTeilweise wurde sogar ein wörtliches Zitat daraus gemacht:\n\nMit Dank an @EFCRODGAU1999, @ushdng und Sascha M. für die Hinweise!\n\nNachtrag 2, 19. März: Und auch international wird Angela Merkel ganz ähnlich zitiert:\n\n\n\n\n\n\n\nMit Dank an @xandra_photo für den Hinweis!", "Blaulicht schimmerte auf der Fassade des Marienkrankenhauses und Einsatzfahrzeug und Rettungswagen standen vor dem Gebäude. Gegen Mitternacht hatte hier die Brandmeldeanlage Alarm geschlagen. Doch der Einsatz erwies sich schnell als Fehlalarm. „Wir müssen so einen Fall wie einen echten Brand behandeln“, betonte Ralf Jürgens von der Schwerter Feuerwehr am Mittwoch. Zum Einsatz mussten die Feuerwehrmänner und -frauen dann aber nicht ausrücken, weil es sich um einen Fehlalarm handelte.\n\nAm Westwall gab es Feuer auf einem Balkon. © Heiko Mühlbauer\n\nNahezu zeitgleich wurde ein Feuer auf einem Balkon am Westwall entdeckt. Die Feuerwehr musste dort mit einer Leiter anrücken, da die Bewohner der Etage offensichtlich nicht zuhause waren. Das Feuer war dann schnell gelöscht, so die Feuerwehr.\n\nDreimal brannten in der Nacht Mülltonnen\n\nInsgesamt drei Mal mussten die Brandbekämpfer in der Nacht zum Jahreswechsel ausrücken und brennende Mülltonnen löschen. Und am Neujahrsmorgen wurden sie dann noch zu einer sogenannten Hilfeleistung herbeigerufen. Erneut haben Vandalen in der Nacht zu Mittwoch die Glasscheiben einer Bushaltestelle zerstört. Diesmal traf es die Haltestelle Am Buschkampsweg in Geisecke. Die Feuerwehr fegte am Neujahrstag die Scherben zusammen und beseitigte sie.\n\nInsgesamt sei es aber ein sehr ruhiger Jahreswechsel gewesen, so Feuerwehrmann Jürgens.", "Der Geschäftsführer der beiden \"Schnitzelbär\"-Restaurant hat sich in einem Brief an die Regierung gewandt.\n\n600.000 Euro Kredit\n\nBrief im Wortlaut\n\nSehr geehrter Herr Kurz, sehr geehrter Herr Kogler,\n\n\n\nmein Name ist Dieter Pichler, des öfteren auch Schnitzelbär genannt, und ich bin seit 14 Jahren mit meinen Schnitzelbär-Restaurants als Selbstständiger in der Gastronomie tätig. Letztes Jahr habe ich mein zweites Restaurant eröffnet und beschäftige 36 bärenstarke Mitarbeiter, die momentan alle in Kurzarbeit sind.\n\n\n\nFür mein zweites Restaurant wurden insgesamt über 1 Million Euro investiert, 600.000,– Euro von der Bank finanziert, der Rest aus den versteuerten Gewinnen meines Unternehmens.\n\n\n\nVor knapp zwei Monaten wurden meine Restaurants, wie alle anderen auch, von der Regierung mit einem Betretungsverbot geschlossen. Bis zur Eröffnung an diesem Freitag werde ich deshalb einen Umsatzverlust von über 550.000.- Euro hinnehmen müssen. Alle Löhne und einige Fixkosten wurden natürlich von mir weiter bezahlt.\n\n\n\nDem stelle ich gegenüber, was ich bis dato von der Regierung an Hilfe erhalten habe: Es sind 2.000,– Euro.\n\n\n\nEin entsprechender Antrag auf Unterstützung wurde natürlich bereits eingebracht. Doch im Gegensatz zu meiner Bank, die ich als ausgesprochen kooperativ bezeichnen möchte, agiert die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) für uns Gastronomen existenzgefährdend langsam.\n\n\n\nWenn man bedenkt, dass meine Gastronomie-Kollegen und ich zu der am stärksten betroffenen Branche gehören, ist die Trägheit der ÖHT nicht gerade hilfreich. Unseren Unternehmen wurde die Existenzgrundlage genommen – und ich kann nur allen mein Mitgefühl ausdrücken, die das Gleiche erleben wie ich.\n\n\n\nIch habe mich nun dazu entschlossen, die bereits erhaltene Hilfe in Höhe von 2.000.- Euro wieder an die Wirtschaftskammer, die mir den Betrag ausgezahlt hat, zurückzuüberweisen - mit der dringenden Bitte: Sie soll das Geld der ÖHT zukommen lassen. Die ÖHT kann dann eventuell mehr Mitarbeiter beschäftigen und mit dieser größeren Manpower den österreichischen Gastronomie- und Beherbergungs-Betrieben schneller das benötigte Kapital zukommen lassen.\n\n\n\nIch möchte noch ausdrücklich betonen, dass diese Aktion nicht dazu dient, Regierungskritik zu äußern. Ich persönlich finde die angekündigten Maßnahmen sehr gut und ambitioniert. Ich bekomme dadurch das Gefühl, dass der Ernst der Lage erkannt wurde und an den richtigen Schrauben gedreht wird - oder werden soll.\n\n\n\nTrotz alledem glaube ich, meinen Kollegen aus der Seele zu sprechen, wenn die versprochenen Hilfen nicht oder zu langsam bei uns ankommen. Bei mir könnte das durchaus der Fall sein nach den Investitionen letztes Jahr.\n\n\n\n(Noch) bärenstarke Grüße aus dem wunderschönen Vorarlberg\n\nDieter Pichler und bärigstes Team ever", "Corona:Überbietungswettbewerb der Ministerpräsidenten ignoriert Gefährdung / bpa-Präsident Meurer: Abstand, Hygienekonzepte und Schutzkleidung schützen pflegebedürftige Menschen\n\nSichere Schlagzeilen im Überbietungswettbewerb der Ministerpräsidenten rechtfertigen keineswegs, dass die überaus erfolgreichen Anstrengungen zum Schutz pflegebedürftiger Menschen ins Belieben jedes Einzelnen gestellt werden. Wer nun wie Herr Ramelow als thüringischer Ministerpräsident bindende Schutzvorschriften durch Appelle an die Vernunft ablösen will, ignoriert die besondere Gefährdung der pflegebedürftigen Menschen und sendet das absolut falsche Signal an deren Angehörige. Dass schon ein einziger Kirchenbesuch zu erheblich höheren Infektionsraten als in jedem Pflegeheim führen kann, ist alles andere als ein Grund zur Entwarnung.\n\nbpa-Präsident Bernd Meurer: “Mit Abstand, umfangreichen Hygienekonzepten und einer schnellen flächendeckenden Ausstattung unserer Mitgliedsbetriebe mit der notwendigen zusätzlichen Schutzkleidung haben wir überaus erfolgreich die von einer Infektion besonders gefährdete Gruppe der pflegebedürftigen Menschen schützen können. Der Verzicht auf bindende Vorschriften ist auch mit Blick auf die notwendige Akzeptanz der momentanen Schutzmaßnahmen bei den Beschäftigten ein aus pflegerischer Sicht falscher Weg. Die Erfolge der Pandemiebekämpfung dürfen in Thüringen nicht Opfer des politischen Kalküls werden.”\n\nDer Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die pflegerische Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.\n\nPressekontakt:\n\nFür Rückfragen: Uwe Dolderer, Leiter bpa-Verbandskommunikation, Tel.:\n\n030/30 87 88 60, www.bpa.de\n\nWeiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/17920/4605536\n\nOTS: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.\n\nOriginal-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In dieser Galerie: 2 Bilder In desem Haus lebte Félicien Kabuga. Foto: REUTERS/Gonzalo Fuentes Fahndungsanzeige aus dem Jahr 2002. Foto: REUTERS/George Mulala\n\nParis – Nach einem Vierteljahrhundert auf der Flucht ist der wegen des Völkermordes in Ruanda gesuchte Félicien Kabuga am Samstagmorgen in Frankreich gefasst worden. Der 84-Jährige dürfte nun vor ein internationales Gericht gestellt werden.\n\nKabuga, einst einer der reichsten Männer Ruandas, lebte laut Polizei und Staatsanwaltschaft unter falscher Identität in Asnières-sur-Seine bei Paris. Beamte stürmten demnach im Morgengrauen sein Haus und fanden den 84-Jährigen, \"der seit 25 Jahren von den Strafverfolgungsbehörden gesucht wurde\", hieß es in der gemeinsamen Erklärung. Er versteckte sich demnach mithilfe seiner Kinder. Die Polizei sprach von \"einem der weltweit meistgesuchten Flüchtigen\". Gegen Kabuga gab es zuletzt einen internationalen Haftbefehl.\n\nFinanzier des Völkermordes\n\nKabuga war einer der wichtigsten Angeklagten vor dem Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda. Er galt als Finanzier des Völkermordes und ist der Schwiegervater des früheren Planungsministers Augustin Ngirabatware. Dieser war 2012 von dem Gericht zu 35 Jahren Haft verurteilt worden.\n\nKabuga soll seinen Reichtum und seine Macht während des Völkermordes dazu genutzt haben, als Chef des Nationalen Verteidigungsfonds (FDN) Geld an Milizen zu schleusen. Nach Angaben des US-Außenministeriums, das eine Belohnung von fünf Millionen Dollar (4,63 Mio. Euro) Kopfgeld für Informationen über Kabuga ausgesetzt hatte, soll dieser Gelder an die ruandische Übergangsregierung gegeben haben \"mit dem Ziel, den Völkermord von 1994 auszuführen\".\n\nMilizen gegründet\n\nKabuga wird vorgeworfen, die Interahamwe-Milizen gegründet zu haben – die bewaffnete Gruppe, die hauptsächlich für den Völkermord an den die Interahamwe-Milizen gegründet zu haben – die bewaffnete Gruppe, die hauptsächlich für den Völkermord an den Tutsi im Jahr 1994 verantwortlich gemacht wird. Kabuga half auch beim Aufbau des ebenso berüchtigten Senders Radio-Télévision Libre des Mille Collines. Der Sender stachelte die Bevölkerung an, sich an den Morden zu beteiligen.\n\nDer Chefankläger am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, Serge Brammertz, begrüßte die Festnahme. Diejenigen, die für Völkermord verantwortlich seien, würden zur Rechenschaft gezogen – auch 26 Jahre nach den begangenen Verbrechen. Mit der Festnahme Kabugas zeige die internationale Justiz ihre Entschlossenheit.\n\nProzess wohl im tansanischen Arusha\n\nKabuga war 1997 vom Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda in sieben Punkten schuldig gesprochen worden, darunter wegen Völkermordes. Das Tribunal mit Sitz im tansanischen Arusha hatte seine Tätigkeit 2015 eingestellt. Ein Mitarbeiter der Anklagebehörde in Den Haag sagte, Kabuga werde voraussichtlich vom Nachfolgegremium in Arusha der Prozess gemacht.\n\nKabuga ist eine der letzten Schlüsselfiguren, die wegen des Völkermordes gesucht wurde. Zwei weitere sind noch immer auf der Flucht. Frankreich galt lange als Zufluchtsort für gesuchte Völkermord-Verdächtige. Die Massaker von Ruanda belasten die Beziehungen zwischen beiden Ländern seit langem.\n\nRuandas Staatschef Paul Kagame, ein Tutsi, wirft Frankreich vor, die Hutu unterstützt und einigen Tätern zur Flucht verholfen zu haben. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte 2019 die Gründung einer Expertenkommission zu dem Thema an. (red, APA, AFP, 16.5.2020)", "pos": ["Seit 1994 war Félicien Kabuga auf der Flucht, nun wurde er in der Nähe von Paris festgenommen. Als einer der Hintermänner soll er den Völkermord in Ruanda mitverantwortet haben.\n\nAn einer Gedenkstätte in der Nähe Kigalis liest eine Frau die Namen der Opfer des Völkermordes. Bild: AFP\n\nMehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Völkermord in Ruanda hat die französische Kriminalpolizei einen der Hauptangeklagten, Félicien Kabuga, in seinem Versteck im Pariser Vorort Asnières-sur-Seine aufgespürt und festgenommen. Beamte stürmten am Samstag im Morgengrauen seine Wohnung und führten den 84 Jahre alten Mann ab, „der seit 25 Jahren von den Strafverfolgungsbehörden gesucht wurde“, wie es in einer Mitteilung hieß. Kabuga hatte sich seit Jahren mit Hilfe seiner Kinder in wechselnden Wohnungen in Frankreich versteckt. Während des Lockdown war er erstmals für längere Zeit nicht umgezogen, hieß es. Gegen Kabuga liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Er wurde in Untersuchungshaft in Nanterre genommen. Frankreich strebt an, einem Auslieferungsantrag an die internationale Gerichtsbarkeit stattzugeben. Der Hinweis auf das Versteck sei von den Ermittlern des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda gekommen. Es habe sich um eine höchst komplizierte Fahndung gehandelt, hieß es in Paris. So sei bis zur letzten Minute befürchtet worden, dass Kabuga wieder flüchte.\n\nKabuga, Angehöriger der Hutu-Mehrheit, hatte es in Ruanda unter anderem mit Teeplantagen zu beträchtlichem Reichtum gebracht. Jahrelang finanzierte er die Partei „Mouvement républicain national pour la démocratie et le développement“ seines Vertrauten Juvénal Habyarimana, der 1973 durch einen Putsch an die Macht gekommen war.\n\n800.000 Menschen wurden ermordet\n\nAm 6. April 1994 wurde die Falcon-50 des damaligen Präsidenten Habyarimana beim Landeanflug auf Kigali abgeschossen. An Bord befand sich neben Habyarimana auch Burundis Präsident Cyprien Ntaryamira. In Ruanda, dem sogenannten Land der tausend Hügel, tobte damals ein Bürgerkrieg, der von den aus Uganda eindringenden Tutsi-Rebellen des heutigen Präsidenten Ruandas, Paul Kagame, begonnen worden war.\n\nDer Konflikt zwischen den Ethnien Hutu und Tutsi ist uralt. Immer wieder war es in der Geschichte der einstmals deutschen Kolonie zu Massakern und blutigen Machtkämpfen zwischen den Volksgruppen gekommen. Nie aber eskalierte die Lage wie nach dem Tod der beiden Staatsoberhäupter.\n\nUnermüdlich hetzte der Hutu-Propagandasender „Radio-Télévision Libre des Mille Collines“ und rief zum Mord an der Minderheit der Tutsi auf. Die meist jugendlichen Banditen der Miliz Interahamwe zogen mit ihren Macheten durch die Straßen und machten Jagd auf Tutsi und unliebsame Hutu. Die Ministerpräsidentin Agathe Uwilingiyimana, Mitglied einer Oppositionspartei, wurde ebenso ermordet wie zehn zu ihrem Schutz entsandte belgische Blauhelmsoldaten. Bis Kagames Rebellen von der „Front patriotique rwandais“ die Macht ergriffen, kostete der Konflikt rund 800.000 Menschenleben.\n\nKabuga war seit 1994 auf der Flucht\n\nDer im tansanischen Arusha beheimatete Internationale Strafgerichtshof für Ruanda, der dem Morden bis vor fünf Jahren nachging, sah es 1998 als erwiesen an, dass Félicien Kabuga einer der wichtigsten Hintermänner des Völkermords war, und erließ Haftbefehl unter anderem wegen Genozids. Als Leiter des sogenannten Fonds zur nationalen Verteidigung soll Kabuga unter anderem die Interahamwe-Milizen und auch das mörderische Treiben von „Radio Mille Collines“ maßgeblich finanziert haben.\n\nIm Juni 1994, kurz vor dem Sieg der Kagame-Rebellen, gelang es Kabuga, sich aus Ruanda abzusetzen. Zunächst reiste er in die Schweiz, danach in die kongolesische Hauptstadt Kinshasa und in die kenianische Hauptstadt Nairobi. Irgendwann verlor sich die Spur jenes Mannes, nach dem Interpol seit 2001 gefahndet hat.\n\nSerge Brammertz, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag, begrüßte die Festnahme Kabugas. Seit der Einstellung der Aktivitäten des Ruanda-Tribunals ist der sogenannte Internationale Residualmechanismus in Den Haag für den in Ostafrika begangenen Genozid zuständig."], "neg": ["Verrückter Nervenkitzel Wer traut sich den Bungee-Jump von Chinas höchster Glasboden-Brücke zu?\n\nIn der südchinesischen Provinz Hunan warten 260 Meter Tiefe auf Wagemutige. Startpunkt für den Bungee-Sprung ist eine gläsernen Hängebrücke – nichts für schwache Nerven.", "Paradiesvogel\n\nEinige kennen Prince Damien noch als strahlenden DSDS-Sieger. Jetzt zieht der Paradiesvogel als Kandidat im Januar 2020 ins Dschungelcamp ein.\n\nPrince Damien ist Kandidat im Dschungelcamp 2020 .\n\nist . Gerüchte über die Teilnahme des 28-Jährigen bewahrheiteten sich laut Bild-Zeitung.\n\nbewahrheiteten sich laut Bild-Zeitung. Der Münchner ist als „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner bekannt geworden.\n\nMünchen - „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“, diesen Satz wird sich Prince Damien im Januar 2020 tunlichst verkneifen wollen - denn der Musiker zieht laut einem Bericht der Bild-Zeitung ins Dschungelcamp. Viele erinnern sich sicherlich gut an seinen Triumph bei „Deutschland sucht den Superstar“. Nun folgt also der nächste Schritt im Privat-TV-Rummel und der Einzug im Dschungelcamp, das auch 2020 wieder von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow moderiert wird. Dort trifft Prince Damien auf prominente Mitstreiter. Neben Danni Büchner und Sonja Kirchberger soll sogar ein früherer Bundesminister dabei sein.\n\nDschungelcamp 2020: Das ist Kandidat Prince Damien\n\nUnter seinem bürgerlichen Namen „Messiah Prince Damien Ritzinger“, wurde er am 12. Dezember 1990 im südafrikanischen Johannesburg geboren. Sein Vater, ein Bayer, hatte als Gastronomie-Chef eines Kreuzfahrtschiffs den Weg ans Kap der guten Hoffnung gefunden.\n\nUnter tragischen Umständen erfolgte ein Jahr nach Prince Damiens Geburt der Umzug nach München. Seine Mutter verstarb und so nahm Vater Messiah Ritzinger ihn und seine ältere Schwester mit nach Deutschland. Dort verbrachte er seine Kindheit und schloss 2011 das Abitur ab.\n\nPrince Damien: Dschungelcamp-Kandidat ist Musik-Fachmann\n\nPrince Damien hat die Musik nicht nur im Blut, der Münchner ist ausgewiesener Fachmann. In der bayerischen Landeshauptstadt studierte der spätere DSDS-Sieger Musikproduktion und Tontechnik an der Akademie Deutsche POP. Eine Ausbildung, die sich bekanntermaßen bezahlt machen sollte.\n\nDoch der Erfolg bei Deutschlands größter Casting-Show sollte ihm dennoch nicht einfach in den Schoss fallen. Die Teilnahme an der DSDS-Staffel 2016 war nicht sein erster Anlauf im Showbiz.\n\nSchon während des Studiums startete er mit seiner Hip-Hop-Band „B-Cool“ erste Anläufe, bevor sich die Gruppe 2012 trennte. So konnte er sich wohl gut auf seine Ausbildung konzentrieren, denn nur ein Jahr später erlangte er seinen erfolgreichen Abschluss. Trotzdem sollte es noch ein weiteres Jahr dauern, ehe Prince Damien wieder in den Medien erschien.\n\nBald im Dschungelcamp 2020: So begann die Karriere von Prince Damien\n\nAls Fotostory-Model sah man ihn in der Jugendzeitschrift BRAVO und als Komparse im Film „Die Sache mit der Wahrheit“. Für ihn wahrscheinlich allerdings noch erfreulicher: Die Veröffentlichung seines Mini-Albums „Mr. Easy“ und sein Mitwirken beim zweiten Comeback der Band „Pharao“.\n\nTrotzdem lockte dann das TV-Business. 2015 versuchte er sich zusammen mit seinem Gitarristen in der britischen Casting-Show „The X-Factor“. Als Teilnehmer der Hauptrunde durfte er im alt-ehrwürdigen Wembley-Stadium performen, zum Sieg reichte es allerdings nicht.\n\nDas sollte ihm 2016 als Solo-Künstler glücken. In der 13. Staffel der deutschen Erfolgsshow DSDS ehrte ihn Schlagerstar Michelle in der ersten Audition mit ihrer goldenen CD. Das brachte ihn ohne Umschweife in den Recall. Dank seinem schillerndem Auftreten samt Irokesen-Look und Nieten über der Augenbraue schwang er sich in der Sendung schnell zu Favoriten und Paradiesvogel auf. Das krönte er schlussendlich mit dem Triumph.\n\nPrince Damien triumphiert bei DSDS: Dieter Bohlen schrieb seinen ersten Hit\n\nDer bescherte ihm in der Folge auch seine erste, und bis heute einzige, Platzierung in den deutschen Charts. Die von Dieter Bohlen geschriebene Single „Glücksmoment“ erreichte Platz eins der Download- und Single-Charts. Das gleichnamige Album hielt sich drei Wochen lang auf dem Treppchen, was sich auch auf seine Dschungelcamp-Gage ausgewirkt hat.\n\nSeitdem wurde es ruhiger um Prince Damien, bis er 2018 erneut bei „Deutschland sucht den Superstar“ auftauchte. Diesmal aber nicht als Kandidat. Er begleitete die 16. DSDS-Staffel als Gesangslehrer für die angehenden Sternchen.\n\nDschungelcamp 2020: Wie wird sich Prince Damien schlagen?\n\nBleibt abzuwarten, ob sich Prince Damien im Dschungelcamp 2020 auch so erfolgreich schlägt wie bei DSDS - und wie er mit der Dschungeldiät und den anderen Gefahren, die im Dschungel lauern, zu Recht kommt. Zusätzlich zu den Ekel-Prüfunden -die im kommenden Dschungelcamp übrigens ganz anders aussehen könnten - wurde in der Nähe des Dschungelcamps sogar eine Leiche gefunden!\n\nNeben Prince Damien soll auch eine weitere DSDS-Kandidatin im Dschungelcamp dabei sein: Antonia Komljen zieht wohl ebenfalls in den australischen Busch, ebenso wie TV-Sternchen Anastasiya Avilova, die ihre TV-Karriere ebenfalls bei RTL startete.\n\nEin Promi wird übrigens auf keinen Fall im Dschungelcamp zu sehen sein: Prinz Frederic von Anhalt gab RTL eine Abfuhr.\n\nPrince Damien: Dschungelcamp-Kandidat im Steckbrief\n\nName Messia Prince Damien Ritzinger Geburtsdatum 12. Dezember 1990 Geburtsort Johannesburg Erfolge DSDS-Sieger 2016, smago!-Award 2017 Alben Mr. Easy (2014), Glücksmomente (2016) Singles Easy Breezy (2013), When I Think of You (2014), Beep Me (2014), Mich hält keiner auf (2016), Glücksmoment (2016)\n\nRubriklistenbild: © dpa / Bodo Schackow", "US-Präsident Trump hat den Iran davor gewarnt, amerikanische Einrichtungen oder Bürger anzugreifen.\n\nIn diesem Fall würden die Vereinigten Staaten ihrerseits 52 Ziele angreifen, schrieb Trump auf Twitter. Unter den ausgewählten Zielen sind nach seinen Worten auch welche, die, so Trump, wichtig für die iranische Kultur seien. Man wolle keine Drohungen mehr. Teheran hatte Rache geschworen, nachdem die USA bei einem Luftangriff im Irak den iranischen General Soleimani getötet hatten.\n\n\n\nMit der Zahl von 52 ausgewählten potenziellen iranischen Zielen spielte Trump auf die Zahl der amerikanischen Geiseln bei der Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979 an.\n\n\n\nGestern Abend schlugen Geschosse nahe der US-Botschaft in Bagdad ein, ebenso auf einem irakischen Stützpunkt, auf dem amerikanische Soldaten stationiert sind. Pro-iranische Milizen im Irak forderten die irakische Truppen und Sicherheitskräfte auf, sich von US-Soldaten auf Stützpunkten im Irak zu entfernen.", "Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis\n\nPOL-HSK: Verkehrsunfall mit einer Verletzten in Winterberg\n\nWinterberg (ots)\n\nAm Abend des 24.01.2020 ereignete sich um 21:10 Uhr ein Verkehrsunfall am Kreisverkehr Haarfelder Straße / Am Hagenblech. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt. Ein Geländewagen fuhr auf einen verkehrsbedingt wartenden Pkw auf. Die Beifahrerin im wartenden Pkw wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt. Der Rettungsdienst musste das Dach des Pkw entfernen, um die 53jährige Winterbergerin patientengerecht zu befreien. Die Verletzte wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert. Die übrigen Insassen beider Fahrzeuge blieben unverletzt. Für die Dauer des Rettungsdiensteinsatzes musste das angrenzende Tankstellen-Gelände gesperrt werden. Die Bundesstraße blieb frei, sodass es zu keinen Verkehrsstörungen kommen konnte. (BT)\n\nRückfragen von Medienvertretern bitte an:\n\nKreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis\n\nLeitstelle\n\nTelefon: 0291-9020-3110\n\nFax: 0291-9020-3119\n\nE-Mail: leitstelle.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de\n\nOriginal-Content von: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis, übermittelt durch news aktuell", "Axenstrasse nach Steinschlag am Nachmittag wieder befahrbar Am Montagabend musste die Axenstrasse wegen Steinschlag umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Verletzt wurde niemand. Heute Dienstag ist die Strasse ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar.\n\nAm Dienstagnachmittag soll di Axenstrasse wieder befahrbar sein, so das Bundesamt für Strassen Astra. (Symbolbild) Keystone\n\n(dpo) Aus Sicherheitsgründen wurde die Axenstrasse ab Montagabend für den Verkehr zwischen dem Kreisel Flüelen und der Abzweigung Wolfsprung gesperrt, wie die Kantonspolizei Uri mitteilte. Nun ist sie gemäss dem Bundesamt für Strassen Astra heute Dienstag, 9. Juni, ab zirka 14 Uhr wieder befahrbar. Bis dahin wird der Verkehr über die A2 via Seelisbergtunnel und Luzern umgeleitet.\n\nDie Zufahrt bis zur Tellsplatte aus Richtung Süden sowie jene nach Sisikon und Riemenstalden aus Richtung Norden sind sichergestellt, schreibt das Bundesamt weiter. Die Ursache für den Steinschlag waren laut Astra Niederschläge. Es sei niemand zu Schaden gekommen und die Strasseninfrastruktur blieb unversehrt. Die Axenstrasse musste bereits Anfang Mai gesperrt werden, weil Teile eines Murgangs die Strasse beschädigten."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Streit um Corona-Milliarden – Die «geizigen vier» attackieren Merkel und Macron In der EU bahnt sich ein heftiger Streit über die geplanten Wiederaufbauhilfen nach der Corona-Krise an. Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande legen einen Gegenentwurf zu dem 500-Milliarden-Euro-Konzept vor. Daniel Brössler, Oliver Meiler aus Berlin und Rom\n\nWarnt vor «einer Schuldenunion durch die Hintertür»: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Foto: Arno Melcharek (Reuters)\n\nIn der Europäischen Union ist ein Kampf um den von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron vorgeschlagenen Wiederaufbaufonds für die am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Mitgliedsstaaten entbrannt. Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande pochen in einem Gegenvorschlag auf eine zeitliche Befristung und lehnen Zuschüsse ab.\n\nÖsterreichs Kanzler Sebastian Kurz warnte vor «einer Schuldenunion durch die Hintertür». Der Vorschlag der Vierergruppe sieht vor, dass die EU Kredite zur Unterstützung besonders von der Corona-Pandemie betroffener Mitgliedsstaaten aufnimmt, diese aber – anders als von Merkel und Macron vorgeschlagen – von den Empfängern zurückgezahlt werden müssen.\n\nEine einzige Provokation\n\nIn Deutschland erntete der Vorstoss scharfe Kritik. «Der Vorschlag der geizigen vier ist eine einzige Provokation, weil er das Problem nicht lösen, sondern verschärfen würde», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU). Die zu hohe Verschuldung einzelner Länder sei nicht mit dem Angebot weiterer Schulden zu lösen. Taktisch gehe es den vier Ländern nur darum, ihren bisherigen Rabatt bei den Beiträgen zum EU-Haushalt zu erhalten. Dafür nehme die Gruppe «nicht nur die wirtschaftlich besonders hart getroffenen Länder wie Italien und Spanien, sondern auch den Zusammenhalt der EU in diesen schweren Zeiten als Geiseln». Die Länder bedienten «den Populismus im eigenen Land und nehmen in Kauf, den Populismus in anderen Ländern zu schüren».\n\nDie europapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Franziska Brantner, sagte: «Die geizigen vier profitierten selber ökonomisch massiv von einem funktionierenden Binnenmarkt, wollen aber den Beitrag dafür auf die Schultern der anderen verteilen und gleichzeitig zu Hause populistisch dagegen agitieren.»\n\nIn Italien, wo der Plan Merkels und Macrons mit Enthusiasmus aufgenommen worden war, herrschte Empörung. Das Papier der Vierergruppe sei «defensiv und unpassend», sagte Europaminister Vincenzo Amendola. «Italien trägt mehr zum Haushalt der EU bei als diese vier Länder zusammen», fügte er hinzu. Die vier Länder würden ihren Widerstand schwerlich aufrechterhalten können, wenn Deutschland, Frankreich und Italien «entschlossen ihren Weg gehen», sagte der frühere EU-Kommissionspräsident Romano Prodi. Premierminister Giuseppe Conte versuche in Telefonaten die Front der Gegner zu schwächen, hiess es in Rom.\n\nMerkel und Macron hatten einen Fonds mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Er soll über Anleihen der EU-Kommission finanziert werden, die von den Mitgliedsstaaten entsprechend ihrer Beiträge zum EU-Haushalt später abgelöst werden sollen.\n\nKlare Unterstützung aus Brüssel\n\nDie schwierige Aufgabe, einen Kompromissvorschlag zu machen, liegt nun bei der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie will mit ihrer Behörde am Mittwoch einen neuen Entwurf für die EU-Finanzen von 2021 bis Ende 2027 vorlegen, der auch einen Wiederaufbauplan für die von der Corona-Pandemie schwer gebeutelte Wirtschaft umfassen soll. Angesichts der weit auseinanderliegenden Positionen der Mitgliedsstaaten dürfte es allerdings kaum möglich sein, ein konsensfähiges Konzept zu präsentieren. Von der Leyen hatte zuletzt klare Unterstützung für das deutsch-französische Modell erkennen lassen, sieht nun aber klar und deutlich, dass es womöglich nicht umsetzbar sein wird.", "pos": ["Berlin, 19.05.20: Um notleidenden EU-Staaten nach der Corona-Krise aufzuhelfen, wollen Deutschland und Frankreich ein europäisches Hilfspaket mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro schnüren.\n\nWenn es nach Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht, soll es dafür eine massive Schuldenaufnahme über den EU-Haushalt geben.\n\nKrisenstaaten wie Italien oder Spanien könnten Zuschüsse bekommen und zeigen sich zufrieden mit den Plänen.\n\nMerkel sagte am Montag, dies sei eine «außergewöhnliche, einmalige Kraftanstrengung» - Berlin hatte sich lange gegen gemeinsame Schulden über den EU-Haushalt gesträubt.\n\nZumindest aus Brüssel kam prompter Beifall.\n\n«Dies geht in die Richtung des Vorschlags, an dem die Kommission arbeitet», erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.\n\nDoch gegen den deutsch-französischen Plan regt sich auch Widerstand.\n\nÖsterreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden pochen darauf, dass die EU nur rückzahlbare Kredite und keine Zuschüsse ausgibt.\n\nÖsterreichs Kanzler Sebastian Kurz sagte am Abend, er habe sich mit den Regierungschefs der Niederlande, Dänemarks und Schwedens ausgetauscht.\n\n«Unsere Position bleibt unverändert», schrieb Kurz auf Twitter.\n\nFür Merkel und Macron ist das ein Problem, denn: Der Plan muss von allen 27 EU-Staaten einstimmig beschlossen werden.\n\nMerkel will heute in einer Videokonferenz mit den Regierungschefs von Polen, Ungarn, Tschechien und der Slowakei für die Hilfspläne werben."], "neg": ["Video Papst schlägt Frau auf die Finger – und bereut es Das war sogar dem Papst zu viel: Eine Frau forderte unsanft ein Händeschütteln mit Papst Franziskus ein. Dieser zeigt sich wehrhaft.\n\n(dpa) Der Papst wird fast jeden Tag von Gläubigen umringt und angefasst - jetzt wurde es Franziskus zu viel: Eine Frau wollte seine Hand nicht loslassen, als der 83-Jährige am Silvesterabend am Petersplatz in Rom unter vielen Gläubigen die Weihnachtskrippe besuchte. Auf einem Video ist zu sehen, wie die Frau ihn zu sich reisst - und Franziskus sichtlich erbost ihrer Hand einen Klaps gibt. Im Netz sorgte das auch für böse Kommentare.\n\nFranziskus entschuldigte sich am Mittwoch für den Ausrutscher. «Manchmal verlieren wir die Geduld, ich bitte um Entschuldigung für das schlechte Beispiel», sagte er beim Angelusgebet nach der Neujahrsmesse.\n\nEs ist nicht das erste Mal, dass der Pontifex Körperkontakt zurückweist. Im März zog er mehreren Menschen bei einer Audienz in Italien die Hand weg, weil sie die Hand und seinen Ring küssen wollten. Später erklärte der Vatikan dazu, Franziskus habe dies aus Hygienegründen getan, weil er die Verbreitung von Keimen habe verhindern wollen.", "1 Noch sind die Freibäder leer. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko\n\nWellness-Liebhaber und Wasserratten haben es in diesem Sommer schwer: Wegen des Coronavirus können Saunen und Bäder nur eingeschränkt und unter strengen Auflagen öffnen.\n\nStuttgart - Erste Bäder in Baden-Württemberg sollen vom 6. Juni an wieder öffnen können. Dies sei allerdings wegen Corona nur unter strengen Hygienevorgaben und auf der Grundlage eines detaillierten Betriebskonzeptes möglich, teilte die Lenkungsgruppe der Landesregierung am Donnerstag in Stuttgart mit. „Darin müssen unter anderem die maximale Anzahl der Badegäste im gesamten Bad sowie in einzelnen Becken und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt sein.“ Dies betreffe auch Badeseen mit Zugangskontrollen, Heil-, Hotel- und Thermalbäder sowie Saunen. Ein regulärer Badebetrieb werde in diesem Sommer nicht möglich sein.\n\nInfektionsrisiko geringer\n\nNun muss noch die entsprechende Verordnung für die Bäder verfasst werden, die die Details regeln soll. Tourismusminister Guido Wolf (CDU) plädierte dafür, Schwimmbädern in Hotels sowie Heil- und Thermalbädern direkt am 6. Juni die Öffnung zu ermöglichen. „Für das Tourismusland Baden-Württemberg sind die Schwimmbereiche in den Hotels sowie Heil- und Thermalbäder von großer Bedeutung.“\n\nLesen Sie hier: So sieht der Fahrplan für die Öffnung der Sportstätten aus\n\nZudem sei an der frischen Luft an Badeseen und in Freibädern das Infektionsrisiko geringer. Wolf erinnerte daran, dass Hotels schwer von der Corona-Krise getroffen seien. „Solange vorhandene Wellnessbereiche in den Hotels noch geschlossen bleiben müssen, bedeutet dies weiterhin erhebliche Einbußen für diese Betriebe.“ Allen sei aber klar, dass der Badebetrieb nur unter Einschränkungen möglich sei, bis es einen Impfstoff gegen das Coronavirus gebe.\n\nCoronavirus – ein Erreger fordert uns heraus Hier geht es zu unserem Themendossier >> Aktuelle Meldungen, wissenswerte Hintergründe und nützliche Tipps – in unserem Dossier bündeln wir alle Artikel zu Corona.", "Krankheiten 200 ProSiebenSat.1-Mitarbeiter wegen Corona im Homeoffice Weil ein Mitarbeiter von ProSiebenSat.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Die Logos der Medienanstalten ProSiebenSat.1 Media AG, ProSieben und SAT.1 erscheinen als Wegweiser. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild\n\nUnterföhring.1 in Düsseldorf positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden ist, sind vorsorglich 200 Mitarbeiter am Unternehmenssitz in Unterföhring bei München ins Homeoffice geschickt worden. Die Maßnahme sei rein vorsorglich, es bestehe kein begründeter Verdacht, sagte eine Unternehmenssprecherin am Montag. Dem infizierten Mitarbeiter gehe es gut. Etwa die Hälfte der betroffenen 200 Mitarbeiter sei negativ auf das Virus getestet worden - alle weiteren Ergebnisse werden bis Mittwoch erwartet.", "Im Juni startete die Suche nach den Helden des Alltags. Jetzt ist es fix: 23 neue Grätzel-Helden engagieren sich für gute Nachbarschaft im \"15er Hieb\".\n\nDie ersten Nominierungen zum \"Grätzel-Helden\" langten schon bei der Auftaktveranstaltung im Juni ein, weitere folgten telefonisch, per E-Mail oder direkt im Stadtteilbüro der Gebietsbetreuung. Rund die Hälfte der 23 Helden des Alltags sind Bezirksbewohner. Die andere Hälfte der Helden vertritt Einrichtungen oder Unternehmen im Grätzel. Alle engagieren sich für einen lebenswerten Stadtteil.\n\n\n\n\n\n\n\nHeldin des Alltags\n\n\n\nEine der Grätzel-Helden ist Elisabeth Sirch. Seit 1976 lebt sie in Rudolfsheim. Sie ist seit fast 40 Jahren im Mieterbeirat ihres Gemeindebaus. Außerdem ist sie seit zehn Jahren im \"Kulturverein 15\" aktiv und bereits seit 27 Jahren hilft sie einmal pro Woche ehrenamtlich bei der Volkshilfe mit.\n\nAußergewöhnliches Engagement\n\n\n\nBrigitte Neichl arbeitet seit mehr als 24 Jahren ehrenamtlich fürs Bezirksmuseum und leitet es seit 2011. Neichl hat mit weiteren 15 ehrenamtlich tätigen MitarbeiterInnen aus dem „Museum 15\" nicht nur einen Bildungsort für lokales Wissen, sondern auch einen coolen Grätzel-Treff geschaffen.\n\n\n\nEinsatz im Nachbarschaftszentrum\n\n\n\n„Wenn etwas gebraucht wird, helfe ich mit!\", sagt Hannelore Stätter. Seit acht Jahren hilft sie im Nachbarschaftszentrum 15. Egal was anfällt: Wo etwas zu tun ist, hilft die Grätzelheldin mit. Im Nachbarschaftszentrum sortiert Stätter zwei- bis dreimal pro Woche Warenspenden – wie Spielzeug, Gewand und Co - und hilft beim Flohmarkt.\n\n\n\nMarkt als Grätzel-Treff\n\n\n\nStefan Rom vom Marktstand „Landkind\" am Schwendermarkt sorgt dafür, dass der Markt ein Grätzeltreff im Bezirk ist. Rom wohnt im 15. Bezirk und engagiert sich mit anderen Marktstandlern im Verein „Schwenderkinder\", der den Markt zur Relax- und Genusszone machen möchte.\n\n\n\nStadträtin bedankt sich bei Heroes\n\n\n\n„Grätzelhelden setzen sich für ein gutes Miteinander ein. Ihr Herz schlägt für ihren Stadtteil und sie machen ihr Viertel bunter, wärmer und lebendiger. Grätzelhelden sind Menschen, die sich um ihre Nachbarschaft kümmern, denen die NachbarInnen wichtig sind\", so Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.", "Lippe (ots) - Am frühen Donnerstagmorgen, um kurz nach fünf Uhr, sah eine aufmerksame Zeugin einen Mann mit einer Waschmaschine auf einem Garagenhof an der Osnabrücker Straße. Die Frau sprach den Mann an, der sich daraufhin entfernte. Der Mann ist etwa 30 Jahre alt, schlank und sprach mit einem osteuropäischen Akzent. Die Waschmaschine der Marke Bosch Serie 8 blieb zurück. Vermutlich stammt die Maschine aus einem Diebstahl. Die Eigentümer der Waschmaschine sowie Zeugen, die Angaben zu einem Diebstahl oder zu dem Unbekannten machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 05231/6090 zu melden.\n\nPressekontakt: Polizei Lippe\n\nPressestelle\n\nLars Ridderbusch\n\nTelefon: 05231 / 609-5050\n\nFax: 05231 / 609-5095\n\nE-Mail: Pressestelle.Lippe@polizei.nrw.de\n\nwww.polizei.nrw.de/lippe Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4558074\n\nOTS: Polizei Lippe Original-Content von: Polizei Lippe, übermittelt durch news aktuell Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/4558074"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Perfekt getarnt\n\n+ © picture alliance/dpa / Frank Rumpenhorst In Füssen erschreckte ein „Buschmann“ Passanten - jetzt droht ihm Ärger. (Symbolbild) © picture alliance/dpa / Frank Rumpenhorst\n\nEin lebender Busch hat in den letzten Monaten immer wieder Menschen in Füssen erschreckt. Der „Buschmann“ hatte sich perfekt getarnt - doch die Polizei entdeckte ihn trotzdem.\n\nEin lebender Busch hat in Füssen Menschen erschreckt.\n\nDie Beamten entdeckten ihn trotz perfekter Tarnung.\n\nDem „Buschmann“ droht aufgrund seiner Scherze Ärger.\n\nFüssen - Am Samstagnachmittag fiel einer Streife der Polizei Füssen ein Mann auf, der sich einen Scherz mit Passanten erlaubte. Der 45-Jährige war als Busch verkleidet und erschreckte vorbeigehende Fußgänger. Das teilte die Polizei mit.\n\nFüssen (Bayern): Lebender Busch erschreckt Passanten\n\nDie Tarnung des Mannes ging sogar so weit, dass er sich in einem mitgebrachten Blumenkübel positionierte. Neben dem Mann entdeckten die Beamten eine Videokamera. Damit hatte er die sogenannten Pranks aufgezeichnet. Der „Buschmann“, wie die Polizei ihn bezeichnete, gab an, die Videos auf seinem Youtube-Kanal hochzuladen. Er konnte den Beamten jedoch keine Erlaubnis der aufgenommenen Personen vorzeigen.\n\nSollte sich jemand auf diesen Videos erkennen, der vom „Buschmann“ erschreckt worden ist, kann sich die Person bei der Polizeiinspektion Füssen melden. Dann kann Strafanzeige gegen den „einheimischen Erschrecker“ erstattet werden, wie es weiter heißt.\n\nPranks in Füssen: Noch keine Beschwerden der Passanten\n\n„Bislang gibt es noch keine Reaktion von Leuten, die sich auf den Videos wiedererkannt haben“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Kempten am Montag, insofern gebe es auch noch kein Verfahren gegen den Mann.\n\n+ In Füssen erschreckte ein „Buschmann“ Passanten - jetzt droht ihm Ärger. © Screenshot YouTube Moosheini\n\nBereits in den vergangenen Monaten hatte der Mann seine Scherze auf Youtube hochgeladen. In den Videos ist zu sehen, dass die meisten Passanten mit Humor reagieren, nachdem sie von dem lebenden Busch erschreckt worden sind.\n\nAuch im Ausland: Immer wieder Busch-Pranks\n\nAuf Youtube finden sich auch zahlreiche andere Videos aus dem Ausland von als Busch kostümierten Menschen, die in Städten Fußgänger überraschen. Der Polizeisprecher erklärte, dass in anderen Ländern möglicherweise die Rechtslage anders sei als in Deutschland. Hier müsse bei solchen „Pranks“ (Streichen) die Erlaubnis der Aufgenommenen eingeholt werden.\n\nAlle Nachrichten rund um Bayern lesen Sie immer bei uns.", "pos": ["1 Ein Mann aus Füssen hat sich als Busch verkleidet und Passanten erschreckt. (Symbolbild) Foto: EDEN - stock.adobe.com\n\nNicht nur, dass ein Mann aus Füssen sich ein originalgetreues Kostüm als Busch gebastelt hat – nein, er hat auch gleich seinen eigenen Blumenkübel mitgebracht.\n\nFüssen - Eine Polizeistreife in Füssen hat mit einem botanischen Phänomen der ganz besonderen Art Bekanntschaft gemacht. Am Samstagnachmittag fiel ihr ein Mann auf, der als Busch verkleidet Passanten in der Fußgängerzone erschreckte. Die Tarnung des Mannes ging sogar soweit, dass er in einem eigens mitgebrachten Blumenkübel stand.\n\nDas allein wäre noch nicht strafbar gewesen, doch der Mann hatte eine Videokamera aufgestellt, mit welcher er die sogenannten Pranks aufgezeichnet hat. Der 45-jährige „Buschmann“ gab an, die aufgenommenen Videos auf seinen Youtube-Kanal hochladen zu wollen. Allerdings konnte er keinerlei Erlaubnisse der aufgenommenen Personen hierüber vorweisen.\n\nSollte sich jemand auf diesen Videos erkennen, der von dem „Buschmann“ erschreckt worden ist, kann sich die gefilmte Person bei der Polizeiinspektion Füssen melden. Dann kann Strafanzeige gegen den Erschrecker erstattet werden – etwa wegen Verletzung des Rechts am eigenen Bild, Nötigung oder Bedrohung."], "neg": ["Seit sieben Jahren wird der australische Schauspieler Karm Gilespie vermisst. Am Samstag wurde bekannt, dass er in China wegen Drogenschmuggels verurteilt wurde. Die australische Regierung ist nach eigenen Angaben \"sehr traurig und besorgt\".\n\nDie australische Regierung hat sich sehr besorgt über den Fall des Schauspielers Karm Gilespie gezeigt, der in China zum Tode verurteilt worden ist. Regierungschef Scott Morrison sagte am Montag: „Ich und die Regierung sind sehr traurig und besorgt.“\n\nAm Samstag war bekannt geworden, dass es sich bei dem wegen Drogenschmuggels verurteilten Mann um den seit fast sieben Jahren verschwundenen Schauspieler und Investment-Coach Gilespie handelt.\n\nGilespie war nach chinesischen Angaben am Mittwoch in der südchinesischen Stadt Guangzhou zum Tode verurteilt worden. Laut chinesischen Medienberichten war er Ende 2013 am Flughafen von Guangzhou verhaftet worden. Er soll mehr als 7,5 Kilogramm Methamphetamin in seinem Aufgabegepäck transportiert haben.\n\nAußenministerin Marise Payne erklärte am Montag, australische Beamte hätten seit der Inhaftierung von Gilespie „angemessenen konsularischen Beistand“ geleistet. Sie nannte aber keine konkreten Gründe für die Geheimhaltung des Falles.\n\nSpannungen zwischen Peking und Canberra nehmen zu\n\nChina ist ein wichtiger Handelspartner von Australien. Angesichts der zunehmenden militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Machtdemonstrationen Chinas im asiatisch-pazifischen Raum nehmen seit einiger Zeit die Spannungen zwischen Peking und Canberra zu.\n\nMit scharfer Kritik reagierte Peking im April zudem auf Forderungen Australiens nach einer unabhängigen Untersuchung der Verantwortung der chinesischen Behörden für die weltweite Ausbreitung des neuartigen Virus.\n\nErst im vergangenen Jahr wurden in China zwei Kanadier wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt. Diplomatische Bemühungen Kanadas um Begnadigungen blieben bisher erfolglos. Kanada hatte zuvor eine Topmanagerin des chinesischen Huawei-Konzerns festgenommen. (afp/nh)", "Der Teisnacher Kreisverkehr aus Blickrichtung Kreisstraße von Geiersthal her. −Foto: Franz Hackl\n\nEin Kreisverkehr an einem Bahnübergang dürfte in Bayern wohl recht selten sein, mutmaßte Teisnachs Bürgermeister Daniel Graßl am Donnerstagabend, als er dem Marktgemeinderat die Pläne für die Bahnübergangssicherung an der Staatsstraße in der Ortsmitte von Teisnach vorstellte. Für die Schranken für Bahnlinie und Gehwege und vor allem die drei Ampeln für den Kreisverkehr sind nach den ersten Berechnungen mindestens 700.000 Euro veranschlagt.\n\nDie Marktgemeinde Teisnach ist an dem Projekt verkehrstechnisch und finanziell nur am Rande beteiligt, denn sie hat lediglich anteilsmäßig die Sicherung der Gehwege mitzutragen, die mit insgesamt 40.000 Euro angesetzt ist. Ungeachtet dessen muss die Kommune aber der Kreuzungsvereinbarung zustimmen, die zwischen den Hauptbeteiligten – der Länderbahn GmbH und dem Staatlichen Bauamt Passau – für Planung und Bau der Sicherungsanlage geschlossen wurde.\n\nHorst Blüml, Sprecher der CSU-Fraktion, äußerte Bedenken gegen diese Planung und plädierte dafür, auf den Kreisverkehr ganz zu verzichten. Auch Zweiter Bürgermeister Gerhard Ebnet merkte an, dass er sich bisher nicht habe vorstellen können, dass Kreisverkehr und Bahnübergangssicherung parallel möglich seien. Bürgermeister Graßl sagte zu, mit Länderbahn und Staatlichem Bauamt nochmals eine Auflösung des Kreisverkehrs zu erörtern. Die vorliegende Fassung der Kreuzungsvereinbarung wurde aber einstimmig gebilligt. − hl\n\nDen ganzen Artikel lesen Sie in der Wochenendausgabe des Viechtacher Bayerwald-Boten.", "Auch nach Jahrzehnten der Gleichstellungspoltik sind neun von zehn Menschen weltweit einer neuen Studie zufolge Frauen gegenüber zumindest teilweise voreingenommen.\n\nEtwa die Hälfte aller Befragten aus insgesamt 75 Ländern findet demnach, dass Männer bessere politische Anführer sind als Frauen. 40 Prozent seien der Meinung, dass Männer bessere Spitzenmanager in der Wirtschaft sind, heißt es in der Studie. Und 28 Prozent finden es demnach für einen Mann gerechtfertigt, seine Frau zu schlagen. Die größte Voreingenommenheit gibt es unter den Ländern des Index in Pakistan, Katar, Nigeria, Simbabwe und Jordanien. Die Länder mit der geringsten Anzahl an Menschen mit Vorurteilen waren Andorra, Schweden, die Niederlande, Norwegen und Neuseeland. Zu Österreich gibt es dazu keine Daten.\n\nDer Bericht machte dabei auch noch einen weiteren Trend aus. Zwar sei in gewissen Bereichen eine Angleichung gelungen, wirkliche Gleichstellung gibt es aber in keinem einzigen Land der Erde. In 50 Ländern hätten Frauen bessere Bildung als Männer, sie erhalten aber durchschnittlich 39 Prozent weniger Einkommen - obwohl sie mehr Zeit für die Arbeit aufwenden, heißt es in dem Bericht, der der APA vorliegt. Im \"Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit\" (Gender Inequality Index), der auf Faktoren wie Zugang zu politischer Macht, Arbeitsmarktchancen und reproduktive Gesundheit eingeht, befindet sich Österreich auf dem 14. Platz (Stand 2018).", "In Luxemburg hat heute der Prozess um eine Geheimdienstaffäre begonnen, die das Großherzogtum 2013 politisch tief erschüttert hatte. In der Folge kam es zu Neuwahlen, der frühere Premierminister und Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker schied nach fast 19 Jahren im Amt nach verlorener Wahl Ende Dezember 2013 aus. Juncker ist im Prozess gegen drei Ex-Mitarbeiter des luxemburgischen Geheimdienstes als Zeuge geladen.\n\nDas sagte eine Sprecherin der Luxemburger Justiz. In dem Prozess geht es um eine mutmaßlich illegale Abhöraktion und um die mögliche Unterschlagung einer CD. Die Staatsanwaltschaft legt den Ex-Geheimdienstlern Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht und den Datenschutz zur Last. Der Prozess war zuvor bereits zweimal verschoben worden, weil Juncker als Zeuge verhindert gewesen war.", "Adrian Pfahl hängt beim TSV Alfdorf/​Lorch noch eine Saison dran\n\nFoto: Kessler\n\nNachdem der Handball-​Württembergligist TSV Alfdorf/​Lorch vor einigen Wochen den oberligaerfahrenen Benjamin Röhrle als Neuzugang vermelden konnte, gibt es bei der Spielgemeinschaft aus dem Remstal und dem Welzheimer Wald weitere bedeutende Personalentscheidungen zu vermelden. Laut Spielleiter Jochen Heller bleibt Adrian Pfahl dem TSV Alfdorf/​Lorch für eine weitere Saison erhalten.\n\nMittwoch, 26. Februar 2020\n\nAlex Vogt\n\n39 Sekunden Lesedauer\n\n\n\n37\n\nNach einer zweijährigen Pause wird Simon Bareiß in der kommenden Saison in den Kader der ersten Mannschaft zurückkehren. Er ist aktuell für die TSV-​Zweite aktiv. Auch Mannschaftskapitän Markus Bareiß wird in der nächsten Runde trotz seines Studiums in Villingen-​Schwenningen weiterhin ein wichtiger Leistungsträger des TSV Alfdorf/​Lorch sein.\n\n\n\n\n\n\n\nDen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 27 . Februar.\n\n\n\nDer ehemalige Nationalspieler ist beim Württembergligisten ein absoluter Leistungsträger und wird eine weitere Spielzeit dranhängen. Pfahl ist mit seiner Qualität, seiner vorbildlichen Einstellung und seiner teamorientierten Denkweise der wichtigste Führungsspieler. Die TSV-​Verantwortlichen sind überaus froh, den-​jährigen Halbrechten über die aktuelle Runde hinaus weiterhin im Team zu haben.\n\nBeitrag teilen\n\n\n\nInteresse an der kompletten Digitalausgabe?\n\nDie Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk.\n\n10 Tage kostenlos und unverbindlich testen?\n\nDas RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.\n\n\n\nschauorte zwischen Wald und Alb\n\nschauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal\n\n399 Aufrufe\n\n159 Wörter\n\n1 Tag 5 Stunden Online"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Melanie Huml (CSU) - Melanie Huml (CSU), bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, nimmt an einer Pressekonferenz teil. - © Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild\n\nInzwischen haben fast 300 000 Pflegerinnen und Pfleger sowie Rettungskräfte Anträge auf den wegen der Coronakrise gewährten Pflege-Bonus gestellt. \"In mehr als 50 000 Fällen konnten schon Bewilligungsbescheide verschickt werden\", teilte Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) der Deutschen Presse-Agentur mit. Um die Antragsflut zu bewältigen, stellt das Landesamt für Pflege nach Angaben seines Präsidenten Markus Schick zusätzliche Kräfte ein.\n\nDen bayerischen Corona-Pflegebonus können bis Ende Juni unter anderem Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten stellen. Auch Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst profitieren von der Einmalzahlung. Sie beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro.", "pos": ["Pfleger eines Pflegeheims schiebt Bewohnerin in einem Rollstuhl - Ein Pfleger eines Pflegeheims schiebt eine Bewohnerin in einem Rollstuhl. - © Foto: Tom Weller/dpa\n\nAlle Mitarbeiter von Pflege- und Rettungsdiensten sollen den Pflegebonus der Staatsregierung von mehreren Hundert Euro während der Corona-Zeit bis Ende August ausbezahlt bekommen - sofern sie ihn beantragt haben. \"Wir machen das schnellstmöglich\", sagte der Präsident des Landesamtes für Pflege, Markus Schick, \"Antenne Bayern\" (Freitag). \"Bis Ende August ist unser Ziel, und das werden wir auch schaffen.\" Dem Bericht zufolge hatten mehrere Pflegekräfte sich bei dem Radiosender gemeldet, weil sie noch kein Geld bekommen haben.\n\nBis Ende des Monats kann der bayerische Corona-Pflegebonus beantragt werden. Die Einmalzahlung beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro. Berechtigt sind unter anderem Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, stationären Senioren-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten, aber auch Rettungssanitäter und -assistenten, Notfallsanitäter und nichtärztliche Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Einen weiteren Pflegebonus gibt es von Seiten des Bundes.\n\n\"Stand heute haben wir über 320 000 Anträge erhalten\", sagte Schick weiter. Anfang nächster Woche solle der 100 000. Bescheid rausgehen. \"Es geht voran, wir arbeiten fleißig und auch am Wochenende.\""], "neg": ["Baku, 21. Mai, AZERTAC\n\nAserbaidschan ist das bevölkerungsreichste Land Südkaukasiens. Nach dem Stand vom 1. April des laufenden Jahres ist die Zahl der Einwohner Aserbaidschans in den ersten drei Monaten um 12. 848 Menschen oder 0,1 Prozent gestiegen und hat damit 10 Millionen 79 Tausend 956 Menschen erreicht.\n\nLaut der Auskunft des Statistischen Komitees gegenüber AZERTAC leben 52,8 Prozent der Bevölkerung in den Städten und 47,2 Prozent auf den Dörfern. Die Männer bilden 49,9 Prozent und die Frauen machen 50,1 Prozent der Gesamtzahl der Einwohner aus, hieß es in der Meldung.", "Polizei Braunschweig\n\nPOL-BS: Täter kamen über den Balkon\n\nBraunschweig (ots)\n\nBraunschweig, Bebelhof 15.02.2020, 08.40 - 09.30 Uhr\n\nUnbekannte brachen in die Wohnung ein und durchwühlten zahlreiche Schränke. Mit ihrer Beute flüchteten sie unerkannt.\n\nWährend eine 82-Jährige am Samstagmorgen zum Einkaufen ging, kletterten Einbrecher auf den Balkon ihrer Hochparterre-Wohnung. Sie verschafften sich Zugang zur Wohnung und verursachten Schäden an der Balkontür sowie einem Fenster.\n\nDie Fremden brachen gewaltsam Schränke und Schubladen in den Wohnräumen auf und entwendeten unter anderem Bargeld und einige persönliche Dokumente.\n\nAls die Rentnerin von ihrem Einkauf nach Hause zurückkehrte, stellte sie den Einbruch fest und alarmierte sofort die Polizei.\n\nDiese sicherte Spuren am Tatort und leitete ein Strafverfahren wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls ein.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Braunschweig\n\nPI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit\n\n\n\nTelefon: 0531/476-3032 und -3033\n\nE-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.polizei-braunschweig.de\n\nOriginal-Content von: Polizei Braunschweig, übermittelt durch news aktuell", "Wer aus familiären Gründen, zum Besuch seines Partners oder um ein Tier zu versorgen einreisen will, kann das in Zukunft mit einer einfachen Eigenerklärung\n\nAn den österreichischen Grenzen gelten in Zeiten des Coronavirus verschärfte Einreisebestimmungen. Foto: APA/BUNDESHEER/GUNTER PUSCH\n\nWien – In Österreich gelten neue Ausnahmebestimmungen für die Einreise. Bei Vorliegen von besonderen familiären Gründen, bei Besuchen des Lebenspartners oder wenn ein Tier zwingend versorgt werden muss, reicht in Zukunft eine Eigenerklärung, um einreisen zu können. Bisher konnte man nur mit einem ärztlichen Attest nach Österreich einreisen.\n\n\n\nDie Ausnahmebestimmungen gelten, wie das Gesundheitsministerium erklärte, für Einreisen an allen österreichischen Außengrenzen gleichermaßen.\n\nBesuch vom Lebenspartner ist erlaubt\n\nAls besondere familiäre Gründe sind beispielsweise Besuche von Familienangehörigen bei Krankheit oder von eigenen Kindern im Rahmen von Obsorgeverpflichtungen oder gesetzlichen Besuchsrechten definiert. Auch zwingende Gründe der Tierversorgung lassen sich ab sofort anführen, um die Grenze leichter passieren zu können. Hier bedarf es ebenso einer Eigenerklärung. Für Pferdebesitzer und -halter, die ihr Tier beziehungsweise ihre Tiere in einem Stall außerhalb von Vorarlberg eingestellt haben, bedeutet diese Neuregelung eine wichtige Vereinfachung für den Grenzübertritt. Diese neuen Vorgaben seien bereits den Mitarbeitern an den Grenzübergängen übermittelt worden.\n\nAuch wenn der Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder in Deutschland lebt, darf er für einen Besuch nach Österreich einreisen. Aus dem Gesundheitsministerium heißt es, dass das Sehen des Lebenspartners zur Deckung der \"notwendigen Grundbedürfnisse\" zähle. Allerdings muss die Lebenspartnerschaft bei der Grenzkontrolle glaubhaft gemacht werden, etwa durch die Wohnsitzbestätigung beim Partner in Österreich.\n\nBesuche in Nachbarländern derzeit nicht möglich\n\nZu beachten ist aber, dass Lebenspartner aus der Schweiz und Liechtenstein nach dortigem Recht nicht ausreisen dürfen. Es seien in diesem Zusammenhang Fälle bekannt, wonach von Schweizer Seite deshalb ein Strafgeld von 100 Schweizer Franken bei der Wiedereinreise eingehoben wurde. Weiters dürfe nach den deutschen Bestimmungen der Besuch nicht länger als 48 Stunden dauern, ansonsten müsse man bei der Heimreise nach Deutschland in Quarantäne.\n\nAus österreichischer Sicht wäre es auch als in Österreich Wohnhafter möglich, den Lebenspartner in der Schweiz, Liechtenstein oder Deutschland zu besuchen, jedoch ist dies derzeit faktisch nicht möglich, denn der Besuch eines Lebenspartners fällt in den Nachbarstaaten nicht unter jene Ausnahmen, aufgrund derer man einreisen darf. (APA, 16.4.2020)", "Die Darts-Weltmeisterschaft in London endet mit einer Überraschung. Der 49-jährige Schotte Peter Wright besiegt im Final den topgesetzten Titelverteidiger Michael van Gerwen aus den Niederlanden 7:3.\n\nWright und Van Gerwen waren sich an der WM der Profivereinigung PDC auch schon 2014 im Final gegenübergestanden. Damals errang der Niederländer mit einem 7:4-Erfolg seinen ersten von bis heute drei WM-Titeln. In der Revanche hat sich nun Wright – auf unerwartet klare Weise – erstmals zum Weltmeister gekürt.\n\nPeter Wright, der nach seinem Lieblingsgetränk «Snakebite» (Schlangenbiss) genannt wird, ist der Siebte der Weltrangliste. Demnach war er an der traditionsgemäss im Alexandra Palace («Ally Pally») ausgetragenen Weltmeisterschaft als Nummer 7 gesetzt. Im Halbfinal hatte er die Weltnummer 3 Gerwyn Price aus Wales mit 6:3 Sätzen bezwungen.\n\nWright ist überdies erst der zweite schottische Weltmeister in der 26-jährigen Geschichte der PDC-WM. Sein Vorgänger war Gary Anderson, der 2015 und 2016 siegte.\n\nDer Final zwischen Wright und Van Gerwen nach best of 13 verlief nur bis zum 2:2 ausgeglichen. Nach einem 2:4-Rückstand kam Van Gerwen auf 3:4 heran, ehe Wright drei Sätze in Folge für sich entschied.", "Das BSI hat sein IT-Grundschutz-Kompendium aktualisiert. In der Version 2020 sind zwei Bausteine neu hinzugekommen: Das Modul \"Software-Entwicklung\" im Bereich \"Konzeption und Vorgehensweisen\" beschreibt, wie man bei der Entwicklung und Anpassung von Software Sicherheit von Anfang an mitdenkt. Das neue Modul \"Raum sowie Schrank für technische Infrastruktur\" im Bereich Infrastruktur gibt Hilfestellung dabei, einen Raum oder Schrank für IT-Infrastruktur baulich, mechanisch und elektronisch zu schützen. Die anderen 94 Bausteine wurden redaktionell und inhaltlich überarbeitet.\n\nMit seinem IT-Grundschutz-Kompendium will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bewährte und praxistauglichen Empfehlungen zur Absicherung von Netzen und Daten, dem Aufbau eines Managementsystems zur Informationssicherheit (ISMS) und dem Schutz von besonders sensiblen Daten geben. Die Themen sind in zehn Schichten von Sicherheitsmanagement über die Erkennung von Angriffen bis zur Absicherung von IT-Systemen unterteilt. Dabei werden neben technischen auch organisatorische und personelle Aspekte berücksichtigt. Anwender können flexibel einzelne Bausteine auswählen, um die Informationssicherheit gezielt in den für sie relevanten Bereichen zu verbessern. (odi)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Bank stellt sich nach einem überraschenden Gewinn zum Jahresauftakt wegen der Corona-Krise auf Rückschläge ein.\n\n«Das außerordentliche wirtschaftliche Umfeld spricht dafür, dass es insgesamt zu mehr Kreditausfällen kommen wird», erklärte Deutschlands größtes Geldhaus angesichts der vorgezogenen Veröffentlichung von Eckdaten für das erste Quartal 2020 am Montag. «Aber das Kreditbuch der Deutschen Bank hat eine hohe Qualität und ist gut diversifiziert.»\n\nDer Dax-Konzern legte zwar eine halbe Milliarde Euro für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Krise zurück, blieb aber auch nach Steuern im ersten Quartal knapp in den schwarzen Zahlen, wie das Frankfurter Institut am späten Sonntagabend mitteilte. Analysten hatten für den Drei-Monats-Zeitraum sowohl vor als auch nach Steuern im Schnitt mit einem Verlust gerechnet.\n\nIn den Monaten Januar bis März erzielte die Deutsche Bank nach eigenen Angaben 206 Millionen Euro Vorsteuergewinn. Der Überschuss lag bei 66 Millionen Euro nach 201 Millionen ein Jahr zuvor. Davon gehen unter anderem noch Anteile bei Tochterfirmen ab, die nicht den Deutsche-Bank-Anteilseignern zugeschrieben werden können.\n\nDetails zur Zwischenbilanz will die Bank an diesem Mittwoch (29.4.) bekanntgeben. Dann wird auch eine Aussage des Vorstands zur Gewinnerwartung für das Gesamtjahr erwartet. Noch Mitte März hatte Finanzvorstand James von Moltke bekräftigt, dass die Bank in diesem Jahr zumindest vor Steuern wieder Gewinn erzielen will. Das Jahr 2019 endete mit rund 5,7 Milliarden Euro Miesen unter dem Strich - es war das fünfte Verlustjahr in Folge.\n\n«Der Vorsteuergewinn im ersten Quartal ist auf steigende Erträge in unseren Kerngeschäftsfeldern in Kombination mit anhaltenden Fortschritten beim Kostenabbau zurückzuführen», erklärte die Bank. Konzernchef Christian Sewing hatte im Juli 2019 eine grundlegende Neuaufstellung der Bank auf den Weg gebracht: Tausende Jobs werden gestrichen, das Investmentbanking wird gestutzt. Sewing macht die Unternehmensbank, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert, zum Kern des Instituts, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickt.\n\n«Wir sind sehr zufrieden, dass die Ergebnisse für das erste Quartal unsere Fortschritte beim Umbau unserer Bank, die operative Stärke unseres Geschäfts und unsere Widerstandskraft bestätigen», bilanzierte Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - fielen mit 6,4 Milliarden Euro sogar etwas höher aus als ein Jahr zuvor. Ein möglicher Treiber für die positive Ertragsentwicklung könnte eine kräftige Nachfrage nach Krediten oder anderen Finanzierungen für Unternehmen in der Corona-Krise gewesen sein. Analysten gehen zudem davon aus, dass auch ein starker Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen dazu beigetragen haben könnte.\n\nBei den Zielen für Kapitalpuffer und Verschuldungsquote macht die Deutsche Bank vorübergehend Abstriche. «Wir sind fest entschlossen, unsere Bilanz zu nutzen, um Kunden zu unterstützen, die uns jetzt ganz besonders brauchen», bekräftigte Sewing. «Durch diese Entscheidung könnte unsere harte Kernkapitalquote vorübergehend unser Ziel von mindestens 12,5 Prozent leicht unterschreiten, ohne die solide Bilanz unserer Bank zu schwächen.»\n\nEuropas Bankenaufseher erlauben Geldhäusern wegen der Corona-Krise zeitweise dünnere Kapitalpuffer, damit die Institute Unternehmen ausreichend mit Krediten versorgen können. Die Deutsche Bank betonte, ihre Kapitalausstattung sei nach wie vor gut und liege deutlich über den Anforderungen der Regulierer. Dies solle auch so bleiben: «Da die genannten Kapitaleffekte als vorübergehend angesehen werden, arbeitet die Bank für das Jahr 2022 weiterhin auf das Ziel einer harten Kernkapitalquote von 12,5 Prozent und einer Leverage Ratio (Verschuldungsquote) von 5 Prozent hin.»\n\nAm Finanzmarkt kamen die Eckdaten zum ersten Quartal gut an. Der zuletzt vom Corona-Crash arg gebeutelte Kurs der Deutsche-Bank-Aktie legte am Montagvormittag um gut zwölf Prozent auf etwas über sechs Euro zu. Seit dem Jahreswechsel hatte das Papier zuvor ähnlich wie der deutsche Leitindex Dax erheblich an Wert verloren.", "pos": ["Rückschlag statt Aufschwung: Die Corona-Pandemie hat die Hoffnung der Deutschen Bank auf ein baldiges Ende der jahrelangen Durststrecke jäh zunichtegemacht. Analysten erwarten, dass Deutschlands größtes Geldhaus auch 2020 sowohl vor Steuern als auch nach Steuern mit Verlust beenden wird - es wäre das sechste Jahr mit roten Zahlen in Folge.\n\nDie Zwischenbilanz für das erste Quartal, die der Frankfurter Dax-Konzern am Mittwoch (29.4.) veröffentlichen will, dürfte nicht besonders gut ausfallen. Analysten rechnen für den Drei-Monats-Zeitraum vor Steuern im Schnitt mit rund 250 Millionen Euro Verlust, unter dem Strich könnten es demnach 370 Millionen Euro Miese werden. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte die Deutsche Bank knapp 200 Millionen Euro verdient.\n\nNoch Mitte März hatte Finanzvorstand James von Moltke das Jahresziel bekräftigt, zumindest vor Steuern wieder Gewinn zu erzielen: \"Wenn sich die Wirtschaft nach einem scharfen Einbruch schnell wieder erholt, sehe ich bislang keinen Grund dafür, unser Ziel für dieses Jahr zu relativieren.\"\n\nEine Woche später erklärte Konzernchef Christian Sewing im Geschäftsbericht: \"Zum Jahresstart hat sich der positive Trend des vierten Quartals 2019 fortgesetzt.\" Dank ihres Konzernumbaus sehe sich die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen für einen wirtschaftlichen Abschwung in Folge der Coronavirus-Krise besser gerüstet. Allerdings könnte ein anhaltender Abschwung die weltweit tätige Bank \"in erheblicher Weise\" negativ beeinträchtigen, heißt es im Geschäftsbericht.\n\nIm vergangenen Jahr hatte der Konzernumbau tiefe Löcher in die Bilanz des Geldhauses gerissen. Unter dem Strich standen rund 5,7 Milliarden Euro Minus. Sewing hatte im Juli 2019 eine grundlegende Neuaufstellung der Bank auf den Weg gebracht: Tausende Jobs werden gestrichen, das Investmentbanking wird gestutzt. Sewing macht die Unternehmensbank, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert, zum Kern des Instituts, das in diesem Jahr auf eine 150-jährige Geschichte zurückblickt.\n\nDer kurze Höhenflug der Aktie nach Sewings kämpferischem Auftritt bei der Bilanzvorlage Ende Januar ist längst beendet. Nachdem das Papier Mitte Februar erstmals seit Langem wieder mehr als zehn Euro kostete, ging es im Corona-Crash zeitweise bis auf knapp 4,45 Euro nach unten. So billig war die Aktie in ihrer jüngeren Geschichte noch nie. Langfristig gehört das Deutsche-Bank-Papier zu den größten Verlierern seit der Finanzkrise. Seit dem - unter anderem um die Effekte von Kapitalerhöhungen bereinigten - Rekordhoch von etwas mehr als 90 Euro im Frühjahr 2007 ging es um rund 93 Prozent nach unten.\n\ncr/dpa"], "neg": ["Der 10. Jänner 2020 war ein ereignisreicher Tag für den neuen Vizekanzler Werner Kogler. Die Regierungserklärung wurde im Nationalrat verlesen, am Abend durfte der Grünen-Chef in der Wiener Stadthalle den Sieg der ÖHB-Herren bejubeln und danach ging es noch zum Steirerball.\n\nViel zu tun gab es am Freitag für den Vizekanzler Werner Kogler. Am dritten Tag nach seiner Angelobung war sein Terminkalender bereits voll.\n\nJubel bei der Handball-EM\n\nNachdem der Grünen-Chef gemeinsam mit Sebastian Kurz, Gernot Blümel und Leonore Gewessler das Regierungsvorhaben im Parlament vorgestellt hatte, durfte Kogler seinen ersten Termin als Sportminister wahrnehmen. Und dieser fiel äußerst erfreulich aus.\n\nBei der Handball-EM in der Wiener Stadthalle feierten Österreichs Herren zum Auftakt einen 32:29-Sieg gegen Tschechien. Der 58-jährige Steirer jubelte an der Seitenlinie mit und gratulierte einigen Spielern nach Schlusspfiff persönlich.\n\nKurz lässt aus\n\nIn dieser euphorischen Stimmung ging es für Kogler weiter zum Steirerball. Mit etwas Verspätung traf der Vizekanzler in der Hofburg ein. Und diesmal anders als bei der Angelobung sogar mit Krawatte. Wie er zuletzt in unserem \"Heute\"-Interview erklärte, trug er seit etwa zehn Jahren keine Krawatte mehr. Nur manchmal in den Nationalratssitzungen. \"Es ist ein Spleen geworden, keine zu tragen\", meint der 58-Jährige.\n\n\n\nMit Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, Arbeitsministerin Christine Aschbacher und Finanzminister Gernot Blümel waren sogar noch weitere Regierungsmitglieder beim Steirerball dabei. Sebastian Kurz ließ aus. Er soll dafür beim niederösterreichischen Bauernbundball am Samstagabend anwesend sein.", "US-Präsident Donald Trump will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen.\n\nBegleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern würden, Maßnahmen zu ergreifen, dann werde er das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen.\n\nWährend Trumps Auftritt im Rosengarten drängten Sicherheitskräfte Demonstranten vor dem Weißen Haus unter anderem mit Tränengas gewaltsam zurück. Auch Militärpolizei wurde gegen Demonstranten eingesetzt. Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Umgebung hatten ihre Schaufenster verbarrikadiert.\n\nSeit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. In vielen Metropolen sind die Proteste in Ausschreitungen und Plünderungen ausgeartet.\n\nAuslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.\n\ndpa/est", "540 Kilometer hat die Außengruppe der 100-Stunden-Aktion zurück gelegt. Die Jugendlichen liefen vorn Freiburg zurück nach Grafenwald.\n\nBottrop-Kirchhellen. 100 Stunden lang haben sich die Jugendlichen in Grafenwald engagiert und gearbeitet, um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Eine Bilanz.\n\nInhalt ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN > Vorherige Seite Nächste Seite\n\nBottrop: 100 Stunden im Einsatz für die gute Sache\n\nDienstagvormittag, 11 Uhr. In jeder Hinsicht Endspurtstimmung beim Team der 100-Stunden-Aktion in Grafenwald. Seit mehr als 40 Jahren veranstaltet die Jugend Grafenwald alle zwei Jahre zwischen dem 27. und dem 31. Dezember einen Aktionsmarathon der verschiedenste Aufgabenfelder umfasst. Die Jugendlichen leisten dabei in mehreren Schichten Tag und Nacht freiwillige Arbeit.\n\nBeim Einlauf der Außengruppe bildeten die übrigen Helfer ein Spalier. Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services\n\nSchwerpunkte: die Bistro-AG, die während der gesamten Aktionszeit für Essen und Trinken sorgt, die Dienstleistungs-AG, die gegen Spenden verschiedenste Arbeiten von der Gartenpflege bis zur Entrümpelung anbietet, und die Außen-AG, deren Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder einen Spendenlauf absolvieren. Und natürlich durfte auch dieses Mal die große Fahrrad- und Autowaschaktion nicht fehlen, die seit jeher großen Anklang findet.\n\nÜber 50 Jugendliche waren dabei\n\n„Insgesamt sind an die 50 Jugendliche dabei. Da fallen natürlich einige Abstimmungs- und Organisationsaufgaben an“, erklärt Nina Hasebrink, während sie die letzten Teller vom gemeinsamen Brunch in die Spülmaschine räumt. Sie ist schon seit mehr als zehn Jahren als Freiwillige dabei und nun zum zweiten Mal als Koordinatorin im Einsatz. Bis Punkt 12 Uhr müssen alle Aufräumarbeiten erledigt sein, denn dann wollen alle zusammen die Läufergruppe in Empfang nehmen, die in den letzten fünf Tagen fast 500 Kilometer zurückgelegt haben.\n\n„In den letzten Jahren haben wir einmal 15.000 und einmal 20.000 Euro eingenommen“, erklärt Matthias Löns stolz. Der 23-Jährige ist schon zum sechsten Mal dabei und gemeinsam mit Nina für die Koordination zuständig. „Zum ersten Mal werden in diesem Jahr gleich zwei Organisationen in den Genuss der Spendengelder kommen: der Förderverein PuBiMa der Bottroper Kita St. Cyriakus Mitte und die Rolli-Rocker-Mülheim. Wir sind optimistisch, dass wir auch in diesem Jahr an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen können.“\n\nBottroper Förderverein will Rutsche und Ausflug für Kita-Kinder finanzieren\n\nDiese Hoffnung teilt auch Bernd Nierhaus, Vorsitzender der Rolli-Rockers. Denn der gemeinnützige Verein ist auf Spenden angewiesen, um bedürftige Familien und vor allem deren Kinder zu unterstützen. „Wir finanzieren mit dem Geld ein Feriencamp für Kinder, übernehmen Zuzahlungen für Reittherapie aber auch Unterstützung bei der Finanzierung von Rollstühlen, Schulbüchern oder Lebensmitteln“, berichtet Nierhaus, der selbst aufgrund einer Erkrankung auf den Rolli angewiesen ist.\n\nUnd wofür möchte der Förderverein PuBiMa die Spenden nutzen? „Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Jugend Grafenwald im kommenden Jahr unsere Rutsche erneuern können“, sagt Stefanie Degener, Vorsitzende des Vereins. „Und außerdem planen wir einen Zoobesuch mit allen Kindern. Wir sind eine integrative KiTa, und für einige unserer Kids wird es das erste Mal sein, dass sie einen solchen Ausflug machen, denn einige Familien verfügen nicht über die finanziellen Mittel für so eine Aktivität.“\n\nStrahlende Gesichter bei den vielen Helfern zum Abschluss der Aktion\n\nUm Punkt 12 Uhr laufen unter Glockenläuten und Feuerwerksknallerei die acht Läufer der Außen-AG am Pfarrheim Grafenwald auf der Maystraße ein. Vor fünf Tagen sind sie in Freiburg gestartet und haben fast 500 Kilometer zurückgelegt. Ihre Tour führte über Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Die Läufer, acht junge Männer und eine Frau, sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Tag und Nacht sind sie abwechselnd gelaufen, immer jeweils zwei zusammen, die anderen konnten sich unterdessen im Begleitbus ausruhen, bis dann ihre Schicht begann.\n\nOb das anstrengend war? Und ob! Aber die strahlenden Gesichter sprechen eine deutliche Sprache: Für die gute Sache hat es sich gelohnt.\n\nBottrop Spendenübergabe beim Neujahrsempfang Wieviel Geld in diesem Jahr zusammengekommen ist, werden alle Beteiligten aber erst am 19. Januar erfahren. Da findet der Neujahrsempfang der Pfarrei St. Johannes Kirchhellen in Feldhausen statt, bei dem traditionell der genaue Erlös mitgeteilt wird und die feierliche Scheckübergabe stattfindet. Alle hoffen, dass es nicht die letzte 100-Stunden-Aktion in Grafenwald war, denn es besteht die Sorge, dass die Aktivitäten der Jugendlichen der Mehrwertsteuer– bzw. der Bon-Pflicht zum Opfer fallen könnten.", "Lugner hatte die italienische Schauspielerin am Nachmittag mit einem Privatjet von Genua abgeholt.\n\nWien. Richard Lugner ist von seinem Opernball-Gast Ornella Muti schwer angetan. \"Sie ist super, sie ist der netteste Star, den wir je hatten, sie macht alles mit\", schwärmte der Baumeister gegenüber der APA. Nach der Landung in Wien stand in Wien ein Abendessen im Hotel Sacher auf dem Programm.\n\nLugner hatte die italienische Schauspielerin am Nachmittag mit einem Privatjet von Genua abgeholt. \"Schon im Flugzeug haben wir uns wirklich gut verstanden. Sie spricht auch Deutsch, Russisch, Französisch und Englisch\", meinte der Baumeister.\n\n© APA/HANS PUNZ ×\n\nNach einer kurzen Auffrischung im Hotelzimmer ging es ins Hotel Sacher, wo auf Lugners Vorschlag hin Tafelspitz serviert wurde. \"Danach gab es Sachertorte mit Schlagobers\", erzählte der Baumeister.\n\nAm Mittwoch absolviert Muti die ersten offiziellen Termine. Um 13.00 Uhr gibt es eine Pressekonferenz in der Lugner City, danach gibt die Schauspielerin ab 14.00 Uhr eine Autogrammstunde in dem Einkaufszentrum.", "Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (M.) legte in Hanau einen Kranz nieder und gedachte der Opfer des Anschlags.\n\nBerlin. Das Blutbad von Hanau ist ein Fanal – der Staat muss entschlossen antworten. Ist der Preis mehr Überwachung, muss er bezahlt werden.\n\nAnschlag in Hanau – Wie der Staat jetzt antworten muss\n\nDie Bluttat von Hanau schockt Deutschland und die Welt. Das Land trägt Trauer, die Flaggen wehen auf halbmast. Und dann?\n\nDer Staat muss entschlossen reagieren. Er muss in die Rüstung steigen und maximale Wehrhaftigkeit demonstrieren. Rechtsextremes Gedankengut oder zutiefst rassistische Gesinnung, die zu Gewalttaten führt, muss endlich mit allen Mitteln bekämpft werden. Dabei darf es weder an Personal noch an Geld fehlen.\n\nAnschlag von Hanau – die Reihe rechter Gewalt muss ein Ende haben\n\nEs ist schon mehr als genug passiert. Die grausamen Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) an unschuldigen Türken, bei deren Aufklärung die Polizei dramatisch versagte. Der Mord am Regierungspräsidenten von Kassel, Walter Lübcke. Der Anschlag auf die Synagoge von Halle. Und jetzt das Blutbad von Hanau. Diese tödliche Reihe muss ein Ende haben. Für das Land und den gesellschaftlichen Frieden steht zu viel auf dem Spiel. Täter wie Tobias R. bedrohen sowohl den inneren Frieden als auch Deutschlands Ruf in der Welt.\n\nJahrzehntelang galt die Bundesrepublik als ein Land, das demütig und ernsthaft aus seiner Geschichte gelernt hat. Das war einmal. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier musste beim Erinnern an Auschwitz in Jerusalem vor aller Welt eingestehen: „Die bösen Geister zeigen sich heute in neuem Gewand.“\n\nStaat muss Sicherheit zur obersten Maxime machen\n\nJörg Quoos ist Chefredakteur Funke Zentralredaktion Berlin. Foto: Dirk Bruniecki\n\nDass Deutschland wehrhaft sein kann, ist bereits bewiesen. Der linksmotivierte Terror der Roten-Armee-Fraktion wurde in den 70ern mit einem brachialen Auftritt der Staatsmacht beendet. Die Fahndungsplakate der Terroristen hingen an jeder Ecke, jedes Kind kannte die Gesichter von Baader, Meinhof und Co.\n\nSicher wünscht sich niemand solche Zeiten zurück. Aber der Staat ist es den Angehörigen der Opfer und den heute Lebenden schuldig, die Sicherheit zur obersten Maxime zu machen. Wenn der Preis dafür mehr Überwachung und mehr Geld für den Sicherheitsapparat ist – dann muss er bezahlt werden.\n\nZehn Menschen erschossen: Wie kam mutmaßlicher Täter an Waffenschein?\n\nPolizei und Verfassungsschutz haben jetzt schon alle Hände voll zu tun, rechtsextreme Gefährder zu beobachten und schwere Straftaten zu vereiteln. Eine rechtsradikale Zelle konnte vor wenigen Tagen gerade noch gestoppt werden. Sie wollten Muslime und Moscheen angreifen, um „bürgerkriegsähnliche Zustände“ auszulösen. Tobias R., den mutmaßlichen Zehnfachmörder von Hanau, hatte offensichtlich niemand auf dem Radar.\n\nSicher ist der Kampf gegen gewalttätige Rassisten besonders schwer, wenn es sich um Einzeltäter oder um psychisch Kranke handelt. Im Hanauer Fall war der Attentäter aber kein Unbekannter.\n\nAnschlag in Hanau: Die aktuellen Entwicklungen im Newsblog\n\nTobias R. hat verdächtige Verschwörungstheorien offenbar sogar an den Generalbundesanwalt adressiert. Sein Hassvideo war auf Youtube noch am Tag nach der Tat unzensiert zu sehen. Wie bitte kommt ein solcher Irrer an einen Waffenschein und sogar an Waffen? Nicht nur diese Frage muss geklärt werden, und bei Versäumnissen muss es zu drastischen Konsequenzen kommen.\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Schüsse in Hanau- Tote und Verletzte Nach der Gewalttat in Hanau sind Rettungskräfte an einem der Tatorte im Einsatz. Foto: Yann SCHREIBER / AFP\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Insgesamt starben elf Menschen. Auch der Schütze ist unter den Toten. Foto: Yann SCHREIBER / AFP\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte In der Wohnung des mutmaßlichen Täters fanden Polizisten seine Leiche sowie einen weiteren Toten. Foto: Boris Roessler / dpa\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die ersten Schüsse fielen gegen 22 Uhr an dieser Shisha-Bar am Heumarkt. Foto: Yann SCHREIBER / AFP\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ermittler sicherten die Spuren. Foto: Andreas Arnold / dpa\n\n\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Projektil liegt in unmittelbarer Nähe des Tatorts am Heumarkt. Foto: Andreas Arnold / dpa\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Polizei sperrte die Tatorte ab und bat Passanten, die Gegend zu meiden. Foto: Boris Rössler / dpa\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Ein Auto ist mit Thermofolie abgedeckt, neben dem Wagen liegen Glassplitter und eine Jacke, der Tatort ist mit Polizei-Band abgesperrt. Foto: Boris Roessler / dpa\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Polizisten haben einem Mann am Tatort Hanau-Kesselstadt Handschellen angelegt. Foto: Boris Roessler / dpa\n\nSchüsse in Hanau- Tote und Verletzte Die Gegend rund um den Heumarkt ist geprägt von Spielhallen, Wettlokalen und Imbissbuden. Foto: Andreas Arnold / dpa\n\nEin schwarzer Tag in der Geschichte der Bundesrepublik\n\nDer 20. Februar 2020 wird als schwarzer Tag in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen. Die Lehren daraus dürfen nicht nur Mahnwachen und Trauerreden sein. Vielleicht war der Täter geistig verwirrt oder krank. Aber diejenigen, die jeden Tag die Stichworte für derartige Hasspamphlete liefern, sind es nicht.\n\nSie sind unter uns. Sie sitzen in Parlamenten, in Talkshows, an den Stammtischen. Sie träufeln Gift in die Gesellschaft und die Dosis wird von Tag zu Tag größer. Spätestens seit Hanau sollte das jeder aufrichtige Demokrat begreifen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "In Köln und Düsseldorf musste die Polizei mehrere Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen auflösen. Es waren so viele Menschen vor Ort, dass die Corona-Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden konnten. Einige äußerten ihren Unmut über die Räumung, zu Straftaten kam es aber nicht.\n\nKöln/Düsseldorf. Wegen zu geringen Mindestabstands hat die Polizei im Rheinland mehrere Menschenansammlungen aufgelöst. In Köln etwa wurden in der Nacht zu Samstag zahlreiche Platzverweise ausgesprochen, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte. Rund um den Stadtgarten im Belgischen Viertel hätten sich mehrere Hundert Menschen aufgehalten. Da sei es auf den Gehwegen kaum möglich gewesen, den coronabedingten Sicherheitsabstand zu wahren.\n\n„Vermutlich waren einige auch alkoholisiert und haben die Maßnahmen nicht mehr ganz so akzeptiert“, sagte der Sprecher. Das städtische Ordnungsamt Köln hatte sich um kurz nach Mitternacht an die Polizei gewandt, um die Menschenmengen zu kontrollieren und die Plätze zu räumen. Der Einsatz habe mehrere Stunden gedauert. Allerdings sei das Ausmaß nicht ungewöhnlich gewesen. „Aufgrund des Wetters und des Wochenendes konnte man damit rechnen“, so der Sprecher.\n\nDüsseldorf: “Viel zu viele und viel zu nah beieinander”\n\nAuch in Düsseldorf lockte das schöne Wetter die Menschen in die Innenstadt. „Viel zu viele und viel zu nah beieinander“, beschrieb ein Sprecher der Polizei Düsseldorf die Situation. Nach Bitte des Ordnungsamtes der Stadt hätten die Beamten um kurz nach Mitternacht die Freitreppe und kurz darauf auch die Kurze Straße in der Altstadt mit jeweils Hunderten Menschen geräumt.\n\nTeilweise hätten die Feiernden Unmutsbekundungen geäußert, Probleme seien jedoch nicht aufgekommen. Straftaten habe es nicht gegeben. Zuerst hatte der WDR über die Räumungen in Köln und Düsseldorf berichtet.\n\nRND/dpa", "pos": ["NRW: Die Polizei löste mehrere Massenansammlungen auf, dann hatte sie einen üblen Verdacht. (Symbolbild)\n\nNRW: Plätze in zwei Großstädten geräumt – Polizei hat üblen Verdacht „Vermutlich waren einige...\"\n\nNRW. Massenansammlungen trotz Corona in NRW!\n\nIn der Nacht zu Samstag hat die Polizei mehrere Plätze in NRW - in Köln und Düsseldorf - räumen müssen. Jetzt hat sie einen üblen Verdacht geäußert.\n\n+++ NRW: Vorsicht! Sexualstraftäter aus Psychiatrie ausgebrochen – Polizei gibt Warnung raus +++\n\nNRW: Polizei hat üblen Verdacht nach Massenansammlungen\n\nDie Corona-Schutzverordnung gilt nach wie vor. Dennoch musste die Polizei in NRW am späten Freitagabend anrücken und beliebte Plätze räumen. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur.\n\nRund um den Kölner Stadtgarten im Belgischen Viertel hatten sich hunderte Menschen angesammelt. Auf den Gehwegen soll es kaum möglich gewesen sein, den notwendigen Mindestabstand einzuhalten.\n\n-----------------------------\n\nMehr News aus NRW:\n\nNRW: Dortmunder rast mit 142km/h mit Porsche durch Innenstadt – er ist kein Unbekannter\n\nFerienbeginn in NRW: Bundespolizei warnt vor tödlichem Trend\n\nNRW: Mann (32) lädt Kinderpornos bei Instagram hoch – was Ermittler dann herausfinden, ist noch schrecklicher\n\n-----------------------------\n\nPolizisten benötigten schließlich mehrere Stunden, um die Massenansammlung aufzulösen. Sie sprachen zahlreiche Platzverweise aus. Ein Polizeisprecher äußerte darauf einen üblen Verdacht. Er sagte: „Vermutlich waren einige auch alkoholisiert und haben die Maßnahmen nicht mehr ganz so akzeptiert.“ Das Ordnungsamt hatte die Polizei darum gebeten, die Menschenansammlungen zu kontrollieren und die Plätze zu räumen.\n\n-----------------------------\n\nDas sind die fünf größten NRW-Städte:\n\nKöln (rund 1 Million Einwohner)\n\nDüsseldorf (rund 620.000 Einwohner)\n\nDortmund (fast 590.000 Einwohner)\n\nEssen (gut 580.000 Einwohner)\n\nDuisburg (etwa 500.000 Einwohner)\n\n-----------------------------\n\nNRW-Stadt Düsseldorf ebenso betroffen\n\nÄhnlich war die Lage in Düsseldorf. Auch dort musste die Polizei ausrücken, um Massenansammlungen in der Innenstadt aufzulösen. Zunächst hielten sich hunderte Menschen auf der Freitreppe auf. Wenig später trafen die Beamten auf weitere hunderte Menschen an der Kurze Straße in der Altstadt. „Viel zu viele und viel zu nah beieinander“, beschrieb ein Sprecher der Polizei die Situation.\n\n+++ NRW: Irrer Fund! Zoll entdeckt in Kinderzimmer und Toilette Unmengen an... +++\n\nNRW: Auch in Düsseldorf kamen sich die Menschen zu nah. (Symbolbild) Foto: imago images / imagebroker\n\nDie Feiernden seien nicht begeistert über die Maßnahme der Polizei gewesen, Straftaten habe es aber nicht gegeben. Um kurz nach Mitternacht hatte - ebenso wie in Köln - auch hier das Ordnungsamt die Polizei über die Massenansammlungen informiert. (dpa mit nk)"], "neg": ["Die Partner im trilateralen Rat für konzertierte Aktion einigten sich auf das von der Regierung vorgeschlagene System zur Entschädigung von Unternehmen, die von den Maßnahmen gegen das Coronavirus betroffen sind. Unternehmer, Gewerkschaften und Regierung haben vereinbart, dass alle betroffenen Arbeitgeber entschädigt werden sollen, damit die Beschäftigung aufrechterhalten werden kann. Gefördert werden sowohl wirtschaftliche Aktivitäten, die auf Anordnung von Gesundheitsminister Kiril Ananiew ausgesetzt wurden, als auch Tätigkeiten mit einem nachgewiesenen Umsatzrückgang von mindestens 20%. Gemäß des Entschädigungssystems muss der Staat 60% der Löhne der Arbeitnehmer in den betroffenen Unternehmen bereitstellen.", "Krefeld Weil ihm bei der Polizei keiner helfen konnte, drohte der Mann mit einer Explosion. Während starke Kräfte das Gebäude abriegelten, wurde der Mann überwältigt.\n\nEin nach Polizeiangaben verwirrter Mann hat am Freitagnachmittag die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums bedroht und für eine Sperrung des Gebäudes gesorgt. Er hatte einen Schnellkochtopf mit einer gasbetriebene Kochplatte dabei und erzeugte damit eine Stichflamme in der Eingangsschleuse. Er konnte festgenommen werden, der Topf aber blieb in der Schleuse. Da nicht klar war, ob der Inhalt gefährlich war, wurde der Eingangsbereich abgesperrt. Experten des Landeskriminalamtes gaben am Abend Entwarnung. Sie fanden in dem Topf Schrauben und Öl. Der 30-Jährige wurde in die Psychiatrie gebracht.", "Kommunen : Neue Förderung für das Ehrenamt im Kreis Trier-Saarburg\n\nLandrat Günther Schartz vor dem Kreishaus Trier-Saarburg. Foto: Medienhaus Trierischer Volksfreund/Klaus Kimmling\n\nTrier/Saarburg Der Landkreis Trier-Saarburg ist als Verbundpartner ausgewählt worden und stellt eine Fachkraft zur Unterstützung von Ortsbürgermeistern ein.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDas Ehrenamt spielt im Kreis Trier-Saarburg eine wichtige Rolle – generationsübergreifend. Ohne das Ehrenamt wären viele Strukturen im ländlichen Bereich nicht denkbar.\n\nAb Januar ist der Kreis als Verbundpartner im Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Deutschen Landkreistages beteiligt. Er bekommt dafür eine dreijährige finanzielle Förderung aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung. Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, überreichte den entsprechenden Bescheid in Berlin an Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, der ihn stellvertretend für Landrat Günther Schartz entgegennahm.\n\nInsgesamt sind bundesweit 18 Landkreise als Partner für das Verbundprojekt ausgewählt worden. Bis Dezember 2022 soll mit allen Beteiligten erprobt werden, wie auf der Ebene der Landkreise nachhaltige hauptamtliche Begleitstrukturen zur Stärkung des Ehrenamtes aufgebaut werden können. So soll untersucht werden, wie Engagierte bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit konkret unterstützt werden können. Denn laut Kreisverwaltung zeigt sich, dass das Ehrenamt zwar begeistern kann, es aber inzwischen auch in Teilbereichen Probleme mit sich bringt: Nachwuchsmangel, zunehmende bürokratische Anforderungen sowie eine mitunter fehlende Bereitschaft, sich in Strukturen wie Vereinen oder Verbänden fest zu binden, sind nur einige Stichworte.\n\nDer Kreis Trier-Saarburg wird im Rahmen des Verbundprojektes eine hauptamtliche Fachkraft einstellen. Deren Aufgabe wird es sein, den ehrenamtlichen Ortsbürgermeistern im Kreis zur Seite zu stehen. Sie sollen vor allem im Themenbereich des demografischen Wandels unterstützt werden. Die Fachkraft soll die Ortsbürgermeister in den Gemeinden begleiten und deren Austausch untereinander fördern, damit sie als Netzwerker auftreten können, um das dörfliche Ehrenamt zu stärken und um konkrete Maßnahmen und Projekte vor Ort umzusetzen. Auf diese Weise soll das Gemeinwesen gestärkt und auch die Attraktivität des Ehrenamtes sichtbar gemacht werden.\n\nLandrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis in dem Bundesprojekt in den kommenden drei Jahren als Verbundpartner mitwirken kann: „Die hauptamtliche Begleitung bietet auch die Chance, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur im ländlichen Bereich, die durch das Ehrenamt eine besondere Verankerung erfährt, beibehalten und soweit wie möglich weiter ausgebaut werden kann. All dies mit dem Ziel, den ländlichen Bereich als attraktiven Lebensraum für alle Lebensphasen zu erhalten – trotz der demografischen Veränderungen. Da diese Fragestellungen vermehrt an die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister herangetragen werden, hat der Landkreis für das Bundesprojekt auf diese Zielgruppe gesetzt.“\n\nDas Projekt der hauptamtlichen Unterstützung verfolgt einen präventiven Ansatz, um die ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister zu unterstützen. So hat sich bei der jüngsten Kommunalwahl gezeigt, dass es auch bei diesem Ehrenamt Schwierigkeiten gibt, weil sich zum Teil kaum Bewerber finden, die diese anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wollen. Es geht darum, das Amt mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als eine positive Herausforderung darzustellen.\n\n(red)", "Von red/epd 22. April 2020 - 15:44 Uhr\n\nIn den vergangenen zwei Wochen sterben im Südwesten mehrere Hundert Meisen, bundesweit werden rund 26.000 tote Tiere gemeldet. Jetzt steht fest, was die Tiere tötet.\n\nEin Bakterium namens Suttonella ornithocola verursacht bei den Vögeln eine Lungenentzündung. Foto: dpa/Patrick Pleul\n\nStuttgart/Berlin - Der Erreger des neuen Blaumeisensterbens ist identifiziert. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller teilte am Mittwoch in Berlin mit, es sei das Bakterium Suttonella ornithocola, das bei den Vögeln eine Lungenentzündung verursacht. Vogelfreunde hatten in den vergangenen zwei Wochen im Südwesten mehrere Hundert Blaumeisen, aber vereinzelt auch Kohlmeisen und andere kleine Singvögel tot aufgefunden, hatte der Naturschutzbund NABU Baden-Württemberg mitgeteilt. Bundesweit wurden rund 26.000 Tiere gemeldet.\n\nErkrankte Tiere säßen apathisch und aufgeplustert auf dem Boden und flüchteten vor näher kommenden Menschen nicht mehr, erläuterte Stefan Bosch, NABU-Fachbeauftragter für Vogelschutz in Baden-Württemberg. Oft wirke es, als hätten die Vögel Atemprobleme. Augen, Schnabel und Teile des Federkleids seien verklebt.\n\n„Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“\n\nDen Erreger haben jetzt nahezu zeitgleich das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie das Chemische Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe identifiziert. Das Bakterium wurde erstmals 1996 in Großbritannien beschrieben. „Suttonella ornithocola tötet fast ausschließlich Meisen, vor allem die kleinen Meisenarten, von denen die Blaumeise mit Abstand am häufigsten in deutschen Gärten vorkommt“, sagte Miller.\n\nDer NABU bittet weiter, den Fund kranker und toter Meisen auf einer Internetplattform zu melden. Futter- und Wasserstellen im Garten, die Vogeltreffs sind, sollte man entfernen. „Auch für Vögel gilt jetzt Social Distancing“, so Miller. Stattdessen sollten die Vögel gute Bedingungen für die anstehende Brutzeit erhalten in naturnahen Gärten.\n\nDer Erreger sei für Menschen und Haustiere ungefährlich, teilten die NABU-Experten weiter mit. Dennoch sollte mit toten Vögeln vorsichtig umgegangen werden, weil sie auch andere Krankheitserreger in sich tragen können. Wie stark die Meisenbestände beeinträchtigt wurden, werden voraussichtlich die Ergebnisse der Gartenvogelzählung „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai zeigen.", "In der Wahrnehmung vieler Kunden ist das WLAN im ICE vor allem von Ausfällen geprägt. Das soll sich im neuen Jahr ändern, wie der Konzern ankündigt.\n\nDie Deutsche Bahn will im Laufe des Jahres 2020 ihr WLAN-Angebot für Reisende im Fernverkehr deutlich verbessern. \"Wir wollen unseren Kunden nahtloses Surfen ermöglichen - in den Zügen und an den Bahnhöfen\", teilte Digital-Vorstand Sabina Jeschke der Deutschen Presse-Agentur mit.\n\nDerzeit werde ein zusammenhängendes Netzwerk aufgebaut. Dadurch soll nach dpa-Informationen ein einheitliches WLAN-Netz im Zug und an den Bahnhöfen entstehen, was unterbrechungsfreies Surfen und Telefonieren möglich machen soll. Bislang bietet die Deutsche Bahn kostenloses Internet flächendeckend nur in ihren Fernverkehrszügen an. Aufgrund der schwierigen ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ..."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Nachts im Museum. Im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) bedeutet das seit 2010 vor allem: flanieren, entdecken, staunen. Am Mittwoch war es wieder soweit. Bei feierlichen Trompetentönen schritt ein 30-köpfiges Künstlerensemble in der ersten Station von \"Ganymed in Power\" die breiten Treppen der Eingangshalle empor. Das Publikum folgte, mit Klapphockern ausgestattet, gemächlich nach.\n\nIn der von Jacqueline Kornmüller inszenierten siebenten Auflage des Wandertheaters im KHM geht es diesmal um Macht, aber nicht um die Mächtigen. Protagonisten der eigens für das Projekt verfassten Theater- und Musikstücke zu einzelnen Gemälden sind diesmal u.a. die Kaiserin Maria Theresia, ein getöteter Drache und viele, viele Kinder.\n\nZwölf kurzweilige Stationen warten bei \"Ganymed in Power\" auf die Besucher. Immer wieder hört man von irgendwo Applaus, aus dem Nebenraum zerreißt eine Violine die gebannte Atmosphäre, in einem Saal werden Zuschauer zum Tanz aufgefordert. Durch die gläserne Decke kann man ausmachen, dass es Nacht ist draußen, und die Stimmung ist eine Mischung aus prickelnder Aufregung und eingeschworener Vertrautheit, wenn man in Kleingruppen drei Stunden lang durch die Hallen des Museums wandert.\n\nVor einem Gemälde Maria Theresias erzählt Gerti Drassl im Monolog \"Die zwei Körper der Kaiserin\" der Philosophin Isolde Charim von den Ungerechtigkeiten, mit denen man sich als weibliche Herrscherin unter Männern herumschlagen muss, wird man doch an anderen Maßstäben als die männlichen Kollegen gemessen.\n\nAuffallend häufig kommen in den Auftragswerken von sechs zeitgenössischen Autoren (darunter Milena Michiko Flasar, Franz Schuh und der isländische Autor Mikael Torfason) und sechs Komponisten verschiedene Kinderfiguren der Gemälde zu Wort. Die Strottern singen in gewohnt fideler Art mit \"Wia I Tua\" ein Lied über die Selbstermächtigung des kecken Kindes vom Schoße seiner Mutter, performt vor Peruginos Kunstwerk \"Maria mit Kind\".\n\nDas Format \"Ganymed\", bei dem eigens verfasste Texte und Kompositionen zeitgenössischer Künstler zu Werken der Gemäldegalerie des KHM vor Ort aufgeführt werden, hat in Wien schon Tradition. Erstmals 2010 unter dem Titel \"Ganymed Boarding\" aufgeführt, wurde das Spiel in den vergangenen Jahren auch ins Ausland exportiert, wie etwa 2013/14 \"Ganymed Goes Europe\" nach Wroclaw und Budapest sowie 2018 die Brüssel-Auflage \"Ganymed Goes Brussels\". Kornmüllers Theater im Museum erfreut sich großer Beliebtheit, erste Vorstellungen von \"Ganymed in Power\" sind bereits ausverkauft.\n\nDer Inszenierung, die bis 27. Juni läuft, gelingt es, die Unterrepräsentierten ins Bühnenlicht zu holen. Allzu leicht übersehene Nebenrollen werden zu den Stars des Abends, wenn etwa der Animationsfilmer Benny Omerzell zum Bild des \"Hl. Georg im Kampf mit dem Drachen\" einen animierten Kurzfilm aus Sicht des Drachen zeigt. Der Perspektivenwechsel auf die Bilder mündet in einen Ruf nach der Umkehr der Machtverhältnisse - was zumindest innerhalb der Museumswände für drei unterhaltsame Stunden glückt.\n\n(S E R V I C E - \"Ganymed in Power\" - Inszenierung von Jacqueline Kornmüller, Produktion: Peter Wolf. Ein Projekt von \"wenn es soweit ist\", Kunsthistorisches Museum Wien, Weitere Termine: 11., 14*., 18., 28.3*., 15*., 25*., 29.4., 9., 13., 23.5., 6., 10., 20., 27.6. - Termine mit * bereits ausverkauft. 19 bis 22 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr. Karten über den Online-Shop oder an der Tageskassa Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr, https://ganymed.khm.at/)\n\nQuelle: APA", "pos": ["Die Höhepunkte des achten Stationentheaters liefern heuer Franz Schuh und Benny Omerzell.\n\nEs ist schwierig: Einerseits ist Ganymed ein ganz wundervolles, zauberhaftes Format. Sieben Mal bereits konnte man dem von Jacqueline Kornmüller ausgetüftelten Plan durch die Gemäldegalerie des KHM schon folgen – um hier ein kleines Ständchen, dort ein Besingen, da eine Dichtung, ums Eck eine Hasstirade, dort drüben vielleicht eine Liebeserklärung, am Ende noch einen wilden Reigen zu entdecken. Vor Rubens, Tizian, Rembrandt, Giorgione und wie sie alle heißen.\n\nAndererseits – man hat das alles eben schon sieben Mal in ähnlicher Weise entdeckt. Die über 30 Schauspieler, Musiker, Autoren, Performer – meist in etwa dieselbe Truppe – haben es schon siebenmal getan. Die Regisseurin sowieso. Das einzige, was sich an dem so genialen Stationentheater zu ändern scheint, ist das Thema, heuer „Power“, also Macht, von der die Habsburger-Sammlung allerdings genug erzählen kann.\n\nOb es die Macht der Mutter noch aus dem Grab ist, von der die Strottern vor Peruginos „Maria mit Kind“ singen. Oder die von Isolde Charim aufgestellte Theorie der zwei Körper der Kaiserin Maria Theresia, die Gerti Drassl als Alter Ego der Philosophin etwas zu aufgewühlt in die Menge schreit. Überraschungen, emotionale Überwältigungen sind bei Ganymed eben selten geworden.\n\nEs gibt sie dennoch, sie entstehen vor allem, wenn die ausgewählten Gemälde nicht nur als Stichwortgeber fungieren, sondern die Performances sie in den Mittelpunkt stellen, unsere Wahrnehmung erneuern, gar ändern. Fulminant gelingt das heuer Ulli Maier, die mit tiefer, eindringlicher Stimme die ebenso tiefen Gedanken mit uns teilt, die sich Franz Schuh zu Rembrandts „Kleinem Selbstbildnis“ gemacht hat – über zerklüftete, trotzdem tragende Fassaden, die universell Wahrhaftiges darzustellen vermögen, das genaue Gegenteil von Selfies.\n\nÄhnlich stark der Katzenmord-Text Victor Martinovichs vor Caravaggios „David“, der an die Schmerzgrenze der Besucher ging. Denen standen aber auch schon die Tränen in den Augen beim Schicksal der Drachenfamilie in Benny Omerzells entzückendem Trickfilm vor Leonhard Becks Gemälde des „Hl. Georg im Drachenkampf“. Und wirklich, plötzlich sieht man es, da liegt tatsächlich auch ein totes Drachenbaby. (sp)\n\n(\"Die Presse\", Print-Ausgabe, 06.03.2020)"], "neg": ["Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen hochrangigen Islam-Vertreter nach dessen Äußerungen gegen Homosexuelle in Schutz genommen. Erdogan sagte am Montag, ein Angriff auf den Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, sei ein \"Angriff auf den Staat\". Erbas hatte gesagt, der Islam verurteile die Homosexualität, da sie zu Krankheiten wie Aids führe.\n\nDer türkische Präsident betonte, was Erbas gesagt habe, sei \"absolut richtig\". Der Religionsführer hatte in seiner Predigt zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am Freitag wörtlich gesagt: \"Der Islam betrachtet die Unzucht als eine der größten Sünden, und er verurteilt die Homosexualität.\" Denn beide brächten \"Krankheiten mit sich\".\n\nViele Menschen warfen Erbas daraufhin in den Online-Netzwerken vor, mitten in der Corona-Pandemie für Zwietracht zu sorgen. Der Anwaltsverband von Ankara warf Erbas vor, zum Hass gegen Lesben und Schwule anzustacheln. Die Staatsanwaltschaft von Ankara ermittelt nach einer Beschwerde von Diyanet nun gegen den Anwaltsverband wegen \"Beleidigung religiöser Werte\". Die Behörde Diyanet betreibt in der Türkei Moscheen und ernennt Imame.", "\"Er will sie nur beschützen\"\n\nViele Stimmen zeigten aber auch Verständnis dafür, dass Prinz Harry und seine Ehefrau sich von den royalen Pflichten lösen möchten. \"Ich kann Prinz Harry und Herzogin Meghan voll verstehen. Erst wird sie in den Printmedien hoch gefeiert und dann zerrissen, egal was die beiden taten, es gab immer etwas zu kritisieren\", schreibt eine Twitter-Userin. Sie wünsche Familie Sussex viel Glück auf ihrem neuen Weg. \"Harry sorgt sich und kümmert sich um Meghan. Er will sie nur beschützen. Er hat seine Mutter verloren, er will seine Frau nicht verlieren\", zeigt eine weitere Nutzerin Verständnis.", "Ladesäulen am Eigenheim gibt es schon hier und da – bei Mietwohnungen sieht es schlechter aus. Foto: iStockphoto/Sven Loeffler\n\nDie »Tanzende Siedlung« auf dem Kaßberg in Chemnitz wird ein Blickfang. Die vier Häuser sind in sich verdreht; statt der Vertikalen dominiert die schräge Linie. Doch nicht nur architektonisch fallen die Bauten, die die Chemnitzer Siedlungsgenossenschaft (CSG) bis Mitte 2021 errichtet, aus dem Rahmen. Geplant sind auch Solarpaneele auf den Dächern sowie Schnellladesäulen für E-Autos. Jeder Stellplatz in der Tiefgarage kann zudem mit einer »Wallbox« ausgestattet werden - einer Art individueller Tankstelle für Elektrofahrzeuge.\n\nDass Mieter ihr E-Auto im oder am Haus laden können, ist in der Bundesrepublik bisher die Ausnahme. Das Ergebnis einer Umfrage des ADAC unter rund 300 Immobilienfirmen zum Thema Ladeinfrastruktur vom Sommer 2019 sei »ernüchternd«, sagt Christian Liebich vom Referat »Digitale Technologien« im Bundeswirtschaftsministerium. In 96 Prozent der Tiefgaragen gebe es nicht einmal eine Steckdose; nur zwei Prozent seien ...", "Corona-Antikörper gefunden: Forscher aus Braunschweig melden Durchbruch\n\nTeilen\n\nIm Kampf gegen Corona gab es kurzfristig bislang wenig Hoffnung auf einen Impfstoff. Doch Braunschweiger Wissenschaftlern gelang jetzt ein Durchbruch.\n\nBraunschweiger Wissenschaftler entdecken Antikörper gegen das Coronavirus\n\nDas Ziel: Die Entwicklung eines Arzneimittels, statt eines Impfstoffes\n\nWissenschaftler wollen im Herbst die ersten Corona-Patienten behandeln können\n\nDa das Coronavirus noch weitestgehend unerforscht ist, sind Forscher sich weltweit bisher uneinig, welche Antikörper im Blut und wie viele davon vor einer Erkrankung schützen können. Doch jetzt gelang Wissenschaftlern vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) aus Braunschweig ein Durchbruch.\n\nSie fanden während eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, denn der Antikörper wirkt antiviral“, beschreibt Pressesprecherin Susanne Thiele den Fund.\n\nWährend eines Screenings mit verschiedenen Antikörpern, fanden die Wissenschaftler den einen, der dem Coronavirus entgegenwirken soll. © picture alliance/dpa\n\nEinige Menschen hätten eine Infektion möglicherweise bereits hinter sich, ohne davon etwas gemerkt zu haben. In diesem Fall hat das körpereigene Immunsystem den Erreger erfolgreich bekämpft und Antikörper gegen das Coronavirus sind im Blut nachweisbar. Um dies zu überprüfen, gibt es sogenannte Antikörper-Tests.\n\nAntikörper verhindert Anheftung des Coronavirus an die Zellen\n\nWie genau der jetzt gefundene Antikörper dem Virus an den Kragen geht, beschreibt Susanne Thiele wie folgt: „Das Coronavirus kann man sich wie eine Distel mit ihren vielen kleinen Haken vorstellen. Mit diesen klettet er sich an die Zellen. Der Antikörper schmiegt sich jetzt aber wie Watte um die Zellen und verhindert auf diese Weise das Anheften.“\n\nDas Coronavirus weist distelähnliche Haken auf, mit denen es sich an die Zellen heftet. © PIRO4D auf Pixabay\n\nWie viel Zeit noch vergeht, bis ein konkreter Impfstoff entwickelt ist, kann Susanne Thiele nicht sagen. Das ist aber auch nicht das Ziel der Wissenschaftler. Stattdessen setzen sie auf die Entwicklung eines Arzneimittels um schwer kranken Corona-Patienten behandeln zu können, heißt es in einem Bericht von ntv.\n\nErste Behandlung von Corona-Patienten mit dem Arzneimittel für Herbst geplant\n\nDie Suche nach dem besten Antikörper-Kandidaten für ein späteres Medikament solle allerdings noch bis Mitte Juni fortgesetzt werden, sagt Thomas Schirrmann vom an dem Projekt beteiligten Biotech-Unternehmen Yumab im Gespräch mit ntv.\n\nDer Antikörper-Favorit müsse noch geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. © picture alliance/dpa\n\nDer Favorit müsse daraufhin geprüft und die Entwicklung für die klinische Praxis vorbereitet werden. „Unsere Vision ist, dass im Herbst die ersten Corona-Patienten mit dem Medikament behandelt werden“, verkündet Thomas Schirrmann.\n\n„Der Fund der Braunschweiger Wissenschaftler ist ein Durchbruch, aber bestimmt nicht der einzige Erfolg in der kommenden Zeit“, meint Pressesprecherin Susanne Thiele. Denn aktuell würden viele Wissenschaftler zu diesem Thema forschen.", "Der Kultusminister Alexander Lorz (CDU) spricht bei einer Plenardebatte im hessischen Landtag zu den Änderungen des Schulgesetzes wegen der Corona-Krise. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa\n\nJetzt teilen:\n\nJetzt teilen:\n\nFRANKFURT - Hessens Kultusminister Alexander Lorz will deshalb den Regelbetrieb an Schulen in den zwei Wochen vor den Sommerferien \"ernsthaft prüfen\". \"Ich finde diese Idee sehr spannend und denke aktuell darüber nach\", sagte der CDU-Politiker der \"Frankfurter Rundschau\". Hintergrund sind Vorschläge von Medizinern, die zwei Wochen vor den Ferien als Testphase zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln und die Ferien als Sicherheitspuffer zu nutzen. Wenn renommierte Mediziner dies für möglich halten, \"dann sollten wir das ernsthaft prüfen\".\n\nGewisse Einschränkungen bleiben nichtsdestotrotz\n\n\"Allerdings möchte ich betonen, dass auch der erhoffte Regelbetrieb nach den Sommerferien nicht der gleiche sein wird wie vor Corona\", sagte Lorz der Zeitung. Wahrscheinlich werde zumindest das erste Schulhalbjahr noch von gewissen Einschränkungen geprägt sein, selbst wenn Abstandsregeln aufgegeben und die Gruppengrößen wieder auf den regulären Stand gebracht würden.\n\n\"Wir müssen zum Beispiel sehen, welche Ganztagsangebote es zusätzlich zum Unterricht noch geben kann, denn bei einigen Trägern dieser Angebote fällt ja ebenfalls Personal aus, weil es zu einer Risikogruppe zählt\", sagte Lorz. Zudem seien im Sport sicherlich Mannschaftssportarten kritisch und im Musikunterricht werde in geschlossenen Räumen sicher weiter auf das Singen verzichtet werden müssen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Die Gespräche zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft verlaufen offenbar konstruktiv: Aus dem Vorschlag der Lufthansa soll in Kürze eine belastbare Vereinbarung werden.\n\nIn den verfahrenen Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Flugbegleitergewerkschaft UFO kommt Bewegung. Bis Ende der Woche wolle man sich Zeit nehmen, um das neue Angebot der Lufthansa zu prüfen und \"es in konkrete und belastbare Vereinbarungen zu gießen\", teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen.\n\nMan spreche seit Montag ...\n\nDen vollständigen Artikel lesen ...", "pos": ["Lufthansa-Reisende können aufatmen: Anders als am Wochenende angekündigt, sieht UFO vorerst von neuen Streiks ab. Die Flugbegleitergewerkschaft gab bekannt, ihre Planungen für einen Arbeitskampf gestoppt zu haben.\n\nBei der Lufthansa droht vorerst doch kein Streik der Flugbegleitergewerkschaft UFO. Diese brach nach eigenen Angaben ihre Vorbereitungen für den Arbeitskampf ab, nachdem die Lufthansa einen neuen Vorstoß zur Lösung des Tarifkonflikts unternommen hatte.\n\n\"Um diesem Versuch eine ernsthafte Chance zu geben, haben wir erst einmal bei allen Vorbereitungen zu Streiks auf Pause gedrückt und werden über die Inhalte des Lufthansa-Vorschlags nicht öffentlich diskutieren\", erklärte UFO-Vize Daniel Flohr. Zum Inhalt der neuerlichen Annäherung machten beide Seiten keine Angaben, da noch Details ungeklärt seien.\n\nErgebnislose Verhandlungen\n\nAm Wochenende hatte UFO noch angekündigt, die Flugbegleiter ein weiteres Mal dazu aufzurufen, ihre Arbeit niederzulegen. Zuvor war auch der dritte Versuch zwischen Fluggesellschaft und Gewerkschaft gescheitert, in die Schlichtung mit zusätzlicher Mediation zu tariffremden Fragen einzusteigen. Daraufhin hatte UFO angekündigt, auch unbefristete Streiks rechtlich zu prüfen.\n\nIn dem Konflikt hat UFO seit Oktober bereits drei Mal bei Flugbetrieben des Lufthansa-Konzerns Streiks organisiert. Rund 2000 Flüge fielen bislang aus.\n\nEs geht um Grundsätzliches\n\nDer Konflikt zwischen Lufthansa und UFO eskalierte, weil es neben reinen Tariffragen wie Zuschlägen oder Teilzeitregeln um einen Grundsatzstreit geht. Nach Rücktritten und Krach im UFO-Vorstand hatte das Unternehmen die Tariffähigkeit der Gewerkschaft bestritten. Ein Gerichtsverfahren dazu wurde im November zwar zurückgezogen.\n\nDoch andere Rechtsstreitigkeiten zwischen der Lufthansa und der Gewerkschaft sowie mit dem mittlerweile fristlos gekündigten Baublies laufen weiter. In dieser Gemengelage konnten auch die designierten Schlichter, Brandenburgs Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck und der frühere Chef der Bundesarbeitsagentur Frank-Jürgen Weise, die Kontrahenten nicht an den Verhandlungstisch bringen.\n\nAuch auf das Verfahren einer Mediation, mit dem die nicht-tariflichen Streitpunkte gelöst werden sollten, konnten sich Lufthansa und UFO nicht einigen. Knackpunkt dabei war, dass UFO die geforderte verbindliche Friedenspflicht nicht zusagen wollte."], "neg": ["So läuft der Unterricht zu Hause: Familie Müller erzählt\n\nFoto: mia\n\nWenn aus dem Papa der Herr Lehrer wird: Schulen sind geschlossen — wie läuft der Unterricht zu Hause? Familie Müller berichtet.\n\nFreitag, 20. März 2020\n\nEva-Marie Mihai\n\n55 Sekunden Lesedauer\n\n\n\n7\n\n\n\n\n\nTobias Müller nimmt den Hörer ans Ohr, klärt mit der Lehrerin ein Problem – die Seiten werden nicht so gedruckt, wie sie angezeigt werden – Problem unterschiedlicher Windows-​Systeme. Allerdings laufe die Kommunikation zwischen den Eltern und den Lehrern gut: „Wir bekommen die Aufgaben zugeschickt, es gibt einen Arbeitsplan.“\n\n\n\n\n\n\n\nLeonie Clara hat wenig Stress mit der „Home-​School“. „Ich finde es cool, dann kann man Pause machen, wann man will.“ Aber, korrigiert sie sich, eigentlich wäre sie doch lieber in der Schule und würde sich mit ihren Freunden treffen. Jannik-​Noah sieht das nicht so eng, er mag Schule lieber daheim.\n\n\n\n\n\n\n\nUnd wie sieht es in den Schulen aus? In der Schiller-​Realschule sind die Türen verschlossen. Bauarbeiter werkeln vor sich hin. Der geschäftsführende Schulleiter Klaus Dengler ist gerade damit beschäftigt, die Prognose für das nächste Schuljahr zu erstellen. Normalerweise mache er das in den Ferien oder am Wochenende.\n\n\n\n\n\n\n\nWie die Kinder die Schule zu Hause erleben und welche Probleme Klaus Dengle in dem System sieht, lesen Sie am 21 . März in der Rens-​Zeitung.\n\nTobias Müller sitzt mit seinen Kindern am Esstisch. Die achtjährige Leonie Clara sitzt über einem Schreibheft, der-​jährige Jannik-​Noah schreibt Zahlen. Da klingelt das Telefon ­– die Lehrerin.\n\nBeitrag teilen\n\n\n\nInteresse an der kompletten Digitalausgabe?\n\nDie Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk.\n\n10 Tage kostenlos und unverbindlich testen?\n\nDas RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.\n\n\n\nschauorte zwischen Wald und Alb\n\nschauorte.de ∞ Tipps, Termine und Veranstaltungen im Remstal\n\n1018 Aufrufe\n\n221 Wörter\n\n1 Tag 2 Stunden Online", "Grüne Töne von SVP-Präsident Albert Rösti: «Wir wollen keine 10-Millionen-Schweiz» An der Delegiertenversammlung mobilisierte die SVP-Spitze in erster Linie für die Begrenzungsinitiative, über die am 17. Mai abgestimmt wird.\n\nSVP-Präsident Albert Rösti warnte an der Delegiertenversammlung in Seedorf vor Zersiedelung und Verlust von Kulturland.\n\nBeim Kampf gegen die Zuwanderung setzt die SVP nun auch auf ökologische Argumente. An der SVP-Delegiertenversammlung Seedorf machte Präsident Albert Röst mobil für die Abstimmung vom 17. Mai. Dann kommt die sogenannte Begrenzungsinitiative vors Volk, die den Zustrom an Einwanderern stoppen will, in dem das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU ausgesetzt wird.\n\nDie «masslose Zuwanderung» schade der Umwelt, so Rösti. So führe eine Migration in urbane Gebiete mit einem ressourcenintensiven Lebensstil zu einem Mehr an Emission. Vor allem aber werde die Schweiz wegen der Zuwanderung zubetoniert, was zum unwiederbringlichen Verlust von Kulturland führe und schwere Folgen für die Artenvielfalt und das Landschaftsbild habe.\n\nAuch mit einem weiteren Argument bewegte sich Rösti auf einem Territorium, das sonst eher grünen und sozialdemokratischen Politikern vertraut ist: Die Zuwanderung sei nämlich der hauptsächliche Grund für die stark angestiegenen Mieten und die Verdrängung in den Städten, weiter schaffe sie für die Arbeitnehmer gravierende soziale Probleme.\n\nWegen der Personenfreizügigkeit seien innerhalb von dreizehn Jahren eine Million Menschen zusätzlich ins Land gekommen, resumierte Rösti. Man sei damit «mit Riesenschritten» auf dem Weg zur 10-Millionen-Schweiz. Diese lehne die SVP strikt ab.", "Nach mehr als 18 Jahren US-Kampfeinsatz im Irak endet\n\nNach mehr als 18 Jahren endet heute der Kampfeinsatz der USA im Irak. Doch das bedeutet nicht das Ende der US-Präsenz im Irak. Dafür sind beide Seiten immer noch viel zu sehr voneinander abhängig. Von Tilo Spanhel.", "SPD Edelsfeld schickt ihre Gemeinderatskandidaten ins Rennen\n\nMit acht Frauen und 16 Männern geht die SPD ins Rennen um die Sitze im künftigen Gemeinderat Edelsfeld. Der Vorsitzende Horst Kölbel schreibt der Liste zwei besondere Eigenschaften zu.\n\nDer SPD-Ortsverein Edelsfeld nominierte seine Kandidaten für die Gemeinderatswahlen am 15. März. Vorab dankte ihnen der Ortsvereinsvorsitzende Horst Kölbel für ihre Bereitschaft, sich zur Wahl zu stellen und dadurch Demokratie zu leben. Besonders strich er heraus, dass eine große Zahl unter ihnen nicht das Parteibuch der SPD besitze und die Liste zudem den höchsten Frauenanteil unter den vier Gruppierungen aufweise.\n\nDas erklärte Wahlziel sei es, die beiden Sitze im Gemeinderat zu verteidigen. „Sollte der Wähler die gute und sachliche Arbeit der letzten Jahre mit einem Sitz mehr honorieren, werden wir das auch gerne annehmen“, fügte Kölbel hinzu. Er lobte die auch in dieser Periode gute, fraktionsübergreifende Arbeit von Bürgermeister Strehl (Freie Wählergemeinschaft). Deshalb verzichteten die Sozialdemokraten erneut darauf, einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu stellen. In seinem kommunalpolitischen Rückblick sprach Horst Kölbel die Fertigstellung der Kläranlage in Edelsfeld, den Anschluss aller Gemeindeteile an das schnelle Internet, den Neubau der Kinderkrippe sowie den in Gang gebrachten Fusionsprozess der vier Gemeindefeuerwehren an. Positiv vermerkte der Vorsitzende, dass die Windkraftanlagen schon über viele Jahre hinweg mindestens den prognostizierten Stromertrag liefern. Die neu errichtete Photovoltaikanlage in Eberhardsbühl sei ein weiterer Schritt, natürliche Ressourcen zur Stromgewinnung zu nutzen.\n\nAufgaben für die Zukunft sah Horst Kölbel im Neubau eines Feuerwehrhauses und einer Alternativnutzung für das bisherige Gerätehaus und die alte Gemeindekanzlei. Weiter stünden eine sinnvolle Erweiterung des Gewerbegebiets, eine Verbesserung des Mobilfunkempfangs sowie der Erhalt und die Stärkung des Schulstandorts auf der Agenda.\n\nInfo: Gemeinderatsliste der SPD Edelsfeld 1. Horst Kölbel, Edelsfeld; 2. Rainer Luber, Kleinalbershof; 3. Veronika RadlWohlfahrt, Weißenberg; 4. Klaus Kurz, Weißenberg; 5. Georg Leugner-Gradl, Steinling; 6. Gabi König, Edelsfeld; 7. Günter Wendler, Schnellersdorf; 8. Jürgen Schäfer, Edelsfeld; 9. Elisabeth Jamison, Sigras; 10. Markus Rupprecht, Edelsfeld; 11. Andreas Rabenstein, Edelsfeld; 12. Heidi Wohlfahrt, Weißenberg; 13. Christoph König, Edelsfeld; 14. Sebastian Schuster, Edelsfeld; 15. Marianne Kölbel, Edelsfeld; 16. Günter Lehnerer, Weißenberg; 17. Oliver Hauenstein, Schnellersdorf; 18. Angela Hiltl-Etzold, Edelsfeld; 19. Georg Reiff, Streitbühl; 20. Rainer Reiche, Edelsfeld; 21. Lisa Kölbel, Edelsfeld; 22. Tobias Zagel, Steinling; 23. Christoph Wanitschek, Edelsfeld; 24. Sabine Windisch, Birkhof. Ersatzleute: Heide Hermann, Edelsfeld; Peter Tilgner, Edelsfeld.\n\nHans Durst, Bürgermeister der Gemeinde Hirschbach, leitete den Nominierungsvorgang. Als Spitzenkandidaten schickt die Edelsfelder SPD den Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzenden Horst Kölbel sowie den Gemeinderat und weiteren Bürgermeister-Vertreter Rainer Luber ins Rennen um die Gemeinderatsmandate. Ihnen folgt, wie es in der Pressemitteilung der SPD heißt, ein Kreis von Bewerbern aus allen Gemeindeteilen und Berufsgruppen, die sich auch ehrenamtlich in verschiedenen Vereinen engagieren. Das Altersspektrum erstreckt sich von 21 bis 69 Jahren. Zudem könne die SPD den höchsten Frauenanteil aller vier konkurrierenden\n\nWahlgruppierungen vorweisen. Da vor der Kommunalwahl 2014 der Besuch der vier Wahlveranstaltungen überschaubar war, werde die SPD neue Wege beschreiten, um mit den Wählern in Kontakt zu kommen und zu diskutieren.", "Die Betreiber der beiden „Schnitzelbär“-Restaurants in Hohenems und Dornbirn haben seit dem Shutdown mit Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro zu kämpfen. Die einmalige finanzielle Unterstützung der Bundesregierung in der Höhe von 2.000 Euro sei, laut den Gastronomen, nicht tragbar. Auf die versprochene Liquiditätshilfe für die März-Löhne ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten Geschäftsführer Stefan Rosshäupter und Inhaber Dieter Pichler bisher vergeblich.\n\nLiquiditätshilfe der Regierung zu gering\n\n„Vor zwei Monaten musste ich zusperren. Die Löhne wurden natürlich auch in der Kurzarbeit von mir weiterfinanziert“, erklärt Geschäftsführer Pichler. Das Geld bekomme man nach erfolgreicher Prüfung zurück, sobald die Kurzarbeit vorbei sei, wurden die Unternehmer informiert. Zu welchem Zeitpunkt, das der Fall sein würde, habe ihnen niemand mit Gewissheit sagen können. „Da kann sich jeder selbst sein Bild davon machen, wie sich das anfühlt, wenn man mit 36 Mitarbeitern für zwei Monate geschlossen hat und währenddessen nur 2.000 Euro Liquiditätshilfe bekommt“, sagt Pichler.\n\nProtest-Überweisung von Gastwirt Kurz vor der Wiedereröffnung der Gastronomie platzt einigen Wirten der Kragen. Ein Inhaber von zwei Restaurants in Hohenems und Dornbirn hat seit dem Shutdown Umsatzeinbußen von rund einer halben Million Euro. Nun hat er 2.000 Euro Unterstützung bekommen. Das Geld hat er aus Protest zurück überwiesen.\n\nPichler: „Da sind mir Tränen in den Augen gestanden“\n\nAus Protest hat der Geschäftsführer die im Verhältnis zu seinen Ausgaben geringe Soforthilfe wieder an die Wirtschaftskammer zurück überwiesen und dafür auf Facebook viel Beifall geerntet. Erstmals seit 14 Jahren konnte der Gastronom die Rechnungen seiner Lieferanten nicht bezahlen. Die ließen ihren Kunden jedoch nicht im Stich und gewährten ihm einen Zahlungsaufschub.\n\n„Die Solidarität der Lieferanten hat mich positiv überrascht und ich möchte mich herzlich bei ihnen dafür bedanken. Da sind mir wirklich die Tränen in den Augen gestanden“, so der Geschäftsführer. Der Wiedereröffnung ihrer Restaurants am Freitag sehen die Betreiber mit Erleichterung entgegen.\n\nInterview mit Wirtesprecher Nussbaumer Wirtesprecher Andrew Nussbaumer geht auf den Frust mancher Gastronomen ein und spricht darüber, wie praxistauglich die Auflagen von der Regierung sind.\n\nSituation in der Schweiz ähnlich\n\nIn der benachbarten Schweiz stehen die Wirte vor ähnlichen Problemen. Sie dürfen ihre Gastronomiebetriebe bereits seit Montag wieder öffnen, doch auch in der Schweiz gilt: Abstand zum Servicepersonal halten und auf die Hygiene achten. Durch die begrenze Bewirtungsmöglichkeit auf nur wenige Tische, fordern manche Betriebe ihre Gäste zu Mindestkonsumationen auf. Kleinere Betriebe, die die strengen Sicherheitsmaßnahmen nicht einhalten können und deshalb nicht öffnen dürfen, fürchten nun um ihre Existenz."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Bislang war es nur ein Verdacht, jetzt ist es bewiesen: Raucher ebnen mit ihrem Laster dem neuartigen Coronavirus im wahrsten Sinne des Wortes den Weg.\n\n1 / 9 Rauchen ist aus Sicht von Virologen und Lungenärzten einer der grossen Risikofaktoren dafür, dass man viel stärker vom Coronavirus betroffen ist oder sogar stirbt. Keystone/AP/Alessandro Crinari Was bisher nur ein Verdacht war, wurde jetzt in einer Studie bewiesen: Die Lungen von Rauchern weisen mehr ACE2-Rezeptoren auf, jene Stellen, ... iStock/Miljan Å?ivković ... über die das Sars-CoV-2 in die Lunge eindringt. «Das könnte ihr grösseres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 bringen», so das Fazit der Forscher. Keystone/AP/Centers for Disease Control and\n\n«Es gibt viele Hinweise darauf, dass das Rauchen einer der grossen Risikofaktoren dafür ist, dass man viel stärker vom Coronavirus betroffen ist oder sogar stirbt.» So warnte vor einiger Zeit der Europapolitiker und Arzt Peter Liese. Nun stützt eine Studie von Forschern der University of British Columbia seine Befürchtungen.\n\nLaut dieser haben Raucher – genauso wie Personen mit einer Chronischen obstruktiven Lungenerkrankung, kurz: COPD – ein deutlich grösseres Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf.\n\nMehr Enzyme\n\nFür die im «European Respiratory Journal» publizierte Studie hatte das Team um Janice Leung zunächst Proben aus dem Lungengewebe von 21 COPD-Patienten und 21 Gesunden untersucht. Dabei unterschieden sie jeweils, ob es sich um Raucher, Nichtraucher oder ehemalige Raucher handelte.\n\nEs zeigte sich, dass sich auf den Atemwegszellen der lungenkranken Probanden mehr ACE2 befand – ein Enzym, das vor allem auf den Lungenzellen sitzt (siehe Box) und als Rezeptor für das neuartige Coronavirus gilt.\n\nMoleküle relevanter als Schädigungen\n\nDa die ACE2-Konzentration bei den Rauchern besonders hoch war, überprüften Leung und ihre Kollegen die Ergebnisse noch an Lungengewebe von 249 gesunden Personen. Und auch dort fanden sie bei den Rauchern mehr ACE2-Rezeptoren auf den Zellen der Atemwege.\n\n«Das könnte ihr grösseres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 erklären», so Leung. Bis dato war die vermehrte Anfälligkeit von Rauchern und COPD-Patienten mit der Vorschädigung der Lungen erklärt worden.\n\nWer jetzt aufhört, profitiert\n\nRaucher müssen sich ihrem Schicksal jedoch nicht einfach ergeben: «Wir fanden auch heraus, dass Ex-Raucher ähnliche ACE2-Werte wie Nichtraucher hatten.» Das deute darauf hin, «dass es keine bessere Zeit gibt, mit dem Rauchen aufzuhören.»", "pos": ["Raucher erkranken leichter an Covid-19 und haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf.\n\nRaucher und COPD-Patienten dürften ein größeres Risiko im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion haben. Dazu gibt es eine wissenschaftliche Studie aus China. Kanadische Wissenschafter haben dafür eine physiologische Erklärung parat: Eine vermehrte Bildung von ACE2-SARS-CoV-Rezeptoren auf Lungenzellen.\n\nDer Wiener Umwelthygieniker und Anti-Rauch-Aktivist Manfred Neuberger hat bereits vor Wochen auf eine wissenschaftliche Arbeit aus China hingewiesen. Man hätte ein 14,3-faches Risiko für schweres Covid-19 bei Rauchern gefunden.\" Allerdings war die Zahl der für die Studie analysierten Patienten relativ klein, was die Aussagekraft reduzierte.\n\nGrößeres Risiko für schweren Verlauf\n\nJanice Leung von der Universität von British Columbia (Vancouver/Kanada) hat jetzt im European Respiratory Journal (ERJ) eine Studie publiziert, die auf die physiologischen Grundlagen für das größere Risiko bei Rauchern und Patienten mit chronischer obstruktiver Lungenerkrankung hinweist. \"Die Daten, die zunehmend aus China kommen, zeigen, dass Patienten mit COPD ein höheres Covid-19-Risiko und auch ein größeres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Wir stellten die Hypothese auf, dass dies auf die höhere Konzentration von ACE2 beruhen könnte.\" ACE2 ist ein Enzym, das auf Zellen als Rezeptor für SARS-CoV-2 dient.\n\nDie kanadischen Wissenschafter untersuchten Lungengewebeproben von 21 COPD-Patienten und 21 Gesunden. Gleichzeitig wurde auch unterschieden, ob es sich um Raucher, Nichtraucher oder ehemalige Raucher handelte. Eine Vergleichsgruppe ohne COPD bestand aus 249 Personen.\n\nLeung: \"Wir entdeckten, dass Patienten mit COPD und Raucher höhere Konzentrationen an ACE2 in den Atemwegen aufweisen. Das könnte sie in ein größeres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Covid-19 bringen.\"\n\nDie gute Nachricht für Personen, die mit dem Rauchen aufhören, wie die Wissenschafterin erklärte: \"Wir fanden aber auch heraus, dass Ex-Raucher ähnliche ACE2-Werte wie Nichtraucher hatten. Das deutet darauf hin, dass es keine bessere Zeit gibt, sich vor Covid-19 durch einen Rauch-Stopp zu schützen.\""], "neg": ["Um die Funktion unserer Website zu verbessern und die relevantesten Nachrichten und zielgrichtete Werbung anzuzeigen, sammeln wir technische anonymisierte Informationen über Sie, unter anderem mit Instrumenten unserer Partner. Ausführliche Informationen zur Datenverarbeitung finden Sie in den Datenschutzrichtlinien. Ausführliche Informationen zu den von uns genutzten Technologien finden Sie in den Regeln der Cookies-Nutzung und des automatischen Einloggens.\n\nIndem Sie „Akzeptieren und schließen“ anklicken, stimmen Sie ausdrücklich der Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zu, damit das beschriebene Ziel erreicht wird.\n\nIhre Zustimmung können Sie auf die Weise widerrufen, wie in den Datenschutzrichtlinien beschrieben.", "Als Klaus Beimer gehörte er 34 Jahre lang zum Inventar der Kult-Serie \"Lindenstraße\". Wie der Schauspieler Moritz A. Sachs (41) nun in einem Interview mit der \"Bild\"-Zeitung verriet, ist er bald bei einer anderen beliebten TV-Serie beschäftigt, jedoch nicht vor der Kamera. Sachs wird in wenigen Wochen bei der RTL-Daily \"Unter uns\" als Regieassistent zugange sein. \"Regie hat mich immer schon wahnsinnig interessiert\", erzählt Sachs.\n\nSein erster Arbeitstag sei der 30. März, das neue Set habe er aber bereits besichtigt. Mit seinem neuen Job betritt Sachs im Übrigen kein Neuland: Er habe das bereits seit zehn Jahren immer mal wieder gemacht, aber dafür eigentlich nie richtig Zeit gehabt. Auch schon bei Produktionen wie den ZDF-Serien \"Notruf Hafenkante\" und \"Die Rettungsflieger\" habe er in der Vergangenheit dem Regisseur assistiert.\n\nDie allerletzte Folge der Kult-Serie \"Lindenstraße\" wird am 29. März 2020 ausgestrahlt, wurde aber bereits abgedreht. Sie lief seit 1985 ununterbrochen in der ARD.", "Menschen nehmen an einer Demonstration für eine Agrarwende unter dem Motto \"Wir haben es satt\" teil.\n\nBerlin. Anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wollen heute mehrere Tausend Menschen in Berlin für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft demonstrieren. Dazu aufgerufen hat ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Die Initiative \"Wir haben es satt!\" erwartet bei der zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15 000 Teilnehmer und 100 Traktoren. Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Julia Klöckner (CDU). Schwerpunktthema ist diesmal die Rolle des Handels für die weltweite Ernährungssicherung.\n\nBei der Grünen Woche wird zum Wochenende ein großer Besucherandrang erwartet. Bis zum 26. Januar präsentieren sich 1800 Aussteller in den Hallen unter dem Funkturm. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.\n\nDie Traktorkolonnen sollen am Morgen aus dem Berliner Umland in Richtung Innenstadt starten. Geplant ist, dass sich die Landwirte gegen 10 Uhr auf der Straße des 17. Juni sammeln. Um 12 Uhr soll es eine Auftaktkundgebung vor dem Brandenburger Tor geben. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen. Bereits am Freitag waren 400 Traktoren durch Berlin gerollt. Das Bündnis \"Land schafft Verbindung\" hatte deutschlandweit zu Demonstrationen aufgerufen. Der Protest richtete sich unter anderem gegen neue Düngevorschriften.", "Sicher, Russland ist als Volkswirtschaft resistenter geworden gegen Schocks und Stöße von außen. Doch die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert, sagt ein Experte im Sputnik-Gespräch – und fügt ein „Jedoch“ hinzu.\n\nWenn der Ölsektor boomt und das produzierende Gewerbe dadurch bremst, ist eine Volkswirtschaft erkrankt – an der Holländischen Krankheit, im Englischen „Dutch Disease“ (DD). Dann bestimmt der Öl- und Gassektor das wirtschaftliche Leben, den staatlichen Haushalt, die nationale Währung. Eben daran krankt Russland noch immer, sagt der Analyst Ilgis Baimuratow vom Finanzdienstleister FinExpertiza im Sputnik-Gespräch.\n\nUm die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft und Währung vom Ölpreis zu verringern, hat sich Russland eine bestimmte Haushaltsregel auferlegt, erklärt der Experte: „Bei hohen Öl- und Gaspreisen investiert das russische Finanzministerium die Überschüsse aus dem Rohstoffhandel in Währungsreserven, die anschließend im Nationalen Wohlstandsfonds angelegt werden. Das verhindert nebenher eine Überbewertung des Rubels. Sinken die Ölpreise, werden die Währungsreserven verkauft und der Rubel gestützt.“\n\nAn dieser Stelle stutzt man aber, denn eigentlich ist der Rubel vor unseren Augen gerade mit dem Ölpreis zusammen eingebrochen.\n\n„Genau. Aber der Kurssturz hätte schlimmer sein können, würde es die Haushaltsregel nicht geben“, erwidert Baimuratow. „Vergessen wir auch nicht, dass der Rubel deutlich moderater reagiert hat, als noch bei der Krise davor.“\n\nDie russische Zentralbank hat am vergangenen Donnerstag Zusatzmaßnahmen zur Finanzstabilität angekündigt. Die Bank Rossii will bei einem Ölpreisrückgang auf unter 25 Dollar je Barrel die Devisen einlösen, die sie vom Finanzministerium aus dem Nationalen Wohlstandsfonds für den Verkauf der russischen Sberbank erhält. Die Devisenspritze erfolgt parallel zum Devisenverkauf, der in der Haushaltsregel vorgesehen ist. „Damit versucht der Finanzregulator die Lage zu stabilisieren, ohne den Haushalt zu belasten, was für Russlands internationale Ratings wichtig ist“, erklärt der Finanzmarktexperte Baimuratow.\n\nMan komme indes nicht umhin, auch dies zu sagen, so der Analyst: „Zwar hat Russland seine Wirtschaft bis zu einem bestimmten Grad immunisiert, aber die Holländische Krankheit hat das Land noch nicht auskuriert. Die Wirtschaft und die Währung sind weiterhin stark abhängig vom Ölpreis, wenn auch nicht mehr so stark wie vor fünf Jahren.“\n\nStellungskrieg am Ölmarkt\n\nUnterdessen droht der Preis-Battle am Ölmarkt zu einem andauernden Stellungskrieg zu werden. „Die Lage kann sich noch verschlechtern. Weitere Preissenkungen sind nicht ausgeschlossen“, sagt Marktanalyst Stanislaw Mitrachowitsch vom Fonds für die Nationale Energiesicherheit im Sputnik-Gespräch. Zu viele X-Faktoren spielten in die Situation hinein: „Wir wissen nicht, ob es eine neue OPEC+-Vereinbarung geben wird. Wir wissen nicht, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird. Deshalb schwankt der Ölpreis zwischen Anstieg und Einbruch.“\n\nVom Coronavirus befallen lahmt die Konjunktur weltweit – die Ölpreise fallen entsprechend. Dass die OPEC+ sich dazu noch auf weitere Förderkürzungen nicht einigen konnte, hat einen Preissturz im Ölsektor ausgelöst. Anfang 2017 hatten sich OPEC-Mitglieder und andere ölproduzierende Länder auf Kürzungen der Ölfördermengen geeignet. Dieser Deal wurde seitdem mehrfach zu unterschiedlichen Bedingungen verlängert.\n\nFür das Jahresanfangsquartal 2020 einigten sich Teilnehmer von OPEC+ auf eine Förderkürzung um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zum Förderumfang vom Oktober 2018. Saudi-Arabien bestand jedoch auf weiteren Kürzungen, während Russland das Förderniveau beizubehalten beabsichtigte. Eine Einigung haben die beiden Seiten nicht erzielen können, weshalb sie ab dem kommenden April nicht mehr an den OPEC+-Deal gebunden sind.\n\nDaraufhin hat Saudi-Arabien erklärt, seine Ölförderung steigern, die Ölpreise senken und den Abnehmern in Europa größere Liefermengen zu besseren Preiskonditionen anbieten zu wollen. Mit dieser Erklärung brachen die Preise am Ölmarkt abermals ein. Insgesamt hat der Ölhandel seit Jahresanfang die Hälfte seines Werts verloren. Teils erholten sich die Ölpreise leicht: Ein Barrel der Ölsorte Brent legte um 16, ein Barrel WTI-Öl um 30 Prozent zu – auf 29 bzw. 26 Dollar.\n\nHinzu kommen - für Russland erschwerend – die USA: Washington droht Moskau mit weiteren Sanktionen, die für den russischen Wohlstandsfonds zu einem Keil werden können. Das „Wall Street Journal“ schreibt, die US-Regierung denke an neue Sanktionen gegen Russland, „um den Ölmarkt zu stabilisieren“. Die Vereinigten Staaten werden sich in den Markt „zur richtigen Zeit“ einmischen, hatte Präsident Trump vorher angekündigt.\n\nJetzt droht die Ankündigung wahr zu werden. Es gehe Washington darum, den Druck auf Russland und seinen Wohlstandsfonds zu erhöhen, sagt der Politologe Alexander Assafow im Sputnik-Gespräch.\n\n„Russland hat sich eine robuste Stabilitätsreserve aufgebaut, um Krisen unerschüttert durchzustehen. Washington will dagegen keilen.“\n\nSo oder so: „Russland hat allen Anlass, seine Wirtschaft zu diversifizieren und den Nicht-Rohstoff-Sektor auszubauen“, erklärt Finanzexperte Baimuratow. „Da sind Anstrengungen nötig, die keine so schnelle Rendite abwerfen wie der Ölsektor. Aber nur diese bittere Pille kann Russland als Volkswirtschaft weiter stärken.“", "Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler .\n\nBundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat in ihrer Neujahrsansprache betont, wie wichtig es sei, das Leben auch für die anderen gut zu machen. Als Metapher beschrieb sie ihre Bäckerei.\n\nWenn man einander «es guets Nöis» wünsche, wisse man, dass auch andere Menschen ein gutes neues Jahr haben sollten. Dass sie gesund und glücklich sein möchten. Das sagte Sommaruga am Mittwoch in ihrer Neujahrsansprache im Radio SRF. Doch das sei ein grosser Wunsch - man wisse gar nicht, wo anzufangen sei.\n\n«Aber mich dünkt, meine Bäckerei weiss, wie es geht», sagte Sommaruga. Die Bäckerei, in der sie Brot und hausgemachte Amaretti kaufe, lebe «jeden Tag vor, wie man das Leben auch für die anderen gut machen kann». Nicht nur seien die Brote und Kuchen liebevoll ausgestellt – man schaue einander in die Augen, und die Kundinnen und Kunden würden freundlich begrüsst. Manchmal gebe es einen Schwatz.\n\nDie Bundespräsidentin kauft bei Geschäftsführerin Cornelia Roth ein Brot, bevor sie die traditionelle Ansprache hält. Foto: Keystone\n\n«Eigentlich wüssten es alle»\n\nBrot sei ein Grundnahrungsmittel, und sie sei froh, dass sich hierzulande alle Brot leisten könnten. Sie möchte aber, dass der Preis auch für diejenigen gut sei, die das Getreide säen und ernten. Der Preis solle auch zur Erde und zum Leben auf dem Planeten Sorge tragen.\n\nDenn man wünsche sich ja, dass sich auch die Grosskinder noch «es guets Nöis» wünschen können – auch jene auf anderen Kontinenten.\n\nEigentlich wüssten es alle, so die Bundespräsidentin: «Damit es uns wirklich gut gehen kann, muss es auch den anderen gut gehen. Ich wünsche Ihnen von Herzen 'es guets Nöis'.» (anf/sda)"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Ein Impfstoff gegen das Corona-Virus ist nicht absehbar, aber bereits jetzt machen im Internet Verschwörungstheorien die Runde, die Bundesregierung habe längst die Weichen für eine Impfpflicht gegen Covid-19 beschlossen – durch die Hintertür. Das ist falsch. Hier die Fakten:\n\nWorauf stützen sich die Gerüchte?\n\nStein des Anstoßes ist der Entwurf für das „Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, der am vergangenen Mittwoch von der schwarz-roten Bundesregierung beschlossen wurde. Darin hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehen, dass es künftig einen schriftlichen Immunitätsnachweis für eine überstandene Covid-19-Erkrankung geben soll.\n\nIn dem Gesetzentwurf wurde zudem eine Verknüpfung zwischen diesem Nachweis und möglichen Einschränkungen durch die Behörden nach dem Infektionsschutzgesetz hergestellt. So heißt es in dem Gesetzentwurf: „Bei der Anordnung und Durchführung von Schutzmaßnahmen (…) ist in angemessener Weise zu berücksichtigen, ob und inwieweit eine Person (…) von der Maßnahme ganz oder teilweise ausgenommen werden kann.“\n\nDamit wäre vorstellbar, dass die Behörden nur noch Personen mit Immunitätsnachweis erlauben, in eine Gaststätte oder zu einem Fußballspiel zu gehen. Daraus haben Kritiker eine Impfpflicht abgeleitet.\n\nStimmt die Schlussfolgerung?\n\nNein. Von einer Impfpflicht ist im Gesetzentwurf nicht die Rede, auch nicht indirekt. Außerdem: Die fragliche Passage wird nach heftiger Kritik auch vom Koalitionspartner SPD gestrichen. Bei der Kritik spielte eine mögliche Impfpflicht allerdings überhaupt keine Rolle. Vielmehr gibt es Bedenken, dass eine Verknüpfung zwischen einer überstandenen Corona-Erkrankung und Beschränkungen zum Beispiel zu „Corona-Partys“ führen könnte, bei denen sich insbesondere Jugendliche mutwillig anstecken.\n\nWahrscheinlich ist, dass am Ende der Beratungen im Bundestag die Einführung eines Immunitätsnachweises bestehen bleibt, jedoch dessen Verwendung stark eingeschränkt wird. Denkbar ist, dass der Nachweis nur bei Beschäftigten im Gesundheitswesen eine Rolle spielen darf.\n\nAber Politiker verschiedener Parteien sprechen doch schon von einer Impfpflicht?\n\nDas ist richtig. So haben sich zum Beispiel Grünen-Chef Robert Habeck und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dafür ausgesprochen. Auch die CDU-Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg, Susanne Eisenmann, befürwortet eine verpflichtende Impfung gegen das Coronavirus, wenn es einen Impfstoff gibt.\n\nIst eine Impfpflicht also doch bereits ausgemachte Sache?\n\nNein. Bisher ist völlig unklar, ob und wann es überhaupt einen Impfstoff geben wird. Offen ist auch, welche Wirkungsweise er haben wird. Ungeklärt ist zudem, welche Durchimpfungsraten notwendig sein werden, um die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. Möglich wäre auch, dass dieses Prinzip hier versagt, weil die Menschen nach einer Corona-Infektion oder einer Impfung nicht lange genug immun bleiben. Das alles ist unbekannt. Es macht also gar keinen Sinn, schon jetzt eine Impfpflicht festzulegen. Ohne die erforderlichen Informationen würde es auch im Bundestag keine Mehrheit dafür geben.\n\nEine Impfpflicht könnte aber irgendwann kommen?\n\nSPD-Fraktionsvize Bärbel Bas sagte zwar am Dienstag: „Es kann und es wird keine Impfpflicht geben.“ Diese Aussage scheint allerdings gewagt. Stellt sich heraus, dass sich Covid-19 mit einem Impfstoff ähnlich gut bekämpfen lässt wie zum Beispiel die Masern, ist eine Impfpflicht nach einer gewissen Übergangszeit durchaus wahrscheinlich, wenn sich nicht genug Menschen impfen lassen. Schließlich gab es gerade erst im Bundestag und Bundesrat eine große Mehrheit für die Einführung einer Masern-Impfpflicht.\n\nMan könnte daraus ableiten, dass es einen parteiübergreifenden Konsens dafür gibt, dass bei tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten - und dazu gehört Covid-19 zweifellos - eine Impfpflicht angebracht ist, um Risikogruppen zu schützen. Das ist aber lediglich eine Spekulation und nicht durch Fakten belegt.\n\nRND", "pos": ["Weltweit suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Gleichzeitig streuen Impfgegner in den sozialen Medien Gerüchte und Falschmeldungen über eine angebliche Impfpflicht gegen die Seuche.\n\n\n\nUnter Hochdruck suchen Wissenschaftler weltweit nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Zeitgleich werden in den sozialen Netzwerken Verschwörungstheorien und Falschmeldungen gestreut, die Impfpflicht betreffend. Was ist dran an der Behauptung, die Corona-Impfpflicht in Deutschland sei beschlossene Sache?\n\nCorona-Verschwörungstheorie: Hat die Regierung die Coronavirus-Impfpflicht beschlossen?\n\nFakt ist: Eine Pflicht zur Impfung gegen das Coronavirus ist bisher nicht beschlossen.Auch Kanzleramtschef Helge Braun bestätigte noch einmal, dass es eine Impfpflicht gegen das Coronavirus in Deutschland nicht geben werde. Wenn ein Impfstoff vorliege, sei es gut, wenn sich viele impfen lassen. Aber das entscheide jeder selbst, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). \"Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen\", betonte Braun. Er hoffe auf einen Impfstoff für die breite Bevölkerung zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres. Dann könne man auch zum normalen Leben zurückkehren.\n\nAufgrund der Coronavirus-Pandemie:Bundestag verabschiedet Reform des Infektionsschutzgesetzes\n\nDie am 14. Mai vom Bundestag verabschiedete Reform des Infektionsschutzgesetzes sieht keine solche Regelung vor. Denn: Das Infektionsschutzgesetz setzt einer verpflichtenden Impfung enge rechtliche Grenzen: Eine solche Pflicht kann von der Bundesregierung demzufolge nicht ohne weiteres angeordnet, sondern nur \"mit Zustimmung des Bundesrates\", also von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen werden - \"für bedrohte Teile der Bevölkerung\", wie es in Paragraf 20, Absatz 6 heißt. Der Passus gilt bereits seit 2001.\n\nVerpflichtende Impfungen in Deutschland nur mit Ausnahmen möglich\n\nVerpflichtende Impfungen sind aber nur in besonderen Fällen zu rechtfertigen, denn sie könnten gegen Artikel 2 des Grundgesetzes verstoßen: \"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit\", heißt es dort. \"Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.\" Der Weg bis zu einer Corona-Impfpflicht wäre also lang, aber rechtlich möglich.\n\nDie Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages kamen 2016 zu dem Schluss, dass zwar \"eine Impfpflicht für bedrohte Teile der Bevölkerung (...) einen Eingriff in das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit\" bedeute, im Seuchenfall \"verfassungsrechtlich jedoch gerechtfertigt erscheinen\" könne.\n\nImpfpflicht gegen Masern seit 1. März 2020 in Deutschland\n\nBeispiel Masern: Zum stärkeren Schutz vor der hoch ansteckenden Krankheit ist nach langer Diskussion seit dem 1. März eine Impfung gegen Masern unter anderem für Kinder in Kitas und Schulen verpflichtend. Eltern müssen nun vor der Aufnahme nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind. Die Pflicht gilt unter anderem auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen sowie für Personal in medizinischen Einrichtungen wie Kliniken.\n\nIn dem von der Bundesregierung erarbeiteten Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist keine Impfpflicht vorgesehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte in dem Entwurf für eine Reform des Infektionsschutzgesetzes zunächst aber eine \"Immunitätsdokumentation\" geplant - einen Nachweis, der bestimmten Gruppen Sonderrechte gewähren könnte.\n\nKritik an Jens Spahns Vorschlag einer\"Immunitätsdokumentation\"\n\nDie Idee: Wer eine Corona-Erkrankung überstanden hat, Antikörper in sich trägt und sich seine Immunität von einem Arzt bestätigen lässt, könnte im aktuellen Fall von gewissen Schutzmaßnahmen - wie dem Tragen einer Maske - ausgenommen werden. Kritiker fürchteten eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Nach Protesten - unter anderem vom Koalitionspartner SPD - hatte Spahn den Vorschlag zunächst zurückgezogen und den Ethikrat um seine Einschätzung gebeten. Grundsätzlich aber hält er an Plänen zur Einführung eines Immunitätsausweises fest.\n\nPolitiker der Regierungskoalition haben Behauptungen, es werde eine Impfpflicht geplant, zurückgewiesen. \"Ein für alle Mal: Eine Corona-Impfpflicht stand nie im Gesetzentwurf, zu keinem Zeitpunkt\", sagte zum Beispiel SPD-Fraktionsvize Bärbel Bas am 5. Mai in Berlin. \"Es wäre auch absurd, eine Impfpflicht im Bundestag zu beschließen, wo es doch bisher überhaupt keinen Impfstoff gibt (...).\"\n\nMarkus Söder wirbt für Corona-Impfpflicht\n\nZwar gab es einzelne Politiker, die für eine Impfpflicht geworben hatten, wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Gesundheitsminister Spahn hat sich bisher allerdings zurückhaltend gezeigt: \"Mein Eindruck ist, dass sich die allermeisten Bürgerinnen und Bürger sofort freiwillig impfen lassen würden, sobald es eine Impfung gegen das Coronavirus gibt. Wo Freiwilligkeit zum Ziel führt, braucht es keine gesetzliche Pflicht.\"\n\nFolgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.\n\nfka/sig/news.de/dpa"], "neg": ["Ein Ermittler in der Schredder-Affäre soll laut WKStA befangen gewesen sein. Er soll dem Verdächtigen sein Handy unüberprüft zurückgegeben und auch dessen Laptop nicht konfisziert haben.\n\nEiner der Polizisten, der im Vorjahr in der sogenannten (inzwischen eingestellten) Schredder-Affäre ermittelte, war ÖVP-Kandidat bei einer Gemeinderatswahl in Niederösterreich und der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) deshalb suspekt. Das geht aus Akten hervor, in die die APA Einblick nehmen konnte. Der Mann habe \"problematische Handlungen\" gesetzt, so der Vorwurf.\n\nJustizminister Clemens Jabloner gab grünes Licht\n\nKonkret soll er nach dem Bekanntwerden des Schredderns von Festplatten aus dem Bundeskanzleramt das Handy des Beschuldigten zurückgegeben und auch dessen Laptop in der ÖVP-Zentrale nicht sichergestellt haben. Dem Verdacht, dass dort ein möglicher Auftraggeber dokumentiert sein könnte, sei damit nicht nachgegangen worden.\n\nDie WKStA ortete einen \"konkreten Hinweis auf Befangenheit\". Bei Justizminister Clemens Jabloner, damals auch Vizekanzler der Übergangsregierung, drangen sie damit nicht durch. Er sah durch die Parteimitgliedschaft allein noch keinen Anschein der Befangenheit begründet.\n\nSteinacker empört über Aktenveröffentlichung\n\nÖVP-Justizsprecherin Michaela Steinacker sieht kein Problem darin, dass ein in der (inzwischen eingestellten) \"Schredder-Affäre\" ermittelnder Polizist ÖVP-Kandidat bei einer Gemeinderatswahl in Niederösterreich war. Auch Ex-Justizminister Clemens Jabloner habe keine Befangenheit erkannt. Aber Steinacker fand es in diesem Fall \"suspekt\", dass Medien Einsicht in interne Akten der WKStA bekamen.\n\nWie es zu Berichten auf Basis eines Vorhabensberichts der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft kam, will Steinacker nun mittels parlamentarischer Anfrage klären. Denn sie erachtet es laut Aussendung als \"überaus seltsam, dass gerade jetzt, wo die WKStA in Diskussion steht, diese bereits abgeschlossenen Sachen hervorgekramt werden\". \"In Diskussion\" kam die WKStA, nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz im Jänner die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwälte in einem Hintergrundgespräch attackiert hatte.\n\nFPÖ: \"Skandal erster Ordnung\"\n\nFür die FPÖ ist das ein \"Skandal erster Ordnung\". Generalsekretär Michael Schnedlitz hielt der ÖVP in einer Aussendung vor, \"bis in den letzten Winkel unserer Republik\" Einfluss nehmen zu wollen. Die Volkspartei schreddere \"nicht nur Festplatten, sondern jegliche staatliche Kontrollinstanz\".\n\nNEOS sahen sich in ihrem Zweifel an der Unabhängigkeit der \"Soko Ibiza\"-Ermittler bestätigt. In politisch brisanten Fällen dürfe bei den ermittelnden Beamten nicht einmal ein Hauch des Anscheins von Befangenheit bestehen - und \"zumindest in diesem Fall handelt es sich eindeutig um weit mehr als bloß einen Anschein\", meinte Stephanie Krisper, pinke Fraktionsführerin im Ibiza-Untersuchungsausschuss. \"Besonders auffällig\" ist für sie, dass der Polizist laut \"ZiB 2\" von der ÖVP-Kandidatenlisten verschwunden sei, nachdem die WKStA in einem Informationsbericht auf den ÖVP-Hintergrund des Mannes aufmerksam gemacht habe. \"Hier drängt sich auch der Verdacht auf, dass jemand aus dem Justiz- oder dem Innenministerium Ermittlungsergebnisse an die Volkspartei weitergegeben hat, um die ÖVP-Nähe des Polizisten zu vertuschen\", sagte Krisper.\n\nBK verteidigt Vorgehen des Polizisten\n\nDas Bundeskriminalamt verteidigt das Vorgehen des ÖVP-Gemeinderatskandidaten und Polizisten in Ermittlungen zur \"Schredder-Affäre\". Die WKStA befand es laut internen Akten als problematisch, dass er bei einer \"freiwilligen Nachschau\" Handy oder Laptop nicht sichergestellt hat. Die Wirtschafts- und Kriminalitätsstaatsanwaltschaft habe das nicht angeordnet, sagte ein BK-Sprecher Dienstag im Ö1-\"Mittagsjournal\".\n\nEs sei auch eine mögliche Befangenheit eines Ermittelnden geprüft und festgestellt worden, dass keine Befangenheitsgründe vorlagen, berichtete BK-Sprecher Vincenz Kriegs-Au. Der betreffende Mitarbeiter sei Ende August 2018 auf eigenen Wunsch von den Ermittlungen abgezogen worden. Dies könnte freilich auch daran liegen, dass damals eine aufmunternde Kurznachricht bekannt wurde, die der Soko Ibiza-Polizist kurz nach dessen Rücktritt an Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache geschickt hatte.\n\nWKStA dementiert unerlaubte Aktenweitergabe\n\nAngesichts der Berichte über Akteninhalte der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zur \"Schredder-Affäre\" stellte diese selbst Dienstag klar, dass sie \"zu keiner Zeit\" interne Berichte und Bestandteile von Ermittlungsakten an externe, nicht berechtigte Personen ohne gesetzliche Grundlage weitergegeben habe. Wie verpflichtet, habe man aber den betreffenden Ermittlungsakt dem Ibiza-U-Ausschuss zukommen lassen.\n\nSchredder-Affäre: Kanzleramts-Mitarbeiter erstattete Anzeige\n\nDie Berichte über die ÖVP-Kandidatur eines Soko Ibiza-Ermittlers haben eine \"Strafanzeige\" gegen Unbekannt zur Folge. Der Mitarbeiter des Bundeskanzleramtes, der nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos Festplatten unter falschem Namen schreddern ließ, hat sie eingebracht, teilte die ÖVP am Dienstag mit. Denn es seien vom Amtsgeheimnis geschützte Aktenstücke veröffentlicht worden.\n\nIn der \"ZiB2\" am Montag sei ausdrücklich und wörtlich aus einem \"Vorhabensbericht\" der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und offensichtlich aus einem Protokoll einer Besprechung im Justizministerium zitiert worden. Diese seien aber in einem Verschlussakt - der der gegenständliche Ermittlungsakt sei - Parteien oder Privatbeteiligten nicht zugänglich.\n\nWeitergabe als Verletzung des Amtsgeheimnisses\n\nZu diesen Aktenstücken hätte also nur ein eingeschränkter Personenkreis Zugang gehabt, insbesondere die damit in der WKStA, allenfalls der Staatsanwaltschaft und der Oberstaatsanwaltschaft Wien befassten Personen. Jedenfalls also nur Personen, \"die ihrerseits das Amtsgeheimnis zu wahren haben\", heißt es in den Erläuterungen zur ÖVP zur Anzeige. Die Weitergabe solcher Dokumente an Dritte, \"insbesondere an Medien\", sei jedenfalls eine Verletzung des Amtsgeheimnisses, allenfalls auch Amtsmissbrauch.\n\nDie WKStA ihrerseits hat bereits klargestellt, dass sie interne Berichte und Bestandteile von Ermittlungsakten nicht an externe, nicht berechtigte Personen weitergegeben habe. Diese Berichte würden nur der OStA Wien und dem Justizministerium vorgelegt - und die betreffenden überdies \"anlässlich der Verpflichtung zur Aktenübermittlung\" auch via OStA Wien an den parlamentarischen Ibiza-U-Ausschuss.\n\nJabloner gab \"nur abstrakte rechtliche Erklärung\"\n\nEx-Justizminister Clemens Jabloner wird im Zusammenhang mit der ÖVP-Gemeinderatskandidatur eines Soko Ibiza-Ermittlers mit den Worten zitiert, Parteimitgliedschaft allein begründe keine Befangenheit. Dies hat er damals gesagt, bestätigte er der APA. Aber er habe damit nur eine \"abstrakte rechtliche Erklärung\" abgegeben - und zur Klärung allfälliger konkreter Vorwürfe an das zuständige Innenministerium verwiesen.\n\nEr wolle, betonte der frühere VwGH-Präsident, \"überhaupt nicht in das parteipolitische Geflecht hineinkommen\". Genau das habe er mit seiner Amtsführung als Justizminister der Beamtenregierung immer vermeiden wollen.\n\nZu den \"Ibiza\"-Ermittlungen habe er eine Sitzung abgehalten, allerdings nicht, um sich konkret in die Ermittlungen einzubringen - \"das kann nicht Aufgabe eines Minister sein\" -, sondern zur Koordinierung. Dort habe er seine Rechtsauffassung durchgesetzt, dass die reine Parteimitgliedschaft nicht bereits Befangenheit begründe, garantiere die Verfassung Beamten doch die Ausübung ihrer politischen Rechte.\n\nUnd, merkte Jabloner an, \"bei der parteipolitischen Organisationshöhe, die bei der Exekutive gegeben ist\", könnte sonst niemand mehr Ermittlungsarbeit leisten. Er gehe jedoch davon aus, dass Beamte unbefangen und gesetzesgemäß ihren Aufgaben nachkommen.\n\nDer Innenminister habe ihm im konkreten Fall auch versichert, dass die abgestellten Beamten in Ordnung seien. Dies habe er zur Kenntnis genommen. Den WKStA-Vertretern habe er gesagt, sie müssten sich, wenn sie konkrete Verdachtsmomente hätten, an das Innenministerium wenden. Denn dieses sei bei Exekutivbeamten die zuständige Dienstaufsichtsbehörde.", "Mit 26 Jahren kam er aus der Türkei nach Straubing und stellt lächelnd fest: \"Wahrscheinlich waren wir die ersten Gastarbeiter hier.\" Cemál Demir ist seit 50 Jahren in Deutschland und \"schon längst Straubinger geworden\". Viel Dank hat der alleinerziehende Vater von zwei Kindern für seinen ehemaligen Chef, der schnell zu einem engen Freund wurde, \"der Herr Mayr\".\n\nGroße Probleme gab es für ihn nie in Straubing. Am Anfang schaute der \"nette Chef Herr Mayr\", ob man alles hatte oder fuhr mit seinen türkischen Arbeitern zum Einkaufen, weil das mit der Sprache noch nicht so klappte. Dafür ist er ihm heute noch dankbar und er ist stolz, dass der Kontakt zur Familie Mayr noch heute anhält.\n\nDen vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. Januar 2020.", "US-Präsident Donald Trump will die Unruhen in den USA notfalls mit militärischer Gewalt stoppen.\n\nBegleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Weißen Haus kündigte Trump dafür die Mobilisierung aller verfügbaren zivilen und militärischen Kräfte seiner Regierung an. Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern würden, Maßnahmen zu ergreifen, dann werde er das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen.\n\nWährend Trumps Auftritt im Rosengarten drängten Sicherheitskräfte Demonstranten vor dem Weißen Haus unter anderem mit Tränengas gewaltsam zurück. Auch Militärpolizei wurde gegen Demonstranten eingesetzt. Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Umgebung hatten ihre Schaufenster verbarrikadiert.\n\nSeit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. In vielen Metropolen sind die Proteste in Ausschreitungen und Plünderungen ausgeartet.\n\nAuslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota.\n\ndpa/est", "Das neue Serienjahr beginnt selten mit großen Knallern. Ein paar schicke Tischfeuerwerke gibt es aber: zum Beispiel \"The Witcher\" und die dritte Staffel \"Babylon Berlin\".\n\nHenriette Confurius in “Die verlorene Tochter”, Liv Lisa Fries in \"Babylon Berlin\" und Henry Cavill in \"The Witcher\" © ZDF /​ Alexander Fischerkoesen; X Filme Creative Pool /​ Joachim Gern; Katalin Vermes Mehr\n\nVerlieren Sie langsam den Durchblick zwischen all den horizontalen und vertikalen Serien auf Netflix, Amazon, Sky und im Free-TV? Oder sind Sie einfach nur auf der Suche nach gutem Fernsehen, wollen womöglich sogar gepflegtes Binge-Watching betreiben? In unserer Serienkolumne besprechen wir die interessantesten Neustarts des Monats. Hier finden Sie die besten zehn Serien des Jahres 2019.\n\n\"The Witcher\"\n\nGuter Ratschlag unter Rittern: Nie das eigene Schwert fallen lassen. Gleich in der ersten Szene von The Witcher unterläuft dem Titelhelden des neusten Netflix-Fantasyversuchs diese Panne, und dann geht eigentlich alles schief, was im Leben eines Eigenbrötlers mit Bodybuilderfigur und weißgoldenem Haupthaar schiefgehen kann. Das achtarmige Sumpfungeheuer, mit dem sich der Witcher (bürgerlich: Geralt von Riva) im Clinch befindet, kriegt er zwar noch ohne Schwert erlegt. Im nächstgelegenen Drecksloch will jedoch niemand den Kadaver kaufen. Stattdessen Ablehnung in Taverne und Lustgarten: Die Menschen im Fürstentum Cintra mögen keine Neuankömmlinge. Schon gar nicht, wenn sie übernatürliche Begabungen mitbringen.\n\nHenry Cavill spielt diesen Witcher mit der schauspielerischen Flexibilität von Dolph Lundgrens He-Man oder Lorenzo Lamas in Renegade – also gar nicht mal so unwürdig. Für Lauren Schmidts Serienadaption der Fantasysaga des polnischen Autors Andrzej Sapkowski – und der darauf basierenden, äußerst populären Games – gibt Cavills versteinerte Performance eine amüsante Richtung vor. Wann immer sich der Witcher etwa in ultraseriöse Gespräche mit seinem schweigsamen Pferd vertieft, scheint darin auch ein Kommentar auf die Absurdität der meisten Schwert- und Rüstungsfilmdialoge zu stecken.\n\nAlles Weitere besorgt die weit geöffnete Netflix-Schatulle: CGI-Schlachtplatten, viel Kunstblut und -leder, erdbebenähnliche Spezialeffekte, rollende, aufgespießte und zerplatzende Köpfe sowie unterschwellige Erotik, die ständig damit kokettiert, alle Handlungsstränge der Geschichte in einer riesigen Softpornoorgie aufzulösen. Natürlich will Netflix damit auf den Game-of-Thrones-Thron, und diesmal könnte es sogar klappen. Denn The Witcher bringt nicht nur ausreichend verlotterte Royals und zynische Antihelden mit, sondern auch jene erzählerische Überzeugungskraft, die unbedingt nötig ist, um den Leuten einen solchen Quatsch zu verkaufen.(Daniel Gerhardt)\n\nDie acht Folgen von \"The Witcher\" laufen auf Netflix.\n\n\"Babylon Berlin 3\"\n\nVor zwei Jahren kam mit den ersten beiden Staffeln von Babylon Berlin ein für deutsche Verhältnisse sehr ungewöhnliches Projekt auf den Markt: die erste Kooperation zwischen einem Bezahlsender (Sky), einem klassischen Filmverleih (X-Filme) und einem öffentlich-rechtlichen Sender (ARD Degeto). Die Regisseure und Drehbuchautoren Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries inszenierten die akribisch recherchierten Berlinkrimis von Volker Kutscher als glamouröse Zwanzigerjahreparty mit Gangstern und Glamourgirls. Die Geschichte um den morphiumsüchtigen Kriminalkommissar Gereon Rath (Volker Bruch) und die forsche Kriminalassistentin Charlotte Richter (Liv Lisa Fries) brachte nicht nur der Generation 60 plus das Prinzip Streaming und Binge-Watching nahe, Babylon Berlin wurde auch zu einem der erfolgreichsten deutschen TV-Exporte. Die dritte Staffel sei bereits in 100 Länder verkauft worden, meldet die ARD.\n\nWeiterlesen", "sz Siegen. Ein Team aus jungen Menschen, die vom Glauben begeistert sind und dies weitergeben möchten, bereitet derzeit unter besonderen Umständen den 20. „Nightfever“-Abend in Siegen vor. Dieser findet nicht wie sonst in der St.-Marien-Kirche statt, sondern in Form eines Livestreams am Freitag, 26. Juni.\n\nDie Übertragung beginnt mit der heiligen Messe um 18.30 Uhr. Als Zelebrant mit dabei sein wird Andreas Süß, Initiator der „Nightfever“-Initiative. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der Musik zu lauschen, zu beten oder das Angebot zu einem telefonischen Gespräch mit einem Priester wahrzunehmen. Der Abend endet um 20.15 Uhr mit einem Nachtgebet und Segen."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "New York Die jüngste Rassismus-Debatte in den USA nach der Tötung von George Floyd hat auch bei bekannten Lebensmittelmarken Konsequenzen. Der Mars-Konzern hat angekündigt, dass er seine Reis-Marke Uncle-Ben’s ändern wird. Auch PepsiCo will seine Marke Aunt Jemima, auf dessen Logo eine Schwarze für Pancake-Mix und Syrup wirbt, einmotten. Andere Hersteller überdenken derzeit ebenfalls ihre Marken, weil sie alte Stereotypen von Schwarzen als Sklaven bedienen.\n\nDie Konzerne haben im Zuge der jüngsten Rassismus-Diskussion erkannt, dass ihre Marken nicht mehr zeitgemäß sind. Die Namen mit „Uncle“ und „Aunt“ gehen auf eine Zeit zurück, in der sich Weiße in den USA weigerten, Schwarze mit Mister oder Miss als Ebenbürtige anzusprechen. In den Werbespots waren damals die Schwarzen Markenträger zu sehen, wie sie glücklich weiße Familien bedienen.\n\nDie Unternehmen haben zwar über die Jahre versucht, ihre Markenlogos etwas weniger stereotypisch zu gestalten und etwa der „Aunt Jemina“ ihr Kopftuch zu nehmen und sie weniger übergewichtig darzustellen. Doch das allein reicht nicht mehr aus. Seit nach dem Tod von George Floyd das Thema Rassismus wieder breit diskutiert wird, wirken diese Marken fehl am Platz.\n\nDie US-Unternehmen verurteilen derzeit im Zuge der „Black lives matter“-Proteste öffentlich den Rassismus und die Polizeigewalt gegen Schwarze, wie das bisher noch nie geschehen ist. Deshalb müssen sie sich allerdings auch selbst der Kritik von außen stellen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich bei vielen Konzernen, dass sie selbst kaum schwarze Manager einstellen und außerdem mit ihren Marken zum Teil noch alte Vorurteile pflegen.\n\nSo denkt auch Conagra Brands, die bis heute ihren Mrs. Butterworth’s Syrup in einer Flasche verkauft, die die Form einer dicken schwarzen Dienstmagd hat, derzeit über eine Änderung der Marke und des Packaging nach.\n\nUncle Ben’s zeigt seit den 1940er-Jahren einen weißhaarigen Schwarzen mit einer schwarzen Fliege, wie ihn Bedienstete tragen. Das Familienunternehmen hat 2007 schon einmal versucht, das Sklaven-Image von Uncle Ben abzulegen und ihn in einer Online-Werbe-Kampagne zum Chairman eines imaginären Reisunternehmens gezeigt. Doch die Kampagne wurde kritisiert, weil Ben auch als Chairman weder seinen Onkel-Titel noch seine Fliege abgelegt hat.\n\nJetzt plant Mars drastischere Änderungen: Das Unternehmen teilte mit, man habe noch keine klare Entscheidung oder Zeitpunkt. Aber das Familienunternehmen erwäge alle Möglichkeiten.\n\n„Wenn wir unseren Konsumenten zuhören, insbesondere in der Schwarzen Bevölkerung und unseren Mitarbeitern weltweit, erkennen wir, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, unsere Uncle-Ben’s-Marke zu verändern, inklusive ihrer visuellen Marken-Identität, was wir tun werden“, sagte die Sprecherin.\n\nSchwarze als glückliche Bedienstete\n\nPepsiCo wird Aunt Jemima dagegen wohl ganz aufgeben. Das sei auch lange überfällig, meint David Pilgrim, der Direktor des „Jim Crow Museum of Racist Memorabilia“ an der Ferris State University in Michigan.\n\nIn einer Zeit, in der Schwarze diskriminiert und auch gelyncht wurden, haben weiße Amerikaner in der Werbung und in Filmen gerne das Bild der glücklichen „Mammy“ bedient, um die Sklaverei zu verharmlosen. „Die Karikatur zeigte eine übergewichtige, plumpe, mütterliche Figur. Sie hatte große Liebe für ihre weiße ‚Familie‘, aber verschmähte oft ihre eigene Familie“, erklärt Pilgrim. „Sie gehörte der weißen Familie, auch wenn das selten ausgesprochen wurde. Und die weiße Familie war ihre gesamte Welt.“\n\nMit diesem Image wollen viele Lebensmittelmarken nun Schluss machen. Außer Uncle Ben’s, Aunt Jemima und Mrs. Butterworth’s wird wohl auch die Marke Cream of Wheat von B&G Foods ihr Image ändern. Cream of Wheat ist ein Porridge – ein Frühstücksbrei und auf der Verpackung ist seit 100 Jahren das Bild eines Schwarzen in Kochmütze zu sehen. B&G Food teilte mit, man werde das Marken-Bild überdenken „um sicherzustellen, dass wir und unsere Marken nicht unabsichtlich zum systematischen Rassismus beitragen“.\n\nMehr: Morgan Stanley muss sich gegen eine Klage ihrer ehemaligen Diversity-Managerin wehren. Aber auch andere Unternehmen müssen sich auf Klagen einstellen.", "pos": ["1 Seit 1946 ziert die Reispackungen von „Uncle Ben’s“ ein Logo mit einem älteren afroamerikanischen Herrn. Foto: AFP/JUSTIN SULLIVAN\n\nDer Mars-Konzern denkt darüber nach, das Logo der Reisemarke Uncle Ben’s zu ändern. Aber woher stammt dieses Logo eigentlich?\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLink kopiert\n\nWashington - Ein älterer schwarzer Mann mit weißen Haaren und einer Fliege um den Hals: Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben’s ihr Logo ändern. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von „rassistischen Vorurteile und Ungerechtigkeiten“ leisten, erklärte am Mittwoch der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben’s gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo „weiterzuentwickeln“.\n\n„Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns. Mars erklärte, als globaler Konzern habe man eine Verantwortung: „Rassismus hat keinen Platz in der Gesellschaft.“\n\n„Dieser Reis ist so gut wie der von Uncle Ben!“\n\nLaut der Unternehmenshomepage handelte es sich bei Uncle Ben um einen afroamerikanischen Reisbauern aus Texas, der besonders guten Reis anbaute. „Wenn ein anderer Reisbauer von seinem eigenen Reis sehr überzeugt war, sagte er: ‚Dieser Reis ist so gut wie der von Uncle Ben!’ So wurde der Name Uncle Ben zu einem Merkmal für exzellente Reisqualität.“ Die Marke heißt seit 1946 so.\n\nAus unserem Plus-Angebot: Das Problem mit den falschen Bildern\n\nHistorisch wurden im US-amerikanischen Süden häufig afroamerikanische Bedienstete „Aunt“ und „Uncle“ genannt – „weil man ihnen den Titel ‚Mr.’ oder ‚Mrs.’ verweigerte“, wie die „New York Times“ schon 2007 schrieb. Erschwerend hinzu käme, dass das Outfit, das „Uncle Ben“ im Logo trägt, an eine Butleruniform erinnert.\n\nAuch Aunt Jemima wird pensioniert\n\nMars ist nicht der einzige Konzern, der umdenkt: Die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo seit mehr als 130 Jahren eine lachende Afroamerikanerin zeigt, wird zum Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört. Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden.\n\n„Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen“, erklärte das Unternehmen. Das Logo sei im Laufe der Jahre zwar immer wieder geändert worden, um „angemessen und respektvoll“ zu sein; solche Änderungen seien aber nicht mehr ausreichend.\n\nIn den USA demonstrieren seit Wochen zahlreiche Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auslöser ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch den brutalen Einsatz eines weißen Polizisten in der Großstadt Minneapolis. Die Gewalttat hat in den USA zu einer intensiven Debatte über Rassismus, die Diskriminierung von Schwarzen und die Zeit der Sklaverei geführt."], "neg": ["Polizeidirektion Kaiserslautern\n\nPOL-PDKL: Erst entblößt, dann Widerstand geleistet\n\nLauterecken (ots)\n\nGestern Abend zeigte ein 32-jähriger Mann einer 55-jährigen Frau an einer Bushaltestelle seine Genitalien. Einem durch die alarmierten Polizeibeamten ausgesprochenen Platzverweis kam der Täter nicht nach. Stattdessen schlug er in Richtung eines eingesetzten Beamten, dem es zusammen mit seiner Kollegin gelang, den gewalttätigen Exhibitionisten festzunehmen und zur Polizeiinspektion zu bringen. Die Polizeibeamten wurden glücklicherweise nicht verletzt. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. |pilek\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Lauterecken\n\n\n\nTelefon: 06382 9110\n\nPILauterecken@Polizei.RLP.de\n\nwww.polizei.rlp.de/westpfalz\n\n\n\nPressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der\n\nQuelle zur Veröffentlichung frei.\n\nOriginal-Content von: Polizeidirektion Kaiserslautern, übermittelt durch news aktuell", "Erstmals, seit sie im jähre 2005 Bundeskanzlerin wurde, hat sich Angela Merkel mit einer Fernsehansprache an die Bevölkerung gewendet. \"Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt\", appellierte die Kanzlerin: \"Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.\"\n\nDietmar Bartsch dankte Merkel \"für die klaren Worte\" und versicherte: \"Die Linksfraktion wird alle Maßnahmen unterstützen, die Solidarität befördern, Schaden von unserem Land, den Menschen und der Wirtschaft abwenden. Der Aufruf zu Solidarität ist Auftrag an die Politik. Nach der Krise sind grundsätzliche Fragen zu stellen.\"", "Das Währungspaar EUR/USD kam am EZB-Tag unter die Räder. Die \"Eule\" Lagarde hatte während der EZB-Pressekonferenz nur sehr kurzfristig für eine Euro-Aufwertung gesorgt, indem sie von einer moderaten Inflationsentwicklung sprach - das war es dann aber auch schon gewesen und so konnte man im weiteren Verlauf der Pressekonferenz nicht viel für die Long-Seite interpretieren. Die EZB hatte die Zinsen unverändert belassen und auch in Bezug auf das Anleihekaufprogramm gab es keine Neuerungen. Die Geldpolitik wird Lagarde zufolge weiter \"sehr unterstützend\" bleiben. Tatsächlich - wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt - ging Lagarde darauf ein, das EZB-Anleiheportfolio abhängig von Liquidität und Verfügbarkeit \"grüner\" zu gestalten.\n\nZur Charttechnik: Ausgehend vom letzten Verlaufstief des 10. Januar 2020 bei 1,1085 bis zum jüngsten Zwischenhoch des 16. Januar 2020 bei 1,1173, wären die nächsten Ziele auf der Ober- und Unterseite näher abzuleiten. Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1085/1,1106/1,1119/1,1129/1,1140/1,1152 und 1,1173 in Betracht zu ziehen. Die Unterstützungen wären bei 1,1031/1,0997/1,0976/1,0964 und 1,0943 auszumachen.\n\nLong: DE000MF0UXJ9 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD\n\nShort: DE000MF0UYM1 Morgan Stanley Faktor 2 EUR/USD\n\nUnsere Webinare auf /www.flatex.de/akademie/webinare/\n\nDISCLAIMER: https://www.flatex.de/online-broker/unterseiten/rechtliches/disclaimer/", "Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPOL-OL: +++ Baumarkt-Einbrecher werden gestört und flüchten +++\n\nOldenburg (ots)\n\nIn der Nacht von Dienstag auf Mittwoch versuchten zwei unbekannte Täter, mit brachialer Gewalt in die Räume eines Baustoffhandels an der Bremer Heerstraße zu gelangen.\n\nEin Hausmeister hatte gegen 1.30 Uhr auf dem Firmengelände einen lauten Knall wahrgenommen. Kurz darauf bemerkte er zwei dunkel gekleidete Personen, die sich an einer Ecke des Gebäudes aufhielten. Als der Mitarbeiter das Licht einschaltete, flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Die alarmierten Polizeibeamten stellten wenige Minuten später fest, dass die Täter zunächst das Fenster zu einem Büroraum aufgehebelt und dort Schränke und Schubladen durchwühlt hatten. An einem weiteren Gebäudeteil hatten die Unbekannten offenbar eine Wandverkleidung aus Wellblech aufgeschnitten und mit einem Granitstein versucht, das dahinterliegende Mauerwerk aufzustemmen.\n\nBei ihrer Flucht ließen die Täter umfangreiches Einbruchswerkzeug zurück. Die Polizei konnte trotz sofort eingeleiteter Fahndung keine verdächtigen Personen mehr antreffen. Die Ermittlungen wurden aufgenommen; Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 zu melden. (700665)\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPressestelle\n\nStephan Klatte\n\nTelefon: 0441 790 4004\n\nE-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden\n\nburg_stadt_ammerland\n\n\n\n\n\nhttps://twitter.com/polizei_ol\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland, übermittelt durch news aktuell", "„Wie sich die Leverkusener verhalten haben, müssen sie selbst mit sich ausmachen. Das will ich nicht kommentieren.“\n\nSchalkes Trainer Jens Keller nach dem 2:2 gegen Leverkusen zum seiner Ansicht nach unkorrekten Führungstor durch Rolfes, als Schalkes Marica verletzt im Strafraum lag.\n\n„In England hätten sie gelacht. Wir haben in Deutschland das Problem, dass bei jeder Kleinigkeit abgepfiffen wird. Schon wenn sich einer den Fußnagel einreißt.“\n\nBayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler zum Vorwurf, Schiedsrichter Manuel Gräfe hätte das Spiel vor dem 1:0 wegen der Verletzung von Marica unterbrechen müssen.\n\n„Wenn einer verletzt im Fünfer liegt, kann man den Ball durchaus mal ins Aus spielen.“\n\nSchalkes Jungstar Julian Draxler zur selben Situation.\n\n„Man merkt, dass Naldo noch Bremer Blut in sich trägt.“\n\nWerder-Torhüter Sebastian Mielitz über den Ex-Bremer Naldo, der das Wolfsburger 2:2 gegen die mitgefährdeten Hoffenheimer erzielte.\n\n„Die ersten zehn Minuten habe ich ein bisschen in die Hose geschissen, aber ich glaube, das macht jeder.“\n\nDer 17-jährige Pierre-Emile Hojbjerg nach seinem Profidebüt gegen Nürnberg. Der Däne ist nun der jüngste Bundesligaspieler des FC Bayern.\n\n„Müssen wir nach Europa? Damit tust du der Mannschaft keinen Gefallen.“\n\nNürnbergs Torwart Raphael Schäfer nach dem 0:4 in München zu den immer noch geringen Europa-League-Chancen der Franken.\n\n„Bruce Willis kommt aus Idar-Oberstein und Mourinho war in Fürth. Sachen gibt es.“\n\nDortmunds Trainer Jürgen Klopp über den Besuch von Madrids Coach José Mourinho.\n\n„Ich hoffe, dass jetzt unser kaltes Schnäuzchen wieder zurückgekommen ist.“\n\nHamburgs Marcell Jansen nach dem 2:1 beim FSV Mainz 05.\n\n„Das ist Effektivität. Das ist Bundesliga.“\n\nHSV-Trainer Thorsten Fink über den Doppeltorschützen Heung-Min Son.\n\n„Wüsste ich, woran es liegt, würde ich es abstellen.“\n\nWerder Bremens Trainer Thomas Schaaf, dessen Team erneut schnelle Gegentore bei Fortuna Düsseldorf hinnehmen musste.\n\n„Wir gehen nicht aus Angst in den Keller.“\n\nDüsseldorfs Chefcoach Norbert Meier nach dem 2:2 zum Druck im Bundesliga-Abstiegskampf."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Konservative und Hardliner im Iran haben die Parlamentswahl gewonnen. Das ist kein Wunder, denn viele Reformkandidaten waren nicht zugelassen. Und: Die Mehrheit der Iraner hat die Abstimmung boykottiert.\n\nDie Koalition der Konservativen und Hardliner hat die Parlamentswahl im Iran wie erwartet gewonnen. Damit siegten die Gegner von Präsident Hassan Rouhani, der als Reformer gilt. Vor allem in der Hauptstadt Teheran konnten die Konservativen triumphieren. Hier gewannen sie alle zu vergebenden 30 Sitze.\n\nSchon vor Bekanntgabe des offiziellen Endergebnisses wurde der Spitzenkandidat der Koalition, Mohammed Bagher Ghalibaf, als klarer Wahlsieger und neuer Parlamentspräsident angesehen. Der frühere Polizeichef und ehemalige Bürgermeister Teherans erhielt die meisten der bis zum Sonntag ausgezählten Stimmen. Er darf nun als neue starke Mann im Iran gelten, da der Parlamentspräsident traditionell viel Einfluss hat.\n\nMohammed Bagher Ghalibaf, der wahrscheinlich neue starke Mann im Iran.\n\nComeback der Konservativen\n\nDamit haben Konservative und Hardliner beste Chancen, nach jahrelanger Abwesenheit ihr politisches Comeback zu feiern. Seit der Parlamentswahl 2012 hatten sie im Iran keine landesweite Abstimmung gewonnen. Das endgültige Ergebnis der Wahl vom Freitag wird am Montag erwartet.\n\nDie Reformer um Präsident Rouhani hatten bei der Wahl extrem schlechte Karten: Fast 75 Prozent ihrer Kandidaten wurden schon im Vorfeld vom Wächterrat abgelehnt, der nach der Verfassung über die ideologische Standfestigkeit der Kandidaten wacht.\n\nDer Wächterrat ist kein demokratisch gewähltes Gremium und seine Kriterien sind höchst umstritten. Die Reformer hoffen, dass sie zumindest 50 der 290 Parlamentssitze gewinnen können, um nicht ganz von der Gesetzgebung abgeschnitten zu werden. Der reformorientierte Präsident Rouhani ist seit 2013 im Amt. Er steht für eine Politik der Öffnung zum Westen. Die wichtigste Errungenschaft dieser Politik war das Wiener Atomabkommen von 2015.\n\nÄußerst niedrige Wahlbeteiligung\n\nFolgerichtig blieben die Anhänger Rouhanis der Wahl in Massen fern. Landesweit nahmen nach Angaben des Innenministeriums nur 42,5 Prozent der fast 58 Millionen Wahlbeteiligten teil - in der Hauptstadt Teheran sogar nur 27 Prozent. Das war eine der niedrigsten Beteiligungen seit der Islamischen Revolution von 1979. Das Regime hatte auf eine Wahlbeteiligung zwischen 55 und 60 Prozent gehofft - als Bestätigung der iranischen Politik und somit ein Beleg für die Unterstützung des Volkes für das islamische Regime. Jetzt ist auf den sozialen Medien zu lesen, dass Ghalibaf und seine Kollegen nur deshalb gewonnen haben, \"weil de facto keiner wählen gegangen ist\" - außer ihren eigenen Anhängern.\n\nIrans geistliches Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei, machte den Schuldigen indes woanders aus. Er hat ausländischen Medien eine \"Propaganda\"-Kampagne vorgeworfen, um die iranische Bevölkerung von einer Teilnahme an der Parlamentswahl abzuhalten. \"Die Medien haben nicht die geringste Gelegenheit ausgelassen, um die Leute zu entmutigen, wählen zu gehen\", erklärte Khamenei auf seiner offiziellen Website.\n\nDie \"Propaganda\" habe vor einigen Monaten begonnen, habe sich mit dem näher rückenden Termin intensiviert und besonders \"in den letzten beiden Tagen unter dem Vorwand einer Krankheit und eines Virus\", erklärte Khamenei mit Verweis auf das Coronavirus, an dem im Iran seit Mittwoch acht Menschen starben.\n\nDie Konservativen stehen dem traditionellen Klerus nahe und glauben an eine besondert strikte Auslegung des Islams. Sie sind gegen gesellschaftliche Erneuerung und das, was sie \"westliche Kulturinvasion\" nennen. Die Neokonservativen bilden den gemäßigteren Flügel des konservativen Lagers. Sie glauben zwar an islamische Werte und Kriterien, wollen aber sowohl gesellschaftlich als auch politisch zeitgemäßer vorgehen. Die Hardliner sind gegen Verhandlungen mit den USA und auch gegen das Atomabkommen. Sie befürworten einen Ausstieg aus dem Atomdeal, die Aufnahme unbegrenzter Urananreicherung und sogar einen Austritt des Irans aus dem Atomwaffensperrvertrag. Hardliner stehen auch hinter spontanen radikalen Aktionen.\n\nAußerdem sollten sie sich nach Ansicht vieler Iraner auch bei US-Präsident Donald Trump bedanken. Trumps Iran-Politik war ihrer Meinung nach eine große Hilfe für Konservative und Hardliner. Der Ausstieg der USA aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 und die Verhängung drakonischer Sanktionen schwächte nicht nur Präsident Rouhani, sondern auch das gesamte Reformlager im Land.", "pos": ["Die konservativen Kräfte im Iran haben sich zu den Siegern der Parlamentswahl erklärt. Die „anti-amerikanischen Kandidaten“ hätten die Wahl gewonnen, schrieb die ultrakonservative Zeitung „Kayhan“ am Sonntag. Offenbar trug auch die historisch niedrige Wahlbeteiligung zu dem Ergebnis bei: Wie das Innenministerium mitteilte, gingen bei der Abstimmung nur 42,6 Prozent der Iraner an die Urnen.\n\nNach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen gab das Innenministerium in Teheran am Sonntag die Namen der feststehenden Sieger bekannt. Zur politischen Zugehörigkeit der neuen Abgeordneten äußerte sich das Ministerium nicht. Den Konservativen nahestehende Medien verkündeten allerdings bereits den Sieg des konservativen Lagers.\n\nDie Wahl sei ein „neuer Schlag ins Gesicht“ für US-Präsident Donald Trump, schrieb die Zeitung „Kayhan“. Die Bevölkerung habe den Reformern um den als moderat geltenden Präsidenten Hassan Rouhani einen Denkzettel erteilt. Demnach verlor Rouhani seine Parlamentsmehrheit.\n\nLaut inoffiziellen Teilergebnissen, welche die Nachrichtenagentur Fars am Samstag veröffentlichte, gingen 191 der insgesamt 290 Sitze an konservative Kandidaten, 16 an Reformer und 34 an unabhängige Kandidaten. Laut der staatlichen Zeitung „Iran“ sind 17 der neugewählten Abgeordneten Frauen. Damit wären im neuen Parlament genauso viele weibliche Abgeordnete vertreten wie in den vergangenen vier Jahren.\n\nTT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen Mehr erfahren Ich bin bereits Abonnent\n\nZahlreiche Anhänger des moderaten Lagers um Rouhani hatten angekündigt, der Wahl aus Enttäuschung über die politische Führung fernzubleiben. Etwa die Hälfte der ursprünglich rund 16.000 Kandidaten war zudem bereits im Vorfeld durch den konservativen Wächterrat von der Wahl ausgeschlossen worden, darunter zahlreiche Reformer und Gemäßigte. Konservative Kandidaten hatten dadurch kaum Konkurrenz zu befürchten.\n\nObwohl die Behörden die Wahl um sechs Stunden verlängert hatten, war die Wahlbeteiligung historisch niedrig: Erstmals seit der islamischen Revolution 1979 lag sie bei unter 50 Prozent. Im größten Wahlkreis Teheran gaben laut der Nachrichtenagentur Fars sogar nur 30 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.\n\nDer iranische Innenminister Abdolresa Rahmani Fasli sprach am Sonntag dennoch von einer „absolut akzeptablen“ Wahlbeteiligung und verwies auf das schlechte Wetter, die Stimmung im Land nach dem Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs durch die iranischen Revolutionsgarden Anfang Jänner und die Coronavirus-Epidemie.\n\nIrans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei behauptete, trotz einer „Propaganda“-Kampagne ausländischer Medien habe es eine „riesige Wahlbeteiligung“ gegeben. „Die Medien haben nicht die geringste Gelegenheit ausgelassen, um die Leute zu entmutigen, wählen zu gehen“, erklärte Khamenei auf seiner Website. „Unter dem Vorwand einer Krankheit und eines Virus“ sei die „Propaganda“ in den letzten beiden Tagen vor der Wahl noch intensiviert worden, schrieb Khamenei unter Verweis auf das neuartige Coronavirus, an dem im Iran bereits acht Menschen starben."], "neg": ["Die Preise für Milch und Getreide fuhren seit 2010 Achterbahn.\n\nWien. Die heimischen Bauern hatten in den vergangenen zehn Jahren mit stark schwankenden Preisen für ihre Produkte – etwa Milch, Getreide und Zucker – zu kämpfen. Für den Agrarökonomen Franz Sinabell vom Wiener Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat die österreichische Land- und Lebensmittelwirtschaft im Vergleich zu den Nachbarländern dennoch „eine sehr günstige Entwicklung genommen“.\n\nDie stark schwankenden Preise für Agrargüter haben den Strukturwandel hierzulande nicht beschleunigt. In Österreich haben viele Bauern mit der Milchproduktion in den vergangenen Jahren aufgehört. Die Anzahl der Milchbauern ist von rund 44.000 im Jahr 2008 um 40 Prozent auf 27.000 im Jahr 2018 gesunken. Für 2019 liegen noch keine Zahlen vor.\n\nDer Erzeugermilchpreis für die Bauern hat sich nach der Liberalisierung des europäischen Milchmarkts – dem Ende der Milchproduktionsquoten – und der Milchpreiskrise 2015/16 wieder erholt. Im Sommer 2016 erhielten die Bauern für konventionelle Milch nur etwas über 27 Cent netto, zuletzt waren es 33 Cent. Für Heumilch bekommen die Landwirte einen Zuschlag von fünf Cent, für Bio-Heumilch sind es 15 Cent.\n\nAuch bei den Getreidepreisen gab es starke Schwankungen. An der Pariser Warenterminbörse Euronext kostet eine Tonne Weizen aktuell rund 189 Euro. Die weltweiten Getreide-Lagerbestände sind relativ hoch und dämpfen damit die Preise. In den vergangenen zehn Jahren hat der Weizenpreis eine Berg- und Talfahrt erlebt und pendelte zwischen 140 und 280 Euro. (APA)\n\n(\"Die Presse\", Print-Ausgabe, 02.01.2020)", "Ermittlungserfolg : Polizei Schweich stellt vier gestohlene Fahrräder sicher\n\nFoto: TV/Klaus Kimmling\n\nSchweich Der Geschädigte eines Fahrraddiebstahls hat sich am Samstag, 23. Mai, bei der Polizeiinspektion Schweich gemeldet und mitgeteilt, dass er sein gestohlenes Fahrrad vermutlich bei Ebay gefunden habe. Das teilte die Polizei Schweich mit.\n\n\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nErmittlungen hätten schließlich zu einem 25-jährigen Tatverdächtigen aus der Verbandsgemeinde Schweich geführt. Bei ihm zu Hause sei das bei Ebay angebotene Fahrrad allerdings nicht gefunden worden. Da sich der Tatverdächtige immer weiter in Ungereimtheiten verstrickt habe, hätten weitere Ermittlungen schließlich zu seinem 27-jährigen Bekannten aus dem Kreis Trier-Saarburg geführt. In dessen Wohnhaus sei das gestohlene Fahrrad schließlich gefunden und sichergestellt worden. Im weiteren Verlauf hätten drei weitere gestohlene Fahrräder der Marke Cube im Gesamtwert von etwa 4000 bis 5000 Euro sichergestellt werden können. Diese seien ebenfalls von dem Tatverdächtigen an verschiedenen Tatorten entwendet worden.\n\nDa die Fahrräder zum Weiterverkauf zwischengelagert worden seien, hätten diese keine Beschädigung aufgewiesen, so dass sich die Eigentümer bei Erhalt ihrer Räder gefreut hätten, so die Polizei in ihrer Mitteilung.", "WIEN (dpa-AFX) - Österreichs Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hofft, dass die Welt vor allem mit Blick auf wirtschaftliche Themen aus der Coronavirus-Krise lernt. \"Wenn die völlig durchgeknallte Turbo-Globalisierung jetzt nicht heftig durchgerüttelt wird, dann ist der Menschheit wirklich nicht mehr zu helfen\", sagte Kogler der \"Kronen Zeitung\" (Sonntag). Dass sich ganze Kontinente von der Produktion medizinischer Güter befreit hätten, sei aus seiner Sicht \"ein Irrsinn\". \"Da sollten mindestens ein, zwei Generationen gelernt haben, dass sich da was ändern muss.\"\n\nEr habe die Hoffnung, dass nach der Corona-Krise schnell in die modernsten Güter und Technologien investiert werde, \"das hat Gott sei Dank sehr viel mit Umweltschutz zu tun\". Zudem wünscht sich Kogler, dass der Respekt für die Arbeit etwa von Kassiererinnen sowie Alten- und Krankenpflegern auch nach der Krise erhalten bleibe./nif/DP/fba", "Duisburg mit den meisten Einsätzen : Jahresbilanz zu Hochzeits-Korsos\n\nDie NRW-Polizei ist im vergangenen Jahr mehrere hundert Mal zu Einsätzen wegen auf der Straße auffallenden Hochzeits-Gesellschaften oder Korsos ausgerückt. Nach einer Statistik des Innenministeriums - die seit dem 1. April geführt wird - gab es bis einschließlich 29. Dezember genau 459 Einsätze. Foto: dpa/Thomas Kraus\n\nDüsseldorf Bisher unauffällig, wurden Hochzeits-Korsos 2019 zu einem neuen Phänomen für die NRW-Polizei. Das Innenministerium legt nun die Jahresbilanz vor: Ingesamt rückte die Polizei seit 1. April 459 mal wegen Hochzeitsgesellschaften aus. Schwerpunkte: Duisburg und Köln.\n\nTeilen\n\nTeilen Weiterleiten\n\nWeiterleiten Tweeten\n\nTweeten Weiterleiten\n\nWeiterleiten Drucken\n\nDie NRW-Polizei ist im vergangenen Jahr mehrere hundert Mal zu Einsätzen wegen auf der Straße auffallenden Hochzeits-Gesellschaften oder Korsos ausgerückt. Nach einer Statistik des Innenministeriums - die seit dem 1. April geführt wird - gab es bis einschließlich dem 29. Dezember genau 459 Einsätze. Die meisten davon mit 58 in Duisburg, gefolgt von Köln (48 Einsätze) und Essen (40).\n\nWie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, fand jeder zehnte Einsatz - insgesamt 45 - auf Autobahnen statt. Mit der Blockade durch eine hochmotorisierte Fest-Gesellschaft auf der Autobahn 3 bei Ratingen war das Phänomen Hochzeits-Korsos Mitte März in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit geraten. Das Innenministerium initierte wenige Tage später ein Lagebild, das seitdem stetig aktualisiert wird. Die Polizeibehörden sind angewiesen, dafür jeden Einsatz mit dem Anlass „Hochzeit“ zu melden.\n\nAus dem Lagebild geht jetzt zum Ende des Jahres unter anderem hervor, dass die meisten dieser Polizeinsätze samstags (261) und sonntags (128) . In 108 Fällen wurden von Zeugen Schüsse gemeldet - wobei die Polizei 58 Mal Schützen ausfindig machen konnten. In der Regel waren es unerlaubte Schreckschusspistolen. 49 Mal wurde der Einsatz von Pyrotechnik - zum Beispiel Bengalos - gemeldet.\n\nIm Sommer hatte die Polizei noch bis zu 40 Einsätze an einem Wochenende. Mit dem schlechteren Wetter gingen die Fälle zurück. In der Woche vom 23. bis zum 29. Dezember gab es landesweit noch acht Einsätze. Davon drei Korsos, drei Verkehrsbehinderungen und zwei Schussabgaben - von denen eine nachgewiesen werden konnte.\n\nDie Ermittlungen um den Hochzeits-Korso auf der A3, der im März sämtliche Spuren in eine Richtung blockierte, um Filme und Fotos zu machen, laufen noch immer. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, haben die Anwälte der Beschuldigten Akteneinsicht beantragt, die noch immer läuft. Der Aktion auf der Autobahn bei Ratingen war damals eine Razzia gefolgt, bei der auch ein Spezialeinsatzkommando beteiligt war. Mehrere Handys wurden beschlagnahmt, um sie auf Fotos oder Videos der Blockade zu überprüfen.\n\nDas Landeskriminalamt (LKA) analysierte das Phänomen Hochzeits-Korsos im August in einem mehrseitigen Bericht für den Landtag. Darin wurde dargelegt, dass es eskalierende Hochzeits-Korsos auch in anderen Bundesländern gab - und die Teilnehmer „sich nicht nur auf bestimmte Ethnien beziehen“. So habe man auch Anzeigen beim Hochzeitskorso des deutschen Präsidenten eines Rockerclubs in Hagen gefertigt. Bei der besagten Blockade auf der A3 habe nur einer der Tatverdächtigen die türkische Staatsangehörigkeit gehabt.\n\nDer Autor des damaligen Berichts, der Leitende Kriminaldirektor Thomas Jungbluth, hinterfragte die Motive für die wilden Feiern auf der Straße - und kam zu überraschenden Ergebnissen. So lasse sich „nicht eindeutig belegen, ob die Gründe zu überzogenen Freudenausbrüchen nur in dem eigentlichen Anlass der Hochzeit liegen oder andere Motive handlungsbestimmend sind“. Vielmehr könnte es sich auch um eine „übersteigerte Männlichkeitsinszenierung“, das „Bekunden von Patriotismus“, oder auch „das Demonstrieren von Macht und Einfluss im öffentlichen Raum“ handeln. Verstärkt werden könnte dies noch durch das Internet. Über Soziale Medien verbreitete Bilder einer Straßenblockade wirkten wie „ein Beweis der Einzigartigkeit und des Selbstbewusstseins der Blockierer“, schreibt Jungbluth. Er warnt: „Dies kann Nachahmungs- oder Steigerungseffekte auslösen.“\n\nInnenminister Herbert Reul (CDU) gab bereits früh im Jahr die Devise aus: „Null Toleranz“. Autobahnen und Innenstädte seien „keine privaten Festsäle“, so Reul. Im Juni ließ er 5000 Flyer verteilen, in denen Hochzeitsgesellschaften vor allzu wilden Eskapaden gewarnt werden: „Halten Sie sich an die Verkehrsregeln“, „Provozieren Sie keine Staus“, „Zünden Sie keine Feuerwerkskörper“, „Führen Sie keine Waffen mit“.\n\nDas LKA betonte aber auch: „Das Fahren im Konvoi ohne Überschreiten von Verkehrsregeln oder das gelegentliche Hupen als Ausdruck überschwänglicher Freude“ lösten „in der Regel keine polizeilichen Maßnahmen aus“.\n\n(dpa)", "Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPOL-MK: Motorrad-Kontrollen am Kohlberg fortgesetzt\n\nBild-Infos\n\nDownload\n\nAltena/Neuenrade (ots)\n\nÜber das gesamte Pfingst-Wochenende waren Polizeibeamte wieder verstärkt am Kohlberg selbst sowie an den Zufahrtsstrecken dorthin im Einsatz. Der Kohlberg zwischen Altena-Dahle und Neuenrade stellt in der Gesamtbetrachtung einen weiteren \"Hotspot\" in der bestehenden Lärm- und Raserproblematik im Märkischen Kreis dar. Im Ergebnis müssen die Kontrollen auch zukünftig aufgrund der gemachten Feststellungen weiter intensiviert werden. Neben technischen Kontrollen wurde die Geschwindigkeit überwacht.\n\nAuf der Anfahrt zum Kohlberg wurden die Beamten in Höhe einer Radar-Messstelle von einem Radfahrer aus Balve als \"Arschlöcher\" bezeichnet. Dies hatte die erste Anzeige des Tages zur Folge.\n\nDer Zweiradfahrer einer Kawasaki Ninja mit Dortmunder Zulassung war nicht im Besitz der entsprechenden Fahrerlaubnis, was eine Strafanzeige nach sich zog. Die Polizisten stellten zwei Abgasanlagen sicher. In einem Fall war die gesamte Anlage an einer Harley Davidson unzulässig. Sie war schlichtweg zu laut. Sie wurde vor Ort demontiert und sichergestellt. In einem weiteren Fall geschah bei einem Krad Yamaha das Gleiche, jedoch war hier der Endschalldämpfer manipuliert. Die Betriebserlaubnis eines PKW erlosch, weil er in unzulässiger Weise tiefergelegt war.\n\nBei den Geschwindigkeitsmessungen wurden insgesamt 1506 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 177 zu schnell (davon 56 Kradfahrer). 19 Verstöße werden ein Fahrverbot nach sich ziehen (davon 14 Kräder).\n\nEin holländischer Kradfahrer mit über 90 km/h musste am Samstag an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung zur Sicherstellung des Verfahrens begleichen. Am Montag blitzte es auf der Neuenrader Straße direkt zu Anfang der Messung drei Mal. Drei hintereinander fahrende Kräder mit Bochumer Zulassung rasten mit 117, 112 und 95 km/h durch die Messstelle, an der 50 erlaubt ist.\n\nAuffällig: nach 2-3 Stunden Messbetrieb ebbten die Verstöße spürbar ab. Die gute Vernetzung der problematischen Klientel funktioniert offenbar. Diese ist es auch, die im Kern erreicht werden soll. Denn keineswegs fahren alle Motorrad-Fahrer zu schnell. Nur ein kleiner Prozentsatz der Fahrer hält sich nicht an die Regeln. An dem Ziel, diese Raser dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen, wird die Polizei auch weiter mit aller Konsequenz arbeiten.\n\nRückfragen bitte an:\n\nKreispolizeibehörde Märkischer Kreis\n\nPressestelle Polizei Märkischer Kreis\n\nTelefon: +49 (02371) 9199-1220 bis -1222\n\nE-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de\n\nhttp://maerkischer-kreis.polizei.nrw\n\nOriginal-Content von: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Hartz-IV-Empfänger, Schuldner, Solo-Selbständige Corona-Hilfen sollen besonders verwundbaren Gruppen schnell helfen\n\nDie Koalition bringt Hilfen auf den Weg: für Selbständige ohne Aufträge, für Mieter, die ihre Wohnung wegen Corona nicht mehr zahlen können und für Schuldner, die mit Ratenzahlungen in Verzug geraten.", "pos": ["Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bringt in der Corona-Krise ein großes Sozialpaket auf den Weg. Sein Gesetzentwurf sieht vor, dass die Zugangsbeschränkungen für Hartz IV in der Krise massiv gelockert werden, wie die \"Bild am Sonntag\" berichtet. So soll für den Antrag auf Grundsicherung die Vermögensprüfung und die Überprüfung der Wohnungsgröße wegfallen. \"Wir sorgen jetzt dafür, dass die aufwendige Vermögensprüfung für sechs Monate ab dem 1. April entfällt\", sagte Heil der Zeitung.\n\n\"Außerdem kann jeder weiter in seiner Wohnung bleiben\", so der Arbeitsminister weiter. Die Leistungen der Grundsicherung würden schnell und unbürokratisch gewährt. \"Das hilft erst einmal, um nicht ins bodenlose zu stürzen\", sagte Heil. \"Wir lassen die Menschen nicht allein.\"\n\nDas Bundesarbeitsministerium rechnet in der Krise mit bis zu 1,2 Millionen zusätzlichen Beziehern der Grundsicherung. In dem Gesetzesentwurf heißt es dem Bericht zufolge: \"Unter Berücksichtigung der Branchen- und Einkommensstruktur könnten bis zu 700.000 der 1,9 Millionen Solo-Selbstständigen und bis zu 300.000 der 1,6 Millionen Selbständigen mit Angestellten für eine Antragstellung in Frage kommen.\"\n\nZusammen mit weiteren Anspruchsberechtigten \"wäre eine maximale Größenordnung von 1,2 Millionen zugehenden Bedarfsgemeinschaften infolge der Corona-Krise und dieser Regelung möglich\", zitierte die Zeitung weiter aus dem Entwurf. Für den Bundeshaushalt und die Kommunen bedeute das knapp zehn Milliarden Euro Mehrkosten. \"Bei sechs Monaten Leistungsbezug entspräche dies maximalen Mehrausgaben von rund 9,6 Milliarden Euro. Davon entfallen 7,5 Milliarden Euro auf den Bund und 2,1 Milliarden Euro auf die Kommunen\", heißt in dem Gesetzentwurf.\n\nAuch der Zugang zum Kinderzuschlag - maximal 185 Euro pro Monat - soll stark vereinfacht werden. Das Einkommen der Eltern wird nicht mehr für die vergangenen sechs Monate geprüft, es reicht der Einkommensbescheid des letzten Monats vor Antragsstellung. Dies wird nach Berechnungen der Bundesregierung zu einmaligen Mehrausgaben von 200 Millionen Euro führen.\n\nUm in der Corona-Krise Rentner aus dringend benötigten Berufen leichter zurückzuholen, will Minister Heil die jährlichen Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro auf 44.590 Euro anheben, wie die \"Bild am Sonntag\" weiter berichtete. Diese Regelung soll bis zum Jahresende 2020 befristet werden."], "neg": ["„Ich habe seit Monaten wieder einmal Fenster geputzt, jetzt seh‘ ich wieder raus. Sie sind so sauber wie nie“, schmunzelt Helmut Tschellnig. Der Schauspieler und Extremsportler nutzt die Zeit zu Hause, um Ordnung zu schaffen, dazu gehört staubsaugen unterm Bett oder das Reinigen seiner Räder.\n\nAußerdem geht er laufen im Wald in Gablitz. „Aber nur auf den grauslichen Strecken, auf denen ich mir sicher bin, niemanden zu treffen“, meint Tschellnig. Mit dem Rad fährt er derzeit nicht, „und das, obwohl ich mir gerade ein neues Gefährt zugelegt habe“. Heuer hat er geplant, am Wüstenmarathon in Bolivien Ende September teilzunehmen. „Darauf bereite ich mich weiter vor. Aber wenn er abgesagt wird, dann geht die Welt nicht unter, dann mache ich das im nächsten Jahr.“ Einkaufen geht er nicht oft. „Ich brauche nicht viel, nur Schokolade und Süßigkeiten und davon habe ich noch genug daheim.“\n\nWichtig ist ihm, dass sich alle an die Regeln halten. „Schön zu sehen ist, dass die Leute zusammenrücken, wenn Not am Mann ist.“", "Die Darts-Weltmeisterschaft in London endet mit einer Überraschung. Der 49-jährige Schotte Peter Wright besiegt im Final den topgesetzten Titelverteidiger Michael van Gerwen aus den Niederlanden 7:3.\n\nWright und Van Gerwen waren sich an der WM der Profivereinigung PDC auch schon 2014 im Final gegenübergestanden. Damals errang der Niederländer mit einem 7:4-Erfolg seinen ersten von bis heute drei WM-Titeln. In der Revanche hat sich nun Wright – auf unerwartet klare Weise – erstmals zum Weltmeister gekürt.\n\nPeter Wright, der nach seinem Lieblingsgetränk «Snakebite» (Schlangenbiss) genannt wird, ist der Siebte der Weltrangliste. Demnach war er an der traditionsgemäss im Alexandra Palace («Ally Pally») ausgetragenen Weltmeisterschaft als Nummer 7 gesetzt. Im Halbfinal hatte er die Weltnummer 3 Gerwyn Price aus Wales mit 6:3 Sätzen bezwungen.\n\nWright ist überdies erst der zweite schottische Weltmeister in der 26-jährigen Geschichte der PDC-WM. Sein Vorgänger war Gary Anderson, der 2015 und 2016 siegte.\n\nDer Final zwischen Wright und Van Gerwen nach best of 13 verlief nur bis zum 2:2 ausgeglichen. Nach einem 2:4-Rückstand kam Van Gerwen auf 3:4 heran, ehe Wright drei Sätze in Folge für sich entschied.", "Autos kollidieren frontal: Mutter (35) und drei Kinder sterben - Helfer spricht über Tragödie\n\nVon: Katarina Amtmann, Jennifer Lanzinger\n\nTeilen\n\nEin Unglück ereignete sich auf der B2 bei Roth. Eine Mutter (35) stirbt noch am Unfallort - ihrer drei Kinder starben später im Krankenhaus.\n\nTragisches Unglück am Sonntagabend im bayerischen Roth.\n\nAuf der B2 krachen zwei Autos frontal ineinander.\n\nEine Frau und zwei Kinder sterben - auch ihr drittes Kind verstirbt später.\n\nUpdate vom 9. Januar: Am Sonntag (5. Januar) hat sich auf der B2 bei Roth ein schwerer Unfall ereignet. Eine Mutter starb sofort, ihre drei Kinder später im Krankenhaus. Der Zustand des Vaters ist kritisch. Nun hat sich ein Helfer des Kriseninterventionsteams, das nach dem Unfall vor Ort war, zu dem Einsatz geäußert.\n\nGegenüber Nordbayern.de erzählte Jürgen Geißler, dass es eine Alarmierung wegen eines Verkehrsunfalls gab, außerdem war von laufender Reanimation die Rede. „Das hieß für uns, alles, was Beine hat, musste da raus“, erzählt er. Das Kriseninterventionsteam arbeitet mit der Notfallseelsorge zusammen, insgesamt zehn Helfer waren vor Ort. Nach dem Einsatz waren sie noch auf der Rother Polizeiwache bei jungen Polizeibeamten, die als erstes vor Ort waren, erzählt er gegenüber Nordbayern.de weiter.\n\nPriorität habe für das Team, die Ersthelfer und Zeugen zu betreuen, die das Geschehen hautnah miterlebt haben. „Wir geben psychosoziale Unterstützung. In der Regel fangen die Menschen dann von sich aus an zu erzählen, wie sie mit der Situation klarkommen und wie sie die ganze Sache erlebt haben.“ Wichtig sei vor allem, dass den Leuten klar ist, dass sie mit Menschen reden, die wissen um was es geht. „Jeder von uns kommt aus dem Rettungsdienst und hat solche Reanimationen und Unfallszenarien schon mal live miterlebt“, berichtet er Nordbayern.de. Die Situation selbst könne man zwar nicht ändern, es helfe jedoch sehr, über die Vorfälle zu sprechen. In der kommenden Woche soll es nochmal ein Treffen mit allen beteiligten Rettungskräften geben. Dieses findet auf freiwilliger Basis statt.\n\nNach schwerem Unfall auf B2: Vierjähriges Kind stirbt im Krankenhaus\n\nUpdate vom 7. Januar, 17.45 Uhr: Was das vierte Unfallopfer betrifft, gibt es nun traurige Gewissheit. Wie die Polizei nun mitteilte, ist das dritte Kind der Familie ebenfalls verstorben. Die Vierjährige erlag am Dienstagnachmittag (7.1.) im Krankenhaus ihren Verletzungen.\n\nDer 35-jährige Vater ist laut Polizei „zwischenzeitlich stabil“ - sein Zustand muss aber weiterhin als kritisch eingestuft werden. Die Ursache des Verkehrsunfalls ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Staatsanwalt und Polizei werden von einem Sachverständigen unterstützt.\n\nAutos kollidieren frontal: Drittes Kind der Familie weiter in Lebensgefahr\n\nUpdate vom 7. Januar, 11.30 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Mittelfranken starb eine 35-jährige Mutter. Zwei ihrer drei Kinder starben kurz darauf im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Ein drittes Kind (4) der Familie schwebt nach wie vor in Lebensgefahr. Auch der 35-jährige Vater befinde sich noch in einem kritischen Zustand, wie ein Polizeisprecher sagte.\n\nSchwerer Unfall in Mittelfranken: Zwei Kinder im Krankenhaus gestorben\n\nUpdate vom 6. Januar 2020, 07.02 Uhr: Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Georgensgmünd in Mittelfranken sind neben der getöteten Mutter auch zwei der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die beiden neun und zwölf Jahre alten Kinder erlagen in der Nacht zum Montag ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein vier Jahre altes Kind schwebte demnach weiter in Lebensgefahr.\n\nDer Ehemann der 35 Jahre alten Mutter hatte bei dem Unfall auf der Bundesstraße 2 ebenso schwere Verletzungen erlitten wie der 19 Jahre alte Unfallverursacher. Beide schwebten früheren Angaben zufolge aber nicht in Lebensgefahr. Der Transporter des 19-Jährigen war am späten Sonntagnachmittag in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und in das Familienauto krachte.\n\nDie B2 wurde nach vierstündiger Sperrung in der Nacht wieder für den Verkehr freigegeben.\n\nErstmeldung vom 5. Januar 2020:\n\nAutos krachen frontal ineinander: Mutter stirbt bei Zusammenstoß - Drei Kinder in Lebensgefahr\n\nRoth - Ein tragisches Unglück ereignete sich am späten Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr bei Georgensgmünd in der Nähe von Roth in Bayern. Wie die Polizei kurz darauf gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur bestätigt, krachten zwei Autos aus noch ungeklärter Ursache auf der B2 bei Wernsbach frontal ineinander. Eine Person stirbt noch am Unfallort, mehrere weitere Personen werden bei dem Unfall schwer verletzt.\n\nBei dem Todesopfer soll es sich um eine 35-jährige Frau handeln. Ihre drei Kinder werden bei dem Unfall schwer verletzt, sie schweben noch in Lebensgefahr. Sie sollen zwischen vier und zwölf Jahre alt sein. Auch der Familienvater soll bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden sein. Wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur erklärte, soll es sich bei dem Unfallverursacher um einen 19-jährigen Mann handeln. Auch er soll bei dem Zusammenstoß schwer verletzt worden sein.\n\nFrontalkollision auf B2: Eine Todesopfer - Mindestens drei Personen schwer verletzt\n\nDen Angaben zufolge war der 19-Jährige am späten Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 2 in Richtung Nürnberg unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache mit seinem Transporter bei Georgensgmünd in den Gegenverkehr geriet und gegen das Familienauto prallte. Wie nordbayern.de berichtet, soll die 17-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers ebenfalls schwer verletzt worden sein.\n\nBei dem Einsatz kamen auch zwei Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die genaue Unfallursache soll nun ermittelt werden.\n\nBei einem anderen Unglück in Südtirol wurde sechs junge Deutsche aus dem Leben gerissen. Ein betrunkener Sportwagen-Fahrer raste in eine Touristengruppe. Ein tragisches Unglück ereignete sich am Sonntagmittag in Österreich. Der Fahrer eines Geländewagens stoppte noch für eine Gruppe Kinder, dann das Unglück.\n\nEin 28-jähriger Münchner wurde tot in Kirchberg in Tirol gefunden. Der Urlauber war offenbar auf dem Nachhauseweg zu seiner Unterkunft. Er kam dort nie an. Am Montagabend ereignete sich bei Gangkofen im Landkreis Rottal-Inn ein schwerer Unfall. Ein Audi gelangte auf die Gegenfahrbahn - und krachte in einen VW Polo.", "Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPOL-OL: +++Pressemitteilung des Polizeikommissariates Bad Zwischenahn: Vielzahl an Einsätzen und starke Sichtbehinderung sorgen für ein erhöhtes Arbeitsaufkommen in der Silvesternacht+++\n\nOldenburg (ots)\n\nMehrere Brände verlaufen glimpflich: Am 31.12.2019 gegen 17 Uhr gerieten in Edewecht-Friedrichsfehn eine Pflanzenhecke und ein angrenzender Baum leicht in Brand. Gegen 18:10 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Rostrup ebenfalls eine Pflanzenhecke in Brand, wobei das Feuer auf einen angrenzenden Holzschuppen übergriff und schließlich auch die Fassade eines Wohnhauses leicht beschädigte. Kurz nach 23 Uhr wurde ein brennendes Gebüsch in der Nähe einer Trafostation im Zentrum von Edewecht und gegen 23:15 Uhr ein weiterer Heckenbrand in einem Wohngebiet in Bad Zwischenahn gemeldet. Am 01.01.2020 um 00:18 Uhr wurde im Zentrum von Bad Zwischenahn ein Schuppenbrand gemeldet, wobei vor Ort kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Um 00:42 Uhr geriet in Bad Zwischenahn-Ofen ein Carport in Brand, welcher durch das Feuer stark beschädigt wurde. Ein Übergriff des Feuers auf ein dort abgestellten PKW und das angrenzende Wohnhaus konnte durch das zügige und professionelle Einschreiten der freiwilligen Feuerwehr verhindert werden. Gegen 00:46 Uhr geriet in Edewecht-Jeddeloh I ein Müllcontainer in Brand. Ein weiterer Brand, der sich vermutlich in der Silvesternacht ereignet haben dürfte und glücklicherweise ohne größere Folgen verlief, wurde erst am Neujahrsmorgen entdeckt. Beim Tennisverein \"TC Edewecht\" in der Parkstraße in Edewecht sind mehrere Mülltonnen komplett abgebrannt und haben aufgrund der Hitzeentwicklung das Tor einer daneben befindlichen Fertiggarage beschädigt. Glücklicherweise hat sich das Feuer nicht ausgeweitet und keinen weiteren Schaden verursacht. Bei sämtlichen Vorfällen wurden keine Personen verletzt und die verursachten Sachschäden sind eher als gering einzuschätzen. Als Brandursache dürfte in sämtlichen Fällen ein Zusammenhang mit benutzen Feuerwerkskörpern bestehen. Zeugenhinweise zu sämtlichen Brandereignissen bitte an die Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0.\n\nMehrere PKW verunfallen aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel: Aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel von Sichtweiten von deutlich unter 50 Meter nach Mitternacht sind am 01.01.2020 zwischen 01:00 Uhr und 02:30 Uhr vier PKW in Bad Zwischenahn und Edewecht alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. In keinem Fall wurden Insassen verletzt. Die PKW wurden jeweils durch beauftragte Abschleppunternehmen geborgen.\n\nAlkoholisierter Autofahrer in Bad Zwischenahn: Ein 25jähriger aus Edewecht ist am 01.01.2020 gegen 03:00 Uhr in Bad Zwischenahn aufgrund seiner unsicheren Fahrweise einer Funkstreifenwagenbesatzung aufgefallen. Eine freiwillige Überprüfung am tragbaren Alkomaten ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.\n\nLediglich zwei Körperverletzungen angezeigt: Vergleichsweise friedlich verliefen die zahlreichen privaten und öffentlichen Feierlichkeiten in der Silvesternacht. Am 01.01.2020 gegen 01:20 Uhr kam es bei einer Veranstaltung in Edewecht-Jeddeloh I zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf ein männlicher Gast einen Mitarbeiter und einen weiteren Gast leicht verletzt hat. Gegen 04:40 Uhr ist es im Eingangsbereich einer Gaststätte am Bahnhof in Bad Zwischenahn zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen gekommen, wobei das Opfer aufgrund der erlittenen Verletzungen vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten sich bei der Polizei Bad Zwischenahn unter Tel.: 04403/927-0 zu melden.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland\n\nPK Bad Zwischenahn\n\nTelefon: +49(0)4403/927 115\n\nE-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de\n\nhttp://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden\n\nburg_stadt_ammerland\n\n\n\n\n\nhttps://twitter.com/polizei_ol\n\nOriginal-Content von: Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland, übermittelt durch news aktuell", "Charles Michel (li.), Präsident des Europäischen Rates, der Präsident des Europäischen Parlaments, David Sassoli, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußern sich in Brüssel zum Abschied der Briten aus der EU.\n\nEine enge Partnerschaft mit Brüssel stehe London offen, betonen die EU-Spitzen Ursula von der Leyen, Charles Michel und David Sassoli. Doch geschenkt gibt es nichts. Wie die EU trauert und sich zugleich selbst Mut zuspricht.\n\nGenau zwölf Stunden und 51 Minuten vor dem historischen Moment, dass zum ersten Mal ein Mitglied die Europäische Union verlässt und der Brexit Realität wird, ist es Zeit für ein Zeichen der Einigkeit von ganz oben an die übrigen EU-Staaten. Die Präsidenten der drei EU-Institutionen betreten die Bühne im Parlamentarium, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Brüssel.\n\nFür EU-Ratspräsident Charles Michel, den Vertreter der bald nur noch 27 Mitgliedstaaten, heißt die Lehre aus dem Brexit: Die EU muss \"noch stärker und ehrgeiziger\" auftreten. Ursula von der Leyen bietet London die \"engstmögliche Partnerschaft\" an und sagt, dass die EU ihre Stärke nicht in \"splendid isolation\" sehe. Die Briten blieben Nachbarn und Freunde, und \"gute Freunde können auch hart und fair verhandeln\", sagt die Chefin der EU-Kommission.\n\nEs folgt die klare Botschaft an Premierminister Boris Johnson, dass Brüssel keine Geschenke zu verteilen hat: \"Nur wer die Regeln des Binnenmarktes anerkennt, kann auch den vollen Nutzen des gemeinsamen Marktes ziehen.\"\n\nDem Auftritt war eine Klausursitzung vorausgegangen: Im Haus von Jean Monnet in Bazoches hatten die drei Präsidenten am Donnerstag über strategische Fragen und die künftigen Prioritäten beraten. Von der Leyen zitiert im Parlamentarium einen Ausspruch dieses Wegbereiters der europäischen Einigkeit: \"Ich bin kein Optimist, kein Pessimist, sondern entschlossen.\" Und mit Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, so der Wunsch, sollen die EU-27 in die Ende Februar beginnenden Verhandlungen mit Großbritannien gehen - und auf der Weltbühne präsentieren.\n\nDie EU als \"Lebensversicherung\"\n\nImmer wieder wiederholen Michel, von der Leyen und Sassoli jene Botschaften, die schon seit Wochen verbreitet und am Morgen in Gastbeiträgen beschrieben werden: Herausforderungen wie der Kampf gegen die Erderwärmung, die Folgen der Digitalisierung oder Steuerung von Migration könne kein Land allein meistern, die EU sei hier eine \"Lebensversicherung\" und man wolle eng mit den Briten kooperieren.\n\nDiese Pressekonferenz geht über Floskeln wie \"Deshalb ist der Tag morgen kein Ende, sondern er ist ein Anfang\" hinaus, sie wird der besonderen Emotionalität gerecht, die momentan in Brüssel herrscht. Denn zumindest im Europaviertel schwanken viele zwischen tiefer Traurigkeit, Wut und stellen selbstkritische Fragen. Es ist David Sassoli, der im Namen das EU-Parlaments vehement dafür wirbt, die geplante \"Konferenz für die Zukunft Europas\" dafür zu nutzen, offen mit den Bürgern zu diskutieren. Dieses \"Abenteuer\" müsse die nächsten Jahre die Agenda bestimmen, um das Vertrauen aufzubauen.\n\nDer Sozialdemokrat aus Italien wirbt mit Leidenschaft für mehr Geschlossenheit, wenn er einem Reporter entgegnet: \"Wir sollten alle nach einer Antwort auf folgende Frage suchen: Warum versuchen alle uns zu teilen und zu spalten?\" Dies sei für ihn die \"Frage der Fragen\", denn neben externen Akteuren - man denke an China, Trumps USA oder Russland - gebe es auch im Inneren der EU Bestrebungen, die EU zu schwächen.\n\nDass die EU der größte Wirtschaftsraum der Welt sei, hatten Michel und von der Leyen auch erwähnt, aber Sassoli streicht die Vorteile besser heraus. Die Briten mögen der EU-27 vorwerfen, \"besessen\" von Regeln zu sein, doch dies sei eben das Besondere. \"Mit Regeln lebt man besser. Ohne Regeln sind die Schwächsten nicht geschützt und die Starken werden sich als Herren aufspielen\", ruft Sassoli. Diese Ordnung müsse verteidigt werden - aus Eigeninteresse für Europa und auch als positiver Beitrag für die globalisierte Welt. Dafür gibt es Szenenapplaus, was selten passiert in Brüssel.\n\nIn der mittäglichen Pressekonferenz der EU-Kommission ist die Rede von \"einem Tag, an den wir uns definitiv erinnern werden\". Sprecherin Dana Spinant versichert den britischen Journalisten, dass man von Montag an keine Unterschiede machen werde: Alle Reporter mit entsprechender Akkreditierung würden gleich behandelt werden. Für die oberste EU-Behörden arbeiten weiterhin 700 Briten, denen man vertraue: Es seien keine besonderen Sicherheitsprüfungen geplant und ihnen würden auch keine Informationen vorenthalten, sagt Spinant.\n\nDafür, dass der EU gewöhnlich gern Bürokratie vorgeworfen wird, ist auch die Emotionalität, die in dieser Woche vielerorts zu erleben ist, ungewöhnlich. Auf die vielen Tränen und das gemeinsame Singen der \"Auld Lang Syne\"-Hymne am Mittwoch, als das Europaparlament dem Austrittsabkommen zustimmte, folgten kurze Nächte für viele Abgeordnete und deren Mitarbeiter.\n\nAm Donnerstagnachmittag wurde ein Baum für die europäisch-britische Freundschaft gepflanzt. Und während die Stadt Brüssel die Fassaden der Häuser am ehrwürdigen Grande Place in die britischen Farben weiß-blau-rot hüllte, feierten hinter dem Europa-Parlament knapp 200 junge Leute unter dem Motto \"Brexit ist sch****, aber lasst uns trotzdem Party machen\". Eingeladen hatte der britische Ex-Abgeordnete Magid Magid von den Grünen; andere scheidende Parlamentarier tanzen wenige Meter entfernt zu walisischen Volkstänzen in einer Kneipe.\n\nAm Tag des Abschieds selbst findet in Brüssel keine große Feier statt, man trifft sich eher in Bars, Kneipen oder eben Pubs. Und spätestens um Mitternacht wird aus allen drei EU-Institutionen die britische Flagge, verschwunden sein. Ein \"Union Jack\"-Exemplar, so viel ist sicher, kommt ins Haus der Europäischen Geschichte. Denn der Austritt des Vereinigten Königreichs ist wahrlich ein historisches Ereignis. Und David Sassoli, Charles Michel und Ursula von der Leyen wollen alles tun, dass sich keine Nachahmer finden."], "instruction": "Retrieve semantically similar text."} {"query": "Damit bestätigte sich der rückläufige Trend: Nach jahrelangem Anstieg war die Zahl der Zulassungen schon 2018 zurückgegangen, damals sogar um 8,5 Prozent. Zu den Gründen für die Entwicklung machte das Bundesamt für Zivildienst keine Angaben.\n\nEin direkter Zusammenhang mit der Anzahl Gesuche ist jedenfalls nicht ersichtlich. Diese waren 2018 wie die Zulassungen gesunken. Vergangenes Jahr gingen die Zulassungen aber ebenfalls zurück, obwohl wieder etwas mehr Gesuche gestellt worden waren. Deren Zahl stieg nach Angaben des Bundesamts um rund 100 auf 8342 Gesuche.\n\nRückläufig war auch die Anzahl Einsatzbetriebe. Ende 2019 waren es 4911, 161 weniger als ein Jahr zuvor. Im Lauf dieses Jahres hatte das Bundesamt beschlossen, die Anerkennung von neuen Einsatzbetrieben einzuschränken. Die Anzahl geleisteter Diensttage ging von 1,7 auf 1,6 Millionen zurück. Diese Zahl ist noch nicht definitiv.\n\nDas Thema Zivildienst ist derzeit politisch aufgeladen. Im Parlament ist eine Vorlage hängig mit dem Ziel, den Zugang zu erschweren. Unter anderem soll die Zahl der Diensttage erhöht werden für jene, die ab dem ersten Wiederholungskurs wechseln.\n\nDie Zahl der Zivildienst-Zulassungen nach der RS ist 2019 allerdings überproportional stark zurückgegangen. Hintergrund der Gesetzesänderung ist die Befürchtung, dass es nicht mehr ausreichend Militärdienstpflichtige gibt, um die Bestände der Armee zu füllen. Das Referendum gegen die Gesetzesänderungen ist bereits angekündigt.", "pos": ["(sat) Konkret sind vergangenes Jahr 1,9 Prozent weniger Gesuche um Einteilung in den Zivildienst eingegangen. Gemäss Bundesamt für Zivildienst hat sich dieser Rückgang seit Jahresbeginn noch verschärft. So sind die Zulassungen zum Zivildienst im ersten Quartal des neuen Jahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 13,2 Prozent zurückgegangen. Ein Grund dafür sei die Aussetzung der Rekrutierung der Armee und der Einführungstage in den Zivildienst im Zusammenhang mit der Coronapandemie, schreibt das Bundesamt für Zivildienst.\n\nLetztes Jahr haben die Zivis mit 1'601'196 Diensttage leicht weniger Einsätze geleistet als im Vorjahr (1'668'248 Diensttage). Die Zahl der anerkannten Einsatzbetriebe für Zivildienste sank um 161 und lag am Jahresende noch bei 4911 Betrieben.\n\nUmstrittene Verschärfungen wegen Zivi-Boom\n\nDer Zivildienst sieht sich seit einem eigentlichen Boom vor bald zehn Jahren zunehmend heftiger Kritik namentlich aus dem bürgerlichen Lager ausgesetzt. Auch der Bundesrat hat bereits verschiedene Verschärfungen umgesetzt, um den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst zu erschweren. Nachdem das Parlament in der vergangenen Wintersession noch höhere Hürden für die Zulassung zum Wehrersatzdienst beschlossen hat, kündigte der Schweizerische Zivildienstverband ein Referendum an."], "neg": ["„Ich habe seit Monaten wieder einmal Fenster geputzt, jetzt seh‘ ich wieder raus. Sie sind so sauber wie nie“, schmunzelt Helmut Tschellnig. Der Schauspieler und Extremsportler nutzt die Zeit zu Hause, um Ordnung zu schaffen, dazu gehört staubsaugen unterm Bett oder das Reinigen seiner Räder.\n\nAußerdem geht er laufen im Wald in Gablitz. „Aber nur auf den grauslichen Strecken, auf denen ich mir sicher bin, niemanden zu treffen“, meint Tschellnig. Mit dem Rad fährt er derzeit nicht, „und das, obwohl ich mir gerade ein neues Gefährt zugelegt habe“. Heuer hat er geplant, am Wüstenmarathon in Bolivien Ende September teilzunehmen. „Darauf bereite ich mich weiter vor. Aber wenn er abgesagt wird, dann geht die Welt nicht unter, dann mache ich das im nächsten Jahr.“ Einkaufen geht er nicht oft. „Ich brauche nicht viel, nur Schokolade und Süßigkeiten und davon habe ich noch genug daheim.“\n\nWichtig ist ihm, dass sich alle an die Regeln halten. „Schön zu sehen ist, dass die Leute zusammenrücken, wenn Not am Mann ist.“", "Jahreswechsel SPD-Chefs pochen auf Milliardeninvestitionen Beim Geld könnte es in der Koalition im neuen Jahr ans Eingemachte gehen. Die neue SPD-Führung fordert: Der Staat soll kräftig in Schulen, Schienen und Netze investieren - und das nicht nur, wenn die Einnahmen sprudeln.\n\nMerken\n\nMail an die Redaktion Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, spricht neben Norbert Walter-Borjans, Co-Bundesvorsitzender der SPD, während der Pressekonferenz nach der Sitzung von SPD-Bundesvorstand und Präsidium im Willy-Brandt-Haus. Foto: Michael Kappeler/dpa\n\nBerlin.Die neuen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans pochen auf zusätzliche staatliche Milliardeninvestitionen in den kommenden Jahren. „Wir wollen eine Perspektive für zehn Jahre“, sagte Walter-Borjans der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.\n\nWenn die Kassenlage es zulasse, diese Investition ohne Kredit zu tätigen, sei das umso besser. „Wenn die Kassenlage es nicht zulässt, darf man die Investitionen aber nicht wieder zurückfahren.“\n\nAuf ihrem Parteitag im Dezember hatte die SPD sich per Beschluss die Expertise eines arbeitgeber- und eines gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts zu eigen gemacht, die von einem zusätzlichen Investitionsbedarf von gut 450 Milliarden Euro ausgeht. Gemeint sind Mittel von Bund, Ländern und Kommunen innerhalb von zehn Jahren. Die SPD-Führung will in den kommenden Wochen mit der Union über diese und andere Forderungen verhandeln.\n\nWalter-Borjans sagte: „Die 450 Milliarden Euro basieren ja nicht auf irgendeinem gegriffenen Wert.“ Die zwei Institute hätten sich sehr intensiv Gedanken gemacht. Allein bei der kommunalen Infrastruktur bestehe Investitionsbedarf von 138 Milliarden Euro. „Es geht um frühkindliche Bildung, Verkehrswege, Digitalisierung, Klima“, sagte der ehemalige NRW-Finanzminister. „Die Zustände, die wir hier zum Teil haben, sind mit dem Wohlstandsniveau in einem Land wie Deutschland nur schwer zu vereinbaren.“\n\nEsken sagte mit Blick darauf, dass so ein Investitionsprogramm nicht im Koalitionsvertrag vereinbart ist: „Die wirtschaftliche und die gesellschaftliche Situation in Deutschland hat sich seit dem Beginn der Legislaturperiode verändert.“ Darauf nicht zu reagieren, sei fahrlässig.\n\n„Etwa bei der Schuldigitalisierung oder dem Gute-Kita-Gesetz sagen die Länder zu Recht: Wie geht es nach dem Ende des Programms weiter?“, so Esken. „Da gibt es zu wenig Verlässlichkeit.“ Die Folge sei ein fehlender Personalaufbau in den Kommunen.\n\nWalter-Borjans warnte, wenn die Investitionsmittel nur nach Kassenlage flössen, seien die Ausgaben zyklisch und verschärften Konjunkturschwankungen anstatt ihnen entgegenzuwirken. „Außerdem gibt es so auch nicht die nötige Kalkulierbarkeit für die Planer in den Kommunen, in der Bauwirtschaft und in anderen Bereichen.“\n\nDer SPD-Chef räumte ein, dass es gesetzlich nur eine mittelfristige Finanzplanung über einen kürzeren Zeitraum gebe. „Die politische Perspektive muss aber zwingend darüber hinausgehen.“", "Polizeipräsidium Aalen\n\nPOL-AA: Ostalbkreis: Heckenbrand - Unfälle\n\nOstalbkreis: (ots)\n\nAalen: Aufgefahren\n\nAm Montagnachmittag fuhr eine 18-jährige Autofahrerin gegen 16.45 Uhr aus Richtung Burgstallkreisel/Industriestraße kommend auf die B 19 in Richtung Oberkochen ein. Die Fiat-Fahrerin fuhr hier auf das Auto eines 42-jährigen Mazda-Fahrers auf, welcher wegen eines weiteren einfahrenden Fahrzeugs auf der B 19 abbremste. Beim Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 6000 Euro.\n\nWesthausen: Heckenbrand\n\nBeim Abflammen von Unkraut mittels eines Gasbrenners geriet am Montagnachmittag gegen 15 Uhr eine Thuja-Hecke entlang der Sankt-Georg-Straße in Brand. Der Brand konnte von Anwesenden selbst gelöscht werden. Der Schaden wird auf ca. 300 Euro beziffert.\n\nAalen: Unfallflucht\n\nVon einem unbekannten Fahrzeugführer wurde am Montag ein geparkter BMW beschädigt, der zwischen 9 Uhr und 13.30 Uhr ordnungsgemäß in der Bahnhofstraße abgestellt war. Der Unfallverursacher, der sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, hinterließ einen Schaden von ca. 1000 Euro.\n\nSchwäbisch Gmünd: Radfahrer gestürzt\n\nBei einer Probefahrt mit einem E-Bike stürzte ein 78-jähriger Radlenker am Montagnachmittag gegen 17 Uhr alleinbeteiligt im Bereich Siechenberg. Er wurde dabei verletzt und kam zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus.\n\nSchwäbisch Gmünd: Unfallflucht\n\nVon einem unbekannten Fahrzeug wurde am Montag ein geparkter Pkw BMW beschädigt, der zwischen 8 Uhr und 12 Uhr im Einmündungsbereich Kettelerstraße/In den Breitwiesen abgestellt war. Dadurch entstand ein Schaden von ca. 2000 Euro.\n\nSchwäbisch Gmünd: Auffahrunfall\n\nEinen Auffahrunfall verursachte am Montagnachmittag eine 31-jährige Toyota-Lenkerin, als sie gegen 16.40 Uhr auf der Baldungstraße aus Unachtsamkeit auf den Pkw einer verkehrsbedingt wartenden 39-jährigen VW-Lenkerin auffuhr. 3000 Euro sind hier die Schadensbilanz.\n\nSchwäbisch Gmünd-Hussenhofen: Unfallflucht - Polizei sucht Zeugen\n\nAuf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Hauptstraße wurde am Montag zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr ein geparkter Pkw Mercedes am linken Heckstoßfänger von einem unbekannten Fahrzeuglenker beschädigt, der neben den Einkaufswägen abgestellt war. Der Verursacher hinterließ einen Schaden von ca. 2500 Euro. Hinweise hierzu bitte an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd, Tel. 07171/3580.\n\nSchwäbisch Gmünd: Pkw kontra Radfahrerin\n\nBeim Einfahren von einem Parkplatz auf die Lorcher Straße übersah eine 28-jährige Seat-Lenkerin am Montag gegen 14.15 Uhr eine von rechts auf dem Radweg heranfahrende 40-jährige Radfahrerin und kollidierte mit dieser. Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizeipräsidium Aalen\n\nÖffentlichkeitsarbeit\n\nTelefon: 07361 580-105\n\nE-Mail: aalen.pp.stab.oe@polizei.bwl.de\n\nhttp://www.polizei-bw.de/\n\nOriginal-Content von: Polizeipräsidium Aalen, übermittelt durch news aktuell", "Zudem will die CSU vor allem Langfrist-Sparer steuerlich besser fördern. „Es gibt einen Unterschied zwischen Zocken und Sparen zur Altersvorsorge – und der muss sich auch im Steuerrecht abbilden“, heißt es in dem Papier weiter. Wer eine Aktie oder Anleihe über eine Spekulationsfrist von fünf Jahren halte, solle von der Steuerpflicht freigestellt werden.", "Polizei Duisburg\n\nPOL-DU: Rund 350 Einsätze an Silvester\n\nDuisburg (ots)\n\nStadtgebiet: Rund 350 Einsätze an Silvester\n\nVom Unfall bis zur körperlichen Auseinandersetzung: Die Duisburger Polizei hat in der Silvesternacht insgesamt rund 350 Einsätze verzeichnet. Davon mussten die Beamten allein 40 Mal wegen Ruhestörungen ausrücken. Meistens handelte es sich dabei um Silvesterpartys, über die sich Anwohner und Nachbarn beschwerten. In einigen Fällen sprachen die Polizisten Platzverweise aus, wie zum Beispiel an Neujahr gegen 1:55 Uhr auf der Lehrerstraße in Neumühl. Weil mehrere Personen Böller deutlich nach Mitternacht gezündet hatten, erteilten die Polizisten zehn Platzverweise.\n\nWegen Streitigkeiten, die handgreiflich ausgefochten wurden, riefen die Duisburger 20 Mal die Polizei. Nicht immer hatte das direkt mit Silvester zu tun, wie am Dienstagabend um 19:55 Uhr an der Gerrickstraße in Meiderich. Hier hatten sich ein tatverdächtiger 27 Jahre alter Mann und eine 19-jährige Frau in der Wohnung ihrer Eltern zunächst gestritten. In dem anschließenden Gerangel verletzte er nach ersten Erkenntnissen mit einer Nagelschere seine 19-jährige Ex-Freundin und ihre Mutter leicht. Der Tatverdächtige flüchtete und muss jetzt mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.\n\nInsgesamt nahmen die Beamten in der Nacht acht Personen in Gewahrsam, die, unter anderem weil sie randaliert hatten, ihren Rausch ausschlafen mussten.\n\nAuch Brände beschäftigten in der Silvesternacht die Feuerwehr und die Polizei. So hatten zum Beispiel zwei etwa 30 Jahre alte, dunkel gekleidete Unbekannte auf einem Supermarktparkplatz am Sternbuschweg in Neudorf gegen 0:20 Uhr Raketen gezündet. Diese Raketen gelangten durch ein Fenster in eine Wohnung. Die beiden Bewohner (28 und 29 Jahre) brachten die alarmierten Rettungskräfte mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Auf der Friedrich-Ebert- Straße in Fahrn brannte gegen 4:30 Uhr am Neujahrsmorgen im Flur eines Wohn- und Geschäftshauses ein Kinderwagen. Acht Personen kamen mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Kripo ermittelt jetzt wegen des Verdachts auf Brandstiftung und bittet um Hinweise. Wer verdächtige Personen zur Tatzeit beobachtet hat und Angaben machen kann, wendet sich bitte telefonisch an das KK 11 unter der Rufnummer 0203 280-0.\n\nNach einer langen Nacht ist es am Neujahrsmorgen um 7:11 Uhr auf der Ruhrorter Straße in Hochheide zu einem Unfall gekommen. Ein 33-jähriger Mann verlor die Kontrolle über seinen Polo, kam rechts von der Straße ab, fuhr rund 50 Meter auf dem Grünstreifen und prallte schließlich frontal gegen einen Baum. Der Duisburger blieb unverletzt. Weil es Hinweise auf Alkoholkonsum gab, nahmen die inzwischen alarmierten Polizisten den Mann mit zur Wache. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. (stb)\n\nRückfragen bitte an:\n\nPolizei Duisburg\n\n- Pressestelle -\n\nPolizeipräsidium Duisburg\n\nTelefon: 0203/2801045\n\nFax: 0203/2801049\n\nOriginal-Content von: Polizei Duisburg, übermittelt durch news aktuell"], "instruction": "Retrieve semantically similar text."}